Lange Nacht in Athen

In einem zerfahrenen Spiel reichten den Bayern zwei starke Minuten, um sich einen 2:0-Sieg in Athen zu sichern. Spielerisch enttäuschte die Mannschaft allerdings zum wiederholten Male.

Nach der legendären Pressekonferenz und einer soliden Leistung in Wolfsburg wollten die Bayern heute in Athen einen weiteren Schritt Richtung Gruppensieg machen. Mit AEK Athen wartete der wohl schlechteste Gegner der Gruppe auf die Bayern.

Falls ihr es verpasst habt

Im Vergleich zum Wochenende änderte Niko Kovač nicht viel an seiner Startaufstellung. Einzig Rafinha rückte für David Alaba in die erste Elf und lief als Linksverteidiger auf.

AEK Athen vs. FC Bayern MünchenGrundformationen: AEK – Bayern, 23.10.2018

Zu Beginn wurde schnell deutlich, dass AEK darauf bedacht war, erst einmal sicher zu stehen. Die Griechen formierten sich in einem 4-4-2 Mittelfeldpressing und überließen den Münchnern den Ball.

Interessant zu beobachten war die Rolle der Außenverteidiger, die ballfern in den Halbraum rückten und entsprechend das Zentrum unterstützten. Dies könnte eine der Anpassungen Kovačs auf die schwache Struktur in Ballbesitz sein.

In den ersten zehn Minuten nutzten die Bayern immer wieder lange Bälle, die hinter die Abwehr geschlagen wurden. Die Griechen wirkten dabei nicht immer sicher. Gerade Robben erhielt den Ball zweimal in einer guten Position. Die erste Halb-Chance der Münchner gab es nach einer Ecke durch Lewandowski. Zuvor hatte Gnabry sich im 1v1 Duell auf dem Flügel durchsetzen können, die anschließende Flanke verpasste Robben dann aber knapp.

Zwar taten sich die Bayern gegen die tiefen Griechen in der ersten Viertelstunde schwer, jedoch wirkte die Struktur in Ballbesitz besser. Durch die eingerückten Außenverteidiger schob Thiago weiter nach vorne und auch James bewegte sich häufiger zwischen den Linien. Einzig fehlte es noch an der Präzision im Offensivspiel.

Gerade Serge Gnabry war ein belebendes Element im Bayern-Spiel. Viel ging über seine Dribblings und Flanken über links. Nach einem Seitenwechsel von Thiago war es wieder eine Flanke von Gnabry, die fast zu einem Eigentor führte.

Nachdem das Spiel ab der 15. Minute chaotischer wurde und auch AEK im Spiel ankam, verloren die Münchner etwas die Kontrolle. Zu schnell verloren sie den Ball. Nach einem Fehler der Griechen im Spielaufbau ergab sich die größte Chance für die Bayern. Thiago konnte einen Pass abfangen und wollte quer auf Lewandowski ablegen, der dann nur noch hätte einschieben müssen. Der Pass des Spaniers war aber zu ungenau.

Die Bayern begannen zwar das Spiel sehr stark, verloren aber zunehmend an Präzision und Intensität im Spiel. Folglich plätscherte die Partie so vor sich hin. AEK fehlte es an der spielerischen Klasse während die Bayern Tempo und Kreativität vermissen ließen. Nachdem man sich mal vom rechten Flügel über das Zentrum schön auf die linke Seite spielen konnte, kam Gnabry kurz vor der Pause endlich wieder zu einer Chance für die Bayern.

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Niko Kovač änderte zur Pause erstmal nichts. Sein Team begann aber so wie es aufhörte. Die Bayern wirkten hektischer, griffen unpräzise und teils zu schnell an. Nach einem Ballverlust funktionierte dann das Gegenpressing nicht und AEK kam zur ersten Chance in der zweiten Halbzeit.

Nachdem die Bayern 15. Minuten lang unfassbar schwach spielten, gelang Martínez aus dem Nichts die Führung für die Bayern. Zuvor kam AEK zu eigenen Chancen und speziell Martínez machte Fehler um Fehler.

Zwei Minuten nach dem ersten Tor legten die Bayern nach einem schönen Angriff durch Lewandowski nach. Zuvor setzte Serge Gnabry auf der linken Seite Rafinha gut in Szene. Der Brasilianer hinterlief genau im richtigen Moment und seine flache Flanke fand Robert Lewandowski völlig frei vor dem Tor. Kurz davor war Goretzka für James gekommen.

Nach der Einwechslung von Goretzka und später Thomas Müller stellte der FC Bayern auf eine Doppelsechs im Spielaufbau um. Martínez kippte immer wieder nach links ab. Thiago hingegen besetzte das Zentrum. Daraufhin blieben die Außenverteidiger breiter. Bayern kontrollierte das Spiel nun, auch weil AEK nichts entgegenzusetzen hatte.

Viel passierte nicht mehr. Letztlich waren die Münchner das bessere Team und holten verdient die drei Punkte. Zwischenzeitlich waren die Bayern spielerisch aber sehr schwach und machten Athen stark. Einen Schritt nach vorne kann man das sicherlich noch nicht nennen. Die kommenden Wochen bleiben spannend für Niko Kovač und den FC Bayern.

4 Dinge, die auffielen

1. Eingerückte Außenverteidiger

Letzte Woche habe ich in meiner Analyse die fehlenden Verbindungen und das Loch im Zentrum kritisiert. Niko Kovač erkannte diese Probleme offenbar auch und versuchte durch das Einrücken des ballfernen Außenverteidigers dieses Problem zu lösen. Gerade in der ersten Halbzeit gelang dies gut.

Grundsätzlich konnte man bereits Verbesserungen in der Positionierung des FC Bayern in Ballbesitz erkennen. Durch den eingerückten Außenverteidiger waren die beiden Seiten der Bayern besser verbunden. Seitenwechsel waren dadurch einfacher möglich. Thiago und James besetzen außerdem den Raum zwischen den Linien, allerdings war das flexibel. Auch Kimmich, Robben oder Gnabry konnten sich in den Zwischenlinienraum bewegen. Gerade das Gegenpressing war dadurch verbessert. Die Münchner hatten mehr Spieler in Ballnähe und setzen nach Ballverlusten sofort nach. Athen konnte so selten Konter fahren und gefährlich werden.

2. Ungefährliche Bayern

Trotz der Anpassung von Niko Kovač waren die Bayern über weite Strecken der Partie sehr ungefährlich. Die beiden Tore fielen wie aus dem Nichts. Den Bayern fehlte es vorne an der Abstimmung. Zu oft passten die Laufwege und Pässe nicht zusammen. Bayerns Offensivspieler positionierten sich nicht sauber und es fehlte allgemein an Tempo.

Gegen einen tiefen Gegner muss man etwas Geduld mitbringen und den Ball schnell zirkulieren lassen. Das gelang den Bayern über weite Strecken nicht. Gerade die vielen frühen Ballverluste kreierten eine hektische Partie und ließen AEK Athen stärker werden. Außerdem lag der Fokus der Bayern wieder sehr stark auf den Flügeln. Gnabry strahlte im Gegensatz zu Robben Gefahr aus, jedoch sind am Ende des Tages nur Flanken zu wenig, um einen Gegner über 90 Minuten zu fordern. Speziell, wenn es im Laufe der Saison gegen stärkere Teams als Athen geht.

3. Starker Gnabry

Eine positive Ausnahme an diesem Abend stellte Serge Gnabry dar. Zwar spielte auch er nicht auf seinem höchsten Niveau, doch zeigte er in der ersten Hälfte mit seinen Dribblings über links, was in ihm steckt. Sein Tempo und seine Fähigkeiten im 1v1 hatten die Bayern vermisst.

Im Vergleich zu Ribéry strahlte Gnabry Gefahr aus, seine Flanken sorgten für Gefahr und waren die einzigen Überraschungseffekte im Spiel der Bayern. Doch auch der junge Flügelspieler litt unter der schwachen Struktur im Spiel der Bayern. Er musste Dribblings aus ungünstigen Positionen oder gegen zwei Gegenspieler starten. Jedoch darf man sich als Bayern-Fan auf die Entwicklung Gnabrys freuen. Bei Ribérys aktueller Form sollte der deutsche Nationalspieler gesetzt sein.

4. Die Martínez-Frage

Die Partie warf zum wiederholten Mal die Frage auf, wie Javi Martínez am besten genutzt werden sollte. Der Baske traf zwar zur Führung für die Bayern, jedoch war er davor ein Unsicherheitsfaktor. Spielerisch ist Martínez zu schwach und wird teilweise sogar zum Pressingopfer. Er wirkt sehr unsicher unter Druck und kann kaum Akzente setzen. Den Bayern fehlt somit im Spiel mit dem Ball ein Mann, da Martínez aktuell nicht einmal die einfachen Pässe sicher an den Mann bringt.

Das Hauptargument ist seine starke Defensive, von der war gegen Athen aber nicht viel zu sehen. Gerade in der zweiten Halbzeit unterliefen ihm viele Fehler, die er sonst nicht macht. Zwar war dies nur eine Partie und jeder Spieler hat mal einen schlechten Tag. Niko Kovač muss sich trotzdem Gedanken machen, wie er Javi Martínez in Zukunft in die Mannschaft integrieren will. Denkbar wäre die Position des zentralen Innenverteidigers in einer Dreierkette.

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Leserkommentare
  1. Kurt

    Mit kleinen Schritten geht es voran. Immerhin war das jetzt das erste seit fünf Spielen ohne Gegentor. Unter anderen Umständen wäre es natürlich eine desaströse Leistung gegen eine Mannschaft wie AEK, aber ich glaube wir sollten uns eingestehen, dass die Krise tief im Kader steckt(e). Insofern war das schon über weite Strecken ein kontrolliertes Spiel.

    Zu Robben und Lewandowski ist alles gesagt. Ich hätte echt gedacht, dass es irgendwann mal Klick macht, aber zum jetzigen Zeitpunkt muss man einfach hoffen, dass es mit Robben nach dieser Saison zu Ende ist. Und wenn damit man einfach mal wieder ein Passspiel vorne hat. Zumal er auch nur noch ein Schatten seiner selbst ist. Nich einmal sein 110% Kämpfen, was ihn immer ausgezeichnet hat, ist noch zu sehen. Momentan sollte er sich Gedanken darum machen, sein Andenken nicht einzureißen.

    Mit Müller wäre mehr gegangen, aber ich schätze mal, das war der Sperre Robbens geschuldet.

    1. Marco05

      Vor allem dieses übertriebene mit den Händen Gefuchtel wenn er den Ball nicht von Lewy bekommt regt mich auf wie sau. Vor allem von ihm. Und zumal er Müller mal für sowas gewürgt hat. Tu mir echt momentan schwer mit Robben und die Leistungen machen es nicht besser…

      1. Mogician

        Unverschämtheit, nach nur einer halben schwachen Saison so zu reden.
        Ja, Arjen Robben ist jetzt zu alt und wird wohl nicht mehr besser werden.

        Trotzdem, der war immer noch einer der besten Bayernspieler der Vereinsgeschichte.
        So geht man nicht mit Ikonen um wenn man nur etwas Respekt hat.

  2. Jo

    Und wieder: Durchatmen!

    Was gerade wieder mal überdeutlich wird, der entscheidende Treibstoff und das Schmiermittel für den FCB sind Siege. Gelingen die nicht immer und überall, ist der Firnis des Selbstvertrauens dünner als man gemeinhin so denken mag.
    Und fällt dieses Selbstverständnis und die vielgerühmte breite Brust weg, sieht das schnell mal so aus wie in der letzten Zeit.
    Insofern heute natürlich wieder absolut wichtig und essentiell zu siegen, auch mal egal wie. Um aus einzelnen Siegen endlich wieder die gewünschte Serie erstehen zu lassen.

    Davon abgesehen möchte ich den alten König zitieren: Noch so ein Sieg und wir sind verloren.
    Bis zum ersten Tor war das vielleicht unser schwächstes Spiel diese Saison. Nur war Athen selbst viel zu schwach um entscheidend was draus zu machen. Gerade nach dem positiven Wolfsburgspiel wieder ein eindeutiger Rückschritt. Im Grunde wurde es von Minute zu Minute weniger und das Tor fiel dann so ziemlich aus dem Nichts.

    Unn wieder muss man das Thema Kaderplanung in Bezug auf die Verteidiger aufmachen. Da spielt heute, ein wie auch immer fitter, Rafinha mal wieder auf links. Immer eine Notlösung, vor allem offensiv dort völlig ohne Durchschlagskraft (ja, das Tor habe ich gesehen), was natürlich auch Gnabry in seinen Möglichkeiten limitiert. Währenddessen muss Kimmich im Verein und bei der Nati annähernd jede Minute nehmen. Und das beginnt man allmählich auch deutlich zu merken.

    Gnabry hatte natürlich noch deutliche Mucken drin, hat aber nachgewiesen warum man ihn völlig problemlos für Ribery bringen kann.
    Bei Robben hatte das Durchspielenlassen fast schon etwas von Vorführen an sich. Auch schon mit dem etwas kuriosen Gnabry/Müller-Wechsel.
    Bester Mann für mich Süle, einer der wenigen der von der derzeitigen Situation zu profitieren scheint.

    Auch natürlich sehr interessant die rotationsarme Aufstellung von Kovac. Es wird spannend sein zu beobachten was daraus noch entsteht.

    1. Josef

      Robbens Leistung war wirklich erschreckend. (Martinez’ auch, aber ihn “rettet” das Tor. Sollte man nicht überbewerten, aber hey, auch nicht unterschlagen.)

      Gnabry macht Lust auf mehr, wenngleich noch nicht viel Zählbares dabei war (nur ein erfolgreiches Dribbling, nur eine Torschussvorlage, immerhin drei eigene Torschüsse). Ich bleibe optimistisch.

      Die “rotationsarme” Aufstellung war mir fast klar.
      Es ist nachvollziehbar, dass Kovac in der aktuellen Situation übervorsichtig ist. In solchen Drucksituationen greifen 95 von 100 Trainern (Kovac ist einer der 95, wer zu den 5 gehört spare ich mir hier ;-).) auf vermeintlich bewährte Strategien zurück.
      Dazu gehört dann Stabilität (deshalb erneut Javi), dazu gehört dann “never change a winning team” und dazu gehört dann auch, auf gewisse Kritikpunkte zu reagieren (hier: Kritik an der Rotation).
      Schade, aber normal.

      1. Kurt

        Würde mich ja schon interessieren, wen du zu den 5 zählst, damit man mal schauen kann, wie die sich in ähnlichen Krisensituationen geschlagen haben.

        Ich erinnere mal dran, dass zb ein Klopp mit Dortmund auf dem 18. Platz stand.

    2. Anton

      In vielem bin ich bei dir, aber bei einigen Dingen sehe ichnoch ganz andere Baustellen, und die mache ich mittlerweile an Kovac fest. Martinez auf der 6 – das war zum Teil haarsträubend, was er da spielte. Spielaufbau-Schwamm drüber.
      Warum kein Goretzka neben James ud einen Thiago auf der 6.
      Trotz des ein oder anderen Mucken, wie du es nennst, war er für mich der gefährlichte Angreifer – ud dann wechselt er ihn wieder aus. Ein Robben baut spätestens in der 2.Hälfte mittlerweile regelmäßig ab.
      Gnabrys Limitierung ist nicht alleine Rafinha geschuldet, das war auch mit Alaba nicht viel besser. Der Junge muß spielen – nicht nur für sich selbst sondern auch für das Zusammenspiel mit den Mitspielern. Er hat bisher noch nicht ein einziges Spiel durchgespielt.
      Und warum gerade gegen einen solchen Gegner nicht mal einen Sanches. Einen James auf rechts und einen Sanches auf die 8. Manchmal hat man das Gefühl – bloß nicht zuviel Junge auf den Platz.
      Und das nennen wir dann Umbruch?
      Und noch eines fiel gerade in der ersten Halbzeit wieder auf – der Ball muss offensichtlich wieder bis in den 5-m-Raum gespielt werden. Andere Tore wollen wir nicht! Da stellt man halt einen Lewandowski zu, denn es schießt ja sonst sowieso keiner aus der 2.Reihe . Wäre ja vielleicht auch mal eine Möglichkeit, um die Herrschaften Viererkette mal ein bißchen ins Grübeln zu bringen.

      1. Kurt

        “Und warum gerade gegen einen solchen Gegner nicht mal einen Sanches”

        Weil es eben kein “solcher Gegner” war, sondern ein Baustein auf dem Weg aus der Krise, der auch ganz schnell zum Stolperstein hätte werden können.

        Ja, normal schlägt man AEK ohne Probleme, aber mit Problemen wie sie wir zur Zeit haben, ist ein blasser Arbeitssieg doch viel wichtiger, als das ein oder andere Experiment.

        Sanches soll dann aber bitte im Pokal randürfen. Das ist die richtige Bühne für ihn.

      2. Anton

        Ja natürlich Kurt, da ist ja so ein Robben, der das halbe Spiel neben sich steht natürlich viel effektiver. Da wechseln wir doch lieber einen Gnabry aus. Wer war eigentlich in Lissabon der beste Mann auf dem Platz?
        Nicht dass das öfter passiert – da sei aber Gott vor!

      3. Schlappi

        Ich war Gestern auch sehr geschockt von dem Versteckspiel das Martinez betrieben hat. Es war fast so, als wäre er immer ganz bewusst in den Deckungsschatten gelaufen, um bloß nicht angespielt zu werden. Insgesamt hatte ich den Eindruck, dass wieder große Lücken im Mittelfeld waren (Martinez zu weit hinten, Thiago auf links abgekippt und die Mannschaftsteile zuweit auseinandergezogen).

        Folgende Änderungen wünsche ich mir von Niko Kovac:

        1. Anpassung des kollektiven Verschiebens in vertikaler Richtung (so dass die Abstände nicht zu groß sind und dort immer Löcher entstehen … hier fehlt eine ordnende Hand … am liebsten würde ich Kimmich auf der defensiven Sechserposition sehen, da er für mein Verständnis, das beste Spielverständnis und Raumgefühl hat (alleine wie häufig er sich umblickt, um das komplette Spielfeld im Blick zu haben, ist vorbildlich!))

        2. Umstellung auf eine Dreierkette (vielleicht auch über eine fluide Formationsänderung im eigenen Ballbesitz über ein Einrücken von LV oder RV, der dann zum zweiten 6er wird). Dadurch wäre ein Spieler mehr im Mittelfeld als Anspielstation verfügbar.

        3. Einführung eines Leistungsprinzips für die Aufstellung. Natürlich kenne ich die Trainingsleistung der Spieler nicht, aber wenn ich sehe wie weit einige Spieler von ihren Normalleistungen in Pflichtspielen entfernt sind (u.a. Robben und Martinez), dann muss ich doch auch jüngeren Spielern einmal Einsatzzeiten zugestehen.

        4. Spieler auch einmal auf anderen Positionen einsetzen:
        a) Hummels anstatt Martinez auf der defensiven 6 (feiner Techniker, kann ein Spiel aufbauen, gutes Stellungsspiel, sicheres Passspiel …)
        b) Sanchez als RV (schnell, robust … und wenn ich mich nicht irre, hat er früher schon einmal als RV gespielt (vor Bayern)
        c) Doppelsechs mit Thiago und Jamez
        d) Lewandowski als Linksaußen (mit Wagner im Sturmzentrum)

        Der große Frust ist ja gerade, dass die Problemstellen ja schon seid Wochen sichtbar sind, aber es gefühlt kein Gegensteuern gibt. Es ist ja nicht jeder Trainer so ein begnadeter Taktiker wie Guardiola, der mal eben aus Kimmich einen IV macht und damit sogar noch gut spielt. Aber wenn ich als Cheftrainer merke, dass ich irgendwo nicht weiterkomme, dann muss ich mir doch Leute dafür besorgen. Kann ja nicht jeder alles können. Gerade beim Thema Taktik sind mir die Fähigkeiten von Herrn Kovac leider nicht bekannt. Hat da jemand Einblick oder Insiderinfos?

  3. Herrispezial

    Die Zweifel an der Qualität Kovacs zur Beförderung der spielerischen Qualität der Mannschaft bleiben bzw wachsen. Wenn er nun nicht wenigstens erkennt, dass Gnabry und auch Süle gesetzt sein müssen, dann ist auch daran zu zweifeln, ob er überhaupt etwas auf dem Platz erkennt. Süle ist um Längen besser als Boateng und aktuell auch Hummels. Aber Kovac hat heute im Interview schon eine spielerische Entwicklung gesehen. Da war er dann ja doch eher alleine. Zudem hat er Robben trotz miserabler Zweikampfbilanz und schwacher Passquote in der gegnerischen Hälfte durchspielen lassen.

  4. Anton

    Vieles ähnelte dem Spiel vom Samstag: Eine solide Deckung mit einem souveränen Süle.
    Ein Martinez auf der 6, der einem trotz seines Tores des öfteren den Atem stocken ließ. Spielaubau ist nicht seins.
    Ein Robben, dem man mit zunehmender Spieldauer immer mehr anmerkt, dass er eben nicht mehr der Alte ist- Antritt, Ballsicherheit.
    Ein starker Gnabry, der immer noch sehr oft nicht ins Spiel eingebunden wirkt.
    Und wieder die Preisfrage – warum kein Thiago auf der 6 und ein Goretzka neben James auf die 8.

    Der so oft gescholtene Rafinha hat seine Sache gut gemacht – nicht nur wegen der Beteiligung am 2:0.

    In den ersten 15 Min von Halbzeit 2 konnte der FCB froh sein, dass der Gegner Athen hieß.

  5. Done

    @alle Kommentierer vor mir: ihr habt aber schon bemerkt, dass sich um Robben ständig mindestens zwei, manchmal sogar drei Gegenspieler gekümmert haben?

    1. Kurt

      Das war früher doch auch nicht anders, aber da war es egal, weil es eben Robben war.

      Heute und gegen Wolfsburg einfach bei Weitem der Schlechteste auf dem Platz. Für solche Leistungen würde Müller hier in der Luft zerrissen.

      1. Monika Schäfer

        Früher war es das System Robben mit Lahm als AV und Müller als Robbenhelfer. Gab es diese Konstellation nicht, musste es schon wirklich ein sehr schwacher Gegner sein (wie etwa Kaiserslautern 2013 im DFB-Pokal oder auch Augsburg im Oktober 2016) damit Robben ohne das so zum Zug kam. Robben ohne Anbindung ist eben auch nicht viel besser als Müller ohne Anbindung. Aber – die fehlenden Dreiecke auf der Seite bzw. die Disharmonie ist in diesem Jahr nichts neues.

    2. Herrispezial

      Früher gab es aber auch Situationen, da hatte Robben freien Raum vor sich (ohne nur mit nur 1 Gegenspieler), die er dann genutzt hat. Heute ist er zu langsam dafür. Und dann wird eben abgebremst, quergespielt oder das 1:1 verloren

  6. Mäx

    Warum spielt Robben durch? Mal ein Ansatz, am Samstag ist dass nächste Spiel, wer spielt FIX nicht? Arjen Robben weil gesperrt!
    Wer kann vielleicht nicht spielen? Frank R. weil verletzt! Also warum nicht den einzigen gesunden Winger vom Platz nehmen? Wenn ich Wetten müsste, der Gnabry spielt fix am Samstag wenn fit, hat er sich auch verdient!

    1. Mäx

      Ps: Gnabry hat bis jetzt noch nie eine Saison ohne Verletzungen durchgespielt, ich denke es macht Sinn dass man auf den Jungen etwas aufpasst, obwohl ich selber mit dem Kopf geschüttelt habe bei der Auswechslung!

  7. FCB White Collar

    Ohne Müller stimmen wenigstens die Ergebnisse. Der einzige Grund, warum Müller noch nicht wieder öffentlichkeitswirksam sein Reservisten-Dasein beklagt, dürfte darin bestehen, dass er aufgrund von Robbens Sperre am Samstag gesetzt ist. Vermutlich denkt er dann ähnlich wie Brazzo, dass seine Position immer noch sehr stark wäre.

    1. Kurt

      Das ist dann ja so wie bei Dir. Du denkst deine Beiträge wären clever.

      1. FCB White Collar

        Zumindest mühelos und offensichtlich cleverer als deine.

  8. Marco05

    So ein Spiel bei dem mal wirklich nur das Ergebnis zählt. Und man muss auch nicht so tun, als wären wir bei solchen Gegnern immer durchspaziert (Stichwort Cluj). Von daher würde ich jetzt nicht die aktuelle Form oder “den Weg aus der Krise” an diesem Spiel aufhängen. Zumal (eines meiner Lieblingsthemen) 3 Tage nach Wolfsburg in Athen anzutreten sicher auch einigermaßen unkommod ist.

    Für mich passt das schon, von dem “Zusammenspiel” Robben und Lewandowski mal wieder abgesehen. “Gemeinsam” sieht anders aus. Das ist ziemlich unprofessionell, was vor allem Robben da abzieht. Würde ich – wenn ich Trainer wäre – mindestens deutlich ansprechen.

    Einen Punkt aus dem Text verstehe ich nicht: “Die Tore fielen aus dem Nichts”. Kann ich nicht nachvollziehen. Beide Male über links (mehr oder weniger) schön durchgespielt kann man schon als ordentliche Spielzüge bezeichnen. Natürlich lagen die Tore nicht in der Luft aber überlegen waren wir doch die ganze Zeit.

    1. Marco05

      Ach, und chapeau Niko Kovac! Dem Herrn Wasserziehr mal die Dämlichkeit seiner Fragen direkt unter die Nase zu halten. Wenn wir gewinnen war das Spiel schlecht, wenn wir verlieren kann das Spiel gewesen sein wie es mag, das Ergebnis ist scheiße. Ein absolut typisches Beispiel der grassierenden Anti-Bayern-Berichterstattung zur Zeit. (Ich hätte vielleicht nicht Dämlichkeit schreiben sollen sondern Einseitigkeit)…

      1. wipf1953

        Wasserziehr ist einer der Gründe, warum ich Sky fast nicht mehr ertrage. Der und seinesgleichen haben gar kein Interesse mehr an einem sachlichen Interview. Es geht nur noch darum, den Interviewpartner zu einer unbedachten Äußerung zu verleiten und das dann zu skandalisieren. Auch ein Grund, warum das Produkt “Profifußball” in Deutschland kaputtgeht.

  9. Tripler

    Der Kommentar betrifft jetzt Mal die Artikel der vergangenen Tagen Wochen.

    Wenn’s so weiter geht löst der Verein sich am Besten auf. Dass kann es ja wirklich nicht sein, was erlauben sich die Oberen Ihre Spieler schützen zu wollen und die spielen dann so einen Scheißdreck. Wir Fans wollen die doch auch nieder machen und auch die von der hiesigen Redaktion. Dass macht doch einfach am meisten Spaß, wenn sie nicht funktionieren wie ein Roboter. Menschlich sein ist doch kacke. Schade dass ein Lahm keine Interviews mehr gibt, der hat alles so sachlich geschildert, wer braucht da Menschlichkeit. Was wünsch ich mir die Zeiten 2013-2016 zurück. Da lief wirklich alles perfekt und keiner konnte einen Fehler finden. Jetzt aber läuft es nicht mehr wie am Schnürchen. Was ein Glück. Endlich kann ich unzufrieden wie ich deutscher wutbürger nunmal bin meinen ganzen Frust an den Deppen vom Fussball auslassen. Natürlich im Forum. Da bin ich anonym. Die PK gesehen hab ich nicht. Warum sollte ich auch, die Meinung bekomme ich doch in Ausschnitten geliefert.

    Was ich damit sagen will, die fetten Jahre sind vorbei. Es geht halt nicht ständig höher und weiter. Anspruchsdenken sollte sich Mal wieder ändern, dass geht auch an die Redaktion hier. Wenn ich die Einleitung vom Wolfsburg Spiel lese bekomm ich dass kotzen. Dass die Redaktion sich als Journalisten sehen und vielleicht auch ein wenig angegriffen fühlen nach der PK kann ich verstehen aber nicht dass man es dann auch jetzt in jedem Artikel raushauen muss. Dass Wolfsburg als Sparringspartner bezeichnet wird ist auch ein Witz. Die spielen Bundesliga. Sind auch Profis. Ich kann mich noch an Zeiten erinnern da war ich froh dass wir in der CL ins Achtelfinale gekommen sind. Und dass bin ich auch heute noch, denn auch die anderen können kicken. Und wenn man sich die PK mal nüchtern anschauen würde (die ganze) könnte man auch begreifen, dass die mit dem was sie sagen wollten gar nicht so verkehrt liegen. Hab mir die gestern angeschaut und mich gefragt wo dass Problem ist. Es gibt da Momente die nicht gerade abgesprochen wirkten. Aber paar Sachen aus dem Kontext ziehen und schon kommt sowas bei rum.

    Naja auch egal wen interessiert schon eigene Meinungsbildung.

    1. Tripler

      Der Platz war übrigens gestern anscheinend auch nicht der beste und hat mit Sicherheit seinen Teil zu dem Grottenkick beigetragen. Ich weiß wie es mir geht wenn ich in der Kreisliga Mal auf nem wirklichen Acker spielen muss. Da fühlt man sich dann spätestens nach dem dritten Mal ausrutschen auch nicht mehr so wohl drauf.

    2. Ju

      Selten so einen Mumpitz gelesen. Wird hier hin und wieder übers Ziel hinausgeschossen? Absolut, passiert auch mir täglich mehrmals irgendwie und irgendwo. Sehen die Autoren jedes Detail zu 100 % richtig? Aber nein, das wäre ja auch verdammt viel verlangt. Aber eine unsachliche Kampagne gegen Mannschaft und Verein, die auf völlig verschobenen Erfolgsmaßstäben beruht, kann ich absolut nicht erkennen. Dass es nicht ständig höher und weiter geht, ist – im Gegenteil – hier sogar absoluter Konsens. Insofern wird sogar fairer mit dem Verein umgegangen, als anderswo: Keiner der Autoren und kaum einer der Kommentatoren erwartet von der Vereinsführung, hier das Ding der Unmöglichkeit eines nahtlosen Umbruchs der einen goldenen Generation auf die andere auf die Beine zu stellen. Dies nicht zu Erwarten heißt allerdings nicht, mit allem, was im Verein so passiert, d’accord gehen zu müssen. Nur weil ich von Uli Hoeneß nicht erwartet habe, was kein einziger Vereinsverantwortlicher in den letzten Jahren vermochte, heißt das ja nicht, dass es nicht trotzdem kritikwürdig sein kann, was er so verzapft. Und nur weil ich der Mannschaft – so wie sie im Moment zusammengestellt ist – durchaus verzeihe, wenn sie nicht die Sterne vom Himmel spielt, verbietet mir das noch lange nicht festzustellen, dass mannschaftstaktisch, individuell und sogar strategisch im Moment einiges schlechter ist, als es trotz gesunkener Qualität sein könnte. Und solange diese Mängel bestehen, bin ich jedem Journalisten dankbar, der sachich (!) den Finger in die Wunde legt.

      Wenn du nicht verstehst, wo das Problem dieser PK liegt, kann man dir leider nicht so recht helfen. Dass sie mit der grundsätzlich angedachten Stoßrichtung ihrer Argumentation völlig falsch lagen, hat nie jemand behauptet. Respekt im öffentlichen Umgang mit Spielern und Verantwortlichen – sehr sehr gerne. Nur leider ist gut gemeint nicht gut gemacht – und wenn das mit dem Respekt gegenüber anderen ganz schnell passeé ist, wenn unser Präsident meint, dass das nun angebracht wäre, dann muss überhaupt nichts aus dem Kontext gerissen werden, um ein ganz schwaches Bild abzugeben. Für meinen Geschmack kann Uli Hoeneß gern jeden Spieler schützen, dem er irgendwie habhaft werden kann. Mir würde es aber schon reichen, wenn er a) aufhört, sich öffentlich über andere Spieler zu mokieren und b) den Kader künftig so zusammenstellt, dass für einige seiner Spieler körperliche Probleme aufgrund fehlender Pausen nicht vorprogrammiert sind.

      1. Lukas

        Vielen vielen Dank JU

      2. Danke JU für die einzig passende Antwort darauf.

        Ergänzen würde ich noch, dass ein Unterschied zwischen “Ansprüche stellen” und “Verbesserungsvorschläge bieten” besteht. Die absolute Mehrheit der hier Diskutierenden inkl. der Autoren des Blogs beschäftigen sich ausnahmslos mit letzterem. Und wenn das nicht erlaubt ist, entzieht man jeglichem sachlich-kritischen (!) Journalismus die Grundlage.

      3. Tipic

        Vielen Dank, JU!

    3. Kurt

      Tripler lass dich nicht einschüchtern.

  10. Turbo Batzi

    Wenn es spielerisch nicht läuft, könnte man die Feldüberlegenheit eigentlich durch Standards in Verwertbares ummünzen. Und davon haben wir stets genügend. Auch gestern hatte man glaube ich wieder 7:1 Ecken.

    Mir ist es jedes Mal ein Rätsel, wie harmlos die Mannschaft da ist und würde mal eine Statistik interessieren, die das belegt oder widerlegt. Mein Gefühl sagt mir, dass große Teams oft mit solchen Toren ihre Durstrecken überwinden können – zumal die nett durchdachten aber inzwischen häufig unpräzise ausgeführten Spielzüge damit für etwas gut wären.

    1. wipf1953

      Genau das habe ich mir auch gedacht, Turbo. Habe nur die letzten paar Minuten gesehen. Eine Ecke. Kurz. Harmlos. Obwohl vorne Wagner mit drin stand.

      Es ist unseren hochbezahlten Kickern vielleicht zu banal, Standards zu üben. Weil da einer schießen darf und die anderen 10 passiv rumstehen müssen. Spielzüge, an denen das ganze Team beteiligt ist, sind da natürlich eine andere Kategorie. Aber in einer Fußballwelt, in der selbst Island eine N11 hat, die gut verteidigt, müssen sich diese “Stars” vielleicht mal umstellen.

      Diverse Bayernspieler sind schlicht “satt” (Rib & Rob nehme ich mal aus, die sind positiv verrückt). Bzw. sie sitzen auf einem zu hohen Ross. Diese Saison kann nur auf die Ochsentour gerettet werden. Man wird am Saisonende sehen, wer dafür geeignet ist und wer nicht.

      Hat nicht James auf Schalke nach einer Ecke getroffen? Strohfeuer verpufft?

      Das Finale “dahoam” wurde übrigens durch diverse Standards entschieden. Nicht nur die Elfmeter. Bayern hatte diverse Ecken. Alle kurz. Alle harmlos. Chelsea hatte auch eine Ecke. 88te. Drogba köpfte ein. Vielleicht sollte der Verein daraus mal konsequent Lehren ziehen.

    2. wipf1953

      p.s. Das gestrige 1:0 entstand nach einer (abgewehrten) Ecke …

    3. Sorry, dass ich mich hierzu nur unqualifiziert äußere, aber “Durstrecken” finde ich ist ein grandioser Tippfehler, den es zu würdigen gilt. Passender Name für einen Stammtisch :D

      1. Osrig

        Ah, Du meinst die “Durst-Recken” mit dem Einarmigen Reißen am Tresen! Alles klar!^^
        Ich finde, auch die Klassik-Freunde könnten sich angesprochen fühlen, wenn sie ihre “Dur-Strecken” nehmen können und mehrere Beethoven-Werke in Dur nacheinander anhören können! :-)

      2. Ah, ein Connaisseur! :)

      3. Osrig

        @Sirius: Na ja, nicht wirklich ein Fachmann, aber es macht halt viel Spaß! :-)

  11. FR7

    Endlich habe ich mal wieder die Zeit hier im Blog zu schmökern. Also ich bin pragmatisch und frage mich wie es zu diesem Strukturverlust kommen konnte? Was ist wann passiert, dass die gesamte Mannschaft ab Zeitpunkt X nicht mehr auf dem Platz harmoniert? Torchancen werden nicht konsequent zuende gespielt und zumindest gefühlt gab es eine Passquote von 60%. Ein Gegner mit mehr Qualität hätte uns gestern mindestens zwei Tore reingedrückt (siehe Hertha). Es war ein grausiges Spiel dessen einziger Lichtblick die drei Punkte sind die man aus Athen mitnehmen konnte. Man beginnt druckvoll und konzentriert, nach etwa einer Viertelstunde bricht die Mannschaft kollektiv ein – keine Konzentration mehr, kein Druck, keine Ideen. Ich frage mich woran das liegt, ich weiß es nicht. Kovac hat doch in den ersten Spielen ein klares System und eine klare Idee erkennen lassen. Haben die Spieler darauf keine Lust mehr? Im Optimalfall ist dies nur eine Phase aus der man jetzt langsam aber sicher herauskommt, gerade in Bezug auf die Winterpause in der man viele Schrauben und Zahnräder nachjustieren kann. Im Worst-Case Szenario jedoch, erreicht der Trainer einige langjährige Schlüsselspieler nicht mehr, weil sie z.B. zu satt sind und somit müsste man sie und/oder den Trainer nächsten Sommer ersetzen.

    Robben und Ribéry, falls ihr das hier lest, bitte tretet nächsten Sommer in Würde ab. Wie Lahm, Xabi und Basti. Es reicht für euch leider einfach nicht mehr auf dem Niveau, dass der FC Bayern spielen will. Wenn ihr dem FC Bayern schon nicht mehr mit sportlicher Leistung helfen könnt, dann doch bitte damit, dass ihr nicht weiter zwei wertvolle Kaderplätze besetzt. Schenkt sie der Jugend und somit der Zukunft des Vereins. You Either die A hero or you live long enough to see yourself become the villain.

  12. GS

    Die übertrieben negative Wahrnehmung des Spieles und die meisten Kommentare hier verstehe ich nicht. Klar war das keine Gala, aber wir reden immerhin über ein Auswärtsspiel beim griechischen Meister – früher hat man in solchen Fällen ein Unentschieden angepeilt oder sich gefreut, wenn man trotz Reisestress und ungewohntem, oft nicht so optimalem Platz etc. nur knapp verloren hat. Heute gewinnt man, obwohl noch im Krisenmodus, 2:0, beherrscht den Gegner mit Ausnahme von 15 Minuten nach der Pause souverän, aber alle schreiben sich hier die Finger wund, weil der Untergang des FC Bayern offenbar kurz bevor steht …
    Das wirkt auf mich stark so, als würde aller über Monate aufgebaute Ärger über Trainersuche, dann „nur“ Kovac, Transferpolitik und die zunehmend unerträglichen öffentlichen Statements des Aufsichtsratsvorsitzenden Vielen den nüchternen Blick aufs Spielgeschehen verstellen.

    Der FC Bayern war gestern die erste Halbzeit die überlegene Mannschaft, hat mehrere vielversprechende Offensivaktionen produziert, die nur mangels Präzision beim letzten Pass nicht zu klaren Torchancen geführt haben; nach 15 Minuten Durchhänger nach der Pause (evtl. kann sowas ja auch am besonders motiviert aus der Kabine kommenden Gegner liegen?) folgt der Doppelschlag mit zwei gelungenen Aktionen, danach wird der Sieg ruhig nach Hause gespielt. Dass beim ersten Tor der Ball etwas glücklich bei Martinez landet – geschenkt. In den letzten ca. 20 vergleichbaren Szenen in den letzten Spielen prallte der Ball immer zum Gegner – irgendwann musste es ja mal wieder anders laufen. Man City hat gestern zwei solche Billard-Tore gemacht, da finden es alle toll und hochverdient.

    Die Ansprüche an die eigene Mannschaft und die Geringschätzung der Gegner sind hier inzwischen oft grenzenlos. Macht Euch allen das Fußball-Schauen eigentlich noch Spaß, oder fühlt Ihr Euch nur wohl, wenn es etwas zu nörgeln gibt??

    1. liza

      Ich glaube, die Einschätzung der ersten Spiele unter Kovac war ob der positiven Ergebnisse zu gut (man denke an das 1:0 gegen Drochtersen/Assel, den geschenkten Elfer gegen Hoffenheim und dass man etwa mit Schalke nicht gerade den formstärksten Gegner hatte). Dazwischen waren zwar ein paar wirklich gute Spiele (Stuttgart, Leverkusen) aber auch dort wurde immer wieder der Spielaufbau kritisiert (Benfica!).
      Unsere gute Phase war also nie so gut wie sie geschrieben wurde. Genauso ist nun die Einschätzung aber zu schlecht. Daher der Eindruck eines “Bruchs”, den es aber mMn nur von den Ergebnissen, nicht aber wirklich von den Leistungen her gab. Ich habe von daher keinen Zweifel, dass die Mannschaft wieder in die Spur (auch Richtung DM) findet. Ich habe aber auch wenig Hoffnung, dass das in dieser Saison konstant schlechtere Ballbesitz- und Aufbauspiel sich plötzlich radikal verbessern wird.
      Ein Fokus darauf ist ja vom Verein auch strategisch offenbar nicht gewollt (siehe Kaderzusammenstellung, Trainerauswahl). Damit müssen wir halt vorerst leben: Es wird – wie unter allen Trainern – auch unter Kovac Leistungsspitzen und Leistungsdellen geben. Der Leistungsmittelwert aber ist bereits unter Ancelotti gesunken, von Heynckes etwas stabilisiert worden und wird nun unter (aber nicht nur aufgrund von) Kovac sich auf niedrigerem Niveau einpendeln. Macht immerhin die BuLi spannender…

      1. Herrispezial

        Damit hast Du m.E. Recht, Liza. Allein, wenn man hier nach Siegen kritisch schreibt, kommen etliche Leute um die Ecke und meckern darüber. Mir sind die mühsamen Siege gegen Hoffenheim u.a. auch noch in Erinnerung.

      2. Hummelrobbe

        @Lisa

        Sehe ich ganz genauso! Das war auch am Andang der Saison nicht sooo toll. Die Ergebnisse waren nur freundlicher.

    2. Ist es denn im Gegenzug sinnvoll ein “Weiter so!” auszugeben, nur weil man auswärts gewonnen hat? Ich persönlich habe großen Spaß daran, ein Spiel nicht nur nach dem Ergebnis, sondern nach dem Zustandekommen ebendieses Ergebnisses zu beurteilen. Glücklicherweise gibt es ja verschiedene Optionen, wie man Freude aus etwas zieht. Der eine eher daraus, sich die Tabelle anzusehen, der zweite, indem er sich ins Stadion stellt, weil er die Stimmung da toll findet und einer, weil er sich an den taktischen und strategischen Aspekten des Fußballs erfreut. Für mich gilt vor allem Letzteres, und das teile ich offensichtlich mit vielen hier.
      Das Zustandekommen des 2:0 gegen AEK war eben nicht so, dass man einen Aufwärtstrend erkennen konnte. Im Gegenteil, wir waren darauf angewiesen, dass einem Martínez, der nun beileibe kein Torjäger ist, der Ball glücklich vor die Füße fällt. Dem taumelnden, hadernden Gegner dann noch ein Zweites reinzudrücken, okay, das war gut. Aber worüber wollen wir denn diskutieren, wenn nicht über die verbesserungswürdigen Dinge, derer es zweifelsohne so einige gibt? Zumal AEK eben auch nur ein Etappenziel darstellt. Der FC Bayern hat sicher nicht den Anspruch, die CL regelmäßig zu gewinnen, aber den Sieg anzupeilen kann doch nicht verkehrt sein? Wenn es nicht klappt, dann probiert man es im folgenden Jahr halt nochmal. Und es geht auch nicht darum, AEK geringzuschätzen, keiner macht sich lustig über den Verein oder die Spieler. Aber du musst doch eingestehen, dass die individuelle Klasse, das für den Kader und die vereinseigene Infrastuktur aufgewandte Geld, das Zuschauerinteresse… also dass so ziemlich alles, worauf es bei einem modernen Profisportclub ankommt, bei Bayern auf einem höheren Niveau liegt als z.B. bei AEK.
      Übrigens: Den Gegner bis auf 15 Minuten souverän zu beherrschen (wie du es nennst) – das machen die Bayern seit Jahren konstant bei jedem Gegner, der nicht Real Madrid heißt. Sogar ein Atletico Madrid in Bestform 2016 oder Chelsea 2012 haben wir über 90 Minuten beherrscht. Bis auf eine einzige Situation. Auf geringerem Niveau (und sorry, aber AEK Athen ist nicht mit Chelsea oder Atletico zu vergleichen) sollte unser teurer Kader dazu in der Lage sein, souverän zu gewinnen.

      1. GS

        Ich habe gar nichts dagegen, Defizite anzusprechen, und wer dann ausreichend viel von Taktik versteht, darf und soll das gerne auch hier detailliert darlegen. Das lese ich gerne und lerne auch gerne dazu. Und wenn Dir das Spaß macht, umso besser. Mir fehlen dazu die Detailkenntnisse, ich versuch mich lieber als Hobby-Psychologe :-)

        Was mich eigentlich stört, ist auch gar nicht der völlig sachliche, wenn auch in meinen Augen etwas zu sehr auf die Schwächen fokussierte Artikel (sorry, wenn das falsch rüberkam), sondern die Mehrzahl der Kommentare hier, die seit der Bekanntgabe von Kovac als neuem Trainer den Untergang kommen sehen, und jetzt mit der Schwächephase (aus der wir hoffentlich allmählich herauskommen) alles in Bausch und Bogen schlechtreden.

        Zweifellos ist AEK Athen kein Maßstab und der “glanzlose” Sieg kein Grund für Jubelarien. Aber es war auch nach der Vorgeschichte nicht zu erwarten, das man mal eben nach Athen fliegt und ein glanzvolles 5:0 auf den rutschigen Rübenacker zaubert. Als Bayernspieler bist Du Niederlagen nicht gewohnt, schon gar nicht zweimal nacheinander in der Bundesliga. Das nagt brutal am Selbstbewusstsein, auch wenn das nie einer zugeben würde. Und dann bringst Du einfach das tollste Konzept nicht auf den Platz, bietest Dich zu spät an, spielst im falschen Moment ab usw. Da hilft dann tatsächlich nur noch, “irgendwie” zu gewinnen, um wieder das frühere Selbstverständnis zu erreichen. Erst dann kann man nach meiner Ansicht wieder darüber diskutieren, ob unter Kovac eine Weiterentwicklung oder Stagnation (oder eine Rolle rückwärts) stattfindet.
        Deswegen erlaube ich mir, mich auch einfach mal über den Sieg zu freuen und zu hoffen, dass es jetzt peu a peu auch spielerisch wirder aufwärts geht.

        “Der FC Bayern hat sicher nicht den Anspruch, die CL regelmäßig zu gewinnen, aber den Sieg anzupeilen kann doch nicht verkehrt sein?”

        Völlig d’accord. Aber auf dem Weg dahin zählt erstmal nur der Sieg. Die Qualität für stärkere Gegner ist mutmaßlich frühestens ab Achtelfinale gefragt.

        Ich plädiere einfach dafür, Mannschaft und Trainer eine Chance zu geben. Schwächen ansprechen ist sicher hilfreich, aber bitte als konstruktive Kritik (wie bei Dir); Forderungen nach Trainerwechsel oder Nachkarten bezüglich Kaderplanung bringt im Moment gar nichts.

      2. Anton

        Das mit dem “Untergang kommen sehen” ist vielleicht etwas übertrieben.
        Aber was einfach auffällt, ist die Diskrepanz zwischen dem, was auch eine Vereinsführung incl. Trainer von sich gibt, und dem was aber auch das gesamte “Umfeld” – von Medien, Sportexperten, Fans oder auch Foristen sieht.
        Nimm dir das gestrige Spiel als Beispiel – gut, gewonnen! Trotz schlechtem Platz, vergebener Chancen, Mini-Krise, fehlendem Selbstvertrauen, schlechter Leistung des ein oder anderen – alles Gründe für ein Spiel, das für den Betrachter in vielen Phasen nicht gerade ein Hochgenuß war. Aber unterm Strich zählt das Ergebnis, darauf kann man aufbauen. Und der Trainer – spricht von einem sehr guten Spiel! In welchen Phasen oder bei welchen Spielern hat der denn nicht hingesehen?
        Der Präsident spricht vor der Saison vom notwendigen Umbruch. Und die Spieler, die für den Umbruch geholt wurden, sucht man auf dem Platz sehr oft vergebens. Traut man ihnen nicht – warum hat man sie dann geholt?
        Hilft es einem Spieler, wenn er einen schlechten Tag erwischt – soll es ja geben- dass man ihn dann 90 min spielen läßt, obwohl man Alternativmöglichkeiten hat?
        Und das sind Dinge, die eben auffallen.

      3. @GS: Das klingt schon ganz anders, mit deiner zweiten Ausführung gehe ich fast vollständig d’accord. Einen Trainerwechsel halte ich allein schon mangels echter Optionen für die denkbar schlechteste Idee. Ich muss da Anton zu 100% zustimmen: Die Diskrepanz zwischen der Realität und der Außendarstellung ist was, was schon sehr deutlich auffällt. Da muss man sich dann auch ein bisschen Kritik gefallen lassen.

        Übrigens: Das gestrige Spiel BVB – Atletico ist ein absolut positives Beispiel für mich: Schweres Spiel gegen einen starken Gegner, dennoch sehr gut und mutig gespielt. Mit einem solchen Spiel, das nur 1:0 ausgeht, kann ich sehr viel besser leben, als einen Gegner glanzlos und mit haarsträubenden Fehlern mit 4:0 vom Platz zu schießen.

  13. FR7

    “…früher hat man in solchen Fällen ein Unentschieden angepeilt oder sich gefreut…”

    Früher hat man solche Spiele 0:5, 1:7, 0:6 oder an einem schlechten Tag vielleicht nur 0:4 gewonnen. Athen hat 11 Jahre lang keine CL gespielt, die würden bei uns in der dritten oder vierten Liga kicken. Ich kann diese Aussage daher überhaupt nicht nachvollziehen.

    1. Marco05

      Genau! Wie in Lyon, Borisov oder Cluj…

      Oder welches “früher” meinst du?

      1. FR7

        Genau dieses “Früher” meine ich tatsächlich, zu der Zeit hätte man dieses Athen an die Wand gespielt.

    2. FR7

      Aber wie bereits weiter oben von mir gesagt, ich hoffe es ist nur eine Phase aus der man bald wieder herauskommt. Ich glaube an Kovac, er ist der richtige Trainer, die Kaderplanung und die Leistung einiger Schlüsselspieler hingegen sind alles andere als richtig.

      1. FCB White Collar

        Sorry, aber Pep Guardiola würde selbst mit dieser Bayern-Mannschaft problemlos deutscher Meister werden. Ihn und Kovac trennen einfach Welten, was das spieltechnische und taktische Niveau betrifft. Da insbesondere der verurteilte Straftäter Hoeneß keinen der Trainer, die zu unserer Philosophie gepasst hätten (Tuchel, Nagelsmann oder wenigstens Favre), verpflichten wollte und alle drei inzwischen langfristig woanders gebunden sind, haben wir nun den Salat – wahrscheinlich am Ende der Saison ohne die Salatschüssel (die Meisterschale).

      2. Osrig

        Bis auf den Seitenhieb mit dem “verurteilten Straftäter”, auf den ich verzichtet hätte:
        Den Kommentar unterschreibe ich zu 100 Prozent!

      3. Hummelrobbe

        Ist aber Tatsache. Und auch sonst ist das alles vollkommen richtig!

      4. Anton

        Irgendwie erinnert mich so der ein oder andere Kommentar inclusive der Nicks an andere Foren, wo auch immer die gleichen Sprüche aus der Ecke der FCB-Hater kommen.und ich dachte, man wäre wenigstens hier davon verschont.
        t-online- und web.de-Niveau muss hier eigentlich nicht sein.

      5. wipf1953

        Verurteilte Straftäter .. Marco Reus (Fahren ohne Führerschein), Dr. (!) Gerd Niebaum (hat sogar seine Anwalts- und Notarzulassung verloren), Jörg Böhme (Körperverletzung), Marko Arnautovic (irgendwas mit KFZ-Steuer), Timo Gebhart (Körperverletzung) usw. usw. .. Boris Becker (Steuern), Christiano Ronaldo (auch Steuern .. ) .. schon komisch, dass das alles unerwähnt bleibt und jeder auf “Hoeness & Rummenigge” eindrischt ..

      6. eigentor

        @FCB White Collar

        “Da insbesondere der verurteilte Straftäter Hoeneß…”

        Jeder verurteilte Straftäter hat in Deutschland (laut Bundesverfassungsgericht) Anspruch auf Resozialisierung, auf Wiedereingliederung in die Gesellschaft. Das gilt nicht nur für Boris Becker, Paul Schockemöhle, Peter Graf (um in der Welt des Sports zu bleiben), sondern auch für Uli Hoeneß.
        Mit ihrer Etikettierung “verurteilter Straftäter”, die zur Sache, über die Sie sich äußern, inhaltlich nicht das Geringste beiträgt, weigern Sie sich, den Gedanken der Wiedereingliederung zu akzeptieren, geschweige denn mitzutragen. Sie stellen sich damit außerhalb eines Wertes, der in der Deutschland gesellschaftlich akzeptiert ist. So etwas nenne ich asozial.

  14. Johannes

    Also abgesehen von den letzten zwei Ergebnissen kann ich noch keine Entwicklung erkennen.
    Wenn ich dann dazu die Interviews von kovac höre bin ich doch sehr überrascht.
    Was ist sein Plan mit dieser Mannschaft geht’s im nur ums Überleben will er sich so von Spiel zu Spiel hangeln?

  15. TS1970

    2:0 auswärts in der CL gewonnen. Mundabwischen. Denkste!!! Das was auf dem Platz derzeit passiert (Fehlpässe/verwaiste Räume usw) das kann man doch nicht mehr schönreden. Was denkt sich Kovac eigentlich dabei? Meint er, wir die Fans sind blind und haben keine Ahnung von Fussball (grob gesagt ;))?
    Die Tendenz, spielerisch an Klasse zu verlieren, steigt von Tag zu Tag bzw Woche zu Woche. Man bekommt derzeit nur magere Kost. Aber Hauptsache gewonnen oder Nico?
    Man sollte mal den Herren parallel Spiele aus den Jahren 2014-2016 mit den heutigen vorspielen und fragen ob sie da einen Unterschied erkennen.
    Derzeit macht es keinen Spaß diesen Rumpelfussball zu sehen. Hoffe wir sehen wieder “bald” attraktiven Fussball. Hoffnung stirbt zuletzt sagt man ja.

    1. Marco05

      Niko heißt er. Mit “k”. Grob gesagt. Soviel zum Thema “Blindheit der Fans”…

      Manchen Fans sollte man mal Spiele aus den Jahren 2002-2009 zeigen. Damit die mal wieder von ihrem hohen Ross runterkommen. Was man da hat mitmachen müssen und trotzdem noch Fan geblieben ist. Nur damals gabs halt dieses neumodische Zeugs noch nicht. Blogs und Social Media und Zeug. Da musste jeder mit seinem Frust selbst klar kommen oder mit Menschen reden, die eine eigene Meinung hatten.

      Und dennoch ein paar Beispiele:
      30.09.2014 ZSKA Moskau (A) 0:1 – Mörderkick
      17.02.2015 Donezk (A) 0:0 – Hammer
      15.04.2015 Porto (A) 3:1 – Wahnsinn
      23.11.2016 Rostow (A) 3:2 – Legendär

      So Spiele würde ich in der Tag gerne wieder sehen. Allemal besser als das was wir gestern geboten bekommen haben undnachweislich mit Fußball nichts zu tun hatte…

      1. Turbo Batzi

        Das denke ich mir auch oft. Was war die Gruppenphase in den 2000ern für ein Gewürge. Kampf und Krampf gegen die Mittelklasse Gegner. Und wie froh war man, wenn der Verein im 8el-Finale stand. Und wie geil das Gefühl war, wenn es der FCB ins Halbfinale schaffte.

        Heute wird das Viertelfinale inzwischen schon als Verlierer-Runde abgetan. Und das, obwohl ganz Fußball Europa mit Börsen- und Ölgeldern um sich schmeißt oder sich Vereine unendlich verschulden. Gerade deswegen kann so eine Krise auch heilende Wirkung haben. Zurück zu Start und die Ansprüche sauber neu justieren.

      2. Anton

        Jeder hat auch mal ein Spiel mit Gewürge und Krampf. Auch das ach so hochgelobte Ajax hat da nur mühsahm mit 2:0 gewonnen.
        Aber das “Gewürge und Krampf” zieht sich jetzt schon durch die gesamten letzten Spiele. Da sollte es auch irgendwann mal gut sein. Und das sieht eben im Moment nicht danach aus.
        Und wenn der Trainer das als “sehr gutes Spiel” bezeichnet – na dann!

  16. rookie

    hat jemand von euch gestern City-Donezk gesehen. Boah, das war einPositionsspiel. Und der Wahnsinn, Pep hat nun einen Plan B. City , zog sich nachdem 2 null zurück stand hinten super dicht. Und konterte !!!! dann den Gegner aus. Pep, hat gekontert…Eine Weltklasse Verteidigungsleistung, dass sah aus wie ein organismus, die Abstände gleichbleibend eine Verteidiger nach rechts, alle nach rechts, wie mit dem Lineal gezogen, der Hammer. Pep hat seine letzte Schwachstelle ausgemerzt, wenn er das so gegen richtig starke Mannschaften durchzieht, dann wird das ne Ära wie mit Barcelona. Soory ist off topic, aber ich muss auch mal über taktisch guten Fußball reden, sonst halte ich es gar nicht mehr aus.

    1. Ju

      Das Thema Pep Guardiola bringt hier niemanden ein Stück weiter, da es immer in die gleichen Diskussionen mündet und in einem hätte-wenn-und-aber endet. Daher bist du dort wohl besser aufgehoben : https://www.bluemoon-mcfc.co.uk

    2. TS1970

      das wünschen wir für unseren verein auch :)

  17. Anton

    Wir haben jetzt 10 Spieltage und die Hälfte der Gruppenphase hinter uns. Vielleicht sehe ich das ja alles falsch, aber ich werde das Gefühl nicht los, dass das mit dem Umbruch in diesem Verein immer noch nicht ernst genommen wird.
    Natürlich hat ein Gnabry auch noch seine Kinken drin, aber das Verständnis mit den Mitspielern ist mangels Spielzeit auch noch nicht optimal. Der hat noch nicht ein Spiel durchgespielt aber dafür wahlweise mal recht, mal links und am besten noch mit wechselnden AV.
    Ein Sanches war gegen Lissabon der beste Mann auf dem Platz – muss das jetzt wieder reichen für die nächste Zeit? Oder wie soll der je zu einer vernünftigen Form finden.
    Ein Goretzka – mehr daraußen als auf dem Feld.
    Nein, einen Thiago nur im Ausnahmefall auf die 6 – die gestrigen ersten 60 min, was das, was ein Martinez da spielte?
    Robben – Schwamm drüber!
    Da zeigt ja-was den Einsatz junger Spieler angeht- mittlerweile selbst ein Löw mehr Mut. Und wir haben die letzten beiden Spiele nicht gerade gegen die Creme de la Creme des nationalen und internationalen Fußballs bestritten.
    Aber irgendwie gibt man sich wirklich alle Mühe, die guten und die jungen Spieler zu vergrätzen.
    Da spielen ein Gnabry und ein James ein ordentliches Spiel – und werden augewechselt. Und ein Martinez und Robben spielen durch.
    Die Quittung werden wir bekommen – wenn gute und Perspektivspieler dann sagen: nein danke und lieber wieder gehen!

  18. Thomas Häbler

    danke dir Ju ;-), bis du da auch manchmal? Wollte die uralte Diskussion nicht aufwärmen. Für mich gibt es da auch nichts zu diskutieren. Lediglich kann ich es mir manchmal nicht verkneifen darauf hinzuweisen wie unterschiedlich Trainer hier im Forum bewertet werden, und vielen gar nicht klar ist wie vorsichtig und geduldig dieses Forum hier gerade mit Kovac/Mannschaft/Führung umgeht, im Vergleich zu den, gerade auch gestern, erbrachten Leistungen , wenn ich z.B. de nfür mich immer noch skandalösen Umgang mit Pep vergleiche. Relevant für uns im Moment finde ich es auch insofern, da mir gestern durch das ansehen zweier Mannschaften hintereinander, die Unterschiede im Positionsspiel enorm klar geworden sind. Kovac zu gute halten muss ich seine one touch Ansätze, ist Pep wohl zu risikoreich. Insofern muss ich Osrig immer deutlicher zustimmen

    1. lukas

      Thomas HäBler???
      Das ist doch ein Giesinger, der sich hier eingeschlichen hat!! Raus mit dem!!!1!elf!

      1. rookie

        mist , ich bin enttarnt ;-),

  19. Tipic

    Interessant sind die gestrigen Äußerungen von Mats Hummels bei Sky, nachzulesen auf der Kicker-Homepage. Demnach habe es zu oft einfache Ballverluste in Situationen gegeben, in denen der Gegner nicht mal Druck macht. “Der Gegner lässt uns spielen, und wir spielen ihm den Ball einfach in den Fuß oder nehmen lange Bälle, die gar nicht notwendig sind.” Das Problem schleiche sich irgendwie immer mal wieder ins Spiel ein, und zwar ein bisschen zu oft für eine Mannschaft auf dem Niveau. An eine natürliche Heilung über Siege und Selbstvertrauen glaubt er nicht, weil es sich um grundsätzliche Dinge handelt.
    Meiner Meinung nach ist das ein nett umschriebener Hinweis auf das ungenügende Positionsspiel. Und für das Positionsspiel ist weitgehend der Trainer zuständig.

    1. Jo

      “Meiner Meinung nach ist das ein nett umschriebener Hinweis auf das ungenügende Positionsspiel. Und für das Positionsspiel ist weitgehend der Trainer zuständig.”

      Nein, das ist ein nett umschriebener Hinweis, dass Mats einfach der Chefchecker ist, der leider arge Sorgen mit seinen minderbemittelten Mitspielern hat.
      Das erschließt sich, wenn man den zweiten Teil der Aussage, die du hier weggelassen hast, hinzunimmt.

      Das ist diese nette Art, die dafür verantwortlich ist, warum Mats schon in Dortmund der Lieblingskollege von allen war.

      Im konkreten Fall dürfte es hier um Thiago und James gehen.

      1. Anton

        Da wäre ich mir nicht so sicher, wenn ich so an den ein oder anderen Stunt von Rafinha und vor allem Martinez denke.
        Einen oder zwei von der Sorte hast du immer gut- die kann Mats ja auch ab und an. Aber so bei drei oder vier hintereinander wird es dann kritisch.
        Die 10 min vor dem 1:0 hatte man bei jeder Ballberührung von Martinez Bauchschmerzen.
        Und er hat natürlich insofern recht, weil es immer er und seine Nebenleute sind, die es ausbaden müssen.

      2. Jo

        Ich weiß nicht, ob du die Aussagen von Hummels zur Gänze gelesen hast.
        Wenn man das tut, ist es völlig klar, dass niemand so die Spielweise eines Rafinha oder Martinez beschreiben würde.

      3. Anton

        Wie auch immer – letztlich müssen es immer Hummels, Süle und Co ausbaden.

      4. Tipic

        @ Jo: So ganz kann man den Trainer da aber nicht aus der Verantwortung nehmen …
        Schön umschrieben von Rapha Honigstein für ESPN: Hummels was at pains not to mention specific players but that didn’t make the defender’s intervention any less stinging. Whose fault is it if the team continue to make same, systemic mistakes? Hummels’ teammates must be either incapable of listening or are not getting coached well enough in the first place. Either interpretation — or both put together — feed into the overarching worry that this season’s combination of an inexperienced manager and a squad in a holding pattern won’t do much for Bayern’s ambitions of winning the treble.

      5. Jo

        Das was Honigstein da so schön umschreibt zeigt doch nur wie gut das “System Hummels” arbeitet.
        Wirf deine Mannschaftskollegen (oder meinetwegen den Trainer) der Meute zum Fraß vor und du wirst ihren geflissentlichen Dank ernten.
        Jetzt frage man sich mal, wie so etwas mannschaftsintern gesehen wird.

        Im übrigen wenn jemand auf “Bayern’s ambitions of winning the treble” referenziert ist das für mich schon Grund genug um “abzuschalten”.

      6. Anton

        Jo, was wäre dir denn lieber? Dasser so tolle Aussagen wie “das war ein sehr gutes Spiel” macht, obwohl eigentlich jeder gesehen hat, dass es das nicht war.
        Ich muss immer noch an diesen unsäglichen Kommentar von Lahm denken nach der üblen 5:2-Klatsche im Pokalendspiel – “Aber wir waren die bessere Mannschaft!” Da hat sich die ganze Republik totgelacht. Und schlimm ist es nämlich, wenn dann auch noch viele in der eigenen Truppe das glauben. Die bessere Mannschaft holt sich keine 5::2-Klatsche ab.

        Was soll es denn bringen, wenn man sich solche Spiele selber schön redet. Nachher glauben noch welche, “zwei Siege hintereinander, jetzt haben wir einen Lauf!” Mit der Leistung – vor allem zu Beginn der 2.Halbzeit – vom Dienstag hätte es gegen andere Mannschaften ein böses Erwachen gegeben.

        Da ist mir einer lieber, der klar sagt, “Wir machen uns das Leben selber schwer und müssen da dran arbeiten!” Was wurde denn auch in den vergangenen Wochen hier beklagt? Unkonzentriertheit, die fehlenden 5%, mangelnder Biss, schlechte Chancenverwertung, usw. Also letztlich genau das, was ein Hummels anspricht. Woher kommt denn die schlechte Chancenverwertung-weil der berühmte letzte Pass wieder schlampig gespielt wird. Woher kommen denn die Konter – weil mal wieder ein Fehlpass gespiet oder ein Zweikampf nicht angenommen wird. All das, was ein Sammer noch vor dem Hertha-Spiel an Beispielen aus den vorangegangenen Spielen als hervorragend darstellte – das Passspiel, das geschlossene Arbeiten nach hinten – im Spiel alles weg!
        Stattdessen – wie auch schon gegen S04 – ein James, der aus 5 m den Ball am Tor vorbeischießt, ein Thiago, der einen schlampigen Pass nicht zum eigelaufenen Lewandowski sondern ins Toraus spielt, ein Martinez, der sich dreimal hintereinander den Ball abnehmen läßt, reihenweise Pässe ohne Not ins Nirwana. Auch der Süle-Pass wäre ohne den verunglückten Kopfball des Gegenspielers so einer gewesen, ein Gnabry hätte den nie bekommen können. Und das kann man mittlerweile in jedem Spiel von fast jedem Spieler immer wieder bewundern . Und auch ein Hummels spricht von WIR, denn er weiß auch, dass er auch den ein oder anderen Bolzen von dieser Sorte produziert. Siehe Gladbach etc.
        Und wenn er das zu Recht anspricht und sich dabei selbst nicht ausnimmt, dann hat er doch Recht.

  20. Anton

    Man soll ja nicht zuviel unken!! Aber…..
    Heute konnte man mal sehen, wie das laufen kann, wenn man seinen jungen Burschen wirklich vertraut.
    Und wenn man sich dann auch noch die Vergleiche mit gestern abend anhören muß – na ja.

    1. Rainer

      @Anton.. ist leider so. Freue mich schon auf Coman und Davies. Und ich muss leider eingestehen, das Favre wirklich kein schlechter ist. Da steckt schon ne Menge Konzept dahinter. AM ist schließlich keine Laufkundschaft Auch die Kaderzusammenstellung von denen ist m.M.n. gut. Aber die Saison ist lang und mal sehen wie nervös die werden, wenn wir wieder kontinuierlich punkten.

      1. Herrispezial

        Und KHR war auch für Favre als Trainer. Was er kann, sehen wir ja jetzt erneut.

        So langsam befürchte ich, dass ManUntd unser warnendes Beispiel ist. Viel Geld, aber viele falsche Entscheidungen, an denen zu lange festgehalten wird.

      2. Marco05

        Was Favre kann sehen wir nicht jetzt sondern in einem halben Jahr bis Jahr.
        Momentan kann selbst Favre nichts aber auch gar nichts dafür, dass die Gegner das Tor nicht treffen oder nach einem 2:0 den Spielbetrieb einstellen und bei der eigenen Mannschaft jeder Abpraller im Tor landet (siehe Stuttgart, oder Witsel gestern). Seit dem man dem BVB ein Heimspiel gegen den Club geschenkt hat läuft es wie g’schnitten Brot. Dummerweise haben sie auch weiterhin mehr Heimspiele und so wird der Lauf mindestens bis zum Spiel gegen uns anhalten…

      3. Anton

        Marco05, das ist mir zu einfach! Die letzte 4:0-Niederlage von Atletico liegt 9 Jahre zurück und da gab es noch keinen Simeone. Sieh dir doch deren Ergebnisse der letzten Zeit an und erinnere dich an die Spiele des FCB gegen die Truppe. Da schießt du mal ein Tor und mit viel Glück auch mal 2. Aber 4 musst du gegen die erst mal hinbekommen.
        Was mich beeindruckt, ist die Leistung der ganzen jungen Burschen, die da seit mittlerweile Wochen die Liga rocken. Da spielen Spieler , die 18, 19, 20 sind und die “Erfahrenen sitzen draußen”. Und bei uns spielen die Erfahrenen und die Jungen sitzen draußen. Anscheinend traut man ihnen doch nichts zu.
        Wenn ein Gnabry nach mittlerweile 16 Pflichtspielen noch nicht ein einziges Spiel durchgespielt hat, wenn ein Goretzka es gerade mal auf drei komplette Spiele bringt, Sanches-gegen Lissabon der beste Spieler, und sonst: 3 min, 7min, 35 min, 0 min. Der einzige junge Spieler, der immer spielt, ist Kimmich!
        Und das ist dann der Umbruch?

      4. Marco05

        Mag sein, dass es zu einfach ist, aber Fußball ist meiner Meinung immer noch sehr einfach. Und wieviel ist da Kopfsache? 80%? 90%? Das die alle kicken können ist ja unstrittig. Aber warum gibt es Positiv- und Negativ-Läufe.

        Bleiben wir bei dem Beispiel: Witsels Schüsschen geht dank missglückter Fußabwehr ins Tor. Was kam danach vom BVB? Nicht viel. Ohne genannten Witsel – von dem ich nicht sehr viel halte aber gestern war er stark, gerade in der Phase – hätte es gerappelt. Und mit etwas mehr Schussglück von Saul.

        Klar, 4 Buden gegen Atletico gibt es wahrlich nicht oft, aber es ist doch ähnlich als das 4:0 gegen Real damals. Dass dann ausgerechnet ein unbekannter Knipser namens Guerrero 2 Hütten macht passt sowas von ins Bild. Alcacer hätte vermutlich auch noch 2 Stück gemacht mit einem Torschuß…

        Guck dir die Buden gegen Stuttgart nochmal an und die Zeitpunkte dazu. Oder gegen Leverkusen.
        Und dann guck dir das Gewürge vor dem erwähnten Sieg gegen den Club nochmal an. In Hannover etc.
        Da war noch nichts vom Hurrafußball der “jungen Wilden”. Es hat halt jetzt Fahrt aufgenommen. Aber wir sprechen uns dann zu einem späteren Zeitpunkt gerne nochmal.

        Und zu dem Punkt oben (auch wenn die Frage nicht an mich ging):
        “Nachher glauben noch welche, “zwei Siege hintereinander, jetzt haben wir einen Lauf!” Mit der Leistung – vor allem zu Beginn der 2.Halbzeit – vom Dienstag hätte es gegen andere Mannschaften ein böses Erwachen gegeben. Da ist mir einer lieber, der klar sagt: “Wir machen uns das Leben selber schwer und müssen da dran arbeiten!””

        Das wurde doch sinngemäß nach jedem nicht gewonnenen Spiel gemacht. Was hat es geändert? Genau: nix! Von daher mal eine pragmatische Antwort:
        Ich nehme alles was hilft. Hilft, die Blockade im Kopf zu lösen. Wenn man sich dazu Spiele schönreden muss unterschreib ich das. Immer nur alles kritisch zu sehen und gebetsmühlenartig zu wiederholen was schlecht läuft oder falsch gemacht wird taugt doch in solchen Phasen auch nicht. Früher hätte man gesagt “das Glück wieder erarbeiten”. Oder hätte einen “dreckigen Sieg” herbeigesehnt. Also bitte, das war jetzt ein dreckiger Sieg. Auf geht’s!

      5. Anton

        Marcos05, mag sein, dass du mit der Blockade im Kopfrecht hast, sowas ist nicht einfach zu lösen. Es geht aber nicht um die Blockade im Kopf, sondern um die schlampige Spielweise. Es ist immer der schlampige Pass, das den Ball nicht richtig treffen, das zu spät starten, das zu spät reagieren. Das ist nicht Blockade, das ist fehlende Konzentration! Nimm die als Paradebeispiel den tollen 11m gegen Hertha. So einen Ball hätte ein Boateng vor einiger Zeit locker abgelaufen und jetzt kommt da so eine unsinnige Aktion, für die er sich hinterher selbst entschuldigt hat. Der weiß nämlich ganz genau, dass er gepennt und dann auch noch falsch reagiert hat. Und das bekommst du mit Schönreden nämlich nicht raus. Da war das dann eben Pech, wo man doch eigentlich gut gespielt hat.
        Letze Saison gab es ein schönes Beispiel in die Gegenrichtung James passt den Ball noch vor dem Strafraum nach außen und läuft weiter. Sein Gegenspieler bleibt an der Strafraumgrenze stehen – Pass nach innen -James-Tor! Da hat der Gegenspieler auch einfach mal abgeschaltet. Konzentration ist anders. Nimm dir die WM, wo dann die Medien genüßlich feststellen, dass der Schiedsrichter schneller vor Neuers Kasten ist, als die deutschen Spieler und wo ein Özil als 10er der letzte Mann vor Neuer ist.
        Konzentration ist anders. Gestern das gleiche – der Verteidiger von Athletico spielt von Außen einen Pass quer durch den eigenen Strafraum – Bautz! Konzentration ist das nicht
        Da ist dann das, was vom ein oder anderen mit den paar fehlenden Prozent nett umschrieben wird.
        Und das kannst du dir heutzutage eben nicht leisten.

      6. Osrig

        @Marco05: Die Blockade im Kopf und wo auch immer lässt sich ganz einfach lösen:
        Kovac entlassen und einen neuen Trainer an die Seitenlinie stellen, der die Jungs wieder vernünftigen Ballbesitzfussball spielen lässt! Dann sind die Jungs auch wieder überzeugt von sich und können wieder gewinnen!

      7. Anton

        Dann darftst du aber keinen a la Ancelotti holen, der wieder alle jungen Spieler draußen lässt.

  21. Herrispezial

    Naja, Favre hat auch mit anderen Mannschaften viel Gutes auf die Beine gestellt. Und natürlich muss er erst noch in Dortmund mehr als 3 Monate erfolgreich arbeiten. Aber wenn ich mir anschaue, was er.in der Zeit in Dortmund geschafft hat und was Kovac in der Zeit bei uns geschafft hat, dann würde ich als Vereinsführung die Trainerentscheidung bedauern. Ist jetzt nicht mehr zu ändern, aber für die Zukunft sollte ein für allemal klar sein, dass man einen ausgewiesenen Fussballfachmann braucht, der sehr sehr sehr viel taktisches Verständnis mitbringt. Und das sollte das wichtigste Kriterium sein. Nicht Stallgeruch – zumal wir die grössten Erfolge fast immer mit Externen geholt haben

    1. rookie

      das wichtigste Kriterium war beim SPortdirektor und beim Trainer wohl, dass sie Hoeneß kein contra geben. Was glaubst du was ein Trainer mit Erfahrung und Kompetenz zu Bernat gesagt hätte, wahrscheinich was anderes wie in meinem Beispiel:
      K: Ihr wollte einen Außenverteidiger verkaufen, dann haben wir nur noch drei. UH: der hat gegen Sevilla einen Dreck gespielt
      K: Ah, ok, e gab aber auch taktische Gründe, das Bernat so schlecht aussah… UH: quatsch, hör mit dieser akademischen Laptop -Trainer Scheiße auf, Fußball ist einfach, ich habe auch mal gekickt.K:na dann…wen holen wir als Ersatz UH: niemanden, der Alaba und der Kimmich verletzen sich nicht, die bestehen nur aus Muskeln K: ok, überzeugt mich, bin ich froh soviel Fachkompetenz in der Führungsetage zu haben…

      Rechne Kovac hoch an, dass er bei Boateng aufgemuckt hat,

    2. Tipic

      „Aber für die Zukunft sollte ein für allemal klar sein, dass man einen ausgewiesenen Fussballfachmann braucht, der sehr sehr sehr viel taktisches Verständnis mitbringt. Und das sollte das wichtigste Kriterium sein. Nicht Stallgeruch.“
      Völlig richtig!!! Gerade weil wir den Transfermillionenwahnsinn nicht mitmachen – was ich richtig finde – brauchen wir auf der Ebene der sportlichen Leitung und auf der Trainer-Ebene absolute Top-Leute, um die finanziellen Nachteile durch eine kluge Kaderplanung, ein ausgeklügeltes Scoutingsystem, eine konsequente Nachwuchsarbeit sowie eine herausragende taktische Einstellung der Mannschaft wettzumachen.

      1. Herrispezial

        Haben wir doch alles;-)

        Wer so lange nach Trainer und SpoDi sucht, hat sicherlich gründlich geprüft und die beste Lösung gefunden. Und die Nachwuchsakademie steht ja auch endlich.

        Aber im Ernst: Ich habe eigentlich nur noch eine Hoffnung: nämlich dass im kommenden Sommer zumindest im Kader reichlich passiert. Beim SpoDi sehe ich in absehbarer Zeit keine Wende und der Trainer sitzt Dank UH auch fest im Sattel. Und da Tim Walter, Reschke und Co auch alle weg sind (und statt dessen der bspw. der junge Herr Hoeneß an deren Stelle getreten ist), ist dort auch nicht viel für die Zukunft zu erwarten – es sei denn, die Nachfolger überraschen uns, was sich bisher aber nicht abzeichnet.

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