Last-Minute-Sieg: FC Bayern bleibt an Wolfsburg dran
Unser Neuzugang Celina und Florian berichten für euch
Das war knapp: Der FC Bayern hat bei Bayer 04 Leverkusen trotz zweifachem Rückstand dank Treffer von Vanessa Gilles, Edna Imade und Alara mit 3:2 gewonnen. Für die Werkself traf Paulina Tomasiak doppelt.
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Sieg in Leverkusen: Der Spielverlauf
Die personalgeschwächten Leverkusenerinnen unter anderem fehlte Ex-Münchnerin Carolin Simon verletzt, starteten mutig und mit einem starkem Pressing. Doch auch die Münchnerinnen fanden gut ins Spiel und spielten sich insbesondere durch Harder und Bühl ins letzte Drittel.
Auch Tanikawa war stets bemüht durch das Zentrum Lösungen zu finden, doch ergaben sich dabei schlussendlich höchstens einige Halbchancen. Insgesamt schien das Offensivspiel der Münchnerinnen etwas müde und berechenbar. Ein Problem, das man in der Vergangenheit schon beobachten konnte: Die Münchnerinnen haben zwar den Ball und die Spielkontrolle, tun such anfangs aber schwer.
So war es dann Vanessa Gilles die vermehrt den Part der Ballverteilerin übernahm. Über die wiedergenesene Kett und Bühl fand der Ball dann meist den Weg ins Zentrum. Während Harder immer wieder ins Mittelfeld oder den linken Flügel auswich, um sich den Ball zu holen, schienen Damjanovic und Dallmann dagegen kaum ins Spiel eingebunden.
In der 35. Minuten folgte dann der erste Nackenschlag: Tomasiak erzielte für die Gastgeberinnen nach einem gut getreten Freistoß das 1:0. Schlussendlich war es wohl Damnjanovic, die den Ball unglücklich sowie unhaltbar für Mahmutovic ins eigene Tor abfälschte.
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Kurz nach Pause fiel dann doch der lang ersehnte und aufgrund der Dominanz auch verdiente Ausgleich: Vanessa Gilles konnte nach einer Ecke von Bühl zum Ausgleich einnicken. Doch nur eine Minute später war es wieder Tomasiak, die die nach einem Einwurf noch schlecht sortierte Abwehr der Münchnerinnen überrannte und zur erneuten Leverkusener Führung einnetzte.
Die Bayern drehen zwei Mal einen Rückstand
Auf den erneuten Rückstand reagierte José Barcala dann in personeller Hinsicht – und das sollte belohnt werden! Giulia Gwinn kratzte den Ball gerade noch so von der Grundlinie, flankte nach innen und keine zwei Minuten nach ihrer Einwechslung vollendete Edna Imade zum 2:2.
Doch auch in den letzten 20 Minuten häuften sich weiterhin Ballverluste und Ungenauigkeiten, der zu erwartende Sturmlauf des FCB in Richtung Leverkusener Tor blieb aus. Es sollte bis zur 88. Minute dauern, bis die Münchnerinnen das Spiel dann doch noch drehen konnten. Wie auch schon bei letzten 3:2-Sieg gegen Leverkusen im Oktober 2024 war es Alara, die das Spiel entscheiden konnte: Tanikawa fand mit einemn starken Pass Bühl auf dem Flügel, die das Spielgerät zu Alara passte. Die Teenagerin traf aus rund 14 Metern mithilfe des rechten Innenpfostens zum 3:2.
Anschließend verteidigte man den knappen Vorsprung über die Zeit. Ein wichtiger Sieg für den deutschen Meister, der jedoch ein paar Probleme offenbarte:Während man in der Offensive nicht konsequent genug agierte, fehlt in der Defensive die ersehnte Stabilität.
FC Bayern Frauen: Die nächsten Spiele
Nach dem Spiel in Leverkusen geht es für die Frauen des FC Bayern Schlag auf Schlag weiter. Am Samstag empfängt die Barcala-Elf den 1. FC Köln am heimischen Campus (14:00 Uhr) ehe am Dienstagabend die Premiere in Unterhaching auf dem Plan steht: Manchester City heißt der Gegner im ersten Pfichtspiel an neuer Wirkungsstätte.
Am 27. September (15:00 Uhr Anpfiff) wird die englische Woche dann mit dem Pokal-Duell bei Borusia Mönchengladbach abgerundet, Ende September ist man dann noch in Lissabon bei Benfica zu Gast. Ein anspruchsvolles Programm für die Müncherinnen.



