Vorschau: FC Schalke 04 – FC Bayern München

Justin Trenner 23.08.2019

Es ist die zweite Bundesliga-Vorschau dieser Saison und es wird das zweite Mal sein, dass ein Gegner vorgestellt wird, der sich von seiner jüngeren Vergangenheit lösen möchte. Bei Schalke 04 ist die Situation sogar noch etwas extremer.

Die Königsblauen standen in den letzten Jahren für einen extrem defensiven Fußball, der auf schnelle Umschaltsituationen und wenig Gegentore ausgelegt war.

Unter Domenico Tedesco funktionierte das in der ersten Saison noch recht passabel. Doch auch damals deutete sich bereits an, dass die Knappen Probleme kriegen würden, wenn die gestellten Pressingfallen entschlüsselt werden. Trotz der Versuche, einen progressiveren Fußball zu etablieren, scheiterte Tedesco – nicht zuletzt deshalb, weil ihm die Spielertypen dafür fehlten.

Schalke 04: Gelingt der Neustart?

Nun soll David Wagner sein Glück versuchen. Der 47-Jährige schaffte es 2017, mit Huddersfield Town in die englische Premier League aufzusteigen, obwohl seine Mannschaft vom Etat her im unteren Drittel der Tabelle rangierte. Wagner etablierte damals einen aggressiven, leidenschaftlichen und auf Gegenpressing basierten Fußball, den man auf Schalke zu gern sehen würde.

Wagner ist ein Schüler Ralf Rangnicks, der seiner Zeit in Hoffenheim einen großen Einfluss ausübte. Aber auch in Dortmund lernte Wagner viel von Jürgen Klopp, der bekannt ist für seine flexiblen und aggressiven Elemente im Pressing.

Doch hat sich Wagner auch die notwendigen Komponenten für das Spiel in längeren Ballbesitzphasen abgeschaut? Und wie passt dieser Stil ganz allgemein zu Schalke 04? Wagner soll für einen fußballerischen und strategischen Neustart stehen, doch er wird in Gelsenkirchen auf Hürden treffen, die es zu überwinden gilt.

Neue Gesichter für den Umschwung?

Immerhin hat man auf Schalke nicht den Fehler gemacht, ausschließlich den Trainer zu wechseln. Neben Sportdirektor Jochen Schneider wurde auch Michael Reschke verpflichtet, der im Vergleich zu seiner unglücklichen Rolle in Stuttgart wieder als technischer Direktor arbeiten darf. Diese drei Akteure sollen also in dieser Saison den Grundstein für die Erneuerung legen.

Bereits die ersten Neuverpflichtungen tragen klar die Handschrift Reschkes. Mit Ozan Kabak (19), Benito Raman (24), Jonjoe Kenny (22) und Markus Schubert (21) kamen ausschließlich junge Spieler nach Gelsenkirchen. Auch Trainer Wagner steht für erfolgreiche und konsequente Jugendarbeit, was dem Konzept des Vereins ebenso wie der Knappenschmiede entgegenkommen dürfte.

Der Kader bietet darüber hinaus Spielertypen, die zum intensiven Stil des Trainers passen könnten. Im Saisonverlauf ist zu erwarten, dass Schalke einen deutlich schnelleren, vertikaleren und dynamischeren Fußball spielt als zuletzt.

Weiterhin Probleme mit dem Ball

Gegen den FC Bayern ist damit aber noch nicht unbedingt zu rechnen. Am ersten Spieltag war Königsblau zu Gast bei Marco Roses Gladbachern und zeigte sich dahingehend noch etwas vorsichtig. Zwar gab es Phasen, in denen die Wagner-Elf auch mal aggressiver herausschob, doch der Regelfall war ein 4-4-2 im Mittelfeldpressing, das eher auf tiefe als auf hohe Kompaktheit ausgelegt war.

Logischerweise will Wagner nicht den Fehler machen, sofort ins offene Messer zu laufen. Schritt für Schritt soll seine Idee etabliert werden. Ein so aggressives Pressing, wie es Hertha noch über weite Strecken gegen die Bayern praktizierte, ist deshalb am Wochenende nicht oder maximal selten zu erwarten.

Probleme hatten die Schalker gegen Gladbach im eigenen Spielaufbau. Wenn überhaupt etwas ging, dann durch die Umspielung des Zentrums auf der rechten Seite. Die herauskippenden Bewegungen von Guido Burgstaller in letzter Linie und von Weston McKennie im Mittelfeld halfen Jonjoe Kenny und Daniel Caligiuri dabei, den Ball auf der rechten Seite ins letzte Drittel zu bekommen.

Schritt für Schritt nach oben arbeiten

Gerade Caligiuri knüpfte an seine ordentliche letzte Saison an und zeigte, dass mit ihm wieder zu rechnen ist. Seine Abschlussstärke, seine Aggressivität und sein Tempo werden dem Wagner-Fußball gut tun. Im Zentrum fehlt es allerdings noch an Präsenz und raumöffnenden Bewegungen. Für Gladbach war es relativ einfach, die Mitte zu schließen und die beiden Innenverteidiger sowie den Sechser unter Druck zu setzen.

20 Balleroberungen gelangen den Fohlen am Samstagabend in der Hälfte des Gegners. Einige davon führten zu großen Chancen – beispielsweise der Pfostenschuss von Alassane Pléa in der zweiten Halbzeit. Einerseits ist den Schalkern hinten anzumerken, dass der nun vertikalere Stil noch Fehler durch Überforderung erzeugt. Andererseits sind es diese Fehler, an denen sich Wagner am Saisonende dann messen lassen muss. Kann Schalke daraus lernen und sich Stück für Stück steigern? Der Umgang mit dem Ball war schließlich schon in der Vorsaison ein Problem.

Das Umfeld wird den Neustart nicht unbedingt begünstigen. Auf Schalke ist die Geduld traditionell knapp. Doch Wagners Umstellungen werden Zeit benötigen. Ein realistisches Saisonziel in der Liga dürfte es deshalb erstmal sein, nichts mit dem Abstieg zu tun zu haben. Anschließend muss analysiert werden, an welchen Stellen der Kader den Anforderungen noch nicht standhält. Mit Kabak und Mark Uth fehlen immerhin noch zwei Spieler, die helfen könnten. Darüber hinaus sind Steven Skrzybski und Salif Sané fraglich. Kommen sie alle zurück, sind die Karten nochmal neu gemischt. Die richtigen Gradmesser erwartet Schalke aber erst ab dem 3. Spieltag.

Bayern und die Details

In München ist der Weg zur Bestform etwas kürzer. Zwar haben die Bayern den Auftakt gegen Hertha mit einem 2:2 vermasselt, doch so schlecht war das Debüt nicht. Im Pressing überzeugte die Mannschaft von Trainer Niko Kovač mit einer variablen und anpassungsfähigen Ausrichtung aus ihrem 4-1-4-1 heraus.

Hertha begann die Partie mit einer Dreierkette. Die Antwort der Bayern: Herausschiebende Flügelspieler, die so für Gleichzahl gegen Herthas Verteidiger sorgten. Dahinter schoben die Achter flexibel die Anspielstationen im Zentrum zu. Hertha blieb damit oft nur der Schlag nach vorn. In der ersten Halbzeit spielten die Berliner 25 lange Bälle, allesamt aus dem ersten Drittel – lediglich acht kamen an, keiner in einer gefährlichen Zone.

Nach der Umstellung auf eine Viererkette seitens Ante Čović reagierte Bayern ebenfalls sehr klug. Serge Gnabry und Kingsley Coman positionierten sich im Pressing etwas tiefer, dafür schob ein Achter weiter heraus. Dadurch ergab sich ein 4-4-2, das wieder Gleichzahl gegen Herthas aufbauende Spieler schuf. Bayern erspielte sich so einige gute Umschaltmomente, die dann aber zu selten erfolgreich abgeschlossen wurden.

Das Spiel mit dem Ball

Ohnehin haben die Bayern weiterhin Probleme, gut organisierte Abwehrreihen mit schnellen Positionswechseln, Läufen in die Tiefe oder Seitenverlagerungen zu knacken. Nichtsdestotrotz war auch in diesem Bereich wieder zu erkennen, dass die Bemühungen größer sind. Von den 225 Pässen im Angriffsdrittel fanden viele ihren Abnehmer im Zehner-Raum. Wie eine Handballmannschaft kombinierten sich die Münchner rund um Strafraum.

Ihren Gegner zurechtlegen konnten sie sich dabei nur selten. Der Grund: Es fehlt die Tiefe. Zwar rissen die Bayern zum Bundesliga-Auftakt einige Lücken in der Formation Herthas auf, doch sie hätten besser genutzt werden können. So ging der Ball dann wieder auf die Außen und vieles lief über Flanken.

Auch in diesem Punkt muss aber eine Einschränkung getroffen werden. Von den 35 Flanken (darunter 12 Ecken und der eine oder andere Freistoß) waren einige dabei, die gut vorbereitet und durchdacht waren. Der Ursprung dieser Beobachtung liegt an Fortschritten im Spielaufbau.

Mehr Fokus im Zentrum

Die Bayern fokussieren im zweiten Drittel mehr das Mittelfeldzentrum. Gegen Hertha versuchten sie mehrfach, das Spiel durch die Mitte oder vom Halbraum aus diagonal zu eröffnen. Manchmal durch Dribblings, wie bei Pavards Lúcio-Gedächtnisdribbling, sehr oft aber auch durch Zuspiele auf oder durch Thiago und die Achter.

Zwar ist die Einbindung der Achter noch nicht optimal, weil einerseits Müller und Tolisso keine richtigen Spielgestalter sind, aber Herthas Zwischenlinienraum wurde dadurch deutlich effizienter bespielt als noch über weite Strecken der vergangenen Saison. Das zeigt auch der Vergleich verschiedener Passmaps – also einer Grafik, die alle Pässe des FC Bayern in den jeweiligen Partien darstellt.

Die Passmap der Bayern gegen Hertha BSC am vergangenen Wochenende.
Aus der iOS-App StatsZone.
Legende: Erfolgreicher Pass (Blau), Fehlgeschlagener Pass (Rot), Torvorlage (Gelb), Torschussvorlage (Hellblau)

Im Auftaktspiel gegen Hertha BSC lässt sich eine sehr ausgewogene Verteilung der Pässe erkennen. Der Flügelfokus bleibt bestehen, was aufgrund von Gnabry und Coman aber vollkommen normal ist. Dafür gehen viele Pässe nicht so früh auf die Außenbahnen. Eine spätere Breite lässt sich durchaus erkennen. Darüber hinaus ist die Mitte stark mit blauer Farbe gefüllt. Der gegnerische Strafraum könnte noch etwas blauer (und gelber) sein, aber im Vergleich zu den folgenden Grafiken wird der Unterschied noch deutlicher.

Schalke als kleiner Prüfstein

Die Passmap der Bayern im Heimspiel gegen Hertha BSC in der vergangenen Saison.
Aus der iOS-App StatsZone.

Diese Grafik zeigt die Passmap der Bayern im Spiel gegen Hertha in der vergangenen Saison. Einerseits ist auffällig, dass deutlich weniger Bälle den Weg in den Zehnerraum fanden, andererseits fehlen der Zugriff auf das Mittelfeldzentrum und den Strafraum. Eine frühere Breite und mehr rote Farbe in der Spielfeldmitte kennzeichnen ein berechenbareres Spiel der Münchner. Nun könnte aber berechtigterweise behauptet werden, dass Hertha damals auch viel kompakter und tiefer stand.

Die Passmap der Bayern im Heimspiel gegen die TSG Hoffenheim in der vergangenen Saison.
Aus der iOS-App StatsZone.

Deshalb folgt nun auch noch ein Vergleich zum Saisonauftakt der Saison 2018/19. Damals agierte Hoffenheim ähnlich aggressiv wie Hertha am vergangenen Wochenende. Sie ließen zudem ähnliche Lücken im Zwischenlinienraum. Bayern schaffte es damals aber nicht so richtig, diese zu bespielen. Auch hier ist klar zu erkennen, dass Zugriff auf Schaltzentrale und Angriffsdrittel fehlen. Noch deutlicher als in der zweiten Grafik lässt sich zudem ein “U” ablesen, das das berechenbare Flügelspiel kennzeichnet.

Das sind alles nur erste Beobachtungen. Gegen Schalke dürfte sich zeigen, ob diese nur von kurzer Haltbarkeit waren, oder ob die Münchner auch gegen einen kompakteren und tieferen Gegner die Wege in die Zentrale finden. Hertha dürfte hier noch nicht der ganz große Prüfstein gewesen sein. Schalke hingegen bringt zumindest defensiv viel mit, um den Bayern einiges abzuverlangen. Das zeigte die Partie gegen Gladbach.

Mehr Raum, mehr Schnittstelle, mehr Optionen

Die Bayern müssen nicht nur am Samstagabend daran arbeiten, die Flügelspieler in noch bessere Ausgangssituationen zu bringen. Viele Initialpässe durch die Mitte führen dazu, dass der Gegner sich zusammenzieht. Aber letztendlich fehlt noch der letzte Punch, der Gnabry und Coman in Eins-gegen-eins-Situationen bringt und ihnen die Räume auf den Außenbahnen öffnet.

Ebenso fehlt es noch an der letzten Aktion. Die vielen Pässe in den Zehnerraum sollten zwangsläufig auch zu mehr Schnittstellenpässen führen. Noch kommen die Bayern nicht oft genug in Situationen, wo die zentralen Angreifer das Tor vor statt hinter sich haben.

Und doch bleiben unter dem Strich viele gute Phasen und die Gewissheit, dass mit Philippe Coutinho, Ivan Perišić und Mickaël Cuisance neue Alternativen im Kader stehen werden. Kovač wird gegen Schalke also deutlich besser eingreifen können als vor einer Woche. Ob er das muss, hängt nicht zuletzt davon ab, wie gut die Bayern ihre bisherigen Ansätze auf das erste Auswärtsspiel der Bundesliga-Saison übertragen können.

Vorschau-Tippspiel

Im Vorschau-Tippspiel tippe ich den gesamten Bundesliga-Spieltag. In unserer Kicktipp-Gruppe könnt ihr euch mit mir und allen anderen messen. Der oder die GewinnerIn der Kicktipp-Runde bekommt von mir ein signiertes Exemplar Generation Lahmsteiger.

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Spieltagssieger

Am ersten Spieltag sicherte sich “Sk1972” den Sieg. Mit 18 Punkten liegt er nun insgesamt vorn. Mit 6 Punkten (Platz 231) habe ich wieder meine hellseherischen Fähigkeiten unter Beweis gestellt. Aber wer will schon ein Exemplar Generation Lahmsteiger gewinnen? Pff.

So läuft es gegen Schalke 04 …

Schalke wird nicht zu viel riskieren, ab und an aber schauen, was mit ein bisschen Herausschieben möglich ist. Bayern wird vor allem im Zentrum aufpassen müssen. Umschaltmomente gilt es zu vermeiden. Die Münchner spielen ihren Stiefel aber ähnlich souverän runter wie gegen Hertha. Nur diesmal ohne absurde Gegentore und mit Optionen auf der Bank. Bayern gewinnt auf Schalke mit 3:0 und setzt ein erstes Zeichen.

So könnte Bayern spielen …

4-3-3: Neuer – Kimmich, Süle, Pavard, Alaba – Thiago – Tolisso, Müller – Gnabry, Lewandowski, Coman

Es fehlen: Fiete Arp (krank), Leon Goretzka (immer noch angeschlagen), fraglich sind darüber hinaus Jérôme Boateng (fehlte unter der Woche wegen Krankheit) und Renato Sanches, dessen Wechsel bald erwartet wird

So läuft der Spieltag …

Köln 1:3 Dortmund
Augsburg 2:1 Union
Hoffenheim 2:1 Bremen
Paderborn 1:1 Freiburg
Mainz 1:2 Gladbach
Düsseldorf 1:2 Leverkusen
Schalke 0:3 Bayern
Leipzig 2:1 Frankfurt
Hertha 2:1 Wolfsburg



»Eier, wir brauchen Eier!«

— Oliver Kahn

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  1. https://www.transfermarkt.de/-bdquo-l-rsquo-equipe-ldquo-fc-bayern-zahlt-klausel-bei-roca-ndash-sanches-abgang-ermoglicht-transfer/view/news/343955

    Und wir kriegen den Vorzug vor Madrid. ;)
    Obwohl doch bei uns alles so schlecht ist und das aktuelle Personal keine Spieler nach München lockt.

    Antwortsymbol3 AntwortenKommentarantworten schließen
    1. Und wo ich gerade bei positiven Dingen bin:

      Mascarell: “Niko hat mich nicht nur zu einem besseren Fußballer gemacht, sondern hat mich auch menschlich weitergebracht. Ich verstehe diejenigen nicht, die ihn und seine Fußballexpertise in Frage stellen. Man hat ja bei uns gesehen, dass er eine klare Spielphilosophie verfolgt, viele taktische Systeme spielen lassen kann und mit seinen Spielern zurechtkommt. Er ist nun einmal der Typ Trainer, der dich kritisiert, wenn du nicht alles gegeben hast. Dann heißt es: Ärmel hochkrempeln und zwar schnell. Niko kann sehr laut in der Kabine werden, aber er ist auch sehr fair und lobt dich, wenn du deine Leistung gebracht hast.”

      1. Schade dass man bei Bayern absolut nichts dergeleichen auf dem Platz sieht, auch 1 Jahr später nicht.

      2. @Sendlinger:
        Vielleicht liegt es an dir. ;)

  2. Wenn jetzt tatsächlich Roca kommt, wie von mehreren Medien vermutet wird, dann würde die Bewertung der Ergebnisse (wohlgemerkt der Ergebnisse, nicht des Ablaufs) des Transfersommers nochmal ein Stück weit besser ausfallen als letzte Woche. Das wäre dann ein sehr smarter Move: einen der drei dynamischen Box to Box-Spieler (noch dazu unzufrieden und damit ein potentieller Unruheherd) abgegeben und dafür die – dringend benötigte – Alternative für Thiago auf der sechs verpflichtet. Passt!

  3. Ich möchte das hier einfach mal loswerden, vielleicht denken ja ein paar drüber nach. Das soll auch gar keine Kritik an euch sein, sondern mehr eine Offenlegung meiner Gedanken.

    Wenn ich mich 2-3 Stunden an die Vorschau setze und die veröffentliche, dann bin ich auch beim 307. Artikel für Miasanrot noch sehr gespannt, wie die Kommentare ausfallen. Ich finde es dann immer sehr schade, wenn alles diskutiert wird, aber nicht der Inhalt des Artikels. Aus meiner Perspektive fehlt mir da etwas der Respekt vor der Arbeit dahinter. Ich bin offen für jeden, der das völlig überzogen findet, wollte das aber mal geschrieben haben. Mir ist auch völlig klar, dass das überhaupt nicht persönlich von euch gemeint ist. Sehr wahrscheinlich denkt ihr da gar nicht drüber nach.

    Deshalb die kleine Anregung meinerseits. Das ist auch nicht als Verbot zu verstehen, nur vielleicht sammelt ihr diese Kommentare dort, wo sie am besten angebracht sind: Unter den Round-Ups. Oder ihr schreibt halt wenigstens erst was zum Artikel und dann über euer Thema. Wenn euch das aber wirklich gar nicht interessiert, dann macht weiter so. Gezwungenermaßen will ich hier natürlich auch keine Kommentare lesen.

    So viel von mir. Das liest sich jetzt wahrscheinlich dramatischer als ich es meine.

    Antwortsymbol12 AntwortenKommentarantworten schließen
    1. Du hast Recht.
      Ich wollte nicht respektlos sein.
      Ist halt immer am einfachsten aktuelle Dinge rund um den Verein, unter den aktuellsten Artikel zu posten.

      Deine Vorschau ist Top.
      Mir hat besonders gefallen, dass du mit dem Mythos aufgeräumt hast, der FCB hätte stur seinen Stiefel runtergespielt, obwohl Hertha umgestellt hatte.

      1. Danke, das wollte ich damit wie gesagt auch gar nicht unterstellen. Mir ist völlig klar, dass das niemand persönlich meint.

        Ich bin gespannt, ob ein ähnliches Niveau gegen Schalke gelingt. Mit Roca hat man zudem (wahrscheinlich) bald einen Spieler, der viele Probleme lösen und die Ansätze verstärken kann.

      2. Servus Justin,

        ich finde die Analysen sehr gut.

        Immer wieder etwas Neues an Taktiken :)

        Meine Frage dazu ist, ob nicht Sanches, wenn er nicht wechseln würde, eine Waffe gegen Schalke hätte sein können.

        Die Gelsenkirchener sind schon oft ein unangenehmer Gegner gewesen.

        Was ich mir allerdings öfters wünschen würde ist, etwas mehr über die Jugend und den Amas zu erfahren :)

        Weiterhin waren die Interviews mit den anderen Fans sehr gut, wenn ich an Wolfsburg oder Berlin denke :D

    2. Die Crux ist halt, dass laufende Themen nicht so richtig zu den Beiträgen passen. Ich hatte zu Sanches zum Beispiel noch einen Kommentar beim Podcast-Beitrag “Coutinhounität” geschrieben. Nur liest das wohl kaum noch jemand, weil zwischenzeitlich der neue Vorschau-Beitrag zum Schalke-Spiel erschienen ist.

      Ob die Round-Ups als Kommentar-Sammelbecken jetzt besser sind weiß ich nicht. Dann solltet Ihr das vielleicht nochmals irgendwo erwähnen. Oder Ihr macht vielleicht einen “Der FCB im (Monat)”-Beitrag auf, wo über alles querbeet kommentiert und diskutiert werden kann.

    3. Ich kann das gut verstehen.
      Aber auch die Sichtweise die Tobi hier darlegt. Im Grunde ist es nachvollziehbar und logisch sich aktuell unter dem aktuellsten Artikel zu äußern. Wenn sich unter den anderen Artikeln teilweise 100-200 Beiträge sammeln, hat man irgendwann keine Lust mehr dort zu lesen oder zu posten, weil es einfach zu unübersichtlich wird.

      Ein Gedanke dazu: Wie wäre es z.B. am Anfang jeder Woche einen Dummy-Artikel oben anzupinnen, im dem Sinne “hier könnt ihr hinkommentieren”. Dort könnten sich dann die Beiträge sammeln die mit den jeweiligen Artikeln nichts zu tun haben. Diesen Dummy-Artikel müsste man dann allerdings auch zeitnah wieder ins Archiv “entsorgen”, z.B nach 5 Tagen alternativ 100 Posts oder so und wieder von vorne beginnen.

      Zur aktuellen Vorschau (teilweise ja auch eine Rückschau): Man merkt natürlich, dass du da viel Mühe reingesteckt hast. Ist so sicher eine der besten Ausgaben dieses Formats geworden, weil wirklich in der Tiefe analysierend.
      Im übrigen muss ich es schon positiv finden, weil du offensichtlich einer der wenigen bist, die meine Meinung über das Hertha-Spiel teilen (-;

    4. AntwortsymbolGestrandetinBerlin Seite 23.08.2019 - 17:43

      Ich fand es war eine der besten Vorschau Artikel, die ich bisher gelesen hab.
      Liegt an den Grafiken und aber auch der Auseinandersetzung mit dem Gegner (gut, habt ihr ja auch schon öfter gemacht aber irgendwie fand ich es heute einfach besonders gut).
      Eigentlich müsste Schalke in der Verfassung ja ein recht dankbarer Gegner für Bayern sein. Letztlich wird es aber aktuell auch viel an unseren 8ern liegen, die ja aktuell nicht gerade so in Topform sind.

    5. Ich danke euch für das Feedback. Angedacht war ein noch häufigeres Round-Up dafür, aber damit kommen wir in diesen Wochen auch nur maximal wöchentlich hinterher.

      1. Für mich sind deine “Analysen” das wichtigste. Und ich finde, dass du ständig Fortschritte machst. Das heute ist ein weiterer Schritt in die “Professionalität”. Es stört mich seit langem, dass nach der Vorschau nur “eigene Meinungen” kommen. Nach dem Spiel sind wir alle wieder schlauer…da kann man Meinungsfreiheit praktizieren. Ich erspare mir nach den Vorschauen das weiterlesen.
        Es ist wohltuend diese Analysen zu lesen, sie haben gegenüber anderer “Analysten” wenigstens kein Gelaber oder Speichellecken.
        Das wollte ich schon lange mal loswerden.

    6. @Justin: Könnt Ihr Kommentare verschieben? (das löst natürlich nur halbwegs das Problem, weil immer noch keiner das morgige Spiel kommentiert).

      1. Weiß ich gar nicht. Aber das wäre den Aufwand auch nicht wert.

    7. @Justin: Das wird sich beruhigen, wenn das Transferfenster zu ist.

      Gerade ihr habt ja bei der „verfehlten“ Transferpolitik medial fleißig mitgeheizt. Jetzt kommt personell doch noch einiges Schlag auf Schlag, da tritt ein Bundesligaspiel zwangsläufig in den Hintergrund. Das hat nichts mit deiner geschätzten Vorschau zu tun, die wird nach dem Mainz-Spiel in übliche Anerkennung übergehen. Ganz sicher ;)

    8. …vielleicht waere an stelle der vorschau, gerade wegen dem “verzoegerten transfersommer” ein artikel ueber die letzte(n) transferbewegungen gewesen. ich merke dass mich das im moment mehr zu kommentaren reizt als das was s04 eventuell heut abens macht

  4. Man ist noch nicht wirklich “drin” im Ligabetrieb, wenn es noch so rund geht am Transfermarkt. Auf das Spiel am Samstag freue ich mich trotzdem. Mein Bauchgefühl sagt mir, Perisic beginnt, es spielt nur entweder Gnabry oder Coman von Anfang an und eventuell bekommt Cuisance sogar mehr Minuten als Coutinho.

    Und wir werden sehen, wie selbst geringfügige Änderungen im Kader zu einem ganz anderen Spiel führen ..

  5. Die Verbesserungen im Zentrumsspiel hab ich gegen Hertha leider deutlich schwächer wahrgenommen als du. Deswegen find ich 0:3 einen recht optimistischen Tipp, Schalke wird uns einen solchen Tempoangriff wie Hertha zum 1:0 fürchte ich nicht ermöglichen und noch deutlich destruktiver drauf sein…und individuell starke Defensivspieler ham sie nunmal. Ich rechne eher mit 0:1 oder 0:2…oder 1:2, weil wir irgendwie fast immer auf seltsame Art und Weise ein Gegentor fangen.

  6. Im Moment geht es mir ähnlich wie @Olorin! Ich habe gerade hinsichtlich der Offensivabläufe über das Zentrum auch viel weniger Entwicklung gesehen, als es hier den Anschein hat. Spielidee und Taktik von Kovac gegen Hertha waren für mich daher auch nur wenig anders als bisher. Wenn ich jetzt die Vorschau lese, wäre es im Grunde vollkommen unerklärlich, wieso wir das Auftaktspiel nicht gewonnen haben. Da beschleicht mich der Eindruck, ich habe ein ganz anderes Spiel gesehen.

    Aber ok, vielleicht habe ich in meiner Verblendung und Guardiola-Verehrung all das Gute unter unserem aktuellen Trainer nur noch nicht wahrnehmen können. Wenn es so ist, wie im Text beschrieben, dann kann ja gar nichts mehr schiefgehen! Mit dem Trainer-Ass Kovac, der jetzt bestes Zonen- und Positionsspiel aufziehen lässt. Der gleichzeitig ein schnelles Umschaltspiel auf den Rasen bringt, bei dem kein Gegner mehr hinterher kommt. Der auf jede Anpassung des Gegners zu reagieren weiß und geschickt einwechselt. Mit den Spielern, die er alle individuell besser macht und den Neuzugängen, die er selbstverständlich alle optimal integrieren kann. Nur ein paar kleine Anpassungen noch, und Kovac macht seine Vorgänger vergessen, ist das Triple nur noch eine Frage von Monaten, nicht Jahren! Bundesliga? WTF!

    Dann öffne ich mal meine Augen und sage: Schalke hat keine Chance! Die spielen wir in Grund und Boden, 4, ach nein 5:0 mindestens. Ok, ein Tor kriegen wir im Moment immer, also 5:1. Und man soll ja auch nicht so überheblich sein, also doch nur 4:1.
    Hmm… Coman läuft sich bei Doppelung auf dem Flügel häufig fest und unsere Mittelfeldkämpen gewinnen zwar immer den zweiten Ball, bringen dann aber wenig zielgenau eine Halbfeldflanke nach der anderen in den Schalke-Strafraum, weil gegen einen kompakt stehenden Gegner mehr nicht gelingen will? Coutinho noch nicht fit, Innenverteidigung noch nicht eingespielt?
    Es wird doch wohl nicht doch ein 1:1? Nein, nein! Individuelle Klasse und die neuen Abläufe unseres genialen Coach werden es bringen! Mein Tipp – 3:1!

    Antwortsymbol10 AntwortenKommentarantworten schließen
    1. Die Antwort, weshalb die Bayern nicht gewonnen haben, ist ganz einfach und wird auch benannt: Es fehlt die Anschlussaktion in der Offensive. Das Spiel ist schon spürbar anders, aber vorne fehlt es an Tiefe. Siehe auch die 3 Grafiken. Strafraumdurchbrüche durch Schnittstellenpässe fehlen. Aber bis zum Strafraum sieht es mMn anders und besser aus als letzte Saison.

      1. Deshalb coutinho und oder Thiago auf die 8

      2. Vorne fehlt es an Tiefe und Taktik und Strategie und Ideen, unter einem Trainer Kovac.

    2. Haha wie lustig… nicht.

    3. Und mir wird immer vorgeworfen, ich wäre zynisch.
      Wieso haben wir gegen Hertha nicht gewonnen? Kann es vielleicht sein, dass wir kein Matchglück hatten? Kann es sein, dass Hertha Riesendusel hatte? Kann es sein, dass Hertha schwindlig gespielt wurde und nur 0-1 hinten lag, bevor sie aus dem Nichts zwei mehr als glückliche Tore erzielten. Die sind in der Halbzeit in der Kabine gesessen und haben gar nicht gewusst, warum sie führen.
      Fußball ist keine Mathematik, Meister Osrig. Mit deinen theoretischen Berechnungen gewinnst du kein Spiel, abgefälschte Schüsse kann man nicht berechnen.
      Ich stell mir gerade vor, wir hätten in Hertha-Manier 2-2 in Liverpool gespielt, du würdest heute noch jammern und weinen, weil wir zwei Duseltore aus drei Angriffen gemacht haben.
      Darfst ruhig mal ein wenig von deinem hohen (theoretischem) Roß runter kommen. Außer pep und du scheint ja keiner Ahnung vom Fußball zu haben.

      1. @wohlfarth
        Wer glaubt, der FCB hat die Hertha schwindelig gespielt, der muss wirklich in seinem Kopf nur die ersten 10-15 Minuten als Schleife abgespielt haben. Nach dem 1:0 stellte der Hertha-Coach um und schon war es vorbei mit der spielerischen Herrlichkeit. Ein Tor fällt in der Regel häufig unter mithilfe von Glück und Fehlern der Gegner, so ist es bei den Bayern, so ist es bei Hertha und so wird es auch auf Schalke sein. Bei aller Theorie birgt ein Mannschaftsspiel wie es der Fußball ist, immer eine Portion Unberechenbarkeit und dabei spielt der Zufall eine große Rolle. Darum kommt es nicht immer auf die individuelle Klasse des Gegners an, sondern auch auf das taktische Geschick des Trainers, mit der er die Vorstellung seines Gegenübers durchkreuzt. Hier hat Ante Cović genau das gezeigt, was eigentlich viele von Kovac erwarteten, nämlich zu gegebener Zeit Umstellungen anzuordnen, die einen positiven Einfluss auf das Spiel nehmen. Wer 5 Minuten vor Schluss die großen Auswechslungen anordnet, der will sich wirklich nur auf sein Glück verlassen.
        Mit seiner Aussage und Affinität zu Pep liegt @Osrig gar nicht so falsch, denn Pep erhöhte gerade durch seine Spielweise die Wahrscheinlichkeit von individuellen Fehlern der Gegenspieler. Somit spielte zwar auch das Glück eine Rolle, aber das beruhte nicht immer nur auf Zufall, zumal Pep im Spiel durch Umstellungen mehr oder weniger die gegnerischen Fehler provozierte.
        Der Pep-Fußball mag für den Zuschauer nicht immer die Attraktivität ausgestrahlt haben, damit die Zuschauer am Fernseher und auf den Tribünen sich zu Begeisterungsstürmen veranlasst sahen, aber man konnte die Feinheiten eines taktischen Konzepts erkennen. Darum stimmt letztlich die Mathematik von @Osrig. Es spricht wohl keiner Kovac´s Trainerfähigkeiten ab, nur zwischen theoretischer Fähigkeit und Umsetzung klafft immer noch eine Lücke und da unterscheiden sich eben die guten Trainer von denen die Durchschnitt sind. Sollte er Lernfähigkeit an den Tag legen, dann könnte er vielleicht eines Tages auch ein großer werden und die Träume so mancher FCB-Fans erfüllen.
        Den Pep-Kritiker sei mal ein Gedanke an Herz gelegt: Was hätte Pep erreichen können, würde man für neue Spieler ebenso tief in die Tasche gegriffen haben wie man es jetzt für Kovac tat!

      2. Zu deiner letzten Frage: Man wird souverän Meister und scheitert in der CL im Viertelfinale.
        Ansonsten. Ich liebte den langweiligen Fußball von pep. Aber zum 3657mal: Er ist weg und kommt nicht mehr zurück. Und auch der beste pep-Fußball garantiert gar nichts.

      3. Den Pep-Kritiker sei mal ein Gedanke an Herz gelegt: Was hätte Pep erreichen können, würde man für neue Spieler ebenso tief in die Tasche gegriffen haben wie man es jetzt für Kovac tat!

        Das hatten wir neulich schon mal. Da schau ich dann mal kurz zu ManCity, wo er die Kohle für seine Spieler seit Jahren bekommt und schließe folgerichtig: auch nicht mehr!

        Pep hatte damals bei uns eine Top Mannschaft übernommen, die zu dem Zeitpunkt tatsächlich die Beste in Europa war.

        Pep IST ein super Trainer, aber er hat offenbar keinen Plan für KO Runden gegen zumindest gleichwertige Gegner. Insofern träumst Du da von etwas, was er nicht hätte umsetzen können.

      4. @boygroup

        Unter Pep hätten wir ein Gegentor mangels Match Glück durch gnadenloses dominantes penetrierendes Offensivspiel in einen haushohen Sieg umgemünzt.
        Hertha war ein schwacher Gegner.
        Aber mit einem schwachen Trainer haben wir naturgemäß Probleme gegen schwache Gegner.
        Mit einem starken Trainer kann das auch mal vorkommen aber die Spiele in der Buli kann man in 3 Jahren an einer Hand abzählen.

        Den kreativsten Spieler gegen einen schwachen Gegner auf der 6 zu verschwenden ist schon eine spezielle Kunst ala Kovac.

        Unseren zukünftigen Club Kapitän so zu verprellen ist schon eine spezielle Kunst ala Kovac.

        An dem Tag an dem Kimmich um Freigabe bittet ist Kovac Toast.

      5. Pep hat langweiligen Fussball gespielt????
        Kann mich an viele Über-Matches erinnern, eine atemberaubende Dominanz über alle Saisons von der Kovac nur träumen kann. In der PL spult er dasselbe ab, aber mit krass höherer Leistungsdichte in der Liga.

        Langweilig wars nur wenn der Gegner komplett kapituliert hat vor der Dominanz und praktisch sämtliche 11 Spieler auf der Torlinie aufgereiht hat, und das kam öfters vor.

        Die Wahrheit/der Traum liegt im Mix zwischen Pep+Klopp. Aber nicht mit Kovac.

  7. Eine tolle Vorschau Justin! Die ersten beiden waren echt super. Finde sie sogar nochmal besser als letzte Saison, vielen Dank!

    Ich sehe die Entwicklung sonst ähnlich wie du und hoffe auf den ersten Sieg morgen! Die Balance zwischen Zentrum und Flügel muss einfach stimmen, damit wir schön variabel spielen können. Und auf die Neuzugänge bin ich natürlich sehr gespannt!

    Antwortsymbol1 AntwortKommentarantworten schließen
  8. @Justin: Bin da ganz bei dir, hab mir das schon oft gedacht, dass fast kein Kommentar zum Artikel passt. Bitter für den Verfasser, aber oft auch verständlich, vor allem in der jetzigen heißen Transferphase.
    Zum Artikel selbst, ich muss dich schon wieder loben.
    Erstens, weil du den Gegner gut analysiert, aber nicht überhöhst (ok, bei Schalke momentan auch schwer).
    Zweitens, weil du unser Spiel gegen Hertha nicht schlechter machst als es war. Es war vieles gut, die Anpassungen von beiden Seiten während des Spiels hast du gut beschrieben. Am Ende hatte Hertha halt zwischendurch Riesenglück und in der 2. Halbzeit fehlten uns die spielerischen Mittel gegen die dann sattelfeste Abwehr. Solche Duseltore aus dem Nichts passieren aber hoffentlich nicht jede Woche.

    Antwortsymbol2 AntwortenKommentarantworten schließen
    1. Man muss natürlich schauen, dass man sich auch selbst noch mehr Chancen erspielt. ~1,5 xG war etwas wenig. Aber es gab halt viele unvollendete Szenen vorne.

      1. Ganz deiner Meinung.

  9. Ich werde versuchen, mir morgen vor allem zwei Spieler von S04 anzusehen – Omar Mascarel und Ozan Kabak. Mascarel wollte Kovac doch zu Bayern mitbringen, einer der vielen angeblich von Kovac vorgeschlagenen Transfers, die die “Bosse” nicht wollten. Und beim jungen Kabak sollen wir doch angeblich irgendwie in den Transfer mit eingebunden sein, so ein Modell wie damals Gnabry in Bremen ..

    Davon abgesehen finde ich Schalke, rein aus finanzieller Sicht, irgendwie irritierend. Seit Jahren verkaufen sie Spieler für viel Geld (Sane, Thilo Kehrer), und machen nur bescheidene Einkäufe. Es wirkt fast so, als sei das Budget kleiner als vor ca. 10 Jahren, als sie sich noch regelmäßig für die CL qualifizieren konnten. Irgendwo müssen die ein Leck haben. ..

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    1. Das Leck sind Schulden von fast 200 Mio €.

  10. Wohlfarth: “…und in der 2. Halbzeit fehlten uns die spielerischen Mittel gegen die dann sattelfeste Abwehr.”

    Fehlten die spielerischen Mittel! Das ist doch das, was ich immerzu bemängele! Nur mache ich Kovac dafür verantwortlich…du vermutlich die Spieler!

  11. Bisher ein perfekter Abend: Sanches zu einem vernünftigen Preis verkauft (gerade vom FCB bestätigt), Roca im Anflug und Dortmund liegt zurück :)

  12. Wie gesagt, Fußball ist keine Mathematik. Und manchmal fehlen sogar den besten Spielern, denen von ihren Trainern die tollsten Lösungen mit auf den Weg gegeben wurden, die spielerischen Mittel eine Abwehr zu knacken.
    Vielleicht hat Hertha auch eine starke Abwehr, vielleicht haben sie durch die überraschende Führung zur Halbzeit zusätzliche Luft bekommen. Vielleicht verteidigt es sich mit einer Führung im Rücken leichter als bei einem 0-3.
    Aber was weiß ich schon.
    Eines weiß ich sicher. Wer selbst länger und intensiv Fußball gespielt hat, wer mindestens schon mal eine Mannschaft trainiert hat, und sei es nur die F-Jugend seines Dorfvereins, der weiß, daß Fußball mehr ist, als Striche auf die Taktiktafel zu malen und Hütchen auf dem Trainingsplatz zu platzieren.

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    1. Sollte eine Antwort auf osrig/20.57 uhr sein

      1. Da sind wir völlig einer Meinung, dass Fussball viel mehr ist, als Striche auf einer Taktiktafel und Hütchen auf dem Trainingsplatz!
        Nur ist Taktik eben kein Beiwerk! Nicht nur für durchgeknallte Trainerfreaks, die Salz- und Pfefferstreuer auf einem Tisch hin- und herschieben und sich darüber über taktische Finessen austauschen, sondern der m. E. wichtigste Baustein für Erfolg im Fussball, umso mehr, je höher der Anspruch an den eigenen Erfolg ist. Auf die individuelle Klasse zu setzen mag in der F-Jugend noch als alleiniger Erfolgsfaktor ausreichen, auf höchstem internationalen Niveau ganz sicherlich nicht mehr!
        Spielidee und Taktik machen da den Unterschied. Und die Fähigkeit, die Spieler so zu motivieren, dass sie jedes Quentchen an Leistungsvermögen ausschöpfen, denn wer auch nur eine Spur an Zweifel an sich hat, ist schon im Nachteil!

      2. Ich schlag dich als Nachfolger für Kovac vor. Bis dahin kannst dich ja schon mal bei einer F-Jugend deiner Wahl warmtrainieren.

      3. Tu, was Du nicht lassen kannst! Aber lies ruhig mal ein Buch über Taktik, oder wenigstens einen der zahlreichen Berichte darüber auf einer der vielen guten Internetseiten zum Thema! “Abseits.at” wäre da ein Beispiel!
        Vielleicht kommen von dir dann weniger alberne Kommentare!

      4. @osrig: Ok, mach ich.
        Leg du aber im Gegenzug mal deine Taktikbibel weg und versuch mal praktisch zu arbeiten. Am Platz, mit reellen Menschen.
        Vielleicht kommen dann auch von dir weniger alberne Kommentare.

    2. @Osrig:

      Aber lies ruhig mal ein Buch über Taktik, oder wenigstens einen der zahlreichen Berichte darüber auf einer der vielen guten Internetseiten zum Thema! “Abseits.at” wäre da ein Beispiel!

      Ist nicht böse gemeint, aber deine Beiträge wirken, als wäre dein Wissen über Taktik tatsächlich rein theoretischer Natur, so als wenn du es dir aus Büchern und dem Internet angeeignet hättest.
      Das “richtige Leben” ist da aber schon noch was anderes.

      1. Und wieder das kollektive verbale eindreschen auf einen forumsteilnehmer der dem Gedankengut der boygroup wiedersprechen.

        Was soll das?
        Was soll die Aggresivität?
        Wird doch auf Dauer langweilig was ihr hier abzieht.

        Davon abgesehen hat Osrig natürlich vollkommen recht mit dem was er sagt.

      2. Was soll die Aggresivität?
        Wird doch auf Dauer langweilig was ihr hier abzieht.

        Wir schaffen es wenigstens unsere Meinung ohne Beleidigungen zu artikulieren.
        Wenn du irgendwann mal auf dem Niveau angekommen bist, kann man dich vielleicht ernst nehmen. ;)

      3. @981:
        “Davon abgesehen hat Osrig natürlich vollkommen recht mit dem was er sagt.”

        Du verwechselst da was. Du bist der gleichen Meinung wie osrig, das heißt aber nicht automatisch, dass er recht hat.

      4. Ihr seid Experten. Natürlich ist Fußball mehr als Striche und Hütchen und natürlich hat jede Mannschaft irgendwann mal Schwierigkeiten, aber daraus den Wert von Taktik kleinzureden ist abenteuerlich. Nur weil IHR es nicht hinbekommt/hinbekommen würdet, heißt das ja nicht, das der Sachverhalt unzutreffend ist – nur weil ich keine Ahnung von perfektoiden Räumen habe, sind sie letztlich nicht nutzlos für das “richtige Leben”.

      5. @Beobachter:
        Niemand hat irgendwas als nutzlos bezeichnet.

      6. Nein natürlich nicht. “Subtext” sagt Dir aber was?

      7. @Beobachter:
        Durchaus.
        Aber da überinterpretierst du gewaltig. ;)

      8. So wird es sein.

      9. @Beobachter:
        ich glaube ja, du unterstellst etwas, das nicht so ist.
        Taktik ist ein wichtiger Bestandteil des Fußballs, aber eben nur einer.
        Eine gute Taktik alleine gewinnt keine Spiele, genauso wenig wie ein guter Spieler alleine kein Spiel gewinnt.
        Und wenn jemand denkt, Erfolg im Fußball steht und fällt mit theoretischen Passfolgen und Positionsspiel, dann ist er meiner Meinung nach auf dem Holzweg.

      10. Das es einzig und allein auf die Taktik ankomme hat wer wo behauptet?

      11. @Beobachter:

        Das es einzig und allein auf die Taktik ankomme hat wer wo behauptet?

        Die Aussage von Osrig war diese hier:

        Auf die individuelle Klasse zu setzen mag in der F-Jugend noch als alleiniger Erfolgsfaktor ausreichen, auf höchstem internationalen Niveau ganz sicherlich nicht mehr!
        Spielidee und Taktik machen da den Unterschied.

        Wenn die Aussage richtig wäre, würde sich mir die Frage stellen, was an Guardiolas Taktik und Spielidee falsch ist.
        Auf höchstem internationalen Niveau sind seine Erfolge in den letzten Jahren nämlich eindeutig mau.

      12. “Spielidee und Taktik machen da den Unterschied.” meint aber mitnichten es kommt nur auf Taktik an. Außerdem: was Guardiola damit zu tun. Dass ihr den Sch… findet oder vom Sockel stoßen oder relativieren oder was weiß ich wollt, das haben alle verstanden. Das steht aber nicht zur Debatte. Auch Klopp hat Taktik und Spielidee – wenn auch eine ganz andere. Bei Zidane ist das weniger ausgeprägt zu bestaunen, aber doch vorhanden. Mal davon ab: Da immer nur vier Klubs in das HF kommen und sogar nur zwei ins Finale und – horribile dictu – nur einer(!!1!) gewinnt, ist Taktik und Spielidee aller anderen offenbar auch falsch. Wie man aber dauernd “Taktik und Spielidee” einerseits und Erfolg andererseits miteinander in Beziehung setzen muss, geht mir nicht in den Kopf.

      13. @Beobachter:

        Spielidee und Taktik machen da den Unterschied.” meint aber mitnichten es kommt nur auf Taktik an. 

        Es meint, dass Spielidee und Taktik auf höchstem internationalen Niveau den Unterschied ausmachen.
        Das war zumindest die Behauptung.

        Wie man aber dauernd “Taktik und Spielidee” einerseits und Erfolg andererseits miteinander in Beziehung setzen muss, geht mir nicht in den Kopf.

        Woran misst du denn die Arbeit eines Trainers?
        Am Ende des Tages zählt der Erfolg.
        Kein Top5-Club behält einen Trainer, der nicht ab und an mal Titel holt.

      14. “Es meint, dass Spielidee und Taktik auf höchstem internationalen Niveau den Unterschied ausmachen.” Ja was denn sonst?? Heißt aber nicht, dass es ALLEIN für Erfolg verantwortlich ist.

        “Woran misst du denn die Arbeit eines Trainers?
        Am Ende des Tages zählt der Erfolg.
        Kein Top5-Club behält einen Trainer, der nicht ab und an mal Titel holt.”

        Das ist ja nicht die Frage. Erfolgsmesseung ist wichtig und logisch. Allerdings ist a) Fußball für mich Unterhaltung. Wenn eine Mannschaft permanent unansehnlich spielt, durch einen Vodoo-Pakt aber immer 1:0 durch Elfmeter gewinnt, ist das sinnfrei und interessiert mich nicht mehr. Außerdem b): Wenn ich Taktik für einen wichtigen Erfolgsfaktor halte (was offenbar nicht jeder so sieht), dann erhöht eine komplexere ggü. einer unterkomplexen Taktik die Erfolgsaussichten, weil sie Zufallsfaktoren zu minimieren sucht. “Catenaccio” wird dann im Mittel besser abschneiden als “Geht’s raus und spielt’s Fußball”. Ob das nun a la Guardiola oder Simeone oder Klopp geschieht, ist unwichtig. Dass das andere Faktoren nicht ausschaltet ist eigentlich klar, auch , dass nicht jedes mal die komplexere Taktik gewinnt. c) Gibt es auch nocht die Frage der Angemessenheit. Daran ist Guardiola m.E. bei uns gescheitert. Welche Taktik ist für welche Situation in welchem Spiel angemessen?
        Also zusammengefasst:
        a) Unterhaltungswert
        b) Zufallsminimierung mit dem Ziel der Erfolgsmaximierung
        c) Flexibilität

        Darüber muss man eigentlich gar nicht diskutieren.

      15. @Beobachter:

        “Es meint, dass Spielidee und Taktik auf höchstem internationalen Niveau den Unterschied ausmachen.” Ja was denn sonst?? Heißt aber nicht, dass es ALLEIN für Erfolg verantwortlich ist.

        Was denn sonst? :D
        -Individuelle Klasse der Spieler
        – Fitnesszustand
        -Motivation der Spieler
        -Sperren
        -Verletzungen
        Um nur mal ein paar Beispiele zu nennen.

        Taktik ist hier als der “wichtigste Baustein für Erfolg im Fussball” bezeichnet worden.
        In meinen Augen eine völlig haltlose Behauptung. Natürlich ist Taktik wichtig, aber ohne verdammt gute Spieler nützt dir die beste Taktik der Welt nichts.

      16. Das ist doch selbstverständlich. Niemand behauptet, dass die Kreisklasse C-Mannschaft nur mit Taktik einen Blumentopf gewinnt. Wenn aber die Spieler eine ähnliche (und in einem Wettbewerb sollte das Näherungsweise der Fall sein) individuelle Klasse, Fitnesszustand, Motivation, Verfübarkeit usw. haben, dann ist die 1) vorhandene und 2) adäquate Taktik entscheidend. Auf Top-Level ist Taktik damit der “wichtigste Baustein für Erfolg”. Eigentlich gilt das auf allen Ebenen, allerdings ist die Einübung von komplexerer Taktik im Amateurbereich schwierig und die Streuung bei den sonstigen Aspekten (vor allem individuelle Klasse und Fitness) ist dort viel höher (weswegen die relative Bedeutung von Taktik im Low-Level-Bereich möglicherweise geringer ist).

      17. @Beobachter:
        Na, genau damit hab ich ein Problem.
        Wenn die “adäquate Taktik” entscheidend ist, warum läuft es dann für den begnadeten Taktiker Guardiola seit Jahren international so mies?

        “Seit 2011 hat Guardiola in Viertel- und Halbfinalspielen der Champions League kein Auswärtsspiel mehr gewonnen.”

        Und das mit verschiedenen Mannschaften.
        8 Jahre !
        Das ist sicherlich kein Künstlerpech.

      18. Weil ihm seit Jahren die Flexibilität und mindestens zweimal das Glück und in mindestens seinem ersten City-Jahr auch die richtigen Spieler gefehlt haben. Ein Jahr war er außerdem auch kein Trainer. Trotzdem hat so ein Einzelfall nix mit der Frage nach der Bedeutung von Taktik zu tun. Bei Dir scheint Taktik=Guardiola zu sein, was völliger Unsinn ist.

      19. @Beobachter:
        Falsch.
        Bei mir ist Taktik= Ein Baustein von ganz vielen.

  13. Tja, leider fällt gerade das 1:2 für Dortmund. Haben schon gut was nachzulegen. Brandt hat ordentlich Wirbel gemacht.

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    1. 1-1 eine schnell ausgeführte Ecke mit schönem Schuss
      1-2 Pass nach außen, Flanke, Kopfball
      1-3 Konter in der 5. Minute der Nachspielzeit

      Tolles Offensivkonzept ;-)

      1. Spielerisch ist den Bienen lange nichts eingefallen. Aber wenn man zu einem – eher mäßig spielenden – Reus und einem gut aufgelegten Sancho noch gut was von der Bank nachschießen kann, dann kann man doch etliche Gegner mürbe machen. Insofern ist die Bank in diesem Jahr wohl ein Pfund für Dortmund. Aber auch die Kollegen werden Punkte lassen. Jetzt müssen wir erst einmal die Hausaufgaben gegen Schalke machen. 4 oder 5 Punkte nach 2 Spieltagen wäre nicht so schick.

    2. Köln dortmund schonmal gut getippt justin :-)
      Aber bayern holt höchstens ein remis auf schalke.

      1. Entspanntes 4:0 morgen für uns. Erst knappes 1:0 und dann Einwechslung des Magiers, danach wird Schalke zerlegt :)

      2. Legion

        Erst wenn Coutinho voll da ist werden solche Dinge passieren. Er kann die ganzen enormen Taktikdefizite komplett ausbügeln.
        Entweder hat man einen geilen Trainer oder geile Spieler.
        Oder man hat beides, dann hat man Chancen auf einen CL Sieg.

  14. Starke Vorschau! Und die Graphiken scheinen ja nahe zu legen, dass sich unter Kovać doch was tut ;)
    Auch Köln : Dortmund richtig getippt :)

  15. Justin, ein sehr guter Artikel – vor allem weil er ausgewogen ist und auch die Fortschritte in unserem Spiel anspricht, anstatt in die leidige Kovac Schwarz/Weiss Malerei zu verfallen.

    Im Übrigen gab es im Stadion am Freitag keine Pfiffe, obwohl das Ergebnis natürlich enttäuschend war.

  16. Grundsätzlich ist die MSR Vorschauanalyse das beste was ich kenne.
    Egal ob man nun immer übereinstimmt oder nicht regt so eine fundierte Analyse mMn immer an nochmal ueber die letzte Performance und die Spielanlage allgemein nachzudenken.
    Also bitte weitermachen auch wenn die Wertschätzung nicht immer klar rüberkommt.

    Denke wir gewinnen unter normalen Umständen klar auf Schalke 0:4 weil die Königsblauen insgesamt nicht so kompakt verteidigen und unsere individuelle Klsse einfach zu überlegen ist.

    Unsere Probleme bleiben jedoch solange nicht ein Coutinho oder Thiago oder idealerweise beide vorne unsere Offensivspieler in Szene setzen können.

    Da aber schon mangels Alternativen Tolisso und Mueller auf der Doppel8 spielen wird es wieder kaum einen Killerpass oder Killerdoppelpass geben der die gegnerische Abwehr aushebeln.
    Tolisso wird auch weiterhin suboptimal mit Coman und Alaba agieren weil einfach die Ablaeufe grundsätzlich oder das timing nicht stimmt (eigentlich unfassbar nach wochenlanger Vorbereitung).
    Auf der rechten Seite funktioniert es etwas besser aber auch noch nicht so gut wie wir es schon gesehen haben zwischen Gnabry Mueller Kimmich. Ist auch schwer nachzuvollziehen aber mMn geschuldet das Mueller zzt wieder enorme Probleme bei der Ballkontrolle hat, Gnabry zu oft die falsche Entscheidung bzgl dribbling und Abspiel getroffen hat und Kimmich außer Form oder wenig Bock hat und zu sehr ins Zentrum drängt. Kovac Flick und Mueller hatten ja während des Spiels enormen Redebedarf mit Kimmich.

    Das alles führt dazu das Lewa nicht optimal aufgelegt wird bzw das Spiel insgesamt zu statisch ist.

    Auch muss man klar sagen das Thiago oft nach vorne geht um den fehlenden Esprit einzubringen dann aber die Absicherung fehlt und das muss eigentlich Tolisso Alaba oder Kimmich leisten.
    Pavard hat sehr oft ausgemerzt aber Suele oft sehr wackelig.

    Deshalb stimme ich unterm Strich zu das mit Umstellung auf 4-3-3 trotzdem insgesamt die Spielanlage sich verbessert hat.
    Viele Probleme im Offensivspiel werden mMn durch Coutinho und oder Thiago auf der Doppel 8 behoben.

    Bleibe dabei das Kimmich bzw das Ignorieren seines Wunsches auf die 6 zu gehen zu einem massiven Problem wird.

    Man sieht es eindeutig an seiner Körpersprache das er auf RAV so wie es momentan von Kovac gefordert wird keinen Bock hat.

    Und mMn ist weder Roca noch Cuisance auch nur annähernd gut genug im Vergleich zu Kimmich auf der 6.

    FCB 0:4
    Neuer
    Kimmich Suele Pavard Alaba
    Thiago
    Mueller Tolisso
    Gnabry Lewa Coman

    Aber wir sollten spielen

    Neuer
    Pavard Suele Boa Alaba
    Kimmich
    Mueller Thiago
    Gnabry Lewa Coman

  17. Meiner Meinung nach versteifen sich einige hier im Blog zu sehr auf die Systemfrage und fordern zu sehr das 4231. Kovać hat schon bei Amtsantritt gesagt, dass er die Mannschaft vom System her flexibler machen möchte. Eben mit dem 433 (4141) Das war mit dem alten Kader recht schwierig wie wir wissen. Das erklärt auch warum Martinez nicht mehr so viel eingesetzt wurde weil Kovać von Beginn an einen spielstarken 6er forderte. Sollt Roca kommen, was ich sehr hoffe, werden mit dem Dreieck: Roca, Thiago und Coutinho beide Systeme variabel nutzbar sein, ja, miteinander verschwimmen. Jeh, nach Bedarf. Das ist is, was Kovać von Beginn an wollte. Die Flexibilität, auch durch die Spielertypen im Kader, wird den FCB zu einer absoluten Waffe machen. Wir sollten da alle nur etwas Geduld und Vertrauen haben. Auch wenn es nachvollziehbarer Weise schwer fällt.

  18. Danke für die sehr tiefgreifende Analyse.
    Eine Idee oder Wunsch hätte ich aber.
    Warum nicht mal etwas simpler? Einfach mal die Spieler oder Mannschaftsteile im direkten Vergleich gegenüber stellen.
    Vor dem Spiel und in der Analyse danach.
    z.b. Neuer besser wie Nübel, unsere Abwehr stärker wie die von Schalke, unser Sturm effektiver… usw.
    Dieser Teil würde mal wohltuend von der ewigen Trainer/ Taktikdiskussion ablenken…

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    1. Sehe ich anders.
      Eine isolierte Betrachtung von Mannschaftsteilen entspricht nicht der Realität.

      Bpsws ist Abwehrverhalten nicht auf die klassischen Abwehrspieler beschränkt.
      Meistens ist es ein Stürmer, der Pressing Situationen auslöst, je nach Spielsystem verhalten sich dann einige oder alle Spieler entsprechend.
      Besonders gut zu beobachten ist das in Leipzig anhand der Rolle Yussuf Poulsens.

  19. Servus Justin,

    wollte mich gerade bei der Tipprunde eintragen und es wurde angezeigt, dass die Tipprunde voll sei.

    Gibt es die Möglichkeit, die Runde aufzustocken ?

  20. Sieht wohl so aus das die Roca Meldungen mal wieder eine Ente waren oder KHR bis zum Ende pokert um Espanol weichzuklopfen.

    Denke das in der jetzigen Phase man Kimmich nicht weiter verärgern sollte und ihn auf die 6 ziehen sollte.

    Nach Cuisance noch einen 6er zu holen grenzt an Provokation.

    Unser Novize muss nur Kimmich auf die 6 und Thiago auf die defensivere 8 stellen dann sind alle Probleme gelöst.

    Aber der Sturkopf wird eher eine Konfrontation mit unserem zukünftigen Club Kapitän riskieren als sich zu korrigieren.

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    1. Sehe ich genauso. Kimmich ins Mittelfeld. Und anstatt einen weiteren Sechser dann einen guten RV holen. Kimmich wäre zufrieden, die Kaderstärke passt und die Kohle ist durch den Sanches Wechsel auch direkt verfügbar(ohne andere Planungen zu beeinflussen.
      Henrichs wäre da ein top Mann für einem Zweikampf mit Pavard um die RV Besetzung. Das Mittelfeld mit Kimmich Thiago und Couthino auch extrem spielstark.
      Aber vielleicht holt H.S ja doch mit den Sanches Millionen noch Werner. Ein Lewa Backup fehlt ja auch noch…..

      1. Und man sollte sich mal Fein beim HSV ansehen.
        Kam sah und spielt……

        Wenn man schon einen spanischen U21 6er holen will dann doch wohl eher Fabian. Roca war kein praegender Spieler.

        Denke Werner Guerriero und evtl. Eriksen sind Kandidaten abloesefrei zu wechseln.

        Denke nicht das man jetzt nochmal Geld in die Hand nimmt fuer einen Henrichs denn Pavard kann es locker spielen.

        Ideal waere
        Sane fuer 80 mio
        Havertz fuer 80 mio
        Coutinho fuer 120 mio
        Werner Nuebel und Guerreiro abloesefrei.
        Perisic sparen wir uns 25 mio.

        Wenn jetzt nichts mehr passiert wird unsere Liquiditaet naechsten Sommer auf ueber 300 mio anwachsen.

    2. Wäre natürlich überaus “klever” Kimmich auf die 6 zu stellen, nur weil er rumzickt wie ‘ne Zwölfjährige, um ihn dann wieder auf außen zu bringen, wenn ein starker 6er geholt wird.

      1. Wer soll das sein?
        Der Spieler der annaehernd so gut wie Kimmich auf der 6 gewesen waere ist zu Pep gewechselt.Rodri.
        Roca?
        Den verfruehstueckt Kimmich in 5 Sekunden auf der 6.
        Kimmich ist gelernter 6er und kein RAV.
        Er will und wird fuer uns auf der 6 spielen, das verhindert auch unser Trainer nicht der spaetestens naechsten Sommer nicht mehr da sein wird.

        Es ist mMn dumm und absurd die offentsichtliche Loesung im Club nicht zu sehen.

        Denke spaetestens wenn Lucas matchfit ist wird Pavard RAV und Kimmich 6 spielen.

  21. @Justin Dass du taktische und spielerische Verbesserungen im Spiel der Bayern ausmachen konntest wird dem Guardiola-Fanboy-Club in diesem Blog aber nicht gefallen.

    Antwortsymbol1 AntwortKommentarantworten schließen
    1. Ich hab nix gesehn davon. Und die heatmaps sagen gar nichts.

      @fanboyvonkönnenundqualität

  22. Ein weiterer Ex-Bayernspieler, bei dem es seit Anfang dieser Saison richtig gut läuft, ist Marco Friedl. Er wird zwar unter “Bayern-Verkäufe” gelistet, aber das muss ja nicht bedeuten dass er nicht vielleicht eine Ausstiegskausel hätte. Auch er wäre ein Linksfuß, wovon man nie genug haben kann ..

  23. Das Schicksal zwingt den Trainernovizen zum offensichtlichen

    Kimmich 6
    Pavard RAV
    Suele/Lucas IV

    Jetzt noch Tolisso in der 2.HZ gegen Coutinho auswechseln dann hat er es gerafft

  24. G R A U E N V O L L R erste Halbzeit!!!!!

  25. Ich finde es ganz toll. Mit Herz und Frische.

  26. Kovac-Fußball vom Feinsten…..

    Antwortsymbol1 AntwortKommentarantworten schließen
    1. Diese Saison spielen wir CL und EL.

  27. Haben heute ein kleines bisschen Glück. :D

  28. […] Vorschau: FC Schalke 04 – FC Bayern München | Justin […]

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