Vorschau: Fortuna Düsseldorf – FC Bayern München

Justin Trenner 22.11.2019

Düsseldorf, Belgrad, Leverkusen, Gladbach, Tottenham, Bremen, Freiburg, Wolfsburg – die letzten Wochen des Kalenderjahres haben es in sich. Nicht nur für Flick, sondern gerade für den FC Bayern beginnt jetzt eine Phase, die für den weiteren Saisonverlauf vorentscheidend sein kann.

Vier Punkte Rückstand auf Tabellenführer Borussia Mönchengladbach gilt es in den kommenden Wochen aufzuholen. Auf dem Weg dorthin ist es Flick bereits gelungen, eine Aufbruchstimmung zu erzeugen. Die Basis ist also gelegt, doch jetzt muss Kontinuität folgen.

Aus allen Richtungen ist zu hören, dass der neue Mann an der Seitenlinie ein Menschenfänger sei. Jemand, dem man nicht nur gern zuhört, weil er gut reden kann, sondern vor allem jemand, der Kompetenz ausstrahlt. Es scheint, als wären gerade seine taktischen Anpassungen bei der Mannschaft gut angekommen. Die Frage wird sein, ob er es nun schafft, darauf aufzubauen und seinen anfänglichen Erfolg zu verstetigen.

FC Bayern: Von der Ausnahmesituation in den Alltag

An einem schönen Abend in München kann es im Knüller jeder. Zumindest konnte sich dieser überspitzte Eindruck in den letzten Jahren zunehmend verfestigen. 5:1, 4:1, 6:0, 5:0, 4:0 – so lauten die Ergebnisse in der Bundesliga gegen den BVB in der Allianz Arena seit 2015. Trainer waren seitdem Pep Guardiola, Carlo Ancelotti, Jupp Heynckes, Nico Kovač und Hans-Dieter Flick.

Die Vorgänger von Flick hatten allesamt unterschiedlich erfolgreiche Karrieren beim FC Bayern. Eine Schlussfolgerung könnte demnach sein, dass die Bedeutung dieses Spiels für sich genommen enorm, im größeren Kontext der Saison aber eher gering ausfällt. Insbesondere Ancelotti und Kovač schafften es nicht, die ansprechenden Leistungen der Mannschaft in dieser Begegnung auf den Rest der Saison zu übertragen.

Hier liegt also nun die größte Herausforderung für Flick. Seine Aussagen, seine Ausstrahlung und das, was schlussendlich vom Team umgesetzt wurde – alles spricht im Moment für ihn. Doch es gibt neben der Frage, ob er Konstanz schaffen kann, noch weitere offene Aspekte, die er erfolgreich gestalten muss. Schafft er es zum Beispiel, die Spieler zu reintegrieren, die in seiner ersten Woche außen vor waren?

Thiago als entscheidender Schlüssel?

Gerade bei Thiago dürfte das für die kommenden Wochen entscheidend werden. Mit Blick auf das Spitzenspiel in Gladbach wird der Spanier in Bestform gebraucht. Er kann ein Spiel nicht nur strukturieren, er kann es auch stabilisieren. Sein Einsatz und seine Zweikampfstärke sind gerade in der deutschen Öffentlichkeit sehr unterschätzt.

Schafft Flick es, Thiago zurück zu alter Stärke zu führen, wäre das ein weiterer Eckpfeiler für seine vorläufig bis Weihnachten datierte Amtszeit. Auch die Positionsfrage bei Joshua Kimmich gilt es zu klären. Gegen Piräus und Dortmund zeigte der 24-Jährige jeweils, dass er auf der Sechserposition ein Spiel lenken und kontrollieren kann. Es tat den Bayern gut, diese Präsenz in der Schaltzentrale zu haben. Dadurch war ihr Spiel weniger ausrechenbar.

Eine Rückkehr von Thiago ins Mittelfeld schließt nicht aus, dass Kimmich weiterhin im Zentrum agieren kann. Zumindest in der Konstanz schien das Zusammenspiel zwar noch nicht zu funktionieren. Sollte Flick aber mit den beiden planen, könnte sich bald zeigen, ob das unter anderem an der fehlenden Grundstruktur unter Kovač lag. Denn trotz einiger Kritikpunkte hatte diese Konstellation auch ihre positiven Aspekte. Auf dem Papier hätten die Bayern mit ihnen nämlich eine perfekte Mischung aus Aggressivität und Spielstärke im Mittelfeld. Die Mannschaft wirkte beispielsweise in Leipzig, auf Schalke und in der ersten Halbzeit gegen Paderborn gut ausbalanciert. Das lag auch an Kimmich und Thiago. Punktuell klappte es also. Die entscheidende Frage ist: Können sie das über einen längeren Zeitraum zeigen?

Eine Stammelf wird nicht funktionieren

In seiner ersten Woche setzte Flick im Mittelfeld auf Goretzka, Müller und Kimmich. Einerseits, weil er diese Spieler besser kennt. Auf der anderen Seite aber überzeugten Thiago, Corentin Tolisso und Philippe Coutinho zuletzt auch weniger. Dass eine klare Entscheidung für eine Stammelf nicht so wirklich funktioniert, zeigten die letzten Monate mit Niko Kovač.

Ab jetzt muss Flick deshalb möglichst viele Spieler in seine Pläne integrieren, dabei aber auch klare Hierachien schaffen. Das klingt nach viel Arbeit für eine begrenzte Amtszeit, doch bekommt er die vielen Egos nicht unter einen Hut, wird es schnell unangenehm. Nicht, weil die Mannschaft einen schlechten Charakter hätte, sondern weil das der Alltag im Umgang mit Top-Spielern ist.

Wenn im Moment aber einem Mann an der Säbener Straße zuzutrauen ist, dass er das schafft und darüber hinaus noch den strukturellen Grundstein für seinen Nachfolger legt, dann ist es “Hansi” Flick.

Fortuna Düsseldorf: Altbewährte Mittel oder neue Ansätze?

Mit Fortuna Düsseldorf dürfte die Bayern am Wochenende weniger ein Gegner wie Borussia Dortmund als einer wie Piräus erwarten. Den Münchnern wird sich ein kompakter und aggressiver Gegner entgegenstellen, der zunächst darauf bedacht sein wird, sein eigenes Tor zu verteidigen, um im zweiten Schritt Nadelstiche nach vorn zu setzen.

Dabei setzten die Düsseldorfer in den beiden letzten Aufeinandertreffen unter anderem auf eine schnelle Überbrückung des Mittelfelds. Gerade über lange Bälle (flach wie hoch) in den offensiven Halbraum versuchten sie, ihre schnellen Spieler in Laufduelle mit den damals tempomäßig unterlegenen Innenverteidigern der Bayern zu schicken.

Diesmal wäre eine solche Strategie wohl nicht sehr erfolgsversprechend. Sollte Flick bei seiner Viererkette bleiben, stehen mit David Alaba und Javi Martínez zwei Spieler im Zentrum, die sich nur selten überrumpeln lassen. Außerdem standen die Bayern in den letzten beiden Spielen mit und ohne Ball deutlich kompakter als noch unter Kovač.

Dreier- oder Viererkette?

Ein mögliches Mittel für Düsseldorf bleiben aber Angriffe über die Außenbahnen mit anschließenden Flanken. Mit Rouwen Hennings hat Fortuna vorne einen Stürmer, der besonders wegen seiner klugen Laufwege ein gefährlicher Kopfballspieler ist. Drei seiner bisherigen neun Treffer erzielte er mit dem Kopf, fünf seiner insgesamt 25 Abschlüsse waren ebenfalls Kopfbälle.

Die Positionen auf den Außenbahnen besetzte Funkel in den letzten Wochen unterschiedlich. Mal agierte er mit zwei Linksverteidigern – der gesetzte Niko Gießelmann hinten und Markus Suttner davor. In anderen Partien stand der nominelle Mittelstürmer Dawid Kownacki auf der linken Offensivposition.

Da Suttner gerade in der Defensivarbeit etwas geübter ist, könnte das für Funkel gegen die Bayern den Ausschlag geben. In der Grundausrichtung ist wie in den letzten beiden Aufeinandertreffen eher mit einer Viererkette zu rechnen. Zwar experimentierte Funkel zu Beginn der Saison mit einer Dreier- beziehungsweise Fünferkette, doch zuletzt setzte sich das bewährte 4-2-3-1 wieder durch. Vielleicht spekuliert der Trainer auch darauf, dass die starke Defensivarbeit von Kingsley Coman und Serge Gnabry gegen Dortmund eine positive Ausnahme war. Verteidigen sie nicht mit, gibt es Räume für Düsseldorf. Und weniger Unterstützung für den noch unerfahrenen Alphonso Davies – sollte er weiterhin spielen.

Gestiegene Erwartungshaltung

Die Bayern dürfen sich wahrscheinlich auf zwei kompakte Viererketten, vielleicht sogar auf eine enge 4-5-Staffelung hinter Hennings einstellen. Gegen Dortmund kam man vor allem über Gegenpressingsituationen zu gefährlichen Abschlüssen. Das wird gegen Düsseldorf allein deshalb schon schwieriger, weil sie mit dem Ball kein so großes Risiko gehen werden wie der BVB.

Im ersten Spiel unter Flick gelang es den Bayern zwar, die eigene Defensive zu stärken, doch das Spiel nach vorn war weiterhin zäh. Nun hatte das neu zusammengesetzte Trainerteam etwas Zeit, um sich konzeptionell etwas einfallen zu lassen. Zwar waren viele Spieler mit ihren Nationalmannschaften unterwegs, doch ein weiterer Fortschritt zum Auftritt gegen Piräus sollte der Anspruch sein.

In München hat sich eine Blase der Euphorie gebildet. Flick ist dafür hauptverantwortlich. Nach der Ausnahmewoche folgt nun aber der Alltag. Kann er die Euphorie nicht dorthin übertragen, droht die Blase schnell zu platzen. Es ist ihm zuzutrauen, dass er das vermeiden kann. Nachdem die Erwartungen an ihn aber recht gering waren, hat er die Messlatte mit der Leistung im Knüller so hoch gelegt, dass sie nun stark gestiegen sind. Man darf gespannt sein, wohin die Reise geht.

Vorschau-Tippspiel

Im Vorschau-Tippspiel tippe ich den gesamten Bundesliga-Spieltag. In unserer Kicktipp-Gruppe könnt ihr euch mit mir und allen anderen messen. Der oder die GewinnerIn der Kicktipp-Runde bekommt von mir ein signiertes Exemplar Generation Lahmsteiger.

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Spieltagssieger

Gabi und kurtha entscheiden den Knüller-Spieltag mit jeweils 20 Punkten für sich. Ich habe mal wieder versagt und bin auf Platz 75 zurückgefallen. Aus mir wird keine Glücksfee mehr. Na ja, hier die Top 5:

  1. Edlan – 154 Punkte (0 Spieltagssiege)
  2. Isarläufer – 149 Punkte (0 Spieltagssiege)
  3. Beltiboy – 148 Punkte (0 Spieltagssiege)
  4. Dominik – 147 Punkte (0,33 Spieltagssiege)
  5. Jona_Brauni – 146 Punkte (1 Spieltagssieg)

Lahmsteiger: Platz 75 – 122 Punkte (0 Spieltagssiege)

So läuft es gegen Düsseldorf …

Zurück im Alltag! Düsseldorf wird es den Bayern gehörig schwer machen. Nach einer zähen halben Stunde kommen die Gäste aber ins Spiel. Vor der Halbzeit fällt noch ein Tor für die Bayern. Die Frage wird sein, ob Düsseldorf aus der guten Anfangsphase was machen kann. Je nachdem geht es also mit 1:1 oder 0:1 in die Kabinen. Danach bestimmen die Münchner das Geschehen. Einige ausgelassene Chancen lassen sie aber zittern. Mit einer tollen Schlussphase steht dann der insgesamt souveräne 0:3-Erfolg. (Düsseldorf machte also nix aus der guten Anfangsphase.)

So könnte Bayern spielen …

4-3-3: Neuer – Pavard, Martínez, Alaba, Davies – Kimmich – Thiago, Müller – Gnabry, Lewandowski, Coutinho

Es fehlen: Hernández, Süle, Arp, Boateng (gesperrt); Coman trainierte wieder unter der Woche, es bleibt aber fraglich, ob Flick ihn nicht lieber schont

So läuft der Spieltag …

Dortmund 4:1 Paderborn
Leverkusen 2:1 Freiburg
Düsseldorf 0:3 Bayern
Frankfurt 2:1 Wolfsburg
Bremen 1:2 Schalke
Union 1:2 Gladbach
Leipzig 3:1 Köln
Augsburg 2:1 Hertha
Hoffenheim 2:1 Mainz



»Eier, wir brauchen Eier!«

— Oliver Kahn

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HandsofGod XMAX FC Bayern
  1. Wieder perfekte Analyse

    Liege mit den Kommentaren und Meinungen zu Kimmich und Thiago 100% auf einer Linie.
    Beide müssen jetzt mal öfters zusammenspielen. Das Kimmich die 6 diszipliniert spielen kann zeigt er ja bei der NM. Hoffe mal das es zwischen ihm und Thiago kein zwischenmenschliches Problem gibt und beide so funktionieren wie Kimmich mit Kroos. Bleibe dabei wenn erstmal Suele und Lucas wieder fit sind und wir insgesamt höher stehen im Verbund mit niedrigen Abständen brauchen wir keinen klassischen Abräumer 6er wie er von vielen gefordert wird.
    Mmn ist das Duo Kimmich Thiago auf Jahre ideal, wer davor spielt hängt vom Gegner/taktische Ausrichtung bzw Form ab, mit Spielern wie Goretzka Müller und Coutinho/Havertz können wir die ganze Palette abbilden. Nur für Tolisso sehe ich da keinen Platz.
    Coutinho hat in Saudi Arabien auch viel gespielt.
    Evtl stellt er Goretzka auf und Müller auf Aussen.
    Mal sehen.

    Denke da der Funkel eine so schöne Vorlage mit seiner Kritik an der Mentalität unserer Spieler gegeben hat gibt es einen sehr hohen Auswärtssieg.
    1:6 FCB

    Neuer
    Pavard Javi Alaba Davies
    Kimmich
    Goretzka Thiago
    Müller Lewa Gnabry

  2. Was ich nicht ganz verstehe: wieso wirkte “die Mannschaft … in Leipzig, auf Schalke und in der ersten Halbzeit gegen Paderborn gut ausbalanciert”, was “auch an Kimmich und Thiago (lag)”, wenn andererseits ihr “Zusammenspiel … noch nicht zu funktionieren (schien)”, wofür die “fehlende Grundstruktur unter Kovač” als Ursache angeführt wird.

    Andere Gründe werden ja nicht angeführt – wieso hat es dann überhaupt in 2,5 Spielen funktioniert? Wenn es allein an der fehlenden Grundstruktur liegt, hätte es doch auch in den aufgezählten Spielen nicht funktionieren dürfen? Mir greift diese Argumentation zu kurz.

    Das die Länderspielpause Flick gelegen gekommen ist, bezweifle ich. Die Spieler waren ja wie üblich fast alle unterwegs, und zuletzt kam die Mannschaft gefühlt nach jeder Länderspielpause außer Tritt. Gerade nach dem Aufwind aus dem Dortmund Spiel wäre es Flick wohl lieber gewesen, es wäre direkt gegen Düsseldorf weiter gegangen.

    Den 6:1- Auswärtssieg Optimismus teile ich nicht und hoffe, die Mannschaft denkt ebenfalls nicht so. Düsseldorf wird sich (insbesondere im eigenen Stadion) wohl deutlich stärker zur Wehr setzen als zuletzt Piräus und Dortmund. Ich denke nicht, dass wir verlieren werden, tippe aber eher auf einen Sieg mit max. zwei Toren Unterschied (2:0, 3:1) oder ein Unentschieden.

    Bin jedenfalls gespannt auf morgen, wie sich die Mannschaft präsentieren wird.

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    1. Wenn du das als einzigen Faktor rausliest, dann ist das ein Fehler in der Formulierung, den ich gleich korrigieren werde. Der/die Leser/Leserin hat dahingehend immer recht.

      Unabhängig davon versuche ich es jetzt nochmal auszuführen:
      1. Kimmich und Thiago haben mal funktioniert (Siehe Beispiele), mal nicht.
      2. Das kann mehrere Gründe haben: Entweder funktionieren sie gemeinsam nicht gut (warum klappt es dann aber manchmal über längere Phasen?) oder sie leiden unter äußeren Einflüssen. Hier ist Kovačs schwache Grundstruktur zumindest zu nennen. Er legte keinen großen Wert darauf, wer wie positioniert ist in Ballbesitz. Dahingehend soll(!) er manchen Spielern sogar gesagt haben, dass sie es einfach machen sollen, wie sie es unter van Gaal und Guardiola lernten. Unabhängig davon, ob das stimmt, sah man am Resultat auf dem Platz, dass Spieler (auch Thiago; halbrechts) in falschen Rollen spielten. Die Abstände waren enorm und das können dann auch zwei sehr intelligente Spieler nicht immer auffangen. Jeder, selbst Messi (wie man seit einiger Zeit sieht) ist davon abhängig, wie das um ihn herum funktioniert. Dafür hat der Trainer eine Grundverantwortung.

      Dass sie es in Ansätzen gezeigt haben, kann(!) also durchaus daran liegen, dass manchmal die Klasse der Spieler eben doch dominiert. Vielleicht lag es aber auch daran, dass Kovač umdachte (Dank Flick? Siehe Artikel aus der Vorbereitung). Umsetzen konnte er es aber nie. Wichtiger als die Ursachenforschung ist aber die Erkenntnis, dass Bayern mit den beiden enormes Potential für Dominanz auf der wichtigsten Position hat. Das würde ich mir nicht entgehen lassen, wäre ich Flick. Einen weiteren Versuch ist es daher wert. Scheitert der, wissen wir wieder mehr hinsichtlich der Kompatibilität. Scheitert er nicht: Halleluja!

      1. @Justin: Fand deine Formulierung ok, denn jeder, der wollte, konnte ja sehen, dass du geschrieben hattest: “Flick hatte SO” – also aufgrund der Pause – “etwas Zeit, um sich auf die kommenden Gegner vorzubereiten.” Das war also vordringlich darauf bezogen, dass Flick seine taktischen Studien der Gegner, und zwar nicht nur des nächsten, vorantreiben konnte. Das ist ganz korrekt, und daran gibt es auch nichts zu mäkeln. (Dass man nicht richtig mit der Mannschaft trainieren kann, wenn die meisten Spieler weg sind, versteht sich ja wohl von selbst.) – Man muss auch nicht über jedes Stöckchen springen, dass einem hingehalten wird. Danke für den Artikel!

  3. Bin wirklich mal sehr gespannt, wie Flick die Aufstellung im Mittelfeld gestalten wird. Thiago ist von so eminenter Bedeutung – was im Artikel auch ganz richtig hervorgehoben wird, (danke dafür!!!) – dass er einfach gesetzt sein muss, Coutinho hat beim Spiel der Brasilianer gezeigt, was er zu leisten imstande ist, aber auch Goretzka kann seine Ansprüche auf einen Startelf-Platz durch seine eindrucksvollen Auftritte bei der Nationalelelf untermauern, scheint also auch einen guten Lauf zu haben, den man nicht so gerne unterbrechen möchte. Und Müller war in den beiden Spielen vor der Länderspielpause ein Aktivposten, der für viel Schwung und Druck auf die gegnerische Verteidigung sorgte, aber auch unglaublich viel gelaufen ist und defensiv ebenso präsent war. Also wären das, wenn Kimmich auf der Sechs bleibt, mindestens einer zuviel, es sei denn, was aber eher unwahrscheinlich ist, dass Gnabry eine Pause bekommt, oder sogar Lewy. Coman dürfte angesichts dieser Konstellation und mit Rücksicht auf seine Muskelbeschwerden am ehesten geschont werden,d aruf verweist der Artikel ja auch.

    Übrigens: ich hielte es gar nicht so falsch, auch wenn es womöglich weit hergeholt klingt, mal auszuprobieren, ob nicht Goretzka auf der 9 spielen könnte, damit Lewandowski seine Pausen bekommt, wenn er sie will/braucht. Wer das Spiel gegen Nordirland aufmerksam verfolgt hat, konnte sehen, dass Goretzka offensiv genau diesen Raum öfters besetzt, er ist schuss- und vor allem auch kopfballstark, wäre m.E. einen Versuch wert, muss ja nicht gerade gegen die allerstärksten Gegner sein.

    Antwortsymbol1 AntwortKommentarantworten schließen
    1. tolisseau kann das besser als goretzka. T hat das auch in lyon oefter die 9 gespielt

  4. Perfekte Beschreibung der aktuellen Situation um Flick.

    Ich denke in der Casa Thiago wird sich viel über die Zukunft des jetzigen Trainers entscheiden.

  5. Thiago war eins der Hauptprobleme in der bisherigen Vorrunde. Defensiv schwach und nach vorn leichtsinnig bzw. leicht arrogant. Dass ihn der Flick rausgenommen hat, war absolut richtig. Bleibt zu hoffen, dass er wieder back to earth kommt und zu seiner Normalform findet.

    Antwortsymbol16 AntwortenKommentarantworten schließen
    1. Im Spiel gegen Union hatte er die meisten überdribbelten Spieler des Spieltages und die meisten abgefangenen Pässe in der bisherigen Saison von allen Spielern, also nicht nur der Bayern. Von wegen defensiv schwach…dass er die riesigen löcher, die in Kovacs “System” auftraten, meist alleine zulaufen musste und daher schlecht aussah, kann man ihm nicht anlasten.

      1. @severalseasons: +1 Genau so sehe ich das auch.
        Das System bestimmt doch maßgeblich, wie die Spieler nachher auf dem Feld aussehen. Soll nicht heißen, dass ihre Leistung dann nicht zählt bzw. nur vom System abhängt. Aber gerade schlechte Leistungen ergeben sich doch häufig aus dem System. Genauso können Entwicklungssprünge eines Spielers doch auch dadurch entstehen, dass der Spieler extrem vom System profitiert und in diesem funktioniert. Dann wechselt er das Team und es läuft nicht mehr. Ich denke, manche Spieler sind auch mehr als andere von einem stabilen System abhängig. Thiago mit seinem Stil vielleicht noch mal mehr, weil er in Barcelona so aufgezogen wurde. Er braucht eine gewisse Ordnung damit er, weil er weiß, wie die anderen sich bewegen, weiß wo er hinspielen kann.

        Andersherum gilt außerdem auch, dass wenn der Gegner einen (starken) Spieler aus dem Spiel nimmt, indem er ihn presst oder zustellt oder Passwege abschneidet, dieser halt keinen Stich mehr sieht. Dann heißt es nachher in der Presse, XY war blass oder nicht zu sehen oder Ähnliches. Dafür ergeben sich evtl. woanders Räume, die dann von anderen (vermeintlich schwächeren) Spielern genutzt werden können.
        Einzelne Leistungen zu bewerten, ohne das System (vor allem wenn es so chaotisch ist) und das Spiel des Gegners zu berücksichtigen, bringt meist relativ wenig.

      2. Wie erklärst du dir seinen Notendurchschnitt im kicker von 4,xx in dieser Saison, nachdem er in der letzten einer der besten Spieler überhaupt war? Kovacs “System” kann ja nicht schlechter geworden sein, da er einen zusätzlichen Taktikfuchs als Co bekommen hat. Oder haben die vom kicker abgebaut?

      3. Ich behaupte auch, dass Thiagos Schludrigkeiten, Ballverluste und Leichtsinnsfehler nur bedingt mit dem System zu tun hatten. Man kann ein wenig auf schlechte Anspielstationen schieben aber selbst das sehe ich nicht. Die Fehler waren teilweise so frappierend dass Thiago eigentlich mit den Gedanken ganz woanders gewesen sein muss, wenn man überhaupt einen Ansatz für eine Erklärung sucht.

        Ich will ja den Teufel nicht an die Wand malen, aber ich erwarte gegen Düsseldorf kein Feuerwerk. Flick wird auf seine alte 11 vertrauen und ich bin gespannt ob die nochmal so funktioniert bzw. DD so wenig Gegenwehr bietet wie Dortmund. Ich hätte noch 1-2 Spiele gewartet bevor ich mich (erstmal) auf Flick festlege.

      4. Der Kicker mag seine Mäßstäbe haben und ich habe meine. Die Beurteilungen des Kicker sind nicht bindender als andere, nur weil sie veröffentlicht werden. Dort wird offenkundig oft eine singuläre Aktion zum Guten oder Schlechten sehr viel stärker gewichtet als die Leistungen über ein ganzes Spiel. Dass Thiago sehr viel besser spielen kann, als er es zuletzt gezegt hat, ist unbestritten.

      5. AntwortsymbolGestrandetinBerlin Seite 22.11.2019 - 13:32

        Also laut Ligainsider hatte Thiago vergangene Saison 1,42 Ballverluste pro 90 Minuten (Platz 81) und ist diese Saison bei 1,63 (Platz 91). Ob das jetzt hergibt, dass er deutlich schlechter ist und das nicht an Kovac liegen kann, würde ich jetzt Mal bezweifeln.
        Und zum Thema Noten im Fußball gab’s hier letztens n schönen Link…

      6. Wenn man sich die Gesamtstatistik von Thiago ansieht (whoscored, bundesliga.com, kicker usw) dann objektiviert sich mMn schon der Eindruck, dass er bisher eine schwächere Saison spielt.

        Bei Thiago ist es die Diskrepanz zwischen Potential und aktueller Leistung, die die Kritik erklärt.
        Von Tolisso bspsws erwarte ich nicht annähernd was ich von Thiago erwarte, weil ich eben schon gesehen habe zu was er fähig ist (unvergessen wie er mit Vidal das Mittelfeld zugenagelt hat u.a. beim Leipzigspiel).

        Noch als Anmerkung: Thiago hat in dieser Saison allerdings gut zehn Spiele über 90 Mins gemacht und davon waren auch nicht alle grottig.
        Da kann man unter den widrigen Umständen (us. Positionen, gesamtmannschaftliche Leistung durchwachsen usw) schon auch einfach eine schlechte Phase haben – da bin ich bei Klaus.

      7. @Klaus: Ich denke, man kann sagen, dass in Kovacs Trainerzeit die Spiele mal strukturiert, mal weniger strukturiert, mal gar nicht strukturiert waren. Dafür gibt es sicher viele Erklärungen. Wenn es stimmt, dass er gesagt hat, spielt wie unter Pep und van Gaal, sagt das doch schon alles. Das Positionsspiel ist immer weiter verkümmert und die Anpassungen unter Kovac wurden ohne Rücksicht auf das Positionsspiel vorgenommen, sodass wir bei den bekannten (und m.E. immer schwerer zum Tragen kommenden) Lücken im Mittelfeld und Disbalancen zw. Offensive und Defensive enden. Dazu kommt, dass er nie sein System gefunden hat, mal 433 mal 4231. Die Änderungen hin zum 4231 im Herbst/Winter 2018 haben auch geholfen mehr Stabilität zu bekommen, weil das System zuletzt unter Heynckes gespielt wurde. Dann hat er im Sommer wieder 433 spielen wollen, was auch besser wurde in der Vorbereitung. Dann kam Coutinho, zurück zum 4231… Das alles kann in einem stabilen, ausbalancierten System kein Problem sein (unter Pep konnte es im Spiel passieren, dass Rafinha durch Ribery ersetzt wurde, Lahm ging nach Außen, ein alleiniger Sechser war noch da und vorne ging dann Coman nach rechts Müller von rechts nach innen auf die Acht und Ribery nach links und aus einem 4231 wurde ein 433 und die Hälfte der Positionen wurde durch einen anderen Spieler besetzt, der aber wusste wie er sich auf der Position zu verhalten hat, auch ein Kimmich in der Innenverteidigung). Aber wenn man eh schon keine Struktur hat, sondern es heißt, Taktik egal, macht mal, wie ihr es vor mir gelernt habt, dann gibt es das zu beobachtende Chaos. Das hat wenig mit dem Kicker zu tun, auch wenn diese Betrachtungen aus meiner Sicht einfach wenig Sinn ergeben. Und ich denke, auch ein Co-Trainer kann da wenig ausrichten.

      8. Das System fängt im Training an! In der Vergangenheit konnte man auch an der Säbener Straße beobachten, dass das, was in den Spielen immer bemängelt wurde, die Pässe ins Nirvana genauso gespielt wurden. Aber es wurde von außen nicht eingegriffen! Selbst im Training war sichtbar, dass es eben keine einstudierten Laufwege mehr gab. Ein Heynckes wäre schon nach dem 2.Fehlpass laut geworden und ein Guardiola völlig ausgerastet.

        Betrachtet man sich einmal das Spiel von Liverpool aus der Bedrängnis heraus, stellt man fest, dass da selbst die von hinten herausgeschlagenen Bälle fast immer beim eigenen Mann landen. Offenbar weiß da jeder wohin er wann zu laufen hat und wo er zu stehen hat.
        Das was man immer wieder abschätzig als Tiki-Taka bezeichnet ist eigentlich nichts anderes als ein durch permanentes Training und einstudierte Laufwege fast zur Perfektion gebrachtes Passspiel.
        Und wenn man das als Spieler verinnerlicht und auf den verschiedenen Positionen trainiert hat, dann gibt es eben keine Riesenlöcher mehr, während sich 20 m weiter zwei auf den Füßen stehen. Dan braucht man eben keine Risikopässe mehr, sonder weiß genau wo der eigene Mitspieler in den nächsten 3 sec hingelaufen ist.

        Wer diese Art des “blinden Verständnis” einmal genau betrachten will, sollte sich einmal ein Spiel der NFL ansehen. Da wird vor jedem Angriffsversuch vom Quarterback der kommende Spielzug angesagt – und alle anderen 10 Feldspieler wissen auf den Meter genau, wann sie wo zu stehen und wohin zu laufen haben.
        Und der Quarterback spielt den Pass auf einen ganz bestimmten Punkt, wo der Spieler nach dem angesagten Spielzug zu einem bestimmten Zeitpunkt zu sein hat. Und diese Spielzüge werden bis zum Erbrechen trainiert.
        Ähnliches kann man beim Handball beobachten, wo Spielzüge das A&O sind – und jeder Spieler weiß genau, wie er sich zu verhalten hat.
        Wenn man aber das Passpiel und die Laufwege nicht automatisiert, dann kann es nicht funktionieren.

      9. Also Fussball mit American Football vergleichen. Come on.
        Ich bin mal auf das erste schlechte Spiel der gesamten Mannschaft und auch auf das erste schlechte Spiel von Thiago, Coutinho, Kimmich usw. gespannt.
        Ob dann der liebe Hansi der Bösewicht ist?
        Um gleich klar zu stellen: Der Rauswurf von Kovac war alternativlos, er konnte die Mannschaft nicht weiterbringen. Aber jede Grottenleistung eines Spielers immer auf Trainer, System, Taktik, positionsspiel zu schieben ist genauso primitiv wie nur an die Einstellung und den Kampfgeist zu appellieren.
        Thiago hat diese Saison oft schlecht und selten gut gespielt, dass er es viel viel besser kann wissen wir alle. Coutinho hat nur schlecht gespielt. Jetzt wo die Alibis weg sind müssen sie sich zeigen.
        Ich bin gespannt und hoffe das beste.

      10. @wohlfarth: Hab noch von keinem hier gelesen, dass jemand ernstlich Kovac für ALLE Fehler von Thiago verantwortlich gemacht hätte.

      11. Wohlfahrt – ich vergleiche ja nicht Fußball mit American Football. Kann man auch nicht!
        Es ging doch lediglich um Laufwege und Passpiel.
        Auch unter Flick wird man das ein oder andere Spiel sehen, was nicht den Erwartungen entspricht.
        Das ist aber der Normalzustand.
        Wenn es anders wäre, würden ja die Topmannschaften immer mit der Maximalpunktzahl rumlaufen – tun sie aber nicht.
        Und natürlich kann man auch nicht alles immer nur auf den Trainer schieben.
        Man kennt das doch von sich selbst – nicht jeder Tag ist ein Sahnetag.
        Das Problem ist aber doch, dass man gerade im Fußball auch ein System brauche, um bestimmte Spielertypen entsprechend einzubinden. Da ist doch ein Coutinho das beste Beispiel – wenn 99% aller Offensivaktionen über die beiden Außen laufen, hängt der 10er in der Mitte in der Luft. War doch mit James genau das gleiche.
        Letztlich ist es völlig egal, wen du dann da hinstellst, wenn der 10er nur dann den Ball bekommt, wenn der Außen nichts damit anfangen oder erreichen kann.
        Haben wir zum Saisonbeginn mal ganz toll bei den Amas gesehen – der so hochgelobte Arp(nichts gegen den Jungen, wenn er denn mal eine Chance bekommt) spielt auf der RA-Position. Und von gefühlten 100 Offensivaktionen liefen 99 über die linke Seite. Und die Kommentare nach dem Spiel – na so toll war das ja nicht, was Arp da gezeigt hat.
        Dass bei der Doppelsechs sich ein Thiago und ein Kimmich die halbe Zeit auf den Füssen standen – geschenkt.
        Nach dem NM-Spiel gegen Weißrussland gab es so einen netten Kommentar von Kroos, der eigentlich gut auf das passt, was man sich vielleicht erwarten kann, denn da spielt Kimmich den klassischen 6er und Kroos den 8er: “Es ist gut, so einen “Giftzwerg hinter sich zu haben, der einem den Rücken freihält! Das ist nicht böse gemeint, bei Real habe ich noch einen größeren Giftzwerg hinter mir – Casemiro!”
        Was spielt die französische NM – genau dieses 4-1-4-1. Und gegen den 6er Kante spielen, macht nicht wirklich Spaß.
        Und vielleicht ist es ja das was fehlt – sah ja beim letzten Mal schon ganz ansprechend aus. Und die letzten 20 min von Thiago auf der 8 mit Kimmich dahinter, waren doch richtig gut.
        Manchmal reichen ja schon kleine Stellschrauben.
        Forderst du eine Verteidigung weiter vorne, wird automatisch das Loch zwischen der 6 und der Offensivreihe kleiner und damit die Gefahr der Risikopässe auch.
        Schaffst du es die Angriffe des Gegners durch diese Deckungsart fast alle schon in der gegnerischen Hälfte zu ersticken, hast du auch im und um den eigenen 16er weniger Probleme.
        Es war ja nun nicht so, dass man in der Vergangenheit die Gegentore durch genial vorgetragene Angriffe kassiert haben. Die meiste fielen doch im 16er durch blöde Ballverluste oder abgefälschte Fernschüsse und Flanken. Da sieht man dann eben blöd aus.
        Warten wir doch mal ab!

      12. @severalseasons: Richtig, nicht für alle, aber für fast alle. Kannst ja die Kommentare der letzten Wochen nochmal nachlesen, da wirst du sicher fündig.

    2. @Anton: “Warten wir doch mal ab”
      Genauso ist es.

    3. Wir befinden uns im Jahre 2019 n. Chr. der ganze Kommentarbereich von MSR ist von Trainerbashern besetzt … der ganze MSR Kommentarbereich?
      Nein! Ein von unbeugsamen Kommentatoren bevölkerter Teil hört nicht auf, dem Eindringling Widerstand zu leisten

  6. Flick wird rotieren müssen

    A Ddorf
    A Partizan
    H LEV

    A BMG
    H Spurs
    H Werder
    A Freiburg
    H WOB

  7. Eigentlich geht es in der Liga für Flick jetzt bei NULL los.
    Natürlich war das Spiel gegen den BVB ein Lichtblick, aber angesichts der Ergebnisse der letzten Jahre – egal unter welchem Trainer auf welcher Seite – sollte man das Ergebnis auch nicht zu hoch hängen.
    Flick wird sich in den letzten zwei Wochen schon sehr genau mit dem Gegner beschäftigt haben. Auf den Matchplan kann man gespannt sein – gut die Abwehr stellt sich von alleine auf, aber alles andere ist Spekulation.
    Es ist ja auch nicht so, dass Thiago im letzten Spiel völlig außen vor war. Insofern findet er auch in Flicks Planungen sicher seine Berücksichtigung, wenn auch in einer anderen Art als unter Kovac.
    Da scheint es eben eher nicht die Doppelsechs zu geben – und das tut auch einem Kimmich gut -, sonder eher ein 4-1-4-1. Das führt dann dazu, dass sich eben Kimmich und Thiago nicht mehr gegenseitig auf den Füssen stehen. Problematischer stellt sich da danneher die Lösung des “Problems” Müller-Coutinho-Goretzka-Tolisso dar, wo bei der Grundstruktur nur ein Platz für vier Spieler bleibt.
    Von der grundsätzlichen Spielanlage des “Nach Vorne verteidigen” wird man nach den Erfahrungen der letzten beiden Spiele nicht abgehen, zumal es ja offensichtlich war, dass dies der Mannschaft eher liegt.
    Es ist mit Sicherheit einfacher, eine Defensive zu stabilisieren, wenn die Angriffe des Gegners schon in dessen Hälfte erstickt werden.
    Und wenn dieses System erneut aufgeht, kann man dem Spiel auch optimistisch entgegensehen.
    Lassen wir uns überraschen.

    Antwortsymbol2 AntwortenKommentarantworten schließen
    1. “Problematischer stellt sich da danneher die Lösung des “Problems” Müller-Coutinho-Goretzka-Tolisso dar, wo bei der Grundstruktur nur ein Platz für vier Spieler bleibt.”

      Ich würde eher sagen das “Problem” heißt 2 aus 5, mit momentanem Vorteil für Müller / Goretzka vor Thiago/Countinho/Tolisso.

      1. Kann man auch so sehen. Setzt aber voraus, dass ein Thiago als Spielmacher wirklich außen vor bleibt und nicht mehr gesetzt ist.

    1. AntwortsymbolHeinrichVonStahl Seite 22.11.2019 - 16:04

      Schön zu sehen, dass sich jetzt auf allen Ebenen etwas bewegt!

    2. Ganz offensichtlich möchte Flick nicht nur die Talente fördern, sondern auch den Konkurrenzkampf befeuern. Sicherlich ist das leichter, wenn man vermutlich nur Trainer auf absehbare Zeit ist. Aber er traut sich anscheindend zu, den Kader zu managen auch wenn er etwas größer ist. Und wofür verpflichten wir die jungen Talente denn, wenn nicht für die Chance, dass sie sich entwickeln? Mich freut es auf jeden Fall, wenn die jungen Spieler aus der 2. Reihe an die 1. Mannschaft herangeführt werden.

      1. Vielleicht gibt es neben der Bergündung, dass Talente mehr lernen, wenn sie mit den Profis der 1. trainieren ja noch einen ganz praktischen Grund- im Moment haben wir durch die Verletzungen Hernandez-Süle-Arp gerade mal 17 gesunde Feldspieler. Mit den vier genannten hat man ja dann sogar die Möglichkeit im Training mal 11 : 11 zu spielen. Könnte ja in dem ein oder anderen Fall mal Sinn machen.

  8. Wenn man Flick so souverän reden hört und agieren sieht muss man konzidieren das man glauben könnte er hätte noch nie etwas anderes gemacht.
    Man kann nachvollziehen das sich die Spieler abgeholt fühlen. Sehr souveräne sympathische Antwort zu Poch, smarter move mit den Youngstern. Super

    Es wäre wünschenswert wenn in den nächsten Wochen mal keiner der anderen Salihamidzic KHR etc überhaupt etwas sagt sondern ausschließlich Flick- wäre doch mal ein spannendes Experiment

    Antwortsymbol3 AntwortenKommentarantworten schließen
    1. Flick über den Teamgedanke: „Es geht um Wertschätzung und Loyalität untereinander. Wir haben enorme Qualität, aber es muss auch Spaß machen. Ernst ist es genug“

      1. Seitenhieb auf Kovac

        “Es ist wichtig, den Spielern offen zu sagen, was man von ihnen erwartet und warum jemand anders, der an dem Tag an ihrer Stelle spielt, das vielleicht etwas eher erfüllt”, führte er auf Nachfrage aus: “Das möchte ich so handhaben. Ich bin da immer offen und ehrlich und möchte keinem was vorgaukeln. Das ist meine Vorgehensweise, andere haben da andere.”

    2. …genau kovacs ist zum groessten teil an den d##### kommentaren von khr und uh gescheitert.

  9. wow. warum geht das auf einmal? verschrieben?

  10. Schön zu sehen das inzwischen kaum noch jemand Kimmich auf der 6 anzweifelt.
    Jetzt wo er dort zurecht etabliert ist hat natürlich auch Barça keine Chance mehr ihn abzuwerben, da kann Messi noch soviel von ihm schwärmen.

    Antwortsymbol6 AntwortenKommentarantworten schließen
    1. Anton brachte weiter oben ein schönes Zitat von Toni Kroos aus dieser Woche, in dem er Kimmich respektvoll als “Giftzwerg” bezeichnete, der hinter ihm abräumt. In gewissem Sinne vergleicht er ihn mit Casemiro bei Real. Das Problem bisher war aber, dass Kimmich die Sechserrolle zu häufig nicht wie Casemiro oder auch Kante interpretierte, sondern sich eher als Lenker in der Tradition eines Xabi Alonso sieht, der sich zwar nicht zu schade ist, auch mal die “Drecksarbeit” zu übernehmen, aber in erster Linie durch kreative Aktionen glänzen will und dem Spiel Struktur geben möchte. Wenn er bereit ist, erst einmal defensiv zu denken, und damit zufrieden ist, in erster Linie Räume zuzulaufen und “Gras zu fressen” dann kann es auch mit Thiago gemeinsam klappen. Wenn er allerdings seine Rolle so interpretiert, wie in sehr vielen Spielen bisher, dann kann ich mir ein Zusammenspiel der beiden nur schwer vorstellen, weil sie sich dann mMn zu oft auf den Füßen stehen und ihre Rolle insgesamt zu offensiv interpretieren. Das könnte dann nur noch durch eine perfekt eingespielte Abwehr, die konsequent nach vorne verteidigt und ausnahmslos aus schnellen Spielern besteht, aufgefangen werden. Diese Abwehr werden wir aber wohl frühestens zur Rückrunde sehen, wenn Lucas wieder fit ist. Probieren sollte man es mit der Kombination Thiago/ Kimmich allerdings schon noch, bevor man eine endgültige Entscheidung trifft, die dann möglicherweise mit einem Abgang von Thiago nach dieser Saison enden könnte.

      1. 1+, wenn Kimmich diese Rolle so interpretieren würde, wie ein Kante oder Casemiro dan könnte das ein geniales Mittelfeld werden.

      2. Wenn er sie so interpretiert wie bei der NM und akzeptiert das Kroos sprich Thiago das Spiel macht ist er mmn besser als ein Casemiro

        Kante ist wohl zzt einfach top aber Kimmichs Ziel muss sein besser als Kante zu werden.

        Man darf auch nicht vergessen das wir einen Fein in der Hinterhand mit enormen Potential haben.
        Deshalb ist die ganze Diskussion um Toca etc sinnlos

        Wif brauchen unsere Liquidität für Sane und Havertz/Coutinho

      3. Fein spielt bisher eine solide Saison bei einem Zweitligisten. Ob man das mit den Anforderungen an einen 6er bei einer Top-Mannschaft vergleichen kann, sei einmal dahingestellt.
        Wie groß sein Potential ist, wird man erst wirklich beurteilen können, wenn es gegen die “Schwergewichte” geht.

      4. Seitz
        Dafür muss der eine oder andere möglicherweise „einen Umweg mit einem Leihgeschäft gehen, wie wir es bei Adrian Fein praktizieren, der über Regensburg zum HSV ist“, sagt Holger Seitz, Teil der NZL-Leitung. Für ihn ist Fein ein Paradebeispiel dafür, wie man einen Spieler mit viel Potenzial über Umwege ans Profiteam heranführen kann.

        So sahen die Münchner Verantwortlichen beim Mittelfeldspieler vor allem in Sachen Umschaltverhalten nach Ballverlust Verbesserungspotenzial. „Darum waren wir der Meinung, dass die 2. Bundesliga in Regensburg, damals mit Achim Beierlorzer als Trainer, die beste Entscheidung war. Achim und seine Mannschaften pflegten ein aggressives Umschaltspiel“, erinnert sich Seitz.

        Diesen Sommer ging es für Fein als Leihgabe zum HSV. Seitz: „Ohne Regensburg wäre der Schritt für Adrian zum HSV noch zu groß gewesen. Und den HSV ohne Adrian Fein könnte man sich aktuell nicht vorstellen, weil er dort so eine dominante Rolle hat. Darum ist Adrian für mich so weit, dass er auch bei unseren Profis eine Rolle spielen kann.“

  11. BVB ist wieder in der Spur. 3:0 gegen Paderborn zur Hälfte. Wait…

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    1. Da spielt doch glatt die Mannschaft gegen den Trainer…charakterlose Lumpen …. :-)

  12. Tja. Das relativiert wohl etwas unser 5-0 und hilft für die Bodenhaftung morgen in Düsseldorf.

    Favre dürfte damit wohl demnächst verfügbar werden. Ein Trainer für uns? :-D

    Antwortsymbol6 AntwortenKommentarantworten schließen
    1. Gut, dass Mourinho seit dieser Woche weg vom Markt ist. Der hätte uns mit dem BVB durchaus gefährlich werden können und sein Name geisterte ja zumindest immer mal wieder in der Gerüchteküche herum.
      Wenn man Favres Arbeit so ansieht, dann ist er in seinem ersten Jahr eigentlich immer ganz gut dabei. Er kann seine Ideen relativ schnell umsetzen und Mannschaften ziemlich schnell seinen Stempel aufdrücken. Dann gehts aber meistens schnell bergab. Von daher wäre er gar keine so schlechte Lösung bis zum Saisonende, länger auf keinen Fall. Ich sehe aber keinen Grund, Flick durch ihn zu ersetzen, außer Flick sagt selbst, dass er nach der Winterpause nicht mehr Cheftrainer sein will, was ich mir aber nicht vorstellen kann. Ich hoffe nicht, dass KHR aufgrund persönlich guter Beziehungen zu Favre irgendwann auf die Idee kommt, ihn als längerfristige Option zu kontaktieren. Das wäre dann aufgrund der Erfahrungswerte mit Favre und der Bundesliga ein beinahe noch größerer Fauxpass als die Verpflichtung von Kovac, auch wenn Favres Vorstellung von Fußball eher kompatibel sein mag mit denen von KHR.

      1. Favre in München? Das wäre doch irre! Was für eine Schlaftablette … und unter anderem deshalb liegen die Bienen jetzt auch verdient mit 0:3 zurück. Man möchte fast meinen, da wird gegen den Trainer gespielt …

      2. Du hast die Ironie nicht verstanden ;-)

      3. War wohl eher n Witz von Stiftl… ;)

    2. 3:3 – Ruhig bleiben!

      1. Ob sie in Dortmund ruhig bleiben? Die erste Halbzeit war ein Offenbarungseid – ich kann mich doch nicht als Meisterschaftsaspirant im eigenen Stadion vom Aufsteiger und Tabellenletzten vorführen lassen…

  13. Das habe ich wie Stiftl gesehen. Solche Alibi-Zweikämpfe wie zB Sancho sie in HZ1 geführt hat, könnte ich unseren Spielern schwer verzeihen. Da war unsere Leistung gegen Frankfurt noch besser…

  14. Jetzt hätte der BVB ja die Möglichkeit, Kovac zu verpflichten, die waren ja auch interessiert letztes Jahr…mal sehen.

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    1. Das wäre phantastisch
      Trojaner im Bienenstock

      1. Vergiss nicht, dass Kovac in großen Spielen durchaus schon erfolgreich war und seine Spielphilosophie besser zum Bvb passt.
        Punktuell könnte er uns durchaus weh tun.

  15. “Interessante” Aufstellung:
    Die Abwehr stellt sich ja selber auf.
    Kimmich
    Gnabry-Müller-Tolisso-Coutinho
    Lewandowski

  16. Tja. Warum er wohl Tolisso aufstellt statt Thiago?

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    1. Vielleicht geht es ja endlich mal wieder nach dem Leistungsprinzip.

      1. Dann müsste er nach den letzten Leistungen aber auch Tolisso draußen lassen ;-)

  17. Nicht nur wegen dem 0-1…Es macht endlich mal wieder Spaß zu sehen, dass die Jungs von Anfang an engagiert sind.

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    1. Anscheinend dürfen sie mal wieder die Art Fussball spielen, die sie können.

      Generell ist aber schon zu sehen, dass viel mehr kombiniert wird und das Zusammenspiel viel besser aussieht – und so wirken die Tore auch nicht mehr so zufällig, sondern eben wie eine zwangsläufige Folge.

  18. Was der FCB auf einmal für nen Speed und ein Passspiel auf den Rasen bekommt…

  19. Was habe ich diese Spiele vermisst, bei denen man von der ersten Minute an dem Gegner aber mal so gar keine Chance lässt. Saustark.

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    1. Sehr richtig; jeden Ball abgegrätscht, Kombinationen auf engsten Raum und von hinten sauber rausgespielt; frühes Pressing und der alte Mann Martinez haut sich rein wie 2013 im Camp. Leg. Finale

  20. HeinrichVonStahl Seite 23.11.2019 - 16:19

    Tolle erste Halbzeit.
    Bayern knüpft an ihre Stärke Leistung gegen den BVB an und spielt wieder dominanten Fußball. Und das, obwohl wir mit einem Mann weniger spielen – denn Coutinho ist sowas von ein Fremdkörper in der Mannschaft … wieder einmal!
    Wenn sich dieses Spiel verfestigt, brauchen wir so schnell keinen neuen Trainer – denn dann haben wir den Trainer, der den Fußball spielen lässt der ansehnlich und erfolgreich ist!

    Antwortsymbol12 AntwortenKommentarantworten schließen
    1. AntwortsymbolHeinrichVonStahl Seite 23.11.2019 - 17:11

      Und was Thiago seit seiner Einwechslung fabriziert ist ein Witz. So spielt er sich nicht zurück in die Mannschaft!
      Schade, dass Mai keine Chance bekommen hat!

      1. Flick hat anscheinend im Training genau hingesehen. Das war nix von Thiago. Aber wie schön, endlich wieder die Bayern zu sehen, so wie sie sein können. 10 Tore, kein Gegentor in 3 Spielen – das gab es in dieser Saison nicht. Überhaupt: 3 Pflichtspiele in Folge ohne Gegentor waren ja zuletzt eher die Ausnahme. Schön wie es jetzt wieder läuft.

      2. Dieses Herumhacken auf Thiago wirkt mittlerweile wirklich lächerlich, das Spiel war größtenteils gelaufen, als er hereinkam, der Speed längst nicht mehr so hoch, die Mannschaft insgesamt viel weniger engagiert. Fehler hat er keine gemacht. Mal drauf geachtet, wie viele Böcke sich Kimmich erlaubt hat?

      3. AntwortsymbolHeinrichVonStahl Seite 23.11.2019 - 17:41

        Ich finde Thiago toll. Er ist einer meiner Lieblingsspieler. Aber ich habe ihn wieder genauso unkonzentriert gesehen wie in den letzten zwei Monaten.

        Seine Statistiken sind ok. Aber auch heute haben die Pässe nicht die richtige Dosierung gehabt. Und er hat wieder so eine Bogenlampe quer über das eigene Defensive Mittelfeld gemacht, wie es diese Saison schon zu einem direkten Gegentreffer geführt hat.

        Von Kimmich habe ich den ersten Fehler gesehen, als er den zu fest gespielten Pass von Thiago hat verspringen lassen.

      4. Z.B. 51. Minute, Fehlpass Kimmich vor unserem Strafraum im Aufbau, führte zu einer guten Kontermöglichkeit. Da war Thiago noch gar nicht auf dem Feld, aber vielleicht hat er ihm von der Bank aus etwas zugerufen, so dass Kimmich abgelenkt war…Ernsthaft: die Passqualität genügt immer noch nicht höchsten Ansprüchen, auch wenn das schon besser geworden ist als zuletzt. Das zog sich durchs ganze Spiel, bei fast allen, so z.B. auch auch bei Lewandowski, dem man vielfach auch große Lässigkeit (oder wie es bei Thiago gleich hieße: Arroganz) vorwerfen könnte. – Jetzt haben wir drei Spiele zu Null hintereinander, gute Torausbeute, sehr viel ansehnlicheres Spiel, das registriere ich gerne. Aber defensiv wirkt es auf mich genau so, wie es auch ist: behelfsmäßig, und daher öfters mal wackelig. Gut waren in der Einzelleistung Martinez, auch Davies, dessen Schnelligkeit natürlich ein Pfund ist. Aber situativ gibt es da immer im Verbund/Stellungsspiel doch gewisse Mängel, die ein cleverer Gegner bestimmt ausgenutzt hätte.

      5. @severalseasons: Nur weil ein paar Kommentatoren das Auftreten von Thiago sehen, heißt das nicht, das ALLE auf Thiago herumhacken.

      6. *kritisch sehen

      7. @wohlfarth: Wo sage ich etwas von “alle”?

      8. @severalseasons: Schön wenn einem andere jeden Kommentar im Mund umdrehen, was?

      9. @wohlfarth: Sorry, wenn ich dir nicht in allen Punkten zustimmen kann, wollte dich nicht kränken.

      10. severalseasons – einerseits hast du natürlich recht; andererseits, was erwartest du nach geschätzten drei Trainingseinheiten mit der kompletten Mannschaft.
        Und dass unsere Viererkette nicht gerade der Wunschvorstellung entspricht, ist doch auch klar. Von unseren eigentlich gesetzten drei IV standen aktuell drei nicht zur Verfügung.
        Vom Einspielen ganz zu schweigen. Wie oft haben Martinez und Alaba gemeinsam in der IV gespielt? Oder Alaba mit Davies, oder Davies mit Coutinho`? Kein Wunder dass da so einiges noch hakt oder, wie du es ausdrückst, behelfsmäßig und wackelig wirkt.

      11. @Anton: Richtig, meine es auch eher diagnostisch als kritisch. Bin sehr, sehr froh über die bisherige Entwicklung unter Flick. In der causa Thiago neige ich halt eher dazu, das Potential des Spielers zu sehen. Auch wenn er es im Augenblick nicht hinbekommt, zumindest nicht so, wie man es von ihm kennt, dann müsste, denke ich, das vordringliche Interesse sein, ihn dahin wieder zurückzuführen. Denn dass er es gänzlich verlernt hätte, darf man wohl bezweifeln, und er wird gebraucht. Schwarze Pädagogik allein hilft da vermutlich nicht.

  21. Endlich gute Stimmung auf der Seite. Das darf nicht sein :-)
    Das 1-0 fiel nach einem Eckball, das 2-0 nach einem üblen Fehler des Dusseldorfer Torwarts und das 4-0 nach einem Konter. In der ersten Halbzeit hat wenigstens die Mentalität gestimmt, was wahrscheinlich am schlechten Gewissen wegen der Nicht-Leistungen vor dem Trainerwechsel lag. In der zweiten Halbzeit haben es unser Spieler erschreckend langsam angehen lassen. Warten wir mal ab, wie es ausschaut, wenn wir gegen wirklich gute Gegner spielen. Unser Trainer-Novize hat noch viel Arbeit vor sich. Kein Grund ihn jetzt schon als langfristige Lösung zu sehen :-))

    Antwortsymbol4 AntwortenKommentarantworten schließen
    1. Wenn du das so siehst – dann musst du aber auch sehen: in drei Spielen 0!! Gegentore.
      Und es ist ja nun nicht so, dass man in den acht Spielen vorher die 15 Gegentore nur gegen die Übermannschaften eingefangen hat.
      Jeder durfte mal – Paderborn, Augsburg, Piräus, Union, Hertha, Mainz, Bochum und sogar Cottbus.

      1. Meine Güte. Das war lustig gemeint. Ich freu mich, dass der FCB die Kurve gekriegt hat und alle wieder zufrieden sind. Obwohl. Bei den aufgezählten Spielen hat ja Thiago gezaubert. Hoffentlich kriegt den der Flick wieder in die Spur :-)

    2. Keine Sorge. Gibt doch eigentlich immer schnell genug jemand der selbst ohne unterschiedliche Meinung für Stress sorgt. ;) Man wird auch jetzt schnell fündig.

    3. Man darf auch nicht vergessen, das die meisten von ihren Länderspielen zurück kamen. Und nach einem 3:0 nicht mehr Vollgas geben. Wir haben uns schon immer schwer getan nach den Länderspielpausen.

  22. Gute Stimmung? Ich würde sagen gar keine.
    4-0 in Düsseldorf. Was willst da schreiben? Alles normal :-)

  23. „Der Trainer gibt das alternativlos vor, was zu tun ist. Deswegen haben wir eine gewisse Sicherheit auf dem Platz“, sagt Thomas Müller laut sportschau.de gegenüber der ARD. Interessante Aussage.

    Antwortsymbol3 AntwortenKommentarantworten schließen
    1. Vielleicht kann der das ja den Kindern so erläutern, dass sie das sofort verstehen!

    2. @Anton: Die Betonung liegt wohl auf “alternativlos”.

      1. Eben!
        Und schon haben die Kinder es kapiert und man muss es ihnen nicht mehrmals erklären.
        Und irgendwie wollen die plötzlich auch wieder verteidigen, was ja sowieso einfach ist.

  24. Hat toll ausgesehen, was die Spieler, die vor kurzem noch unterirdisch gespielt haben, nun so auf den Platz bringen. Das könnte von mir aus mit dem sogenannten Novizen (wer hat sich eigentlich diesen beschissenen Begriff ausgedacht) gerne noch so weiter gehen.

    Antwortsymbol5 AntwortenKommentarantworten schließen
    1. Das mit den Novizen ist sowieso der größte Mumpitz. Ein Christoph Daum übernimmt als Co-Trainer den FC Köln; Guardiola beginnt als Trainer in der 3. spanischen Liga undübernimmt ein Jahr später die 1.Mannschaft des FC Barcelona. Und diese Beispiele gibt es ohne Ende.
      Bei den einen klappt es und bei anderen weniger gut.

    2. AntwortsymbolRoland Wohlfarth Seite 23.11.2019 - 23:03

      Ein Weltmeister Co-Trainer ist kein Novize.

      1. Das ist genau der Punkt. Hansi Flick war halt von 2006 bis 2014 Co-Trainer der Nationalmannschaft, und genau diese 8 Jahre waren auch von attraktivem und dominantem Fußball geprägt, der zugleich auch noch erfolgreich war, mit der Krönung des WM-Titels.

        Natürlich kann man seinen Anteil an Spielweise und Erfolg nicht genau einschätzen – aber seit er Jogi Löw nicht mehr zur Verfügung steht, läuft es ja in der NM eher nicht mehr so rund …

        Es spricht jedenfalls viel dafür, dass er alle fachlichen Kompetenzen, die gerade gesucht werden, mitbringt. Und sein Auftreten vor Kameras ist dermaßen souverän, das man sich wundert, warum der Mann nicht längst irgendwo Cheftrainer ist – vermutlich das Image als “Ko” zu lange aufgebaut, und damit aus dem Fokus der Trainer-Suchenden geraten …

      2. @GS: Eine Möglichkeit, warum Flick nach der WM 2014 nicht als Cheftrainer anfing, war evtl. die Tatsache, dass er wohl erst mal irgendwo kleinere Brötchen hätte backen müssen. Ein Co-Trainer wird normalerweise nicht gleich Chefcoach bei einem namhaften Verein. Wenn man allerdings so wie Flick über Jahre mit Weltklassespielern zusammengearbeitet hat (und die WM-Elf von 2014 bestand anders als die derzeitige N11 noch zu einem großen Teil aus Spielern dieser Kategorie), dann will man möglicherweise nicht ein paar Stufen weiter unten als Chefcoach anfangen und sich erst mühsam hocharbeiten. Soll heißen: die Teams, zu denen Flick möglicherweise 2014 gewechselt wäre, waren damals nicht interessiert und die Teams, bei denen er hätte anfangen können, waren möglicherweise nicht mit seinem persönlichen Anspruch vereinbar. Deshalb vieleicht auch die Funktionärstätigkeit beim DFB und dann in Hoffenheim.
        Jetzt war er zur richtigen Zeit am richtigen Ort und jetzt könnte es möglicherweise zu einem längerfristigen Engagement bei einem Topklub reichen.
        Eine Blaupause für eine erfolgreiche Trainerkarriere gibt es eh nicht. Es gibt Trainer wie Jürgen Klopp, bei denen es bei jeder Station eine Spur größer wurde, die also mit ihren Vereinen gewachsen sind. Pochettino könnte man auch in dieser Tradition sehen und auch ten Hag könnte diesen Weg wählen. Dann gibt es auch die Trainer wie Pep oder Zidane, die ohne große Vorerfahrung gleich bei den Klubs anfangen konnten, die sie schon als Spieler kannten und prägten. Mal schauen, ob aus Flick möglicherweise mehr als nur eine Interimslösung wird.

      3. @willy
        Perfekt zusammengefasst

  25. Thomas Müller (Fußballgott), der einzige Spieler, der Vorlagen macht, indem er den Ball NICHT berührt. :D

    Die Bayern sind zurück. Man meckert nicht mehr, weil es scheiße läuft, man meckert wieder, weil fast alles top ist, man sich aber über die fehlenden Prozent aufregt. Fragt mal Lewy.

    Gnabry wieder zum Haare raufen. Gibt ja Spieler, die von Weltklasse zu biederem Durchschnitt wechseln und das von Spiel zu Spiel. Bei Gnabry passiert das manchmal von Minute zu Minute. Da muss einfach mehr Konstanz und Konzentration kommen. Ich glaube er weiß das auch selber. Wenn er diesen Schritt geht, kann er sich zu einem der wichtigsten Spieler in Club und N11 entwickeln.

    Antwortsymbol6 AntwortenKommentarantworten schließen
    1. Pavard schießt sogar Tore, bei denen er den Ball (fast) nicht berührt ;-)

      1. Das sind die besten!
        Gab heute übrigens so ein ähnliches bei Augsburg gegen Hertha von der linken Seite. War wohl auch eher so eine scharf getretene Flanke in den Strafraum und der Keeper – genau wie gestern – konzentriert sich auf die Spieler in der Mitte des Strafsraums, die aber auch alle nicht wirklich an den Ball kommen. Und schwupps – war der Ball im Tor.
        Kein Stürmer, kein Keeper, keiner kommt an den Ball!

      2. Der Freistoß von Max war der Hammer.

    2. Das ist oft das Los der Stürmer, wenn der eine Schuß nicht auf der Latte sondern drin landet, wer weiß, was dann passiert. Wie so schießt ein Lewandowski trotz seinen herausragenden Form und trotz seiner Chancen ausgerechnet gegen Düsseldorf schon im 7. Spiel kein Tor? Kann man manchmal einfach nicht erklären.
      Sieh sie dir an die Topstürmer, die manchmal die 250%igen liegenlassen, für die du in jeder Kreisligamannschaft ausgewechselt würdest, und im nächsten Moment die fast unmöglichen reinmachen.

      1. Mir ging es bei Lewy eher darum, dass er ziemlich frustriert und sauer mit den Mitspielern war. Und das das erste Mal seit Langem. Sonst lief es ja auch. Bei der einen Szene, in der sich Gnabry unnötigerweise festdribbelt und Lewy die Hände hebt, hat mich das schon arg an Robben erinnert.

        Man kann Gnabry auf keinen Fall überbordenden Egoismus vorwerfen, aber manchmal versucht er einfach zuviel zur falschen Zeit. Dann kam Perisic und nach ein paar Minuten (wenn nicht sogar Sekunden) bringt er eine präzise Flanke auf Lewy, der nur durch eine Glanzparade vom Jubeln abgehalten wird. Er wurde einfach nicht gut gefüttert in dem Spiel.

        Plus der Ball von Gnabry gegen den Pfosten nach Weltklasse Vorarbeit von Lewy. Licht und Schatten.

    3. Frustriert ja, aber sauer auf die Mitspieler – glaube ich nicht.
      Und das Hände heben – gibt es doch in zig Spielen, dass der besser stehende Spieler “übersehen ” wird.
      Das Problem hat ja Lewandowski nicht exclusiv.

      Es ist ja auch nicht so, dass er keine Chancen hatte.
      Aber manchmal ist dann eben die Kiste vernagelt. Der eine geht knapp vorbei, den hätte der Keeper nie bekommen. Den anderen hält der! Zweimal legt er super vor, einmal klappts und einmal ist es der Pfosten.

      Und auch bei ihm spielt der Kopf mit – gegen die hab ich noch nie getroffen, das muss doch mal….
      Und dann klappt es halt nicht, weil die berühmten Zentimeter fehlen oder der Keeper doch noch die Finger dran hat.
      Da kommt dann bei so einem ehrgeizigen Spieler, der ja weiß, was er kann, schon mal der Frust hoch.

  26. […] der Ausnahmesituation in den Alltag. Vor dem Düsseldorf-Spiel formulierten wir es als die zentrale Aufgabe Flicks, dass seine Mannschaft die Leistung aus dem […]

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