Top 15 der Klubgeschichte: Plätze 11 bis 8

Maurice Trenner 30.12.2018
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Einleitung
Plätze 15 bis 12
Plätze 11 bis 8
Plätze 7 & 6
Plätze 5 & 4
Platz 3
Platz 2
Platz 1

Platz 11: Sepp Maier

von Maurice Hauß

Deutschland ist seit jeher die Nation der großen Torhüter, die sich häufig um den einen Platz in der Nationalmannschaft streiten mussten. In den 1970er-Jahren, der vielleicht erfolgreichsten Zeit des deutschen Fußballs, gab es aber einen unumstrittenen Torwart: Sepp Maier.

Über Sepp Maier gibt es unzählige Anekdoten. Beispielsweise wie er eigentlich Stürmer werden wollte und dann ausgerechnet in einem Spiel gegen die Jugend des FC Bayern vom Trainer ins Tor beordert wurde, weil der Stammkeeper sich verletzt hatte. Oder wie er im Mai 1976 aus einer gefährlichen Mischung von Langeweile und Übermut im Spiel gegen Bochum einer Ente hinterher hechtete. Oder wie er zusammen mit dem Sportausrüster Reusch die Grundsteine für die modernen Torwarthandschuhe legte.

In der Tat war Maier mehr als ein reiner Torwart. Auch außerhalb des Platzes war der gebürtige Niederbayer ein Spaßvogel, vor dem sich sogar heute ein Thomas Müller oder Franck Ribéry nicht sicher sein könnten. Immerhin wollte der junge Sepp Schauspieler werden und versuchte sich auch gerne als Double des Münchner Komikers Karl Valentin.

Doch auf dem Platz wurde es für Maier immer todernst. Der Nationalspieler war ehrgeizig und konnte seine Vordermänner auch kräftig in die Schranken weisen, wenn dies erforderlich war.

Sein Torwartspiel machte ihn weltberühmt. Die Katze von Anzing, wie er in Anlehnung an seine frühere Turner-Ausbildung und seine grazilen Bewegungen genannt wurde, hatte ihre Stärken auf der Linie und im Stellungsspiel, aber auch in der Strafraumbeherrschung. Das Ziel von Maier war es Bälle nicht nur einfach weg zu fausten, sondern sie zu fangen.

“Wer richtig steht, der muss nicht fliegen” und “Als Torhüter musst du zwar Ruhe ausstrahlen, aber du musst dabei aufpassen, dass du nicht einschläfst” waren sein Motto. Ein Elfmetertöter war Maier zeit seiner Karrier nie, wie er heutzutage in Interviews auch nicht müde wird zu betonen.

Bis heute ist Maier Rekordspieler des FC Bayern mit 472 Ligaspielen. Unvergessen auch seine Serie von 442 Spielen, die er in Folge und ohne Ausnahme auf dem Platz stand. Für die Nationalmannschaft ist er mit 95 Länderspielen immer noch der Torwart mit den meisten Einsätzen.

Zusammen mit Beckenbauer und Müller formte er die legendäre Bayern-Achse, die zu Beginn der 1970er-Jahre reihenweise Titel für den Verein und die Nationalmannschaft gewann. Vier Meisterschaften, vier Pokalsiege, vier Europapokale, eine Europameisterschaft und die Weltmeisterschaft im Heimatland gewann Maier als Spieler.

Auch international ist Deutschlands Torhüter des Jahrhunderts kein Unbekannter. Bei der Wahl zum Welttorwart des Jahrhunderts belegte er Platz vier hinter Lew Jaschin (Russland), Gordon Banks (England) und Dino Zoff (Italien).

Platz 10: Klaus Augenthaler

von Maurice Hauß

Im Sommer 1975 wechselt ein erst 17-jähriger Bilderbuch-Bayer, wie er später so oft liebevoll genannt werden sollte, in die Jugendmannschaft des FC Bayern. Den jungen Klaus Augenthaler zieht es von seinem Heimatverein FC Vilshofen im bayerischen Wald in die Metropole München. Ein großer Schritt für den gelernten Vorstopper. In München beschritt Augenthaler den Weg “vom Kofferträger zum Chef”, wie sein jahrelanger Weggefährte Dieter Hoeneß einmal passend formulierte.

Unter Gyula Lóránt wurde “Auge” als Libero in die Profimannschaft integriert und bestritt 1977 gegen Dortmund sein erstes Bundesligaspiel. Insgesamt bestritt er bis 1991 546 Spiele für die Münchner, die viertmeisten eines Bayern-Spielers und sogar die zweitmeisten eines Feldspielers. Für seine Titel-Vitrine sammelte der Bayer sieben deutsche Meisterschaften, drei Pokalsiege und krönte seine Karriere 1990 mit der Weltmeisterschaft. Zudem stand er 1982 und 1987 im Finale des Europapokals der Landesmeister.

Als Abwehrspieler war Augenthaler für seinen strammen Schuss bekannt. Direkt im ersten Spiel gegen Dortmund konnte er auch sein erstes Saisontor erzielen. Über seine Karriere hinweg gelang ihm als Abwehrspieler in jeder Saison mindestens ein Tor.

Ein besonders spektakuläres Tor wird für immer mit Augenthaler verbunden bleiben. Im August 1989 konnte er im DFB-Pokal mit seinem gefürchteten Weitschuss Uli Stein im Tor der Frankfurter Eintracht aus fast fünfzig Metern überwinden. Das Tor wurde nicht nur Tor des Monats, sondern auch Tor des Jahres 1989 und Tor des Jahrzehnts der 1980er.

Die Geschichte von Augenthaler kann aber nicht ohne ein Foul ohne Platzverweis und eine Watschn mit Vorgeschichte erzählt werden.

Im November 1985 ist das Top-Duell im deutschen Fußball Werder Bremen gegen Bayern München. Die Hanseaten reisen am 16. Spieltag als Tabellenführer mit drei Punkten Vorsprung auf die Münchner ins Olympiastadion. Doch nach einer halben Stunde wird das Spiel zur Nebensache.

Die Bayern führen zu dem Zeitpunkt mit 1:0 als der Bremer Stürmer Rudi Völler sich mit Tempo durch die Münchner Hintermannschaft dribbelt. Bis er auf Augenthaler trifft. Der Libero weiß, was auf dem Spiel steht. Einen Ausgleich kann sich Bayern nicht erlauben. Er tritt Völler brutal um. Letzterer muss verletzt vom Platz genommen werden, fällt insgesamt für fünf Monate mit einem Adduktorenabriss im Oberschenkel aus. Augenthaler sieht nur Gelb.

Das Bild des durch die Luft fliegenden Völlers geht durch die gesamte Bundesrepublik. Nach dem Spiel prasseln die Reaktionen auf Augenthaler nur so ein. Die Beziehung zwischen Bremen und Bayern kühlt merklich ab. Die Wortwahl ist hart. Bremen-Trainer Rehagel spricht von einer “Jagd” auf seine Spieler, Völler spricht von einem “Armutszeugnis des FC Bayern”, während Bayern-Coach Lattek – “Wir spielen ja kein Schach” – und Manager Hoeneß – “ein normales Foul” – sich auf die Seite ihres Abwehrspielers stellen.

Dennoch wird Augenthaler für einige Monate zum personifizierten Feindbild der Bayern-Hasser. Gegenüber der SportBild erzählt er: “Was danach auf mich einprasselte hätte ich nie für möglich gehalten. Es entlud sich ein regelrechter Bayern-Hass, ich bekam damals Morddrohungen, Bayern stellte zwei Sicherheitskräfte ab, die bei uns im Mannschaftsbus saßen.“

Das Foul war der Wendepunkt in der Meisterschaft. Bayern siegte gegen die Völler-losen Bremer mit 3:1. Das Rückspiel im Mai 1986 wird zum Comeback-Spiel des Werder-Stürmers und geht dank dem legendären Kutzop-Elfmeter, der von Völler rausgeholt wurde, in die Geschichte ein. Der FC Bayern wurde letztendlich dank des besseren Torverhältnisses Deutscher Meister.

Besonders präsent in der Biografie des Liberos sind die Duelle mit Real Madrid in den 1980er-Jahren. Wenn man Augenthaler direkt fragt, würde er auf das Jahr 1980 als Ausgangspunkt für diese besondere Beziehung verweisen. In der Vorbereitung besiegten die Münchner in einem Test das mit Stars gespickte Madrid mit 9:1 nahezu vernichtend. Im Folgejahr waren die Spanier auf Revanche aus und gingen die Bayern in einem Vorbereitungsturnier überhart an.

Als es im Frühjahr 1987 zum Duell im Europapokal kommt, sind die Einsätze entsprechend hoch. Das Hinspiel gewinnt Bayern daheim überzeugend mit 4:1. Berühmt wird eine Geste von Auge nach einem Tritt in der Rücken durch Hierro. Auf den Knien deutet der Abwehrchef mit zwei Händen Stierhörner an. Was eigentlich bedeuten sollte, dass dieses Spiel hier kein Stierkampf sei, wird in Madrid als Affront aufgefasst.

Das Rückspiel im Santiago-Bernabéu-Stadion wird für Augenthaler zum Spießrutenlauf. In hitziger Atmosphäre unterläuft ihm früh ein Eigentor. Nach dreißig Minuten wird er von Real-Star Hugo Sanchez hart gefoult. Zu viel für den sonst so ruhigen und besonnenen Verteidiger, der den Mexikaner mit einer bayrischen Watschn versieht.

Der Schiri schickt Auge vom Feld. In der Kabine muss der Nationalspieler die restliche Stunde absitzen. Um nichts vom Geschehen auf dem Feld mitzubekommen, lässt er die Dusche laufen. Es scheint zu helfen. Auch ohne ihren defensiven Anker bleibt es bei der 0:1-Niederlage und Bayern zieht ins Finale ein.

Seine tiefe Verbundenheit mit dem FC Bayern zeigte sich besonders auch nach dem Ende seiner aktiven Karriere. Fünf Jahre nach seinem Karriereende lief Augenthaler, der zu diesem Zeitpunkt Co-Trainer der Profimannschaft war, im Alter von 39 Jahren noch viermal für die Amateure in der Regionalliga auf.


Heute geht es weiter mit der Top-15-Rangliste der besten Bayern-Spieler aller Zeiten, gewählt von der Miasanrot-Redaktion. Auf den Plätzen 11 bis 8 finden sich eine Katze aus Niederbayern, ein Libero mit Schuss, Mr. Wembley höchstpersönlich und ein kritischer Geist.

Platz 9: Arjen Robben

von Justin Kraft

Ich hab‘ geträumt von dir. Von dieser Wembley-Nacht. Und zwar noch im Jahr 2012, als ich langsam wieder begann, mich aufzurappeln und Fußball in mein Leben zurückkehrte. Es ist verglichen mit wichtigeren Dingen des Lebens vollkommen irrational, aber nach dieser Niederlage in der Allianz Arena gegen Chelsea im Finale der Königsklasse hatte ich die Lust am Sport verloren.

Stellvertretend für diese Phase der Leere war Arjen Robben. Ein Vorzeigeprofi. Jemand, der nicht so tut, als wäre der Klub, für den er aufläuft, der Herzensklub seiner Kindheit. Einer der Profis, dessen Worte Gewicht haben. Als Robbens Karriere in jungen Jahren bei Groningen begann und sich später die große Tür nach England öffnete, war das die logische Schrittfolge harter Arbeit. Die Farben des jeweiligen Trikots wusste er immer zu schätzen. Doch primär zählte, was für seine Entwicklung am wertvollsten war.

2009 war das ein klarer Rückschritt. Vom großen Real Madrid wechselte der Star zum in Europa in der Bedeutungslosigkeit verschwundenen FC Bayern. Sofort schoss er die Münchner zum Double und ins Finale der Champions League. Doch der letzte Schritt gelang nicht. Auch die niederländische Nationalmannschaft trug er gemeinsam mit Wesley Sneijder ins Finale. Doch der letzte Schritt gelang nicht.

Es folgten schwere Jahre. Robben kämpfte unermüdlich weiter. Sein grenzenloses Talent brachte ihn ins Profigeschäft. Es waren aber der Charakter und die Professionalität, die Robben zum Weltstar machten. Robben blieb trotz der Rückschläge geduldig und übernahm Verantwortung.

2012 führte er den FC Bayern erneut in eine aussichtsreiche Ausgangsposition. Doch der letzte Schritt gelang nicht. Verschossene Elfmeter in Dortmund und gegen Chelsea – die Geschichte ist bekannt. Und während ich in den darauffolgenden Wochen den Glauben an Gerechtigkeit im Fußball verlor, stand Robben ein weiteres Mal auf und putzte sich den Mund ab.

Er habe vom ersten Training an gespürt, dass 2013 Großes möglich sei, sagte er uns im Interview. Wieder entwickelte sich der Fußballer und Mensch Arjen Robben weiter. Er wurde noch besser, noch professioneller und noch mannschaftsdienlicher. Robben avancierte zum Führungsspieler und Vorbild. Er führte seine Mannschaft zum Bundesliga-Titel und in die Finals des DFB Pokals und der Champions League. Und der letzte Schritt?

Er gelang. Robben war vielleicht der eine Protagonist, auf den sich diese Heldengeschichte am ehesten zuschneiden lässt. Doch davon will er selbst nichts wissen. Es sei vor allem die Mannschaft gewesen, die das erreicht hat. Dass Robben damit zum Superstar wurde, liegt in der Natur der Geschichte, die ohne dieses Finale vielerorts wahrscheinlich anders ausgesehen hätte.

Doch nicht bei mir. Robbens Charakter, seine Klasse und seine Art ermöglichten erst den enormen Erfolg, den der FC Bayern ohne ihn vermutlich nicht gehabt hätte. Robben verkörpert das, was in München gern als Bayern-Gen bezeichnet wird. Und als ich im Jahr 2012 von ihr träumte, von dieser Wembley-Nacht. Da gab es kein schöneres Szenario, als den jubelnden Robben mit dem Pokal in den Händen zu sehen, der so riesige Ohren hat. Umso schöner ist es, dass der Arjen es gemacht hat!

Platz 8: Paul Breitner

von Tobias Günther

Paul Breitners Spielerkarriere beim FC Bayern ist durch die Zäsur seines Wechsels zu Real Madrid im Anschluss an die Weltmeisterschaft 1974 in zwei Teile geteilt. Spielte er von 1970-74 noch als linker Verteidiger, fungierte er in den Jahren 1978-83 als unumstrittener Regisseur im zentralen Mittelfeld. Tatsächlich unterschied sich die Rolle Breitners in diesen beiden Phasen jedoch weitaus weniger, als dies auf den ersten Blick den Anschein erweckt.

Dass gelernte (Flügel-)Stürmer zu Außenverteidigern umgeschult werden, ist heutzutage ein geradezu alltägliches Phänomen; in einer Zeit jedoch, als Mannorientierungen auf dem Fußballplatz omnipräsent waren und ein linker Verteidiger in erster Linie einen von drei Manndeckern darstellte, war dies durchaus noch eine Besonderheit. Zwar war Breitner beileibe nicht der erste „Offensivverteidiger“ der Fußballhistorie, dennoch interpretierte er diese Rolle in einer Art und Weise, die ihn von anderen Außenverteidigern abhob und ihn damals zum (vermeintlichen) Prototyp eines „modernen“ Verteidigers machte.

Denn zum einen erledigte er seine Deckungsarbeit äußerst diszipliniert und gewissenhaft; anders als z.B. bei manchen brasilianischen Außenverteidigern mit ausgeprägtem Offensivdrang litt Breitners Defensivarbeit kaum unter seinen Ausflügen nach vorne. Zum anderen war er kein typisch linearer Außenverteidiger, der die Linie rauf und runter rannte. Breitner zog bei seinen Vorstößen sehr früh, oft noch in der eigenen Hälfte in Richtung Zentrum. Sein Ziel waren nicht unbedingt Durchbrüche zur Grundlinie, um Flanken zu schlagen; vielmehr übernahm er vorzugsweise eine gestaltende Funktion im Spielaufbau. Eine Interpretation der Rolle des Außenverteidigers, wie man sie jüngst von Marcelo bei Real Madrid sehen konnte.

Die Bayern-Elf der 70er-Jahre (und nicht zuletzt auch die Nationalmannschaft) profitierte von diesen Fähigkeiten Breitners vor allem auch deshalb so sehr, weil dieser so in die Bresche springen konnte, wenn Beckenbauer als Regisseur und Spielgestalter nicht wie gewünscht zum Zuge kam. Viele Bundesligisten setzen Anfang der 70er zunehmend darauf, Beckenbauer durch eine Art Sonderbewachung aus dem Spiel zu nehmen, wenn dieser die Mittellinie überschritt. Mit Breitner als stets verfügbarer Alternative war es gerade für destruktiv agierende Gegner enorm schwierig, das Münchner Aufbauspiel zum Erliegen zu bringen.

Insofern wird deutlich, warum der Wechsel in die Mittelfeldzentrale für Breitner keinen allzu großen Sprung darstellte (wie es auch für Lahm keiner war und auch ein Marcelo einen solchen Positionswechsel problemlos meistern dürfte). Einen Großteil seiner Spielweise konnte Breitner auch als Mittelfeldspieler geradezu unverändert nutzen, was ihn zu einer Art Box-to-Box-Regisseur machte. Zweikampfstark wie eh und je, eroberte er in der Defensive die Bälle, trug diese mit dynamischen Läufen zum gegnerischen Strafraum und verteilte diese dann mittels präziser Pässe, wenn er als äußerst gefährlicher Distanzschütze nicht gerade selbst den Abschluss suchte.

Diese Vielseitigkeit machte ihn bei seiner Rückkehr zum FC Bayern in einer weitgehend führungs- und kopflosen Elf 1978 zu einer Art „eierlegenden Wollmilchsau“. Allerdings war Breitner mit seiner Dynamik eben auch abhängig von einer intakten Physis, er war kein Regisseur, der auch als „Standfußballer“ ein Spiel lenken konnte, wie das später z.B. ein Riquelme zelebrierte. Deshalb war der Zeitraum des „Breitnigge“-Duos ein Peak, der leider nur relativ kurz Bestand hatte. Schon in der Saison 1981/82 hatte Breitner immer wieder mit Verletzungen zu kämpfen, war nach seinem DFB-Comeback bei der WM 82 folglich nicht in Form und musste 1983 mit erst 31 Jahren die Karriere vorzeitig beenden.

In Deutschland ist der Fußballer Breitner ein wenig in Vergessenheit geraten, hauptsächlich wird er als bärbeißiger Ex-Profi wahrgenommen, der sich etwas zu sehr in seiner ostentativen Querdenkerpose gefällt. Das wird dem Spieler nicht gerecht, immerhin riskierte z.B. ein Diego Maradona das Zerwürfnis mit seinem damaligen Verein FC Barcelona, nur um beim Abschiedsspiel seines großen Idols teilnehmen zu können.

Im Ausland hauptsächlich als revolutionärer Offensivverteidiger wahrgenommen, prägte Breitner in Deutschland bis heute das Bild eines Antreibers und Leitwolfs im Mittelfeld und nicht zuletzt auch jenes, das Uli Hoeneß von einem idealen 10er hatte. Seine Nachfolger beim FCB wie in der Nationalelf (z.B. Lothar Matthäus) sahen sich kontinuierlich Vergleichen ausgesetzt, besonders hinsichtlich ihrer Führungsfähigkeiten und Präsenz in entscheidenden Spielen. Aber es wäre falsch, Breitner nur auf diese Sekundärtugenden zu reduzieren.

»Eier, wir brauchen Eier!«

— Oliver Kahn

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HandsofGod XMAX FC Bayern
  1. Schweinsteiger damit unter den 7 besten FCB Spielern aller Zeiten. Starke Leistung für jemanden, der maximal der sechstbeste Spieler seiner FCB Generation (Neuer, Lahm, Robben, Ribery, Müller..) ist.
    Wir alle lieben den Fussballgott, aber bitte, er hatte 2,5 wirklich starke Saisons.

    Und Sepp Maier als Rekordspieler verpasst die Top 10?

    Ihr müsst nachher veröffentlichen, wer wie abgestimmt hat. Da haben sich einige doch arg disqualifiziert, oder es geht doch nur um Sympathie/persönlicher Verbundenheit statt um “die Besten”.

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    1. (Fast) ungeteilte Zustimmung.
      Ich würde aber in erster Linie Boateng statt Müller vor Schweinsteiger einordnen.
      Dass Boateng und Neuer dennoch nicht vor Schweinsteiger eingestuft werden, kann ich wegen Eigengewächs-, Bayer-Blahblah und nichtzuletzt der längeren Vereinszugehörigkeit bei Boateng noch einigermaßen und bei Neuer mit viel Bauchschmerzen vertreten.
      Bei Robben und Ribéry hört mein Verständnis allerdings auf. Zwischen den beiden und Schweinsteiger liegen Universen und sie sind auch beide lange genug hier, dass man dies nicht durch den Eigengewächsstatus entwerten sollte.

      Ich hoffe nur, dass wenigstens Philipp Lahm in angemessener Weise gewürdigt wird. Als nicht nur waschechter Bayer, sondern sogar Münchner sowie als Kapitän aller Schweinsteiger-Mannschaften kann hier wirklich niemand mehr mit irgenwelchen nichtsportlichen Argumenten eine höhere Einschätzung Schweinsteigers rechtfertigen.

    2. Erstmal würde ich dich bitten, auf deinen Ton zu achten. „Einige haben sich doch arg disqualifiziert.“ Allein wegen solcher Sätze hat doch schon niemand Lust, seine Liste zu veröffentlichen. Es ist nur eine Liste. Der FC Bayern hatte glücklicherweise viele große Spieler und jeder hatte andere Stärken. Natürlich spielen Emotionen bei solchen Entscheidungen eine Rolle. Wer sind wir, dass wir 100% objektiv darüber entscheiden können, wer der Beste ist? Wir liefern damit nur eine Diskussionsgrundlage. Und es ist nun wirklich nicht so, dass es für diese Top 15 gar keine Argumente gibt. Auch deshalb hat nicht einer eine Top 15 eingereicht, sondern 15 verschiedene Experten und Autoren. Der Mittelwert macht die Sache nochmal spannender. Und wenn 15 Menschen Schweinsteiger auf eine hohe Platzierung hieven (im Mittelwert), dann gibt es gewiss auch Argumente für ihn. Also bitte ich auch um einen angemessenen Ton dahingehend, dass wir uns Gedanken gemacht haben. Dass nicht jeder dieselbe Meinung hat – gerade hier – ist völlig klar.

      1. Getroffene Hunde bellen. Also würde ich dich direkt mal ansprechen. Wo und warum hast du Schweinsteiger platziert? (da es über Generationen hinweg immer schwer ist, machen wir es einfacher, und ich frage mal nur nach seiner Position in Relation zu Neuer/Lahm/Robben/Ribery).

        “Sich disqualifizieren” nehme ich hiermit zurück, falls es zu hart war. Es bezieht sich nicht auf die Person als Fan/Mensch/Experte oder was auch immer, sondern nur um die Listenerstellung.

        Diese Art Listen werden seit jeher emotional diskutiert, das macht sie ja so spannend. Da gibt es logischerweise auch mal Gegenwind, zumal das einzige Krierium für die Liste so kurz wie eindeutig ist:

        “Jede einzelne Liste sollte nach subjektiven Eindrücken und selbst gewählten Kriterien erstellt werden, mit nur einer Rahmenbedingung: Die besten fünfzehn Spieler aus mehr als fünfzig Jahren Bayern zu wählen.
        Hierbei ging es explizit nur um die Zeit als Spieler beim FC Bayern. ”

        Hier geht es also nicht um die beliebtesten, wichtigsten oder langhaarigstem Spieler. Es geht um die Besten. Um die reine Leistung. Und wenn dann jemand wie Schweinsteiger (den ich als einen meiner 3 Lieblingsspieler all time bezeichnen würde) weit vorne landet, würde man gerne erfahren, wieso. Damit steht und fällt am Ende auch die Aussagekraft dieser Liste, welche sie sich durch die Überschrift “Die Besten” selbst zugesteht.

      2. Ich werde meine Liste aus ebendiesen Gründen nicht mit meinem Namen veröffentlichen.

        Warte einfach ab, ob Schweinsteiger noch kommt und wenn ja, was im Text dazu steht.

      3. Ich finde, man sollte dieser Liste nicht zu viel Bedeutung schenken. Es ist eine nette Spielerei, deren Charme in ihrer Unmöglichkeit liegt: Natürlich kann niemand Spieler X aus Generation A mit Spieler Y aus Generation D vollkommen objektiv vergleichen, nicht heute und auch nicht in 500 Jahren, denn die historischen Umstände sind einfach arbiträr. Es trotzdem zu versuchen, ist eine nette Gedankenspielerei, die notwendigerweise ein Moment von Willkür hat. Vielen Dank den Autoren für die Mühe, lese die kurzen Texte gerne!

      4. “Natürlich kann niemand Spieler X aus Generation A mit Spieler Y aus Generation D vollkommen objektiv vergleichen”

        tja, was ist schon vollkommen objektiv…

        wenn dann aber, wie weiter unten ausführlicher ausgeführt, es darauf hinausläuft, dass bei bisher 10 Userlisten auf 14 von 15 der Toppositionen (und auch bei der letzten war es ziemlcih knapp) dieselben Spieler herauskamen, wie bei den 15 von MSR beauftragten Listen, dann denke ich ist da doch ne Menge deutlich weniger “arbiträr” als man vielleicht vorher meinen hätte können…

  2. Bei dem Augenthaler-Beitrag finde ich es etwas schade, dass 2/3 des Artikels von einem Foul und einer Watschn dominiert werden.
    Da hätte Auge etwas Besseres verdient.

    Dazu noch einige Anmerkungen:
    Auge wurde nicht als Vorstopper, sondern als Stürmer ausgebildet. Er rückte erst bei Bayern und in der Jugendnationalmannschaft ins Mittelfeld. Er spielte dort auch u.a. in dem legendären Pokalspiel gegen die eigenen Amateure, auf Seiten der Amateure wohlgemerkt.
    Lorant kam dann in seinem ersten Spiel auf die Idee ihn als Vorstopper einzusetzen (nicht als Libero). Sein erstes BL-Spiel bestritt er aber nicht unter Lorant, sondern noch unter Cramer.
    Bis er Libero wurde dauerte es noch etliche Jahre.

  3. Der Vergleich Ribéry/Robben ist einer der Punkte, weshalb mir auch gerne noch eine genauere Übersicht der Einzellisten wünschen würde.
    Persönlich habe ich mich immer schon schwer getan, zwischen beiden zu separieren. Während ich frühe meine Einschätzung, wer wichtiger/bedeutender ist im Monatstakt geändert habe, neige ich heute dazu, sie einfach auf eine Ebene zu stellen.

    In der allgemeinen Betrachtung fällt mir immer wieder auf, dass Ribéry ironischerweise gerade von denjenigen, die ihn auch jetzt noch abfeiern, nicht genügend gewürdigt wird. Ribéry hat hier nicht nur jahrelang Spiel für Spiel zwei, eher drei Gegenspieler gebunden, sondern auch grunsätzlich für zwei gespielt, da er immer die Lücke des fehlenden Kreativspielers im zentralen offensiven Mittelfeld kompensieren musste. Wenn man in blinder Jubelpersermanier alles gutheißt, was am Tegernsee entschieden wird (also auch Ribérys sinnlose Verlängerungen der letzten Jahre), kann man aber logischerweise diesen Verdienst nicht anerkennen. Gilt insbesondere auch für Fans des “Mittelfelds” Müller-Schweinsteiger-Martínez. Allein dafür muss man Lahm, Ribéry (und Boateng) schon ein Denkmal bauen, wie sie das kompensiert haben.

    Das wäre am Ende auch ein interessanter Punkt, zu schauen, welche Spielertypen in der finalen Liste nicht vertreten sind.
    Mir fallen auch spontan ein paar Namen ein, die wohl alle das Potential hatten, in der Liste aufzutauchen (mal unabhängig davon, wie realistisch diese Herren tatsächlich gewesen wären):
    – Schuster
    – Häßler
    – Möller
    – Özil
    (- Kroos)

  4. Mit den Nominierten bin ich bisher absolut einverstanden.

    Allerdings befürchte ich bei dieser Reihenfolge, dass unter den Top 7 neben Lahm und Ribery (zurecht) auch noch Schweini und T. Müller auftauchen werden. Schweini auf 12 und Maier auf 7 – damit hätte ich besser leben können.

    Damit wäre diese Generation vollkommen überrepräsentiert und die Abstimmung die befürchtete “Fanboy”-Veranstaltung. Wäre sehr schade!

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    1. Sorry, habe mich verschrieben. Ribéry war ja schon dran. Das Grundproblem bleibt. Schweini so weit vorne – das hinterlässt einen Beigeschmack.

      OT: Liverpool, anyone? Freu’ mich auf die Spiele, aber das wird verdammt eng.

      1. @Mehmet68..oh ja war schon eindrucksvoll Gestern. Da gilt es wirklich einen offensiven Schlagabtausch im Hinspiel zu vermeiden. Also die Räume eng machen. Gestern haben die allerdings auch tolle Kombinationen auf engem Raum gezeigt…(Salah).
        Die Liste gefällt mir bisher gut. Bin auch gespannt wo TM und Schweinsteiger landen. Allerdings würden mich auch die einzelnen Listen interessieren. (für mich gehört z.B. Lizarazu auch zu den Besten.)

    2. Bin gespannt, ob Thomas Müller überhaupt noch kommen wird. Ich denke mal, dass Beckenbauer, Gerd Müller und Rummenigge gesetzt sein dürften und ich bin mir auch ziemlich sicher, dass wir Schweinsteiger, Lahm und Kahn noch in der Liste finden werden. Somit bleibt noch 1 Platz übrig. Ob Thomas Müller den kriegt? Meiner Meinung nach müssten eigentlich Effenberg und Matthäus noch auftauchen und da würde ich mir zumindest etwas verwundert die Augen reiben, wenn beide Spieler fehlen und quasi einer davon für Thomas Müller hätte weichen müssen. Matthäus hatte zwar seine wohl allerstärkste Zeit im Dress von Inter Mailand, aber sowohl vor als auch nach seiner Zeit in Italien war er ein unverzichtbarer Leistungsträger und an zahlreichen Titeln maßgeblich beteiligt. Effe war für mich neben Kahn die treibende Antriebskraft Ende der 90er/ Anfang der 00er Jahre, gekrönt mit dem CL-Sieg 2001 nach verlorenem Finale 1999. So wie einige heute Schweini und Robben dafür feiern, dass sie nach dem Finale 2012 den Kopf nicht in den Sand steckten, waren es für mich eben Kahn und Effenberg, die dafür sorgten, dass die Mannschaft nach dem Nackenschlag gegen ManU 1999 in den beiden folgenden Jahren in der CL noch einmal groß auftrumpfte. 2000 war man fast noch besser als 2001, hatte aber einen schlechten Tag im Halfinale in Madrid, sonst wäre der Pott wahrscheinlich schon 2000 gewonnen worden. So dann eben 1 Jahr später und da vor allem mit unglaublicher Willenskraft. Auch wenn San Siro 2001 wohl auf ewig mit 3 gehaltenen Elfern von Kahn in Verbindung gebracht werden wird, muss man erwähnen, dass Effe in diesem Spiel zwei Elfer souverän verwandelte und im Mittelfeld Übersicht und Kampfkraft einbrachte und das mit einem unerfahrenen Teenager an seiner Seite (Owen Hargreaves), den er auch noch mit dirigierte. Schon krass, dass entweder Effenberg oder Matthäus (oder gar beide?) in der Liste fehlen werden.
      Meiner Meinung nach wäre eine Top 25 besser gewesen, dann hätte man neben den fehlenden zwei Spielern aus dem Trio Effenberg/ Matthäus/ Thomas Müller auch noch Legenden wie Elber, Lizarazu, Ziege, Uli Hoeneß, Roland Wohlfarth, Bulle Roth oder auch Lewandowski untergebracht, die allesamt schon auch eine Erwähnung verdient hätten.

      1. Für mich gehört Effe nicht zu den Top 15.
        Und im Prinzip aus genau dem Grund den du beschreibst: Effe war der Cheffe 2001. Der Pokal wird mit ihm in Verbindung bleiben. Aber das war es halt schon. Er spielte um die Jahrtausendwende nur 4 Jahre beim FCB, das letzte davon übrigens sehr bescheiden.

        Und bei einem Verein mit 7 Europapokaltiteln reicht es halt nicht, bei einem davon eine maßgebliche Rolle gespielt zu haben.
        Nur mal dazu im direkten Vergleich: Mehment Scholl, der es hier auf Platz 15 schaffte, spielte 2001 auch eine wichtige Rolle (Scholl 16 CL-Spiele, 5 Tore, Effe 10 CL-Spiele, 1 Tor, genau: der Elfmeter im Finale), trug dazu aber ebenfalls maßgeblich zum Sieg im UEFA-Cup 1996 bei (Tor in Barcelona im Halbfinale, siehe Artikel von MSR, zwei Tore in den Finals).
        Bei Effe hingegen überstrahlt der Finalelfmeter u.a., dass er im entscheidenden Gruppenspiel gegen Arsenal (das war sehr, sehr knapp damals) und im Halbfinalrückspiel jeweils gesperrt fehlt.

        Ich will damit Effes Leistung in den drei Jahren 1999-2001 nicht kleinreden, aber imho reicht es nicht für die Top 15.

      2. siehe weiter unten separat ausgeführt – wenn die bisherigen 10 Top15 Listen, die von Usern bisher veröffentlicht wurden, nicht total daneben liegen bzgl. der Sichtweise der MSR Experten, dann wird neben den eben genannten sechs Spielern noch Matthäus die Liste ergänzen, aber sowohl Thomas Müller als auch Effenberg gar nicht vorkommen…

      3. @Josef:
        angesichts der Spieler, die in den Top 15 stehen, ist es schon irgendwie nachvollziehbar, wenn man Effenberg weglässt. Deshalb wäre mir ja auch eine Top 25 lieber gewesen.
        Die kurze Dauer im Vergleich zu anderen Spielern ist für mich aber dabei kein Argument. In drei seiner vier Jahre von 1998 bis 2002 (seine erste Zeit bei Bayern lassen wir mal beiseite) war er der absolute und unangetastete Chef auf dem Feld und unverzichtbar. Bei einer Vereinslegende wie Schweini beträgt diese Zeitspanne wohl kaum mehr als diese drei Jahre. Solange Schweini noch auf dem Flügel spielte, war er einer von vielen und dazwischen sah es sogar so aus, dass er nicht mal mehr für die Stammelf taugt. Ich erinnere mich da noch genau an die Saison 2007/08, als Hitzfeld phasenweise auf den Flügeln auf Ribery und Hamit Altintop baute. Auch nach seiner Versetzung ins Zentrum schwang er sich eigentlich erst nach dem Ende von van Bommel bei Bayern (Winter 2010/11) zum alleinigen Chef im Mittelfeld auf, der er dann eigentlich nur in den beiden Saisons 2011/12 und 2012/13 war. In den letzten beiden Jahren bei Bayern war er dann eigentlich aufgrund von Verletzungen nicht mehr so prägend. Und was Europacupfinals angeht, hat er trotz doppelter Anzahl an Spielzeiten auch nur ein Finale mehr aufzuweisen als Effe. Für mich wären beide ungefähr auf einer Stufe. 10 Plätze zwischen den beiden (darauf wirds ja hinauslaufen) sind für mich nicht verständlich.

  5. Das Thema Schweinsteiger scheint ja hohe Wellen zu schlagen. Ein Grund dafür, warum ich meine Liste noch nicht veröffentlicht habe. Bei mir wäre er in den Top5.
    Ich will gern erklären, warum. Dies ist natürlich eine persönliche und subjektive Einordnung. Für mich entspricht die Vorgabe die 15 wichtigsten Spieler. Obwohl ich im nächsten Jahr 50 werde, ist BS31 der Spieler, den ich als „meinen“ Spieler bezeichnen würde. Die gesamte Entwicklung- persönlich und sportlich – konnte beobachtet und nachvollzogen werden. Gerade weil er nicht von Anfang an auf dem Niveau wie Lahm war und erst mit den Jahren und dem Positionswechsel in die Weltklasse Aufstieg. Höhen und Tiefen konnte man mit ihm erleben und erleiden. Natürlich weiß ich, dass ein Robben oder Ribery sportlich vielleicht noch besser sind. Aber in „meiner“ Liste steht er vor Ihnen. Anmerken möchte ich noch, dass er auch immer um sportliche Wertschätzung kämpfen musste. Beim Finale 2013 wird selten erwähnt, dass es auch seiner taktischen Entscheidung als 6-er in die Kette abzukippen zu verdanken ist, dass dem BVB der Zahn gezogen werden konnte. Gänsehaut hatte ich, als er nach langer Pause eingewechselt wurde und die Arena aufstand. Kurzum: bei mir ist er weit vorne!

    PS: ich finde es befremdlich, mit welcher Chuzpe hier einige meinen, die allumfassende Wahrheit für sich gepachtet zu haben und mit welchem Ton dann versucht wird, die Diskussion zu bestimmen.

    Antwortsymbol4 AntwortenKommentarantworten schließen
    1. Danke dass du kein unnötiges Geheimnis draus machst, und dazu noch versucht hast zu erklären, warum Schweinsteiger wo bei dir gelandet ist.

      Nur umfasst deine Liste, wie du selbst sagst, “die für dich wichtigsten” Spieler.

      Das Kriterium der hier diskutierten Liste/Reihenfolge ist aber eben nicht die Wichtigkeit, sondern die Güte. Damit ist es sinnlos, die Platzierungen zu diskutieren und zu vergleichen, da nicht gleiche Maßstäbe angelegt werden. Wenn jeder andere Rahmenbedingungen setzt, kann man sich das alles auch gleich sparen, meine ich.

      1. Tschemp, kannst Du mal etwas runterkommen und den passiv-aggressiven Ton zügeln? Tief durchatmen und auf 2019 freuen. Peace und Danke.

      2. Das ist nicht falsch, was Du sagst. Aber wie bemisst Du Güte//Qualität? Titel? Tore? Spiele? Es kann da zum Teil nur subjektiv eingeordnet werden. Und die Qualitäten, die BS31 hat, führen ihn bei mir in die Top5.

    2. Mal das finale Ranking abwarten. Ich würde Schweini’s Bedeutung, die er für viele hat, v.a. anhand seiner Persönlichkeit und Rolle im heutigen Fußball begründen.

      Gerade wenn man die (tollen) Artikel der Spieler der 70er/80er Jahre liest: einfache Menschen, die aus der Region kamen, sich reingebissen und verbessert haben und prägende, echte “Typen” von Welt wurden, ist Schweinsteiger eigentlich der einzige, der in der heutigen Zeit damit vergleichbar wäre (Lahm war immer gut und ein komplett anderer Typ, bei Müller erlaube ich mir noch kein Urteil).

      Schweinsteiger ist quasi eine lebende, lokale Erinnerung an eine alte Fußballzeit, die sich spätestens seit den 2000ern fundamental gewandelt hat. Attribute wie authentisch, vereinsverbunden, am Boden geblieben und ein Spieler, dem man abnahm, dass er die Wahrheit wirklich auf dem Platz sah – das hat man stets mit den FCB-Altstars verbunden. Auch dass man mit viel Willen und Persönlichkeit schwierige Phasen im Leben meistern kann und an seinen Schwächen arbeitet, dabei in wichtigen Spielen aber ein Leader ist, das sind Dinge, die in der glattgebügelten, durchprofessionalisierten Fußballwelt oft vermisst werden. Schweini stand immer dafür und das hat dem FC Bayern der Neuzeit sehr gut getan.

      Rein sportlich würde ich Schweinsteiger auch nicht unter den Top 15 sehe. Doch durch seine persönliches Note – man könnte auch sagen Aura – hat er für das Selbstverständnis des Vereins heutzutage vermutlich mehr Bedeutung, als jeder andere.

  6. Also bisher bei allen d’accord, außer Neuer hätte ich vielleicht draußen gelassen, aber auch nur weil ich bei 15 Spielern nicht mehr als zwei Torwarte nehmen würde, und da sind Maier und Kahn bei mir vorne.
    Mal so als Frage zwischendurch, die Liste ist ja bisher relativ ausgewogen hinsichtlich Positionen (offensiv/defensiv) und Zeit der Spieler.
    Gabs da irgendwelche Vorgaben bei der Erstellung? Bei den Weltfussballerwahlen etc. werden ja (leider) immer nur die Offensiven berücksichtigt.

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    1. Gar keine Vorgaben. Wenn jeder 11 Torwärte gewählt hätte, wären es 11 Torwärte geworden.

  7. Liebes MSR-Team,
    vielen Dank für eure erneut verdammt gute Leistung im Jahr 2018. Ich lese weiterhin sehr gerne bei euch und kritisiere euch auch gerne. Loben möchte ich euch aber noch viel mehr. Ihr macht einen klasse Job der bestimmt nicht selbstverständlich und in der Qualität nicht oft zu finden ist. Danke dafür und hoffentlich noch lange Jahre weiter!

    Ich sehe die Liste übrigens nicht kritisch und finde es spannend sie zu lesen.
    Vielleicht hättet ihr bzgl der Nörgler sagen sollen, dass ihr die 15 besten Spieler des FCB vorstellen wollt und nicht darin noch ein Ranking erstellt. Für mich sind alle bisher genannten Spieler zurecht unter den Top15 und ich bin froh dass ich sie zum Teil beim FCB sehen konnte.

    Also vielen Dank!

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    1. Danke für dein Lob.

      Die Provokation ist ja Teil dessen, was solche Listen ausmacht. Dabei ist mir persönlich einfach nur wichtig, dass es sachlich und vor allem tolerant bleibt. Das ist ja auch größtenteils in den Diskussionen hier gegeben.

  8. Hab mir mal die Mühe gemacht und die 10 Listen, die von Userseite bisher (alle unterm “Vorstellungsartikel” zu Top15) abgeben wurden auszuwerten.

    Daraus ergibt sich dann, wenn es jetzt nicht gerade zu extremen Unterschieden in der Sichtweise zwischen Usern+MSR gekommen ist, schon mal sehr klar aufgrund der bisher schon in den Top15 vorgekommenen Spieler, welche Spieler von MSR Seite in den Top7 sein werden, mal noch ohne die Reihenfolge zu berücksichtigen:
    Beckenbauer, Bomber, Lahm, Schweinsteiger, Kahn, Rummenigge, Matthäus

    Von Userseite meistgenannte Spieler, die es bei MSR nicht in die Top15 schafften waren übrigens:
    Thomas Müller, Effenberg, Uli Hoeneß, Bulle Roth, Lizarazu

    Einzige Nichtübereinstimmung in der Top15 Liste zu der von MSR wäre übrigens beim aktuellen User-Stand Mehmet Scholl, der bei ebenfalls 4 Nennungen wegen höherem Ranking dann aber sowohl von Uli Hoeneß (bei dem aber wohl einzelne der User vergessen hatten, dass es nur um die Spielerzeit ging) überflügelt wird, im Endeffekt aber wegen noch etwas besserem ranking als Uli Hoeneß von Effenberg aus der Liste verdrängt worden wäre…

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    1. Interessanter Ansatz und fieser Spoiler ;-)

      1. “mal noch ohne die Reihenfolge zu berücksichtigen”
        hab mich ja eh schon am Riemen gerissen bzgl. spoilern ;-)

  9. “Den jungen Klaus Augenthaler zieht es von seinem Heimatverein FC Vilshofen im bayerischen Wald in die Metropole München.”

    Vilshofen liegt an der Donau und nicht im bayerischen Wald.

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    1. “am”, statt “im” bayerischen Wald hätte es wohl besser getroffen – Rand/Grenzregion des bayrischen Waldes denk ich isses nämlich schon, hier zb. bzgl. des nahelegenen Passaus ebenfalls an der Donau:
      “Die sanften Hügel des südlichen Bayerischen Waldes prägen die Landschaft im Passauer Land nördlich der Donau”

  10. Wieso wird hier eigentlich so zwingend davon ausgegangen, dass Schweinsteiger noch kommt? Ehrlich gesagt rechne ich damit nicht, da bereits mehrere Leute kamen, die eigentlich klar über ihm stehen müssen (Robben, Neuer, Maier). Zudem sind auch nur noch sieben Plätze zu vergeben, von denen vier sicher an Beckenbauer, Gerd Müller, Lahm und Kahn gehen werden. Franz “Bulle” Roth, der uns in drei Europapokalendspielen mit 1:0 in Führung brachte, muss auch noch kommen. Bleiben zwei Plätze, bei denen ich Rummenigge, Hoeneß und Mathäus deutlich vor Schweinsteiger sehe (und erst recht vor Müller).

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    1. man wirds bald sehen, aber wie etwas darüber ausgeführt – bei Bulle Roth und Hoeneß denk ich liegste klar daneben ebenso wie dass Schweini sehr wohl dabei sein wird..

    2. “Franz “Bulle” Roth, der uns in drei Europapokalendspielen mit 1:0 in Führung brachte, muss auch noch kommen”
      das zb. fände ich auch durchaus noch ne deutlich überzeugendere Argumentation als bei Katsche Schwarzenbeck, dem das last minute Tor 74 zumindest sehr wahrscheinlcih zumindest den Einzug in die Top 15 geebnet hat.

      Letzteres ist aber, wenn es auch natürlcih durch seine Singularität deutlich weniger aussagt als die 3er Serie von Roth, gleichzeitig aber halt sehr wahrscheinlich einem deutlich größeren Bruchteil der Bayernfans noch in Erinnerung (gerade auch durch den “last minute” Charakter noch geschärft im Sensationscharakter und dass ohne das Tor keiner der weiteren Titel möglich gewesen wäre, da man ja nur durch den Titelgewinn weiter qualifiziert überhaupt erst war) als das bei Roths Toren wohl der Fall ist…

      1. Wir waren 1974 auch Deutscher Meister, also so und so für den Europapokal der Landesmeister qualifiziert.

      2. stimmt, die Katatstrophen-BL-saison nach der WM kam dann ja erst im Anschluß mit dem 10.Platz.
        “Bayern stellte einen Rekord auf: kein Verein war jemals schlechter in der nationalen Liga, als er den Europacup holte.”

  11. Marlene Dietrich Seite 31.12.2018 - 06:45

    Weiß jemand etwas zu diesem Hudson-Odoi zu berichten?

    Antwortsymbol3 AntwortenKommentarantworten schließen
      1. AntwortsymbolMarlene Dietrich Seite 31.12.2018 - 16:51

        Danke für den Link.

    1. Da müssen wir vielleicht noch 20 Jahre warten.
      Dann taucht er in den nächsten Top 15 auf!?

      Sorry ((-;

      Aber der Artikel fasst das m.E. ziemlich gut zusammen.

  12. Also ich finde es nicht unspannend .. Effenberg, Thomas Müller und der Rekordnationalspieler balgen sich um den letzten Platz ..

    Meine Ausgangsthese war ja, dass Giovane Elber, Roy Makaay und Michael Ballack keine Rolle spielen werden. Schon krass, wenn sich das bewahrheitet. Denn ohne die drei hätte Bayern zwischen 1996 und 2006 wahrscheinlich gar nichts gewonnen. Wenn jetzt auch noch mein Alltime-Lieblingsspieler Lizarazu und am Ende auch noch der Tiger es nicht in die Wertung schaffen, kommt diese Periode zu schlecht weg. Man kann diese Jahre nicht auf Mehmet Scholl reduzieren.

    Antwortsymbol10 AntwortenKommentarantworten schließen
    1. Kahn wird noch kommen, dann wären es wenigstens 2 aus der Zeit.

      Ballack war kein “echter Bayer” für mich. Elber schon eher.

    2. “Wenn jetzt auch noch mein Alltime-Lieblingsspieler Lizarazu und am Ende auch noch der Tiger es nicht in die Wertung schaffen, kommt diese Periode zu schlecht weg. Man kann diese Jahre nicht auf Mehmet Scholl reduzieren.”

      Du vergisst Oliver Kahn? Denke mal der wir es sogar auf den 3. Platz schaffen. Damit ist die Periode dann schon wieder gar nicht mehr so schlecht repräsentiert.

      Gleichzeitig ist natürlich das Festlegen auf eine Top15 auch recht arbitär (ebenso wie bei jeder anderen Zahl) und bei einer Top20 wären dann nicht nur Mehmet Scholl (bei dem es wie oben aufgezeigt recht knapp war bei der Top15) sicher sondern auch noch Effenberg sicher und Lizarazu wohl auch noch dabei….

      1. Ich würde Kahn auf 4 setzen, hinter G. Müller, Beckenbauer und Lahm…

      2. ja, also Lahm sehe ich zumindest ansonsten klar am ehesten als Kandidat auf die Top3, allerdings tippe ich weiter eher auf Kahn

        morgen/übermorgen sind wir wohl schlauer, denn dann wird wohl Platz 4-7 veröffentlicht…

    3. Kahn hatte ich vergessen, war auf Feldspieler fixiert.

      Ich muss trotzdem nochmal eine Lanze für die 1996 / 1999 / 2001er brechen. Elber, in der brasilianischen N11 chancenlos, hatte sich 2001 operieren lassen und ein paar Tage (!) später mit dem operierten Bein gegen Real Madrid getroffen. Jeremies genauso “gaga”, der hat dadurch sogar seine Karriere ruiniert. Owen Hargreaves, ein Youngster, hatte erst in der Rückrunde 2000/2001 den Sprung von den Amas in die erste Mannschaft geschafft und überraschte mit grandiosen Spielen.

      Für mich sind diese Spieler auch deshalb so weit vorne, weil sie im Verein Megaerfolge erzielt haben, obwohl es – siehe die deutschen und internationalen Nationalmannschaften – in vielen Clubs Spieler auf ihren Positionen gab, die “besser” waren.

      1. Warum ist eigentlich Bernd Dürnberger kein Thema? Vor allem bei dir? :-)
        Ernsthaft: Der Wipf würde bei mir auch nicht in den Top15 landen, obwohl ich bei den Meisterfeiern der letzten Jahre immer Tränen der Rührung in den Augen hatte, als er als Legende eine Meisterschaft repräsentierte. Wie auch dieses Jahr, als Roland Wohlfarth auftauchte.
        Ich plädiere für eine Top15 “mostunderratedplayers”.
        Da wäre Dürnberger ganz vorne dabei, Wohlfarth, Zobel, Nachtweih, Dieter Hoeneß, Ze Roberto, Alaba……..

      2. Ja, den Wipf sollte man zumindest mal in den Kommentaren erwähnen. Dass er in den Top 15 nicht landen würde, wussten ja alle.
        Ich führe da immer gerne die Anekdote an, dass er zusammen mit Ajax-Torwart Stuy der, gemessen an großen Titeln, erfolgreichste Nichtnationalspieler der Welt sein soll.

        “Ich plädiere für eine Top15 “mostunderratedplayers”.”
        Hatte ich mir auch schon gedacht. Wäre eine schöne Aufgabe für nächstes Jahr.
        Wobei die von dir erwähnten sooo unterschätzt jetzt auch nicht waren. Zobel vielleicht, der könnte in die Kategorie fallen. Wahrscheinlich auch Nachtweih, obwohl ich gar nicht wüsste wie man den unterschätzen könnte. Was für ein genialer Kicker.

      3. Ja endlich wird mal der Wipf thematisiert. Ich konnte das ja nicht selbst machen, am Ende wäre mir Eigenlob vorgeworfen worden. ..

        Der Wipf hält tatsächlich einen einsamen Rekord: Vier Landesmeistercup-Endspiele (wobei es 1974 bekanntlich zwei davon gab und er nur in einem eingesetzt wurde – als 19jähriger). Aber er war dann auch 1975, 1976 und 1982 dabei.

        Der Wipf war immer ein “Indianer”, nie Häuptling. Stark, wenn er mit dem Ball durchs Mittelfeld sprinten durfte (heute undenkbar). Aber er war weder ein Supertechniker noch ein “Leichtathlet”. Für die Nationalelf war er einfach nicht gut genug (da gab es Kölner wie Zimmermann, Cullmann, Engels und Schuster, Frankfurter wie Grabowski und Hölzenbein und Spieler von Gladbach, vom HSV und später vom VfB Stuttgart).

        Ich würde nicht sagen, dass der Wipf unterschätzt wird (immerhin hab ich ihn mir als Avatar rausgesucht). Was man vielleicht betonen muss ist, dass in der Zeit von 1978 – 1982, 1984 die finanziellen Verhältnisse noch ganz anders waren. Die Konkurrenz – vor allem der HSV, der alles gewonnen hat, aber auch der 1. FC Köln, der nicht ganz so viele Titel hatte – waren finanziell besser aufgestellt als Bayern. Kevin Keegan, auch Klaus Allofs, das war für den FC Bayern damals finanziell unerreichbar. Viele Bayernspieler hatten keine Chance auf Einsätze in der Nationalelf. Einer der Gründe, warum “Breitnigge” als die bestimmenden Spieler dieser Zeit IMHO mindestens auf einem Level mit den Großen Drei, Beckenbauer, Müller, Maier, stehen. Weil sie ein Team aus Namenlosen an die Spitze der Bundesliga geführt haben.

      4. Wenn wir von “underrated” sprechen fällt mir noch einer ein: Norbert Eder. Als knapp 30jähriger vom FC Nürnberg mehr oder minder ausgemustert, kam für 150.000 Mark Ablöse zum FC Bayern – jeder fragte sich, was das soll. Beckenbauer hat ihn dann im Sommer 1986 in die Nationalelf berufen, er ,machte zwei Vorbereitungsspiele, fuhr dann mit nach Mexiko, machte als Stammspieler alle sieben Partien und verdrängte den späteren “Diego” Guido Buchwald aus dem Kader und den Libero Augenthaler auf die Vorstopperposition (bzw. auf die Ersatzbank). Genialer Transfer, heute wohl weitgehend vergessen.

  13. Kommt es mir nur so vor, oder sind echte Stürmer bisher klar unterrepräsentiert?

    Also, wer wird es noch schaffen? Nachdem Robben, Ribery und Scholl schon “dran” waren, fände ich Thomas Müller arg daneben.

    G. Müller, Beckenbauer, Lahm, Kahn, Rummenigge, Matthäus – diese sechs sind m. E. gesetzt.
    Bleibt ein Platz für Liza, Effe, Schweini, Roth, Ballack, Elber, Makaay u. ä.
    Meine Prognose (nicht Vorliebe): Schweini, weil alles noch so frisch in Erinnerung ist – CL13 und WM14.

    Euch allen und SPEZIELL DER MSR-REDAKTION ein tolles 2019 und bei aller Begeisterung immer fair und locker bleiben!

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    1. “Meine Prognose (nicht Vorliebe): Schweini, weil alles noch so frisch in Erinnerung ist – CL13 und WM14.”
      so sehe ich das auch (Prognose vs. Vorliebe), sein doch ziemlcih legendäres Abschiedsspiel ist sogar noch deutlich frischer in Erinnerung…

      “Kommt es mir nur so vor, oder sind echte Stürmer bisher klar unterrepräsentiert?”
      Gut, mit Gerd Müller ist dann eine Position von 11 in einer Top15 leicht unterrepäsentiert, in den Top2 (der Kampf um Platz 1 dagegen wird recht spannend mit Beckenbauer) ist der Stürmertyp dafür wieder klar überrepäsentiert…
      Gebe aber recht, dass man eigentlich aufgrund der Wichtigkeit der Position, die fürs Tore machen – also dem “Nonplusultra” im Fußball – primär zuständig ist man da eher eine leichte Überrepresentation erwarten hätte können auch in den Top15. Allerdings macht da dann wohl wieder eine andere recht typische Sache bei Stürmern einen Strich durch die Rechnung – es ist sicherlich eine Position mit einem recht starken “Söldnercharaker”, sprich eine hohe Transferneigung, sowohl auf Spieler als auf Vereinsseite, weil hier sowohl besonders hohe Ablösen als auch Einfluß auf die Torausbeute einer Mannschaft lockt. Deshalb ist es wohl kein Zufall, dass nur ein Eigengewächs, wie Gerd Müller es war, es dann im Endeffekt in die Top15 geschafft hat. Bei den meisten anderen Kandidaten war die Zeit bei Bayern einfach zu kurz, gerade relativ zu einer ganzen Spielerkarriere, wie es viele in den Top15 fast komplett bei Bayern verbracht haben….

      1. Elber, Makaay und Lewandowski haben die Top-15 denk ich alle recht knapp verpasst…

      2. bei den 10 Userlisten kam keiner der 3 genannten Stürmer über eine Nennung hinaus, nur Makaay bekam überhaupt eine. Nachdem wie bereits erwähnt es bei den kanppen Kandidaten für Platz 15 jeweils um 4 Nennungen ging gehe ich davon aus, dass die 3 wohl auch bei MSR nicht bei den knapp an der Top15 gescheiterten Kandidaten (meine aufgrund der Userlisten erwarteten Kandidaten siehe weiter oben) dabei sein werden.

        Aber auch das werden wir bald erfahren, wie Maurice in der Diskussion zum Top15-Eröffnungsartikel versprochen hat…

  14. Hier hat der ein oder andere schon wieder “das Hirn zur Faust geballt”!
    Da machen sich 15 Leute die Arbeit und versuchen die nach ihrer Auffassung / Punktsystemen /etc die besten 15 auszusuchen und noch den passenden Text dazu zu schreiben. Und was ist der Dank – Gemecker!

    Und dabei weiß doch jeder, dass es gerade in unserem Land nicht nur 40 Mio Bundestrainer gibt, die alles wissen – manche auch noch besser, sondern auch noch tausende von Fans in den diversen Altersklassen, die sowieso alle ihre eigene Sichtweise haben. Und für den einen ist eben der Spieler X der Größte, der jemals auf diesem Planeten gegen einen Ball getreten hat – und für den anderen ist es eben der Spieler Y, dem der Spieler X ja nicht das Wasser reichen kann.
    Und wenn man dann auch noch das Pech hat, dass in den letzten 50 Jahren dieser Verein mehr oder weniger die Bundesliga dominiert und ganze Phasen geprägt hat, können wir jetzt auch noch anfangen zu diskutieren, welche der letzten 25 Meisterschaften die wichtigste war, welcher Europapokalsieg der Bedeutendste und welcher Pokalsieg der wertvollste war.
    Und genau wie bei den Titeln wird man auch bei den Spielern nie auf einen Nenner kommen.
    Also ruhig bleiben, diese Auswahl, die man sicher diskutieren kann – oder nicht – zur Kenntnis nehmen und den 15 für ihre Arbeit Anerkennung zollen!

    In diesem Sinne – Allen einen Guten Rutsch und ein erfolgreiches Jahr 2019

    Antwortsymbol1 AntwortKommentarantworten schließen
    1. “Hier hat der ein oder andere schon wieder “das Hirn zur Faust geballt”!”
      im Endeffekt ist es doch im Grunde wieder nur ein Einzelner (ähnlich wie beim Artikel davor zu Top12-15 auch wieder der opening post, drum halt leider wieder etwas nervig exponiert) der bei insgesamt aktuell 51 Beiträgen “aus dem Rahmen” fällt, das würde ich jetzt mal nicht zu hoch gewichten bzw. a la “don’t feed the troll” ist es doch meistens das Beste sowas zu ignorieren statt dann auch noch besonders viel Aufmerksamkeit zu geben.

      “Und genau wie bei den Titeln wird man auch bei den Spielern nie auf einen Nenner kommen.”
      wie weiter oben aufgeführt – wenn 10 User und 15 MSR-Experten voneinander unabhängig Listen erstellen und man dann höchstwahrscheinlich (bald werden wirs wissen) bei 14 von 15 Spielern der Top15 in beiden Gruppen Übereinstimmung bekommt, würde ich viel eher sagen, dass es äußerst überaschend ist wie sehr man bei sowas dann doch auf einen gemeinsamen Nenner kommen kann…

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