Vorschau: FC Bayern München – VfB Stuttgart

Justin Trenner 25.01.2019

In München ist man dieser Tage etwas uneinig darüber, ob es bereits an der Zeit ist, Kampfansagen nach Dortmund zu schicken, oder ob der Fokus auf der eigenen Leistung liegen sollte. So äußerte Goretzka direkt nach dem 3:1-Erfolg in Sinsheim, dass ihn der Tabellenführer im Moment gar nicht interessieren würde. Niko Kovač hingegen fand sehr deutliche Worte. “Wir sind bereit für die Jagd”, ließ er die versammelten Journalisten ungefragt wissen.

Die Wahrheit wird wie so oft in der Mitte liegen. Dass die Spieler wirklich keinerlei Gedanken an die Tabellensituation verschwenden, ist nur schwer zu glauben. Andererseits ist es mehr als vernünftig, bei sechs Punkten Rückstand erstmal auf sich selbst zu schauen. Mit Stuttgart, Leverkusen, Schalke und Augsburg warten demnächst Mannschaften, die das Potenzial mitbringen, die Bayern zu ärgern. Vor allem dann, wenn die Konzentration nicht auf dem aktuellen Geschehen liegt.

Letztendlich ist es sowieso nicht möglich, die Spiele des BVB aktiv und direkt zu beeinflussen. Zwar kann und muss der Druck indirekt aufrecht erhalten werden, doch das geht nur über die eigene Leistung. Wie am Freitagabend. Doch Favres Dortmunder konnten den ersten Angriff der Münchner erfolgreich abwehren. Es war wieder ein Spiel, das sie in der Vergangenheit sicher verloren hätten. Doch in dieser Saison schaffen sie es, das Geschehen zu ihren Gunsten zu drehen. Wie ein Meister. Am Samstag haben sie gegen Hannover ihrerseits die Chance, vorzulegen und den FC Bayern unter Druck zu setzen.

Eigentlich zwei Pflichtsiege

Gegen Hannover sollte der BVB in der Lage sein, die drei Punkte in Dortmund zu behalten. Ebenso sicher scheint der Sieg der Münchner einen Tag später zu sein. Stuttgart spielte nicht nur eine katastrophale Hinrunde, sondern war überdies auch nicht dazu fähig, gegen Mainz einen wichtigen Schub für das Selbstvertrauen zu holen.

Eine Partie, die über viele Phasen im Chaos versank, konnte der 1. FSV Mainz 05 in den entscheidenden Phasen deutlich besser kontrollieren als Stuttgart. Zwischenzeitlich war das Spiel durch Ballverluste, Mittelfeldüberbrückungen und Slapstickeinlagen der Defensivreihen geprägt. Gut vorgetragene Angriffe gab es eher selten zu sehen, vieles schien zufällig zu passieren. Weinzierl wiederum wirkte fassungslos. Sein Vorhaben, die Mannschaft zu stabilisieren, scheint nicht aufzugehen.

Und so drängt sich die Frage auf, wie das in München zu einem Punktgewinn reichen soll. Umso wichtiger ist andererseits aber der Fokus des FC Bayern. Von Stuttgart wird am Wochenende nichts erwartet. Sie können sich aufs Verteidigen konzentrieren und über Konter auf den Lucky Punch hoffen. Die Gefahr liegt im Spannungsverlust. Nicht selten waren es diese Spiele, die am Ende über die Deutsche Meisterschaft entscheiden. Auch deshalb ist die Konstellation am Wochenende vielleicht spannender, als viele aufgrund der Paarungen glauben wollen.

VfB Stuttgart: Abstände im Mittelfeld

Zumal Stuttgarts Probleme in München eine weniger bedeutende Rolle spielen dürften als in gewöhnlichen Bundesliga-Partien. Schon auf Schalke scheiterte Weinzierl an einer Mittelfeldstruktur, die einen gelungenen Spielaufbau ermöglicht. Bälle gingen früh auf die Außenbahnen oder überbrückten das Mittelfeld direkt.

Auch gegen Mainz wurde wieder deutlich, dass die Abstände zwischen Sechser und den beiden Achtern viel zu groß waren. Es entstand ein Loch, das Mainz gut für sich nutzen konnte. Im Zentrum ging für den VfB vor allem im ersten Durchgang wenig und auf den Flügeln stellte der FSV clevere Pressingfallen.

In der zweiten Halbzeit versuchte der VfB nochmal alles, um den Rückstand zu drehen. 17 zu 2 Torschüsse standen in den letzten 45 Minuten auf dem Konto der Stuttgarter und mit 3,78 zu 1,18 waren sie auch bei Expected Goals deutlich vorn. Trotzdem wirkte kaum etwas strukturiert oder geplant. Der Wille und die Einstellung in allen Ehren, schlussendlich reichte es nicht, um über die Brechstange hinaus Ideen zu entwickeln – wie ein typischer Absteiger. Vielleicht kommt es den Stuttgartern jetzt aber auch entgegen, dass sie in München mal gar nicht das Spiel machen müssen.

Bayerns Probleme

Dort können sie sich voll und ganz auf die Schwächen der Bayern konzentrieren, ohne die eigenen Probleme ständig im Hinterkopf haben zu müssen. Denn so souverän der Auftritt des amtierenden Meisters in Hoffenheim über weite Strecken auch war, so sehr wurden dadurch einige Probleme unter den Tisch gekehrt.

Beispielsweise rückte die zweite Pressinglinie erneut nicht konsequent genug nach. Das fiel oft deshalb nicht ins Gewicht, weil Lewandowski, Müller und Goretzka extrem clevere Laufwege an den Tag legten. Dadurch fand Hoffenheim den Weg in die Zwischenräume nur selten. Mit mehr Mut und einer besseren Form der Einzelspieler hätte die TSG vielleicht mehr erreichen können.

Die fehlende Kompaktheit begleitet den FC Bayern durch die Saison. Gegen Stuttgart ist erneut ein aggressives Gegenpressing zu erwarten. Dann sollten den Passgebern des VfB keine Möglichkeiten eröffnet werden. Darüber hinaus wird es für die Münchner darauf ankommen, mehr Ruhe in das Spiel zu bekommen. Ein offener Schlagabtausch wie zu Beginn der zweiten Halbzeit in Sinsheim käme den Stuttgartern entgegen.

Bayerns Stärken

Schaffen es die Bayern aber, die Ruhe aus den ersten 45 und den letzten 15 Minuten gegen Hoffenheim auf den Rasen der Allianz Arena zu übertragen, sollte es einen ungefährdeten Sieg geben. Vielleicht war die erste Halbzeit die stärkste Leistung der Kovač-Bayern überhaupt. Bayern schlug weniger Flanken und konnte sich durch das Zentrum kombinieren, weil Müller, Lewandowski und Goretzka den Zwischenlinienraum durch ihre Läufe öffneten.

Wurde der Ball dann mal verloren, griff ein gut strukturiertes Gegenpressing, das eine ordentliche Grundlage für die kommenden Wochen bot. Es ginge nun darum, diese Stärken über 90 Minuten zu strecken, sagte Kovač nach dem Rückrundenauftakt. Daran hat er einen großen Anteil. Mit dem 4-2-3-1 hat er eine gute Grundstruktur gefunden, die der Mannschaft entgegen kommt. Doch im Fußball verändern sich Situationen oft in wenigen Minuten. Der Gegner stellt um, ein Sonntagsschuss führt zu einem Gegentor oder ein Moment der Unaufmerksamkeit lässt das Momentum umschlagen.

Genau dann ist es die Aufgabe des Trainers, von außen einzuwirken. Kovač forderte vor der Saison Flexibilität ein, die er selbst nicht vorlebt. Stand jetzt. Deshalb muss auch der Trainer den nächsten Entwicklungsschritt gehen, damit die Bayern ihre Stärken über eine ganze Partie zeigen können. Und dann könnte es schnell dazu kommen, dass der Tabellenführer auch Leon Goretzka sehr bald interessiert.

Das Thesen-Duell

Die Regeln findet ihr hier. Die Zahl für These 3 wurde diesmal von Justin gewählt. Kurzfristige Änderungen sind bis zum Spieltag noch möglich.

Ergebnis des letzten Spieltags: Justin 4,6 : 4,8 Fatbardh

Zwischenstand insgesamt: Justin 68,4 : 63,2 Fatbardh

Justins Tipps

  1. Torschütze: Thomas Müller
  2. Freie These: Ein Tor (egal auf welcher Seite) fällt nach einem Standard.
  3. Über/Unter 2,5: Über!
  4. Aufstellung: Neuer – Kimmich, Süle, Hummels, Alaba – Thiago, Martínez – Goretzka – Müller, Lewandowski, Coman

Fatbardhs Tipps

  1. Torschütze: Serge Gnabry
  2. Freie These: Bayern spielt zu Null.
  3. Über/Unter 2,5: Über
  4. Aufstellung: Neuer – Rafinha, Süle, Hummels, Alaba – Kimmich, Goretzka – Müller – Gnabry, Lewandowski, Coman

»Eier, wir brauchen Eier!«

— Oliver Kahn

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  1. Wenn man einigermaßen an die Leistung der 1. HZ gegen Hoffenheim anknüpfen kann, sollte das kein Problem sein. Ich würde mir mal wieder ein Spiel wünschen, ohne Bruch und/oder Gegentor im Spiel.

    Auch wenn es vermessen klingt: ein lockeres 3 oder 4:0 wäre auch mal wieder schön, um etwas Selbstbewusstsein zu tanken. Seit der Stabiliserung in der Hinrunde hat man oft genug Leistungen der Kategorie “Nicht-Weltklasse-aber-ganz-ok-bis-sehr gut-aber-…” beobachten können. Kann sich jemand an die letzte Partie erinnern, die rund-um-sorglos war? Für das Selbstbewusstsein wäre das m.E. wahnsinnig wichtig.

    Antwortsymbol1 AntwortKommentarantworten schließen
    1. Unter Kovac gab es bisher ein Spiel, das völlig sorgenfrei war: gegen die absolut desolaten Hannoveraner. Ansonsten war es immer mit Sorge um ein Gegentor verbunden, das das Spiel noch wieder kippen könnte.

  2. Das wäre wünschenswert…

    …Genau dann ist es die Aufgabe des Trainers, von außen einzuwirken. Kovač forderte vor der Saison Flexibilität ein, die er selbst nicht vorlebt. Stand jetzt. Deshalb muss auch der Trainer den nächsten Entwicklungsschritt gehen, damit die Bayern ihre Stärken über eine ganze Partie zeigen können…

    Zu Null und wie Beobachter geschrieben hat ein lockeres 3-4:0,
    aber genau das bekommen wir in dieser Saison nicht hin.
    Vielleicht wird es in der Rückrunde besser.

    Antwortsymbol7 AntwortenKommentarantworten schließen
    1. Das wird so schnell nicht geschehen. Kovac ist dafür viel zu schlecht im Lesen eines Spiels. Und er stellt ja fast immer gleich auf. Müller heute wieder auf dem Flügel. Dafür dann auch ohne James. Die Heimspiele waren in dieser Saison immer schwieriger, weil wir noch mehr das Spiel machen müssen. Und das geht halt nicht mehr so gut, seitdem Kovac bei uns ist. Auch weil er Spieler bevorzugt, die defensiv stärker sind als die offensiv stärkere Konkurrenz auf derselben Position. Und dann klappt nach vorne recht wenig. Aber da wir hinten auch nicht konsequent gut stehen, ist das alles ein mieser Kompromiss. Und so wird es heute auch wieder ein Gegentor geben.

      1. Das James nach seiner wiederholten Disziplinlosigkeit nicht mit einem Einsatz in der Startelf belohnt wird, liegt auf der Hand.
        Was wäre das auch für ein Signal an die Mannschaft?

      2. Was ist denn passiert? Habe davon nichts mitbekommen.

      3. Mal wieder zu spät zum Training erschienen.

      4. Ok. So was ist nicht gut.

      5. Ist das eigentlich offiziell, dass James zu spät gekommen ist? Oder ist das Medienspekulation?

      6. @Olorin:
        Eine Pressemitteilung hat der FCB nicht herausgegeben, aber ich traue Trainingsbeobachtern durchaus zu die Uhr zu lesen.

  3. “Bayern schlug weniger Flanken und konnte sich durch das Zentrum kombinieren…”

    Hmm, das klingt so, als hätten unsere Jungs gegen 1899 in der ersten Halbzeit den Ball laufen lassen und sich die Pille nach Belieben zu gespielt! Dem war sicher nicht so, daher halte ich KOMBINIEREN für reichlich übertrieben. Denn ein gepflegtes Kombinationsspiel zeigt unsere Mannschaft noch viel zu wenig!! Es immer noch viel zu viel Hau-ruck und Gerenne nach vorn.
    Ich sehe allerdings gute Ansätze, sowohl auf den Aussenbahnen, als auch hinter der Spitze. Zwar noch sehr ausbaufähig, aber immerhin…!

    Beeindruckend ist in der Tat die Defensivarbeit im Zusammenspiel mit dem Gegenpressing, da der zweite Ball eigentlich fast immer gewonnen und postwendend wieder an den Gegnerstrafraum befördert wird. Diesem Druck wird ein defensiv schwacher und verunsicherter VfB kaum lange aushalten, weshalb ich gegen die Schwaben von einem ungefährdeten und durchaus höherem Sieg ausgehe. Die nötige Spielstärke, um das Gegenpressing unserer Jungs zu umspielen und die noch immer bestehenden Lücken zu nutzen, hat Stuttgart sicherlich nicht. Da werden Leverkusen und Schalke andere Kaliber sein, zumal unser FCB wie oben anklingend meines Erachtens im offensiven Aufbau unverändert ein gutes Pass- und Positionsspiel weitgehend vermissen lässt. An der Einsatzbereitschaft und dem Willen hat es hingegen bislang nicht mehr gemangelt, sodass ich ein Nachlassen nicht befürchte. Deshalb sehe ich dem Spiel gegen den VfB gelassen entgegen.

  4. Es muss doch irgendwas sehr gravierendes zwischen Kovac und James vorgefallen sein. Anders ist das doch nicht zu erklären. Klar ist Müller in den letzten Spielen sehr wertvoll gewesen.
    Wenn aber ein Spieler errungen Fehltritt hatte, dann zitiere ich den ins Büro, stelle ihn ordentlich ins Achtung, zur Not nochmal auf die Tribüne setzen und dann ist es ohne jedes Nachtragen gut!
    Wenn ich als Verein an ihm interessiert bin, muss ich als Uli oder Kalle mit dem Trainer reden, Trainer Autonomie hin oder her. Das kann schlimmsten Falles ja Kapital Vernichtung sein.
    Was aber muss da gewesen sein???

  5. Auftakt nach Maß.

  6. Und wieder ist Müller am Tor entscheidend beteiligt gewesen.

  7. Sorry,aber Goretzka als Stammspieler auf der 10 ist doch ein Witz.
    Kaum Pressung resistent und viele ungenaue Bälle.
    Klar hat er gute Momente in der Offensive,aber anscheinend lassen sich alle davon blenden.
    Schaut Mal genau hin,wieviel schlechte Sachen er macht.

  8. Ohne das frühe Tor wäre es bis hierhin schon wieder eine herbe Enttäuschung. Ballbesitz hauptsächlich in unwichtigen Zonen. Stuttgart kann sich in Ruhe hinten stellen und muss sich kaum bewegen. Alles wie gewohnt in dieser Saison. Und wie üblich geben wir das Spiel nach Führung nach und nach aus der Hand und lassen den Gegner glauben, dass noch etwas geht, obwohl der selbst teilweise haarsträubende Fehler macht.

  9. Mit Ansage.
    Kovac ist völlig unfähig, so etwas zu erkennen. Da MUSS er doch mal intervenieren. Und das obligatorische Gegentor in der Allianz Arena haben wir dann auch gefangen. Ich bin es so leid, immer wieder den gleichen Mist erleben zu müssen, weil auf der Bank eine Niete sitzt.

  10. Yep. Der Verlust der Spielkontrolle in den Minuten 10-25 erinnerte doch sehr stark an die HZ2 in Hoffenheim. Und das gehört ja zur Taktik des Coaches dazu, um Vertikalität zu haben. Bin ich kein Fan von und Stuttgart zeigt warum.

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    1. Dieser Kontrollverlust nach Führung ist ja in dieser Saison schon häufig vorgekommen. Und wenn der Trainer das nicht frühzeitig erkennt, bevor der Gegner daraus Kapital schlagen kann, dann ist er der falsche Mann. Kovac hat einfach nichts bei uns verloren. Sieht man halt seht schön auch heute. Unter Heynckes oder Guardiola hätten wir den Gegner zu Hause mit einer Führung nach 5 Minuten nicht den Hauch einer Chance gelassen. Es fehlt halt die Fähigkeit zum Kombinationsfussball. Es ist alles sehr zufällig. Und eigentlich muss Kovac heute nach 15 Minuten die Devise ausgeben, den Ball laufen zu lassen.

  11. Ich bin entsetzt. Nur noch entsetzt. Anscheinend hat man im Winter nichts trainiert, sondern nur Kondition geboltzt. Zu Hause sind die Spiele weiterhin erbärmlich, weil die Spielidee komplett fehlt bzw mehr als nur falsch ist. Das wird eine verdammt lange Rückrunde. Gut, dass Platz 5 sehr weit weg ist und wir wohl trotz des Grottenkicks auch in der kommenden Saison CL spielen können. Aber das darf so nicht weitergehen nach dem Sommer.

  12. Fußballerisch weiterhin alarmierend, was wir so machen. Vermutlich werden wir uns in der zweiten Halbeit irgendwie zum Sieg mogeln, aber so holt man keine Titel. Im Grunde ist das einzige, was uns von Stuttgart unterscheidet, die höhere individuelle Klasse.

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    1. Zum Sieg mogeln? Wenn es so weitergeht, muss man froh sein, wenn man unentschieden spielt.

    2. Den.Sieg sehe ich noch lange nicht. Stuttgart hatte in der 2. Hälfte der HZ1 die besseren Chancen.

      Was mich neben der schlimmen spielerischen Leistung beunruhigt ist die Langsamkeit. Wir haben den 2. Spieltag nach der Winterpause, keine englische Woche und das Tempo und die Laufbereitschaft wirken so, als ob wir am Ende einer langen Saison stehen und vor drei Tagen ein extrem kräftezehrendes Spiel auf internationalem Parkett hatten – mit zuvor 6 englischen Wochen in Folge.

  13. Mal was Anderes: Was ist bloß aus Sky geworden? Nur noch Werbung für Sportwetten… Und was ist das: Willkommen zur “Deutschen Vermögensberatung Halbzeitanalyse”… Einfach lächerlich! Und kann jemand dieser Moderatorin mal beibringen, wie man richtig atmet und spricht? Es ist nicht zu ertragen.

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    1. Mich nervt vielmehr die miserable Bildqualität. Was daran HD sein soll, erschließt sich mir nicht.

      Auf UHD ist das Bild klasse – aber eigentlich erwarte ich mir diese Qualität schon bei HD.

  14. Stern des Südens Seite 27.01.2019 - 16:40

    Kovac hat mal vor der 75. gewechselt. Alles wird gut …

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    1. Damit hebt er sein In-game-coaching auf ein ganz neues Niveau.

      1. AntwortsymbolStern des Südens Seite 27.01.2019 - 16:49

        Signifikant. Wenn sich das in dieser Geschwindigkeit weiterentwickelt, sind wir 21/22 wieder voll da.

  15. Traumhaft kombiniert. Aber wie war das noch mit dem Ergaunern?

    Und Lewandowski vergibt wie so oft seine erste klare Chance im Spiel.

  16. Alter Verwalter. Und wieder eine dicke Chance für Stuttgart. So langsam.ö ist das alles nur noch damit zu erklären, dass die.Mannschaft mit der Spielidee des Trainers nicht zurechtkommt – nur wann merkt das mal jemand in der Chefetage?

    Derweil vergibt Lewandowski eine weitere dicke Torchance (per Elfmeter).

  17. Und später sagt Kovac dann! Hätten wir den Elfmeter verwandelt wäre alles klar gewesen und eigentlich müssen wir ja nur unsere Chancen nutzen und eigentlich bin ich voll zufrieden mit der Leistung meiner Mannschaft.

    Antwortsymbol2 AntwortenKommentarantworten schließen
    1. Seine Ansprüche sind aber auch niedriger als bei den Trainern der letzten 10 Jahre zuvor bei uns..

    2. Könnte Weinzierl übrigens auch sagen. Hätten wir in HZ1 die Chance zum 2:1 genutzt oder auch die Szene direkt vor dem 11er, dann führen wir Stuttgarter…

  18. Macht wieder ein der Goretzka und hat natürlich jetzt ein Klasse Spiel wieder gemacht.
    War aber eigentlich nur durchschnittlich.

    Antwortsymbol2 AntwortenKommentarantworten schließen
    1. Ich will ihn ja nicht verteidigen, aber wenn der 10er in jedem Spiel ein Tor macht, gibt es auch schlechteres.

    2. Auf der 6 ist er ja schon ganz okay, wenn er Zug nach vorne hat. Aber auf der 10 haben wir Müller und James. Und was James Wert sein kann, haben wir ja in Hoffenheim gesehen (und in der letzten Saison ja sowieso).

  19. Puh. Es bleibt alles mühsam. Insbesondere zu Hause sind die Leistungen – hmmm – schwierig. Es hätte auch anders ausgehen können, wenn uns Neuer und der Pfosten uns nicht jeweils 1x retten. Irgendwie kriegt die Mannschaft selbst nach Führungen keine Ruhe ins Spiel.

  20. So ein Mist, 4-1 gewonnen. Da macht die Meckerei im Forum nur halb so viel Spaß. Wie diese Ansammlung von Blinden, trainiert von einem totalem Stümper nach 19 Spielen 42 Punkte haben kann, unglaublich.

    Antwortsymbol6 AntwortenKommentarantworten schließen
    1. Absolut mysteriös.

    2. Wenn Meckerei im Forum für dich ein Selbstzweck ist tust du mir leid.

      1. Ohne Emoji oder Fußnote ist die Ironie wohl nicht zu erkennen.

    3. Wenn man nur stumpf auf die Punkte guckt, könnte man ja vielleicht ansatzweise zufrieden sein. Aber wer aus 600 Mios Jahrsumsatz nicht mehr rausholt, bleibt eigentlich unter seinen Möglichkeiten. Von der spielerischen Klasse her ist da aber noch viel Luft nach oben – das sehen ja selbst die Spieler in den Interviews so. Also ist es wohl doch nicht nur Meckerei. Davon abgesehen haben wir nicht lauter Blinde im Kader – hat auch niemand hier behauptet. Das mit dem Stümper auf der Bank ist dann schon eher ein Problem. Warum kann die Mannschaft jahrelang spielerisch gut aussehen und jetzt auf einmal nicht mehr? Komischerweise genau seit dem Antritt von Kovac bei uns?

      1. Ansatzweise zufrieden mit 42 Punkten nach 19 Spielen. Respekt. In 9 von 10 Jahren wäre man damit Tabellenführer.
        Das spielerisch Luft nach oben ist steht außer Zweifel. Das ist aber nicht erst seit Saisonbeginn so, seit Peps Abgang ging es spielerisch ständig bergab. Jetzt nur auf Kovac einzudreschen ist ein bisschen primitiv, zumal das Spielermaterial im Vergleich zur Pepzeit drei Klassen schlechter ist.
        Ich halte Kovac auch für keinen guten Trainer, von allem nicht für Bayern. Mit den Fingern auf der Tastatur das Spiel zu verfolgen, um bei jedem Fehlpass loszuledern, ist in meinen Augen aber echt krank.

      2. Die reine Mathematik hilft. Und deshalb will ich Deine Zahlen, lieber Roland Wohlfahrt, um eine Zahl ergänzen: 42 P. aus 19 Partien ergeben durchschnittlich (!) 2,21 P. pro Partie. Ein ordentlicher Wert, aber kein sehr guter!

        Unter Guardiola holte Bayern durchschnittlich 2,52 Punkte pro Partie, wenn ich mich richtig erinnere.

  21. @Thomas: Wohlfarth reicht, dafür aber bitte hinten mit th :-)
    Ja, 2,21 sind ordentlich, was am Ende zu 75,14 Punkten führen würde. Bis 2011 wurde man mit 75 Punkten sehr oft Meister. Erst seit Dortmunds Meisterschaft 2012 mit 81 Punkten und den dann folgenden 6 Meisterschaften der Bayern stieg die Punktezahl des Meisters in andere Dimensionen. Auffallend auch: Mehr als 75 Punkte hatte in den letzten zehn Saisonen nur ein Tabellenzweiter.
    Was sagt uns das?
    1. Guardiolas 91 und 90 Punkte in 2013 und 2014 sind von einem anderen Stern, ich hab diese ausgiebigst genossen, weil ich wusste, dass dies nicht ewig so weiter gehen wird.
    2. Holen wir am Ende mehr als 75 Punkte, haben wir eine gute Saison gespielt, keine Frage. 80 Punkte sollten wir aber holen können.
    3. Reicht dies nicht, weil Dortmund die 42 Punkte der Vorrunde wiederholt, dann müssen wir wohl oder übel gratulieren, dann sind sie verdienter Meister.

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