Spieler des Monats April: Lucas Hernández

Louisa Trenner 04.05.2021

In der Saison 2020/21 zeigt sich eine leicht verbesserte Situation für Hernández. Aktuell kann er 34 Einsätze und eine Startelfquote von 48 % vorweisen. Zum Vergleich die Spieler, mit denen er auf der Innen- und Linksverteidigerposition konkurriert:

David Alaba: 42 Einsätze, 87 % Startelfquote
Jérôme Boateng: 36 Einsätze, 84 % Startelfquote
Niklas Süle: 32 Einsätze, 48 % Startelfquote
Alphonso Davies: 32 Einsätze, 61 % Startelfquote

Zu berücksichtigen ist, dass Hernández in der Hinrunde von einer längeren Verletzungspause von Alphonso Davies profitierte. Die bisherige Saison ist für ihn demnach allenfalls als durchwachsen zu beschreiben. Häufig war von fehlendem Vertrauen Hansi Flicks die Rede, seine Rolle als Ergänzungsspieler oft nicht nachvollziehbar. Es schien phasenweise, als könne Hernández Weltklasse-Leistungen abrufen – er würde dennoch nicht von Beginn an spielen. Der April 2021 strafte diese Einschätzung Lügen. In fünf der sieben Pflichtspiele durfte Hernández von Beginn an auflaufen, absolvierte diese Spiele über die volle Distanz und konnte mit zunehmender Spielpraxis und wachsendem Vertrauen endlich seine Fähigkeiten und Potenziale zeigen. Die anderen beiden Partien verpasste er verletzungsbedingt.

Spieler des Monats April: Lucas Hernández
(Quelle: Imago Images)

Seine guten Leistungen gipfelten im Champions-League-Viertelfinal-Rückspiel gegen PSG, als er einer der auffälligsten Spieler auf dem Platz war. Schnell, physisch stark, präsent in den Zweikämpfen, aggressiv aber fair. Vor allem eine Stärke kam dabei zum Vorschein: Die Fähigkeit, Gegenspieler zu isolieren, um die eigenen Stärken im defensiven Eins-gegen-eins ausspielen zu können. Auf diese Weise unterband er mehrfach potenziell gefährliche Kontersituationen.

Welche Stärken bringt Hernández mit?

Lucas zeigt im defensiven Bereich des Anforderungsprofils an einen Innenverteidiger ausgereifte Fähigkeiten. Physisch zeichnet er sich durch einen guten Antritt und eine hohe Grundschnelligkeit aus. Kognitiv verhelfen ihm seine gute Vororientierung und Wahrnehmung sowie die schnelle Antizipation möglicher Folgeaktionen zu einem sehr guten Stellungsspiel. Zudem wurden in den beiden Champions-League-Spielen im April mentale Stärken sichtbar: Konzentration, Fokus und unbedingter Siegeswille gepaart mit einer überdurchschnittlich aggressiven Spielweise. Diese Aggressivität weiß Hernández inzwischen zielführend einzusetzen (bisweilen schien seine Zweikampfführung eher ungestüm, hier ist eine deutliche Entwicklung zu sehen). Besonders die Fähigkeit, bei Angriffen des Gegners gezielt nach vorn zu verteidigen, gibt der sonst eher abwartenden Viererkette des FC Bayern eine neue Facette – wenn sinnvoll eingesetzt. Hinzu kommt seine Flexibilität. Laut eigener Aussage ist es Hernández „egal“, ob er in der Innenverteidigung oder auf der linken Seite zum Einsatz kommt.

Woran muss er noch arbeiten?

Die Anforderungen an Innenverteidiger beim FC Bayern belaufen sich aufgrund der (bisher) sehr offensiven Ausrichtung des Spielstils unter Flick nicht nur auf Defensivqualitäten. Im Gegenteil stehen Fähigkeiten als Aufbauspieler sogar stärker im Fokus: Sicherheit im Passspiel, Genauigkeit, Vertikalspiel. Gerade die Fähigkeit, Linien zu überspielen, erfordert eine gute Entscheidungsfindung, hohe Präzision und Differenzierungsfähigkeit im Passspiel über kurze und lange Distanzen sowie Risikobereitschaft.

All diese Fähigkeiten bringt Hernández in unterschiedlichen Ausprägungen mit. Er durchlief jedoch eine vollkommen andere Innenverteidiger-Schule. Hernández spielte 12 Jahre bei Atlético Madrid, ehe er zum FC Bayern wechselte. Gerade unter Diego Simeone, der dort seit 2011 die Profis trainiert, wurde Hernández mit einer tiefen Verteidigung im 4-4-2-System konfrontiert, in dem zunächst wenig Wert auf Ballbesitz gelegt wurde und die defensive Stabilität im Vordergrund stand.

Die Anforderungen bei Bayern sind besonders unter Flick um 180° gedreht. Eine extrem hochstehende Viererkette, die dynamisch zur Dreier- oder Zweier-Absicherung mutiert und in der die Innenverteidiger eine tragende Rolle im Spielaufbau einnehmen.

Was heißt das für die Anforderungen an Hernández? Mehr Ballkontakte, andere Anforderungen an die Positionierung im Aufbauspiel (z. B. kluges Aufdrehen, günstige Passwinkel antizipieren und schaffen) und eine zwingend notwendige, hohe Passqualität. In diesen Punkten hat er noch Entwicklungsbedarf. Im April hat Hernández gezeigt, dass er dem Bedarf auch ein hohes Entwicklungspotenzial entgegensetzen kann. So zeigt er beispielsweise gute Ansätze im Andribbeln, wenngleich er sich noch einen Tick zu häufig festläuft, weil er den richtigen Moment für ein Abspiel verpasst.

Doch auch gegen den Ball kann er in zwei Aspekten noch besser werden: Zunächst wäre da sein Timing zu nennen. Wenn er aus der Kette herausrückt und nach vorn verteidigt, dann muss er den Zweikampf auch gewinnen, sonst läuft der Gegner auf eine löchrige Abwehr zu. Das ist wohlgemerkt Kritik auf hohem Niveau. In vielen Fällen kann Hernández Angriffe frühzeitig antizipieren und verteidigen. Der nächste Schritt wird es sein, noch konstanter die richtige Entscheidung zwischen Verzögerung und Herausschieben zu treffen. Der zweite Punkt ist die Kommunikation auf dem Platz. Die Sprachbarriere führt sicher dazu, dass er kein Lautsprecher ist, aber je länger er beim FC Bayern spielt, umso mehr wird er in die Verantwortung rücken und Kommandos geben müssen.

Was könnte sich durch die Umgestaltungen der Gesamtsituation in der Saison 2021/22 für Hernández verändern?

Es bleibt spannend, welche Rolle Hernández unter Nagelsmann in der kommenden Saison einnehmen wird. Nagelsmann legt bei gleichzeitig offensiver Ausrichtung mehr Wert auf die defensive Stabilität als Flick. Bei RB Leipzig hat er in dieser Hinsicht eine ausgewogene Balance gefunden. Ob ihm das auch bei den Bayern gelingen wird, hängt wohl unter anderem von Spielern wie Lucas Hernández ab.

Hernández‘ Antritt, Grundschnelligkeit und Fähigkeit, zu antizipieren, können große Vorteile bei einer hohen Abwehrkette sein. Diese ist dadurch nicht so leicht auszukontern (wie in der aktuellen Saison bereits häufig gesehen). Die Folge: Interceptions, gewonnene Laufduelle und Vorteile in Eins-gegen-eins-Situationen.

Von Vorteil ist für Hernández sicher auch die Situation, dass die beiden verdienten Innenverteidiger David Alaba und Jérôme Boateng den Verein zum Saisonende verlassen werden. Mit Dayot Upamecano verstärkt zwar ein weiterer Innenverteidiger die Reihen, die Chancen stehen allerdings gut, dass Hernández faire Einsatzchancen bekommt. Seine Einsatzzeiten waren in der laufenden Saison nicht immer leicht zu erklären, sind bei differenzierter Betrachtung aber teilweise nachvollziehbar. Flick setzte möglicherweise trotz der hohen defensiven Anfälligkeit auf seinen Abwehrchef David Alaba, der – ähnlich wie Boateng – ebenjene Qualitäten im Spielaufbau mitbringt, die Hernández teilweise (noch) vermissen ließ.

Die jüngsten Einsätze von Hernández machen Hoffnung und Mut, dass er sich zu einem wichtigen Spieler im Grundgerüst des FC Bayern entwickeln könnte.

In der Gesamteinschätzung zu beachten

Hernández war einer der teuersten Transfers der Bundesliga-Geschichte und Rekordeinkauf der Bayern. Wie eingangs bereits erwähnt, haftet ihm die Ablösesumme von 80 Millionen an, seit der Wechsel bekannt wurde. Diese Bürde ist nicht zu unterschätzen, zumal Hernández direkt zu Beginn seiner ersten Saison lange verletzt war. Er wurde durch äußere, nicht beeinflussbare Faktoren ausgebremst. Diese machten es ihm unmöglich, die an ihn gestellten Erwartungen und in ihn gesetzten Hoffnungen zu erfüllen. Ähnliches war zu Beginn der Saison bei Leroy Sané zu beobachten.

Erklärungsansätze

Ein Grund für diese übersteigerten Erwartungen könnte sein, dass mit wachsenden Transfersummen auch ins unermessliche steigende Leistungen der Spieler erwartet werden. Eine absurde Vorstellung. Zugleich unterliegen Spieler mit hoher medialer Aufmerksamkeit aufgrund der jeweiligen Transfersummen einer besonderen Beobachtung durch Fans, Medien und wahrscheinlich auch Trainer und Mitspieler. Es ist logisch, dass durch die wachsende Aufmerksamkeit auch mehr Aktionen wahrgenommen und bewertet werden, die wiederum dem confirmation bias („Ich sehe nur, was meinen Erwartungen entspricht“) unterliegen. Am Beispiel von Hernández bedeutet das:

Hernández wird als Rekordtransfer verkündet. Vor allem für einen Verteidiger wurde bis zu diesem Zeitpunkt kaum jemals so viel Geld ausgegeben. Damit gehen extrem hohe Erwartungen an seine Leistungen einher. Die ersten Spiele absolviert er solide, jedoch ohne besondere Ausreißer nach oben oder unten. Solide bedeutet in Kombination mit den Erwartungen für die Zuschauerinnen: Enttäuschend. Was brennt sich also ein? ‚Hernández, der Rekordtransfer, der sein Geld nicht wert ist‘. Es folgt eine lange Verletzungspause. Anschließend bewerten die Zuschauerinnen jede Aktion vor dem Hintergrund ihrer zuvor gebildeten Einstellung und Erwartung. Sie filtern das heraus, was ihrem Bild entspricht. Heißt: Ich halte Hernández für einen überteuerten Einkauf und bin der Meinung, dass er kein Weltklassespieler ist. Mir fallen deshalb besonders die Aktionen auf, die dieses Bild bestätigen.

Fazit

Im April 2021 wurde deutlich, dass Hernández sich immer besser in seine Rolle im aktuellen Bayern-System einfindet. Er arbeitet daran, sein Image als überteuerter Neuzugang hinter sich zu lassen und sich als Stammspieler zu etablieren. Er scheint entwicklungswillig und in der Lage, widrige Umstände anzunehmen. Die Veränderungen sind deutlich zu sehen und lassen darauf schließen, dass er hart an sich arbeitet. Aus den anfangs noch ungestümen Grätschen wurde eine zumeist sehr kluge und faire Zweikampfführung. Die vielen sicheren Pässe zum nächsten Mann ersetzt er inzwischen häufiger durch risikoreichere Diagonalbälle auf den Flügel, Vertikalpässe ins Zentrum oder gegner- und linienüberwindende Dribblings. Hervorzuheben ist seine Mentalität. Es ist nicht selbstverständlich, dass ein Spieler nach 1,5 eher ernüchternden Spielzeiten zu jeder Zeit mit voller Konzentration, klarem Fokus, unbedingtem Willen und ohne merklichen Frust seine Leistungen auf den Platz bringt – ob über 90 Minuten oder bei Kurzeinsätzen spielt dabei für Hernández keine Rolle. Nach dem Champions-League-Rückspiel gegen PSG könnte man sagen: Hernández hat das Bayern-Gen.

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Munich Legend
  1. Schöne Einschätzung.
    Die Aussage “Ein Grund für diese übersteigerten Erwartungen könnte sein, dass mit wachsenden Transfersummen auch ins unermessliche steigende Leistungen der Spieler erwartet werden. Eine absurde Vorstellung.” sollten sich einige Leute einrahmen, wenn sie mal wieder glauben richtiger Fussball funktioniert wie auf der Playstation.

  2. Danke für die Einschätzung.

    Ich möchte zwei Dinge hervorheben:
    1. Angesichts des immer weniger passenden ROI von horenden Ablösesummen bin ich froh, dass bei uns solche Mondsummen eher die Ausnahme als die Regel sind und Kaderentscheidungen auch aufgrund des Geldbeutels getroffen werden.

    2. Lucas und Julian. Allein an den Gedanken der Zusammenarbeit krieg ich feuchte Augen. :)

  3. Eine sehr gelungene Einschätzung wie ich finde.
    Es läuft mal wieder auf die grundlegende Frage hinaus, ob man einen Innenverteidiger eher nach seinen defensiven oder nach seinen offensiven Qualitäten bewerten sollte. Mehr Qualität im Aufbau wird sich im Normalfall auf die Anzahl der geschossenen Tore auswirken. Bessere Defensivqualität wird im Normalfall die Zahl der Gegentore etwas reduzieren. So wie es aussieht, werden wir dieses Jahr nur im Idealfall eine ähnliche Tordifferenz wie 2018/19 haben. Damals waren es am Saisonende 88:32, also +56. Jetzt stehen wir bei 86:41, also bei +45.
    In unserem Fall würde ich sagen, dass wir bei der Qualität unserer Offensive auch auf längere Sicht wohl eher selten auf eine Saison gesehen auf einen Schnitt von unter 2,5 Toren pro Spiel kommen dürften. Dies gelang ja sogar unter Kovac, bei dem deutlich weniger einstudierte Abläufe zu sehen waren als bei Flick. Bei Nagelsmann kann man ebenfalls davon ausgehen
    dass Positionsspiel in der Offensive nicht vernachlässigt wird. Primäres Ziel sollte es demnach sein, den Gegentorschnitt wieder auf eine Zahl unter 1 zu bringen. Von daher würde ich persönlich bei Abwehrspielern immer erst auf die defensiven Fertigkeiten schauen. Dementsprechend bin ich wegen des Abgang von Alaba nicht sehr besorgt. Alaba war schon im Vorjahr zumindest in den Spielen des CL-Turniers kein Spieler, von dem man sagen konnte, das Bayern wegen ihm das Turnier gewonnen hat. 2 Gegentore in 3 Spielen waren anhand der Chancen, die Barca, Lyon und PSG vergaben noch grotesken als die Heimniederlage gegen PSG vor ein paar Wochen.

    Antwortsymbol2 AntwortenKommentarantworten schließen
    1. Ich sehe deine Einschätzung bzgl. Abwehrspieler genauso wie du. Auch der Alaba Abgang ist für mich sportlich aufzufangen. Durchgehend überragend war er bei weitem nicht. Finanziell gesehen natürlich unbefriedigend.

      1. Ich glaube, was bei der Personalie Alaba häufig vergessen wird – gerade was die letzte Saison angeht – ist, dass er im Grunde 1,5 Positionen abdecken konnte: Dadurch, dass er gelernter LV ist, konnte er viele kleinere Schnitzer von Alphonso Davies antizipieren, entschärfen und ihm gleichzeitig das nötige Rüstzeug mitgeben, um in diese Rolle reinzuwachsen. Alaba hat sozusagen seine Position links geräumt, um Platz für Davies zu machen und ihm gleichzeitig als Sicherheitsanker zu dienen. Die Innenverteidiger-Position hat er offensiv/im Spielaufbau bereichern können, defensiv war aber schon letztes Jahr klar, warum er die meiste Zeit seiner Karriere nicht innen gespielt hat.
        Schade dass er (ablösefrei) geht, und aus persönlichen Gründen sogar verständlich, etwas neues erleben zu können – aber zugleich die Gelegenheit, die für die besondere Situation zusammengestellte Abwehr wieder etwas anders zu gestalten.

  4. Schöne, auch sprachlich einwandfreie Einschätzung. Letzteres ist ebenfalls keine Selbstverständlichkeit.

    Wenn Hernández ausweislich seiner verbesserten Leistungen in den genannten Bereichen so gut und konsequent an sich gearbeitet hat, spricht das jedenfalls auch für das Training bei knapp bemessener Zeit.

    Antwortsymbol5 AntwortenKommentarantworten schließen
    1. Kann man so sehen, wenn man möchte. Man könnte auch sagen, dass der Spieler zwangsläufig Klasse haben muss, wenn er zu solchen Leistungen fähig ist, selbst wenn der Trainer nicht gerade das größte Vertrauen in ihn setzt. Und kommt mir jetzt bitte nicht mit dem Lob, das Flick öffentlich verteilt hat. Wir hatten auch schon mal einen Trainer, der 1.000 Dantes wollte und dabei nicht mal für einen wirklich Verwendung hatte. Wer sagt uns übrigens, dass Hernandez Dinge wie andribblen und Diagonalpässe nicht schon vorher konnte? Als Außenverteidiger des Weltmeisters sollte man gemeinhin schon über Fähigkeiten im Dribbling verfügen, oder?
      Ich bin momentan sehr optimistisch, dass wir nächste Saison einen Hernandez sehen, der uns viel Freude bereiten wird. Das einzige Problem sehe ich bei ihm wirklich nur darin, dass er durch sein kompromissloses Spiel eigene Verletzungen geradezu heraufbeschwört und dadurch wieder aus dem Tritt kommen könnte. Ansonsten denke ich, dass unsere franko-kanadische Abwehr (+ Süle) im nächsten Jahr den Begriff Abwehr wieder mehr rechtfertigt und wir dadurch zumindest unter der 30er Marke bei den Gegentoren bleiben sollten.

      1. AntwortsymbolGellert Grindelwald Seite 04.05.2021 - 18:35

        Da Süle Frankfurter ist, zählt er für mich zu den Franko-Kanadiern.

    2. @jep
      Gut gesagt. Klasse wie Hernandez aufgebaut und herangeführt wurde. Nagelsmann kann auf dem Zenit übernehmen.
      Hoffentlich können sie das Niveau halten, dann werden wir in der Tat noch viel Freude haben.

      1. Klasse wie Hernandez aufgebaut und herangeführt wurde.

        Der war gut.

      2. Wenn der von Louisa beschriebene positive Prozess so stattgefunden hat, leuchtet es nicht unmittelbar ein, dass Hernández den aufgrund seiner – selbstverständlich generell unstrittigen – Klasse in Eigenregie und ohne Beteiligung des Trainerstabs bewerkstelligt haben soll. Denn dann wäre doch zu fragen, wozu solch ein Prozess überhaupt nötig war: warum nicht gleich so? Das alles macht doch nur Sinn in einem Wechsel von Feedback, Hinweisen und Eigenengagement.

  5. Leider hält man den Spielern im Allgemeinen, nicht jetzt nur im Falle von Hernandez, ihre hohen Ablösesummen vor. Dafür können sie jedoch nichts, schließlich zahlen die Vereine teils diese Unsummen.

    Für die neue Saison bin ich zuversichtlich, dass Hernandez ein Leistungsträger wird. In seinen (Kurz)Einsätzen hat er doch immer wieder Klasse aufblitzen lassen.

  6. Halb OffTopic, aber weil die Meldung gerade aktuell ist (und es auch um ein Bayern Gen geht, um den Übergang vom Artikel doch zu finden):

    Servus, Javi!! Schön war’s. Und es ist so ein Jammer, nein so ein Riesensch…., dass wir bei deinem letzten Heimspiel nicht dabei sein und dich entsprechend würdigen und feiern können! Tut mir bei Dir fast mehr weh als bei Boateng, mit dem ich nie richtig “warm” wurde und bei Alaba (durch den Abgang getrübt). Aber es ist einfach für alle Drei einfach Mist. Dass sie weg sind. Und dass sie nicht vernünftig verabschiedet werden können. Das fehlt/nervt fast mehr, als dass man die 9. Schale in Serie nicht im Stadion feiern kann. Nein, nicht “fast”. Die Meisterfeiern im Stadion waren ja schon vor 2 Jahren in Weißbierduschen-Routine gefangen.

    Antwortsymbol1 AntwortKommentarantworten schließen
    1. Mir geht es wie dir: Der Abgang von Javi schmerzt mich am meisten. Ich hoffe, dass er noch ein paar Chancen bekommt, sich auf dem Feld zu verabschieden. Zuletzt war das ja nicht mehr so. Es muss für so einen Spieler irgendwie auch frustrierend sein, wenn er vermittelt bekommt, dass es für ihn im Normalfall nur noch dann zu Einsätzen reicht, wenn:
      1. Bei knappen Spielständen ein Brecher vorne oder ein Ausputzer hinten für die letzten Minuten gebraucht wird. (siehe die Spiele gegen Paris oder in Leipzig und in Wolfsburg) oder:
      2. Eine Komplettrotation gemacht wird, die sogar Spieler aus der 2. Mannschaft in die Startelf spült, wie das gegen Union der Fall war.
      In Mainz wurde er übrigens gar nicht eingesetzt, obwohl sämtliche Spieler, die den Positionen spielten, die er auch bekleiden könnte, in der 1. Halbzeit grottenschlecht waren und er als einer der wenigen im April kaum Spielminuten in den Beinen hatte.
      So etwas kann ich nicht verstehen. Ich befürchte sogar, dass Javi unter Flick den unwürdigsten Abschied aller Triple-Helden von 2013 bekommen könnte. Sogar Kovac hat es mit Ribery und Robben in deren letztem Jahr viel besser hinbekommen und hätte er damals schon 5mal wechseln dürfen, wäre sicherlich auch Rafinha noch zu seinem verdienten Abschied gekommen.
      Adios Javi.

  7. Lucki klar neuer Fußballgott, nachdem Javi nun leider die Koffer packen muss (was für ein trauriger Tag!).
    Nagelsmann wird den sicher zu schätzen und einzusetzen wissen.
    Der Laie denkt: Mann, müssen die gute Verteidiger haben wenn der Hernandez für die zu schlecht ist und nicht spielen darf!
    Seine angesprochenen Ungenauigkeiten im Timing gehen halt auch nicht weg, indem man ihm keine Spielpraxis gibt.

    Übrigens eine lustige Statistik: Mit Lucki in der Startelf kein BL Spiel verloren (auch wenns nur BuLi ist).
    “Der französische Weltmeister und Rekordeinkauf zählt bei Flick bis heute nicht zwingend zur Startformation, wenn alle Kräfte verfügbar sind. Dabei kann er eine beeindruckende Statistik aufweisen: 25-mal stand Hernandez seit seinem Wechsel 2019 von Atletico Madrid nach München in der Liga in der Startelf, keines dieser Spiele verlor der FC Bayern bei 21 Siegen und vier Remis. Umgekehrt bedeutet dies, dass alle vier Niederlagen in dieser Spielzeit – in Hoffenheim (1:4), Mönchengladbach (2:3), Frankfurt (1:2) und Mainz – ohne Hernandez bei Spielbeginn zustande kamen. Von seinen 38 Startelfeinsätzen in Pflichtspielen ging somit nur das DFB-Pokal-Spiel bei Holstein Kiel (5:6 i.E.) und jüngst das 2:3 gegen Paris St. Germain verloren.”
    Quelle:
    https://www.kicker.de/lucas-hernandez-und-die-beeindruckende-statistik-803423/artikel

  8. Ich bin gespannt, welche Entwicklung er nehmen wird, zuletzt war er tatsächlich deutlich verbessert, wobei er immer noch Leichtsinnsfehler macht, die eigentlich nicht mehr vorkommen dürfen. Aber vielleicht ändert sich das ja in der neuen Saison. Was die übertriebenen Erwartungen angeht: Am Ende ist es halt eine Frage des Preis-Leistungs-Verhältnisses. Und wenn ein Spieler halt eine Ablöse kostet, die auf der Position im absoluten Topbereich liegt, dann müssen auch die Leistungen so sein. Normale Leistung kann ich nämlich anders einkaufen, z.B. indem zwei, drei oder viel Spieler zum gleichen Gesamtpreis kaufe. Da wird dann sehr wahrscheinlich mind. ein Spieler auch die gewünschten Leistungen auf gutem Niveau bringen. Und zugleich besteht auch noch die Chance, dass ich sogar mehr Spieler auf einem guten Niveau habe und zugleich etwas für die Kaderbreite tue. Wenn ich in den Top-Preisbereich reingehe, dann muss der Spieler eben auch eine Gegenleistung bringen, die den Preis rechtfertigt. Im Falle von Hernandez muss es dann eigentlich eine Leistung sein, die auf dem Niveau Abwehrchef ist. Vielleicht bekommen wir die dann ja (endlich) in der neuen Saison zu sehen. Zuletzt waren es ein paar gute Leistungen, aber mehr auch nicht.

    Antwortsymbol6 AntwortenKommentarantworten schließen
    1. Normale Leistung kann ich nämlich anders einkaufen, z.B. indem zwei, drei oder viel Spieler zum gleichen Gesamtpreis kaufe. Da wird dann sehr wahrscheinlich mind. ein Spieler auch die gewünschten Leistungen auf gutem Niveau bringen.

      Vier Spieler, von denen wahrscheinlich mindestens ein Spieler auch gutes Niveau bringt.
      Für die Transfers würde Brazzo sicherlich gefeiert werden. :D
      Vor allem ist das eine Milchmädchenrechnung, weil man vier Gehälter bezahlen müsste.
      Das funktioniert auf der Playstation vielleicht. Im richtigen Leben ist das keine gute Transferstrategie.

      1. Es ist eine falsche Transferstrategie viel Geld für wenige Spieler und wenig Geld für viele Spieler auszugeben, so wie zuletzt. Dann müssen die teueren Spieler jedes Spiel weltklasse abliefern, damit die Leistungen der billigen Spieler wie Roca, Sarr etc. kompensiert werden können. Weltklasse habe ich aber bei Sané und Hernandez – gerade in den wichtigen Spielen – eher selten bis gar nicht gesehen.

        Und wenn Du aufmerksam gelesen hättest, dann habe ich von zwei, drei oder vier Spielern gesprochen. Und wenn man zwei Spieler für 25 Mios kauft, dazu dann kein überdurchschnittliches Gehalt obendrauf zahlen muss, dann kann man mit der eingesparten Summe auch noch das Gehalt für den 2. Spieler zahlen. Dass Du natürlich gleich wieder das obere Limit für Deine Argumentation heranziehst, war ja zu erwarten, denn Du kannst einfach nicht anders. Und dass Du dann auch gleich wieder einen Quervergleich Richtung Playstation bringst, macht Deine Argumente auch nicht stärker. Aber was argumentiere ich überhaupt mit Dir? Ab jetzt wissen wir ja, wie es weitergehen wird.

      2. Und wenn man zwei Spieler für 25 Mios kauft, dazu dann kein überdurchschnittliches Gehalt obendrauf zahlen muss, dann kann man mit der eingesparten Summe auch noch das Gehalt für den 2. Spieler zahlen.

        “Masse statt Klasse” ist für einen Verein wie den FCB keine funktionale Strategie, dafür sind wir zu sehr Big Player.
        Bestes Gegenbeispiel für deine Strategie, ist doch der von dir so gern ins Feld geführte Rashica. Als du ihn ständig als Beispiel gebracht hast, hatte der Null Assists und Null Tore.
        Von so einer Gurke erwartest du aber, dass er den FCB verstärkt. In meinen Augen völlig unrealistisch.
        Um unseren Kader zu verstärken, muss man eben auch mal ins ganz hohe Preisregal greifen.

        25-Millionen-Euro Spieler mit Durchschnittsgehalt und dann hoffen?
        Spitzen Idee.

        Dass Du natürlich gleich wieder das obere Limit für Deine Argumentation heranziehst, war ja zu erwarten, denn Du kannst einfach nicht anders. 

        Ich habe mich bei meiner Argumentation an deinen Zahlen orientiert.
        Echt lächerlich mir das vorzuwerfen.
        Dann wähl andere Zahlen, wenn es dich stört, dass man sie verwendet.

    2. So ein bisschen muss ich bei ihm an Katsche denken. Nicht in dem Sinne, dass er sein spielerischer Klon wäre.
      Aber z.B. in der Art der Ausstrahlung auf die eigene und die gegnerische Mannschaft. Du liebst es, wenn er auf deiner Seite ist. Du hasst es, wenn er gegen dich antritt.
      Sollte seine Gesundheit mitspielen, wird das noch eine gute Geschichte werden.

      1. @Jo:
        Schönes Beispiel.

  9. Dann also Servus Javi!
    Ist ja keine Überraschung mehr und sicher auch nicht zu früh. Von daher hält sich die Wehmut in Grenzen.
    Schön, dass man aus dem Boateng-Desaster offensichtlich gelernt und eine vernünftige Kommunikation hinbekommen hat.
    Boateng, Alaba und Martinez, die erste Triple-Elf ist dann so ziemlich Geschichte. Wirklich jammerschade, dass der Abschied in leeren Stadien stattfinden muss. Und selbst privat wird eine vernünftige und zünftige Verabschiedung im Mannschaftskreis unter den gegebenen Umständen schwierig. Bescheidene Zeiten!

    Antwortsymbol1 AntwortKommentarantworten schließen
    1. Ich hatte ja gehofft, dass Nagelsmann bei Javi sagen würde ‚ach, wisst ihr, ich denke, der wäre noch ganz nützlich, den bekomme ich schon eingebaut‘. Scheint nicht der Fall zu sein, schade. Javi hätte nochmal vor Fans spielen können und die Fans hätten ihren Javi nochmal sehen können. Auch für die Mittelfeld-Situation mit Roca und Tolisso, wo man im Moment eigentlich weder vor, noch zurück kann, hätte das ein wenig entspannt. Nun müssen wir die Daumen drücken, dass irgendeinem englischen Manager bei seinem Angebot für Tolisso der Dezimalpunkt verrutscht, ansonsten wird das wieder ein anstrengendes Jahr für Joshua und Leon.

  10. Für die Ablösesumme kann Hernandez nichts.
    Bayern (Brazzo) wollte es damals der Elite Europas zeigen, dass auch ein Verein wie Bayern München eine solche Ablöse stemmen kann. Dafür haben sie einen hohen Preis bezahlt. Einerseits war Hernandez überteuert und andererseits fehlt das Geld heute.
    Ich kann mich noch erinnern, als ein Hoeneß sinngemäß sagte, man werde bei den irrwitzigen Ablösesummer nicht mitmachen.
    Dann haben sie es doch getan.

    Ohne Frage ist ein Hernandez ein guter Spieler, aber sicher kein 80mio-Spieler.

    Bayern war immer klug darin für ihre Verhältnisse mittelpreisige Spieler zu verpflichten. Bei den teuren haben Sie zu oft daneben gelegen und die Spieler konnten die Erwartungen zu selten erfüllen.

  11. A propos teure Spieler und daneben liegen: PSG kann selbst mit zwei absoluten Topstars nicht alles gewinnen, wie gestern wieder zu sehen war.

    Bin gespannt, wenn die im Sommer alles kaufen (wollen).

    Antwortsymbol9 AntwortenKommentarantworten schließen
    1. Wobei der eine Topstar gestern ja gefehlt hat. Sieht man mal wieder, wie das alles auch immer etwas mit Glück und Pech zu tun hat.
      Hätten wir gestern gegen Paris gespielt wäre Lewy einsatzfähig gewesen und Mbappe nicht. Vor ein paar Wochen war es noch anders herum.

      1. Absolut. Mit Lewy wären wir vermutlich weiter gekommen.

        Wobei es gestern mMn nicht am fehlenden Mbappe lag, sondern am unglücklich vergeigten Heimspiel – das Schicksal wiederholt sich. ;-)

    2. Mbappé soll ja auf dem Absprung sein. Und Neymar will angeblich zurück zu Barca (wenn Messi nicht von dort weg will).
      PSG könnte auseinander fallen.

      1. Also mit dem dann vorhandenen Geld könnte man aber etwas Schönes, Neues, Stabiles bauen… nicht dass Lewa und Zahavi sich plötzlich für die französische Kultur und eine neue Sprache begeistern, und mehr Wertschätzung dort erwarten…

      2. @JOP….“ und mehr Wertschätzung dort erwarten…“
        für mich jetzt schon das Unwort des Jahres im Fußball ;-)).

      3. Wie sagte einst Dieter Bohlen:
        Wenn ich Probleme mit Wertschätzung habe, gehe ich zum Juwelier…

    3. Das Problem mit den superteuren Spielern sehen wir ja gerade jetzt, wo wir zahlreiche Spieler ersetzen müssen. Die ganzen Abgänge und kaum Ersatz in Sicht. Wenn wir halt immer nur 40, 50 oder 80 Mios ausgeben und dann nicht mehr zu ähnlichen Preise verkaufen, sondern ablösefrei ziehen lassen oder von uns aus nicht mehr verlängern, dann wird der Kader irgendwann auch in der Qualität schwächer. Wenn wir jetzt kaum noch Spieler kaufen können, dann fällt uns diese Strategie auf die Füße, weil wir dann zwar noch ein paar Spieler für eine Startelf in Spitzenspielen haben, aber es dann bald sehr dünn wird. Man muss schon inständig hoffen, dass Nagelsmann alle Leihspieler (Fein, Cusiance, Richards, Zirkzee) zurückholen möchte und sie ebenso auf Kurs bringt wie die Spieler, die bisher eher schlecht waren (Roca, Sarr). Viele gute ablösefreie Spieler sind ja auch nicht in Sicht. Mich würde es nicht wundern, wenn dann wieder Leihen die Lücken stopfen müssen, die man mit dieser Politik geschaffen hat.

      1. Hallo Herrispezial,
        zumindest Zirkzee dürfte wohl zurückkommen: https://www.kicker.de/nach-parma-abstieg-zirkzee-vor-rueckkehr-zum-fc-bayern-803905/artikel

      2. copy paste?
        Oder schreibst du den selben Text immer wieder neu?

      1. Ja, ich weiß, is ziemlich OT, dennoch interessant.

  12. Off topic: Was ist der Unterschied zwischen Nürnberg und Freiburg?
    Nürnbergs Trainer reformiert die Taktik: https://www.youtube.com/watch?v=8Jw_U2C7weA
    Freiburgs Trainer reformiert die Wochentage: https://www.swr.de/swraktuell/baden-wuerttemberg/suedbaden/christian-streichs-gestrickte-woche-als-strategie-fuer-berlin-100.html
    ;-)

  13. OT…verdammt gut was der Tuchel da bei Chelsea macht. Da sieht man wirklich die Handschrift eines Trainers. Und wie die z.Z. laufen….
    scheint er ja auch ein guter Motivator zu sein. Freue mich seit langem mal wieder auf ein CL Finale ohne Beteiligung des FCB. Das wird entweder super gut und taktisch ein Lekkerbissen oder einfach nur Schrott. In Sachen Passgenauigkeit/Geschwindigkeit und Raumaufteilung
    haben die Blues unter Tuchel wahnsinnig zugelegt . Das wird selbst für Peps super City ne harte Nuss.

    Antwortsymbol4 AntwortenKommentarantworten schließen
    1. Unter der Saison in eine neue Liga gekommen, keine Vorbereitung, kaum Zeit zum Training und dann gleich in 2 Finale einziehen und in der PL immerhin einen Punkteschnitt von 2,13 zu schaffen ist schon eine Hausnummer. Beeindruckend finde ich auch, dass Chelsea seitdem in 15 PL Spielen nur 8 Gegentore kassiert hat. Dieser Wert könnte sogar noch niedriger sein, wenn da nicht das etwas freakige 2:5 gegen West Brom gewesen wäre. Tuchel kann schon was.

    2. Ja, die Leistung von Tuchel (oder etwas neutraler, der Effekt des Trainerwechsels) ist schon enorm.

      Bzgl. Finale bin ich zwiegespalten: Einerseits hat mich gefreut, dass Real ausgeschieden ist. Andererseits fände ich ein Finale ManCity gegen Real als neutraler Zuschauer interessanter als ein rein englisches Duell (dass ich auch am kommenden Wochenende sehen kann…und ohne Fans kann man ein “normales” Ligaspiel noch weniger von einem CL Finale unterscheiden, atmosphärisch).

    3. Tuchel hat sich mittlerweile wieder erfolgreich “rehabilitiert” nach seinem von allerlei Gerüchten und Vermutungen begleiteten Abgang beim BVB.
      Damals wäre er hier kaum vermittelbar gewesen. Ich glaube auch weiterhin, dass das so lange und verzweifelte Werben von Hoeneß um Heynckes, einen sehr gewichtigen Grund vor allem darin hatte Tuchel zu verhindern.
      Mittlerweile dürfte sich das so etwas geändert haben und Tuchel konnte bei Klubs wie Paris und Chelsea sicher auch einiges dazu lernen und seinen Horizont erweitern.
      Er ist auch noch jung genug um nach einer langen (?) Ära Nagelsmann hier als Trainer infrage zu kommen.
      Ich würde mal tippen, wir werden ihn hier bei uns noch sehen.
      ,

      1. Schon interessant, wem damals UH sein Ohr lieh. Bekannt ist jedenfalls, dass Hummels energisch contra Tuchel plädierte; verständlich nach dessen Vorwürfen an seine Adresse nach dem Pokalfinale 2016. Und Watzke hat wohl Hoeneß gewarnt. Dass der in dieser Konstellation ein objektiver Ratgeber sein konnte, will UH wirklich gemeint haben? Erstaunlich.

        Unterm Strich bleibt die Feststellung, dass bei wichtigen Personalentscheidungen auch der eine oder andere nach der Struktur nicht Zuständige schon mal ein Wörtchen mitreden kann.

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