Vorschau: Heimsieg eins gegen Mainz?

Justin Trenner 30.08.2019

In Mainz wäre man dieser Tage schon froh, überhaupt etwas Zählbares mitzunehmen. 0:3-Niederlage in Freiburg, 1:3-Niederlage beim Heimauftakt gegen Borussia Mönchengladbach, dazu das Ausscheiden im Pokal beim 1. FC Kaiserslautern – den Saisonstart hat die Mannschaft von Sandro Schwarz kräftig in den Sand gesetzt.

Jetzt geht es für den FSV ausgerechnet nach München. Oder vielleicht auch glücklicherweise? Denn bei den letzten vier Gastauftritten in der Allianz Arena gelangen den Mainzern immerhin ein Sieg und ein Unentschieden. Mit Sandro Schwarz auf der Trainerbank gab es jedoch zwei hohe Niederlagen: 0:4 und 0:6.

Viermal durfte sich der 40-Jährige schon gegen den Rekordmeister ausprobieren, viermal verlor er. Auf dem Papier spricht also wenig für die Nullfünfer, denen in der Länderspielpause zwei sehr lange Wochen drohen könnten, sollten sie auch beim FC Bayern deutlich verlieren.

Mainz 05: Quantität statt Qualität

Dabei war der Start der Mainzer gar nicht so schlecht, wie es 0 Punkte bei 1:6 Toren vermuten lassen. Sowohl in Freiburg als auch gegen Gladbach war man lange Zeit auf Augenhöhe. In beiden Spielen gab es aber späte Gegentore.

Besonders interessant ist das Verhalten der Mannschaft mit dem Ball. Mainz gelang es bisher zwar gut, sich Räume in der gegnerischen Hälfte zu erspielen, doch es fehlten die hochwertigen Abschlüsse. Guckt man auf die noch junge Saison, ergaben sämtliche 27 Schüsse aus dem offenen Spiel heraus, die Mainz bisher getätigt hat, einen Wert von 1,52 Expected Goals, was im Mittel 0,06 Expected Goals pro Schuss entspricht. In der Bundesliga ist das der geteilte letzte Platz mit Köln. Bayern liegt mit 17 Abschlüssen aus dem Spiel heraus bei 0,12 Expected Goals pro Schuss. RB Leipzig (0,27 xG pro Schuss) und Leverkusen (0,24 xG pro Schuss) führen die Liga in dieser Statistik an.

Der Grund ist bei Mainz schnell gefunden: Keine Mannschaft schließt so oft aus der Distanz ab wie die Nullfünfer. Dies ist kein neues Phänomen bei den Rheinhessen. Die Mannschaft ist bekannt dafür. Auch in dieser Saison kamen bereits 19 ihrer insgesamt 38 Abschlüsse schon wieder von außerhalb des Strafraums. Nicht jeder Schuss aus der Distanz ist eine verschenkte Chance, aber mit ihrem Hang zum schnellen Abschluss verspielen sie viele gute Ausgangssituationen, die zu besseren Möglichkeiten führen könnten.

Mit Mut zum ersten Erfolgserlebnis?

Obwohl wir hier einen langanhaltenden Trend ansprechen, sollte trotzdem nach zwei Spielen noch nichts überbewertet werden. Auch in dieser Saison wird es einmal mehr die Aufgabe von Trainer Sandro Schwarz sein, die Hektik aus dem eigenen Spiel zu nehmen und so die Quantität sukzessive durch Qualität zu ersetzen. Dass der Klub in diesem Sommer durch den 25-Millionen-Euro-Wechsel von Jean-Philippe Gbamin zum FC Everton fast 30 Millionen Euro ausgeben konnte, sollte dabei helfen. Der Verein ist in den letzten Jahren viel für seine Spürnase für vielversprechende Talente, insbesondere aus Frankreich, gelobt worden. Gleichzeitig sieht er sich der Situation ausgesetzt, dass viele dieser Spieler den Verein schnell wieder verlassen, sobald größere Klubs auf sie aufmerksam werden.

Es spricht für Sandro Schwarz, dass er es regelmäßig schafft, junge Talente innerhalb kurzer Zeit zu gefragten Spielern weiterzuentwickeln. Es spricht auch für ihn, dass er trotz der konstanten Umwälzung seiner Mannschaft ihr jedes Jahr relativ schnell ein recht gepflegtes Kombinationsspiel einzuimpfen vermag. Auch in diesem Jahr ist seine Mannschaft schon wieder in der Lage, gute Angriffssituationen zu kreieren, in denen Mainz sich immer wieder gut nach vorn kombiniert.

Mit einer Passquote von 77,9 % und einem Ballbesitzwert von rund 48 % kommt es für Schwarz jetzt vor allem darauf an, Ideen für das letzte Drittel zu entwickeln. Mainz ist traditionell eine Mannschaft, die gut darin ist, hohe Gegenpressingmomente zu erzeugen und auf zweite Bälle zu gehen. Diese Fähigkeit fehlt ihnen im Moment etwas.

Setzt Schwarz erneut auf die Raute?

Gerade gegen Bayern wird es auch nicht reichen, sich hinten reinzustellen und auf Kontersituationen oder Fernschüsse zu setzen. Mainz wäre gut beraten, das bayerische Angriffsspiel schon möglichst früh zu stören. Eine wichtige Frage für Schwarz wird daher sein, wie er das zentrale Mittelfeld der Münchner am besten blockieren kann.

Die laufintensive Mittelfeldraute aus den bisherigen Spielen könnte gut passen. Aus dem 4-3-1-2 heraus hätte man vorn die 2-1-Aufbaustaffelung der Bayern gespiegelt und im Mittelfeld dahinter drei Spieler gegen die hohen Achter und den abkippenden Lewandowski. Die beiden Achter können zudem jederzeit mit den Außenverteidigern und jeweils einem Stürmer für Überzahl auf den Außenbahnen sorgen.

Eine taktische Möglichkeit für Sandro Schwarz?

Die Bayern zeigen sich bereits seit einiger Zeit anfällig für individuelle Fehler im Aufbauspiel, wenn sie unter Druck gesetzt werden. Mainz wird nur etwas aus der Allianz Arena mitnehmen können, wenn sie sich trauen, konzentriert und variabel zu pressen und sie zu solch verhängnisvollen Fehlern zu zwingen. Dafür braucht es die gewohnte Mischung aus Aggressivität, Laufbereitschaft und etwas Spielglück.

Die Bayern und ihr Sechsappeal

In München will man diese Überraschung verhindern. Wenn es nach Niko Kovač ginge, bräuchte es dafür lediglich eine Wiederholung der Schalke-Leistung. “Keine Fehler” und die Kontrolle “über 90 Minuten” sah der Trainer dort. Ob er seiner Mannschaft damit nur den Rücken stärken wollte, oder ob das tatsächlich seine Analyse des Spiels war, bleibt offen.

Denn wie bereits angedeutet: Ganz so fehlerfrei war das Spiel der Münchner nämlich einmal mehr nicht. Die Kontrolle mag vor allem im ersten Durchgang und gegen Ende der Partie bei den Gästen gelegen haben, doch sie war in einigen Spielphasen sehr bedroht.

Mindestens zwei, eher drei glückliche Szenen im eigenen Strafraum, bei denen wenigstens ein Elfmeter für Schalke verdient gewesen wäre, blieben unbestraft. Sie waren nicht etwa das Produkt einer tollen Druckphase des Gegners, sondern eher eines der eigenen Schwäche. Gerade im Vergleich zum Auftaktspiel gegen Hertha BSC ist dieser Auftritt deshalb als Rückschritt in alte Zeiten zu bewerten.

Es fehlt die Achtsamkeit

Analysierten wir in der Vorschau auf das Schalke-Spiel noch die guten Ansätze im Spielaufbau, war davon am 2. Spieltag nicht mehr viel zu sehen.

Die Passmap des FC Bayern bei Schalke 04.
Aus der iOS-App StatsZone

Die Passmap vom Wochenende zeigt die alten und weiterhin bestehenden Probleme sehr gut: Nur wenige Pässe in die sogenannte Zone 14 (also den Zehner-Raum), zu viele frühe Pässe auf die Flügel und insgesamt das mittlerweile schon typische und statische Spiel im “U” – hinten quer und dann die Flügel rauf und runter. Die Folge: Das Spiel wird behäbiger, berechenbarer und durch einen darauf eingestellten Gegner weniger durchschlagskräftig.

Diese Grafik zeigt, wo Philippe Coutinho gegen Schalke angespielt wurde.
Aus der iOS-App StatsZone

Ein kleiner Lichtblick war Philippe Coutinho, der im linken Halbraum für etwas mehr Präsenz zwischen den Linien sorgte. Wirklich viel Druck nach vorn entwickelten die Bayern aber auch mit ihm nicht. Gegen Hertha spielte der Rekordmeister noch 42 Pässe aus der Zone 14 heraus (37 erfolgreich, 10 davon in den Strafraum). Am vergangenen Samstag waren es nur noch 23 (18 erfolgreich, nur 3 davon in den Strafraum).

Argumente für die schwächeren Daten können natürlich beim Gegner gesucht werden. Schalke verteidigte weitestgehend tiefer und bot weniger Lücken in den Zwischenlinienräumen an als Hertha. Darüber hinaus fehlte den Bayern mit Thiago ihr wichtigster Balancegeber. So legitim diese Gründe auch sind: Bayerns Hauptproblem liegt jedoch in der eigenen Achtsamkeit im Mittelfeld.

Kollektive statt individueller Leistungsbewertung

Denn selbst mit Thiago als Spielgestalter und Regisseur auf der Sechs zeigten die Bayern in der Vergangenheit schon ähnliche Leistungen. Sie machen sich das Leben schwer, weil sie einige Dinge nicht beachten, die für ihr Spiel notwendig sind und das betrifft vor allem Sechser und Achter.

Wenn die Bayern ein anspruchsvolles Aufbauspiel durch die Mitte und durch die Halbräume betreiben wollen, was sich in der Vorbereitung und in den ersten Pflichtspielen als Muster zu etablieren schien, dann muss sich etwas bei den Abständen ändern – vertikal und horizontal. Jedoch wirkt gerade das Positionsspiel der Bayern seit Jahren eher zufällig als gewollt.

Joshua Kimmich löste seine Aufgabe als Sechser zwar gut. Er verlor nur wenige Bälle, war um Präsenz bemüht und verlagerte das Spiel mehrfach schnell und präzise. Doch die angesprochenen Umstände erschwerten seine Rolle deutlich. Das wiederum macht eine Bewertung eines Einzelspielers derzeit so schwer. Statt immer individuelle Fehler oder Spieler für ein bestimmtes Ergebnis verantwortlich zu machen, sollte der Blick lieber auf das Kollektiv gehen.

Szenenanalyse: Den Gegner mehr fordern

Zur genaueren Analyse der Probleme bietet sich die Szene direkt vor der Coutinho-Einwechslung auf Schalke an:

Kimmich ließ sich hier fallen, weil er sich der Unterzahl im Zentrum entziehen wollte. Das erste Problem war also, dass er das Gefühl hatte, er wäre nach vorn abgeschnitten und müsse sich deshalb befreien. Durch das Abkippen entstand dann das zweite Problem: Im Prinzip hat Bayern nur noch maximal drei zentrale Spieler zwischen den Linien der Schalker, dafür aber eine viel zu große Überzahl im Spielaufbau. Die eigenen Innenverteidiger sind im Prinzip raus aus dem Spiel. Auch die Tatsache, dass vorne vier Spieler auf einer Linie stehen, ist nicht von Vorteil. Bayern hätte die Situation dementsprechend anders lösen müssen, um mehr Tiefgang im eigenen Spiel zu haben. Eine Möglichkeit:

Kimmich bleibt im Sechser-Raum und kippt nicht ab, David Alaba und Benjamin Pavard rücken etwas ein, Thomas Müller und Corentin Tolisso lassen sich fallen und Kingsley Coman sowie Robert Lewandowski, der hier mit Serge Gnabry die Position getauscht hat, machen das Spiel breit.

Dadurch entsteht ein enges Hexagon im Mittelfeldzentrum, das um Kimmich herum viele Dreiecke ermöglicht. Orientieren sich nun alle Spieler am eigenen Sechser und den Lücken des Gegners, kann der Ball schnell und im richtigen Moment auch mit Raumgewinn zirkulieren.

Kimmich hätte gegen das nun sehr wahrscheinlich engere Pressing der Schalker mehr Unterstützung. Die Passwege wären kürzer und durch das Zusammenziehen entstünde sogar ein großer Vorteil: Die Flügelspieler bekämen mehr Raum. Schalke könnte sich nicht mehr so einfach darauf einstellen, wann der Pass auf die Außenbahnen kommt.

Wichtig wäre es dementsprechend aber auch, dass die Achter und die eingerückten Außenverteidiger in dem Moment nachrücken, in dem der Pass auf die Angreifer kommt. Durch das Nachschieben entsteht wieder mehr Druck im Gegenpressing, sollte der Ball verloren werden. Andererseits ermöglicht es natürlich mehr Optionen für den ballführenden Spieler im letzten Drittel.

Ansätze ohne Balance

Kovačs Idee der hohen Achter funktioniert nicht, wenn es keine Verbindungsspieler gibt. Auf Schalke fehlte es an einer sinnvollen Ausbalancierung. Und so gab es weder Druck nach vorn noch Überraschungsmomente. Im Gegenteil: Bayern provozierte dadurch eigene Ballverluste und begünstigte somit eine wilde Spielphase nach der Pause, in der ein sicher geglaubtes Spiel zu kippen drohte.

Es gab aber leichte Anzeichen, dass Kovač an einer Lösung bastelt. Gerade im ersten Durchgang rückte Alaba mehrfach ein, um Kimmich zu unterstützen. Pavard positionierte sich häufig tiefer und bildete mit Süle und Hernandez eine Dreierkette, während Alaba eine Position höher im Zentrum aushelfen sollte, wenn er gebraucht wurde.

Wie die Grafik zeigt, gelang aber auch das oft nicht so richtig. Bereits in der fünften Minute hatte Bayern mit einer sinnvollen Positionierung auf dem Feld zu kämpfen: Statt die Vorteile eines einrückenden Außenverteidigers zu nutzen, nahmen Kimmich und Alaba der Dreierkette den Sinn und den Raum. Beide hätten deutlich höher positioniert sein müssen. Auch Müller nimmt sich selbst komplett heraus und besetzt einen Raum, der dem Team keinen Mehrwert bringt. Schalke stand in dieser Situation nicht mal sonderlich kompakt. Alaba konnte den Ball auf Coman spielen, der wiederum im Eins-gegen-eins viel Platz hatte. Doch statt Gleichzahl hätte man hier mit anderer Raumbesetzung auch Überzahl haben können.

Ein weiter Weg

Die Schlüsse aus der Partie auf Schalke sind insgesamt eher ernüchternd. Kovač ist weiterhin auf der Suche nach Balance. Seit über einem Jahr scheint er dafür keine richtige Lösung zu finden.

Nun darf zurecht die Beobachtung angestellt werden, dass Kovač gar kein Interesse daran hat, das Loch im Mittelfeld zu füllen. Vielleicht ist es sein Ziel, sehr direkt ins letzte Drittel zu kommen. In diesem Fall wäre dennoch stark zu hinterfragen, ob der eingeschlagene Weg richtig ist. Denn einerseits gibt Kovač immer wieder an, dass er die Strategie der letzten Jahre verfolgen wolle (Dominanz, Kontrolle, Ballbesitz, Offensivfußball). Auf der anderen Seite stehen solche Auftritte, die taktisch unter dieser Prämisse nicht zielführend sind.

Es bleibt also weiterhin die Frage danach, wie Kovač die fußballerischen Ziele erreichen möchte. Mit diesen Abständen dürfte er jedenfalls mit jedem Stil Probleme bekommen. Und es ist langsam auffällig, dass diese taktischen Schwachstellen ganz unabhängig vom Personal entstehen. Kimmich mag auf Schalke hin und wieder falsche Entscheidungen getroffen haben, für die Kovač wenig kann. Vielleicht sind Tolisso und Müller zudem nicht (mehr) die richtigen Spieler für ein ballbesitzorientiertes und kontrolliertes Spiel. Vielleicht sind sie aber auch einfach nicht gut eingebunden. Und da muss hinterfragt werden, wohin das Trainerteam mit welchen Mitteln möchte.

Die Umstellung nach der Coutinho-Einwechslung deutete zumindest an, dass es bald wieder ein 4-2-3-1 geben könnte. Doch auch in dieser Grundordnung hatten die Bayern im letzten Jahr Probleme damit, Tiefe und Druck nach vorn zu entwickeln. Es war gewissermaßen das andere Extrem: Hinten relativ stabil, vorne zu wenig Personal für Überzahlsituationen und gefährliche Kombinationen.

Ausreden gibt es jetzt jedenfalls keine mehr. Das riesige Mittelfeldloch ist der Ursprung fast aller Probleme – unabhängig von jeder möglichen Strategie, die man unterstellen möchte. Kann Kovač es mit seinem Trainerteam und seinen Spielern endlich kreativ füllen (oder seine bisherige Überbrückung doch noch stabilisieren), wird es automatisch auch weniger wilde Phasen geben.

In der Summe ist es eine Mischung aus mangelhafter Raumbesetzung und einer problematischen Rollenverteilung. Hier hat der FC Bayern noch viel Arbeit vor sich. Aus den Fehlern gegen Schalke lässt sich ablesen, was für das Spiel gegen Mainz und die Zukunft wichtig ist. Am Wochenende wird sich deshalb erstmals in dieser Saison zeigen, ob diese Fehler wie in der abgelaufenen Saison einfach wiederholt werden, oder ob es einen Lerneffekt gibt. Denn trotz eines 3:0-Auswärtssieges sollte man intern deutlich unzufriedener sein, als man es nach außen verkauft hat.

Vorschau-Tippspiel

Im Vorschau-Tippspiel tippe ich den gesamten Bundesliga-Spieltag. In unserer Kicktipp-Gruppe könnt ihr euch mit mir und allen anderen messen. Der oder die GewinnerIn der Kicktipp-Runde bekommt von mir ein signiertes Exemplar Generation Lahmsteiger.

Hier geht es zur Kicktipp-Runde!

Spieltagssieger

Schon am zweiten Spieltag gab es gleich mehrere Sieger. Und gleichzeitig einen neuen Spieltagsrekord für die aktuelle Saison. Glückwunsch an Tom, Christian und Olorin. Mit 19 Punkten war ich meinerseits diesmal zufrieden. Sk1972, der den ersten Spieltag gewann, konnte diesmal mit 25 Punkten nachlegen und bleibt mit nun 40 Punkten Tabellenführer. Die Top 5:

  1. Sk1972 – 43 Punkte (1 Spieltagssieg)
  2. Tom – 40 Punkte (1 Spieltagssieg)
  3. Christian und Olorin – 38 Punkte (1 Spieltagssieg)
  4. ElbersErben – 38 Punkte (0 Spieltagssiege)

Meine Position: Platz 135 – 25 Punkte (0 Spieltagssiege)

So läuft es gegen Mainz 05 …

Die Mainzer können Bayern mindestens 20-30 Minuten vor Probleme stellen. Ein weiteres Lewandowski-Tor wird im ersten Durchgang aber die Weichen für einen erfolgreichen Nachmittag stellen. Die verunsicherten Gäste geraten gegen Ende komplett unter die Räder und Bayern feiert seinen ersten deutlichen Sieg der Saison: 5:0.

So könnte Bayern spielen …

4-3-3: Neuer – Kimmich, Süle, Hernández, Alaba – Thiago – Tolisso, Coutinho – Gnabry, Lewandowski, Coman

Es fehlen: Lediglich Goretzka ist nach seiner Rückkehr ins Mannschaftstraining noch fraglich.

So läuft der Spieltag …

Gladbach 2:2 Leipzig
Schalke 1:1 Hertha
Wolfsburg 2:1 Paderborn
Freiburg 2:1 Köln
Bayern 5:0 Mainz
Leverkusen 2:1 Hoffenheim
Union 1:4 Dortmund
Bremen 2:1 Augsburg
Frankfurt 2:0 Düsseldorf

Spendenaufruf

Liebe Leser und Leserinnen,
auf Twitter machte die Krankheit von Dennis Scheffel unter der Woche die Runde. Dennis ist seit 2018 an ME/CFS erkrankt und dadurch mittlerweile komplett bettlägerig. Die Krankheit ist leider nicht genügend erforscht und deshalb ist auch eine Behandlung nicht so einfach. Eine große Hoffnung seinerseits liegt aber bei einer teuren Operation in Barcelona, die er sich allein nicht leisten kann. Deshalb gibt es einen Spendenaufruf seiner Freundin. Auf der verlinkten Seite erfahrt ihr alles, was wichtig ist. Dort ist wiederum auch ein Artikel verlinkt, der Dennis’ Geschichte nochmal ausführlicher erzählt. Es gibt oft wichtigere Dinge als Fußball und wir würden euch deshalb bitten, dass ihr euch die Zeit für eine Auseinandersetzung mit diesem Thema nehmt. Vielleicht können wir dadurch seinem Ziel ein Stück näher rücken.
Euer Miasanrot-Team



»Eier, wir brauchen Eier!«

— Oliver Kahn

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    1. Warum sind sich eigentlich alle so sicher, dass Kahn eine gute Lösung ist?

      1. Sicher bin ich mir nicht, aber halt ein großer Fan.

      2. Unabhängig davon, wie man die jetzige Führungsetage und wie man Kahn bewertet: es wird Zeit einen Übergang einzuleiten. Niemand wird jünger.

      3. Sicher kann man sich nie sein, aber das Anforderungsprofil erfüllen nicht all zu viele: langjähriger und erfolgreicher Bayern- und Nationalspieler, Fanliebling und die Fähigkeit, mit viel Geld sinnvoll umzugehen … plus ein paar Jährchen Erfahrung.
        Da fiele mir jetzt spontan kein besserer ein.

  1. Tolle Vorschau. Mir fällt ein: hat man Hansi Flick nicht geholt, um genau diese Schwachstellen zu verbessern?

    Seit 1 Saison und 4 Spielen sehen wir nun Woche für Woche das selbe Prozedere. Ein bisschen absurd ist das schon. Oder hat das Trainer-Team höhere Einsichten, von denen wir nichts verstehen?

    Was Verletzungnsanfälligkeit angeht scheinen sich ja – das muss man positiv anmerken – Verbesserungen ergeben zu haben. Aber ob das wirklich mit der Taktik zusammenhängt? Man hat hier eher das Gefühl, der Trainerstab ist nicht aus dem “Jugend forscht” Modus herausgekommen.

    Antwortsymbol3 AntwortenKommentarantworten schließen
    1. Absolut, will ihn da auch gar nicht aus der Verantwortung nehmen. Aber man hatte letzte Saison auch Hermanns Kompetenzen und es half nix. Die Ansätze der letzten Spiele können ja nicht spurlos verschwunden sein. Ich bin deshalb gespannt, wie es weitergeht.

    2. Seit 1 Saison und 4 Spielen spielen wir nur Müll. Kein Vergleich zur genialen Spielweise unter Ancelotti. Ein krasser Abfall im Vergleich zu den Spielen unter Jupp nach dem CL-Aus gegen Madrid …

      1. Kommentare wie dieser führen übrigens zur Verunsachlichung der Diskussion.

  2. Vielleicht die beste Vorschau auf MSR, die ich bisher gelesen habe! Die Kritik an unserem Spiel ist aber so eindeutig, dass es mir schon wieder schwer fällt zu glauben, dass unsere Trainer die Probleme so nicht sehen bzw. so schlecht in den Griff bekommen. Vielleicht kann MSR zukünftig auch mal eine Gegenrede von jdm ermöglichen, der die Taktikleistung positiv bewertet oder zumindest als Verteidiger der Trainer argumentieren könnte? Ich kann mir alle möglichen Gründe für Leitungsversagen vorstellen, aber mir wäre wohler, wenn unsere Mängel im Taktischen nicht (nur) dadurch erklärt werden könnten….

    Antwortsymbol8 AntwortenKommentarantworten schließen
    1. Ich führe ja zum Abschluss eine mögliche Erklärung an: Kovac sieht das nicht als Problem. Er tüftelt an Lösungen, das Mittelfeld möglichst schnell zu überbrücken, findet aber entweder die endgültige Lösung dafür nicht oder schaut vielleicht auch nur auf die Ergebnisse und findet: so schlecht ist das gar nicht.

      1. So dürfte es sein. Die Ergebnisse stimmen ja überwiegend.

        Um obiges Beispiel aus Minute 5 gegen Schalke aufzugreifen: Alaba spielt auf Coman, der bereits eine halbwegs gute Feldposition hat. Entweder der kommt ins 1 gegen 1, oder Alaba schiebt nach, hinterläuft und einer aus Coman/Alaba schlägt eine Halbfeldflanke. Hierfür sind wiederum die hohen Achter wichtig. Durch deren hohe Positionierung hast du mit MS (hier Lewy), RA (hier Gnabry) und besagten Achtern (hier Tolisso und Müller) vier Abnehmer für die Flanke, oder oft genauso wichtig: für den zweiten Ball bzw. die erste Gegenpressig-Linie.
        Gleichzeitig bleiben 4-5 Spieler zur Absicherung. Das ist was Kovac vermutlich will. Das ist womit er zufrieden ist.

      2. Das kann tatsächlich sein. Bei Pep hatte ich zuweilen das Gefühl, dass manche Spieler mit den Ansagen des Trainers überfordert waren. Vielleicht sind jetzt manche unterfordert und wg seiner geringeren Erfahrung und – das müsste man dann wohl so nennen – seines nicht so tiefen Wissens kann Kovac das Potenzial des Teams nicht nutzen. Vielleicht fehlt ihm das Bewusstsein für die Art der taktischen Finessen, die Pep erkannt und konzeptionalisiert hat. So wie ein Landarzt, der im Vergleich zu einem Mediziner in der Forschung auch weniger Fachwissen und Forschungsdrang hat. Und dann sind wir wieder an dem “Kovac ist der falsche Trainer für Bayern”-Punkt. Aber bei unserer Diskussion hier könnten wir in dieser Frage Fortschritte machen, wenn die taktische Bewertung wasserdicht wäre. Und ohne Deine Kompetenz anzuzweifeln, Justus, täte der Diskussion deshalb jemand gut, der die taktische Leistung aus Sicht des Trainers darstellt oder zumindest Deiner Kritik daran begegnen kann. Wenn nur Du das machst, ist das wie gegen sich selbst Schach spielen. Es ist nicht wirklich befriedigend.

      3. Es würde ja schon weiterhelfen, wenn Kovač klarer kommunizieren würde, wo er hin will. Seine Aussagen und seine taktischen Umsetzungen passen nicht zusammen. Ich versuche schon, das Spiel aus seiner Perspektive zu sehen, aber das ist kaum möglich, solange er sich taktischen Themen so verschließt. Und vielleicht ist das ja schon eines der großen Probleme.

      4. Das ist in der Tat eine der Schwierigkeiten bei der Einschätzung des Trainers Niko Kovac: redet er nur nicht öffentlich über taktische Konzepte, oder ist das Thema vielleicht wirklich nicht seine größte Stärke (nett ausgedrückt)? Und wenn es denn so wäre, wie sollten Spieler, die unter Guardiola oder auch “nur” Heynckes gespielt haben, ihm denn dann volles Vertrauen in seine Anweisungen entgegenbringen?

      5. Entweder er will darüber öffentlich nicht im Detail sprechen um keinerlei öffentliche Angriffspunkte zu bieten, was ja durchaus verständlich wäre in der heutigen Medien/Internetwelt. Oder er legt weniger Fokus darauf und dafür lieber auf andere Themen der Trainingsarbeit (Fitness, Motivation, etc.). Mit perfekter Taktik gewinnt man auch nicht wenn der Rest nicht passt. (gilt natürlich auch umgekehrt)

        Ich kann mir trotzdem nicht vorstellen, dass er die Mannschaft verloren hat oder die Spieler ihn für eine absolute Vollniete halten, sonst wäre er längst schon entlassen worden. Wenn die Mannschaft gegen Kovacs gewesen wäre, hätte Uli mit Sicherheit nicht gezögert ihn zu entlassen. (wurde ihm ja oft genug vorgeworfen dass er zu sehr auf die Spieler gehört hat.

      6. Man muss halt auch aufpassen, wie man Kritik interpretiert. Natürlich ist Taktikkritik oft Kritik am Detail. Das darf man nicht vergessen. Kritik am Detail bedeutet nicht, dass jemand eine Vollniete ist. Es bedeutet allerhöchstens, dass jemand auf dem ganz hohen Niveau vielleicht(!) nicht in der Lage ist, den Unterschied zu machen. Weil etwas kritisiert wird, bedeutet das nicht, dass alles schlecht ist. Es gibt nicht nur schwarz und weiß.

        Das vielleicht nochmal als generelle Erinnerung, nicht als spezifische und alleingültige Antwort an dich.

      7. @Justin, ich wollte Dir auch keineswegs unterstellen dass Du Kovacs als “Vollniete” betrachtest. Ich wollte nur darauf hinweisen, dass er vielleicht nicht den Wert auf Taktik legt sondern vielleicht auf andere Sachen. Taktik könnt Ihr am Besten noch von außen beurteilen (ich eher weniger, deswegen lese ich hier ja immer mit), aber dieser Rest hat m.E. auch einen wichtigen Einfluss auf den Erfolg. Aufstellung, Taktik, etc. kann man objektiv beobachten, alles andere ist von außen schwierig nur mit Spekulatius zu beurteilen.

        Oder er macht halt in der Öffentlichkeit auf Teflon, Plattitüden und keine Angriffsfläche bieten. Kann ja auch sein, oder eine Mischung aus Beidem.

  3. GestrandetinBerlin Seite 30.08.2019 - 10:31

    Finde die Vorschau Klasse, insbesondere die taktische Analyse. Wenn ich es richtig sehe, würde es aber auch erstmal das eigentliche Problem des 10er Raumes (Zone 14?) nicht beheben, oder sehe ich was falsch? Rein theoretisch hätten die offensiven Kräfte doch in Grafik 1/Szene 1 erstmal mehr Platz – dass der Ball so natürlich schlecht dahinkommt, verstehe ich natürlich. Aber rein in der Theorie, wenn man das Mittelfeld bei Grafik 1 überspielt vom Gegner, ist viel Raum da.
    Anderseits, und hier ist vielleicht die große Differenz zu Justin und Kovacs, bei Kovacs Variante wäre mehr Raum vorhanden und bei Justin mehr Dreiecksbildung. Ist halt ne Frage, was man will.

    Wobei man auch sagen muss, dass in der letzten Grafik (4:55) die Aufteilung so oder so schlecht ist oder eher grauenhaft.

    Antwortsymbol3 AntwortenKommentarantworten schließen
    1. Genau. Meine Variante liegt vielleicht gar nicht in seinem Sinn. Aber trotzdem muss er dann Lösungen finden, den Raum zu besetzen.

      Der Zehner-Raum wird ja erst in einer möglichen Folgeaktion spannend. Dann müssen Achter, Sechser und AV aufrücken. Steil-Klatsch ist ein beliebter Mechanismus dafür.

      1. AntwortsymbolGestrandetinBerlin Seite 30.08.2019 - 13:04

        Wobei mir aufgefallen ist, dass dein gewähltes Bild von 4:55 auch zeigt, dass Alaba den Ball auf Hernandez geben könnte, der dann einen relativ direkten Ball spielen könnte auf Lewandowski, der im Idealfall eine ziemlich große Torchance bedeuten würde. Das mit grauenhaft muss ich wohl zurücknehmen, da ist Potential.

        Mal was anderes, gibt’s von dir/euch/irgendjemand eigentlich einen Buchtipp für Taktik? Spielverlagerung hatte glaube ich auch Mal so eine Rubrik aber ich hab da schon ewig nicht mehr vorbeigeschaut.

      2. Du musst natürlich auch beachten, dass diese Grafiken nur Annäherungen sind.

  4. Insgesamt muss das Team mit 2 schnellen IV Suele und Lucas die anders als Boa und Hummels alles nach hinten bei Kontern ablaufen koennen, hoeher stehen.

    Tolisso war bisher der mit Abstand schwächste Spieler der nicht viel zustande gebracht hat und deshalb raus muss.

    Offensiv im 3-3-3-1
    Neuer

    Suele Lucas Alaba abwechselnd mit
    Kimmich Suele Lucas

    Kimmich Mueller Thiago abwechselnd mit
    Mueller Thiago Alaba

    Gnabry Coutinho Coman

    Lewa

    FCB 4:0

    Defensiv im 4-3-3
    Neuer
    Kimmich Süle Hernández Alaba
    Thiago
    Mueller Coutinho
    Gnabry Lewandowski Coman

    Antwortsymbol3 AntwortenKommentarantworten schließen
    1. 1. Das einzige, was jetzt zählt ist, die Spiele zu gewinnen. Tolisso hat mich auch noch nie begeistert. Aber er macht Verteidigungsarbeit.
      2. Die Qualität der neuen Innenverteidigung wird sich gegen Top-Mannschaften zeigen, auch gegen den BVB (weiß nicht wie “top” die sind). Letztes Jahr Hinspiel gegen den BVB – da hat jeder gesehen dass die damalige Innenverteidigung für Bayern nicht mehr gut genug war.
      3. Müller UND Tolisso überzeugt mich ganz und gar nicht. Ich hoffe schon sehr, dass in Zukunft immer nur maximal einer von denen auf dem Feld steht.
      4. Was hast Du gegen Perisic?

      1. Tolisso verteidigt?
        Er hat Kimmich nicht nur kaum Anspielmoeglichkeiten angeboten, unnötige Baelle verloren, unnötig Raeume versperrt sondern viel zu wenig nach hinten gearbeitet.

        Das hat er mit Goretzka gemein. Diese Spieler stehen viel zu hoch und starr und lassen die 6 zu oft im Stich.

        Unglaublich das Kovac das nicht in den Griff bekommt.

        Tolisso war so schwach der haette nach 20 Minuten runter gemusst

      2. Perisic kann und sollte eine gute Alternative sein.
        Eigentlich gutes Auge und Abschluss aber in den wenigen Minuten technisch schwach so das er nicht wirklich momentan eine Alternative ist.
        Hoffe das er nach der NM Pause besser in Schuss ist.

  5. @Justin
    MMn alles richtig
    Es gibt im 2-3-2-3 aber im Spielaufbau noch eine weitere Variante als nur durch das Zentrum.
    Denn wenn in dem Moment der Gegner das Zentrum komplett zustellt der Lange Pass der IV auf die AS kommen muss.

    Dächer ist aber nicht nur das Einruecken der AV erforderlich sondern auch das die 8er nicht den Raum zustellen sondern freimachen.

    Tolisso hat das ueberhaupt nicht kapiert.
    Immer dann wenn Alaba eingerückt ist hat er sich an die Aussenlinie bewegt und ist dort starr festgeklebt.
    Er haette viel oefter mit kurzen schnellen Bewegungen ins Zentrum oder Halbraum Dir Aussenlinie freimachen muessen so das Lucas den langen Pass auf Coman spielen kann.
    Coman dann auf Alaba oder Tolissso oder sofort an Lewa weiterleitet Doppelpass spielt etc.

    Aber leider haben beide Mueller und besonders Tolisso viel zu oft entweder die falschen Raeume besetzt und noch schlimmer zu wenig frei gemacht.

    Denke nicht das Kovac sich das 2-3-2-3 mit hochstehenden Spielern zutraut.

    Er will das immer ein AV bei den IV bleibt deshalb glaube ich das er mit Coutinho eher in ein 3-3-3-1 geht.

  6. Kahn also im Vorstand. Mich würde sehr interessieren, welche Funktion er bis zur Übernahme des Vorsitzes einnimmt. Das wurde in der Pressemitteilung nicht bekannt gegeben. Da HS nicht bereit ist, unter einem Sportvorstand zu arbeiten ist das m.E. eine sehr relevante Frage, die bislang ungeklärt ist.
    Ich hoffe sehr, dass bei der PK gefragt und klargestellt wird, wie seine Funktion und die Vereinsstruktur insgesamt zukünftig ausschauen soll. “Oliver Kahn, Vorstandsmitglied und Vorstandsvorsitz-Azubi” wäre eine eigenartige Stellenbezeichnung.
    Dass die Pressemitteilung nur informiert, dass er dem Vorstand angehören wird, aber nicht, welche Funktion er einnimmt, wirkt auf mich so als hätte man diese Information bewusst ausgespart (vielleicht auch nur weil erklärungsbedürftig). Bin gespannt, wie man sich dazu äußert…

    Antwortsymbol1 AntwortKommentarantworten schließen
    1. Es geht ja nicht um eine Funktion, die er jetzt einnehmen soll, sondern um die Einarbeitung um den Job von KHR zu übernehmen.
      Deshalb wird er also nicht mit einem festen Aufgabenbereich betraut, sonder wird in allen Bereichen entsprechend eingewiesen. So wie es auch Hoeneß auf der PK erläutert hat.
      Da wird er dann eben mal mit Dreesen, mal mit Jung oder Wacker und KHR einige Zeit unterwegs sein , ohne dass die Arbeit aus einem fest umrissenen Aufgabengebiet liegenbleibt.
      Dann ist er eben mal mit Jung drei Wochen in China oder den USA.
      Schließlich soll er ja nach der Einarbeitung als VV den Überblick über alle Bereiche haben.
      Würde man ihn z.B. zum Sportvorstand machen, hätte er in den Transferperioden und bei Vertragsverhandlungen alle Hände voll zu tun und könnte eben nicht an anderen wichtigen Terminen teilnehmen.

  7. Eine schöne Vorschau. Insbesondere die herausgepickten und grafisch aufbereiteten Szenen sind sehr informativ – und beunruhigend. Leider beißt sich bei den Argumentationen zu dem Thema mittlerweile die Katze in den Schwanz, denn wenn man mittlerweile ein was sagen kann, dann dass Kovac die strukturellen Probleme beim Spiel durchs oder ins Zentrum in dieser Amtszeit nicht mehr beheben wird. Die entscheidende Frage ist ja nur, ob er es a) nicht als Problem ansieht oder b) nicht in der Lage ist, dieses zu beheben. Vermutlich liegt die Antwort irgendwo in der Mitte. Glauben wir mal ganz fest an Coutinho.

    Ansonsten haben wir offensichtlich den gesuchten körperlich robusten 6er gefunden – Chapeu! Kommt zwar offensichtlich erst zur Winterpause, aber sogar ablösefrei und hat als junger Kerl schon mal bei uns gespielt. Stallgeruch, spitze! Also, zumindest ist das die Rolle, in der ich mir diesen Oliver Kahn bei uns im Moment vorstellen könnte – immerhin hat Brazzo ausgeschlossen, zukünftig unter einem in sportliche Angelegenheiten eingebundenen Vorgesetzten zu arbeiten. Und was der sagt, das gilt. Ob man das nun Sportvorstand, Vorstandsmitglied oder irgendwann Vorstandsvorsitzenden nennt, ist ja völlig egal. Genau das – nämlich Brazzos Vorgesetzter, der ihm sagen wird, in welche Richtung er zu laufen hat – wird Kahn sein.

    Antwortsymbol3 AntwortenKommentarantworten schließen
    1. Hab ich da was verpasst? Wer kommt denn als Sechser in der Winterpause?

    2. Hoeneß hat in der PK angesprochen, dass der Aufsichtsrat (beim nächsten? Termin) thematisieren müsse, ob man Hasan zum Sportvorstand macht.

    3. Eventuell ab 2022 aber jetzt ist und bleibt KHR der Vorgesetzte aller im sportlichen Bereich Angestellten Leute .

      Kahn wird Vorstand ohne Ressort dh ohne Verantwortung und entscheidungsgewalt genau wie es auch Sinn ergibt denn er wird erstmal 2 Jahre lernen.

  8. Hainer uebernimmt den ARVS und damit alle Authoritaet von Uli der normales AR ohne Funktion bleibt. Und Hainer hat laut Uli die totale Kompetenz dafür.
    Natürlich gibt er Rat aber er ueberlaesst es Hainer wie er das Amt wahrnimmt.
    Kahn ist vom AR bestellt ohne Ressort d.h. er wird 2 Jahre lernen aber keine Ressortverantwortung und Entscheidungsgewalt haben. Uli hat klargemacht das nur der AR die Vorstaende bestellt und entlässt.

    Damit bleibt KHR 2 Jahre der starke Mann.
    Trainer und Sportdirektor sind Angestellte die vom Vorstand eingestellt und entlassen werden.

    Zum Transfer
    Der AR hatte 200 mio netto genehmigt dh wenn man Verkaeufe berücksichtigt entsprechend mehr.
    Ausgegeben hat man aber nur 90 Mio netto.

    Dh genehmigt und nicht ausgegeben sind 110 mio die sich um die Transfererloese fuer Sanches erhöhen plus evtl die fuer Boa etc.

    Damit ist schon jetzt der Vorstand in der Lage ohne Ruecksprache mit dem AR einen Sane Havertz oder Cou zu verpflichten.

    Den zusätzlichen oder die zusätzlichen Spieler muessen dann noch genehmigt werden.

    Uli hat auch gesagt das der FCB das beste GJ ever hatte
    Denke
    750 mio+ Umsatz
    150 mio+ ebitda
    250 mio+ Liquidität
    50 mio ebt

    Damit koennen wir naechstes Jahr locker Sane Havertz und Cou kaufen

  9. vielen dank für die hervorragende analyse justin!
    vielleicht solltest du dich als taktikberater bei den kovac-brothers bewerben, um das chronische mittelfeldloch zu schließen. sie schienen von anfang an im präferierten 4-3-3 nicht wirklich zu wissen, wie sie das zentrumsloch vermeiden können. pep hatte ja beide AV ins zentrum kippen lassen, wozu kimmich und alaba auch prädestiniert wären. aber wer will das schon, wenn man den ball sowieso immer über außen laufen lässt…

    Antwortsymbol3 AntwortenKommentarantworten schließen
    1. Kovac hat gar keinen echten Plan fürs Mittelfeld. Zumindest hat er in nun über einem Jahr keinen gezeigt.
      Dafür hat er jetzt einen Spieler bekommen der vielleicht automatisch alle Probleme löst, wie schön.

      Hoeneß über den Trainer: „Ich halte Niko Kovac für einen hervorragenden Trainer, für einen prima Repräsentanten des Vereins.”

      Mir ist ein herausragender Trainer lieber, der ein ganz schlechter Repräsentant des Vereins ist. Der Satz zeigt, dass Hoeness über weite Strecken die Prioritäten völlig falsch gesetzt hat.

      1. Seh ich anders.

      2. Ich finde beides sehr wichtig, sehe aber keinen Trainer, der in diesem Bereich zuletzt ein wirkliches Problem darstellte. Guardiolas Medienverhältnis empfand ich als dramatischer, als es letztendlich war. Auch van Gaal war weitestgehend wenigstens unterhaltsam. Das passte schon alles. Trotzdem wäre meine Priorität klar im fachlichen Bereich und da muss diese Saison zeigen, was Kovač und sein Team drauf haben.

  10. Christoph Janssen Seite 30.08.2019 - 14:14

    Die Passmaps sind immer sehr aussagekräftig, klasse! Das Schalke-Spiel war taktisch wirklich eine riesige Enttäuschung. Vielleicht haben die Mittelfeldspieler Angst vor Pressingfällen und entziehen sich deshalb immer den zentralen Räumen. Müller und Tolisso sind keine Spieler um enge Situationen aufzulösen und Kimmich hat vielleicht auch nicht die absolute Sicherheit suf der Sechs. Mit Thiago und Coutinho sollte es auf jeden Fall deutlich besser werden, aber auch mit mehr gefährlichen Ballverlusten.

    Antwortsymbol2 AntwortenKommentarantworten schließen
    1. AntwortsymbolChristoph Janssen Seite 30.08.2019 - 14:27

      Die Combo Müller mit Tolisso oder Goretzka ist vielleicht grundsätzlich nicht so ideal. Cuisance wäre ein Versuch wert.

      1. Wie ich bereits im Artikel andeute, glaube ich schon, dass diese Kombination möglich ist. Nur dann muss man anders spielen. Sind alle fit, hoffe ich trotzdem (wie du) auf eine andere Aufstellung.

  11. Tolle PK von Hoeneß.
    Und gleich noch die Gelegenheit genutzt ein paar Mythen auszuräumen.

    Über Salihamidzic:
     “Wenn es gut geht, war es Karl-Heinz oder ich, wenn es schlecht geht, war es der Hasan. Das ist unfair. Er ist leider einer, der viel im Internet unterwegs ist und sich mehr aufgeregt hat als notwendig. Im Verein wird er sehr positiv gesehen. Er hat einen wesentlichen Anteil dazu beigetragen, dass wir auf dem Transfermarkt so erfolgreich waren.”

    Über Kahn:
    “Im Laufe des nächsten Jahres wird Oliver von Karl-Heinz eingearbeitet und dann nach einem Jahr die Verantwortung übernehmen. Dann wird er sich zu einem richtig guten CEO entwickeln.”

    Über das angebliche Zerwürfnis mit Rummenigge:
    “Nein, es war ja in den letzten zehn Jahren so, dass wir in gesunden Diskussionen, bei denen es auch mal etwas lauter wurde, Meinungsverschiedenheiten in der Sache hatten. Reibung bringt Erfolg, ich halte eine Streit- und Diskussionskultur für sehr gesund. Wegen einer Meinungsverschiedenheit würde ich mich niemals dazu entschließen, diesen Posten aufzugeben.”

    Antwortsymbol15 AntwortenKommentarantworten schließen
    1. Naja, alles von dem, was er sagt, muss auch nicht der Wahrheit entsprechen. Natürlich „räumt“ er damit „auf“, weil es für das Image gut ist. Das darf man bei solchen Bewertungen nie vergessen. Auch wenn er in einigen Punkten recht hat.

      1. Nein. Das gilt natürlich nicht. Er sagt erst dann die Wahrheit wenn es passt.

    2. Und noch was hat er gesagt: “Ich war noch nie im Internet.”
      Hoffnungslos abgehängt?

      1. Seine ganzen unversteuerten Aktiengeschäfte hat er doch mit dem Handy gemacht. Da war er dich bestimmt im Internet, oder!!

        Um einige illegale Millionengewinne zu machen, hat sein online-Know-how schon gereicht ;)

      2. Hummelrobbe
        ne, da hatte er nur so einen speziellen boersenhandel-pager.

    3. Natürlich sieht er Brazzo positiv, kann er ja nicht anders, ist ja sein Mann.

      Trapattoni, Klimsmann, Magath,….

      1. @Sendlinger:
        Klinsmann war übrigens auch Rummenigges Mann.
        Hoeneß wollte Klopp.

        Hab ich dir schon mal belegt. Schlechtes Gedächtnis?

    4. Ich war über viele Jahre Hoeness-Fan und habe riesigen Respekt vor seinem Lebenswerk, aber er war keinesfalls unfehlbar.

      1. …….wie wir alle.

      2. Fast alle.
        Sendlinger und 918 sind unfehlbar.
        Denken Sie zumindest; -)

    5. Na da hat er natürlich aufgeräumt.
      Und da Hoeneß ja so redlich ist und man von ihm keine (taktisch) falschen Aussagen hört glauben wir ihm natürlich alle.

    6. “Wenn Sie wüssten, wen wir schon alles sicher haben”. War ja auch die reine Wahrheit wie man gesehen hat.

      Da tun sich KHR und UH nichts (“Alles wartet auf den Dominostein”). Ich finde, in der Außendarstellung ist vieles verbesserungswürdig. Und dass die Uneinigkeit zwischen den beiden dem Verein zuletzt viel geschadet hat (alleine die ewig lange Trainersuche, bei der wir Tuchel und Nagelsmann verpasst haben), ist doch offensichtlich geworden. Alleine, dass wir mit einem Trainer arbeiten, der von Anfang an als B-Lösung gegolten hat, ist ja nicht vorteilhaft.

      1. Wir arbeiten auch mit einem Sportdirektor, der nach Erwägungen hinsichtlich Lahm und Eberl als “C-Lösung” kam.
        Wobei es ja nicht darum geht als was du kommst, sondern was du dann lieferst.

    7. Diesbezüglich eine sehr lesenswerte Seite 3 in der heutigen Samstagsausgabe der SZ.

      Musste speziell bei der Passage schmunzeln:

      „Die Zwistigkeiten“ zwischen den beiden hat Edmund Stoiber als einen Grund für Honeß‘ Rückzug benannt. Hoeneß hat das pflichtgemäß dementiert, aber das Wort „Zwistigkeiten“ ist jetzt in der Welt. So verblüffend offen hat noch nie ein Klubvertreter über diese Rivalität gesprochen, vielleicht hätten die Bayern nicht Stoiber hinstellen sollen, sondern einen Medienprofi, einen Ex-Politiker vielleicht, einen früheren Ministerpräsidenten oder so.

      Ach ja, und die Infos rund um den gescheiterten BMW-Deal lesen sich durchaus interessant.

  12. Uli hat mit einer Sache leider recht.

    Viele Journalisten und Mitglieder Fans verstehen die Strukturen und Abläufe im Club und der AG einfach nicht.

    Ich verstehe nicht warum man das alles so dramatisieren muss.

    Uli bleibt im AR und wird genau das machen was ein AR macht nämlich beraten aufpassen kontrollieren um die Interessen der Anteilseigner wahrzunehmen das ist völlig normal und gut für den FCB.

    Und er wird aufhören sich als ARVS und Präsident immerzu und vor allem öffentlich in das operative Geschaeft einzumischen.

    KHR und Kahn werden mit den anderen Vorständen die Geschäfte führen und vor allem den Club öffentlich repräsentieren.

    Genauso wie es sein muss und vor allem wie es Uli selbst als Manager immer gehandhabt bevor er selbst sich 2009 aus dem operativen Geschäft zurückgezogen hatte.
    Nur hat er es nicht so gelebt wie er es selbst immer gefordert hatte als er sich immer über Franz beschwert hatte sich zu sehr einzumischen. Uli hat ja selbst gesagt das nach seinem Rückzug 2009 es mit KHR immer wieder Meinungsverschiedenheiten in Sachfragen gab.

    Egal jetzt kommen wir hoffentlich wieder in normales Fahrwasser um den Club wieder an der europäischen Spitze sehen zu können.

    Erster Schritt wird sein die jetzige sportliche Führung zu ersetzen.

    Sportdirektor im Winter und dann Trainer im Sommer.

    Dann die Transfers Sane Havertz und/oder Cou eintüten sowie Verlängerungen mit Alaba Kimmich Thiago!

    KHR ist auf jeden

    Antwortsymbol4 AntwortenKommentarantworten schließen
    1. Du liest aber schon Zeitung, oder?

    2. Das Problem zwischen Uli und Kalle ist ja nicht, dass sie sich intern mal streiten. Das ist sogar wahrscheinlich positiv, beide hatten ein gegenseitiges Korrektiv sozusagen. Problem war ja immer nur dass sie es teilweise öffentlich ausgetragen haben. Vielleicht streiten sie sich ja in Zukunft weiter, aber Uli tritt öffentlich nun nicht mehr auf.

      1. Genau
        Aber auch das gegenseitige total blockieren seit Ulis Rueckkehr war nicht hilfreich.

        Uli wollte etwas zurückdrehen was nicht zurueckzudrehen ging.

        Da haette er den kompletten Vorstand entlassen müssen und hätte dabei sein Gesicht verloren.

        Freue mich wieder auf professionellere Zeiten und vor allem auf eine Zeit wo man die besten holen will und keine Novizen….

      2. @918:

        Freue mich wieder auf professionellere Zeiten und vor allem auf eine Zeit wo man die besten holen will und keine Novizen….

        Wer sind die Besten? Jemand wie Tuchel?
        Öffentlich über Spieler herziehen, weil ja immer Alle schuld sind, nur er nicht?

        Passend dazu:
        “Neven Subotic hat gegenüber Le Parisien auf seine Zeit bei Borussia Dortmund zurückgeblickt und sich kritisch über den damaligen Fitnesstrainer Rainer Schrey geäußert, der jetzt in Thomas Tuchels Team bei Paris Saint-Germain arbeitet.

        Schrey habe “bei einzelnen Spielern die Grenze überschritten”, sagte Subotic, der in seiner Zeit beim BVB immer wieder von Verletzungen zurückgeworfen wurde. Als Beispiel nannte der Verteidiger Emre Mor: “Er ließ ihn in höllischen Einheiten auf allen Vieren über den Platz kriechen und das sehr lange. Es war schockierend.”

        Die Spieler hätten sich “wegen der Intensität im Training” beschwert, führte Subotic weiter aus: “Sie fühlten sich gegen Ende der Spiele oft müde.”

        Auch in Paris werden die Trainingsmethoden von Tuchel, Schrey und Co. mittlerweile in Frage gestellt. Immerhin fehlen PSG sieben Akteure verletzt, darunter auch Kylian Mbappe und Edinson Cavani.

        Allerdings fand Subotic auch lobende Worte für die Fitnessmethoden Schreys. Man habe häufig gemerkt, dass sie im Spiel geholfen haben, auch wenn “ich mich bei gewissen Übungen gefragt habe, ob sie wie wirklich zum Fußball dazugehören, weil sie so verrückt waren”, erklärte Subotic.”

        7 Verletzte am 3. Spieltag. Wow.
        Ich hätte mich damals sehr über eine Verpflichtung von Tuchel gefreut, aber mittlerweile denke ich, wer immer das Engagement verhindert hat, sollte ein Denkmal an der Säbener kriegen.

  13. Dieser Artikel über Hainer ist für die Zukunft des Clubs viel wesentlicher

    https://www.sueddeutsche.de/sport/hainer-fc-bayern-hoeness-1.4580797

  14. Kimmich jetzt also auf RAV festgesetzt-diese Sison.

    Mal sehen wie lange wenn im Sommer eine neue sportliche Leitung agiert.
    Und wie Kimmich reagiert wenn man mit ihm den Vertrag verlängern will bzw man ihm einen 6er wie Roca vor die Nase setzten sollte.

    Antwortsymbol2 AntwortenKommentarantworten schließen
    1. Die bisherigen Äußerungen Kimmichs lassen mich da relativ entspannt sein.
      Auch wenn man natürlich bedenken muss, dass er sich in der Öffentlichkeit zurückhaltender äußert.
      Für mich klangen die Aussagen hinsichtlich der Akzeptanz seiner Position als RAV glaubwürdig.

      1. Mich auch denn Kimmich auf der 6

        Haette nie gedacht das Kovac meine top Aufstellung wagen wuerde bis auf Gnabry.

        Hut ab.

        Neuer
        Pavard Suele Lucas Alaba
        Kimmich
        Thiago Coutinho
        Gnabry Lewa Coman

  15. Was ist diese Saison schon wieder los mit so völlig bescheuerten Kacktoren für den Gegner aus dem Nichts?

    Antwortsymbol2 AntwortenKommentarantworten schließen
    1. Das war aber kein Kacktor. Sondern von Mainz mit Sinn und Verstand gespielt. Und wir lassen das Verteidigen wieder sein. Da es so oft vorkommt, ist es Unvermögen.

      1. Ball nach außen, Flanke, Kopfball, Tor.
        Genau das, was bei uns verpönt ist.

  16. Es ist bemerkenswert, wie die Genauigkeit der Zuspiele von Spiel zu Spiel immer schlechter wird. Anscheinend ist das im Training inzwischen gar nicht mehr wichtig.

    Und immer wieder fast nur lange Bälle. Und natürlich wieder ein Gegentor. So wie jedes Spiel diese Saison. Diese Bayern sind spielerisch die schlechtesten Bayern seit Klinsmann. Aber natürlich ist alles top, weil wir das Double geholt haben. In einer Liga, aus der kaum mal ein Verein ins Achtelfinale der CL kommt. Deswegen ist ja alles super bei uns.

    Antwortsymbol1 AntwortKommentarantworten schließen
    1. Immer diese Gedächtnislücken – da war doch ein 3-0 vor einer Woche auf Schalke? Aber gut – Fakten sind immer hinderlich wenn sie der eigenene Herummäkelei im Weg stehen …

  17. Ohne Müller geht wie immer nix nach vorne. Der einzige der bei unserer statischen Spielweise in der Lage ist Löcher zu reißen.

    Antwortsymbol1 AntwortKommentarantworten schließen
    1. Die Löcher in der Zentrale sind ja riesengroß. Nur leider besetzt keiner diesen Raum. Alles geht sofort wieder auf außen. Und Kombinationen sieht man leider gar nicht. Wr auch nur ansatzweise eine spielerische Entwicklung erkennt, muss aber eine sehr, sehr rosarote Brille auf haben.

  18. Und Bayern bekommt natürlich die erste Gelbe im Spiel. Das ist mittlerweile so ein Running Gag.

    ES KOTZT NUR NOCH AN!

  19. Unabhängig vom hoffentlich gutem Ergebnis: der gleiche Hūhnerhaufen wie bei Ancelotti.

  20. 30 Minuten gespielt: Torchancen nach Ballverlust der Mainzer – 2. Chancen aus den Spiel heraus bei Ballbesitz: 1. Mainz hatte bisher eine hundsmiserable Saison mit 6 Gegentoren in der Bundesliga. Dazu 2 gegen Kaiserslautern im Pokal Da kann man schon verstehen, warum wir uns so schwer tun. Die waren einfach bisher bärenstark in dieser Saison. Und wir hatten ja gar keine Zeitu, uns einzuspielen aufgrund der kurzen Sommerpause, des neuen Spielkonzepts des Trainers und der vielen Neuzugänge.

    So langsam bin ich diese dummen Ausreden leid. Der Trainer bekommt diese Mannschaft spielerisch einfach nicht auf Kurs. Es muss immer die Einzelleistung sein; aus dem Spiel heraus gelingt konstant zu wenig. Und wenn dann Spieler ihre Leistung nicht bringen, dann fängt das Spielsystem bzw. die Anlage das einfach nicht auf.

  21. ON A BENJAMIN PAVARD!

    https://www.youtube.com/watch?v=d4r29vb7EdA

    Ansonsten hat Herri natürlich recht.

  22. Danke an Mainz, dass sie noch schlechter verteidigen als wir. Der Ball war Sekunden in der Luft im Strafraum unterwegs – und trotzdem stellt sich keiner zum Ball. So kommen wir dann erfreulicherweise zum Ausgleich. Aber mehr als sichtlich bemüht ist das alles nicht.

  23. Immerhin klappt es inzwischen mit Freistoßtoren. Aus dem Spiel geht ja immer weniger.

  24. Wie wärs wenn ihr erstmal das Spiel fertig schaut statt direkt rumzumeckern?

    Antwortsymbol1 AntwortKommentarantworten schließen
    1. Weil es immer gleich läuft. Wir tun uns schwer, machen am Ende die Tore aufgrund der individuellen Qualität oder aufgrund von Standards – und kassieren meist auch noch Gegentore. Wenn es denn nur mal Spiele gäbe, in denen die Spielanlage einigermaßen attraktiv wäre, dann wäre alles viel leichter zu ertragen. Als das in den letzten Jahren der Fall war, gab es auch immer Anerkennung von anderen Fans. Inzwischen sind wir wieder im Bayern-Modus der 90er-Jahre. Wir gewinnen die Spiele, aber schön ist es meist nicht.

  25. 16 Minuten bis zum ersten Mecker-Kommentar von herrispecial. Ist für seine Verhältnisse eh spät.
    Auf geht’s herri, das geht noch schneller.

    Antwortsymbol8 AntwortenKommentarantworten schließen
    1. Du bist ja anscheinend mit jeder Art von fussballerischer Schmalkost zufrieden. Aber wir sind der FCB. Da darf gerne auch mal etwas mehr als Wasser und Brot serviert werden. Doch das ist ja kaum noch zu bekommen. Allein die Qualität der Pässe und Ballannahmen ist in den meisten Fällen traurig. Aber da in der Bundesliga ja sowieso nur noch mäßig guter Fussball gespielt wird, reicht es halt immer wieder mit diesem Multi-Multi-Multi-Millionen-Kader in der Liga.

    2. Oh Gott. Schon zwei Tore aus dem Spiel heraus.
      Worüber soll man denn jetzt noch 35 Minuten lang jammern?

      Lewandowski hat seit seiner Vertragsverlängerung nicht mehr getroffen.
      Krise? Satt?

      1. Und zack. Schon verfällt der FCB in alte Verhaltensmuster. :(
        Wieder nur ein Tor nach Standardsituation.

      2. Juhu Schon 6 Gegentore nach 5 Pflichtspielen. Darüber sollte man sich mal so richtig freuen, weil dem Trainer die Defensive ja so wichtig ist und wir 115 Mios in die Abwehr investiert haben. Schön, wenn man so naiv ist und alles immer schönreden kann. Selbst so traurige 30 Minuten wie zu Beginn. Oder auch das 2:2 gegen die Hertha. Oder das 0:2 gegen Dortmund.

      3. Man kann natürlich auch alles schlecht reden.
        Da standen heute vier Neue auf dem Platz.
        Man kann auch einfach mal abwarten und etwas später ein erstes Fazit ziehen, so wie KHR es auch kommuniziert hat. ;)

      4. Herrlich wie die Gang alles Rosarot streichen möchte :D :D

        “Bayern spielt den schönsten Fußball auf dem Planenten. Wie man aus dem heutigen Ergebnis ableiten kann”
        *Kopf tätschel*
        “Wir haben den besten aller Trainer, schießen die geilsten Tore und hauen sowieso alle weg. Vor allem die ganz starken Gegner”
        *nochmal Kopf tätschel*

        Weitermachen!

      5. @Beobachter:
        Hier hat niemand irgendwas rosarot gemalt.
        Aber heute standen 4 Neue in der Startformation und Kimmich auf der 6er-Position, die er beim FCB noch nicht so oft gespielt hat.
        Dafür war das heute ordentlich.

      6. @Beobachter:
        Du meinst aber jetzt nicht mich, oder? Weil ich wüsste nicht, wo ich was rosarot gemalen hätte.

  26. Geil!

    Irgendwie doch wie früher. Nach dem Dosenöffner geht’s.

  27. Bei der Hitze kann man nicht mehr verlangen … Im Ernst: Das reicht für die BL, aber nie und nimmer für die CL.

    Antwortsymbol1 AntwortKommentarantworten schließen
    1. Hast Du aktuell mal Barcelona, Real oder Chel$kov spielen sehen? Holdor, du brauchst keine Angst haben, bei denen reicht es auch nie und nimmer für die CL …

  28. Der Schiri hat komplett einen an der Klatsche.

  29. Positiv: Am Ende souverän gewonnen. Und einen Rückstand (den 2. im 2. Heimspiel!) noch gedreht und gewonnen.

    Negativ: Schon wieder ein Gegentor. Und in HZ1 mal wieder sehr viel Schmalkost mit riesigen Löchern im Spielaufbau. Anscheinend ist das so gewollt, denn diese Lücken kann man eigentlich als Trainer nicht übersehen.

    Antwortsymbol1 AntwortKommentarantworten schließen
    1. Zweite HZ viel besser. Da bitte anknüpfen. Mainz ist leider starker Abstiegskandidat. :(

  30. […] Dennis Scheffel | gofundmeFußball ist manchmal viel mehr als ein rollender Ball. Schon in unserer Vorschau auf die Partie gegen Mainz 05 berichteten wir von Dennis Scheffel, der unter einer schweren Krankheit leidet. Die Diagnose: […]

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