WM 2026: Tag 10 im Blog – Chapeau, Julian Nagelsmann!
Die WM 2026 kommt langsam so richtig in Fahrt. 48 Nationen spielen den neuen Weltmeister und damit den Nachfolger von Argentinien aus. Mit dabei: 17 Spieler des FC Bayern München.
Das DFB-Team holte am Samstagabend deutscher Zeit einen mindestens kleinen Statementsieg, auch die Niederlande überzeugte gegen Schweden. Neben den sportlichen Ereignissen bringt das Turnier aber auch eine große politische Brisanz mit.
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Miasanrot begleitet die WM 2026 deshalb nicht nur mit vielen Features und Analysen, sondern auch im WM-Blog, der euch täglich einen Überblick verschaffen soll. Das Format schaut vor allem auf den vergangenen Tag und blickt zudem auf die wichtigsten Ereignisse des bevorstehenden Tages.
Ziel ist es, dass der Artikel am Vormittag erscheint. Da wir dieses Projekt nur nebenberuflich stemmen können, ist unklar, ob das immer gelingt. Um dieses und ähnliche Formate in Zukunft dauerhaft ermöglichen zu können, kannst du in Erwägung ziehen, Miasanrot finanziell zu unterstützen.
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WM 2026: Was ist passiert?
Niederlande 5:1 Schweden
- 1:0 Brian Brobbey (5.)
- 2:0 Brian Brobbey (17.)
- 3:0 Cody Gakpo (47.)
- 4:0 Cody Gakpo (54.)
- 4:1 Anthony Elanga (59.)
- 5:1 Crysencio Summerville (89.)
Das Spiel in aller Kürze: Die Niederlande startet brutal stark in die Partie, ohne spektakulär zu sein. Sehr viel Genauigkeit, sehr viel Zielstrebigkeit und große Effizienz mit zwei schnellen Toren. Schweden stellt zur Trinkpause von Dreier- auf Viererkette um und hat plötzlich deutlich mehr Zugriff. Machen sie vor der Pause den Anschlusstreffer, haben sie vielleicht eine Chance, aber das verpassen sie bei einem Abseitstor knapp. Oranje macht in der zweiten Halbzeit wieder früh kurzen Prozess und dann läuft das Spiel trotz schwedischer Bemühungen mit je einem Tor auf beiden Seiten eher so dahin. Insgesamt trotz des deutlichen Ergebnisses ein in Phasen unterhaltsamer Kick, der aber auch seine Längen hat.
Miasanrot-Note: 3
Deutschland 2:1 Elfenbeinküste
- 0:1 Franck Kessié (30.)
- 1:1 Deniz Undav (68.)
- 2:1 Deniz Undav (90.+4)
Zu unserer Spielanalyse: Deutschland schlägt einen herausragenden Gegner
Das Spiel in aller Kürze: Das bis zu diesem Zeitpunkt beste Spiel der laufenden WM. Zwei Teams, die taktisch herausragend eingestellt sind. Zwei Teams, die sich nichts schenken und technisch anspruchsvollen Fußball spielen. Und ein ungemein intensives Spiel. Die Elfenbeinküste stellt Deutschland vor allem nach der ersten Trinkpause vor echte Probleme, nachdem das DFB-Team zuvor besser reinkam und etwas Pech hatte, nicht in Führung zu gehen. Die Deutschen kommen dann aber sehr stark aus der Kabine, machen mit guten Wechseln den verdienten Ausgleich. Das passende Ende für diese Partie: Beide haben sehr gute Phasen, in denen sie das Siegtor schießen können. Das gelingt dem DFB-Team.
Miasanrot-Note: 1,5
Ecuador 0:0 Curaçao
Das Spiel in aller Kürze: Ecuador macht das, was sie am besten können: Hinten wenig zulassen. Gleichzeitig vergeigen sie das, was sie am schlechtesten können: Tore schießen. Schon früh kommen sie mehrfach gut in die Tiefe, mehrfach rennen sie vergeblich an. Darunter absurd gute Chancen, die sie liegen lassen. Aus fast drei xG machen sie am Ende kein einziges Tor. Ein Grund dafür ist auch Eloy Room, der mit 15 Paraden teilweise berühmt geschossen wird, teilweise aber auch stark pariert. Ein einseitiges Spiel, das vom ständigen Scheitern des Favoriten lebt – und ab der Stundenmarke auch kurz von der Möglichkeit, dass Curaçao hier die ganz große Überraschung gelingt.
Miasanrot-Note: 3
Tunesien 0:4 Japan
- 0:1 Daichi Kamada (4.)
- 0:2 Ayase Ueda (31.)
- 0:3 Jun’ya Ito (69.)
- 0:4 Ayase Ueda (83.)
Das Spiel in aller Kürze: Es ist der erwartete Favoritenauftritt der Japaner, die oft den Ball haben und diesen auch laufen lassen können. Tunesien, spürbar verunsichert aus dem ersten Gruppenspiel, bekommt auch diesmal wieder wenig hin. Technisch und individuell ist das eine Nummer schlechter als das, was die anderen drei Teams in der Gruppe drauf haben. Mit dem frühen Tor ist das Spiel eigentlich schon gelaufen. Japan legt nach rund einer halben Stunde nach und bestimmt den Rhythmus. Viel Spektakel gibt es trotz vier Toren aber nicht. Wer überlegt, das Spiel zu schauen, dem sind eher die Highlights empfohlen. Trotzdem natürlich eine starke Leistung der Japaner.
Miasanrot-Note: 3,5
Dinge, die auffielen
Oranje wackelt kurz und überzeugt dennoch
Mit den Niederländern rechnete bei den letzten Turnieren eigentlich kaum jemand, wenn es um die ganz großen Titel ging. Und so ist es auch diesmal – zumindest in Deutschland tauchte Oranje bei kaum einem Turniertipp in den Halbfinals oder gar im Finale auf. Und wenn wir ehrlich sind, hat das gute Gründe: Die ganz großen Zeiten rund um Arjen Robben sind erstmal wieder vorbei.
Ein echter Star fehlt diesem Team. Virgil van Dijk ist sicher einer, aber auch schon etwas in die Jahre gekommen. Beim Vergleich der individuellen Qualität haben die Niederländer keine Chance gegen die Frankreichs, Englands, Spaniens und Argentiniens dieser Welt. Aber genau das könnten sie mal wieder zu einer Tugend machen. Immerhin kamen sie 2022 bis ins Viertelfinale und scheiterten dort erst im Elfmeterschießen am späteren Weltmeister Argentinien.
Bei der EM 2024 stand Oranje im Halbfinale und verlor mit 1:2 gegen England. Ein Beleg der Stabilität, die dieses Team seit einigen Jahren auszeichnet. Und auch bei dieser WM zeigen sie, dass mit ihnen zu rechnen ist. Gegen Schweden starteten sie in beide Halbzeiten jeweils enorm druckvoll und spielstark, brachen vor allem über ihr Flügelspiel durch. Im ersten Durchgang war es ein Doppelpack von Brobbey, der sie mit 2:0 in Führung brachte, im zweiten traf Cody Gakpo früh doppelt und machte den Deckel damit drauf.
Die Niederländer spielen einen stabilen, souveränen Ballbesitzfußball mit guten Laufwegen und klaren Strukturen. Täuschen lassen sollte man sich von dem hohen Sieg gegen Schweden nicht. Defensiv hatten sie in Phasen ihre Schwierigkeiten mit den Skandinaviern, die vor allem kurz vor der Pause mehrfach sehr nah dran waren am Anschlusstreffer. Mitunter agierte die Niederlande zu tief und zu passiv, statt selbst weiter auf dem Gaspedal zu bleiben. Auch auf die Umstellung der Schweden von Dreier- auf Viererkette in der ersten Trinkpause fanden das Team und Trainer Koeman zu spät echte Lösungen.
Aber träumen darf man bei Oranje. Und auch für uns, die von außen drauf schauen, ist es gut, wenn der Run der Niederländer noch etwas andauert. Was die Fans in Nordamerika schon wieder veranstalten, ist einfach herrlich. Naar links! Naar rechts!
Deutschland dreht das Spiel: Chapeau, Julian Nagelsmann!
Deutschland hat nach einem 0:1-Rückstand noch gegen die Elfenbeinküste mit 2:1 gewonnen. Wenn wir ehrlich sind, hätte dieses herausragende Fußballspiel in alle Richtungen kippen können. Über ein Remis hätten sich beide ebenso wenig beschweren können wie die Deutschen über eine mögliche Niederlage. Noch kurz vor Ende der Partie hatten die Ivorer selbst die Riesengelegenheit, das 2:1 zu erzielen.
„Wir können auch den Finger in die Wunde legen, aber wir sind aktuell in der Lage, Spiele zu gewinnen“, analysierte Thomas Müller bei MagentaTV treffend. Die Deutschen haben ihre klaren Problemstellen. Auf der Kimmich-Seite gab es die erwartbaren Schweißperlen in der Defensive, vor allem beim Gegentor. Doch auch auf dem Brown-Flügel tat sich Deutschland mit der taktischen Variante der Ivorer schwer: Amad Diallo rückte ins Zentrum und der schnelle Wilfried Singo startete tief durch.
Auch offensiv sind die Probleme mittlerweile bekannt: Florian Wirtz und Jamal Musiala, die eigentlich die Unterschiedspieler sein sollten, haben nicht ihre absolute Topform. Zumindest nicht im Moment. Das Spiel nach vorn war holprig und bisweilen ungenau. Aleksandar Pavlović hatte seinen nächsten schwächeren Auftritt im Mittelfeld. Damit hat man die Elfenbeinküste immer wieder eingeladen, musste hinterherlaufen und bekam selbst keinen Rhythmus ins Spiel. Vor allem aber fehlten die Aktionen vorn.
Nagelsmann trifft die richtigen Entscheidungen
Und dann kamen die Wechsel von Julian Nagelsmann. In Deutschland wird gern über den Bundestrainer gemeckert. Es wird gern kritisiert, warum die Spieler, die auf der Bank sitzen und oft gute Leistungen als Joker bringen, nicht die ersetzen, die in der Startelf nicht ganz so performen. Gegen die Elfenbeinküste hat sich nicht zum ersten Mal gezeigt, dass der ehemalige Coach des FC Bayern gute Gründe für seine Entscheidungen hat:
- Leweling hatte ein paar ordentliche Defensivaktionen, war offensiv aber blass – kein großer Unterschied zu Sané.
- Undav ist ein Supersub und ein Trainer muss abwägen, ob es sinnvoll ist, sich der Möglichkeit zu berauben, ab der 60. Minute nochmal einen derartigen Joker zu bringen, der die Schlussphase prägen kann.
- Amiri hat das Spiel im Zentrum belebt und für mehr Offensivdrang gesorgt.
- Auch die Einwechslung von Goretzka war clever. Dadurch konnte Nagelsmann das Zentrum wieder mehr absichern und Amiri nach vorn schieben.
Nagelsmanns Wechsel kamen zum richtigen Zeitpunkt und sie waren personell sowie taktisch richtig. Daraus muss nicht zwingend geschlossen werden, dass sie in der Startelf einen ähnlichen Unterschied hätten machen können. Es kam in den Wochen vor der WM beinahe ein bisschen zu kurz in der teils unbeholfenen Kommunikation des DFB-Teams insgesamt, aber Nagelsmann ist ein sehr, sehr guter Trainer. Die Mannschaft war gut eingestellt auf einen Gegner, den man gar nicht hoch genug bewerten kann.
Die Elfenbeinküste war nämlich ebenfalls taktisch sehr gut eingestellt, hatte gute Abläufe und reagierte auf die Probleme im Auftaktspiel clever. Das Pressing war viel kompakter, viel aggressiver und sehr unangenehm für die Kombinationsspieler der Deutschen. Und auch fußballerisch zeigten sie eine der stärksten Leistungen seit vielen Monaten. Es schien nahezu unmöglich für das DFB-Team zu sein, die Ivorer im Zentrum zu pressen und andersherum brachten sie technisch starke Spieler wie Pavlović und Nmecha ins Schwitzen.
Sie waren genau die Art Gegner, gegen die Deutschland in der Vergangenheit häufig Probleme hatte. Neben der grundsätzlich negativen Einstellung den Trainerentscheidungen gegenüber haben wir hierzulande aber noch ein Phänomen: Siege werden gern mal abgenickt und in der Bedeutung heruntergespielt. Vor allem dann, wenn der Name des Gegners aus europäisch-arroganter Perspektive nicht groß genug wirkt. Selbst das 7:1 gegen Curaçao wirkt nach dem 0:0 Ecuadors nochmal ein Stück gewichtiger.
Aber die Elfenbeinküste hat am Samstag eine der stärksten Leistungen überhaupt bei der bisherigen WM gezeigt. Deutschland konnte die Intensität trotz Problemen matchen. Und sie konnten in der zweiten Halbzeit noch einen drauflegen. Das war ein Statementsieg. Vielleicht nur ein kleiner, der die DFB-Elf natürlich nicht gleich zum Topfavoriten macht. Aber einer, der Hoffnung darauf macht, dass es ein erfolgreiches Turnier werden kann. Der Gruppensieg steht zudem bereits fest. Viel mehr geht kaum.
WM 2026: Analyse des Deutschland-Auftakts
WM 2026: Die wichtigsten News im Überblick
- Wenig überraschend nutzen die staatlichen Institutionen die WM für Propaganda und instrumentalisieren die eigene Nationalmannschaft. Anders als in anderen Bereichen, wo Trump und Co. sich sehr deutlich gegen Migration positionieren und auch rassistische Maßnahmen treffen, um exakt das zu verhindern, was die Nationalmannschaft der USA eigentlich repräsentiert: Eine multiethnische Gruppe, die Zusammenhalt repräsentiert statt wie die Trump-Regierung zu spalten.
- Nico Schlotterbeck hat sich womöglich schwerer verletzt. „Er hat irgendwas am Innenband, ich weiß noch nicht, was“, sagte Nagelsmann: „Er muss morgen ins MRT, es sieht leider nicht ganz so gut aus.“
- Ein Comeback von Neymar ist offenbar gegen Schottland geplant.
- 30.000 Niederländer*innen sorgten für einen gigantischen Fanmarsch vor dem Spiel gegen Schweden. Schon um 8 Uhr Ortszeit trafen sich die Oranje-Fans, um später den vier Kilometer langen Marsch zum Stadion anzutreten. Das Stadion war schließlich auch deutlich orangener als es gelb war.
- Die Türkei kann es nicht mehr in die K.o.-Phase der WM schaffen, auch wenn sie ihr letztes Gruppenspiel gegen die USA gewinnen sollte. Grund ist der neue WM-Modus: Bei Punktgleichheit entscheidet der direkte Vergleich und nicht die Tordifferenz.
- Die türkische Presse geht mit ihrer Mannschaft hart ins Gericht. „Für uns bricht eine Welt zusammen“, schreibt beispielsweise Habertürk. Die Niederlage gegen Paraguay sei eine „der schmerzhaftesten Enttäuschungen in der WM-Geschichte unseres Landes“. Sözcü bezeichnete die türkische Nationalmannschaft zudem als „schlechteste Mannschaft des Turniers“.
- Es gab endlich eine Lösung für die Visa-Probleme: Ana Candida Evora, Mutter von Vozinha, der gegen Spanien Berühmtheit erlangte, ist nun in den USA. „Meine Famile hat mich immer unterstützt. Dass meine Mutter jetzt kommt, ist etwas ganz Besonderes“, hatte Vozinha den Medienvertretern in den USA gesagt.
- Der iranische Fußballverband legt nach mit seiner Kritik an den USA. Hedayat Mombeyni, Generalsekretär des Verbandes, sagte, dass der Umgang mit ihnen ein „dunkles Kapitel in der Geschichte der Fußball-Weltmeisterschaften“ sei. Trotz des Friedensabkommens zwischen den USA und dem Iran ist die Nationalmannschaft weiter von Reiseeinschränkungen betroffen. Ein fairer Wettbewerb wird dadurch erschwert.
- Deutschland und Brasilien duellieren sich um die meisten Tore in der WM-Geschichte. Mit dem 3:0 gegen Haiti hatte die Seleção vorgelegt und lag damit zwei Treffer vor dem DFB-Team. Gegen die Elfenbeinküste …
- Brian Brobbey hat nicht nur sein WM-Startelf-Debüt gefeiert, sondern auch den schnellsten Doppelpack eines Niederländers bei einer Weltmeisterschaft erzielt.
Spieler des FC Bayern in der Einzelkritik
Manuel Neuer
Hat in den ersten 45 Minuten nicht sehr viel zu tun und wäre beim ersten Abschluss vorm 0:1 vielleicht da, doch Brown kommt ihm zuvor. Beim Nachschuss hat er dann keine Chance. Auch in der zweiten Halbzeit gibt es kaum Abschlüsse, bei denen er auffällig reagieren muss. Spielt ein, zwei gute Pässe im Aufbau. Miasanrot-Note: 3
Jonathan Tah
Macht einen guten Job gegen sehr starke Ivorer, hat sogar den einen oder anderen guten Vertikalpass mit drin. In der zweiten Halbzeit läuft er seine Gegenspieler mehrfach clever ab und blockt mindestens einen Abschluss, der richtig gefährlich geworden wäre. Eine starke Leistung des Innenverteidigers. Miasanrot-Note: 2
Joshua Kimmich
Hat die erwartet großen Probleme im Defensivbereich, weil ihm einfach Tempo und Beweglichkeit fehlen. Beim 0:1 wird er fast schon erwartungsgemäß ausgewackelt. Mit dem Ball sucht er nach Lösungen, findet gegen den engen Block aber kaum welche und hat selbst auch deutlich mehr Druck an der Kugel als im ersten Spiel. Löst viele Situationen dennoch gut. Bereitet laut Fotmob zwei Großchancen vor und sammelt wieder viele Ballkontakte (93). Wichtig für den Rhythmus und die Stabilität mit dem Ball. Miasanrot-Note: 2,5
Aleksandar Pavlović
Wieder ein Spiel mit großen Schwankungen. Hat sicher einige gute Aktionen, aber auch ungewohnte Ballverluste in sehr gefährlichen Zonen. Einer davon führt fast zu einem Gegentreffer. Mit der robusten Verteidigung der Ivorer kommt er in manchen Situationen nicht klar. Seine Impulse nach vorn sind ebenfalls überschaubar. Wird in der zweiten Halbzeit zu Recht ausgewechselt, nachdem er zwei weitere Unsicherheiten in seinem Spiel hat. Miasanrot-Note: 4,5
Jamal Musiala
Sehr engagiert, sehr bemüht, hat auch ein paar starke Dribblings und Kombinationen. Sein früher Abschluss fliegt am Tor vorbei. Wie so oft nach seiner Verletzung ist er aber teils zu unpräzise und verliert Bälle, die er früher nicht verloren hat. Kann sich auch in der zweiten Halbzeit nicht entscheidend steigern und wird ausgewechselt. Miasanrot-Note: 4
Leon Goretzka
Kommt in der Schlussphase, um das Mittelfeldzentrum mit abzusichern. Keine Bewertung.
Hiroki Ito
Ein besserer Auftritt des Innenverteidigers als noch zum Auftakt. Spielt einige gute Bälle ins Angriffsdrittel und macht kaum Fehler in Ballbesitz. Defensiv vor allem in der Luft sehr stark, wenn er gebraucht wird. Am Boden hingegen abermals mit guten und schlechteren Momenten. Miasanrot-Note: 3
Wie geht es heute weiter bei der WM?
Heute geht ebenfalls um 18 Uhr los: Spanien spielt gegen Saudi-Arabien. Belgien trifft dann um 21 Uhr auf den Iran. Um 0 Uhr kommt es zum Duell zwischen Uruguay und Kap Verde, ehe Neuseeland und Ägypten den Block um 3 Uhr schließen.
Alle Hintergründe zur WM 2026 findet ihr in Form von Taktikanalysen zum DFB-Team, den Spielern des FC Bayern München und zur Weltmeisterschaft generell auf unserer großen Übersichtsseite: WM 2026: Taktiken, Analysen und die Bayern-Achse im DFB-Team und im Turnier



