Vorschau: FC Bayern München – Paris Saint-Germain

Justin Trenner 07.04.2021

Paris erlebt eine recht durchwachsene Saison. Vor wenigen Wochen erst wurde Thomas Tuchel trotz seines Erfolgs in der vergangenen Spielzeit entlassen. Neuer Mann an der Seitenlinie ist Mauricio Pochettino. Der Argentinier weiß, wie man eine individuell unterlegene Mannschaft ins Champions-League-Finale führt, doch dort scheiterte er damals mit Tottenham an Liverpool.

Seine Bilanz gegen den FC Bayern ist nicht sehr ruhmreich – aber zugegebenermaßen auch noch nicht sehr breit aufgestellt. Ein einziges Duell mit dem Rekordmeister aus Deutschland gab es, dieses wurde mit 2:7 verloren. Unvorstellbar, dass den Münchnern gegen Pochettinos neues Team ein ähnliches Kunststück gelingt. 20 Pflichtspiele absolvierte Paris unter seinem neuen Trainer bereits. Die Bilanz? Okay. 14 Siege, 2 Unentschieden, 4 Niederlagen – nichts, was in der französischen Hauptstadt oder in Qatar zu Jubelstürmen führt, aber auch keine handfeste Krise.

Pochettino beerbte Tuchel auch nicht aus sportlichen Gründen, sondern weil der abermals mit der sportlichen Leitung des Klubs aneinander geraten war. Ergebnistechnisch hat sich nicht viel getan seitdem und fußballerisch ist zumindest fraglich, ob die Veränderungen dazu führen, dass Paris seinen großen Traum vom Champions-League-Sieg diesmal erfüllen kann.

Große Träume, wenig Substanz

Denn auch wenn über die Details der Streitpunkte zwischen Tuchel und der sportlichen Leitung nur wenig bekannt ist, so muss man kein Insider sein, um offensichtliche Knackpunkte zwischen Trainer und Kaderplanern zu entdecken. Der Kader wird den eigenen Ansprüchen nicht gerecht. Über die letzten Jahre hinweg gab es viele große Namen an der Seitenlinie. Sie alle scheiterten entweder daran, die vielen Stars zu einer Einheit zu formen oder an der Zusammenstellung der Spielertypen. Vorne, das haben die meisten PSG-Teams der letzten Jahre gemein, gab es stets Potential für Spektakel. Zlatan Ibrahimović, Edinson Cavani, Ángel Di María, Kylian Mbappé oder Neymar – sie alle sind oder waren absolute Top-Spieler für das Angriffsdrittel oder knapp davor.

Hinten war man hingegen sehr abhängig von den Leistungen des Kapitäns: Thiago Silva. Der Brasilianer hielt den Laden so gut zusammen, wie er ihn nur zusammenhalten konnte. Die ganz große Qualität fehlte neben ihm aber zu oft und so konnte sein Weggang auch nicht richtig kompensiert werden. Im Mittelfeld gab es in den letzten Jahren viel Licht und Schatten. Neben Marco Verratti gab und gibt es auch andere Spieler mit großem Potential. Doch nur selten gaben einem die Auftritte von Paris auf höchstem Niveau das Gefühl, dass die vielen Einzelteile gut zueinander passen.

Tuchel war der erste Trainer, dem das zusammensetzen der Puzzleteile so gut gelang, dass er Paris ins Finale der Champions League geführt hat. Er hat das Team strategisch sowie taktisch ausbalanciert und dafür gesorgt, dass alle Mannschaftsteile verstehen, dass sie ohneeinander nichts wert sind. Am Ende scheiterten er und seine Mannschaft denkbar knapp an den Bayern. Und wenige Monate später musste der Macher dieses Erfolgs wieder gehen. Die Diskrepanz aus den Summen, die Paris in den letzten Jahren in den Transfermarkt gepumpt hat, den eigenen Ansprüchen und dem, was den Trainern letztendlich im Kader zur Verfügung steht, ist einfach zu groß.

Schafft Pochettino, was vor ihm keiner schaffte?

Nun soll sich also Pochettino versuchen. Jemand, der Fußball etwas anders interpretiert als Tuchel, der den Fokus mehr auf Kontersituationen und (Gegen-)Pressingmomente, weniger aber auf kontrollierten Ballbesitz legt. Was beide aber gemeinsam haben: Sie denken nach vorn. Vertikalität (vielleicht sogar eher Diagonalität) und Tempo sind auch unter dem neuen Trainer entscheidende Faktoren für Paris geblieben. Vielleicht ist das Spiel sogar noch direkter geworden.

Pochettinos Mannschaften sind bekannt dafür, dass sie schnörkellos und direkt in die Spitze spielen wollen. Das wird auch sein Plan gegen die Bayern sein. Der Argentinier experimentiert nicht viel innerhalb seines vorgegebenen Rahmens. Paris wird sehr wahrscheinlich mit einer Viererkette starten. Die einzige Frage wird sein, ob er im Zentrum auf eine 1-2- oder 2-1-Staffelung setzt.

Die Bayern dürfen sich aber in beiden Fällen auf ein sehr intensives Spiel einstellen. Pochettino hat schon mit Tottenham ein hohes und aggressives Pressing spielen lassen. Das hat sich in Paris bestätigt. Im Normalfall geht es darum, dem Gegner so wenig Zeit wie möglich in der Entscheidungsfindung zu geben. Ähnlich also wie bei den Bayern selbst. Interessant ist vor dem Aufeinandertreffen aber, dass beide Teams nicht auf ihrem besten Level sind. Einerseits gebeutelt durch Ausfälle und andererseits weil die Belastung enorm hoch ist.

Beide Teams könnten von ihrer Idealvorstellung abweichen

Durchaus vorstellbar also, dass Pochettino die Flamme seiner Mannschaft nur in einigen Spielphasen voll aufgehen lässt. Beim 4:1-Erfolg über Barcelona kam sein Team beispielsweise nur auf 16 Pressures im Angriffsdrittel (also Momente, in denen sich ein Spieler dem Ballbesitzer des Gegners auf mindestens 3,5 Meter Abstand annähert). Zum Vergleich: Als Bayern mit 8:2 gegen Barça gewann, kamen sie auf 60 Pressures. Pochettino legt sich hier also keinesfalls auf ein Angriffspressing fest, sondern passt je nach Gegner Höhe und Art des Anlaufens an.

Zumal auch er weiß, dass er mit Neymar und Mbappé nicht die besten Pressingspieler in seinen Reihen hat. Auf hohem Niveau ist es sinnvoller, sie in einer etwas tieferen Formation zu integrieren, in der sich beide auf das Zustellen von Räumen fokussieren können. Das wird gegen die Bayern passieren. Die beiden Ausnahmespieler werden versuchen, die Passwinkel auf die Schaltzentrale (Kimmich, Goretzka, Müller) zu erschweren oder gar zu verunmöglichen. Gegen den Ball bieten sich Pochettino dann verschiedene Grundausrichtungen: Das klassische 4-4-2 ist normalerweise das Mittel seiner Wahl, doch auch ein 4-Raute-2 hat er im Laufe seiner Karriere schon häufiger im Pressing spielen lassen. Durchaus denkbar, dass der Trainer in München auf einen der vier Offensivspieler verzichtet (in dem Fall wäre Moise Kean wohl raus) und dafür etwas mehr Kompaktheit im Mittelfeld anvisiert.

Auch im klassischen 4-4-2 ist Paris im Mittelfeld aber sehr kompakt und aggressiv unterwegs. Wird vorne oft nur zugestellt, so suchen die Franzosen hier schon viel eher die Zweikämpfe, um den Gegner auf die Außenbahnen zu lenken, oder ihm den Ball direkt abzunehmen. Auch wenn PSG wichtige Spieler im Mittelfeld wegbrechen, sind sie in der Lage, Bayerns Pässe nicht nur abzufangen, sondern auch schnell in die Spitze zu spielen. Neben Verratti (Covid-19) wird vor allem Leandro Paredes fehlen (dritte gelbe Karte). Der Argentinier ist das Herzstück im Spielaufbau und dafür zuständig, das Tempo zu bestimmen. Mit seinen gefährlichen Diagonalbällen wäre er eine wichtige Waffe gegen die Bayern gewesen.

Paris mit dem Ball: Schnell und direkt

Paredes ist jemand, der dem Team auch mal Ruhe gibt. Das ist für Pochettino insbesondere deshalb wichtig, weil er von seinen Spielern ein hohes Tempo erwartet. Im Idealfall soll der Ball mit wenigen Kontakten in die Spitze gespielt werden, um gegnerischen Mannschaften gar nicht erst die Möglichkeit zu geben, die Aufbauspieler unter Druck zu setzen. Dass das einerseits nicht über 90 Minuten geht und andererseits eine erhöhte Geschwindigkeit stets mit einer höheren Fehlerquote einher geht, ist ebenfalls klar. Deshalb braucht es Spieler wie Paredes, die unter Gegnerdruck kluge Entscheidungen treffen und die Mitspieler auch mal durchatmen lassen.

Auch Verratti ist eigentlich jemand, der dafür zuständig ist, in den Achterräumen den Takt mitzubestimmen. Dass beide im Hinspiel ausfallen, ist ein herber Verlust für Paris. Strukturell muss Pochettino nun Wege finden, das Mittelfeldzentrum einzubinden. Idrissa Gueye ist eher vom Schlag “Abräumer” und weniger bekannt dafür, die feine Klinge im Spielaufbau auszupacken. Sollte er auflaufen, ist er eher dafür zuständig, die gegnerischen Spieler zu nerven. Beim 4:2-Sieg gegen Lyon spielte mit Danilo Pereira neben Gueye jemand, der schon eher in der Lage ist, die Rolle von Paredes auszufüllen – aber auf dem notwendigen Niveau? Fraglich.

Auf dem Papier ist Ander Herrera der bestmögliche Ersatz. Der Spanier zeigte auch vor einigen Monaten im Finale gegen die Bayern, dass er herausragende Pässe spielen kann. Er ist der Spielgestalter, den Pochettino womöglich in München braucht, wenngleich er nicht ganz so komplett ist wie Paredes. Nur hat Herrera zuletzt keinen Rhythmus gefunden. Nachdem er im Januar und Februar viele Spiele verpasste, kam er zuletzt nur unregelmäßig zum Einsatz.

Grundstruktur: Hohe Außenverteidiger, Halbraumfokus und dynamisches Bewegungsspiel

Für Pochettino ist das zentrale Mittelfeld von großer Bedeutung. Nicht nur, weil mindestens einer der beiden tiefer positionierten Mittelfeldspieler dafür zuständig ist, das Spiel mit aufzubauen, sondern auch weil die Außenbahnen einen wesentlichen Faktor im Spiel nach vorn bilden. Der Argentinier arbeitet zumeist mit eingerückten Flügelangreifern und nachschiebenden Außenverteidigern, die die Breite geben. Die Aufgabe der Spieler im zentralen Mittelfeld ist es, im Spielaufbau die Absicherung der Außenverteidiger zu übernehmen, nach Eröffnung aber auch effizient nachzuschieben, um die Lücke vor sich zu schließen. Sie pendeln also als Bindeglied zwischen den Dritteln.

Das funktioniert wie hier dargestellt mit einem Sechser, der sich zwischen die Innenverteidiger fallen lässt und es denen somit ermöglicht, breiter aufzufächern. In dem Fall sind die Achter dafür zuständig, die Mannschaftsteile zu verbinden.

Es funktioniert aber auch mit einer klareren Doppelsechs, wo sich einer der beiden Mittelfeldspieler diagonal neben die Innenverteidiger fallen lassen kann, um den gleichen Effekt zu erzielen. In der Folge sind dann die Zehner und der verbliebene Sechser dafür zuständig, das Mittelfeld passend zu besetzen. Nicht immer schieben zudem beide Außenverteidiger hoch. Oft sichert der ballferne Außenverteidiger hinten mit ab, was es den nominellen Mittelfeldspielern ermöglicht, den ballnahen Halbraum zu überladen.

Denn das ist ein wichtiges Stilmittel unter Pochettino: Die höheren Halb- und Zwischenräume sollen möglichst gut besetzt sein, um sie über die Außenspieler zu erreichen. Dafür nutzt der Trainer viele diagonale Pässe. Ein typischer Spielzug unter ihm sieht so aus, dass sich ein Mittelfeldspieler in die Aufbaukette fallen lässt, um den Gegner vertikal auseinander zu ziehen. Anschließend erfolgt die diagonale Eröffnung auf einen der Außenverteidiger. Die meisten Gegner werden nun anfangen, druckvoll zu verschieben. Auch für die Bayern ist das ein Signal zum Pressing.

Noch bevor der Außenverteidiger den Ball erhält, sollen sich die Mittelfeldspieler und Angreifer aber innerhalb eines dynamisch interpretierten Positionsspiels so positionieren, dass der Außenverteidiger möglichst direkt einen weiteren diagonalen Pass zurück in die Spielfeldmitte oder mindestens in den Halbraum spielen kann. Pochettino nutzt also nicht allein vertikale Pässe, um Pressinglinien zu überspielen, sondern geht häufig den “Umweg” über einen dritten Spieler. Dabei setzt er größtenteils auf die Intuition seiner Spieler, die sich relativ frei bewegen können. Wichtig ist, dass die entsprechenden Räume besetzt sind. Egal von wem.

So knackt Bayern Paris

Paris ist zweifellos gut aufgestellt und in der Lage dazu, die Bayern zu schlagen. Trotzdem dürfte der amtierende Champions-League-Sieger favorisiert sein. Der Knackpunkt aus Sicht von Hansi Flick ist, wie gut seine Mannschaft die beiden Ausnahmespieler in der Offensive in den Griff kriegt, ohne sich selbst zu sehr einzuschränken. Der Schlüssel dafür liegt im eigenen Pressing.

Zuletzt konnten die Bayern sich in der Defensive etwas stabilisieren, indem die Außenverteidiger weniger offensiv agiert haben und nur selten bis weit in die gegnerische Hälfte schoben, wenn der Ball nicht in den eigenen Reihen war. Pressingdruck für die gegnerischen Flügelspieler gab es zumeist von den offensiven Außenstürmern. Gegen Paris ist eine solch dosiertere Version von Flicks Vollgaspressing ebenfalls vorstellbar. Zumal man so die hochschiebenden Außenverteidiger der Franzosen besser kontrollieren kann. Auch wenn es angesichts der letzten Wochen und Monate unwahrscheinlich scheint, ist Lucas Hernández vielleicht sogar eine Option in Flicks Gedankenspielen, um defensiv Stabilität reinzubringen. Im Vergleich zu Alphonso Davies ist er der bessere Zweikämpfer und auch im Stellungsspiel stärker. Der Kanadier könnte so auch als Option für die Offensive eingeplant werden, wenn in der zweiten Halbzeit nochmal nachgelegt werden muss. Andererseits ist Davies am kommenden Wochenende immer noch gesperrt, was bedeuten würde, dass er dann drei Spiele in der Startelf außen vor gewesen wäre.

Für die Bayern wird es unabhängig vom Personal entscheidend sein, dass sie stets den Rücken ihrer Mitspieler gut im Blick haben und dafür sorgen, dass Paris die Passwege zu Neymar, Mbappé und Co. gar nicht erst findet. Unter Flick ist das Pressing sowieso immer von großer Bedeutung, aber in diesem Spiel vielleicht noch einen Tick mehr als sonst. Bayern hat im Hinspiel die Chance, Paris ohne Paredes und Verratti im Mittelfeld kalt zu erwischen. Insofern ist damit zu rechnen, dass die Münchner von Beginn an druckvoll agieren werden.

Ein weiteres Indiz dafür ist, dass Flick von der Bank nicht viel nachlegen kann. Die erste Elf bringt zwar reichlich Qualität mit, doch dahinter wird es abermals eng. Für die Offensive steht nur Jamal Musiala zur Verfügung. Gegen Leipzig präsentierten sich die Bayern 45 Minuten sehr stark und ausbalanciert, aber im zweiten Durchgang fiel es ihnen schon schwerer, das Tempo mitzugehen. Gegen Paris braucht es mehr von dem, was in der ersten Halbzeit gezeigt wurde. Dazu zählt auch die Einbindung von Eric Maxim Choupo-Moting. Gegen Leipzig war er lange ein wichtiger Faktor für die Entlastung nach vorn gegen Leipzigs Pressing, weil er sich nicht nur clever zwischen den Linien positionierte, sondern auch mit dem Ball kluge Dinge anzufangen wusste.

Wie RaBa wird auch Paris mit einer Viererkette starten. Das könnte Müller und Choupo-Moting entgegenkommen. Beide sind sehr dynamische Spieler, die viel in Bewegung sind und so möglicherweise Räume für Leroy Sané und Kingsley Coman erlaufen können. Gerade wenn einer oder gar beide Außenverteidiger der Pariser höher positioniert sind, kann Bayern das in Umschaltsituationen vielleicht für sich nutzen.

Was für ein Spiel wird es?

Für beide Teams könnte die eigene Personalsituation ebenso auf den Matchplan Auswirkungen haben wie die des Gegners. Beide sind in einer anderen Verfassung als noch im Finale des vergangenen Sommers. Im Rückspiel werden die Bayern aller Voraussicht nach ausgeruhter sein, weil sie sich in der Liga etwas mehr Rotation erlauben können. Jetzt aber hat Paris trotz eigener Baustellen im Mittelfeld die Möglichkeit, Bayern im eigenen Stadion wehzutun und das eine oder andere Auswärtstor mitzunehmen.

Was für ein Spiel es letztendlich wird, lässt sich nur schwer vorhersagen. Im Normalfall wäre es wohl eines, in dem die Bayern den Ball häufiger haben und Paris darauf lauert, Neymar und Mbappé ins Laufen zu bekommen. Doch Flick hat zuletzt bewiesen, dass er anpassungsfähig ist. Druckvoll werden die Bayern mit Sicherheit agieren – aber nicht, wie schon oft gesehen, um jeden Preis.

Auf dem Papier sind die Münchner das reifere und ausbalanciertere Team. Während sich Paris immer wieder selbst ein Bein stellt, haben die Bayern in den letzten Wochen schon eher zurück zu sich selbst gefunden. Erst am letzten Wochenende hat der amtierende Champions-League-Sieger mal wieder gezeigt, dass er da sein kann, wenn es drauf ankommt.

Diese Qualität ließ Paris häufig vermissen. Gegen die Bayern wollen sie zeigen, dass sie zu den Großen gehören. Und sollte es wirklich gelingen, wird es in Paris diesmal vielleicht sogar den kleinen Ansatz eines Jubelsturms geben. Was hingegen Qatar betrifft: Dort wird es in jedem Fall den einen oder anderen Menschen geben, der sich über das Ergebnis freut. Nicht umsonst wird im Internet hier und da über den Qlassico gescherzt.



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  1. Ich hoffe Hansi hat sich angeguckt, wie Real Liverpool zerlegt hat: Immer wieder, um die hohe Position der Außenverteidiger auszunutzen, hohe Pässe über die Viererkette. Wenn Phonzy spielt, sehe ich diese Gefahr bei uns auch. Ansonsten sehe ich ein knappes Spiel. Hoffentlich 1:1, 2:1 sowas in der Art. Da wir von der Bank aus nicht offensiv nachlegen können (es sei denn Hansi macht was komplett verrücktes und Sülinho spielt auf dem Flügel) müssten die Spieler auf dem Platz ihr konsequentes Pressing 90 Minuten durchhalten um die Paris Angriffe zu unterbinden. Bin skeptisch ob das gelingt. Neymar ist zwar, wie gegen Lille gesehen, noch nicht bei 100 Prozent aber Mbappe reicht im Zweifelsfall eine Unkonzentriertheit und eine Chance um ein Tor zu erzielen. Denke PSG trifft zumindest einmal. Wir haben das Problem, dass ich nicht daran zweifle, dass wir uns Chancen herausspielen können, ECM und Sane sind aber nun nicht die kalten Finisher, die man bräuchte, um diese zu verwandeln. Hoffe es gibt keinen Chancenwucher und zumindest 1-2 Tore von uns

  2. Könnte man bei der UEFA einen Antrag auf eine Verschiebung des Spiels stellen, würden beide Teams wohl gerne drauf unterschreiben. PSG fehlen von der eigentlichen Wunschaufstellung 4 Leute. Die beiden AV sind nicht die Wunschlösung und auch im zentralen Mittelfeld würde man wohl gerne anders auflaufen. Zudem würden Neymar aus PSG-Sicht ein paar Spiele mehr Praxis auch nicht schaden. Somit sehe ich uns trotz der Ausfälle von Lewandowski und Gnabry leicht im Vorteil.
    Ich sehe neben Musiala durchaus noch Möglichkeiten für offensive Umstellungen. Die fehlenden Offensivoptionen muss man sich im Zweifelsfall dann eher durch Umstellungen während des Spiels besorgen. Davies könnte einen evtl. müde werdenden Coman oder Sane entlasten, entweder als Joker oder indem man ihn dann vorzieht und Hernandez bringt. Auch Goretzka könnte man weiter nach vorne bringen und dann Müller auf den Flügel schicken. Dafür könnte man dann Martinez einwechseln bzw. Alaba ins Mittelfeld ziehen und dafür Süle bzw. Boateng von der Bank bringen. Ich könnte mir sogar vorstellen, für einen platten Choupo-Moting Goretzka ab der 70. Minute ins Sturmzentrum zu stellen.

    Antwortsymbol2 AntwortenKommentarantworten schließen
    1. Das sind dann aber alles Optionen, die dir den Rhythmus des Spiels zerstören können. Und rein vom Niveau her ist es auch nicht zwingend das, was man in solchen Spielen auf diesem Niveau gern hätte. Alternative Lösungen gibt es immer, aber ich glaube, wir sind uns einig, dass das nicht optimal ist. Noch nett formuliert.

      1. Definitiv ist es keine Wunschvorstellung. Wenn allerdings 3 von 8 Offensivspielern ausfallen, ist es eben rein quantitativ schon klar, dass man neben den 4 Offensiven in der Startaufstellung nur noch 1 Alternative auf der Bank hat. Dass man als Trainer in der Abwehr bzw. im zentralen Mittelfeld der Statik des Spiels wegen ungern etwas ändert, ist klar. Bevor sich aber ein Offensivspieler in der Schlussphase nur noch durchschleppt, würde ich es in Kauf nehmen, vor allem wenn die Alternativen für den Defensivbereich dann doch noch ziemlich namhaft sind. Angesichts der Ausfälle von Paris sollte man nämlich drauf hoffen, in der Schlussphase noch nachlegen zu können. Spieler, die nicht regelmäßig zum Einsatz kommen, tendieren eher dazu, zum Spielende hin, Fehler zu machen. Wenn also z.B. Kehrer zum Spielende hin nicht mehr der Frischeste ist, ist es essentiell, dass man ihn gezielt unter Druck setzt. Wenn Coman dazu wegen intensiver Minuten zuvor nicht mehr in der Lage ist, würde ich ein Vorziehen von Davies und eine damit verbundene Umstellung in der Abwehr in Kauf nehmen. Ich rechne schon mit Davies in der Startelf. Die bisherige Saison zeigte deutlich, dass – egal wie solide Hernandez spielte – Davies in Flicks Gunst meilenweit vorne liegt und er Davies niemals aus taktischen Gründen draußen lassen würde.

  3. Mich würde es nicht wundern, wenn es ein ähnliches Spiel wie gegen Leipzig wird mit wenig grossen Torchancen (gegen Leipzig war es 0,6 : 0,6 xG). Wir sind aber Favorit, weil wir im Mittelfeld deutlich besser aufgestellt sind. Die Stimmung vor dem Spiel ist eine diffuse Mischung: Pandemie-Müdigkeit und immer wieder Boateng/Flick Unruhe auf der einen Seite, wichtige Siege in der Bundesliga auf der anderen Seite. Letztlich wird es auch dieses Jahr in der CL wieder darauf ankommen, wer im Endspurt nochmal richtig Gas geben kann. Potenziell sehe ich uns da durchaus in der Lage, im Hinblick auf Belastungssteurung sind wir aber schon extrem am Limit. Hoffentlich ist PSG nur ein unspektakuläres Vorspiel für den grossen Showdown gegen City im Halbfinale.

    Antwortsymbol3 AntwortenKommentarantworten schließen
    1. Ich bin auch eher optimistisch, was PSG angeht. Das Hinspiel gegen ManCity (oder doch gegen den BVB?) wäre dann in der vierten englischen Woche in Folge. (1. Woche: gegen Paris, 2. Woche: in Paris, 3. Woche: Buli gegen Leverkusen). Bis dahin dürften einige Spieler wirklich auf dem Zahnfleisch daherkommen. Evtl. schaut es aber personell bis dahin wieder besser aus in der Offensive, denn Gnabry, Costa und auch Lewandowski könnten bis Ende April schon wieder einsatzbereit sein. Das Hinspiel wäre übrigens in München, was zumindest den Reisestress erspart. Vor dem Rückspiel hätten wir tatsächlich eine ganze Woche Pause, denn am Wochenende zwischen den beiden Halbfinal-Spielen ist keine Bundesliga, sondern DFB-Pokal-Halbfinale. Vor diesem Hintergrund muss man erst Recht dem BVB für nächste Woche die Daumen drücken, denn die hätten dann dazwischen noch ein Pokalspiel zu absolvieren. ManCity dürfte bis zum 1. Mai sogar schon rechnerisch Meister sein. Selbst wenn nicht, stünde einer Total-Rotation nichts im Wege. Die Stammelf würde also genau wie wir am 1. Mai die Beine hochlegen fürs Rückspiel in Manchester. Das wäre dann wirklich ein Showdown deluxe.

      1. Du schaust aber schon weit in die Zukunft.
        Da werfe ich gerne 5 Euro ins Phrasenschwein und sage wir täten gut daran von Spiel zu Spiel und von Runde zu Runde zu schauen.
        Nicht das am Ende das Halbfinale Dortmund gegen Paris lautet.

    2. Glaube ich auch und tippe aufs selbe Ergebnis, 1:0. Was eine exzellente Ausgangsposition für ein Rückspiel mit Lewandowski wäre.

  4. Es wird ein klarer Sieg
    Taktisch ein sehr einfaches Spiel denn es geht ausschließlich um Mitigation von Fehlern und Gegentreffer

    Antwortsymbol1 AntwortKommentarantworten schließen
    1. Klingt womöglich provokativer, als es gemeint ist, aber : geht es nicht immer um Minimierung (halte ich hier für den passenderen Ausdruck) von Fehlern und Gegentreffern? Das gestrige – gute – Spiel des BVB gegen City war dafür ja der beste Beleg.

  5. Ich glaube, dass das Flick-Thema durch ist. Und zwar im negativen Sinne.
    WIr haben jetzt Entscheidungswochen, aber so wie Flick momentan jede Gelegenheit nutzt klar zu stellen, dass er unzufrieden mit der Situation ist, so dünnhäutig, so gibt man sich nicht, wenn man bleiben will. Das vertagt man, regelt das intern und lässt sich nach außen nichts anmerken. Und ständig arbeitet die Bild an dieser Agenda. Außer Brazzo fällt mir da keiner ein, der einen Nutzen davon hätte, dass die BILD ständig über die Befindlichkeiten und Parteien Bescheid weiß und darüber täglich berichtet.

    Wenn ich die Wahl (habe ich aber nicht) hätte zwischen Sportvorstand und Trainer würde ich auf Flick setzen.
    Brazzo lag mir in vielen Dingen zu oft daneben. Schon bei der Tuchek/Kovac Nummer. Und ich finde das Verhalten von Ihm auch fahrlässig, dieses Kompetenzgerangel. Er scheint Uli noch hinter sich zu haben und das ist gar nicht gut, gerade bei dem sich abzeichnenden Machtvakuum des Rummenigge/Kahn-Wechsels.

    Schade. Aber nach 6 Titeln brauchts wohl etwas Disruptives.

    Antwortsymbol8 AntwortenKommentarantworten schließen
    1. Flick möchte mehr Mitspracherecht bei der Kaderplanung, also nichts anderes als eine komplette Veränderung unserer Vereinsstruktur.
      Aber was qualifiziert ihn da eigentlich für?
      Momentan gibt es genau zwei Spieler, die eindeutig Flick zuzuordnen sind, namentlich Sarr und Dantas.
      Sarr ist ein Komplettausfall und die Meinung, dass Dantas ein Guter ist, hat Flick wohl im ganzen Verein exklusiv.
      Ein guter Trainer ist noch lange kein guter Kaderplaner und vielleicht fehlt es ihm auch am Blick auf das große Ganze. Zitat: “Nein. Ich kenne keine Klauseln, kenne die Verträge der Spieler nicht. (…)”
      Bevor ich also ständig meinen Vorgesetzten dumm komme, würde ich dem Schuster raten bei seinen Leisten zu bleiben und sich auf das zu konzentrieren, was er nachweislich gut kann.

      Ich wünsche mir wirklich, dass er lernt wie eine Hierarchie funktioniert und uns noch lange erhalten bleibt, aber wenn er den charakterlich schwachen Weg wählt und Vertragsbrüchig wird, nur weil der Verein nicht komplett nach seiner Pfeife tanzt, wünsche ich ihm eine gute Reise.
      Der Verein ist größer als einzelne Personen.

      1. Au backe! Ein Trainer, der alles gewinnt, was es zu gewinnen gibt, darf nicht mehr Mitspracherecht bei der Kaderplanung fordern? Wann denn dann? Klopp hat auch seinen Kader bei Liverpool planen können – das Ergebnis gibt ihm in jeder Hinsicht Recht. Und das will man Hansi Flick nach seinen Verdiensten nicht zugestehen?

        By the way: Der FCB liegt 0:2 zurück. Wie ich es getippt habe: In Leipzig Sieg, gegen Paris wird es nicht reichen.

        Aber es gibt ja noch zweite HZ und Rückspiel …

      2. In jedem vernünftigem Verein hat der Trainer, so man mit ihm die ganze Saison plant, ein Mitspracherecht bei der Kaderplanung. Warum auch nicht – daß Flick für den Fehleinkauf Sarr “verantwortlich” ist, ist ja auch nur Tobis Interpretation eines Interviewschnipsels mit Sarr, eine Interpretation, die wirklich nicht eindeutig ist. Ich teile sie nicht, zumal Flick vor einiger Zeit mal erwähnt hat, daß Dest der “Wunschspieler” für diese Position war.

        Wie auch immer – der Umgang mit Boateng, einem von Flicks Stammspielern, spricht jedenfalls Bände. Ich hoffe der Sportvorstand weiß, was er tut. Denn zumindest einen neuen Trainer sollte man diesmal vielleicht schon 1-2 Tage vor Ende der Transferperiode im Auge haben… Auch wenn Last-Minute-Transfers Salihamidzics Kernkompetenz sind :) Es ist schon reichlich sonderbar, was im Verein abläuft. Die Mannschaft spielt nach einem Sack von Titeln eine sehr respektable Folgesaison, und man hat dennoch den Eindruck, daß es einigen Personen mehr um die eigene Machtposition als um das Wohl des Vereins geht.

        Aber vielleicht ist mein Pessimismus ja fehl am Platz, sowohl vereinspolitisch als auch CL-sportlich. Mal sehen, ob die Chancenverwertung in Halbzeit 2 besser wird…

      3. @Holdor: Ich sehe es auch so, dass man Flick mehr Mitspracherecht einräumen sollte, solange sein Vorgesetzter noch weniger Erfahrung aufzuweisen hat. Das hat auch nichts mit Hierarchie zu tun, das ist einfach kluges Handeln. Aber dafür müsste sein Vorgesetzter mehr Souveränität besitzen, die er aber nicht hat, weil er ganz offensichtlich kein gesundes Selbstbewusstsein hat. Ansonsten könnte er es nämlich aushalten, dass der Trainer seine Komeptenz in der Sache einbringt.

      4. @Holdor:
        Haben wir anderen Trainern auch nicht, oder ?
        Und Flicks bisherige Wunschtransfers sind eben nicht die Überflieger.

        @JP:
        “Ich habe ganz gut gespielt. Ihr Trainer schätzte meine Leistung und sagte mir, er wolle mich holen”, sagte er bei RMC Sport.

        Was daran nicht eindeutig ist, müsstest du mir erklären.

      5. Dass bei einem stärkeren Mitspracherecht bei der Kaderplanung seitens des Trainers gleich die ganze Vereinstruktur verändert würde, das halte ich dann doch für übertrieben.
        Ich halte es im Gegenteil für absolut sinnvoll, dass sich Trainer, Sportdirektor und Vorstand auf eine Linie abstimmen.
        Warum? Weil wir mittlerweile ein respektable Anzahl an Trainern haben, die hochqualifiziert sind und jener Zeit entwachsen sind, in der man einfach Spieler vor die Nase gesetzt bekam und dann durfte man damit rumwurschteln.
        Deswegen meine Gegenfrage: Was genau qualifiziert Salihamidzic für seinen Posten?
        Er ist für mich von Hoeneß ohne Erfahrung in diese Position gehievt worden, wenn man will als Platzhalter, durch den Hoeneß weiter seinen Einfluß im Verein steuert.
        Ich sehe im übrigen auch keine Anzeichen dafür, dass Flick Salihamidzic “dumm kommt” und ich würde mich freuen, wenn er weiter seine fachliche Kompetenz einbrächte. Auch diese Zeiten sollten wir schön langsam hinter uns lassen, wo man einfach nur um der Hierarchie wegen seinen Mund zu halten hat.

      6. Ich sehe es auch so, dass man Flick mehr Mitspracherecht einräumen sollte, solange sein Vorgesetzter noch weniger Erfahrung aufzuweisen hat.

        Inwiefern hat Flick denn mehr Erfahrung in Sachen Kaderplanung?

      7. @SK:
        Kannst ja mal zu deinem Chef gehen und ihm sagen, dass er sein Maul halten soll.
        Also ich hätte dann ein Disziplinarverfahren am Hals.

        Ja, Salihamidcic kam ohne Erfahrung, aber die hat er mittlerweile gesammelt und durch einige wirklich gute Transfers dokumentiert.

  6. Ich hoffe inständig, dass Hansi Flick das noch rechtzeitig liest und Mauricio Pochettino kein deutsch kann – ansonsten sehe ich schwarz.

    Antwortsymbol4 AntwortenKommentarantworten schließen
    1. Pochettino lässt Kehrer oder Draxler übersetzen…

    2. @Alain Sutter: Du bist einfach unverbesserlich… ;-) Gut, dass das sonst keiner merkt oder es keinen stört.

      1. @Alexander

        Solange man die großen Jungs in Ruhe lässt, darf man sich im verbalen Sandkasten hemmungslos austoben…

      2. Oh, du darfst dich hier im verbalen Sandkasten immer austoben, auch gegen die großen Jungs. Aus den aufgeblasensten Ballons entfleucht nach einem Piekser die Luft oft besonders schnell (nimmt mich als Beispiel) und frischen Wind, der diese schale Luft verscheucht, kann man doch immer gebrauchen. Außerdem kenne dich doch, Pieksen ist deine Leidenschaft.

  7. Hernandez spielt! (Kicker) Deswegen verlieren wir zumindest heute nicht und Hansi hat bei den Einwechslungen mehr Variabilität.

  8. Hernandez spielt! (Kicker) Deswegen verlieren wir heute nicht und Hansi hat mehr Variabilität bei den Einwechslungen (Phonzy möglicherweise dann als offensiver Joker.)

  9. Wir starten mit der Leipzig-Aufstellung. Gut so dann haben wir mit Davies wenigstens noch jemanden auf der Bank um offensiv nachlegen zu können.

  10. Ein Königreich für einen Lewandowski

  11. Scheisse. Ich hab es irgendwie befürchtet. Dieses Jahr ist PSG unser Kryptonit. Ein Unentschieden sollten wir noch versuchen zu holen. Worum soll man dann nicht noch in Paris gewinnen. Aber eine Niederlage mit jetzt schon 2 Auswärtstoren für PSG wäre heftig.

    Antwortsymbol3 AntwortenKommentarantworten schließen
    1. Ich sehe persönlich keinen Unterschied in Einstellung, Einsatz und Spielanlage im Vergleich zum CL-Turnier im Vorjahr. Das einzige was unterschiedlich ist, ist der verschwenderische Umgang mit den eigenen Chancen und die Effektivität des Gegners.

      1. Da ist was dran. You win some, you lose some.

      2. Wir spielen deutlich besser als im Sommer. Nur das Ergebnis ist schlechter.

  12. Unfassbar die klar bessere Mannschaft liegt zurück??
    Wie bitter Goretzka und Süle schon in der ersten Halbzeit verletzt raus. Ich darf gar nicht daran denken das wäre irgendwas Ernstes.
    Das scheint heute nicht unser Tag zu sein.

  13. Bei Sané sieht vieles im Ansatz gut aus und dann passiert danach viel zu oft etwas völlig Enttäuschendes. Würde er doch einfach mal seine PS voll auf die Strasse bringen. Aber leider fehlt da doch fast immer was.

  14. Dieses Team hat Mentalität. Isso.

  15. Ja, bei Sané fehlt mir heute leider auch immer ein kleines Stück. Wenn er das auf den Platz bringen würde könnte er weltklasse sein. So bleibt es dann bei talentiert. Dafür packt Müller das Mentalitätsmonster + aus. Komisches Spiel. Kann sein wir gewinnen das noch 4:2 oder wir fangen uns nochmal so ein krummes Ding.

  16. Was ist das heute bloß für eine Riesenscheisse. Kann doch nicht wahr sein!

    Antwortsymbol1 AntwortKommentarantworten schließen
    1. Das Problem ist die Chancenverwertung. Lewa hätte jetzt schon 3 oder 4 Buden gemacht.

  17. Sollte da sich heute nicht mehr viel tun ist mit der Leistung im Rückspiel ist trotzdem noch was drinnen. Chancen erarbeiten sie sich immerhin.

  18. Letzter Post für heute. Holen wir noch ein Unentschieden gewinnen wir das Rückspiel in Paris. Bleibt es bei der Niederlage, dann war es das. Sind einfach zuviel Auswärtstore, als dass wir das mit 2 Toren Abstand in Paris gewinnen. Es sei denn Lewa macht einen auf Wunderheilung. – Ansonsten ist mir das in den letzten Minuten leider nicht mehr klar genug. Zuviel Schleifchen hier un dort.

  19. Können wir bitte Musiala für Sané bringen?

  20. Wer noch nicht wusste, warum wir nicht mit Boateng verlängern – jetzt sollte es allen klar sein. Tut mir leid, aber unsere aktuelle IV ist echt nicht CL-tauglich.

    Alaba ist geistig woanders, Süle ist im Tief und Boateng ist einfach über seinen Zenit hinaus. Eigentlich brauchen wir neben Upamecano noch einen Top-IV.

    Antwortsymbol12 AntwortenKommentarantworten schließen
    1. Das Geld haben wir leider schon ausgegeben für einen Spieler, der heute gespielt hat und mal wieder nicht die Abwehr stabilisiert hat. Die 80 Mios sind nun mal verbrannt ohne dass es einen halbwegs entsprechenden Gegenwert gibt.

      1. Hernandez hat noch am besten gespielt. Die Böcke haben die anderen geschossen. Alaba / Süle beim 0-2, Boateng beim 2-3

      2. Das war keine Leistung, die die 80 Mios rechtfertigt. Dafür muss er die Abwehr dirigieren, zusammenhalten und zahlreiche gefährliche Situationen unterbinden. Das habe ich nicht gesehen. Nur weil er heute nicht so schlecht war wie die anderen, ist er noch lange nicht so viel Ablöse wert. Da muss gerade in solchen Spielen eine ganz andere Leistung kommen. Sonst kannst du auch andere Spieler für weniger Geld holen.

      3. Als LAV muss man also die Abwehr dirigieren und zusammenhalten. :D
        Man lernt nicht aus.

      4. Nicht nur das, man muss auch dann, wenn man dann im Laufe des Spiels auf die linke IV rückt, dem rechten IV seinen Job erklären.

      5. Im Laufe des Spiels heisst ja konkret, daß er 1 Std in der IV gespielt hat (was einige anscheinend nicht mal erkannt haben, wenn sie ihn als LAV bezeichnen, aber das ist halt so, wenn man nicht so genau hinschaut oder keine Ahnung hat). Und als IV mit einem Preis von 80 Mios sollte schon die Abwehr dirigieren und zusammenhalten. Das war aber nicht zu erkennen. Da geht es ja nicht um Job erklären. Aber Situationen entschärfen, Kommandos geben und auch mal etwas retten, was kaum noch zu retten ist, darf man schon erwarten, wenn der Spieler 80 Mios gekostet hat. Doch weder in den 30 Minuten als LAV noch danach als IV hat er der Abwehrarbeit entscheidende Impulse gegeben.

      6. @Herrispezial:
        Bedank dich beim Trainer, der ihm kaum Gelegenheit gegeben hat sich auf der IV-Position zu etablieren. ;)

        Einfach wieder typisch. Die Fehler haben Andere gemacht, aber Hernandez ist trotzdem schuld. :D
        Den hat halt Brazzo geholt. Bei den Spielern bist du überkritisch, während du bei Spielern die vor Brazzo verpflichtet wurden immer sehr milde über Schwachleistungen hinwegsiehst.
        Da ist die Intention sehr durchschaubar.

      7. @Herrispezial: Kannst du vielleicht mal wieder von deinem hohen Ross herunterkommen? Um zu erkennen, dass Hernandez IV gespielt hat, muss man weder “genau hinschauen” noch “Ahnung haben”. Das hat neben dir auch jeder andere erkannt. Und von einem Spieler – der kein Stammspieler ist – zu fordern, dass er, sobald er dann doch mal spielt sofort den Abwehrchef gibt, halte ich für falsch. Und die Ablöse hat damit überhaupt nichts zu tun. Hernandez hat mMn dem Team durchaus “Impulse” gegeben, indem er einfach seinen Job gewissenhaft erledigt hat. Etwas was man über die anderen 3 IV an diesem Abend nicht unbedingt sagen kann.

      8. @Herrispezial: In seinen ersten beiden Spielzeiten hat Hernandez nicht gezeigt, dass die 80 Millionen-Ablöse gerechtfertigt waren. Noch hat er allerdings 3 Jahre Vertrag und ich hoffe, dass die Zeit kommt, in der er Spielpraxis auf der Position sammeln darf und wird, für die er eigentlich geholt wurde. Von daher ist ein abschließendes Urteil für mich noch nicht gerechtfertigt. Ein abschließendes Urteil gibt es dagegen für einen anderen Spielern. Da du ja so gerne mit hohen Zahlen jonglierst: Kennst du den 65 Millionen-Mann? Das ist meine neue Bezeichnung für Jerome Boateng. Sein Vertrag wurde im Dezember 2015 bis zum Ende der Saison 2021 verlängert und man geht von einem Jahresgehalt von 12 Millionen aus. Hat der 65 Millionen-Mann im Zeitraum von 2016 bis 2021 annähernd die Leistung gebracht, die dieses Gehalt rechtfertigen würde? Oder hat man hier auch eine Menge Geld verbrannt ohne dass es halbwegs einen Gegenwert gab? Das Argument mit dem wichtigen Turm in der Schlacht beim Triple-Sieg 2021 kann ich gleich mal mit folgenden Zahlen partiell entkräften: Beim CL-Turnier in Portugal spielte er in den drei Spielen von 270 Minuten gerade mal 140. Rechnet man die Nachspielzeit also noch dazu genau 50%. Und die Rückrunde der Saison 2019/20 war wohl noch eine der besseren seiner Phase ab 2016.

      9. Ablösesummen mit Gehältern zu vergleichen finde ich ja hochkreativ. Die Aussagekraft hinter diesem Vergleich bleibt mir indes verborgen, es sei denn, Hernandez war so erfreut darüber, daß er es uns wert war, 80 Millionen an Atletico zu überweisen, daß er beschlossen hat, fürderhin für lau & und eine lebenslange Versorgung mit Gratis-Lederhosen bei uns zu spielen.

      10. @JP: Natürlich kriegt Hernandez auch ein Batzen Geld von uns. Dass die Ablöse für ihn so hoch war, ist aber nicht seine Schuld. Wir können uns glücklich schätzen, dass wir Boateng 2011 für eine sehr günstige Summe bekommen haben. Im Transfermarkt des Jahres 2019 hätte selbst ein junger Boateng wohl über 50 Millionen gekostet. Der Boateng den wir 2011 kauften, war in seiner ersten Phase ein Toptransfer. Der Boateng, der Jahre 2016 bis 2021 war sicherlich nicht das Geld wert, dass man durch die Vertragsverlängerung 2015 in ihn investierte.
        Von daher finde ich den Vergleich zwar nicht perfekt, aber nicht ganz aus der Luft gegriffen, da @Herrispezial ja keine Gelegenheit auslässt, selbst bei ordentlichen Leistungen von Hernandez seine Ablöse einfließen zu lassen. Da darf man wohl auch bei einem Spieler, der sich zuletzt von den Topstürmern Haaland und Mbappe wie ein Anfänger austanzen ließ und gestern auch noch Fehlpässe zum Haareraufen fabrizierte, ein fürstliches Gehalt anführen.

      11. Dann sollten wir fairerweise von Hernandez zukünftig von dem 160 Mio Mann reden. Konservativ geschätzt.

  21. Sorry, aber da gehe ich überhaupt nicht mit. Dreckspiel, das wir nie verlieren dürfen. Aber gut, Dinge passieren. Wenn wir es nicht regeln, dann haut halt City die Pariser raus.

    Antwortsymbol2 AntwortenKommentarantworten schließen
    1. Wenn vorne Sané weniger dribbeln würde und wir Lewa gehabt hätten, dann hätte Paris heute 5 Buden kassiert. Aber so wurde zu viel verdaddelt und/oder vergeben.

    2. City muß erstmal selbst ins Halbfinale kommen… In einem Spiel kann viel passieren (hat man ja heute gesehen), und man soll in solchen Fällen die Psyche nicht unterschätzen. Das Team ist in den letzten Jahren so gut wie immer als klarer Favorit ausgeschieden, das hinterlässt auch ein paar Spuren.

  22. Unglaublich wir spielen die 90 Minuten an die Wand und dann verlieren wir das Spiel? Wie geht das eigentlich?
    Heute sollten wir auf jeden Fall stolz auf dieses Team sein. Absolut respektable Leistung.

  23. Trotz der Niederlage ist noch alles möglich: Navas hat nicht nochmal so einen Sahnetag. Die Chancenverwertung kann nur besser werden. Und der Schiri wird ein anderer sein…
    Süle und Goretzka hoffentlich ohne ernsthafte Blessuren.

  24. Unnötigste Niederlage ever!!!

    Bin aber auch stolz auf die Jungs!
    Und noch sind wir nicht raus. Bei dem Willen, den diese Truppe hat, ist ALLES möglich…

  25. Auweia. Top Mannschaft läßt uns anrennen und kontert uns dann aus. Da hat der Bundes-Hansi wohl Lehrgeld bezahlt. Mentalität allein reicht halt nicht immer.

  26. Liebe Leut! seit mir nicht bös ,der ..Sane,,war ein glatter fehlkauf . trippeln ,trippeln und nochmal…Hansi Flick sollte dem mal sagen das man so keine tore schiest.der hält den Ball einfach zu lange .ein oder 2 Pässe reichen einfach nicht in 90 min.

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