Round-Up: News in der Pause

Maurice Trenner 29.03.2021

Aktuelle Themen

Allgemeines

„Die Phrasendrescher“ – Ein neuer Podcast über Fußballsprache | Fußballlinguistik
Überraschung, es gibt einen neuen Podcast über Fußball. Gähn. Mit Martin Rafelt und Tobias Escher von Spielverlagerung. Okay. Und Simon Meier-Vieracker (of Fußballlinguistik fame). Nice. Pro Folge wird je eine Phrase aus der Welt des Fußballs analysiert. Yay. Die ersten Episoden sind eine unterhaltsame und lehrreiche Kombination aus Nerd-Talk garniert mit ausreichend Humor. Ich habe das gern gehört. | Dennis

Making of #HUMANRIGHTS | Twitter
“Mal ein Zeichen setzen”. Auch so eine Phrase aus der Welt des Fußballs. Doch jede/r Kreisliga-Kicker:in weiß, dass man dem Ziel nicht wirklich näher kommt, nur weil zu Beginn des Spiels einmal heftig der/die Gegenspieler:in umgesenzt wird, um eben dieses “Zeichen” zu setzen. Was das mit der #HUMANRIGHTS “Aktion” von #DieMannschaft zu tun hat? Auch das vermeintlich von den Spielern forcierte Zeichen mit den händisch bemalten Trikots verpufft, wenn es bei einer einmaligen Aktion bleibt. Es hätte der Start sein können für eine inhaltliche Auseinandersetzung mit diesem wichtigen Thema, wird dann aber im Nachklapp nur mit einem Werbevideo des DFB abgefeiert, das mehr an team building als an social responsibility erinnert. Dabei gibt es viele Personen in der Nationalmannschaft denen eine Auseinandersetzung über Symbolik hinaus zuzutrauen ist. Auch die Konstellation mit Qatar Airways als Sponsor des FC Bayern, dessen Spieler an der Aktion beteiligt waren, hätte das Potential gehabt eine Diskussion auch auf dieser Ebene anzustoßen. So bleibt erstmal nur ein fader Beigeschmack. #wirmachendasmitdentrikots | Dennis

New-look Champions League is a pointless waste of time that will destroy the drama | The Guardian
Ich hatte mich bislang einer Meinung über die designierte Champions-League-Reform enthalten, doch Jonathan Wilsons beißender Kommentar hat auch mich überzeugt. Er führt vorzüglich vor Augen, was für ein Unsinn all die Worthülsen der Rummenigges (“Gruppenphase spannender machen”) eigentlich sind.
Hoffentlich wird auch eine Notbremse eingebaut (ha, als ob…), am Ende der bereits ersten Schweizer Runde wird Konsens darüber herrschen, dass dies der größte Unsinn seit des Golden Goals ist. | Daniel

Fußballgeschichte

Franz Beckenbauer – GoaT-Kandidat #3 | falscheredn
In der dritten Ausgabe der GoaT-Diskussion wird auch der Kaiser fachkundig analysiert. Zum Glück mit einem Fokus auf seine aktive Zeit, einige “Schlamassel” werden so nur am Rande erwähnt. Für alle die Beckenbauer nur selten haben spielen sehen, liefern die drei Experten eine Einordnung der Stärken und Schwächen der Lichtgestalt. Am Ende schafft es der Kaiser aber nicht bis in den absoluten Olymp und es bleibt zu befürchten, dass Gerd Müller in der GoaT-Diskussion komplett übergangen wird. Skandal. | Dennis

Folge 80: Kurt Landauer – der “Erfinder” des FC Bayern | Nachholspiel
Zu meiner Schande muss ich zugeben, dass für mich der FC Bayern im historischen Kontext jahrelang nur zurück reichte bis in die Anfänge der 70er-Jahre. Klar, der Verein war kein Gründungsmitglied der Bundesliga (Skandal), aber mehr gibt es doch nicht wirklich zu berichten. Mein Fokus lag auf der ersten goldenen Spielergeneration, die sich während der ersten Bundesliga-Spielzeiten etabliert hatte. Dabei liefern die tatsächlichen Gründungsjahre so anschauliches und eindrucksvolles Material dafür wie viel es über eine Gesellschaft aus dem Blickwinkel des Fußballs zu lernen gibt. Im verlinkten Podcast wird der Werdegang und Einfluss von Kurt Landauer beim FC Bayern vorgestellt. Heute Ehrenpräsident, aber vorher viele Jahre bereits in Vergessenheit geraten. Was für eine Schande. #niewieder | Dennis

Was Liza & Uli & Jupp & Mehmet wissen — und Robbéry nicht | Trainer Baade
Wie ist es als Ex- oder Bald-Münchner gegen den deutschen Rekordmeister zu spielen? Das hat sich Trainer Baade angeschaut und für viele der großen Spieler der bayerischen Vereinshistorie ihre Begegnungen mit dem Branchenprimus aufgestellt. Schön zum Schmökern und in Erinnerungen schwelgen. | Maurice

Herrenmannschaft

In der Warteschleife: Warum Weltmeister Hernández trotzdem alles richtig macht | Web.de
Der Rekordmann des FC Bayern sitzt aktuell meist auf der Bank. Für seine Kolumne hat Steffen Meyer sich die Situation genauer angeschaut und kommt zu dem Schluss, dass dem Franzosen dennoch die Zukunft in der Münchner Viererkette gehört sobald David Alaba zum Saisonende den Verein verlässt. | Maurice

Twitter

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Alphonso Davies Wants to Share His Story | New York Times
Davies: From ‘refugee baby’ to Bayern starlet | FC Bayern

Die Karriere des Alphonso Davies liest sich wie ein Märchen. In den drei verlinkten Artikeln wird der ungewöhnliche Weg über Afrika, Amerika und Europa beleuchtet. Ein Weg, den Davies selbst erst vor wenigen Jahren mit allen Details von seinen Eltern erklärt bekam. Ein Weg den viele Flüchtlinge auf der Welt auf sehr unterschiedliche Arten meistern müssen. Die UNHCR hat Davies jetzt als Goodwill Ambassador ausgewählt, um Davies die Möglichkeit zu geben für und zu Flüchtlingen auf der Welt zu sprechen. | Dennis

Stuttgarts Mut und Bayerns Unterzahl-Gala | Spielverlagerung
In gewohnter Detailtiefe seziert TR für Spielverlagerung das “Freak-Spiel” der Bayern gegen Stuttgart. Das Fazit möchte ich gern zitieren: “In dieser speziellen Partie unterstrichen sie erneut ihre momentan beeindruckende Qualität – diesmal in einer gänzlich anderen Konstellation als erwartet.” | Dennis

Statistiken

Meister der unerwarteten Tore: Bayern und Lewandowski in der “xGoals”-Analyse | Kicker
Das Fachmagazin Kicker hat die Metrik expected Goals für sich entdeckt und blickt einmal genauer auf den Tabellenführer FC Bayern sowie den Toptorschützen auf Rekordjagd Robert Lewandowski. Beide outperformen ihren Erwartungswert deutlich. Bei Lewandowski kommt dabei seine persönliche Klasse, die deutlich über dem Durchschnittswert liegt, sowie eine gewisse Kaltschnäuzigkeit zu Tragen. | Maurice

The sustainable squad management rating: an introduction | CIES Football Observatory Monthly Report
Das immer empfehlenswerte CIES Football Observatory hat sich im März das Thema nachhaltiges Kadermanagement angeschaut. Dazu wurden drei Breiche betrachtet. Bei der Altersstruktur zeigt sich beispielsweise, dass bei den Münchnern “alte” Spieler – hier etwa über 30 Jahren – insgesamt 36,4% der Minuten absolvieren. Das ist im europäischen Vergleich der dritthöchste Wert und weit vor (inter-)nationalen Konkurrenten wie Leipzig (0,0%), Manchester City (3,4%) oder Atlético (8,8%). Im finalen Ranking liegt der deutsche Rekordmeister im oberen Mittelfeld zwischen Burnley und West Ham, knapp hinter dem BVB. Europäische Spitze sind vor allem englische und spanische Teams. Leipzig ist auf Platz 10 der beste deutsche Verein. Die meisten italienischen Teams finden sich am Tabellenende. | Maurice

Most successful COVID-19 players worldwide | CIES Football Observatory Monthly Report
Und direkt noch ein Link des CIES. Dieses Mal geht es um die höchste Win-Percentage von Spielern seit Beginn der Covid-Pandemie. Wenig überraschend stehen einige Bayern-Akteure weit oben in der Liste der Big-5 Ligen. Betrachtet man 42 Ligen weltweit, dann liegt Serge Gnabry mit 91,3% Siegquoute zwischen Milan Borjan (FK Crvena Zvezda/SRB) und Sondre Fet (FK Bodø/Glimt/NOR) auf Platz drei. Der Chefkoch ist also der wahre Sieggarant im Team der Münchner. | Maurice

Going backwards to go forwards: City are the masters | CIES Football Observatory Monthly Report
Einen letzten haben wir noch. Das CIES hat sich die Anzahl der Rückwärtspässe pro Team in der aktuellen Saison angeschaut und das Fazit lautet: Kick & Rush ist tot. Spitzenreiter mit 41,6% der Pässe nach hinten ist Peps Passmaschine Manchester City. Der FC Bayern ist etwas direkter mit nur 37% und liegt damit schon deutlich hinter den klassischen Ballbesitzteams. Lang lebe Flick & Rush! | Maurice

Frauen, Basketballer & Amateure

Jugendarbeit: Deutschland hat ein Talente-Problem – VfB Stuttgart mit bester Durchlässigkeit | Sportschau
Knappenschmiede, junge Wilde und der FC Bayern Campus – welche Talentschmiede hat in Deutschland die Krone auf? Die Sportschau liefert dazu interessante Zahlen. Im – zugegebenermaßen langen – Zeitraum seit 2000 führt der VfB Stuttgart mit 30 Jugendspielern, die nun in der Bundesliga spielen. Auch die heutigen Bayern-Profis Kimmich und Gnabry schnürten einst am Neckar ihre Schuhe. Mit 23 Spielern liegt der Rekordmeister übrigens auf Platz Vier und damit sogar knapp vor Dortmund. Auch spannend, dass Leipzig und Union Berlin in der Liste ganz hinten sind. Die Bullen spielen sogar ganz ohne eigenen Jugendspieler in der ersten Mannschaft. | Maurice

Rassismus am FC Bayern Campus: DFB befragt Zeugen | Sportschau
Rot gegen Rassismus I FC Bayern

Wenn es nach den eigenen Aussagen geht, dann ist der Rassismus-Skandal am FC Bayern Campus bereits umfassend aufgearbeitet und abgeschlossen. Die mangelnde öffentliche Transparenz lässt sich zum Teil dadurch erklären, dass es sich um Personalthemen handelt. Die weiteren Nachforschungen durch den DFB-Kontrollausschuss lassen die Aussagen des Vereins hier voreillig erscheinen. Es bleibt zu hoffen, dass intern tatsächlich mit dem ausreichenden Elan und Nachdruck weiter gearbeitet wird und man nicht einfach wieder zur Tagesordnung übergegangen ist. Dafür sind die Vorfälle und die Auswirkungen auf die Spieler und den Verein zu gravierend. Die Nicht-Thematisierung des Rassismus-Skandals beim aktuellen “Rot gegen Rassismus”-Aktionstag erzeugt kein positives Bild. | Dennis

Fan-Themen

Der eskalierte Streit zwischen Ultras und Dietmar Hopp | ZDFheute
Im Februar 2020 siegten die Münchner 6:0 in Hoffenheim. Für Schlagzeilen sorgten jedoch andere Themen: Nach Schmähplakaten gegen Hoffenheim-Mäzen Dietmar Hopp aus dem Bayern-Fanblock wurde das Spiel mehrmals unterbrochen. Das ZDF zeigt nun eine Reportage über Inszenierung, Einordnung und Hintergründe zum “Skandalspiel” und des generellen Disputs zwischen Hopp und vielen Fans. Zu Wort kommen unter anderem Uli Hoeneß und zwei Vertreter der Schickeria. | Georg

Reform der UEFA-Clubwettbewerbe: Nicht auf Kosten der Ligen und der Fairness! | Club Nr. 12
Der Club Nr. 12 und die BVB-Fanabteilung sind mit der angestrebten Reform der UEFA-Wettbewerbe noch unzufriedener als Daniel. Gemeinsam haben sie daher ein Statement abgesetzt und fordern eine faire Verteilung der Erlöse, nur sportliche Qualifikation für die internationalen Wettbewerbe und keine zusätzlichen Spiele durch die CL-Reformen. | Maurice

Saison-Update

Frauen

Die bayerischen Frauen schwimmen auf einer Erfolgswelle, die Hansi Flick alt aussehen lässt. Noch kein einziges Pflichtspiel hat die Mannschaft rund um Lina Magull verloren. Das 6:0 beim MSV Duisburg war der 25. Saisonsieg mit dem 100. Tor der Saison. Was für eine Bilanz! Eine Woche zuvor konnte man knapp mit einem 2:1-Sieg in Hoffenheim in das Halbfinale des Pokals einziehen, wo nun der VfL Wolfsburg wartet. Das Hinspiel des Champions-League-Viertelfinals hatte man unter der Woche mit 3:0 gegen Rosengard gewonnen. Das Rückspiel gegen die Schwedinnen findet am 1. April statt. | Maurice

Basketballer

Kleiner Dämpfer für die Münchner Korbjäger. Nach zuvor fünf Siegen im Folge verpasste man unter der Woche gegen Valencia den vorzeitigen und ersten Einzug in die K.O.-Phase der Euroleague. Die nächste Chance dazu besteht am Dienstag gegen Tabellennachbar Fenerbahce bevor am Donnerstag Zalgiris Kaunas zu Gast ist. Auch in der BBL gingen die Münchner nicht als Sieger vom Parkett. In Overtime verlor man 86:91 in Hamburg und rutschte durch die Niederlage auf den dritten Platz hinter Alba Berlin. | Maurice

Thema der Woche

Die #HUMANRIGHTS-Aktion der Nationalelf: Guter Anfang oder reine PR-Aktion?Frage der Woche

Aktuelle Miasanrot-Artikel

Deutsch

MSR #195: Die Amateure im Abseitz | Justin & Christopher

Hans i g’flickt: Bayern zerlegt Stuttgart mit 4:0 in Unterzahl | Louisa

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Fan-spiration: “The power of football – and FC Bayern – is amazing” | Katrin

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  1. Zur CL Reform
    Die CL Reform bewirkt vor allem entscheidende Dinge die völlig unerwähnt bleiben:
    1. Eine Superleague wird verhindert und damit die Etablierung einer Liga außerhalb der bisherigen Jurisdiktion/Struktur.
    2. Der jetzt vorgeschlagene Modus ist eine gute Mischung zwischen dem jetzigen CL Modus und dem der Superleague.
    3. Die vorgeschlagene Spielanzahl tangiert die Buli nicht, zwingt aber die anderen Ligen auf 18 Clubs zu reduzieren, oder zumindest die aufgeblähten Ligapokalwettbewerbe, und zuletzt die UEFA selbst was den Nationscup /Qualifikationsspiele angeht. Die Verbandspokallwettbewerbe müssen nicht angefasst werden wie berichtet.
    4. UEFA wird sehr viel mehr einnehmen und ausschütten als bisher was allen Clubs zugute kommt. Clubs werden 1-2 Spiele selbst vermarkten können.
    5. Diese neue CL wird auch eine zu dominante EPL verhindern, wie sie gerade von den US Eigentümern gepusht wird, die ja auch zusammen mit Real die Architekten der Superleague sind.

    Also für den deutschen und den Fußball insgesamt ist diese CL Reform der beste Kompromiss um die Anarchie der Amerikaner bzw Umgestaltung des europäischen Fußballs in geschlossenen Ligen ala NFL NBA etcetcetc dauerhaft zu verhindern.

    Und anstatt immer auf den modernen Fußball draufzuhauen der nichts anderes ist als der größte Teil der Unterhaltungsindustrie, sollte man in D proaktiv die überflüssigen unrechtmäßigen 50+1 Begrenzungen aufzuheben verbunden mit einem klaren NYC Prozess und Lizensierungsverfahren.

    UEFA und ECA erörtern derzeit sowieso neue Strukturen die in neue FFP Regelungen, payroll cap, Lizensierungsverfahren bedeuten.

    Antwortsymbol1 AntwortKommentarantworten schließen
    1. 1. Weder wird durch die CL-Reform eine Superleague nachhaltig verhindert (quite the contrary – je mehr man den großen Clubs, FCB inklusive, entgegenkommt, desto dreister werden die Forderungen werden), noch ist unabwendbar, daß die Superleague ohne diese in meinen Augen mit schwachsinnig noch gnädig umschriebene CL-Reform eingeführt wird.
      2. Der vorgeschlagene Modus potenziert doch allenfalls die jetzt schon gähnende Langeweile der Vorrunden. Wann hatten wir denn letztmalig ernsthaft Probleme in der Gruppenphase? Das sind doch jetzt schon zu 90% Spiele, bei denen keinerlei Spannung aufkommt. Wenn wirklich nach Schweizer System gespielt wird (also 1 gg2, 3 gg4, etc, sofern die Teams nicht schon gegeneinander gespielt haben), wird es jeweils am letzten Spieltag möglicherweise ein oder zwei interessante Partien um Platz 8/9 geben. 2 von 180. Wir halten den Atem an.
      3. Natürlich betrifft das auch die Bundesliga. 4 Herbsttermine mehr werden die beteiligten Vereine durchaus schmerzen. Aber das wirklich Schlimme daran ist doch, daß noch mehr Partien in die Bedeutungslosigkeit gleiten. Die Übersättigung ist doch jetzt schon zu spüren.
      4. Das Geld käme, genauso wie die CL-Gelder jetzt, natürlich nicht “allen” Clubs zugute. Es käme den wenigen Clubs zugute, die dauerhaft dabei sind. Noch mehr davon würde den Graben nochmal vertiefen. Der Fußball spiegelt im Prinzip die Gesellschaft wieder, und das, was man durch den Spiegel sieht, ist jetzt schon nicht gut. Bayern profitiert davon, natürlich – wir können es uns leisten, einen 80-Millionen-Einkauf auf die Bank zu setzen. Aber man soll die Schraube nicht überdrehen. Nach bombenfest kommt ganz locker. Und das Interesse am Sport bleibt dabei auf der Strecke, bei mir zumindest.
      5. Dominante Ligen kommen, dominante Ligen gehen.

      Der europäische Fußball braucht keine Kompromisse, um eine Umgestaltung in geschlossene Ligen zu verhindern. Das zu verhindern, ist extrem einfach: man macht es einfach nicht. Im Gegenteil wäre diese CL-Reform ein Schritt in genau die falsche Richtung, weil es der erste Schritt in die geschlossene Gesellschaft wäre. “Wehret den Anfängen” trifft hier eindeutig zu.

      Ob 50+1 überflüssig ist, liegt im Auge des Betrachters, ob es unrechtmäßig ist, ist letztlich eine Entscheidung von Gerichten, die verschiedene Interessen abzuwägen haben. Ich sehe jedenfalls nicht, daß es irgendwo ein Grundrecht darauf gäbe, am vom DFB organisierten Fußball mit jedem beliebigen Vereinskonstrukt teilzunehmen. Ich vermute sowieso, daß – wenn 50+1 nicht mit deutschem oder europäischem Recht vereinbar wäre, warum auch immer – dies dann auch für FFP gilt. Schließlich zielt beides auf das Gleiche ab, nämlich künstlich zu verhindern, daß eine extrem solvente Geldquelle den sportlichen Wettbewerb zu stark verzerrt und zur Farce macht. Kurz gesagt: 50+1 ist genauso rechtmäßig oder unrechtmäßig wie FFP, ein Salary Cap, ein Draft System oder was auch immer.

  2. Süle fällt wahrscheinlich gegen Leipzig aus. Löw zwingt die angeschlagenen Goretzka und Sane durchzuspielen.
    Lewandowski zieht sich gegen den Fußballgiganten Andorra eine Knieverletzung zu.
    Läuft.

  3. Toller Artikel im Guardian; vor allem der Schlüsselsatz:

    At some point Uefa has to act for football and say this is a sport, not a content-producing revenue machine for the very rich.

    Im Ergebnis wird es bei der Reform ja nur darum gehen, noch mehr vorhersehbare Einnahmen generieren zu können. Der Sport ist den amerikanischen oder katarischen Investoren nicht mehr wichtig.
    Mehr Einnahmen wären per se ja auch nicht das große Übel – werden halt noch mehr Yachten und Ferraris verkauft – aber die ungleiche Verteilung zementiert bestehende Machtverhältnisse und Unterschiede.

    Leider sonnen sich Ceferin, Infantino, KHR … selbst zu gerne im Glanze der Mächtigen, um den Fußball besser vor der Geldgier der Investoren schützen zu können.

    Dann eben CL nur noch im Frühjahr für mich. ;-)

  4. Ich kotze auch im Strahl!!!!! :(

    https://www.fussballtransfers.com/a3436141936053273491-lewandowski-diagnose-bekannt-eine-gute-eine-schlechte-nachricht

    Nix Boateng, nix Davies, nix Süle… und jetzt auch noch der worst case: Nix Lewa!!! Red Bull lacht sich schlapp!!!

    Antwortsymbol2 AntwortenKommentarantworten schließen
    1. Vielleicht kommt ja doch noch der Oster Lockdown ;-)

    2. Kleiner Trost: Lewandowski hat gegen RB in bisher 9 Ligaspielen 5 Tore geschossen und davon waren 2 Elfmeter. In den letzten 5 Spielen gelang ihm sogar nur 1 Tor. Die RB-Abwehr hat sich scheinbar gut auf ihn eingestellt. Wichtig wird eine gute Defensivleistung sein.
      Ich wäre für einen kompakten Block mit zwei Dreierketten vor Neuer: hinten mit Pavard, Martinez (evtl Süle), Hernandez davor Kimmich, Goretzka und Alaba und davor variabel mit Sane, Coman, Müller und Gnabry.
      Klar birgt ein solches Vorgehen die Gefahr fehlender Automatismen. Andererseits könnte man damit auch einen analytisch hochbegabte Trainer wie Nagelsmann überraschen und seine mühsam ausgedachten Pläne über den Haufen werfen.

  5. Olé olé, super Länderspielpausen… Gut dass das mit der etwaigen Quarantäne geregelt wurde!

    Was mich ja irgendwie ein wenig “freut” ist, dass Flick nun die Spieler braucht, die er wochen- und monatelang “geschont” hat. Bin mal gespannt wie das laufen wird.

    Antwortsymbol2 AntwortenKommentarantworten schließen
    1. @Marco05:

      Wen meinst du denn damit?
      Sollte kein weiterer Ausfall mehr dazukommen, stehen im offensiven Bereich für eine mögliche Startformation (noch) Müller, Sané, Coman und Gnabry zur Verfügung.

      Defensiv wird hoffentlich Süle einsatzbereit sein, dann könnte man trotz der Sperren von Davies und Boateng eine namhafte Viererkette aufbieten (Pavard, Süle, Alaba, Hernandez).

      1. Naja in erster Linie Hernandez und wenn Goretzka auch noch passen muss dann auch Roca.
        Süle ist ja auch fraglich, es wird jedenfalls spannend

  6. Mein Gedanke zum Thema Katar: Warum wird auf den Fußball so drauf gehauen und andere Sportarten sind komplett unter dem Radar? Die letzten Wochen waren in Katar Tennisturniere, dort ist eine F1 Strecke, letzte Woche wurde MotoGP gefahren… Warum spricht da keiner drüber?
    Ich will da nix verharmlosen, nur warum sollen die Bayern als einzige die Verbindungen kappen?
    Danke schon mal für die Antworten!

    Antwortsymbol1 AntwortKommentarantworten schließen
    1. Yep, zudem waren in Katar die Weltmeisterschaften der Handballer und Leichtathleten. Von großen Boykottaufrufen war da nix zu hören.
      Fußballintern fiel auf: Solange auch der FC Schalke sein Wintertrainingslager im Wüstenstaat aufschlug, war die mediale Kritik eher verhalten. Erst als die Königsblauen sich zurückzogen, wurde das Thema so richtig groß aufgezogen: Man konnte ja nun ausschließlich gegen die Bayern schießen…

  7. Es bleibt dabei. Länderspielwochen kosten uns i.d.R. einen Spieler. Minimum. Rare Ausnahmen mögen die Regel bestätigen.
    Freue mich schon, wenn unser Fähnlein der Aufrechten sich gegen Nordmazedonien noch mal so richtig ins Zeug legen darf.

  8. Boah ey! Muss auch versuchen, das Thema Puls im Griff zu behalten. Gegen Rumänien durften ja Gnabry, Sané, Kimmich und Goretzka quasi durchspielen, so spät wie Löw gewechselt hat. Und das mit einem fitten Younes in super Form auf der Bank. Prima.

    Hoffe jetzt einfach mal, dass Lewa gegen Leipzip spielen kann bzw. keine Schonung zwecks Risiko ansteht. Zumindest ist er schon wieder zurück in München und muss das Spiel gegen England nicht machen. Und beim Bayernblock in der Nationalmannschaft hoffe ich mal schwer auf halbwegs Belastungssteuerung im kommenden Spiel. Sonst fällt uns das wirklich gegen Leipzig und Paris massiv auf die Füße.

    Antwortsymbol2 AntwortenKommentarantworten schließen
    1. Leipzig kannst du für Lewa vergessen. Die Polen haben ihn ohne auch nur einen Fitmach-Versuch oder Abwarten sofort zurückgeschickt. Das bedeutet es gab nicht die geringste Chance für England fit zu werden.
      Dann wird er sicher nicht drei Tage später auflaufen. Ich erwarte ihn auch gegen Paris nicht in der Elf.
      Würde mich nicht wundern wenn man nach eingehender Untersuchung in München irgendeine Dehnung oder leichten Anriss feststellt, der ihn kaum mehr als einen Monat außer Gefecht setzen wird. Wir sind zuversichtlich dass er uns in den letzten Spielen wieder zur Verfügung stehen wird.

      1. Wie ich es hasse immer recht zu haben.

  9. Weil gerade sonst nichts los ist: Dass die SZ dem System “Fußball” kritisch gegenübersteht, ist ja bekannt.
    Heute: Ein Bericht über Oligarchen, einer davon ist abgebildet – wo? In einem Fußballstadion. Ich bin immer wieder erstaunt und fast schon erheitert, mit welcher Konsequenz diese Zeitung ihr Gedankengebäude »pflegt«.
    In diesem Artikel werden sechs oder sieben davon erwähnt. Es gibt also sicher mehr als ein Foto eines ukrainischen Oligarchen. Man könnte fast Absicht unterstellen : – )

    Antwortsymbol3 AntwortenKommentarantworten schließen
    1. Das ist die harmlose Variante von Haltungsjournalismus. Äh …, Entschuldigung, mit Journalismus hat diese Form der Berichterstattung (à la SZ) nichts mehr zu tun. Verabreichung von Ideologie würde es besser treffen, denke ich.

      1. Ja, das wollte ich damit ausdrücken : – ) Du hast es genau erfasst.

      2. Man springt halt auf den Zug auf!
        Was ist denn zur Zeit wieder einmal DAS Thema:
        – die angedachte Reform der CL;
        – die WM im bösen Katar.

        Also nimmt man die bösen Oligarchen/Scheichs/ US-Milliardäre um wieder einmal deutlich zu machen, wo es unter anderem im Profifußball hingeht.
        Man hätte statt eines ukrainischen Oligarchen auch ein Bild von Agnelli nehmen können, der seit Jahren bei Juve ja auch nichts anderes tut, als Geld zu investieren.
        Katar – um einmal einen der bekannten deutschen Nationalspieler zu zitieren: ISSO!
        Hat ja bei der Handball-, Schwimm-, Leichtathletik- und Rad-WM dort letztlich auch keinen so wirklich aufgeregt und wird nun eben durchgezogen.
        Wen regen denn im Sport die mittlerweile zweistelligen Prozentzahlen beim Besitz durch die Kataris in der deutschen Wirtschaft auf – keinen!
        Des Deutschen liebster Autokonzern VW – und damit natürlich auch AUDI, Skoda, Seat, Porsche – gehört zu 15% den Kataris – und wer protestiert deswegen?
        Also lässt man jetzt erst mal den Jogi machen und kümmert sich um die CL und ihre Oligarchen.
        Hauptsache das Thema – böser Fußball – wird am Köcheln gehalten.

        Und in welche Richtung das bei dieser Münchner Zeitung letztlich geht, ist ja bekannt

  10. Das Schweizer Modell kommt ja – anders als das Golden Goal – noch nicht mal aus einem verwandten Mannschaftsspiel (GG/Sudden Death kam ja vom Eishockey), sondern findet gelegentlich im Schach Verwendung. In Mannschaftswettbewerben, die den Namen “League” führen, hat das jedenfalls nix verloren. Ligaprinzip heißt immer noch: Jeder gegen Jeden.
    Typische Gaga-Erfindung von Berufsfunktionären…

  11. Lewy fällt angeblich aus!

    Seine Bänderverletzung im Knie soll laut polnischem Verband eine Genesungszeit zwischen “fünf und zehn Tagen” benötigen. Da das Spiel in fünf Tagen stattfindet, gehe ich davon aus, daß Lewy nicht dabei sein wird.

    Was für eine Scheiße :-( Andorra war ja auch so wichtig; ein übermächtiger Gegner :-[

    Schönen Dank nach Polen!!

    Antwortsymbol14 AntwortenKommentarantworten schließen
    1. Genau deshalb finde ich, dass eine Vorqualifikation her muss. Die kleinen Teams können doch eh nur als Kanonenfutter herhalten, weil die großen im Zweifelsfall auf das Torverhältnis schauen müssen. Deshalb stand Lewandowski ja zu dem Zeitpunkt noch auf dem Feld.
      Zudem finde ich es geradezu lächerlich, dass ein Spieler, der in einem Zwergenstaat wie Andorra, Liechtenstein, San Marino, Gibraltar oder den Färoer Inseln lebt und Fußball auf fünft- oder sechstklassigem Niveau spielt, im Schnitt jedes Jahr ein Spiel gegen einen europäischen Topstar geschenkt kriegt. Als Spieler von San Marino kannst du mit etwas Losglück eine schöne Sammlung an prominenten Gegenspielern anhäufen. Wäre der gleiche Spieler 5km entfernt in Italien geboren, würde er als fünft- oder sechstklassiger Spieler wohl seine gesamte Karriere lang höchstens mal gegen einen ehemaligen Profi spielen, der sich als Spielertrainer in der Provinz noch ein paar Euro dazuverdient. Mit Nostalgie hat das für mich nichts zu tun.
      Deshalb: keine Teilnahmegarantie, sondern Vorqualifikation. Die Tabellenletzten spielen während der nächsten Quali-Phase das Team aus, dass bei der übernächsten Quali wieder in den Haupttopf kommt.

      1. Wohingegen ein durchschnittlicher Spieler, der in Italien nah genug an den Kader kommt, sich mit ein wenig Glück am Ende der Kariere ggflls Welt- und Europameister nennen darf, wenn er in die richtige Generation geboren wurde. Wäre er 5km entfernt in San Marino geboren, dann wäre er zwar Kapitän seiner Nationalmannschaft, internationale Turniere oder gar Titel wären allerdings in der gesamten Karriere komplett illusorisch gewesen. Die Formulierung “ein Spiel gegen einen internationalen Topstar geschenkt kriegt” trieft übrigens geradezu vor Arroganz – als ob es eine unverdiente Gnade seitens der “Topmannschaft” ist, überhaupt gegen diesen unwürdigen Pöbel anzutreten. So funktioniert Fußball nicht, so funktioniert Sport allgemein nicht. Wer die Teilnahmebedingungen für einen Wettbewerb erfüllt, darf mitmachen, auch wenn er keinerlei Siegchancen hat. Wenn die Anzahl der potenziellen Teilnehmer für den Hauptwettbewerb zu groß ist, muß es aus Termingründen eine Art Vorqualifikation geben, wie z.B. beim DFB-Pokal. In der EM ist das, trotz der aufgrund politischer Geschehnisse in den letzten Jahrzehnten gestiegenen Teilnehmerzahl, nicht der Fall. Also ist jedes Land, so es denn möchte, in der Qualifikation dabei.

        Für die Teams mit Chancen, den Wettbewerb zu gewinnen, heißt das, daß sie auch gegen schwächere Teams “Pflichtsiege” holen müssen, bevor es gegen die “echten” Konkurrenten antritt. Daß aus diesen Pflichtsiegen sich dann manchmal auch ein Pflichtunentschieden werden kann, ist Teil des Gesamtpakets. Ich denke auch, daß diese Pflichtunentschieden, bzw Pflichtblamagen (wenn’s nicht mal mehr zum Unentschieden gereicht hat) heutzutage seltener geworden sind im Vergleich zu früher – die Topteams sind vermutlich professioneller vorbereitet auf solche Spiele als vor, sagen wir, 40 Jahren. Ganz aus der Mode gekommen sind Sensationen aber nicht, und das ist auch gut so.

        Mit Nostalgie hat das alles für mich auch nichts zu tun. Das hat für mich mit normalem sportlichem Wettbewerb zu tun, im Gegensatz zu Zirkusveranstaltungen wie einer Superleague mit Teilnahmegarantien für privilegierte Vereine.

      2. Einen Spieler aus dem Kader eines Weltmeisters als durchschnittlich zu bezeichnen ist schon mal ziemlich an der Realität vorbei. Man gehört möglicherweise nicht zur Topriege des Fußballs, ist aber wohl deutlich näher dran, als ein Spieler aus San Marino. Eins kannst du mir glauben: wäre ein Spieler aus San Marino ein Megatalent, dann wäre er so schnell Italiener wie irgendwie möglich und würde für die Squadra Azzura auflaufen.
        Das System, dass alle Teams der UEFA ohne Vorquali an der Ausscheidung teilnehmen dürfen, kommt übrigens aus einer Zeit, in der es ca. 20 Nationen weniger in Europa gab als heute, ich sage nur Jugoslawien und Sowjetunion.
        Mir gefällt die Aufklärung der CL auch nicht, aber das Qualisystem eben auch nicht.
        In kaum einer anderen Sportart kommst du als durchschnittlicher Spieler, der beim Geburtsort Glück hatte, so leicht in den Genuss, gegen Topstars zu spielen.
        Aber keine Angst: solange alle Verbände bei der UEFA das gleiche Stimmrecht haben, wird sich hier eh nix ändern.

      3. @willythegreat:
        Kevin Großkreutz ist übrigens auch Weltmeister :-)

      4. “In kaum einer anderen Sportart kommst du als durchschnittlicher Spieler, der beim Geburtsort Glück hatte, so leicht in den Genuss, gegen Topstars zu spielen.”

        Die These scheint mir jetzt etwas zu global-galaktisch formuliert. Aufgrund der Unschärfen in der Definition (“durchschnittlich”, “so leicht”) ist sie auch schwerlich meß- oder überprüfbar. Aber selbst, wenn sie zutrifft, spricht das ja für den Fußball. Warum sollte man so etwas uneingeschränkt Positives ändern wollen? Daß es jetzt mehr Teilnehmer als früher sind, ist offensichtlich. Das wird durch die Vergrößerung des EM-Teilnehmerfeldes zwanglos überkompensiert. Tatsächlich mußte zur EM 2016 in der Qualifikation ein geringerer Prozentsatz an Teams aussortiert werden als z.B. in den 80ern.

      5. @wohlfarth: von 2010 bis 2013 war Großkreutz zwar auch schon ein Vollprolet, aber zumindest als Fußballer schon stark. Ich finde da war er fast auf dem Niveau von Reus aktuell.

      6. Großkreutz hatte eine gute Zeit in einem guten Team. In einer anderen Mannschaft und im Nationalteam von San Marino wäre er sportlich wohl nie aufgefallen.

      7. Es gibt weder ein naturgegebenes Recht von sportlich weit unterlegenen Konkurrenten an jedem Wettkampf teilzunehmen, noch das Recht sie per se davon auszuschließen.
        Es ist alles eine Frage des sportpolitischen Willens, wie man sich und seinen Sport organisieren möchte.
        Da der sportpolitische Wille im Augenblick im Fußball nach immer mehr Spielen verlangt, sind die Wettbewerbe so organisiert wie wir es sehen.
        Die Zahl der Teilnehmer insgesamt stellt dabei nur eine eher unbedeutende Variable dar. Auch unter den heutigen Gegebenheiten, könnte man das ohne Ausschlüsse mit weniger Spielen organisieren.
        55 Verbände in der UEFA, 13 WM-Teilnehmer. Lass in zehn Gruppen zu 4 und drei zu 5 Teilnehmern spielen. Die Gruppensieger qualifizieren sich für die WM, ohne Playoffs o.ä.
        Dann wären alle dabei und im Schnitt wären es deutlich weniger Spiele.
        Das wäre zwar möglich, aber eben unerwünscht.
        Weniger Spiele, weniger Einnahmen. So die simple Formel.

      8. und Erik Durm….

      9. @Jo: In Asien (46 Verbände), Afrika (54 Verbände), Nord- und Mittelamerika (35 Verbände) und sogar in Ozeanien (11 Verbände) müssen sich die jeweils am schlechtesten in der Rangliste platzierten Teams erst einmal für die Haupt-Quali qualifizieren. Wir Europäer (55 Verbände) und die Südamerikaner (10 Verbände) lassen dagegen alle Teams ran. Im Falle von Südamerika finde ich die Quali zwar enorm aufgebläht, aber hier gibt es mMn 2 Argumente, die für diesen Modus sprechen:
        1. Die fußballbegeisterten Fans bekommen so öfter die Chance ihre besten Spieler, die zu einem Großteil in Europa spielen, live im Stadion zu sehen.
        2. Die Unterschied zwischen den Teams sind nicht so groß. Ich verfolge Fußball-WM-Spiele seit 1986 und meines Wissens war seitdem bis auf Venezuela jedes Team aus Südamerika mindestens einmal bei einer WM dabei.
        Im Falle Europas sehe ich dagegen keinen Grund, der nicht für eine Reduzierung der Spiele sprechen würde, wie man sie eben durch die Schaffung einer Vorqualifikation bekommen würde.

      10. @wohlfarth und Marco05: es gibt immer wieder Spieler, die sich Weltmeister/ Europameister/ Cl-Sieger/ Deutscher Meister etc. nennen dürfen, obwohl sie relativ wenig Beitrag zum Titel lieferten. Diese Spieler haben aber alle zumindest in einer der stärksten Ligen der Welt gezeigt, dass sie zum oberen Spektrum dazuzuzählen sind. Es war auf jeden Fall nie so, dass ein Spieler, der in der Verbandsliga spielt, zum WM-Kader kommt und deshalb Weltmeister wird. Ein Kader ist halt nie identisch, was die Wichtigkeit der einzelnen Spieler betrifft und deshalb haben einige bedeutend mehr Anteil an gewonnenen Titeln als andere. Von den beiden Rechtsverteidigern, die Real in den letzten Jahren in die Bundesliga verliehen hat, ist Hakimi deutlich besser als Odiozola. Odriozola hat aber drei Titel in einem halben Jahr geholt, während Hakimi keinen einzelnen holte. In einem Ranking der erfolgreichsten Torhüter unserer Vereinsgeschichte kommt meines Wissens gleich nach Neuer, Kahn und Sepp Maier ein gewisser Bernd Dreher, der mehrfacher Meister und Pokalsieger wurde und die CL gewann.
        Mir ging es ja eigentlich nur darum, dass es mir widerstrebt, dass Spieler aus europäischen Kleinstaaten automatisch die Garantie bekommen, dass sie in jeder Quali mindestens 2 Spiele gegen Top-Teams bekommen, ohne dass sie auf einem Niveau wären, dass diese Spiele einigermaßen rechtfertigt.

      11. Willithegreat, letztlich hat man dieses System ver Vorqualifikation in fast allen Sportarten immer da, wo es um den Einzelstart geht. Da müssen sich die Sportler auch durch die diversen Runden quälen und die entsprechenden Ergebnisse bringen, bis sie bei den “Großen” starten dürfen. Insofern hast du recht.
        Gegenbeispiel sind dann die olympischen Spiele, wo dann auch Sportler für ihr Land starten, die sowieso nicht den Hauch einer Chance haben, irgendeine Endrunde zu erreichen.
        Wo soll man die Grenze ziehen? Das schlimmste was den Organisatoren passieren kann, ist, dass dann ganze Verbände die Konsequenzen ziehen, wenn sie derart ausgebremst werden.
        Eine UEFA hat über 50 Verbände. Man stelle sich vor, ein Ceferin stösst da 20 Verbände vor den Kopf. Das könnte dann bei der nächsten Abstimmung in der UEFA aber böse Folgen haben!
        Bei der FIFA ist es doch das Gleiche! Nimmt man sich einmal die WM-Statistiken der letzten 50 Jahre, dann ist doch die Zahl der Überraschungen sehr überschaubar. Und jetzt tritt eine FIFA 50% ihrer Mitglieder – von Tonga bis Haiti um nur zwei zu nehmen – in den Hintern, weil die ja sowieso keine Chance haben. Dann kann sich aber der Herr Präsident seine nächste Wahl in die nicht mehr vorhandenen Haare schmieren.
        Also – nur keinen verärgern, denn jedes Land hat genau eine Stimme!

      12. @Anton: bei den Einzelsportarten bei Olympia ist es meines Wissens auch so, dass es Vorausscheidungen gibt. Während ein Weltklasse-Sprinter wie Bolt dann im Viertelfinale einsteigt, läuft der 12 Sekunden Sprinter aus Samoa halt schon eine Runde vorher und wird sich dann bei seinem Leistungsstand wohl nicht für ein Rennen qualifizieren bei dem er gegen einen Weltstar läuft.
        Bei Skirennen ist es so, dass die Exoten die hinteren Startnummer kriegen und dann halt noch fahren, während der Olympiasieger schon Interviews gibt. Wahrscheinlich ist der Sieger sogar schon auf dem Weg zur Siegerehrung, während andere noch auf der Piste sind. Ich bleibe dabei: der europäische Nationalmannschaftsmodus ist die exotenfreundlichste Veranstaltung im Weltstar, da man hier die besten Chancen hat, seinen Idolen mal live gegenüberzustehen.
        Das darf man natürlich auch als positiv erachten.
        Den Grund für diesen Modus hast du hinreichend beschrieben. Es würde hier nur zu Änderungen kommen, wenn man die Stimmen nach Mitgliederzahl aufteilt. Beim Bayerischen Tennisverband ist das so. Je nach Mitgliederzahl hat ein Verein 1 oder 2 oder 3 Stimmen bei Abstimmungen.

      13. Das es beim 100m-Lauf eine Vorausscheidung gibt, ist eine relativ neue Entwicklung – ich hatte es in Erinnerung, daß bspw Carl Lewis 1984 4mal 100m bis zum Olympiasieg laufen mußte: Vorlauf, Viertelfinale, Halbfinale & Finale. War auch so, ausnahmslos alle Teilnehmer begannen mit dem Vorlauf, wie es sein sollte. Bis 2008 blieb das so. Mit leichtem Erstaunen habe ich festgestellt, daß das in London 2012 und Rio 2016 tatsächlich anders war. Da gab es Vorausscheidungen für schwächere Läufer, die Favoriten mußten dann nur 3 Läufe machen: Vorlauf, Halbfinale, Finale. Eine reichlich absurde Entscheidung, da 2012 sogar weniger Läufer dabei waren als 2008, wenn ich richtig gezählt habe.

  12. 4 Wochen (!) Pause für Lewy!

    Quelle: FC Bayern München
    https://fcbayern.com/de/news/2021/03/verletzung-bei-laenderspiel—lewandowski-muss-pausieren

    Ich bin im Moment einfach nur noch sprachlos :-[

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    1. Da wollte der Fussballgott wohl Gerd den Rekord lassen.

      Bitter.

      1. Müller war in seiner 40 Tore Saison die letzten beiden Spieltage verletzt.

  13. Die Aussagen vom polnischen Verbandspräsidenten sind auch sehr gut gealtert. Highlight davon “wäre das kommende Spiel gegen England ein Endspiel, würde Lewa spielen”. Nervt hart.

  14. Der Supergau!!!:(

    Gnabry wäre für mich kein schlechter Ersatz gegen Red Bull. Gegen die Dosen hat Lewa meistens gar nicht so gut ausgesehen. Vielleicht ist Serge, weil er quirliger ist, gegen Upamecano, Konate und Co. gar keine so schlechte Option.

    Nur darf sich jetzt absolut keiner mehr verletzen und Süle muss wieder fit werden.

    Dann könnten wir so spielen:

    Neuer

    Pavard, Süle, Alaba, Hernandez

    Goretzka, Kimmich

    Sane, Müller, Coman

    Gnabry

    Wäre immer noch ne gute Elf!

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    1. Das ist wahrlich noch eine gute Elf. Auch mit Choupo-Moting in der Mitte könnte ich leben. Der würde zwar wohl keinen Stich machen, aber er bindet wenigstens einen Abwehrspieler von RB und schafft evtl. Platz für die anderen Offensivspieler. RB hat auch seine Probleme. Kampl ist gesperrt. Upamecano ist erst im Aufbautraining. Konate (U21) und Orban werden wie wahrscheinlich auch Klostermann morgen noch einmal spielen und Halstenberg ist evtl. noch in Quarantäne bzw. hat durch die Quarantäne kein Training absolvieren können.
      Wichtig ist, dass wir am Samstag zumindest Unentschieden spielen, denn dann wären wir mit zwei Heimsiegen gegen Union und Leverkusen auf jeden Fall bis Anfang Mai noch Tabellenführer, egal wie das übernächste schwere Auswärtsspiel in Wolfsburg ausgeht. Für die letzten 3 Spiele sollte Lewandowski dann wieder fit sein, um den Sack auf die Meisterschaft draufzumachen. Vielleicht kommt die Mannschaft durch diesen Ausfall in eine Jetzt-erst-recht-Phase und jeder Einzelne legt noch eine Schippe drauf.
      In der Hinsicht könnten wir uns ausnahmsweise mal ein Beispiel am BVB nehmen. Die mussten in der Meistersaison 1994/95 in der Rückrunde die Ausfälle ihrer beiden Stammstürmer Riedle und Chapuisat mit Kreuzbandriss hinnehmen und liefen am Schluss mit Ricken und Tanko im Sturm auf, die beide damals noch unerfahrene Jugendspieler waren. Da haben wir es eh noch ganz gut erwischt.
      Letztes Jahr hatten wir Glück, dass Lewandowskis Verletzung gegen Chelsea durch die Corona-Pause fast komplett in eine spielfreie Zeit fiel. Dieses Jahr werden wir es auch selbst richten!

  15. Das wars mit CL Titel und Meisterschaft, ohne Lewy keine Chance

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    1. Stand jetzt liegen wir 7 Spieltage vor Schluss 4 Punkte vor Leipzig und unsere Tordifferenz ist um 16 Tore besser. Holen wir also 17 Punkte, kann RB sich den Titel abschminken, selbst wenn sie alle Spiele inklusive des direkten Duells gewinnen sollten. RB muss aber auch noch zum BVB und hat auch noch das Duell gegen Wolfsburg vor der Brust und zwar 3 Tage nach einem möglichen Pokalfinale.
      Wir spielen von den letzten 7 Spielen immerhin 4mal daheim und zwar gegen den 10, 11., 12. und 13. der bisherigen Rückrundentabelle. In 2 dieser 4 Spiele wird Lewandowski wohl wieder mitwirken können. Bei allem Respekt: Mit der nötigen Konzentration und der notwendigen Einstellung sollten 12 Punkte machbar sein. Ein Auswärtssieg in Freiburg am vorletzten Spieltag ist zwar kein Selbstläufer, aber immerhin ist Lewandowski auch hier wieder dabei. Somit sehe ich uns in diesen 5 Spielenauf jeden Fall als Favorit, egal ob mit oder ohne Lewandowski. Bleiben also noch die Auswärtsspiele in Leipzig und in Wolfsburg. Gelingt in nur einem der beiden Spiele ein Unentschieden, wären wir bei 16 Punkten, müssten also evtl. auf einen Ausrutscher von RB hoffen. Gelingt allerdings gleich am Samstag ein Remis, dann wäre sogar eine Niederlage in Wolfsburg drin, wenn wir die anderen Spiele gewinnen sollten. Ein Abgesang auf die Meisterschaft erscheint mir also etwas verfrüht, zumal wir immer noch genug Qualität in der Offensive haben. Auch Leipzig kann gegen uns nicht aus dem Vollen schöpfen und vor allem im Defensivverbund sind sie alles andere als perfekt vorbereitet. Upamecano ist zwar wieder im Mannschaftstraining, hat aber noch nicht alle Teile mitmachen können. Halstenberg wird wohl ausfallen bzw. mit langer Trainingspause nach Quarantäne einsteigen. Konate spielt morgen mit der U21 Frankreichs noch um den Einzug ins Viertelfinale und auch Klostermann wird morgen noch für Deutschland auflaufen und erst am Freitag wieder ins Training einsteigen. Zudem fehlt der wichtige Sechser Kampl gelbgesperrt. Somit trifft auf jeden Fall ein Defensivverbund, der nicht optimal aufgestellt ist auf einen Offensivverbund, dem der Starstürmer fehlt. Wichtig wird sein, dass unsere Abwehr sicher steht und RB nicht so leichte Tore schenkt wie beim 3:3 in der Hinrunde.
      Für die CL sehe ich uns ohne Lewandowski gegen PSG leicht in der Außenseiterrolle. Ein Aus wäre im Hinblick auf die Meisterschaft allerdings kein Drama und unter diesen Umständen vertretbar. Auch hier ist in erster Linie die Abwehr gefragt, denn auch gegen PSG würde man selbst mit Lewandowski wohl nicht so viele Tore schießen, wie man bräuchte, wenn man zu offen gegen die Franzosen antritt.
      Meiner Meinung nach muss Flick ein bisschen was verändern und den Fokus noch mehr auf die Null legen. Vorne werden wir auch ohne Lewandowski treffen, aber eben nicht so oft wie mit ihm. Also werden wir wohl eher selten auf ein 3:2 hoffen können, wenn hinten wieder Geschenke verteilt wurden.

      1. @willy: Deine treffende Analyse in allen Ehren (ich stimme ihr in allen Punkten zu, wobei ich Zweifel habe, ob Flick “auf die Null” wirklich wert legen wird – oder kann).

        Aber der Post von rookie war sicher ironisch gemeint. KANN nur ironisch gemeint sein. Anders kann ich es mir einfach nicht vorstellen.

      2. Sind aber noch 8 Spieltage…Also geht deine Rechnung nicht ganz auf ;-)

        Deine anderen Punkte sehe ich genauso.

      3. @Tom: hab ich zu meiner Schande auch gemerkt. Ich habe das Spiel in Mainz vergessen. Das würde ich auch in die Kategorie schwer, aber auch ohne Lewandowski zu gewinnen, einordnen. Ich denke sogar, dass das Spiel in Mainz und das Heimspiel gegen Union die beiden Spiele im April gewesen wären, in denen Flick ohne Lewandowskis Verletzung ihn aus Schonungsgründen erst mal auf die Bank gesetzt hätte. Gestern wurde spekuliert, ob Lewandowski im Falle eines Weiterkommens evtl. schon Ende April zum CL-Halbfinale einsatzbereit sein könnte. Möglicherweise geht da auch schon am 24.4. in Mainz was? Das wäre dann 4 Wochen nach der Verletzung.

    2. Wir sind Bayern, also hört auf rumzuheulen…so wichtig ein Spieler wie Lewy auch sein mag, niemand ist unersetzlich!
      Unter diesen Umständen sind die Sinne vielleicht geschärfter, wir treten etwas defensiver auf und kontern RB
      mit unseren schnellen Jungs aus…Nur Mut!

    3. Wenn das so wäre, hätte der FCB es aber auch nicht verdient. Ein “meisterlicher” Kader muss so etwas mal ein paar Wochen aushalten und trotzdem punkten (vielleicht nicht gegen RB, aber gegen den Rest).

      Ich finde es auch unglaublich bitter und natürlich ist er mit Abstand der wichtigste Mann – und in der CL kann das tatsächlich das Weiterkommen kosten (möchte gar nicht wissen, wie die in Paris frohlockt haben…). Aber in der BL?

  16. Holy shit!
    Irgendwie müsste der FCB in den nächsten vier Wochen etwas ähnliches hinkriegen wie RB seit Saisonbeginn: Die haben Goalgetter Timo Werner einfach durchs Kollektiv ersetzt. Kein Leipziger Spieler hat derzeit mehr als sechs Tore!

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    1. Deswegen haben sie auch satte 30 Tore weniger erzielt als wir ;-)

      Aber ernsthaft, im Nationalteam strahl das Quartett Sane, Gnabry, Goretzka, Kimmich ja auch ohne Lewa Torgefahr aus. Und wir haben noch Müller und Coman…

      Muss jetzt irgendwie auch ohne Lewa klappen. :(

  17. So eine unfassbare Scheiße. Jetzt wird man ihm wohl auch den Ballon d’Or vorenthalten, weil der ganze Hype der Saison verloren geht.

    Ich kann es einfach nicht fassen.

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    1. Nun warte es doch mal ab! Lewandowski wird nicht bis zum Saisonende ausfallen.
      Und sein Vorsprung zu den üblichen Verdächtigen wie einem z.B. einem Ronaldo, einem Messi oder einem Mbappe beträgt über 10 Tore. Auch ein “Wunderstürmer” wie Mbappe muss erst mal 15 Tore aufholen. Der Sieger des letzten Jahres Immobile steht bei ganzen 14 Treffern, Lewandowski bei 35!

      1. Den Ballon d’Or gibt’s für den Weltfußballer.
        Die internationale Torschützen-Trophäe heißt Goldener Schuh.

      2. So sieht’s aus Mitschnacker. Und die komplette Fußballwelt ist sich ja einig, dass die Franzosen Lewy um die Trophäe gebracht haben.

  18. DFB: Klostermann draußen, aber Sane, Gnabry, Kimmich, Goretzka beginnen. Grmpf. Gegen Nordmazedonien könnten doch Wirt, Younes, Werner spielen…

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    1. Gegen Nordmazedonien kann man schon mal verlieren … bittere Pille!

      1. Bitter war vor allem, wie müde Kimmich und wie wirkungslos Sane war. Gnabry und Gortezka auch jeweils nur in 1, 2 Szenen gefährlich. Für Samstag sind das keine guten Aussichten. Wenigstens haben die Tage auch Sabitzer, Poulsen, Sörloth, Olmo gespielt. Aber ich glaube alle nicht so viel wie unser Quartett.

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