Vorschau: 1. FC Nürnberg – FC Bayern München

Justin Trenner 27.04.2019

Neun Punkte Vorsprung hatte Borussia Dortmund in der laufenden Saison bereits. Ein Polster, das in der Geschichte der Bundesliga noch keine Mannschaft verspielte. Dann folgte in der Rückrunde aber eine Phase mit drei Unentschieden, einer Niederlage und nur einem Sieg aus fünf Spielen. Einer der Tiefpunkte war sicherlich das 0:0 beim 1. FC Nürnberg.

Die Nürnberger stehen aktuell mit nur 18 Punkten auf Platz 17. Im Schneckenrennen mit Hannover und Stuttgart kämpfen sie um die Teilnahme an der Relegation – 3 Punkte trennen sie im Moment davon. Obwohl die Ergebnisse nicht für den Club sprechen, haben sie in dieser Saison aber eine fußballerische Entwicklung vollzogen.

Waren sie in der vergangenen Saison noch eines der spielstärksten Teams der 2. Liga, hatten sie nach dem Aufstieg damit zu kämpfen, sich an das höhere Niveau anzupassen. Die Gründe dafür sind vielschichtig. Am offensichtlichsten dürfte die fehlende individuelle Qualität im Kader sein.

Das Bewusstsein über den Rückstand

Durch die vielen Jahre in der 2. Liga hat der Club den finanziellen Anschluss nach oben verloren. 13 der aktuellen Bundesligisten waren seit Nürnbergs Abstieg 2014 durchgängig erstklassig. Die anderen Mannschaften sind Freiburg, Leipzig, Mitaufsteiger Düsseldorf, Hannover und Stuttgart.

Mit einem geschätzten Marktwert von rund 52 Millionen Euro liegt der Kader des FCN aber 15 Millionen hinter Düsseldorf und weitere 56 Millionen hinter Freiburg, deren Mannschaft mit 108 Millionen Euro vom Portal transfermarkt.de am geringsten unter den restlichen Bundesligisten bewertet werden.

Diese Zahlen sind natürlich nur fiktiv und sie sind gewissermaßen nur eine Spielerei. Sie zeigen aber trotzdem, dass die Voraussetzungen beim 1. FC Nürnberg im Vergleich zu anderen Bundesligisten ungleich schwerer sind, will man die Klasse am Ende halten.

Der Club will sich zunächst zwischen den Ligen etablieren

Deshalb ist auch eine Bewertung der bisherigen Leistungen schwierig. Einerseits ist man als absoluter Underdog bereits mit dem Wissen in die Saison gegangen, dass es sehr eng werden würde. Vor der Saison erzählte uns Florian Zenger von Clubfans United, dass sich das auch in der finanziellen Strategie des Klubs gezeigt hätte: “Insgesamt erscheint es so, als ob die Vereinsführung die Saison in der Bundesliga eher zur finanziellen Konsolidierung nutzt und keine großen Risiken geht, was man eben auch am Transferbudget sieht.”

“Das Dasein als Verein im unteren Drittel der Bundesliga oder oberen Drittel der Zweiten Liga” sei das realistische Ziel für die kommenden Jahre und deshalb erschien es auch nur logisch, dass der Club sich nicht mit aller Macht finanziell überwarf, um dann eventuell trotzdem abzusteigen und in der Folge durchgereicht zu werden.

Andererseits hat sich der Club aber spielerisch weiterentwickelt und gezeigt, dass ein Erhalt der Klasse keinesfalls utopisch sein muss. Nicht zuletzt bedingt durch den Trainerwechsel haben die Nürnberger in der Rückrunde mehrfach auf Augenhöhe mit einigen Bundesligisten agieren können. Waren es in der Hinrunde noch 8 Spiele, die der Club mit 2 oder mehr Toren Unterschied verlor, sind es in der Rückrunde bisher erst 3 gewesen. Die restlichen 5 Niederlagen hätten häufig auch einen anderen Ausgang haben können.

Mutige Spielweise

Der Club muss sich den Vorwurf gefallen lassen, aus engen und offenen Partien zu wenig mitgenommen zu haben. Es fehlt an Kaltschnäuzigkeit in den entscheidenden Momenten. Vielleicht spielt hier auch die Erfahrung eine Rolle. Nur 9 der 27 eingesetzten Spieler in dieser Saison sind älter als 25 Jahre, nur 4 von ihnen sind 30 oder älter. Zum Vergleich: Bei Konkurrent Düsseldorf sind 14 der 26 eingesetzten Spieler älter als 25 – 7 von ihnen 30 oder älter. Insgesamt ist das nur als Feststellung und nicht als Kritik zu betrachten. Nürnbergs Weg ergibt insgesamt Sinn, will man sich auf Dauer zwischen den Plätzen 15 und 21 in Deutschland etablieren.

Während Düsseldorf aber beispielsweise einige Punkte holte, die dem Spielverlauf weniger entsprachen, hat Nürnberg häufig Punkte verschenkt. In der Expected-Goals-Tabelle von understat hat keine Mannschaft eine so große Deskrepanz zwischen den realen und den erwarteten Punkten wie der FCN (31,17 xPTS und 18 tatsächliche Punkte). Düsseldorf steht mit 33,63 xPTS mit nur knapp 2 Punkten mehr auf Platz 13 dieser fiktiven Tabelle. In der Realität trennen beide Mannschaften 19 Punkte.

Exemplarisch dafür war das 1:1 in Stuttgart, wo der Club aus einer guten Partie nicht den nötigen Ertrag mitnahm. Dieser Aspekt sorgt letztendlich dann vielleicht doch für ein wenig Ärger in Nürnberg, sollte man wieder absteigen. Es ist aber bemerkenswert, dass die Nürnberger auch im Oberhaus ihren fußballerischen Prinzipien treu geblieben sind. Trotz des Qualitätsunterschieds sind sie darum bemüht, strukturiert und mit Kurzpässen aus der Defensive herauszukombinieren.

Mit Positionswechseln den Qualitätsunterschied ausgleichen

Oft nutzen sie dafür unterschiedliche Positionswechsel, die den eigenen Spielern ein paar Sekunden mehr Zeit bei ihren Entscheidungen geben sollen. Gegen Stuttgart ließ sich Löwen als Achter zum Beispiel diagonal auf die defensive Außenposition fallen, während Außenverteidiger Bauer die Linie hochschob. Stuttgart verlor dadurch mehrfach den Zugriff auf den Gegner und Nürnberg bekam ein paar Räume, um die Pressinglinie zu überspielen und zwischen die Linien zu kommen.

Durch clevere Positionswechsel erarbeitet sich Nürnberg einen zeitlichen Vorteil, der die fehlende individuelle Klasse gegen Mannschaften wie Stuttgart ausgleichen kann.

Vorne haben sie zudem mit Ishak und Pereiera zwei Spieler, die zuletzt überzeugen konnten. Sie sind schnell, beweglich und trauen sich mit dem Ball viel zu. Die vielleicht größte Veränderung zur Hinrunde ist aber, dass die Nürnberger eine bessere Balance aus Offensive und Defensive gefunden haben.

Liefen sie zunächst noch zu oft ins offene Messer, schaffen sie es jetzt, auch bei Ballverlusten genügend Spieler hinter dem Ball zu haben. Auch gegen die Münchner wird Nürnberg versuchen, sich aus den Drucksituationen mit kreativen Lösungen zu befreien. Zwar ist damit zu rechnen, dass es deutlich mehr Situationen geben wird, in denen der Club das Mittelfeld überbrücken muss, so sind sie trotzdem eine Mannschaft, die in Umschaltsituationen und eigenen Ballbesitzphasen Fußball spielen will und kann.

Bayern ist gewarnt

Die Frage danach, wie der FC Bayern den 1. FC Nürnberg schlagen kann, ist letztendlich aber trotzdem nicht schwer zu beantworten: Es braucht keine großen taktischen Kniffe oder einen strategischen Vorteil, um den 17. der Bundesliga zu besiegen. Dafür braucht es “lediglich” den nötigen Respekt für den Gegner und eine gute Einstellung.

Die individuelle Klasse des FC Bayern ist ungleich höher als die des Gegners. Doch Nürnberg kann die großen Teams der Liga ärgern. Im eigenen Stadion gab es in dieser Saison bereits ein 0:0 gegen Dortmund, ein 1:1 gegen Frankfurt, ein 1:1 gegen Leverkusen, ein 1:1 gegen Bremen und eine knappe 0:1-Niederlage gegen Leipzig. Auch Hoffenheim biss sich in der Rückrunde die Zähne am Club aus und gewann durch ein spätes Tor in der 78. Minute “nur” mit 2:1.

Für den FC Bayern sollte all das Warnung genug sein. Wer am Ende Deutscher Meister werden will, muss gegen die Mannschaften von unten souverän punkten. In den letzten Jahren war das der große Unterschied zur Konkurrenz. Die Bayern nahmen diese Spiele ernst und holten gegen Teams aus der unteren Tabellenhälfte konsequent gute Ergebnisse. In dieser Saison patzten sie gegen Augsburg, Freiburg (2x) sowie Düsseldorf und ließen so 8 Punkte liegen.

Das Restprogramm der beiden Titelanwärter

Das ist sicherlich ein Grund dafür, dass der Meisterschaftskampf noch spannend ist. Und vermutlich wird er das auch bis zum Schluss bleiben. Wer sich das Restprogramm des BVB und der Bayern ansieht, wird sich mit einer Prognose schwer tun.

Mit Nürnberg (A) und Hannover (H) spielt der amtierende Meister zunächst gegen die beiden Schlusslichter der Liga. Bei allem Respekt vor den Gegnern sind das Pflichtsiege. Dortmund hat im direkten Vergleich die schwereren Aufgaben. Das Heimspiel gegen Schalke 04 sollte ebenfalls ein Pflichtsieg sein. Auch wenn das Derby häufig seine eigenen Gesetze hat, gibt es derzeit nur wenig, was unvorstellbarer wäre als ein Punktgewinn der Knappen beim BVB. (Update, 27. April 2019, 17:27 Uhr: Der Vorstellungskraft entgegen stemmten sich an diesem Nachmittag 11 leidenschaftlich kämpfende Schalker und ein BVB, der alles tat, um dies zu ermöglichen. Der FC Bayern kann sich in Nürnberg morgen mit einem Sieg bedanken.) Und nächste Woche müssen die Schwarz-Gelben nach Bremen und wie schwer diese Aufgabe ist, zeigte sich erst kürzlich im Pokal. Werder machte es dort nicht nur den Münchnern schwer, sondern sorgte darüber hinaus dafür, dass Dortmund ausschied.

Sollte der BVB nach diesen zwei Spieltagen aber weiterhin an den Bayern dran sein oder sie sogar überholen, wendet sich das Blatt. Denn auch wenn Dortmund am letzten Spieltag nochmal nach Gladbach muss und das Heimspiel gegen Düsseldorf davor noch nicht gewonnen ist, so haben die Bayern mit Leipzig (A) und Frankfurt (H) das schwerere Schlussprogramm.

Endlich wieder Spannung!

Helfen könnte den Münchnern in dieser Konstellation, dass RB Leipzig zum Zeitpunkt des Spiels bereits für die Champions League qualifiziert sein wird. Vielleicht will Rangnick dann mit Blick auf das Pokalfinale bewusst noch nicht alles auf den Rasen bringen, was er an taktischen Mitteln gegen den FC Bayern hat. Die Frankfurter sind zudem noch in der Europa League vertreten. Das Halbfinal-Rückspiel gegen Chelsea findet zwar nicht direkt vor dem Spiel gegen die Bayern statt, doch mit 44 Pflichtspielen hatten sie schon jetzt eine enorme Belastung. Nichtsdestotrotz zählen Leipzig (Platz 2, 9 Siege, 3 Unentschieden, 1 Niederlage) und Frankfurt (Platz 5, 7 Siege, 5 Unentschieden, 1 Niederlage) zu den formstärksten Teams der Rückrunde.

Fakt ist, dass diese Rechnerei unter Beweis stellt, wie schön so ein Saisonfinale sein kann. Unabhängig davon, welche Schwächen der Bayern dafür verantwortlich sind, dass es zum jetzigen Zeitpunkt noch spannend ist, macht es Spaß, die Restprogramme beider Mannschaften im Kopf durchzuspielen.

Es ist auch ohne Champions League mal wieder ein heißer Mai. Und eins muss auch mal gesagt werden: Sollte Dortmund alle restlichen Spiele gewinnen, kämen sie auf 81 Punkte. Es sind bei weitem nicht nur die Schwächen der Bayern, die es spannend machen. Der BVB hat sich den Platz als Titelanwärter verdient. Auch wenn man im Detail mal nachhaken müsste, wie weit sich diese beiden Klubs vom Rest der Liga entfernt haben, um bewerten zu können, wie viel 75-80 Punkte wirklich wert sind. Aber das ist nochmal ein ganz anderes Thema. Genießen wir erstmal das Saisonfinale. Wer weiß, wann es wieder zu so einem Endspurt kommt …

Das Thesen-Duell

Die Regeln findet ihr hier.

Ergebnisse der letzten beiden Vorschauen: Justin 6 – 6 Fatbardh

Zwischenstand insgesamt: Justin 114 – 104,6 Fatbardh

Justins Tipps

  1. Torschütze: Kingsley Coman
  2. Freie These: In den ersten 25 Minuten fällt kein Tor.
  3. Über/Unter 3,5: Unter!
  4. Aufstellung: Ulreich – Kimmich, Süle, Hummels, Alaba – Thiago, Goretzka – James – Gnabry, Lewandowski, Coman

Fatbardhs Tipps

  1. Torschütze: Serge Gnabry
  2. Freie These: Nürnberg trifft nicht.
  3. Über/Unter 3,5: Unter
  4. Aufstellung: Ulreich, Kimmich, Süle, Hummels, Alaba, Thiago, Martínez, Müller, Gnabry, Lewandowski, Coman

»Eier, wir brauchen Eier!«

— Oliver Kahn

Du willst Miasanrot Supporter werden?

Dein Miasanrot Shop.

  1. Denke das wird heute ein hoher Sieg mit einigen Lewa Toren.

    Antwortsymbol5 AntwortenKommentarantworten schließen
    1. Sei nicht zu enttäuscht, wenn du heute weder einen Sieg, noch Lewa-Tore siehst, aber wir spielen erst morgen. ;)

      1. Immer dieser Pessismus. Glaubst du ein FC Bayern München lässt sich von so etwas profanem wie einem Spielplan vom Siegen und Toreschießen abhalten?

      2. @Liza:
        Sorry. Mea Culpa.
        Bin wirklich übel negativ an die Thematik ran gegangen.

      3. Pessimismus schreibt man es natürlich korrekt… Aber siehste, nicht gespielt, trotzdem 4:2 gewonnen. Marco Reus sollten wir eine Kiste Weißbier spendieren.

    2. Wenn wir heute nicht gewinnen, dann reichts aber auch!!!1! Und wehe James spielt heute nicht
      #KovacOUT #HoeneßOUT #MüllerOUT

  2. Wirklich irrsinnig spannend dieses Jahr, und das auf hohem (Punkte-Niveau). Häufig wurde man in früheren Jahren mit vergleichbar wenig Punkten Meister, vor allem wenn man die letzten 7 Jahre (incl. BVB 2012) zum Vergleich heranzieht. Und man wurde oft vor allem auch deswegen Meister, weil die anderen ein paar Punkte mehr “unnötig” liegen ließen. Die aktuelle Saison bringt aber endlich wieder ein Duell – und das auf hohem Niveau, auch dank einer Klassesaison des BVB. Und auch für den FCB wird das wieder eines der erfolgreichsten Jahre der Liga-Geschichte werden. Und klar, die Liga mag insgesamt vielleicht schwächer, in jedem Fall weniger homogen geworden sein. Aber dennoch: An die 80 Punkte muss man erst mal holen. Ich freue mich auf einen heißen Mai, das ist viel Musik drin.
    Mein Tipp: Der BVB wird Meister, wir holen den Pokal. Und damit könnte ich sogar leben.

    Antwortsymbol2 AntwortenKommentarantworten schließen
    1. Das sehe ich sogar ganz ähnlich. „Schwächer“ ist historisch vielleicht sogar Quatsch, weil Vergleiche hier echt komplex sind. Aber in jedem Fall hat sich die Schere weiter auseinander gezogen. Bayern dominiert diese Liga auch in schwächeren Jahren nach Belieben. Dortmund spielt fußballerisch auch kein zwingend überragendes Jahr, erarbeitet sich aber auch die „Kacksiege“ und so hat man ein spannendes Titelrennen. Gut für alle Beteiligten.

    2. Ich bin in bezug auf die letzten 7 Jahre etwas anderer Meinung. Was die Saison 2011/2012 betrifft, hast du recht, aber seit der Saison 2012/2013 hatte Bayern in jedem Jahr am 30. Spieltag mehr Punkte als jetzt, mit Ausnahme der ersten Saison unter Ancelotti in der man nach dem 30. Spieltag auch 70 Punkte hatte. Dass man oft schon am 30. Spieltag durch war weil die anderen Mannschaften schlechter waren stimmt ohne Zweifel, aber im Vergleich zu den letzten Jahren hatte Bayern zum jetzigen Zeitpunkt der Saison nur einmal weniger Punkte, das war 2011/2012.

  3. @raumdeuter: die Meisterparty am Borsigplatz wurde soeben abgesagt ;-)

    Antwortsymbol2 AntwortenKommentarantworten schließen
    1. Wo hätten auch diese abermillionen von Menschen hingepasst? Bei uns sind es ja nur Touristen und ein paar wenige Fans, die auf den Marienplatz kommen. Bitte morgen die 3 Punkte abholen – und dann den Endspurt anziehen, damit der Aki sich keine Gedanken machen muss, wo die vielen Leute alle hinpassen, die ja die Meisterschaft der Dortmunder feiern wollten.

    2. Ok. Damit habe ich nicht gerechnet. Deswegen gewinne ich auch keine Tippspiele. Jetzt kann man morgen schon einen ganz großen Schritt machen.

  4. “Auch wenn das Derby häufig seine eigenen Gesetze hat, gibt es derzeit nur wenig, was unvorstellbarer wäre als ein Punktgewinn der Knappen beim BVB.”
    Zum Beispiel ein 4:2 Sieg und zwei glatte rote Karten? ;)

    Antwortsymbol7 AntwortenKommentarantworten schließen
    1. Jep! Hinterher ist man immer schlauer…

      1. Update ist bereits im Text.

      2. @Gerdl20: Klar. Ich war ja auch vorher nicht schlauer und hätte nie damit gerechnet. Ist ja auch nicht gegen die Aussage von Justin gerichtet sondern eher etwas Schadenfreude gegenüber Schwatzgelb.

      3. das hat der aki mit seiner aussage och ich will gar nicht dass die armen schalker absteigen ja prima eingefaedelt

    2. Wundert mich ob es bei diesem Spiel nur Stimmen zu der desolaten Leistung der Mannschaft geben wird oder ob jemand mal treffend analysiert wie es zur Tradition geworden ist, dass Favre sich wenn es darauf ankommt vercoacht! Der BVB hatte zum Stand des 1:2 83% Ballbesitz und gefühlt 3 Torschüsschen. Und Schalke ist jetzt nicht die defensiv stärkste Mannschaft der Liga (auch wenn Bruma heute nicht gespielt hat). Und diese “Dominanz” wünscht sich manch einer für uns, oder wie?

      1. Die Dominanz gerade nicht. Dominanz ungleich Ballbesitzanteil>60%

      2. Erschreckend wie Trainer und Team gegen uns und S04 aufgetreten sind.
        Favre ist genau so wenig FCB Material wie Kovac. Obwohl Kovac mental staerker scheint.
        Von den Spielern sind es hoechstens nur Guerreiro Witsel Sancho.

  5. So muss das laufen! HAHA!

  6. Wie erwartet lassen NVB gegen S04 und Werder Punkte.

    RBL hat die CL klargemacht und spielt um nix.
    SGE wird ausgepowert sein.
    Wir muessen nur jedes Spiel,vor allem die naechsten beiden, voll konzentriert angehen kontrollieren und moeglichst schnell entscheiden.

    Antwortsymbol2 AntwortenKommentarantworten schließen
    1. BVB verliert in Bremen und wir sind Meister

      1. Dont jinx it!
        Aber gut moeglich.
        Wir muessen voll konzentriert loslegen und schnell beide Spiele entscheiden.

        Bloss keine Daddelei

  7. Was habe ich mich gefreut: Dank Schalke, danke BVB :D

    Und morgen liefern wir seriös ab.

  8. Tja, da kann ich mich mal beruhigt für das morgige Spiel abmelden (weil zur gleichen Zeit die Basketballer bei Alba Berlin anzutreten haben).

    Dortmund in HZ zwei absolut ideenlos. So ein Spiel würde bei uns eine monatelange Trainerdiskussion auslösen. Ich würde mal schätzen, dass 80% der Dortmunder Pässe quer oder zurück waren (einfache Rechnung, einmal ging’s nach vorne, der angespielte Spieler passt zurück (und das immer), dann einmal richtig quer und zweimal halbquer/zurück).

    Schade, dass sich der BVB durch die zwei Roten selbst komplett aus dem Spiel genommen hat. Ich hätte diesem ideenlosen Ballbesitzspiel gern die volle Spielzeit zugeschaut.

    Antwortsymbol6 AntwortenKommentarantworten schließen
    1. Einigen wir uns auf “wochenlang”, ok? ;-)

      1. “wochenlang” ist natürlich richtiger, OSRIG. Denn nach einigen Wochen haben wir so ein Spiel kompensiert und stehen wieder oben .. ;-)

      2. Eben! ;-)

        Ich merke, ich bin jetzt richtig euphorisiert! ^^

    2. Naja, ein Blick in ein Dortmunder Forum zeigt im Wesentliche:
      Verantwortlicher Nr. 1: der Schiri
      Verantwortlicher Nr. 2: Favre (inkl. “Favre raus”)

      1. Es ist natürlich nicht möglich, den Spielausgang zu bestimmen, wenn die zwei Deppen nicht derart krasse Fouls begangen hätten. Aber “durch” war Schalke da noch nicht.

        Wenn die BVB-Fans etwas Hirn haben beginnen sie jetzt eine Reus / Wolf – Diskussion.

      2. Wolf ja, Reus sicher nicht. Der ist doch da so eine Art Nationalheiligtum.
        Gut, wenn man Reus gehört hat, macht das ja sogar noch Sinn.
        “Ich wollte zum Ball gehen, er macht einen Zwischenschritt und ich treffe ihn an der Achillessehne”, erklärte Reus seine Rot-Premiere bei “Sky” ganz sachlich und räumte ein: “Wir brauchen nicht darüber zu reden, dass es eine Rote Karte war.”
        Aber die Wolf-Nummer war völlig daneben.

  9. Irgendwie schon armselig und peinlich wie sich Favre über den Elfer zum 1:1 aufregt. Sie spielen zuhause gegen den Tabellen 15ten der eine absolute Gurkensaison spielt – da putzt man sich den Mund ab und spielt weiter.

    Antwortsymbol3 AntwortenKommentarantworten schließen
    1. Ich glaube Favre wollte auch ein bisschen seine Spieler schützen. Dieses Spiel haben zwei BVB-Spieler entschieden. Und ich denke, das wird intern sicher nochmal ein Thema. Der BVB vergurkt jetzt am nächsten Spieltag die Meisterschaft. Und dann halten sie zu Bayern, damit sie trotz weiterer Niederlagen vor Leipzig als Zweiter die Saison beenden.

      Mich haben die beiden Fouls an Ribery damals im CL-Halbfinalhinspiel 2010 gegen Lyon erinnert. Ribery ging auch mit voller Sohle rein – drei Spiele Sperre. Das hieße für die Zwei jetzt Saisonaus, und das wäre m.E. auch das richtige Strafmaß.

      Dass es der BVB geschafft hat, gegen ein historisch schlechtes S04 erstens das Spiel und zweitens den Rest der Saison so abzuschenken, ist schon bemerkenswert. Die wissen vielleicht noch garnicht, wie tief sie grad in der Krise stecken. Hoffentlich hält das über den Sommer an und sie starten ähnlich schlecht in die nächste Spielzeit.

      1. Ich habe mich ja auch über dieses Spiel amüsiert. Vor allem über diesen Depp Wolf, wie kann man nur 3 min nach der roten Karte gegen Reus wieder genauso einsteigen.
        Da muss man doch anders agieren.
        Wir hatten doch bei uns auch schon Spiele, wo ein Spieler wegen eines Fouls oder einer Notbremse die Rote Karte gesehen hat. Ich kann mich aber an kein Spiel erinnern, wo dann innerhalb von 5 min der nächste wegen des gleichen Fouls die nächste Rote kassiert hat. Das ist eigentlich an Dummheit nicht zu überbieten.
        Vor allem weil diese beiden Karten erhebliche Folgen haben.
        Jeder – auch in Dortmund – weiß, welchen Wert ein Reus für das Spiel des BVB hat. Und in Bremen spielen sie ohne ihn. Und auch ein Wolf auf rechts wird eigentlich aufgrund der Verletztensituation dringend gebraucht.
        Aber das soll ja nicht unsere Sorge sein.
        Hauptsache ist, dass die Mannschaft morgen das Spiel mit dem nötigen Ernst angeht.
        Solche Steivorlagen auf der Zielgeraden MUSS man annehmen.

        Und zu den Strafen – bei Ribery ist die UEFA zuständig gewesen. Diesmal ist des der DFB – da glaube ich nicht an drei Spiele Sperre.

    2. Anton sollte einfach mal an die Gelb-Rote von Martinez gegen Real denken. DAS war dämlich! Innerhalb von gefühlt drei Minuten zweimal richtig Bockmist bauen und einen möglichen Sieg damit herschenken!

  10. Die Dummheit der beiden Schwatzgelben liegt doch nicht darin, einen Augenblick zu spät gekommen zu sein mit ihrem Tackling. Vielmehr ist es doch die Entscheidung, von hinten mit der Sohle voran den Gegenspieler angegangen zu sein! Ohne Chance für den Schalker, die Attacke überhaupt zu sehen! Und da die Schiedsrichter die Aufgabe haben, die Spieler zu schützen, sind solche Aktionen von hinten glatt Rot! Auf jeden Fall, wenn der Ball nicht getroffen ist. Und hat es nicht auch schon rote Karten gegeben, OBWOHL der Ball getroffen wurde? Eben, weil es Attacke quasi im Tiefflug von hinten war?
    Die Dummheit von Reuss wird ja noch getoppt durch die Entscheidung von Wolf, die gleiche Aktion noch einmal zu bringen! “Dumm und Dümmer!” kann ich da nur sagen! :-)

    Zum Spiel heute von unseren Jungs:
    Ich gehe davon aus, dass sie motiviert sein werden bis in die Haarspitzen und sich nicht dazu verführen lassen, die Partie locker anzugehen. Ich denke allerdings, dass der Pokalfight noch in den Knochen stecken wird, weshalb ich ein zunächst zähes Spiel gegen engagiert verteidigende Nürnberger erwarte. Da die “Clubberer” aber spielerisch trotz einer gewissen Weiterentwicklung nicht das Niveau z.b. von Freiburg oder Düsseldorf erreichen, denke ich nicht, dass hinten etwas anbrennt, wir dafür vorn einmal mehr durch unermüdliches Anlaufen und Gewinne der zweiten Bälle einen Dauerdruck aufbauen können, der irgendwann zum Erfolg führen wird. Ich denke, mal wieder ein Standard, vielleicht auch eine schöne Einzelaktion durch Gnabry. Danach wird es lockerer, auch spielerisch werden mehr Aktionen zu sehen sein, weil Nürnberg schließlich doch mehr Räume läßt, die wir nutzen können. Am Ende steht hoffentlich ein ungefährdetes 2:0, vielleicht auch 3:0 mit einem Tor durch Rückkehrer Robben.

    1. Torschütze Gnabry
    2. Robben wird eingewechselt und bekommt Spielminuten
    3. Unter
    4. Ulreich – Kimmich, Süle, Hummels, Alaba – Martinez, Thiago – Gnabry, Müller, Coman – Lewandowski

    Antwortsymbol4 AntwortenKommentarantworten schließen
    1. Gnabry braucht m.E. eigentlich mal eine Pause. Den brauchen wir in den 3 letzten Spielen in Topform – und er wirkte gegen Bremen schon ein wenig ausgepowert. Vielleicht brauchen wir ihn heute ja auch nur der 1. HZ. Ebenso wäre es gut, wenn wir Rafinha in den kommenden Spielen Alaba und Kimmich jeweils zumindest für 45 Minuten ersetzen könnte. Wir haben zwar nur noch Spiele im Wochenrhythmus, aber irgendwie wirken einige Spieler auf mich derzeit leicht schwach – wohingegen andere ja ihre Form wiedergewonnen haben (Müller, Hummels, Coman).

      Ansonsten müssen wir die Vorlage der Schalker auf jeden Fall verwandeln; dann können wir am kommenden WE schon (endlich mal wieder daheim) Meister werden. Wenn wir heute gewinnen, dann wird Dortmund kommendes WE auch noch Punkte liegen lassen – und wir holen gegen Hannover in der AA den Titel (wobei das dann ja auch der Couch wäre – wann dürfen wir eigentlich mal wieder unmittelbar nach einem Heimspiel die Meisterschaft feiern?).

      Das Spiel heute wird entweder sehr mühsam oder wir stellen schnell klare Verhältnisse her. Beides ist m. E. möglich.

      1. Ok. Dann also die mühsame Variante. Die Schläfrigkeit im Spielaufbau und Abhängigkeit von Einzelaktionen ist mal wieder bezeichnend. Dazu die Unkonzentriertheiten – es sieht noch nicht so aus, also ob alle kapiert haben, dass wir hier heute einen großen Schritt Richtung Meisterschaft machen können.

    2. Ja….schwere Kost. Aber Hauptsache wir gewinnen.

    3. Sieht auf jeden Fall sehr schwergängig aus bis jetzt. Bei den Flanken in den Strafraum fällt mir auf, dass sie immer ein wenig zu hoch angesetzt sind, dadurch zu lange in der Luft und gut auszurechnen. Bisschen mehr Schärfe wäre da m.E. gut, dann würden auch die Abpraller gefährlicher.
      (Bin mal gespannt, ob jemand in einem Artikel die zig Feuerzeuge erwähnen wird, die da in Richtung Kimmich beim Eckball geflogen sind…diese Idiotie, egal gegen wen, muss aufhören.)

  11. Die erste Hälfte ist mal wieder die Blaupause dafür, dass es mit dem Kovac-Fussball immer wieder Probleme geben wird. Wir spielen gegen einen Abstiegskandidaten und tun uns wiederholt extrem schwer. Im Laufe des Spiels lassen wir dann immer mehr zu und machen auch noch unglaubliche Fehler.

    Ansonsten ist Goetzka auf der 10 mal wieder ein Totalausfall (ein gutes Spiel in dieser Saison auf dieser Position reicht einfach nicht). Er fordert kaum Bälle, verteilt die wenigen auch schlecht. Er ist so weit vorne einfach falsch eingesetzt. Und Gnabry fehlt dann doch mehr als gedacht. Ohne ihn und Coman tun wir uns extrem schwer, weil es immer wieder deren individuelle Qualität ist, die Lewandowski und Müller die Situationen verschafft, die sie brauchen. Ich hatte gehofft, dass es auch mal nur mit einem von beiden geht (zumindest gegen der Vorletzten). Aber das ist ganz offensichtlich nicht der Fall. Gefahr fast nur aus Standards – und irgendwann sind wir aufgrund unserer eigenen Spielweise eingeschlafen. Heute sieht man wieder deutlich die Vorteile eines guten Positions- und Passspiels, das wir einfach viel zu schlecht beherrschen.

    Antwortsymbol2 AntwortenKommentarantworten schließen
    1. Zumindest sollte es mehr Positionswechsel zwischen Goretzka und Thiago geben. Durch die Mitte, mit schnellen Passfolgen, das passiert so gut wie gar nicht mehr (eine Situation, wo Müller auf Lewa mit der Hacke, glaub ich, an der Strafraumgrenze weitergeleitet hat), meistens läuft aber alles über Coman. Unser Spiel bleibt dadurch sehr ausrechenbar.

      1. Das Fehlen der schnellen Passfolgen ist hier ja schon sehr oft thematisiert worden. Fakt ist, dass wir so etwas in dieser Saison viel zu selten zu sehen bekommen – obwohl es doch eigentlich wünschenswert wäre.

  12. Gnabry rein ist ja eine gute Idee. Aber Müller rauszunehmen, wobei Goretzka doch der größte Ausfall vorne ist…? Wenn das nicht gut geht, werden wir mal wieder das Thema In-Game-Coaching auf die Agenda setzen müssen.

    Antwortsymbol1 AntwortKommentarantworten schließen
    1. Also, eine vernünftige Kabinenansprache hat es schon einmal nicht gegeben, wenn alle nach der Pause mal gleich so weiterpennen.

  13. Und wir lachen über den BVB …

    Antwortsymbol4 AntwortenKommentarantworten schließen
    1. Die lachen gerade über uns. Wir spielen gegen eine Mannschaft, die 18 Punkte aus 30 Spielen geholt hat. Die 24 Tore geschossen hat bisher. Die 24 Spiele in Folge nicht gewonnen hat. Wir haben dazu den psychologischen Vorteil, dass der ärgste Konkurrent gestern verloren hat und wir eigentlich befreit aufspielen können. Und was machen wir? Spielen wir so oft in dieser Saison langsam, ideenlos und machen einen anfangs ängstlichen Gegner schwach.

      1. … einen anfangs ängstlichen Gegner stark (sollte es heißen).

    2. Das ist alles viel zu planlos. Oder erkennt jemand von Euch ein spielerisches Konzept? Kaum sind Gnabry und Coman mal nicht in Topform, ist die Spielweise weitgehend ideenlos.

  14. Das Problem ist ja, dass so ein Coaching von den Granden nur bei Misserfolg hinterfragt wird….wie wir ja lesen konnten, ist es für Uli eine der besten Rückrunden der Vereinsgeschichte….

  15. Ohne Müller geht gar nichts auf dem Platz. Gnabry rein war ja durchaus richtig, aber doch für Goretzka verdammt!

  16. Wtf? Das ist schon sehr schwach gespielt heute. Ideenlos, ungenau. Ineffizient. Rückstand nicht mal unverdient. Und das nach der Vorlage gestern.
    Also ich muss ja nicht unbedingt recht behalten mit meiner Prognose…

  17. Ok, James wird nicht bleiben. Wenn Kovac den so demontiert (ohne Grund, wenn man sich Goretzkas Rumgeirre so anschaut), dann ist klar, dass er nicht bleiben wird.

    Antwortsymbol2 AntwortenKommentarantworten schließen
    1. Goretzka spielt auch mit?

      1. Das ist der, der sich immer im Deckungsschatten versteckt.

  18. KOVAC RAUS JETZT!

    Der ist doch nicht mehr ganz sauber.

    Antwortsymbol3 AntwortenKommentarantworten schließen
    1. Bitte nicht den Trainer bashen. Er ist der einzige Grund, warum wir überhaupt noch oben mitspielen nach dieser miesen, harten WM, dem überaus großen Verletzungspech, der fehlenden Einstellung der Mannschaft und aller anderen Gründe, die es so gibt.

      1. Wie bitte? Was sonst soll man nach diesem Schwachsinn mit James sagen?

        Hast du gesehen ob er sich verletzt hat? Sah jedenfalls nicht so aus. Ich hab mich mit “Bashen” sowieso zurückgehalten in den letzten Wochen, aber sowas kotzt mich dann an.

      2. Und ich dachte, Du kennst meine Meinung über Kovac. Aber Kritik an ihm wird hier ja von einigen hart angegangen, weil die immer wiederkehrenden spielerischen Minderleistungen in dieser ja 1000 mögliche Gründe haben. aber so gut wie nichts mit dem Trainer, der ja nur für Aufstellung, Einstellung und Spielkonzept verantwortlich ist. Nur haben solche Dinge für einige hier anscheinend wenig Bedeutung für die Leistung der Mannschaft.

  19. Und jetzt stümpern wir uns vermutlich mit Glück zum Sieg und solch auch psychologisch völlig unfassbaren Wechsel wird einfach abgehakt.

  20. Abwarten, evtl war James verletzt. Wenn nicht, weiß ich auch nicht mehr weiter. Ich hielt es vor Spielbeginn für absurd, daß er nicht spielt. Als ob man spielerische Elemente gegen tiefstehende Mannschaften nicht brauchen könnte…

    Antwortsymbol2 AntwortenKommentarantworten schließen
    1. UNFASSBAR!

    2. Ok, James war verletzt (aber zuvor auch schon angeschlagen, da müsste man ggf. eher Rafinha oder Sanches bringen).

  21. Grandioser Wechsel. Davies verursacht den 11er. Kovac wird ein vernünftiges In-Game-Coaching nicht mehr lernen.

  22. Gute Einwechslung von Davies. Spielt nie und dann im Derby auswärts bei Rückstand drei Spieltage vor Schluss.

    Antwortsymbol1 AntwortKommentarantworten schließen
    1. Niko Kovac, Trainergott… Gerüchtehalber hatte James Knieprobleme, wahrscheinlich war Davies einfach der letzte Offensive auf unserer Edelreservistenbank. Anyway, das erwartete Gurkenspiel. Ein Punkt auf Dortmund gutgemacht…

  23. Lewandowski heute völlig von der Rolle…

  24. Und wieder einmal mehr ist es so, dass die Mannschaft nach einem Spiel unter der Woche sich extrem schwer tut. Entweder ist sie körperlich nicht dazu in der Lage oder sie bekommt es mental nicht auf die Reihe oder die Zeit für die Vorbereitung auf den Gegner reicht nicht aus. Was auch immer, es gibt kein gutes Bild ab.

    1. Bestimmt Kovačs Schuld.

      1. Wenn die Mannschaft ordentlich vorbereitet worden wäre und spielerisch mehr auf Lager hätte, dann wäre die Szene am Schluss nicht notwendig gewesen.

      2. Ich wollte gerade einen Kommentar schreiben, daß bestimmt un Kürze die Kovac–Apologeten auflaufen und verkünden, daß der Trainer doch nix dafür kann, wenn solche Chancen vergeben werden. Pro-Tip: im Fußball gibt es keine 100%er. Der Trick ist gegen den Tabellenletzten schon vorher genug Chancen für eine Führung herauszuspielen.

      3. @JP:
        –“Der Trick ist gegen den Tabellenletzten schon vorher genug Chancen für eine Führung herauszuspielen.”

        Gegen den spielen wir nächste Woche.
        Dann werden wir sehen, ob das klappt. ;)

      4. Heute allerdings auch – Nürnberg war, mit einem Spiel weniger zwar, ebenso Tabellenletzter, als das Spiel angepfiffen wurde.

      5. –“Heute allerdings auch – Nürnberg war, mit einem Spiel weniger zwar, ebenso Tabellenletzter, als das Spiel angepfiffen wurde.”

        Also uninteressante Aussage.
        Nürnberg war am 30. Spieltag nicht Letzter und nach dem 31. Spieltag auch nicht.

      6. Auf die Tatsache, dass wir auch gegen den Tabellenvorletzten spielerisch eigentlich nicht auf die Chance von Coman ganz am Ende des Spiels nicht angewiesen sein müssen, gehst Du natürlich nicht ein, Tobi. Denkst Du nicht, dass wir den Vorletzten eigentlich besiegen müssen? Und siehst Du nicht auch, dass wir immer wieder spielerisch Probleme haben, wo wir eigentlich keine haben dürften?

      7. –“Auf die Tatsache, dass wir auch gegen den Tabellenvorletzten spielerisch eigentlich nicht auf die Chance von Coman ganz am Ende des Spiels nicht angewiesen sein müssen, gehst Du natürlich nicht ein, Tobi. Denkst Du nicht, dass wir den Vorletzten eigentlich besiegen müssen? Und siehst Du nicht auch, dass wir immer wieder spielerisch Probleme haben, wo wir eigentlich keine haben dürften?”

        Natürlich müssen wir den Vorletzten besiegen.
        Aber ich habe in den Jahrzehnten meines Fandaseins gelernt, dass man nach einem harten Spiel unter der Woche öfter mal Punkte liegen lässt.
        Wenn wir da jedesmal den Trainer für verantwortlich machen würden, bräuchten wir 2-3 pro Saison.

      8. Wir machen den Trainer ja nicht jedes Mal für einen Punktverlust verantwortlich. Sondern für die Spielweise, die nahezu konsequenterweise zu Punktverlusten führt. Wenn dann noch ein In-Game-Coaching und immer wieder eine merkwürdige Einstellung in solchen Spielen zutage tritt, dann muss man schon über den Trainer, die von ihm verordnete Spielweise, die Einstellung der Mannschaft und dergleichen sprechen. Aber da wir da sowieso nicht mehr auf einen Nenner kommen werden (weil Du ihn ja quasi bedingslos in Schutz nimmst), können wir es auch sein lassen.

      9. @Herrispezial :
        Ich nehm ihn nicht bedingungslos in Schutz, ich habe nur ein Problem mit Unsachlichkeit und Voreingenommenheit.

        Führ dir mal vor Augen, wie schnell du heute damit warst, den Trainer an die Wand zu nageln, wegen dem James-Wechsel.
        Völlig überflüssig und völlig unsachlich.

        Und das zieht sich bei einigen Leuten hier grundsätzlich durch das Kovač-Thema.

      10. Wenn Du ein Problem mit Unsachlichkeit hast, dann schau Dir einfach noch einmal Deine Antworten auf JP an. Jeder weiß genau, was gemeint ist. Aber Du machst daraus eine “uninteressante Aussage”, weil es hier ggf. nicht um den Letzten, sondern Vorletzten geht.

        In der Sache war die Aussage klar: wenn die Mannschaft vorher gut spielt und genügend Chancen herausarbeitet, dann ist man am Ende nicht auf die Chance von Coman angewiesen. Und für die Spielanlage und die spielerische Qualität ist nun einmal der Trainer ganz wesentlich verantwortlich. Durch Deine Reaktion ziehst Du die Diskussion in eine ganz andere Ecke. Klingt nicht sehr sachlich. Mer sage ich dazu nicht. weil ich weiß, dass Dir alle Gegenargumente sowieso egal sind.

    2. -“Mer sage ich dazu nicht. weil ich weiß, dass Dir alle Gegenargumente sowieso egal sind.”

      Eigentlich sagst du gar nichts zu meinem Beitrag, sondern statt Selbstreflexion zeigst du nur mit dem Finger auf mich.
      Sehr leicht durchschaubar, aber es zeigt, dass ich ins Schwarze und einen wunden Punkt getroffen habe.

  25. Also wer nach diesem Spiel nicht bereit ist, über den Trainer zu reden, der hat Tomaten auf den Augen. Einstellung (auch nach der Pause) – Fehlanzeige. Spielkonzept? Nicht zu sehen. Auswechlungen? Indiskutabel. Aber dafür kann Kovac natürlich nichts. Er ist ja immer nur Opfer der Umstände.

    Antwortsymbol4 AntwortenKommentarantworten schließen
    1. Übrigens auch die Passqualität, die vielen Ungenauigkeiten und dadurch verursachten Brüche…ist auch Trainingssache, wenn es so quer durch die Mannschaft schlecht läuft. Und der James-Wechsel, ich hoffe nur, dafür gab es einen guten Grund…

      1. Die Passqualität ist hier ja immer mal wieder Thema gewesen. Das macht Osrig immer wieder; ich habe im letzten Jahr auch schon darauf hingewiesen, dass das anscheinend nicht genügend geübt wird, wenn man sich einmal die Präzision und den Druck anschaut, mit denen die Zuspiele gepsielt werden. Da fehlt viel zu häufig das Feingefühl. Natürlich kommt der Ball oft an. Aber er muss halt so gespielt werden, dass er ohne Nachdenken und Fokus auf den Ball weiterverarbeitet werden kann. Aber wie oft kommt er dann eben doch die 30 cm zu weit vorne oder hinten an? Und oftmals eben auch nicht im richtigen Tempo. Und das ist reine Übungssache.

    2. Absolut! Wir sollten uns ein Beispiel an Köln nehmen – die entlassen den Trainer trotz quasi fest stehendem Aufstieg drei Spieltage vor Schluss. Da müssen wir als FCB mit einem müden zwei Punkte Vorsprung doch erst recht reagieren!

      Herrispezial, Osrig & Co,: Bitte dringendst bei Hoeneß anrufen und Euch anbieten damit er Euch als Alternative hat um den Titel zu sichern und endlich Kovac freistellen kann!

      *Ironie aus*

      Man muss nach diesem Spiel über den Trainer reden? Indiskutable Auswechslungen? Geht es auch eine Nummer kleiner? Inzwischen hat hoffentlich auch der Letzte mitbekommen, dass James wegen Verletzung runter musste. Kovac zu unterstellen er hätte ihn aus anderen Gründen wieder vom Platz genommen, zeigt hier schon die Voreingenommenheit einiger.

      Ja, das war ein mieses Spiel heute. Aber bei diesen Maßstäben die hier angesetzt werden, hätte der BVB Favre gestern noch in der zweiten Halbzeit entlassen müssen. Inzwischen ist es tatsächlich fast schon krank wie mit den Trainern umgegangen wird (s. Anfang in Köln)..,

      Der HSV wird nach dem Sturz auf Platz 4 sicher auch noch mal den Trainer wechseln, Und warum hat eigentlich Hoffenheim die Lame Duck Nagelsmann noch nicht entlassen?

      1. Nachtrag: Ich bin dafür, dass Trainer ab sofort nur noch mit max. 3-Monatsverträgen ausgestattet werden. Während der Laufzeit gibt es dann auf der Vereinshomepage zwei Abstimmungen: “Darf der Trainer weitere 3 Monate bleiben” und “Wer soll neuer Trainer werden”, Verliert der aktuelle Trainer bei Frage 1, dann wird er entlassen und der Spitzenreiter von Umfrage 2 eingestellt.

        Damit sollte dann den Dauernörglern hier gedient sein …

        Und irgendwie hab ich so die Befürchtung, dass das in zehn Jahren kein sarkastischer Vorschlag mehr, sondern bittere Realität geworden ist ,.

  26. eins muss man kovac doch lassen, er macht es spannend mit seinem gerumpel…

  27. Diese Bundesliga macht sich lächerlich. Den Saisonschluss mag mancher spannend finden, ich sehe darin weiterhin nur noch einen immensen Qualitätsverlust der BL. Aber darauf hatte ich nun oft genug hingewiesen. Schade nur, dass dies sich immer häufiger bestätigt und keine Trendwende in Sicht ist.
    Ein BVB, der nur noch ein Schatten der Hinrunde ist. Ein Favre, der das In-Game-Coaching beherrschen mag, aber bei seinen Aufstellungen immer häufiger ins Fettnäpfchen tritt. Und dann bereits nach der verdienten Niederlage gegen Schalke die Meisterschaft abschenkt, ob wohl rechnerisch noch alles möglich ist. Was für ein “Kämpfer”!
    Und FCB breitet den Bienen zum Dank den Roten Teppich aus. Weil er nicht in der Lage war, in Nürnberg drei Punkte mitzunehmen. Wie schon der BVB nicht. Wenn ich diese “Leistungen” sehe, dann muss man auch nicht mehr über die Spiele gegen Tottenham und Liverpool lamentieren. Die deutschen “Spitzenvereine” sind völlig zurecht sang- und klanglos ausgeschieden.
    Favre ist nicht in der Lage, seine körperliche Schönspielerei mit harten Bandagen zu unterfüttern. Gegen die Gelb-Könige aus Gelsenkirchen hilft aber nur diese Gangart (und nicht die Reussche Variante). Ein Kovac lässt Müller auf rechts spielen – oder habe ich da was falsch gesehen? Und ein Lewandowski taucht gegen Nürnberg komplett ab und will ernsthaft darauf spekuliert haben, mal zu Real oder in die englische Liga zu wechseln? Sorry, der soll froh sein, dass ihm der FCB regelmäßig seine Millionen überweist. Aber große Titel wird Lewa in diesem Leben nicht mehr holen. Was wiederum UH und KHR konsequenterweise mal ganz genau überdenken sollten …

    Wie auch immer: Der deutsche Fußball schmeckt mittlerweile so ranzig, da greif ich doch lieber zum englischen Frischobst. Deutlich bessere Spiele, bessere Schiedsrichter – und Spannung auf höherem Niveau.
    In der kommenden Saison werde ich mir noch weniger Spiele live im Stadion ansehen. Schont die Nerven.

Hinterlasse einen Kommentar zu Frank Antworten abbrechen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

Ich akzeptiere

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.

Mit dem Absenden deines Kommentars erklärst du dich einverstanden, unsere Community Guidelines zu beachten.