FC Bayern: Warum trägt Ismael Saibari die Rückennummer 34?
Ismael Saibari wird beim FC Bayern München die 34 tragen. Der marokkanische Offensivspieler wählt diese Ziffer aus einem tragischen und zugleich bewegenden Grund. Im Sommer 2017 veränderte sich das Leben seines engen Freundes Abdelhak Nouri dramatisch, als dieser während einer Vorbereitungspartie von Ajax Amsterdam gegen Werder Bremen in Österreich plötzlich zusammenbrach.
Nouri erlitt einen Herzstillstand und überlebte nur knapp; bis heute leidet er unter den schweren gesundheitlichen Folgen dieses Tages und ist in seinem Alltag massiv eingeschränkt.
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Mit der Wahl der 34 möchte Saibari das Andenken an die aktive Karriere seines Freundes auf dem Platz lebendig halten, denn es war die letzte Nummer, die Nouri vor dem Schicksalsschlag trug.
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FC Bayern: Die Nummer 34 in prominenter Reihe
„Er hat überlebt, aber ist seitdem nicht mehr in der Lage, sich selbstständig zu bewegen“, erklärt der Angreifer den Vereinsmedien des FCB: „Mit der 34 unterstütze ihn, denn es war seine letzte Nummer.“
Beim deutschen Rekordmeister hat die 34 durchaus Tradition, auch wenn sie in der Historie meist Akteuren aus dem eigenen Nachwuchs oder Talenten auf dem Sprung in den Profikader vorbehalten war. Sandro Wagner lief in seiner ersten Münchner Phase (2007/08) damit auf.
Pierre-Emile Højbjerg trug sie während seiner Entwicklungsjahre in der Landeshauptstadt, Marco Friedl übernahm die Nummer im Anschluss, bevor sie in der jüngsten Vergangenheit unter anderem von Deniz Ofli getragen wurde.
Für Saibari ist sie ab sofort jedoch kein reines Symbol für den Startabschnitt einer Karriere, sondern ein tägliches Versprechen und ein Gruß an einen ganz besonderen Menschen. Der Nationalspieler hat beim FCB einen Vertrag bis 2031 unterschrieben. Aktuell spielt er für Marokko bei der WM 2026, wo er jüngst das Achtelfinale erreicht hat. Der 25-Jährige gilt als absoluter Wunschspieler von Vincent Kompany.
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