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FC Bayern München – Shakhtar Donezk 7:0 (2:0)

Am 11. März 2015 trat der FC Bayern zum Rückspiel gegen Shakhtar Donezk an. Mittwochabend im Frühjahr – der Duft von Champions League weht durch die Allianz Arena. Das Hinspiel endete wenig glanzvoll 0:0, was eine komplizierte Ausgangslage entstehen ließ, da Shakhtar mit jedem Unentschieden mit Toren eine Runde weiter wäre. Eine kleine Überraschung gab es bereits am frühen Nachmittag, als der Kader des FC Bayern durchsickerte. Philipp Lahm, der erst vor zwei Tagen nach einem Bruch des Sprunggelenk wieder ins Mannschaftstraining zurückgekehrt war, stand im Aufgebot und saß zumindest wieder auf der Bank. Diese Blitzrückkehr unterstreicht die enorme Wichtigkeit des Kapitäns auf und wohl auch neben dem Platz.

Falls Ihr es verpasst habt:

Vor dem Spiel wurde viel diskutiert, ob Pep Guardiola drei, vier oder gar alle fünf Spieler seiner gefürchteten Offensivreihe bringen würde. Guardiola, der auf den gesperrten Xabi Alonso verzichten musste, entschied sich etwas überraschend für alle fünf Offensivspieler. In der Startelf standen also Ribery, Götze, Müller, Robben und Lewandowski. Abgesichtert wurde das Quintett von Schweinsteiger. Insgesamt gab es demnach drei Wechsel im Vergleich zum 3:1 in Hannover. Xabi Alonso fehlte wie gesagt wegen Sperre und auch Dante und Juan Bernat rutschten aus der Startelf. Die in Hannover zunächst geschonten Schweinsteiger, Ribery und Lewandowski begannen. Trainer Lucescu von Shakhtar Donezk änderte im Vergleich zum Hinspiel nur eine Position. Im defensiven Mittelfeld spielte Stepanenko für Fernando. Es blieb daher beim Mix aus offensiven Brasilianern und osteuropäischen Abräumern in der Defensive. Geleitet wurde die Partie vom Schotten William Collum, der in dieser Saison bereits den Münchner Auswärtssieg in der Champions League bei ZSKA Moskau 1:0 geleitet hatte.

Der FC Bayern begann zunächst in einem 4-1-4-1/4-3-1-2 System, das äußerst variabel in der Sturmreihe war. Lewandowski ließ sich immer wieder auf den linken Flügel fallen, wodurch Müller/Götze in die Sturmspitze vorrückten. Dadurch begann auch Ribery zunächst im Achterraum. Durch diesen taktischen Kniff der Raute konnten die Ukrainer verwirrt werden, wodurch sogleich die erste gefährliche Szene entstand. Rafinha auf Robben, der zu Ribery – alles direkt und dann ein Pass in die Spitze auf Götze. Im halblinken Strafraum senst Kucher Götze um. Schiedsrichter Collum zeigte auf den Punkt und stellte Kucher vom Platz: Der frühste Platzverweis der Champions-League-Geschichte. Thomas Müller verwandelte erneut ins linke Eck, wie zuletzt die Mehrzahl seiner Elfmeter (4 von 7).

Der FC Bayern spielte weiter druckvoll und erspielte sich weitere Chancen. Die größte vergab Robben, der einen Schritt zu spät in die Hereingabe von Lewandowski grätschte. In der 9. Minute reagierte Lucescu auf die Unterzahl und brachte mit Kryvtsov einen Verteidiger für Taison. Taktisch ergab sich bei den Ukrainern meist ein 4-4-1, dass situativ, wenn auch selten zu einem 5-3-1 wurde. Bayern drückte weiter auf das zweite Tor, vor allem Alaba schob stark in die Mitte und auch die Innenverteidiger rückten auf. Wegen eines einklemmten Nervs im Rücken musste Robben früh runter. Pep Guardiola brachte mit Rode einen Spieler, der etwas mehr defensive Stabilität garantieren sollte. Er passte sich perfekt ein, schließlich versteht er die Pressingvorgaben seines Trainers gut umzusetzen und durch seine gute Ballkontrolle und Pendelbewegung Druck zu entfachen. Der FC Bayern erspielte sich daher auch nach der Auswechslung von Robben eine Vielzahl an Abschlussgelegenheiten, kam aber nicht zum Torerfolg. Es dauerte bis zur 34. Minute, als Götze den Ball an die Fünfmetergrenze per Kopf auf Lewandowski legte. Dieser scheitert noch an Pyatov, doch Boateng verwandelte den Nachschuss zum 2:0.

Kurz nach der Pause nutzte der FC Bayern eine Behandlungspause von Rechtsverteidiger Srna und kombinierte sich schön über die linke Angriffsseite frei. Ribery und Alaba zeigten hier ihr blindes Verständnis. Nun waren die Ukrainer restlos bedient. Wieder über links ersprintet Ribery auf der Linie noch einen Ball und flankt diesen nach innen. Im Nachschuss hat Müller kein Problem mit dem leeren Tor – 4:0. Gute zehn Minuten später der wohl emotionalste des Abends. Nach einer Flanke von Rafinha köpft Holger Badstuber zum zwischenzeitlichen 5:0 ein. Doch es war noch nicht das Ende. Weitere ezhn Minuten später krönte auch Robert Lewandowski seine Leistung. Nach Vorlage von Schweinsteiger traf der Pole im fünften Anlauf zum 6:0. Kurz vor Ende, nach einem Eckball von Shakhtar Donezk konnte der FC Bayern einen Konter im eigenen Stadion einleiten. Müller ersprintet einen Ball, den er auf Boateng legt, der fast als Rechtsaußen in dieser Situation agiert. Seine Flanke landet bei Götze der sich nach kurzer Verzögerung auch in die Torschützenliste eintragen darf.

Am Ende stand ein souveräner und auch in der Höhe verdienter Heimsieg des FC Bayern. Dieser befindet sich nun erneut unter den besten acht Teams von Europa. Lediglich die Verletzungen von Robben und Ribery trübten den Auftritt des Rekordmeisters.

Drei Dinge, die auffielen:

1. Heil in der Offensive

Wurde Pep Guardiola im Hinspiel noch eine zu defensive Grundhaltung vorgeworfen, so schien es in diesem Spiel genau das Gegenteil zu sein. Fünf von fünf möglichen Offensivspielern begannen. Diese wurden nur abgesichert von Schweinsteiger. Hinzu kam eine enorm aufgerückte Innenverteidigung. Fast überfallartig versuchte der FC Bayern das Spiel vom Anpfiff weg zu entscheiden. Zugegeben durch den Platzverweis und einem erneuten Führungstreffer durch eine Standardsituation, in diesem Fall einem Elfmeter, wurde das Spiel aus Sicht des FC Bayern auch einfach. Viele Dinge in der Offensive funktionierten. Gerade das Ausweichen von Lewandowski sorgte immer wieder für Verwirrung. Exemplarisch die 24. Minute als Rafinha eine Flanke weit in den gegnerischen Strafraum schlägt, wo Lewandowski am langen Pfosten wartete. So entstanden immer wieder auch körperliche Überlegenheiten, die Shakhtar vor große Probleme stellten. Dennoch war es gut zu sehen, dass es möglich ist, mit allen fünf Offensivakteuren zu spielen und dass sie gut genug harmonieren, um gegen einen erneut sehr defensiv eingestellten Gegner zu bestehen. Am Ende lesen sich die Zahlen überragend: 74% Ballbesitz, 93% Passquote und 25 Torschüsse in einem Champions-League-Achtelfinale zeugen von einer sehr guten Leistung. Alleine Robert Lewandowski hatte sieben Abschlüsse im Strafraum von Shakhtar Donezk – die Ukrainer (zugegebener Maßen lange Zeit dezimiert) als Mannschaft hatten einen Abschluss.

2. Konterabsicherung

Wichtig an diesem Abend war, wie der FC Bayern die Konterabsicherung gestalten wollte, schließlich verfügten die Ukrainer über enorm schnelle Spieler. In den wenigen Fällen der Ballverluste konnte der FC Bayern den ballführenden Spieler schnell stellen und die Zweikämpfe meist noch im letzten Angriffsdrittel führen. Vor allem auf der linken Seite gelang es Alaba und Götze immer wieder, den gegnerischen Spielaufbau zu stören. Gerade beim noch ‘kritischen’ Stand von 1:0 gelang es, den Gegner beizeiten zu stellen und in Zweikämpfen zu verwickeln. In der Summe gab es nur zwei gefährliche Szenen. In der 15. Minute wird Luiz Adriano nach einer Standardsituation der Bayern steil geschickt, doch Boateng rennt hinterher und klärt letztlich souverän. In der zweiten Szene, gut zehn Minuten später spielte Müller nicht ideal eingesetzt durch Alaba einen Fehlpass im Mittelfeld und Badstuber musste zum taktischen Foul greifen. Die gelbe Karte nahm er an dieser Stelle gerne in Kauf. 12 von 15 Bayernfouls fanden in der Hälfte von Shakhtar Donezk statt (auch wenn darunter einige Offensivfouls waren). Somit funktionierte die Absicherung in weiten Teilen besser als zuletzt. Insgesamt waren beide Aktionen aber vergleichsweise harmlos. In der Summe gelang es dem FC Bayern, Shakhtar Donezk über 180 Minuten weitestgehend ohne großen Torabschluss zu lassen, so dass an dieser Stelle ausdrücklich auch das defensive Grundkonzept aus sehr hohem Pressing gelobt werden muss.

3. Glück ist der Mutter Tugend

Vor dem Spiel wurde viel analysiert und spekuliert über das taktische Vorgehen und die ideale Herangehensweise. All die taktischen Konzepte wurden durch den frühen Elfmeter etwas über Bord geschmissen. Der Elfmeter war unstrittig, doch der Platzverweis war an dieser Stelle wohl nicht zwingend notwendig. In der Summe veränderte diese Entscheidung wohl den gesamten Spielverlauf und macht eine nachhaltige Betrachtung extrem schwierig. Shakhtar Donezk spielte fast 90 Minuten – also ein komplettes Spiel in Unterzahl.

Dennoch ist es der Elf von Pep Guardiola hoch anzurechnen, dass sie auch nach dem 1:0 respektive nach dem 2:0 nie die Anspannung und Konzentration verloren hat. Ein Kippen des Spiels, wie es beispielsweise gegen Köln möglich gewesen wäre, lag nicht in der Luft. Zu gut griffen Offensive und Defensive ineinander. Das 4-3-1-2 passte an vielen Stellen. Vor allem die linke Angriffsseite von Ribery, unterstützt durch Götze, Alaba und Lewandowski war über 90 Minuten nicht zu stoppen. Das Glück der frühen Führung und des Platzverweises wurde dabei erarbeitet.

FC BAYERN – Shakhtar Donezk 4:1 (2:1)
FC BAYERNNeuer – Rafinha, Boateng, Badstuber (67. Dante), Alaba – Schweinsteiger – Robben (19. Rode), Ribéry (60. Bernat) – Götze – Müller, Lewandowski
Bank Reina, Benatia, Lahm, Pizarro
Shakhtar DonezkPyatov – Srna, Kucher, Rakitskiy, Shevchuk – Taison (9. Kryvtsov), Fred, Stepanenko, Douglas Costa (79. Wellington) – Alex Teixeira (70. Ilsinho), Luiz Adriano
Tore 1:0 Müller (4./Foulelfmeter), 2:0 Boateng (34.), 3:0 Ribéry (49.), 4:0 Müller (52.), 5:0 Badstuber (63.), 6:0 Lewandowski (75.), 7:0 Götze (87.)
KartenGelb: Badstuber, Boateng / Douglas Costa // Rot: – / Kucher (3./Notbremse)
Zuschauer 70.000 (ausverkauft)
SchiedsrichterWilliam Collum (Schottland)
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Leserkommentare
  1. kurt

    Badstuber!

    That is all.

    1. Hans

      *Goodstuber

  2. Hans

    Starkes Spiel! Hinten nichts zugelassen! Jetzt kommen zwar drei schwere Bundesligaspiele mit Bremen, Gladbach und Dortmund, aber ich gehe davon aus, dass wir aus diesen Spielen mindestens sieben Punkte holen werden. In dieser Zeit können Lahm und (hoffentlich) auch Thiago eingebunden werden. Bin auf die Auslosung gespannt. Ich würde mir PSG wünschen, da wir gegen die zuletzt vor fünfzehn Jahren gespielt haben.

  3. Done

    Für Badstuber freuts mich auch besonders. Unglaublich, was der Junge durchmachen musste. Und nach alledem so zurückzukommen, nötigt allergrößten Respekt ab.

    Ich habe eine hochkonzentrierte und sehr seriöse Leistung meiner Mannschaft gesehen. Es ist nicht selbstverständlich, dass man auch nach einem frühem Platzverweis so überlegen ist, siehe Parallelspiel Chelsea gegen Paris. Wobei ich nach dem 1:0 und den nächsten 10 – 15 Minuten schon das Gefühl hatte, dass es heute sehr deutlich werden wird.

    In der momentanen Verfassung der Mannschaft wünsche ich mir als nächsten Gegner Real ;-)

    1. Hans

      Es sind halt noch fünf Wochen bis zum Viertelfinale. Bis dahin könnte sich Real ja durchaus wieder gefangen haben. Nach dem schwachen Saisonstart haben die ja eine Serie von 22 oder 23 Siegen in Folge hingelegt. Wenn es da jetzt richtig knallt und die sich zusammenreißen möchte ich nicht unbedingt gegen die spielen!

    2. Christopher

      Wobei ich nach dem 1:0 und den nächsten 10 – 15 Minuten schon das Gefühl hatte, dass es heute sehr deutlich werden wird.

      Absolut lag ein zweites Tor in der Luft, aber auch nach dem 2:0 wurde noch weiter Fußball gespielt, Konter gut unterbunden. Das war zuletzt nicht immer der Fall.

      1. bsg

        Verrückt! Denn mein Eindruck nach dem 1:0 (oder war es das 2:0), war der dass in dieser Zeit schon ein anderer Gang eingelegt wurde. Und zwar dahingehend, dass für besagte 10 Minuten der Ballbesitz etwas (nach)lässiger behandelt wurde. Da wurden Kombinationen probiert und jeder wollte mal seinen Moment haben (sei es durch lange Dribblings). also das war das Gefühl, kann es leider nicht durch review bestätigen oder verwerfen.

        Und gestern hat mensch auch wieder seine eigene Zerissenheit gespürt. Einerseits Erleicherung über den Platzverweis, andererseits Neugier, wie sich das Bayernspiel in einem 11v11 gezeigt und befreit hätte. So habe ich nämlich die Formation noch nicht ganz verstanden. Ribery teilweise sechserhaft am Aufbau beteiligt und Rib/Rob sowieso auf der 8 unterwegs. Götze freies Radikal (zumindest zu Beginn)?
        Und da wir hier nicht bei SV sind auch noch Einzellob (das sogar der Kommentator gestern anmerkte(!)) Rafinha. Super Job. Beste Flanken der Mannschaft. besonders Halbfeld.

      2. Josef

        So habe ich nämlich die Formation noch nicht ganz verstanden. Ribery teilweise sechserhaft am Aufbau beteiligt und Rib/Rob sowieso auf der 8 unterwegs. Götze freies Radikal (zumindest zu Beginn)?

        Wie oben im Spielbericht beschrieben: Im Prinzip war es eine ganz “simple” Raute im 4-4-2. Kann man natürlich auch 4-3-1-2, 4-3-3 oder auch 4-1-5 nennen, einzig das 4-1-4-1 gefällt mir nicht, weil ich nicht sehe wer der einzelne Stürmer gewesen sein sollte.
        Also vor der 4er-Kette ungefähr so:
        ——–Schweinsteiger——–
        —Rob——————Rib—–
        ————-Götze—————–
        Müller———————-Lewy

  4. Bayernexpat

    Holger, Fussballgott! SHALALALALAAAAAA!!!!
    Hach, hab ich mich für den gefreut.

    Lewi hätte noch 1-2 mehr machen koennen. Aber sein Tor war richtig typisch für ihn, wie zur besten Dortmunder Tagen.

    Nach dem 1:0 schien das Torcfast wie zugenäht, da dacht ich schon wir fangen uns noch nen Konter zum 1:1.

    So schön kann Fußball sein, egal wie schwach die waren etc, ich habe genossen!

  5. chicago_bastard

    Ich möchte die Ecken heute positiv erwähnen. Da hat man endlich gemerkt, dass im Training was einstudiert wurde, die Variante in der 11. Minute als Götze flach an den kurzen Pfosten spielt hat mir etwa sehr gut gefallen. Auch das Badstuber-Tor fiel ja nach einer kurz ausgeführten Ecke, die kann man durchaus mal einstreuen statt wie sonst so oft alle Ecken stupide hoch reinzuschlagen.

    Das mit Robben hat sich leider angedeutet, hab mich ja schon gefragt wieso Pep ihn gegen Köln, Braunschweig und Hannover immer in die Startelf beordert hat, bei allem Respekt waren das Gegner, wo man ihm auch mal eine Ruhepause hätte geben können. Englische Wochen durchspielen hat ihm noch nie gut getan, Heynckes hatte da gegen Ende seiner Amtszeit einen optimalen Rotationsrhythmus gefunden.

    1. Christopher

      Ich möchte die Ecken heute positiv erwähnen. Da hat man endlich gemerkt, dass im Training was einstudiert wurde, die Variante in der 11. Minute als Götze flach an den kurzen Pfosten spielt hat mir etwa sehr gut gefallen. Auch das Badstuber-Tor fiel ja nach einer kurz ausgeführten Ecke, die kann man durchaus mal einstreuen statt wie sonst so oft alle Ecken stupide hoch reinzuschlagen.

      Ja die Ecken waren gut, wobei wir auch sehr viele Eckbälle hatten. Habe jetzt keine Statistik zur Hand, es dürften gefühlt aber 12-15 gewesen sein. Überraschenderweise hat Götze die Ecken von beiden Seiten geschlagen(zumindest in HZ 1), hier gab es eine Veränderung des Schützen.

  6. DasDing

    Gestern hat man sehr vieles richtig gemacht (auch wenn das Spiel genau genommen nach 4 Minuten schon entschieden war). Und Chelsea ist schonmal raus – ein Angstgegner weniger!

  7. Jo

    Es gibt ja kein perfektes Spiel, aber wenn wir uns vorher eins vorgestellt hätten, hätte das wohl so ähnlich ausgesehen.
    Ich denke das wird Mannschaft und Umfeld für die nächsten Wochen viel Auftrieb geben. Irgendwie hatte man in den letzten Wochen das Gefühl, dieses Spiel hängt wie eine schwarze Wolke über allen/allem. Klar, das war das wichtigste Spiel bisher und vielleicht das mit der größten Fallhöhe im ganzen Jahr.

    Witzig wie sich die Dinge im Fußball im Wochentakt ändern. Bis vor kurzem konnte man ja immer wieder lesen, wie überlegen doch Real, Barca, Chelsea seien.
    Jetzt ist Chelsea Geschichte und Real stand kurz vor dem SuperGau. Ich gönne mir gerade den Gedanken, wie gefrustete Realfans heute in die Tasten hauen und verkünden so bräuchten sie gegen Bayern erst gar nicht anzutreten.

    Kaufen können wir uns leider nix dafür, weil wenn man eins gelernt hat. Egal was heute ist, es zählt nur wie du am Tag X drauf bist.

    Bei Robben und Ribery kann man natürlich nur hoffen, dass die relative Entwarnung zutrifft. Nicht dass das noch ein teurer Sieg war.

  8. Ralph

    Viertes Ding, das mir persönlich auffiel:

    Wenn der Typ, der mit seiner riesigen Fahne immer mitten im Block 113 steht, statt wie die anderen Fahnenmenschen weiter unten, nicht da ist, seh ich richtig viel vom Spiel!

    Ansonsten ist mMn wenig abzuleiten aus einem Spiel, bei dem man 85 Minuten mit Vorsprung und Überzahl spielt. Für den Badstuber hab ich mich auch gefreut.

    Wunschgegner für die nächste Runde: PSG dürfte durch den Ibrahimovic-Sperre erheblich geschwächt sein, oder den Sieger aus Arsenal-Monaco.

    1. chicago_bastard

      Wobei mir bei PSG deren extreme Stärke bei Ecken Sorgen bereiten würde.

      Aber davon auf Glückslose zu hoffen halte ich eh nix. 2001 und 2013 hatte man sehr schwere Brocken vor dem Finale auszuräumen, wäre also ein gutes Omen.

    2. Josef

      Und einige Beobachter sprechen sogar davon, dass PSG ohne Ibra stärker sein wird als mit ihm.
      Wäre mir als Gegner unabhängig davon aber auch sehr recht. Schöne Auswärtsfahrt. Definitiv ein sehr interessantes Spiel: PSG ja auch grundsätzlich eine aktive, spielende Mannschaft. Liegt uns eigentlich. Dafür brutal gefährlich bei Standards…

  9. […] FC Bayern München – Shakhtar Donezk 7:0 (2:0) […]

  10. Was die Mannschaft mal dringend in den Griff bekommen muss, sind diese regelmäßigen Rudelbildungen, meistens gefolgt von unnötigen gelben Karten. Boateng hat jetzt seine zweite und muss aufpassen, nicht das VF-Rückspiel zu verpassen.

    1. Ibiza

      unangenehmer Punkt in der Tat aus den beiden Spielen gegen Donezk mit der Flut gelber Karten. Wenigsten werden sie dieses Jahr aber nach dem Viertelfinale gestrichen, es müssen also nur noch diese beiden Spiele überstanden werden kartenmäßig..

  11. […] Holger Badstuber durfte nach langer Zeit mal wieder über einen Torerfolg jubeln. Christopher Ramm (Mia san rot) blickt mit Staunen auf die Zahlen zum Spiel: »74% Ballbesitz, 93% Passquote und 25 […]

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