Mario Götze in München: In der Sackgasse

Mario Götze dominiert eine Woche vor dem Auftakt in die Bundesliga-Saison 2015/2016 die Schlagzeilen rund um den FC Bayern. Geht er? Bleibt er? Will er gehen? Und wenn er bleibt: Wo soll er spielen? Götze wird bedrängt in diesen Tagen. Wer ihn rund um den Audi-Cup in den Mixed-Zone-Interviews sah, erlebte einen fahrigen 23-Jährigen, der sichtlich darum bemüht war, nichts falsches zu sagen und es dann doch irgendwie tat. Das Medienecho auf seine zurückhaltenden Antworten auf Fragen nach seiner Zukunft in München war groß. “Es wird sich rausstellen, ob er öfter mit mir spricht”, sagte Götze mit einem Lächeln auf die suggestive Frage, ob er glaube, dass Guardiola in Zukunft öfter mit ihm sprechen werde. Eine Allerweltsaussage, die alles und nichts bedeuten kann. Die Wucht des medialen Echos zeigt, wie aufgeheizt die Stimmung rund um den WM-Finaltorschützen von 2014 geworden ist. Der “Kicker” interpretierte Götzes Aussagen am Donnerstag als Hilferuf und sprach mit Bezug auf Götzes Umfeld von einem zerrütteten Verhältnis zwischen Coach und Spieler. Dass Götze inzwischen öffentlich versuchte, das entstandene Bild gerade zu rücken, verhallte beinahe ungehört.

Auch der Verein wirkt mittlerweile genervt vom Dauerthema der letzten Wochen, das Anfang Juli mit Aussagen von Götzes Berater Volker Struth über fehlende Rückendeckung für seinen Schützling begann. Es wird Struths Geheimnis bleiben, wie er auf die Idee kam, dass Götzes Situation sich so verbessern könnte. Öffentliche Beschwerden von Beratern kommen bei keinem Verein gut an. Erst recht nicht beim FC Bayern. Die Antwort von Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge ließ folgerichtig nicht lange auf sich warten. Es sind unterschiedliche Interessen, die hier aufeinanderprallen. Hier der Berater, der die Marke Mario Götze schützen will. Dort der Verein, der viel Geld in den Fußballer Götze investiert und daher Leistungen erwartet. Götze wirkt dazwischen wie ein Spielball – auch weil er trotz der perfekt inszenierten Nähe zu seiner Person auf Facebook, Instagram und Co. keinen wahrhaftigen Blick in sein Innenleben zulässt.

Manchmal möchte man ihm raten sich allein auf den Fußball zu konzentrieren und das Drumherum einfach mal ruhen zu lassen. So wie es der ehemaliga Bravo-Posterboy Mehmet Scholl irgendwann tat. Denn klar ist: Sowohl die Ursache, als auch die Lösung seiner Situation liegt auf dem Platz. So abgedroschen das klingen mag.

Schwache Rückrunde wirkt nach

Götze hat in der vergangenen Saison nicht zu wenig gespielt. Er stand in fast 80% aller möglichen Pflichtspiele in der Startelf. Das bewegt sich auf dem Niveau von Thomas Müller (82%). Er spielte als ergänzender Offensivspieler neben Robben, Müller, Lewandowski und häufiger auch Ribéry eine sehr ordentliche Hinrunde. Das Problem war, dass Götze zwischen Februar 2015 und Mai 2015 trotz Spielzeit en masse eigentlich nur in zwei Spielen richtig überzeugte. Im Heimspiel gegen den HSV und im Heimspiel gegen Eintracht Frankfurt. In der Rückrunde war er in der Bundesliga in über 1100 Einsatzminuten an vier Toren beteiligt. Das sind 0,3 Torbeteiligungen pro 90 Minuten. Das ist für einen Offensivspieler beim FC Bayern indiskutabel. Punkt. In den Spielen gegen Donezk und Porto in der Champions League, in denen er ebenfalls in der Startelf stand, fiel er insgesamt kaum auf. Dass er in den Spielen gegen Barcelona und im Pokalhalbfinale gegen Dortmund zunächst auf der Bank saß, war nach den Auftritten in den Vorwochen leistungsgerecht.

Unter dem Strich stand so eine ordentliche Hinrunde und eine richtig schwache Rückrunde. In einem Jahr nach einem WM-Titel mit wenig Regeneration gibt es dafür durchaus Ansätze für Erklärungen. Hinzu kam, dass Götze sich auf Grund der vielen Verletzungen in Bayerns Kader und der darauf folgenden Umstellungen zunehmend auf dem Flügel wiederfand wo er nur sporadisch Akzente setzen konnte. Das lag auch daran, dass sich die gegnerischen Defensivformationen aufgrund der verletzungsbedingten Ausfälle von Robben und Ribéry stärker auf ihn konzentrierten als in der Hinrunde. Götze wurde gedoppelt und getrippelt, wie es Robben und Ribéry seit Jahren gewohnt sind. Götze ist ein guter Dribbler in engen Räumen, in denen er mit einer geschickten Drehung oder Wendung am Gegner vorbei kommt. Noch in der Saison 2013/2014 kam er für die Münchner in der Bundesliga in häufig zentralerer Rolle auf 4,7 erfolgreiche Dribblings pro 90 Minuten. Das ist auf dem Niveau von Robben und Ribéry. Im Jahr darauf waren es fast zwei erfolgreiche Dribblings pro Spiel weniger. In 12 Spielen auf Flügelpositionen in der Bundesliga-Saison 2014/2015 schaffte Götze laut “whoscored.com” nur 2,6 erfolgreiche Dribblings bei fast 7 Versuchen. In 16 Spielen in zentralen Rollen kam er auf 3,4 bei 6,1 Versuchen. In 11 Champions League-Partien sank die Dribbelquote auf lächerliche 0,6 erfolgreiche Dribblings bei 2,7 Versuchen.

Er ist kein Tempodribbler, der sich mit Anlauf und Wucht gegen ein oder zwei Gegenspieler durchsetzt und mit Gewalt Chancen kreiert. Auch in vielen weiteren wichtigen statistischen Kennzahlen war die Saison 14/15 für Götze ein Rückschritt. Auch seine Torabschlüsse im Strafraum sanken deutlich im Vergleich zum Vorjahr. Das alles auf die falsche Position, die Verletzten und den WM-Sommer zu schieben greift jedoch auch zu kurz. Thomas Müller ist noch viel weniger Tempodribbler als Götze. Trotzdem gelang es ihm trotz des größeren Fokus der Gegner in der Rückrunde in beinahe jedem Spiel einen Weg zu finden, um positiv auf ein Spiel Einfluss zu nehmen. Das ist der Anspruch, dem Götze sich stellen muss und den er vor allem in der abgelaufenen Rückrunde nicht erfüllte.

Der 23-Jährige hat es bisher nicht konstant geschafft, seine Qualitäten in München so einzubringen, dass er für Guardiola unersetzlich ist wie Robben, Müller, Thiago oder Lewandowski. Sicher nicht zu unterschätzen ist dabei, dass Götze sein Spiel in München komplett umstellen musste. Er hatte seine beste Zeit in den paradiesischen Zuständen des Dortmunder Umschaltspiels zwischen 2010 und 2013. Dort gab es viel Platz gegen häufig ungeordnete Gegner, die nach erzwungenen Ballverlusten von den schnellen und ballgewandten Dortmundern auseinandergenommen wurden. Das Spiel in München ist ein völlig anderes. Götze muss sein Spiel weiter entwickeln wenn er die hohen Erwartungen erfüllen will. Die Schwierigkeit in der Anpassung zeigt sich dabei längst nicht nur in München. Gern wird vergessen, dass Götze auch bei der WM in Brasilien weitgehend zweite Wahl war und nach seiner frühen Auswechslung im Achtelfinale gegen Algerien nicht mehr in der Startelf stand. Das ging bei all dem Hype um seinen Finaltreffer unter.

Götze gibt die Richtung selbst vor

Die Konkurrenzsituation für Götze ist durch die Verpflichtung von Douglas Costa noch einmal größer geworden. Er kämpft mit Lewandowski, Müller, Robben, Ribéry und Douglas Costa um wohl nur drei echte Offensiv-Positionen in der Startelf. Eine klassische 10er Rolle gibt es in Guardiolas System meist nicht. Die falsche 9 oder eben eine freiere Rolle auf einer der Offensivpositionen wie in der Hinrunde der Vorsaison sind deshalb nach wie vor die wahrscheinlichsten Optionen auf Einsatzzeit. Erste Wahl ist Götze hier nach den Eindrücken der Rückrunde und einer wechselhaften Vorbereitung Stand jetzt wohl nicht. Eine Option, die Guardiola bisher kaum gezogen hat, ist Götze als zweiten spielstarken 8er in die Partie zu schicken. Götze könnte hier als etwas offensiverer Partner von Thiago vor einer sichernden 6 (Vidal) das Offensivspiel unterstützen und zusätzliche Variationsmöglichkeiten und Flexibilität bringen. Dass Guardiola in der Vorbereitung häufiger mit aus der Saison 2013/2014 bekannten 4-1-4-1-ähnlichen Formationen experimentierte könnte diese Option wahrscheinlicher werden lassen. In dieser Variante pendeln vier bis fünf Offensivspieler horizontal und vertikal hin und her. Götze könnte von diesen zusätzlichen Freiheiten profitieren und gleichzeitig aus zentralerer Rolle in den Strafraum eindringen. Von hier entfaltete er auch in der Vergangenheit die größte Torgefahr. Sein Torabschluss zählt zu seinen größten Stärken. Der Weg bis zum Abschluss ist häufiger sein Problem.

Es gibt auch weitere Optionen. Im Pokalfinale 2014 machte Götze nach der Auswechslung von Philipp Lahm in der 31. Minute in deutlich zurückgezogener Rolle als Partner von Toni Kroos eine richtig starke Partie. Optionen und Spielzeit gibt es in einer Saison mit drei Wettbewerben trotz der großen Konkurrenz ohnehin für alle genug. Die entscheidende Frage lautet, wer in den großen Spielen gegen Dortmund oder spät in der Champions League spielt. Darum wird es auch Götze und seinem Umfeld gehen.

Götze – da hat Rummenigge recht – muss sich entscheiden. Hat er den Biss, um sich aus der schwierigen Situation herauszukämpfen und Guardiola mit guten Leistungen zu zwingen ihn auch in den wichtigen Spielen aufzustellen? Oder sucht er ein neues Umfeld mit mehr Wertschätzung für seine Person und seinen Spielstil? Es wäre der Weg von Lukas Podolski, der ebenfalls Probleme hatte, seine Stärken in Bayerns sehr besonderem Spiel zur Geltung zu bringen. Podolski entschied sich ebenfalls mit 23 Jahren für einen Wechsel. Er ging als Gescheiterter, der in München gewogen und für zu leicht befunden wurde. Eine gute Karriere hatte er dennoch. Auch Götze stehen heute jenseits des FC Bayern viele spannende Wege offen.

Der Schlüssel liegt auf dem Platz

Klar ist jedoch: Ein Wechsel Götzes noch in diesem Transferfenster würde einige Verlierer hinterlassen. Götze selbst, der den Makel des in München gescheiterten wie viele vor ihm nur schwer wird ablegen könnte. Guardiola, der es nicht geschafft hat, das riesige Talent von Götze nachhaltig gewinnbringend einzusetzen und weiterzuentwickeln. Und zuletzt der Verein, dem es ebenfalls nicht gelungen ist Götze richtig zu integrieren und zu einem Gesicht des Vereins zu formen. Die Mannschaft – und da sind wir wieder beim aktuellen Dilemma Götzes – könnte seinen Weggang wohl locker auffangen. Zumal wenn Kingsley Coman, den die Münchner sehr genau beobachtet haben, oder ein anderer hochtalentierter Offensivspieler noch kommt.

Götze sollte genau wissen, dass es nur sehr selten Zufall ist, wenn sich Spieler in München nicht dauerhaft durchsetzen. Schweinsteiger hat es trotz viel Gegenwind geschafft. Kroos hat es über Umwege geschafft. Alaba hat es geschafft. Boateng hat es trotz eines holprigen Starts hinbekommen und auch Gomez hat es trotz unglücklichem Ende gepackt. Konkurrenz hatten sie alle, aber Qualität setzt sich in München durch. Das ist irgendwo auch das Erfolgsgeheimnis des FC Bayern. Götze muss entscheiden, ob er sich zutraut in der kommenden Saison den Weg aus der Sackgasse in München zu finden. Es ist der kompliziertere Weg, der nur über gute Leistungen auf dem führt. Hier liegt der Schlüssel. Chancen würde er früher oder später in dieser Saison bekommen. Dann gilt es.

Entscheidend is auf’m Platz. Nie war dieser Spruch richtiger, als in der momentanen Situation von Mario Götze beim FC Bayern.

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Leserkommentare
  1. Vielen Dank für den Text, der erwartungsgemäß die klaren Worte spricht, die notwendig sind.

    Ich würde einen Abgang Götzes bedauern, weil er für mich neben Thiago der fußballerisch beste seit Sebastian Deisler beim FC Bayern ist. Es muss doch einen Weg geben, daß er seine Fähigkeiten einbringen kann. Daß er trotz vieler Einsätze von Beginn eigentlich nicht mehr als eine Option ist, tut weh.
    Warum das so ist, vermag ich nicht zu beurteilen, ohne Küchenpsychologie zu bemühen.

    1. Erich_B

      Wie oben angesprochen wird gibt es nicht viele Bayern-Spieler die sich bei Bayern nicht durchgesetzt haben, anschließend gewechselt haben und dann groß raus gekommen sind.
      In den Medien wird ja oft was anderes suggeriert, von wegen “wieder ein junger Spieler den die Bayern verschleifen bzw. nicht richtig unterstützen”.

      Mir fällt eigentlich kein Spieler ein der bei Bayern auf der Bank saß und anschließend groß raus gekommen ist nach dem Wechsel… eher im Gegenteil.

      Spieler die gewechselt sind und sich auch bei anderen großen Vereinen durchgesetzt haben waren alle eigentlich Stammspieler… von Hamann, Babbel über Kroos…

  2. Jo

    Die Entwicklung ist wirklich bedauerlich. Wer erinnert sich nicht an dem Moment seiner Verpflichtung, als wahrscheinlich so ziemlich alle dachten damit wäre uns der ganz große Coup gelungen. Ein Spieler der vielleicht die nächste Ära beim FCB mit prägen würde.

    Verglichen mit der Erwartungshaltung (ok war vielleicht von Anfang an zu hoch) muten die letzten zwei Jahre reichlich farblos an. Klar war bei weitem nicht alles schlecht, aber so richtig gut war es schon eher selten.

    Stand heute ist Götze für mich eher auf dem Status eines Ergänzungsspielers angekommen. Was schon für das letzte halbe Jahr galt: Götze hat in Summe zwar viele Spiele gemacht. Aber ich möchte nicht wissen bei wie vielen Spielen er auf dem Platz gestanden wäre, hätte uns die Verletzungsmisere nicht derart ereilt.

    Und dieses Jahr könnte das für ihn ja richtig dramatisch werden. Sollten tatsächlich im Offensivbereich mal die Mehrzahl der Spieler fit sein, wen sollte Götze (in der Form der letzten Monate) denn verdrängen? Thiago? Vidal? Robben? Müller? Lewandowski? Ribery? Costa?

    Ja, irgendwie passt es positionell nie richtig für ihn. Und er könnte sicher deutlich besser zu Potte kommen, wenn Pep sein System um ihn und seine Kernkompetenzen herum bauen würde. Aber das kann beim FCB des Jahres 2015 kein Spieler ernstlich erwarten und vor allem nicht diejenigen die sich bisher eher in die Position des Mitläufers wiedergefunden haben.

    Das ein Wechsel dieses Jahr noch zustande kommt kann ich mir nicht so recht vorstellen. Aber, wieder Stand heute, stehen die Zeichen für 2016 für mich doch sehr auf Trennung.

    Allerdings ganz gebe ich die Hoffnung noch nicht auf, denn man hat ja schon die tollsten Wendungen erlebt und vielleicht schreibt Götze die Auferstehungsgeschichte des Jahres 2016 (und zeigt als Siegtorschütze im CL-Finale gegen Barca, dass er wieder einmal besser als Messi war ((-;)

  3. Johannes

    In einem Punkt würde ich dir wiedersprechen, auf mich hat er überhaupt nicht fahrig gewirkt, schon allein die Tatsache dass er sich der Presse stellt deutet für mich eher in die andere richtung.
    Ich habe das gefühl das er eine Entscheidung für sich getroffen hat, wie die aussieht weiss natürlich niemand aber er scheint damit gut klar zu kommen.Zumindest wirkt es auf mich bisschen selbstbewusster und auch klarer als jemand der immer durch den Hinterausgang verschwindet, anstatt sich in der Mixed Zone zu stellen wie er es sonst gerne getan hat.Würde jetzt nicht sagen das ich bei ihm so eine Jetzt-erst-Recht Mentalität ausgemacht habe aber ich glaube es geht in diese Richtung.

    Bisher hat er natürlich nicht Konstant überzeugen können aber wenn man an die Hinrunde zurückdenkt wo wir m.M nach den besten Fussball gespielt haben war er sehr Stark.
    Er muss nur den Schlüssel finden wie er das regelmässig abrufen kann, aber für einen 23 Jährigen ist das eigentlich normal.
    Wenn wir wieder so einen Fussball spielen wie in der letzten Hinrunde, kann er dann auch seine Stärken einbringen.Deshalb finde ich liegt es auch nicht nur an ihm, sondern auch an Guardiola wie er spielen möchte.Mir hat der Fussball mit Dreierkette und dann flach durch die Mitte zu kombinieren ehrlich gesagt auch besser gefallen, die Probleme begannen ja eigentlich auch dann als wir auf die Viererkette umgestellt haben mit der Konterabsicherung, dem Flügellastigen Spiel etc. aber man wird sehen was die Saison bringt.

  4. Lukas

    Warum werden hier schon wieder Kommentare gelöscht? Ich sage doch nur, dass Jolle gut (genug) für Götze wäre. Das ist ein fettes Kompliment für eine schlanke Frau.

    1. Dakury

      Ich kann mich noch nicht entscheiden ob du eher geistig gelähmt oder geistig eingezäunt bist. hmm

    2. Alex

      Geht’s noch?

    3. bligger

      sei doch froh, dass der Kommentar noch nicht gelöscht wurde^^
      aber mal im Ernst, gehts noch? die machen hier ne tolle Seite mit super Artikeln und du kommst hier mit sexistischem Müll an…

  5. blub

    Ich würde ja eher sagen Guardiola ist gescheitert seinen potentiell besten Spieler richtig einzusetzen.
    Er durchschneidet Räume und strukturen er zerbröselt sie nicht.
    Er ist kein brachialdribbler und aus ihm wird keiner mehr werden.
    Guardiola muss ihm die situationen geben die ihm liegen, die sehen aber anders aus als bei Robben, dem guardiola einige schöne spiele 1gg1 auf dem rechten Flügel schenkte.
    Gudiola hat in der vergangeheit gezeigt das er die PSiele für seine Spieler designen kann wenn er will. Mal sehen ob er will.

  6. bligger

    Super Artikel, vielen Dank für die Einschätzung und vor allem die Zahlen zu den Einsatzzeiten! Das relativiert doch die ganze Diskussion gewaltig.
    Ich frag mich: was kommt von Götze selbst und was von den Beratern? Ich kann ja verstehen, dass er angefressen ist nach den letzten Jahren und wütend auf Trainer, Verein und (hoffentlich) auch auf sich selbst. Aber mit solchen Aussagen wie nach dem Milan-Spiel macht er doch dauerhaft nichts besser und verschlechtert eher sein Standing in der Mannschaft. Er wirkt auch medienerfahren genug, damit ihm die tragweite seiner Aussagen klar sein müsste. Sagt dann der Berater, “komm Mario, sag mal was unklares über deine Zukunft und mach Druck auf den Trainer” und Götze denkt sich “Super, dann stellt er mich häufiger auf”?

    1. Dakury

      Du darfst nicht die Medien unterschätzen. Das Interview nach dem Milanspiel kam von Sport1. Die fragen die sie gestellt haben werden nicht veröffentlicht. Alles wird ohne Zusammenhang hingerotzt.
      Er hat es doch nach dem Madridspiel gut rekapituliert.

  7. Sascha

    Für mich ist der Medienhype um Mario Götze völlig überzogen.Mario ist Profifussballer und hat einen Profivertrag,den er zu erfüllen hat.Das zur Vertragssituation.Die Aussagen letzte Woche waren nicht klug,aber : Nach einem Spiel solche blödsinnigen Fragen zu stellen,Ortlepp lässt grüssen,begründenen meiner Aussage von letzter Woche.Manche Interviews sollte man einfach ablehnen,oder nur Fragen zum Spiel zulassen.So einfach ist das.Dann wäre diese Diskussion gar nicht in der Form entstanden.Ich finde Marios Leistungen nicht besser oder schlechter als von anderen Spielern.Statistik hin oder her.Zahlen sagen auch nicht Alles.Zum Einen wird er oft auf den Flügeln eingesetzt.Das ist und wird nie seine Position.Jeder,der ein wenig Ahnung vom Fussball hat,weiss das auch.Also bringt es hier nichts,ständig Zahlen auf den Tisch zu hauen,den der Mann kann diese Positionen nicht spielen.Zumindestens nicht so wie Robben,Ribery,Costa..z.B.Das soll heissen,das diese Werte stimmen aber keine Aussagekraft haben,über sein Potenzial.Der Bursche ist 23,schiesst das WM -Tor.Das impliziert diesen hohen Druck,der ständig von allen Seiten kommt.Über die Medien braucht man nichts zu sagen,das sind eh Alles Diddelköppe,wie Wir in Hamburg sagen.Mario gehört ins Zentrum,das ist seine Stärke und da wird er zu wenig eingesetzt.Auch hier gilt wieder die alte Fussballregel : Lasse deine Spieler da spielen,wo Sie für das Team am wertvollsten sind.Mario ist ein Klasse Fussballer,aber davon gibt es bei Bayern Viele,und da muss man halt durch,und sich immer wieder zeigen.Das macht er ja auch,aber zieht mal 10-20 % Leistungsfähigkeit ab,durch die vermeintlich “Verkehrte” Position.Es kann aber auch sein,das Pepe ihn dort extra spielen lässt,um ihn dadurch auch zu fordern und zu fördern.Das würde auch bSinn machen,zumindestens in der Vorbereitung,oder spielsituativ.Also,ich sage : Ruhe bewahren,lasst den Mann Fussbal spielen und seht es immer nicht alles so kritisch oder verbissen.Wie schon gesagt,der Mann ist erst 23 ! Manche Spieler,wie auch Robben sind erst mit 28 zum Weltklasse Spieler gereift,das Gleiche gilt für Ribery.Gerade Wir Fans sollten Mario unterstützen.So sehe ich das LG ;)

    1. Dakury

      Sehe ich genauso.

  8. Attenhauser Marcus

    Sehr guter Beitrag erst mal.

    Ich habe in wer Hinrunde nahezu alle Spiele gesehen und in meinen Augen hatte er den Hype um seine Person gut verkraftet nach der WM und war maßgeblich an der guten Hinrunde dafür verantwortlich dass wir Herbst Meister wurden. Was genau im Winter dann geschah ist für mich was ganz normales. Schwankende Leistungen eines jungen Spielers aufgrund einer Kräftezehrenden WM. Ich bin weiterhin überzeugt dass er es nach vor vor schaffen kann.

  9. Axel

    Großartiger Artikel, wiklich alles Wichtige ist enthalten. Die Idee, ihn als 8 einzusetzen, gefällt mir und könnte der letzte Versuch sein, Götze zu retten. Ohne sein WM-Tor, seine BVB-Leistungen und seine Ablöse – also nur bei Betrachtung seiner tatsächlichen Leistung in den letzten zwei Jahren – wäre er schon längst weg vom Fenster. Druck hat er, keine Frage, aber dieser Druck und die Erwartungen haben ihn bisher auch vor so einer konsequenten puren Leistungsbewertung gerettet. Erinnert Euch daran, wie lange es gedauert hat, bis seine “durchschnittlichen” Leistungen überhaupt in den Medien thematisiert wurden. Im Spiel gegen Mailand, Minute 73, da passierte es aber tatsächlich: Götze setzt sich rechts gegen den AV durch und kann in die Mitte Flanken, ungenau und ohne Gefahr heraufzubeschwören, aber hey, er kann es!

    1. Sascha

      Man braucht Mario nicht retten,denn dafür besteht keinen Anlass.Ablöse,und so weiter..darüber braucht kein Mensch sprechen,den das läuft unter : Vorbei…. Mario wird sich durchsetzen ! Ganz einfach.Ich weiss ja nicht,wieviele Menschen hier mal auf hohem Niveau gespielt haben,aber mittlerweile habe ich oft das Gefühl,das viele Theoretiker dabei sind,und den Fussball nicht wirklich kennen.So,ich fange jetzt mal einfach an : DFB Trainer seit 12 Jahren,angefangen im 95er Jahrgang bis heute die 99er.Alles in Hamburg.Ohne anzugeben,oder so..aber wer von den “Fans” hat hier wirklich Fussball auf hohem Niveau gespielt oder war mal Jugendtrainer im Leistungsbereich ? Nur mal so als Frage,denn ich bin oft verwundert über manche Beiträge hier.Geht es um Theorie,oder auch um die Praxis ? Ich würde mich freuen,mal Antworten zu bekommen.Das liegt mir auf der Seele.Trainiert den jemand von Euch eine Jugendmannschaft,oder hat einer schon mal diese tolle Erfahrung gemacht ?Und bitte kommt mir jetzt nicht mit Troll oder so,denn das ist eine ganz normale Frage .LG :)

  10. TheSpecialOne1991

    Top Artikel.
    Ich wünsche mir schon seit längerem, dass Götze mal einige Spiele am Stück mit Thiago auf der 8 zusammenspielt.
    Mit Vidal haben wir jetzt einen Mann hinzu bekommen, der die Defensiv-Schwächen der beiden deutlich besser kaschieren würden als die anderen 6er (abgesehen von Martínez) und man dieses Experiment, gerade in der Liga mal ruhig wagen könnte..
    Denke mit den beiden als 8er könnte sich was großes entwickeln und wie wären vielleicht nicht mehr so abhängig von dem Flügelspiel, dass Bayern die letzten Jahre ziemlich stark geprägt hat.

  11. Baldi

    Götze und Thiago gemeinsam als Achter auf dem Platz … das wäre doch etwas für die neue Saison.

    Etwas das im Artikel nicht erwähnt wurde, aber sicherlich auch eine Rolle bei dem Thema spielt, ist, dass nicht nur das WM-Siegtor den Druck auf Götze erhöht hat, sondern das auch der Wechsel von Dortmund nach München einen enormen Druck auf ihn, seine Familie und sein Umfeld ausgelöst hat.
    Damals ging es um den Zeitpunkt als der Wechsel in die Medien kam und Loyalitäts-Statements vom Spieler zu seinem alten Verein. Seit jener Zeit war Götze die Sau, die (nicht nur) durchs dortmunder Dorf gegagt wurde.
    Ich weiß nicht mehr genau ob tatsächlich jemals geklärt wurde, wer den Medien die Information über den Wechsel kurz vor dem CL-Spiel gegen Real zugespielt [?] hat. Wer auch immer das war hat Mario Götze einen Bärendiens erwiesen.

    1. Mika

      Ich meine mal gehört zu haben, dass dies aus der Man City Ecke kam. Kann mich aber auch irren, und es kam von Hamann. Hat da wer Infos zu?

      1. Axel

        Hamann hat auch durch seine “Kontakte” in England gewusst, dass Pep in dieser Saison in England arbeitet. Super zuverlässig, der Hamann und ein echter Gewinn für Sky, denn er spielt analytisch in der Effenberg-Liga.

      2. mika

        Ja, eben ;-) Wenn ich das von Hamann aufgeschnappt habe (was ich nicht mehr weiß), dann ist die Info freilich wertlos.

      3. mika

        Hier ein wager Twitter Thread von Raphael Honigstein zu dem Thema: https://twitter.com/honigstein/status/389800189801660416

      4. Baldi

        Wenn er es weiß, dann ist das “a third party who was indirectly affected by the Götze deal. (can’t tell you more)” wohl nur gut um Bayern und Dortmund auszuschließen.Natürlich lässt die Aussage Tür und Tor weit offen für beliebige Spekulationen. Aber ich hatte auch einen alten Bericht gefunden in dem geäußert wurde, dass Rummenigge jemanden von ManCity für den Leak in Verdacht hatte.

        Wäre mal interessant zu sehen, was eine Umfrage zu dem Thema für Ergebnisse hätte. Vermutlich würden 95% die “bösen” Bayern beschuldigen. Allerdings ist bei mir hängen geblieben, dass der abgebende Verein und die üblichen Medien es durchgehend (mindestens) nahe legten, dass es die Bayern waren.

        Solche Drucksituationen bei Wechseln, wie es sie leider auch damals bei Sebastion Deisler gab, scheinen so junge Menschen ganz schön zu belasten. Vielleicht kann der Verein, falls er künftig insbesondere auch auf junge Spieler setzen sollte, diese besser schützen.

      5. Jo

        Wie in dem Tweet schon spekuliert kann man wohl heute mit einiger Sicherheit sagen, dass Lewandowskis Agenten die Sache lanciert haben.

  12. Ryukyu

    Ich finde es eigentlich relativ offensichtlich, warum sich Götze bisher so schwer in München getan hat. Er spielt permanent auf verschiedenen Positionen. Und wenn es stimmt was sein Berater sagt, dass ihm die Rückendeckung für seinen Mandanten fehlt, dann ist auch das eine Erklärung für die schwankenden Leistungen eines 23 jährigen Jungen. Man muss es so sagen – Mario Götze ist noch nicht erwachsen. Musste er ja auch nie werden, weil ihm vermutlich so ziemlich alles abseits des Platzes abgenommen wird/wurde und es wenig Menschen in seinem Umfeld geben wird, die ihm ungefiltert die Meinung sagen.

    Und um mal wieder auf das sportliche zurück zu kommen – dass seine Leistungen auf dem Flügel nicht überragend waren, ist nicht so überraschend, wenn man sich vergegenwärtigt, mit wem wir mittlerweile auf den defensiven Außenbahnen spielen. Robben und Ribery waren in den letzten Jahren die vielleicht besten Flügelspieler. Aber beide waren deutlich schwächer, wenn hinter ihnen ein Rafinha oder gar ein Contento gespielt hat. Rafinha hinterläuft so gut wie nie seinen Vordermann. Lahm tut/tat dies ständig. Das gleiche gilt für Alaba. Abgesehen davon ist Götze auch einfach kein klassischer Flügelspieler. Unsere Stärke auf den Flügeln ist vor allem die Kombination aus vier überragenden Spielern gewesen – die vermutlich 2 besten AV der Welt und davor dann Roben und Ribery.

    Dazu ist Götze halt auch noch verdammt jung. Meine Güte, der ist 23. Mit 23 war Schweini jedenfalls nicht so weit. Und mit Guardiola hat er nun mal auch einen Trainer, dessen Wunschspieler er nicht unbedingt zu sein scheint. Da kommen viele Dinge zusammen.

    Ich sehe einen Punkt aber auch so wie die meisten hier. Der Junge soll sich ausschließlich auf den Sport konzentrieren und seinen Instagram/Facebook Account einfach mal ein paar Wochen unbeachtet lassen. Wobei das eigentlich für so ziemlich alle Spieler gilt. :P

  13. pitvonbonn

    Es wird so oft vom “Verhältnis” zwischen Guardiola und Götze geschrieben.
    Das Problem scheint mir ein anderes zu sein..
    Selbst Guardiola darf nur mit 11 Spielern auflaufen.
    Wenn Du die “Pärchen” rechts und links mit:
    Alaba und Ribery
    bzw.
    Lahm und Robben
    besetzt, bleiben für die Offensive noch drei Plätze übrig für:
    die fünf Spieler Lewandowski, Müller, Costa, Götze und Thiago.
    Dabei sind Bernat, Vidal, Kimmich, Hojbjerg und Rode noch gar nicht berücksichtigt.

    Im Tor ist Neuer natürlich eine Bank.

    Das wären mit den beiden Außenverteidigern 7 besetzte Plätze.
    Da bleiben für die Verteidigung nur noch 4 Plätze übrig für:
    Boateng, Benatia, Badstuber, Martinez, Alonso, (Vidal und Bernat), Rafinha und Dante..

    Wie kann das ein Trainer “gerecht” machen, ohne einzelne Spieler zu “benachteiligen”?

    Das geht nur wenn die Spieler sich persönlich zurücknehmen und nicht selbst oder über ihren Berater an die Öffentlichkeit gehen.
    Etliche Bayernfans erwarten weitere “Verstärkungen”.

    Solange die Bayern den Antrag nicht durch haben – damit die Fans und unzufriedene Spieler endlich Ruhe geben – und mit mehr als 11 Spielern auflaufen dürfen, wird der Gordische Knoten bleiben.

    Der Trainer kann am wenigsten dazu, solange er “angefeindet” wird, weil er Müller “zu früh” ausgewechselt hat und Götze zu spät eingewechselt hat.

    Manchmal helfen Veretzungen bei der Lösung.
    Ansonsten nur Einsicht und Ruhe, wenn man unbedingt bei einem der vier besten Vereine spielen will.
    Wer weiter Unruhe stiftet, kann mit einer vorzeitigen Freigabe rechnen, denn ohne Vereinsfrieden geht es schnell bergab für Alle.

    Die Vereinsführung könnte in der Öffentlichkeit noch deutlicher hinter Guardiola stehen und ihn gegen die unfaire Medienschelte schützen.
    Dann klappt es auch mit der Vertragsverlängerung.

  14. ibiza

    “Oder sucht er ein neues Umfeld mit mehr Wertschätzung für seine Person und seinen Spielstil? Es wäre der Weg von Lukas Podolski, der ebenfalls Probleme hatte, seine Stärken in Bayerns sehr besonderem Spiel zur Geltung zu bringen. Podolski entschied sich ebenfalls mit 23 Jahren für einen Wechsel. Er ging als Gescheiterter, der in München gewogen und für zu leicht befunden wurde. Eine gute Karriere hatte er dennoch.”

    gut, das würde jetzt so klingen (vorallem letzteres) als ob es auch nach der Münchner Zeit noch aktzeptabel gelaufen wäre (finanziell war das sicherlich schon der Fall aber hier geht es ja ums sportliche und natürlich schon auch um Relationen vor/nach Wechsel weg von Bayern) und von daher das Bsp Podolski dann für Götze gar nicht so abschreckend wäre. Aber außerhalb von Köln (was er auch schon vor der FCBzeit bewiesen hatte, dass er dort wertvoll sein kann) hat Podolski halt ne wirklcih was gerissen: In seinen 6 Jahren in Köln kam er im Schnitt auf immerhin über 13 Tore pro BL-saison. In den 6 Jahren bei anderen Vereinen im Schnitt nicht mal auf 6 Tore pro Ligasaison.

    Und selbst in der Nationalmannschaft hat er einen enormen Knick verzeichnen müssen: in den letzten 5 Jahren kam er dort in allen Spielen (obwohl immerhin 42 mal auf dem Platz stand) insgesamt gerade mal auf 6 Tore, in den 5 Jahren zuvor dagegen immerhin insgesamt auf 30 Tore.

    Was natürlcih nicht heisst dass er es bei mehr Geduld beim FCB dann wirklcih packen hätte können, aber angesichts dessen wie er in seinen frühen Jahren in Verein und Nationalmannschaft eingeschlagen hat muss man die letzten 5 Jahre (die ja immerhin das beste Fußballalter von 25-30 wiederspiegeln) schon als ziemlcih herbe Entäuschung bezeichnen, eben etwas das für Götze sehr wohl eher als abschreckendes Beispiel ziehen sollte und was ich ihm keinesfalls wünschen würde..

    1. ibiza

      man muss das entscheidende Problem dann wohl in beiden Fällen (Podolski+Götze) eher in der Definition dessen suchen sollte was “es beim FCB packen” zu bedeuten hat:

      Ich wäre mir dann doch trotz allem ziemlcih sicher, dass Podolskis Karriere deutlich besser verlaufen wäre, wenn er seine Ansprüche auf einen absoluten Stammplatz bei Bayern zurückgeschraubt hätte und sich mit einer Position im Kader in der 10-15er Gegend abgefunden hätte. Diese Stammplatzansprüche mögen aufgrund der Erfahrungen in Verein+Nationalmannschaft wohl erstmal gerechtfertigt erschienen sein, auch für Aussenstehende – in der expost Sicht mit dem Wissen der letzten 5 Jahre dagegen waren sie sicherlich eine Fehleinschätzung.

      Mit so einer adäquat veränderten mentalen Einstellung dagegen hätte es auch ein Podolski wohl zumindest auf regelmäßige Spielzeiten (wenn auch natürlcih nciht auf einen Stammplatz in den Topspielen) bei Bayern geschafft und die Kontinuität, die ihm das gegeben hätte (im Vergleich zu der Wechselorgie der letzten Jahre) hätten seinen weiteren Karrierverlauf dann doch sehr wahrscheinlich positiver gestaltet (bei Bayern hätte es ja sicherlich auch zusammen mit ihm dann viel zu feiern gegeben für ihn) auch mit Hinsicht auf die Nationalmannschaft, als das jetzt nach seinem Weggang vom FCB der Fall war.

      Ich denke ähnliches kann durchaus auch für Mario Götze gelten. Ob er es als echter Topeinkauf+ absoluter Stammspieler bei einem wirklcih großen Verein mit echten CL-titelambitionen schaffen kann, denke ich muss doch immer mehr bezweifelt werden, ähnlich wie es bei Podolski während seiner FCB zeit da ja schon immer mehr Zweifel gab. Was aber halt noch lange nicht heissen muss dass man deshalb beim FCB nicht eine dann eben durchaus sehr ordentlcihe Karriere haben kann.

      Aber der Anspruch auf einen Stammplatz in Topspielen ist halt heutzutage beim FCB (wo man im Fall von Götze dann wohl am ehesten den vom MW her teuersten Spieler der Liga=Müller aus der Stammelf verdrängen müsste, krasserweise ist ja selbst bei dem nicht klar ob er wirklcih uneingeschränkt in eben diese Stammelf schafft) ist halt auch noch wesentlcih schwerer zu erarbeiten als das zu Lukas Podolskis Bayernzeiten der Fall war. So dass selbst wenn man Götze ein doch noch deutlich höheres Potential als eben jenem Podolski zugesteht, es halt noch lange nicht heissen muss dass er deshalb langfristig höhere Chance auf den erstrebten Stammplatz hier hat.

      Alles in allem denke ich also, dass es viel von der Einstellung im Kopf und eben auch gerade dem Anpassen/Management dieser persöhnlichen Erwartungen abhängt, ob Götze, das hinbekommt beim FCB. Was wie das Bsp. Lukas Podolski zeigt wohl für Götze auch ohne sich hier als Stammspieler durchsetzen zu können trotzdem in Hinsicht auf die längerfristige Karriere durchaus der deutlcih bessere Weg sein könnte..

  15. Andre

    Er sollte mal seine Auftritte bei Twitter oder Instagram sein lassen. Sein rumgeprotze wie das Foto mit der Champagner Flasche gehn mir auf den Sack. Der hätte gerne in Dortmund bleiben können….

  16. […] durch unglückliche Aussagen während des AUDI-Cups kurzfristig ein anderer war. Perspektivisch muss sich Götze noch steigern. Zuletzt zeigte er gute Ansätze beim Spiel gegen die TSG […]

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