WM 2026: Tag 9 im Blog – Saibari-Show, Türkbye und Hacunha Matata bei der Zähleção
Die WM 2026 in Nordamerika ist gestartet – und für die Türkei schon wieder vorbei. In den kommenden Tagen und Wochen spielen erstmals 48 Nationen den neuen Weltmeister und damit den Nachfolger von Argentinien aus. Mit dabei: 17 Spieler des FC Bayern München.
Am zweiten Spieltag gibt es die ersten Entscheidungen. Außerdem gab es eine weitere Kostprobe von der Leistungsfähigkeit von Ismael Saibari, der beim FC Bayern auf dem Zettel stehen soll (=> Scouting Report Ismael Saibari). Neben den sportlichen Ereignissen bringt das Turnier auch eine große politische Brisanz mit, die uns im Verlauf begleiten wird.
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Miasanrot begleitet die WM 2026 deshalb nicht nur mit vielen Features und Analysen, sondern auch im WM-Blog, der euch täglich einen Überblick verschaffen soll. Das Format schaut vor allem auf den vergangenen Tag und blickt zudem auf die wichtigsten Ereignisse des bevorstehenden Tages.
Ziel ist es, dass der Artikel am Vormittag erscheint. Da wir dieses Projekt nur nebenberuflich stemmen können, ist unklar, ob das immer gelingt. Um dieses und ähnliche Formate in Zukunft dauerhaft ermöglichen zu können, kannst du in Erwägung ziehen, Miasanrot finanziell zu unterstützen.
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Weitere Artikel zur WM 2026:
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- Szenenanalyse: Die pure Weltklasse von Luis Díaz in einer Aktion
- Hydration Breaks: Die heimliche Taktikrevolution der WM 2026?
WM 2026: Was ist passiert?
USA 2:0 Australien
- 1:0 Cameron Burgees (11., Eigentor)
- 2:0 Alex Freeman (43.)
Das Spiel in aller Kürze: Die USA knüpft an die starke Leistung des ersten Spieltags an und lässt Australien lange gar keine Chance. Offensiv sind die Gastgeber druckvoll, aber nur in zwei Situationen zwingend genug. Streng genommen fällt das erste Tor wegen einer schlechten Verteidigung und das zweite aus einer glücklichen Bogenlampe. Sonst gelingt auch den USA im Angriffsdrittel nicht viel. Das allerdings ist schon deutlich mehr als bei den Australiern, die bis zur 60. Minute gar nicht wissen, dass Trump es nicht verboten hat, gegen die USA nach vorn zu spielen. Also noch.
Bezeichnend wie der Ball in der 85. Minute an Freund und Feind vorbeiläuft, nachdem ein Australier im Strafraum aus bester Schussposition ein Luftloch tritt. Selbst die Muskulatur von Felix Zwayer hat am Ende keine Lust mehr und macht schlapp. Ein kleiner Wundershot, der ihm von draußen gereicht wird, bringt ihn aber über die Ziellinie. Endlich.
Miasanrot-Note: 4,5
Schottland 0:1 Marokko
- 0:1 Ismael Saibari (2.)
Das Spiel in aller Kürze: Während die Schotten zu Beginn noch den Eindruck erwecken, dass sie nicht ganz unbeteiligt an der Bier-Armut in Boston waren, die durch ihre Fans zwischenzeitlich entstand, legt Marokko direkt los wie die Feuerwehr. Nach wenigen Sekunden erarbeitet Saibari sich bereits eine vielversprechende Abschlussposition und hämmert den Ball per Dropkick ins lange Eck. Sehenswerter Treffer.
Das Spiel flacht anschließend etwas ab. Marokko verpasst die eine oder andere Gelegenheit und Schottland kommt rund um die Halbzeit besser rein. Gerade die Schlussphase ist imponierend, weil sie beherzt und mutig auf den Ausgleich drücken. Letztlich ist es aber nicht zwingend genug. Dennoch macht Schottland aus einem recht biederen Kick fast noch ein Highlight.
Miasanrot-Note: 3,5
Türkei 0:1 Paraguay
- 0:1 Matías Galarza (2.)
- Rote Karte Miguel Almirón (Paraguay, 45.+3)
Das Spiel in aller Kürze: Nach 64 Sekunden bereits der Super-GAU für die Türken: Paraguay trifft sehenswert aus der Distanz. Anschließend rennt der Favorit mit hoher Intensität, Wut und Wucht an – nur eine Sache fehlt: Cleverness. Will man es positiv umschreiben, dann so: Kopflos mit Herz. Und trotzdem reicht es für Chancen. Aluminium, Paraden und die pure Verzweiflung: Flanken und Fernschüsse fliegen in Richtung Tor von Paraguay, die eine Prämiere feiern.
Almirón fliegt vom Platz, weil die „Lex Prestianni“ Premiere feiert. Hand vor den Mund beim Gespräch mit dem Gegenspieler ist jetzt Rot. Am Ende reicht es trotz 33 Abschlüssen nicht zum Tor für die Türken – und damit sind sie raus! Die erste große Überraschung der WM ist perfekt. Wer Intensität liebt, wird dieses Spiel auch lieben. Fußballerisch ist es oft frustrierend.
Miasanrot-Note: 2
Brasilien 3:0 Haiti
- 1:0 Matheus Cunha (23.)
- 2:0 Matheus Cunha (36.)
- 3:0 Vinícius Júnior (45.+3)
Das Spiel in aller Kürze: Mittelprächtige Brasilianer erledigen ihre Pflichtaufgabe. Das ist die große Überschrift dieses Spiels. Haiti geht die Sache zu naiv an, verteidigt mitunter weit vorm Tor und wird dabei gnadenlos bestraft. Brasilien schickt immer wieder seine schnellen Spieler in die Tiefe und macht bereits zur Halbzeit den Deckel drauf. Zwei hohe Ballgewinne und ein langer Huf reichen dem Team von Carlo Ancelotti. In der zweiten Halbzeit dann das, was ein Ancelotti-Team am besten können sollte: Verwaltung. Haiti hat noch gute Chancen, kommt aber nicht mehr zurück. Hinter den Brasilianern stehen weiter große Fragezeichen.
Miasanrot-Note: 3,5
Dinge, die auffielen
Respekt, Schottland!
Schottland ist erstmals seit knapp 30 Jahren wieder bei einer Fußball-WM der Männer dabei. Und die Fans sind mal wieder absolut titelwürdig. Auf dem Platz ist es allerdings die erwartet schwierige Angelegenheit. Der Kader ist in weiten Teilen mittelmäßig besetzt, viele Spieler haben in den letzten Jahren nicht das auf den Platz bringen können, was man sich von ihnen versprochen hat.
Und trotzdem schaffen sie es mit ihren Mitteln, einen Gegner wie Marokko einigermaßen in Schach zu halten und mit einigen Aktionen sogar am Punktgewinn zu schnuppern. Respektabel war dabei auch der Mut, von der eigentlichen Philosophie abzuweichen. Statt die schottische Mauer aufzubauen, zeigten sie phasenweise einen in ihrem Rahmen gepflegten und guten Fußball.
Klar, vorn fehlte es oft an den entscheidenden Details und Marokko blieb insgesamt das bessere Team. Aber auf diese beherzte, leidenschaftliche und mitunter auch spielerisch passable Leistung können die Schotten aufbauen. Offensiv war es für einen Punktgewinn deutlich zu wenig – aber auch gegen einen sehr starken Gegner. Vielleicht liegt ihnen Brasilien ja mehr.
Kurz vor dem Ende sorgten die Fans für einen großen Gänsehautmoment. Der schottische Fan Donny Strathie verstarb kurz vor der Partie gegen Marokko in Boston. Der 76-Jährige hatte den großen Traum, Schottland bei einer WM im Stadion zu sehen. Eine Todesursache nannte der schottische Verband nicht. Um ihm die letzte Ehre zu erweisen, hatte die „Tartan Army“ angekündigt, in der 76. Minute eine Minute lang zu applaudieren. Und so kam es auch.
Strathie war sogar auf den Leinwänden zu sehen. Auch wenn seine Geschichte unglaublich traurig und tragisch ist, so war das, was die Fans und der Verband da auf die Beine gestellt haben, herzerwärmend. Schottland schafft es mal wieder, einem Turnier den eigenen Stempel aufzudrücken – sowohl sportlich als auch neben dem Platz.
Türbye
Da ist sie also, die erste große Überraschung dieser WM. Mit acht Spielen ohne Niederlage ging die Türkei in diese WM, dazu mit einem Kader, den man daheim fast schon als historisch gut bewertet hat oder zumindest das Potenzial erkannte, dass er das werden könnte. Unter anderem gelang ihnen ein 2:2 in Spanien in der Qualifikation, nachdem man sich daheim mit 0:6 abschießen ließ.
Der Optimismus war also groß und umso größer ist jetzt die Ernüchterung. Mit diesen Spielern in dieser Gruppe auszuscheiden ist eine immense Enttäuschung. Was in einem der emotionalsten und hitzigsten Fußball-Länder dieses Planeten jetzt los ist, kann man nur erahnen.
Ein wenig erinnerten die Türken dabei an Deutschland 2018. Das DFB-Team dominierte damals viele Statistiken, hatte viele Abschlüsse und spielte eigentlich auch druckvoll bis ins letzte Drittel. Viele Daten deuteten auf ein intaktes, offensivstarkes Team hin. Am Ende stand das Vorrundenaus.
Auch die Türken haben nicht grundlegend alles falsch gemacht. Gegen Paraguay erspielten sie sich abermals viele Abschlüsse, mit 33 nochmal drei mehr als gegen Australien. Aus den insgesamt 63 Schüssen fiel allerdings kein Tor. Und das wiederum ist nicht nur Pech.
Gegen Australien reichte es zu nur 1,36 Expected Goals, weil der Großteil der 30 Schüsse aus schlechten Positionen kam. Viele Fernschüsse, viele Flanken, viele Verzweiflungstaten – gegen Paraguay war es ähnlich. Immerhin 2,17 xG erspielte man sich hier und hätte dieses Spiel auch eigentlich gewinnen müssen. Aber auf beide Spiele gesehen sind 0,05 xG pro Abschluss einfach zu wenig.
Zur Einordnung: Normalerweise landen Teams hier zwischen 0,08 und 0,2. 0,05 sind also tatsächlich einfach unterirdisch. Und am Ende kann man Zahlen zählen wie man mag. Das Aus ist gleichermaßen unglücklich wie auch verdient. Wer es nicht schafft, aus der an sich ordentlichen Spielanlage und der individuellen Qualität mehr herauszuholen, geht zu Recht so früh. Für die Türkei ist es eine verpasste Chance. Wer weiß, ob man bei einer WM nochmal so einen Kader zur Verfügung haben wird.
WM 2026: Analyse des Deutschland-Auftakts
Zähleção: Hacunha Matata?
Anders erging es Brasilien. Die Seleção ist jetzt im Turnier angekommen. Mit dem Pflichtsieg gegen Haiti ist das Sechzehntelfinale quasi gebucht. Gegen einen Gegner, der es taktisch ein bisschen zu naiv spielte, reichte ein abgezockter und effizienter Auftritt.
Brasilien scheint unter Ancelotti wenig überraschend das allseits bekannte Pferd zu sein, das versucht, nur so hoch zu springen, wie man muss. Von der Begeisterung, die historische brasilianische Mannschaften bei Fußball-Weltmeisterschaften entfacht haben, ist wenig zu sehen.
Aber Effizienz, situatives Tempo durch Einzelaktionen und eine enorme Qualität im Offensivbereich machen die Brasilianer gefährlich für jeden. Und wenn Vinícius Júnior und Raphinha nicht die Kohlen aus dem Feuer holen, dann eben Matheus Cunha, der mit zwei starken Abschlüssen für ein relativ schnelles 2:0 und damit für die Vorentscheidung sorgte.
In Brasilien atmet man auf. „Hacunha Matata“ also? Na das wollen wir gegen Schotten, die um ihr Leben laufen und kämpfen werden, mal sehen. Das wird kein Selbstläufer für ein Team, das so seine Schwierigkeiten mit Spielrhythmus und druckvollem Auftreten hat. Die Seleção könnte bei dieser WM schnell zur Zähleção verkommen.
WM 2026: Die wichtigsten News im Überblick
- Zur WM fliegen? Nicht mit Uli Hoeneß. Der schimpft über das Turnier in Nordamerika. „Ich glaube, dass diese Weltmeisterschaft ein Fiasko für den Fußball wird“, erklärte er im Interview mit der FAZ. Sein Hauptkritikpunkt sind die Ticketpreise. „Ich bin immer für Kommerz im Fußball gewesen, aber nicht in dieser extremen Form. Ich möchte das durch den Kauf von Eintrittskarten nicht auch noch unterstützen“, führte Hoeneß aus. Während der WM hätte er kostenlos in einem Haus eines Bekannten in Florida verweilen können: „Aber ich hatte überhaupt keine Lust, zu dieser WM zu reisen. Und selbst wenn ich Lust gehabt hätte, sie wäre mir vergangen, als man mir die bevorzugte Lage des Hauses nannte.“ Laut Hoeneß lag das Haus nur fünf Minuten vom Anwesen des US-Präsidenten Trump entfernt.
- Brasiliens Regierung will stärker gegen illegale Wettanbieter vorgehen. Neue Regeln erlauben es den Behörden, Vermögenswerte von Betreibern illegaler Online-Wetten einfrieren zu lassen. Bestätigt sich anschließend der Verdacht juristisch, sollen die Mittel dem Nationalen Fonds für öffentliche Sicherheit zufließen. Einsatzzweck soll vor allem der Kampf gegen organisierte Kriminalität sein.
- Algerien reicht laut AFP Beschwerde gegen das Messi-Foulspiel ein – „wegen unfairer Schiedsrichterentscheidungen“. Der Argentinier hatte Aissa Mandi mit offener Sohle an der Wade erwischt. Neben dem Foulspiel hätte es noch zwei Ellenbogenstöße gegeben, die mit Rot hätten bestraft werden müssen.
- Nochmal Brasilien: Präsident Luiz Inácio Lula da Silva hat mit einem flapsigen Kommentar über Neymar für Aufsehen gesorgt: „Neymar ist der erste Spieler der Welt, der in die Nationalmannschaft berufen wird, um im Homeoffice zu arbeiten.“
- Koné hat sich nach seiner schweren Verletzung bei den Fans gemeldet und eine emotionale Botschaft verfasst oder verfassen lassen. „An alle, die mir Liebe und Unterstützung gezeigt haben: Danke. Wirklich. Ihr könnt Euch gar nicht vorstellen, wie viel mir das bedeutet“, schrieb der 24-Jährige bei Instagram: „Ich bin unendlich dankbar für jeden Einzelnen, der sich gemeldet hat und mich in seinen Gebeten eingeschlossen hat. Ich danke Allah dafür, denn nicht jeder ist so gesegnet.“
- Der iranische Fußballverband will Beschwerde gegen die FIFA einreichen. Es geht um die Reisestrapazen und die Restriktionen durch die USA. Man sei der Ansicht, „dass solche Einschränkungen nicht mit dem Grundsatz der Gleichbehandlung aller teilnehmenden Mannschaften vereinbar sind und sich negativ auf die Vorbereitung der Mannschaften auswirken könnten“.
- Der Neurowissenschaftler Chris Nowinski hat die FIFA nach einem Vorfall in der Partie der USA für ihr Protokoll bei möglichen Gehirnerschütterungen kritisiert. Dass Tests direkt auf dem Feld zulässig sind, führe dazu, dass die Spieler „einem Risiko ausgesetzt sind und keine optimalen medizinischen Diagnosen erhalten“, erklärte er im Gespräch mit The Athletic. Alex Freeman und Paul Okon rasselten mit den Köpfen zusammen, Freeman wirkte darauf benommen, machte nach einem Minicheck aber weitermachen und traf später zum 2:0. Nowinski ist für vorübergehende Auswechslungen, um umfassendere Untersuchungen zu ermöglichen. Im aktuellen System wären Ärzte dazu gezwungen, „auf dem Spielfeld überstürzte Untersuchungen bei Gehirnerschütterungen durchzuführen“.
WM 2026: Rund um den FC Bayern
Ismael Saibari: Der Hypetrain hat keine Bremsen
Cheeewwww, Cheeewwww! Ist es ein Auto? Ist es ein ICE? Nein, es ist der Saibari-Hypetrain, der mit voller Geschwindigkeit durch die Stadien Nordamerikas heizt. Keine zwei Minuten waren gespielt, da hatte Ismael Saibari schon wieder getroffen. Und wie! Nach einem weiteren starken Tiefenlauf, der allerdings auch sehr schlecht verteidigt wurde, hämmerte der Vielleicht-bald-Bayern-Spieler die Kugel aus spitzem Winkel hoch ins lange Eck.
In der Situation steckte abermals viel drin. Auch wie sich Saibari in der Ausgangssituation exakt zwischen den Verteidigern positionierte, um dann im richtigen Augenblick loszulaufen. Einige Minuten später war Saibari wieder in Aktion, als er El Khannoussi gut in Szene setzte. Es war aus Sicht des FC Bayern interessant zu sehen, wie sich Saibari als Stürmer gegen eine sehr tiefe Verteidigung schlagen würde, die über sehr robuste Verteidiger verfügt.
Nach dem Brasilien-Spiel gab es ja immer noch berechtigte Anmerkungen, dass es mit so viel Raum ein ganz anderes Spiel sei als das, was ihn in München erwarten würde. Gegen Schottland hat Saibari nun aber auch auf großer WM-Bühne eine Kostprobe seiner Qualitäten gegeben. Auch abseits des Tores hatte er die eine oder andere starke Aktion – sei es durch Tiefenläufe oder im Kombinationsspiel. Zu Beginn der zweiten Halbzeit erarbeitete er sich einen weiteren guten Abschluss, der abgefälscht an die Latte ging.
Der Hypetrain wird erstmal keine Bremsen haben. Bald auch beim FC Bayern?
Wie geht es heute weiter bei der WM?
Die Niederlande und Schweden eröffnen um 19 Uhr den nächsten Block, ehe Deutschland um 22 Uhr wieder ins Geschehen eingreift. Schafft es das Team von Julian Nagelsmann, auch die Elfenbeinküste zu knacken? Hier geht es zu einer ausführlichen Taktikanalyse vor dem Duell.
Weiter geht es dann erst um zwei Uhr in der Nacht, wenn Ecuador und Curaçao in der deutschen Gruppe aufeinandertreffen. Tunesien und Japan schließen den Block um 6 Uhr ab.



