Thiago der Zweikämpfer?

Georg Trenner 03.04.2020

Während die fußballfreie Zeit Spieler, Fans und auch Sportjournalisten vor vielfältige Herausforderungen stellt, kann man die Zeit immerhin für grundlegende Analysen und Beobachtungen nutzen. 

Das tut auch Deutschlands führendes Fußballmagazin “kicker” mit einer Analyse zu Thiago, dessen Vertrag beim FC Bayern nur noch etwas mehr als ein Jahr läuft, weshalb dieses Frühjahr wichtige Weichen für seine Zukunft zu stellen sind.

Laut “kicker” hat sich Thiago vom Künstler zum Arbeiter gewandelt

Der “kicker” hat am 21.02.2020 einen Artikel über Thiago veröffentlicht, in dem er einen Wandel bei Thiago beschreibt. Der Trainerwechsel von Kovač zu Flick habe zu einem Umdenken beim Spanier gefühlt. Thiago habe erkannt, dass nicht nur “schnuckelige No-look-Pässe” gefordert seien, sondern auch “die Basiselemente des Fußballs”, und letzteres sind in Fußballdeutschland natürlich in erster Linie “knallharte Zweikämpfe.”

Thiago Alcántara zelebriert seinen Treffer gegen Hertha BSC.
(Bild: Stuart Franklin/Bongarts/Getty Images)

Der “kicker” bedient einmal mehr das ebenso etablierte wie unbegründete Narrativ, mit dem Thiago seit seiner Ankunft in München zu kämpfen hat. Ein Schönspieler, technisch gut, ja, das schon, aber um zu gewinnen, da braucht es (in Deutschland) mehr, da muss man Gras fressen. Das tue der Spanier nicht.

Die Zweikampfquote ist kein Beleg für das formulierte Narrativ

Belege für die Storyline? Kaum. Die Schlussfolgerung im “kicker” stützt sich neben Beobachtungen auf eine anscheinend leicht verbesserte Zweikampfquote. Nun ist es mit der Zweikampfquote so eine Sache.

Schwächen der Zweikampfstatistik

Martin Rafelt, Autor von Spielverlagerung.de sowie Trainer und Analyst bei Hajduk Split, erklärte das Problem der Zweikampfstatistik bereits vor Jahren ausführlich zum Spiel von Borussia Dortmund gegen den FC Augsburg. Im Prinzip geht es darum, dass es im modernen Fußball unklar ist, was ein gewonnener Zweikampf und was ein verlorener überhaupt ist. Und was davon einen Mehrwert für die Mannschaft bringt.

Eine Quote allein sagt wenig

Es sei ergänzt, dass Zweikampfquoten ohne die absoluten Zahlen ohnehin mit Bedacht zu genießen sind. Bei 9 Zweikämpfen in einem Spiel steht zwischen gefeierten 56% und kritisierten 44% Quoten oft nur ein einziger Zweikampf (5/9 oder 4/9 gewonnene Zweikämpfe), der anders in den Rohdaten erfasst wurde.
Vor dem Hintergrund der von Rafelt angesprochen Schwäche der Datenerhebung bzw. Uneindeutigkeit der Interpretation sollte bereits das erste Zweifel wecken.

Es gibt nicht “die” Zweikampfstatistik

Auch verweist Rafelt zurecht darauf, dass es in der primären Datenerhebung durch Sport-Data-Unternehmen wie Opta keine so definierte “Zweikämpfe” gibt. Die in deutschen Sportmedien regelmäßig zitierten Zahlen sind aus verschiedenen Opta-Werten zusammengefasst.

Es ist deshalb unklar, ob in Deutschland bzw. vom “kicker” referenzierte Zweikampfstatistiken überhaupt ausschließlich Defensivaktionen bezeichnen, oder ob Offensivaktionen wie Dribblings in die Statistik einfließen.

Ich habe versucht, die Zweikampfstatistik des “kickers” zu reproduzieren. Am Beispiel des Spiels des FC Bayern gegen RB Leipzig würde das wie folgt aussehen. Laut “kicker” gewann Thiago 73% seiner Zweikämpfe. Diese Zahl ließ sich für mich auf Basis der Opta-Rohdaten nur ermitteln, wenn man folgende Daten addiert: Tacklings (Thiago gewann 4, verlor 1), Kopfballduelle (2 vs. 1), Dribblings (5 vs. 1) und Ballverluste (1). Insgesamt sind das 11 positive Zweikampfaktionen und 4 negative, oder 11/15 = 73%.

Vermischung von Offensiv- und Defensivwerten

Nun ist es grundsätzlich legitim und oft sogar sinnvoll, verschiedene Primärdaten zu komplexeren Werten zusammenzufassen. Und es mag gute Gründe geben, konkret Dribblings zu einer Zweikampfquote zu allokieren. Dann aber sollte man nicht dem logischen Fehlschluss aufsitzen, diese Quote als Zeichen einer defensiven Arbeitsethik zu interpretieren. 

Oder käme jemand auf die Idee, Neymar nach einem Spiel mit 7 erfolgreichen Dribblings aus 8 Versuchen, 2 Ballverlusten und 0 Defensivaktionen – nach obiger Rechnung: 70% Zweikampfquote – für seine Defensivarbeit zu loben?

Thiago war schon immer defensiv umtriebig

Die Zweikampfquote, insbesondere falls Offensivaktionen enthalten sind, ist also kein geeigneter Wert, um die defensive Stärke bzw. das defensive Engagement eines Spielers zu bewerten. Was ist es dann?

Diese Frage ist nicht einfach zu beantworten. Fußball ist zu komplex, um ihn nur mit einfachen Zahlen zu beschreiben. Gerade im modernen Pressingfußball wird das deutlich: Wenn Thomas Müller eine Pressingaktion auslöst, indem er den gegnerischen Torhüter anläuft, so dass dieser einen unkontrollierten Pass spielt, der von Joshua Kimmich abgefangen wird, gebührt dann Müller oder Kimmich der Ballgewinn? Kimmich wird in der bekannten Opta-Statistik mit einem abgefangen Ball (Interception) belohnt, Müllers Pressingaktion findet als solche in advanced stats ihre Berücksichtigung. Aber wie bewerten wir den Einfluss von Serge Gnabry und Kingsley Coman, die andere mögliche Passwege des Torhüters zustellten?

Trotz dieser Einschränkungen zeige ich folgend Thiagos Defensivaktionen im Zeitverlauf: abgefangene Bälle, Tacklings, Fouls, geblockte Schüsse, klärende Aktionen. Das ist keine perfekte Metrik für die Defensivqualität von Thiago, aber zum einen zeigen die Werte seine Bereitschaft für Defensivarbeit, und zum anderen eignen sie sich vor allem für eine Betrachtung der Entwicklung im Karriereverlauf.

Thiago: Defensivaktionen in Spielen für den FC Barcelona (blau) und den FC Bayern München (rot) seit 2010.

Das Ergebnis überrascht, doesn’t it? Pro 90 Minuten hatte Thiago nie weniger als 8 Defensivaktionen. Vielmehr sind die Werte seit 2016 sogar leicht rückläufig.

Was also sagt es über das verbreitete Narrativ über Thiago, den offensiven Schöngeist, der [um einen neuen Top-Vertrag zu bekommen] endlich die Defensivarbeit entdeckt hat? Und was sagt es über die Beobachtungsgabe des “kicker”, wenn man ausgerechnet im März 2020 einen neuen defensiven Thiago entdeckt haben will?

Entwicklung in der Rückrunde

Im “kicker”-Artikel wird dem Trainingslager in Doha eine ka­thar­tische Wirkung zugeschrieben. Dort wäre ein neuer Thiago zu sehen gewesen, ein “aggressiver Leader, der knallharte Zweikämpfe führte; ein Kämpfer, der den Ball auch mal zu treten und nicht nur zu streicheln wusste.” Könnte es also sein, dass Thiago in der Rückrunde deutlich engagierter in der Defensive spielt als in der Hinrunde?

Nun, auch das lässt sich durch die Zahlen nicht belegen. Thiagos Defensivaktionen in der Saison 2019/20 sind in Hin- und Rückrunde nahezu identisch.

Thiago: Defensivaktionen und Offensivaktionen in der Hin- und Rückrunde der Saison 2019/20.

Tatsächliche Leistungssteigerung in der Offensive

In einer Sache stimme ich dem “kicker” zu: Thiago hat sich in der Rückrunde erheblich gesteigert. Ich selbst schrieb ihm für “Miasanrot” eine “deutliche Leistungssteigerung nach mäßiger Hinrunde” zu.

Allein, die Leistungssteigerung manifestiert sich nicht in der Defensive, sondern in der Offensive. Am plakativsten zeigen das die drei Tore, die Thiago in der Rückrunde erzielt hat, während ihm in der Hinrunde kein einziger Treffer gelang.

Er kommt zudem öfter zum Abschluss (1,3 Schüsse pro 90 Minuten in der Rückrunde vs. 0,7 in der Hinrunde) und dribbelt öfter erfolgreich (3,6 in der Rückrunde vs. 2,9 in der Hinrunde).

Fazit

Thiago hat seit seiner Ankunft in Deutschland das Image, ein Schönspieler zu sein. Nun gibt es an sich schlimmere Vorwürfe als jenen, schönen Fußball zu spielen. Ein Problem wird das nur dadurch, dass es in Deutschland nur zwei Kategorien von Fußballern zu geben scheint: Schönspieler oder Arbeiter. Overath oder Schwarzenbeck. Scholl oder Jeremies. Beides zusammen geht nicht.

Geht nur scheinbar nicht, denn Thiago belegt das Gegenteil. Es ist zu begrüßen, dass der “kicker” dies nach 227 Spielen für den deutschen Rekordmeister auch anzuerkennen beginnt.

Es ist schade, dass der “kicker” diese Erkenntnis in das alte Thiago-Narrativ des kampflosen Schöngeistes – der nun bekehrt sei – verpackt.

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— Oliver Kahn

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  1. Super Artikel, vielen Dank, Georg.

    Könnte man diesen nicht dem Kicker zukommen lassen, mit dem Verweis, dass sie endlich ihre Kampagne gegen Thiago einstampfen?!

    Der Junge ist ein grandioser Fußballer, der gemessen an seinen Leistungen, viel zu wenig Beachtung erhält. Stattdessen wird eine Mär des schludrigen Zirkusspielers, der in „großen“ Spielen abtaucht, aufrechterhalten, was einfach nicht stimmt.

    Dazu kommt, dass sich Thiago zu 100% mit Verein, Umfeld und Stadt identifiziert. Dieser Mann muss gehalten werden und er muss die Anerkennung erhalten, die ihm gerecht wird.

    Thiago oder nix!

    Antwortsymbol1 AntwortKommentarantworten schließen
    1. “Der Junge ist ein grandioser Fußballer, der gemessen an seinen Leistungen, viel zu wenig Beachtung erhält. Stattdessen wird eine Mär des schludrigen Zirkusspielers, der in „großen“ Spielen abtaucht, aufrechterhalten, was einfach nicht stimmt.”
      “Grandioser Fußballer”, ja, zu 110%. “Schludriger Zirkusspieler”, ja, auch oft, aber geschenkt.
      “der in großen Spielen abtaucht”, hmmm, zumindest nicht auftaucht. In welchem großen Spiel hat Thiago eine Hauptrolle gespielt?
      “Der Mann muss gehalten werden”, ja.
      “er muss die Anerkennung erhalten, die ihm gerecht wird”, das liegt in seiner eigenen Hand, dafür muss er in einem großen Spiel eine Hauptrolle spielen.

  2. Die Thiagointelligenz ist einer der am meisten unterschätzten Fußballer überhaupt.
    Man wird hoffentlich bald verlängern.
    Unersetzbar

    Übrigens vergessen wurde ein anderer Aspekt

    Der von Kahn formulierte Anspruch an den Charakter eines Spielers beim FCB erfüllt Thiago auf und neben dem Platz zu 100%

  3. Der Original-Kickerartikel ist zumindest zum Schmunzeln gut. Muss man eigentlich nicht viel dazu sagen, trotzdem verdienstvoll es zu tun.
    Interessant finde ich hier die Auseinandersetzung mit den so oft zitierten Zweikampfwerten. Kann ich nur voll zustimmen. Von all den immer reichlicher im Umlauf befindlichen statistischen Werten, ist die Zweikampfquote für sich allein der fragwürdigste Wert. Ein Beispiel gibt dafür der sehr gelungene Beitrag von Martin Rafelt, der einen Teilaspekt dazu schön ausarbeitet.
    Es gibt einige Werte die ganz gut für sich stehen können, die Zweikampfquote eher weniger. D.h. ohne das Spiel selbst gesehen zu haben und die Werte dann einordnen zu können, bringt dir das nicht so viel.

  4. Mal etwas off topic:
    Ihr habt ja in den letzten Tagen etwas an eurem Auftritt gebastelt.
    Seitdem wird mir die Anzahl Kommentare in dem kleinen Fenster neben dem Artikel immer in rot unterlegt angezeigt. Vorher war die Anzeige alternierend zwischen Rot (neue Beiträge) und Grau (alle gelesen).
    Ich würde es schön finden, wenn man das wieder so einrichten könnte.

  5. Solche Artikel sollte es viel öfters geben. Nicht nur im Sport, sondern allgemein. Meist nutzen Medien eine plakative Zahl ohne Zusammenhänge zu erklären, was oftmals zu völlig irreführenden oder falschen Aussagen führt. Der Kicker ist hier besonders „oldschool“. Das hat auch viel mit der Bildung des Berufsbild Journalist zu tun.

    Zur Analyse: Bei Whoscored gibt es den Parameter „passed by“, also wenn ein Spieler von seinem Gegenspieler ausgedribbelt wird und an ihm vorbeizieht. Den könnte man in der Gesamterhebung noch mit aufnehmen. Der 4 zu 5 Vergleich ist klasse, zeigt er doch die klassische Gefahr der relativen Ratio – dennoch glaube ich dass sich über eine gesamte Saison mit deiner Herangehensweise hier durchaus ein ablesbares Profil ergibt. Denke wenn man den Einstieg auf 15 Spiele setzt, lässt sich aktuell sicher schön herauslesen, wer in Europa Zweikampf-stark ist (und wer weniger).

  6. Ok, Zweikampfquote ist nicht so aussagekräftig.
    Ist zugegebenerweise nur mein Bauchgefühl, aber ich finde Thiago geht inzwischen kompromissloser in die Zweikämpfe, d.h. er riskiert öfter ein Foul/gelbe Karte als früher. Früher hatte ich oft das Gefühl, er zieht gerne zurück und ist “nur” auf den fairen Ballgewinn aus.

    Ich will jetzt nicht unbedingt unfaire Spielweisen propagieren, aber als 6er muss man in gewissen Situationen eben auch mal ein Foul ziehen um den Spielfluss zu bremsen. Ich meine damit ausdrücklich nicht das berühmte “Zeichen setzen”, sondern v.a. Konterverhinderung, da reicht ja auch schon Trikot ziehen und nicht unbedingt die Blutgrätsche. Das ist auch eine der besten Defensivqualitäten die bspw. Martinez hat.

    Und da hat er sich nach meinem Gefühl deutlich weiterentwickelt.

    Antwortsymbol4 AntwortenKommentarantworten schließen
    1. „… als 6er muss man in gewissen Situationen eben auch mal ein Foul ziehen um den Spielfluss zu bremsen. Ich meine damit ausdrücklich nicht das berühmte “Zeichen setzen”, sondern v.a. Konterverhinderung, da reicht ja auch schon Trikot ziehen und nicht unbedingt die Blutgrätsche.“

      Guten Tag Herr Kovac, wie geht es Ihnen?!
      Diese These brachten Sie bereits nach dem Spiel gegen Schalke in der Rückrunde 18/19 zur Sprache, um davon abzulenken, dass ihre taktische Staffelung mangelhaft ist.

      Ein guter 6er muss nicht am Trikot zupfen, um den Spielfluss zu unterbrechen. Ein guter 6er/Spieler (eingebettet in einem funktionierenden Struktur) positioniert sich so, dass ein Foul zu ziehen die allerletzte Maßnahme ist und den Abstiegskandidaten als Mittel vorbehalten bleibt.
      Die Ebene, auf der Niko Kovac zu Hause ist.

      1. Gewagte These.
        Wenn ich da an Kroos, van Bommel, Schweinsteiger oder Lahm auf der 6 denke, dann war das harmlose, taktische Foul aber sehr, sehr oft ganz sicher nicht die allerletzte Maßnahme.
        Alles keine guten 6er?

    2. Fouls hatte ich mir auch angeschaut. Sein Höchstwert waren 2,1 pro 90 Minuten in der Saison 2014/15. In der laufenden Saison steht er bei 1,2 Fouls pro 90 Minuten.

      1. Mag sein, dafür hat er aber z.B. diese Saison bereits deutlich mehr gelbe Karten als in den Vorjahren bei weniger Spielen. (hab allerdings den Wert jetzt nicht auf 90 min angeschaut).

        Da er ja nicht zu den Tretern gehört, gehe ich mal davon aus, dass er den Großteil aufgrund taktischer Fouls bekommen hat.

        Natürlich ist eine gute Staffelung viel wichtiger, um solche Situationen so weit möglich zu vermeiden. Aber welchen Mannschaft hat schon durchgehend 90 Min die perfekte Staffelung?

  7. „… als 6er muss man in gewissen Situationen eben auch mal ein Foul ziehen um den Spielfluss zu bremsen. Ich meine damit ausdrücklich nicht das berühmte “Zeichen setzen”, sondern v.a. Konterverhinderung, da reicht ja auch schon Trikot ziehen und nicht unbedingt die Blutgrätsche.“

    Guten Tag Herr Kovac, wie geht es Ihnen?!
    Diese These brachten Sie bereits nach dem Spiel gegen Schalke in der Rückrunde 18/19 zur Sprache, um davon abzulenken, dass ihre taktische Staffelung mangelhaft ist.

    Ein guter 6er muss nicht am Trikot zupfen, um den Spielfluss zu unterbrechen. Ein guter 6er/Spieler (eingebettet in einem funktionierenden Struktur) positioniert sich so, dass ein Foul zu ziehen die allerletzte Maßnahme ist und den Abstiegskandidaten als Mittel vorbehalten bleibt.
    Die Ebene, auf der Niko Kovac zu Hause ist.

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    1. Oh, da träumt aber einer. Wohl zuviel Taktikbücher gelesen und playstation gespielt und dabei den Blick auf die Realität verloren. Fussball ist kein Schach und den Fairnesspokal gewinnen nur die Mannschaften, die sonst nix gewinnen. Wie oft gewann Real Madrid die CL in den vergangenen Jahren? Auch dank Ramos und Casemiro, beide immer am Rande von Rot und Gelb-Rot, um den Spielfluss der Gegner zu zerstören.
      Da läuft der arme davedaman dann zur Mami und beschwert sich, weil die anderen so böse und unfair sind und nicht mit gutem Positionsspiel und toller Struktur versuchen zu gewinnen, sondern absichtlich foulen.
      Willkommen im Leben.

  8. Mal jenseits aller möglichen Corona-bezogenen Meldungen in den Medien (in der Hoffnung auf Verbesserung der Situation) wäre die der Vertragsverlängerung mit Thiago (auch Alaba) im Moment eine der von mir am sehnlichsten erhofften.

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