Vorschau: FC Bayern München – TSG Hoffenheim

Justin Trenner 04.02.2020

Das letzte Aufeinandertreffen des FC Bayern mit der TSG Hoffenheim ist gar nicht so lange her. Anfang Oktober gelang den Sinsheimern ein 2:1-Erfolg in der Allianz Arena. Es war eines dieser Spiele, in dem die Bayern abwesend und geradezu lethargisch wirkten. Gleichzeitig war es aber auch eine jener Partien, die man keinesfalls hätte verlieren dürfen.

Zu deutlich war im Prinzip der Qualitätsunterschied auf dem Platz. Auf der einen Seite die Bayern, die mit viel Ballbesitz anrannten, zugleich aber keine Lücke in der kompakten Defensive der Gäste fanden. Andererseits Hoffenheim. Eine Mannschaft, die wohl letztmals unter Huub Stevens so defensiv gegen den FC Bayern eingestellt war. In der durchschnittlichen Positionierung schafften es nur zwei Spieler über die Mittellinie.

Durchschnittliche Positionierung der Hoffenheimer in der Allianz Arena im Oktober. (Quelle: SofaScore)

Bei der 1:3-Niederlage zum Auftakt der Saison 2018/19 stand die Mannschaft beispielsweise im Schnitt mindestens zehn Meter höher. Eigentlich ist die Herangehensweise von Trainer Alfred Schreuder nicht unbedingt eine, mit der man in der Allianz Arena punktet. An diesem Nachmittag reichte es aber zu einem Sieg.

TSG Hoffenheim: Wie leistungsfähig ist der Schreudergang?

Ohnehin sind die Hoffenheimer unter Schreuder ein Mysterium. 31 Tore, 31 Gegentore und 27,5 Expected Goals zu 29,7 Expected Goals Against. Der Top-Torschütze ist Andrej Kramaric mit sechs Toren. Alles an dieser Mannschaft schreit eigentlich nach grauem Mittelmaß, aber auf Platz 7 ist der Sprung nach Europa weiterhin realistisch.

An besagtem Nachmittag im Oktober war es vor allem die individuelle Klasse des Mittelfelds, das Hoffenheim den Sieg bescherte. Florian Grillitsch, Dennis Geiger und Sebastian Rudy konnten aus fast jedem Ballgewinn eine gefährliche Situation kreieren. Rudy gewann sieben seiner elf Duelle am Boden, Grillitsch immerhin sechs von neun. Alle drei zusammen kamen auf eine durchschnittliche Passquote von rund 82 %. Gerade Geiger war mit seinen vier Torschussvorlagen (darunter ein Assist) extrem wichtig für die Entlastung nach vorn.

Dort agierten mit Ihlas Bebou und Sargis Adamyan zwei schnelle Spieler, die insbesondere Jérôme Boateng ins Schwitzen bringen sollten. Der Matchplan war alles in allem also ebenso simpel wie eigentlich auch vorhersehbar. Doch die Bayern schafften es nicht, aus ihrer vermeintlichen Spielkontrolle heraus Chancen und vor allem auch Tore zu erzielen. Und so ging der Sieg letztendlich auch in Ordnung.

Anfällig auf der linken Abwehrseite

Es ist nicht damit zu rechnen, dass die TSG ihren Plan für das Pokalspiel am Mittwochabend ändern wird. Gerade gegen spielstarke Mannschaften haben sie damit außerordentlichen Erfolg: Auch Leverkusen und Dortmund verloren jeweils mit 1:2 – aber in Sinsheim. Bayer 04 kam zusätzlich im eigenen Stadion nicht über ein 0:0 hinaus. Andererseits haben Leipzig (3:1 daheim) und Gladbach (3:0 in Sinsheim) die Schwächen der TSG gnadenlos offenbart. Dazu zählt vor allem die linke Abwehrseite, die wir in unserer letzten Vorschau bereits als wunden Punkt ausmachten.

Alle Grafiken stammen aus der iOS-App StatsZone.

Wir haben zur Veranschaulichung dieser These vier Spiele exemplarisch herausgearbeitet. Dargestellt werden in diesen Grafiken die Torschussvorlagen. In allen vier Partien ließen die Hoffenheimer viel über die eigene linke Seite zu. Dort spielte meist Robert Skov – mal als Flügelverteidiger, mal als klassischer Linksverteidiger. Der Däne kommt bereits auf drei Treffer und vier Torvorlagen (eine gegen die Bayern) in 17 Partien, hinterlässt mit seinen Offensivläufen aber auch Lücken.

Grafik ebenfalls aus der iOS-App StatsZone.

Auch bei der 1:2-Niederlage der Bayern in der Liga wurde deutlich: Wenn etwas ging, dann gegen Hoffenheims linke Abwehrseite.

Bayerns starker Start in die Rückrunde

Hier könnte also wieder ein Fokus der Bayern liegen. Im Gegensatz zum ersten Aufeinandertreffen werden sie aber mehr Tempo und Variationen benötigen, um die Schwachstelle des Gegners auch als solche zu offenbaren. Gleichzeitig wird die Konterabsicherung eine zentrale Rolle spielen.

Die bisherigen Gegner hatte man zuletzt bis auf Kleinigkeiten alle im Griff. Rund 0,5 Expected Goals Against betrug der Durchschnittswert der letzten drei Pflichtspiele. Gleichzeitig haben sie vorn genug Chancen herausgespielt, um auf durchschnittlich 2,4 Expected Goals zu kommen.

Gerade gegen Mainz fiel aber auf, dass den Bayern ohne echten Tempodribbler auf den Flügeln ein wichtiges Element fehlt. Dass sie es dennoch geschafft haben, viele Tore zu erzielen und qualitativ hochwertige Chancen herauszuspielen, spricht für sie. Gegen Leipzig wird es aber womöglich die Qualität eines Serge Gnabrys brauchen.

Immer mehr Druck für die Gegner

Dass der nach seiner Verletzung bisher nicht in Tritt kommt, ist ein Problem mit Blick auf das wichtige Spiel am Wochenende. Gegen Hoffenheim dürfte sich ihm die Chance bieten, einen Schritt nach vorn zu machen. Zumal Ivan Perišić nach einer Grätsche von Neuzugang Álvaro Odriozola das Abschlusstraining verletzt abbrechen musste. Der Kroate fällt wohl mindestens sechs Wochen mit einer Fraktur im Außenknöchel aus.

Mit einem fitten Gnabry dürfte das Spiel der Bayern in der Offensiver noch variabler werden. Variabel genug ist unterdessen das eigene Pressing aus einer geordneten Formation heraus. Diesem Druck konnten bisher weder Hertha, noch Schalke oder Mainz standhalten. Nicht allein deshalb, weil diese Mannschaften dafür nicht die Qualität hätten.

Flicks Grundidee wird von der Mannschaft immer besser umgesetzt. Bereits im Nachklapp zum Dortmund-Spiel analysierten wir, worauf es ihm ungefähr ankommt:

Die Mitte wird durch Mannorientierungen geschlossen. Eine wichtige Rolle spielen die Flügelspieler, die durch ihr Anlaufverhalten Kurzpässe auf den Flügel verhindern sollen.

Im Mittelfeldzentrum wird mit Mannorientierungen gearbeitet, die nicht immer gleichbedeutend mit der hier dargestellten Manndeckung sein müssen. Wichtig ist aber, dass Initialpässe des Gegners ins Mittelfeldzentrum vermieden werden sollen.

Die offensiven Flügelspieler sind wiederum dafür verantwortlich, den ballführenden Spieler so anzulaufen, dass er keinen kontrollierten Flachpass auf den Außenverteidiger im Deckungsschatten spielen kann. Gerade Thomas Müller erfüllt diese Aufgabe exzellent.

Wird dennoch ein Pass nach außen gespielt, soll dies möglichst ein Chipball sein, der Zeit zum Verschieben einbringt. Dann wird der Außenspieler des Gegners isoliert, um einen Ballgewinn zu erzeugen. Schalke war mit dieser Spielweise derart überfordert, dass sie einen unkontrollierten langen Ball nach dem anderen nach vorn pöhlten – wie die Darstellung von StatsZone eindrucksvoll beweist.

Das Pressing ist gut, aber …

Seit Flick Trainer der Bayern ist, lassen sie ihre Gegner in der Liga im Schnitt nur noch 6,08 Pässe spielen, bis eine Defensivaktion erfolgt. Das ist ein absoluter Top-Wert, der im Kontext des FCB in den letzten Jahren nur durch Pep Guardiolas Mannschaft in der Saison 2014/15 getoppt werden kann (5,65). Allerdings ist das auch die erste Spielzeit, in der diese Statistik für die Bundesliga (auf understat.com) erfasst wurde.

Ausbaufähig ist die Arbeit gegen den Ball dennoch. Gerade wenn die Mannschaft den Ball gerade verloren hat, scheint sie noch einen Tick zu lang unsortiert zu sein. Mainz konnte dies bereits mit einigen schlecht ausgespielten Kontersituationen aufzeigen, Leipzig wird solche Situationen härter bestrafen.

Hier wurde auch deutlich, dass es aktuell noch zu viele Missverständnisse gibt. So waren sich Thiago und Joshua Kimmich nicht immer einig, wer herausrückt und wer absichert. Dadurch gab es Räume für den Gegner im Zentrum, die Flick eigentlich geschlossen sehen möchte. Abläufe, Gedankenschnelligkeit, noch mehr Kompaktheit – unter diesen drei Stichpunkten dürften sich all die Details zusammenfassen lassen, die im aktuell guten Pressing der Bayern noch ausbaufähig sind.

Erst die Pflicht und dann RaBa

Gegen Hoffenheim kann Flick nochmal schleifen, aber auch rotieren. Im Fokus steht neben einem positiven Ergebnis sicherlich die Form von Gnabry. Eine gute Leistung am Mittwochabend könnte ihm das nötige Selbstvertrauen für die Partie gegen RaBa Leipzig geben. Insbesondere mit der Perišić-Verletzung wird das von immenser Bedeutung sein. Ansonsten kehrt mit Kingsley Coman bald ein Flügelspieler zurück und auch Alphonso Davies könnte mit der Rückkehr von Lucas Hernández eine Alternative für die offensive Außenbahn sein. Ferner ist Odriozola zumindest nicht komplett abwegig, ist er als Außenverteidiger doch ohnehin sehr offensiv veranlagt.

Gegen Hoffenheim sind diese Gedankenspiele aber noch nicht von größter Bedeutung. Die größte Gefahr ist wohl die, dass man sich bereits zu sehr mit Leipzig beschäftigt. Sei es durch übertriebene Rotation oder Unkonzentriertheiten. Hoffenheim hat in dieser Saison nicht nur gegen die Bayern, sondern auch gegen andere Mannschaften bewiesen, dass sie aus einer kompakten Grundordnung heraus gefährlich umschalten können.

Bleiben die Bayern aber konzentriert und fokussieren sie sich voll auf ihre Aufgabe im Pokal, sollte am Ende das Weiterkommen stehen. Es liegt an den Münchnern, die Pflichtaufgabe zu lösen, bevor es am Wochenende zum richtungsweisenden Duell mit RaBa kommt.



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  1. wieder ein super Vorbericht

    Dieser Wert ist mMn sehr wichtig. War schon bei Jupp sehr wichtig.

    Seit Flick Trainer der Bayern ist, lassen sie ihre Gegner in der Liga im Schnitt nur noch 6,08 Pässe spielen, bis eine Defensivaktion erfolgt. Das ist ein absoluter Top-Wert, der im Kontext des FCB in den letzten Jahren nur durch Pep Guardiolas Mannschaft in der Saison 2014/15 getoppt werden kann (5,65).

    Ansonsten spielt hoffentlich Gnabry links ansonsten Coutinho
    Davies sollte eine Pause bekommen und Álvaro mal spielen mit entsprechend umbauter Abwehr.

    Lucas sollte Minuten bekommen.

    Neuer
    Álvaro Pavard Boa Alaba
    Kimmich
    Goretzka Thiago
    Gnabry Lewa Gnabry

    Antwortsymbol6 AntwortenKommentarantworten schließen
    1. Gleich 2x Gnabry, links und rechts…??? Ist der wirklich so gut? Oder so schnell ? ;-) (Sorry, das war zu verlockend, nicht böse gemeint)

      1. Der war gut!!
        Coutinho links
        Gnabry rechts

        Denke Müller pausiert

      2. Mal wieder schöne Vorschau. Danke!!

        SO wie RB heute spielt, dürfen sie gerne auch Sonntag spielen…Okay Werner und Leipzig sitzen halt auch auf der Bank…
        Bei uns werden sie wohl dabei sein. Aber wir haben das Momentum so oder so auf unserer Seite!

    2. glaube Flick will seine Elf einspielen deswegen bleibt Pavard, der sich offensiv gerade verbessert und dann ein echt guter Rv wäre. Könnte mir vorstellen Coutinho für Perisic und Gnabry für Müller, der dann auf der Bank wäre . Oder Davies für Perisic und dafür Luca Lv, aber wohl noch zu früh. Auf den Flügeln haben wir definitv ein Problem , obwohl der Abschied von ribery und Robben seit Jahren feststand. Verstehe den Costa Verkauf bis heute ncht, wie der unter Pep gespielt hat . Jeder Spieler hat mal ne Krise und es hat auch viel mit dem Trainer/dem System zu tun, wie wir gerade erneut lernen

      1. um das alte pro Flick contra Kovac Muster zu durchbrechen, je nach System und Trainerpersönlichkeit können Spieler profitieren oder nachlassen. Kovac hat z.B. sichtbar Gnabry und Coutinho, aber auch Davies gut getan. Während viele andere gerade von Flick profitieren.Man muss abwarte, nob es bei Gnabry nur an mangelnder Form nach Verletzung ist oder er dauerhaft unter FLcik nicht zündet, was ein goßes problem wäre dann braucht es nciht nur Sane sondern auch noch einen zweiten Flügelflitzer. Bei Coman gehe ich leider davon aus, dass er den letzte nSchritt aufgrund Verletzungsanfälligkeit nciht mehr gehen wird. Ich hoffe ich täusche mich.

      2. Bayern-Präsident Uli Hoeneß fand jetzt gewohnt deutliche Worte für das Scheitern des Brasilianers bei den Bayern. „Costa hat nicht funktioniert, weil er ein ziemlicher Söldner war, der uns charakterlich nicht gefallen hat“, lautete sein hartes Urteil im Interview mit „Frankenpost“.

  2. Weiß aber nicht recht, ob ich es mir gefällt, dass Leipzig vielleicht bald nur noch eine Doppelbelastung hat. Dann ggf. noch CL versemmeln und schon kann sich RaBa voll auf die Meisterschaft konzentrieren.

    Antwortsymbol2 AntwortenKommentarantworten schließen
    1. Na die setzen sich gegen Spurs durch

      1. Das dachte ich auch lange – inzwischen bin ich mir nicht mehr so sicher, vorsichtig formuliert.

  3. Den Rashica könnte ich mir bei uns auch gut vorstellen. Toller, explosiver Spieler. Typ junger Ribery!!

    Antwortsymbol5 AntwortenKommentarantworten schließen
    1. …und tolle Schusstechnik. Sicherlich keine Verstärkung in der Spitze. Allerdings ein super Kaderspieler den man immer bringen könnte. Und sicherlich erschwinglich. (Also einer für Dortmund ;-)) …..so nun wird’s eng für Dortmund. 2:0 Werder.

      1. AntwortsymbolRoland Wohlfarth Seite 04.02.2020 - 21:31

        In der zweiten Hälfte kommt der Brecher mit dem Babyface und regelt.

    2. Absolut Tom. Den hab ich schon lange auf dem Wunschzettel.

    3. Im Radio sagte der Reporter er sei Hummels davon gelaufen?

  4. Schöner Pokalabend bis hierher. Und das, obwohl Bayern gar nicht spielt…

    Aber … irgendwann kommt ja noch Haaland

    Antwortsymbol2 AntwortenKommentarantworten schließen
    1. Er kam, traf und … verlor dennoch am Ende. ;-)

      1. Und seine Quote lässt auch schon drastisch nach. Bei seinem Anschlusstreffer lag er noch bei 8 Toren bei 8 Schüssen. Bei Schlusspfiff nur noch bei 8 von 10. Was für ein Fehlkauf! ;-) Sofort verkaufen…

  5. Also den Pokalsieg sollten wir doch eigentlich schon sicher haben oder? ;)

  6. Roland Wohlfarth Seite 05.02.2020 - 00:51

    Lehren aus dem heutigen Abend:

    1) Bienchen haben keine gute Bank. Reicht, wenn z.B. Nico Schulz spielt, damit sich deren Leistung signifikant verschlechtert. Die hatten bislang eigentlich nur Glück, von größerem Verletzungspech verschont zu bleiben.

    2) Leipzig ist echt in der Krise. Der Nagelsmann Offensivfussball scheint sich schon nach der Hinrunde abgenutzt zu haben.

    3) Wenn wir einigermaßen konzentriert gegen Hoffe auftreten, sollten wir am Ende der Saison zumindest den DFB Pokal in der Vitrine haben

    Antwortsymbol3 AntwortenKommentarantworten schließen
    1. RBL
      Nach Abgang von Demme und Ilsanker scheint die Balance komplett verloren gegangen zu sein. Laimer und Sabitzer produzieren Fehlpässe en masse.Wenn wir voll draufgehen und pressen werden die keine 5 Ballkontakte haben bevor wir den Ball hochstehend zurück erobern können. Dazu Klostermann und Halstenberg defensiv völlig von der Rolle.
      Wenn wir auftreten wie gegen BVB und S04 und die Konzentrationsschwächen und Stellungsfehler in den Spielen gegen LEV und BMG vermeiden werden wir RBL klar schlagen.

      TSG
      Hoffentlich gehen wir es an wie in Mainz, entscheiden es frühzeitig und spielen es dann souverän runter.

      1. Finde RBL auch nicht mehr so stark und souverän wie in der Hinrunde. Am besten sind die Dosen eh immer dann, wenn sie das 1-0 vorlegen können, weil sie dann ihren einstudierten Fußball spielen können.
        IMO wird es darauf ankommen, Angelino nicht so in die Partie kommen zu lassen, wie es ges-tern der Fall war. Da haben sie nen guten Mann von City ausgeliehen…

        Klostermann und Halstenberg haben auch schon bessere Leistungen gezeigt und bei Upame-cano, denn ich grundsätzlich als einen der besten IVs in seiner Altersklasse sehe, wechseln sich auch Licht und Schatten. Red Bull ist auf alle Fälle defensiv wesentlich als es noch vor Jahresfrist der Fall war…

      2. Volle Zustimmung.
        Allerdings sollte man nie vergessen, dass sie einen ehrgeizigen und intelligenten Trainer haben – früher oder später wird Nagelsmann das in den Griff bekommen und zunehmend effektiver und flexibler agieren (aber vielleicht erst in den nächsten Jahren).

  7. Vielen Dank für den Vorbericht.
    Ich sehe es langsam als kritisch an, dass sich die Verletztenmisere weiter ausbreitet, aber trotzdem kaum Nachwuchsspieler Chancen erhalten.

    Weiterhin würde ich euch bitten bei RedBull nicht von Leipzig zu sprechen. Die Verbindung des Konzerns zu der Stadt ist marginal. Mag ja sein, dass die da total pfiffige Ideen haben, vor allem bei Umgehung von Financial Fairplay, allerdings sollte das auch und gerade wegen der Kommerzialisierung des Fußballs nicht unterstützt werden und sehr kritisch betrachtet werden.

    viele Grüße
    NatchO (Exil-Sachse)

  8. Our Story: Negotiations for a transfer from Leroy Sané (24) to
    @FCBayern
    and
    @ManCity
    are only possible with LIAN SPORTS from April. Background: the notice period of his former agent Beckham. But: Sané told Bayern that he still wants to come to Munich
    @SPORTBILD

    @altobelli13

  9. https://www.sport.de/news/ne3914483/thiago-will-weg—fc-bayern-legt-preisschild-fest/

    Hoffe, dass diese Meldung nicht stimmt.

    Klar, sollten wir Havertz holen, könnten wir einen Thiago-Abgang verkraften. Fände es aber trotzdem schade!!
    Und falls Thiago wirklich geht, ist eine Verpflichtung von Havertz PFLICHT!!

    Antwortsymbol3 AntwortenKommentarantworten schließen
    1. Um Gottes willen, das ist ja eine Horrorvorstellung! Thiago ist so einzigartig und unersetzlich für uns – und noch lange nicht auf dem allerhöchsten Level; das wird er erst die nächsten Jahre erreichen…
      Havertz hingegen scheint ein interessantes Talent zu sein, allerdings zu einem irrwitzigen Preis (wenn die Gerüchte stimmen.)

    2. hoffentlich ist das eine ente und flick kann thiago noch vom bleiben überzeugen…

    3. Das wäre wohl die noch schlechtere Entscheidung als damals Kroos gehen zu lassen. Sowohl als Einzelspieler als auch für die Teambalance ist Thiago unersetzlich. Havertz ist eine sehr teure Wette auf die Zukunft, Stand jetzt eine andere Liga als Thiago. Den Zenit haben beide noch nicht erreicht

  10. Tolisso für Thiago? Muss ich nicht verstehen. Tu ich auch nicht.

    Antwortsymbol3 AntwortenKommentarantworten schließen
    1. Schonung für RedBull…

    2. Das kann niemand verstehen!

      1. Nun lasst ihm doch auch mal seine Minuten. Die Systematik des Spiels passt bisher trotzdem.

  11. Hmm. Da stell‘ ich mir gerade noch die Frage, ob Hansi uns aus dem Pokal rotieren will und schon steht es 0:1.

    Gut, davor das Milimeter-Abseits natürlich wieder gegen uns entschieden.

    Aber die Aufstellung ist schon gewagt. Mit Tolisso statt Thiago fehlt die Qualität im Aufbau, im Abschluss (neuerdings) und defensiv schätze ich ihn Coco leider aktuell auch schwächer ein. Mal schauen wie Kimmich das allein auf die Reihe bekommt.

    Ich hätte mir ein paar (vielleicht) mutigere, aber denn doch interessantere Rochaden gewünscht, wie z.B. Davis nach vorn, dafür Alaba auf LAV, Pavard nach innen und den neuen Spanier auf RAV.

    Aber gut, es steht 1:1, was weiß ich schon.

  12. Coutinho ist der Wahnsinn. Null Argumente für die Aufstellung

    Antwortsymbol2 AntwortenKommentarantworten schließen
    1. Flick setzt mit der Aufstellung das klare Signal, dass alle Spieler wichtig sind. Und das ist auch gut so.

      1. An sich ja richtig. Leider zeigen einige Spieler nicht, dass sie wichtig sind. Der Lapsus von Coutinho vor dem 0:1 ist völlig unerklärlich. Er spielt gerne mal schläfrig mit dem Ball am Fuß, weil er zu ballverliebt ist. Meist verpasst er dann vorne den Zeitpunkt für das Abspiel. Aber vor dem eigenen 16er ist da noch gefährlicher. Ein Spieler, der uns 120 Mio kosten soll und eigentlich darauf brennen muss, uns oder anderen zu beweisen, dass er ein guter Fussballer ist (und das nicht nur in technischer Hinsicht), der muss dann auch mal eine durchgehend konzentrierte Leistung abliefern. Mir gefallen seine Kabinettstückchen und seine Rafinesse ja sehr, aber es muss halt auch Effizienz dabei sein. Und die ist zu selten zu erkennen. Deswegen bekommt er den Platz in der Startelf verdientermaßen nur selten.

  13. Ich werde nicht schlau aus Coutinho. Warum underperformed er pausenlos. Das kann er doch besser?!?

    Antwortsymbol1 AntwortKommentarantworten schließen
    1. Ich bin mir nicht sicher, ob er es wirklich besser kann. Fussball ist nicht nur Technik und schöne Ballbehandlung. sondern auch Gedankenschnelligkeit, Übersicht, Einsatz, Zweikampfhärte usw. Gerade bei der Gedankenschnelligkeit und der Zweikampfhärte sehe ich viel Luft nach oben bei ihm. Übersicht hat er ab und zu. Und er engagiert sich auch, weil er viel läuft. Aber er trennt sich halt häufig im falschen Moment vom Ball und erkennt gerade bei Kontern und schnellen Angriffen die Optionen nicht schnell genug (vielleicht erkennt er sie ja, aber er spielt den Ball dann oft nicht ab). Und dann wird es halt zu langsam, zu verschnörkelt, zu kompliziert.

  14. So eine Sch…#
    Coutinho muss jetzt raus!

    Antwortsymbol3 AntwortenKommentarantworten schließen
    1. AntwortsymbolHeinrichVonStahl Seite 05.02.2020 - 22:22

      Coutinho ist der schlechteste Superstar aller Zeiten!

    2. Naja, nach solchen Spielen wie heute kann Flick ihn getrost mit Verweis auf die Leistung gegen Hoffenheim wieder auf die Bank setzen und dabei auch noch argumentieren, dass er ihn ja trotz der Leistung hat durchspielen lassen. Gerade dadurch, dass er ihn durchspielen lässt, kann er ja umso besser argumentieren, dass er ein ganzes Spiel Zeit hatte, mal sein ganzes Können zu zeigen und das eben nicht zum Vorschein kam.

      1. AntwortsymbolHeinrichVonStahl Seite 06.02.2020 - 11:29

        Absolut! Ich finde auch, dass es richtig war, ihn aufgrund dieser Argumentation durchspielen zu lassen.
        Aber dass man ihm Minuten schenken muss, obwohl er keinerlei positiven Impact bringt, ist einfach nur traurig. Er ist ein absoluter Fremdkörper, der überhaupt nicht zum Spiel des FC Bayern passt – langes Ballhalten statt schnelles Passspiel.

  15. Mein Gott, was für schlampige Tore …

    Und für Thiago muss man erst mal den passenden Ersatz finden. Baustelle!

  16. Es wird immer lächerlicher … und diese Truppe träumt vom CL-Titel???

  17. Gute Güte, da ging die Konzentration aber komplette flöten in den letzten 30 Minuten

  18. Unsouverän, lachhaft, erschreckend….Coutinho darf mit seinen Fehlpässen nur noch gegen Zweitligisten auf den Platz!!!!!!!

    Gute Nacht!

  19. So machst du dir eine über weite Strecken souveräne Partie kaputt….unerklärlich, fast schon überheblich

  20. Mann, Mann, Mann was ein Chancenwucher, da hat der letzte Biss gefehlt den Sack zuzumachen. Dann die letzten 10 Minuten , Hoffenheim mit 13 Mann, Coutinho und vor allem Cuisenance waren die stärksten Hoffenheimer. Danke an die Kaderplanung, der Junge geht ja gar nicht, der hat keinen Zweikampf gewonnen, ständige Gefahr für die eigne Mannschaft, keine ordentlcihe Pass gespielt, den kannst du echt nur einwechseln , wenn du mit drei Toren führst. Vielleicht sollte Flick nicht zu viel “wir gehören zusammen Rotation” betreiben, sonder n erstmal weiter die Mannschaft stabiliseren, die ist noch anfällig. Coutinho und vor allem Cuisenance haben in dieser Mannschaft nichts verloren.

    Antwortsymbol1 AntwortKommentarantworten schließen
  21. Nach dem 4:1 hat Flick das Signal gesendet, dass das Spiel durch ist (Einwechslung Zirkzee und Cuisance). Und das war es ja eigentlich auch. Dass dann Cuisance quasi nichts richtig macht, Coutinho ohnehin ein schwaches Spiel gezeigt hat und dann auch etliche Spieler gedanklich abgeschaltet haben, macht die Sache schwierig. Und so wird es dann doch noch mal unnötig spannend.

  22. Also ich als Anhänger des schönen Fußballs muss sagen, dass mich das Spiel fatal an das Heidenheimspiel im letzten Jahr erinnert hat. Nur, dass es damals der Trainer verbockt hat, während der Hansi heute das Tempo reduziert hat damit man am Sonntag triumphal gegen Raba aufterten kann. Es ist unglaublich welche Fortschritte wir unter unserem Hansi gemacht haben. Von der Flickschusterei unter Kovac ist keine Spur mehr zu sehen …

    Antwortsymbol2 AntwortenKommentarantworten schließen
    1. …und wem nur das Ergebnis wichtig ist, für den reicht der Videotext :-)

    2. AntwortsymbolRoland Wohlfarth Seite 05.02.2020 - 23:06

      Naja gegen Heidenheim waren wir weitaus weniger souverän, weil wir seit der 13. Minute mit 10 Mann gespielt haben. Diesen Pokal-Schlendrian kriegst du wohl nicht aus den Köpfen der Spieler raus (Rödinghausen, Cottbus, Bochum, Werder, Hertha… das einzige überzeugende Pokalspiel seit 2 Saisons war das Finale gegen die Bullen) vor allem nicht bei einer 4:1 Führung und mit Leipzigspiel im Kopf.

  23. 4 Dinge, die auffielen:

    1. 1. Hz. trotz der Aufstellung stark
    2. Coutinho und Gnabry neben sich
    3. Verwaltungsmodus in Hz. 2 – warum so früh bei gefährlichen Hoffenheimern?
    4. Die Auswechslungen ein Desaster. Alle drei Einwechselspieler orientierungslos, der FCB agierte wie bei 9 gegen 11. Warum drei so riskante Wechsel zu diesem Zeitpunkt?

    Antwortsymbol6 AntwortenKommentarantworten schließen
    1. Der Hansi hat nicht damit gerechnet, dass der Cuisance wie ein Bezirksligaspieler auftritt. Und auch nicht damit, dass einige andere die seriöse Abwehrarbeit komplett eingestellt haben

      1. sehe ich auch so, es muss möglich sein bei 4:1 zwei Spieler auszuwechseln und das Ding 10 min souverän nach Hause zu schaukeln. Pavard mit Voll-Blackout und Cuisenance, boah, weiß nciht ob ich so schlechte 10 min schon mal von einem Spieler in der BL gesehen hab, Vogelwild.Zirkzee fand ich dagegen stark,der hat auch Zweikämpfe gewonnen, wenn auch glücklos. Ein STück weit habe nwir heute wieder die Scheiß-Kaderplanung bewundern können, da ist ncihts ordentlcihes mehr auf der Bank.

    2. Also Gnabry fand ich stark heute, be dem Rest stimme ich zu.

    3. zu 1. Wieso trotz der Aufstellung? Da standen 11 gestandene Bayern-Spieler auf dem Platz.
      zu 3. Zu spät und falsch gewechselt.

      Und Ingame-Coaching scheint für Flick ein noch größeres Fremdwort zu sein wie für Kovac.

      1. AntwortsymbolHeinrichVonStahl Seite 06.02.2020 - 11:32

        …lol…

    4. Wenn man bei einem 4:1 kurz vor Schluss den Nachwuchsspielern keine Spielzeit gewährt, wann dann? Das ist schon richtig, die mal ranzulassen. Ich wüsste auch gerne, ob sie nächste Saison zumindest als Rotationsalternativen in Frage kommen, damit wir den Kader nicht mit teuren etablierten Spielern wieder auffüllen müssen.

      Wobei mich das Leistungsniveau von Cuisance ehrlich gesagt erschreckt. Das ist schliesslich niemand direkt aus der A-Jugend, er hat schon zwei Jahre Bundesliga gespielt. Aber die Aktionen erinnern mich an die wirrsten Auftritte von Sanches in seiner ersten Saison. Das ist für eine Ballbesitz-orientierte Mannschaft ein absolutes Sicherheitsrisiko, da hatten andere Nachwuchsspieler wie Hojbjerg oder Gaudino eine deutlich ruhigere, solidere Herangehensweise (und es trotzdem nicht bei Bayern geschafft).

  24. Mir hat die letzen 10 Minuten ein Wachrüttler gefehlt, Müller war nicht merh auf dem Paltz. Da könnte doch von Neuer was kommen, Kimmich war mir da auch zu ruhig. Da muss hinten rumgebrüllt und geschubst werden! Flick ist mir da zu ruhig, dass ist noch mein Zweifel, da wirkt er mir zu brav, zu lieb

    Antwortsymbol5 AntwortenKommentarantworten schließen
    1. Weisst du, was ein Van Bommel oder Effenberg da veranstaltet hätten?

      1. AntwortsymbolRoland Wohlfarth Seite 05.02.2020 - 23:11

        Darum meinte ich in einem anderen Thread so ein Aggressive Leader wie Can wäre eine Verstärkung für die Bienchen. In solchen Fights brauchst du auch mal einen der Dabbur mal umgrätscht und so nach dem 4:2 signalisiert: “Heute machst du kein Tor mehr, Freundchen”

    2. Ich sag doch Müller muss Kapitän sein (aber der war ja eh vom Platz). Von Neuer kommt einfach zu wenig und seine Abwehr hat er auch nicht mehr im Griff.

      Das 4:2 kann man halten.

      Ist natürlich billig sich an ihm abzuarbeiten, vor allem nach der Parade kurz davor, aber was da auf dem Platz passiert ist, da muss halt mal kurz einer was sagen und dann geht es weiter.

      ABER man darf auch nicht übertreiben. Das 4:3 zum Beispiel war abseits. Der erste Pass auf Außen war abseits, man hat in der Wiederholung aber nur den 2. Pass gezeigt. Wer weiß ob da überhaupt der VAR draufgeschaut hat.

      Beschiss.

      1. Bei Neuers unmittelbaren Vorderleuten sollte eigentlich Boateng von Alter und Erfahrung her der souveräne Abwehrchef sein. Aber seine einst gelobte Klasse blitzt nur noch sporadisch auf, zu oft bekommt er seine Motorik nicht mehr situationsgerecht koordiniert und fabriziert hüftsteifen Slapstick oder amateurhaftes Stellungsspiel. Die Nachwirkungen seiner Verletzungshistorie sowie wohl der gekränkte Abschiedstournee-Modus gegenüber diesem Verein schlagen längst unübersehbar durch.

        Ersatz-IV Alaba, als LAV auch nie der sicherste Defensivfaktor (das bekommt sogar der Rookie Davies m. E. besser hin), hat Boateng nun inzwischen deutlich den Rang abgelaufen (auch im Aufbauspiel, wie in diesem Pokalspiel wieder zu sehen).

      2. AntwortsymbolHeinrichVonStahl Seite 06.02.2020 - 11:34

        @ T.W.

        ich verstehe nicht, wieso du im Zusammenhang mit der Schlussphase dieses Spiels Boateng kritisierst. Das Spiel wurde schlecht, nachdem er ausgewechselt wurde, weil Pavard eben nicht seine Souveränität an den Tag gelegt hat.

  25. @HeinrichvonStahl

    Boateng war noch auf dem Platz, als die Bayern in Durchgang 2 bereits im Schludrigkeitsmodus waren und leistete z. B. nur nebenher laufend keinerlei Widerstand bei Zubers Hereingabe auf Dabbur zum 4:2.

  26. […] der maßgeblichen Faktoren dafür ist nach wie vor das Pressing, dem wir uns in der Vorschau auf die Hoffenheim-Partie bereits gewidmet haben. In einem Video haben wir an der Taktiktafel nochmal etwas anschaulicher […]

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