Hans i g’flickt: Bayern zerlegt Stuttgart mit 4:0 in Unterzahl

Louisa Trenner 20.03.2021

Nachdem Leipzig am Freitag mit drei Punkten im Gepäck die Heimreise aus Bielefeld antreten konnte, mussten die Bayern die Form der vergangenen Wochen heute zwingend bestätigen. Durch den Sieg konnten sie den Vier-Punkte-Abstand auf den Konkurrenten aber halten und fahren somit entspannter zum direkten Duell nach der Länderspielpause. 

Falls ihr es verpasst habt: 

Die größte Veränderung in der Aufstellung ergab sich im heutigen Spiel gegen den VfB Stuttgart aufgrund des Ausfalls von Kimmich. Flick musste notgedrungen umstellen und beorderte Alaba neben Goretzka auf die 6er-Position. Neuer scheint von seiner Erkältung genesen zu sein und stand wieder im Tor. Im Vergleich zum letzten Pflichtspiel unter der Woche gegen Lazio standen Süle und Davies wieder in der Startelf. 

Stuttgart hingegen agierte gewohnt dynamisch aus einer Art 5-2-3 heraus, musste dabei aber auf zwei wichtige Spieler verzichten: Mangala und Förster wurden durch Ahamada und Coulibaly ersetzt.

1. Halbzeit

Der VfB begann mutig und drängte die Bayern weit in die eigene Hälfte. Stuttgart hatte das Spiel im Griff und zeigte vielversprechende Anlagen im Spielaufbau. Vor allem ein Duell hätte sich im weiteren Verlauf als spannend erweisen können: Davies gegen Wamangituka. Der erste Aufreger der Partie machte dieses Duell jedoch zunichte. In der 12. Minute wurde Alphonso Davies, der zunächst gelb gesehen hatte, nach dem Eingreifen des Video-Assistent von Schiedsrichter Daniel Schlager vom Platz gestellt. Eine denkbar ungünstige Situation für die Bayern, 80 Minuten in Unterzahl zu bestreiten. 

Hätte man meinen können. Doch die Bayern wären nicht die Bayern, wenn sie sich von einer solchen Banalität wie einem Platzverweis beeindrucken ließen. Flick passte zwar taktisch an – kein so hohes Angriffspressing mehr wie gewohnt und Umstellung auf 4-4-1 – abgesehen davon war die Reaktion der Mannschaft aber ein unerwartetes Offensivfeuerwerk von historischem Ausmaß. Zum ersten Mal in der Bundesliga-Geschichte führte ein Team in Unterzahl bereits zur Halbzeit mit vier Toren.

Aber der Reihe nach. Dem Spielverlauf bis zu diesem Zeitpunkt absolut nicht entsprechend, zeigten die Bayern ihre jeweiligen individuellen Qualitäten erstmals in der 17. Minute, als Lewandowski von Gnabry bedient wurde und zum 1:0 vollendete. Bitter für Stuttgart, die bis dahin alles im Griff hatten. Doch nun nahmen die Bayern erst richtig Fahrt auf. Was in Gleichzahl in der Anfangsviertelstunde überhaupt nicht gelang, erschien in Unterzahl plötzlich spielerisch leicht. Ein weiterer überragend vorgetragener Angriff über Müller und Sané fand sein Ende auf dem Fuß von Serge Gnabry, der unhaltbar für Kobel einnetzte. Der Glaube des VfB schwand, als Kobel innerhalb von 6 Minuten zum dritten Mal hinter sich greifen musste. Nach einer perfekt gesetzten Flanke von Müller zeigte Lewandowski seine nahezu perfekte Kopfballtechnik. 3:0. 

Bereits zu diesem Zeitpunkt war es ein gebrauchter Tag für Stuttgart. Zu allem Überfluss fiel dann auch noch Wamangituka verletzt aus. 

Die erste Halbzeit war noch nicht vorbei, als Robert Lewandowski eindrücklich veranschaulichte, warum Haaland ihn jüngst als “verrückt” bezeichnete. Zusätzlich zu seinem Torriecher und seiner Kopfballtechnik demonstrierte Lewandowski in der 38. Minute sein Gespür für gefährliche Situationen, ‘explodierte’ nach einer technischen Unsauberkeit eines Stuttgarters förmlich und erzielte mit dem linken Fuß sein drittes Tor der Partie und damit das 35. in der laufenden Bundesliga-Saison (!) – Gerd Müllers Rekord gerät immer mehr in Reichweite. Rechter Fuß, Kopfball, linker Fuß – bei Robert Lewandowski funktioniert im Moment alles, sogar ein ganz besonderer Hattrick in Unterzahl. 4:0 stand es also zur Pause. Erstmal durchatmen.

2. Halbzeit

In der zweiten Halbzeit ließen die Bayern es zunächst ruhiger angehen. Bei Ballbesitz des VfB ließen sie sich völlig untypisch, in diesem Fall aber absolut situationsangemessen, mit allen Spielern in die eigene Hälfte fallen. Aus einer kompakten Grundordnung agierend stellten sie ihre Offensivbemühungen jedoch auch beim Stand von 4:0 nicht ein, sondern versuchten über Umschaltsituationen Nadelstiche und Entlastung zu schaffen. 

Die Statistiken waren in der zweiten Halbzeit sehr ausgeglichen. Stuttgart kam zwar zu Chancen, dennoch schienen die Bayern dem 5:0 näher, als der VfB dem 4:1. Dass es letztlich beim 4:0 blieb, mag auch an der Auswechslung von drei “men of the match” gelegen haben. In der 70. Minute bekam Lewandowski seine wohlverdiente Pause, Choupo-Moting spielte für ihn weiter. Martínez und Musiala ersetzten im weiteren Verlauf Müller und Sané, die ebenfalls großen Anteil am schlussendlichen 4:0-Sieg hatten. 

Dinge, die auffielen

1. Selbstwirksamkeitserwartung 

Einen Hauptgrund für die wahnsinnige Leistung, aus einer 80-minütigen Unterzahlsituation einen 4:0-Sieg herzustellen, würden viele wohl mit dem Begriff Mentalität umschreiben. Der unbedingte Glaube, trotz schwieriger Ausgangsbedingungen erfolgreich sein zu können und der Wille, alles für diesen Erfolg zu tun, war sogar durch den Bildschirm bei einzelnen Spielern in jeder Faser ihrer Präsenz zu spüren und übertrug sich zugleich auf die gesamte Mannschaft. Häufig ist in solchen Situationen von “Mentalitätsmonstern” die Rede. Ich möchte eine andere Bezeichnung in den Ring werfen, die eine Voraussetzung für genau diese Mentalität ist: die Selbstwirksamkeitserwartung. 

Per Definition bezeichnet der Begriff die Erwartung, aufgrund eigener Kompetenzen gewünschte Handlungen erfolgreich ausführen zu können. Die Einzelspieler wie auch das Kollektiv der Bayern verfügen über eine ausgesprochen hohe Selbstwirksamkeitserwartung, die sich wiederum aus dem Selbstbewusstsein und dem Selbstvertrauen speisen. Dem Gefühl nach war jeder einzelne Spieler überzeugt davon, sowohl individual- als auch mannschaftstaktisch bestehen und Einzelaktionen sowie das gesamte Spiel erfolgreich bestreiten zu können. Diese Denk- und Verhaltensmuster hatten am heutigen Tag einen großen Anteil am erfolgreichen Ausgang des Spiels. 

Wie so oft fiel in diesem Zusammenhang Thomas Müller in seiner Rolle als Antreiber und Motivator positiv auf. Damit hat er einen großen Einfluss auf seine Mitspieler und die gesamte Mannschaft. Die Gier, Bälle zu erobern, niemals aufzugeben und jede noch so aussichtslose Situation mit voller Überzeugung anzugehen, transportiert er mit seiner gesamten verbalen Kommunikation wie mit seiner Ausstrahlung bis zu den Fernsehzuschauer*innen. 

2. Die etwas anderen Bayern

Das heutige Spiel fällt – ausgelöst durch die Unterzahlsituation – aus der Reihe der bisherigen Spielweise der Bayern. Flicks Spiel ist geprägt von sehr hohem Angriffspressing, ausgelöst vornehmlich durch den ballnahen Außenverteidiger sowie Positionsspiel auf der Linie im Angriffsdrittel. Diese Spielweise führte zu einer rekordverdächtigen Anzahl an erzielten Treffern. Durch die sehr hochstehende Kette bot sich in der Vergangenheit jedoch auch immer wieder Raum auf der ballfernen Seite sowie eine einfach auszuhebelnde Restverteidigung durch die gegnerischen Mannschaften. Dass die Bayern heute trotz Unterzahl ohne Gegentor blieben, ist kein Zufall. 

Flick verordnete seinem Team nach dem Platzverweis von Davies in einer 4-4-1-Grundordnung ein deutlich tieferes Pressingverhalten. Die Spielkontrolle gelang den Bayern heute nicht (wie sonst üblich) über die Phase des eigenen Ballbesitzes, sondern vielmehr durch die Phasen “Ballbesitz Gegner” und vor allem “Umschalten auf Ballbesitz” (angelehnt an das Vier-Phasen-Modell nach Louis van Gaal). Diese heute von Erfolg gekrönte und in der Gesamtheit deutlich defensivere taktische Ausrichtung mag die Frage “Warum nicht immer so?” aufwerfen. Hierbei gilt es zu bedenken, dass aus dieser Ausrichtung sicher nicht immer vier Tore resultieren. Zur Pause hatten die Bayern ein Expected-Goals-Verhältnis von ungefähr 1,9 zu 0,8 – überlegen, aber nicht entscheidend stabiler in der Defensive als in Vergleichsspielen. Heute lief für den Rekordmeister nach anfänglichen Schwierigkeiten vieles positiv zusammen.

Ob sich eine solche Spielweise im Bundesliga-Alltag bewähren würde, ist auch schon deshalb fraglich, weil nur wenige Teams so mutig, stellenweise fast schon naiv, gegen den FC Bayern agieren, wie der VfB Stuttgart am heutigen Tag.

Für heute gilt jedoch: Im Schwäbischen würde man in Bezug auf die Anpassungen nach der roten Karte sagen: “Hans i g’flickt.”

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  1. Was für ein Spiel! Den Spielverlauf hätte ich mir so auch nicht vorgestellt.
    Der Platzverweis in Kombi mit dem VAR geht für mich so gar nicht. Das hat sich mittlerweile irgendwie verselbständigt. Klare Fehlentscheidung? Ach was, interessiert uns doch nicht.
    Für mich klassischer Fall von Zeitlupeneffekt. Ich kann mir nicht vorstellen, dass in Realgeschwindigkeit jemand da ein „Platzverweisgefühl“ hatte. Dann schaust du dir das 5-mal in Superzeitlupe an und das bekommt eine ganz andere Dynamik. Wenn du da 5-mal den Fuß gegen den Knöchel krachen siehst, glaubst du irgendwann es wäre was ganz schreckliches passiert. Bezeichnend auch die Reaktionen von Hitzlsberger und Mislintat, die hatten da auch nicht unbedingt einen Platzverweis auf der Rechnung.

    Was dann kam, hat mich in den nächsten 20 Minuten ein wenig an ein gewisses 7:1 erinnert. Auf einmal klappte alles.
    Die Mannschaft hat sich dann so was von gestrafft, absoluten Respekt. Bezeichnend, dass wir ausgerechnet in Unterzahl mal wieder ein Zu-Null-Spiel hinlegen. Ganz offensichtlich hat unser Defensivproblem doch viel mit Konzentration zu tun.

    Auch schön zu sehen, dass wir offenbar auch mal ganz gemütlich hinten drin stehen können.
    Die ganze Mannschaft heute so was von kompakt, abgefallen ist da keiner.

    Lewy natürlich, Dank an Hitz für das Zitat, irgendwas über Weltklasse.
    Wenn man auch herausheben sollte, weil sein Start nicht ganz einfach war, ist Sane. War da mal was mit Körpersprache? Wirkt mittlerweile wie ein angekommener und etablierter Bayernspieler. Bayern-Gen scheint implantiert.
    Wen man ebenfalls herausheben sollte, weil er seit Monaten nur um die Ohren bekommt, ist Alaba. Das personifizierte Bayern-Gen auf dem Platz. Man hatte nach dem Platzverweis den Eindruck, er will das Spiel allein gewinnen. Schien förmlich vor Energie zu platzen.
    Was man auch sagen muss, dass die diversen Pausen den verschiedenen Spielern gut getan zu haben scheinen. Goretzka, Pavard, Gnabry, alle kommen viel besser heraus als herein.

    Bittere Wermutstropfen natürlich die Sperren von Davies und Boateng.
    Boateng, wenn wir schon davon sprechen. Also wenn wir es uns erlauben können, diesen Boateng ablösefrei zu verlieren, muss es uns wirtschaftlich noch über die Maßen gut gehen.

    Antwortsymbol13 AntwortenKommentarantworten schließen
    1. Bei Boateng würde ich sagen, dass es wohl die wirtschaftlichen Verhältnisse sind, die es uns nicht ohne Weiteres ermöglichen, ihn noch zu behalten. Für Boateng werden wir wohl keine nennenswerte Ablöse mehr generieren können, selbst wenn wir für 2 Jahre verlängern würden und er dann im Sommer 2021 wechseln würde. Für über 30jährige Spieler ist da einfach nichts mehr rauszuholen, wenn sie nicht gerade CR7, Messi oder Lewandowski heißen. Somit spart man sich das Gehalt für Boateng, das auch bei einer Verlängerung um 1 Jahr nicht plötzlich auf einen niedrigen einstelligen Millionenbetrag sinken würde. Mit diesem Geld kann man sich möglicherweise bei Süle und Goretzka ein bisschen “spendabler” zeigen und deren Verträge zeitnah verlängern. Wenn man der Meinung ist, dass das etablierte Trio Süle, Upamecano und Hernandez im Verbund mit Nianzou für eine Saison ausreicht, dann ist der Schritt bei Boateng nicht mehr so unlogisch. Stand jetzt kommt zudem Richards aus Hoffenheim zurück und im Fall der Fälle könnte man auch noch Pavard nach innen ziehen.

      1. Eben, wir werden für Boateng so oder so keine Ablöse erzielen. Damit hättest du alternativ einen Abgang zumindest begründen können.
        Der Spieler allerdings hat im Kader trotzdem seine Wertigkeit, die ihn zu einem offensichtlich unangefochtenen Stammspieler macht.
        Den musst du, wenn er geht, irgendwie ersetzen. Und im Normalfall heißt ersetzen auf diesem Niveau, dass es Geld kosten wird.
        Oder man gibt sich alternativ mit einer sportlichen Verschlechterung zufrieden.

        Zu der von dir vorausgesetzten Planung:
        Stand jetzt ist, dass Alaba den Verein verlässt.
        Stand jetzt ist, dass der Vertrag mit Boateng nicht verlängert wird.
        Stand jetzt, ist der Vertrag mit Süle noch nicht verlängert.
        Stand jetzt, ist Hernandez kein etablierter Stammspieler, sondern der Backup.
        Stand jetzt, ist Upamecano hier keine etablierter Spieler, sondern jemand der sich hier erst einmal zu beweisen hat.
        Stand jetzt, ist Nianzou niemand mit dem seriös geplant werden kann.
        Stand jetzt, weiß nicht einmal Richards wo er nächste Saison spielen wird und was das Beste für ihn wäre.
        Stand jetzt, hat Pavard bei uns so gut wie keine Minute IV gespielt.
        Stand jetzt, bedeutet eine Versetzung von Pavard in die IV, dass Sarr RV spielt.

        Das sind für mich verdammt viele Unwägbarkeiten. Und seien wir ehrlich, wenn das so kommen sollte ist das eine reine Zockerei. Die kann aufgehen, oder auch nicht. Über diesen Status sollten wir allerdings schon lange hinaus sein.

      2. @Jo: Unwägbarkeiten gibt es immer. Es ist zu erwarten, dass Flick, der Boateng ja gerne behalten würde, ihn dann im nächsten Jahr als Abwehrchef installieren würde und sich Upamecano, Süle und Hernandez um den freien Platz neben ihm streiten. Dass der zweite IV für Flick nicht zwangsläufig ein Linksfuß sein muss, hat man ja an der Aufstellung gestern gesehen. Unter diesen Vorzeichen wäre es für mich klar, dass Hernandez nicht noch ein weiteres Jahr so vorbildlich stillhält wie bisher und nach einer weiteren Saison als Backup um die Freigabe bittet. Dann hast du die Situation, dass im Sommer 2022 Hernandez weg möchte und wahrscheinlich mit einem riesigen Verlust verkauft würde, Boateng möglicherweise aufhört und dann nur noch 2 etablierte Innenverteidiger da sind. Von daher ist die Aktion mit Boateng möglicherweise tatsächlich eine Maßnahme von Brazzo, um zu verhindern, dass Hernandez Bankdrücker bleibt. Ob er das verhindern will, um sein eigenes Standing zu stärken oder weil er der Meinung ist, dass Hernandez leistungstechnisch unbedingt in die Mannschaft gehört, werden wir wohl genausowenig erfahren, wie die Aussage, die Flick Salihamidzic an den Kopf geworfen hat.
        Bezüglich Süle und einer Vertragsverlängerung wird es neben Geld auch um Perspektive gehen und auch Süle weiß mittlerweile gut genug, dass Flick seine Stammspieler hat und von denen nicht abrückt, er also zumindest in der nächsten Saison mit Hernandez und Upamecano um den freien Platz neben Boateng kämpfen müsste. Gibst du Boateng dagegen ab, hast du eine bessere Perspektive für Süle und etwas mehr Geld zur Verfügung, um seinen Vertrag zu verlängern.
        Bei Upamecano steht natürlich nicht fest, dass er gleich einschlägt. Bei Spielern dieser Preisklasse geht man allerdings davon aus und hat nicht noch eine zweite Absicherung in der Hinterhand. Als man Makaay holte, ging Elber. Als Toni kam, verkaufte man Makaay. Als Lewandowski kam, suchte Mandzukic das Weite. Ginge es nach dir, hätte man alle diese Verkäufe nicht machen dürfen, weil ja nicht klar war, ob Makaay, Toni oder Lewandowski das, was sie bei anderen Vereinen zeigten, auch bei Bayern zeigen würden.
        Im Falle unserer Abwehr ist das Vorgehen für mich ganz klar:
        1. Upamecano ist der Ersatz für Boateng.
        2. Hernandez ist der Ersatz für Alaba.
        3. Süle ist als dritter vollwertiger Innenverteidiger eingeplant.
        4. Sollte Süle nicht verlängern, wird er verkauft und man holt Ersatz oder versucht eine Verlängerung mit Boateng.
        5. Nianzou soll Einsätze bekommen, wenn er fit ist.
        6. Omar Richards übernimmt den Posten des Backups von Davies. Sollte Davies sich nicht verletzten, macht er nur wenig Spiele. Sollte Davies längerfristig ausfallen, kann Hernandez außen aushelfen.
        Die nächsten beiden Punkte sind eine reine Spekulation meinerseits:
        7. Chris Richards kommt zurück und absolviert die Sommer-Vorbereitung.
        8. Sarr bekommt die Chance, die Sommer-Vorbereitung zu absolvieren und danach entscheidet man, ob er tauglich ist. Falls ja, wird Richards noch einmal verliehen. Falls nein, wird Sarr verkauft.
        Das klingt für mich nicht unbedingt nach reiner Zockerei. Gezockt haben wir lange Jahre, was die Torhüterposition betrifft mit Tom Starke als Ersatz für Neuer und was einen möglichen Ersatz für Lewandowski angeht, den es in manchen Jahren ja gar nicht gab.

      3. Leider hast du vermutlich recht, dass dieses Kartenhaus das wir da bauen, den Zweck hat bestimmte Spieler durchzudrücken.
        Ironisch gesagt: Mal schauen wie viele Spieler ich dem Flick verkaufen muss, bis er meine Errungenschaften aufstellt.

        Die Vergleiche mit Elber, Toni usw. sind hier völlig daneben. Ich muss eigentlich davon ausgehen, dass dir das klar ist. Finde ich deshalb schade, so was zu bringen, nur um einen Punkt zu machen.

      4. @Jo: Vergleiche sind immer schwierig, aber ich finde schon, dass sie hier nicht völlig aus der Luft gegriffen sind. Weder bei Makaay, noch bei Toni und auch nicht bei Lewandowski war bei ihrem Beginn in München klar, dass sie gleich einschlagen würden. Alle drei hatten zwar einen guten Ruf, aber 2 der 3 kamen aus einem anderen Land und der dritte hatte zwar in Dortmund schon überragende Leistungen gezeigt, aber es war auch nicht auszuschließen, dass er nach Sahin, Kagawa und Götze der vierte Spieler werden könnte, der abgenabelt von “Papa” Klopp gewaltig abbaut. Trotzdem ging man bei jedem dieser Transfers das Risiko ein, dass man den jeweils treffsichersten Stürmer der Vorsaison gehen ließ, weil man überzeugt war, dass der Neuzugang es noch besser machen würde und jedes Mal lag man damit richtig. Der einzige Unterschied zu diesen Fällen ist, dass Elber, Makaay und Mandzukic um ihre Freigabe baten, während Boateng zu einem Verbleib bereit wäre (insofern man sich finanziell einigen kann)
        Upamecano kommt nicht gerade für ein Taschengeld, sondern dürfte im Jahr 2021 einer der teuersten Abwehrspieler auf dem Transfermarkt werden. Hier noch zu sagen, dass man Boateng auch deshalb behalten müsse, weil es nicht klar ist, ob Upamecano sich in München durchsetzt, ist angesichts der Tatsache, dass man auch noch andere Verteidiger hat, die im Zweifelsfall spielen können, wie ein dreifaches Netz unter einem Trapez aufzuhängen. Und um nochmal auf deinen Anfangspost zurückzukommen: Solch einen Luxus können wir uns derzeit nicht leisten und deshalb werden wir wohl nicht mit dem Quartett Boateng, Süle, Hernandez und Upamecano in die Saison 2021/22 gehen, was mMn vertretbar ist. Im Sinne einer vernünftigen Planung kann man eigentlich nur bemängeln, dass bisher noch nicht klar ist, ob Süle bleibt oder nicht.

      5. Willythegreat, wenn du die Spiele der Amas verfolgt hast, dann weißt du, dass der “Hoffenheimer” Richards kein AV ist, sondern ein IV. Insofrn ist er gein wirklicher Ersatz für einen Sarr.
        Mit der RV-Position tut man ihm keinen Gefallen. Das hat man oft genug gesehen.

      6. @Anton. Dass man sich auf der AV-Position an die Mannschaft heranarbeitet ist jetzt wirklich nichts ungewöhnliches. Das haben bei uns schon Spieler wie Breitner und Schweinsteiger so gemacht oder auch Boateng vor seiner Zeit beim FCB. Einen Fehler des AV kann ein erfahrener IV meist ausbügeln – anders herum wäre es schwierig – aber Fehler die nur durch Unerfahrenheit und Nervosität geschehen, muss man bei den jungen Spielern in Kauf nehmen und durch Einsätze abbauen. Momentan sind Hernandez, Pavard, Alaba und über allen thronend Sülinho auch alle Spieler die beides können. Klar ist Richards allein schon vom Körperbau her jemand den man langfristig eher als IV haben will, aber das schließt doch nicht aus, dass er als AV eine solide Back-up-Rolle einnimmt. Ich persönlich sah ihn deutlich stärker in dieser Rolle, als er hier im Forum weggekommen ist. Stellungsspiel ist Übungssache aber Zweikampfstärke, Einsatzwille und seine beachtliche Geschwindigkeit sind alle gute Voraussetzungen die er mitbringt, um Pavard als RAV zumindest ordentlich Dampf zu machen.

      7. @Anton: ich denke, dass Richards in diese Aufgabe schon hineinwachsen könnte. Unser Spiel entwickelt sich immer mehr in die Richtung, dass der RV sich deutlich dosierter in die Offensive einschaltet als das Davies über links macht. Von daher kann ein gelernter IV die Rolle des RV schon übernehmen. Und eines darf man nicht vergessen: Richards kann gute Flanken schlagen.

      8. Na toll, wie alt ist Richards? Mittlerweile 20 und seit dem Sommer 2018 hat man mit diversen Trainern – bis hin zu Flick immer wieder den Versuch mit Richards als AV unternommen um letztendlich festzustellen – das ist es nicht.
        Hätten all diese ahnungslosen Trainer beim FCB es anders gesehen, hätte es keinen Sarr gebraucht.
        Vielleicht glaubt man einfach mal diesen Trainern, die das sogar nach außen kommuniziert haben – Richards ist ein guter, ein talentierter, den wir behalten wollen – aber nicht als AV!

        Mich muss hier auch keiner belehren, denn ich bin nicht der Trainer.

      9. @Anton: Richards ist 20 und das ist für mich ein Zeichen, dass er in einem Alter ist, in dem seine Position noch nicht in Blei gegossen ist. Er wird sicherlich kein dribbelstarker Außenverteidiger vom Typ eines Lahm oder Kimmich werden, aber den Weg von Pavard traue ich ihm durchaus zu und dem ist er in allen wesentlichen Faktoren gar nicht unähnlich. Pavard war auch IV und hat das auch in Stuttgart gespielt, ehe er mit Anfang 20 von Deschamps zum RV der Nationalelf gemacht wurde. Wenn ich mich recht erinnere hat er das ganz gut hingekriegt.
        Wir hatten in den letzten Jahren mehrmals Fälle, in denen Spieler ihre Positionen gravierend verändert haben und zwar jeweils zum Wohle des Vereins. Wer hätte gedacht, dass aus einem Außenstürmertalent ein starker Außenverteidiger wird (Davies), oder dass Flügelspieler mit zu den besten Mittelfeldstrategen werden, die wir in den letzten 20 Jahren hatten (Ze Roberto und Schweinsteiger). Trainer haben gemeinhin mehr Ahnung als wir Fans, aber trotzdem liegen sie nicht immer richtig mit ihren Einschätzungen. Hitzfeld hat beispielsweise Ze Roberto und Schweinsteiger jahrelang trainiert. Bei Schweinsteiger kam er nie auf die Idee, ihn ins Zentrum zu ziehen. Löw hat es ursprünglich auch nicht gemerkt und erst als van Gaal ihn dort brachte, ließ er sich eines besseren belehren. Bei Ze Roberto bedurfte es auch eines Abstechers nach Brasilien und der dortigen Positionierung im Mittelfeld, bis man merkte, wie gut er eigentlich zentral funktioniert. Peps Einschätzung, dass Martinez in der Innenverteidigung besser aufgehoben ist als im Mittelfeld muss man auch nicht unbedingt teilen, auch wenn Pep erwiesenermaßen eine Koryphäe ist. Von daher ist mir deine Aussage bezüglich Richards zu endgültig.

    2. @Willy: Dieses Phänomen – ich hoffe mal, es soll keine längerfristig beabsichtigte Entwicklung sein – dass der rechte AV offensiv zurückhaltender agiert, als der auf der anderen Seite, ist wohl eher den aktuellen Möglichkeiten des Kaders geschuldet als taktischer Kniff. Wieso sollte man auch so eine Beschränkung wollen, und sich damit bestimmter Möglichkeiten und Varianten von vornherein beschneiden? Macht für mich wenig Sinn.

      1. So haben wir doch auch über weite Strecken der vorherigen Saison agiert, oder? Wenn man mal das CL-Turnier beiseite nimmt, in dem Kimmich RV spielte, dann war es doch schon auffällig, dass Pavard eher dosiert mit nach vorne ging, während Davies schon in der Grundordnung ein paar Meter weiter vorne stand. Diese asymmetrische Anordnung war sehr oft zu beobachten, wie ich finde. Mit Kimmich kannst du das natürlich nicht spielen, außer du kettest ihn am rechten Torpfosten an und lässt ihm nur 50 Meter Leine. :-)
        Gegen die starken Gegner in Portugal war die Vorgehensweise mit zwei hoch stehenden AV schon ziemlich riskant. Es ging im Nachhinein gut aus, aber viele hochkarätige Chancen der Gegner resultierten eben auch genau aus diesen Räumen heraus, die Kimmich und Davies anboten. Um dieses System dauerhaft spielen zu können, bräuchte man mMn einen weiteren pfeilschnellen Spieler wie Davies für die rechte Seite, damit er Löcher zulaufen kann. Ein technisch starker Spieler mit Offensivdrang wie Kimmich es ist, reicht da eigentlich nicht mehr aus. Ich wüsste jetzt im Augenblick keinen Spieler, der dieses Anforderungspotential erfüllt und bezahlbar wäre. Von daher wird sich mMn am bisherigen Konstrukt nicht so viel ändern und deshalb könnte Richards diese Rolle auch ganz gut ausfüllen. Wenn man mal Druck machen muss, weil man hinten liegt, kann man ja immer noch Kimmich auf rechts ziehen und im Mittelfeld mit einem offensiv stärkeren Spieler nachlegen (z.B. Musiala) und Müller etwas nach hinten ziehen wie am Samstag.

      2. @Willy: Ich leugne ja nicht, dass das so war, bemerke aber immer wieder, wie ich das Überlaufen auf beiden Flanken vermisse, was es noch bei Alaba, Ribéry bzw. Robben/Lahm zu bestaunen gab. Auch Lahm war ja kein pfeilschneller Spieler, und mir geht es eher darum, dass es diese Option geben kann. Wie und wann man sie dann einsetzt, ist eine Frage der taktischen Abstimmung/Einstellung. Unter Pep standen wir auch hoch, Boateng war damals noch schneller, richtig, aber auch kein Davies.

  2. Was Boateng angeht kann ich mich nur anschließen. Sch**** auf den Umbruch, aber so einen IV binde ich doch noch ein Jahr (oder auch zwei) zu angepassten Bezügen. Das muss doch drin sein. Muss ja auch nicht zwingend jedes Spiel machen. Aber ich gebe doch nicht Alaba und Boateng in einem Sommer ab.

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      1. Ganz genau! Jerome war der Turm in der Schlacht. Ich habe ihn für jede Aktion gefeiert.

    1. Wenn die Planung nicht passt, muss man die Planung eben anpassen. Noch ist es nicht zu spät.

      1. Mit Boateng MUSS verlängert werden!!!

    2. Das ist ja alles schön, aber zu einer Verlängerung – um ggf ein Jahr;
      – zu leicht angepassten Bezügen

      gehören eben zwei. Oder interessiert es keinen, was eigentlich Boateng will.
      Man hört immer nur: wir müssen……..
      Muss denn Boateng auch? Oder will der vielleicht was ganz anderes?

      1. Sein Berater hat das doch schon mehr als überdeutlich gemacht.
        Allerdings wird diese Bereitschaft und vermutlich auch Kompromissbereitschaft nicht unendlich sein.
        Wenn wir bis zum letzten Tag der Transferperiode warten wollen wird es natürlich zu spät sein.

      2. Wenn die finanzielle Wertschätzung ähnlich hoch ist wie es die Öffentliche war (“back to earth”, “als guter Freund würde ich ihm zum Wechsel raten”), dann gönne ich Boateng einen Wechsel.
        Jerome ist ein verdienter Spieler und hat mMn teilwekse einen Umgang erfahren, der diesem Umstand in keinster Weise gerecht wird.

      3. Als diese Aussagen getätigt wurden, waren die Leistungen von Boateng auch ganz andere, nämlich nicht mal Bundesligadurchschnitt und standen in keinem Verhältnis zu seinem Gehalt.

    3. Boa hat gerade sein zweites richtig gutes Jahr in Folge und natürlich wäre es schade, wenn man ihn gehen lässt – aber verstehen kann ich es trotzdem. In der Bewertung der Verantwortlichen müssen etliche Sachen, die in der Vergangenheit nicht rund gelaufen sind, eine Rolle spielen, auch wenn Boa sie derzeit abgelegt hat. Er war jahrelang sehr verletzungsanfällig und hat, wenn er gespielt hat, haufenweise unnötige Elfmeter und Platzverweise kassiert. Die Zeiten sind vorbei und er spielt für mich besser als je zuvor, weil er nicht mehr versucht die Geschwindigkeit, die er einmal hatte, dafür zu verwenden sein mangelndes Stellungsspiel zu kaschieren. Inzwischen steht er richtig und selbst seine Fouls – wenn er sie denn noch braucht – sind größtenteils wohlüberlegt und perfekt dosiert. Unfaires Verhalten zu loben fällt mir schwer, aber als Matthäus Klartext über sein Foul an Haaland gesprochen hat und Boa mit Ramos verglichen hat, konnte ich absolut nicht widersprechen. Die Gelbe, die er sich gegen den VfB geholt hat, hätte er sich schenken können, weil uns ein Gegentor nicht geschadet hätte, aber er wusste genau was er tut und wie. Ich behaupte, vor 4 Jahren hätte er den Stuttgarter erst im Strafraum untergepflügt und wäre mit einer Roten und einem Elfer vom Platz gegangen. Diese geistige Frisch hat Boa jahrelang gefehlt und ich vermute, dass er einige Änderungen im Privatleben vornehmen musste, um nochmal so gut zu werden – Ernährung, allgemeiner Lebenswandel etc. Aber die schlechten Jahre sind deshalb nicht aus dem Gedächtnis der Leute gelöscht, die eine Vertragsverlängerung bewilligen müssen und man kann auch nicht sicher ausschließen, dass sie nie wieder kommen. Insbesondere frühere Verletzungsanfälligkeit kann man bei einem Spieler über 30 nicht außer Acht lassen. Dass er schon immer eine Skandalnudel war, ist auch nicht positiv und meist selbstverschuldet – jüngste Ereignisse ausgenommen, aber davor war auch genug los. Würde man im Vorstand zusammen mit Hansi nur ‘im Jetzt leben’ und nur das aktuelle Sportliche betrachten, würde man ihn vermutlich halten wollen.

  3. Eine Feststellung zum Thema VAR:
    Der VAR ist verpflichtet einzugreifen, wenn er der Meinung ist, dass der Schiedsrichter eine Fehlentscheidung getroffen hat. Es geht hier nicht darum, ob der Schiedsrichter etwas übersehen hat, sondern auch darum, ob er es richtig eingeschätzt hat. Vor 2 Wochen hat der Schiedsrichter den Zweikampf von Dahoud an Coman auch gesehen, aber anders wahrgenommen. Deshalb hat der VAR den Schiri informiert. Der Schiri schaute sich die Szene noch einmal an und korrigierte seine falsche erste Einschätzung. Heute hat der Schiri die Szene mit Davies ebenfalls gesehen und seiner Wahrnehmung nach geahndet. Der VAR war der Meinung, dass es nicht nur ein Foul war, sondern ein grobes Foul und deshalb hat er den Schiri darüber informiert. Der kam nach Ansicht der Bilder zur gleichen Einschätzung wie der VAR und korrigierte seine erste Wahrnehmung. Die beiden Fälle sind mMn ähnlich gelagert. Natürlich ist es leichter festzustellen, dass ein angeblich korrekter Zweikampf dann doch ein Foul war und es deshalb Elfmeter geben muss. Bei einer Entscheidung rot oder gelb ist hier etwas mehr Subjektivität dabei, aber rein vom Regelwerk her war das Foul von Davies eben ein grobes Foulspiel und somit mit einer roten Karte zu ahnden. Ich bin froh, dass der VAR sich in solchen Fällen zumindest einschaltet und den Schiri darum bittet, sich die Szene noch einmal anzuschauen. Soweit ich weiß gab es so einen Fall auch schon einmal für uns. Ich kann mich aber momentan leider nicht dran erinnern, in welchem Spiel es war.

    Antwortsymbol8 AntwortenKommentarantworten schließen
    1. Voll deiner Meinung.

      Du hast die VAR Szene sehr objektiv aufgearbeitet. In der Situation habe ich mich zunächst geärgert, aber für solche Fouls, auch wenn es nicht Absicht von Davies war, sollte immer eine Rote Karte gegeben werden. Ab der 1. Zeitlupe war das für mich dann klar und in Ordnung.

    2. Das sehe ich etwas anders. Der VAR prüft Elfmeter, Tore und klare Fehlentscheidungen. Eine klare Fehlentscheidung ist eine gelbe Karte hier meines Erachtens nicht, da Davies vor dem Kontakt den Ball gespielt hat. Der Eingriff des VAR war meines Erachtens hier nicht korrekt . Nichts desto trotz bin ich bei dieser Szene auch eher bei Rot als bei Gelb

      1. Ich weiß nur, dass der VAR auch bei Platzverweisen eingreifen soll. Mir ist allerdings nicht bekannt, ob es da nur darum geht, zu Überprüfen, ob gegebene rote Karten berechtigt sind oder ob er auch eingreifen darf, wenn er meint, dass ein Foul härter war, als es “nur” mit einer gelben Karte zu ahnden. Ich denke mal, dass er das auch soll.

    3. Schwierig. Hätte ich gerne mal in “neutralen” Trikots gesehen. Denke, ich wäre dennoch der Ansicht, dass das eine dunkelgelbe und keine rote Karte ist. So, wenn ich meine Fanbrille aufhabe und weiß, dass Davies zwar manchmal ungestüm aber nie unfair ist UND (und das ist für mich ausschlaggebend) ganz klar nur versucht den Ball, der ihm gerade versprungen ist, zu spielen und den Fuß des Gegners da einfach zu spät realisiert, für mich eine Gelbe Karte. Andererseits weiß ich, dass meine Ansicht, dass Rote Karten nur bei “Absicht”, nicht auch bei unglücklichen Aktionen gezogen werden sollten, nicht den Regeln entspricht.

      Zum Spiel: Wahnsinn, diese Leistung in der ersten Halbzeit. Lewandowski eh unglaublich. Aber auch Müller wieder…”die haben Abstoß, da können wir doch zustellen auch wenn wir einer weniger sind!” (geil!) Auch wenn die Mannschaft in der Szene ihm nicht gefolgt ist.

      1. Er *versucht* nicht den Ball zu spielen, er spielt den Ball ganz klar als erstes.

    4. Das absurde vor 2 Wochen beim Coman-Foul war doch: der Schiedsrichter stand direkt vor den beiden und hat kein Foulspiel gesehen. Dabei war es der vermutlich reinste und klarste Elfmeter in dieser Saison. Seit diesem Moment beschleicht mich das Gefühl, dass die Unparteiischen gar nicht objektiv urteilen können, weil alles viel zu schnell abläuft. Sie machen es schlichtweg nach Bauchgefühl und hoffen bei schlimmen Fehlentscheidungen auf das Piepen im Ohr.

      Wenn ich ein Coman Foul 2 Meter vor mir nicht als Foul erkenne, dann dürfen wir auch insgesamt nicht sonderlich viel erwarten. Dass der VAR dann bei klaren Fehlentscheidungen Sinn macht, dem würde ich sogar zustimmen. Aber leider schaltet er sich nach wie vor viel zu subjektiv und beliebig ein, um ihn als neutrales und gleichwertiges Hilfsmittel anzusehen. Und die sogenannten Abseits-Entscheidungen jede Woche, die davon abhängen, bei welchem Frame der Techniker den Pausen-Knopf drückt, haben ohnehin jede ernst zu nehmende Bewertung verwirkt.

      Insofern: rote Karte Davies ja, richtig. Wie die Entscheidung herbeigeführt wurde nein, falsch.

      1. Bezüglich der Subjektivität stimme ich dir absolut zu. Dass dies wenig verwunderlich ist, ist aber an sich absolut logisch. Im Keller in Köln sitzen ja Personen aus dem gleichen Personenkreis, die sonst in den Stadien eingesetzt werden. Dass hier die Bewertungen auseinanderliegen ist dementsprechend unvermeidbar. Schiri A hat schon in Zeiten vor dem Videobeweis anders entschieden als Schiri B. Schiri C wiederum hat am Ende der Saison doppelt so viele rote Karten verteilt wie Schiri D etc. Warum sollte es da anders sein, wenn diese Personen am Monitor sitzen. Hier kommt es vor allem darauf an, ob der VAR “tolerant” gegenüber anderen Meinungen ist oder ob er eher nach dem Grundsatz tickt, dass jede Entscheidung, die anders ist, als die Entscheidung, die er in diesem Fall treffen würde, per se schon falsch ist und deshalb überprüft werden muss. Du wirst hier auch deshalb keine absolute Gleichberechtigung schaffen.
        Ich würde bzgl. harten Fouls die Vorgehensweise deswegen sogar ändern und den VAR bitten, bei jedem Foul, dass er als rot-würdig erachtet, den Schiri zu bitten, sich die Szene noch einmal anzuschauen. Es kann nämlich wirklich nicht sein, dass rot-würdige Fouls durchgehen, nur weil der Hauptschiedsrichter in der Szene eine andere erste Wahrnehmung hatte und der VAR sich nicht traut, einzugreifen, weil es ja evtl. keine klare Fehlentscheidung war. Das erinnert ja dann schon fast an Fälle in der Justiz, in der man Straftäter wegen eines Verfahrensfehlers wieder freilassen musste.
        Ich würde allgemein die Kompetenzen des VAR noch etwas erweitern. Es ist mMn geradezu lächerlich, wenn im Anschluss an eine Ecke oder einen Freistoß ein Tor fällt und diese Ecke bzw. der Freistoß fälschlicherweise gegeben wurden, der VAR aber nicht berechtigt ist, das zu überprüfen. Ich möchte gar nicht, dass alle Ecken und Freistöße geckeckt werden, aber wenn daraus ein Tor resultiert, sollte das schon gemacht werden.

    5. Das ist so klar rot. Das tut echt schon beim Zuschauen weh. Sicher keine Absicht, dann aber eben zu Langsam. Muss bestraft werden.

  4. Der erwartet klare Sieg- natürlich nicht in unterzahl.
    Vertrag mit Boa muss verlängert werden

  5. Bei Alaba hat man heute gesehen, wie wichtig die Arbeit von Pep bei Bayern war. Er hat im Endeffekt nach dem Platzverweis einen AV der Pep-Schule gespielt. Relativ selten ganz vertikal nach vorne, sondern eher zur Mitte orientiert. Dadurch konnte er im Endeffekt die Außenbahn defensiv abdecken und gleichzeitig dafür sorgen, dass der Gegner im Mittelfeld keinen Mann mehr hatte. Die Schwächung des linken offensiven Flügels nahm man bewusst in Kauf, setzte aber trotzdem den einen oder anderen Nadelstich über diese Seite, weil man wusste, dass Wamangituka defensiv seine Schwächen hat. So fiel das 1:0 über diese Seite, auch wenn hier ind er Entstehung eine Ecke vorangegangen war, die im Nachgang aber schlampig verteidigt wurde.
    Ich würde im Artikel auch noch erwähnen, dass man nach dem Platzverweis einmal Glück hatte, nämlich als Stuttgart eine gute Kopfballchance durch Kalajdzic vergab. Platzverweis und Rückstand innerhalb 5 Minuten hätten das ganze schon etwas schwerer gemacht, wobei ich glaube, dass unsere Jungs das trotzdem noch gedreht hätten.
    Am beeindruckendsten fand ich, dass man heute zu keiner Sekunde nach dem Platzverweis gemerkt hat, dass da ein Spieler weniger auf dem Feld stand. Wenn man sich das Spiel noch einmal anschauen würde, könnte man eher bei der Betrachtung der ersten 10 Minuten auf die Idee kommen, dass hier ein Bayern-Spieler weniger auf dem Feld war.
    Heute war der Platzverweis der Waku-Up-Call und nicht ein 0:2 wie gegen Mainz, Bielefeld oder den BVB.
    Ich bin übrigens der Meinung, dass Davies das Spiel heute auch ohne VAR möglicherweise nicht beendet hätte. In den ersten 10 Minuten gab es schon 2 Laufduelle mit Wamangituka, die er verlor, obwohl er eigentlich die bessere Position hatte. Da hätte es mich nicht gewundert, wenn er ihn da im weiteren Spielverlauf einmal gehalten oder ihm über die Hacken gelaufen wäre und dann seine 2. gelbe Karte kassiert hätte. Ansonsten eben ein typischer Phonzie. Ball verdaddelt und im Eifer des Gefechts versucht, das Ganze sofort zu reparieren. Beim nächsten Mal passiert das ganze hoffentlich mit etwas mehr Kontrolle. Ich schätze er wird 2-3 Spiele pausieren, was aber verschmerzbar sein dürfte. Vielleicht ist es sogar von Vorteil. Wir wissen ja alle, dass Flick mittlerweile wieder eine klare Hierarchie auf der linken Seite hat und Hernandez nur sehr selten statt Davies zum Einsatz kommt. So kann Hernandez die Spiele in Leipzig, gegen Union und evtl noch in Wolfsburg machen und Davies spielt dann beide CL-Viertelfinale und dann wieder gegen Leverkusen in der Liga. Ohne Platzverweis hätte er von diesen 6 Spielen mindestens 5 gemacht und wäre dann möglicherweise Mitte April ziemlich ausgepowert. So hat jeder der beiden ein Spiel pro Woche und kann da dementsprechend Vollgas geben. In der Mitte hat man Alaba, Süle und Boateng und außen kommt Pavard auch wieder in Schwung. Die Abwehr machte mir schon größere Sorgen in dieser Saison.

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    1. Ich glaube auch, dass der VAR eben auch bei schweren Foulspielen sich einschalten soll.

      Unabhängig vom heutigen Spiel sollten solche Aktionen, auch wenn es wir heute nicht Absicht war, mit rot geahndet werden m.M.n.

      1. @willythegreat

        Ich finde schon, dass man in der 2. HZ (vor allem so ca. 15 Minuten lang nach Wiederanpfiff) gemerkt hat, ein Mann weniger zu sein. Da hat Stuttgart den Ball gut laufen lassen können.

      2. @Kurt: Stimmt. Da sah es so aus, wie in den ersten 10 Minuten der 1. Halbzeit.

  6. Lewandowski und Alaba “dürfen” jetzt doch in England bzw. Schottland ran, weil GB seit gestern kein Virusvarianten-Risikogebiet mehr ist und deshalb die verplichtende Quarantäne wegfällt. Seit heute ist allerdings Polen Hochinzidenzgebiet. Ich weiß allerdings nicht, ob es da auch eine Quarantänepflicht gibt oder ob ein negativer Test reicht.
    Insgesamt kann man nur hoffen, dass alle Nationalspieler am 1.4. wieder gesund in München ankommen. Die Länderspiele sind zu diesem Zeitpunkt eine absolute Frechheit und ich hätte mir gewünscht, dass vielen Spieler keine Freigabe bekommen hätten. Man hätte statt dessen in jeder Liga 4 Spiele in diesem Zeitraum durchführen können und dann die Länderspiele unmittelbar vor der EM durchführen können. Das wären dann auch gute Testspiele unter Wettkampfbedingungen gewesen.

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    1. Pardon: Es muss heißen: 3 Liga-Spiele in diesem Zeitraum.

    2. Kommen die wirklich erst am 1. April zurück? Da wird ja auch im Hinblick auf das Leipzig-Spiel eng. Die Mannschaft fährt nämlich am Karfreitag nach Sachsen…

      1. Ja. Deutschland, Polen, Frankreich und Österreich spielen alle jeweils am 31.3. um 20.45 ihr drittes Spiel.

  7. „Wir waren den Bayern nicht gewachsen, weil Müller und Lewandowski mit einer brutalen Präzision und Qualität gespielt haben. Thomas hat das Defizit mit einem Mann weniger fast alleine aufgehoben. Wir haben heute Lehrgeld bezahlt. Mit jeder Chance haben die Bayern in der ersten Halbzeit getroffen. Sie haben uns heute wie ein Aufsteiger aussehen lassen.“
    Sven Mislintat
    Kann man so sehen ;-)

  8. Nach einem 4:0 natürlich meckern auf hohem Niveau, aber gefühlt hatte heute jeder nen Schuss übers Tor. Die Jungs müssen mal wieder Fernschüsse/Direktabnahmen üben.

    Wäre schon sehr sehr geil gewesen, hätte Sülinho den nach seinem Solo in den Winkel gesetzt.

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    1. Das Solo von Süle war absolut geil. Seit Hummels weg ist, macht sowas niemand mehr. Ist in meinen Augen aber ein Mittel, das man in bestimmten Situationen auch gezielt einsetzen kann, da durch die moderne Fußballtaktik ein nach vorne durchmarschierender Innenverteidiger (wenn er durch die erste Pressinglinie ist) erst einmal kaum angegriffen wird und für viel Verwirrung in der gegnerischen Mannschaft sorgt. Das Risiko kann durch einrückende Innenverteidiger ja auch begrenzt werden, zumal wir sowieso so viele Außenverteidiger haben, die eigentlich Innenverteidiger sind…

      1. Sehr richtig. Wie früher der Libero, wenn er per Doppelpass durch das MF durchmarschiert ist und man dadurch plötzlich im Angriff eine Überzahlsituation hatte.

      2. Ich sag nur Hans Peter Briegel

      3. Briegel?
        Da denke ich doch lieber an Kaiser Franz oder Auge ;-)

  9. Die Überschrift! :]
    Ganz großes Kino.
    And what a game.

  10. […] individuelle Klasse – Unterzahl hin oder her. Insofern kann ich auch die Überraschung der Blogger-Kollegin von Miasanrot über die Leistung ihrer Mannschaft nicht ganz nachvollziehen ayern doing Bayern things […]

  11. Sehr schöner Spielartikel. “Selbstwirksamkeitserwartung” hat mich zum Nachdenken gebracht. Bin mir nicht sicher, ob dieses Wortungetüm so viel Mehrwert liefert, trotzdem interessant.
    Die Überlegungen zu “den etwas anderen Bayern” fand ich auch gut.

  12. Mal off- topic, wieso kann ein Verein einen Trainer trotz Vertrag entlassen, ein Trainer trotz Vertrag den Verein aber nicht? Oder dürfte der Trainer wenn er Entschädigung zahlt und die ist schlicht zu hoch? Könnte bei Flick ja DfB übernehmen.

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    1. Da liegt primär daran, dass die Trainer idR. nicht entlassen werden (= fristlose Kündigung), sondern von ihrer Verpflichtung zur Erbringung der Arbeitsleistung freigestellt werden (=beurlaubt). Der Verein muss bis zu dem vereinbarten Ablauf des Vertrages oder einer einvernehmlichen, vorzeitigen Vertragsauflösung (ggf. mit Abfindung) das Gehalt weiterzahlen.

      1. Diese Ablöse für Trainer ist rechtlich gar nicht verpflichtend.

        Für Spieler wäre die Ablöse eigentlich auch rechtswidrig, da sie normalerweise als gewöhnliche Arbeitnehmer verstanden werden. Es greifen aber die Fifa regularien, die hier eine Ausnahme zum normalen Arbeitsrecht darstellen (vgl. Art 17 transferordnung https://resources.fifa.com/image/upload/reglement-bezuglich-status-und-transfer-von-spielern-juni-2019.pdf?cloudid=uhcoqzltalbars1vjomk).
        Die Zulässigkeit dieser Fifa Regelung ist so noch nicht vom EuGH entschieden, in einem Fall von einem nationalen Gericht aber als unzulässig betrachtet worden bzw. Nur eine Art Entschädigung in Höhe der ausstehenden Gehälter zugesprochen bekommen worden (s. CAS zu Webster, abweichend: Matuzalem).

        So richtig Gerichtsfest scheint mir das allerdings nicht (freie Wahl des Arbeitsplatzes etc.). Auch bei „bossmann“ hat man jahrzehntelang eine rechtswidrige Regelung angewandt, die dann irgendwann mal gekippt wurde.

        Bei Trainern gibts die Fifa Regelung aber jedenfalls nicht, so dass es auch keine Ablöseverpflichtung für den aufnehmenden Verein gibt.
        Es gibt auch keine Arbeitspflicht für einen Arbeitnehmer; wenn er nicht arbeitet bekommt er keinen Lohn und muss ggf. Schadensersatz zahlen. Da es aber zahlreiche Arbeitssuchende Trainer mit uefa pro Level gibt, kann es in der Praxis auch keinen Schaden geben, da man leicht einen Ersatz findet.

        Mittlerweile werden ja auch schon für Assistenten und physios etc. Ablösen bezahlt, demnächst wohl auch für den Busfahrer. Ist aber alles Gentlemans agreement und keine rechtspflicht.

      2. @Alan:
        So ganz glaube ich stimmt das nicht. Natürlich wäre eine Ablöse fällig, wenn bspw. Hansi Flick im Sommer Bundestrainer werden will. Die Ablöse (für Spieler, Trainer) wird ja deswegen gezahlt, damit der Verein einer vorzeitigen Vertragsauflösung zustimmt. Solange Bayern einer vorzeitigen Vertragsauflösung nicht zustimmt, muss er seine Arbeit machen.

        Als normaler Angestellter, kann man ja auch nicht einfach sagen, ich arbeite ab nächsten Monat bei XYZ. Da gibts eine Kündigungsfrist (gibts ja auch in unterschiedlicher Form mit 3 Monaten, 6 Monaten, etc), und bis dahin muss man zur Arbeit kommen. Wenn man früher weg will muss der Arbeitgeber zustimmen.

  13. Die drei Tore von Lewandowski waren zwar ein Hattrick, aber kein lupenreiner.
    Für einen lupenreinen Hattrick musst du in einer Halbzeit drei Tore in Folge erzielen, also darf zwischen deinen Treffern kein Mitspieler oder Gegenspieler ein Tor erzielen.
    Lewa erzielte das erste, dritte und vierte Tor, Gnabry das zweite.
    Also Hattrick ja, lupenrein nein.

    Antwortsymbol10 AntwortenKommentarantworten schließen
    1. Das kam von mir und nicht von Louisa, daher: Pardon. Dann halt ein lupenreiner Hattrick mit kleinem Fussel.

      1. Sobald ein Fussel drauf ist wars das mit lupenrein.

      2. Es gibt einen schönen Ausdruck dafür:
        “Hattrick” :)

      3. Am besten Lewy schießt nächstes Mal einfach 4 Tore. Dies wäre für alle eine Vereinfachung.

    2. „Ebenso verstehen einzelne unter einem „echten“ oder „perfekten Hattrick“, dass ein Spieler in einem Match die drei Tore einmal mit dem rechten bzw. linken Fuß und einmal mit dem Kopf erzielt.“ (Wikipedia) -> insofern kein „lupenreiner“ aber ein perfekter Hattrick!

      1. Jedes Mal wieder schön, diese Hattrick-Diskussion. Man genießt die wohlige Erwartung, schon zu wissen, was kommt. Was nicht fehlen darf, und ich mich nicht entblöde hinzufzügen, ist der Hinweis, dass das Gedöns um “lupenrein” und “alles in einer Halbzeit” usw. eine deutsche Besonderheit darstellt. Überall sonst bedeutet “Hattrick” einfach nur drei Tore desselben Spielers in einem Spiel. Aber warum einfach, wenn’s auch kompliziert geht.

      2. Wer diese Diskussion vermeiden will, soll halt auch einfach Hattrick schreiben.
        Und die deutsche Besonderheit “lupenrein” weglassen, vor allem wenn sie nicht zutrifft.

    3. Ist doch auch mal gut. Warum an einem Wort aufhängen? Ihr werdet es vielleicht ahnen: Während der Erstellung des Spielberichts unter Zeitdruck können Formulierungen entstehen, die nicht ganz sauber sind. Sollte nicht, kommt aber vor. Der Satz ist im Artikel längst korrigiert und damit sollte es auch gut sein.

      Mein Kommentar dazu war auch nur Selbstironie. Aber danke für den abermaligen Hinweis, dass ein Fussel auf der Lupe dafür sorgt, dass sie nicht mehr rein ist.

      1. wohlfahrt wollte doch nur einen (nicht lupenreinen) Hattrick an Kommentaren in diesem Thread landen. Geschafft. ;)

      2. Sorry, das ich auf einen Fehler hingewiesen habe und die angebliche Ironie nicht als solche erkannt habe.
        Ich werde mich in Zukunft zurückhalten, nicht dass hier noch jemand zum heulen anfängt.

  14. Es war ein lupenreiner Hattrick nach englischer Definition die ja auch den Begriff etabliert haben. Der Rest war deutsche Hinzugedichterei.

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    1. Tja, wir sind halt mal etwas genauer und detaillierter als die oberflächlichen Tommys.

      1. Kollege, “Tommys” stammt aus Kriegszeiten, was ist denn mit dir los? Provokation oder benutzt du den Ausdruck ernsthaft?
        Wenn ersteres: Hat geklappt ;)

      2. Bleib locker. Ich mag die Tommys.
        Faszinierend wie Leute heutzutage wegen jedem noch so harmlosen Begriff steil gehen.

  15. Schön das Flick Javi gebracht hat.
    Der hat sein Vertrauen und ist natürlich immer noch besser als Roca gegen den Ball.
    Wie erwartet sehen Roca und Sarr keinen Stich mehr in den restlichen Spielen solange es um etwas geht.

    Phantastisches flüssiger Kombinationsfussball. Passschärfe und – Genauigkeit stark verbessert, und natürlich eine hohe intelligente Laufbereitschaft. Die Spieler haben Bock den Flickschen Fußball zu spielen, arbeiten für einander.

    Der angestimmte Abgesang auf Flick ist wieder verflogen. Rummenigge hat dazu Klartext gesprochen. Bis 2023 Flick- danach Nagelsmann- so schaut’s aus!!

    Antwortsymbol2 AntwortenKommentarantworten schließen
    1. Rummenigge war da tatsächlich mehr als deutlich.
      Hinter diese Aussagen wieder zurück zu gehen, dürfte nicht so leicht sein.

      1. Es gibt nur eine Alternative:
        Flick hätte ein derart zerrüttetes Verhältnis zu Salihamidzic das er zu Rummenigge gehen muss um um Auflösung zu bitten. Dann würde Rummenigge wohl darauf eingehen müssen unter der Bedingung das man einen geeigneten Nachfolger findet und Flick nicht zum DFB geht.
        Auflösen damit er zum DFB gehen kann und man nackig dasteht wird nicht passieren.

  16. Die Frage: warum nicht immer so? – wurde ja bereits von Kovac gestellt und von der Mannschaft und der Chefetage (und den Ergebnissen) abschlägig beantwortet.

    Natürlich, wie Louisa das treffend sagt, ist das in der BuLi keine Option.
    M.E. muss man dies aber in den den entscheidenden Spielen gegen die Top 4 der Champions League dennoch ein Mittel sein, gerade um die Defensive insgesamt zu stärken.

    Gerade gegen Gegner mit schnellen Spitzen und starken Umschaltspielern ala PSG und LFC bietet sich sicherlich eine defensivere und kompaktere Grundordnung an.
    Jetzt mit Sane in seiner aktuellen Form, gnabry in stark aufsteigender Form und Lewi der von überall und mit allen Körperteilen trifft, dazu der King, ist es ja nahezu tödlich für den Gegner, dem FCB derartigen Raum zum Umschalten zu überlassen.

    Da Pochettino das aber auch weiß und er sicherlich heute noch manches mal schweißgebadet aufwacht nachdem er von Serge geträumt hat, wird PSG (und auch kein andere Gegner) das dem FCB freiwillig anbieten.

    Was auch immer Matarazzo zum Glauben veranlasst magen hab, als Aufsteiger beim Weltpokalsieger das Spiel bestimmen zu wollen-er lag falsch.

  17. Letzte Woche führte der FCB unter den Mitgliedern eine Umfrage durch, die meisten von Euch dürften das wissen.
    Einer der Punkte war so sinngemäß: Definiere “Mia san Mia” in drei Begriffen.
    Nach dem Spiel von gestern würde ich sagen: VFB Stuttgart – 80 Min. Unterzahl – vier zu null.
    Das trifft exakt “Mia san Mia.

  18. Wir werden KHR noch sehr dankbar sein, dass er sich in diesen Tagen so deutlich für den Verbleib von Flick positioniert. Mir rutscht unser Trainer gerade zu sehr in Fantasien nationaler Interessen und verbandlicher Kungeleien ab. Wenn Flick’s Vertrag 2023 ausläuft und Nagelsmann verfügbar ist, können wir gerne über eine neue Konstellation nachdenken.

    Anderer Punkt: Bevor Brazzo im Sommer wieder Leihspieler aus diversen europäischen Ligen zusammenholt, um Lücken zu stopfen, wie wäre es über Julian Brandt nachzudenken. Ich weiß, der erste Gedanke ist: Hilfe, bloß nicht! Aber: Brandt wurde in Dortmund ganz offensichtlich mis-coached. Er ist bei Fans und im Verein inzwischen völlig verbrannt, spielte heuer in 15 Spielen gefühlt auf 20 verschiedenen Positionen.
    In seiner letzten Saison in Leverkusen zählte er zu den besten Mittelfeldspielern der Liga. Er ist flexibel einsetzbar, kann offensiv eigentlich alles (Dribbling, langer Pass, Kopfball) und ist willig defensiv arbeiten.
    Die Lücke hinter Kimmich/Goretzka im Kader wurde hier mehrmals diskutiert – eigentlich die ideale Konstellation ihn heranzuführen. Flick bevorzugt versatile Spieler und ist ein Trainer, der diese Spielertypen besser macht. Brandt könnte auch noch die Vakanz hinter Müller einnehmen, womit er als erster Backup auf der 6 und 10 auf genügend Partien kommen dürfte. Er wird (im Gegensatz zu anderen teureren zentralen Mittelfeldspielern) bei Bayern nicht erwarten, sofort in der Startelf zu landen und könnte langsam als Schlüsselspieler aufgebaut werden. Und er ist erst 24.

    Antwortsymbol7 AntwortenKommentarantworten schließen
    1. Brandt hat sich Bayern schon einmal nicht zugetraut und da war er uneingeschränkter Stammspieler. Bevor man für ihn eine Menge Geld in die Hand nimmt, würde ich mal über Sabitzer nachdenken. Der hat alles drauf, was Brandt auch kann und zeigt es etwas öfter. Vielseitig ist er auch. Er hat Vertrag bis Sommer 2022, dürfte also in diesem Jahr sicher nicht mehr kosten als Brandt. Mit 27 wäre er jetzt auch nicht so viel älter.

    2. Einen Brandt zu vrpflichten um einem Musiala den Platz wegzunehmen – ich weiß nicht, ob das der Weisheit letzter Schluß ist.
      Agesehen davon sind mir Spieler lieber, die die Herausforderung von Beginn an annehmen wollen und sagen – ich WILL mich da durchsetzen.
      Ein Spieler, der als Stammspieler von Leverkusen sich den FCB nicht zutraut, soll jetzt- nachdem er das nicht einmal beim BVB geschafft hat, sich durchzusetzen, zum FCB kommen?
      Als was denn? Da stehen mit einem Musiala oder einem Sieb andere in den Startlöchern.

      1. ….Barca soll an einer Ausleihe von Couthino interessiert sein. Der kennt Bayern und wäre sicherlich eine spielstarke Variante für unser Mittelfeld. Und Ausleihen kann Brazzo ja. Vom BVB finde ich Dahoud interessanter als Brandt.

    3. Du sprichst die vielen Positionen an die Brandt schon inne hatte. Das führt mich zu der Frage, die mich bei ihm immer plagt. Welche ist denn die richtige für ihn? In welchem System?
      Hätten wir das dann im Angebot?
      Passt Brandt zum Flick-Fußball?
      Inwieweit hat Brandt das berühmte Bayern-Gen? Wäre es bei ihm zu implantieren?
      Du sprichst die BVB-Fans an. Wenn du die nach dem Unterschied zu ihrer und unserer Mannschaft fragst kommen z.B. Antworten wie “ihr habt Kimmich und Goretzka, wir haben Brandt und Reyna”.
      Und das bezieht sich nicht auf die fußballerische Qualität, sondern auf den Typ, die Einstellung.

      1. Brand hat seine Wohlfühlzone Leverkusen verlassen und wollte den Weg des “geringeren Widerstands” gehen.
        An wem soll er denn bei uns vorbei kommen.
        Auf Außen an keinem der drei, auf der 10 weder an Müller noch Musiala und auf der 8 an einem Goretzka sowieso nicht.

    4. Ich habe vor einer Weile eine Art Kurzdoku über Brandt gesehen und das einzige was mir wirklich im Gedächtnis geblieben ist, war, dass sein Jugendtrainer genau das gleiche über ihn gesagt hat wie eigentlich auch jeder Berichterstatter heute: Hochtalentiert aber an manchen Tagen merkt man nicht, dass er auf dem Platz steht.

      Diese mentale Schwäche, die sich seit seiner Jugend als roter Faden durch seine Karriere zieht macht ihn in meinen Augen selbst als Ergänzungsspieler für uns unbrauchbar. Ob man es nun Siegeswille oder Einsatzbereitschaft oder Selbstwirksamkeitserwartung oder Bayern-Gen nennt, das Ausruhen auf dem eigenen Talent reicht eben nicht, sondern man muss auch bereit sein, sich für den Erfolg im Training und vor allem im Spiel zu schinden. Ich nehme es Brandt nicht einmal übel, dass er das offensichtlich anders sieht … solange er das beim BVB und nicht bei uns tut ;)

    5. Brandt? What??? Wenn der kommt meld ich mich ab ;)

      So und nun im Ernst: was wollen wir mit Brandt? Dortmund lacht sich kaputt wenn sie den loswerden. Der ist ein Phantom. Hat alle 3-5 Spiele EINE geile Szene und den Rest trägt er das Trikot spazieren. Pech für den BVB war dass er im Jahr vor dem Wechsel wohl das beste Halbjahr seiner Karriere gespielt hat aber schon in der Rückrunde – weiß nicht mehr wann der Wechsel feststand – schon dramatisch abgebaut hat. Und diese Leistung hat er dann im Grunde beim BVB nicht mal konservieren können sondern ist noch mehr untergegangen. Liegt sicher auch am Gesamtzustand des BVB aber dennoch: Nie im Leben hätte ich den verpflichtet und würde es heute noch viel weniger tun. Das ist – mit Verlaub – keiner für den FCB. Niemals. Das wäre ein Transfer der Kategorie Rudy, Tasci, Braafheid…

  19. Oh Backe, Wamangituka hat sich das Kreuzband gerissen. Das sah im Spiel echt nicht gut aus und das komplett ohne Gegnereinwirkung.

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    1. Wirklich schade.
      Das ist ein Spieler, dem man auch als neutraler Fan sehr gern zusieht.

      1. Zustimmung. Wamangituka hat bislang ziemlich viel Spaß gemacht. Hoffe, dass er nach seiner Verletzungspause schnell wieder zu alter Form zurück findet

    2. Naja, nicht ganz. Da war schon ein Rempler von Alaba. Der Rempler wiederum aber “handelsüblich” und nicht unfair und zu ahnden, aber er hat ihn aus dem Tritt gebracht.

  20. Chelsea
    Kante Jorginho Kovacic
    Real
    Kroos Modric Casemiro Valverde
    ManCity
    KdB Rodri Gündogan Fernandinho B.Silva Foden
    PSG
    Verratti Paredes Gueye Rafinha Herrera
    Liverpool
    Henderson Fabinho Thiago Wijnaldum Keita Milner

    Was sagt und das?
    Richtig es fehlt uns mindestens ein DM/ZM Spieler.

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    1. Prinzipiell stimme ich dir absolut zu. Kann man Foden und B. Silva der Kategorie DM/ ZM zuordnen? Dann hätten wir neben Kimmich, Goretzka, Martinez und Roca auch noch Müller und Musiala in dieser Aufzählung. Da Martinez den Verein verlassen wird und Roca bisher nicht gezeigt hat, ob er es bei uns packt, braucht man auf jeden Fall noch einen Spieler, damit man zumindest 5 Spieler für 3 Positionen hat.
      Ich würde ja auch bei der Position des 4. Wingers darauf achten, jemanden zu kriegen, der im Zentrum und auf dem Flügel spielen kann.

      1. @willy
        Tendenziell hast Du recht aber zumindest Silva hat schon oft die defensive 8 gespielt und sehr gut. Foden ist sehr viel offensiver d’accord.
        Nach den letzten Äußerungen von KHR gibt es mMn nur zwei Szenarien
        – der FCB nimmt genug aus Verkäufen von Tolisso Zirkzee Cuisance Dajaku etc ein um zB einen Zakaria zu kaufen
        – der FCB kann nicht genug einnehmen, dann wird man auf ablösefreie Spieler schauen und da gibt es nicht viele ZM Spieler die bei uns passen würden- eigentlich nur Modric und Fernandinho.
        Gut möglich das man Tolisso und Roca hält und dann noch einen dazu holt.
        Vielleicht bekommt man ja Zakaria für 10 Mio (müsste möglich sein wenn man den SSV Preis für Thiago berücksichtigt).

      2. ein zusätzlicher 6er ist eigentlich pflicht, vielleicht kommt thiago ja zurück. außerdem sollten wir coutinho wieder von barca ausleihen, der kann winger und die 10er positiion. leier wäre er dann eine konkurrenz für musiala…

      3. Coutinho kostet mit Gehalt und Leihgebühr 25-30 Millionen pro Jahr. Für das Geld bekommt man glaube ich eine feste Lösung.

  21. Da kann ich mich nur anschließen. Boateng würde ich noch locker 2 Jahre behalten Er muß ja nicht alle Spiele bestreiten. Aber je mehr man ihn herausfordert desto besser agiert er auf dem Platz.

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    1. Wie jemand weiter oben schon geschrieben hat: es kommt ja auch darauf an, was Jerome Boateng selbst denn eigentlich so will – will er überhaupt bei Bayern bleiben, wenn ja, zu welchen Konditionen? Ich vermute jetzt einfach mal, dass er zu unverändert hohem Gehalt schon bleiben würde – man ihm aber nur deutlich weniger angeboten hat; und deswegen jetzt wohl der Abschied als Normalfall im Raum steht. Ob er dann in der altuellen Lage tatsächlich ein besseres Angebot von anderswo erhält, wird man sehen …

      1. Naja, alles was man so liest deutet ja eigentlich darauf in, dass man ihm gar nicht erst ein Angebot macht. Und das wäre IMO allein schon taktisch ein Riesenfehler. Selbst wenn man nicht zwingend verlängern will (was schon allein doof wäre), so sollte man dann doch zumindest ein Angebot mit deutlich reduzierten Bezügen auf den Tisch legen. Wenn er sich dann anders entscheidet, kann man wenigstens sagen, man hätte es ja versucht, konnte aber Corona-bedingt nicht mehr anbieten.

      2. Ich hatte vor einigen Monaten mal gelesen, er würde gerne bleiben und sei dafür zu Kürzungen bereit. Was auch Sinn macht, denn die bisherigen ca. 12 Millionen wird er bei einem Wechsel eh nicht halten können. Man könnte also sicher ein Modell finden, das weniger Grundgehalt und eine stärkere einsatzbasierte Komponente beinhaltet – entsprechender Wille vorausgesetzt. Aber daran scheint es auf Vereinsseite eindeutig zu mangeln.

      3. Wenn ich denke, was es hier für einen Rabbatz gab wegen der Meldung, die vor einiger Zeit kursierte, dass man mit Boateng gar nicht verlängern wolle. Nun sieht es so aus, als wäre doch mehr dran gewesen. Und auch Flicks Äußerung dazu scheint nicht so naiv gewesen zu sein, wie manche das hier gerne gehabt hätten.

  22. Den Hattrick der Woche muss Lewi sich allerdings mit Mislav Orsic teilen – Mourinhos Albtraum von Zagreb: https://www.youtube.com/watch?v=mmsIFUfI7Ms
    Der 28jährige wäre vielleicht ein denkbarer Offensiv-Backup. Könnte die gute kroatische Tradition von Olic, Mandzukic und Perisic fortsetzen.

  23. Xabi Alonso soll Trainer bei Gladbach werden!
    Wow, hätte ich jetzt echt nicht erwartet. Außer gegen uns wünsche ich ihm viel Glück.
    Wenn es gut geht, hätten wir für die Jahre 2023ff dann vielleicht auch einen weiteren Pfeil im Köcher bei der Trainersuche.

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    1. Wenn es einen ex Spieler gibt dem ich nichts als Erfolg zutraue, und dem ich. Ich tu’s mehr gönnen würde, dann is das Alonso.

    2. Finde ich echt geil das hier gerade zu lesen :-)

      Wäre superspannend das aus nächster Nähe beobachten zu können wie er sich macht mit einem ordentlichen Team wie Gladbach.

    3. +1 bzgl. Alonso.
      Und ein weiterer Gedanke: Max Eberl macht dort einfach unglaublich gut, unaufgeregte Arbeit. Was der wohl mit einem groesseren Etat in Muenchen bewegen koennte…

      1. 2023 übernehmen Eberl und Alonso bei uns.
        Flick kann dann zum DFB und Salihamidzic den nächsten Schritt in seiner Karriere machen.

  24. Ja, guter Typ. Viel Erfolg Xabi!

  25. Zum Spiel:

    Weiß nicht wie es euch ging, aber nach dem Platzverweis und dem 1:0 habe ich gejubelt wie bei einem Halbfinale der CL und mit jedem Tor danach noch mehr. Was für eine geile Truppe.

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    1. Same here.

      1. Ging mir exakt genauso. Irre!!!

        Muss dazu aber auch sagen, dass ich nach dem Platzverweis mit dem Schlimmsten und nie und nimmer mit solch einem Ergebnis gerechnet habe. Ich hätte schon ein 1-0, 2-1 etc. abgefeiert!

        Aber es stimmt: Diese Truppe ist einfach unglaublich!

  26. […] Und doch können die Bayern eine Vorentscheidung erzwingen, sollten sie gewinnen. Es mag zunächst paradox klingen, aber vielleicht ist der Lewandowski-Ausfall sogar noch für etwas gut. Hansi Flick ist nicht als jemand bekannt, der vor großen Spielen viel umstellt oder an der Taktik schraubt. Taktische Anpassungen ergeben sich oft als Reaktion aus etwas – wie bei der Rotation in der Champions-League-Gruppenphase gegen Atlético Madrid oder zuletzt gegen Stuttgart. […]

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