Vorschau: FC Bayern München – Bayer 04 Leverkusen

Justin Trenner 29.11.2019

Will man den Fußball von Peter Bosz verstehen, muss man ihm eigentlich nur sehr genau zuhören. Der 56-Jährige redet gern und viel. Zumindest über Fußball und auch über seine Vorstellungen davon. Fußball sei für ihn “ein bisschen wie Schach”, sagte er noch im März. Gegner würden versuchen, für seine Spielweise Lösungen zu finden, woraufhin es für ihn wieder darauf ankäme, für diese Lösungen Gegenlösungen zu entwickeln.

Für Bosz sind die Lösungen beim Fußballschach manchmal derart offensiver Natur, dass seine Figuren den Gegner geradezu mit dem Messer zwischen den Zähnen attackieren. Fragt man ihn danach, warum er sich bei seinen Schachzügen immer wieder genau für diesen Stil entscheidet, obwohl der ganz große Erfolg bisher ausblieb, kann ein faszinierendes Gespräch entstehen. Eines, in dem sich der Trainer auf Augenhöhe mit seinem Gegenüber begibt. Bosz zeigt dann, dass er deutlich flexibler und offener ist, als es sein Ruf nach der Zeit in Dortmund nahelegt.

Ein gutes Beispiel für seine sympathische und aufgeschlossene Art gab Bosz, als 11Freunde im August ein ausführliches Interview mit ihm führte. Seine Argumentation, warum er trotz des verlorenen Europa-League-Finals 2017 und der Achterbahnfahrt in Dortmund weiterhin an seinem nahezu verrückt-offensiven Spielstil festhält, lässt sich dabei auf eine simple These zuspitzen: Fußball ist für die Fans und die wollen Spektakel sehen.

Bayer 04 Leverkusen: Spektakel in der Achterbahn

Im Idealfall, so sieht es auch Bosz, sollte dieses Spektakel aber zu Erfolg führen. Warum dieser zuletzt häufiger mal ausblieb, erklärt er selbst besser als jeder andere es könnte: “Natürlich weiß ich, dass mein Weg grundsätzlich ein sehr schwieriger ist, denn wenn bei offensivem Spiel Fehler passieren, ist das Team hinten sofort anfällig.”

Und das ist im wesentlichen auch schon der Kern dessen, woran Bosz seit seiner Ankunft in Deutschland sehr akribisch arbeitet. Eine ausgewogene Balance zwischen Offensive und Defensive zu finden, ohne gleichzeitig auf sein Offensivspektakel verzichten zu müssen, ist die Aufgabe, die er sich auf seinem Weg in der Bundesliga gestellt hat. Er könnte es gewiss auch auf andere Arten versuchen, doch der Glaube an seine Philosophie ist ungebrochen groß:

Offensivfußball bedeutet nicht zwangsläufig ein höheres Risiko, er bedarf nur einer noch detaillierteren Planung. Wenn wir hinten und vorne kompakt stehen, werden die Abstände so kurz, dass wir selbst bei einem Ballverlust sehr schnell reagieren können. Und wenn ich als Trainer das Spiel richtig analysiere, ist es auch möglich, dass meine Mannschaft mit der Zeit immer seltener Gegentore bekommt und gleichzeitig mehr Tore erzielt. Aber es setzt einen klaren Plan und harte, analytische Arbeit voraus. Und sehr aufmerksame Spieler.Peter Bosz, Ende August in der 11Freunde

Peter Bosz: Flexibler als sein Ruf

Immerhin: Mit aktuell 1,72 Punkten pro Spiel (39 Spiele) steht er in der ewigen Trainertabelle (mindestens 10 Spiele) bei Bayer 04 Leverkusen auf Platz 4 hinter Sascha Lewandowski (1,88 PPS), Jupp Heynckes (1,87 PPS) und Christoph Daum (1,77 PPS). Aber: Auch Heiko Herrlich, der eine sehr durchwachsene Zeit in Leverkusen hatte, steht mit 1,72 Punkten an dieser Position.

Will Bosz bei der Werkself eine Ära prägen, wird er sein System stabilisieren müssen. Zu Beginn sah die Umsetzung seiner Idee noch mehr als ordentlich aus. Spätestens mit dem Verlust von Julian Brandt schlichen sich aber Unregelmäßigkeiten und Fehler ein, die es nun zu korrigieren gilt.

Dabei ist vor allem die Schaltzentrale im Mittelfeld ein entscheidender Faktor. Entgegen der Vorurteile, die sich um Bosz etabliert haben, ist der Trainer sehr experimentierfreudig, was die Anordnung seiner Spieler auf dem Platz angeht. Es geht darum, die bestmögliche Kompaktheit für seinen strategisch extremen Offensivfußball zu finden.

Auf der Suche nach Mittelfeldkontrolle

Das heißt vereinfacht, dass Bosz das Positionsspiel seiner Mannschaft im Detail solange anpasst, bis er mit den Abständen zwischen den Spielern zufrieden ist. In der letzten Rückrunde war das im 4-3-3 mit Brandt und Kai Havertz auf den Halbpositionen der Fall. Mit dem Wechsel von Brandt musste Bosz wieder neue Experimente eingehen.

Eines seiner Experimente war die Umstellung auf eine Dreierkette. Mit dieser zeigten sich jedoch schnell größere Probleme. Die Idee, Brandt mit nominell einem Spieler mehr im Mittelfeldzentrum zu ersetzen, ging nie so richtig auf, weil unter den vier Mittelfeldspielern keine gute Aufteilung entstand. Entweder nahmen sie sich gegenseitig Räume weg, oder sie konnten keine Überzahlsituationen herausspielen.

Zuletzt schien sich eine flexible 4-2-3-1-Aufteilung zu etablieren, die dem 4-3-3 der letzten Saison recht ähnlich ist. Mit Kerem Demirbay, Charles Aránguiz und Havertz kommt zudem eine recht spielstarke Besetzung der zentralen Positionen hinzu. Nun fiel Havertz zuletzt aber aus. Bosz wird also auch hier wieder Lösungen finden müssen. Die Raumaufteilung ist dennoch etwas besser als noch im vorherigen Saisonverlauf, weil die Mannschaft aus dem Sechserraum flexibel nach vorn schiebt. In Ballbesitz wechselt Bayer also zwischen einer 2-1 und einer 1-2-Staffelung im Mittelfeld.

Die Balance stimmt noch nicht

Auch das Gegenpressing profitiert davon. In Moskau kam Leverkusen auf 69 Balleroberungen, gegen Freiburg auf 53 (bei 7% mehr Ballbesitz) und in Wolfsburg waren es sogar 74. Leverkusen steht dadurch etwas stabiler, kassierte in diesen drei Partien nur ein Gegentor. Zwar ließen sie mit rund einem Expected Goal Against1 pro Spiel immer noch relativ viel zu, doch der Fortschritt ist nicht von der Hand zu weisen. Wie viel dieser wert ist, werden aber erst die nächsten Wochen zeigen.

Gegen die Bayern dürfte es für Bosz entscheidend sein, dass er Wege findet, um den wiedererstarkten Rekordmeister früh, aber auch effizient zu stören. Dafür spielt die Doppelsechs eine gewichtige Rolle, weil sie für die Balance der gesamten Mannschaft große Verantwortung trägt. Und die passt eben trotz der zuletzt besseren Leistungen immer noch nicht.

Die etwas bessere Defensivleistung geht nämlich bislang zu Lasten der Offensive. Mit Ausnahme des Freiburg-Spiels, wo Bayer außerordentlich viele Chancen herausspielte und liegen ließ, war das zuletzt mehr Krampf als Spektakel. Und nichts ist wichtiger, als eine gute Balance zwischen offensivem Mut und defensiver Stabilität zu finden.

FC Bayern: Was ist der Blitzstart unter Flick wert?

Gerade in München dürfte das besonders wichtig werden. Hansi hat nämlich das Positionsspiel der Bayern geflickt. Kürzere Abstände, mehr Kompaktheit, offensive Durchschlagskraft und gleichzeitig defensive Stabilität. Das, woran Bosz bei Leverkusen arbeitet, scheint Flick nach nur wenigen Wochen gelungen zu sein – mit besseren Einzelspielern natürlich.

Ein entscheidendes taktisches Element ist dabei jedoch die nun bessere Einbindung der Spielfeldmitte. Besonders die Achter sind in Flicks System sehr flexibel. Aus einer Grundordnung, die ein bisschen an das erinnert, was Niko Kovač am Anfang der Saison umsetzen wollte, kommen nun auch die passenden Laufwege.

Die Achter arbeiten den eigenen Sechser frei.

Die Grafik deutet die Verbesserungen an: An erster Stelle steht, dass der Sechser (grüner Raum) jetzt deutlich häufiger seine Position hält. Im bisherigen 4-4-2-Pressing der vier Gegner führte das zu einer 3-gegen-2-Überzahl für die Bayern und einem dementsprechend unkomplizierten Spielaufbau. Das liegt aber auch daran, dass die Achter sich jetzt so bewegen, dass im Sechserraum weniger Druck für den ballführenden Spieler entsteht.

Sie schafften es entweder durch Sprints aus tieferen Positionen in eine höhere oder andersherum, die gegnerischen Sechser an sich zu binden und ihnen immer das Gefühl zu geben, dass sie nicht auf Bayerns Sechser schieben dürften. Denn sie könnten dadurch ja eine Passmöglichkeit zwischen die Linien eröffnen. Als Resultat stand Joshua Kimmich (am Dienstag Thiago) regelmäßig frei und konnte sogar aufdrehen, ohne sich direkt mit einem Gegenspieler konfrontiert zu sehen.

Ändert Flick einige Details?

Viel Taktiererei auf dem Fußballschachbrett, das sich letztendlich auf eine wichtige Erkenntnis verkürzen lässt: Unter Flick reißen die Bayern Löcher zwischen der Defensiv- und Offensivreihe des Gegners, die sie dann mit ihrem spielstarken Sechser nutzen. Allerdings waren die bisherigen vier Gegner auch sehr homogen in ihrer Ausrichtung. Sie alle pressten in einem 4-4-2 und sie alle gingen dabei eher absichernd als aggressiv vor. Boszs Leverkusen wird anders als diese vier Mannschaften hoch und aggressiv anlaufen.

Erstmals wird Flicks Mannschaft also im Spielaufbau unter Druck Entscheidungen treffen müssen. Womöglich wird es auch den Achtern weniger gelingen, die Sechser der Werkself zu binden, weil diese insgesamt etwas sorgloser nach vorn schieben. Umso spannender werden zwei Aspekte aus der Perspektive von Flick sein. Erstens: Wer spielt im Mittelfeldzentrum? Wird der Fokus wieder darauf liegen, den Gegner über Gegenpressingsituationen zu überrumpeln?

Thiago zeigte in der Champions League, dass er auch gegen den Ball sehr wertvoll sein kann. Vielleicht hat seine Leistung ausgereicht, um den Startelfplatz zu behalten. Dann bleibt die Frage, ob Kimmich zurück auf die rechte Seite rotiert, oder ob beide zusammen im Mittelfeld starten. Der andere entscheidende Aspekt liegt im gruppentaktischen Bereich, geht aber mit dem ersten einher: Passt Flick die Abläufe insbesondere im Spielaufbau an, um dem erwarteten Druck etwas entgegenzusetzen? Kimmich auf der Sechs und Thiago als pendelnder Achter auf der halblinken Seite könnte eine Option sein, die es Flicks Mannschaft erlaubt, das Angriffspressing des Gegners durchs Zentrum zu überspielen. Aber auch Goretzka hat bewiesen, dass er technisch zumindest nicht abfällt und zudem eine große Waffe im Gegenpressing ist.

Wer setzt wen Schachmatt?

Schaffen die Bayern es durch ihre Läufe auch gegen Leverkusen, dass der Gegner sie nicht kompakt anlaufen kann, sind die Grundlagen für eine dominante Leistung bereits gelegt. Auf der anderen Seite wird Bosz genau das verhindern wollen. Findet er Wege, den Sechserraum der Bayern zu stören, ohne die Halbräume für deren Achter zu öffnen, ist das wiederum ein großer Schritt für Leverkusen.

Das Mittelfeld entscheidet Spiele. In diesem Duell dürfte dieses durch die Cruyff-Schule geprägte Motto besonders gelten. Zumal mit Peter Bosz ein Trainer an der Seitenlinie steht, der Johan Cruyff sehr nahe stand – menschlich, vor allem aber auch fußballphilosophisch.

Für beide Trainer wird das Duell eine wichtige Standortbestimmung darstellen. Sowohl Leverkusen als auch die Bayern waren zuletzt gut in Form. Doch wie viel solche Erfolge wert sind, zeigt sich oftmals erst, wenn eine Mannschaft auf sehr hohem Niveau gefordert wird. Und genau das wird am Samstagabend passieren, wenn Peter Bosz und Hansi Flick sich gegenseitig zum Duell am Taktik-Schachbrett herausfordern.

1 Expected Goals ist eine Metrik, die versucht Qualität von Torabschlüssen zu messen, indem sie jedem Abschluss eine Wahrscheinlichkeit zuordnet. Die Modelle funktionieren jeweils unterschiedlich, weshalb es zu starken Abweichungen zwischen ihnen kommen kann. Im Verbund mit anderen Statistiken und dem subjektiven Eindruck können sie aber eine Annäherung an Objektivität ermöglichen. Hier wurde ein Annäherungswert aus den Modellen von understat.com, FBref.com und @Caley_Graphics (Twitter) formuliert.

Vorschau-Tippspiel

Im Vorschau-Tippspiel tippe ich den gesamten Bundesliga-Spieltag. In unserer Kicktipp-Gruppe könnt ihr euch mit mir und allen anderen messen. Der oder die GewinnerIn der Kicktipp-Runde bekommt von mir ein signiertes Exemplar Generation Lahmsteiger.

Hier geht es zur Kicktipp-Runde!

Spieltagssieger

Den 12. Spieltag gewinnt ania mit 15 Punkten. Mit 10 Punkten komme ich immerhin auf einen mit vielen geteilten 20. Platz. Hier die Top 5 in der Gesamtwertung:

  1. Edlan – 162 Punkte (0 Spieltagssiege)
  2. Dominik – 157 Punkte (0,33 Spieltagssiege)
  3. Isarläufer – 156 Punkte (0 Spieltagssiege)
  4. Jona_Brauni – 155 Punkte (1 Spieltagssieg)
  5. Beltiboy – 155 Punkte (0 Spieltagssiege)

Lahmsteiger: Platz 66 – 132 Punkte (0 Spieltagssiege)

So läuft es gegen Leverkusen …

Ich erwarte hohen Druck von Leverkusen. Gerade in der Anfangsphase wird die Bosz-Elf wieder ein hohes Tempo vorgeben. Wie die Bayern damit klarkommen, wird über den weiteren Spielverlauf entscheiden. Flick wird seine Mannschaft gut einstellen, trotzdem wird man erstmals ein paar kleinere Probleme sehen können. Es reicht aber zu einem tollen und sehenswerten 3:1-Sieg.

So könnte Bayern spielen …

4-3-3: Neuer – Pavard, Martínez, Alaba, Davies – Kimmich – Goretzka, Müller – Gnabry, Lewandowski, Coman

Es fehlen: Hernández, Süle, Arp

So läuft der Spieltag …

Schalke 2:1 Union
Hoffenheim 2:0 Düsseldorf
Köln 2:1 Augsburg
Paderborn 1:4 Leipzig
Hertha 1:1 Dortmund
Bayern 3:1 Leverkusen
Gladbach 2:1 Freiburg
Wolfsburg 2:1 Bremen
Mainz 2:1 Frankfurt



»Eier, wir brauchen Eier!«

— Oliver Kahn

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HandsofGod XMAX FC Bayern
  1. Eine sehr gute Vorschau von dir. Daraus leite ich ab, dass das der wirklich erste Prüfstein vom FCB sein wird. Vizekusen wird uns versuchen mit dem gleichen Spielsystem zu konfrontieren. Ich hoffe, dass die besseren Spieler trotzdem zeigen dass für Bayer hier nichts zu holen ist, und es für die Fans ein Spektakel wird kein Geschiebe.

    Antwortsymbol5 AntwortenKommentarantworten schließen
    1. Davon gehe ich auch aus. Leverkusen war schon immer ein unangenehmer Gegner. Daher denke ich, dass es für uns unter Flick das bisher schwerste Spiel wird.

    2. Leverkusen ist also der erste Prüfstein oder Gradmesser. Bin gespannt, ob diese Erwartung am Samstag die 19.00-Uhr-Marke erreicht.
      Wenn ich mir die Bilanz dieses Duells in München anschaue, sollten bis dahin die Weichen schon deutlich auf ‘ungefährdeter Sieg’ gestellt sein.

      1. Sollte das passieren, ist das ein nachhaltiges Indiz dafür, dass die Bayern es auch mit anderen Gegnern unter Flick aufnehmen können.

      2. Leider hat die jüngere Vergangenheit gezeigt, dass dies nicht so ist. Weder ein 6-0 gegen Mainz, ein 6-0 gegen Wolfsburg, ein 5-0 gegen Dortmund, ein 5-1 in Mönchengladbach, ein 3-0 gegen Leipzig oder ein 7-2 bei Tottenham waren ein Indiz für irgendwas.
        Erst die KO-Runden der CL werden zeigen, wo wir stehen.

      3. Halte ich für die falsche Herangehensweise. Denn es geht hier nicht um die Ergebnisse. Bayern kann Dortmund auch 5:0 mit durchschnittlicher Form schlagen. Zwischen dem 4:0 und dem letzten 5:0 lagen in der Spielanlage aber einige Stufen.

        In der Bundesliga muss man den Spielrhythmus bekommen, den man in der CL dann umsetzt. Deshalb ist das alles sehr wichtig für die Top-Spiele. Und wenn Bayern hier in der Spielanlage gut performt (gegen unterschiedliche Gegner), ist das eine gute Ausgangslage und viel wert.

        Andernfalls können wir uns ja auch alle erst im Februar/März wieder hier treffen.

  2. Ja, sehr gute Vorschau wieder. Insb die Erklärung von Flicki-Flacka in 2 Sätzen und wieso Bosz-Fußball eine Daseinsberechtigung hat. Dass mit Bosz ein Gespräch auf Augenhöhe möglich ist finde ich zu überheblich formuliert.

    Antwortsymbol1 AntwortKommentarantworten schließen
    1. War eher so gemeint, dass er sich auf Augenhöhe begibt und nicht der Typ ist, der einem von oben herab diktiert, was seine Meinung ist. Habe es aber angepasst.

  3. Das hört sich bei Bosz immer ganz gut an. Wenn man dann aber ein Spiel von denen ansieht, ist es nue noch katastrophal.

    Mein Tipp: Bosz Leverkusen ist völlig überfordert und wird 4:0 nach Hause geschickt.

  4. Der Brandt Wechsel hat Leverkusen weh getan. Da war etwas am Entstehen und Dortmund hat die niedrige Ablösesumme ohne Rücksicht ausgenutzt. Am Ende ein 4x-Loss: der Spieler wird beim BVB gerade verbrannt, beide Vereine stehen spielerisch schlechter da und zuletzt geht mit einem stagnierenden Brandt auch ein wichtiger Baustein der Nationalmannschaft flöten.

    Andere Frage: wie realistisch haltet ihr es, dass Bayern sich um Sancho bemüht bzw. er hierher kommen würde? In Dortmund läuft es wohl auf Auba-Dembele 3.0 hinaus. Sollte der Verein es schaffen, die „soziale“ Komponente in den Griff zu bekommen, würde ich 100 Mio. aktuell lieber für Sancho sehen, als Sané. Für mich hat Sancho inzwischen absolutes Superstar Potenzial. Er scheint – obwohl er nicht regelmäßig spielt und Dortmund seit 2 Jahren stagniert – offensiv in einer völlig anderen Dimension unterwegs zu sein und legt regelmäßig drauf. Vielleicht ist er sogar das größte Teen-Talent in Europa.

    Antwortsymbol8 AntwortenKommentarantworten schließen
    1. Du meinst verbrandt?

      Ich glaube, Brandts Zeit beim BVB wird kommen. Er hat ja schon angedeutet, was er kann. Bei Leverkusen wurde er auf Dauer zu wenig gefordert bzw. war er auch zu konkurrenzlos und über dem Niveau des Teamdurchschnitts. Das führte dann zu inkonstanz.

      1. Auf das sehr naheliegende Wortspiel habe ich bewusst verzichtet ;)

      2. Absichtlich den Elfmeter nicht versenken? Spielt hier jemand gegen den Blog?

    2. @ Turbo Batzi:
      >>Andere Frage: wie realistisch haltet ihr es, dass Bayern sich um Sancho bemüht bzw. er hierher kommen würde? In Dortmund läuft es wohl auf Auba-Dembele 3.0 hinaus. Sollte der Verein es schaffen, die „soziale“ Komponente in den Griff zu bekommen, würde ich 100 Mio. aktuell lieber für Sancho sehen, als Sané. Für mich hat Sancho inzwischen absolutes Superstar Potenzial. Er scheint – obwohl er nicht regelmäßig spielt und Dortmund seit 2 Jahren stagniert – offensiv in einer völlig anderen Dimension unterwegs zu sein und legt regelmäßig drauf. Vielleicht ist er sogar das größte Teen-Talent in Europa.<<

      Die Frage habe ich mir, nach den jüngsten Querelen, auch schon gestellt. Sollten wir Sancho holen?? Halte von dem Kerl, abgesehen davon, dass er (noch) zu sehr Kind ist bzw. sich oft so verhält, noch mehr als von Sane. Gerade im Strafraum ist er mit seinen flinken Bewegungen eine absolute Waffe. Dazu mit ähnlich viel Speed wie Sane und einem tollen Abschluss gesegnet.
      Zudem 4 Jahre jünger als Leroy und mit viel Luft nach oben. Allerdings wäre die Ablösesumme sicher nochmal höher als die für Sane…

    3. Der Junge ist Engländer und will in der PL in England spielen. Daher – egal wie gut er ist: Finger weg, gibt nur Ärger.

      1. haha von ribery dachten wir auch dass er nach real weiterzieht.. ich waere fuer sancho voor sane

    4. Brandt hat gut mit Havertz letzte Saison funktioniert.
      Aber ein wichtiger Baustein? Er läuft viel ohne Wirkung. Sehr wenige dribblings , kaum Zweikämpfe und vor allem extrem viele Ballverluste und Fehlpässe. Sehe Brandt eher als einen Schürrle 2.0

      Sancho zum FCB?
      Nullkommanull Chance.
      MUFC haben schon über 120 Mio für ihn geboten.
      Gut möglich das er zu MCFC zurückgeht nachdem die uns Sane verkauft haben.
      Sancho will nach England.

      1. Wenn dem so wäre, würde ich behaupten, machen wir klar den schlechteren Part der beiden Deals. 120 for Sancho, ok. 100 für Sane. No way.

        Ich hoffe das Management macht zumindest den obligatorischen Verfügbarkeits-Check und klopft den Spieler ab.

  5. Als ich mir den Spielplan angesehen habe, war auch mein erster Gedanke, die beiden Spiele gegen Bayer und MG werden der erste echte Stresstest für Flick’s Werk.
    Dann ging es mir allerdings wie einigen anderen und mir fiel die Geschichte von Leverkusen in München wieder ein. Im Grunde erleben die seit Jahrzehnten das, was der BVB in den letzten Jahren mitmachen muss. Immer wieder mit großen Erwartungen und Vorschusslorbeeren angereist, als großer Konkurrent gehypt, um dann in der Realität jedesmal gnadenlos abgewatscht zu werden.

    Ein langjähriger Leverkusener Spieler (weiß leider nicht mehr welcher) hat das in einem Interview mal sehr prägnant formuliert. Wie man am Anfang einer München-Woche sich noch locker und voller Optimismus gab, wie die Stimmung im Laufe der Tage immer angespannter wurde und spätestens dann, wenn du im Bus schon von weitem das Stadion gesehen hast, hattest du auf einmal das ganz miese Gefühl im Magen, dass das heute wieder böse enden würde.

    Da Leverkusen auch aktuell nicht gerade vor Form zu sprühen scheint, würde mich ein ähnliches Szenario auch diesmal nicht wundern.

    Was allerdings tatsächlich spannend werden könnte ist die Leverkusener Spielweise, bzw. die Reaktion darauf. Tatsächlich kann man wohl von einem aggressiven Anlaufen weit vorne ausgehen und es wird interessant zu sehen sein, wie die Mannschaft damit umgeht.

    Antwortsymbol6 AntwortenKommentarantworten schließen
    1. Letzteres ist ja genau mein Punkt. Und mit Verlaub: Ich finde es etwas arrogant (allgemein, nicht spezifisch auf dich), wenn man davon ausgeht, dass die Spiele alle wenig wert sind, weil man jeweils hoch gewann (war ja eh nur Fallobst). Cruyff sagte mal, dass es eine hohe Kunst ist, schwache Gegner schwach aussehen zu lassen. Und genau das gelang ja Kovac mehrfach nicht. Umso froher bin ich über die Entwicklung.

      Richtig ist dennoch: Leverkusen – Gladbach – Tottenham wird mehr Auskunft über die Leistungsfähigkeit auf hohem Niveau geben als die bisherigen 4 Spiele. Auch über die Flexibilität von Flick. Aber wir sollten eben trotzdem nicht geringschätzen, was die Mannschaft bisher geleistet hat unter ihm.

      Nochmal: Kein Angriff auf dich oder deine Meinung, nur eine Reaktion auf einige Posts, die in die Richtung gehen.

      1. Klar, hat mich schon immer gestört wenn deutliche Bayernsiege klein geredet werden, völlig unabhängig von der Situation.

        Nach einem Trainerwechsel ist das dann aber noch mal was anderes. Da schaut man die Spiele doch ganz anders (zumindest ich), weil man eben mit Argusaugen auf jedes Detail achtet. Was macht der Neue, wie positioniert er sich taktisch, wie erfolgreich ist die Umsetzung. Da kommt wieder alles neu auf den Prüfstand.
        Und dann freut man sich aktuell über Ergebnisse und Spielweise, aber es besteht weiterhin eine gewisse Unsicherheit wie nachhaltig der Erfolg und das Konzept ist, einfach mangels Masse.
        Diese Erkenntnis kann nur mit den Spielen und den Gegnern wachsen. Und da sind Gegner wie Düsseldorf und Belgrad eher schwache Indikatoren. Der BVB wäre natürlich ein anderes Kaliber gewesen, aber der macht uns das durch sein aktuelles Auftreten wieder etwas zunichte.

      2. Wenn ich nochmal ins gleiche Horn stoßen darf: ich finde es auch oft befremdlich, wenn man in Kommentaren (hier und anderswo) nach deutlichen Siegen das vielfach wiedergekäute Argument (oder eher die Behauptung) liest, dass der Gegner ja so erschreckend schwach gewesen sei, man folglich aus desem Spiel nichts schlussfolgern könne – und die Mannschaft dann gegen einen “richtigen Gegner” trotzdem keine Chance habe.

        Diese Sicht verkennt, dass zu einem Fußballspiel (Phrasenschwein, drück ein Auge zu) immer zwei Mannschaften gehören, die vermeintliche Schwäche der einen daher eben meistens durch die Stärke der anderen bedingt ist. Beispielsweise ist davon auszugehen, dass Belgrad nicht absichtlich zu Hause keine einzige Torchance kreiert hat, sondern schlicht dank des sehr aktiven Bayernspiels kaum geordnet über die Mittellinie kam …

      3. Würde Tottenham bezüglich der Aussagekraft mal außen vor lassen. Wir haben jetzt Leverkusen und Gladbach ohne englische Woche dazwischen. Da kann Flick zumindest in Sachen Belastung zwei Mal seine Wunschelf aufbieten. Dann kommt Tottenham und danach noch einmal eine englische Woche mit Bremen (H), Freiburg (A) und Wolfsburg (H). Ich denke mal, dass gegen Tottenham ziemlich rotiert wird und wir da möglicherweise sogar mit Ulreich, Mai, Cuisance, Singh etc. auflaufen werden. Im Übrigen glaube ich auch nicht, dass wir bei Tottenham Spieler wie Kane, Son etc. auf dem Feld sehen werden. Die Spurs sind sicher Zweiter und haben jetzt erst mal bis zum Achtelfinale im Februar als einziges Ziel, sich in der PL wieder sukzessive nach vorne zu arbeiten. Da wird der Pragmatiker Mourinho nicht so großen Wert drauf legen, in München auf Biegen und Brechen zu gewinnen.

      4. Wir spielen endlich wieder dominanter.
        Wir stehen höher, pressen um Pack extrem aggressiv und effizient ergo gewinnen schnell die Bälle zurück und vor allem verlieren sie nicht so schnell weil even kalkulierter vertikal gespielt wird.
        Das Spiel ist endlich wieder so wie es unter Pep war, wir ersticken und erdrücken den Gegner.
        MMn fehlt nur noch der bessere letzte Pass in der box.

  6. Tolle Vorschau, mal wieder. Danke dafür, Justin!

    Beim Tipp bin ich exakt bei dir. In der Anfangsphase wird Kusen versuchen, den Druck hochzuhalten, ohne zu zwingenden Torchancen zu kommen. In diese Drangperiode wird dann, um die 15 Min., aber unser 1-0 fallen und kurz vorm Pausenpfiff das 2-0.
    Das entscheidende dritte Tor markieren wir um die 65. Minute. Anschließend werden 2 Gänge rausgenommen und die Bosz-Trupp darf noch den Ehrentreffer erzielen!
    Torschützen: Lewa, Gnabry und (endlich mal wieder) Müller!

    Antwortsymbol1 AntwortKommentarantworten schließen
    1. Welche Quote bekommst du denn für deinen Tipp bei dem Wettanbieter für den Olli Reklame macht? ;-)

  7. “Ich finde es etwas arrogant (allgemein, nicht spezifisch auf dich), wenn man davon ausgeht, dass die Spiele alle wenig wert sind, weil man jeweils hoch gewann (war ja eh nur Fallobst).”

    Witzig. Solange Kovac Trainer war, war das doch der Tenor aller Kovac Gegner hier: egal wie hoch der Sieg war und wie schlecht der Gegner aussah. Da haben wir ja nur so hoch gewonnen, weil der Gegner miserabel (also Fallobst) war. Bei Flick sieht das natürlich jetzt ganz anders aus.

    Für mich wird das Heimspiel gegen Tottenham die erste Richtschnur liefern. Leverkusen läuft auch in diesem Jahr der Musik hinterher, bei Gladbach war das 0-2 in Berlin schon heftig und man muss sehen ob die gerade in ihr erstes Loch fallen. Tottenham unter Mou traue ich daher am Ehesten zu, uns etwas schlauer über unsere eigene Leistungsfähigkeit unter Flick werden zu lassen.

    Antwortsymbol7 AntwortenKommentarantworten schließen
    1. Schöne Verallgemeinerung, der ich mich nicht annehme.

      Es kommt für mich darauf an, _wie_ man diese Spiele gewinnt oder eben nicht gewinnt. Und auch wie konstant man das tut. Die ersten vier Spiele waren hier schon mal eine gute Basis, die ich bei Kovac so nie sah. Dass es noch kein 100%-Urteil zulässt, dürfte jedem klar sein. Trotzdem halte ich die Sichtweise für mindestens etwas arrogant.

      1. Genauso ist es-völlig korrekt!

      2. AntwortsymbolHeinrichVonStahl Seite 29.11.2019 - 12:34

        +1

      3. Ich find es schon auch witzig. Mein Kommentar unter dem Kommentar von Bernhard B. war auch etwas ironisch gemeint, weil jetzt genau anders rum argumentiert wird als bis vor ein paar Wochen. Momentan würde ein erwürgtes 1-0 mit einem unberechtigten Elfmeter in der Nachspielzeit gegen Paderborn mehr gefeiert als ein CL-Sieg unter dem vorherigen Trainer.
        Aber wir können uns ja auf folgendes einigen:
        Für die einen zählen Ergebnisse, wenn dabei noch die Spielanlage dem geforderten Standard entspricht umso besser.
        Für die anderen zählt die Spielanlage, wenn dann noch das Ergebnis passt, auch schön.

      4. Hört doch mal auf zu verallgemeinern. Ein Ergebnis muss immer in einem Kontext gesehen werden. Leistung + vorherige Leistungen.
        Ich(!!!) lasse mir da bestimmt nicht vorwerfen, ich würde irgendwas blind abfeiern oder wie ein Fähnchen im Wind die Meinung ändern. Und da Stiftl auf meinen Post geantwortet hat, erwarte ich auch etwas mehr als solch lose Verallgemeinerungen. Kovac bekam für seine Anfangszeit von mir(!!!) auch Lob. Geht dann ja aber bei manch einem sofort unter, wenn man etwas kritisiert.

      5. Justin: ich hab nicht verallgemeinert, sondern mich auf die generellen Kovac Gegner bezogen. Zu denen zähle ich Dich nicht ;-)

    2. @Stiftl: Vergiss das Spiel gegen Tottenham. Wie willythegreat weiter oben ausführt, die Aufstellungen, die beide Mannschaften an diesem Tag aufs Feld schicken werden, taugen für keine Beurteilung von irgendwas.

  8. Gute Analyse.
    Denke aber das wir im Mittelfeld zzt top sind egal ob nun Thiago oder Goretzka neben Kimmich und Müller spielen.
    Demirbay Aranguiz Bender sind da keine Hürden. Der junge Diaby ist zwar gut aber nun wirklich kein Ersatz für den verletzten Havertz.

    Auch außen sehe ich nicht das sich Belarabi gegen Davies und Bailey gegen Pavard viel bewegen können.

    Und vorbe freu ich mich darauf wie unsere Spieler deren Defensive demontieren Tah Bender Wenddll….
    Also denke das es ein klarer Sieg wird.

    Das richtig schwere Spiel ist eine Woche später

    Antwortsymbol1 AntwortKommentarantworten schließen
    1. Genauso ist es-völlig korrekt!

  9. Fußball ist wie Schach. Nur ohne Würfel.

  10. Interessante Analyse und danke für das großartige Interview mit Bosz. Wenn es sowas nur öfters gäbe.

    War Bosz damals Spieler bei Rostock, als Elber dieses wunderbare Tor von der Eckfahne aus zum 4:0 erzielte?

    Ich freue mich sehr auf das Spiel morgen. Das wird superspannend ob und wie wir das Spiel an uns reißen können. Ich erwarte die höchste Intensität unserer Mannschaft von der ersten Minute an, ähnlich wie gegen Belgrad damit keine großen Zweifel entstehen wer den Platz als Sieger verlässt. Das spannende wird eben sein, ob Leverkusen es schafft das Gleichgewicht mehr in Richtung Mittellinie oder gar Bayerns Hälfte zu verschieben.

    Erwähnenswert ist auch, dass Leverkusen es noch an der Effizienz mangelt. Sie schaffen es regelmäßig ähnlich viele Torchancen zu erzeugen wie wir unter der Woche gegen RSB z. B., nur rein will die Kugel bislang nicht so oft. In den vergangenen 4 Spielen kommen unsere Gegner auf keine 5 Torschüsse. Kann Leverkusen zeigen wie man auf 5 Torschüsse in einem Spiel / Halbzeit kommt?

  11. Nebenbei bemerkt: Mit der Beurlaubung von Émery bei Arsenal dürfte auch ein Engagement von Poch in der BL sehr viel unwahrscheinlicher geworden sein. Er muss, sollte Arsenal ihn anfragen, wofür man jetzt keine so große Vorstellungskraft braucht, nicht umziehen, keine neue Sprache lernen, sich nicht in eine neue Liga einleben, und auch familiär konnte alles so bleiben, wie bisher. Für uns wäre er damit wahrscheinlich aus dem Rennen, was aber kein Nachteil sein muss. Flick arbeitet bis jetzt hervorragend und darf gerne länger bleiben.

    Danke für die Vorschau, ich hoffe auf ein attraktives Spiel!

    Antwortsymbol2 AntwortenKommentarantworten schließen
    1. Von Spurs zu den Gunners das ist für einen Traditionalisten wie Poch MMn ausgeschlossen (und hat er ja auch mal gesagt) genau wie er aufgrund seiner Espanol Vergangenheit immer Barça ausgeschlossen hat.
      MUFC oder MCFC sind dagegen möglich.
      Denke aber eher PSG falls TT gegangen wird.
      Bei AFC würde mich nicht überraschen wenn Rangnick aufschlägt.
      Who knows

    2. Ich wollte diesen Punkt der Rivalität beider Teams noch berühren, aber da Poch ja rausgeschmissen wurde, dachte ich mir, das schenke ich mir mal. ;-)

  12. Persisic ist schon jetzt wieder ein Totalausfall. Und warum der VAR nicht eingreift, bleibt das Geheimnis der DFL. Irgendwie profitieren sehr selten davon. Aber gegen uns greift er gerne ein.

    Antwortsymbol2 AntwortenKommentarantworten schließen
    1. Wo sollte der VAR denn eingreifen?

      1. Es gab eine Szene, da springt der Ball einem Leverkusener im Strafraum an die Hand. Wenn uns das passiert, wird es jedes Mal geprüft. Hier nicht.

  13. Martinez und Hummels tun sich leider wirklich nichts in Sachen “Schnelligkeit”. Heute braucht man andere Verteidigertypen, um ganz vorne zu landen. Und damit meine ich die Champions League, nicht die Bundesliga.

    Antwortsymbol1 AntwortKommentarantworten schließen
    1. Ja, Leverkusen nutzt den Geschwindigkeitsvorteil gegenüber Javi sehr gezielt und klug aus. Tut mir irgendwie leid für ihn, weil er kann ja nicht schneller rennen als er kann, aber es reicht in der Tat in der Spitze leider nicht.

  14. Also Coman muss unbedingt kommen. Perisic ist kaum total unauffällig und wenn er mal am Ball ist, dann geschieht… nichts. Nach hinten arbeitet er auch nicht wirklich. Davies muss alles alleine machen auf links.

  15. HeinrichVonStahl Seite 30.11.2019 - 19:24

    Puhhh, was für eine Halbzeit.
    Insgesamt tolles Spiel mit zwei starken Mannschaften, von denen Bayern die bessere ist.
    Leider vergibt Gnabry heute größte Möglichkeiten.
    Ich denke aber, dass wir das Spiel noch drehen, wenn wir so weiterspielen

  16. Hmm, erste Nagelprobe gegen einen heute sehr gut eingestellten und vor allem brutal effektiven Gegner. Und genau diese Effektivität geht uns heute leider komplett ab.

    Am Spiel selbst habe ich wenig auszusetzen. Chancen haben wir uns genügend rausgespielt. Aber Gnabry schießt halt an den Pfosten und im Gegenzug scheppert es. Und das Ding kurz vor der Pause war schon fast grob fahrlässig.

    Leider zeigt sich heute, dass wir eine Notabwehr auf dem Platz haben. Xaver leider gegen die ultraschnellen Leverkusener am Limit und Davis zahlt Lehrgeld. Hat sich zum Glück ein wenig gefangen. Denke heute wäre Boateng in der IV eine bessere Option gewesen, da doch noch ein wenig schneller.

    Bleibt zu hoffen, dass die Einwechslungen sitzen, wir unsere Chancen endlich verwerten, Leverkusen nicht mit jedem zweiten Schuss trifft und denen vielleicht ein wenig die Luft ausgeht.

    Nur prophylaktisch: Selbst wenn wir die Kiste heute verlieren ist mir so ein Spiel um längen lieber als das Gegurke der Vergangenheit. Wäre aber blöd, weil Leipzig sonst wegzieht.

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    1. Komisch, ich fand Davies hat heute wahrscheinlich sein bestes Spiel für uns gemacht, ein paar Mal mit seiner großen Gerschwindigkeit Bälle abgelaufen und so Situationen entschärft, die hätten gefährlich werden können. Auch nach vorne druckvoll, strukturiert und mit guten Ideen.

    2. Bayer hat die Bayern heute perfekt ausgeguckt, da zeigte Bosz dem Hansi seine Grenzen auf.

  17. Hat der Lothar im Interview gerade “Baileys” gesagt? Prost!

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    1. AntwortsymbolHeinrichVonStahl Seite 30.11.2019 - 19:29

      Ja, ca. dreimal! :-D
      cheers

  18. Spätestens jetzt muss der Wechsel kommen.

  19. Mehr Pech als heute geht ja kaum. 2x Pfosten. Heute ist der Fussballgott nicht auf unserer Seite. Und wetten, dass es höchstens 4 Minuten obendrauf gibt? Stand jetzt wären es eigentlich schon 5-6 Minuten.

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    1. 6 Minuten gibt es schon. Heute könnten wir aber auch 90 Minuten Nachspielzeit haben und würden doch nur den Pfosten treffen.

      1. So sieht es leider aus. Bayer-Dusel halt.

    2. Pech und Schiedsrichter.
      Mehr fällt dir heute nicht ein?

    3. Die Chancen von Bayer sollten auch nicht unerwähnt bleiben….ebenso die Überzahl der Bayern in den letzten 15 Minuten nicht vergessen, zumal der Verlust von Tah für die Leverkusener eigentlich zum Knackpunkt hätte werden können.

  20. Der Torwart aus Lev hält den Ball 14 Sekunden. Was.macht der Herr Winkmann? Nichts.

    Haste Scheisse am Fuß, haste Scheisse am Fuß. 3x Pfosten.

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    1. AntwortsymbolHeinrichVonStahl Seite 30.11.2019 - 20:31

      Die 6-Sekunden-Regel existiert leider nur auf dem Papier. Fällt mir immer wieder auf.
      Da könnte man sich mal was einfallen lassen.

      1. Ich hatte mal gehört, dass es jetzt 12 Sek. sein sollen. Aber ist eigentlich auch egal. Anscheinend entscheidet das jeder Schiri wie er lustig ist.

  21. Wer regt sich denn hier über den Schiri auf? Die Rote Karte hätte ich nicht gegeben. Unabhängig davon: Das war eines dieser Spiele, bei denen der Ball auch nach Mitternacht nicht ins Tor gegangen wäre. Wenn es ganz blöd läuft, schießen die Dusel-Bayer noch ein drittes Tor. Aber Anerkennung an eine kämpferische Leistung der Pillendreher. Bei so viel Unvermögen (trotz gutem Spiel), geht halt der Gegner mit drei Punkten nach Hause. Es bleibt spannend in der Liga. Ganz anders als in England …

  22. Das passiert, hats auch unter Guardiola gegeben, das Spiel war ordentlich, Bayer hats gut gemacht, der Rest war Unvermögen bzw. Pech bei den ganzen Alu-Treffern. Der wahre Grund für die Niederlage war das Fehlen von Süle und Hernandez.

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    1. Das bleibt auch meine Hauptsorge für den Rest der Saison: das Fehlen von Süle (und Hernandez). Gab zwar mit den beiden auch reichlich Gegentore. Aber mit Süle in der IV hätte Bailey heute keine 2 Buden gemacht.

      Gegen die wirklich guten Gegner, wie Vizekusen heute einer war, wird der fehlende Speed in der IV ein fettes Problem bleiben :(

      1. Man muss halt mit den Spielern arbeiten, die einem zur Verfügung stehen.
        Gegen Gegner, die das auszunutzen wissen, ist “hohes Verteidigen” nicht die beste Wahl, wenn man nicht den nötigen Speed hat.

  23. Also am Schiedsrichter hast heute bestimmt nicht gelegen.
    Das Strohfeuer ist schon wieder erloschen. Zweimal selten dämlich das gleiche Tor kassiert. Von Bosz (!) gan billig ausgecoacht.
    Die Saison kannst vergessen, unter die ersten vier werden wir es aber hoffentlich schaffen.

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    1. Da wir ja unter den ersten vier bereits sind, bin ich da auch recht zuversichtlich…
      Im Ernst: Warum der Defätismus?

  24. Wenn Freiburg morgen gewinnt, dann nicht mehr :-)
    Kein Defätismus, sondern Realismus.
    Der Trainer war nicht unser einziges Problem, wie wir heute gesehen haben.

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    1. Das einzige nicht, aber das Hauptproblem – jedenfalls aus meiner Sicht.

      1. Am Ende ja.
        Die anderen Probleme zu beseitigen wird sich noch länger ziehen.

  25. Was für ein Spiel. Erst waren wir unfähig, dann kam auch noch Pech hinzu. Was für eine Chancenverwertung. Gnabry hätte das Ding in die richtige Richtúng lenken müssen. Dazu das nicht vorhandene Ingame-Coaching. Lisa Müller würde sagen: “In der 80.ten Minute hatte er einen Geistsblitz” und erkannt, dass unserer rechte Abwehseite mit Pavard und Martinez zu langsam für die Pilllen war. Unser Trainer-Talent hat noch Luft nach oben. Mal schaun wie es gegen Gladbach und Tottenham läuft.

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    1. Achtung Zensurgefahr.

      1. Ich korrigiere. Das Spiel war auf taktisch höchstem Niveau. Ein Genuss für Ästheten des Ballsports. Halbzeit eins war geprägt von Rangnickschem Daueranlaufens und dem Erzwingen von Fehlern im Aufbau des Gegners. Leverkusen war (leider) effizienter und hat die Geschwindigkeits-Defizite von Hansi-Flicks Team auf der rechten Abwehrseite brutal bestraft. Ohne Neuer wäre die Taktik schon da in die Hose gegangen. Nach 70 Minuten mussten die Leverkusener ihrem Spielstil Tribut zahlen und beschränkten sich aufs Zeitspiel, blieben aber wegen der rechten Abwehrseite der Bayern immer wieder gefährlich. Nach 80 Minuten korrigierte Hansi das Defizit. Leider verhinderten Pech und Ungeschick ein verdientes Remis. Wenn nicht mehr. Trotz allem. Es war ein gutes Spiel unserer Jungs.

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