MSR131 Kölle a half

Justin Trenner 19.02.2020

Alle interessiert, warum die Bayern regelmäßig zwei so unterschiedliche Gesichter zeigen. Auch in der Karnevalsstadt Köln hieß es wieder: Kölle a half! Wirklich beantworten können auch wir die Frage nach dem Warum nicht. Dennoch versuchen wir, den Finger in die Wunde zu legen und forschen nach Ursachen. Außerdem sprechen wir über die kommende Champions-League-Partie gegen den Chelsea FC.

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King Coman Hands of God
  1. GestrandedinBerlin Seite 19.02.2020 - 15:19

    Schöner Podcast. Zur Vorbereitung auf Chelsea kann ich auch einen der letzten Podcast Folgen von The Athletic (Zonal Marking) mit Taktik Autor M. Cox empfehlen. Ihr hattet es ja schon gesagt, es ist eine sehr junge Mannschaft, der aber perspektivisch in England viel zugetraut wird. Die haben noch Höhen und Tiefen aber man darf sie nicht unterschätzen, bei der Niederlage gegen City hatte Pep angeblich die niedrigsten Ballbesitzwerte seiner bisherigen Profi Stationen.

  2. Das heißt: Die Hallenser :)

  3. Genialer Titel für einen wieder mal herausragenden Podcast.
    Wobei man zwischenzeitlich den Eindruck gewinnen konnte, dass die verschluderte 2. Halbzeit ein Riesenproblem war … aber ihr habt es ja selbst wieder richtig eingeordnet.

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  4. Hab jetzt nicht ganz verstanden, was eigentlich die KERNaussage des Podcasts sein sollte :DD

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  5. lol @ Intro

    Die angesprochenen ersten Spiele unter Flick bzw. der Start in die Rückrunde, wo ja eigentlich auch diese Probleme nicht auftraten lassen einen schon ratlos zurück. Vielleicht ist tatsächlich auch einfach viel mit der jeweiligen Spieldynamik erklärt. Köln war inspiriert von Hoffenheim und Mainz, Hoffenheim von Mainz und Bayern war in jedem Spiel nach den (teilweise frühen) deutlichen Führungen einfach ein Stück zu arrogant und ist der Dynamik dann nicht mehr wirkklich Herr geworden.

    Im Prinzip ist aber in keinem Spiel wirklich etwas passiert bzw. angebrannt und das ist schon ein Fortschritt, ob verdient oder nicht, zu der frühen Hinrunde.

    Die Wahrheit liegt wie immer auf dem Platz, die Saison ist hoffentlich noch lang genug um zu sehen wie sich die Mannschaft auf Dauer präsentiert und ob ihre Leistungsfährigkeit ausreicht um mit den ganz Großen mitzuhalten. Komischerweise haben ja alle Spitzenklubs mit ihren Problemchen zu kämpfen und sind teilweise weit weg von der Konstanz vergangener Jahre.

    Antwortsymbol5 AntwortenKommentarantworten schließen
    1. Ich denke, da kommen mehrere Dinge zusammen. Zum einen die , wie du es nennst, Arroganz, also auch der Gedanke an die letzten Spiele. siehe Mainz – letzte Spiele 6:0, 6:1 und dann steht es nach 44 min 3:0 – Selbstläufer, sag ich doch!
      Hoffenheim, die haben uns zuhause geschlagen! Heute aber nicht! Halbzeit 3:1, geht doch! 4:1, da brennt nichts mehr an!
      Köln, nach 20 min: die Messe ist gelesen! eieiei, Schwein gehabt, 66. min 4:0, sag ich doch, Selbstläufer.
      Und man bekommt es aus den Köpfen nicht raus, solange nichts passiert. Und es ist eben nichts passiert.
      In Mainz hat man eine Ecke vor der Halbzeit verpennt – und sonst ist eben nichts passiert!
      Gegen Hoffenheim geät man sogar in Rückstand zu Beginn – und in der 80. Min steht es 4:1! Nix passiert!
      Köln 3:0, 4:0 und noch einen Ehrentreffer – was ist passiert? Nichts!
      Vom “Nichts passiert” lernt man nicht.
      Und die Gegner haben viele Ergebnisse aus der Vergangenheit im Kopf – Hoffenheim hat sich selbst als Beispiel! Und alle haben es verfolgt, dass in München auch Mannschaften wie Düsseldorf und Augsburg Punkte holen können.
      Und das alles ergibt dann diese unsägliche Mischung, aus der solche Halbzeiten entstehen.
      Aber das ist nichts neues – das hat es schon immer gegeben und wird es immer geben.

      1. Ja, das ist richtig – gerade bei einzelnen Spielen hat es das immer gegeben. Was mich nachdenklich stimmt, ist die Kombination der Häufigkeit, in der das aktuell passiert, zusammen mit einer Selbstgefälligkeit, die sich von unten nach oben durch den ganzen Verein zu ziehen scheint.

        DAS ist für mich neu. Bei anderen Mannschaften ist so was gang und gebe – aber bei uns? Uns hat in der Vergangenheit ausgezeichnet, dass wir uns eben NICHT der Selbstgefälligkeit hingegeben haben. Und das war immer einer unserer Erfolgsfaktoren, der uns von unseren Konkurrenten abgehoben hat.

      2. Wahrscheinlich bedarf es nur mal 2, 3 Spiele in kurzer Zeit, in denen sie die Gegner über 90 Minuten wirklich deklassieren im Tottenham oder Hamburg-Style. Diese Angst ist den Gegnern tatsächlich abhanden gekommen in den vergangenen Jahren, wobei das aus Sicht der Herausforderung vielleicht gar nicht so schlecht ist.
        Ohne diese 2 Tore aus Abseitsposition hätte Köln vermutlich auch gar nicht diesen Auftrieb bekommen. Wie gesagt: Spieldynamik. Köln macht ein Schritt mehr, wir einen weniger.

        Unser Team ist so erfahren, die wissen wann sie liefern müssen und das werden sie am Dienstag mit Sicherheit tun und zwar über 90 Minuten.

      3. @Stiftl

        Man muss das aber auch wieder alles irgendwie ins Verhältnis setzen. Unter Pep sind wir auch oft nur sehr träge in die Rückrunde gestartet. Ergebnistechnisch stehen wir nach den ersten Spielen in der Rückrunde dieses Jahr wohl so gut wie nie in den letzten 10 Jahren da.

        Und bei aller Seriösität dürfen wir wohl davon ausgehen, dass viele unserer Spieler den absoluten Fokus auf die CL haben. Neuer, Boa, Müller Lewi sind alle 30 und älter. Thiago, Alaba im besten Alter und allen ist bewusst, dass es mit jedem Jahr welches vergeht die Chancen sinken wieder diesen Titel zu holen. Von daher gehe ich einfach mal schwer davon aus, dass wir alle das Achtelfinale abwarten müssen um beurteilen zu können wie selbstgefällig der FC Bayern 2020 wirklich ist.

      4. Und einen Strohhalm hab ich noch, an den wir uns alle klammern können. Jeder Trainer, der es geschafft hatte Thomas Müller effektiv und erfolgreich in unser Spiel einzubinden erreichte mindestens das CL-Halbfinale. ;-)

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