Round-Up: Erfolgreicher Auftakt in Europa

Maurice Trenner 19.09.2019

Bevor wir zu den Links der Woche kommen, haben wir eine wichtige Ankündigung zu machen:

Weltweit streiken Menschen seit Monaten jeden Freitag für unsere Zukunft. Um sich einer möglichen Klimakatastrophe noch entgegenstellen zu können, muss die Erderwärmung auf 1,5 Grad begrenzt werden. Die #FridaysForFuture-Bewegung ruft deshalb am morgigen Freitag, dem 20. September, zum globalen Klimastreik auf.

Wir von Miasanrot.de beteiligen uns, indem wir unsere Arbeit für diesen Blog für einen Tag niederlegen, den Zugang zur Seite sperren und ebenfalls dazu aufrufen, eine Demonstration in eurer Nähe zu besuchen. All unsere Analysen, Berichte und Kommentare im Blog sind in einigen Jahrzehnten auch nichts mehr wert, wenn unser geliebter Planet aufgrund des Klimawandels unbewohnbar wird.

Der Fußball ist eine wunderschöne Nebensache und er ist die Basis, auf der wir hier alle mit unseren unterschiedlichen Sichtweisen auf Augenhöhe zusammenkommen. Doch es gibt viele Dinge, die wichtiger sind. Beispielsweise der Wandel hin zu einer Lebensart, die Klimaschutz und Wohlstand miteinander verbinden kann. Und das geht nur, wenn sich Politik und Gesellschaft als Ganzes darüber klar werden und Kompromisse finden, die der Situation gerecht werden. Wir als Blog können hier nur ein kleines Zeichen setzen. Aber wir wollen unsere Reichweite dafür nutzen.

Geht auf eine Demonstration, setzt euch intensiv mit diesem Thema auseinander, hinterfragt eure eigenen Handlungsmuster und arbeitet gemeinsam an einer Zukunft, in der nicht nur wir, sondern auch unsere nachfolgenden Generationen gern auf diesem Planeten leben können.

Euer Miasanrot-Team

Themen der Woche

Allgemeines

Der Kaderbauer | Süddeutsche
Der Artikel stellt die Stärken des Sportdirektors gut dar. Er wird intern nicht nur in diesem Beitrag, sondern vielen Quellen zu Folge als sehr ruhig und geduldig beschrieben. In diesem Transferfenster hat Salihamidzic trotz vieler Probleme einen guten Kader zusammengestellt. Ob dieser aber so gut ist, wie von Warmbrunn beschrieben, muss sich erst noch zeigen. Der Autor ist da sehr euphorisch. Außerdem bleibt auch hier wieder die mangelnde Außendarstellung unbenannt. Die Ruhe, die Salihamidzic intern auszeichnen soll, fehlt ihm in Interviews vor laufenden Kameras komplett. Er erweckt nicht nur dann, sondern auch in Fällen wie mit Hudson-Odoi oder Klose den Eindruck, dass er mit der Fülle seiner Aufgaben überfordert ist. Und ob eine Beförderung zum Sportvorstand da sinnvoll ist, dürfte zurecht auch im Klub auf unterschiedliche Meinungen stoßen – wie es Warmbrunn ja auch zwischen den Zeilen vermuten lässt. Vielleicht wäre ein Modell mit mehreren die Verantwortung tragenden Schultern die bessere Lösung. Dann könnten die zurecht vom Autoren vorgetragenen Stärken Salihamidzics wohl auch besser zur Geltung kommen, während die hier unbenannten Schwächen abgedeckt werden könnten. | Justin

Gleich mehrere Analysen zum Topspiel in Leipzig gibt es bei uns im Round-Up.
(Foto: Ronny Hartmann/AFP/Getty Images)

Profimannschaft

Fünf Themen zum Münchner Unterschieden in Leipzig | 11Freunde
Im Kern stimme ich Tobias Escher hier zu. Allerdings würde ich widersprechen, dass die Wechsel von Trainer Niko Kovač schlecht gewesen wären. Davies und Tolisso stabilisierten das eigene Spiel wieder und Leipzig hatte so weniger Zugriff. Andererseits stimmt es, dass das allein nicht reichte, um den Druck nach vorn wieder zu erhöhen. In der zweiten Hälfte kam Bayern bis zur Süle-Chance mit Abpfiff auf nur 0,35 xG. | Justin

Führung weg nach einer Halbzeit Dominanz | Spielverlagerung
Auch von Seiten Spielverlagerung gibt es Lob für die taktischen Vorgaben von Niko Kovac gegen Leipzig. Speziell die vorbereiteten Verlagerungen aus der Innenverteidigung in der Offensive und die defensiven Positionierungen von Coman und Gnabry gegen die Flügelverteidiger von Leipzig in der ersten Halbzeit werden positiv erwähnt. Auf die Umstellung von Julian Nagelsmann in der zweiten Halbzeit erfolgte dann jedoch keine Anpassung, um die Dominanz wieder herzustellen. 1:1 also auch im taktischen Wettstreit an der Seitenlinie. | Dennis

Warum Robert Lewandowski nicht von den Fans geliebt wird | 11 Freunde
Gegen Belgrad erzielte Robert Lewandowski sein 200. Tor im Bayern-Trikot. Dennoch ist der Pole in der Münchner Fanszene nicht nur beliebt. Warum versucht 11Freunde hier zu begründen. Dabei geht der Autor auch auf die vielen Wechselwünsche des Stürmers. Allerdings sollten die Münchner Supporter auf den aktuellen Lewandowski schauen, der sich für die Mannschaft zerreißt und im bisherigen Saisonverlauf der Punktegarant ist. | Maurice

Kovac zeigt, dass er ein guter Trainer sein kann – aber ein Problem bleibt | Focus Online
Unser Autor Justin blickt in seiner Kolumne ebenfalls auf die Partie gegen Leipzig zurück, die den Titel Topspiel nicht zwingend bestätigte. Das Spiel eignet sich dabei wieder einmal, um den guten ersten Game-Plan und die fehlenden Adaptionen des kroatischen Trainers hervorzuheben. | Maurice

[EN] Dissecting the game of the season | Bundesliga Bulletin Newslettern

Spannende Außenperspektive auf das Topspiel am letzten Wochenende. Die Analyse ist zwar Pay-Content, aber das Geld ist gut angelegt, solltet ihr euch für gute Bundesliga-Inhalte quer durch die gesamte Liga interessieren. | Justin

Ter Stegen “hat keinen Anspruch” Nationaltorwart zu sein | Welt
In der neusten Episode eines Dramas, das an Absurdität wohl nur schwer zu überbieten ist, sprach Uli Hoeneß dem Herausforderer im Nationaltor Marc-Andre ter Stegen den Anspruch ab, neuer Nationalkeeper zu werden. Dass Hoeneß dabei die süddeutsche Presse kritisiert, weil sie ihren Torwart Neuer nicht so unterstützt wie dies die westdeutsche Presse bei ter Stegen vermeintlich macht, setzt der Debatte allerdings die Krone auf. Sollte sich die Diskussion weiter so steigern, wird sie bald das Level Lehmann vs. Kahn erreichen. Und dann kann nur noch ein Elfmeterschießen gegen Argentinien helfen… | Maurice

Saison-Update

Frauen

Nach zwei Siegen folgte für die Bayern-Frauen am 3. Spieltag die erste Niederlage in der Bundesliga gegen Leverkusen – und das zuhause. Zwar konnte Hendrich die Leverkusener Führung durch Csiszár zunächst ausgleichen, doch noch vor dem Seitenwechsel legte Nikolić für Bayer 04 nach. Dabei blieb es. Jens Scheuer wechselte früh, doch die Roten konnten das Spiel nicht mehr drehen und stehen aktuell auf Platz 4 der Tabelle.

Bei der Auslosung zum DFB-Pokal-Achtelfinale gab es vorab schon einen Schlag in die Magengrube. Klar, man will sich mit den Besten messen und gewinnen, aber der Tabellenführer und Serienpokalsieger VfL Wolfsburg hätte sich noch etwas Zeit lassen können als bis Mitte November, bis er auf die Bayern trifft. Jetzt muss der FCB Frühform beweisen. Immerhin haben die Bayern das Heimrecht beim Spitzenspiel.

Am Mittwoch, den 25.09. steht in der Champions League das Rückspiel gegen Göteborg an. Das Hinspiel gewannen die Bayern in letzter Sekunde mit 1:2. Tickets für den Campus gibt es für unter 10 Euro.

Zunächst steht am Sonntag, den 22.09. allerdings ein schweres Auswärtsspiel beim SC Sand an, wo sich die Bayern schon oft schwer getan haben. Als Spitzenteam müssen sie hier schon wieder in die Spur finden, um den Anschluss nach oben nicht zu verlieren.

Amateure

Das Team von Sebastian Hoeneß enttäuschte beim 2:2 in Großaspach auf ganzer Linie und belegt mittlerweile einen Abstiegsplatz. Dabei hatte man zur Pause mit 2:0 geführt. Mit Braunschweig und Ingolstadt kommen auf die Mannschaft nun zwei Topteams zu. Da muss beim Gastspiel in Münster fast schon gepunktet werden, um nicht den Anschluss zu verlieren.

Jugend

U19: Einem enttäuschenden 1:3 gegen Heidenheim folgte erneut eine schwache Leistung in der Youth League gegen Roter Stern Belgrad (0:0). Auch wenn Martin Demichelis auf meist vier U17-Spieler in der Startelf setzt, spielt seine Elf derzeit weit unter ihren Möglichkeiten.

U17: Mit einer starken Leistung beim 3:2-Auswärtssieg in Stuttgart sendete das Team von Miro Klose ein Zeichen an die Konkurrenz. Aber gerade Hoffenheim wird in dieser Saison ein ganz harter Konkurrent um die Staffelmeisterschaft. Jamal Musiala, Neuzugang vom FC Chelsea, fügt sich gut in die Mannschaft ein und erzielte bei beiden bisherigen Einsätzen jeweils einen Treffer.

Aktuelle Miasanrot-Artikel

3:0! Bayern holt Tabellenführung gegen Belgrad | Justin

MSR108: Vom Topspiel auf den Marin-Platz | Justin & Christopher

Unentschieden im Spitzenspiel | Christopher

FCB Terminkalender

Datum (Uhrzeit)MannschaftWettbewerbGegner
23.11. (11:00)U19Bundesliga SSW (12. Spieltag)Eintracht Frankfurt U19
23.11. (13:00)U17Bundesliga SSW (14. Spieltag)@ Greuther Fürth U17
23.11. (13:00)FrauenBundesliga@ VfL Wolfsburg
23.11. (15:30)ProfisBundesliga (12. Spieltag)@ Fortuna Düsseldorf
24.11. (14:00)Amateure3. Liga (16. Spieltag)Die Blauen
26.11. (21:00)ProfisChampions League (5. Spieltag)@ Roter Stern Belgrad

»Eier, wir brauchen Eier!«

— Oliver Kahn

Du willst Miasanrot Supporter werden?

  1. Ich begrüße euren Aufruf sich an den “Freitagsdemos” zu beteiligen. Selbst habe ich einen “kleinen” SUV und bin für eine autofreien Innenstadt. Die Auseinandersetzungen mit meinen Kids dazu zeigen doch die Oberflächlichkeit, was es bedeutet, eine richtige Verkehrswende anzupacken. Hier wird von den verantwortlichen Mandatsträgern, statt die Wende anzupacken, doch das Gift falscher “sozial”-Kompromisse gestreut. Das Beispiel Zürich zeigt deutlich wie lange die Vorbereitung braucht, wenn man es anpacken will.

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    1. Tja – ich setze mich lieber mit dem Thema auseinander als auf eine Demo zu gehen. Finde den Aufruf zum Streik hier ehrlich gesagt etwas unangebracht – und auch sehr kurzsichtig.

      Wann kommen die Appelle, bei Nutzung von Flugzeugen zu CL Auswärtsspielen einen CO2 Ausgleich zu zahlen? ;-)
      Und in welchem Zyklus wechseln die MiaSanRot Blogger ihre Handys.

      Hätte es prima gefunden, wenn Ihr kurz umrissen hättet, wie Ihr Eure Handlungsmuster hinterfragt, um damit Zeichen zu setzen und Anregung zu geben. So ist mir der schlichte Aufruf zu einer Demo einfach zu platt…

      Beispiel meinerseits: beruflich muss ich im Oktober nach Breslau. 650 km entfernt. Ich muss da Montag morgen da sein. Sonntag darf ich aber (wegen Arbeitszeitgesetz) nicht aktiv anreisen, sondern nur passiv (Flugzeug / Bahn). Ein Teil meiner Kollegen hat sich für den Flieger entschieden, weil sie sich nicht das ganze Wochenende kaputt machen wollen – ich reise mit zwei Kollegen einen Tag früher mit dem Auto an. Nicht die beste Alternative zugegeben – die wäre der Zug am Sonntag gewesen. Gebe aber zu, dass ich auf eine 10stündige Anreise mit sechsmal umsteigen verzichten kann…

      Lieber etwas tun als nur darüber reden.

      1. “Lieber etwas tun als nur darüber reden.” Von Perfektion hat niemand gesprochen und ich hätte es platt und vor allem drüber gefunden, wenn wir einen Blogbeitrag mit 15000 Zeichen geschrieben hätten, was wir alles besser machen als andere. Darum geht es nicht. Es geht um Aufmerksamkeit und die Auseinandersetzung mit dem Thema. Wenn du dir darüber Gedanken machst, ist ja schon was gewonnen. Das finde ich toll. Aber dann mit dem Finger auf uns zeigen, ist an dieser Stelle Quatsch. Wir haben intern auch kontrovers drüber diskutiert, ob wir das machen und uns dann in einer Abstimmung dafür entschieden. Muss man nicht gut finden, aber wir stehen dazu und finden, dass das der richtige Schritt ist. Hier muss sich auch niemand rechtfertigen. Damit wäre der Sinn dahinter verfehlt.

  2. GustavmitderHupe Seite 19.09.2019 - 14:46

    Als langhaariger Bayernfan hat man es oft mit politisch Andersdenkenden zu tun. Da ist diese Verwunderung ob der Wahl des Lieblingsclubs (…ich war sehr klein und wurde Zeuge eines Tores, bei dem ein ziemlich kleingewachsenerer Fußballer mit schwarzem Vollbart den Ball mit dem Allerwertesten über die Linie murmelte – seither bin ich ein Roter); einem Club, der ja vom Rest der Republik als das sportliche Aushängeschild der da ewig regierenden reaktionären Christsozialen angesehen wird. Zum anderen wohne ich in der Preußenmetropole. Beim Fußballgucken in der Kneipe bin ich meist in der Minderheit, wenn beim Bayerntor gejubelt wird. Die Kids rennnen hier mit eher gelben, blauweißgestreiften oder -hui- blaurotgestreiften Trikots ‘rum, und wenn ich einen mit unseren Farben sehe, biete ich immer “5” an – ab und zu kriege ich gar eine Kinderpfotenantwort.
    Und wenn ich meine Vorliebe für den ‘Bonzenverein’ tatsächlich rechtfertigen muss, verweise ich auf Landauer, die achso-unbonzigen Erfolgsclubs unter den Nazis (FCN, S04, 60er) mit ihrer scheinheiligen Geschichtsvergessenheit, und auf die Tatsache, dass der sich FCB für jeden, der mal involviert war, wie eine große Familie anfühlt.
    Im Sinne dieser Familie begrüße ich den morgigen Blackout hier. Und mal sehen, vielleicht finde ich auch die Zeit, mal zum Kanzleramt zu radeln. Danke für diesen Impuls.

  3. Ich werde morgen arbeiten gehen. Und das sollten auch die meisten anderen Menschen tun.

    Warum? Ich arbeite auf einer Intensivstation. Just my 2 Cents.

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    1. Okay, wir haben’s kapiert, Du bist wichtig.

      1. Nein, ich bin genauso unbedeutend wie jeder andere Einzelne auch.
        Und ich hätte ehrlich gesagt lieber frei. Aber darum geht es doch gar nicht. Wollen wir morgen wirklich alle streiken?

        Wofür?

        Ich sehe bei der FfF ausschließlich ein “dagegen” und ein “die anderen (Politiker) sollen es regeln.
        Fahrrad fahren ist angesagt, fleischlos bzw. fleischarme Ernährung, Verzicht auf Urlaubsreisen. Fangt damit an, ist viel einfacher als zu demnostrieren.

        Abgesehen davon funktionieren soziale Systeme nicht, wenn viele nicht mitmachen, mich ersetzt morgen keiner auf meiner Arbeit, wenn ich beschließe zu streiken.

        Ich halte das morgen für puren Aktionismus.

        Angeführt von solchen Ikonen wie Luisa Neubauer (geb. Reemtsma) Enkelin einer Zigarettendynastie.

        Sorry ich habe zuviel zu verlieren (Arbeitsplatz) und es wäre äußerst unmoralisch Anderen (Patienten) gegenüber.
        Ich mach lieber aktiv etwas für als dagegen.

    2. Funfact: Jeder aus dem Miasanrot-Team arbeitet auch oder geht seiner Ausbildung nach.

  4. Auch hier hat sich nun der Klimawandel von einer Hysterie in eine Klimaapokalpyse verwandelt…
    Wir werden alle sterben!

    Manchmal denke ich wir haben nur noch Bekloppte im Land.

    my2cent

    Antwortsymbol1 AntwortKommentarantworten schließen
    1. +1

      Wir werden ja eh alle wegen der Apokalypse sterben, wen interessiert da noch Fussball. Macht die Seite hier zu, dass spart Serverkapazitäten und damit CO2.

      #fridayforwork

  5. Es ist interessant zu beobachten wie sich das Spektrum derer argumentativ auffächert, die Klimaproteste kritisieren.

    Verleugnen, Bagatellisieren, Diskreditieren bzw Delegitimieren der Proteste sowie ihrer Köpfe.
    Auch sprachlich sind polemische Kampfbegriffe wie “Klimahysterie” und ähnliches weit verbreitet.

    Wirklich interessant finde ich dies v.a. weil der wissenschaftliche Erkenntnisstand im Grundton kaum umstritten ist und die globale Situation kaum Anlass zur Hoffnung gibt (Verfehlen selbstgesteckter Klimaziele, Renationalisierungstendenzen usw).
    Kurz: Die Fakten lagen selten so klar auf dem Tisch.

    In der Psychologie nennt man dieses Verhalten wohl Verleugnen, was einen klassischen Abwehrmechanismus darstellt.

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    1. Ja, so ähnlich denke ich auch.
      Die Faktenlage ist klar.
      Der Wandel kommt, und wir können ihn nicht aufhalten!
      Das die Schüler Angst haben und Streiken ist verständlich aber auch schlimm.
      Wir sollten den Kindern die Angst nehmen und sie stärken in der Hoffnung, dass es auch andere Wege geben muss!
      Ihnen helfen die Zukunft besser zu machen, anstelle mit ihnen zu streiken.
      Das ist der Unterschied zwischen rationalem Denken und Hysterie.

      Meine größte Angst ist die, dass sich nach der Fllüchtlingskrise nun eine zweite Baustelle öffnet, die massiv “ängstliche Bürger” zu den Faschisten treibt!

      Jeder Erwachsener der sich an den Streiks beteiligt, egal ob Science for Future, oder auch Fussballblogger, sollte mal überlegen wem er hilft?

      1. Wie willst du den Kindern die Angst nehmen, wenn wir den Wandel angeblich nicht aufhalten können? Was für einen anderen Weg willst du ihnen zeigen? Vielleicht den Vogel-Strauß-Weg? Die besorgten Bürger sind besorgt, weil sie besorgt sein wollen. Die kannst du sowieso vergessen bzw. musst ihnen immer wieder widersprechen.

  6. Themen habt Ihr .. Luisa Neubauer .. reicht es denn nicht, dass hier einige “zornige, weiße, alte Männer Kovac und seinen Sekundärtugendfußball verteidigen” .. [ Ironie off ]

    Die Meldung ist nun offiziell, Callum Hudson Odoi hat bei Chel$kov gemacht “fünf Jahre mehr”. Angeblich GBP 120.000 pro Woche .. 6 Mio. p.a. – für einen 18-jährigen – da fragt man schon gar nicht mehr ob das brutto oder netto ist. Jedenfalls bekommen die Deutschen DAX-Vorstandsvorsitzenden im Schnitt auch nicht mehr (brutto!).

    Was ich noch rausbekommen habe. Der Vertrag ist wohl leistungsabhängig. Mit Incentives kann er auf 50 Mio. in fünf Jahren kommen (brutto? oder gar netto?).

    Was verdient eigentlich ein Davies?

    Bayern ist damit jedenfalls raus. “Brazzo ist schuld”? Wohl nicht, viel eher muss man seinen Blick für einen Spieler loben, der Chel$kov dermaßen viel Geld wert ist. Und das Ganze, nachdem sie für das zweite Talent auf seiner Positiion, Pulisic, 60 Mio. Ablöse + ebenfalls ein Wahnsinnsgehalt hingelegt haben.

    Ich muss zugeben, dass ich CHO noch nie spielen gesehen habe – wie denn auch, er ist seit Monaten verletzt. So aus der Ferne wirkt er jedenfalls klar im Kopf. Ein 18jähriger Vollprofi, so wie Jadon Sancho. Eine große Karriere wäre ihm zu gönnen (mit Lampard oder jemand anderes – immerhin hat sein Verein nun 2 von 5 PL-Spielen gewonnen, vielleicht hält Lampard bis zur Winterpause durch). Dass es nix geworden ist mit ihm nehme ich als Bayernfan sportlich – man sieht sich immer zweimal im Leben (vielleicht nicht am Verhandlungstisch, aber in einem CL-ko-Spiel)h.

  7. Ich finde es gut, wenn die Macher eines Blogs, der sich eigentlich mit wunderbaren Nebensächlichkeiten beschäftigt auch das reelle Leben nicht ausblenden und Themen die alle etwas angehen thematisiert.
    Da ziehe ich meinen Hut. Wie ich jung war gab es eher regional begründeten Protest, so z.B die Gegenwehr bei der atomaren Wiederbaufbereitungfsanlage in Wackersdorf. Die aktuelle Bedrohung ist global, dadruch für den einzelnen weniger greifbar und doch um ein vielfaches bedrohlicher. Leider wird es ohne deutliche Einschnitte bei allen nicht gehen, Urlaubsreisen, fast fashion, fleisch, günstige lebensmittel, günstige mobilität etc. etc. Aber ich bin voller Hoffnung!

  8. Vielleicht sollte sich jeder mal an die eigene Nase packen! Demonstration – alles schön und gut!
    Aber:
    Alle sind für erneuerbare Energien – aber gegen neue Windräder wird geklagt.
    Der Verkehr soll von der Straße auf die Schiene – aber gegen neue Bahntrassen wird geklagt.
    Windenergie aus Offshorewindparks – aber gegen die Stromtrassen wird geklagt.
    Im Februar bei Aldi Erdbeeren aus Indien – kommen garantiert völlig klimaunschädlich hierher, genau wie die Äpfel aus Chile und Neuseeland.
    Freitags Demo – und Samstags zu Ferienbeginn neue Rekordzahlen von den Flughäfen.
    Die Österreicher sperren schon die Autobahnabfahrten von der Brennerautobahn – weil ja keiner mehr mit dem Auto in Urlaub fährt.
    Der Lieblingssee der Münchner – der Gardasee. Fahren alle mit der Bahn hin?
    Der Onlinehandel steigt dieses Jahr von 1,5 Milliarden Paketen auf 3,5 Milliarden – die werden auch alle mit Elektroautos und Fahrrädern ausgeliefert oder eher mit den Greckschleudern von GLS und Co?

    Sobald es um die Einschränkung der eigenen Wohlfühloase geht, interessiert der Klimawandel plötzlich den Einzelnen nicht mehr.

  9. Hätte nie gedacht das Reif mal einen so reifen Satz formulieren kann:

    “Ich glaube, es ist sehr tief darin begründet, dass Hoeneß die Richtung, in die der Fußball heute läuft, nicht mehr mitgehen kann und will. Es scheint mir fast sowas wie ein tiefer Weltschmerz zu sein, mir tut das fast schon leid.”

    Trifft nicht nur auf Hoeness sondern auch auf viele verkrustete Vorstellungen vieler Fans zu.

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