Klara Bühl (FC Bayern) kämpft für die DFB-Frauen gegen Spanien um den Ball.
Bild: Alex Grimm/Getty Images

FC Bayern in der Länderspielpause: DFB-Frauen verlieren im Rückspiel gegen Spanien

Benita 02.12.2025

Zum Jahresende steht die zweite Länderspielpause der Saison für die FC Bayern Frauen an. Neben dem Finale der Nations League für die deutsche Nationalmannschaft sind einige Spielerinnen der FCB-Frauen für Freundschaftsspiele nominiert worden.

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Die Bayern haben zuletzt alle sieben Spiele in der Bundesliga, der Champions League und dem DFB-Pokal gewonnen. Damit geht es nun nach einer sehr erfolgreichen Phase seit den letzten Länderspielen für viele Spielerinnen erneut auf internationale Reise.

Miasanrot gibt einen Überblick über die anstehenden Begegnungen und die Einsätze der FCB-Frauen.

DFB-Frauen gegen Spanien: Kett und Bühl überragen – doch es reicht nur zum Remis

Nachdem die DFB-Frauen das Halbfinale der Nations League gegen Frankreich gewinnen konnten (1:0 und 2:2), kam es nun nach dem Halbfinale bei der Europameisterschaft, welches Spanien mit einem 1:0 in der Nachspielzeit gewinnen konnte, zu einem erneuten Aufeinandertreffen. Nun spielen sie in einem Hin- und Rückspiel das Finale der Nations League gegeneinander.

Vom FC Bayern wurden Ena Mahmutovic, Alara, Giulia Gwinn, Franziska Kett und Klara Bühl nominiert. Außerdem wurde Linda Dallmann für Lea Schüller aufgrund familiärer Gründe nachnominiert.

Im Hinspiel am 28. November (20:30 Uhr) in Kaiserslautern kam Deutschland über ein 0:0-Unentschieden nicht hinaus. Spanien ging zwar als amtierende Weltmeisterinnen sowie Gewinnerinnen der Nations League 2024 als Favorit in die Partie, jedoch war Deutschland dann über weite Teile die spielbestimmende Mannschaft.

Sie verpassten es dabei jedoch, das Tor zu treffen. Oft scheiterten sie an der spanischen Torhüterin Cata Coll oder dem Aluminium. Vor allem die linke Seite mit Bühl und Kett sorgte für Furore. Zudem stand Gwinn in der Startelf und Alara wurde in der 69. Minute eingewechselt. Damit blieb für das Rückspiel am 2. Dezember (18:30 Uhr) in Madrid aber weiter alles offen.

Rückspiel in Madrid: Deutschland unterliegt mit 0:3

Im Vergleich zum Hinspiel gab es keine Veränderungen in der Startelf. Damit spielten erneut Gwinn, Kett und Bühl von Beginn an. Zudem wurde Dallmann in der 80. Minute eingewechselt.

Spanien zeigte sich in Madrid deutlich dominanter als in Kaiserslautern und hatte mehr Gelegenheiten zu Torabschlüssen als Deutschland. In der ersten Halbzeit konnten sie jedoch keine ihre Chancen verwerten und auch die DFB-Frauen waren nicht zwingend genug. In der zweiten Halbzeit reichten den Spanierinnen dann aber knappe 15 Minuten um die Partie und damit das Finale für sich zu entscheiden. Erst traf Claudia Pina zum 1:0 (61.), dann legte Vicky Lopez zum 2:0 (68.) nach und schließlich schnürte Pina mit dem 3:0 (74.) einen Doppelpack.

Damit gewinnen die Weltmeisterinnen aus Spanien auch die zweite Auflage der Nations League.

FC Bayern Frauen auf Länderspielreise: Damnjanović, Stanway und Tanikawa auf Torejagd

Außerdem stehen für einige Nationalmannschaften Freundschaftsspiele an. Vom FC Bayern wurden dafür folgende Spielerinnen nominiert.

Japan mit Momoko Tanikawa gegen Kanada mit Vanessa Gilles

Bei den Spielen von Japan gegen Kanada kommt es zu einem Duell zwischen Momoko Tanikawa und Vanessa Gilles. Beim ersten Spiel in Nagasaki am 29. November (7:30 Uhr) gewann Japan mit 3:0. Tanikawa bestätigte dabei ihre derzeitige gute Form auch bei der Nationalmannschaft: Sie stand in der Startelf, schoss das erste Tor und bereitete den dritten Treffer vor. Auf der anderen Seite wurde Gilles in der 72. Minute eingewechselt.

Auch das zweite Aufeinandertreffen am 2. Dezember (6 Uhr) in Nagasaki konnte Japan gegen Kanada gewinnen. Bei dem 1:0-Sieg wurde Tanikawa zur zweiten Halbzeit eingewechselt, während Gilles bei Kanada diesmal in der Startelf stand.

England: Georgia Stanway mit einem Dreierpack

Georgia Stanway wurde für die englische Nationalmannschaft nominiert, die am 29. November (18:30 Uhr) in London, Wembley gegen China mit 8:0 gewann. Stanway war dabei besonders gut drauf – sie schoss drei Tore und bereitete einen Treffer vor. Bei dem 2:0-Sieg am 2. Dezember (20 Uhr) gegen Ghana in Southampton erhielt Stanway dann nach intensiven Wochen eine verdiente Pause.

Polen

Natalia Padilla Bidas wurde für die polnische Nationalmannschaft nominiert. Beim 1:0-Sieg gegen Slowenien am 28. November (17:45 Uhr) in Danzig war sie jedoch wohl aus familiären Gründen nicht im Kader. Auch beim 3:0-Sieg gegen Lettland am 2. Dezember (13:30 Uhr) in Danzig fehlte sie im Aufgebot der polnischen Nationalmannschaft.

Österreich

Für Österreich wurden Katharina Naschenweng, Barbara Dunst und Maria Plattner von der Zweitvertretung nominiert. Die österreichische Nationalmannschaft ist für das Trainingslager in Spanien und wird die Spiele in Jerez de la Frontera bestreiten. Bei einem 1:1-Unentschieden gegen Finnland am 27. November (19 Uhr) stand Plattner in der Startelf und wurde in der 62. Minute für Dunst ausgewechselt. Dunst gab damit ihr Comeback für die Nationalmannschaft nach ihrem Kreuzbandriss im vergangenen Jahr. Naschenweng wurde nicht eingewechselt.

Am 1. Dezember (12 Uhr) verlor Österreich mit 2:3 gegen die Ukraine. Naschenweng sowie Dunst standen dabei in der Startelf und Plattner wurde für die letzten zehn Minuten der Partie eingewechselt.

Serbien: Jovana Damnjanović erzielt den entscheidenden Treffer

Für Serbien wurde Jovana Damnjanović nominiert. Bei einem 1:0-Sieg gegen Tschechien am 28. November (13 Uhr) erzielte Damnjanović den einzigen Treffer der Partie. Auch das zweite Aufeinandertreffen am 2. Dezember (13 Uhr) konnte Serbien gegen Tschechien gewinnen. Bei dem 2:1-Sieg stand Damnjanović erneut in der Startelf.

Italien

Für Italien wurde Arianna Caruso nominiert. Die italienische Nationalmannschaft ist für das Trainingslager in die USA gereist. Beim ersten Spiel am 29. November (1 Uhr) unterlag Italien den USA in Orlando, Florida mit 0:3. Caruso stand dabei in der Startelf. Im erneute Aufeinandertreffen am 2. Dezember (1 Uhr) in Fort Lauderdale, Florida verlor Italien ebenfalls. Bei der 0:2-Niederlage stand Caruso erneut in der Startelf.

Norwegen

Für Norwegen wurde Tuva Hansen nominiert. Die norwegische Nationalmannschaft ist für das Trainingslager in Spanien und bestreitet die Spiele in La Linea. Bei einem 3:1-Sieg gegen Brasilien am 28. November spielte Hansen die ersten 45 Minuten und bereitete den Treffer zum 1:0 vor. Damit gab sie ihr Comeback nach ihrer Sprunggelenksverletzung im Oktober.

Am 1. Dezember (18 Uhr) kam Norwegen gegen Dänemark in einem ausgeglichenen Spiel über ein 0:0-Unentschieden nicht hinaus. Tuva Hansen wurde dabei zur zweiten Halbzeit eingewechselt.

Dänemark

Für Dänemark wurden Stine Ballisager und Pernille Harder nominiert. Harder musste jedoch wegen einer älteren Fußverletzung (gebrochener Zeh) absagen. Die dänische Nationalmannschaft ist für das Trainingslager ebenfalls in Spanien und spielte dort nur am 1. Dezember gegen Norwegen. Bei dem 0:0-Unentschieden stand Ballisager in der Startelf. In dem ausgeglichenen Spiel hatte Dänemark zwar die größte Chance auf ein Tor mit einem Elfmeter, jedoch konnte Amalie Vangsgaard diesen nicht verwandeln.

Deutschland U23

Für die U23 von Deutschland wurde Maria Luisa Grohs nominiert. Zudem steht Grohs wieder für die A-Nationalmannschaft auf Abruf. Bei der 1:3-Niederlage gegen Portugal in Leiria am 27. November (18:15 Uhr) saß sie lediglich auf der Bank. Am 1. Dezember (18:15 Uhr) stand ein weiteres Spiel der U23-Länderspielrunde gegen Frankreich in Frankfurt an. Bei dem 2:0-Sieg stand Grohs im Tor und sorgte unter anderem in der zweiten Halbzeit mit einer guten Parade dafür, dass die Französinnen kein Tor erzielten.

Für den FC Bayern geht es dann am 07. Dezember um 17 Uhr auswärts bei Eintracht Frankfurt in der Bundesliga weiter.

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