Vorschau: Borussia Mönchengladbach – FC Bayern München

Justin Trenner 05.12.2019

Borussia Dortmund, RB Leipzig und – natürlich! – der FC Bayern. Das dürften vor der Saison die meist genannten Antworten auf die Frage gewesen sein, wer denn in der Bundesliga-Saison 2019/20 Deutscher Meister wird.

Nach 13 Spieltagen steht nun aber Borussia Mönchengladbach an der Spitze. Ein Punkt trennt sie von Leipzig, auf die Bayern sind es vier Punkte Vorsprung und Dortmund ist bereits fünf Zähler hinter dem Spitzenreiter. Eine Überraschung? Nur bedingt.

Obwohl Dieter Hecking mit den Fohlen keinesfalls unerfolgreich war, ging allen voran Max Eberl den mutigen Schritt des Trainerwechsels. Mit Marco Rose, René Marić und Alexander Zickler gelang es ihm, ein Trio zu verpflichten, das sich bei RB Salzburg in den Fokus vieler Klubs arbeitete. Nicht mal ein halbes Jahr ist nun seit Amtsantritt vergangen und es darf die These aufgestellt werden, dass diese Entscheidung richtig war. Denn Gladbach ist zurzeit eine der interessantesten und unterhaltsamsten Mannschaften Europas.

Ballbesitz? Umschalten? Alles!

Wer vor allem die Karriere von René Marić in den letzten Jahren verfolgte, seine Texte und Tweets las, der dürfte schnell gemerkt haben, dass er sehr angetan von Pep Guardiola ist. Bei seinen bisherigen Stationen ließen sich dementsprechend viele Elemente des Katalanen beobachten, die jedoch an die jeweiligen Mannschaften angepasst wurden.

Ein klares Positionsspiel, hohes Pressing, viel Kurzpassspiel, aber auch einzelne taktische Elemente wie der in Zwischenräume ausweichende Neuner sind beispielsweise jetzt schon in Gladbach zu beobachten. In Ballbesitz prägt eine hohe Diagonalität das Spiel der Mannschaft, die oftmals nur schwer zu verteidigen ist. Gerade die vielen kleinen Läufe der Spieler wirken bereits gut aufeinander abgestimmt. Gemeinsam mit seinem Cheftrainer Marco Rose und dem gesamten Team hat er einen Fußball entwickelt, der nicht nur attraktiv, sondern auch erfolgreich zu sein scheint.

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So auch in dieser Situation nach einem Einwurf. Die Seite wird verlagert und plötzlich zieht sich das Spiel der Gladbacher auf links zusammen. Freiburg schiebt nach, will dort Druck ausüben, doch wegen der vielen und gut positionierten Spieler, aber auch wegen der technischen Qualität der Einzelspieler gelingt es der Borussia, sich zu befreien. Durch das Zusammenziehen der Freiburger entstanden Räume zwischen den Linien, die anschließend stark bespielt werden. Die Spieler der Gladbacher haben stets alle Zonen im Blick und schaffen es durch kluge Läufe (gerade auch Tiefenläufe) solche Spielzüge wie diesen zu kreieren.

Die Borussia hat sich aber in allen Phasen des Fußballspiels verbessert und nicht nur in ihrer Arbeit mit dem Ball. Schnelles Umschalten in alle Richtungen und eine gut organisierte Arbeit gegen den Ball gehören zu den Faktoren, die den aktuellen Erfolg ermöglichen. Gladbach gelingt es gut, die Spielfeldmitte zu kontrollieren und den Gegner auf die Außenbahnen zu lenken, wo anschließend in kurzer Zeit Überzahlsituationen hergestellt werden. Besonders auffällig ist, wie viel handlungsschneller die Spieler im Vergleich zur letzten Saison zu sein scheinen.

Wie könnte Gladbach gegen Bayern spielen?

Die Mannschaft bewegt sich individuell aber auch als Kollektiv sehr klug. Kurze Abstände und viele Spieler in Ballnähe erlauben einerseits das Auflösen von engen Situationen und andererseits ein aggressives und druckvolles Gegenpressing bei Ballverlusten.

Raute(n) gegen die Bayern?

Gegen die Bayern könnte Gladbachs Pressing in etwa so aussehen. Unabhängig davon, ob Rose sich nun auf dem Papier für eine klassische Mittelfeldraute (4-3-1-2) entscheidet oder für das zuletzt gegen Freiburg praktizierte 4-3-3, scheint diese Formation gegen die Bayern die naheliegendste zu sein.

Eine Erkenntnis aus dem Leverkusen-Spiel der Bayern ist, dass sie es gerade in der ersten Halbzeit nicht geschafft haben, die Außenverteidiger zu unterstützen. Deshalb kam es zu Ballverlusten wie vor dem 0:1. Die Idee, das Mittelfeld aus dem Spiel zu nehmen, um ähnliche Situationen wie gegen Leverkusen zu provozieren, könnte in den Köpfen der Gladbacher ebenfalls eine Rolle spielen.

Individuelle und kollektive Klasse

Aus dem 4-3-3 vom vergangenen Woche heraus könnte einer der drei Angreifer etwas abkippen, um die Passwege auf den Sechser zu verhindern oder ihn zwischen die Innenverteidiger zu drücken. Das muss nicht zwingend Sturmspitze Breel Embolo sein, der sich aber ohnehin häufig ausweichend bewegt, also in den Zehner-Raum oder in die Halbräume kippt. So war Patrick Herrmann gegen Freiburg auch mal hinter den Spitzen zu finden. Gladbach rochiert hier viel und wechselt dementsprechend auch die Staffelung sehr flexibel.

Einer der Schlüsselspieler ist im Moment aber fraglos Embolo. Er ist nicht nur wegen seiner ausweichenden Bewegungen, sondern auch wegen seiner Tiefenläufe und ganz besonders wegen seiner Qualität mit dem Rücken zum Tor sehr wichtig für die Mannschaft. Er kann als eine Art Wandspieler ebenso funktionieren wie als Vollstrecker vorn. Hinzu kommt seine Wucht, die Gladbach gegen den Ball hilft. Mit Marcus Thuram, Alassane Pléa, Lars Stindl, Herrmann und eben Embolo ist die Auswahl vorn aber sehr groß.

Die drei tieferen Mittelfeldspieler und insbesondere die Rautenachter wären in der oben dargestellten Variante dafür verantwortlich, Bayerns Achter aus dem Spiel zu nehmen. Gelingt ihnen das so wie in der Grafik, wäre eine Reproduktion des ersten Bailey-Tores denkbar. Der wichtigste Mann im Mittelfeld der Rose-Elf dürfte aber Denis Zakaria sein, der sowohl im Spiel nach vorn, als auch in beiden Umschaltmomenten fast immer entscheidend beteiligt ist. Ihn gilt es aus dem Spiel zu nehmen, will man gegen Gladbach das Mittelfeld besser im Griff haben.

So könnte Bayern antworten

Allerdings besteht in der Raute immer auch das Risiko, dass die Abstände in den Halbräumen nach hinten oder nach vorn zu groß werden und so Räume für den Gegner entstehen. Und das wurde sowohl im 4-3-3 deutlich, wo der Mittelstürmer die Raute mit den drei Mittelfeldspielern bildet, als auch im für die Raute klassischeren 4-3-1-2. Trotzdem ist der Druck enorm, den die Gladbacher entfachen können.

Bayerns Lösungsmöglichkeiten sind vielfältig. Eine stärkere Einbindung von Manuel Neuer, um ein 4-gegen-3 in der Zentrale zu erzeugen, ist ebenso denkbar wie eine generelle Anpassung in der Formation. So könnte Benjamin Pavard bewusst tiefer und zentraler stehen, während Alphonso Davies auf der anderen Seite höher schiebt und sich ein Achter fallen lässt. Eine 3-2-Struktur im Spielaufbau könnte gut zu Gladbachs Grundausrichtung passen. Gerade dann, wenn sie mit einer Raute im Mittelfeld pressen.

Unabhängig davon, wie Gladbachs Formation gegen den Ball letztendlich aussieht, wird es Bayerns Aufgabe sein, sie mit viel Bewegung herauszufordern. Denn eines hat der bisherige Saisonverlauf auch gezeigt: Die neue Spielweise ist wegen kleinerer Fehler in Drucksituationen noch anfällig. In den Top 5 der Liga hat Gladbach die meisten Expected Goals Against1 (20,0 [fbref.com]; 19,87 [understat.com]).

Mehr Geduld, weniger Hektik

Sie haben aber eben nach den Bayern auch die meisten Expected Goals (28,5 [fbref.com]; 32,93 [understat.com]). Und deshalb wird es für die Bayern selbstverständlich wichtig sein, im eigenen Ballbesitz Risiko einzugehen und das Tempo hoch zu halten. Entscheidend ist aber, dass sie kontrolliert bleiben und keine Hektik zulassen. Gerade gegen Leverkusen gab es zu viele Situationen, in denen sie sich vom Gegner zu Vertikalität verleiten ließen, anstatt das Spiel zu beruhigen. Vor beiden Gegentoren wollten die Münchner zu viel und verloren den Ball letztendlich unter unnötigem Druck.

Für “Hansi” Flick wird es deshalb wichtig sein, die Ruhe seiner Mannschaft am Ball, aber auch das Gefühl der Spieler dafür zu stärken, wann eine Tempoerhöhung richtig ist und wann nicht. Gladbach weiß Fehler mindestens genauso hart zu bestrafen wie Leverkusen. In Flicks Gedankenspielen könnte deshalb auch Thiago wieder eine Rolle spielen.

Bayerns Mittelfeld machte es gegen Leverkusen keinesfalls schlecht. Im Gegenteil: Kein einziges Mal haben sie sich den Ball vom Fuß nehmen lassen und gerade Goretzka überzeugte mit klugen Bewegungen und gutem Passspiel. Thiago kann dem Spiel seiner Mannschaft in Bestform aber noch einen Tick mehr geben, wenn es darum geht, ein aggressives Pressing zu bespielen. Er ist unter Druck weniger anfällig für Fehler, kann mit seinen Läufen Räume für Mitspieler öffnen und selbst durch Pässe für Raumgewinne sorgen. Gegen den Ball ist sein Niveau ebenfalls sehr hoch, wenngleich Flicks Argumente für Goretzka und Thomas Müller hier überzeugend sind. Gemeinsam mit Kimmich könnte Thiago für den Trainer aber vielleicht das entscheidende Puzzleteil sein, um Gladbachs Pressing aufzulösen und noch mehr Sicherheit ins Spiel zu kriegen.

Ein Fußballfest für alle

Ob es mit Thiago gegen Leverkusen noch besser gelaufen wäre, bleibt aber eine Mutmaßung. Denn die Bayern haben sehr viel richtig gemacht. Und wenn dieses Spiel schon unterhaltsam war, dürfte das Gastspiel bei der Borussia nochmal mehr versprechen. Zwei Teams, die nicht nur selbst agieren wollen und offensiv denken, sondern auch in der Lage sind, den Gegner ohne Ball zu lenken.

Aber eben auch zwei, die nicht fehlerfrei spielen. Einerseits Gladbach, die nach so kurzer Zeit längst nicht da sein können, wo das Trainerteam sie haben möchte (was ob der Erfolge beeindruckend genug ist) und andererseits die Bayern, die nach einer komplizierten Phase im Herbst ebenfalls einen anderen Fußball spielen als zuvor, aber längst noch nicht ihre beste Leistung abrufen.

Gladbach konnte bisher zwar noch keinen Sieg gegen eine Mannschaft aus den Top 5 holen, doch sie werden der größte Gradmesser sein, den die Bayern bisher hatten. Am Niederrhein fangen die ersten Menschen bereits an, groß zu träumen. Gewinnen sie am Wochenende gegen den Rekordmeister, werden noch ein paar weitere dazu kommen. Der FC Bayern wird wiederum zeigen wollen, dass diese Träume nicht zur Realität werden. Und allein diese Konstellation verspricht ein Fußballfest für alle.

1 Expected Goals ist eine Metrik, die versucht Qualität von Torabschlüssen zu messen, indem sie jedem Abschluss eine Wahrscheinlichkeit zuordnet. Die Modelle funktionieren jeweils unterschiedlich, weshalb es zu starken Abweichungen zwischen ihnen kommen kann. Im Verbund mit anderen Statistiken und dem subjektiven Eindruck können sie aber eine Annäherung an Objektivität ermöglichen.

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Spieltagssieger

Klaus und ThomasK sind Spieltagssieger. Hier die Top 5:

  1. Beltiboy – 169 Punkte (0 Spieltagssiege)
  2. Edlan – 168 Punkte (0 Spieltagssiege)
  3. Isarläufer – 168 Punkte (0 Spieltagssiege)
  4. Dominik – 167 Punkte (0,33 Spieltagssiege)
  5. Olorin – 167 Punkte (0,33 Spieltagssiege)

Lahmsteiger: Platz 59 – 144 Punkte (0 Spieltagssiege)

So läuft es gegen Gladbach …

Es wird ein tolles und packendes Fußballspiel mit Chancen auf beiden Seiten. Die Bayern werden letztendlich, was Expected Goals und Spielanteile angeht, einen leichten Vorteil haben. Gladbach wird sich jedoch sehr gut präsentieren und die Bayern auf sehr hohem Niveau herausfordern. Am Ende steht ein knapper 2:1-Auswärtssieg für die Bayern, der aber auch gut ein 2:2 hätte sein können.

So könnte Bayern spielen …

4-3-3: Neuer – Pavard, Martínez, Alaba, Davies – Kimmich – Goretzka, Müller – Gnabry, Lewandowski, Coman

Es fehlen: Hernández, Süle, Arp

So läuft der Spieltag …

Frankfurt 1:1 Hertha
Augsburg 2:1 Mainz
Dortmund 3:1 Düsseldorf
Freiburg 2:1 Wolfsburg
Leipzig 3:1 Hoffenheim
Gladbach 1:2 Bayern
Leverkusen 1:2 Schalke
Union 2:1 Köln
Bremen 2:1 Paderborn



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King Coman Hands of God
  1. Der Clip zeigt beeindruckend wie präzise bei BMG Pass und Laufwege einstudiert und ausgeführt werden.
    Besonders die sehr klaren präzisen wohl getimten Pässe.

    Sehe eine große Gefahr das BMG gewinnt wenn wir nicht konzentrierter und überlegter spielen und vor allem diese unnötigen Abspiel und Stellungsfehler vermeiden.
    Goretzka ist mir zu gut weggekommen.
    Deshalb hoffe ich auf Thiago.
    Coman für Persisic ist ein no brainer.
    Normalerweise gewinnen wir solche Spiele

    Antwortsymbol4 AntwortenKommentarantworten schließen
    1. Normalerweise tut sich der FCB in Gladbach immer schwer. Hoffentlich läuft der Pressing-Hansi den Gladbachern nicht wie gegen Lev in die Falle.

      1. Hast du einfach Ballverluste im Aufbauspiel, bzw. schaffst es nicht, deinen Angriff, der sicherlich mal unstrukturiert in einem Spiel ablaufen kann, zu beenden und dann das Gegenpressing nicht greift, kann es immer mal sein, dass so zwei Gegentore fallen. Übrigens fahren wir derzeit sehr viele strukturierte Angriffe. Ansonsten: Unter deinem “Pressing-Hansi” spielen wir nicht nur ansehnlicheren Fußball, sondern auch stabileren, als unter Niko Kovac, der das Pressing so hat nicht spielen lassen. Bzw.: Auch das Mittelfeldpressing Kovacs war nicht wirklich ausgeprägt, die Bewegungen nicht aufeinander abgestimmt zum Teil. Da waren wir anfälliger für Gegentore als jetzt.

        Das Spiel gegen Leverkusen haben wir – immer noch – nicht deshalb verloren, weil wir “in die Falle gelaufen sind”, sondern weil wir unsere Chancen, die wir durchaus hatten, nicht gemacht haben.

        Jetzt ein Punkt, da spreche ich aber für mich: Mir ist es lieber, mal so zwei Kontergegentreffer zu bekommen, dafür aber am Ende so viele Chancen zu haben, dass man fünf schießen kann – was uns eher in den seltensten Fällen misslingt, solche Spiele wie gegen Leverkusen nicht zu gewinnen. Mir ist es weniger lieb, ein langweiliges Mittelfeldpressing zu spielen; ständig zu sehen, dass der Gegner den Ball hat.

        Übrigens kann man die Fehler, die gegen Leverkusen gemacht wurden, auch vermeiden. Und daran sollte man arbeiten, dass man die Ursache solcher Gegentore im Keim erstickt und jetzt nicht ängstlich die Verteidigungslinie nach hinten schiebt, weil man mal in Konter gelaufen ist. Der Weg, den dein “Pressing-Hansi” geht, ist der, der uns den besten Fußball hat spielen lassen (+ einen der erfolgreichsten) in der Geschichte des FC Bayern. Damit haben wir Meisterschaften gewonnen, bei denen teilweise fünf, sechs Spieltage vor Saisonende feiern konnten.

      2. @Nkls
        Perfekt beschrieben!!!

      3. Hätte hier jemand “Gegentor-Kovac” oder “Flanken-Kovac” geschrieben, dann wäre hier aber was los gewesen. Bei Flick darf das hier jemand trotz 4 Siegen aus 5 Spielen ohne Gegenwehr unserer Blog-Warte schreiben. Doppelmoral at it´s best.

  2. “Ob es mit Thiago gegen Leverkusen noch besser gelaufen wäre, …”

    NOCH besser? Wir haben verloren. Das nur nebenbei. Wenn Flick keine Lehren aus dem Leverkusen Spiel zieht, werden wir mit zwei oder drei Toren Unterschied verlieren. Ansonsten tippe ich ein 1-1.

    Antwortsymbol21 AntwortenKommentarantworten schließen
    1. Wenn mich nur interessiert, was am Ende auf dem Papier steht, kann ich auch die Zusammenfassung oder den Videotext nach dem Spiel schauen.

      1. Zwischen dem, was auf dem Flipchart gemalt und dann auf dem Platz umgesetzt wird und dem, was am Ende auf dem Papier oder im Videotext steht, besteht ein direkter Zusammenhang.
        Das du oftmals sehr dünnhäutig reagierst ist ja bekannt, aber diese Antwort schlägt jetzt dem Fass die Krone ins Gesicht.

      2. Ich sag mal so: wenn wir supertoll spielen, aber verlieren – dann reicht mir tatsächlich auf Dauer der Videotext, weil mich Punktverluste und speziell Niederlagen frustrieren.

      3. Ich bin hier eher ein stiller Leser aber diese ständige Bashing gegenüber Justin geht mir dermaßen auf den Keks -.-

        Wer bei Niederlagen nur auf das Ergebnis schaut und nicht auf das WIE oder WARUM sollte hier nicht mehr kommentieren.
        Wenn es rein ums Ergebnis geht hat Bayern demnach am Samstag und auch 2012 im CL-Finale wohl verdient verloren oder wie darf man das verstehen? So engstirnig darf man Fußball niemals sehen, da gibt es eben nicht nur Licht und Schatten sondern auch sehr viel dazwischen.

        Momentan ist die Stimmung bei uns eher positiv gerade wegen der wunderbaren und zielstrebigen Art die wir Momentan auf den Platz bringen. Zum Vergleich in Dortmund herrscht Krisenstimmung und das obwohl Sie nur 1 Punkt hinter uns sind und wieso?! ganz einfach weil es um das WIE (werden Spiele gewonnen, treten wir auf) ankommt und nicht um DAS man gewinnt. Was übrigens auch ein Grund war warum Kovac entlassen wurde ;)

      4. Das sind eben die kleinen Unterschiede, die vorkommen. Ich persönlich hätte irgendwann aufgehört mir die Spiele des FCB unter Kovac anzugucken, ganz unabhängig vom Erfolg, weil die taktikbefreite Grundausrichtung zu weitestgehend unansehnlichem Gekicke und Gebolze führte. Mir haben unter Kovac zum Teil selbst klare Siege beim Zusehen keine Freude bereitet.
        Da ist mir eine unglückliche Niederlage in einem tollen Spiel in der Bundesliga lieber, was ja nicht generell bedeutet, dass mir das Ergebnis egal ist.

        Der Punkt ist doch, dass Kovac von manchen hier bis zum letzten Blutstropfen verteidigt wurde, während die gleichen Leute jetzt bei der ersten Gelegenheit an Flick zweifeln.

      5. Der Punkt ist doch, dass Kovac von manchen hier bis zum letzten Blutstropfen verteidigt wurde, während die gleichen Leute jetzt bei der ersten Gelegenheit an Flick zweifeln.

        Nö, der Punkt ist, dass bei Kovač jede noch so kleine Gelegenheit genutzt wurde, um ihm die Qualifikation als Trainer abzusprechen und mal so richtig auf ihn draufzuhauen, während identische Geschichten von den gleichen Kommentatoren bei Flick durchgewunken und als Betriebsunfall abgetan werden.
        Mehr scheinheilige Doppelmoral geht nicht und belegt nur, wie unsachlich und unfair Kovač von einigen Leuten bewertet wurde.

      6. Huch! Da frage ich mich aber, wer hier dünnhäutig ist.

      7. Justin-Bashing kann ich nicht erkennen, nur andere Sichtweisen.
        Klar gibt es immer zwei Sachen, die Spielweise und das Ergebnis. Nur das eine zu betrachten ist aber nicht weniger primitiv als nur das andere zu sehen. Bei aller Liebe für die Schönheit des Spiels, am Ende des Tages zählen Tore und Gegentore.
        Und bei allem Respekt vor der bisherigen Arbeit von Flick und der völligen Übereinstimmung über die Inkompetenz von Kovac.
        Vom Weltklassetrainer ist er noch weit weg, wie wir gegen Leverkusen gesehen haben, was vielleicht auch daran liegt, dass der FC Bayern im Jahr 2019 keine Weltklassemannschaft zur Verfügung hat. Auch wenn viele das glauben.

      8. @wohlfarth: Sachlich gesehen gibt es zwei “Problemzonen”: erstens die Mittelfeld-Besetzung, und da stimme ich Justin grundsätzlich zu (und habe das in der “Nachbesprechung zum Leverkusen-Spiel bereitsd mehrfach hier gesagt), dass wohl die Dinge mit Thiago etwa besser laufen würden, zumindest man das mal probieren sollte; zweitens der Personalmangel in der Defensive, wo uns hauptsächlich durch den Ausfall von Süle viel Schnelligkeit verloren geht.
        Über das Leverkusen-Spiel könnten wir wohl endlos weiterreden, ohne zu einer Einigung zu kommen, aber ich denke, dass wir ein Match mit so vielen Chancen nicht nochmal verlieren würden. Und diese Vielzahl an Chancen ist halt auch dem Ansatz von Flick geschuldet, so ganz falsch kann dieser nicht sein.

      9. “So engstirnig darf man Fußball niemals sehen, da gibt es eben nicht nur Licht und Schatten sondern auch sehr viel dazwischen.”

        Das hat mit engstirnig nix zu tun, sondern damit das ich sowieso gefrustet bin, wenn wir verlieren. Und wenn es dann noch unverdient ist, frustriert mich das noch mehr. Ich will meine Mannschaft in erster Linie siegen sehen, anderen ist es egal, solange wir in Schönheit gestorben sind. Mit letzterer Einstellung gewinnst Du um übrigen keinen Blumentopf im Leben.

        Bei mir sitzt das halt tief – wer die drei verlorenen Landesmeisterfinale in den 80ern (Aston Villa!) und 90ern miterlebt hat, kann das vielleicht eher nachvollziehen.

      10. @wohlfarth:
        “Vom Weltklassetrainer ist er noch weit weg, wie wir gegen Leverkusen gesehen haben, was vielleicht auch daran liegt, dass der FC Bayern im Jahr 2019 keine Weltklassemannschaft zur Verfügung hat. Auch wenn viele das glauben.”
        Ich sage hiermit nicht, er sei ein Weltklassetrainer, dazu erlaube ich mir kein Urteil nach so wenigen Spielen. Aber das Spiel gegen Leverkusen als Beleg heranzuziehen, er sei es nicht, verstehe ich ernsthaft nicht. Was war falsch? Einzelne Fehler, die zu zwei glücklichen Kontertoren geführt haben? Dass ein dominanter Angriffsfussball mit 75 Prozent Ballbesitz, 61 Prozent gewonnenen Zweikämpfen und 26 Torschüssen zu einer mageren Chancenausbeute inkl. mind. dreimal Aluminium geführt haben? Oder doch das Ergebnis im Videotext? ;) Er ist grad ein paar Wochen im Amt, hat mitten in der Saison übernommen, nachdem der Vorgänger das Spiel auf ein jämmerliches Niveau heruntergewirtschaftet hat. Der Start war phänomenal. Ich erwarte nicht, dass ein Weltklassetrainer jedes Spiel in seiner Laufbahn gewinnt. Aber wer hat ihn denn so genannt?

      11. @Justin:
        Lass dich bitte nicht entmutigen.

        Wie manche hier großzügig austeilen, aber nicht ein bisschen einstecken und sich in ihrer Lamoryanz suhlen ist grotesk.

      12. @Stiftl

        Lieber verliere ich tatsächlich in einem Spiel wie Samstag daheim mit 1:2 als – noch immer Paradebeispiel – Unentschieden zu spielen obwohl uns der Gegner das komplette Spiel zum Frühstück verspeist wie vor einem Jahr gegen Ajax.

    2. @TM und chicken
      Ja die berühmte Bürgerwehr hat eben einen Gruppenzwang so aufzutreten, das müsste eigentlich inzwischen jedem hier klar sein.
      Übrigens nicht nur Justin gegenüber. Also am besten links liegen lassen und sie sich Ihren inneren Qualen überlassen.
      Wir spielen faktisch quasi aus dem Stand hervorragenden begeisternden Fußball den eigentlich alle sehen wollen und der seit Pep schon fast verschwunden schien. Klar gibt es Kleinigkeiten die ja hier auch verschiedenartig angesprochen wurden.

      1. @Justin, @TM, @Chicken, @918:+1

        Manche Leute schätzen halt den ästhetischen Reiz von Jahreshauptversammlungen höher ein als den von Fußballspielen, kann man nichts machen ;-)

      2. Sehr respektvoller Umgang. Bin begeistert.

      3. @wohlfarth: Du warst nicht gemeint, aber grundsätzlich: Wie man in den Wald hineinruft, so schallt’s es heraus…

      4. @Wohlfarth: ich habe es mal gemeldet. Verstehe zwar nicht, warum 918 hier immer noch reihenweise seine alten Beleidigungen aus der Mottenkiste holen darf, aber vielleicht tut sich ja doch mal was in diese Richtung.

      5. @Stiftl:

        Ich denke er darf seine bösartigen Attacken gegen euch weiterfahren, weil die Moderatoren ganz einseitig böse Zensur betreiben.

        Es tut mir leid, dass mit euch trotz euren sachlich respektvoll und ausgewogenen Kommentaren so verfahren wird.

    3. Wenn die Aluminiumtreffer drin gewesen wären, hätte der Videotext einen Sieg mit zwei oder drei (?) Toren Vorsprung gezeigt…

      Ich kann meine Vorredner nur unterstützen. Selbst die Siege unter Kovac waren (meist) nur schwer zu ertragen. Da stimmt mich eine Niederlage gegen Leverkusen (und sie schmerzt bei dem Spielverlauf mit einem über weite Strecken sehr guten Spiel und deutlich höherem xG (jaja, die Wissenschaftsfeinde unter uns können damit nichts anfangen) umso mehr) zuversichtlicher als ein typischer, knapper Rumpelfussballsieg unter Kovac mit katastrophalem Spielverlauf und glücklichem aber peinlichem Ausgang. Gilt übrigens auch für eine Niederlage gegen BMG. Ich habe hier auch noch nicht gelesen, unter Flick seien wir sofort wieder Weltklasse. Aber dass er das Spiel über Nacht auf links gedreht hat und dass nun wieder das gespielt wird, was man (inkl. KHR) von einem Bayernspiel erwartet, nämlich dominantes, offensives und selbstbewussten Mia san Mia, ist wohl nicht von der Hand zu weisen. Dass da noch nicht alles rund laufen kann ist doch klar. Wer behauptet denn, es wäre perfekt?

      Es geht um eine spielerische Entwicklung. Aber die sieht man im Videotext nicht.

      1. Wäre, wäre Fahrradkette :-)
        Spielerische Entwicklung sieht man übrigens schon im Videotext, die Seite nennt sich Bundesligatabelle.
        Ist aber bei einem neuen Trainer nach zwei Spielen genauso wenig aussagekräftig wie der subjektive Eindruck.

  3. Schöne taktische Analyse. Dem allgemeinen Hype im Gladbach schließe ich mich aber nicht an.

    Letzte Saison um diese Zeit flog der Verein ähnlich hoch, schoss viele Tore, manche sprachen sogar von einem Zweikampf der Borussias um die Meisterschaft. Nach der Winterpause dann der Absturz. Die Vergangenheit – eindrucksvoll letztes Jahr – hat gezeigt, dass einfach kein anderer Verein den Atem hat über 34 Spieltage Konstanz zu zeigen.

    Aktuell sehe ich RB deutlich weiter, auch weil der Verein es nebenbei noch schafft, sich international zu etablieren. Gladbach ist mir zu sehr Momentaufnahme, auch wenn Eberl und Co zweifelsohne gute Arbeit leisten. Und klar, ein Sieg gegen uns wäre schon ein starkes Stück. Bin aber erstaunlich entspannt, weil ich glaube das Team wird eine starke Leistung abliefern. Und taktisch gilt, in Flick we trust.

    Antwortsymbol1 AntwortKommentarantworten schließen
    1. wenn flick wieder thiago nicht von anfang an ran lässt, vertraue ich ihm nicht mehr wirklich…

  4. Habe gerade erst den podcast angehört

    Neben der von allen akzeptierten katastrophalen chancenverwertung bin ich aber schon der Meinung das trotz der sehr vorhersehbaren LEV Taktik wir es in der ersten HZ nicht gut gemacht haben.

    Und es war nicht der Fehler von Kimmich sondern eben der der mangelnden Unterstützung der Mitspieler das uns LEV das Leben so schwer gemacht haben.

    Vor allem Goretzka hat es auf der Seite von Davies und Perisic überhaupt nicht verstanden tiefer zu stehen und für Kimmich und Davies anspielbarer zu sein. Gerade wenn man sieht das LEV Kimmich aus dem Spiel nehmen will und auf Davies zu gehen und dabei offensichtlich Perisic ein totaler Ausfall in jeder Hinsicht ist.
    Und Alaba macht es zwar insgesamt sehr gut aber bei den zwei Gegentoren als Abwehrchef eben nicht so gut denn da bewegt er sich wie ein LAV.
    Und Javi muss eben auch mit seiner Erfahrung besser stehen.
    Nuancen aber genau die können uns dann wieder es gegen uns läuft Punkte kosten gegen BMG.
    Und Pavard war nun wirklich nicht Verlierer des Spiels denn da sind muss man eher ein paar andere nennen.
    Perisic gehört MMn überhaupt nicht in dieses Team. Als erfahrener NM Spieler hätte er von Anfang an anders spielen müssen.

    Also Perisic ist nicht nur Verlierer des Spiels sondern der Saison.
    Der

    Antwortsymbol2 AntwortenKommentarantworten schließen
    1. Also deine Ausführungen zu Perisic kann ich zumindest in dieser Schärfe nicht ganz nachvollziehen.
      Klar, er hatte gegen Leverkusen einen miesen Auftritt, aber Ihn schon Anfang Dezember als “Verlierer der Saison” zu bezeichnen, finde ich schon übertrieben.
      Kannst du das genauer begründen?

      Ich finde, dass er auch schon seine Qualitäten zeigen konnte… zuletzt nach seiner Einwechslung in Belgrad.

    2. Könnten wir bitte aufhören die Spieler zu beschuldigen. Die können nichts dafür.

  5. BMG und Eberl
    Gehört zwar nicht direkt zum morgigen Spiel aber man kann vor Eberl nur den Hut ziehen.
    Ein klarer Plan eine klare Vision mit wenig Mitteln. Peu a peu immer ein Stück weiter trotz Rückschlägen und auch eigenen Fehlern. Aber man immer den Eindruck er weiß was er tut.
    Ohne Druck den Mut zu haben Rose für Hecking zu installieren um sich zu verbessern zeigt von manager Qualitäten und unbequeme Entscheidungen treffen zu können, vor allem auch sich selbst zu hinterfragen und zu korrigieren.
    Dazu hat er mit Korell offensichtlich einen chefscout der immer wieder top Talente frühzeitig entdeckt.

    MMn wären wir mit einem SportVS Eberl sehr viel besser aufgestellt als mit Salihamidzic

  6. Die Verantwortlichen des FC Bayern haben sich anscheinend tatsächlich Rat bei Jupp geholt und nehmen Abstand von einer Verpflichtung Pochittinos..

    Antwortsymbol6 AntwortenKommentarantworten schließen
    1. Die Konterchancen haben mit deinem “Pressing-Hansi” nicht viel zu tun. Die Konter bekommt eine Mannschaft wie Bayern München, die Dominanz ausstrahlen will, wenn sie den Ball verliert und das Gegenpressing nicht greift. Um Konter zu vermeiden, musst du die Ursachen bekämpfen, also den Ballverlust und den Umschaltmoment nach Ballverlust. Um beides auf ein gutes Level zu heben, damit der Gegner weniger Konter bekommt, brauchst du ein gutes Positionsspiel, also viele Spieler in Ballnähe.

      Hast du viele Spieler in Ballnähe, hast du einerseits Anspielstationen, um Ballverluste zu vermeiden, andererseits aber auch genug Spieler, um bei einem Ballverlust ins Gegenpressing zu gehen.

      Im Übrigen: Die größten Chancen einen Ball nach Ballverlust wieder zu erobern, hast du in den ersten drei, vier Sekunden nach dem Ballverlust. Das spricht also für das Gegenpressing.

      Die Alternative zum Gegenpressing ist, sich fallen zu lassen. Dann allerdings kann der Spieler, der den Ball gewinnt, meist ohne Druck den Ball nach vorne spielen, also genauer, weil kein Druck. Der Ball ist aber schneller als die meisten Spieler, wenn er scharf gespielt wird. In der Folge ist die Konteranfälligkeit größer. Bei Kovac wurden wir leichter ausgekontert, nur so am Rande.

      Die andere Alternative ist natürlich, immer vier, fünf Spieler hinten zu lassen, damit die Absicherung da ist. Problem: Dann fehlen die Spieler im letzten oder mittleren Drittel. Das heißt: Wir sind auf Eins-gegen-Drei-Duelle angewiesen. Die sind kaum zu gewinnen. Oder auf lange Bälle. Oder auf Passstaffetten in Unterzahl. Egal wie du es drehst und wendest: Du schießt am Ende weniger Tore. Und Tore brauchst du im Fußball, um zu gewinnen. Bzw. Offensivspektakel gibt es dann gar nicht mehr.

      Was ich noch vergessen habe, zu erwähnen: Bei normalem Spielaufbau des Gegners funktioniert unser Angriffspressing wirklich gut. Dass der Gegner mal durchkommen kann, ist genauso normal, wie bei einem Mittelfeld- oder Abwehrpressing. Aber da lege ich mich mal fest: Beides funktioniert nicht besser als unser Angriffspressing. Auch das konnte man unter Kovac beobachten, da hatten wir gerade im unabgestimmten Mittelfeldpressing keine klare Ordnung und Struktur.

      Klar, du kannst eine andere Idee von Fußball haben. Als Trainer würdest du also nicht auf Angriffspressing, sondern eher tieferes Pressing, und nicht auf Gegenpressing, sondern schnelles Sinken, setzen. Das ist okay. Aber bitte höre mit deinem “Pressing-Hansi” auf. Und der braucht, was das betrifft auch keinen Plan B, sondern er muss versuchen, den Plan A zu perfektionieren, in dem er die Ursachen für die Konter bekämpft. Was er im Übrigen auch gerade versucht.

    2. @Nkls: Schon mal was davon gehört, dass es sinnvoll sein könnte, mehrere taktische Vorgehensweisen draufzuhaben? Das brachte Real 4 CL Titel in 5 Jahren ein. Auch bei Klopp sieht man einen sinnvollen Wechsel zwischen frühem Gegenpressing und tieferem Stehen in der Abwehr. Auch bei Pep gab es immer wieder mal Spiele, in denen er bewusst eine vorsichtigere Vorgehensweise wählte. Kann mich da an ein Pokalfinale gegen den BVB und ein Auswärtsspiel beim BVB erinnern, wo wir ziemlich tief standen und den Gegner oft kommen ließen. ManCity machte das übrigens vor ein paar Wochen gegen Chelsea ziemlich extrem mit einem Ballbesitz von unter 50%. Ähnlich hat Jupp 2013 Barca abgezockt. Trainer, die stur an einem System festhalten, erleiden fast immer Schiffbruch. van Gaal ging es bei Bayern so. Bei Löw war eine verkorkste WM und ein Scheitern in der Nations League nötig, um ihn zu einem Umdenken zu bewegen. Diese Liste ließe sich noch um einige Namen erweitern.
      Warum es unter Kovac nicht funktioniert hat, hatte mehrere Gründe. Einer davon war sicherlich die passive Herangehensweise. Ich kann Abwehrpressing aber auch äußerst aktiv praktizieren, wie es Atletico seit Jahren mit Bravour vormacht. Die Zonen, in denen der Gegner gefährlich werden kann, werden aggressiv verteidigt und die Bereiche, in denen der Gegner eher wenig Schaden anrichten kann, werden dem Gegner überlassen. Bei Kovac war es ein permandentes Warten und Zuschauen und deshalb war man trotz zahlenmäßiger Überlegenheit in der Abwehr zu oft den Schritt zu spät am Mann. Es gab eine Menge Gegentore, bei denen wir 7 Mann im Strafraum hatten und der Gegner nur drei, trotzdem aber die nötigen Lücken vorfand. Das gäbe es bei Simeone wohl eher selten und auch bei Liverpool wohl so gut wie nie. Natürlich kam auch die fehlende Motivation der Spieler, so ein passives System zu spielen, dazu.
      Wichtig ist somit, dass ein Trainer:
      1. In der Vorbereitung erkennt, welche Taktik am besten sein dürfte.
      2. Während des Spiels in der Lage ist, auf den Gegner zu reagieren.
      3. Die Spieler so schult, dass sie in der Lage sind, sämtliche Varianten zu beherrschen.
      4. Die Spieler so motiviert, dass sie mit jeder Vorgehensweise einverstanden sind und immer ihr Bestes geben.
      Wenn Flick das schafft, dann Hut ab und Vertragsverlängerung. Dann brauchen wir auch keinen ten Hag oder sonst wen.

    3. Ganz ehrlich: Ich verstehe das Problem wirklich nicht so ganz. Ich check nicht. Nach einer spielerisch echt mageren Saison spielt Bayern jetzt wieder wirklich ansehnlichen Fußball und erspielt sich extrem viele extrem gute Chancen. Und deshalb muss man jetzt Hansi Flick blöd machen und nach EINER Niederlage kritisieren und als “Pressing-Hansi” herabwürdigen weil…der Fußball besser ist? Man jetzt mal verloren hat (was man unter Kovac auch des öfteren mal getan hat)? Flick dafür gelobt wird, dass sich die Mannschaft positiv entwickelt hat (was ja nicht daherbehauptet, sondern ja sehr deutlich sichtbar ist)? Sorry, ich kapier es nicht. Ich rege mich ja auch oft und gerne über Sachen auf. Aber mich aufzuregen, weil mein Lieblingsverein ein paar Spiele sehr guten Fußball gespielt und jetzt halt mal ausnahmsweise ein Spiel sehr sehr verrückt verloren hat – auf die Idee bin ich tatsächlich noch nie gekommen.

    4. Du hast natürlich Recht, dass ein Trainer auch in der Lage sein muss, mal anders spielen zu lassen. Peps BVB-Beispiel im Pokal-Finale ist aufgrund der akuten Personalprobleme aber schlecht gewählt, um das mit der derzeitigen Situation bei Bayern zu vergleichen.

      Ich halte es in der derzeitigen Situation schlichtweg für richtig, den Plan A zu perfektionieren. Wenn dieser so gut ist, kann man sicherlich auch mal was anders machen, ein Spiel anders angehen, ohne aber seine Prinzipien zu verraten.

      Louis van Gaals Bayern sind als Beispiel ebenfalls schlecht gewählt. Ihnen fehlte es an Struktur im Raum 14 und am Gegenpressing, das zu dieser Zeit so erst von Kloppo und Pep gespielt wurde.

      Löw halte ich ebenfalls für schlecht gewählt. Denn Deutschland 2018 fehlte es an Überzeugung, sprich Tempo, Raumbesetzung, Handlungsschnelligkeit, um bessere Resultate zu erzielen.

      Gebe dir z.B. Recht beim Beispiel Simeone. Allerdings müssen die Spieler wie Tiere getrimmt werden, um so aggressiv ein Abwehrpressing zu spielen. Auch das braucht Zeit. Und damit sind wir wieder beim Anfang: Erst Plan A perfektionieren, auch mal Schiffbruch erleiden (wie gegen Leverkusen), um Fehlerquellen zu minimieren. Wenn ein Trainer langfristig arbeitet, darf er natürlich gerne auch mal ein Spiel anders angehen, sich verändern, einzelne Positionen ändern etc.

      In-Game-Coaching betrifft z.B. für mich, in dem ich das taktische System änder, weil andere Räume des Gegners gefährlicher sind, bzw. wir in anderen Räumen des Gegner im Spiel auf einmal vordringen können, als gedacht. Es bedeutet für mich also, die taktische Ausrichtung auch mal zu ändern. Aber nicht die Strategie.

    5. @finn
      Lass dich von den Boys nicht provozieren denn es geht nur darum und um nix anderes.
      Ansonsten hast du natürlich vollkommen recht.
      Es macht unglaublich Spaß endlich wieder richtig attraktiven Fußball zu sehen auch wenn einige Kleinigkeiten zu verbessern sind.

    6. @Finn
      Das Problem ist, dass sich jetzt alle berauschen, weil Hansis Mannschaft gegen Dortmund, Düsseldorf und Belgrad mit seinem Pressing erfolgreich war. Gegen eine etwas bessere Mannschaft wie Leverkusen haben wir uns auskontern lassen. Richtig gute Mannschaften lösen sich aus den Pressingsituationen und dann wir haben wir ein Problem, wenn Hansis Taktik weiter so eindimensional ist. Wir brauchen unbedingt einen Plan B, eine Strategie was zu machen ist, wenn der Gegener spielstark ist und sich aus der Umklammerung lösen kann. Sonst ist die Euphorie schnell im Eimer.

  7. Flicks PK heute war brilliant und brutal klar.
    Die Fehler glasklar analysiert und benannt .
    Auch sehr souverän die typischen boulevard fragen abgeledert.

  8. Interview mit Felix Magath heute.
    Frage: Was hat Trainer Hansi Flick verbessert nach der Entlassung von Niko Kovac?
    Magath: Meiner Meinung nach liegt es meistens nicht an einem neuen Trainer, wenn die Leistung einer Mannschaft wieder besser wird. Das ist vielmehr dem Umstand geschuldet, dass einige Spieler unter dem alten Trainer keine Leistung mehr bringen konnten oder wollten und die Entlassung für einen positiven Effekt, eine Befreiung sorgt. Durch die Veränderung der Aufstellung hat Hansi Flick aber natürlich für neue Impulse gesorgt.

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    1. dann waere es logisch um einfach regelmaessig den trainer zu wechseln um mehr win effect zu kriegen…?0)

  9. Und wir fahren wieder nach Qatar.
    Wunderbar denn bessere Bedingungen für eine top Vorbereitung im Winter gibt es nicht.
    Wäre natürlich perfekt wenn Lucas und Arp wieder dabei sind und sogar Sané.
    Mit Lucas ist ein super IV zurück so das wir mMn noch besser hoch stehen werden.

  10. Flick macht einen guten Job, gar keine Frage! Und einen weitaus besseren Job, als Kovac! Den ich aus – notwendiger Weise – immer wieder aufgeführten Gründen kritisiert habe!
    Wir können uns im Moment an einem schönen, strukturierten und offensiv ausgerichteten Fußball unserer Jungs erfreuen, der in vielen Aspekten an Heynckes, an van Gaal und an Guardiola erinnert. Dominanzsystem pur mit guter Zoneneinnahme und prima Pass-Spiel! Das lässt hoffen, dass die Entwicklung unseres FCB endlich wieder in eine Richtung läuft, die meines Erachtens die höchsten Erfolgschancen auf große Titel hat!

    Das heißt aber nicht, dass unter Flick jetzt alles “eitel Sonnenschein” ist! Nein, es scheint noch reichlich Sand im Getriebe zu sein, und sicherlich wartet auf Flick noch eine Menge Arbeit. Jetzt schon davon auszugehen, dass er der Mann für die kommende Spielzeit ist, wäre verfrüht!
    Denn die Art und Weise, wie unser Pass- und Positionsspiel gegen Leverkusen plötzlich schwächelte und hinsichtlich defensiver Ordnung reichlich Defizite offenbarte, lässt mich durchaus sorgenvoll auf das Spiel gegen Gladbach schauen!
    Da hat Flick augenscheinlich falsche Vorgaben und Einstellungen getroffen, die anstatt das Pass-Spiel zu beschleunigen und eine etwas andere Zonenbesetzung zu wählen, dazu führte, dass man sich von den früh attackierenden Leverkusener plötzlich unter Druck setzen lies, nicht in der Lage, dem fraglos aggressivem Anlaufen der Gegner spielerisch begegnen zu können. Was durch ungenaue Abspiele unter Druck zu Fehlpässen und Lücken für die B04-Offensiven führte.
    HIER gilt es, anzusetzen und den Spielern eine bessere Option gegen das frühe Anlaufen zu bieten, zu trainieren, wie sie wild anstürmende Gegner durch angemessenes Pass- und Positionsspiel ausspielen und ins Leere laufen lassen können, anstatt sich auf Zweikämpfe und Druck einzulassen.
    Somit kann ich die Bedenken einiger hier, z.B.von @Wohlfarth und Stiftl, ganz gut nachvollziehen, und warne davor, quasi “den Tag vor dem Abend zu loben”. Flick muss erst noch zeigen, dass er solche kritischen Momente beherrschen kann; und Plan A – das schnelle Pass- und Positionsspiel – weiter verbessert, vor allem mit Blick auf Defensivstrukturen.
    Die Entwicklung alternativer Pläne – meiner Meinung nach unerlässlich für erfolgreichen Fussball – sollte erst danach erfolgen.
    Das Spiel morgen wird somit ein echter Fingerzeig auf Flick’s Fähigkeiten und sein Potential.

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    1. In der PK heute klang es zumindest so, dass er Lehren aus dem Leverkusen Spiel gezogen hat. Das ist schon mal ein gutes Zeichen. Bin mal gespannt, wie er die Mannschaft morgen auf- und einstellt. Freue mich jedenfalls auf ein interessantes Spiel morgen Abend.

      1. 15.30 Uhr.
        Nicht, dass du es aus Versehen verpasst. ;)

      2. Oh danke. War irgendwie auf dem Trip dass das Abends kommt. Schade – also nur in HD und nicht UHD…

  11. Bosz postierte ihn als Linksaußen auf die Abwehrseite von Javi Martinez, den langsamsten FCB-Verteidiger. Er hätte dabei besonders auf die Momente gewartet, in denen der rechte Innenverteidiger auf sich gestellt war, berichtete Bosz SPORT1: “Pavard geht immer nach vorn – Druck machen. Und dann kommt er gegen Martinez und das wollten wir ausnutzen.”

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    1. Und nun? Ingame-coaching in der 80.ten Minute? Ich seh heute gegen Gladbach schwarz. Bayern presst, steht hoch und dann gibts Konter. Aber vielleicht hat Hansi ja einen Plan B und sichert unsere Abwehr etwas ab.

      1. Bestätigt meine Aussage, dass Flick ausgecoacht wurde.
        Ich bin optimistisch für heute und hoffe das Flick die richtigen Schlüsse aus der Niederlage zieht.

    2. Flick PK
      „Es ist wichtig, dass wir mutig agieren und teilweise ein hohes Risiko gehen. Dabei müssen wir weniger Fehler machen und das Spiel kontrollieren.
      Leverkusen und Gladbach fahren ihre Angriffe mit sehr viel Dynamik. Es ist wichtig, dass wir Gladbach weniger Raum lassen als den Leverkusener Stürmern. Wir wollen kompakt, nach vorne verteidigen.”

      1. Diese Ansage lässt mich eher mit zunehmenden Befürchtungen, als mit zunehmender Zuversicht zurück: “…weniger Raum lassen…kompakt nach vorn verteidigen”
        Will Flick also den Pressing-Druck noch erhöhen und legt es quasi auf eine “Pressing-Battle” an? Dann wird es ein wildes Spiel, bei dem wir vermutlich öfter, als und lieb ist, doch die Kontrolle über Ball und Spiel verlieren werden. Und kompakt zu stehen öffnet gleichzeitig Räume, was Gladbach sogar entgegen kommen könnte. Sieht man ja sehr gut in der kurzen Video-Sequenz in Justin’s Vorschau!
        Ich halte es für ratsamer, das Pass-Spiel zu intensivieren und das gegnerische Pressing ins Leere laufen zu lassen, und nicht noch mehr Fokus auf unser eigenes Pressing zu setzen – das ist doch schon recht gut organisiert, wie ich finde! “Pressing-Monster” sollen andere werden, unser Weg ist das m. E. nicht!

  12. Bestätigt meine Aussage, dass Flick ausgecoacht wurde.
    Ich bin optimistisch für heute und hoffe das Flick die richtigen Schlüsse aus der Niederlage zieht.

  13. Dieser Tobi13 ist auch noch nur noch dafür da, um Kovac retroperspektiv in ein besseres Licht zu rücken. Ist schon anstrengend.

    Antwortsymbol9 AntwortenKommentarantworten schließen
    1. Inwiefern rückt meine Aussage Kovač denn in ein besseres Licht?

      1. Nicht eine Aussage im speziellen, sonst hätte ich diejenige zitiert, sondern generell. Der Mann ist Geschichte und das ist auch gut so. Auf ein gutes Spiel heute.

    2. Nicht nur der
      Am besten ignorieren und schmoren lassen.
      Anstrengend war eher der Fußball ala Anc und Kovac. Jetzt macht es wieder richtig Spaß unsere Spiele anzusehen und das zählt mehr als Miesepeterei.

      1. Guten Morgen, 918.
        Fühl dich nett umarmt. ;)

      2. @davedaman:
        Dann würde ich dich bitten, deine Aussage zu belegen, oder einfach keinen “Der ist nur noch dazu da”- Blödsinn zu erzählen.
        Mag deinen Horizont überschreiten, aber man kann Flick mit Vorsicht genießen, ohne das es irgendwas mit Kovač zu tun hat.

    3. @davedaman:
      Ich habe Kovač überhaupt nicht erwähnt, deswegen macht deine Aussage Null Sinn in meinen Augen, aber geschenkt.
      Gutes Spiel werden wir heute sehen. Irgendwie habe ich einen recht deutlichen Sieg im Urin.

      1. Lies, was ich schreibe: all‘ deine Aussagen, nach dessen Entlassung.

      2. Denkst du ernsthaft, ich werde hier nun jeden Artikel seit Kovac‘ Entlassung rauskramen? Nein. Es ist einfach unübersehbar, dass du dich nur noch dann in Diskussionen einschaltest, wenn ein Mitforist etwas darüber schreibt, wie viel besser unser Fußball im Vergleich zu Kovac ist. Geht es um das tagesaktuelle Spiel, liest man von dir nichts. Erwähnt jemand Kovac, bist du Gewehr bei Fuß zur Stelle. Ich war bisher ein stiller Mitleser, dem dieser Umstand mehr als einmal auffiel.

      3. @Davedaman:
        Allein der Thread auf den du hier reagiert hast, widerlegt dich.
        Kovač wurde nicht erwähnt und es ging auch nicht um besseren Fussball. ;)

        Wenn es dir nur darum geht mir mit haltlosen Vorwürfen ans Bein zu pinkeln, wärst du besser stiller Mitleser geblieben.

  14. Hansi ist jetz ca 1 monat im amt. bei JEDEM interview ob das khr, uh, hansi oder ein spieler ist…. bei JEDEM interview wir die trainerfrage gestellt. wann platzt da endlich mal nem alfa tier der kragen haut mit der faust auf den tisch und schickt den interviewer zu einer der ca 16 anderen bundesligamannschaften wo im moment deutlich unansehnlicher gekickt wird. was ist das doch fuer eine unverschaemtheit durch diese masse an trainerfrage natuerlich verschiedene nuancen zu versammeln und damit wiede den trainer in autoritaet zu untergraben. und khr ist wirklich ungeschickt wenn er ueber 2020 den sommmer und noch spaeter plaudert… so kann er denken, aber wenn er auf trainerfragen so ungeschickt antwortet wird er binnen kurzem gefragt wer in 2035 auf der bank sitzt

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    1. Du hast teilweise recht

      KHR Hainer und sogar Salihamidzic halten sich an die intern definierte Linie nämlich das Flick bis zum Winter bleibt und man sich dann zusammensetzt. Nix anderes wurde kommuniziert egal was wer wann wo schreibt.
      Auch Flick wiederholt manteaartig diese Linie.

      Das er auf Spekulationen bzgl TT so eingeht ist mMn unnötig aber er lässt es abprallen.

      Die Spieler sagen ja unisono alle das Flick es gut macht und es wieder Spaß bringt.

      Nur Suele hat ja völlig unnötig von Nagelsmann als zukünftigen Trainer gesprochen.

      Kimmich hat mal einen Kommentar zu Poch gebracht.

      Letztendlich muss dieser Nickles mal eingreifen bei den Interviews der ist mMn eine totale Flasche

  15. Hm. Kimmich auf RV, Thiago auf die Sechs. In Ordnung. Aber Tolisso in diesem wichtigen Spiel von Anfang an? Da fehlt mir einfach in den letzten Wochen Leistung seinerseits um mich damit anfreunden zu können. Abgesehen davon dass die Kombo Thiago / Tolisso zuletzt so gar nicht funktioniert hat. Bin mal gespannt, ob Flick das heute besser hinbekommt.
    Müller wohl als Rechtsaußen? Puuh … da wären mir die Außen Perisic / Coman lieber gewesen, wenn Gnabry eine Pause braucht. Mit dem Mittelfeld Thiago/Goretzka/Müller.

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    1. Finde die Mittelfeld-Besetzung heute auch nicht optimal!
      Warum, egal unter welchem Trainer, man Müller auf rechts stellt, werde ich nie verstehen…

      1. Jetzt passt das Mittelfeld ja ;-)

  16. Goretzka und Tolisso wirken nicht so, als ob sie das Mittelfeld in den Griff bekommen können bei Ballbesitz.

  17. Und Lewa vergibt 2 dicke Chancen. Die nächste muss er dann aber machen.

  18. Thiago und Davies bestätigen in den ersten 15 Minuten ihre Form dieser Saison;
    – Thiago mit zwei unbegreiflichen Fehlpässen.
    – Davies löst das Gladbacher Pressing ein ums andere Mal gut, indem er einen kurzen Sprint an der Außenlinie ansetzt.

  19. Nun ist aber so langsam mal gut mit Pech. Letzte Woche 3x Alu. Heute fehlt 1mm. Irgendwann muss das doch mal wieder aufhören.

  20. Und Perisic spielt schon wieder schwach. Kein einziger Ball von ihm ist ansatzweise zu verarbeiten.

  21. Halten wir fest: bis jetzt ist die Konterabsicherumg viel besser als letzte Woche. Wenn wir nun endlich mal unsere Chancen nutzen, dann wird das heute was. Wenn man dann noch bedenkt, dass wir faktisch in Unterzahl spielen (Persic wird tatsächlich immer mehr zum Vermieter der Saison), dann ist das schon aller Ehren wert.

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    1. Das stimmt. Bis jetzt stehen sie hinten auch sehr gut. Da hat der Hansi gut aufgestellt. Aber die Chancenverwertung regt mich auf. Der Schiri regt mich auf. Das Foul an Davies war mehr als dunkelgelb. Und Hand wars kurz vor der Halbzeit auch noch. Wenn man den Scheiß VAR mal brauch, dann sitzt er auf dem Klo …

  22. Bockstarke erste Halbzeit bisher. So sieht das gut aus, vorn gefährlich und hinten lassen wir nichts zu. Allerdings gibt es mir noch ein paar Unkonzentriertheiten zuviel. Und Davies ist mir heute zu sehr im ungestümen “Sanches Modus” und will zu oft mit dem Kopf durch die Wand.

  23. Sehr starke erste Hälfte.
    Und mit der Umstellung durch den Wechsel nach ca. 20 Minuten wurde es noch besser. Aus meiner Sicht der Tatsache geschuldet, dass Müller ins Zentrum rückte und weil sich Coman auf rechts viel wohler zu fühlen scheint als auf links.

  24. Erkenntnis nach der 1. Hz.: Bayern-Dusel gibts nicht mehr. Gegen Vizekusen 3x Alu und mehrere 100%-Chancen vergeben und auch heute bettelt Gladbach um das erste Gegentor, aber Sommer und das nötige Borussen-Glück halten sie im Spiel.

  25. Pavard rein. Alaba auf links. Davies nach vorne und Perisic raus. Dann spielen wir auch wieder 11-gegen-11. Wenn Gladbach mal vor schnell vor unser Tor kam, dann wegen der schlechten Bälle und Ballverluste von Perisic. Da hat Brazzo uns echt ein Ei gelegt.

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    1. Oder Perisic macht ein Tor.

      Scherz beiseite, wollte eigentlich schreiben; es läuft eigentlich, daher würde ich nichts umstellen. Insbesondere die Abwehr steht, die würde ich jetzt nicht durcheinander würfeln.

    2. Offenbar ein Überraschungsei ;-)

  26. Ich dachte der Chancenwucher vom Leverkusenspiel war eine einmalige Angelegenheit.
    Ich hab das ganz schlechte Gefühl, Gladbach zeigt uns in der zweiten Halbzeit wie Chancenverwertung geht.

  27. Soviel zum unfähigen Perisic…

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    1. Blindes Huhn und so. Oder hast du ihn bisher als gut angesehen?

  28. Ausgerechnet der schlechteste Spieler des Spiels. Egal.
    Jaaaaaaaa!

  29. Wieso kommt Gladbach jetzt besser ins Spiel? Weil nicht nur Perisic jetzt vorne sie Bälle verliert, sondern auch neuerdings Müller.

    Ich könnte kotzen…

  30. Warum Martinez? Pavard wäre schneller. Ich fürchte Schlimmes.

    Gladbach kauft uns gerade den Schneid ab. Und es ist kein Spieler zu sehen, der sich aufbäumt. Thiago fängt wieder mit Fehlern an. Ja Goretzka taucht völlig ab. Man merkt förmlich die Verunsicherung, die die Mannschaft noch immer hat.

  31. Nicht auf die Spieler schimpfen, die können nichts dafür.

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    1. Hätten wir gehen das Fallobst der Liga in dieser Saison mehr Punkte geholt, wären alle etwas lockerer. Dann wäre nach dem Führungstreffer vermutlich nichts mehr angebrannt.

      1. Trotzdem nicht auf die Spieler schimpfen. Gleiches Recht für alle.

  32. Perisic ist einfach nur ein Spieler, der den Gegner stärkt. Ballverlust. Gute Freistoßgelegenheit für Gladbach. Für das Gehalt stelle ich mich auch noch auf den Platz und leiste den gleichen Müll. Das ist einfach indiskutabel.

  33. Ist der Martinez dumm?

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    1. Nein, aber langsam. Den Fehler macht aber Kimmich. Ballbehandlung und so.

  34. Vielen Dank nochmal für die Saison, Herr Kovac. Die Punktverluste gehen Augsburg, Hoffenheim, Frankfurt, Hertha Kkosten uns die Meisterschaft.

    Da kann man noch soviel versuchen. Aber die Fehler, die er gemacht hat, sind sauteuer. Leider musste er viel zu spät gehen, weil UH seine Fehler nicht erkennen wollte. Traurig. Es war alles vorhersehbar. Und das macht nicht wirklich sauer. Kovac war der schlimmste Fehler in diesem Jahrzehnt.

    Antwortsymbol25 AntwortenKommentarantworten schließen
    1. Das soll jetzt ein Witz sein, oder? Die Meisterschaft kosten uns solche Niederlagen gegen direkte Konkurrenten.

      1. Warte mal. 2 Punkte gegen Hertha verloren (Platz 16). 3 gegen Hoffenheim. 3 gegen Frankfurt (Platz 10 und 8). 2 gegen Augsburg verloren (Platz 11). Sind 10 Punkte. Wenn wir nur die Hälfte der verloren Punkte geholt hätten, dann wären wir voll bei der Musik. Die Punktverluste gehen deutlich schwächere Mannschaften sind das, was uns die Meisterschaft in diesem Jahr kostet. Und die sind alles unter Kovac geschehen.

      2. Dafür verliert Gladbach mal eben bei Union… Ich bleibe dabei: es sind die Spiele gegen die direkten Konkurrenten, die Du für Dich entscheiden musst, wenn Du Meister werden willst.

      3. Dann haben wir da wohl unterschiedliche Auffassungen. Ist ja nicht schlimm. Aber wenn wir halbwegs ordentlich gespielt hätten gegen Augsburg und Co, dann wären wir wohl jetzt eher ganz vorne dabei, oder?

    2. Herrispezial das ist einfach nur lächerlich. Ich bin gerade sowieso noch so wütend wegen dem Spiel und dann kommst du mit sowas. Hätte Lust, dir jetzt ein paar sehr unschöne Sachen an den Kopf zu werfen, aber ich lass es mal…

    3. Immerhin wissen wir jetzt ja wer schuld an der Misere ist – die Kroaten ;-)

    4. Was haben die beiden Niederlagen gegen Vizekusen und Gladbach mit Kovac zu tun?
      Das waren die BigPoints. 7 Punkte hinter dem Tabellenführer, später überholt uns dann noch Leverkusen. Die Mannschaft verliert die Spiele. Seit Flick da ist, verlieren wir die Spiele vorne (Abschlusspech). Unter Kovac eher in der Abwehr. Es spricht vieles für eine Dysbalance im Kader bzw. in der Aufstellung. Im Mittelfeld gibt es zu viele ähnliche Spielertypen. Es fehlt einfach ein guter Taktgeber, in den letzten beiden Jahren gab es einige sehr vogelwilde Spiele, aus dieser Hektik heraus haben wir viele Gegentore bekommen. Egal, eine Saison ohne Meistertitel tut allen gut! Der Liga und dem FC Bayern per se, der Titelhunger wird dann umso größer.

      1. Wenn Du gegen die Kleinen der Liga punktest, dann kannst du die Spielen gegen die Großen auch mal was liegen lassen. Ist einfache Mathematik.

      2. Findest du dich selbst nicht gerade ein wenig peinlich?
        Manchmal wäre Schweigen besser.

      3. @wohlfahrt: ist Beleidigen eigentlich das Einzige, was Du kannst? Wir haben 10 Punkte gegen deutlich schlechtere Mannschaften verloren. Vielleicht setzt du dich mit der Aussage mal sachlich auseinander. Aber ich fürchte, das dir das schwer fällt. Du wirst dann lieber persönlich. Wenn dir das weiterhilft…

      4. Sachlich? Ok.
        Wir haben heute in gladbach gespielt, falls du das nicht mitbekommen haben solltest. Und wir haben heute!! und letzte!!! Woche verloren.
        Mit einem Trainer, der seit Anfang November!!! im Amt ist.
        Jetzt mit Kovac zu kommen, das ist unsachlich!!!!!!!!!

      5. Und auf welchen Plätzen der Tabelle stehen die beiden Teams, gegen die wir zuletzt verloren haben? Und wo die Mannschaften, gehen die wir unter Kovac Punkte verloren haben? Dazu immer spielerisch überzeugt unter Flick.und gegen einen direkten Konkurrenten souverän gewonnen. Wer Flick kritisiert (was ok ist), sollte nicht vergessen, wie sich sie jetzige Situation entwickelt hat. Zumal Flick auch noch mit einer Rumpfabwehr agieren muss.

      6. Finde ich nicht. Ohne die Punktverluste gegen Teams wie Augsburg, Hertha oder Hoffenheim wäre man heute nicht so unter Druck gewesen, gewinnen zu müssen. Das macht schon einen Unterschied, sowohl für die Kontergefahr als auch für die Psyche des Teams. Und daß die Mannschaft unter Kovac die Fähigkeit verloren hat, eine Führung sicher nach Hause zu bringen, hat man ja nun in dieser Saison zur Genüge gesehen. Das kann Flick nicht in ein paar Wochen zurückbringen.

        Die Meisterschaft wird halt häufig nicht in den direkten Duellen entschieden. Die kann man immer mal verlieren, Gladbach ist ja keine schlechte Mannschaft und Fußball hat nun mal eine relativ große Varianz in den Ergebnissen. Deshalb braucht man in KO-Systemen immer auch Spielglück, wenn es in die Runden gegen Teams auf Augenhöhe geht. Die Meisterschaft ist da deutlich planbarer – wenn man denn in der Lage ist, Teams aus der unteren Tabellenhälfte nicht nur zu 70 oder 80% zu schlagen, sondern zu 95-99%. Die Kovac-Bayern konnten das nicht.

        Wieviel Zeit Flick bekommt, wird man sehen. Allerdings sollte man beachten, daß Kovac 2 Saisonvorbereitungen hatte, eine davon in einem Jahr ohne Sommerturnier, und die impantierte Spielidee trotzdem eindeutig schwächer war, als das, was das Team heute in Halbzeit 1 gezeigt hat.

        Die These, daß wir mit Kovac heute gewonnen hätten, finde ich jedenfalls steil, angesichts der letzten Spiele unter ihm.

      7. Passende Antwort auf meine Äusserung. Sachlich liegt dir eben doch nicht.

        Im Übrigen muss man immer die Geschichte kennen, um die Gegenwart zu verstehen und richtig analysieren zu können. Nur wenn man weiss, wie die Dinge entstanden sind, kann man adäquat reagieren.

      8. Mein Post war an wohlfahrt gerichtet

        @JP:: genau das meinte ich. Thx.

      9. @JP. Wieso waren wir heute unter Druck? Bzw. mehr unter Druck als sonst.
        Übrigens, in der 90. Minute stand es 1-1, ein Ergebnis mit dem wir leben hätten können und müssen. Warum lassen wir uns auskontern? War das schon ein KO-Spiel?
        Was hat das alles mit einem Spiel gegen Augsburg vor drei Monaten zu tun?

      10. Ach herri, deine weltbekannte und vielgepriesene Sachlichkeit ist zu viel für mich.
        Aber der Gedanke an dich verschönt mir diesen trüben Tag doch ein wenig. Es gibt also Leute, die sind schlimmer dran als ich :-)

      11. Es ist irrelevant, wie viele Saisonvorbereitungen Flick hatte oder nicht. Er ist offenbar nicht in der Lage, seinen anfänglichen Spielplan veränderten Umständen anzupassen. Und das ist auf diesem Niveau dann einfach zu wenig.

      12. @herri und JP
        Warum vergeudet ihr Eure Zeit.
        Die wollen Euch nur aufziehen sonst nix.
        Jeder der einigermaßen etwas von Fußball versteht das es zwei sehr unglückliche unnötige Niederlagen sind trotz super Fußball.
        Bei Kovac hat es Niederlagen und Punktverluste gegen zwergenteams gegeben gegen die wir miserabelsten Fußball gespielt haben.
        Die Ursache für die heutige Situation liegt eindeutig darin das man Kovac nicht schon im Sommer vor die Tür gesetzt hat.

      13. @wohlfahrt: Ich schweige lieber zu Deinen Äußerungen. Argumentieren ist halt nicht so Dein Ding. Habe ich verstanden.

      14. Warum wir heute viel Druck hatten? Ist die Frage ernstgemeint? Weil wir halt vor dem Spieltag schon 4 Punkte Rückstand hatten. Mit 3 Punkten Vorsprung kann man viel leichter auf 1-1 spielen.

        @Stiftl:
        Daß man einer Mannschaft in einer Vorbereitung mehr Möglichkeiten und Antworten mitgeben kann als in ein paar Wochen mitten in der Saison, siehst du nicht so? Es ist doch albern, zu erwarten, daß Flick die Mannschaft in der kurzen Zeit auf alle Eventualitäten eingestellt hat. Die These, daß es irrelevant ist, daß Flick bis dato nur vergleichsweise wenig Zeit mit der Mannschaft hatte, finde ich ziemlich skurril.

      15. Wenn du plumpe Hasskommentare gegen einen Ex-Trainer als Argumente bezeichnest, dann bist du argumentativ ganz vorn dabei.
        Da kann ich leider nicht mithalten und muss mich verabschieden.

      16. @JP: Sorry, aber ich erwarte mir von einem Cheftrainer schon, dass er in der Lage ist, IN einem Spiel zu reagieren und etwas zu verändern. Das gehört für mich mit zur Vorbereitung auf einen Gegner.

        Flick hat im Übrigen die komplette Vorbereitung und die ersten zehn Spieltage mit der Mannschaft erlebt und gestaltet. Das kann man also nicht mit einem Trainer vergleichen, der “frisch” vor fünf Wochen bei uns aufgeschlagen ist.

      17. @wohlfahrt: kann ich gut verstehen, dass du dich nun – nach immerhin so vielen intellektuell brillianten Kommentaren (“geht es dir gut?”, “nochmal: geht es dir gut?”, “hat Kovac dir die Frau ausgespannt?”) – verabschieden musst. Man kann ja nicht durchgehend grandios argumentieren.

    5. Stimmt. Kovac ist so schlecht, dass unserem Hansi sogar das Gespür auf Umstellungen des Gegners zu reagieren abhanden gekommen ist. Bevor er ein halbes Jahr als Kovac Co-Trainer arbeiten musste, war sein zweiter Name Ingame-Hansi :-)
      Das wars mit der Meisterschaft. Ist aber auch egal. Unsere Mannschaft spielt so schön, dass sogar Niederlagen wieder Spass machen.

  35. Flick hat das gleiche Ingame-Coaching wie sein Vorgänger – gar keins. Erst Bosz, jetzt Rose, mal sehen wer ihn als nächstes auscoacht.

    Macht aber so oder so nix, wir haben die Meisterschaft diese Saison nicht verdient.

  36. Wieso wechseln wir nicht? Coutinho, Gnabry?
    Und wir werden 90+1 ausgekontert.
    Großes Kino.

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    1. Hab ich mich auch gefragt

  37. Aufgrund der zweiten Hälfte leider eine letztendlich verdiente Niederlage. Schade, dass Flick nix eingefallen ist um dagegen zu steuern. Ich hatte zunehmends das Gefühl, dass wir in der ersten Halbzeit zu viel Kraft gelassen haben.

    Letzten Endes hat Gladbach heute so gegen uns gewonnen, wie wir das sonst oft getan haben – 45 Minuten lang kein Land gesehen, den Gegner sich auspowern lassen und dann eiskalt zuschlagen. Aber Hauptsache ist ja, wir spielen schön …

  38. These: Mit Kovac hätten wir das Spiel gewonnen.

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    1. Mit Kovac haben wir in gladbach 5-1 gewonnen. Nur so am Rande.

    2. Zu der These würde ich mich nicht hinreißen lassen. Aber meine Bedenken, was den “Heilsbringer” Flick angeht, haben sich in den letzten beiden Spielen bestätigt. Ich denke nicht, dass er über Weihnachten hinaus Cheftrainer bleiben wird. Stellt sich also verschärft die Frage nach einer Alternative

  39. Wir werden trotzdem Meister werden. Gladbach bricht ein im Verlauf der Saison und auch die anderen werden nicht konstant liefern.
    Herbstmeister werden wir wohl aber nicht mehr.

  40. Es lief vieles unglücklich. Gladbach war nicht wirklich besser. Aber vielleicht müssen wir beim Kader wirklich ein paar Abstriche bezüglich der Qualität machen. Ein Spitzenteam lässt sich so jedenfalls nicht die Butter vom Brot nehmen.

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    1. So sieht es aus.
      Immer Glück ist Können, sagte Gerland einst.
      Immer Pech ist fehlende Qualität. Auf der Bank und auf dem Platz.

    2. Der Kader ist der beste der Liga. In der ersten Halbzeit hat der FCB defensiv perfekt gespielt. Nach vorne auch. Bis auf den Chancenwucher. Nach den Umstellungen der Gladbacher haben sie das Spiel komplett aus der Hand gegeben. Keine Ahnung warum der Trainer nicht reagiert hat. Der Konter in der Nachspielzeit war nach dem Leverkusenspiel zu erwarten. Ein kolumbianischer Fußballphilosoph hat mal gesagt “Düsseldorf ist nicht Gladbach” bzw. “ein Co-Trainer ist nicht unbedingt ein Cheftrainer”. Der Hype um den Hansi war extrem überzogen. Jetzt heißts Augen zu und durch …

      1. Der beste Kader? Vielleicht auf dem Papier.

  41. Ich hatte irgendwie schon nach den zwei Lewandowski Chancen ganz am Anfang ein schlechtes Gefühl für das Spiel.

  42. Einfach unfassbar. Normalerweise müssten die zwei mindestens in der ersten Halbzeit kassieren und dann nachdem sie in der zweiten Halbzeit aufmachen nochmal mindestens zwei um denen zu zeigen, wer der wahre Champion ist. Wie kann man so ein Spiel verlieren? Ich fasse es einfach nicht

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    1. Genau so dachte Tottenham beim Hinspiel gegen die Bayern .. Tja, wer zuletzt lacht …

      1. Tottenham hat Bayern 60 Minuten dominiert mit 15:1 Torschüssen? Und hat sich dann unglücklich 7 Gegentore gefangen? :D

  43. […] Während Gladbach von der von uns in der Vorschau vorgestellten Mittelfeldraute auf ein 4-2-3-1 wechselte, blieben die Bayern bei ihren Mustern. René Marić, Co-Trainer der Borussia, erklärte auf Twitter, dass die Umstellung einerseits andere Anlaufwinkel, andererseits aber auch andere Positionierungen für Konter bezwecken sollte. […]

  44. […] könnte. Lieber gar nicht analysieren, als falsch zu analysieren. Wer möchte, kann gern nochmal die Vorschau aus der Hinrunde lesen. Sie dürfte in vielen Punkten noch recht aktuell sein. Das Vorschautippspiel kommt bald zurück […]

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