Spiel des Lebens #13: Guardiolas letzte scharfe Patrone

Justin Trenner 11.01.2020

Klar, Wembley, das Finale Dahoam, die unzähligen anderen Duelle mit Borussia Dortmund, das Hin und Her gegen Juve 2016 oder der überragende 4:0-Sieg gegen den FC Barcelona 2013 – es gibt objektiv nicht das eine Spiel, das die Ära des FC Bayern in den letzten zehn Jahren als Flaggschiff anführt. 

Ich persönlich habe die 2000er-Jahre, für mich bereits beginnend mit dem schrecklichen Finale 1999 gegen Manchester United, das ich als Sechsjähriger beweinte, obwohl ich es noch gar nicht richtig begriff, sehr intensiv gelebt. Bastian Schweinsteiger und Philipp Lahm, die ihren Weg dort begannen, aber auch Oliver Kahn, Giovane Élber, Bixente Lizarazu und unzählige andere, die ihren Weg dort beendeten, sozialisierten mich mit dem FC Bayern München.

Selbstverständlich hatte ich meine intensivste Zeit mit den Bayern aber in den letzten rund zehn Jahren. Beginnend mit van Gaal entwickelte sich mein Lieblingsklub zu einer national alles dominierenden und international auf höchstem Niveau agierenden Spitzenmannschaft. Ein für mich persönlich sehr intensiver und einzigartiger Weg, den ich in meinem Buch auch nachgezeichnet habe.

Nicht aber allein die Emotionen sind es, die all das für mich so besonders machen. Vor allem die strategisch kluge und sportlich eindrucksvolle Entwicklung zwischen 2009 und 2016 war für mich ein entscheidendes Merkmal der neuen Bayern. Den Peak der ganz eigenen Ästhetik auf dem Platz, die sich in dieser Zeit kontinuierlich entwickelt hatte, sah ich am 3. Mai 2016. Zudem besonders für mich: Ich sah das Spiel als noch frischer Miasanrot-Autor erstmals mit den Urgesteinen des Blogs (Steffen, Felix, Jan, Jolle, Chris und Tobi) sowie Dennis, der gemeinsam mit mir in diese Phalanx einbrach.

Die Situation vor dem Spiel

Die Stimmung war angespannt. Guardiola hatte bereits sein Ende als Bayern-Trainer im Winter verkündet. In Deutschland wurde seine Person sehr kontrovers diskutiert, weil ihm der ganz große Wurf noch nicht gelungen war. Im Jahr 2014 scheiterte seine Mannschaft aus verschiedenen Gründen noch deutlich an Real Madrid. Kurz zusammenfassen könnte man es unter: “Sie war noch nicht so weit.” Im Jahr darauf blieb man gegen Barcelona nur bedingt konkurrenzfähig, weil Verletzungen den Kader auf dem Zahnfleisch gehen ließen. Nun also der dritte Anlauf in einem Halbfinale. Diesmal gegen Atlético Madrid.

Die Allianz Arena hatte sich herausgeputzt für das letzte Champions-League-Heimspiel der Saison.
(Bild: Adam Pretty/Bongarts/Getty Images)

Bereits im Achtelfinale räumte man Juventus Turin in einem dramatischen Duell aus dem Weg. Nach 2:0-Führung und großer Leistung in den ersten 60 Minuten stand es plötzlich 2:2. Im Rückspiel ging Juve mit 2:0 in der Allianz Arena in Führung. Durch zwei späte Tore kamen die Münchner aber in die Verlängerung, wo dann Thiago und Coman den Sieg besorgten. Im Viertelfinale setzte sich der fünfmalige Champions-League-Sieger gegen Benfica durch, um dann das Hinspiel bei Atlético Madrid mit 0:1 zu verlieren. 

Es war eigentlich ein guter Auftritt der Bayern. Eine halbe Stunde lang wirkten sie auch wegen schwieriger Platzverhältnisse und eigener Unkonzentriertheiten schläfrig. Atlético wusste dies mit einem überragenden Saúl-Solo zu bestrafen. Anschließend gelang den Bayern das wichtige Auswärtstor nicht mehr, obwohl sie mit 15 zu 5 Abschlüssen das klare Plus auf ihrer Seite hatten. Guardiola wurde danach mit vermeintlichen Fehlern konfrontiert: Warum spielten Franck Ribéry und Thomas Müller nicht? Wie konnte sich die Mannschaft in der Anfangsphase so unkonzentriert präsentieren? Warum blieb der Druck der Schlussphase zu lange aus?

Guardiola hatte darauf nur eine Antwort: “You killed me. Everybody killed me, aber ich bin noch nicht tot. Wir haben noch ein Spiel, ich habe noch eine Patrone.” Und diese Patrone führte zum besten Fußballspiel, das ich je vom FC Bayern München sah.

Falls Ihr es verpasst habt:

Der Katalane stellte im Vergleich zum Hinspiel etwas um und brachte Müller, Ribéry sowie Boateng für Thiago, Coman und Bernat. Die Grundausrichtung – auf dem Papier ein 4-3-3 – wurde in der Praxis extrem offensiv interpretiert, doch dazu gleich mehr.

Elf Bayern kurz davor Geschichte zu schreiben.
(Bild: Adam Pretty/Bongarts/Getty Images)

Diego Simeone setzte auf der anderen Seite auf sein altbekanntes, aber extrem erfolgreiches 4-4-2. Keine Mannschaft der Welt konnte so gut verteidigen wie die Rojiblanco. Umso komplizierter wurde die Aufgabe für Guardiola und die Bayern.

Erste Halbzeit

Die Mannschaft begann aber furios. Mit dem Ball schoben Vidal, Müller und auch die Außenverteidiger so hoch, dass teilweise nur noch Boateng und Martínez die Restverteidigung bildeten. Alonso ließ sich im Spielaufbau zwar zwischen die beiden fallen, doch war der Ball in höheren Zonen, entstand eine Art 2-1-7 mit unterschiedlichen Staffelungen der sieben Offensivspieler. Gegen den Ball agierten die Bayern extrem hoch und aggressiv im 4-1-4-1. Der Druck führte selbst bei einer so abgezockten Mannschaft wie Atlético zu vielen Ballverlusten und so gab es für die Spanier kaum Entlastungsphasen. Gerade Müller und Vidal schoben auf ihren Achterpositionen immer wieder weit heraus und verschlossen gemeinsam mit den Außenstürmern die Wege zur Vierermittelfeldreihe des Gegners: Koke, Gabi, Fernandez, Saul.

Bayern umging damit eine möglicherweise frühe Druckphase der Gäste und Atlético kam zu keinem Zeitpunkt des Spiels dazu, auch mal höher anzulaufen. Griezmann und auch Torres fehlte der Zugriff auf das Aufbauspiel der Bayern. Mehrfach kamen die Münchner deshalb zu guten Angriffen, teilweise fehlte aber noch die letzte Aktion. Immerhin hatten Vidal (14., 18.), Müller (17.), Lewandowski (21., 24., 25.) und Lahm (28.) aber schon erste mehr oder weniger gute Möglichkeiten, die Führung zu erzielen, während die Miasanrot-Redaktion fast schon im Kollektiv versuchte, den Ball endlich ins Netz zu schreien. 

Es war bis auf wenige, ganz kleine Ausnahmen ein Spiel auf ein Tor. Dann die 31. Spielminute: Freistoß für die Bayern. Xabi Alonso stand bereit, der Mann für die großen Spiele. Ohnehin hatte der Spanier bis hier eine Leistung geboten, die als Blaupause für jeden spielmachenden Sechser dienen könnte. Eine Augenweide ganz nach dem Geschmack der Guardiola-Fanboys und -Fangirls der Redaktion. Also nach meinem.

Alonso: Unhaltbar.
(Bild: Adam Pretty/Bongarts/Getty Images)

Zurück zum Geschehen auf dem Platz: Die Real-Madrid-Bayern-Legende brachte den Ball abgefälscht im Tor unter. Atlético schien jetzt verwundbar wie lange nicht mehr zu sein und der Druck stieg weiter an. Nur drei Minuten später gab es Elfmeter für die Bayern. Wieder kollektives Jubeln beim Redaktionstreffen irgendwo in Berlin. Doch bevor sich noch jemand in der Nachbarschaft hätte beschweren können, verschoß Thomas Müller den Elfmeter und wir schwiegen wieder.  

Müller: Haltbar.
(Bild: Adam Pretty/Bongarts/Getty Images)

Ein Knackpunkt? Nur bedingt, denn die Hausherren blieben klar spielbestimmend, während lediglich die Hobbypessimisten Tobi und ich uns einig waren, dass es jetzt bergab geht. Doch nur mit Mühe und Not gelang es Atlético, das 0:1 in die Pause zu retten. Simeone sagte nach dem Spiel: “In der ersten Hälfte haben wir gegen das beste Team gespielt, welches ich in meiner Laufbahn erlebt habe. Die Art und Weise, wie die Bayern gespielt haben, war unglaublich.”

Zweite Halbzeit

Doch Simeone ist eben ein Fuchs. Und so reagierte er in der Kabine. Carrasco kam für Fernández – also ein Offensivspieler für einen Mittelfeldmann. Atlético spielte jetzt in einer 4-1-4-1-Grundordnung, wobei Saúl auf die Sechserposition rückte. Seine Aufgabe war es nun, den Zwischenlinienspieler Müller (eher seltener Vidal) mannorientiert zu verteidigen, sodass sich Godín und Giménez in der Defensive mehr auf Lewandowski konzentrieren konnten. 

Retrospektiv kann diese kleine Anpassung als entscheidend betrachtet werden. Denn die Bayern brauchten einige Minuten, um sich daran zu gewöhnen und ihre Verbindungen auf dem Platz wieder vollends herzustellen. Zwar waren sie weiterhin klar spielbestimmend, doch gerade im Gegenpressing fehlte nun ein Stück weit die Abstimmung. Und so entstand auch der für die Gäste überlebenswichtige Ausgleich: Nach einem Ballverlust kam der Ball zu Torres, auf den sich gleich drei Bayern-Spieler stürzen wollten. Vor allem Boateng öffnete mit seinem Herausrücken den Weg für Griezmann, der frei vor Neuer einschob (53.). Stille bei der Redaktion. Nur eine Person war damit beschäftigt, Möbelstücke im Angriffspressing zu attackieren.

Griezmann: Eiskalt.
(Bild: GUENTER SCHIFFMANN/AFP via Getty Images)

Guardiola reagierte im Gegensatz zu uns sofort und veränderte die Rollen seiner Außenverteidiger. Lahm, der vorher recht linear und hoch an der rechten Außenbahn agierte, rückte nun stärker ein, um mit Alonso vermehrt abzusichern und zweite Bälle zu gewinnen. Der Plan B sah einen extrem starken Flügelfokus vor, wofür Alaba so weit nach vorn rückte, dass er teilweise höher als Ribéry stand. 

Erneut geriet Atlético Madrid unter Druck. 16 Flanken schlugen die Bayern zwar allein in der letzten halben Stunde, doch hier steckte System dahinter: Vidal und Müller, die Lewandowski im Sechzehner unterstützten, sowie Alaba, Alonso und Lahm, die am Strafraumrand die zweiten Bälle zurückeroberten. Atlético wurde eingeschnürt und kam kaum noch nach vorn.

Zwei Abschlüsse hatte die Elf von Simeone noch, beide gegen Ende, als die Bayern immer mehr Risiko gehen mussten. Die Bayern hingegen kamen in der Schlussphase auf 14 Abschlüsse. Einer davon in der 74. Minute. Flanke Alaba, Ablage Vidal auf Lewandowski. Ich sprang unkontrolliert auf, schrie meine Emotionen heraus und war mir sicher, dass es jetzt noch klappt. Erst als ich Tobi ansah und er auf meine Euphorie hin den Kopf schüttelte, kam ich wieder zur Besinnung.

Nicht nur die Redaktion, auch die Arena kochte und Bayern rannte weiter an. Plötzlich gab es aber Elfmeter für die Gäste. Die richtige Entscheidung wäre aber Freistoß gewesen. Aus Gründen verzichte ich deshalb auf einen weiteren Einblick in die Berliner Wohnung, als die Wiederholung eingeblendet wurde und springe direkt zur Parade von Manuel Neuer, der unsere Hoffnungen am Leben hielt. 

Neuer: Hält ihn.
(Bild: Matthias Hangst/Bongarts/Getty Images)

Doch der letzte Punch blieb aus. Guardiola blieb unvollendet. Vor allem aber belohnten sich die Spieler nicht für eine insgesamt herausragende Leistung gegen die beste Defensivmannschaft der Welt. 3,39 zu 1,41 Expected Goals (je inklusive eines Elfmeters) und 33 zu 7 Abschlüsse. Für solche Abende wurde vermutlich dieser Satz gemacht: Es sollte einfach nicht sein. Und dementsprechend leer saß ich auch auf der Couch, ehe zunächst die Bewunderung für Chris und Jolle dafür kam, dass sie dieses Spiel relativ schnell analysieren konnten. Im Anschluss wechselten sich der Stolz auf die tolle Leistung und der Ärger darüber, dass selbst das nicht reichte, regelmäßig ab. 

Dinge, die auffielen

1. Bayern auf dem Höhepunkt des eigenen Schaffens

Gleich auf mehreren Ebenen lässt sich begründen, warum die Bayern an diesem Abend den fußballerischen Peak ihrer eigenen Ära erreichten: Erstens ist da die Ebene des Gegners. Atlético war nicht irgendjemand. Keine Mannschaft in Europa verteidigte damals so flexibel, konsequent, aggressiv und diszipliniert wie sie. Umso beeindruckender ist es, sich in zwei Spielen ein so eindeutiges Chancenplus zu erspielen. 53 zu 18 Abschlüsse waren es am Ende. Auch verschiedene Expected-Goals-Modelle haben die Bayern mit rund drei erwarteten Toren vorn gesehen. Gegen dieses Atlético ein unfassbar hoher Wert.

Zweitens: Die Ebene der Flexibilität, worin sicherlich auch die Mentalität der Spieler einbezogen werden kann. Auf gleich mehrere Rückschläge (Elfmeter verschossen, Umstellung des Gegners, kurzer Kontrollverlust, Gegentor, Elfmeter verursacht) folgten jeweils größere Druckphasen – nicht nur auf die Möbel in besagter Berliner Wohnung, sondern auch auf dem Platz. Ein wichtiger Faktor dafür war sicherlich Pep Guardiola, der von außen die richtigen Stellschrauben drehen konnte. Aber auch die Spieler waren in ihrer Entscheidungsfindung auf dem Höhepunkt. Man könnte im Re-Live fast schon denken, dass nicht nur ich, sondern auch die Bayern-Spieler jede Situation bereits gesehen haben – mit Ausnahme des kurzen Blackouts in der 53. Minute.

Die dritte Ebene geht auf eine einst von Thomas Tuchel getätigte Aussage zurück. Der Ex-BVB-Coach bezeichnete die Bayern damals als Maschine, die ihren Gegner am Strafraum bereits zermalmen würde. Das alles wirkte nicht mehr so ästhetisch wie noch bei Guardiolas Barcelona, aber es war im Kontext der Bayern-Geschichte eine nie da gewesene Dominanz. An diesem Abend erreichte auch sie ihren Höhepunkt. Gegenpressing, Aggressivität, aber auch Genauigkeit mit dem Ball. Dafür brauchte Guardiola nicht mal ein technisch überragendes Mittelfeld, sondern “nur” Xabi Alonso, der das Spiel fast im Alleingang lenkte und diktierte. Vorne waren Müller und Vidal eher andere Spielertypen, die an diesem Abend aber perfekt zur Strategie des Trainers passten.

2. Flanken? Damals eine banale Komplexität!

Die Partie nochmal im Re-Live zu schauen, ist auch für die heutige Zeit sehr aufschlussreich. Denn die Spielweise an sich war phasenweise ähnlich banal wie die heutige: Auf den Flügeln jemanden freispielen, Flanke, Gegenpressing oder Abschluss. Nur war diese Banalität 2016 mit so vielen kleineren Komplexitäten ausgestattet, dass sie sich doch wieder stark von heute unterschied. 

Guardiola: Mastermind.
(Bild: JOHN MACDOUGALL/AFP via Getty Images)

Es hatte den Anschein, dass jeder Laufweg einer Idee folgte und sich einem größeren Ziel unterordnete. Lewandowski wurde zudem von zwei kopfballstarken Spielern im Zentrum unterstützt: Müller und Vidal. Die Flanken an sich waren also nur ein Mittel, um schnell in den Strafraum zu kommen. Wurde der Ball dort geklärt, gab es mit Lahm, Alaba, Alonso und manchmal sogar einem aufrückenden Innenverteidiger genügend Absicherung. 

Der starke Flügelfokus war deshalb kein so großes Problem, weil immer wieder diagonale Wege von außen ins Zentrum gefunden wurden, die wiederum Raum für die Außenspieler öffneten. Was aber ganz besonders entscheidend war: Obwohl Vidal und Müller nicht zwingend für ein tolles Positionsspiel im Mittelfeldzentrum sorgten, kamen die Bayern immer wieder in die Zwischenlinienräume. Neben Xabi Alonso ist hier vor allem Jérôme Boateng zu nennen. Beide waren herausragende Quarterbacks. Alonso unterstützte die beiden Innenverteidiger zunächst im Überzahlspiel in erster Linie gegen Torres und Griezmann, später dann gegen Torres, Griezmann und Carrasco. Entweder lief er Boateng frei und dieser spielte die langen Pässe nach vorn oder es war Alonso, der als freier Mann die langen Pässe spielte. 

Guardiola konnte es sich damals erlauben, viele Spieler in letzter Linie zu positionieren, weil er diese tollen Quarterbacks hatte. An diesem Abend bewiesen die Bayern, dass es nicht nur allein mit Kurzpassspiel gehen muss, sondern dass auch banalere Mittel durchaus erfolgreich sein können, wenn sie komplex vorbereitet werden.  

3. Robben fehlte

Mit Robben hätten die Bayern dieses Duell womöglich für sich entschieden. Trotz all ihrer Klasse fehlte den Bayern vorn ein weiterer Vollstrecker. Ribéry und Costa waren das nicht, selbst Lewandowski brauchte viele Chancen, um zu treffen und Müller schien damals erste Anzeichen einer Schaffenskrise zu zeigen. Vielleicht auch dadurch bedingt, dass er nicht mehr unumstrittener Stammspieler unter Guardiola war. Robbens Präsenz und seine Qualität in großen Spielen hätten aber für das entscheidende Tor gesorgt. Da bin ich mir sicher.

Robben: Unersetzbar.
(Bild: JOHN MACDOUGALL/AFP via Getty Images)

4. Jan Oblak macht den Unterschied

Was ein Teufelskerl dieser Oblak ist, hat er damals bewiesen. Seine Präsenz und seine Paraden haben Atlético das Finale beschert. Chapeau!

Bedeutung des Spiels

Dieses Spiel ist ein Paradebeispiel dafür, dass große Leistungen allein nicht immer reichen. Die Bayern haben diese Erfahrung damals nicht zum ersten Mal gemacht. Manchester 1999, Chelsea 2012 – werden die eigenen Chancen nicht genutzt, droht eine unerwartete Niederlage. All die Statistiken sind dementsprechend wenig wert, wenn am Ende das eine Auswärtstor mehr bei Atlético auf dem Konto steht. Hier muss Guardiola trotz seiner großen Erfolge bei den Bayern auch kritisiert werden dürfen. Nur selten gelang es seiner Mannschaft in der Königsklasse, auswärts Achtungserfolge zu erringen. Gegen Atlético war man im Hinspiel aber sehr nah dran. Rund 60 Minuten lang spielten die Bayern dort sehr dominant und druckvoll. Woran es in den ersten 30 lag, wird sich nie endgültig klären lassen.

Die absolute Kontrolle gibt es ohnehin nicht. Griezmann und Atlético bewiesen das in München, als sie einen kurzen Augenblick der fehlenden Abstimmung beim Gegner für sich nutzten. Dieser Punch fehlte den Bayern unter Guardiola leider zu oft. Manchmal wiegen etwas Glück und die richtigen Momente eben etwas mehr als die eigene Strategie. So gut diese auch ist.

Deshalb ist die Champions League aber auch ein solch komplizierter Wettbewerb. Viele Zufälle beeinflussen Jahr für Jahr, wer gewinnt. Es gibt nicht die eine Strategie, die den Henkelpott garantiert. Es gibt aber viele Strategien, die auf den eigenen Kader abgestimmt dazu führen können, dass die eigenen Chancen erhöht werden. Guardiola hatte die Chancen spätestens in der Saison 2015/16 maximiert, indem er seine Philosophie an seine Spieler anpasste. 

Für einige Bayern-Spieler war es die letzte Chance auf den Henkel-Pott in ihrer Karriere.
(Bild: JOHN MACDOUGALL/AFP via Getty Images)

Doch selbst maximale Chancen sind manchmal zu wenig. Mir bleibt dieses Fußballfest im Halbfinalrückspiel jedoch hauptsächlich in positiver Erinnerung. Es war nicht nur Guardiolas letzte Patrone, sondern auch die vorerst letzte des FC Bayern. So nah ans Finale kamen die Münchner nicht mehr – nicht mal 2018 unter Jupp Heynckes, als man zwar leicht besser als Real Madrid war, sich letztlich aber deutlich mehr Fehler erlaubte als 2016. Ich bin bis heute davon überzeugt, dass die ihrer Zeit beste Mannschaft Europas damals gegen Atlético im Halbfinale ausschied. Auf so eine Leistung der eigenen Mannschaft kann man nur stolz sein. Und dieser Stolz überwog damals sogar in den Miasanrot-Kommentaren direkt nach Abpfiff. 

Während Chris und Jolle den Spielbericht zusammenbastelten, lauschten Felix, Jan, Tobi, Dennis und ich dem von früher erzählenden Steffen. Relativ schnell setzte sich der Stolz bei mir auch durch, wenngleich der Schmerz über das Ausscheiden bis heute unverändert groß ist. Das Spiel meines Lebens fühlte sich an wie eine Niederlage – und doch wie eine große Leistung. Und genau das war es: Ein großes Spiel und die beeindruckendste Leistung, die ich je von den Bayern sah. Leider ohne die entsprechende Belohnung. Was am Ende aber blieb: Ein herausragender Fußballabend und noch viel herausragendere Freundschaften mit einem tollen Miasanrot-Team.



»Eier, wir brauchen Eier!«

— Oliver Kahn

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  1. Die goldene Ära des FC Bayern zwischen 2009 und 2019 steht mindestens auf Augenhöhe mit den Siebzigern.

    Zwei Dinge sind da schon sehr diskussionswürdig:

    1) Aus meiner Erinnerung heraus würde ich die goldene Ära nur auf 2009 bis 2016 datieren. Danach ging es immer leicht bergab. Die Gründe wurden hier und anderswo ausreichend diskutiert.

    2) “mindestens”? Moment mal… in den 70ern wurde der Henkelpott immerhin dreimal gewonnen, von absoluten Legenden wie Müller, Beckenbauer, Maier usw., ohne Transfermillionen. Jede Generation will ihre eigenen Legenden, schon klar. Auch ich habe die 70er nicht miterlebt. Dennoch waren die 70er die Geburtsstunde des großen FCB und sind aus meiner Sicht unerreicht. Nur meine zwei Cents…

    Ansonsten wieder ein prima Artikel. Und es stimmt: Wenn überhaupt, dann hätte man 2016 die CL unter Pep gewinnen müssen. Jammerschade, dass diese Bomben-Generation nur mit einem CL-Titel belohnt wurde.

    Antwortsymbol4 AntwortenKommentarantworten schließen
    1. Zu 1.: Ich zähle in eine Ära nicht nur die Erfolge. Eine Ära ist mMn immer verbunden im Aufschwung und Abschwung. Deshalb zählen auch die Jahre 2016, 17, 18 und 19 noch dazu. Das Ende würde ich mit Liverpool datieren, oder – etwas schöner – mit dem Pokalsieg gegen Leipzig. Man darf auch nicht vergessen, dass es hier nicht nur um die CL geht.

      Da komme ich auch zu 2.: 7-Mal hintereinander Meister, unzählige Pokale gewonnen, das Triple geholt, mehrfach nah an einem weiteren CL-Titel gewesen. Für mich ist das Augenhöhe mit den Siebzigern. Ein Philipp Lahm muss sich als Fußballer vor niemandem in der Geschichte des Fußballs verstecken. Auch nicht vor Beckenbauer oder Müller. Mir ist aber völlig bewusst, dass das generationenabhängig ist. Man tut beiden Generationen unrecht, wenn man sie rankt. Daher bin ich einfach froh, dass der FCB sie beide hatte. Um ein Ranking geht es mir letztendlich auch nicht. :)

      1. Auf Augenhöhe, da gehe ich mit. ;-)

      2. Wenn man die Geschichte einer Ära beschreibt, sollte man sicher den ganzen Zyklus betrachten, vom Aufschwung bis zum Niedergang.
        Insofern kann man dieses Jahr sicher als eine Zäsur sehen, mit den vielen Abschieden von Legenden auf und neben dem Spielfeld. Für mich wäre der Pokalsieg, oder vielmehr die letzte Woche der Saison mit den beiden Titeln, den emotionalen Abschieden, vielleicht so etwas wie das letzte Hurra einer Generation (oder was noch davon übrig war). Bis dahin hat unser Feenstaub noch gereicht. Nun sind wir weder auf der Erde angekommen.

        Zum Vergleich mit den Siebzigern:
        Ich würde dieses Jahrzehnt auf jeden Fall als auf Augenhöhe betrachten. Man darf nicht vergessen, dass damals unsere nationale Dominanz schon 1974 beendet war. Und dies teilweise sehr schmerzhaft. Die folgenden Jahre waren national die schlechtesten unserer BL-Geschichte und immer wenn man nach Rekordniederlagen oder ähnlichen Pleiten fahndet, wird man sicher damals fündig. Das waren teilweise regelrechte Vorführungen dabei und das alltägliche Leben als Bayernfan war kein einfaches, nur unterbrochen von einigen wenigen, glorreichen EC-Auftritten und damit war es nach 1976 dann auch vorbei.

        Natürlich gibt es keinen Zweifel, dass das im Rückblick goldene Zeiten waren. Allerdings sollte man sich schon im klaren sein, dass der Rückblick hier natürlich vieles in einem angenehmen, weichen Licht erscheinen lässt.
        Ich bin da immer etwas zwiegespalten. Im Hinblick auf die Vergangenheit können wir natürlich gar nicht genug 70-er in unserer Vereinshistorie haben, aber leben möchte ich das in der Gegenwart eher weniger.

    2. Antwortsymbolweinende Weintraube Seite 14.01.2020 - 16:12

      Zu Punkt 2 und der Geld-Geschichte in den 70ern ist übrigens die Biographie von Gerd Müller(geschrieben von Hans Woller) sehr zu empfehlen :)

  2. Toll geschrieben. Für mich eine der drei bittersten Bayern-„Niederlagen“ und klar das beste Spiel, dem ich jemals beiwohnen sollte.

    Es war einer der Momente, wo man wusste, hier geht es um etwas. Die Kritik an Pep, das gleichzeitige Davonziehen auf nationaler Ebene, das Gefühl, dass Bayern erstmals vielleicht wirklich die beste Mannschaft der Welt ist. Was damals in der AA los war, war beeindruckend. Kollektiv peitschten 60.000 Leute auf allen Sitzplätzen die Mannschaft voran, die Arena war ein einziges Tollhaus. KHR gab nach dem Spiel sogar zu gute, was stimmungstechnisch möglich war.

    Auch ich fühlte auf dem Weg nach Hause eine Mischung aus Niedergeschlagenheit und Stolz. Einerseits weil diese Mannschaft das Finale so sehr verdient hatte und ich noch nie solchen leidenschaftlichen Offensivfußball gesehen habe. Andererseits weil man wusste, oder hoffte, dass nach Pep vielleicht der nächste Schritt erfolgen würde.

    Auch ich zählte damals zu den Skeptikern, dachte dass Pep viele Fehler gemacht hatte, gerade in wichtigen Spielen. Im Nachhinein ein Trugschluss.

    Antwortsymbol1 AntwortKommentarantworten schließen
    1. Ich hatte erst am Abend vor dem Spiel ein Ticket im Zweitmarkt ergattert, Block 315, über der Süd. Ich kann dem Turbo Batzi nur zustimmen:
      – Es war das beste Spiel, das ich von unserem FCB im Stadion gesehen habe.
      – Nie davor und nie danach habe ich in der Allianz Arena eine Stimmung wie bei diesem Spiel erlebt.
      Umso bitterer das Verpassen des Finals. Aber auch ziemlich stolz darauf, wie wir gespielt hatten.

  3. danke für diese retro-analyse justin! die goldene fcb-ära würde ich aber auch nur bis 2016, höchstens bis 2018 begrenzen wegen jupp.
    ich war damals gegen atletico im stadion und bin noch immer beeindruckt von diesem grandiosen spiel. simeone sagte danach zurecht, dass dieser fcb die beste mannschaft gewesen sei gegen die er jemals gespielt hätte…

  4. Super Artikel. Ich persönlich finde allerdings, dass wir 2018 unter Jupp mindestens genauso nahe am Finale dran waren. Beide Male fehlte nur ein Tor und die Chancen, die wir 2018 nach dem Ausgleich zum 2:2 im Bernabeu noch aufs 3:2 hatten waren sicherlich nicht weniger klar, als die Chancen, die wir nach dem 2:1 von Lewandowski gegen Atletico noch hatten. Spielerisch waren wir natürlich 2016 auf einem anderen Level. Allerdings war 2018 für mich fast noch bitterer, weil wir Real zwei Tore schenkten. Natürlich waren auch die beiden Tore von Atletico nicht gut verteidigt, aber das was Rafinha im Hinspiel und Ulreich/ Tolisso im Rückspiel gegen Real fabrizierten war einfach nur amateurhaft und besonders tragisch, weil es mit Rafinha und Ulreich eben zwei Spieler traf, die immer 100% gaben und sich stets für die Mannschaft aufopferten. Was auch noch sehr bitter war, war die Verweigerung eines glasklaren Handelfmeters im Rückspiel bei Real, als Marcelo beim Stand von 1:1 den Arm so deutlich ausfuhr, dass man es eigentlich auch ohne VAR hätte sehen müssen. So gesehen war 2018 für mich fast noch schlimmer. Wenn ich ein Ranking der bittersten Halbfinal-Aus in meiner Zeit als Bayern-Fan erstellen müsste, wären allerdings das Aus bei Roter Stern Belgrad 1991 und das Aus gegen den AC Mailand 1990 noch vor den beiden Duellen gegen Atletico 2016 und Real 2018 zu nennen. Hängt vielleicht auch damit zusammen, dass die Sehnsucht, einen europäischen Titel zu holen damals noch größer war. Mittlerweile durfte ich als Fan ja immerhin die CL-Titel von 2001 und 2013 und den UEFA-Cup Sieg 1996 erleben. Damals war da nur das verlorenen Finale gegen Porto 1987 und die Hoffnung darauf, dass es endlich klappt. Diese Hoffnung wurde allerdings zwei Mal brutal zerschlagen. 1990 wollte das entscheidende 3:1 in der Verlängerung einfach nicht mehr fallen und man schied wegen der Auswärtstorregel aus. 1991 hatte man die 1:2 Heimspielniederlage im Hinspiel im Hexenkessel von Belgrad egalisiert und marschierte Richtung Verlängerung, als Augenthalers Bogenlampe Raimond Aumann überlistete und dieses saublöde Eigentor in der 90. Minute die Chance auf das Finale jäh platzen ließ. Das waren schon Nackenschläge.

  5. Alle Niederlagen in der CL ko Phase sind bitter.
    1999 und 2012 aber eben auch in dieser Phase 2010 und 2011 (unnötige Heimpleite gegen Inter), 2014 im Bernabeu und natürlich diese Partie.

    Auch wenn wir diese Partie so dominiert haben wie kaum zuvor und 2013 verdient durchmarschiert sind, fehlt mMn diesem Team sehr oft die Fähigkeit Matches zu entscheiden.

    Man kann nicht immer gewinnen, es gibt mal Verletzte und mal schlechte Tagesform aber wir haben mMn, angefangen mit 2010 zu viele Matches im wesentlichen Moment nicht entscheiden können. Deshalb gab es zu oft unnötige Niederlagen gegen Inter Chelsea Real Atlético in diesen Jahren. Mangelhafter Killerinstinkt ist wohl der größte Unterschied zum 70er Team.

    Die Kritik an Pep war trotzdem grotesk, da er nach dem Triple das Team 3 Jahre lang nahezu nonstop an Maximum gehalten hat. Etwas das nur sehr sehr wenige Trainer können. Eigentlich vor Pep nur Sacchi mit Milan.

    Aus meiner Sicht war die Ära mit dem Abgang von Lahm und Alonso vorbei die wir bis heute nicht kompensieren konnten.

    Ich würde mir sehr wünschen das wir nächste Saison Xabi als Assistenztrainer holen und ihn als zukünftigen Cheftrainer aufbauen.

    Spieler wie Lahm Alonso und Xavi (der wohl Barca übernimmt) agieren und denken schon als Spieler quasi wie ein Trainer.
    Genau wie Franz Cruyff Anc Pep Zidane.
    Real und Liverpool sind derzeit anderweitig orientiert, wir sollten Xabi unbedingt einbauen.

  6. Roland Wohlfarth Seite 11.01.2020 - 12:56

    “Im Jahr 2014 scheiterte seine Mannschaft aus verschiedenen Gründen noch deutlich an Real Madrid. Kurz zusammenfassen könnte man es unter: “Sie war noch nicht so weit.” Im Jahr darauf blieb man gegen Barcelona nur bedingt konkurrenzfähig, weil Verletzungen den Kader auf dem Zahnfleisch gehen ließen.”

    Das sollte sich Hasan mal vor Augen führen. Wenn man den Rumpfkader nicht mit ein, zwei Spielern verstärkt, wird das dieses Jahr ganz genauso sein. Trotz Flick-Boost, der Entwicklung von Phonsie und generell besserer Stimmung als unter Kovac besteht immer noch die Gefahr, dass wir im Frühjahr, wenn die ganz großen Spiele kommen, schon alleine deswegen unser Leistungspotential nicht abrufen können, weil die wichtigen Spieler mangels Alternative ständig spielen müssen oder verletzt sind. Man schaue sich nur den nie geschonten (egal ob in der Nationalmannschaft oder bei uns) Kimmich an gegen Freiburg z.B. wie überspielt der Junge vor der Winterpause war.

  7. Das war ein absolut mitreissendes Spiel, und für mich auch der einsame Höhepunkt unter Pep. Da hat die Mannschaft die klarste und beste Umsetzung seines Stils auf den Rasen gebracht, die man in München je gesehen hat. Und dieser Stil bestand eben nicht im Ballgeschiebe, das die eher kenntnislosen Kritiker ihm ja gerne vorwerfen, sondern eben in einem unglaublichen Dauerdruck aufs gegnerische Tor, bei dem sich praktisch das ganze Team in die Offensive begibt und gegnerische Entlastungsbemühungen schon tief in deren Hälfte abgefangen werden.

    Dass bei diesem Dauerbeschuss letztlich nur ein einziges Tor aus dem Spiel heraus erzielt wurde, war halt der grosse Haken. Von den Angreifern war nur Lewandowski in guter Form – Ribery war nach seiner mysteriösen Verletzung 2015 leider nie wieder derselbe, Müller erlebte 2016 auch die erste grosse Flaute nach Jahren der Konstanz, und Costa konnte nicht an die Leistungen der Hinrunde anknüpfen. Das war somit wohl auch schon der Beginn der immer extremeren Abhängigkeit von Lewandowski, nach Jahren, in denen Bayern die wohl ausgewogenste und “team-scorendste” Offensive unter den Spitzenvereinen hatte.

    Antwortsymbol3 AntwortenKommentarantworten schließen
    1. Wirklich schade, dass Douglas Costa nur eine Hinrunde lang zauberte. Woran es lag, dass er nach seiner grandiosen ersten Halbserie nie wieder an diese Leistungen anknüpfen konnte, wird man wohl auch nicht mehr rausfinden können. Einige argumentieren damit, dass er nur einen Trick wirklich beherrschte und dieser mit der Zeit durchschaut werden konnte, was man aber auch hinterfragen kann, denn den Robben-Trick haben die Verteidiger auch nie wirklich entschärfen können und bei Costas Antrittsstärke hätte er die Abwehrspieler trotzdem stehen lassen, auch wenn sie wissen, was er vorhat. Ich denke, der Grund war, dass Costa genauso wie Ribery ein Wohlfühlspieler ist, der das unbedingte Vertrauen des Trainers braucht, sich als gesetzt erachten muss und von den Fans geliebt werden will. Als er zu Bayern kam, war Ribery ja immer noch verletzt, denn er fiel ja beinahe das ganze Kalenderjahr 2015 aus. Costa hatte somit eigentlich keine Konkurrenz auf der Außenbahn und konnte frei aufspielen. Aufgrund seiner Spielweise wurde er auch schnell vom Publikum bestaunt und gefeiert. Dieses Vertrauen und diese Zuneigung sorgten dafür, dass man den besten Douglas Costa sah, den es je gab. Nach seiner Verletzung zum Ende der Hinrunde waren Vertrauen und Zuneigung plötzlich wieder weg, denn jetzt war Ribery wieder da und sowohl in der Gunst des Trainers als auch in der des Publikums wieder die Nummer 1. Das hat Costa mMn das Genick gebrochen. Bei Juve ist es ja ähnlich. Er ist einfach kein Bankspieler bzw. Rotationsspieler. Möglicherweise wäre es klug gewesen, Ribery schon etwas früher die Rolle als Backup zukommen zu lassen. Andererseits hätte er dann wahrscheinlich den Verein schon früher verlassen.

      1. Wenn das Gekicke dass wir gerade 45 Minuten lang in Nürnberg gezeigt haben, ein Fingerzeig für die Trainerarbeit im Trainingslager ist, dann Prost Mahlzeit…

        Schlimmer als unser Spiel sind allerdings die beiden Kommentatoren.

      2. Wieso? Es macht wieder Spass dem FCB zuzuschauen. Man erkennt deutlich die Philosophie unseres Trainers. Ballbesitz in der gegnerischen Hälfte, Abwehr steht an der Mittellinie, Ballverlust, Konter, Tor. Das war auch schon in der ersten Hälfte so, als er mit allen noch übrig gebliebenen gestandenen Profis gespielt hat. In Halbzeit zwei verheizt er dann auch noch die Jungen. Unglaublich. Danke Hansi, von unseren Nürnberger Freunden lass ich mich besonders gerne lächerlich machen. Wir können froh sein, wenn wir 4.ter werden und in der nächsten Saison ein richtiger Trainer kommt.

  8. Das Spiel gegen Nürnberg zeigte trotz des eindeutigen Testspiel-Charakters eines sehr deutlich:
    Man wird in dieser Saison die Zeche der vermurksten Kaderplanung der letzten beiden Jahre zahlen: fehlende Qualität hinter Lewa & Neuer, zu behutsamer Umbau einer satten Mannschaft nach 6 bzw. 7 Meisterschaften in Folge, Fokus auf Ergänzungsspielern (Tolisso, Goretzka, Perisic) statt Unterschiedsspielern, strukturelle Probleme (kein Lewa-Ersatz, kein spiel- & Zweikampf-starker Sechser, zu viele verletzungsanfällige Spieler, keine Alternativen auf den Aussenpositionen.
    Und in der zweiten Mannschaft ist auch nicht alles Gold was glänzt, wie die zweite Halbzeit gegen den Tabellen-16. der zweiten Liga sehr deutlich gezeigt hat. Und wo waren da eigentlich Cuisance und Aro?

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    1. Fokus auf Ergänzungsspielern (Tolisso, Goretzka, Perisic) statt Unterschiedsspielern, strukturelle Probleme

      Kürzer und präziser kann man es kaum ausdrücken.

    2. Kann nicht fassen wie schlecht Cuisance ist. Nichts was er tut, hat Hand und Fuß. Kaum ein vernünftiger Pass. Dazu noch ein verschossener Elfmeter.

      Unabhängig davon war die 1. Halbzeit gegen Nürnberg schon sehr schwach. Klar es war ein Testspiel, aber da waren doch sehr wenige Ideen. Man sieht nur davon, dass die Mannschaft unverschämt hoch steht, gibt’s noch lange keinen Ertrag. Und dann dauernd die Konter kassieren. Ich denke Flick muss dringend sein Spielsystem ein Stück weit anpassen, v.a. aufgrund der Spieler, die uns momentan zur Verfügung stehen. Sonst sehe ich schon vor meinem geistigen Auge, wie uns Lukebakio nächste Woche einen Konter nach dem anderen einschenkt.

      1. Cuisance macht mich wahnsinnig.
        Fast jedesmal wenn er den Ball hat, kommt sein Trademark-Move, d.h. einfach mit dem Ball in den nächstgelegenen Gegenspieler laufen, ohne Tempo, ohne Finte einfach so. Und verliert so im MF andauernd den Ball, ist das personifizierte Risiko, ohne das dem irgendein Ertrag gegenüber steht.
        Das ist sowas von klar, warum der in Gladbach kein Spiel mehr gemacht hat.
        Unverständlich dass das offenbar kein Trainer bei ihm abstellen kann. Entweder versucht das keiner, oder er ist einfach völlig unbelehrbar.

  9. Heute Liverpool bei den Spurs. Die haben jetzt 21 EPL Spiele, 7 Cup Spiele und 6 CL Spiele in den Beinen ohne Winterpause. Kader hat 20 Feldspieler/Vollprofis, derzeit 5 Verletzte.
    Die laufen heute nonstop mit totaler power über den Platz!
    Was machen die anders/ besser im Training Regeneration Belastungssteuerung ?
    Bleibe dabei das wenn wir schon den Weg des 16+4 gehen die 16 Spieler nicht nur fußballerisch sondern auch physisch top sein müssen. Numerisch mögen wir mit Boa Javi Tolisso Coman Lucas Suele 16 Feldspieler haben aber in Wirklichkeit doch bestenfalls 14.

    Und die 4 Perspektivspieler müssen eben so gut sein das sie uns auch helfen können. Davies hat es geschafft. Was man heute von Mai Cuisance und Arp gesehen hat war schockierend.

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    1. “Und die 4 Perspektivspieler müssen eben so gut sein das sie uns auch helfen können. Davies hat es geschafft. Was man heute von Mai Cuisance und Arp gesehen hat war schockierend.”

      Vielleicht ist das Spiel wenigstens dazu gut, damit in dieser Hinsicht einigen die Augen aufgehen. Auch wenn Kovac hier mittlerweile ja eher schlecht beleumundet ist, hatte er in einer Hinsicht jedenfalls recht, als er sinngemäß sagte, dass Davies in der Entwicklung eine ganze Klasse vor den anderen Nachwuchsspielern steht.
      Und das ist wahrlich keine gute Nachricht.

      1. Vielleicht sollte man die heilige Kuh Hansi F mal hinterfragen. Das Gelaber von seiner Spielphilosophie hier geht mir auf den Kecks. Wenn das alles war was er in Katar trainiert hat, dann gute Nacht.

      2. Es war ein egales Testspiel nach hartem Trainingslager und langem Flug. Dass da die Konzentration und die Motivation nicht stimmt, ist doch klar. Wegen dieses Testspiels jetzt den Trainer zu kritisieren, finde ich schon arg. Es gibt exakt keine Schlüsse, die man aus solchen Kicks ziehen kann – außer dass der Kader vielleicht nicht der allergrößte ist. Aber selbst in Bestbesetzung gehen solche Testspiele unter solchen Bedingungen regelmäßig und bei jeder Mannschaft der Welt komplett schief.

      3. Sehe ich anders. Wann haben wir uns denn zuletzt so in einem Testspiel blamiert? Was mir vollkommen unverständlich ist – warum in Halbzeit 1 in Vollbesetzung und dann nach der Pause nur noch mit “Jungs”?

        Meiner Meinung nach muss ich da als Trainer meine Profis auf die beiden Halbzeiten verteilen und mit den jungen Spielern ergänzen, wenn ich jeden nur 45 min spielen lassen will.

        Mir graut es vor nächstem Sonntag.

      4. Exakt. Das war nicht irgendein Testspiel, sondern das einzige vor dem Rückrundenstart. Und ja. Er darf nicht eine Halbzeit mit der Profimannschaft spielen (die auch Harakiri mäßig gespielt hat und einige male böse ausgekontert wurde) und in der zweiten mit einer Mischung aus Bayern-Amateuren und U17/U19. Damit hat der Hansi den Jungs einen Bärendienst erwiesen.
        Mit dieser tollen Ballbesitz-Taktik und dem momentanen Kader ist nach dem Leipzispiel der Zug abgefahren und Bayern spielt um Platz 4. Aber wenigstens stimmt die Philosophie und wir haben einen Trainer den die Mannschaft und die Experten mögen.

      5. @Klaus:
        Da würde ich mir nicht allzuviel Sorgen machen.
        Kahn ist ein Besessener, der dem Erfolg alles unterordnet.
        Die Zeiten, wo Spieler nicht richtig mitziehen, weil ihnen taktische Vorgaben des Trainers oder andere Dinge nicht passen, dürften bald vorbei sein.
        Denen wird er den Kopf schon waschen.
        Und am Ende wird er die Pflicht vor die Kür setzen.

      6. @Tobi
        Mag sein. Aber mit dieser Taktik und den momentan verfügbaren Abwehrspielern laufen wir garantiert ins offenen Messer. Gegen Berlin, Schalke, Mainz und Leipzig. Das gibt ein Debakel. Da kann der Oli auch nix machen.

      7. @Klaus:
        Diese Saison geht es eh nur um Schadensbegrenzung.
        Danach holt man sich dann hoffentlich einen flexibleren Trainer.

  10. Vielleicht sollten sich die Verantwortlichen von dem Gedanken verabschieden, dass wir in der Winterpause Spieler bekommen könnten, die besser oder gleich gut als unser Kern der potentiellen Stammspieler sind. Es sollte vielmehr Ziel sein, mindestens noch 2 Spieler zu holen, die besser sind, als die Spieler, die derzeit auf der Bank sitzen um zumindest ein paar bundesligataugliche Alternativen zu haben. Es ist schlimm das sagen zu müssen, aber derzeit wären sogar einige Bankdrücker von Abstiegskandidaten wohl geeignetere Alternativen. Das wiederum würde den Kreis an möglichen Neuzugängen um ein Vielfaches erweitern. Ob uns diese Spieler dann dauerhaft weiterbringen, muss erst einmal zweitrangig sein. Es wäre allerdings sinnvoll gewesen, diese Spieler schon vor dem Trainingslager zu holen, damit sie sich eingewöhnen hätten können.
    Mal sehen, wie die Mannschaft den Start hinbekommt. Bizarr ist es schon: Der BVB verschenkt in den zwei Spielen vor der Winterpause ein 2:0 gegen RB und verliert in Hoffenheim und geht nach der Verpflichtung von Haaland mit Euphorie in die Rückrunde. Wir gewinnen die drei letzten Spiele vor der Winterpause auch dank der Tore eines Nachwuchsstürmers, was eigentlich beflügeln müsste und die Stimmung ist nach außen hin zumindest nicht gerade rosig. Der einzige Transfer bislang ist der von Nübel und der sorgt momentan auch nur für Mißstimmung. Hab mich schon mal mehr über den Start in die Rückrunde gefreut. Momentan bräuchten wir wohl ein vierwöchiges Schneechaos mit Zusammenbruch der Infrastruktur und daraus resultierenden Spielabsagen, um gut vorbereitet in die Rückrunde zu gehen. Hoffentlich irre ich mich ja.

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    1. Wenn man an dem ausgerufenen 16+4 Konzept festhalten wird dann schreibt doch Salihamidzic aus heutiger Sicht folgende Namen für die nächste Saison auf seinen Zettel

      Neuer Ulreich Nuebel

      Pavard Suele Lucas Alaba Davies
      Kimmich Thiago Goretzka Tolisso Müller
      Havertz/Coutinho
      Lewa Gnabry Coman Sane

      Cuisance Fein Arp Zirkzee

      Dh es muss ein Spieler für die AV/IV Position gekauft werden vorausgesetzt man verpflichtet Sane und Havertz oder Coutinho.

      Vorausgesetzt das man so denkt dann haben wir trotz der Abgänge von Boa und Javi immer noch mit Suele Lucas Tolisso Coman 4 Spieler mit schwerer Verletzungshistorie im Kader. Dazu mit Alaba Goretzka Gnabry 3 Spieler mit bekannten Muskelproblemen.

      Und man hätte immer noch 4 Spieler im Kader deren Verträge auslaufen die man evtl verlängern will/ muss.

      Das ist mMn eine sehr sehr problematische Situation bzw Ausgangslage und weit entfernt von einer guten und angemessenen Kaderplanung.

      1. IV/AV.
        Alternativen gibt es genug:
        Stark P.Max Henrichs Klostermann Upemecano Diop Adama Rojo Nacho Christensen Hakimi Vertonghen etcetcetc

    2. Ich schätze mal, die Denke ist folgendermassen: Kimmich soll fix ins Mittelfeld verlagert werden, also braucht Bayern einen neuen Rechtsverteidiger mit Stammplatz-Anspruch. Der ist im Winter nirgendwo zu finden, und selbst im Sommer dürfte es schwierig und vor allem teuer werden. Angesichts der zu erwartenden Kosten (Sané und Havertz stehen ja auch noch auf der Einkaufsliste) will man sich daher jetzt die ca. 20 Millionen sparen, die ein Kaderspieler wie Henrichs kosten würde.

      Grundsätzlich ist das nachvollziehbar, es rächt sich halt jetzt das radikale Abspecken des Kaders in den letzten Jahren. Die peripheren Spieler wurden alle zu Geld gemacht, und die dafür geholten jungen Talente sind noch nicht so weit oder spielen auf Positionen, bei denen schon genügend Tiefe im Kader ist. Die Situation, jetzt mehrere Top-Transferziele gleichzeitig verfolgen zu müssen, verengt den Spielraum noch weiter.

      1. Wir brauchen mMn nicht unbedingt einen Rechtsverteidiger mit dauerhaftem Stammplatz-Anspruch, denn wir haben mit Pavard eigentlich einen, der das ganz gut macht, sowohl defensiv als auch über weite Strecken offensiv. Einige Flanken sind zwar hahnebüchen aber er bringt auch mit ziemlicher Häufigkeit gute Anspiele an den Mann. Weil aber derzeit Martinez, Süle und Hernandez fehlen und man Boateng eigentlich guten Gewissens nicht mehr bringen kann (zumindest nicht bei der Art von Fußball, die Flick spielen will), muss man Pavard zumindest bis zur Rückkehr von Hernandez eigentlich ins Zentrum stellen. Da man Kimmich ja scheinbar nicht mehr rechts hinten spielen lassen möchte, wirds dann aber schon eng. Möglicherweise könnte man es mal aushilfsweise mit Tolisso auf der Position versuchen. Die nötige Robustheit und das Tempo hätte er. Ich kann mich auch an Spiele erinnern, als er die rechte Achterposition bekleidete und sich zurückfallen ließ, um Kimmich bei seinen Vorstößen als Rechtsverteidiger den Rücken freizuhalten. Das wäre mMn immer noch besser, als mit Boateng in der IV zu starten. Ein Idealfall ist das natürlich auch nicht, aber im Mittelfeld sind wir mit Thiago, Goretzka und Kimmich für die beiden Positionen neben Müller bzw. Coutinho ja noch ganz gut aufgestellt und könnten Tolisso deshalb schon für ein paar Wochen nach hinten abordnen. Idealerweise würde ich dennoch einen Spieler für rechts hinten holen, den man dann ja auch im Sommer wieder weiterverkaufen könnte, wenn es schon mit einer avisierten Leihe im Winter nicht klappt. Das Verlustgeschäft sollte wohl nicht zu groß sein.

  11. Hat hier irgendjemand derer, die sich über ein Testspiel am Abend nach der Rückreise aus Qatar echauffieren, jemals einen Testkick mitten in einer Vorbereitung absolviert, der aus anderen Gründen organisiert wurde als aus dem, den Stand der Mannschaft zu prüfen? Ich schon und ich kann guten Gewissens sagen, dass die Ergebnisse in diesen Spielen nicht viel aussagen.

    Das Spiel in Nürnberg hatte nur einen Zweck: Magenta promoten. Nicht mal die Leistung der Jugendspieler kann man nach einem solchen Spiel seriös bewerten.

    Daher kommen wir hier auch nicht auf einen Nenner, wenn ihr daraus etwas ablesen wollt. Die Abgesänge auf Trainer, Spieler und Akademie teile ich jedenfalls kein Stück.

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    1. Nope, habe ich nicht. Du?

      Ich bleibe dabei – wenn das also so schwierig ist, unter diesen Bedingungen vernünftig zu kicken, dann muss ich als Trainer eine andere Herangehensweise wählen.

      1. Habe ich doch geschrieben, dass ich das mehrfach erlebt habe. Auch in unteren Ligen ist man um gute Beziehungen bemüht und da muss man eben manchmal Spiele absolvieren, auf die man 1. wenig Lust hat und bei denen man 2. aufgrund des eigenen Trainingsplans einfach platt ist.
        Und zur Herangehensweise: Kein Trainer der Welt wird für ein Ergebnis in einem Testspiel seine Herangehensweise ändern. Eher noch geht er stärker ins Extrem, um was auszuprobieren. Siehe auch Peps hohe Niederlage gegen Salzburg in irgendeinem Winter. Viele Außenstehende überinterpretieren einzelne Testspiele schon seit Jahren. Wer selbst auf irgendeinem Niveau mal Fußball gespielt (oder einen anderen vergleichbaren Sport ausgeübt) hat, wird schon häufiger mal glückliche Trainer gesehen haben, obwohl man gerade hoch verloren hat.

    2. Du hast natürlich Recht Justin. Ich habe mich gestern vielleicht ein bisschen zu sehr aufgeregt, auch wenn ich die ganze Zeit wusste, dass es ein Testspiel ist. Natürlich wird man die Erträge des Trainingslagers erst nächste Woche oder auch erst ein paar Spiele weiter seriös bewerten können.
      Ich fand es einfach erschreckend, wie wenig Ideen vorhanden waren und wie oft man sich auskontern ließ, auch schon in Halbzeit 1. Was ich aber fast noch alarmierender fand, war dass Flick mit der Jugendmannschaft dasselbe System spielen wollte wie mit den Profis, obwohl man nun klasklar unterlegen war. Dies führte dazu, dass ein Konter nach dem anderen auf das Tor der Bayern rollte. Und trotzdem nahm Flick keinerlei Anpassung vor. Ja ich weiß, nur ein Testspiel, aber ein bisschen Sorgen hat es mir dennoch bereitet. Hoffentlich stellt sich nächste Woche heraus, dass sie unbegründet waren.
      Bei Cuisance bin ich mir aber fast schon sicher, dass das nichts wird bei Bayern. Bei keinem Spiel, das ich von ihm gesehen habe, hat er mich überzeugt. Aber vielleicht täusche ich mich da ja auch …

      Und um nochmal kurz auf deinen Artikel zurückzukommen: Ich finde, du hast großartig die Bedeutung dieses Spiels und die Dominanz der Bayern herausgestellt. Leider konnte ich damals das Spiel nicht sehen und kann daher nicht so viel dazu sagen.
      Außerdem merkt man, dass dieses Spiel dein endgültiger Einstieg in die MiaSanRot-Welt war ;) VG

      1. @Peacemaker

        Wie war das nochmal mit der Forderung einer Spielphilosophie die runter bis in die Jugend eingeschliffen werden soll?

      2. Warum läßt Flick die Jugendmannschaft das gleiche System spielen – bei der derart angespannten Personallage wäre es ja nicht vermessen zu behaupten, dass der ein oder andere vielleichtnicht nur auf der Bank sondern auch auf dem Feld auftaucht. Dann ist es ja vielleicht sinnvoll, dass auch die Nachrücker einmal das gleiche System gespielt haben, wie die Profis.
        Und dann sehen die Jungen auch eimal, was sie bei diesem System erwartet.
        Cuisance sehe ich rein kopfmäßig als Problem. Der scheint sich kopfmäßig nicht bei der 2. Mannschaft zu sehen – und genauso lustlos oder unmotiviert agiert der auch. Erinnert einen in der Beziehung an Spieler wie Green oder Kurt, die sich auch anscheinend für zu gut hielten, um sich in einer 2. Mannschaft wirklich zu engagieren.

      3. “Was ich aber fast noch alarmierender fand, war dass Flick mit der Jugendmannschaft dasselbe System spielen wollte wie mit den Profis, obwohl man nun klasklar unterlegen war. ”

        Natürlich, was denn sonst? Ist das nicht das – gerade in diesem Blog – so ersehnte Barça/Ajax-Nachwuchs-System? Und noch einmal für alle: es war ein TESTspiel.

      4. …ok, ich sollte öfter aktualisieren;-)

      5. Klar das ist durchaus legitim und vielleicht sogar wünschenswert die gleiche Spielphilosophie bis zur Jugend zu spielen. Aber es tut dennoch weh zu sehen, wenn das so offensichtlich überhaupt nicht funktioniert und man ein Tor nach dem anderen bekommt

      6. Scheitern und aus gemachten Fehlern lernen ist ein elementarer Teil der Arbeit im Jugendbereich. Es ist wichtig, nicht wegen eines schlechten Ergebnisses oder eines starken Gegners von den eigenen Ideen abzuweichen und in eine Verteidigungshaltung zu gehen. Anpassung und Flexibilität sind gut, aber man sollte seine eigene Philosophie nicht deshalb über den Haufen werfen. Eine hohe Niederlage ist im Jugendbereich manchmal wertvoller als drei dreckige 2:1-Siege, bei denen man von A nach Z gesprungen ist und letztlich kaum was gelernt hat.

      7. Wenn unsere durch alle Jahrgänge durchgängige Spielidee lautet: “hoch stehen, leichter Ballverlust in der Vorwärtsbewegung und dem Gegner mit körperloser Abwehrarbeit ermöglichen, mit zwei, drei Pässen vor unser Tor zu kommen”, dann sind wir auf einem guten Weg ;-)

      8. @wohlfarth sollte nicht jeder Bayern-Trainer mehr Zeit als ~ 2 Monate bekommen?

      9. @Justin: wenn er bewusst eingesetzt wurde und seine Fähigkeiten nachgewiesen hat – jederzeit. Aber ist Dir ein Fall bekannt, bei dem man den Co-Trainer als Verantwortlichen längere Zeit hat herumwursteln lassen?

      10. @Justin: Zeit ist bei einem Trainer relativ, kommt immer auf die Gesamtsituation an.
        Flick hat Zeit bis Mai, egal was passiert, und das ist aus jetziger Sicht auch gut so. Wie der Plan über den Sommer hinaus aussieht werden wir sehen. Ein paar positive Resultate und der ein oder andere Titel wären bis dahin ganz nett.

      11. Es muss keinen vergleichbaren Fall geben, da das irrelevant für eine Einzelbewertung ist. Flick wurde im Sommer geholt und ich lehne mich so weit aus dem Fenster, dass er bereits mit dem Gedanken geholt wurde, dass es mit Kovac eventuell Schwierigkeiten geben könnte. Fakt ist, dass er in kurzer Zeit einige Dinge zum Positiven verändert und insgesamt eine ordentliche Ergebnisausbeute geholt hat. Dementsprechend hat er die Zeit auch verdient, die andere Trainer auch hatten, um die negativen Aspekte, die es ohne Zweifel noch gibt, zu beheben. Dass Spieler und Verantwortliche derzeit sehr zufrieden mit seiner Arbeit sind, ist ein gutes Indiz. Alles andere wird man in der Rückrunde sehen und erleben. Ich weiß auch gar nicht, woher die Erwartungshaltung kommt, dass ein neuer Trainer sofort alles auf 100% drehen kann.

        Wie gesagt: Im März/April wird man schon eher beurteilen können, wie fähig Flick als Cheftrainer ist. Die ersten Schritte haben mir gefallen. Die nächsten müssen zwangsläufig folgen. Kann nirgends eine Heiligsprechung oder einen Schutz vor Kritik erkennen. Wer aber Zeit für Kovac, Ancelotii, Pep, Jupp, van Gaal, Klinsmann oder sonst wen forderte, sollte diese auch jemandem zugestehen, der den Spielstil gerade zu ändern versucht. Fehler sind unabdingbar für Fortschritt. Ob der kommt, wird dann zeigen, inwiefern man aus ihnen lernte.

    3. Mir persönlich geht es auch nicht um einen Abgesang, sondern um die strukturellen Probleme in der Kaderplanung, dem Scouting und im sportmedizinischen Bereich.
      Und diese Probleme hängen nicht mit der Müdigkeit nach einem Trainingslager und dem Flug in der First-Class/Business-Class zusammen. Jeder der schon mal auf dem Niveau geflogen ist, weiß dass man das gerade so aushalten kann (Sorry für den leichten Anflug von Sarkasmus).
      Und auch Nürnberg hatte einen intensive Woche der Vorbereitung. Da Berlin früher als alle andere Bundesligisten mit der Vorbereitung gestartet sind, werden sie also signifikant weiter sein als Nürnberg am Samstag und auch spielerisch stärker als der Club. Natürlich hat der FcB die besseren Einzelspieler im Profikader aber halt kaum Alternativen nach den ersten 10-12 Spielern. Und der fehlende Konkurrenzkampf im Training trägt auch nicht zu einer Leistungsexplosion in einer satten Mannschaft bei

      1. Sportmedizinisch kann ich nichts beurteilen, weil es da kaum Einblicke gibt. Da kann man nur spekulieren und das ist kaum zielführend.

        Was die Kader_planung_ angeht, sollte man weiter als von Sommer zu Sommer denken. Der nächste Sommer kann den letzten deutlich besser aussehen lassen. Vielleicht führe ich das im nächsten Podcast mal aus oder in einem Artikel. Für die comments ist es mir jetzt zu lang.

    4. Hallo Justin, ich kann Dir hier nur zu 100% zustimmen. Wenn ich nach einer Woche Trainingslager, in dem im Wesentlichen Kondition gebolzt wurde, nach langem Flug direkt in Nürnberg zu einem Spiel antrete, (das keiner wirklich will) kann ich aus dem Verlauf und Ergebnis dieses Spiels genau 0,0 ableiten. Als Trainer kann ich allenfalls beurteilen, wie der Fitnesszustand einzelner Spieler ist, und wie sehr einer trotz Müdigkeit in den Knochen trotzdem Gas geben kann.

      Überspitzt gesagt: Hätte die Mannschaft Nürnberg weggehauen, hätte Flick etwas fundamental falsch gemacht. Wir werden gegen Hertha sehen, was die Vorbereitung gebracht hat; wenn das Spiel schlecht läuft, kann man wieder Kritik anbringen. Zum jetzigen Zeitpunkt zeigt man damit nur, dass man keine Ahnung von Trainigssteuerung hat.

  12. Vor ziemlich genau einem Jahr fand zu dieser Zeit der Telekom-Cup statt, nach dem Trainingslager und eine Woche vor dem BL-Start.
    Die Spielberichte, die Analyse, die Kommentare kann man immer noch hier auf MSR nachlesen.

    Wer das tut wird feststellen, mit welchem Ernst man vor einem Jahr diese Spiele analysiert, auseinandergenommen und kritisiert hat. (Spoiler: Wir haben den Cup gegen zwei Bundesligisten gewonnen)

    Ein Jahr später ist so ein Spiel und die Begleitumstände dann nur noch Pillepalle. Zumindest der Gelassenheit auf MSR scheint das vergangene Jahr gut getan zu haben :-)

    Antwortsymbol18 AntwortenKommentarantworten schließen
    1. Liegt nur daran, dass der Trainer jetzt Flick heißt. Zumindest bis das böse Erwachen kommt ;-)

      1. Welchen Narren habt ihr eigentlich an Kovac gefressen, dass ihr ihn hier ständig unterschwellig „verteidigen“ wollt, in dem ihr Flick schlecht redet^^ So ein Fanboy Verhalten ist man von vermeintlich erwachsenen Männern nicht gewohnt. Dass ihr dann auch noch Justin angehen müsst, ist entlarvend.

      2. Die Frage kann man genauso umgekehrt stellen. Warum wird Flick seit Antritt (genau genommen bereits seit Beginn als Co.) über den grünen Klee gelobt?
        Kovac hatte vom Zeitpunkt der Verpflichtung an keine faire Chance (nicht bei den Autoren hier aber bei einigen/vielen Kommentierern). Bei Flick – mit deutlich weniger Erfahrung als Headcoach – sieht man merkwürdigerweise den Heilsbringer. Warum???

        Das ist jetzt etwas überspitzt aber im Kern sehe ich es so. Und meine Meinung ist nach wie vor: Die Zugewinne im Spielerischen sind nur zum Teil Flick anzurechnen und zum anderen (größeren) Teil den Spielern.

        Aber auch dazu kann man trefflich streiten. Fakt ist: Kovac hat nach größerem Rückstand noch das Double geholt. Den Beweis ist Flick noch schuldig. Sollte er es auch schaffen, kann ich von mir aus einiges relativieren, aber noch nicht jetzt.

      3. Als Ergänzung zu Marcos Kommentar – es geht mir weder darum, Kovac zu verteidigen noch Flick schlecht zu reden. Aber all diejenigen hier, die Kovac als Anfänger und des FCB nicht würdig bezeichnet haben, müssten nun denselben Massstab bei Flick anlegen. Und das passiert halt nicht, im Gegenteil: bei jeder (un-) passenden Gelegenheit wird Kovac noch eine mitgegeben.

        Und Justin geht hier keiner an: er fühlt sich nur – warum auch immer – sehr schnell auf den Schlips getreten.

      4. Ich kann nur für mich selber sprechen, und hielt/halte weder Kovac noch Flick für eine Besetzung, die den heutigen Ansprüchen von Bayern entspricht. Aber an Flick lege ich eine etwas niedrigere Messlatte an, da ich ihn nach wie vor für eine Übergangslösung halte. Und ich erwarte mir auch nicht mehr allzu viel von dieser Saison und fände es wichtiger, schonmal die Weichen für eine langfristige Lösung im Sommer zu stellen (ob das angesichts der jüngsten Aussagen auch passiert, steht wieder auf einem anderen Blatt).

    2. Was schon mal völlig falsch ist: „MSR“ und „man“. Die Spiele hat Chris analysiert. Der war auch gegen Nürnberg im Slack wieder sehr aktiv bei uns. Ich habe hier meine Meinung geäußert. Wir sind zwei Menschen und keine Allgemeinheit.

      Und @Stiftl: du kannst noch 100 mal Verschwörung wittern. Wahrer wird es deshalb nicht.

      1. “Man” steht hier bewusst genauso. Wenn ich Chris gemeint hätte, hätte ich das so geschrieben. Wenn ich Justin gemeint hätte, hätte ich das so geschrieben.
        “Man” steht hier jeweils für die über den einzelnen Autor hinausgehende, ihn aber auch einschließende, Community auf MSR.

        Ich dachte zwar das wäre selbsterklärend, aber man lernt eben nie aus.

      2. Wo habe ich was von Verschwörung geschrieben? Kovac wollte die überwiegende Anzahl der Community hier nicht, Flick ist dafür jetzt der Liebling. Objektivität sieht anders aus. Das ist Alles.

        Und Deine Dünnhäutigkeit ist schon sehr auffällig.

    3. Hier herrscht jetzt Optimismus. Man begeistert sich an Siegen gegen Giganten wie Belgrad, Piräus und Düsseldorf. Man feiert die neue Philosophie des sich Auskontern-lassens während die letzte Rückrunde nur wegen der individuellen Klasse der Spieler positiv gelaufen ist. Zumindest bis die Zeit des Erwachens kommt. So ca. Anfang Februar …

      1. Dass du und auch andere sich hier in Zukunft nicht mehr wundern: Das ist das letzte Mal, dass ich auf diesen Quatsch antworte. Ich gebe es auf, mit euch zu reden. Stempelt mich gern wieder als dünnhäutig ab, aber Charaktere wie ihr ziehen mich runter. Das muss ich mir nicht geben. Diese Zeit und Energie investiere ich in Zukunft in die Leute, die sich vernünftig, ohne arrogante Ironie und auf Augenhöhe mit uns unterhalten. Guten Weg trotzdem!

      2. Mei Justin. Ich hab dich nie als dünnhäutig abgestempelt. Ihr wart hier halt seit dem Antritt von Kovac auf einer Mission, die mit überzogener Kritik nicht gespart hat. Jetzt habt ihr euren Philosophen am Ruder und redet euch eine Peinlichkeit gegen Nürnberg schön. Wer ein Debakel gegen die Franken als unwichtig ansieht, der hat den FCB und seine Fans nicht verstanden. Und euer Hansi wird mit dem momentanen Kader und seiner Pressing-Taktik an die Wand fahren. Leider. Aber er ist halt nur ein Co-Trainer miz 0-Erfahrung als Verantwortlicher eines der größten Vereine der Welt. Ich fürchte, dass wir bis Leipzig höchstens drei Punkte holen. Aber schön gespielt werden wir haben.

      3. DU redest DIR eine eigene Wahrheit herbei. Das ist der Punkt. Schau gern in diesem Blog in die ersten zwei, drei Kovac-Monate zurück und erzähl mir dann was davon, dass ich ihn unfair behandelt hätte. Deine „Kritik“ ist nicht nur frei erfundener Blödsinn, sie lässt sich nicht mal belegen. Dass du keinerlei Ahnung von Testspielen, Trainingssteuerung und Fitness hast, ist ehrlichgesagt 0,0 mein Problem. Vielleicht solltest du dich dahingehend mal belesen, bei Trainern schlau machen und dann nochmal wiederkehren. Du schmeißt hier mit Unwissen um dich, um dich empören zu können. Und genau das meine ich, wenn ich sage, dass ich dir nicht mehr antworten werde. Ich lasse mir doch keine Agenda von so jemandem vorwerfen. Und jetzt ein für alle Mal: Guten Weg! Mir völlig egal, was du mir jetzt wieder an den Kopf werfen willst.

      4. @Justin:
        “So jemandem” ?
        Sorry, aber da darfst du dich über den Vorwurf der “Dünnhäutigkeit” nicht wundern.
        Das ist tiefstes 918er- Niveau. Hast du doch gar nicht nötig.
        Vielleicht liegt es ja an der Uhrzeit, aber ich finde deine Reaktion deutlich drüber.

      5. Justin fühl dich doch nicht immer persönlich angegriffen. Wenn ich “Ihr” schreibe, dann meine ich das gesamte msr-Forum. Wenn ich Justin meine, dann schreibe ich auch Justin. Ich mag zwar ein Taktik-Novize sein, gehe aber seit Jahrzehnten zum FCB. Deshalb erlaube ich mir auch meinen Senf abzugeben, wenn mir danach ist.

      6. Und wieder ist die gangoffour versammelt!you are found out guys!

      7. Und wieder ist die gangoffour versammelt!you are found out guys!

        Auf Empfehlung von MSR: IGNORE. ;)

      8. @Klaus “Justin fühl dich doch nicht immer persönlich angegriffen. Wenn ich “Ihr” schreibe, dann meine ich das gesamte msr-Forum.”

        Das ist doch Quatsch, oder? Im Ernst? Du kannst doch nicht mit einer Person diskutieren, einen Vorwurf mit “ihr” bringen und dann behaupten, nee nee, damit meine ich Dich nicht. Mit “ihr” schließt Du doch eben genau die Person ein, mit der Du Dich gerade auseinandersetzt. Dass Du so wenig von sozialer Interaktion verstehst, kann ich echt nicht glauben.

        Es wird wirklich immer wilder hier im Forum…das ist diese typische Taktik, die man in letzter Zeit auch von Personen des öffentlichen Lebens immer wieder sieht nach dämlichen Aussagen: Nee, so hab ich das nicht gemeint, das habt ihr alle falsch verstanden.

        Und man kann doch nicht ständig jemanden immer und immer wieder nerven und provozieren (mit Aussagen, die keine faktische Grundlage haben – zum Beispiel, dass Justin unfair gegen Kovac angeschrieben haben soll), und sich dann wundern, dass derjenige deutliche Worte findet und sich wehrt. Dass hat nichts mit “Dünnhäutigkeit” zu tun, sondern damit, dass man sich nicht alles gefallen lassen muss. Wer so agiert, muss eben auch mit Widerworten klar kommen.

      9. @Finn
        Das Spielchen betreibt die gangof4 schon seit einiger Zeit hier. Höchste Zeit das man das realisiert.

  13. Das Testspielergebnis ist zweitrangig.
    Aber mMn haben sich bei Perisic Tolisso und Boa nun mal nullkommanull Verbesserungen gezeigt auch wenn man müde ist.

    Bei den Spielern in der zweiten Hälfte muss man schonnunterscheiden zwischen den jüngeren und erfahreneneren.
    Batista und Tillmann haben mMn als einzige Willen und Mut gezeigt.
    Wenn man Mais Leistung als Maßstab für sein Leistungsvermögen nimmt dann ist er kein Perspektivspieler sondern eine Quote. Arp und Cuisance haben auch zuwenig gezeigt. Enttäuschend.
    Zirkzee Dajaku Richards Singh genauso.
    Dies war eine Möglichkeit mal den Anwesenden zu zeigen wie gut man ist.
    Beispiel
    LFC hat mit jungen Spielern von denen keiner im Kader steht gegen Everton im FA Cup gewonnen und viel wichtiger sie haben sich zerrissen.

    Lewa hat ja einen Kommentar zu den jungen Spielern gemacht der nicht schmeichelhaft war.
    Mal von System etc abgesehen kann aber mMn die Einstellung bei einigen hinterfragen.
    Ob Hoeneß jr. Demicheles etc die richtigen Trainer sind- keine Ahnung.
    Aber zumindest erscheint es so das wir in der Breite mehr interessante Spieler im Nachwuchsbereich haben. Es ist eben ein Prozess.

  14. Nochmal zum Atlético Spiel

    Würden wir uns nicht alle freuen solche Spiele wieder zu sehen?

    Der Sieg bei Roma war auch nicht übel

    https://m.youtube.com/watch?v=dSJfvXSirMg

  15. Spiele bis zum CL Spiel
    Schönes Einspielprogramm

    19.1. A Hertha
    25.1. H S04
    1.2. A M05
    5.2. H TSG DFB
    9.2. H RBL
    16.2. A 1.FC
    21.2. H Paderborn
    25.2. A CFC

    Antwortsymbol1 AntwortKommentarantworten schließen
    1. Yep. Bis zum Chelsea Spiel wird bei geschätzten 11 Punkten aus sechs Spielen der Baum brennen …

      1. 2:38 Uhr und 3:15 Uhr. Geh schlafen ….

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