Meinung: Julian Nagelsmann wird ein Glücksfall für den FC Bayern

Justin Trenner 27.04.2021

Ein großes Portrait über Julian Nagelsmann ist wohl kaum notwendig. Seit er 2016 die TSG Hoffenheim in einem furiosen Endspurt übernommen und ihr den Klassenerhalt geschenkt hat, verfolgen viele in Deutschland mit großem Interesse seine Laufbahn. Zu Beginn aufgrund seines Alters unterschätzt, führte er Hoffenheim erstmals nach Europa und machte RaBa Leipzig anschließend endgültig zu einem legitimen Herausforderer der Bayern – wenngleich es im Endspurt mit sehr großer Wahrscheinlichkeit nicht reichen wird.

In der Geschichte des FC Bayern sind vor allem viele Spieler gekommen, die in direkten Duellen einen guten Job gemacht haben. Im Fall von Julian Nagelsmann könnte man nun meinen, dass das auch mal auf einen neuen Trainer zutrifft. In zehn Duellen blieb er sechsmal ohne Niederlage – angesichts dessen, dass sein Kader meist individuell (mitunter klar) unterlegen war, ist das eine beachtliche Bilanz.

Ab davon hat sich Nagelsmann aber in den letzten Jahren wohl vor allem deshalb für diese Aufgabe qualifiziert, weil er neben großen Erfolgen wie der Qualifikation für das Champions-League-Halbfinale in der vergangenen Saison als Persönlichkeit sehr gereift ist. Im Zirkus des Profifußballs hat er mehrfach unter Beweis gestellt, dass er auch mit Stresssituationen gut umgehen kann. Er mag nicht diese warmherzige und offene, fast schon väterliche Art eines Jupp Heynckes oder Hansi Flick nach außen tragen, wenn er auf der Pressekonferenz über aktuelle Themen spricht, aber er ist im Umgang stets professionell und lässt sich nur schwer aus dem Konzept bringen.

Julian Nagelsmann: Endlich wieder einer für Miasanrot

Sein größtes Argument ist aber der Fußball, den seine Mannschaften spielen. In Hoffenheim hat Nagelsmann einen Kader nach Europa geführt, dem viele nicht annähernd einen solchen Erfolg zugetraut hätten. Er hat Einzelspieler in allen Belangen verbessert und ihnen gruppentaktisch einen Rahmen geschaffen, in dem sie sich gut bewegen konnten. Es ist insbesondere retrospektiv betrachtet beeindruckend, wie stark die Hoffenheimer unter ihm in Drucksituationen auf dem Platz reagiert haben. Technisch sauber, meist klug und stets sehr schnell.

In Leipzig hat der Kader schon ein anderes Grundniveau gehabt, aber auch hier war schnell zu erkennen, was für eine enorme Qualität Nagelsmann hat. Passschärfe, Passgenauigkeit, Freilaufverhalten, Ballzirkulation – in all diesen Teilaspekten des Spiels war Leipzig unter den Vorgängern jeweils nicht gut genug, um einen entscheidenden Schritt nach vorn zu gehen. Erst unter Nagelsmann wurde RaBa eine Mannschaft, die in Ballbesitz flexiblen und temporeichen Fußball spielen kann.

Besonders auffällig ist dabei auch die Defensivleistung. Mit 25 Gegentoren stellt Leipzig die beste Abwehr. Nicht, weil sie individuell die besseren Spieler haben, sondern weil ihre taktische Ausrichtung sehr gut ausbalanciert ist. Unter Nagelsmann hat RaBa eine gute Balance aus Offensivdruck, hohem Pressing und defensiver Absicherung gefunden. Hätte er vorn einen Stürmer gehabt, der nur annähernd so regelmäßig trifft wie Erling Haaland oder Robert Lewandowski, wäre Leipzig vielleicht reif gewesen für den Titel.

Zu jung? Nagelsmann ist kein Lerby

Doch das bleibt Konjunktiv. Fakt hingegen ist, dass Nagelsmann in den vergangenen Jahren viel erlebt hat. Es ist womöglich gut, dass er den Zwischenschritt nach Leipzig ging, um jetzt beim FC Bayern seine bisher größte Herausforderung zu meistern, aber er hat schon oft genug bewiesen, dass sein Alter ihm nicht im Weg steht. Und schon 2017 sagte er, dass der FC Bayern ihn ein Stück weit glücklicher machen würde. Zumal auch ein Teil seiner Familie in München lebt und er selbst aus Bayern kommt.

Das Alter wiederum ist eine Zahl, die wenig Bedeutung hat. Viele Bayern-Fans werden sich an 1991 erinnern, als Sören Lerby ebenfalls im Alter von 33 Jahren das Erbe von Jupp Heynckes antreten sollte – und kläglich scheiterte. Viele Jahre hatten die Bayern an den Fehlentscheidungen der frühen Neunziger zu knabbern. Nagelsmann aber ist kein Lerby. Er steht seit nun 13 Jahren an der Seitenlinie. Beginnend mit seinem Engagement als Co-Trainer in der Jugend des FC Augsburg 2008 bis hin zum heutigen Erfolg mit RaBa Leipzig. Gern wird die Zeit im Jugendbereich kleingeredet, aber dort hat Nagelsmann viel über seinen Job gelernt. Umgang mit Menschen, Schärfung seiner Philosophie, Austausch mit Persönlichkeiten wie Thomas Tuchel oder schlicht Rückschläge, die ihn zu einem besseren Trainer und Menschen gemacht haben. Ohnehin ist das Alter vielleicht auch einfach mal ein Vorteil. Ein junger Trainer könnte den Münchnern mal wieder gut tun und frischen Wind an die Säbener Straße bringen. Nagelsmann hatte bei Hoffenheim und Leipzig viele innovative sowie kluge Ideen in den Bereichen Methodik und Technik, die auch dem FC Bayern weiterhelfen könnten.

Was Nagelsmann aber vor allem mitbringt: Einen unbändigen Ehrgeiz und den Willen, unter allen Umständen erfolgreich zu sein. Als er vor dem direkten Duell mit den Bayern gefragt wurde, ob es ihn wurme, dass er gegen die Münchner mit Leipzig noch nicht gewinnen konnte, hätte er antworten können, dass er viermal nicht verloren hat. Stattdessen gab er zu, dass es ihn schon allein deshalb nerve, weil er mehrfach nah dran war. Beim FC Bayern liest und hört man sowas sicher gern.

Die größte Herausforderung

Nagelsmann ist bereit für diesen Sprung. Zugleich ist es aber seine bisher größte Herausforderung. Was seine fachliche Eignung im fußballtheoretischen Bereich anbelangt, wird wohl kaum jemand widersprechen, dass er bereits zu den Besten zählt. Jetzt kann er es unter Beweis stellen und zeigen, dass er auch mit der besonderen Kabine des FC Bayern umgehen kann.

Trotzdem sollte man in München aber vorsichtig sein, was die Erwartungshaltung hinsichtlich der Titelausbeute betrifft. Mit Hansi Flick geht jetzt ein Trainer, der überaus erfolgreich war und sieben Titel in 1 1/2 Jahren holte. Insbesondere aus der Guardiola-Verpflichtung von 2013 sollte man gelernt haben, dass eine zu hohe Erwartungshaltung toxisch sein kann. Auch Nagelsmann wird in München mit einigen Problemen konfrontiert werden.

Die Bayern haben jetzt etwas über 40 Millionen Euro für Dayot Upamecano und Gerüchten zu Folge eine Summe zwischen 15 und 20 Millionen Euro für Julian Nagelsmann ausgegeben. Jeweils nachvollziehbare Entscheidungen, ist doch gerade der Trainer im modernen Fußball das zentrale Zahnrad, um das sich alles andere dreht. Über die Kurzfristigkeit des Jobs kann sicher diskutiert werden, aber für den sportlichen Erfolg ist der Trainerstuhl so entscheidend wie keine andere Position. Fast schon verwunderlich, dass hohe Ablösesummen für Trainer selten sind, auch wenn es schwerer ist, im Falle des Scheiterns das Geld wieder einzutreiben. Der FC Bayern sowie auch der DFB, das dürfte aus der Geschichte des deutschen Fußballs klar werden, sind jedoch immer in der Lage, Lösungen zu finden, wenn es Lösungen braucht. Wie diese letztendlich aussehen, wird zu großen Teilen hinter den Kulissen bleiben, aber die Rechnung, dass nur der FC Bayern am Ende bezahlt, ist wahrscheinlich zu simpel.

Klar ist aber auch: Durch die Investition ist der Druck auf Hasan Salihamidžić jetzt besonders groß. Braucht Nagelsmann tatsächlich eine lange Anlaufzeit, oder kommt es gar zu einem Punkt, an dem der Erfolg zu stark ausbleibt, wird neben dem Trainer vor allem er in der Verantwortung stehen, wenngleich diese Entscheidung von der kompletten sportlichen Führung getroffen wurde.

Trainerwechsel zum richtigen Zeitpunkt?

Glaubt man Herbert Hainer, wird auch mit einigen Einnahmen jetzt nicht mehr viel auf dem Transfermarkt möglich sein. Nagelsmann muss also möglichst mit dem planen, was die Bayern jetzt schon haben. Von Vorteil ist, dass der Trainer in der Auslegung seiner Philosophie flexibler ist als Flick, der sehr klar definierte und kaum veränderbare Rollenprofile hat. Das könnte dazu führen, dass Spieler wie Marc Roca ihre erste große Chance beim FC Bayern bekommen.

Auch bei den Spielern, die aktuell ausgeliehen sind, muss man mal abwarten, was Nagelsmann mit ihnen vor hat. Chris Richards hat beispielsweise eine starke Rückrunde für Hoffenheim gespielt, könnte als flexibel einsetzbare Defensivoption vielleicht den Kader verstärken. Nagelsmann ist ein Trainer, der nachgewiesen hat, dass er Spieler weiterentwickeln kann. Flick wiederum ist einer, der nachgewiesen hat, dass er das Maximum aus fertigen Spielern herausholen kann, im Entwicklungsbereich aber Probleme hat.

Kann Nagelsmann diese beiden Qualitäten miteinander verbinden, könnte es eine sehr erfolgreiche Zusammenarbeit werden. Zumal ein solcher Wechsel zum jetzigen Zeitpunkt auch eine Chance für den FC Bayern sein kann. Insbesondere nach so großen Erfolgen wie dem Triple 2013 oder jenem in 2020 ist es für Trainer oft schwer, die Anspannung durch neue Reize aufrecht zu erhalten. Die Gründe für die weitaus weniger erfolgreiche Saison sind vielschichtig, aber eine Geschichte der letzten 1 1/2 Jahre ist eben auch, dass Flick eine taktische Defizite nicht beheben konnte und einige etablierte Spieler nicht mehr an ihre Leistungsgrenze kamen. Flick zeigte sich mitunter sehr resistent gegenüber Anpassungen oder Veränderungen. Wer sagt, dass es von jetzt an nicht sukzessive bergab gegangen wäre mit ihm? Das wird bei ihm persönlich wohl ebenfalls eine Rolle gespielt haben.

Gute Basis für gemeinsamen Erfolg

Der kleine Umbruch im Kader sowie der Wechsel auf der Trainerbank könnten dabei helfen, dass die Bayern den von Flick gelegten Grundstein für eine neue Ära nun um weitere Steine erweitern können. Flick war für die besondere Coronasituation ein absoluter Glücksfall für den FC Bayern. Nagelsmann hat in vielen Mannschaftsteilen jetzt aber eine große gestalterische Freiheit, weil er Teile des Gerüsts, vor allem in der Defensive, neu aufbauen kann und muss. Auch das kann helfen, um dem Team einen neuen Anreiz zu geben. Zugleich hat er weiterhin sehr erfahrene Spieler, auf die er sich verlassen kann. Eine Mischung, die gute Voraussetzungen schafft.

Insgesamt hat der FC Bayern sich in den letzten Wochen professioneller verhalten, als viele es ihm während dieser großen Unruhe zugetraut hätten. Die schnelle und saubere Verkündung des Transfers spricht dafür, dass man hinter den Kulissen schon länger eine gewisse Planungssicherheit hat. Diesmal gab es auch kein langes Hin und Her mit einer Kompromisslösung, sondern einen klaren Wunschkandidaten, den man schlussendlich auch bekommen hat. Flick wiederum bekommt seinen Wunsch erfüllt und darf zum DFB wechseln. Wie das alles zuvor ablief, bleibt eines FC Bayern durchaus unwürdig, aber man hat repariert, was repariert werden konnte und am Ende eine Lösung gefunden, die für alle Parteien zum großen Erfolg werden könnte.

Unter den gegebenen Umständen hat der Klub also vieles richtig gemacht. Die bisherige Zusammenstellung des Kaders passt ebenfalls gut zu dem Fußball, den Nagelsmann in der Vergangenheit hat spielen lassen. Man darf gespannt sein, ob die Bayern noch den einen oder anderen Euro mehr auffinden können, um gemeinsam mit ihrem neuen Trainer etwas zu justieren. Die Basis für eine erfolgreiche Zeit ist jedoch da und mit Nagelsmann kommt jemand, von dem man durchaus erwarten kann, dass er mehr Spielern eine Chance geben wird als sein Vorgänger.

Vielleicht ja auch dem einen oder anderen Talent vom Campus. Die Untergangsstimmung, die in den letzten Wochen vielerorts vorherrschte, könnte mit ihm jedenfalls schnell wieder verschwinden. Denn die Nagelsmann-Verpflichtung kommt vielleicht zum bestmöglichen Zeitpunkt für den FC Bayern – sowie für den Trainer selbst. Vielleicht schaffen es die Bayern diesmal, endlich wieder über einen für Trainerverhältnisse längeren Zeitraum mit einem Coach zusammenzuarbeiten. Nagelsmann selbst und sein Umfeld haben zumindest häufig durchklingen lassen, dass der FC Bayern für ihn so etwas wie ein ganz großes Karriereziel darstellt. Auf dem Twitter-Account der Leipziger ist in einem Zitat von RaBa-Vorstandschef Oliver Mintzlaff sogar von einem “Lebenstraum” des 33-Jährigen zu lesen. Er ist zudem erst der dritte bayerische Trainer, der den Rekordmeister seit Gründung der Bundesliga trainieren wird – nach Franz Beckenbauer und Felix Magath. Dass er einen Vertrag über fünf Jahre unterschrieben hat, ist jedenfalls ein klares Zeichen, dass der FC Bayern nun mal Kontinuität haben möchte – wenngleich es für die lange Vertragslaufzeit auch steuerliche beziehungsweise finanzielle Gründe geben wird.

Und ganz nebenbei bemerkt: Als Autor eines auf taktische und strategische Entwicklungen fokussierten Bayern-Blogs freut man sich ebenfalls ganz besonders auf einen Trainer wie Julian Nagelsmann. Willkommen an der Säbener Straße und viel Erfolg!

Zugleich vielen Dank an Hansi Flick für eine außergewöhnlich erfolgreiche Zeit und viel Erfolg bei den kommenden Aufgaben. Es wird in den kommenden Tagen auch noch einen Abschiedsartikel geben.



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»Eier, wir brauchen Eier!«

— Oliver Kahn

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  1. Julian Nagelsmann ist zweifelsfrei die Königslösung, solange er Erfolg hat. Andernfalls muss der Verein umgehend reagieren, um die Kontinuität zu wahren.

    Ich freue mich wie verrückt.

  2. Danke für den Artikel! Als Julian vor zwei Jahren im Gespräch war, hatte ich noch Bauchschmerzen – jetzt passt es meiner Meinung nach mit den zwei Jahren in Leipzig wo er gezeigt hat dass er für den Job bei uns bereit ist.

    Ein weiterer wichtiger Faktor: Das Team ist deutlich jünger als vor zwei Jahren, die Mixtur zwischen erfahrenen “Platzhirschen” und ju(e)ng(er)en Spielern ausgewogener. Damit dürfte das für einen Trainer noch jugendliche Alter weniger ins Gewicht fallen.

    Ich freue mich und denke dass wir auf der Trainerposition in den nächsten Jahren endlich wieder Ruhe haben werden. Wünschen würde ich mir, dass dieses stumpfe Einprügeln auf Brazzo aufhört. Dass jetzt schon manche wieder einen Konflikt mit dem Trainer herbeireden wollen, zeigt mE. wie undifferenziert die Rolle Flicks betrachtet wird. Ich schätze Nagelsmann so ein, dass er mit der aktuellen Transferpolitik deutlich mehr konform geht als Flick.

    Prima, dass diese wichtige Baustelle jetzt so schnell und reibungslos geklärt werden konnte. Herzlich Willkommen beim FCB, Julian Nagelsmann!

    P.S. Als Franke würde ich anmerken, dass man Magath nicht zu den bayerischen Trainern zählen sollte – der ist als gebürtiger Aschaffenburger schon fast ein Hesse ;-)

    Antwortsymbol9 AntwortenKommentarantworten schließen
    1. Zum P. S.: Damit kann ich leben ;)

    2. Nagelsmann hat, wie er selbst mehrmals betont hat, in Leipzig viele Freiheiten bei der Zusammenstellung des Teamkaders gehabt. Der wird sich noch anschauen, wenn er eine Wunschliste aufstellt und der Brazzo ihm sagt, “Ja sorry aber der geht nicht und der geht nicht (zu teuer), du kriegst dann das, was am Deadline-Day noch übrig ist und wenn dir das nicht passt, vergiss nicht, ich bin formell dein Boss.”

      1. Vielleicht sehe ich es zu einfach, aber auch der FC Bayern wird erkannt haben dass er in der leidigen Causa nicht ganz richtig agiert hat intern.

        Kahn wird sich mit der neuen Saison und Trainer wohl auch endlich gewichtiger positionieren. Zusätzlich denke ich auch dass es bei Salihamidzic einen Lerneffekt geben wird. Auch er muss jetzt liefern.

      2. Aha. Welche teuren Spieler hat sich den Nagelsmann in Leipzig eingekauft? Der findet bei uns schon deutlich mehr Qualität vor.

        Können wir jetzt einfach mal mit der Hetze gegen Hasan aufhören?

      3. Vielleicht wird Nagelsmann aber auch auf Spieler setzen, mit denen der Klub zuvor fest geplant hatte (Richards beispielsweise), oder zumindest rechtzeitig Bescheid geben, sodass man zumindest mal vor der letzten Transferwoche aktiv werden kann, um den Kader noch mit Kompromisslösungen auszubessern. Stiller, Zirkzee, Richards – sie alle spielten im Hinterkopf eine Rolle des Klubs für die hinteren Kaderpositionen. Flick hat sich bei mindestens 2 von ihnen erst sehr spät dazu entschieden, dass er ohne sie plant.

      4. Mit dem Unterschied, dass Nagelsmann wohl nicht Götze (hahahaha) fordern, geschweige Spieler hinter dem Rücken des Vorstandes bzgl. eines Wechsels kontaktieren würde.

      5. Einen Vorteil hat der Zeitpunkt der Verkündigung der Zusammenarbeit.
        Vieles für das Transferfenster, wenn nicht das meiste, ist schon gemacht. Die “Drecksarbeit” mit den Abgängen von Alaba und Boateng schon erledigt. Aus der Innenansicht des Kaders kann Nagelsmann keine Ansprüche haben, da er diese Sicht gar nicht hatte.
        Viele Reibungspunkte sind also schon mal nicht da. Im Winter geschieht traditionell nicht viel. Größere Diskussionen sollten also erst zum Sommer 2022 anstehen.

      6. @Stiftl z.B Olmo (überragender Spieler der U21 EM), Szoboszlai (vermutlich falsch geschrieben, unfassbares Talent, leider langzeitverletzt), Angelino (einer der Top AVs der Liga)…

      7. Angelino für 20 Mio? Das soll teuer sein? Flick wollte Havertz und Werner. Die lagen dann doch Preisklassen höher.

        In dem Preisniveau wird er sicher auch bei uns noch eine Verstärkung bekommen wenn er die wünscht.

  3. Ich sehe es deckungsfleich wie im Bericht.

    Interessant für mich sind 2 Punkte:

    – wie bewertet Nagelsmann die Spieler, welche für Flick keine Optionen waren? Wird sehr relevant für Kaderplanung und Budget.

    – wie sieht der Anteil des DFB aus? Hoffe doch, dass man da bald etwas erfährt.

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    1. Die einzige entscheidende Frage dürfte eher lauten: “Kommt er mit Müller klar?” Falls ja, wird das schon irgendwie laufen. Falls nein, dann wird die nächste Saison wieder unruhig.

      1. Mittlerweile sollte doch jeder Trainer erkannt haben, dass ein Müller noch für die Mannschaft unverzichtbar ist.

  4. Absolut geniale Nachricht. “ENDLICH” möchte man sagen, haben wir unser Trainertalent, nachdem man die jungen Wilden bisher nur bei anderen Vereinen beobachten konnte.

    Ich behaupte, der schlägt ein wie eine Bombe. Der wird sich ins Zeug legen wie kein Zweiter, da bin ich mir sicher. Hoffentlich dann irgendwann auch wieder mit Fans im Stadion, denn sein Gebrüll ist doch etwas gewöhnungsbedürftig.

    Mal schauen wie die Zusammenarbeit mit Brazzo klappt. Ich denke schon, dass man sich jetzt mit Nagelsmann einen Trainer geangelt hat, mit dem man lange plant (egal ob Erfolg ausbleibt) und am Ende auch an anderen Stellen schrauben würde, wenn es kriselt.

    Antwortsymbol1 AntwortKommentarantworten schließen
    1. Bin voll deiner Meinung! Nagelsmann wird, falls wir noch 2-3 gute bis sehr gute Transfers machen, alle Rekorde brechen. Ich hab das im Gefühle ;)

  5. Du hast einen unerschütterlichen Optimismus, Justin. Das ist in deinem Alter wichtig und richtig ;) Wobei ich sagen muß, daß ich diesen Optimismus weitgehend teile. Fußball erweist sich zwar üblicherweise als sehr sperrig gegenüber Vorhersagen, aber ich denke auch, daß Nagelsmann eine sehr gute Verpflichtung ist.

    Die einzige Baustelle, die skeptisch machen kann, ist der Kader im Mittelfeld. Flick hat quasi nur auf Kimmich & Goretzka gesetzt, und selbst wenn Nagelsmann Tolisso und Roca in die Spur bringt, sind das zentral dennoch wenig Optionen, zumal Goretzka ja potenziell auch als Backup für die Müller-Position im Raum steht. Ein weiterer teurer Transfer scheint ja wirtschaftlich nicht machbar zu sein. Man darf gespannt sein, ob noch ein evtl unbekanntes Kaninchen aus dem U19-Hut gezogen wird, ob vielleicht einer der in den letzten Jahren genannten Namen des Bayern-Nachwuchses (Fein, Stiller) den Weg zurück findet, oder ob es tatsächlich auf einen im Vergleich zu dieser Saison nochmal reduzierten Kader hinausläuft.

  6. Nagelsmann, die logische Wahl. Vor allem die einzige Wahl, die die bestehende Gemengelage erfolgreich befrieden kann. In der jetzigen Situation hätte jeder andere Name unweigerlich Enttäuschung und Frustration bedeutet.
    Wo es sportlich hinführt wird man sehen. Nagelsmann wird hier zweifellos Erfolge feiern, das sollte in den fünf Jahren seiner Vertragslaufzeit sicher sein.
    Ob er alle Erwartungen befriedigen kann, wird eher fraglich sein. Weil die Erwartungen geradezu überzuborden scheinen.
    In der Hinsicht erinnert das ein wenig an den Amtsantritt von Pep. Der war von den Erfolgen und vom Mythos her zwar noch mal eine andere Nummer, aber die Erwartungshaltung ist für mich nicht so sehr verschieden. Jeder scheint gerade seine eigenen jeweiligen Vorstellungen in den neuen Trainer zu projizieren.
    Wenn ich z.B. den Hymnus von Justin hier lese (die milde Ironie sei mir nachgesehen), wäre ja alles unterhalb “Kann über Wasser wandeln” eine gelinde Enttäuschung.

    Was mich an der ganzen Angelegenheit am meisten verwundert ist, wie widerstandslos Leipzig Nagelsmann gehen lässt. Klar, wir haben offensichtlich schon immer gute Kontakte nach Leipzig. Da gibt es wohl auch noch im Hintergrund die Beziehung zwischen Hoeneß und Mateschitz. Trotzdem verblüffend.
    Bringt mich zu der Überzeugung, dass das was wir jetzt sehen tatsächlich schon lange vorher eingefädelt gewesen sein dürfte.
    Ausgangspunkt ist, dass Flick offensichtlich, so war es zumindest zu lesen, ein Kündigungsrecht in seinem bis 2023 laufenden für den Sommer 2022 hatte. Das ist schon sehr verblüffend. Ich kann mich nicht an eine einzige derartige Konstellation erinnern.
    Was bringt denn Flick auf die Idee 2022 kündigen zu wollen? Das einzige, aber sehr habhafte, was mir dazu einfällt ist der Posten als Nationaltrainer.
    Als der Vertrag mit Flick abgeschlossen wurde, musste man davon ausgehen, dass Löw nach Ablauf seines Vertrages und nach der WM 22 nicht mehr Bundestrainer sein würde. Vielleicht wurde eine mögliche Nachfolge damals schon intern diskutiert. Wie auch immer, wer Nachfolger sein wollte, sollte tunlichst schauen zu diesem Zeitpunkt verfügbar zu sein.
    Und wenn dieses Kündigungsrecht im Vertrag war, ist dieses Thema samt den Hintergründen natürlich auch in den entsprechenden Verhandlungen angesprochen worden. Der Verein wusste also, dass man entgegen aller öffentlichen Verlautbarungen, mit ziemlicher Sicherheit 2022 einen neuen Trainer brauchen würde.
    Dass man mit Nagelsmann schon vorab Kontakt aufgenommen hatte, geisterte ja immer schon durch die Medien. Möglich, vielleicht wahrscheinlich, dass man auch schon gewisse Vorab-Sondierungen mit Leipzig hatte. Vielleicht gab es auch zumindest mündliche Zusagen an Nagelsmann durch RB. Das alles wahrscheinlich immer noch mit Bezug auf 2022.
    Nun hatte allerdings Löw, unter dem Druck der Ereignisse und vor allem der Ergebnisse, schon seinen Abschied für dieses Jahr angekündigt.
    Damit hatte vor allem Flick natürlich nun ein Problem. Allerdings war es vielleicht gar kein so großes wie bisher angenommen.
    Der Verein der seinen Abgang 2022 sowieso schon einkalkulierte, der Nachfolger der schon in den Startlöchern saß, ein abgebender Verein der sich ebenfalls klar darüber war, dass Nagelsmann in 1,2 Jahren gehen würde?
    Im Grunde musste man das Szenario für 2022 nur um ein Jahr vorweg nehmen. Dieses Vorwegnehmen war nun sicher nicht kostenlos und dürfte uns die eine oder andere Million zusätzlich gekostet haben.
    Aber immerhin ist es so gelungen eine halbwegs für alle Parteien zufriedenstellende Lösung zu finden.
    Also zurücklehnen und genießen. Immerhin sind wir freundlicherweise schon aus dem Pokal ausgeschieden. Die Konfrontation mit unserem neuen Trainer im Finale bleibt uns also erspart. ;-)

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    1. “Was bringt denn Flick auf die Idee 2022 kündigen zu wollen? Das einzige, aber sehr habhafte, was mir dazu einfällt ist der Posten als Nationaltrainer.”

      Und exakt das ist der Aspekt den man mMn mehr bei der Entscheidung Flicks, uns zu verlassen, berücksichtigen sollte. Ich bin mir ziemlich sicher dass es in den letzten Wochen nicht dieses HickHack gegeben hätte, wenn Löw seinen Job bis zur WM 22 ausgeübt hätte.

      In einem Punkt korrigiere ich meine vergangenen Beiträge zu dem Thema: ich unterstelle Flick nicht, dass er Hasan bewusst bloss stellen wollte. Aber wenn ich in einem Arbeitsverhältnis Differenzen habe und weiß, dass ich demnächst ohnehin einen anderen Job habe, dann ist es menschlich, sich etwas “egoistischer” zu zeigen.

      Jedenfalls sollten wir zumindest in diesem Forum versuchen, nicht eine “Dolchstoßlegende” vom (durch Brazzo) weggemobbten Trainer zu pflegen. Das wäre mein frommer Wunsch für die Zukunft.

      1. “… versuchen, nicht eine “Dolchstoßlegende” vom (durch Brazzo) weggemobbten Trainer zu pflegen.”

        Im Gegenteil, er wird um seinen Verbleib gekämpft haben wie ein Löwe. ;-)

    2. Jau, das ist eine aus meiner Sicht richtige und nachvollziehbare These.

  7. Unabhängig davon, dass ich die Verpflichtung für absolut richtig halte, entbehrt der Kommentar von Oli Kahn nicht einer gewissen Komik: „Allein schon Julians Vertragslaufzeit von fünf Jahren zeigt, wie sehr er sich mit dem FC Bayern identifiziert. Ich bin überzeugt davon, dass wir die sportliche Zukunft des FC Bayern zusammen mit Julian Nagelsmann sehr erfolgreich gestalten werden.“

    Antwortsymbol3 AntwortenKommentarantworten schließen
    1. Das stimmt wohl. Im aktuellen Kontext, wo der Trainer von sich aus gehen wollte, klingt das natürlich erst einmal logisch. Neutral betrachtet ist die Vertragslaufzeit aber deutlich zu lang. Welcher Trainer hält sich schon fünf Jahre in einem Verein? Das ist die absolute Ausnahme, normalerweise werden die vorher gegangen. Daher ist das wohl eher als Sicherheit für Nagelsmann mit eingepreist, sodass die Abfindung dann entsprechend ausfällt. In der aktuellen Situation blieb wohl auch nicht viel anderes übrig, als auf die Forderungen von Leipzig und Nagelsmann einzugehen.

      Drei Jahre wären eigentlich realistisch gewesen. Auch weil ich glaube, dass Nagelsmann ein “intensiver” Trainertyp ist, der sich mit der Zeit abnutzt. Wenn es gut läuft, kann man ja immer noch rechtzeigtig verlängern. Aber da hat der Verein ja im Moment auch so seine Probleme…vielleicht hilft die Personalie Nagelsmann dafür auch bei den anstehenden Vertragsverlängerungen.

      1. In dieser Amtszeit werden aber aber einige der Häuptlinge aufhören oder wechseln – Neuer, Müller, Lewa. Er hat dann auch die Möglichkeit den Kader nach seinen Wünschen zu gestalten. Von daher muss nicht zwingend eine Abnutzung entstehen. Pep sollte nach 3 Jahren ja auch weitermachen, obwohl er alle gefordert hat.

        Zudem muss ja auch die Ablöse über die Laufzeit abgeschrieben werden.

      2. “Aber da hat der Verein ja im Moment auch so seine Probleme…vielleicht hilft die Personalie Nagelsmann dafür auch bei den anstehenden Vertragsverlängerungen.”

        Ja, da bin ich offen gestanden auch sehr gespannt: Zum Beispiel in Bezug auf Süle: Laut ESPN steht er ganz oben auf der Wunschliste von Tuchel. Wenn da die Verlängerungsverhandlung also so last minute läuft wie in anderen Fällen, kann es halt auch passieren, dass man dann zwar das Geld hat, um die Nagelsmann-Ablöse zu zahlen – aber keinen Süle mehr.

  8. Danke für die schnelle Einschätzung, Justin!

    Denke auch, dass JN kompetenztechnisch der Trainer ist, der “unseren” Fußball nochmal auf ein höheres Level bringen kann. Was mir aber trotzdem Schmerzen bereitet, ist die Summe (25 Mio. Ablöse + 5 Jahre á 8 Mio. Gehalt)… Und welche Verhandlungsposition hat man jetzt gegenüber dem DFB?
    Strategisch klug kann das doch nicht gewesen sein, oder? Auf der anderen Seite denke ich mir, dass Hainer und Rummenigge irgendwo doch einen Plan haben müssen, um bei einer evtl. Ablöse für Flick leer auszugehen..

    Oder schwimmt der Verein nach wie vor im Geld?? Wohl eher nicht…

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    1. Der Vertrag mit Flick ist aufgelöst. Da gibt es nichts mehr zu verhandeln.

    2. Jo mei, dann gibts halt bis auf den Upa diese Saison keine Neuzugänge und dafür dürfen Sieb oder Arrey-Mbi in den Profikader aufsteigen und kriegen immer ein paar Minuten, wenn es 3:0 steht. Wenn die Amas absteigen, was hoffentlich nicht passiert, wird ein ganzer Schwung der Jungs wohl verscherbelt werden und die anderen bekommen Profiverträge. Dann läuft halt mal kein Sarr sondern ein Vita gegen Union auf.

    3. Auf welcher rechtlichen Grundlage will man denn eine Ablöse verlangen?
      Der Trainer hört beim FC Bayern auf. Anders als bei Vertragsspielern gibt es bei Trainern keine bei Entschädigungszahlung Wechsel des Arbeitgebers.

      Bei den Spielern basiert das auf dem FIFA Reglement, das eine Ausnahme zum allgemeinen Arbeitsrecht aufstellt, deren Gültigkeit noch nicht vom EuGH final geprüft ist:

      Bei Trainer ist die Sonderregelung der FIFA nicht anwendbar.
      https://resources.fifa.com/image/upload/reglement-bezuglich-status-und-transfer-von-spielern-oktober-2019.pdf?cloudid=emq0cmtcdshkv1tdwxn1

      Dass “Ablösen” gezahlt werden, ist letztlich good will der Parteien, wäre aber nie gerichtlich durchsetzbar (man kann schließlich auch niemanden zur Arbeit “zwingen”).

    4. Der DFB hat ein sehr großes Interesse daran das Bayern Flick geräuschlos gehen lässt, kann mir von daher vorstellen das seitens des DFB wie auch immer positiv auf den Wechsel eingewirkt wurde und hinter den Vorhang ein wenig mehr abgelaufen ist als wir jemals erfahren werden. Einen verärgerten FC Bayern kann und will sich der DFB nicht leisten. Bierhoff zb. durfte schon mal in der Gestalt von Rummenige erleben was es bedeutet dem FCB auf die Füsse zu steigen.

    5. Mir ist das zu kurz gedacht. Erstmal soll die Ablöse mittlerweile bei etwas unter 15 Mio + Boni (die die Gesamtsumme von 20 Mio nicht antasten werden) liegen. Das klingt ja schon deutlich anders, wenngleich alle Medienberichte da so viel unterschiedliches produzieren, dass man ohnehin nicht weiß, was nun stimmt. Aber rein aus der Vergangenheit des Klubs sollte allen klar sein, dass der Klub nie verlegen darum war, Lösungen zu finden. Da muss man nur mal beim Podcast “11 Leben” reinhören. Gerade der DFB steht in so enger Beziehung zum FC Bayern (und ist selbst nicht unbedingt ein Kind von Traurigkeit, wenn es um finanzielle Lösungen geht), dass ich nicht glaube, dass der FCB hier als Opfer der Entwicklungen alles alleine ausbadet. Offiziell wird es dazu wenig Informationen geben. Wie immer. Aber vielleicht macht ja jemand in 20 Jahren einen Podcast: “11 Beben – Die Ära des Hasan Salihamidzic”. Dann sind wir womöglich schlauer.

      Sicher bin ich mir indes, dass die Bayern hier kein Risiko eingehen, das ihnen zu irgendeinem Zeitpunkt den Boden unter den Füßen wegziehen könnte.

      1. “Für 23 Millionen Euro hätten wir Julian nicht gehen lassen.” Zitat Mitzlaf

        Quelle: https://www.spox.com/de/sport/fussball/bundesliga/2104/Artikel/julian-nagelsmann-verlaesst-rb-leipzig-neuer-trainer-fc-bayern-alle-entwicklungen-im-liveticker.html

        Daher darf man wohl davon ausgehen das die 25 Millionen inkl. Boni stimmen

  9. Ist der jetzt so viel besser als der Hansi? Also ich habe Flick auch manches Mal kritisiert (z.B. seine Weigerung zu rotieren und früher seine wenig ausgeprägte taktische Flexibilität also die Abkehr vom brutalen Offensivpressing) aber der Erfolg gibt ihm Recht. Und ob es echt eine gute Idee war, für Nagelsmann 25 Millionen auszugeben und dafür den Sextuple-Trainer wegzumobben, wird sich zeigen.

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    1. zu 1: ja!
      zu 2: ja, auf jeden!

  10. Es bleibt aber auch festzuhalten, dass Kalle noch groß gegenüber dem FDFB geäußert hat keinen Trainer unter Vertrag zu holen – und genau das jetzt bei einem der beiden (einzigen) Top-Konkurrenten macht. Natürlich ist das eben das Geschäft und der FCB steht halt national oben in der Nahrungskette. Aber wieso muss Kalle dann noch vorher einen auf dicke Hose machen? Diese Doppelmoral kotzt mich an.

    Antwortsymbol4 AntwortenKommentarantworten schließen
    1. Verwechselst du da nicht die Aussage von DFB mit der von Kalle? Der DFB meinte doch keinen Trainer zu holen welcher unter Vertrag steht….

      1. Nein, Kalle hat den DFB “gebeten” auf keinen Trainer mit Vertrag zuzugehen.

    2. Kalle ist noch am 20. März fest davon ausgegangen, dass Hansi den FCB im Sommer nicht verlassen wird.

      https://www.sport1.de/fussball/bundesliga/2021/03/rummenigge-erteilt-flick-wechsel-zum-dfb-klare-absage

      Ganz schlecht gealtert, der Artikel.

      1. Das muss zu der Zeit gewesen sein als Kalle noch von einer “Ära Hansi Flick” geträumt hat…

  11. Kurz noch (m)ein Abschlusskommentar zu Hansi Flick: Genau wegen der oben angesprochenen Punkte ist er auch der ideale Kandidat für die Nationalmannschaft:
    Er hat die Fähigkeit, aus einem vorhandenen Kader innerhalb kurzer Zeit das Optimum herauszuholen. Die kurze Distanz, sozusagen ein Turnier-“Sprint” von maximal sieben Spielen, kommt ihm entgegen, wie wir schon 2014 und vor allem letztes Jahr im CL-Turnier in Lissabon sehen durften.
    Prognosen sind schwierig, vor allem welche, die die Zukunft betreffen, das hat schon Karl Valentin vermerkt; aber die Wahrscheinlichkeit, dass der FC Bayern und die Nationalmannschaft erfolgreich sein werden (bzw. können), ist durch diese Trainerrochaden enorm gestiegen.

    Antwortsymbol1 AntwortKommentarantworten schließen
    1. Flick sehe ich auch aus den genannten Gründen als Ideallösung für die Löw Nachfolge.

  12. Tolle Einschätzung des Trainerwechsels, vielen Dank an Justin! Meine Überlegungen (wenn auch viel we niger fundiert) gingen genau in dieselbe Richtung. Nur eine These finde ich etwas kontrovers:

    “Nagelsmann ist ein Trainer, der nachgewiesen hat, dass er Spieler weiterentwickeln kann. Flick wiederum ist einer, der nachgewiesen hat, dass er das Maximum aus fertigen Spielern herausholen kann, im Entwicklungsbereich aber Probleme hat.”

    Wären Alphonso Davies und Jamal Musiala nicht Evidenz für die erfolgreiche Entwicklungsarbeit von Hansi Flick? Ist es nicht zumindest fragwürdig, ob Flick aus einem fertigen Spieler wie Lucas Hernandez wirklich das Maximale herausgeholt hat? Ich möchte Flick hier weder auf ein Podest heben noch ihn von dort runterholen, aber der Gegensatz Entwicklung vs. Ausreizung von Talent zwischen Nagelsmann und Flick erscheint mir zumindest diskussionswürdig. Eines ist sicher: In einem Verein wie dem FC Bayern ist das Ausreizen von Potential in jedem Fall wichter als die Entwicklung von Talenten (wie bei jedem anderen Verein in der absoluten Weltspitze).

    Wie bereits andere Stimmen im Forum angemerkt haben sind die Auswirkungen auf den Transfermarkt natürlich noch spannend. Einem neuen Trainer gesteht man für gewöhnlich zumindest einen Wunschtransfer zu (Thiago oder nix!). Mal sehen ob das bei Nagelsmann ähnlich ist.

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      1. gerne!

    1. Das ist natürlich ein berechtigter Punkt. Man könnte in der Gegenargumentation anführen, dass beide für ihr Alter schon sehr weit sind. Aber das würde dann wohl in einer langen Diskussion enden.

      Worauf ich konkret hinaus wollte: Ich meine, dass Nagelsmann Spieler auf ein neues Leistungslevel gebracht hat, das sie selbst nie leisten konnten. Kevin Vogt war plötzlich unter ihm so gut, dass Kovac ihn gern zu Bayern geholt hätte. Danach war er nie mehr so gut wie unter Nagelsmann. Das gibt es auch bei anderen Beispielen (Rudy uvm.). Flicks großer Erfolg war es, die Topspieler des Kaders zu reaktivieren. Müller, Boateng und Co. – sie alle waren plötzlich wieder stark, weil Flick sie gut eingebunden hat.

      Beides sind beim FC Bayern ganz entscheidende Qualitäten. Beides muss Nagelsmann im Idealfall können und mitbringen. Ich will da auch gar kein negatives Urteil in irgendeine Richtung fällen. Denn wie gesagt: Flicks Leistung ist aller Ehren wert. Seine Vorgänger haben das nicht geschafft.

      1. Danke für deine Ausführungen und Erklärungen, damit ist auch der Punkt klar! Gerade in Bezug auf Spieler wie Boateng und Müller hat Flick es natürlich geschafft, Spieler auf ihr maximales Niveau (und sogar darüber hinaus?) zu heben. Hoffe dass Julian Nagelsmann neben der Entwicklung von jungen Spieler wie Musiala und eventuell einem Chris Richards auch ein ähnliches Kunststück gelingt.

        Mit der Antwort hast du auch meinen Punkt im letzten Absatz beantwortet: Vielleicht sehen wir Kevin Vogt ja doch noch bei uns? Würde jedenfalls viel darum geben, das Gesicht von Rummenigge, Kahn und Brazzo zu sehen, wenn Nagelsmann öffentlich die Transfers von Vogt, Rebic und Jovic einfordert :).

    2. Flick war letztlich zu kurz und unter zu besonderen Umständen Trainer bei uns, um seine Arbeit en detail wirklich mit anderen vergleichen zu können.
      Was man sicherlich ob der Zeit von der Kovacentlassung bis zur Coronapause 2020 sagen kann, ist, dass er ein gutes Gespür für die Mannschaft hat (Stichwort: Thomas Müller) und durchaus schnell eine klare (wenn auch diskutable) taktische Linie implementiert hat. Die besonderen Umstände der letzten 14 Monate haben ihm womöglich (Stichwort Frische) für den Bundesligaendspurt 2020 und das CL-Turnier in die Karten gespielt, danach ob der finanziellen Sondersituation und des dichten Spielplans (Frische, Verletzungen) aber wiederum eher nicht (Auswärtsspiele sind allerdings für uns ohne Fans gefühlt einfacher geworden, da die Fans gegen uns ja immer besonders motiviert sind). Wir werden wohl nie wissen, wie Flick unter regulären Bedingungen mit der Mannschaft gearbeitet hätte und ob sich die gleichen Probleme auf dem Platz (defensive Anfälligkeit) und neben dem Platz (“Konflickt”) ohne Corona auch eingestellt hätten.

      Von Nagelsmann erwarte ich mir eine ähnliche offensive Durchschlagskraft mit stabilisierter Defensive. Ob des Umbruchs in unserer Defensive ist das sicherlich eine herausfordernde Aufgabe, vlt aber auch kein schlechter Zeitpunkt. Außerdem erwarte ich, dass Sané bei ihm durch die Decke geht, Davies das kurzfristig schon mal erreichte Leistungsniveau wieder erlangt und stabilisieren kann und Goretzka und Kimmich noch dominanter werden.
      An eine Renaissance von Marc Roca glaube ich aber weniger. Nagelsmann scheint doch sehr klar athletisch starke Spieler zu bevorzugen und aus ihnen viel herausholen zu können.

      1. Sehe da schon auch Beispiele in der Vergangenheit, die jetzt nicht gerade vor Athletik strotzten. Warten wir es ab. Ich denke zumindest, dass Nagelsmann mit einem größeren Pool an Spielern etwas anfangen könnte als Flick.

      2. “erwarte ich, dass Sané bei ihm durch die Decke geht,”

        Ich glaube, das wird nichts mehr. An dem hat sich auch Guardiola die Zähne ausgebissen. Bei Sané habe ich immer den Eindruck, dass er spielen will. Ich meine: spielen will wie ein Kind. Also hauptsächlich dribbeln – aber mehr so für sich selbst. Das ZIEL scheint er immer aus den Augen zu verlieren. Meiner Meinung nach ist Musiala das, was Sané immer versprochen hat, aber nie einlösen wird.

      3. Ich habe die Hoffnung, dass Nagelsmann ihm mehr Entschlossenheit vermitteln kann als Pep, der ja doch eher risikoavers ist. Bei Sané sehe ich nämlich die Entscheidungsfindung als größtes Problem: Er bringt sich durch seine gute Anlagen oft ihn hervorragende Positionen und zögert dann irgendwie eine halbe Sekunde, in der er die bestmöglichste Option sucht. In der Zeit, die er dann braucht, verschlechtern sich aber alle Optionen, die er hatte, signifikant. Lieber also schnell etwas machen, auch wenn es nur die zweitbeste Wahl ist, wäre also besser als unbedingt die bestmögliche Entscheidung zu finden. Mal sehen, ob Nagelsmann ihm das beibringen kann…

  13. Ich für meinen Teil nehme diese Verpflichtung wesentlich reservierter auf. Grundsätzlich freue ich mich über Nagelsmann. Toller Trainer, witziger Kerl, kann sich artikulieren, Laptop-Mehmet-Antibild – soweit alles schick.

    Die Höhe der Ablöse lässt mich gerade nach den Stellungnahmen einiger Vorstands- und Aufsichtsratsmitglieder vollkommen ratlos zurück. Da werden gebetsmühlenartig die wirtschaftlichen Folgen der Corona-Krise heruntergebetet und von den riesigen Herausforderungen für die Kaderplanung schwadroniert. Aber die höchste je dagewesene Ablöse für einen Trainer haben wir jetzt übrig? Und dass, obwohl wir bereits einen Trainer hatten, bei dem die weitere Zusammenarbeit auch(!) an internen Problemen scheitern musste? Also, tut mir leid, da hab ich schon so meine Verständnisprobleme.

    Nun gut: Dann kann man ja immer noch meinen, der Trainer sei der wichtigste sportliche Angestellte mit dem die Leistung der Mannschaft steht und fällt, weswegen für eine Idealbesitzung eben nunmal alles getan werden müsse, egal was es kostet (Grüße nochmal, Hansi).

    Aus meiner Sicht befindet man sich dennoch nun in einer ziemlich unangenehmen Situation. Man kann Nagelsmann unmöglich zeitnah entlassen oder sonstwie gehen lassen. Auch nicht, wenn man zu Weihnachten Sechster, im Mai Dritter und auch in der CL im Achtelfinale rausgeflogen ist. Auch nicht, wenn Nagelsmann sich nicht mit Brazzo versteht und nächsten Winter der nächste Trainer mit den Worten ‚Kader letztes Jahr stärker’ auf der Pressekonferenz sitzt. Sollten Mannschaft und Trainer ein schwächeres erstes Jahr haben, dann muss man ihnen das zugestehen. Auch sogar ohne Titel – „Übergangsjahr“. Ist man dazu bereit? Wird man das auch so kommunizieren? Von welchem Geld sollen die Problemstellen im Kader verstärkt werden, wenn der Gürtel doch gerade so eng sitzt? Und warum zum Henker hält man Boateng nicht, wenn man solch kostspielige Späße vor hat?

    Mein Fazit: ich hätte das nicht gemacht.

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    1. Und was hättest du statt dessen gemacht?

      1. @Hibbs

        Was erwartest du nun von mir, Namedropping?

        Es hätte ja wohl andere Optionen gegeben, denn die gibt es immer. Wenn du mir unbedingt Wunschkandidaten abringen möchtest: Pellegrino Materazzo, Jesse Marsch, Gerardo Seoane, Michael Laudrup.

    2. Im Fall des Falles kann man Brazzo ja zum Markenbotschafter wegloben… ;-)

    3. Ich vermute, man wird Süle verkaufen. Tuchel hat ihn ganz oben auf der Wunschliste stehen und wenn die Verlängerungsverhandlungen so spät vorgenommen werden wie es bisher Usus war, dann hat der Verein das Geld für die Naglesmann-Verpflichtung, aber keinen Süle mehr.

  14. Wie Jo es oben schon andeutete, ging die Sache nun so fix und reibungslos über die Bühne, dass es wohl schon lange zuvor Absprachen und mündliche Zusagen gab. Und auch mit Flick wird man sicher schon 2019/20 Szenarien durchgesprochen haben, was bei einer DFB-Vakanz passiert.
    Was eine Ablöse durch den DFB angeht, könnte ja ein Kompensationsspiel DFB-FCB vor Zuschauern beiderseits die Herzen wärmen…

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    1. 2005 Eröffnungsspiel Allianz Arena.

      Ich kann mich noch schön an die Diskussionen danach erinnern. Das war ein Desaster für beide Seiten. Bayern hat den DFB in Grund und Boden gespielt, Lehmann wurde 90 Minuten permanent ausgepfiffen, beleidigt und angepöbelt (zu recht! ;-), ich war mittendrin.

      Ich fand’s lustig, die Offiziellen eher nicht.

  15. @justin

    So ähnlich denke ich mir das auch. Die 15 Millionen klingen schon mal deutlich freundlicher.

    Ist eine Variante wie damals mit Robben und den Niederländern nach seiner WM Verletzung ein Thema?

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    1. Wurde zumindest mal angeführt. Weiß nicht mehr wo, glaube aber, dass es der Kicker war. Kann ich mir auch gut vorstellen und man wird es dann in die Zeit nach Corona schieben. Hinzu kommt, dass die fünf Jahre Vertragslaufzeit nicht nur romantische, sondern vor allem auch finanzielle Gründe haben. Wie ich heute gelernt habe, ist es wohl somit einfacher, die Steuerzahlungen zu verkleinern, weil man den “Gewinn” klein rechnen kann. Aber ich persönlich habe davon wenig Ahnung und das ist nur sehr verkürzt wiedergegeben. Sicher ist aber für mich: Der Klub wird das gut durchdacht haben.

      1. Nagelsmann als Abschreibungsobjekt?

      2. Ja, das denke ich auch. Ein all in wird es da nicht gegeben haben.

        Um nochmals zum Robben Spiel zu kommen: ich habe außer dass der ARD damals die Rechte um 3 Millionen gekauft hat, nichts gefunden wieviel man da an Einnahmen erwarten kann.

        Hat da jemand eine Idee?

      3. @918

        :-)))))

      4. Und wenn er abgeschrieben ist wird er mit Gewinn verkauft.

  16. @Hibbs

    Was erwartest du nun von mir, Namedropping?

    Es hätte ja wohl andere Optionen gegeben, denn die gibt es immer. Wenn du mir unbedingt Wunschkandidaten abringen möchtest: Pellegrino Materazzo, Jesse Marsch, Gerardo Seoane, Michael Laudrup.

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    1. Doppelpost, kann gern gelöscht werden

  17. Nagelsmann bis 2026
    Salihamidzic bis 2023

    Rosarote Zeiten

    Flick übergibt Nagelsmann ein grandios bestelltes Feld.
    Gierige intelligente Mentalitätsmonster die dominanten offensiven Ballbesitzfussball spielen wollen. Die gefordert werden wollen, in jedem Training. Die offen für taktische Variationen sind solange sie zum Erfolg führen. Bei Nagelsmann weiß man das diese Spieler sofort merken das er weiß wie es geht und ihm vertrauen werden.

    Denke nicht das Nagelsmann hier 3-4-3 spielen wird.
    Er wird sicherlich 4er Kette in vielen Variationen spielen lassen. Mit zwei schnellen IV könnte er zum Pepschen 2-3-2-3 oder 4-1-4-1 zurückkehren. Er wird auf jeden Fall nicht den Fehler machen Müller aus dem Zentrum hinter Lewa zu ziehen.
    Mit 5 J Nagelsmann als Perspektive wird man die Vertragsverlängerungen geräuschlos über die Bühne bringen.
    Davies Musiala Nianzou geschliffen bzw Sane Gnabry Coman den letzten Feinschliff zur Weltklasse bekommen.

    Die große Frage ist:
    Wen wünscht sich Nagelsmann als dritten ZM neben Kimmich und Goretzka?
    Holt er Thiago zurück?

    Antwortsymbol17 AntwortenKommentarantworten schließen
    1. Sabitzer würde er aus RB Zeiten schon gut kennen. Ist auf den MF Positionen auch flexibel, selbst am Flügel kann er.

      Ich werfe noch einen anderen RB Namen in den Ring: Konrad Laimer. Absolutes Mentalitätsmonster.

      1. Hallo Roland,
        nach dem Alaba-Weggang könnte man damit auch bei den Ösi-Fans wieder punkten. :-)

    2. Also, ich will ja nicht spitzfindig sein und mag Nagelsmann absolut.

      Aber: Hat er denn bewiesen, einen Spieler ‚zur Weltklasse schleifen’ zu können? Aus meiner Sicht nicht. Im Gegenteil hat er (weder als Spieler, noch als Trainer) keinerlei Erfahrung mit ‚Stars‘, was ja oft als K.O.-Kriterium für Bayern Trainer genannt wird.

      Finger weg vom Schürhaken der überzogenen Erwartungshaltung!

      1. Angeliño würde ich schon sagen ist weltklasse (order nah dran)

    3. und ich dachte schon, du schaffst einen Post von mehr als 3 Zeilen Länge, ohne den Namen Thiago zu erwähnen… wieder nix.

      1. Thiago oder nix!

    4. Warum glauben immer alle, das Thiago so unbedingt zu uns zurückkommen möchte? Nicht, dass mich das nicht extrem freuen würde. Aber Freunde, der WOLLTE weg – und schaut lächelnd auf seine wöchentlich steigenden Kontobeträge. Mittlerweile fände ich, so sehr ich selbst entschiedener Thiago-Fan bin, es klüger, sich um einen jüngeren Kandidaten zu bemühen, der Perspektiven bietet und mit dem man die kommenden Jahre arbeitet. Idealerweise einen 22jährigen de Bruyne-Klon. Gibt es sowas irgendwo? Denn im Mittelfeld sehe ich die entscheidende Baustelle (neben der Frage, wie man Lewy ersetzt). Wer weiß, womöglich hat ja Nagelsmann auch Ideen für Musiala.

      1. Thiago hat jetzt alle seine sportlichen Ziele erreicht. Champions League mit Bayern gewonnen und Liverpool für die nächste Zeit aus dieser befördert.
        Ich denke, er lässt die Karriere jetzt langsam ausklingen.

      2. Lieber einen Tag Auswechselspieler im verregneten Liverpool als ein ganzes Leben lang Niederbayern, das Menschen nicht zu bekommen scheint.

      3. @wohlfarth: also BVB und Pool in der EuroLeague hätte schon was, aber noch ist die Messe nicht gelesen. An der Malaise, die zeitweise an der Anfield Road grassierte, trifft Thiago die Alleinschuld? Aber nein, das wolltest du gar nicht ernsthaft behaupten, konntest aber dem Reiz des Wortspieles nicht widerstehen, was ich gut verstehen kann :-)

      4. @wohlfarth: Oder es entpuppt sich alles als mit Brazzo abgesprochene bzw. von ihm erklügelte Geheimoperation. Thiago verlässt uns nur zum Schein, zieht Liverpool runter und kommt dann wieder nach einer Saison zurück.
        Bei Tacitus wird mal die Frage diskutiert, ob die Germanen “Eingeborene” waren, oder aus anderen Regionen zugewandert. Tacitus favorisiert Ersteres mit dem Argument, kein Mensch, der recht bei Sinnen ist, käme auf die Idee, sich einer Region mit so lebensfeindlichen klimatischen Bedingungen wie z.B. Kälte und Dauerregen niederzulassen. Im Umkehrschluss bedeutet das, Thiagos Wechsel nach Liverpool, wo das Wetter ja noch schlimmer ist als bei uns, muss Umständen geschuldet sein, die tiefere Gründe hatte.

      5. *….tiefere Gründe hatten, sorry.

      6. @severalseasons: ………..konntest aber dem Reiz des Wortspieles nicht widerstehen”
        So ist es :-)

        @Alain Sutter: Niederbayern tut den Menschen gut, solange sie nicht zuviel Philosophenquatsch lesen.

      7. @wolfarth
        Die Gefahr seh ich in Niederbayern nicht gegeben.

      8. Man hat für Thiago 5 Mio angezahlt mehr nicht. Klopp kann mit Thiago nix anfangen weil er wie Kovac nicht weiß wie man mit ihm dominante Spielkontrolle über Ballbesitzfussball spielen lässt.
        Thiago wird ernüchtert sein seine Frau sowieso. Natürlich käme er sofort zurück.
        Nagelsmann würde ihn sicherlich sehr sehr gerne für seinen Fußball einplanen wollen.

      9. @wohlfarth: wie gesagt: in Oberbayern haben sie die höheren Berge, dafür haben wir in Niederbayern den weiteren Horizont!

    5. Vielleicht Florian Neuhaus?

  18. Ich bin jetzt hier nicht so der Philosoph, aber was genau ist ein “noch höheres Level”? Was ist mehr als 6 Titel und die alle verdient und mit glänzendem Fußball erreicht zu haben?

    Dass es dieses Jahr nicht zu mehr gereicht hat, liegt doch klar daran dass die Bank in der entscheidenden Phase nur noch aus Ergänzungsspielern und U19 bestand. Auf dem Niveau ist es halt schwierig wenn bspw. das Duo Müller/Choupo vs. MBape/Neymar antritt. Und trotzdem waren wir nah dran sie zu schlagen.

    Also ich freue mich zwar auf Nagelsmann aber dennoch glaube ich nicht dass wir jemals wieder das 6tuple schaffen werden.

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    1. Ja, da möchte ich mich komplett anschließen. Was ist mehr als sechs Titel? Justin hat ja in seinem Text schon darauf hingewiesen, dass man wahrscheinlich erst mal Abstriche machen muss …

  19. Meh. Der kocht auch nur mit Wasser.

    Antwortsymbol3 AntwortenKommentarantworten schließen
    1. Na gottseidank!

      Ich sage es überspitzt: als Pep damals bei uns Trainer wurde, glaubten ja gleich einige wir verlieren nie wieder ein Spiel.

      1. so ähnlich war es ja dann auch ;)

      2. Pep hat die Bundesliga teilweise dermassen zerpflückt sodas manche Teams überhaupt nur noch 90min im eigenen 16er gestanden sind.

  20. Eine so hohe Ablöse und fünf Jahre Vertrag sind schon eine Ansage, dass der Verein sich mit dieser Bestellung sehr sicher ist, den Traumkandidaten gefunden zu haben und auf lange Sicht plant. Demnach würde er mit starker Rückendeckung antreten, und zusammen mit seiner unbestrittenen taktischen Kompetenz hoffentlich auch die schwierigeren Spieler mitnehmen können.

    Das Transferbudget dürfte dadurch allerdings auch wieder erschöpft sein, und es wurde bislang nur einer der drei prominenten Abgänge ersetzt (plus mindestens Douglas Costa). Die Qualität des Kaders dürfte dadurch gegenüber 2020 noch weiter abnehmen. Für die Meisterschaft bleibt man Favorit, aber international wird man nur den Anschluss halten können, wenn die verbleibenden Stammspieler in Topform sind.

    Vom DfB würde ich mir keine finanzielle Hilfe erweisen – das haben die mit dem Verweis auf ihre Gemeinnützigkeit auch schon geschickt abgeblockt. Aber hoffentlich werden unsere Spieler nicht mehr bei jedem irrelevanten Freundschaftsspiel 90 Minuten über den Platz turnen müssen. Dafür, dass man Flick einen problemlosen Abgang ermöglicht hat, würde ich eine Revanche erwarten.

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    1. Jaaa, den Gemeinnützigkeitsschinken kann man jederzeit aus der Speisekammer holen und unter großem Tamtam ein Stück abschneiden, wenn man eine Begründung benötigt, warum irgendetwas gerade nicht geht. Da fragt dann auch keiner mehr nach, machen wir bis uns im Verein auch so ;)

      Beim DFB ist das natürlich auch mal wieder so eine Aussage, bei der ich meinen Kaffee auf die Tastatur prusten muss. ‚Wie jetzt, wir sollen für was bezahlen?! Hast du noch so einen? Wir nix haben, brauchen unsere Kohle für die nächste feucht fröhliche Verbandsparty.‘

  21. Hmm, irgendwie schon überraschend, in welchem Schweinsgalopp das jetzt durchgezogen wurde.

    Nagelsmann?
    Schon OK. Wird schon werden. Hatte ihn erst in ein paar Jahren auf dem Zettel. Schau mer mal, wie die Flitterwochen laufen.

    5 Jahre?
    Das ist – zusammen mit der Ablöse – ein echtes Brett. Einerseits Druck, andererseits quasi eine Job-Garantie. Einen teuer eingekauften Wunschtrainer mit satt Vertrag kann man praktisch nicht rauswerfen. Da muss schon die CL-Quali ins Wackeln kommen, damit die Luft dünn wird. Wenn überhaupt.

    15+ Millionen?
    Puh. Und das während Corona. Sind auf jeden Fall ein paar Millionen weniger im Transfertopf, die man für eine Verstärkung im Mittelfeld gut gebrauchen könnte. Mit Martinez geht ein nomineller MF-Spieler. Tolisso und Roca sind große Fragezeichen.

    Gehalt?
    Gewiss, unter seinem Salär in Leipzig wird er es nicht machen. Aber man kann nur hoffen, dass man da mit Augenmaß und ggf. erfolgsabhängig rangegangen ist. Der FCB ist ja schließlich sein Herzensverein, da sollte er auch mit einer Progression leben können.

    Wettbewerb?
    Also Leipzig macht den Great Reset. Mal schauen, wie lange die brauchen um wieder auf Drehzahl zu kommen. Jetzt kann man auch den Sabitzer holen, ist auch schon wurscht. Der mediale Orkan wäre um einiges heftiger geworden, wenn es nicht die Dosen wären, bei denen man einige Gebinde aus dem Regal holt.

    Kader?
    Hoffe doch, dass die Traumlösung in Sachen Trainer jetzt nicht zu schlechtem Schlaf rund um den Transfermarkt führt. Wäre schade.

    Hansi?
    Pfiat di! Schee wars!

    Zum Schluss: Hasan kann scheinbar auch ein wenig vor Torschluss, wenn nötig. Aber er konzentriert sich schon primär auf den Bereich mit der Markenware zum UVP, nimmt den Sofort-Kaufen-Preis oder bedient sich am Wühltisch, wenn ihm das Taschengeld ausgeht. Wäre schön, wenn er die nächsten Jahre verstärkt Smart Shopping für sich entdecken würde.

  22. Stefan Dieplinger Seite 27.04.2021 - 13:56

    Tolle Analyse!

    In einem Punkt bin ich mir sicher: Nagelsmann wird seine taktischen Vorstellungen durchziehen und er wird definitiv neue Facetten aus bestimmten Spielern herauskitzeln müssen, damit sein Plan aufgeht.

    Ich denke da zurück an einen gewissen Niko Kovac, der zu Beginn seines Trainerjobs in München davon sprach, sowohl das etablierte 4-2-3-1 als auch sein präferiertes 3-5-2 einstudieren zu wollen.

    (Der FC Bayern spielte unter ihm meines Wissens kein einziges Spiel mit einer 3er-Kette…)

  23. Mintzlaff eben in der PK ” … für 23 hätten wir ihn auch nicht gehen lassen …” Wow.

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    1. Interessante PK.
      Nach der Aussage von Nagelsmann er werde auch seine beiden Co-Trainer mitbringen, ergänzt Minztlaff lächelnd: Alles weitere würde nochmal 30 Mio € kosten. Spricht mit der 23 Mio-Aussage (für 23 hätten wir ihn auch nicht gehen lassen) dafür, dass die Summe eher bei 30 als bei 20 Mio liegen dürfte.
      Mintzlaff bestätigt auch, dass Bayern schon bei der Unterschrift in Leipzig ein Thema für Nagelsmann gewesen wäre. Nennen wir es eine Sprechklausel.

    2. Bedenklicher fand ich sogar noch Nagelsmanns Kommentar über die Verhandlungen mit Bayern:

      “Über die inhaltlichen Dinge haben wir nicht viel gesprochen, da es wenig Zeit gab.”

      Sollte man über so was nicht vor allem mit dem neuen Trainer sprechen? Aber vielleicht kennen die sich eh schon so gut…

    3. Da würde ich mal mindestens 30 Millionen dicke Fragezeichen hintersetzen. Natürlich will man in Leipzig das Gesicht wahren und möglichst gut aus der Nummer herauskommen. Wie er das gesagt hat, wirkte auf mich aber reichlich nervös, wenig glaubwürdig und eher noch unprofessionell. Ob es jetzt die von Bayern-Reportern kolportierten 15 Mio sind: Auch nicht zwingend die Wahrheit. Diese werden wir aber wohl eh nie erfahren. Und so ist jede in den Raum geworfene Zahl doch eher Spekulation und jede:r wird sie so benennen, wie es für das eigene Argument gerade passt. Auch eine Facette des Fußballs.

      1. Also “unter 23…” sage ich nicht, wenn ich 20 bekomme. Definitiv nicht. Wird also IMO > 20 liegen. Wie die Modalitäten sind, was erfolgsabhängig, wann zu zahlen, das werden wir eher nicht erfahren, sofern demnächst nicht Sachsenleaks zuschlägt.

    4. Also in Transferdingen sind wir echt oft ungeschickt, und zwar schon lange vor Brazzo, bevor das so interpretiert wird: Wir kaufen zu Spitzenpreisen und geben oft für lau oder sehr günstig ab. Klar, einerseits unser Name, aber andererseits bringen wir uns auch oft in blöde Situationen, in denen der Vertragspartner weiß, dass wir “unbedingt wollen” oder noch schlimmer: “gar keine andere Wahl haben”… 30 Mio? Wahnsinn.

  24. Typisch Bayern, immer vom Hauptkonkurrenten die besten Spieler/Funktionäre wegkaufen siehe Leverkusen Anfang der 2000er,
    Dortmund und Jetzt Leipzig. Kein Wunder, dass die Meisterschaft immer so langweilig ist.

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    1. @AA. Blablabla
      Informier dich mal lieber bevor du lingual ejakulierst. Was macht denn zb BVB?

    2. Hallo LM,
      Leverkusens Ostbeauftragter Calmund wilderte so schamlos nach dem Mauerfall (Thom, Kirsten), dass Kanzler Kohl persönlich schimpfte. Der BVB hat Gladbach regelrecht zum Farmteam degradiert (Reus, Dahoud, T. Hazard, Coach Rose). Und das RB-Modell würde die Sendezeit sprengen…

  25. Spannend ist, dass Nagelsmann (Stand jetzt) im Sommer mit einem Kader startet, der auf dem Papier nochmal einen Ticken schwächer ist, als in den Jahren davor. Ob er den Aderlass aus Alaba, Boateng, ggf. Süle auffängt, hängt davon ab, was er aus jenen Spielern macht, in die das viele Geld gesteckt wurde. Ich denke, wenn er aus Sane, Hernandez und Upa jene Leistungsträger formt, für dessen Preis sie geholt worden sind, dann ist der FC Bayern jünger und wohl auch besser als 2020.

    Unter dem Strich hat der Verein mit der schnellen Verpflichtung gerade noch die Kurve gekratzt und einige Wogen geglättet. Das war nach dieser Posse (gegipfelt in der “Misbilligungs-Pressemitteilung”) dringend notwendig. Auch die Fanbase kann wohl größtenteils mit der Verpflichtung leben.

    2 große Fragezeichen sehe ich:
    Wie wird die Situation in Jahr 2 sein, wenn alle Euphorie verflogen ist und es zu zu den ersten ernsthaften Kader-Planungen kommt. Meine Bedenken zur de facto Zusammenarbeit zwischen sportlicher Leitung und Trainer bleiben bestehen, zumindest nachdem Hansi-Gate gezeigt hat, wie hierarchisch der Verein selbst mit absoluten Ausnahmepersonen umgeht, die Historisches vollbracht haben.
    Zweitens bin ich gespannt, wie der alte und erfahrene Kern der 2013/2020 Titelträger mit dem jungen Trainer harmoniert. Martinez, Alaba, Boateng sind weg. Aber an Neuer und insbesondere Müller wird kein Weg vorbeiführen, wenn Nagelsmann die Kabine behalten möchte.

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    1. Könnte mir vorstellen, dass Nianzou neben Upa in seinen Überlegungen eine recht große Rolle spielt, der sollte ja auch mal zu Leipzig. Und gespannt, was das dann für Hernández heißt, der eher Wadenbeißer-Qualitäten hat. Aber Zum Glück rotiert Nagelsmann ja mehr…

  26. Vor zwei Jahren war ich noch nagelsmannenthusiastischer als jetzt, und mein zunehmender Nagelsmannskeptizismus gründet vor allem auf Beobachtungen aus dieser Saison. Gegen großkalibrige Konkurrenz sah das eher chancenlos aus, womöglich mit Ausnahme des Hinspieles gegen Pool. Nun hat selbstverständlich Bayern kadertechnisch mehr Pfunde, mit denen Nagelsmann wuchern kann, und vor allem einen Lewy. Und auch seine Orientierung an Guardiola ist grundsätzlich zu begrüßen, wobei Nagelsmanns Leipzig in der aktuellen Saison, wie der Spiegel vermeldet, allerdings mit weniger Pässen pro Spiel als Flicks Bayern aufwartet – denen hier im Forum ja u.a. ein Mangel an Kombinationsfußball unterstellt wurde. ABER: was man gemeinhin Guardiola zum Vorwurf macht, das hypertrophe Reflektieren der Möglichkeiten und Eventualitäten, somit das Überkomplizieren (ob nun zurecht oder nicht): bei Nagelsmann, so meine Eindrücke, “wirds Ereignis”, wie Eintracht Blogger “Johann Wolfgang” mal in einem anderen Kontext bemerkte. Viele Spielzüge der Dosen krankten eben nicht nur am Mangel durchsetzungsfähiger, wuchtiger Stürmer, sondern am Sich-Verzetteln beim offensiven Pass-Spiel, vor allem in Strafraumnähe, wo Gradlinigkeit erforderlich gewesen wäre. – Und hoffentlich stellt man ihm auch einen Modeberater/eine Modeberaterin zur Seite, ebenso eine(n) Aussprache-und Artikulationstrainer/in… :-).

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    1. @severalseasons

      Nagelsmann hat aus wenig ziemlich viel gemacht, solche taktische Effizienz geht wohl auf Kosten der Spontanität. Bei uns wird sein Fußball wahrscheinlich lebendiger, hoffe ich zumindest.
      Davon abgesehen war ich nie ein Fan von Hansi Flicks Authentik-Interviews und seiner Hausmeister-Garderobe; auf diesen Gebieten erwarte ich mir von dem neuen Trainer eine eindeutige Steigerung.

      1. @Alain: na ja, so schlecht ist Leipzig nun nicht besetzt, und hatte auch unter dem Vorgänger schon ein recht ansprechendes Niveau erreicht. Eher könnte man das noch für seine “Hoffe”-Zeit geltend machen.

    2. Der Modeberater von Salihamidzic kann ja übernehmen ;-)
      Schade dass Boa geht. Mit dem hätte er sich bestimmt gerne über coole Styles ausgetauscht.

      1. @BM: Das wäre wohl unter Boatengs Würde gewesen; er ist ja schließlich kein Kindergärtner.

  27. Ja, da möchte ich mich komplett anschließen. Was ist mehr als sechs Titel? Justin hat ja in seinem Text schon darauf hingewiesen, dass man wahrscheinlich erst mal Abstriche machen muss …

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    1. Bitte einmal löschen. Da hat es irgendwo gehakt …

  28. Ja, da möchte ich mich komplett anschließen. Was ist mehr als sechs Titel? Justin hat ja in seinem Text schon darauf hingewiesen, dass man wahrscheinlich erst mal Abstriche machen muss … Ich halte Nagelsmann für eine gute Wahl als Nachfolger, aber als Ersatz für Flick sicher nicht. Nagelsmann hat übrigens erzählt, dass man ihn von Bayern aus nach dem Spiel gegen Frankfurt kontaktiert hat …

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    1. Ach, was denn sonst?
      Da gewinnt ein Heynckes das Triple und schon wird so getan, als wäre das eine Selbstverständlichkeit. Und dann kommt ein Guardiola und schafft das nicht. Boah, ist der schlecht!
      Dann gewinnt ein Flick das Triple – nur das ist wichtig, den von dem hängen die übrigen 3 Titel ab.
      Ja, da wird man gegebenenfalls Abstriche machen müssen!
      Es gibt im europäischen Spitzenfußball überhaupt nur 2 Vereine, die es geschafft haben das Triple 2x zu gewinnen – der FCB und Barca.
      Es gibt in Europa insgesamt nur 10 Vereine die es jemals geschafft haben, überhaupt ein Triple zu gewinnen – by the Way, das große Real gehört übrigens nicht dazu.

      Vielleicht sollten – vor allem nach den 6 Titeln, die neben dem FCB auch nur Barca einmal geschafft hat und das war unter Guardiola 2009 – mal einige wieder auf den Boden der Tatsachen zurückkommen und sich mal wieder vergegenwärtigen, wie selten so eine Titelabfolge ist, statt sie schon fast als Normalzustand anzusehen – von wegen Abstriche.
      Wie gesagt, Real macht seit über 60 Jahren Abstriche.

      1. Hallo Anton,
        nur sieben Vereine haben das Triple geschafft:
        Celtic 1967
        Ajax 1972
        PSV 1988
        ManUtd 1999
        Barca 2009 & 2015
        Inter 2010
        FCB 2013 & 2020

  29. Sollte Glasner Wolfsburg zum 30.06. verlassen (Leverkusens Wolf geht wohl zurück zum DFB), täten die ersten sechs oder sieben Teams der Tabelle allesamt ihren Übungsleiter austauschen. Nur Union (7. oder 8.) hält eisern an Urs Fischer fest. Auch was fürs Geschichtsbuch.

  30. Also mir gefällt die Tatsache, dass Nagelsmann kommt. Und mir gefällt auch, dass es so schnell geklärt wurde. Vom Spielsystem her wird er sich vermutlich auch gut zurecht finden und eine Mannschaft haben, die seine Ideen vermutlich auch gerne annimmt. Zudem schätze ich es auch so ein, dass er Talente entwickeln kann und wird. Vielleicht dürfen wir auch darauf hoffen, dass er noch einige Talente findet und für einen Transfer vorschlägt, weil er in Leipzig ja vermutlich auch einige Spieler auf dem Radar hatte (das ist ja eine der Stärken dort). Und wenn die sportliche Leitung ihm etwas zuhört, dann wird er wahrscheinlich auch Ideen für die technische Ausstattung rund ums Training und weitere Innovationen einbringen können, denn da ist Leipzig ja ganz weit vorne (dort gibt es ja sogar das Abendessen vom Verein mit nach Hause).

    Spannend wird sein, wie er mit der Ansammlung an Stars zurecht kommen wird und vor allem wie er mit der Rolle umgeht, als Mannschaft nun fast immer der Favorit zu sein, gegen den sich alle Mannschaften voll reinhauen. Das ist schon Neuland für ihn.

    Für den Verein ist jetzt schon eine hochriskante Lösung – vor allem wegen der Ablöse. Da ist es auch egal, ob es 15 oder 25 Mios sind. So viel hat bisher kein Trainer in Deutschland gekostet und auch international scheint es (je nach Summe) ja auch ein neuer Rekord zu sein. Dazu die lange Vertragslaufzeit. Da will man zeigen, dass man von der Lösung überzeugt ist. Aber wenn es mit Nagelsmann aus welchen Gründen auch immer nicht so gut klappt wie erwartet, dann ist da ganz schön Druck auf dem Kessel, weil man neben der Abslöse auch noch eine lange Restlaufzeit des Vertrags hat (und entsprechende Gehaltskosten). Erstmal hat man eine Euphorie entfacht, aber das kann auch noch teuer werden – gerade für Salihamidzic, unter dem wir jetzt die zwei teuersten Transfers der Vereinsgeschichte und den teuersten Trainertransfer (vermutlich sogar weltwelt) erleben durften. Der darf das Geld schon mit vollen Händen ausgeben – auch in Corona-Zeiten und in Zeiten, in denen der Fußball angeblich wieder etwas mehr demütig sein will.

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    1. Ich bin wirklich sehr gespannt, was da noch kommt. Auf der Streichliste stehen Alaba, Boateng, Martinez, Tollisso, Sarr, Costa, ggf. Nübel.

      Letzten Endes ist der Kader auf eine Rest-Elf plus 2 zusammengeschrumpft, die an allen Ecken Ersatz braucht. Einzig die Abwehrkette ist dank großzügiger Ausgaben und wenn Süle bleibt (was ein Muss ist) halbwegs fähig durchzurotieren.

      Vielleicht schafft man es ja, Thiago zurückzuholen, z.B. per Leihe und Kaufoption. Beim Rest befürchte ich wieder Brazzos Leihgeschäfte aus dem August-Resteregal. Oder Nagelsmann sagt gleich, er setzt auf die Jugend.

      Da gibt es schon einiges zu diskutieren zwischen Trainer und technischer Leitung..

      1. Thiago?
        Der muss aber erst noch bei MSR formal genehmigt werden……

        Natürlich wäre das ZM mit Thiagointelligenz wieder vollkommen und Nagelsmann könnte taktisch alles spielen

      2. An der Masse wird es sicher nicht fehlen.
        Ich denke auch man wird Spielern wie Roca und Sarr noch eine Chance geben. Wäre ein doppelt positiver Effekt für Brazzo.
        Tolisso wird spannend. Wahrscheinlich hätte man ihn unter anderen Umständen gerne verkauft, wohl auch im Sinne des Spielers. Jetzt ist er wieder langwierig verletzt, der Markt für potentielle Abnehmer schwierig. Wenn wir ihn allerdings nicht verkaufen können oder wollen, droht uns nächste Saison der nächste ablösefreie Abgang.
        Ein ganz guter Kompromiss wäre eine Verlängerung um ein Jahr. Der Spieler könnte sich ggf. bei weiteren Interessenten empfehlen, vielleicht klappt es mit neuem Trainer, neuer Mannschaft, besserer Gesundheit (?) bei ihm? Ich wüsste nur nicht warum Tolisso sich darauf einlassen sollte.

        Dann kommt, zumindest theoretisch, unsere diesmal wahrlich beeindruckende (zumindest zahlenmäßig) Loan Army zurück.
        Möglicherweise steht da nächste Saison ein Dutzend Spieler zusätzlich auf dem Trainingsplatz. Die Bekannteren wären Richards, Cuisance, Fein, Mai, Zirkzee usw.
        Wenn die nächste Saison zumindest halbwegs normal verläuft, hätten wir wieder eine Vorbereitungsphase mit einigen Testspielen. Ich könnte mir vorstellen, man veranstaltet in der Phase eine Art Nagelsmann-Casting mit diversen Spielern und schaut mit wem er ggf. etwas anfangen könnte und möchte.

        Das Thema mit der Jugend, sofern man damit den Campus meint, würde ich eher vergessen. Ich weiß nicht woher dieses Gerücht kommt, Nagelsmann wäre ein so großer Jugendförderer. Auf seinen beiden bisherigen Stationen hat er das jedenfalls nicht gezeigt. Da wird er nicht gerade bei Bayern damit anfangen.
        Er ist da eher immer wieder durch kritische Töne gegenüber dieser Klientel aufgefallen. Und unsere Jugend, sprich die Amas, steht gerade vor dem Abstieg in die Regionalliga und hat aktuell da auch sehr wenig anzubieten.

        Da jetzt natürlich, wie üblich, die bisherigen Stationen von Nagelsmann durchforstet werden, um uns mit Spielern aus seiner Vergangenheit in Verbindung zu bringen, wird momentan übrigens Florian Grillitsch ziemlich intensiv gehandelt.
        Nagelsmann hat sich in der Vergangenheit außerordentlich positiv über ihn geäußert. Ein Sechser (u.a), will Hoffenheim verlassen, hat wohl eine AK von um die 20 Mio €.
        Wenn er möchte könnte das die Kragenweite sein, die man im zum Einstand evtl. einräumen würde.

      3. @jo
        Ja sehe ich auch so.
        Mit einem Unterschied.
        Glaubst Du ernsthaft das Roca in die Vorstellungen von Nagelsmann passt? Wie soll der über Nacht lernen aggressiv gegen den Ball zu spielen?

    2. Rummenigge geht doch Ende des Jahres.
      Wer trocknet dann Thiagos Tränen?
      Ob Kahn da so der empathische Typ ist? Ich weiß ja nicht.
      Wie Thiago wohl reagiert, wenn Kahn ihm erzählt, dass er sich Eier wachsen lassen soll?

    3. Erst die Entscheidung pro Nagelsmann und die schnelle Abwicklung loben und Erwartungen schüren und im selben Kommentar Brazzo gleich man den schwarzen Peter zu stecken, falls es doch nicht so toll laufen sollte. Respekt.
      Gewinnen wir in den nächsten 5 Jahren 10x die Champions League, war es natürlich Nagelsmann.
      Wer für jede kommende Niederlage, jede vergebenene Torchance, jeden Fehlpass verantwortlich ist, steht auch schon fest.
      Was willst da noch sagen?

  31. Einige haben die These aufgestellt, dass die Erwartungen groß sind.
    Spannend fände ich an dieser Stelle, welche Erwartungen vereinsintern kommuniziert werden. Sieht man JN schon gescheitert, wenn er kommende Saison “nur” Meister wird? Das glaube ich ehrlich gesagt nicht. So wie wir diese Saison gegen PSG in der CL ausgeschieden sind, ist zwar schade, aber macht dennoch stolz. Wie das vor zwei Jahren gegen Liverpool war, hat viele Fragen offen gelassen.

    Dass gewisse Medien Erwartungen formulieren, um plakative Aussagen rausposaunen zu können, ist für mich komplett irrelevant.

    Ich persönlich habe ehrlich gesagt die einzige Erwartung, dass wir erfolgreich spielen. Das ist nicht gleichzusetzen mit Titeln. Für mich wäre auch eine Saison ohne Schale und Pokale auch erfolgreich, wenn ich das Gefühl habe, dass v.a. junge Spieler sich gut entwickelt haben und integriert wurde. Ebenso gehört für mich dazu, dass solche Internas wie in den letzten Wochen nicht nach Außen dringen (und hoffentlich auch intern nicht stattfinden) und man für die kommenden Wochen / Monate das Gefühl hat, dass es in die richtige Richtung geht. Ich will nach den Spielen mit einem guten Gefühl auf die folgenden Wochen blicken – so wie nach dem Spiel gegen Wolfsburg und möglichst selten wie gegen Mainz.

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    1. Ja, da bin ich dabei. Es müssen nicht nur Titel sein, wobei eine vollkommen titellose Saison schon schwer zu verkaufen und verkraften wäre. Aber wenn die Spielweise stimmt und man dann mit Pech oder durch einen noch stärkeren Gegner ausscheidet, dann ist das nicht das Problem, weil die Basis ja stimmt.

    2. Aber wenn wir in der Liga für unsere Ansprüche “gut” und “erfolgreich” spielen und sich auch noch junge Spieler “gut” entwickeln, dann werden wir doch zwangsläufig Meister. Ich kann mir auf der Erfahrung der letzten Jahre keine Saison vorstellen, nach der ich sage “eigentlich haben wir überwiegend gute Spiele abgeliefert, aber die anderen waren einfach besser”. Wir könnten ja mal zum Spaß die 31 Spiele dieser Saison einschätzen…

      Wenn ein radikaler Umbruch vollzogen wurde oder brutales Verletzungspech dazu kommt und die Jungs, die dann verbleiben sich voll reinhängen und es trotzdem nicht reicht, dann wäre ein komplett titelloses Jahr drin, aber sonst sehe ich das nicht. Ist natürlich stark durch 9 Meisterschaften in Serie geprägt, dieser Gedanke. Noch im Jahrzehnt davor war das ja nicht so sicher…

  32. Weiß jemand von euch, warum Willy heute unentschuldigt fehlt? An diesem großen Tag, an seinem großen Tag!
    Ich kann mir nicht vorstellen, dass die Entwicklung ohne seinen unermüdlichen propagandistischen Einsatz den gleichen Verlauf genommen hätte. Und seien wir ehrlich, besser hätte es für uns nicht kommen können.
    Danke, @Willy.

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    1. Der sitzt mit Julian und Hasan an der Kaderplanung.

      (ich muss zugeben, manchmal verliere ich mich in deinen ironischen, aber dann doch wieder halbernst und dann wieder doppelt ironisch gebrochenen Aussagen – am Ende weiß man nicht, was du ernst meinst und was nicht. Wahrscheinlich “nix” ;-)).

      1. ironisch gebrochen – ein Kenner!!!
        Mein Erklärungsansatz ist, dass Alain uns allen überlegen ist, weil er selbst nicht weiß, was er gerade ernst meint und was nicht. Nur so lässt sich unser Dasein doch ertragen.

      2. Ich bin nur ein erfolgshungriger Mode-Fan, der sich im Schatten der virtuellen Anonymität seinen arroganten Welterlösungsphantasien hingibt und irgendwann auf die glorreiche Idee kam, sein inneres Zerwürfnis in ein Fan-Forum zu tragen.
        Wie soll man in so einer Situation thematisch Boden unter die Füße bekommen?
        Um nicht gänzlich abzudriften, hangele ich mich kommunikativ an zuverlässigen Forumsstützen wie Willy, 918, Alexander u.a. entlang – aber es ist wohl nur eine Frage der Zeit, bis ich in diesem Treibsand versinke und anschließend alleine in meinem Spiegelkabinett herumirre.

        Aber vorher bin ich schon noch auf Nagelsmann gespannt.

      3. Hallo @Willy. Ich kann nur immer wieder meinen Hut aus Respekt vor dir und gleichzeitig meine Kappe aus Scham vor mir ganz tief ins Gesicht ziehen: Geschult durch die Qualen des Korrekturlesens im Rahmen unzähliger Klassenarbeiten bist du erfahren im instinktiven Aufspüren von ironisch anmutenden Auslassungen, deren einziger Sinn es ist, die Unfähigkeit zur sachlichen Auseinandersetzung mit dem Thema zu verschleiern. Setzen! Sechs!

      4. “Um nicht gänzlich abzudriften, hangele ich mich kommunikativ an zuverlässigen Forumsstützen wie Willy, 918, Alexander u.a. entlang – aber es ist wohl nur eine Frage der Zeit, bis ich in diesem Treibsand versinke und anschließend alleine in meinem Spiegelkabinett herumirre.

        Aber vorher bin ich schon noch auf Nagelsmann gespannt.”

        :-))) Love it!

    2. Hallo Alain. Nachdem ich einen 12stündigen Freudentanz hinter mir habe, komme ich jetzt erst zum Schreiben.
      Zieh dir beim nächsten Mal bitte deine Narrenkappe komplett aus dem Gesicht, so dass beide Augen beim Lesen meiner Kommentare freien Blick haben. Dann wüsstest du, dass ich erst zufrieden bin, wenn beide Streithanseln ihre Karriere woanders als beim FCB fortsetzen. Einer ist immer noch da, soweit ich weiß.
      Der Einfluss, den du mir zugestehst, ist schon enorm.

  33. Generell ist die Entscheidung für Nagelsmann ist logisch und richtig. Ich glaube Salihamidzic will eine junge und dynamische Mannschaft Plus mehr Spieler aus der eigenen Jugend und hierfür hat man jetzt den richtigen Trainer geholt.

  34. https://youtu.be/SB9DGSFrbHk
    Nagelsmann mit einem Vortrag beim Bund Deutscher Fußball-Lehrer zum Thema Dynamiken im Spiel.

    Interessante Einblicke falls jemand keine Lust auf CL ohne uns hat oder ein wenig mehr als Phrasen auf PK‘s hören möchte.

  35. Bevor es vor lauter Nagelsmania ganz vergessen wird:
    Happy Birthday, Bulle Roth, zum 75.!!!
    https://fcbayern.com/de/news/2021/04/happy-birthday-franz-bulle-roth-wird-75

  36. und was machen wir wenn nagelsmann in 3 jahren seinen vertrag auflösen will, um nationaltrainer zu werden…?

  37. Dann kommt Flick zurück

  38. Ein interessanter Nebeneffekt der ganzen Geschichte:
    RB Leipzig, also der Klub, der so vielen ein Dorn im Auge ist und angeblich alle Werte verletzt, für die der traditionelle Fußball steht, zeigt, wie man geräuschlos eine Personalentscheidung dieser Tragweite treffen kann.
    Bei uns zerfleischen sich die Protatgonisten wochenlang über die Medien, halten sich nicht an Absprachen und lassen zwischenzeitlich jegliche Form von Respekt vermissen. Der selbsternannte größte Bewahrer von Anstand und Moral im deutschen Fußball namens Watzke schafft es übrigens auch bei kaum einem großen Transfer weg vom BVB einen Wechsel so geräuschlos über die Bühne zu bringen. Da sind Streiks, angebliche Lügen etc. ja an der Tagesordnung.
    Das liegt wahrscheinlich dran, dass wir und der BVB Interesse generieren müssen, damit das Geld fließt, während RB auch langweilig sein darf und trotzdem die Kohle (bzw. Brause) fließt.

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    1. Ich finde das auch bemerkenswert. Ist in der Hinsicht aber auch einfach ein Wettbewerbsvorteil dieser auf der grünen Wiese gegründeten Investorenklubs wie Hoffenheim oder Leipzig. Mintzlaff selber hebt immer wieder ihre kurzen Entscheidungswege hervor. Und so schön Tradition auch sein mag, manchmal ist sie auch eine schöne Last.

      Wenn dort der Keks spricht, schweigen eben die Krümel. Und wenn die beiden Alten auch nicht im Tagesgeschäft mitmischen, weiß jeder wo das letzte und entscheidende Wort gesprochen wird.

      Gerade für Nagelsmann wird das eine neue Erfahrung sein, ist er doch bisher nur das bewusst sedierte Umfeld eines Plastikklubs gewohnt.

      1. Auch wenn es in diesem Forum vielleicht nicht jedem gefällt:
        „ 1899: Gründung des Turnvereins Hoffenheim
        1945: Zusammenschluss des Turnvereins und des Fußballvereins zur TSG 1899 Hoffenheim
        1991: Nach dem Abstieg aus der Bezirksliga beschließt SAP- Mitbegründer Dietmar Hopp, seinem Heimatverein zu helfen. Der Milliardär war Stürmer der TSG, beendete die Karriere aber frühzeitig.“
        Da ist mal nix mit auf der grünen Wiese gegründet.
        Und in den unteren Klassen gibt es viele Klubs, die von lokalen Mäzenen gestützt werden. Nur nicht so umfassend und im Ergebnis so erfolgreich. Und in der Beziehung zum FCB gab es genug Beispiele mit nützlichem Ausgang.

    2. Hallo willythegreat,
      nunja, dank der gut geölten RB-Schiene ist Jesse Marsch als Nachfolger quasi sicher. Man versucht jetzt erstmal noch, die höher eingeschätzten Glasner oder Matarazzo loszueisen. Sonst greift halt die übliche Salzburger Rinderlandverschickung. ;-)

    3. Ich finde noch nicht einmal, dass das “ein interessanter Nebeneffekt” ist, @willythegreat, für Leipzig ist das anscheinend wirklich täglich praktiziertes Geschäftsgebahren. Man mag sich wundern, und ich kann nur sagen, wie oft ich mir gewünscht hätte, dass Waldorf und Stadler ihre Klappe halten, als über Bernats, Menschenwürde oder andere Clubs zu blubbern.
      Ist wahrscheinlich einfach nur ein blöder Gutmenschen-Wunsch…

  39. Der Fokus sollte für Nagelsmann auf dem CL Finale 2023 Dahoam liegen. Und das sollte der Verein intern auch so kommunizieren. Lieber jetzt schon anfangen mit diesem Ziel eine Mannschaft aufzubauen und vielleicht auch mal die Meisterschaft “abschenken”.
    Denn ein mal nicht Meister werden würde dem Verein und der Liga sicher gut tun.

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    1. Wenn es in Sachen Vertragsverlängerungen so hinhaut, wie man es sich von Vereinsseite wünscht, man also Goretzka, Kimmich, Gnabry, Coman und evtl. Süle dazu bringt, über 2022 bzw. 2023 hinaus zu verlängern, dann dürfte der Kern der Wunschelf für die Saison 2022/23, die mit dem CL-Sieg im eigenen Stadion gekrönt werden soll, doch schon längst feststehen, oder? Ich sehe für die Topelf eigentlich keinen großen Verbesserungsbedarf und somit auch keine Notwendigkeit für personelle Experimente. Die Breite des Kaders muss erweitert werden, die Spieler die dann im Kader sind müssen dann auch regelmäßig spielen und man braucht möglicherweise noch 1-2 Topspieler auf der Bank mehr, falls das finanziell möglich sein sollte. Richtig spannend in Bezug auf hochkarätige Verstärkungen für die Stammelf wird es mMn erst in der Spielzeit nach 2023, wenn irgendwann daran gedacht werden muss, die Einsatzzteiten von Müller und Lewandowski möglicherweise zu reduzieren und sich schon auf eine Zeit ohne die beiden zu konzentrieren. Die Notwendigkeit, schon früher Topspieler holen zu müssen, kann sich natürlich schneller ergeben, wenn es mit den oben erwähnten Vertragsverlängerungen nicht klappen sollte. Ich bin aber eher positiv gestimmt, weil der Name Nagelsmann in Spielerkreisen kein Nachteil in Vertragsgesprächen sein dürfte.

  40. Für mich ist Nagelsmann die Ideallösung….. wenn wir das Jahr 2025 schreiben würden und Nagelsmann mindestens 2 Titel auf dem Rever hätte.

    Trotzdem, eine Chance hat er bei Bayern aber nur dann, wenn zwei Dinge zutreffen:
    1. Er schart die Kabine um sich
    2. Der FCB wird wieder professioneller und verfolgt eine vernünftige Transferpolitik unter intensiver Einbindung des Trainers.
    3. Der FCB kehr wieder zu einer professionellen Kommunikation zurück… und das wird vor allem Oliver Kahns Job sein, der sich in der Causa Flick dezent (für mich…feige) zurückgehalten hat.

    Ansonsten sehe ich es wie bei Kovac oder Flick. 2 Jahre maximal und Feierabend.

  41. Nagelsmann ist klar besser als Flick.
    1. Er hat mehr als einen Plan A wie Flick, der ohne zwei Corona Pausen keine CL gewonnen hätte
    2. Er war Jugendtrainer und man darf hoffen, dass er mehr als 14 Spieler in einer Saison einsetzt
    3. Er ist ein Teamplayer und versteht, dass ein Trainer alleine keine Transfers abwickeln kann
    4. Der FCB ist sein Traumverein und kein Sprungbrett zum DFB

    Also Pack mers

  42. Ich bin sehr euphorisch. Nagelsmanns vertikaler Stil durchs Zentrum wird brutal für den Gegner mit Spielern wie Müller, Lewa, Gnabry und Musiala (!!). Die Zeit der vielen Dribblings auf dem Flügel ist vorbei, deshalb sehe ich insbesondere Coman aber auch Sané als potenzielle Verlierer. Choupo als Backup macht noch mehr Sinn (kombinationsstark im Halbraum). Die Dreiekette werden wir wohl auch das eine oder andere mal sehen. Perfekt für Davies, brauchen nur ein Pendant für rechts. Zentral würde ein Neuhaus sicherlich gut passen, aber auch Roca mit seinen guten vertikalen Pässen könnte eine Chance bekommen. Insgesamt sehe ich mehr potenzielle Gewinner als Verlierer im Kader.

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    1. Davies natürlich nicht in der Dreierkette, sondern eine Linie davor. In der Rolle könnte er den Raum, den ein etwas zentralerer Musiala öffnet, voll attackieren. Mich würde es nicht wundern, wenn wir die Combo nächstes Jahr öfter sehen würden.

  43. Nagelsmann wird sich dem vorhandenen Spielermaterial anpassen müssen.
    Er wird sicherlich auf die Achse Neuer Kimmich Müller Lewa setzen. Wer sich da bei ihm als Abwehrchef herauskristallisiert bleibt abzuwarten.

    Und sicherlich wird kein System implementiert das bedeutet das die Flügelspieler Sane Coman Gnabry „Verlierer“ sein werden.

    Sehe da wenig Möglichkeiten dauerhaft eine 3er Kette zu implementieren zumal man jetzt auch wieder sehr schnelle IV hat.

    Nagelsmann wird sicherlich variieren uns auch mal 3er Kette spielen(Offensiv) in welcher Art auch immer aber wir werden niemals in einer Fünfer Kette verteidigen.

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    1. Mein Punkt ist, dass Nagelmanns nicht für Flügelspiel steht sondern für zentralen, vertikalen Kombinationsfussball. Deshalb ist eine Offensive mit Müller, Lewa und Musiala durchaus vollstellbar. Indem Fall wird der Flügel einfach besetzt z.B. mit einem sehr offensiven Davies oder vielleicht sogar mal mit einem Gnabry auf rechts. Noch allgemeiner: wir werden offensiv mehr einstudierte one-touch Kombinationen auf engem Raum sehen als Flügelstürmer, die ins 1:1 geschickt werden. Ein Musiala ist prädestiniert dafür, aber klar können das ein Coman und Sané auch spielen. Ich halte eine leichte Umgewichtung (wir haben dieses Element ja schon heute in unserem Spiel) auch für sinnvoll, weil ich glaube, dass die Erfolgsquote höher ist.

  44. Ich kann mir gut vorstellen, dass Nagelsmann eine ähnliche Ära wie Ottmar (6 Jahre am Stück) und Lattek (5 Jahre) prägen kann. So weit ich weiß, waren das die beiden Trainer mit den längsten Amtszeiten, oder?
    Im Prinzip bringt JN alles dafür mit: Eine klare, erfolgsversprechende Spielidee, taktisches Geschick, sehr gutes Ingame-Coaching, Empathie für seine Spieler, Ambitionen immer das Maximum zu erreichen, guter Umgang mit den Medien. Außerdem, wenn er die Zeit dafür bekommt (was bei Bayern aber bekanntermaßen in der Regel schwierig ist), genug Entwicklungspotenzial sich selbst auf ein noch höheres Niveau zu hieven!
    Klar, jetzt wird der eine oder andere Kritiker sagen, dass er dafür auf der anderen Seite zu wenig Erfahrung und keine Titel vorzuweisen hat. Das mit den Titeln stimmt, aber erfahrungstechnisch hat er immerhin 5 Jahre als Profitrainer aufm Buckel und steht seit insgesamt 13 Jahren an der Seitenlinie. Ebenfalls ist es nicht zu leugnen, dass er seine Teams und viele Spieler stets verbessern konnte!

    Ich bin auf alle Fälle extrem optimistisch, was ich bei den letzten Trainerverpflichtungen (Ancelotti, Kovac) nicht war…
    Auch geil, dass wir mit Nagelsmann endlich auch mal ne Verjüngungskur auf dem Trainerposten fahren. So „jugendlich“ waren wir auf den Positionen neben dem Platz schon lange nicht mehr unterwegs:

    Nagelsmann (33 Jahre) für Flick (56)
    Olli K. (51) für Kalle R. (65)
    Brazzo (44) für Uli (69)

    Zudem wird der Kader nächste Saison auch noch mal weiter verjüngt:
    Upamecano (22) für Boa (32)
    Nianzou (19) für Javi (32)
    O. Richards (23) „für Alaba (29)

    Passt :)

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    1. Hitzfeld war zwar in seiner ersten Amtszeit 6 Jahre im Verein, aber hier wäre es ehrlich gesagt sogar besser gewesen, vorher etwas zu verändern. Die ersten drei Jahre waren überragend. Danach war es für Bayernverhältnisse eher mau. 2001/02 Weltpokalsieg, aber ansonsten kein Titel, 2002/03 nationales Double, dafür blamables Vorrundenaus in der CL als Gruppenletzter, 2003/04 titellos und CL-Aus im Achtelfinale. Hitzfeld hat uns quasi an die Spitze gebracht und am Ende seiner Amtszeit standen wir ungefähr wieder da, wo wir vor ihm waren. Ob es also unbedingt gleich so viele Jahre sein müssen, kann man zumindest mal hinterfragen. Mehr als die durchschnittlichen 1,5 Jahre oder sogar noch weniger, wie es seit Peps Abgang der Fall war bei Ancelotti, Heynckes, Kovac und Flick, sollte es aber schon wieder sein.

  45. Zwar freue ich mich, dennoch kommt für mich der Wechsel zur Unzeit. Gedacht habe ich sofort, dass sind nun die nationalen Titel 10 bis 14. Und ich sehe die jedes Jahr neu auf brandenden Diskussionen, wie man die Liga spannender macht. Ich befürchte, dass das 50+1 Modell, auch vor dem Hintergrund der Superleague und CL-Diskussionen nicht mehr lange zu halten ist. Oder man verändert den Modus und führt Playoffs ein. Lange wird das jedenfalls nicht mehr gut gehen… wir siegen uns einfach zu Tode.
    Deshalb mal ungewöhnliche Gedanken. Vielleicht wäre etwas weniger Perfektion in den letzten Jahren besser gewesen. Es mit einem Kovac halt mal durchziehen. Auch auf das Risiko, mal ein Jahr ohne Titel zu haben. Dann gehst ganz anders ins nächste Jahr. Ich bin überzeugt, dass die permanente neue Reizsetzung (staune schon, dass Nagelsmann in der jetzigen Situation kommt) irgendwann alle Beteiligten frustriert.
    Auf der anderen Seite eine Liga, die uns den Spagat zwischen Konkurrenzfähigkeit CL und Langeweile Liga schwer macht. In Italien und Frankreich haben sie auf Sicht das gleiche Problem, auch wenn sich PSG und Juve dies Jahr wohl mal ne Pause gönnen.
    Es ist auch kompliziert…

    Antwortsymbol7 AntwortenKommentarantworten schließen
    1. Ich denke unser Abschneiden in der CL hat eher weniger mit der Liga zu tun. Man konnte im letzten Jahrzehnt eigentlich immer ganz gut beobachten, dass unser Abschneiden in erster Linie davon abhing, wie wir personell aufgestellt waren. In den Jahren, in denen es optimal lief, waren fast alle wichtigen Spieler fit. Nicht geklappt hat es vorrangig immer dann, wenn zu viele wichtige Spieler der Stammelf wegen Sperre oder Verletzung komplett ausfielen oder nicht in Vollbesitz ihrer Kräfte waren und deshalb angeschlagen spielen mussten.
      2010 fehlte Ribery im Finale wegen einer Rotsperre
      2012 fehlten Badstuber, Luiz Gustavo und Alaba im Finale wegen einer Gelbsperre
      2013 war man bis auf Kroos komplett
      2014 fiel Thiago gegen Real aus
      2015 war Lewandowski nicht fit und Ribery, Robben, Alaba und Martinez gar nicht einsatzfähig gegen Barca
      2016 fehlte Robben gegen Atletico und außerdem im Abschluss die nötige Qualität bzw. das nötige Glück
      2017 waren Lewandowski, Hummels und Boateng angeschlagen und Martinez fehlte gelb-rot gesperrt im Rückspiel gegen Real
      2018 fehlten Neuer, Alaba und Robben gegen Real
      2019 fehlte Müller in beiden Spielen, Kimmich im Rückspiel und Coman war ebenfalls im Rückspiel gegen Liverpool schwer angeschlagen
      2020 waren bis auf Pavard alle fit
      2021 fehlten Lewandoswki und Gnabry komplett, Goretzka und Süle konnten nicht einmal eine Halbzeit gegen PSG mitwirken
      Ich denke, das zeigt ganz gut, was der Hauptgrund dafür ist, ob wir in der CL erfolgreich sind oder nicht. CL-Sieger wurden wir übrigens immer dann, wenn die Liga keine Rolle mehr spielte. 2013 wurde die Meisterschaft nach dem Viertelfinal-Hinspiel sogar schon rechnerisch festgemacht und man brauchte dementsprechend keinerlei Rücksicht mehr auf den Ligabetrieb nehmen. 2020 gab es gar keinen Ligabetrieb mehr, als die CL in die entscheidende Phase ging. Die vielfach geäußerte Behauptung, dass uns der mangelnde Konkurrenzkampf in der Liga die nötigen Prozentpunkte in der CL kostet, ist mMn deshalb nicht richtig. Ich sehe es sogar eher als Problem für unsere CL-Ambitionen, wenn man vor den entscheidenden internationalen Spielen nicht rotieren kann, weil man die Stammelf im Liga-Alltag braucht, da die Konkurrenz uns im Nacken sitzt. Zeitgleich zur CL-KO-Phase stattfindende Bundesliga-Playoffs wären für mich in Sachen CL-Ambitionen somit eher kontraproduktiv.

      1. @ willy: +5, daher betätige ich mich ja seit Jahren als Hobby-Kaderplaner. :-)

        Der Ansatz mit dem schmalen Kader seit Ancelotti ist mMn komplett falsch. Du brauchst 16 erstklassige Leute und 4-5 zum “reiwerfe” frei nach Stepi.

      2. Ich werf vorm Spiel 4-5 Ebbelwoi rei, und seh dann automatisch 16 erstklassige Leute. Macht im Bedarfsfall auch Niederlagen erträglicher und ausserdem spare ich mir die ständigen Streitereien mit dem Vorstand.

        Von Steppi lernen, heißt für’s Leben lernen.

      3. @Alain Sutter: Ich mag ja Deine mich immer wieder in die Irre leitenden Kommentare. Aber Ebbelwoi ist selbst für mich zuviel der Späße. Woher kommt die Vorliebe? Weil die Schweizer mit Wilhelm Tell jemanden hatten, der mit Äpfeln gut konnte? Bei Martin Suter wird ja zumindest in “Business Class” der Apero bevorzugt.

      4. @Herrispezial

        Ich muss dich leider enttäuschen, hinter dem Ebbelwoi steckt lediglich profane Affektion für Dragoslav Stepanović, einer meiner Götzen.

        Es war übrigens nicht einfach sich an das saure Gesöff zu gewöhnen, aber Medizin muss wohl so schmecken.
        Wobei ich immer noch der Überzeugung bin, dass man mit mehr Ebbelwoi auch an der Säbener Straße viele Konflikte hätte vermeiden können und vielleicht sogar einmal Steppi als Trainer hätte erleben dürfen. Aber ’s Lebbe geht weider, so oder so.

      5. Ja, Lebbe geht weida – aber ob das nach Ebbelwoi auch der Fall ist, weiß ich nicht. In dem Fall gilt wohl eher: Haste Scheiße am Fuß, haste Scheiße am Fuß.

      6. Thiagointelligenz

  46. Auch interessant, was Sandro Wagner über JN zu erzählen hat:

    https://bayerninsider.podigee.io/

    Ab Min. 2:40

  47. Die Entscheidung für Nagelsmann ist folgerichtig und im Grunde ein Nobrainer.

    Ich sehe aktuell keinen (möglichen) Trainer, der geeigneter wäre. Was zu beweisen ist: wie kann er mit (Welt-)Stars umgehen und wie findet er sich im Bayern-Haifischbecken zurecht. Sein Glück ist dass KHR bald weg ist und bis Jahresende er sich mögliche Sticheleien ersparen wird. Allerdings ist für mich fraglich wie er mit Brazzo klarkommt, da er ihm aus meiner Sicht in wirklich allen sportlichen Dingen sowie in Auftreten, Klarheit und Rhetorik haushoch überlegen ist. Muss nichts heißen aber man wird sehen.

    Das nächste ist der Kader: die oben erwähnte Achse Neuer-Kimmich-Müller-Lewa ist zu 3/4 im Herbst der Karriere. Hier wird wirklich die Frage sein inwieweit mehr junge Spieler eingebunden werden können. Das alles wird man sehen und es wird spannend.

    Ich freue mich, dass RB nicht wie schon ganz andere Vereine auf dicke Hose gemacht hat und vor allem medial den Wechsel als unmöglich erklärt hat. Wenn man sich die Aussagen von Mintzlaff so durchliest kommt man kaum umhin ihn als absoluten Ehrenmann zu bezeichnen, auch wenn (natürlich) viel Geld geflossen ist. Dennoch: Leipzig hätte sich in der Angelegenheit deutlich schwieriger anstellen können und das verdient Respekt.

    Antwortsymbol1 AntwortKommentarantworten schließen
    1. Also wenn ich mir so die Trainer-Historie der letzten 10 Jahre bei Bayern anschaue, dann sind für die Akzeptanz eines Trainers bei den Weltstars im Kader vor allem zwei Punkte ausschlaggebend:
      – technisch-taktische Kompetenz und der Mut zur Offensive
      – viel Kommunikation mit allen Spielern
      Beides ist ja ganz offensichtlich bei Nagelsmann zu 100% vorhanden, insofern erwarte ich da keine Probleme.

      Und er hat den Vorteil gegenüber Flick, dass er, mit viel Geld und einem Fünfjahresvertrag geholt, intern ein deutlich besseres Standing haben wird als man es Flick, der ja nur sehr zögerlich vom Assistenten zum Chef befördert wurde, jemals zugestanden hat.

  48. Ich hab mir ein bisschen angeschaut, was die internationale Presse zur Verpflichtung von Nagelsmann so schreibt, und da wird dann schon das ein oder andere Mal süffisant darauf hingewiesen, dass Kalle vor zehn Tagen im Rahmen der Super League-Diskussion gefordert hat, dass alle finanziell ein bisschen kürzer treten sollen, und jetzt eine Rekordablösesumme für einen Trainer auf den Tisch legt …

    Antwortsymbol1 AntwortKommentarantworten schließen
    1. Bei aller Heuchelei, Nachwuchsförderung sollte doch wohl erlaubt sein, oder?

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