Bayer 04 Leverkusen – FC Bayern München 1:3 (0:1)

Der FC Bayern gewinnt das erste Pflichtspiel des Jahres 2018 verdient in Leverkusen mit 1:3. Die Münchner nutzten ihre Standardsituationen eiskalt aus.

Am 16.03.2013 hatte der FC Bayern zuletzt ein Pflichtspiel über 90 Minuten in Leverkusen gewonnen – ebenfalls unter Jupp Heynckes.

Falls Ihr es verpasst habt:

Der FC Bayern reiste mit einigen Verletzungssorgen nach Leverkusen. Lewandowski und Hummels fielen für die Partie komplett aus. Beide konnten auch nur einen Bruchteil der Vorbereitung absolvieren. Joshua Kimmich, der ebenfalls einen großteil der Vorbereitung verpasste, nahm immerhin auf der Bank platz. Dort saß er zusammen mit Neuzugang Sandro Wagner, der trotz der Verletzung von Robert Lewandowski keinen Startelfeinsatz erhielt.

Der Bayerntrainer entschied sich in der Offensive für Müller, flankiert von Ribery und Robben und unterstützt von James aus dem Mittelfeld. Die Offensive wurde im Mittelfeld von Vidal und Martinez abgesichert. Die Abwehr bildeten Alaba, Boateng, Süle und Rafinha. Im Tor stand (wie erwartet) Ulreich.

Bayer 04 Leverkusen - FC Bayern, GrundformationenBayer 04 Leverkusen – FC Bayern, Grundformationen

Leverkusen setzte auf ein 3-4-3 System mit Wendell, Sven Bender und Tah in der Abwehr. Im Mittelfeld setzte Herrlich auf eine Doppelsechs bestehend aus Kohr und Lars Bender. Bailey und Bellarabi spielten auf den Außen. Eingerückt davor Havertz und Brandt. Volland in der Spitze.

Die Partie begann flott. Leverkusen presste sehr hoch und setzte die Bayern-Viererkette mit bis zu drei Spielern unter Druck. Bei den Münchnern fielen zunächst die großen Abstände zwischen den Ketten auf, welche keinen geruhsamen Spielaufbau zuließen. Allerdings war Leverkusen nicht fehlerfrei und ging ein hohes Risiko ein, was zum Teil weite Räume zum Kontern öffnete, wenn die Elf von Herrlich keinen Zugriff bekam. Einige Bayern Konter konnten nur durch taktische Foulspiele unterbunden werden, was Volland und Bellerabi früh eine gelbe Karte einbrachte.

Die größte Chance in der Anfangsphase hatte Leverkusen nach einem Eckball. Kohr setzte sich gegen James durch, aber sein Kopfball rauschte am rechten Torpfosten vorbei. 10 Minuten später hatte James auf der Gegenseite ebenfalls eine gute Chance. Nach einer scharfen Hereingabe von Alaba, konnte Leno den Ball nur in die Mitte klären. Der Distanzschuss von James verfehlte das Tor aber deutlich (24.).

Die Münchner kamen am ehesten zu Aktionen, wenn sich Alaba offensiv einbrachte und Bellarabi in eine 1:2 Situation manövrierte, weil er ebenfalls Ribery abwehren musste.

In der 32. Minute ging der FC Bayern in Führung. Nach einem weiteren langen Eckball auf Vidal, blockte Bender zunächst das Spielgerät, doch Martinez schaltete am schnellsten und verwandelte den Nachschuss zum 1:0.

Das Tor fiel in einer Phase, in der sich das Spiel für wenige Minuten zu beruhigen schien. Nach dem Tor hatten die Bayern die Partie besser unter Kontrolle und brachten die Führung in die Halbzeitpause.

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Ohne Wechsel auf beiden Seiten ging es in die zweite Halbzeit. Die Münchner behielten die Kontrolle über die Partie, weil sie auch mehr Zweikämpfe gewannen als Leverkusen. Gerade Vidal und Martinez machten eine starke Partie.

Die erste Chance der zweiten Halbzeit hatte dennoch Leverkusen. Nach einer verpatzten Kontersituation über Ribery bekam Bailey viel Platz und konnte Süle mehrfach eindrehen. Sein Schlenzer landete auf der Latte (54.).

Auf der Gegenseite nutzte Müller eine Chance, nachdem Bender zu lange am eigenen Strafraum den Ball hielt. Der Münchner versuchte es mit einem Drehschuss, der am linken Torpfosten vorbeirauschte (55.).

Wenig später erzielten die Münchner das 2:0. Ein Konter über Ulreich, Robben, James und Ribery führte zum Erfolgserlebnis. Leverkusen war weit aufgerückt und so hatte Ribery viel Platz gegen Tah. Fast ähnlich, wie zuvor Bailey auf der Gegenseite.

Ribery machte es aber einen Tick besser und setzte den Ball in die kurze Ecke (59.).

Etwa 10 Minuten brauchte Leverkusen, um sich vom Schock zu erholen. Die Münchner verfielen in eine Passivität, die sie schon im Dezember prägte. Statt auf Spielkontrolle nach einer Führung zu setzen, überließ man den Ball dem Gegner und nahm eine passive Staffelung am eigenen Strafraum ein.

Nach zwei misslungen Befreiungsschlägen von Boateng und Süle, bekam Volland den Ball auf der Außenbahn. Sein Schuss aus 16 Metern wurde von Martinez und Süle so unglücklich abgefälscht, dass Leverkusen zurück in der Partie war (71.).
Leverkusen setzte die Münchner jetzt nun stark unter Druck. Den Münchnern gelang kein kontrollierter Spielaufbau mehr. Volland (75.) und Alario (76.) nutzten ihre exzellenten Möglichkeiten allerdings nicht.

Durch die Einwechslung von Sandro Wagner für Ribery bekamen die Bayern wieder etwas mehr Entlastung. Müller ergänzte personell das Mittelfeld, wodurch Leverkusen weniger Räume hatte und die Elf von Heynckes eine zusätzliche Option im Aufbau hatte.

In der 89. Minute ergab sich noch eine Freistoß Situation knapp an der Strafraumkante. James zirkelte den Ball aus Position des Schützen ins linke obere Eck. Leno war chancenlos. Der Kolumbianer krönt seine gute Leistung mit einem Tor und einen Assist.

Die Münchner brachten den Sieg konsequent über die Ziellinie und gewannen nicht unverdient gegen Leverkusen. Wie in den letzten Pflichtspielen gab es allerdings einen Leistungsabfall in der zweiten Hälfte.

James verhinderte erst spät durch einen dritten Treffer eine spannende Nachspielzeit. Hier hat Jupp Heynckes weiterhin Nachholbedarf.

3 Dinge, die auffielen

1. Unruhiger Aufbau

Das hohe Pressing führte zu Fehlern beim FC Bayern. Im Aufbau mussten Boateng, Süle, aber auch Ulreich häufig zum Befreiungsschlag greifen. Das Resultat war eine Passquote von nur 79% nach 35 Minuten.

Die drei angesprochenen Spieler brachten nur fünf von den ersten 15 langen Bällen ans Ziel.

Gerade in der Anfangsphase standen James, Martinez und Vidal eher zu hoch bzw. im Deckungsschatten der pressenden Brandt und Havertz. Ein geordneter Spielaufbau war nicht möglich. Erst mit zunehmenden Spielverlauf wurde dies besser.

Kombinationen ergaben sich durch Überzahlsituationen, wenn Bayer beim Pressing zu spät oder nicht konsequent genug war, dann ergaben sich Räume in der Mitte bzw. auf der halb linken Seite. Gerade über Alaba, Ribery und James entstanden direkte, vertikal orientierte Aktionen. Allerdings ohne das wirkliche Abschluss-Situationen aus dem Spiel heraus kreiert werden konnten.

Gefährlich wurde es nur nach Standardsituationen.

2. Wagner noch kein Faktor

Der große Wunschtransfer von Jupp Heynckes, der zweite Stürmer im Kader der Bayern war in dieser Partie noch kein Faktor. Trotz der Patellasehnen Verletzung von Lewandowski verzichtete der Bayern-Trainer auf den einzigen Wintertransfer. Dies deutete sich bereits in abschließenden Pressekonferenz an. Jupp Heynckes, der in dieser Saison häufig schon Startelfeinsätze in den Journalistenrunden verkündete, hielt sich äußerst bedeckt, ob Wagner starten würde.

Heynckes entschied sich für die Variabilität mit Müller, der immer wieder auf die Außenbahn auswich und es so der Leverkusener Dreierkette deutlich schwerer machte sich zu positionieren.

So blieb es für Wagner bei einer Einwechslung in der Schlussviertelstunde. Inwieweit der Back-Up-Stürmer in dieser Saison noch ein Faktor werden kann, wird vor allem davon abhängen, wie ernsthaft die Patellasehnenprobleme von Lewandowski sind.

3. Riberys durchwachsene Saison

Franck Ribery hatte einen guten Auftritt gegen Groß-Aspach. Drei Tore und viele offensive Aktionen. In der Bundesliga will es in dieser Saison noch nicht klappen bei ihm. Noch kein Tor und noch keinen Assist konnte der Franzose verbuchen. Zwar hat er die meisten Key Pässe bei den Münchnern bezogen auf 90 Minuten, doch Zählbares entsprang aus diesen Szenen leider nicht.

Natürlich fehlte Ribery lange, nachdem er sich gegen Hertha BSC verletzte. Mit der Partie gegen Leverkusen kam er dennoch auf zehn Spiele und sechs von Beginn an.

Gegen Leverkusen sah man die Probleme des Franzosen phasenweise deutlich: Ihm fehlt mittlerweile das Tempo, um sich im direkten Duell durchzusetzen. In 45 Minuten konnte er nur ein Dribbling gewinnen und einen Key Pass verbuchen. Wirklich Nennenswertes war allerdings nicht dabei.

Auch die zweite Halbzeit begann fahrig, doch in der 59. Minute hatte Ribery einer dieser Aktionen, die ihn noch immer auszeichnet. Mit viel Platz ausgestattet setzte sich der Franzose gegen Tah durch und verwandelte zum 2:0. Mitten hinein in eine sich abzeichnende Leverkusener Drangphase.

Es scheint sich trotz des Tores das Gefühl zu verdichten, dass Ribery kein Spiel mehr prägen und über die volle Distanz bestimmen kann, sondern nur noch einzelne Glanzpunkte zu setzen vermag.

Jupp Heynckes ist nun mehr denn je als Moderator gefragt. Kingsley Coman hatte in der Abstinenz von Ribery mit kontinuierlichen Startelf Einsätzen und Leistung überzeugt. Auf Dauer kann Heynckes eigentlich nicht an ihm vorbei kommen. Ribery könnte zudem mit Frische von der Bank auf einen müderen Gegner treffen.

Eine Vertragsverlängerung des bald 35-Jährigen ist mehr denn je ungewiss, wenn Ribery seine eigenen Möglichkeiten zu sehr überschätzt.

Bayer 04 Leverkusen – FC Bayern 1:3 (0:1)
LeverkusenLeno – Tah, S. Bender, Wendell – Bellarabi (60. Henrichs), L. Bender, Kohr (65. Alario), Bailey – Havertz – Volland, Brandt (77. Mehmedi)
BankÖzcan – Retsos, Baumgartlinger, Aránguiz
FC BayernUlreich – Rafinha, Boateng, Süle, Alaba – James, Martínez, Vidal – Robben (65. Coman), Müller (90.+2 Tolisso), Ribéry (79. Wagner)
BankStarke – Kimmich, Bernat, Rudy
Tore0:1 Martínez (32.), 0:2 Ribéry (59.), 1:2 Volland (71.), 1:3 James (90.+1)
KartenGelb: Volland, Bellarabi / Müller, Rafinha
Schiedsrichter­Daniel Siebert (Berlin)
Zuschauer30.210 (ausverkauft)
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Leserkommentare
  1. Kramnik

    Wagner noch kein Faktor? Er hat zwar nicht zum Anfang gespielt. Jedoch war sein Präsenz in den letzten 15min enorm. Der konnte es locker mit drei Verteidigern aufnehmen. Diese körperliche Stärke ist schon enorm.

    Sonst ein sehr gutes Spiel. Nach der Pause ein 3:1, da kann man nicht meckern. Vidal und Martinez haben einen sehr soliden Job gemacht. Grade Vidal hat mir gefallen. Wenn Thiago kommt, wird er zwar auf die Bank gehen. Jedoch hat er sich in dieser Saison wieder gefangen.
    Das einzige was mich heute gestört hat war die Personalien Ribery. Einfach nur schlecht. Ich weiß nicht was ihm das Privileg gibt jedesmal aufzulaufen. Warum nutzt man seine Stärken nicht als Joker? Ich verstehe es nicht.
    James wieder sehr gut. Der Junge hat in wichtigen Spielen immer wieder geliefert. Mit Thiago, glaube ich wird er noch besser werden.

    1. Jo

      Ja, Wagner ist einer dieser Spieler die dir, wenn sie auf deiner Seite stehen (und nur dann), mit ihrer Spielweise irgendwie Spaß machen. Wie er die Leverkusener da bearbeitet hat, schon schön. Und in dieser Spielphase gar nicht mal so unwichtig.

      1. Kramnik

        Ich freu mich schon auf die Duelle mit Real. Wenn Wagner auf Ramos trifft. Das wird ein Fest.
        Rein Spielerisch hat man aber schon erkennen können, dass Wagner unseren Kader noch ein Element gibt, was uns ein wenig gefehlt hat. Ganz wichtig kann er mMn nach noch werden, wenn wir gegen ganz tiefe Abwehrketten spielen. Da ist so ein Leuchtturm schon eine enorme Hilfe.

  2. Kurt

    Javi <3 James <3

    Das fahrige Spiel nach dem 2:0 war echt unnötig. Man hatte das Spiel nach der Führung zum größten Teil in der Hand. Müller erst etwas unglücklich als Spitze, aber heute mal wirklich viele gute Ablagen.

    Hab mich richtig über das Tor von Ribery gefreut. Er war engagiert, aber er ist halt wirklich nicht mehr der Alte. Wenn man wirklich verlängert, dann doch bitte mit der Ansage ihn als Rotationsspieler zu sehen.

    Vidal war mal wieder großartig. Weiß echt nicht, wieso den alle loswerden wollen. Goretzka hin oder her.

    Ich denke im nächsten Spiel werden wir einige Veränderungen sehen, der breite Kader kann endlich mal seine Wirkung entfalten.

    1. M1900

      Javi Martinez und James waren heute sehr stark und bei Wagner bin ich bei dir, Kramnik, er war vor allem körperlich da und gewann einige Zweikämpfe.

      Mir hat Süle heute nicht so gut gefallen, manchmal ein paar mal unkonzentriert und fahrig.

    2. Marco05

      Von Wagner hat er doch gar nix geschrieben ;)

      Unterschreibe ich aber auch zu 100%. Vor allem James macht nochmal mehr Freude als zum Ende der Hinrunde.
      Javi ist eine unglaubliche Kampfsau. Und Vidal besticht zur Zeit mehr durch Stellungsspiel und Lesen des Spiels als durch eben das Attribut.

      Für das erste Spiel nach kurzer Pause bei aggressiven Leverkusenern alles im grünen Bereich.

  3. GP11

    Ich habe mir über die Winterpause ein paar Spiele von City angeschaut.
    Einfach auf jeglicher Ebene so viel besser als dieser erbärmliche Antifußball, den wir da fabrizieren.
    Man mag es kaum glauben, was ein perfekter Trainer, Spieler, die tatsächlich Fußball spielen können und – Achtung jetzt wird’s ganz exotisch für alle Apolegeten der beiden rechtskräftig vorbestraften Verantwortlichen – ein abgestimmtes System, bei dem die Spieler sogar noch zum Trainer passen, alles ausmachen können.

    Mit etwas Pech verursacht Martínez hier nicht nur ein Gegentor, sondern fliegt auch noch vom Platz.

    Dass Wagner nicht einmal bei einem der extrem seltenen Lewandowski-Ausfälle beginnt, zeigt noch einmal, was für ein Schwachsinnstransfer (man könnte es auch einen Hoeneßtransfer bzw. Rummeniggetransfer nennen) das war.
    In welchem Szenario bietet Wagner denn jemals irgendeinen Mehrwert?
    Kein moderner Trainer spielt freiweillig mit einem so limitierten Wandschrank.
    Was auch deutlich zeigt, was man für die kommende Saison auf der Bank erwarten kann:

    1) Einen moderner Trainer, der Wagner nicht will, was den beiden Granden aber völlig egal war.
    2) Einen moderner Trainer, der erst gar nicht gefragt wurde, ob er Wagner überhaupt gebrauchen kann.
    3) Irgendeinen “Pragmatiker”, der Wagner tatsächlich braucht, weil er Mourinho’schen Antifußball installieren will.
    4) Noch niemanden, weil Hoeneß und Rummenigge noch immer keinen Trainer haben, aber nichtsdestotrotz schon mal fleißig Spieler verpflichten, ohne zu wissen, ob sie ins System passen werden.

    Alle obigen Optionen sind wenig ermutigend.

    1. Tschemp

      Nagelsmann ist also kein moderner Trainer, soso.

      1. GP11

        Schau dir Sarris Napoli an, schau dir Guardiolas City an und erklär mir dann, wofür man einen Wagner braucht.
        Dass man in Hoffenheim unter anderen Gesichtspunkten als in München arbeiten muss, dürfte eigentlich allen klar sein.
        Übrigens wollte Nagelsmann für diese Saison ja einen gewissen Gnabry, der aber leider dauerverletzt war. Komischerweise mag Nagelsmann also auch kleine, schnelle, wendige Abschlussspieler.

      2. Kurt

        Komisch. Napoli steht gar nicht im Achtelfinale der CL.

        Und das 3:1 gegen PSG war auch kein Antifußball. Du redest wie immer Stuss.

      3. Lukas

        Wow Kurt! Tolles Argument, nachdem GP11 Sachen äußert, die zwar fragwürdig aber fundiert sind.

    2. pitvonbonn

      Der Schreiberling praktiziert mal wieder für sich selbst.
      Ichthys ek tēs kephalēs ozein archetai.

      1. GP11

        Meinst du Hoeneß und Rummenigge? Dann stimme ich dir ausnahmsweise mal zu.

      2. pitvonbonn

        Natürlich sind es weder Hoeneß noch Rummenigge, sondern es selbst.

    3. Stern des Südens

      Na, da warten wir doch alle zusammen mal gespannt, ob uns die CL des Späteren ein Duell mit dem Verein, bei dem die Spieler “tatsächlich Fußball spielen können”, gönnt.
      P.S.: Hast Du Dich vielleicht im Verein geirrt?

      1. Lukas

        Ernsthaft? Du hast nicht das Gefühl, dass der Fußball den Bayern spielt vielleicht ein bisssssschen schlechter ist als zwischen 2013-2016? Dass der Umbruch zu misslingen droht? Man statt unter den besten drei nurnoch unter den besten 10 ist?

    4. Kurt

      Du warst garantiert einer der lautesten Pep-Hasser, als es nicht lief in der CL. City muss erstmal liefern. In England Meister werden, ist nun keine große Kunst.

      Dich kann man wirklich überhaupt nicht ernstnehmen. Was hat denn bitte eine “rechtskräftige Vorstrafe” mit der Leistung im Management eines Fußballvereins zu tun? No one fucking cares. Deine Spitzen gegen die Vereinsführung sind einfach nur noch peinlich.

      1. Holdor

        In England Meister werden, ist keine große Kunst? Die Meinung hast du wohl ziemlich exklusiv. Oder du guckst keinen englischen Fußball – und verpasst dann halt solche grandiosen Spiele wie zwischen Liverpool und ManCity. Deine Entscheidung. By the way: Rummenigge hat mal wieder eine Kehrtwende um 180 Grad gemacht. Jetzt will er doch bis 100 Millionen in die Hand nehmen für außergewöhnliche Spieler. Das tönte vor Wochen noch anders. Angst, den Anschluss zu verlieren?

      2. Lukas

        Ja absolut peinlich die Spitzen gegen die Vereinsführung!! Hoeneß und Rummenigge sind absolut seriöse Manager! überhaupt nichts zwielichtiges bei den beiden. Überhaupt muss man sich keine Sorgen machen in unserem Verein läuft alles prächtig. Naja außer dass der Fußball mal der geilste Europas war und nun ist er sehr mäßig. Achja und dass man mit nem 76 jährigen weiter macht, statt einen Tuchel (oder ähnlichen Trainer) zu verpflichten

    5. Stern des Südens

      Und noch eine Anmerkung: Aufgrund meines Wohnorts bin ich von jeder Menge spanischer Fußballfans umgeben. Die werden auch richtig biestig, wenns nicht läuft. Aber sie würden nie, niemals, ihr Team so in Sack und Asche hauen, wie Du es tust. Und schon garnicht, wenn das Team mit 14 Punkten Tabellenführer in der heimischen Liga ist und ein x-beliebiges (nicht abwertend gemeint) Ligaspiel auswärts 3:1 gewinnt. Du bist kein Fan, sondern ein Stinkstiefel.

      1. Kurt

        Ist auch total albern das Ganze. Man müsste wirklich flächendeckend im Internet eine Ignore-Funktion einführen. :D

        Oder halt Shadowban für solche Typen. Dann können sie sich beweihräuchern, aber keiner muss es lesen. Nach dem ersten Sieg in Leverkusen seit 5! Jahren was von Antifußball faseln.

        Man man man.

        Und das sag ich als einer der größten Pepologen hier in der Community.

  4. Tschemp

    Wagner war ein ganz wichtiger Faktor in der Schlussphase. Endlich mal tiefe Bälle festgemacht, Luftduelle gegen Tah und Bender gewonnen (wo Müller vorher komplett bei unterging), im Pressing bis in die eigene Hälfte die seit Darmstadt gewohnte Bissigkeit gezeigt, dazu gut im Kombinationsspiel eingebunden..Es war ein zwar kurzer, aber positiver Beginn seiner zweiten Bayernkarriere, der gerade Wagners Fähigkeiten im “Spiel nach Führung nach Hause bringen” bewies.

    Ribery hat mich mittlerweile auch auf seine Seite (zurück) gebracht. Gegen eine Vertragsverlängerung (zu angepassten Bezügen) spricht doch eigentlich nichts mehr. Selbst mit heute noch 75% des Peak-Riberys ist er auf Bundesliganiveau noch ein fähiger Spieler. Dazu lebt er den FCB und das miasanmia wie kein Zweiter und ist in der Mannschaft ein wichtiges Bindeglied.

    Einen passenden Ersatz sehe ich im WM Sommer auch nicht in unserer Reichweite. Selbst Spieler wie Bailey werden nicht unter 100 Millionen, und Marketing-Goldgrube Pulisic nicht unter 150 Millionen wechseln, da die Premier League mitbietet.

    So unspannend es auch klingt, mit Lewy/Wagner, Coman/Gnabry, Robben/Ribery und James/Müller sind wir gut aufgestellt. Und so könnte man OBM auch aufbauen, und Ribery mittelfristig intern ersetzen.

  5. FR7

    Ich muss dem Autor deutlich widersprechen. Wagner hat der gesamten Mannschaft sehr gut getan, gerade als er sich in den letzten fünf Minuten fast nur damit beschäftigt hat Leverkusens Spielaufbau zu zerstören. Seine Physis ist Gold wert.

    Unabhängig davon ob Goretzka nun endlich ablösefrei verpflichtet wird oder nicht hat James seinen Stammplatz mittlerweile sicher. Thiago (sofern fit) ist auch gesetzt. Der neue Trainer hätte für eine(!) Position vier klasse Spieler in Form von Vidal, Martinez, Rudy und Tolisso. Ein wahres Luxusproblem auf das ich gespannt wird wie es nächste Saison gelöst werden wird. Man stelle sich vor wir hätten solch eine Qual der Wahl in der Offensive…

    Lasst uns nicht vergessen, dass heute ganze fünf(!) Stammspieler gefehlt haben. Wir haben unterm Strich ohne Neuer, Hummels, Kimmich, Thiago und Lewandowski absolut souverän gewonnen, trotz kleinerer Schwächephasen. Die sind im ersten Spiel der Rückrunde noch verzeihbar.

    Ribéry enttäuscht mich mittlerweile immer ein Stück mehr je mehr Einsatzminuten er sammelt. Ich liebe den Typen, eine lebende Legende unseres Klubs. Hat aber – so schwer mir das fällt – in der Startelf gegen starke Teams nichts mehr zu suchen. Er gewinnt keine Laufduelle mehr, seine Dribblings sind immer die gleichen und funktionieren nur selten und die auf seiner langen Erfahrung basierenden Spielintelligenz kommt auf den Außen kaum zum Vorschein. Es ist so langsam an der Zeit dem guten Franck Adièu zu sagen und ihm für alles zu danken. Danach sollten wir keine Zeit verlieren und ENDLICH damit beginnen den Umbruch kompromisslos durchzuziehen und Coman die Rückennummer 7 zu geben und ihm genauso wie bei Kimmich öffentlich eine Stammplatz-Garantie auszusprechen. Uns ist denke ich gar nicht bewusst, dass wenn Coman solche Leistungen in Dortmund oder Monaco bringen würde, er kurz darauf für über 100 Millionen verkauft werden würde. Die meisten von uns würden dann sagen: “Man wieso haben wir den nicht selbst früher gescoutet, jetzt ist er unbezahlbar.” Coman steht einem Dembele oder Mbappe in kaum etwas nach. Er braucht Vertrauen und Spielzeit, der Rest entwickelt sich. Der Umbruch muss endlich vollzogen werden, ohne sentimentales Schwelgen in Erinnerungen von 2007-2014.

    1. Christopher

      Ich muss dem Autor deutlich widersprechen. Wagner hat der gesamten Mannschaft sehr gut getan, gerade als er sich in den letzten fünf Minuten fast nur damit beschäftigt hat Leverkusens Spielaufbau zu zerstören. Seine Physis ist Gold wert.

      “Kein Faktor” war eher darauf bezogen, dass er eben nicht in der Startelf stand. Das er am Ende half, den Sieg mit über die Zeit zu retten, lag wie bereits erwähnt an der tieferen Positionierung von Müller und natürlich auch an der Robustheit, die Wagner ins Spiel brachte.

    2. Tipic

      Neuer
      Kimmich – Boateng – Hummels – Alaba
      Thiago
      James – Goretzka
      Robben/Müller – Lewandowski – Coman

    3. Tipic

      Ein Mittelfeld mit Thiago, James und Goretzka könnte sich jedenfalls sehen lassen!

      1. Eva Etheber

        Warum haben die Goretzka jetzt schon gehohlt ist denn schon sicher das Robben und Ribery in Ruhestand gehen?

      2. Tipic

        Eva, das ist nur eine MÖGLICHKEIT: So könnten wir gegebenenfalls nächste Saison in Bestbesetzung auflaufen.

      3. Eva Etheber

        Als ist der Wechsel sicher?

      4. Ibiza

        wie wir in Bayern gerne sagen: Sicher ist nur das Amen in der Kirche ;-)

        zur Frage: Glaub Bild und Kicker warens, die das vor so 2 Wochen als “sicher” vermeldet haben. Transfergerüchte hört man natürlich viele im Laufe einer Saison und es ist auch viel Mist dabei, aber wenn diese beiden Marktführer im Fußball-Printbereich sich so aus dem Fenster lehnen, würde ich mal schwer davon ausgehen, dass es schon zumindest so irgendwo zwischen 90% und 99% sicher ist…

  6. Michael

    Lange Bälle von Ulreich – ich habe das immer auf sein gegenüber Neuer mangelhaftes fußballerisches Talent geschoben. Aber heute fiel mir erstmals so richtig auf, dass sich die Verteidiger nach Rückpass auf Ulreich bei hohem Pressing des Gegners einfach nicht richtig positionieren, um den Ball wieder zu erhalten und kontrolliert rausspielen zu können. Der Unterschied zwischen Lahm und Rafinha ist hier natürlich eklatant.
    Dieses Ballrausschlagen wird mir auf ewig ein Rätsel bleiben, ebenso wie das Nicht-Freilaufen bei Einwürfen.
    Endlich mal Bundesliga im Free-TV und dann so ein Kopfball-hohes-Bein-Ich-komm-gerade-noch-an-den-Ball-Gegurke. Schade. Naja, immerhin ist ein Sieg in Leverkusen nicht zu verachten.

  7. Jo

    Ok, das war dann also schon mal eines der schwierigsten Spiele der Rückrunde. Auswärts haben wir nur noch RBL aus den ersten Acht.
    In Anbetracht dessen wäre auch schon ein Unentschieden kein Beinbruch gewesen. Dann dort mit zwei Toren und über größere Strecken recht souverän zu gewinnen? Gar nicht mal so übel!
    Wäre nicht dieses komische Pingpong-Tor aus dem Nichts gefallen hätte Bayer gar keinen Mucks mehr gemacht.

    Da hätte zwar einiges etwas eleganter aussehen können, aber was soll es. Wir stehen ja gerade erst am Anfang der RR, da ist es vielleicht gar nicht so schlecht noch etwas Luft noch oben zu haben.

  8. Thomas

    Ich bin zufrieden. Gute Chancenverwertung und James war Spieler des Spiels: 1 Tor, 1 Vorlage, viele raumgreifende Pässe und laufstärkster Spieler.
    Übrigens, wer Ribery vorhält, daß es weniger wird (trotz Tor), der sollte auch erwähnen, daß von Robben sehr wenig kam.

    1. Christopher

      Übrigens, wer Ribery vorhält, daß es weniger wird (trotz Tor), der sollte auch erwähnen, daß von Robben sehr wenig kam.

      Absolut. Er hatte aber schon ein paar Spiele in der der Saison, wo es besser klappte. Zum Beispiel in Dortmund. Nichtsdestotrotz muss man auch seine Leistungen kritisch analysieren.

      1. Ju

        Es besteht aber durchaus der Unterschied, dass Robben nach wie vor kaum einen Ball verliert, während Ribery sich immer wieder festläuft. Ich wundere mich sowieso, dass der Stabilitäts-Freund Jupp da nicht lieber Coman bringt.

  9. Eva Etheber

    3:1 Sieg richtig getippt ☺

  10. Rainer

    Der erste Sieg in der BL seit Jahren in Leverkusen. Drei Auswärtstore, wo seit langem keins gefallen ist. Das erste Spiel nach der Winterpause. Ok das passt. Die verbesserte Ordnung im Devensivverhalten zusammen mit einem tollen Kampfgeist und hohen Einsatzwillen haben den Ausschlag für den Sieg gegeben. Mit Neuer und Hummels und Thiago sollte der Spielaufbau aus der eigenen Hälfte auch um Längen besser werden. Es fehlt z.Z. einfach noch der Spielrythmus und die Sicherheit im Kombinationsspiel nach vorne. Das sollte sich in den nächsten Wochen verbessern. Mit Lewandowski kommt zudem ein kompletter Spieler im Zentrum zurück. Ribéry (einer meiner Lieblingsspieler der Vergangenheit) fehlt leider die Explosivität im eins gg. eins. Hier muss gehandelt werden. Ich wünsche mir einen Spieler, der in seinen Anlagen Coman(Alter, Speed Dribbelstärke) gleicht. Ribéry sollte jedoch mit einer Jokerrolle bedacht werden.(wenn er einverstanden ist)

    1. Christopher

      Ribéry sollte jedoch mit einer Jokerrolle bedacht werden

      In einer Art Mentoren-/Veteranenrolle wie in der NBA wäre er sicherlich interessant. Aber wie erwähnt – es muss vom Spieler selbst kommen.

  11. Rainer

    Das wäre optimal für beide Seiten. Und für so einen verdienten Spieler absolut gerechtfertigt. (Zudem könnte Ribéry ab der 70 min gg. etwas müdere Gegner immer noch für Furore sorgen)

  12. Ralph

    Zwei Dinge, die mir im TV aufgefallen sind:

    1. Die aus einem Bayer-Labor geflüchtete Maus. Refugee Mice Welcome!

    2. Die Jungs, die mit ihren Schuhen telefonierten.

    1. Eva Etheber

      Was meinst du damit kannst du das genauer erläutern ?

      1. M1900

        @Ralph, Punkt 2 ist mir auch aufgefallen :D

      2. Thomas

        Das ZDF zeigte in Großaufnahme eine Maus auf dem Rasen, vermutlich in der Nähe der Eckfahne.

      3. Eva Etheber

        Süß

  13. Osrig

    Ein Spiel, mit dem ich vom Ergebnis her gesehen sehr zufrieden bin.
    Spielerisch gibt es jedoch noch Einiges zu verbessern! Insbesondere, wie schon mehrfach hier angemerkt, das kontrollierte Herausspielen aus der Abwehr trotz hochstehendem und früh pressendem Gegner. Zwar wirkt es nicht mehr so hektisch, wie noch letzte Saison, aber mir schienen Rafi, Boateng und Süle noch zu sehr beeindruckt von den heranstürmenden Gegnern. “Kontrolliert” möchte ich das noch nicht nennen. Dafür fehlt mir in zu vielen Situationen eine kluge Positionierung der Abwehrspieler und die Geschwindigkeit in den Abspielen aus der Abwehr. Immerhin hat Jerome ein oder zwei mal seine präzisen “Laserpässe” auspacken können, von denen ich gern noch mehr sehen möchte. Nichts desto weniger sehe ich hier noch viel Verbesserungspotential.

    Genauso wie in der grundsätzlichen Bereitschaft zu rascher Bewegung und Pässen. Gut, sie haben gegen gehalten gegen die rustikale Gangart der Leverkusener, die sich meiner Meinung nach auch über einen frühen Platzverweis nicht hätten beschweren dürfen, – aber da der Ball immer schneller ist, als der Spieler, hätte man sich durch schnelles Pass-Spiel den Zweikämpfen entziehen und dadurch mehr Tempo ins eigene Spiel bringen können.
    Natürlich ist es ausgesprochen schwierig, dieses schnelle Pass-Spiel zu kreieren, wenn der Gegner mit seiner Feldtruppe mannorientiertes Pressing betreibt und sich dabei mit vier oder fünf Spieler “wie die wilde Sau” auf unsere Ballführenden stürzt, doch scheint mir “one-touch” die einzige erfolgversprechende Lösung zu sein, um dieses destruktive Spiel zu umgehen und es sich nicht aufzwingen zu lassen. Denn dann sind wir als spielerisch stärkere Mannschaft im Nachteil, wenn wir uns auf die Holzhackertaktik einlassen. Leider ist das die momentane Entwicklung in der Liga und wohl auch international, dass lieber zerstört als das eigene Spiel strukturiert aufgebaut wird – doch das ist an anderer Stelle ja schon bemängelt und diskutiert worden.
    Jedenfalls sehe ich bei unserem Team auch da noch viel Entwicklungspotential, wenn es gilt, Gegnerpressing zu umspielen und das eigene Spiel in die Spitze zu optimieren.
    Aber: Wir sind ja noch am Anfang der Rückrunde, da kann noch nicht alles rund laufen, Heynckes sieht ja auch die Schwächen und wird daran mit den Jungs arbeiten.

    Zu den Spielern: Mir hat auch James außerordentlich gut gefallen, ich verstehe nicht, warum der Junge in den Bewertungen der Zeitungen so schlecht wegkommt: Vorlage zum 2:0 durch einen klugen, Raum öffnenden Pass, das 3:1 durch einen traumhaften Freistoß selbst erzielt, dazu einige feine Pässe in die Spitze, die leider nicht verarbeitet werden konnten, einige eigene, etwas unglückliche verlaufene Abschlüsse! Was gibt es da zu meckern? Dazu, was nicht zu unterschätzen ist, zeigt James eine hohe Laufleistung, arbeitet defensiv gut mit und holt sich den Ball auch mal selbst von der Abwehr ab, um ihn dann klug zu verteilen. Unser Kolumbianer ist für mich einer der besten Spieler, die wir haben, wenn er diese Leistung konstant abrufen kann, gehört er für mich mit zur Weltspitze und kann den Ausschlag geben, wenn es um die ganz großen Triumphe geht.
    Martinez ist mit seiner unermüdlichen Abwehrarbeit, der herausragenden Fähigkeit, Bälle in ihrer Flugbahn vorauszuahnen, sie zu “antizipieren” und seiner Gefährlichkeit bei Standards eine der tragenden Säulen unserer Mannschaft, und hat gestern seine Bedeutung für unseren FCB einmal mehr unterstrichen. Wären ihm nicht einige Abspielfehler unterlaufen, die durchaus Folgen hätten haben können, so wäre er gestern für mich ebenfalls Weltklasse gewesen, obwohl ich dieses Superlativ eigentlich lieber zurückhaltend einsetze.
    Rafi fand ich auffällig, seine Probleme gehen schnelle und bewegliche Gegner wurden deutlich sichtbar, allerdings auch sein Kampfeswille, die Bereitschaft, keinen Meter verloren zu geben und am Gegner dranzubleiben. Letztlich eine gute Leistung von Rafi, da über seine Seite trotz seiner Tempodefizite kaum Gefahr ausging. Das Gegentor fiel ja über die andere Seite und war das Ergebnis einer in diesem Zeitraum eher lässigen Einstellung von Abwehr und Mittelfeld.

    Zu Ribery und Robben nur soviel: Beide sind Spieler, die noch immer den Unterschied ausmachen können! Sie haben einen riesigen Erfahrungsschatz und eine individuelle Klasse, die sie auch nicht verlernen können. Ob sie deswegen in die Startelf gehören, darüber kann man diskutieren, mit Blick auf die nächste Saison werden beide der Mannschaft in einer Jokerrolle mehr helfen können. Sie aber aus Altergründen “vom Hof jagen” zu wollen, empfinde ich als nicht nachvollziehbare Haltung, die geradezu das Gegenteil von “Mir san mir” ist, wie ich es verstehe!
    Sowohl Ribery, als auch – und vielleicht noch mehr – Robben sind Vorbilder an Disziplin und Leistungswillen, was gerade auch im Training mit jüngeren und unerfahreneren Spielern meiner Meinung nach höchste Bedeutung hat. Sie können, wie schon erwähnt, in einem Spiel noch immer den Unterschied ausmachen, und gehören daher selbst im fußballerischen Methusalem-Alter ins Team. Mehr noch: Es ist ein klares Signal an die Konkurrenz innerhalb der Liga, wie auch innerhalb Europas, dass wir verdiente Spieler eben NICHT einfach an die Luft setzen, sondern ihre über viele Spielzeiten gezeigte Spitzenleistung für unseren FCB anerkennen und wertschätzen – durch neue Verträge, und idealer Weise durch eine zunehmende Einbindung in Aufgaben abseits des Platzes.

    1. Stern des Südens

      Super Analyse, unterschreibe ich.

      1. Osrig

        Danke! :-)

    2. wipf1953

      Die Erfahrung zeigt, dass die Verantwortlichen (das sind die in diesem blog oft in einem Atemzug genannten Hoeness und Rummenigge) beim Thema “Vertrasverlängerung von Vereinslegenden” völlig emotionsfrei und nüchtern agieren (das tat der Verein bei ihnen beiden ja auch – Hoeness sollte in seinem letzten Profijahr zum HSV gehen und landete in Nürnberg, Rummenigge wurde, als er seinen Zenit überschritten hatte, nach Italien verkauft). Im Jahre 2001 hat Bayern, gerade CL-Sieger geworden, den Vertrag mit Effenberg nicht erneut verlängert. Zwei Jahre später hat man Giovane Elber einen unterkühlten Abschied bereitet. Selbst die Vereinsikone Schweinsteiger wurde, da verletzungsgeplagt, weggegeben. Lahm hat den Spieß umgedreht und seine Karriere beendet, als Bayern nochmal verlängern wollte (Hoeness wollte das jedenfalls, bei Rummenigge weiß man das nicht so genau). Bei Alonso könnte es ähnlich wie bei Lahm gewesen sein.

      Ich habe unseren König Franck genau so gesehen wie es im Artikel beschrieben wurde – fast immer ohne Fortune, fast in jeder Szene konnte man sehen, dass er inzwischen über seinen Zenith hinaus ist, aber der eine Konter war halt genial. Nur: Bei diesem Konter hatte Franck bereits sein Höchsttempo erreicht, bevor er den Ball bekam, und er hatte unermesslichen Raum. Untypisch, so schnell wird das nicht wieder der Fall sein,

      Franck Ribery sollte seine jetzigen Erfolge als Geschenk sehen, so wie Schweinsteiger sein WM-Finale als Geschenk hätte sehen sollen. Besser wird es nicht mehr werden, sondern nur noch schlechter.

      Bei Robben will ich mir kein Urteil anmaßen. Er war erkennbar nicht in Topform – trotzdem stand er in der Startformation. An sich ein erneuter Ritterschlag.

      ______________

      Themawechsel: Was den Brandt für den FCB qualifizieren soll, konnte ich gestern nicht erkennen.

      1. Ju

        @Wipf
        Ohne das jetzt für der Weisheit letzten Schluss verkaufen zu wollen: Hier wird die Frage, was Brandt in eine Mannschaft einbringen kann, recht ausführlich behandelt. https://spielverlagerung.de/2017/12/18/tuerchen-18-julian-brandt/

      2. Jörg

        Brandt schafft es, schwierige Dinge einfach aussehen zu lassen. Sein Pass auf Bailey gleich zu Beginn war purer Zucker. Bailey vertendelt den Ball, statt das 1-0 zu machen.

        Ansonsten war das natürlich kein großartiges Spiel von ihm, auch richtig.

      3. Osrig

        “…Rummenigge wurde, als er seinen Zenit überschritten hatte, nach Italien verkauft…”
        Man kann die Dinge so oder so sehen, und sie sich drehen, wie es einem zu Pass kommt! Ich sehe es so, dass Rummenigge damals auf der Höhe seines Erfolges war und teures Geld nach Italien verkauft werden konnte. Geld, mit dem ein wichtiger Schritt zur finanziellen Gesundung des FCB getan werden konnte!

        Das der Umgang mit verdienten Spielern zur Jahrtausendwende ein anderer gewesen sein mag, ändert aber nichts daran, dass in der heutigen Zeit die Weiterbeschäftigung von Rib und Rob durchaus auch sportlich Sinn macht – ohne dass ich damit behaupten will, dass beide auf ihren Positionen noch die Besten sind, was zumindest für Franck wohl nicht mehr gilt. Nichts desto weniger ist er ein wichtiger Spieler, den es zu halten gilt. Vorausgesetzt, sie erkennen an, dass sie nunmehr öfters eine Joker-Rolle haben werden, als dass sie in der Startformation stehen; und sicherlich dürften beide auch Abstriche beim Gehalt machen müssen. Was für mich bedeutet: Wollen sie noch mal am Ende ihrer Karriere viel Geld verdienen, so sollten beide ihr Glück in Übersee versuchen; wollen sie weiter unserem FCB verbunden bleiben, so sind sie für mich – unter den oben genannten Voraussetzungen – herzlich willkommen.

        Übrigens, was die von dir, @WIPF, genannten Spieler betrifft, so weiß niemand von uns, wie damals die Gespräche verlaufen sind. Möglicherweise haben sie exorbitante Gehaltsforderungen getätigt, oder andere Vorstellungen gehabt, die nicht zu realisieren waren. Zumindest bei Schweinsteiger meine ich, diesen Aspekt zwischen den Zeilen herausgehört zu haben. Aber genau kann ich es nicht sagen, und so sollten wir zurückhaltend sein, der Vereinsführung unterkühltes, rein geschäftlich denkendes Verhalten zu unterstellen, wo dieses Verhalten doch gerade hinsichtlich des Anspruchs, einen Weg jenseits der “Hire-and-Fire” Mentalität zu gehen, von besonderer Bedeutung ist.
        Was übrigens nicht bedeutet, dass ausschließlich Kuschelkurs sinnvoll ist – Carlo ist das beste Beispiel dafür!^^

      4. Mehmet68

        Bei Rummenigge stimmts nicht, der war mit gerade 26 ein Mega-Transfer um unsere maroden Kassen(!) zu sanieren. Sonst d’accord.

      5. wipf1953

        Rummenigge ist 1955 geboren und wechselte 1984 zu Inter Mailand. Er war zum Zeitpunkt des Transfers 28 1/2 ..

        Rummenigge hat bei Inter Mailand nicht mehr diese Wirkung erzielen können wie zuvor bei Bayern (im Sturm war er eher die Nr. 2, hinter Sandro Altobelli). Das ist jetzt natürlich ein Henne- Ei Problem, ob erst der Zenit kam und dann Inter Mailand, oder ob er “auf” seinem Zenit war. Ist auch egal, mir ging es darum zu zeigen, dass Bayern solche Themen sehr unterkühlt angeht (auch den absoluten Überspieler der Nullerjahre, Bixente Lizarazu, ließ man zu Olympic Marseilles gehen, um ihn dann aber nach sechs Monaten zurückzuholen).

        Versteht mich bitte keiner falsch – ich würde mich auch sehr freuen, wenn Franck nach seiner aktiven Zeit weiter eine Rolle bei Bayern spielt (und zwar nicht nur als Busfahrer). Aber jetzt muss eine rationale Entscheidung getroffen werden. Und wenn Franck noch ein Jährchen in den wärmeren Gegenden des Globus kickt, dort wo Bayern immer das “beliebte” Wintertrainingslager abhält, ist das wahrscheinlich für alle Beteiligten klüger. Allerdings will Ribery vielleicht gar nicht dorthin, er hat ja auch Familie mit Kindern ..

      6. wipf1953

        @JU, danke für den link!

      7. Marco05

        #Brandt
        das kann man ehrlich gesagt schon seit über einem Jahr nicht erkennen.

        Ich kann immer noch nicht nachvollziehen, wie einer der bei Leverkusen nicht zum unbedingten Stammpersonal gehört und in den Spielen die er dann spielt nur ganz selten mal einen Akzent setzt, den FCB weiterbrigen soll. Und wir sind nachweislich noch 1-2 Klassen höher anzusiedeln als die Werkself. Da er weder schnell noch dribbelstark ist haben wir außerdem bereits so einen Spielertyp, nur in ziemlich gut: James.

        Würde mich wundern, wenn Brandt wirklich noch ein Thema wäre. Man sollte lieber den Deal mit Goretzka unter Dach und Fach bringen.

  14. Rainer

    @Ju
    Sehr gute Beschreibung der Fähigkeiten und Vorzüge von Brandt. Danke. Sollte die Ablösesumme stimmen, kann man mit dieser Verpflichtung in Zeiten des Transferwahnsinns gar nichts falsch machen.

    1. chicago_bastard

      Wenn das was in diesem Artikel stünde korrekt wäre. Dummerweise kann man so einen unfassbaren Schwachsinn wie “Man nehme allein seine Ballmitnahme: Es gibt vielleicht keinen Spieler in der Fußballgeschichte, der so viel Effekt, so viel Gefahr mit dem ersten Kontakt erzeugen konnte.” (der schreibt da tatsächlich über Julian Brandt!) eigentlich nur als Satire einordnen. Oder als Bankrotterklärung für eine einstmals tatsächlich gute Fußballseite, die inzwischen komplett den Bezug zur Realität verloren hat.

      Brandt ist Durchschnitt und wird nie das Niveau von Robben oder Ribery erreichen. Da können sich gelangweilte Nerds noch so viele Sinnlos-Statistiken wie den Goal Impact ausdenken. Ich empfehle da lieber sich die Spiele von Brandt anzuschauen und die sehen eigentlich in der Mehrzahl so aus wie am Freitag. “Beste Ballmitnahme aller Zeiten” und “in Zukunft so effektiv wie Messi” my ass…

  15. cj

    Riberys Zeit läuft ab. Ein weiteres Jahr Ehrenrunde bringt weder ihm noch dem Verein etwas und sorgt nur für Unruhe (er ist einfach kein Mertesacker-Typ). Besser er zaubert noch eins, zwei Jahre in einer der Altstarligen. Das Problem ist Robben: bei ihm würde ein weiteres Jahr Sinn machen, weil er auf rechts doch ein anderes Element ins Spiel bringt als Müller oder James und auch weniger Bälle verliert. Mit Robben verlängern und mit Ribery nicht gäbe aber mächtig Knatsch und geht in der laufenden Saison eigentlich nicht. Alles hängt natürlich auch der Frage weiterer Neuzugänge.

    1. Kurt

      Am besten wäre es, wir gewinnen das Triple und sowohl Robben, als auch Ribery sehen dies dann als die Krönung ihrer (Bayern)-Karriere an und werden gebührend verabschiedet.

      Wenn es nach mir ginge, würden die beiden bis 40 bei uns spielen, aber irgendwann muss es auch einfach Raum für Neues geben. Als Topverein kann man sich nicht allzuviel Sentimentalitäten leisten.

      Das würde aber auch eine entsprechende Würdigung der Spieler verlangen. So ein Abgang wie bei Schweini will ich für Ribery und Robben nicht sehen.

  16. AM

    Ribery als Einwechselspieler wäre top. Ich glaube nur, dass Ribery nicht genügt und er es nicht akzeptiert. So steht es ja auch im Artikel. Robben weiß vermutlich noch nicht, ob er das akzeptieren will. Denn es bedeutet ja, 100 Prozent im Training zu geben für viel Zeit auf der Bank.

  17. cj

    Noch ein Kommentar off-topic: Über den Eiertanz in der Trainersuche kann ich nur den Kopf schütteln. Da hat man das grosse Glück durch Heynckes Freundschaftsdienst Zeit zu gewinnen und verplempert diese jetzt, indem man in Kindergartenmanier einem 72-jährigen Vollprofi zu etwas überreden möchte, was dieser ganz offensichtlich nicht will. Mich wundert nur, dass Heynckes nicht endlich mal intern richtig auf den Tisch haut, um dieses weinerliche Rumbetteln in der Öffentlichkeit zu beenden. Oder irre ich mich total im Jupp und er fühlt sich davon geschmeichelt? So oder so, drei gestandene Herren im Rentenalter sollten doch in der Lage sein zu einem entgültigen Entschluss zu kommen und diesen dann auch gemeinsam zu kommunizieren.

    1. Kurt

      Bin mir ziemlich sicher, dass Tuchel schon seit geraumer Zeit feststeht.

      1. cj

        Warum sollten dann Hoeness und Rummenigge immer wieder einen möglichen Heynckes-Verbleib thematisieren? Dadurch wird doch nur die Position des Nachfolgers geschwächt.

      2. Holdor

        Yep! Die Tinte ist bereits seit Monaten trocken.

    2. Ju

      @Kurt
      Dein Wort in Gottes Ohr. Wenn ich nachts schlecht träume, sehe ich nämlich schon einen genervten Tuchel in England unterschreiben und (es muss ja nun offensichtlich ein Deutscher werden) die einfachste Lösung an der Seitenlinie (Achtung, Wortspiel) ‘herumtigern’. Aber da das am NLZ ja offensichtlich sowieso nur ein Halbtagsjob ist, wird der das schon schaukeln, bis der Nagelsmann 2019 endlich Zeit hat. ;)

    3. Marco05

      Komplett richtig. Dieses Hofieren von Jupp obwohl der schon lange und immer wieder (mittlerweile hat er die Schnauze voll was nachvollziehbar ist) ist immens peinlich und vor allem respektlos ggü. Heynckes.

      Die tun ja so, als wüsste er nicht was er (wirklich) will und ein paar warme Worte würde ihn umstimmen. Die schaffen es noch, dass aus einem Freundschaftsdienst was wird, aus dem Heynckes irgendwann verärgert rausgeht, weil die ihn nicht ernst nehmen.

      Also wenn das nicht alles Taktik ist, um die Meute von Tuchel, Nagelsmann oder sonstwem abzulenken, dann ist das wirklich erbärmlich.

      1. Marco05

        *gesagt hat, dass er nicht will – fehlt da…

  18. Ludwig

    Unseren Vorsprung ist sofort höher geworden… Komisch, und unglaublich…

    In sehr vielen Medien kann man in DEU lesen (auch in einigen bei uns in Ungarn), ob was wird mit Don Jupp, Robbéry, Vidal, Ulreich, etc.

    Ich würde sehr froh sein, falls ich auch HIER eine schonungslose Analyse von der Redaktion alle über diese Themen lesen könnte! ;)

  19. rotweiss

    …das hat schon was grotesk-peinliches, wie die bosse ihren “freund” totquatschen, bis er endlich zusagt, auch nächstes jahr noch auf der fcb-trainerbank zu sitzen. wenn Jupp wirklich so ein guter freund ist, dann gesteht ihm doch zu, dass er nach dieser saison genug hat und lasst ihn in allen erdenklichen ehren ziehen. fällt euch nix besseres ein? es muss doch nicht unbedingt ein 72jähriger wöchentlich bearbeitet werden. würdelos…

    passt alles gut ins muster einer schrecklich phantasielosen, reaktionären und mutlosen handlungsweise der vereinsspitze. und dennoch spielt die Mannschaft einen ansehnlichen, kontrollierten und erfolgreichen Fußball. gottseidank! wie man die demonstration spielerischer Überlegenheit gegen Leverkusener, die 15 Minuten nach allem getreten haben, was sich bewegte und 5 Minuten ein halbes aufbäumen zustandebrachten, als “antifußball” diffamieren kann, bleibt mir schleierhaft. ebenso übrigens, was julian brandt zu einem bayernspieler befähigen sollte?

  20. Mehmet68

    Vieles, was hier geschrieben wird, hätte einen eigenen Artikel bzw. Blog verdient:

    Offensichtlich fällt es unserer Vereinsführung extrem schwer, sich in der schönen neuen Fußballwelt mit Transferwahnsinn, aggressivstem Scouting schon in Nachwuchsbereich, Abwerbungenen auch von Personal außerhalb des Kaders… zu orientieren.

    Das ist insoweit verständlich, als man ja weder die Summen ausgeben kann und will, die Man City oder PSG stemmt und andererseits nicht zum Ausbildungsverein wie der BVB und neuerdings Hoffenheim verkommen möchte.

    Wie gesagt, soweit verständlich. Schwer nachvollziehbar finde ich dabei nur die beharrliche Retro-Orientierung, wirkt fast wie eine Wagenburg-Mentalität. Vermutlich würde man nach Heynckes am liebsten wieder Hitzfeld verpflichten. Bei aller Sympatie für Don Jupp wirkt die Vereinsführung unentschlossen bis mutlos.

    Das Garen im eigenen Saft sehe ich nach dem Abgang von Sammer und Reschke als das Hauptproblem.

  21. Rainer

    Ich habe gerade gelesen, das der BVB Batra evt. abgibt. Es wird in der Presse Vieles glorifiziert , was die Entwicklung und das Scouting von jungen Spielern in Dortmund betrifft. 2016 wurden Merino, Mor, Batra, Guerreiro und Dembélé verpflichtet. Allesamt wurden x-mal als super Talente gepriesen. Falls Batra noch geht, bleibt nur Guerreiro in Dortmund. Wo ist hier denn die Entwicklung der Talente geblieben? Dembélé wurde in der kurzen Zeit beim BVB ins Rampenlicht (Champions League) gestellt und dann,Glünckwunsch tolles Geschäft, verkauft. Auch die 2016 getätigten Transfers von Schürrle und Rhode sind m.M.n. Flopps. Götze spielt wieder besser, aber auch nicht so gut, das er in München Stammspieler wäre. Im Gegensatz dazu sind die Transfers in unseres Vereins doch ganz gut. Es ärgert mich ein wenig, das der BVB in vielen Dingen von der Presse einfach besser dargestellt wird als unser Verein. Manchmal frage ich mich ob das an der Öffentlichkeitsarbeit von Vereinsseite liegt, oder ob eine generelle Antipathie bestimmter Medien dahintersteckt. Glückwunsch an den Vorstand zum neuen Leiter der Scouting Abteilung. Scheint ein kompetenter Mann zu sein.

  22. […] machen Mannschaften den Münchnern das Leben schwer, doch wenn Leistungen wie die gegen Bremen oder in Leverkusen mittlerweile reichen, um letztendlich sogar relativ souverän zu gewinnen, dann läuft vieles […]

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