Round-Up: Carl-Zeiss Jena

Die Sommerpause ist mit dem Supercup am vergangenen Sonntag zu Ende gegangen und auch das Round-Up meldet sich wieder zurück zur neuen Saison – mit einer Neuerung: Neben Geburtstagsgratulationen wird die ein oder andere Ausgabe in der Zukunft auch Gegnern des FC Bayern gewidmet sein und einen kurzen Überblick über die Münchner Historie gegen den jeweiligen Verein geben.

Den Anfang macht mit Carl-Zeiss Jena der Erstrunden-Pokal-Gegner vom Freitag, der dann zum ersten Mal in seiner Geschichte auf den FC Bayern treffen wird – zumindest auf die Profimannschaft in einem Pflichtspiel. Beide Profiteams spielten lediglich in einem Testspiel im Jahr 2011 gegeneinander, durch Treffer von Petersen und Alaba gewannen die Münchner 2:0. 1993/94 gastierte der FCB schon einmal im Pokal in Jena, allerdings bei der zweiten Mannschaft, die durch Tore von Nerlinger und Wouters in der zweiten Runde besiegt werden konnte.

Die Bayern-Amateure haben hingegen bereits eine kleine Historie gegen den Ostklub aufgebaut. Die erste Begegnung fand im September 2000 im Grünwalder Stadion statt, als die kleinen Bayern, angeführt von Owen Hargreaves und Stefan Wessels, gegen die Gäste 3:2 gewinnen konnten (Torschütze zum 1:0 war ein gewisser Alou Diarra, der später 44 Länderspiele für Frankreich bestreiten sollte). Das Rückspiel in der damaligen Saison endete 1:1, Jena stieg in die Oberliga ab und kehrte erst 2008 wieder nach München zurück, wiederum gab es eine Niederlage gegen die Amateure. Ein Jahr später jedoch verpassten sie der Abwehrkette des Bayern-Nachwuchs, in der unter anderem Kraft, Contento, Lell und Görlitz verteidigten, eine Lehrstunde und siegten mit 6:0. Im Februar 2011 kam es schließlich zum letzten Aufeinandertreffen, Jena siegte gegen eine junge Amateure-Mannschaft, die auf Tabellenplatz 19 rangierte, mit 2:1. Damals wie am Freitag an der Seitenlinie: Hermann Gerland, der seinen neuen Cheftrainer also schon einmal auf die Stimmung am Carl-Abbe-Sportfeld vorbereiten kann.

Miasanrot.de stellt regelmäßig in einem Round-Up lesenswerte Texte und Fundstücke rund um den FC Bayern zusammen.

Presseschau

Heiko Vogel im SZ-Gespräch

Junior-Team-Cheftrainer und sportlicher Leiter in Personalunion – wie fühlt sich das an? Unter anderem diese Frage beantwortet Heiko Vogel im Interview mit der Süddeutschen Zeitung. Zudem verrät er, wo noch Nachholbedarf in der Jugendarbeit besteht und warum eine Waffe für einen jungen Spieler entscheidend ist.

Spielverlagerung zum Supercup

Mit Carlo Ancelotti kamen auch einige taktische Veränderungen in das Spiel der Münchner, umso interessanter ist es gerade in der Anfangsphase seiner Zeit beim FC Bayern detaillierte Analysen wie die von Spielverlagerung, die sich dem Supercup gewohnt ausführlich widmen, zu lesen.

Wie spielt es sich gegen den FC Bayern?

Seit der Paulaner Traumelf ist der Traum, einmal im Leben gegen den FC Bayern zu spielen, schon für einige wenige Realität geworden. Auch für die Kicker der SpVgg Landshut ging im Juli ein großer Wunsch in Erfüllung, bei Spox ist nachzulesen, wie es sich anfühlt, gegen die großen Münchner zu spielen – und worauf man besser achten sollte.

Hoeneß-Rückkehr

Die Sommerpause beim FC Bayern war auch bestimmt von der Rückkehr-Ankündigung von Ex-Präsident Uli Hoeneß, der sich auf der nächsten JHV wiederwählen lassen wird. Auch wenn das Thema bereits einige Wochen “alt” ist und medial wieder etwas in den Hintergrund gerückt ist, bleibt der Zeit-Kommentar von Oli Fritsch absolut lesenswert.

Die Woche bei Miasanrot

Auch bei Miasanrot stand vergangene Woche der Supercup im Fokus, im Vorbericht gab es etwa ein interessantes Interview, das sich mit dem BVB beschäftigte. Neben dem Spielbericht wartete unser Autor Justin auch mit einem Kommentar zur taktischen Entwicklung in München auf. Zusätzlich gab es eine Analyse der letzten Transfersommer und einen Text zur U19 bei uns zu lesen.

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Leserkommentare
  1. Alex

    Aus dem Fritsch-Artikel zu Hoeneß: “Für die Zukunft sollte der FC Bayern einen integreren Weg einschlagen. Wenn nicht alles täuscht, tut er das bereits.” Da wird im vorauseilenden Gehorsam schon für die Zukunft ein Persilschein ausgestellt. Konzilianter und unkritischer geht’s nicht.

    Ich bedaure sehr, dass Hoeneß nicht im Hintergrund bleibt.

    1. BayernExpat

      Sehe ich genauso.

    2. Oliver Fritsch ist meiner Meinung nach eigentlich einer der besten “Mainstream”-Journalisten. Aber dieser Artikel? Hui! Sehr seltsam. Wie da mal eben Matthias Sammers Krankheit zu einer Flucht vor Hoeneß umgedeutet wird, wie Honeß nur gute “große” Entscheidungen zugeschrieben werden (Neuer, Müller ff.). Ich bleibe verwirrt zurück.

  2. Axel

    Ich finde lediglich ärgerlich, dass Winterkorn auch bleiben soll. Der ist zwar nicht vorbestraft, hat aber auch keine Buße geleistet für den Betrug mit und an VW.

  3. Rye B

    Kann das hier geschriebene nur ganz bedingt nachvollziehen.

    1. Warum sollte Hoeneß im Hintergrund bleiben? Sehe ich absolut nicht so. Wenn jemand sein Lebenswerk auf der Spitze des Schaffens verlassen musste, weil er einen Fehler gemacht hat dann hat er auch ein Recht darauf, wieder zurückzukehren nachdem er seine Strafe verbüßt hat. Ich würde mich hüten einer solchen Persönlichkeit die Rückkehr an unsere Vereinsspitze nicht zu 100% zu gönnen.
    Wo wären wir, wenn der Mann sein Leben lang nicht seinen Arsch aufgerissen hätte…

    2. Winterkorn: Auf jeden Fall bleiben und behalten, solange man kann… wahrscheinlich gibt es in der deutschen (Fußball)wirtschaft keinen einzigen der so derart gut vernetzt ist wie Ihn. Von der Kanzlerin bis zum chinesischen Ministerpräsidenten, von den Kataris bis zum Vorstandsvorsitzenden von SAP: Winterkorn hat wahrscheinlich alle im Notizbuch/Kurzwahlsspeicher.
    So jemand brauchst du unbedingt!!
    Man muss es auch nicht immer übertreiben und die mediale Hetzjagd ungefiltert übernehmen. Der Mann hat mit seinem Rücktritt die Verantwortung übernommen und jetzt sollte auch mal gut sein.

    3. Was das Thema Fritsch angeht: Der hat in seiner Schreibe für die ZEIT Online hin und wieder mal saubere Artikel drin, welche echt einen Mehrwert bieten beim lesen. Aber da sind auch richtig gewaltige Böcke drin, da bekommt man Augenkrebs beim lesen vor lauter Arroganz, Polemik und Inhaltlosigkeit: Ad hoc fallen mir die Artikel “Der Mann ohne Aufgabe” und “Man kann Geld auch aus dem Fenster werfen” ein! … die sind sooo schlecht, da kriegt man beim lesen Fußpilz. (Und davon gibt es noch wesentlich mehr) Da hab ich schon einen anderen Anspruch an die ZEIT, auch wenn kein Sportmedium.

    Just my 2 Cents

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