Round-Up: Boateng + Thiago = Erfolg?

Im Vergleich zu anderen Sportarten, gerade in den Vereinigten Staaten, ist der Fußball statistisch gesehen noch relativ unausgereift. Im heutigen Round-Up werfen wir einen Blick auf den Plus-Minus-Wert und bewerten, welche Schlüsse man aus den Zahlen für die vergangene Saison ziehen kann.

Bereits vor einigen Jahren haben wir auf Miasanrot den Plus-Minus-Wert eingeführt. Dieser Wert ist vor allem in den US-Sportarten wie Basketball oder Eishockey bereits weitverbreitet und wird häufig zur Evaluierung von Spielern eingesetzt. Kurz gesagt beschreibt er das Torverhältnis einer Mannschaft in allen Minuten in denen der Spieler auf dem Feld war.

Anschließend kann der Plus-Minus-Wert mit dem Durchschnittswert des Teams verrechnet werden, um so auf das tatsächliche Plus-Minus zukommen, also eine Differenz, die dem Einfluss des Spielers auf die Mannschaft entspricht.

Plus-Minus-Werte der Saison 2017/18

In einem ersten Schritt geht es darum, die Tordifferenz zu errechnen, wenn ein gewisser Spieler auf dem Platz stand. Dieser Wert wird im weiteren Plus-Minus genannt.

Übersicht aller Plus-Minus-Werte der Bayern-Spieler für die Saison 17/18 (Grafik: Lukas)

In der Grafik ist für alle Spieler die Tordifferenz in der abgelaufenen Saison 2017/18 dargestellt. Dabei sind die Werte zusätzlich über die gespielten Minuten aufgetragen. Eine rote Linie zeigt den Team-Durchschnitt an, der für die Saison bei 1,89 Toren lag. Also erzielte Bayern im Schnitt eben jene 1,89 Tore pro Spiel mehr als der Gegner.

Die verschiedenfarbigen Flächen entsprechen dem 90%-, 95%, 99%-Perzentil und können als statisches Gütekriterium verstanden werden. Konkret bedeutet das, dass die Wahrscheinlichkeit, dass Boateng nur zufällig so einen guten Wert hat kleiner als zehn Prozent ist, da sein Wert im 90%-Perzentil liegt.

Der spielerindividuelle Wert muss nun noch mit dem Mannschafts-Mittelwert verrechnet werden, um den tatsächlichen Einfluss zu erhalten. Dieser Wert wird im Folgenden als Delta-Plus-Minus bezeichnet. In der untenstehenden Tabelle sind diese Werte nun dargestellt.

NamePositionMinutenPlus-MinusDelta-Plus-Minus
AlabaD15562.370.48
AlcântaraMF12452.10.21
BernatD8932.120.23
BoatengD16452.520.63
ComanMF11512.030.14
HummelsD22161.83-0.06
KimmichD23351.77-0.12
LewandowskiST21731.78-0.11
MaiD18031.11
MartínezMF16131.73-0.16
MüllerMF19652.110.22
NeuerTW2701.33-0.56
RafinhaD18441.56-0.33
RibéryMF12101.56-0.33
RobbenMF15221.950.06
RodríguezMF16261.66-0.23
RudyMF15131.73-0.16
StarkeTW1801-0.89
SüleD19241.64-0.25
TolissoMF15321.53-0.36
UlreichTW261520.11
VidalMF14601.79-0.1
WagnerST7232.370.48

Zur besseren Übersicht sind positive Delta-Plus-Minus in grün und negative in rot dargestellt. Es wurden dabei die Daten für die Saison 2017/18 ausgewertet. Wie jede Statistik bedürfen die reinen Zahlen noch einer Interpretation und Einordnung.

Boateng und Alaba helfen der Defensive

Wenn man bei der Auswertung einmal die Ausreißer mit wenigen Minuten wie den Jugendspieler Mai, den Comebacker Starke oder den Langzeitverletzten Neuer außen vorlässt, fallen direkt Alaba und Boateng auf. Die beiden langjährigen Stammspieler haben mit +0,63 respektive +0,48 absolute Topwerte in der Mannschaft. Mit den beiden auf dem Feld schießt Bayern also im Schnitt ein halbes Tor mehr als ohne sie.

Bei Boateng zeigt die genaue Analyse, dass er sogar in der gesamten Saison 2017/18 nur bei einer Niederlage auf dem Feld stand – nämlich im Champions-League-Halbfinalhinspiel gegen Real Madrid. Und selbst in diesem Spiel verließ der deutsche Nationalspieler beim Stand von 1:0 für Bayern mit einer Verletzung den Rasen.

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Nun zeigte Boateng bereits in der letzten Saison, dass er auch aufgrund von immer wiederkehrenden Verletzungen nicht mehr sein absolutes Top-Niveau erreichen konnte. Dennoch scheint der gebürtige Berliner ein wichtiger Anker in der Bayern-Defensive zu sein.

Für Alaba gilt eine ähnliche Aussage. Der Österreicher fehlte aufgrund diverser Verletzungen auch in vielen Spielen. Seine Ausfälle konnten nur ungenügend kompensiert werden. In den elf Bundesliga-Spielen die der ehemalige Bayern-Jugendspieler verpasste, kassierten die Münchner drei ihrer vier Saisonniederlagen.

Bei zwei der drei Niederlagen wurde Alaba durch Rafinha vertreten, was im Gegenzug auch den schlechten Wert von -0,33 beim Brasilianer erklärt. Der eigentliche Ersatz Bernat kommt mit +0,23 noch auf einen guten Wert.

Thiago und Müller kurbeln das Mittelfeld an

Bei den Mittelfeldspielern weisen die meisten Spieler ein negatives Plus-Minus-Delta auf. Positiv stechen lediglich Thiago mit +0,21 und Müller mit +0,22 heraus. Seinem direkten „Konkurrent“ James nimmt der Ur-Bayer damit netto sogar 0,45 Tore/Spiel ab.

Gerade bei James und Müller wäre eine weitere Analyse interessant, die aufzeigt wie sich das Plus-Minus verändert, wenn nur einer von beiden oder gar beide zusammen auf dem Platz stehen.

Während Thiago’s Einfluss auf das Bayern-Spiel auch hier im Blog zur Genüge gewürdigt wurde, soll anhand von seinem Plus-Minus dennoch kurz einmal die Grenzen der Aussagekraft des Wertes erläutert werden.

Der Spanier steht mit +0,21 bei einem starken Plus-Minus-Wert, vor allem im Vergleich zu seinen Mitspielern in der Zentrale wie Martinez (-0,16) oder Tolisso (-0,36). Auch hier hilft ein einordnender Blick auf die absolvierten Spiele der Nummer Sechs. Insgesamt verpasste Thiago 15 Bundesligaspiele. Von diesen wurden zwei verloren. Der Punkteschnitt mit und ohne den Mittelfeld-Regisseur liegt genau gleich bei 2,47 Punkten/Spiel.

Woher kommt also dann der gute Plus-Minus-Wert bei Thiago, der im Vergleich besser als seine Mitspieler ist? Mit dem Spanier in der Aufstellung gewann Bayern gleich sechsmal mit einem Vorsprung von mehr als drei Toren, ohne ihn nie.

Der Plus-Minus-Wert eignet sich also gut zum Vergleich von verschiedenen Spielern und zur Bewertung ihrer Leistung. Allerdings sollte er nicht ohne die Betrachtung weiterer Statistiken wie der erreichten Punkte/Spiel verwendet werden, da ansonsten einzelne Aussagen zu stark gewichtet werden können.

Die Links der Woche:

Das Leben nach dem Bayern-Beben [Podcast] | Süddeutsche

Jung, schnell und fast schon unentbehrlich | Christopher Gerards | Süddeutsche

Juan Bernat: Die Chronologie eines Missverstandenen | The False Fullback

Talent Watch: Renato Sanches | Nico Scheck | 90Plus

Fünf Fragen zur Bundesliga | Tobias Hahn | The False Fullback

Uli Hoeneß: Die Rache des Burgherrn | Peter Kümmel | Zeit Online

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Lange Nacht in Athen | Tobias

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Leserkommentare
  1. Jo

    Super Ausarbeitung!
    Mit einigen erstaunlichen Ergebnissen.

  2. FCB White Collar

    Großes Lob für die tollen Statistiken auch von mir! Man darf aber nicht vergessen, dass es sich hier letztlich um statistische Spielereien handelt, die nicht nur aufgrund der größeren Teams z. B. im Vergleich zum Basketball weniger aussagekräftig sind. Nehmen wir bspw. Müller: Da er in den letzten Jahren quasi immer spielen durfte (unabhängig von seiner Leistung), hängen seine Werte sehr stark von seinen Mitspielern ab. Interessanter wäre es also, sich über die Jahre anzuschauen, wie die Werte der Mannschaft ausfallen, wenn ein Spieler fehlt. Dabei dürfte sich herausstellen, dass das Fehlen von Thiago deutlicher schwerwiegender war als das Fehlen von Müller (wenn er denn mal fehlte, was leider zu selten vorkam). Das deutet ja auch schon die Auswertung zur vergangenen Saison an (“Mit dem Spanier in der Aufstellung gewann Bayern gleich sechsmal mit einem Vorsprung von mehr als drei Toren, ohne ihn nie.”). Letztlich ändert sich nichts daran, dass es für den Verein besser wäre, dauerhaft auf Müller zu verzichten.

    1. Ju

      Das wäre ja nichts anderes als Goalimpact. Und laut diesem statistischem Instrument hat der Wert von Müller für die Mannschaft zwar seit seinem Peak etwas abgenommen, ist aber trotzdem nach wie vor Weltklasse.

      1. FCB White Collar

        Ein weiterer Grund, warum man Statistiken nicht blind vertrauen darf. Jeder Offensivspieler mit durchschnittlichem Bundesliga-Niveau anstelle von Müller hätte mindestens genauso oft gescort und zudem nicht jeden zweiten Angriff verstolpert. So etwas berücksichtigen Statistiken leider nicht. Da braucht es schon das geschulte menschliche Auge, um zu sehen, dass die Mannschaft ohne Müller besser spielt bzw. spielen kann. Dass Pep Guardiola trotz des Befehls von oben, Müller immer spielen zu lassen, einen so erfolgreichen und attraktiven Fußball spielen ließ, zeigt übrigens noch einmal deutlich, wie viele Ebenen er qualitativ über dem Bolz-Balkanesen anzusiedeln ist.

      2. Mimikri

        Müller war im letzten Jahr wohl an der Hälfte unserer Tore in der Liga aus dem Spiel heraus mit Tor/Assist/Preassist beteiligt. In der Statistik zu Assists und Preassists führt er in der Liga mit 16 Assists und 9 Preassists seit Beginn der letzten Saison. Dazu kommt, dass statt ca. 30-35% Normalwert, 60% seiner Scorer für uns Führungs- oder Ausgleichstreffer markierten.

        https://sports.bwin.com/de/news/fussball/bundesliga-vorlagen-assists-vorlage-zur-vorlage

        Stimmt – jeder durchschnittliche Bundesligaspieler wäre so gut – ich frage mich immer nur, warum sie es nicht zeigen…

        Während Müllers Spielzeit erzielten wir übrigens 0,82 Tore/90 Minuten mehr als ohne ihn.

        Da derartige Spieler mit dieser Wirkung nicht gerade auf den Bäumen wachsen, sondern äußerst selten sind, sollte man eher schauen, wie man ihn am besten nutzt, so dass er seine Stärken einbringen kann.

    2. Done

      White Collar:”Interessanter wäre es also, sich über die Jahre anzuschauen, wie die Werte der Mannschaft ausfallen, wenn ein Spieler fehlt. Dabei dürfte sich herausstellen, dass das Fehlen von Thiago deutlicher schwerwiegender war als das Fehlen von Müller ”

      Man fordert also eine Statistik verbunden mit der Erwartung, Müllers Unfähigkeit würde damit bewiesen.
      Diese Statistik wird geliefert, nur mit unpassendem Ergebnis, was zu folgender Reaktion führt:

      White Collar:”Ein weiterer Grund, warum man Statistiken nicht blind vertrauen darf”

      Alles klar, oder?

  3. Turbo Batzi

    In der NHL gilt +/- vor allem als Indikator für Defensivstärke. Die Selke-Trophy wird meist nach diesem Kriterium vergeben.

    Ich persönlich halte einen +/-Durchschnitt für unglücklich, da im Fußball genauso wie im Eishockey (und im Gegensatz zur NBA) eine überschaubare Anzahl an Treffern (Tore) stattfindet. Eine absolute +/- wäre hier in meinen Augen hilfreicher, um zu sehen, welcher Spieler wirklich einen Beitrag zum Delta geleistet hat.

    Außerdem gewinnt dieser Wert an Bedeutung, wenn man Ein- und Auswechselungen berücksichtigt: eingewechselter Spieler bekommt beim Tor das Plus, ausgewechselter nicht mehr. Selbes beim Gegentor. Hier könnte sich gefühlt auch eine 20%ige Veränderung ergeben, die allerdings sehr aussagekräftig ist. Ist das bei dieser Erfassung der Fall?

  4. cj

    Mit Aussagen zur statistischen Signifikanz muss man vorsichtig sein, weil man nicht gegen die gleichen Gegner spielt. Tendenziell fällt die Punkteausbeutung in der zweiten Saisonhälfte, weil es in CL und Pokal gegen stärkere Gegner geht. Dies gilt insbesondere für Stammspieler, die gegen leichtere Gegner in der Bundesliga geschont werden. Fällt ein Spieler zum Beispiel die erste Saisonhälfte verletzt aus und spielt in der zweiten Hälfte insbondere in den Topspielen wird höchst wahrscheinlich einen signifikanten negativen Impact haben, ohne dass dies statistisch richtig ist (die Annahme alle Spiele sind gleich stimmt einfach nicht).

    1. Anton

      Da haben wir vom Trainerwechsel noch gar nicht gesprochen. Vor allem, wenn da solche Stunts wie PSG-Hin- und -Rückspiel eben genauso als Spiel gewertet werden, wie so ein Kick gegen den HSV.

    2. Yilde

      Genau das ist so ein bisschen das Problem. Steht ein Spieler absolut Stamm, wird aber immer für jegliche Selbstläufer geschont, würde sich das ja auch extrem auswirken. Aus genau diesem Grund muss man eben vorsichtig mit der Interpretation sein, beziehungsweise den Kontext miteinbeziehen. Aber das hat der Text finde ich auch ganz gut gemacht

  5. cj

    Um diesen Effekt rauszurechnen müsste man die Gegner nach Qualität in verschiedene Kategorien einteilen und dann ein Modell rechnen wie sich die Gewinnwahrscheinlichkeit durch die beiden Variablen Gegnerqualität und Spielzeit von Spieler X erklären lässt.

  6. Marlene Dietrich

    Der Bernat-Artikel ist toll, danke für den Link!

    1. GÜNO

      Finde ich auch.
      Ich hatte ihn sogar schon vor dem Erscheinen dieses Round-Ups in unserer Community gepostet.
      In ya face UH!

    2. Sehe ich auch so. Eben noch mit einem Kollegen über das Thema Bernat gesprochen. Wirklich schade, ein grundsympathischer Typ, der weder Paradiesvogel noch Platzhirsch ist, aber auf dem Platz seine Fähigkeiten mehrfach unter Beweis gestellt hat. Spieler dieser Art, die sehr gut Spielen, ohne dass es sofort für das Auge des “gewöhnlichen” Betrachters sofort ersichtlich ist, gibt es einige auf dem Markt, und vielen davon wird absolut Unrecht getan (nicht zuletzt auch Hoeneß’ kürzliches Bashingopfer Özil). Ein Opfer des Systems, dem dann noch Unrecht getan wird, indem er mit Schimpf und Schande vom Hof vertrieben wird. Da bleibt nur zu hoffen, dass das kein Spieler mitbekommen hat, der für uns in naher Zukunft interessant sein könnte. Wer will schon zu einem Verein wechseln, wo so mit verdienten Spielern umgegangen wird?

      Insofern: Sorry Juan!

  7. GÜNO

    Der Plus-Minus-Wert eignet sich also gut zum Vergleich von verschiedenen Spielern und zur Bewertung ihrer Leistung. Allerdings sollte er nicht ohne die Betrachtung weiterer Statistiken wie der erreichten Punkte/Spiel verwendet werden, da ansonsten einzelne Aussagen zu stark gewichtet werden können.

    Vielleicht wäre es ein Lösungsansatz, diesen Plus-Minus-Wert, welcher das Torverhältnis heranzieht, einem anderen “Plus-Minus-Wert”, welcher die Punkteausbeute pro gespielter Minute des jeweiligen Spielers betrachtet, gegenüberzustellen.

    Wie siehst du das Maurice?

    1. Max

      Ich glaube nicht, dass das zu einem statistisch vernünftigen Ergebnis führt. Da Bayern den überwiegenden Anteil seiner Spiele gewinnt, und von ca. 50 Pflichtspielen ca. 5 verliert, fehlt bezogen auf Punkte schlicht die Streuung bzw Anzahl unterschiedlicher Ergebnisse. Die paar Niederlagen hätten dann auch einen zu großen Einfluss.
      Bei Anzahl der Tore geht es noch eher, da man hier eine größere Basis zur Untersuchung hat, sagen wir mal ca. 130 erzielte Tore vs. 30 Gegentore.

      1. GÜNO

        Ich dachte da eher daran, das so zu machen bzw. auszuwerten wie beim Plus-Minus-Wert in Bezug auf die Tordifferenz.

        Ein Beispiel: Ein Spieler wird bei einer Führung (z.B. 2:1) in der 65. Minute ausgewechselt, (logischerweise) ein andere dafür eingewechselt und das Spiel endet unentschieden. Das würde für den ausgewechselten Spieler bedeuten, dass während seiner Spielzeit das Spiel gewonnen wurde und er somit 3 Punkte pro 65 Minuten angerechnet bekommt. Für den eingewechselten Spieler hingegen würde es bedeuten, dass während seiner 25 Minuten das Spiel verloren wurde und er somit 0 Punkte pro 25 Minuten, also 0 Punkte, angerechnet bekommt.
        Die Spieler die das gesamte Spiel absolviert haben, bekämen in diesem Fall dann einen Punkt pro 90 Minuten angerechnet.

        Ich weiß nicht, ob du das so verstanden hattest Max. Wenn nicht. Wie denkst du jetzt darüber?

  8. Jo

    Wenn man das Spiel mal von den Einzelspielern zur Mannschaft weitertreibt, ergibt sich ein erstaunlich klares Bild.
    Danach hätte (statistische Ausreißer mal ignoriert) unsere erfolgreichste (beste?) Elf des letzten Jahres so ausgesehen.

    Ulreich
    Kimmich, Boateng, Hummels, Alaba
    Thiago, Vidal,
    Robben, Müller, Coman
    Lewandowski

    Das könnte man auch anders aufmalen, aber grundsätzlich ist es klar.
    Eigentlich wenig überraschend, wenn auch viele evtl. James, oder manche Martinez, Süle etc. vermissen mögen.

    Am Rande noch interessant. Von unser “erfolgreichsten” Elf des letzten Jahres waren in der CL diese Woche gerade noch 5 in der Startelf.
    Die Gründe sind ja allseits bekannt, nur mal wieder ein Beleg dafür wie schnell sich die Dinge gerade im Fußball doch wandeln können.

  9. Herrispezial

    Ich finde die “Spielerei” auch sehr schön, zumal ich für Statistik viel übrig habe. Größtes Manko sehe ich aber darin, dass es immer nur (logischerweise) bezogen auf die Vergangenheit geht. Für sie Zukunft kann man daraus nur begrenzt Schlussfolgerungen ziehen – erst recht, wenn der Trainer und damit das Spielsystem wechselt.

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