Vorschau: FC Bayern München – FC Augsburg

Justin Trenner 06.03.2020

Wir befinden uns im Jahre 2020 nach Christus. Ganz Deutschland muss chancenlos mit ansehen, wie der Rekordmeister aus München erneut die Bundesliga erobert. Ganz Deutschland? Nein! Eine von unbeugsamen Schwaben bevölkerte Kleinstadt hört nicht auf, den Bayern Widerstand zu leisten. Und das Leben ist nicht leicht für die bayerischen Legionäre …

Denn wenn die kleinen Schwaben aus Augsburg den großen FC Bayern aus München zum Tanz bitten, wurde es zuletzt wild: 1:1 in der Allianz Arena im September 2018, ein knapper 3:2-Erfolg in Augsburg im Rückspiel der vergangenen Saison und ein 2:2 an selber Stelle am 8. Spieltag der laufenden Spielzeit.

Augsburg war zuletzt tatsächlich so etwas wie das kleine und aufmüpfige gallische Dorf, das dem großen Imperium ein Bein stellen möchte. Allerdings nur im Zeitraum dieser drei Partien. Denn vorher hagelte es für den FCA gerade in München hohe Niederlagen. Ohnehin spricht die Heimbilanz der Bayern gegen Augsburg eine klare Sprache: 12 Siege, ein Unentschieden, zwei Niederlagen.

FC Augsburg: Bayern erneut als Sprungbrett?

Trainer Martin Schmidt wird dennoch alles daran setzen, den aus Augsburger Sicht recht guten Lauf gegen den Serienmeister fortzusetzen – und den schlechten in der Liga zu beenden. Vier Punkte aus den letzten acht Bundesliga-Partien: Nur Werder Bremen (3) war in diesem Zeitraum schlechter.

Wer zur großen Verteidigungsrede ansetzen möchte, kann anführen, dass die Gegner mit RaBa Leipzig, Borussia Dortmund, Union (Auswärts), Frankfurt, Freiburg, Leverkusen und Gladbach besonders schwer zu bespielen waren. Einzig das direkte Duell mit Konkurrent Bremen konnte gewonnen werden. Gewissermaßen ist hier auch eine Analogie zur Hinrunde zu erkennen. Damals gab es bis zum 11. Spieltag nur einen Saisonsieg, aber immerhin vier Unentschieden – eines davon eben gegen die Bayern.

Dann setzte Augsburg plötzlich zu einer Serie von sechs ungeschlagenen Spielen an. Paderborn, Hertha, Mainz, Hoffenheim und Düsseldorf wurden besiegt, in Köln gab es ein Remis. Die Frage wird sein: Kann Augsburg erneut das Bayern-Spiel für einen Aufschwung nutzen? Und wenn ja, wie?

Abstimmungsprobleme

In der Grundausrichtung sollten die Bayern mit zwei Möglichkeiten rechnen: 4-1-4-1 oder ein flexibles Fünferkettensystem. Letzteres sollte Augsburg zuletzt in Leverkusen eine höhere Grundstabilität geben. Ohnehin schiebt der FCA nur selten weit nach vorn, sondern konzentriert sich eher auf ein kompaktes und aggressives Mittelfeldpressing. Doch so richtig abgestimmt wirkte die Fünferkette noch nicht. Gerade bei schnellen Seitenverlagerungen hatten die Schwaben ihre Probleme.

Die defensiven Außenpositionen sind bereits im gesamten Saisonverlauf eine Schwachstelle des FCA. Zu leicht lassen sich dort Spieler aus ihrer Position ziehen und öffnen so den Weg für die gegnerischen Angreifer. Sie bringen damit zusätzlich ihre Mitspieler in Schwierigkeiten, wie diese rekonstruierte Szene aus der zweiten Halbzeit gegen Leverkusen zeigen soll:

Leverkusen überlädt rechts, Augsburg reagiert schlecht.

Die Werkself überlädt die rechte Seite und provoziert so, dass der linke Verteidiger des FCA, Philipp Max, herausgerückt ist (siehe unterster grauer Pfeil). Dadurch fühlt sich der linke Halbverteidiger dazu genötigt, den Weg des Leverkuseners nach außen mitzugehen. Allein diese kleine (Fehl-)Entscheidungskette führt ferner zum Verschieben des rechten Teils der Abwehrkette.

Doch Max trägt hier nicht allein die Verantwortung. Im rot markierten Bereich steht einer der Augsburger Innenverteidiger zwischen seiner eigenen Abwehrkette und dem den Ball attackierenden Augsburger. In dieser Szene hat er dort überhaupt keinen Mehrwert. Wenige Sekunden vor dem rekonstruierten Standbild fühlte er sich aber verantwortlich dafür, den ballführenden Spieler Leverkusens zu doppeln. Als er merkte, dass dies sinnlos ist, war es bereits zu spät. Die beschriebene Kette an Entscheidungen war bereits im vollen Gange, Leverkusen verlagerte das Spiel (eigentlich sogar noch viel zu langsam) und erspielte sich eine Großchance über die linke Seite.

Offensiv hui, hinten pfui

Nun kann das als der große Unterschied zwischen einer kleinen und einer größeren Mannschaft akzeptiert werden. Doch Schmidts Augsburg zeigt eben öfter mal solche Schwächen und das gegnerunabhängig. Noch hat der FCA sechs Punkte Vorsprung auf den Relegationsplatz. Schaffen sie es aber nicht, diese Abstimmungsprobleme einzugrenzen, wird es nicht nur in München, sondern vor allem mit dem Klassenerhalt schwer.

Dabei haben die Augsburger so großes Potenzial, können im Prinzip für jeden Gegner äußerst unangenehm sein. Gerade im Umschaltverhalten gelingt es ihnen oftmals sehr gut, zielsicher Gefahr auszustrahlen. Vorne haben sie mit Florian Niederlechner einen Stürmer, der seit Jahren konstant Tore in der Bundesliga macht. Eine wichtige Konstante für das große Saisonziel: den Klassenerhalt. Aber auch Alfred Finnbogason, der sehr offensiv ausgerichtete Philipp Max und Rechtsaußen Marco Richter sind in der Lage, jedem Bundesligateam in Kontersituationen wehzutun.

Augsburg hat die siebtmeisten Tore der Liga erzielt (36), aber gleichzeitig eben die viertmeisten kassierten (50). Und diese Dysbalance sorgt im Endeffekt dafür, dass es trotz eines guten Kaders nicht zu mehr reicht.

Der FC Bayern und die Einbindung von Thomas Müller

Vielleicht reicht es aber zu einem Achtungserfolg gegen die Bayern, wenngleich das bei der aktuellen Form des Rekordmeisters etwas hochgegriffen wirkt. Trotzdem: Schalke zeigte am Dienstagabend, dass die Münchner nicht unverwundbar sind. Gerade ohne Robert Lewandowski fehlte es der Mannschaft von Hansi Flick an Abstimmung. In einer neuen Folge “Mia san Rotstift” analysieren wir die Probleme, die der Rekordmeister mit den tief verteidigenden Schalkern hatte:

Augsburg wird auf die hier angesprochenen Ballverluste lauern und womöglich zielsicherer nach vorn spielen als es Schalke tat. Joshua Kimmich zurück ins Mittelfeld zu versetzen, könnte bereits reichen, um mehr Kontrolle über das Spielgeschehen zu erhalten. Vor allem sind es aber Thomas Müllers Läufe, die gegen den FCA eine große Waffe sein können.

Die vorher erklärten Abstimmungsprobleme und Müllers raumöffnende Bewegungen könnten ein ähnlich großes Missmatch für die Schmidt-Elf ergeben wie für die TSG Hoffenheim am vergangenen Wochenende. Müller schaffte es dort mehrmals, die rechte Abwehrhälfte nach innen zu ziehen und damit den Raum auf dem Flügel für Verlagerungen zu öffnen.

Nur braucht Flick gegen den FCA dann ähnlich gute Anschlussaktionen. Auf Schalke fehlte zu oft jemand, der den geöffneten Raum dann auch betrat. Es könnte deshalb gut sein, dass der Trainer wieder Joshua Zirkzee von Anfang an bringt, der hervorragend mit Müller zu harmonieren schien.

Konzentration, Spannung, Intensität

Für den FC Bayern gibt es am Wochenende nur den Sieg. Auf ihrem Weg zur achten Meisterschaft in Folge sind es die vielen kleinen Punkte, die am Ende entscheidend sind. Zwar konnten sie ihren Vorsprung auf RaBa Leipzig erhöhen, aber angesichts des Restprogramms beider Klubs bedeutet das noch nicht viel.

Wir befinden uns im Jahre 2020 nach Christus. Und die Frage ist, ob ganz Deutschland weiter chancenlos dabei zusehen muss, wie die Bayern ihre einmalige Dominanz fortsetzen. Eine von unbeugsamen Schwaben bevölkerte Kleinstadt will den Bayern Widerstand leisten und dazu beitragen, dass die bayerischen Legionäre auf ihrem Weg zum achten Titel in Serie noch aufgehalten werden.

Ob sie das schaffen, hängt von vielen Faktoren ab. Der wichtigste dürfte sein, wie konzentriert der FC Bayern diese Pflichtaufgabe annimmt. Denn diese enorme Intensität und Spannung dauerhaft aufrecht zu erhalten, ist genau das, was fast unmöglich ist. Das zeigte nicht zuletzt der Auftritt auf Schalke. Aber dass die Bayern diese Art von Spielen aktuell trotzdem mehr oder weniger souverän gewinnen können, spricht eindeutig für sie.

Vorschau-Tippspiel

Im Vorschau-Tippspiel tippe ich den gesamten Bundesliga-Spieltag. In unserer Kicktipp-Gruppe könnt ihr euch mit mir und allen anderen messen. Der oder die GewinnerIn der Kicktipp-Runde bekommt von mir ein signiertes Exemplar Generation Lahmsteiger.

Hier geht es zur Kicktipp-Runde!

Spieltagssieger

17 Punkte und Sieg für L.S., ratzersatz und Rico. Die Top 5:

  1. Stiepel-Arne – 297 Punkte (0 Spieltagssiege)
  2. Edlan – 294 Punkte (0 Spieltagssiege)
  3. zoot_jw – 293 Punkte (0,17 Spieltagssiege)
  4. c_ehser, dain – 292 Punkte (0 Spieltagssiege)

Lahmsteiger: Platz 85 – 256 Punkte (0 Spieltagssiege)

So läuft es gegen Augsburg …

Hat am letzten Wochenende schon gut geklappt: Es wird verdammt zäh! Bayern tut sich lange schwer, gewinnt am Ende aber trotzdem noch deutlich mit 3:1.

So könnte Bayern spielen …

4-2-3-1: Neuer – Pavard, Boateng, Alaba, Davies – Kimmich, Thiago – Müller, Goretzka, Gnabry – Zirkzee

Es fehlen: Süle, Perišić, Coman, Lewandowski (alle verletzt)

So läuft der Spieltag …

Paderborn 2:1 Köln
Hertha 1:2 Bremen
Wolfsburg 1:3 Leipzig
Freiburg 2:1 Union
Schalke 1:2 Hoffenheim
Leverkusen 2:1 Frankfurt
Gladbach 3:2 Dortmund
Bayern 3:1 Augsburg
Mainz 1:0 Düsseldorf



»Eier, wir brauchen Eier!«

— Oliver Kahn

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  1. Das letzte Schaubild wirkt etwa komisch mit ‚Players to watch: Lewandowski‘

    Ansonsten hoffe ich natürlich auf einen Heimsieg!

  2. zum Video:
    und genau das wundert mich etwas bei Flick. Das er das nicht erkennt während des Spiels und dort Korrekturen ansetzt. Warum er nicht Zirkzee früher bringt oder spätestens in der Halbzeit nicht Tolisso anweist sich weiter nach hinten zu positionieren um Thiago besser zu unterstützen.
    Kann es sein das Flick nicht so gut ist im In-game coaching?

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    1. AntwortsymbolGestrandetinBerlin Seite 07.03.2020 - 11:21

      Ich hatte mich gefragt, ob das alles nicht gewollt war. Daher würde ich mir der tollen Video Analyse mitgehen nur aber fragen, ob Flick sich vielleicht dachte, dass man mal wieder die Kovacsche Variante des direkten Spiels probieren soll – was er vielleicht einfach durchziehen wollte. Ich würde aber auch damit mitgehen zu sagen, dass es nicht funktioniert hat :D aber es war fand ich schon dieses arg bemühte direkte Spiel. Es war dann auch kein Wunder, dass das Tor eben nicht aus dem Spiel gefallen ist. Hoffentlich kann man die Variante jetzt abhaken.

  3. Gehe stark davon aus, dass Flick seine beste Elf bringen wird, um im Rhythmus zu bleiben. Es steht keine englische Woche an, also wird es eine konzentriertes und souveränes Spiel werden. Zirkzee, Gnabry und Müller schießen uns zu einem klaren 4:0.

    Neuer – Parvard, Boa, Alaba, Davies – Thiago, Kimmich – Gnabry, Müller, Coutinho – Zirkzee

    Antwortsymbol1 AntwortKommentarantworten schließen
    1. Dein Wort in Gottes Ohr!

  4. Klasse Taktik-Video!! Danke!

    Das wird noch ne ganz enge Kiste die letzten 10 Spieltage:

    RedBull hat von den Top 8 nur noch *Wolfsburg* , *H’heim* und den *BVB*

    BVB hat noch *Wolfsburg* , *H’heim* , *Schalke, Gladbach, RedBull* und *Bayern*

    Gladbach hat *Wolfsburg, L’kusen, BVB* und *Bayern* .

    Wir haben noch *Wolfsburg, L’kusen, Gladbach, BVB.*

    Meiner Meinung nach hat RedBull das klar einfachste Restprogramm. Von demher hoffe ich heute auf mindestens ein Remis bei Wolfsburg!

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    1. Wunsch erfüllt :D

  5. Solange Coutinho nicht in der Startaufstellung steht,ist mir Alles recht :)

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    1. Grundsätzlich halte ich das Mittelfeld für das Herzstück einer Mannschaft. Klar, Sturm, Abwehr, Flügel sind auch wichtig bis sehr wichtig, aber die Dominanz und Kontrolle wird vor allem im Mittelfeld erzeugt. Deswegen bin ich über die Maßen zufrieden mit unserer aktuellen Thiago-Kimmich-Kombo im defensiven Mittelfeld: das sind nicht nur individuell zwei sehr gute Spieler, sondern sie beginnen auch miteinander sehr gut zu spielen und verleihen der Mannschaft Stabilität im Zentrum.
      Der offensive Teil des Mittelfelds ist problematischer: Müller spielt zur Zeit meistens sehr gut und im Sinne der Mannschaftsdienlichkeit nicht zu überbieten. Goretzka mag ich als Spieler mit ebenfalls einwandfreier Arbeitsmoral, großem Laufpensum und – wie Müller – großer Fußballintelligenz. Allerdings sind beide durch ihr “Verschwinden” in den Zwischenräumen, Hinterhöfen und Langstrecken nicht unbedingt die statischen, tragenden Säulen im offensiven Mittelfeld. Und genau hier sehe ich Coutinho!
      Es ist wahr: Er hat bisher nicht überzeugt weder als Individualist noch als Mannschaftsspieler. Doch er kann das immer noch fehlende Mosaiksteinchen in unserem Mitteldfeldpuzzle sein: die zentrale Figur, die sich als solche auch auf dem Platz positioniert, weil sie dafür sowohl das fußballerische Verständnis als auch die fußballerische Klasse mitbringt (genau so wie Thiago im defensiven Mittelfeld). Ein Spieler, der immer präsent und anspielbar ist, immer Lösungen auf engstem Raum auch gegen eine Überzahl an Gegenspielern findet und auch selbst torgefährlich ist: eine eierlegende Wollmilchsau.
      Woher ich anhand seiner bisher gezeigten Leistungen meinen Optimismus nehme? Von seinen Mitspielern! Wenn ich sehe, wie oft Coutinho auf dem Platz von seinen Mitspielern gesucht und in das Mannschaftsspiel integriert wird, bin ich davon überzeugt, dass sie fest davon überzeugt sind, dass er eine große Hilfe für die Mannschaft sein kann. Ansonsten würden sie ihn eher ignorieren, wie man es teilweise mit James gemacht hat. Und wer könnte das Potenzial Coutinhos besser beurteilen als die Jungs, die täglich mit ihm zusammen auf dem Platz stehen?

      1. “Ein Spieler, der immer präsent und anspielbar ist, immer Lösungen auf engstem Raum auch gegen eine Überzahl an Gegenspielern findet und auch selbst torgefährlich ist: eine eierlegende Wollmilchsau” – als ich das gelesen habe, musste ich sofort an Havertz denken. Der liefert genau das seit der Winterpause wieder extrem konstant ab.

        Sehe es jedenfalls ähnlich, dass das Spiel der Bayern dadurch nochmal auf ein neues Level gehoben werden könnte, auch wenn Müller natürlich extrem stark ist mit seinen Laufwegen – und im Pressing ist er eigentlich auch kaum zu ersetzen. Vielleicht könnte sich Havertz da ja noch ein bisschen was abgucken von ihm und ihn dann auf Sicht ersetzen. Denn früher oder später wird auch Müller im athletischen Bereich abbauen, und auch wenn es jetzt gerade noch super läuft mit ihm, spätestens dann würde man sich einen Ausnahmespieler wie Havertz für diese Position wünschen.

      2. Nur was nützt es, wenn er im Trainung super ist, noch dazu ein netter Kerl, aber auf dem Platz zu wenig zeigt, dass er für die Mannschaft eben so wichtig ist, wie du es beschreibst? Vereinzelte starke Leistungen wie gegen Bremen oder Hoffenheim (aber da auch erst nach seinem Tor) reichen einfach nicht aus. Wir brauchen Spieler, die ihre Qualität gegen Dortmund oder Leipzig sowie Chelsea oder Juventus auf dem Platz bringen. Coutinho war bisher (und das sind immerhin schon mehr zwei Drittel der Saison) eine große Enttäuschung. Und dass er nochmal die Kurve bei uns bekommt, sehe ich (leider) nicht mehr.

  6. Am Rande: Würde mich ja sehr freuen, wenn der Gladbach-Spieltipp zumindest von der Tendenz her sich so erfüllen würde wie oben vorhergesagt, allein mir fehlt der Glaube, da die in den letzten Jahren gegen die andere Borussia immer ziemlich eingeknickt sind, wenn ich das richtig erinnere. Aber – drei Punkte gegen Augsburg auf unserer Seite vorausgesetzt – es wäre schon super, ein komfortableres Punktepolster gegenüber dem BVB zu haben.

  7. Bei Gladbach sitzen noch Thuram, Embolo und Hermann auf der Bank…da sieht man mal wieder, dass uns ein bis zwei Offensivspieler fehlen
    Wir haben, wenn Lewa, Coman und Gnabry beginnen nur Cou, Perisic und Zirkzee zum Nachlegen. Aber keiner mit Speed…

    Antwortsymbol3 AntwortenKommentarantworten schließen
    1. Bei Gladbach sitzen…. Und was hat es genutzt?

      1. “Geile” Antwort. Es geht doch nicht um die eine Partie (gegen den BVB), sondern um die generelle Option in engen Spielen nochmal nachlegen zu können. Und da sind wir einfach nicht so gut aufgestellt, wie z.B Gladbach oder Dortmund.
        Daher hoffe ich, dass wir im Sommer endlich mal ensprechend handeln!!!

    2. @ Tom….auch wenn es nichts genutzt hat, gebe ich Dir Recht. Ein weiterer schneller Winger würde uns gut zu Gesicht stehen.
      Natürlich gibt es bei unserem Kader immer Möglichkeiten das System zu verändern und andere Lösungen zu finden. Trotzdem sehe ich uns mit Coman und Gnabry auf den Flügeln (Müller auf der 10) am stärksten.

  8. @Tom
    Weder Gladbach noch der BVB sind besser als der FCB. Auch in dieser Saison haben die Bayern den besten Kader in der Liga.
    Punkt.

    Klar kann man sich immer wieder punktuell verbessern, aber bitte nicht mit Hofmann, Embolo oder Herrmann.

    Antwortsymbol3 AntwortenKommentarantworten schließen
    1. Hmmm…kann man geteilter Meinung sein. In der Spitze sehe ich uns auch immer noch am besten aufgestellt. Was die Breite bzw. die Bank angeht, sehe ich den BVB vorn.

      1. Und am Ende sind auch nicht Dortmund, Gladbach oder Leipzig unser Vergleichsmaßstab, sondern Liverpool, Barca & Co. Da können wir nicht wirklich mithalten. Wer international etwas zu melden haben will, braucht eine breite Bank, damit man auch im Viertelfinale der CL noch im Rückspiel in der 2. Hälfte nachlegen kann, wenn es sein muss.

      2. @Tom…wo man m.M.n. die einzelnen Mannschaftssteile differenziert betrachten muss. Sehe uns in der IV und im Mittelfeld auch in der der Breite eher besser aufgestellt. (Sofern die Verletzten zurück sind)Im Tor ebenso. In der Offensive gehe ich mit. Da fehlt uns ein bisschen Speed und 1-2 Spieler in der Breite. (wobei Davies ja eigentlich auch auf den Winger Positionen geplant war) Wäre der Sane Transfer im Sommer nicht geplatzt, hätten wir mit Gnabry, Coman, Sane und dem geplanten Davies sogar mehr Tempo auf den Flügeln als der BVB.
        Unsere Top Elf ist m.M.n. um einiges besser besetzt als Dortmund oder Leipzig.

  9. https://youtu.be/-8Y2qdK9dpA

    Wer unsere A-Jugend mal live sehen möchte. Jetzt gerade auf youtube.

  10. Offtopic Amateure:

    Die Amas haben gestern gegen die SG Sonnenhof Grossaspach verdient 2:0 gewonnen.

    Es wurde dominant gespielt und man hatte viel Ballbesitz.

    Die Torschützen waren: Arp und Singh.

    Mich persönlich freut es für Arp, dass er derzeit gut trifft. Auch Singh entwickelt sich positiv.

    Wer mich jedoch geflasht hat ist, Stiller. Er wurde zur Winterpause hochgezogen und prägt das Spiel der Amateure.

    Wie seht ihr das ?

    Auch die Innenverteidiger Mai und Richards haben sich gut entwickelt :)

    Antwortsymbol4 AntwortenKommentarantworten schließen
    1. Bei Richards glaube ich nicht daran, dass es je für die Bayern Profis reichen wird. Zu Stiller schrieb ich im Januar: „ Gegen Uerdingen machte am Wochenende noch ein weiterer Spieler abermals auf sich aufmerksam: Angelo Stiller, in München geboren und seit dem 11. Lebensjahr Teil des FC Bayern, zeigte eine ansprechende Leistung im Mittelfeld. Der aktuelle U19-Kapitän ist ein sehr dominanter Spielertyp, der die Fäden seiner Mannschaft ziehen kann. Dabei helfen ihm ein außerordentlich gutes Verständnis für den Raum und seine starke Antizipation. Er ist fast immer anspielbar und verteilt die Bälle klug. Möglicherweise setzt Hoeneß in den kommenden Wochen häufiger auf ihn. Er zählt sicher zu den aufregenderen Talenten am Bayern Campus und kann zudem einige Probleme der Amateure im Spiel nach vorn beheben.“

      https://miasanrot.de/zwischenfazit-amateure-3-liga/

      Sehe ich immer noch so. Großes Talent. Hoffentlich geht er seinen Weg.

      1. @Justin

        Das glaube ich bei Richards auch, aber ich hatte Sorge, dass er es bei den Amas nicht packt. Seit dem Start von Liga 3 hat er sich dennoch gut entwickelt :)

        Den Artikel habe ich auch gelesen und fand ihn sehr gut geschrieben :)

    2. Es hat sich wie das Spiel auf Schalke angefühlt.
      Großaspach hat den ganz großen Bus vors Tor gefahren und sich im Strafraum eingeigelt. Da war es für die Amas wie für die 1.Mannschaft schwierig Lücken zu finden.

      Hatte für mich aber auch mit der Aufstellung zu tun. Arp hat seine Position wie ein zweiter MS interpretiert, anders als z.B. Dajaku mit seinem riesigen Aktionsradius.
      In der Folge waren die Flügel völlig verwaist, bis auf die aufrückenden AV, die sich wiederum alleine schwer durchsetzen konnten. Derweil ballten sich alle anderen in der Mitte, wo kaum ein Durchkommen war. Schade, dabei haben wir eigentlich gerade auf den Flügeln etliche Spieler, die da Alarm machen könnten. Aber die waren entweder andersweitig verplant, auf der Bank, oder in der Zentrale (Jeong). Man hat sich da das Leben selbst etwas schwer gemacht.

      Glück für Arp, der in seiner Position kaum einen Ball sah, dass er in der Minute in der er ausgewechselt werden sollte noch traf.
      Stiller, ganz klar, bisher die Entdeckung der RR.
      Ein auch für mich entscheidender Punkt ist das neue IV-Duo. Pech für Feldhahn, aber Mai/Richards harmonieren einfach besser. Bei denen ergänzen sich Stärken und Schwächen, während sich bei Feldhahn/Mai die Stärken aufgehoben und die Schwächen potenziert haben.
      Insgesamt natürlich ein hochverdienter Sieg. Wir stünden nun tatsächlich nur noch 3 Punkte von einem Relegationsplatz entfernt.

      1. @Jo

        Das stimmt, so kam ich mir auch vor. Wobei ich bei Dajaku anmerken möchte, dass er es meiner Meinung nach versucht, so schön wie möglich zu schießen, statt einfach mal plump draufzuhalten, wie Singh gestern.

        Der Punkt Feldhahn ist sehr interessant. Er kann ja auch als defensiver Mittelfeldspieler auflaufen, was ich interessant finden würde. Die Schwäche ist die Schnelligkeit, aber das macht er durch gutes Stellungsspiel meist wett.

        Wie seht ihr ein Mittelfeld mit der Besetzung Feldhahn und Stiller ?

  11. Was sind denn das für grauenvolle Trikots???
    Ich kotze gleich!

    Antwortsymbol7 AntwortenKommentarantworten schließen
    1. die Spieler wirken auch irritiert

    2. Der FC Bayern ist 120 Jahre alt geworden.

      Die Trikots sind noch von einer anderen Zeit und mei, da war nicht alles schön ;)

      Ich finde es gibt schlimmere Trikots.

      Als Beispiel sind die Auswärtstrikots der letzten Saison zu nennen ;)

    3. Ich finde die Trikots toll und sehr schön. Ganz im Gegensatz zum Spiel …

      1. Das Spiel ist ein Rückfall in alte Zeiten, also K… – Zeiten.

      2. danke, wer die nicht schön findet, der hat offenbar halt auch null Ahnung von der geschichte unseres vereins.
        die heutigen jubiläums-triktos sind den meistertrikots von 1932 nachempfunden. zudem war die Kombi von
        schmutzig-grau und weinrot jahrzehntelang unsere stammfarbe. also bitte etwas Respekt!

      3. Wenns nach mir geht, könnte unser nächstes Heimtrikot auf dem heutigen basieren :-)

      4. @rotweiss
        Ich bin 52 Jahre alt, Münchner und seit 46 Jahren Bayernfan. Ich kenne die Geschichte unseres Vereins durchaus. Also bitte ein bisschen mehr Respekt!
        Und selbstverständlich weiß ich auch, was man mit diesen Trikots versucht hat. Nur leider empfinde ich diese Reminiszenz als nicht gelungen und die Leiberl dennoch grottenhässlich. Mm!

  12. Der Vorstand sollte noch schnell in der Halbzeitpause die auslaufenden Verträge der wichtigen Spieler verlängern – wäre wesentlich billiger als bis nach dem Champions-League-Gewinn zu warten…

  13. Heute sieht man mal wieder, was ein Robben und Ribery ausgemacht hat!! Genau bei so zähen Kicks sind sie ins 1:1 oder 1:2 gegangen und haben dann entweder genetzt oder ne Bude aufgelegt!

    Diese Qualität geht uns aktuell komplett ab…

    Antwortsymbol3 AntwortenKommentarantworten schließen
    1. Ja, die Alten hatten’s echt drauf.
      PS. Unter Bismarck war Europa auch noch viel stabiler.

      1. AntwortsymbolHeinrichVonStahl Seite 08.03.2020 - 18:16

        lol

      2. “Qualifizierter” Kommentar. Muss man dir lassen…
        Du weißt, wie es gemeint ist. Neben Robben und Ribery, hatten wir Coman und Gnabry zum Nachlegen. Aktuell haben wir nur noch Gnabry. King ist leider entweder verletzt oder nach der Genesung außer Form. Und jetzt komm mir nicht mit Perisic und Coutinho…

  14. So eine uninspirierte und harmlose Vorstellung gab es unter Flick noch nicht. EIN guter Spielzug in 45 Min. :(
    Dazu auf der Bank alles falls Goretzka, der offensiv nochmal Schwung reinbringen könnte…
    Wir spielen so als würden wir 2-0 führen!

  15. Was. Für. Ein. Pass.

  16. GestrandetinBerlin Seite 08.03.2020 - 16:42

    Was für ein geiler Pass.

  17. Mensch Müller, technisch limitiert, physisch baut er ab, kein Torinstinkt mehr; man weiß alles über ihn – und trotzdem überrascht er einen dann doch hin und wieder:)

  18. BOA(H)!

  19. So, jetzt verteidigen wir das komfortable 1:0???

  20. Puuhhh, Glück gehabt.

  21. Puh. Durchatmen. Das Einzige, das mir in der ersten Hälfte gefallen hat, war die Choreo und das Jubiläumstrikot.
    Die beiden Tore waren dann toll herausgespielt, aber ansonsten war das doch ziemlich viel Hängen und Würgen. Etwas enttäuschend das Ganze. Für Davies hätte ich nach einer Stunde Hernandez gebracht – der Junge war heute meiner Meinung nach nicht gut drauf.

  22. Schwamm drüber. Geil ist: Aus ehemals 7 (auf) Gladbach und 6 (auf RedBull) Punkten Rückstand haben die Jungs nen 9 bzw. 5 Pkt. Vorsprung gemacht…

    Schade nur, dass es auf den BVB “nur” 4 sind. Habe ich die ganze Zeit eher mit der Nagelsmann-Truppe als Jäger Nr. 1 gerechnet, lege ich mich jetzt auf die Bienchen fest. Ein Sieg oder Remis Anfang April im Signal Iduna-Park würde mich ruhiger schlafen lassen. Hoffentlich ist Lewa bis dahin wieder matchfit!!

  23. Mein Beileid an die msr-Redaktion – das kann kein vergnügen sein, nach so einem Spiel eine Analyse zu schreiben (zumal wir ja alle wissen, dass es unsererseits gar nicht ernst gemeint war… (Stichwort ‘Pferd’, ‘wichtige Spiele’, ‘bald’ etc.)

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