Ismael Saibari (bald FC Bayern) jubelt für Marokko mit ausgezogenem Trikot.
Bild: Carl Recine/Getty Images

FC Bayern München: Offiziell! FCB bekommt seinen Wunschspieler – News und Gerüchte zum FCB im Ticker

Justin miasanrot 01.07.2026


FC Bayern, FCB, Bundesliga, DFB-Team, Champions League, Alt Text vergessen

Hier findet ihr die wichtigsten Neuigkeiten rund um den FC Bayern München. Alles zu Transfers, Gerüchten, News und relevanten Informationen zu den Männern und den FC Bayern Frauen.

Miasanrot aktualisiert diesen Ticker regelmäßig und verzichtet dabei auf offensichtlich vage Spekulationen und Täuschung. In unserem Leitbild erfährst du mehr über unsere Arbeitsweise.

Inhalte wie dieser News-Ticker zum FC Bayern sollen unser Angebot erweitern. Er entsteht nebenberuflich und wird so oft aktualisiert, wie es uns möglich ist. Unterstütze unsere Arbeit finanziell, um zu gewährleisten, dass wir auch in Zukunft unabhängigen und qualitativ hochwertigen Journalismus betreiben können.

Miasanrot als App und auf Social Media

Analysen und Hintergründe zum FC Bayern München:

1. Juli, 18:00 Uhr: Offiziell! FC Bayern verkündet Saibari-Transfer

Jetzt ist es endlich offiziell! Der FC Bayern München verpflichtet Ismael Saibari. Das teaserten die Münchner in den sozialen Netzwerken mit einem FCB-Trikot und einer marokkanischen Flagge an. Schon seit vielen Tagen wird von diesem Transfer berichtet. Nun hat die Geschichte ein Ende – beziehungsweise fängt erst richtig an. Saibari unterschreibt bis 2031.

„Solche Transfers entstehen nicht aus dem Moment heraus, sondern aus vorausschauender Arbeit: Entscheidend war, dass wir uns früh bei ihm positioniert haben“, erklärt Max Eberl. „Bereits als Kind träumt man, bei einem Verein wie dem FC Bayern einen Vertrag zu unterschreiben – jeder weiß, dass das einer der größten Klubs der Welt ist“, freut sich der Angreifer über seinen Transfer.

Aktuell ist Saibari mit Marokko bei der WM 2026 im Einsatz und hat dort jüngst das Achtelfinale erreicht. Der Angreifer hat bereits drei Tore erzielt und im Elfmeterschießen gegen die Niederlande im Sechzehntelfinale den entscheidenden Schuss vom Punkt verwandelt. In der Offensive der Münchner ist er flexibel einsetzbar. Angeblich zahlt der FCB eine Ablöse, die bei um die 50 Millionen Euro inklusive Bonuszahlungen liegen soll.

Miasanrot-Analysen zur Spielweise und zum Profil von Ismael Saibari

1. Juli, 17:08 Uhr: Auftaktgegner des FC Bayern in der Bundesliga steht fest

Der FC Bayern trifft zum Auftakt der neuen Bundesliga-Saison auf den VfB Stuttgart. Es wird zugleich das Eröffnungsspiel der gesamten Saison sein. Das gab die DFL einen Tag vor der Bekanntgabe des gesamten Spielplans bekannt.

Damit kommt es zum Aufeinandertreffen der beiden Pokalfinalisten der vergangenen Saison. Stattfinden wird die Partie am 28. August in der Allianz Arena. Anpfiff ist um 20:30 Uhr. Die Bundesliga-Bilanz der Münchner gegen den VfB ist bei Heimspielen bisher recht eindeutig. In 57 Duellen holten die Stuttgarter nur sechs Siege. 39-mal ging der FC Bayern als Sieger vom Platz.

Werbung (Affiliate):

Zuletzt gab es fünf Siege und zwei Unentschieden in Bundesliga-Heimspielen gegen Stuttgart. Die letzte Heimniederlage datiert vom 12. Mai 2018, als der FCB am letzten Spieltag mit 1:4 verlor. Am 1. Spieltag gab es dieses Duell in der Bundesliga bisher nur zweimal: Am 6. August 1977 trennten sich die beiden in Stuttgart mit 3:3. Am 15. August 1970 gab es ebenfalls in Stuttgart ein 1:1.

Nun also der erste Sieg? Zumindest ist es diesmal ein Heimspiel für die Bayern.

Aktuelle Analysen und Artikel bei Miasanrot:

1. Juli, 10:45 Uhr: Das wird ein langer Sommer! Michael Olise beschäftigt weiter die Redaktionen

Vor einigen Tagen schrieben wir folgendes im News-Ticker: Man merkt, dass Fußball-WM ist und die Themen rund um den FC Bayern München rar sind. Besonders deutlich wird das bei Michael Olise. Der Franzose ist bei nahezu allen Onlinemedien, die sich mit dem FCB befassen, ein heißes Thema. Das Problem: Die Substanz wird nicht mehr.

Aktuell geht es um einen Bericht der spanischen as, dass Olise den FCB um ein Gespräch gebeten habe, um seine langfristige Rolle und seine sportliche Situation zu besprechen. Er habe angeblich Zweifel daran, ob er mit Bayern noch mehr erreichen könne – und ein Verein reize ihn besonders: Real Madrid. Seit Tagen gibt es „irre Wendungen“, vermeintliche „Enthüllungen“ und „Verwunderung“ oder „Verwirrungen“. Schlagworte, die dem Thema eine Brisanz verleihen, die aktuell nicht gegeben ist.

Tiefpunkt sind Berichte, wonach sich Olise – Zitat – „durchaus mit seiner Zukunft“ beschäftige. You don’t say? Es ist eindeutig Sommerloch. Am Ende des Tages, Grüße an Karl-Heinz Rummenigge, ist jedes einzelne dieser Gerüchte sehr, sehr vage formuliert. Und selbst der Bericht aus Spanien ist eher für die spanischen Medien typisch, wenn es um Transferthemen bei den großen Klubs geht.

Was man daraus definitiv ableiten kann: Olise steht bei Real Madrid im Fokus. Es gibt zwar das Statement der Königlichen, in dem sie sich von den Gerüchten distanziert haben, aber wenn die as an solche vermeintliche Informationen kommt, dann lässt sich da herauslesen, woher ihre Quellen kommen. So funktioniert dieses Business, so funktionieren Transfers.

Trotzdem ist die Panik, die durch die unfassbare Anzahl an „News“ suggeriert wird, derzeit komplett unverhältnismäßig. Dass ein Topspieler mit einem bis 2029 laufenden Vertrag im Winter 2025/26 noch kein Interesse an einer Verlängerung hat (kicker), ist nicht überraschend. Auch bei anderen Topklubs verlängern Spieler seines Kalibers selten derart vorzeitig. Das muss nicht mit einem generellen Ausschluss der Möglichkeit eines Verbleibs zu tun haben oder gar mit Wechselgedanken.

Mit den sportlichen Erfolgen der vergangenen Saison und Vincent Kompany als Trainer dürfte der FC Bayern, der zudem mit die besten Gehälter in Europa zahlt, zumindest erstmal ein gutes Fundament haben. Wird das reichen, um mit Olise zu verlängern und ihn über 2027 oder 2028 hinaus zu halten? Reine Spekulation und sicherlich gibt es die Möglichkeit, dass das nicht gelingen wird. Ihm stehen alle Türen offen.

Das Olise-Thema wird aufgeblasen

Es gibt einen Bericht von Sky, in dem es heißt, dass die Münchner Olise zu einem der Topverdiener machen wollen. Ein neuer Fünfjahresvertrag sei der Plan. Bisher gebe es aber keinerlei Zeichen für einen Durchbruch. Auch hier: Wenig überraschend. Dass sich ein Spieler mit seiner Zukunft beschäftigt und es „Gespräche“ gibt, könnte man über jeden Spieler jeden Tag veröffentlichen – und läge damit immer richtig. Dass sich die Verhandlungen mit einem 24-Jährigen, dem die ganze Welt offen steht, über Monate oder gar Jahre ziehen könnten, ist normal. Zumal die Frage ist, wie intensiv und konkret hier wirklich schon verhandelt wurde. Aber dazu gibt es dann eben keine Informationen.

Harte Fakten sind, dass das Arbeitspapier bis 2029 läuft und Olise keine Ausstiegsklausel hat. Real Madrid hat sich erstmal von einem Interesse distanziert – was für die Zukunft natürlich nichts heißen muss. Der FC Bayern kann zum jetzigen Zeitpunkt aber sehr entspannt auf die Situation schauen. Mehrfach haben die Verantwortlichen des FCB erklärt, dass ein Verkauf keine Option sei. Da können noch so viele „irre Wendungen“ kommen, in diesem Sommer wird man ihn mit der größtmöglichen Wahrscheinlichkeit nicht abgeben.

Auch ein Blick in die Vergangenheit zeigt: Tragende Säulen des Teams werden nur sehr selten verkauft und wenn doch, dann meist sehr kurze Zeit vor Vertragsende. Von Olise gab es bisher keine Signale für einen Wechselwunsch. In Summe ist die Aufregung rund um Olise also zum jetzigen Zeitpunkt komplett konstruiert.

Wenn von „neuen Entwicklungen“ oder einem baldigen Abgang die Rede ist, dann ist das Fundament dafür reine Spekulation. Es ist eben Fußball-WM und eines der in Deutschland am häufigsten geklickten Themen befindet sich mit dem FC Bayern im Sommerloch. Das Olise-Thema wirkt mehr wie eine Selbstbeschäftigungsmaßnahme als dass es da einen sinnvollen Informationsgehalt gäbe. Anders ist es nicht zu erklären, dass manches Medium jeden Tag zwei bis fünf vermeintliche „News“ zu Olise in den Orbit schießt. Das wird ein langer Sommer.

Das DFB-Debakel in der XXL-Analyse:

Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Miasanrot. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf den Button unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.

Weitere Informationen

29. Juni, 15:15 Uhr: Michael Owen erneuert Kritik an Kanes Wechsel zum FC Bayern

Von der Insel aus sieht Deutschland ziemlich klein aus. Zumindest kann man den Eindruck gewinnen, wenn man Michael Owen oder Gary Lineker dieser Tage sprechen hört. Ersterer erneuerte in einem Gespräch mit der Daily Mail seine Kritik am Wechsel von Harry Kane zum FC Bayern.

„In Bezug auf seine Karriere: Er ist besser als die Bundesliga“, sagte der einstige Weltklasse-Stürmer: „Ich habe mir die Liga jetzt wegen Harry mehr angesehen und bis auf Bayern ist sie sehr ordinär. Woche für Woche spielt er für ein Team, das den Ballbesitz dominiert, das Territorium dominiert und eine Chance nach der anderen herausspielt. Natürlich erzielt er Tore.“

Aus seiner Sicht wäre es ein größerer Meilenstein für Kane, würde er den Titel als Top-Torjäger in der Geschichte der Premier League einfahren. Aktuell steht der FCB-Stürmer bei 213 Treffern und damit 47 hinter Alan Shearer. „Das hätte er verdient“, so Owen weiter: „Er hätte vermutlich zu Manchester City gehen sollen, bevor sie Erling Haaland verpflichtet haben.“

Die Bundesliga zu gewinnen, würde „niemals seine Großartigkeit definieren“, erklärte er seine Meinung: „Hätte Bayern die Champions League gewonnen, würden wir es vielleicht anders betrachten, aber das haben sie nicht.“ Gleichzeitig betonte Owen, dass er kein persönliches Problem mit ihm habe. „Ich liebe Harry Kane“, stellte der 46-Jährige klar: „Er ist Englands großartigster Stürmer jemals. Er ist der beste Abschlussspieler im Weltfußball, kein Zweifel.“

Auch Gary Lineker geht mit dem deutschen Fußball hart ins Gericht

Der Wechsel ändere daran gar nichts: „Er ist ein wunderbarer Fußballer, ein herausragender Kapitän und ein brillanter Mensch. Er ist ein Beispiel, dass du nicht immer als Lionel Messi, Pelé oder Diego Maradona geboren werden musst. Manchmal sind die großartigsten Spieler die, die nicht aufhören, sich zu verbessern.“

Deutlich polemischer war derweil Gary Lineker im Gespräch mit der L’Équipe, als er über ein mögliches Achtelfinale zwischen Frankreich und Deutschland sprach: „Ich denke, das ist eine der schwächsten Deutschland-Mannschaften, die ich jemals gesehen habe. Frankreich sollte das Viertelfinale ohne Schwierigkeiten erreichen. Deutschland lebt von seiner Vergangenheit.“

Man solle sich nur an die letzten beiden Weltmeisterschaften erinnern, als sie es nicht mal aus der Gruppenphase heraus geschafft haben: „Ich denke also, dass ihr alle beruhigt schlafen könnt.“ Fußball ist also kein einfaches Spiel mehr, bei dem 22 Menschen dem Ball hinterherjagen und Deutschland am Ende gewinnt? Was zu beweisen wäre.

28. Juni, 11:30 Uhr: Nur einer hatte mehr Tore! Harry Kane überholt Cristiano Ronaldo

Harry Kane spielt die Saison seines Lebens. Beim 2:0-Sieg der Engländer gegen Panama traf der Stürmer des FC Bayern München zum Endstand. Es war bereits sein 70. Tor in dieser Saison. Damit hat der Kapitän der Three Lions nun den alleinigen zweiten Platz in der Rekordliste des 21. Jahrhunderts erreicht.

Zuvor teilte er sich diesen mit Cristiano Ronaldo (2011/12) und Lionel Messi (2012/13). Letzterer konnte in der Saison 2011/12 sogar 82 Tore erzielen und steht damit an der Spitze dieser Liste. Dass Kane aber überhaupt in diese Sphären vorstoßen konnte, zeigt, auf was für einem herausragenden Level er aktuell spielt.

Auch in Englands WM-Rekordtorjägerliste ist Kane jetzt alleinig auf dem ersten Rang. Mit seinem elften WM-Treffer ließ er Gary Lineker hinter sich.

27. Juni, 11:06 Uhr: Fix! Jonah Kusi-Asare wechselt zum FC Fulham

Jonah Kusi-Asare wird nicht zum FC Bayern München zurückkehren. Der 18-jährige Angreifer wechselt zum FC Fulham. Schon in der vergangenen Saison war er an den englischen Erstligisten ausgeliehen. Fulham sicherte sich dem Vernehmen nach damals eine Kaufoption von 12 Millionen Euro.

Allerdings absolvierte er in England nur zehn Kurzeinsätze. Einen Scorerpunkt verbuchte er nicht. Fulham entschied sich daraufhin, die vereinbarte Kaufoption nicht zu ziehen. In den Nachverhandlungen konnte man die Summe laut Sky nun offenbar deutlich reduzieren. Sechs Millionen Euro soll der FCB erhalten. Im vergangenen Sommer erhielt man zudem vier Millionen Euro Leihgebühr.

Kusi-Asare wechselte im Februar 2024 vom AIK nach München und kostete stolze 3,5 Millionen Euro. Die Scoutingabteilung des FCB war überzeugt, einen kommenden Topstürmer an Land gezogen zu haben. Der damals 16-Jährige kam mit großen Vorschusslorbeeren.

Der Schwede konnte in München aber nie wirklich Fuß fassen. Gerade am Campus war man mit seiner Entwicklung nie vollends zufrieden. Im Gegenteil: Dass er in der Sommervorbereitung 2025 einige Einsätze bekam, überraschte viele. Diese wusste er allerdings zu nutzen, immerhin erzielte er zwei Treffer in Testspielen und wurde beim 6:0 zum Bundesliga-Auftakt schließlich eingewechselt.

Überraschend kommt der Abgang dennoch nicht. Mittlerweile gibt es Zweifel beim FCB, dass Kusi-Asare es auf dem für die Münchner notwendigen Niveau schafft. Finanziell hat man über beide Saisons gesehen wohl das Maximum herausgeholt. Außerdem soll sich der Rekordmeister eine Rückkaufklausel gesichert haben.

Max Eberl verbucht den Transfer als Erfolg für den Campus: „Jonah Kusi-Asare kam mit 16 Jahren zum FC Bayern und ist ein weiteres Beispiel, wie wir internationale Talente auf höchstem Niveau weiterentwickeln.“ Unrecht hat er damit nicht. Campus-Spieler, die auf hohem Level eine Rolle spielen, sind Werbung für die eigene Ausbildung. In den vergangenen Jahren haben sich zahlreiche Bayern-Talente bei anderen Klubs durchgesetzt.

Gerade weil der Schritt in München enorm ist, müssen auch solche Geschichten mit einbezogen werden. Es geht für den FCB nicht nur darum, die zwei, drei Spieler in jedem Jahrgang zu finden, die es im eigenen Klub schaffen können. Es geht auch darum, den vorhandenen Talenten Perspektiven anzubieten. Ob Kusi-Asare es auf Dauer schafft, bleibt abzuwarten. Sein Wechsel zeigt aber: Als junger Spieler hat man beim FC Bayern meistens Perspektiven.

26. Juni, 17:00 Uhr: Laimer kurz vor Verlängerung! FC Bayern drückt erste Gehaltsforderung wohl deutlich

Konrad Laimer steht offenbar kurz vor einer Verlängerung beim FC Bayern München. Wie Sky erfahren haben will, wird der Österreicher ein Arbeitspapier bis 2029 unterschreiben. Interessant ist dabei der Blick aufs Gehalt. Dem Pay-TV-Sender zufolge wird er ein Bruttogehalt von etwas mehr als zehn Millionen Euro pro Saison erhalten.

Noch zu Beginn der Verhandlungen berichteten mehrere Medien davon, dass der 29-Jährige bis zu 15 Millionen Euro gefordert habe. Sein aktuelles Salär wird auf rund neun Millionen Euro geschätzt. Die Gehaltserhöhung fällt also fast schon überraschend moderat aus.

Die Planung auf den Außenverteidigerpositionen dürfte damit abgeschlossen sein. Mit dem ebenfalls bevorstehenden Transfer von Nathaniel Brown verstärken sich die Münchner zudem auf den defensiven Außenbahnen, vor allem links.

Laimer wechselte 2023 zum FCB und absolvierte seitdem 136 Pflichtspiele, in denen er sieben Tore erzielte und 21 Assists beisteuerte. Sein aktuelle Vertrag wäre 2027 ausgelaufen.

Auch interessant: Was die Verlängerung von Konrad Laimer für den FCB bedeutet

26. Juni, 14:30 Uhr: Adrían Negro wird neuer Co-Trainer der FC Bayern Frauen

Der FC Bayern München hat einen neuen Mann im Trainerteam der Frauen vorgestellt. Adrían Negro wird José Barcala zukünftig als Co-Trainer unterstützen. Der 36-Jährige hat einen Vertrag bis 2028 unterschrieben. „Er bringt vielseitige Erfahrungen aus dem Nachwuchs-, Frauen- und Männerfußball mit und hat in unterschiedlichen Ländern auf verschiedenen Kontinenten gearbeitet“, sagt Bianca Rech über den Spanier.

Barcala und Negro kennen sich aus der Vergangenheit. Beide arbeiteten zusammen bei der schottischen Nationalelf zwischen 2021 und 2024. Anschließend war er Mitgründer eines auf Leistungsentwicklung und Rehabilitation spezialisierten Trainingszentrums in A Coruña. Negro hat einen Master in Rehabilitation und Conditioning. Mit seiner Kompetenz soll die alltägliche Arbeit rund um das Team weiter professionalisiert werden.

„Der FC Bayern ist die größte Station meiner bisherigen Karriere, und ich freue mich sehr auf diese Aufgabe. Jeder Schritt, den ich gegangen bin, hat mich auf diesen Moment vorbereitet“, wird der Neuzugang vom FCB zitiert. Zuletzt hatte auch Barcala selbst seinen Vertrag in München bis 2028 verlängert.

26. Juni, 12:30 Uhr: Manuel Neuer wehrt sich gegen Kritik

Manuel Neuer steht nach der 1:2-Niederlage gegen Ecuador bei der WM 2026 in der Kritik. Der ehemalige Welttorhüter sieht aber keine eigene Verantwortung beim zweiten Gegentreffer, als er zu spät kommt, um den Einschlag zu verhindern.

Ob er sich das als Fehler ankreide, wollte ein Reporter anschließend wissen. „Nee“, antwortete Neuer. Es sei „eine ganz normale Kopfballverlängerung“ gewesen: „Jeder, der schon mal im Tor gespielt hat, weiß, dass ich mich genau so zum Ball hinstellen muss und versuchen muss, den auch so zu fangen.“

Und weiter: „Es ist, wie wenn einer zum Ball geht und ein anderer mit der Fußspitze drankommt.“ Er habe auf das schauen müssen, „was vor mir passiert, auf die Kopfballverlängerung, wo der Ball ist und was mit dem Ball passiert. Deshalb wollte ich ihn einfach nur fangen. Das wäre auch die sicherste Lösung gewesen“. Stattdessen aber fiel das Gegentor, über das sich die Nation wohl noch etwas streiten wird.

26. Juni, 11:00 Uhr: Trainer der Elfenbeinküste kritisiert Bastian Schweinsteiger

Die Aussagen von Bastian Schweinsteiger zum afrikanischen Fußball zogen weitere Kreise und kamen nun auch bei der Elfenbeinküste an. „Ich finde das traurig“, sagte nun Trainer Emerse Faé: „Schweinsteiger war ein sehr guter Spieler. Ich habe ihn immer als Mittelfeldspieler geliebt und die Art, wie er Fußball verstanden hat.“

Das weitere Statement im Wortlaut: „Als ich seine Kommentare hörte, war ich enttäuscht von dem Mann. Es ist seltsam, dass er sich so äußert. Wir könnten es rassistisch nennen, wenn wir die Dinge beim Namen nennen würden. Ich stimme ihm nicht zu, aber ich habe keine andere Lösung als mit den Dingen zu arbeiten, wie sie sind. Alles, was ich zeigen kann, ist, dass afrikanische Teams auf dem Platz nicht nur physisch sind, wir sind technisch und taktisch. Ich kann nur hoffen, dass es eine ungeschickte Aussage ist, anstatt etwas, das in seinem Kopf vorgeht. Wenn er das denkt, ist er frei, es zu tun.“

Der Stil der Ivorer sei „ein bisschen afrikanischer Fußball, ein bisschen unorthodox, ein bisschen wild, ein bisschen vielleicht auch nicht so von Taktik geprägt. Wir müssen uns darauf vorbereiten, dass es unvorhersehbar sein wird“, sagte Schweinsteiger in der ARD. Miasanrot hatte die Aussagen bereits in diesem WM-Blog aufgearbeitet.

Dieser Ticker ist die Fortsetzung dieses Artikels.

FC Bayern München: Der Sommerfahrplan der Männer des FCB im Überblick

DatumEreignisGegner
20. JuliTrainingsauftakt
25. JuliTestspielSV Wehen-Wiesbaden (A)
27.-30. JuliTrainingslager Tegernsee
30. JuliTestspielFC Rottach-Egern (A)
1.-8. AugustAudi Summer Tour (Südkorea)
4. AugustTestspielJeju SK FC (A)
7. AugustTestspielAston Villa (N)
15. AugustTelekom CupRaBa Leipzig (H)
22. AugustFranz Beckenbauer SupercupBorussia Dortmund (A)
28.-30. AugustBundesliga-Starttba

Alle Hintergründe zur WM 2026 findet ihr in Form von Taktikanalysen zum DFB-Team, den Spielern des FC Bayern München und zur Weltmeisterschaft generell auf unserer großen Übersichtsseite: WM 2026: Taktiken, Analysen und die Bayern-Achse im DFB-Team und im Turnier

Hat dir der Artikel gefallen?

Unterstütze unsere Arbeit, damit wir auch morgen noch unabhängig berichten und analysieren können. Schon 2 Euro machen einen großen Unterschied.

Hier weiterlesen

Miasanrot ist für alle da!

Wir finden: Fußball muss bezahlbar sein. Deshalb bieten wir unseren Content frei zugänglich für alle an. Unser Konzept baut auf die finanzielle Unterstützung von Menschen wie dir. Damit wir auch morgen wieder kritischen, fairen und sachlichen Journalismus rund um den FC Bayern betreiben können, brauchen wir dich!

Ich unterstütze MIASANROT bereits.
Jetzt unterstützen!