Bayern Munich's Spanish midfielder Thiago Alcantara celebrates scoring the first goal for Munich during the German first division Bundesliga football match FC Bayern Munich v Werder Bremen in Munich, southern Germany on March 12, 2016. / AFP / CHRISTOF STACHE

FC Bayern München – SV Werder Bremen 5:0 (2:0)

Erneut am Samstagabend und genau sieben Tage nach dem 0:0 gegen Borussia Dortmund traf der FC Bayern München auf den SV Werder Bremen. Diese hatten die englische Woche in der Bundesliga genutzt und sich mit zwei Siegen etwas Luft im Abstiegskampf verschafft.

Der FC Bayern hatte die Woche ebenfalls genutzt und konnte Kräfte für die anstehenden Spiele tanken. Auch im Bezug auf die verletzten Spieler sieht es zunehmend besser aus. Martinez konnte schon mit der Mannschaft trainieren und Boateng zumindest schon wieder leichtes Lauftraining absolvieren. So gesehen geht der FC Bayern im Vergleich zu den letzten Spielzeiten eher gestärkt in das letzte Saisondrittel.

Falls Ihr es verpasst habt:

Trotz der spielfreien Tage unter der Woche wechselte Pep Guardiola vor der Partie gegen den SV Werder Bremen durch. Fünf Spieler, die gegen Dortmund noch in der Startelf gestanden hatten, saßen zunächst nur auf der Bank. Benatia, Coman, Thiago, Ribery und Götze rückten in die Startelf.

FC Bayern München vs. Werder Bremen, 12. März 2016Grundformationen: FC Bayern im 4-1-4-1 System vs. Werder Bremen im 5-4-1

Zum ersten Mal seit dem Heimspiel gegen Wolfsburg war Robert Lewandowski, der in den letzten zwei Partien nur drei Torschüsse abgegeben hat, auf der Bank. Mit der Aufstellung blickte Pep Guardiola schon sehr weit Richtung Champions League am kommenden Mittwoch, da Arjen Robben nicht mal im Kader der Münchner war.

Auf Seiten der Bremer gab es aufgrund der medial sehr hoch gekochten Diskussion wegen der Gelbsperren von Fritz und Junuzović, einige Umstellungen. Skripnik setzte analog zum Hinspiel wieder auf eine klare Fünferkette mit Djilobodji, Vestergaard und Galvez. Hinzu kam eine kompakte Vierer-Mittelfeldreihe mit zwei Sechsern. Ujah durfte den Stoßstürmer spielen.

Die Münchner begannen druckvoll im zuletzt bekannten 4-1-4-1 System. Durch die Hereinnahme von Benatia kam es zum Comeback von Alaba und Ribery auf der linken Außenbahn. Beide zusammen bespielten die Seite zuletzt vor über einem Jahr. Müller nahm zudem die Position von Lewandowski in der vordersten Spitze ein. Götze war daher kein falscher Neuner, sondern spielte eher im Halbraum bzw. auf der 10er Position.

Fast mit dem ersten gelungen Angriff gehen die Münchner in Führung: Coman lässt Öztunali auf dem rechten Flügel aussteigen und setzt zur Flanke in die Mitte an. Dort verpasst Götze, doch der ebenfalls in den Strafraum aufgerückte Thiago hat aus kurzer Distanz nur wenig Mühe (9.). Dem FC Bayern gelang es in der Anfangsphase gut, Ribery und Coman in isolierte Duelle mit den Außenverteidigern der Bremer zu schicken. Verantwortlich dafür waren gute Seitenverlagerungen von Alonso, aber auch starke Bewegungen im Raum von Thiago und Götze, die immer wieder das Bremer Mittelfeld auseinander zogen, weil sie sich geschickt in den Halbräumen bewegten. Nach ordentlichen Chancen von Ribery (23.) und Götze (26.) leitete abermals Coman einen Treffer ein. Nach einem guten öffnenden Ball von Thiago arbeitete Coman sich bis rechts an die Grundlinie vor und bediente im Rückraum mit einem halbhohen Zuspiel Müller. Der hielt den Fuß rein und profitierte von der etwas unglücklichen Abwehraktion von Wiedwald.

Mit einer verdienten Führung ging es so in die Pause. Bremen kam in den ersten 45 Minuten nur auf 25% Ballbesitz bei einer Passquote von 53%. Zu wenig, um das Spiel der Bayern ernsthaft zu gefährden. Im Vergleich zum Hinspiel gelang es Bremen nicht, die Außenspieler der Münchner mit Überzahl anzulaufen. Es fehlte über weite Strecken die erhoffte Kompaktheit.

In der zweiten Halbzeit nahm der FC Bayern deutlich an Tempo aus der Partie. Torchancen entstanden zunehmend aus Einzelaktionen, wie bei einem Fernschuss von Thiago (48.). Zwar gelang es Coman immer wieder sich im direkten Duell gegen Garcia durchzusetzen, aber seine Zuspiele waren schlussendlich nicht mehr so zielstrebig, wie noch in der ersten Halbzeit. Die Entscheidung brachte schlussendlich eine Standardsituation. Thiago schlägt eine Ecke auf Ribery. Dieser nimmt den Ball Volley aus 18 Metern. Den Schuss kann Wiedwald noch parieren, aber Müller hatte wenig Probleme den Nachschuss über die Linie zu drücken.

Als die Partie austrudelte, durfte sich noch der eingewechselte Robert Lewandowski in die Torschützenliste eintragen. Galvez vertendelte einen Ball an der Seitenlinie gegen, der Pole konnte somit alleine aufs Tor zulaufen. Mit einem gezielten Abschluss markierte er seinen 24. Saisontreffer (86.). Das war aber noch immer nicht der letzte Treffer. Einmal mehr setzte sich Coman auf der rechten Seite durch und brachte einen scharfen Pass nach innen. Dort wartete erneut Thiago, der seinen ersten Doppelpack im Trikot der Münchner feierte (89.).

3 Dinge, die auffielen:

1. Kingsley Coman, der Teamspieler

Erst vergangene Woche haben wir an dieser Stelle einen Vergleich der vier Flügelspieler im Kader des FC Bayern aufgemacht. Den großen Unterschied zwischen Kingsley Coman und Arjen Robben hat man in diesem Spiel gesehen. Coman sucht er den Weg zur Grundlinie, während Robben eher nach innen zieht und den eigenen Abschluss sucht. Mit seiner Schnelligkeit ließ er vor allem Garcia immer wieder stehen. Besonders dann, wenn es dem FC Bayern vorher gelang, Coman auf der ballfernen Seite so zu positionieren, dass er nur einen Gegenspieler vor sich hatte. Der Franzose gewann gegen Bremen sieben Dribblings, diese resultierten in drei Torvorlagen und weiteren vier Keypässen. Kurzum – Coman zeigte ein überragendes Spiel und meldet mit dieser Leistung auch Ansprüche für die Partie gegen Juventus Turin an. Vor allem die Ruhe am Ball wirkt gegenüber Douglas Costa beeindruckend. Selbst wenn es Bremen gelang, Coman auf der rechten Seite mit zwei bzw. drei Gegenspielern zu stellen, verfiel er nicht in Hektik, sondern suchte nach einer guten Lösung. Das lässt sich auch an der phänomenalen Passquote von 95% ablesen. Dazu hatte er nur drei Fehlpässe über 90 Minuten. Auch die drei Torschüsse, wovon zwei auf das Tor gingen, sollten nicht unerwähnt bleiben. Die Chance Mitte der zweiten Halbzeit (61.), nach einer Flanke von Philipp Lahm, muss bei allen Lob gegen aktivere Gegner dennoch zum Torerfolg führen. Hier liegt weiterhin die größte Schwäche des jungen FCB-Talents.

2. Thiago zeigt Reaktion

90 Minuten saß Thiago gegen Borussia Dortmund auf der Bank. Dies war insofern überraschend, da er eigentlich als ballsicher und sehr stark im Pressing gilt. Dennoch zog Pep Guardiola Arturo Vidal vor. Dies lag wohl in der Form des Spaniers gegen Mainz begründet. Zu oft pendelte Thiago zuletzt zwischen Bundesliga- und Champions-League-Auftritten. Meist kann er sich gegen internationale Gegner nochmals deutlich steigern. In der Bundesliga hingegen hatte er in dieser Saison schon merkwürdig fahrige Auftritte. Der Höhepunkt war sicherlich die Partie gegen Mainz. Das positive vorneweg: Thiago hat Reaktion gezeigt. Immer wieder drang er selbst in den Strafraum ein und bot sich als Abschlussoption an. Sinnbildlich steht hierfür das 1:0 der Münchner. Während Götze die Flanke von Coman knapp verpasste, hielt Thiago mustergültig den Fuß rein. Ähnlich auch am Ende der Partie, als Thiago abermals im Strafraum auftauchte. Sechs von 20 Torschüssen der Münchner gab Thiago ab – mit Abstand die meisten. Aber nicht nur Offensiv überzeugte Thiago, sondern vor allem im Pressing. Immer wieder verhinderte er das Bremer Aufbau- bzw. Umschaltspiel. Die Statistik verbuchte am Ende fünf Interceptions und sechs gewonnene Zweikämpfe. Jeweils Bestwert bei den Münchnern. Die Leistung von Thiago war insofern wichtig, da der FC Bayern Alternativen braucht. Im Idealfall schaukeln sich Thiago und Vidal gegenseitig zu neuen Höchstleistungen. Je nach dem, wie Pep Guardiola den Gegner erwartet, hat er im so verschiedene Optionen bzw. Herangehensweisen.

3. Das nächste Comeback

Mario Götze kam nicht schlecht in die Bundesligasaison 2015/2016. Mit seinem Startelfeinsatz gegen Borussia Dortmund im Topspiel der Hinrunde schien er endlich angekommen beim FC Bayern. Umso ärgerlicher war daher die Verletzung, die er sich wenige Tage später während einer Länderspielreise zu zog. Über vier Monate war Götze nicht mehr auf dem Platz für die Münchner. In der Zwischenzeit kehrten Ribery und Robben zurück, die Leistungsdichte in der Offensive nahm deutlich zu. Götze muss um seinen Platz kämpfen, will er noch eine Rolle im Kader 2015/2016 spielen. Pep Guardiola muss nicht mehr moderieren. Für ihn ist das Projekt FC Bayern nach der Saison beendet. Für Götze soll es wenn möglich weiter gehen. Ein Schritt in diese Richtung war der Startelfeinsatz nach langer Wartezeit.

In der 24. Minute kam Götze nach einer guten Ablage aus ca. 16 Metern zum Abschluss. Zwar konnte Wiedwald den Schuss gerade noch parieren, doch zeigte diese Szene, welche Qualitäten Götze mitbringen kann. Explosivität zwischen den Linien. Einen guten Abschluss. Gegen Bremen agierte Götze in der Müller Rolle, was ihm über weite Teilen der Partie sicherlich entgegen kam. In der Summe war es ein couragierter Auftritt. 48 Ballaktionen in knapp 55 Minuten sind für diese Position in Ordnung. Zum Vergleich: Müller hatte mit knapp 20 Minuten mehr Spielzeit sogar noch 5 Ballkontakte weniger. Zwar hatte er auch zwei leichtfertige Ballverluste, diese sind wohl mit der langen Pause aber erklärbar. Für Götze wird es jetzt wichtig sein, immer da zu sein. Sicherlich ist er keine Option für das Spiel gegen Turin. Aber es werden weitere Bundesligaspiele wie jetzt gegen Werder Bremen anstehen. Hier muss er sich anbieten und beweisen, dass er zum FC Bayern gehört.

FC Bayern München – SV Werder Bremen 5:0 (2:0)
FC Bayern MünchenNeuer – Alaba, Benatia, Kimmich (68. Rafinha), Lahm – Alonso – Ribery, Thiago, Götze (54. Rode), Coman – Müller ((74. Lewandowski)
BankUlreich, Vidal, Costa, Bernat
SV Werder BremenWiedwald – S. Garcia (77. U. Garcia), Djilobodji, Vestergaard, Galvez, Gebre Selassie – Öztunali (46. Kleinheisler), Veljkovic (46. Lorenzen), Grillitsch, Yatabaré – Ujah
BankTremmel, Fröde, Guwara, Eggestein
Tore1:0 Thiago (09.), 2:0 Müller (31.), 3:0 Müller (66.), 4:0 Lewandowski (86.), 5:0 Thiago (90.)
KartenGelb: Ribery / Gebre Selassie, Djilibodji, U. Garcia
SchiedsrichterWinkmann (Kerken)
Zuschauer75.000 (ausverkauft)
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Leserkommentare
  1. Coman heute wirklich unglaublich stark, gegen wahnsinnig schwache Bremer. Dennoch:

  2. Hero991

    Ich finde Müller einfach… ja, unglaublich. Wenn man heute ihn beobachtet hat, dann hat man sich mehrmals aufgeregt: Schlechter Pässe, konnte Bälle nicht halten oder mit schlechten Annahmen aber dann schafft er es 2 Tore zu schießen und keiner redet mehr über ihn bzw. man redet positiv.

    Man kann ihn momentan einfach zu leicht zu decken wie in Dortmund oder heute wieder auch, deswegen bin ich gespannt ob er am Mittwoch startet.

  3. kurt

    Kann mir mal einer erklären was dieser Mist mit den Gelbsperren schon wieder soll? Meine Fresse Deutschland ist ja nur noch zum Kotzen. Ich hoffe wir gewinnen in den nächsten 10 Jahren alle wichtigen, nationalen Wettbewerbe.

    Dieses geständige Gehate von allen Seiten geht mir nur noch auf den Sack. Ist doch scheißegal, ob Bremen mit der B-Jugend aufläuft oder in Bestbesetzung, wir knallen die zu Hause so oder so weg.

    Verdammt nochmal, ich hab es so satt. Man fühlt sich als Bayernfan mittlerweile wie ein Aussätziger.

    Sorry. War Off Topic. Aber ich finde es so unverschämt was man Woche für Woche lesen muss.

    1. kurt

      KEIN FUSSBREIT DEM DEUTSCHEN FUSSBALL!

    2. Bayer

      Kann man nur zustimmen. Vielen Dank für diesen Kommentar.

  4. wipf1953

    Juve muss besoffen gewesen sein, als sie uns Coman gegeben haben – der Typ ist immer noch 19 … Und ein mega-Lob an Reschke, der erkannt hat, dass Müller und Lewandowski noch stärker sind, wenn die Aussen eben nicht nach innen ziehen, sondern den ganzen Platz nutzen …

    1. kurt

      Naja bei Juve hätte er aber wohl nicht diese steile Entwicklung genommen, da zumindest am Anfang der Saison das System nicht gepasst hat. Dann der ruckelig verlaufen Saisonstart, am Ende wäre Coman sogar aussortiert worden. So wird man jetzt noch fürstlich entlohnt, wobei es mittlerweile schon so aussieht, als würde Coman in spätestens einem Jahr das Vielfache wert sein. Unterm Strich bleibt dann aber trotzdem ein riesen Gewinn für Juve, da er ja ablösefrei war. Win Win-Situation für alle Beteiligten würde ich sagen.

      Bei dem “bis zur Grundlinie” gehen, gebe ich dir Recht. Vorher hatten das ja die hinterlaufenden AV getan, jetzt machen es die dribbelnden Winger. Wobei man da auch schauen muss, dass die Tore, die Lewy und Müller mehr schießen, von den anderen weniger geschossen werden. Alles in allem war da die gesamte Mannschaft torgefährlicher. Da hatten dann die Stürmer zwar nicht 20+, aber dafür Ribery und Robben jeweils 10. Wenn das am Ende aufs Selbe hinaus läuft, ist es ja egal, aber ich persönlich mag es lieber, wenn die Dominanz sich auch bei den Scorern von allen niederschlägt.

      Da würde ich auch gern mehr von Coman und vor allem Costa sehen.

      1. Marco05

        “Wobei man da auch schauen muss, dass die Tore, die Lewy und Müller mehr schießen, von den anderen weniger geschossen werden”

        Ähhh, von wem jetzt genau? ;)

        Ich sehe außer den beiden keine wirklichen Goalgetter aktuell. Zumal Robben den Abschluß vom letzten Jahr noch nicht wieder gefunden hat. Auch Ribery war nie der große Knipser und aus der zwieten Reihe tun wir uns traditionell schwer. Es sind nunmal die beiden, die den größten Teil des Torkontos verbuchen und das ist auch ok, solange sie nicht verletzt sind.

        Überhaupt macht für mich der Ansatz “bis zur Grundlinie” deutlich mehr Sinn, als auf Höghe 16er in die Mitte zu ziehen und dort auf eine 5er und eine 4er-Kette zu treffen. Die muss man so auseinanderziehen, wie gestern gegen Bremen – auch wenn die sich weiß Gott nicht sehr clever angestellt haben.

        In Summe war es gestern der ideale Aufbaugegner für Juve und es gab Spielpraxis für ein paar Nachrücker. Bin gespannt, wenn Pep am Mittwoch starten lässt.

        #Gelbsperren
        Sehe ich ähnlich. KHR hat inzwischen ein entsprechendes Statement rausgegeben. gefällt mir!

  5. wipf1953

    Also, ob es jetzt 98 Bundesligatore werden (so 2013) oder ein paar weniger, ist mir nicht so wichtig. Der Fußball hat sich leider so ziemlich auf ein paar Champions League Spiele und die Duelle gegen den BVB und Gladbach “verkürzt”. Das sind die Matches, die wir gewinnen müssen. Und da ist der Ansatz mit den flankenden Wingern glaub ich schon besser. Vor allem, weil die zwei einfach bessere Flanken schlagen als Alaba, Lahm und Rafinha.

    Dass nur zwei Spieler zwei Drittel aller Tore gemacht haben, hat viele Gründe. Z.B. dass nur die zwei auch die Elfmeter schießen. Aber auch, dass wir einige Spieler haben, die eher torungefährlich sind (Lahm, Kimmich, Costa). Ich denke, das Bild wird sich noch etwas verschieben, wenn Lewa und Müller so wie gestern auch mal geschont werden.

    Wenn Robben wieder spielt, würde ich Coman gerne mal in der Mitte sehen.

    1. kurt

      Bessere Flanken als Lahm und Alaba? Und Rafinha wird da auch eher unterschätzt. Also es mag sein, dass durch die Geschwindigkeit, mit der sie an ihren Gegnern vorbeigehen die Flanken im Endeffekt gefährlicher sind, weil die Verteidigung ungeordneter ist, aber rein vom technischen her, sind da die von dir genannenten nicht schlechter.

      Coman in der Mitte ist doch Blödsinn, vor allem wenn wir jetzt Götze wieder haben. Dann lieber mal Robben draußen lassen.

      Und klar, wieviele Tore es am Ende sind, ist nicht so wichtig, solange der Erfolg gegeben ist, aber rein persönlich gefällt es mir halt besser, wenn alle treffen und nicht nur die Stürmer.

      1. Coman in der Mitte ist doch Blödsinn, vor allem wenn wir jetzt Götze wieder haben. Dann lieber mal Robben draußen lassen.

        Sehe Coman auch deutlich auf der Außenbahn. Eher Robben mal etwas zentraler positioniert oder im Dreieck mit Coman-Robben-Lahm, um durch die Bewegung von Coman & Lahm für Robben Räume aufzureißen. Dieses Prinzip hat gegen Bremen gestern generell gut funktioniert, wobei deren Abwehrleistung wirklich… nunja, als Bremer Abwehrleistung bewertet werden muss.

  6. wipf1953

    Pep hat immer wieder versucht, seine besten Spieler in der Mitte spielen zu lassen ..angefangen mit Messi, wo das voll eingeschlagen hat. Coman hat bei Juve auch schon in der Mitte gespielt, darum würde ich das nicht ausschließen. Coman ist passsicher und braucht nicht viel Platz. Götze wird glaub ich nicht mehr so oft zum Einsatz kommen.

    1. kurt

      1. Müller spielt ja in der Mitte
      2. Coman in der Mitte war einer der Gründe, wieso es bei Juve nicht funktioniert hat und weg wollte
      3. Götze sehe ich immer noch vor Coman, auch wenn der eine lange verletzt war und der andere gerade einen Lauf hat, aber man muss hier ja keine Spieler abschreiben, weil sie mal ne Weile nicht spielen. Götze war bis zur Verletzung einer unserer besten Spieler.

    2. Coman ist für allem deswegen für Bayern so ein “Schnäppchen” gewesen, weil er gar nicht in das Spielsystem von Juve gepasst hat, bzw. es seine (Bayern-)Position gar nicht bei Juve gibt.
      Ich wage zu bezweifeln, dass Coman jemals bei Juve im Zentrum gespielt hat, und wenn wirklich, dann ist er dort verschenkt.

      Götze hat eine ganz andere Position und eine ganz andere Spielweise wie Coman. Für seinen ersten Einsatz nach über 5 Monaten war das gestern ein respektables Comeback. Ich rechne fest damit (und hoffe), dass er noch regelmäßig(er) zum Einsatz kommt!

  7. Osrig

    Ich meine, es ist gut, dass wir viele taktische Optionen haben: Jemanden wie Coman und Ribery, die sich im 1:1 durchsetzen und von der Grundlinie aus flanken können, Spieler wie Lahm und Bernat, die hinterlaufen und dann versuchen, zu flanken, und eben Spieler, wie Robben, die nach innen ziehen und selbst den Abschluss suchen.
    Grundsätzlich ist es aber schwerer geworden, über die Außen zum Erfolg zu kommen, weil der Gegner dort unsere Jungs doppelt, teilweise positionieren sich ja sogar 3 Gegenspieler, um unsere Angreifen außen zu blockieren. Deswegen agieren ja im Grunde mittlerweile fast alle Bundesligisten gegen uns defensiv im 5-4-1. Die Absicht unserer Mannschaft ist dann ja, anstatt von außen eine Flanke zu schlagen, die höchstwahrscheinlich in der vielbeinigen Gegnerabwehr landet, die verteidigenden Reihen auseinander zu ziehen und entstehende Lücken auszunutzen. Das gelingt durch schnelle Ballzirkulationen und kluges Positionsspiel gerade auch zwischen den verteidigenden Reihen des Gegners, eine Spezialität von Müller :-). Übrigens habe ich gestern auch von Götze und Thiago ein in dieser Hinsicht gutes Spiel gesehen, weshalb ich mich freuen würde, die beiden öfter zusammen auf dem Feld zu sehen.

    Mir ist durchaus bewusst, dass gestern der Weg über die Flanken von Außen vor das Tor der erfolgreichere Ansatz gewesen war, aber wie häufig haben wir es schon erlebt, dass Flanke um Flanke in den Strafraum geschlagen wurde, ohne dass einer von unseren Jungs zum Abschluss kommen konnte? Da ist der Weg über die schnelle Ballzirkulation doch vielversprechender und entspricht ja auch Guardiolas Spielidee!
    Wobei – um nicht missverstanden zu werden – ich die taktische Variante über Außenläufe und Flanken (!) für wichtig halte, um eben variabel zu sein. Aber es sollte eben nicht das entscheidende Stilmittel werden, weil im Vergleich m. M. n. zu wenig erfolgreich. Übrigens sei angemerkt, dass für mich die Angriffsvariante “Durchbruch bis an die Außenlinie und flache Hereingabe in den Rückraum” eine Spielart der schnellen Ballzirkulation ist und meines Erachtens vielleicht sogar die den höchsten Abschlußerfolg bringende Variante.
    Nun aber genug “geschlaumeiert”, ich bin auf Eure Meinungen dazu gespannt. :-)

    1. wipf1953

      Also Müller ist IMHO schon ein guter Flankenverwerter. Aber der Punkt mit der Variabilität ist natürlich wichtig. So gesehen ist es der Wahnsinn, wie sich Bayern da unter Pep weiterentwickelt hat. Wäre schon interessant, ob das mir Ribery, Robben und Coman machbar wäre. Costa sollte man langsam wieder aufbauen. Seine komische Verletzungsgeschichte hängt ihm glaub ich noch nach.

  8. Alex

    Da gelbe Karten gerade schon Thema sind… das Goldkettchen kann Thiago sich auch sparen. In der CL können solche Kleinigkeiten den Unterschied ausmachen. Unprofessionell.

    1. kurt

      Ist das denn verboten? (Ehrliche Frage)

      Vielleicht hat er sie auch zum ersten Mal getragen und deshalb 2 Tore geschossen.

      1. Alex

        Auf jeden Fall verboten. Meine mich zu erinnern, dass sowas vor dem Spiel auch überprüft wird. Ob und wie das bestraft wird, da bin ich mir allerdings nicht ganz sicher, um ehrlich zu sein.

        Aber okay, wenn er damit immer 2 Tore schießt, drück ich nochmal ein Auge zu ;-)

  9. Smasher

    Das Spiel war schöne leichte Kost am Samstagabend. Hat sich gut für Götzes Comeback geeignet, Thiago und Coman haben sich nochmal Selbstvertrauen bzw. noch mehr Selbstvertrauen geholt und den Abstand zumindest mal gehalten. Ansonsten, brauchen von dem Spiel nicht auf Mittwoch schließen. Werder hat weder was für die Offensive noch für die Defensive getan. Richtig schwach, hätten so auch gar nicht kommen brauchen. Aber wie gesagt, nettes Abendprogramm.

    1. Thomas

      Götze und Coman werden gegen Juventus nicht spielen. Sondern Robben und Thiago/Vidal oder Vidal/Alonso. Wobei ich den Arturo Vidal lieber sehen würde als den abgeklärten “alten Mann”. Der hat so richtig Feuer ‘rein gebracht und scheint sich mit Thiago sehr gut zu verstehen. Wer Linksaußen spielt, ist auch eine spannende Frage. Rechts Robben und links Douglas Costa??

      Guardiola hat in der Abwehr keine Denkaufgabe. Aber im Mittelfeld muß er eine Grundsatzentscheidung treffen.

      1. Smasher

        Ich hab nirgends gesagt das sie spielen ;)
        Für mich spielen Costa und Robben sowie Vidal und Thiago.

  10. Tipic

    Ich denke, dass die Viererkette Alaba – Benatia – Kimmich – Lahm auch gegen Juve auflaufen wird. Bernat hat zuletzt nicht überzeugt, war weder defensiv sehr stabil noch konnte er offensiv einen konstruktiven Beitrag leisten. Da ist DA27 ein anderes Kaliber. Medhi kann das viel beklagte Körpergrößenproblem lindern und sich um Mandzu (oder Morata) kümmern.

    1. Ja, volle Zustimmung – das ist aktuell – verletzungsbedingt – definitiv die beste verfügbare Viererkette.

      Bernat zuletzt wenig überzeugend, dafür Benatia bei allen Auftritten sehr stark. Dass er in Dortmund nicht ran durfte, hat mich sehr verwundert …

      1. Pep

        war er nicht pressingresistent genug sein großes Manko, Lichtjahre hinter Kimmich zurück und für Peps Stil aus meiner Sicht nicht geeignet. Deswegen geht er ja auch, ist ja ein Riesenschwachsinn den Einkauf nicht vom Trainer leiten zu lassen, aber gut halt den besten Trainer der Welt mit Miasan mia Folklore und Machtgetue (Sammer) vergrault, Carlo wird ein Jahr abrocken da er PEps Früchte ernten wird dazu aber eine Lockerheit reinbringt. Dann wird Bayern abr abkacken und gen Taktikjünger Tuchek langfristig untergehen. Die STars kommen dann auch nicht mehr bzw. werdengehen Alaba, Thiago,… aber halt Müller als Folklore Bestandteil wird blieben, dann viel SPaß mit Rumpelfussball wie vor Pep

      2. Jo

        Mach dir mal keine Sorge. Tuchel wird 2018 Nachfolger von Ancelotti und alles wird gut ((-;

      3. Nur gut, dass der “richtige Pep” wesentlich kompetenter und intelligenter als der hier postende Klon ist …

        Oder muss ich mir schon wieder vorwerfen lassen, dass ich einen “Ironie-Modus” nicht verstanden habe? ;-) Der hier schreibende Pep macht einem das aber auch nicht leicht … denn mancher Schwachsinn bleibt einfach auch dann Schwachsinn, wenn man ihn aus einer anderen Perspektive betrachtet …

        Sorry!!

  11. rotweiss

    @ pep: thiago wird gehen? wann? alaba auch? der verlängert wohl grad…was bist du denn für ein troll? und woher hast du deine grandiosen Infos? und woher weißt du, wer pep vergrault hat? so ein blödes gewäsch…man möchte es fast für den Fiebertraum eines bayernhassers halten…allein: nichts davon wird wahr werden!

    1. Alex

      Da scheint jemand von der anderen Richtung in die “Lücke” stoßen zu wollen, die “Effe” hinterlassen hat…

      1. Pep

        na wenigstens Jo kann mich ein wenig verstehen;-), zugegeben Rumpelfussball war Trolllike und stimmt einfach nicht. Ich bin halt seit 20 Jahren Bayernfan und kann einfach nicht fassen, dass Peps und die Leistung der Mannschaft nicht ausreichend gewürdigt wird. Juve hatte wirklich keine Lust mehr nach 60 min, die sind stehen geblieben, hilflos, ich habe so eine Meisterleistung noch nie gesehen und ich habe einfach meine Zweifel ob Bayern alles, aber wirklich alles getan hat um Pep zu halten. Ich lasse mich gerne eines besseren belehren mit Carlo, niemand hofft es mehr als ich, aber ich kann mir einfach nicht vorstellen dass Peps Fussball noch zu toppen ist, vielleicht von der Effektivität her aber nicht vom künstlerischen Aspekt. Ich schaue Fussball nicht nur wegen des ERgebnisses, sondern wegen diesem Moment wie gegen Juve, wo der Ball seit Minuten ohne Unterbrechung mit LEichtigkeit hin und her wandert jedes Mal begleitet vom Johlen der Fans. Mit einer unfassbaren Leichtigkeit. Es ist zu spüren, dass jeder genau weiß was er tut. Es ist wie beim Zuschauen anderer Künstler die knallhart etwas trainieren und es sieht dann so leicht und spielerisch aus, das ist Kunst. Pep ist ein Künstler.

        Das ist das was Mourinho nie verstehen wird und dieser Neid zerfrisst ihn.
        “Wenn Ihr’s nicht fühlt, Ihr werdets nicht erjagen”
        Vielleicht ist Carlo erstmal genau der Richtige, da Peps Penetranz vielleicht manchmal auch verkrampfen kann. (Kimmich nach einer Glanzleistung wegen eines Missverständnisses runterputzen…)Dies könnte ein Grund sein warum die Mannschaft manchmal nach einem überraschenden Gegentor wie wegbricht, sie ist so daran gewöhnt von außen gesteuert zu werden, etwas marionettenlike…Kroos hat wohl sinngemäß gesagt, dass Carlo der kompletteste Trainer ist, Taktik und Menschenführung und Umgang mit den Medien, das Komplettprogramm. Ich befürchte aber , dass er auf Dauer das Taktiklevel von PEp nicht halten kann und dann ja dann muss für mich sein Jünger her, was der aus dem BVB gemacht hat …

    1. Alex

      Don’t feed the troll. Seine Aussagen disqualifizieren sich von selbst.

      Zwei Anmerkungen zum Video: 1. Müller der Hund beim Tor von Robben: Klassiker 2. Damals konnten wir noch Ecken

    2. Done

      Immer wieder ein Genuss :-)

      Das Blocken von Müller beim 3:0 durch Robben ist für mich eine der geilsten Aktionen in der Fußballgeschichte.

  12. Osrig

    Ok, werfen wir doch schon mal den Blick voraus auf Juve! ;-)
    Das Duo Kimmich/Alaba hat in der BL und im Hinspiel über weite Strecken sehr gut harmoniert und “den Laden dichtgehalten”, die Italiener haben dann aber gezeigt, dass sie es verstehen, selbst kleine Fehler auszunutzen. Kimmich wird daraus gelernt haben, weswegen ich mir die beiden durchaus wieder als IV vorstellen könnte. Allerdings ist Benatia wieder fit, hat sich gegen allerdings offensiv schwache Bremer zusammen mit Kimmich Spielpraxis holen können. Die beiden wäre eine gute Alternative, zumal wie schon geschrieben, wir mit Benatia hinten auch wieder einen “Großen” im Bollwerk haben. Der weitere Vorteil liegt in der Möglichkeit, Alaba wieder seine gewohnte Rolle als LV mit Offensivdrang spielen zu lassen, zumal er sich ja mit Ribery gut verstanden hat und zwischen den beiden sicherlich noch viel gegenseitiges Spielverständnis besteht. Im defensiven Mittelfeld halte ich Vidal für gesetzt! Er wird seine Top-Leistung aus dem Hinspiel bestätigen wollen und ist torgefährlich, als Abräumer vor der Verteidigung ohnehin nicht wegzudenken. Theoretisch könnte auch Thiago diese Position spielen, aber gerade nach seiner guten Partie gegen Bremen ist Thiago hinter den Spitzen wertvoller als auf der 6.
    Vorn ist Lewa gesetzt, er allein wird schon für mächtig viel Unruhe bei Juve’s Abwehrspielern sorgen, gemeinsam mit Müller wird er hoffentlich den Unterschied ausmachen. Schwierige Entscheidungen für Pep stehen für die Außen an: Coman hat nach seiner großartigen Leistung gegen Bremen gegen seinen alten Club eine Chance verdient, andererseits sollte in so einer wichtigen Partie nicht auf einen fitten Robben verzichtet werden. Links ist Ribery wieder zu alter Stärke aufgelaufen, während Costa im Moment etwas schwächelt. Beide sind ausgesprochen flink, Costa noch mehr als Ribery, der wiederum im Pass-Spiel gegenüber dem Brasilianer deutliche Stärken hat.
    Ich würde Links mit Ribery beginnen, rechts mit Coman, den dann aber zur Halbzeit gegen Robben wechseln, um nochmal richtig “Dampf” über die rechte Seite zu bringen. Von mir aus auch andersherum.^^

    Vorausgesetzt, es gelingt unseren Jungs Schnelligkeit und Konzentration aus der ersten Stunde im Hinspiel wieder auf den Rasen zu bringen, dann dürfte das Spiel gegen die Italiener eine klare Angelegenheit werden. Nur darf es nicht passieren, dass sich unsere Spieler vom Turiner körperbetonten Spiel beeindrucken und zu Fehlern provozieren lassen. Am besten, gleich in unserer ersten Drangphase das 1:0, und die Italiener werden daran zu “knabbern” haben. Dann schnell das zweite Tor nachlegen, und die Partie ist gelaufen. Ein 2:0 holt Juve sicherlich nicht mehr auf. Wenn doch, dann haben wir es auch nicht verdient, weiter zu kommen. Aber unser Team ist ja – im positiven Sinne – nicht mehr mit der Mannschaft von vor 10 Jahren zu vergleichen, ich denke daher wir können optimistisch sein.

    1. Minanda

      Vielen Dank für die Einstimmung, Osrig! Ich merke schon, wie die Vorfreude bei jeder Zeile steigt. So langsam gilts!

      Ich denke, dass wir daheim ein Feuerwerk abbrennen werden in der ersten halben Stunde. Etwa wie gegen Arsenal oder Porto. Die Frage ist, ob Juve das diesmal besser verteidigen und länger offen halten kann. Hier ist Kaltschnäuzigkeit vor dem Tor gefragt. Das sollte unser Sturmduo hinbekommen. Ein 2:0 zur Halbzeit ist bestimmt eine Vorentscheidung und wird meine Nerven beruhigen, aber auch ein 1:0 wäre ja erstmal genug an Vorsprung.

      Ob Benatia oder Kimmich spielt, ist glaube ich nicht die Frage. Ich denke, dass beide spielen und Alaba wieder links aufläuft wie gegen Bremen.
      Alonso wird wieder auf der Bank sitzen, dafür spielt Vidal zentral vor der Abwehr und davor auf den 8ern Thiago und Müller. Thiago hat sich wieder gefangen und Vidal wird brennen wie im Hinspiel, da gehe ich mit dir d’accord.
      Auf den Außen hat Pep jetzt echt die Qual der Wahl. Ich könnte mir vorstellen, dass er Coman den Vorzug gibt. Er spielt am besten auf rechts, was Robben dann auf die Bank befördern würde. Ich weiß nicht… Eigentlich waren die beiden meine erste Wahl. Ribéry ist noch nicht bei 100% und verheddert sich oft, verliert den Ball. Costa wäre perfekt für die letzte halbe Stunde, um entweder Dampf zu machen und viele Flanken zu schlagen oder auch in der Rückwärtsbewegung beim frühen Pressing Druck zu machen.

      Achja, und Neuer spielt bestimmt auch.

      1. Thomas

        Robben wird den Vorzug von K. Coman erhalten. Und das aus mehreren Gründen: Robben wurde am Samstag geschont. Robben beschäftigt 2 bis 3 Gegenspieler. Robben erhöht Bayerns Druck und die Wahrscheinlichkeit, ein schnelles 1:0 zu erzielen. Er ist einen Tick besser als Coman, der zu viele Chancen vergibt. Robben ist als Einwechsler nicht so gut. Wenn er von Beginn an kommt, kann er von Beginn an Druck machen und Juventus in der Abwehr binden.

        Sollten seine Kräfte schwinden, würde ich ab der 60. Minute dann Coman bringen. Der könnte dann auch die Läufe in die Abwehr mitmachen, wenn Juve es über lange Bälle probieren sollte.

        Links sehe ich D. Costa im Startaufgebot. Auch er wurde geschont. Aber er bringt viel Geschwindigkeit ins Spiel. wenn seine Flanken kommen, könnten Lewy/Müller das wichtige 1:0 machen. Je mehr Betrieb vorne ist, desto unwahrscheinlicher wird ein blödes 0:1, was uns ein ganz, ganz schweres Spiel bringen würde.

        Außerdem sehe ich Ribery noch nicht bei 100%. Und unser Franck ist als Einwechsler auch eine Wucht.
        Gruß!
        Thomas

  13. Osrig

    He he, schön dass wir hier (fast) einer Meinung sind, allerdings hat Pep oft genug gezeigt, dass er für Überraschungen gut ist. Von daher würde es mich nicht wundern, wenn er plötzlich Mario Götze für die Startaufstellung aus dem Hut zaubert^^
    Zum Thema Coman vs Robben in der Startelf: Mittlerweile meine ich, dass es besser wäre Robben zu Beginn auflaufen zu lassen, sofern ihn seine Erkältung nicht zu sehr hemmt! Robben ist international natürlich viel erfahrener, abgebrühter und in der Lage, jederzeit mit seinem unanachahmlichen “Robben-Move” ein Tor zu machen. Coman ist mehr als Robben ein Vorbereiter, und da befürchte ich, dass seine Flanken dann doch zu oft beim Gegner landen. Ausserdem ist Coman mit seiner Antrittsschnelligkeit gerade dann ein Trumpf, wenn die Juve-Abwehr langsam müde wird!
    Ähnliches gilt auf der anderen Seite für Ribery und Costa, wobei ich wie schon von mir weiter oben erwähnt der Meinung bin, dass Costa im Moment etwas schwächelt, und Franck als besserer Pass-Spieler gerade die so wichtigen Kurzpass-Elemente einbringen kann und in der Lage ist, von der Grundlinie auch mal überlegt den Ball zurück an die 16er Kante zu legen, wo unsere schussgewaltigen Spieler auf solche Gelegenheiten lauern.
    Auch da würde ich Costa erst Mitte der 2. Halbzeit bringen, um noch mal den Tempovorteil auszunutzen. Gerade dann, wenn das Spiel zu einer zähen Angelegenheit werden sollte, kann das noch mal den entscheidenden Schub bringen.
    Ich hoffe aber sehr, dass wir dann gar nicht mehr darauf angewiesen sind, weil Rib und Rob zusammen mit unserem famosen Bomber-Duo vorn bis dahin bereits eine beruhigende Führung heraus geschossen haben.

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