Erst Dominanz, dann Dusel: Bayern mit 4:3 im Pokal-Viertelfinale!

Daniel Trenner 06.02.2020

Falls Ihr es verpasst habt

Die Aufstellung 

Zum ersten Mal in der Rückrunde schmiss Hansi Flick ein wenig die Rotationsmaschine an. Die Abwehrkette blieb noch unverändert, ab dem Mittelfeld baute der Trainer jedoch um. Für Thiago, Goretzka und den verletzten Perišić, kamen Tolisso, Coutinho und Gnabry ins Team. Thomas Müller kehrte somit nach starken Leistungen auf dem Flügel, ins Mittelfeldzentrum zurück. Zudem fand erstmals seit seiner Verletzung Lucas Hernández den Weg in den Kader wieder, Neuzugang Odriozola blieb auch in seinem dritten Spiel zunächst auf der Bank.

Die TSG Hoffenheim spielte in einem 4-1-4-1 mit dem ehemaligen Münchener Rudy im defensiven Mittelfeld, Nordtveit etwas weiter vorgerückt, Bebou im offensiven Mittelfeld und Kramarić im Sturmzentrum.

1. Halbzeit

Es begann mit Toren auf beiden Seiten, bloß mit dem Unterschied, dass nur Hoffenheims auch zählte, nachdem wenige Minuten zuvor ein Tor von Lewandowski wegen hauchzartem Abseits annulliert wurde. Coutinho verlor ohne große Not vor dem Strafraum den Ball und ermöglichte so Bruun Larsens Weitschuss, den Neuer zunächst zur Seite abwehren konnte. Grillitsch hielt den Ball im Spiel und legte zurück auf Bebou, dessen scharfer Flachpass wiederum Kramarić finden wollte, von Boateng jedoch ins eigene Tor abgefälscht wurde (8.). Dies sollte nicht das einzige Eigentor bleiben, denn auch Bayerns Ausgleichstor fünf Minuten später erzielte nicht die angreifende Mannschaft. Coutinho steckte auf den sprintenden Davies auf, der flach in die Mitte zu Müller flankte, bevor dieser jedoch an den Ball kam, lenkte Hübner ins eigene Tor ab.

Müller steckte jedoch nicht auf und erzielte in der 20. Minute doch noch sein Tor. Aus einer dominanten Situation presste Hoffenheim nur ab dem Mittelfeld, so gelang es Alaba gefahrlos weit ins Mittelfeld zu schieben, um dann vertikal punktgenau in Thomas Müllers Laufweg zu flanken, der den Ball direkt mit einem Kontakt ins Tor verlängern konnte. Auch im weiteren Verlauf der Halbzeit blieb Bayern das absolut spielbestimmende Team, obwohl Hoffenheim nicht schlecht spielte, kamen sie kaum in Bayerns Hälfte, geschweige denn zu Torsituationen. In der 36. Minute konnte Bayern diese Überlegenheit auch endlich in eine zählbare Zwei-Tore-Führung umwandeln. Erneut schlug Alaba einen präzisen hohen Ball auf Müller, Pentke und Hübner behinderten sich gegenseitig, sodass der Ball in hohem Bogen in Lewandowskis Luftraum gelang. Frei von Gegenspielern, stieg der Pole hoch in die Luft und köpfte zur 3:1 Halbzeitführung ein. 

2. Halbzeit 

Ohne Wechsel oder großen Veränderungen im Spiel kamen die Mannschaften aus der Kabine. Bayern beherrschte auch weiterhin die Partie und erspielte sich weitere Chancen, doch auch Hoffenheim setzte einige Nadelstiche. Von Davies den letzten Nerv geraubt, erlöste Schreuder in der 60. Minute Bebou um Dabbur zu bringen und auf ein 4-4-2 zu wechseln. Das Spiel verflachte in den nachfolgenden Minuten, bis Hoffenheim nochmal deutlich anzog und binnen Minuten zu zwei Top-Chancen und einem annulliertem Tor kam. Das Gefühl kam auf, einige Spieler seien mit ihren Kräften am Ende, dennoch wechselte Flick zunächst nicht. Es rächte sich zunächst nicht, da die Bayern in der 80. Minute das vierte Tor erzielte. Kimmich brachte eine scharfe Ecke an den ersten Pfosten, wo Lewandowski mit viel Schwung einköpfte. Direkt danach war für ihn und Müller der Arbeitstag zu Ende, es kamen Zirkzee und Cuisance.

Die Entscheidung war das Tor jedoch noch nicht, denn keine Minute später, erzielten die Sinsheimer den Anschlusstreffer. Neuer spielte einen gefährlichen Ball im Aufbau auf Pavard, der unter Druck den Ball an Zuber verlor. Eine flach gespielte Flanke später, erzielte Dabbur das 2:4. Im Gegenzug feierte Odriozola seine Premiere, er kam für den ausgepowerten Boateng. Hoffenheim blieb aber weiterhin gefährlich, so köpfte abermals Dabbur frei vor Neuer nur Zentimeter am Tor vorbei. Nach seiner Einwechslung kam der Israeli viel zu oft zum Abschluss, erzielte sogar noch das 3:4. Pavard lenkte eine Kramarić-Flanke an den eigenen Pfosten, Dabbur stand richtig und sorgte noch für richtiges Zittern in den letzten Minuten. Das sollte es jedoch gewesen sein und so zog Bayern mit einem blauen Auge ins Viertelfinale ein. Am Sonntag empfangen sie Leipzig zum Spitzenspiel.

Dinge, die auffielen

1. Pure Dominanz in der ersten Halbzeit

Zwischen der zweiten Runde und dem Achtelfinale liegt im Pokal derart viel Zeit dazwischen, dass das Spiel in Bochum wie aus einer ganz anderen Saison erscheint. In Bochum konnte sich der FC Bayern über 80 Minuten lang keine einzige Chance selbst herausspielen, duselte sich am Ende zum Weiterkommen. Die erste Halbzeit gegen Hoffenheim als Gegenteil zu bezeichnen, wäre wahrscheinlich noch immer ein Euphemismus. Vom frühen Gegentor überhaupt nicht tangiert, setzte sich Bayern komplett in der gegnerischen Hälfte fest und ließ ein gutes Hoffenheim überhaupt nicht zum Atmen kommen. Sie kombinierten sich zu dutzenden Abschlüssen und verloren sie den Ball, gewannen sie ihn sogleich mit punktgenauem Gegenpressing wieder. Auf diesem Feld gelang den Bayern die wahrscheinlich beste Saisonleistung, selten waren sie dominanter und das Gegenpressing griffer .

Auch abgesehen von Taktik und Statistiken versprühten die Bayern einen fast vergessenen Esprit des “Mia san mia”. Jeder Spieler strahlte aus, dass der FC Bayern hier drüber stehe, dass auch ein frühes Gegentor, sie nicht aus dem Konzept bringe. Es ist diese positive Arroganz, diese Souveränität, die außerhalb der Ären Heynckes und Guardiola fast verloren schien.

2. Verwaltungsmodus fehlt weiterhin

Diese Souveränität ging in der zweiten Halbzeit jedoch völlig abhanden. Schien es zunächst noch so, als hätte Bayern im Gegensatz zum Spiel in Mainz, einen guten Verwaltungsmodus gefunden, um eine Zwei-Tore-Führung über die Zeit zu bringen, strafte das Spiel einen Lügen. Hoffenheim gelang innerhalb kürzester Zeit mit einfachen Mitteln zu gleich mehreren Chancen und erzielte sogar ein abgepfiffenes Tor. Einige Spieler waren offenbar am Ende ihrer Kräfte und verloren die Bälle zu simpel, dennoch verzichtete Flick seltsamerweise auf Wechsel. Thiago etwa hätte sich mit seiner Ballsicherheit hier angeboten.

Schlimmer wurde es jedoch nach Bayerns viertem Tor. Eigentlich hätte das Spiel mit Lewandowskis Tor beendet sein müssen. Man kennt die Geschichte: Bayern liegt vorne, der Gegner bekommt nochmal die berühmte zweite Luft, und nach überstandener Drangphase, versetzt man dem Gegner mit einem letzten Tor den endgültigen Knockout. Ein sehr typisches Spiel, wie es die Allianz Arena bereits dutzendfach gesehen hat. Im Gegensatz zum Spiel in Mainz, hätte man hier sogar von einer Verbesserung sprechen können, weil man ja nochmal traf. Und genau deshalb darf es die letzten 15 Minuten keinesfalls geben. Statt zu beruhigen, entfachte das 4:1 die Partie nochmal, es war überhaupt keine Ruhe mehr zu spüren, stattdessen wurde Bayern trotz einer Führung mit drei Toren mehrfach ausgekontert, bekam zwei Gegentore und noch eine fast Hundertprozentige. Der ansonsten defensiv so zuverlässige Pavard erlebte die schwärzeste Viertelstunde seiner bisherigen Bayern-Karriere, trug an beiden Gegentoren eine große Mitschuld. Das Hauptproblem war jedoch die fehlende Ruhe, die fehlende Qualität ein gewonnenes Spiel mit ruhigem Ballbesitz nach Hause zu fahren. Dabei konnte man zu Beginn der zweiten Hälfte im Vergleich zum Spiel in Mainz noch genau diese Verbesserung beobachten. Danach zog Hoffenheim jedoch an und zeigten deutlich, dass sie eine viel stärkere Mannschaft als eben Mainz seien und all die Ruhe ging verloren. Positiv betrachtet wird man das Spitzenspiel gegen Leipzig nun nicht mehr übermütig angehen, negativ hat man nun zum zweiten Mal in Folge das selbe Manko offenbart.

3. Funktionierendes System hilft rotierenden Spielern

Das absurde Ende sollte jedoch einige der sehr guten Dinge im Spiel nicht überstrahlen. Lassen sich einige Fehler am Ende auch auf die Rotation schieben, war diese über weite Phasen des Spiels doch insgesamt sehr gelungen. Erstmals in der Rückrunde baute Hansi Flick weite Teile seiner Mannschaft um. Corentin Tolisso ist vielleicht das Sorgenkind des aktuellen Bayern-Kaders, nach seiner Kreuzbandverletzung wollte er einfach nicht in Tritt kommen. Gab man ihm in der Hinrunde trotzdem immer wieder Chancen sich zu beweisen, blieben diese in der Rückrunde bis zum Spiel in Hoffenheim aus. Im Pokal zeigte er seit langem endlich wieder eine über weite Strecken gute Leistung. Bei allen drei in die Mannschaft kommenden Spielern gab es Fragezeichen, doch auch Gnabry und Coutinho konnten sie mindestens in der ersten Halbzeit positiv beantworten. Coutinho hatte zwar auch einige gravierende Ballverluste, doch im Gegensatz zu seinen bisherigen Leistungen in der Rückrunde, hatte er auch richtig gute Momente.

Der Hauptgrund für die gelungene Rotation ist das funktionierende Sicherheitsnetz für die neuen Spieler. Funktioniert das System, ist es relativ einfach, ohne gravierenden Qualitätsverlust einige Spieler austauschen. Genau hier liegt der Unterschied begraben zu den Rotationsproblemen unter Niko Kovač. Dort gab es eben kein funktionierendes Sicherheitsnetz drumherum, Spieler wurden rein- und rausrotiert, obwohl die Mannschaft ihr Spiel nicht gefunden hatte. Auch wenn Thiago und Goretzka gegen Leipzig wieder in die Mannschaft rücken dürften, hat man derzeit den Eindruck, Bayern habe sich ein großes Stück weit von seiner Abhängigkeit an einzelne Spieler gelöst. Freilich bleibt ein Lewandowski zwar wie kein anderer im Kader unersetzbar, doch treffen derzeit eben auch andere. Der Stürmer traf in der Hinrunde noch, wie er wollte und auch jetzt spielt er weiterhin sehr gut, macht seine Tore, doch er muss den FC Bayern nicht mehr alleine tragen. Die Abhängigkeit an Einzelne ist geschmolzen.

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  1. (…) Das Hauptproblem war jedoch die fehlende Ruhe, die fehlende Qualität ein gewonnenes Spiel mit ruhigem Ballbesitz nach Hause zu fahren. (…)

    Weitere Begleiterscheinung, sobald die Balance fehlt und Hektik Einzug hält: Die Bayern handeln sich für ein Spitzenteam zu viele Gelbe Karten ein – allein in dieser Partie dreimal so viele wie der Gegner, in der aktuellen BuLi-Saison bislang doppelt so viele wie etwa Dortmund und sogar mehr als solche, meist um den Ligaverbleib kämpfende Klubs wie Freiburg oder Augsburg.

  2. ….“ Dort gab es eben kein funktionierendes Sicherheitsnetz drumherum, Spieler wurden rein- und rausrotiert, obwohl die Mannschaft ihr Spiel nicht gefunden hatte.“
    Das ist m.M.n. mittlerweile anders. Und damit meine ich die vertikale Achse Neuer-Alaba-Thiago+Kimmich-Müller Lewandowski. Diese Spieler lenken das Spiel, organisieren das Pressing und geben die richtigen Kommandos. Zudem gehen sie mit guten Beispiel voran. Man kann sicherlich 1 oder mal 2 Spieler herausrotieren. (Bei dementsprechenden Ersatz) Gestern fehlte Thiago von Anfang an. Das wurde toll kompensiert. Die Auswechselung von Lewa hätte auch noch gepasst. Aber mit Müller wurde es in diesem Fall zuviel.
    Aus diesem Fehler wird Flick sicherlich lernen. Aber Sch. drauf, wir sind weiter. Andere Mannschaften würden sich freuen ;-).

  3. 4 Dinge, die auffielen:

    1. 1. Hz. trotz der Aufstellung stark, gute Wege auch durch die Mitte, kein “U des Todes” zu sehen
    2. Coutinho und Gnabry neben sich
    3. Verwaltungsmodus gleich in Hz. 2 – warum so früh bei jederzeit gefährlichen Hoffenheimern?
    4. Die Auswechslungen ein Desaster. Alle drei Einwechselspieler orientierungslos, der FCB agierte wie bei 9 gegen 11. Warum drei so riskante Wechsel zu diesem Zeitpunkt?

    Die mMn schwächste Schlussphase seit 1999(!). Das 4:1 wirkte beruhigender, als es war.

    Und der zweite Anzug scheint leider gar nicht zu passen.

    Antwortsymbol2 AntwortenKommentarantworten schließen
    1. Zu 4. Wenn man bei einem 4:1 knapp 10 Minuten vor Schluss den Spielern nicht die Chance gibt: wann dann?
      Zirkzee würde ich auch explizit rausnehmen, hatte gleich einen guten Start und hätte ja fast ein Tor gemacht.

      1. +1
        Eben, wann sollte man denn Wechsel machen und Spielern, die wenig bis gar keine Spielpraxis haben, die Chance geben, wenn nicht bei einem 4:1. Und Zirkzee würde ich außen vor lassen. Er kam eins zu eins für Lewa und hätte sich fast schon wieder in die Torschützenliste eingetragen.
        Über die Leistung von Odriozola kann man finde ich noch nicht wirklich was sagen, dazu waren die paar Minuten zu wenig. Über Cuisance lässt sich diskutieren obwohl ich ihm den Durchbruch ohne Zweifel gönne.

  4. Gemessen an den Erwartungen ist Coutinho eine einzige Enttäuschung. Man mag kaum glauben, dass es der selbe Spieler ist, der in Liverpool so für Furore gesorgt hat.

    Antwortsymbol5 AntwortenKommentarantworten schließen
    1. Bei Coutinho ist es eben vor allem die Erwartungshaltung, die seine Beurteilung bestimmt.

      Ich habe mal versucht dem Spieler Gerechtigkeit widerfahren zu lassen und mich gefragt, wie würde ich seine bisherige Zeit bewerten

      – wenn er ein Spieler aus unserem Nachwuchs wäre, ein 18-jähriger OBM z.B.?
      Dann würden wir hier wahrscheinlich seit einigen Monaten sein Loblied singen und uns preisen, was wir hier für ein Juwel haben.

      – wenn er vor der Saison ablösefrei aus Hoffenheim gekommen wäre?
      Dann würden wir wahrscheinlich sage: Gar nicht so schlecht, da kann sich was entwickeln. Den Transfer konnte man auf jeden Fall machen.

      – wenn ich dann dagegen die Erwartungshaltung an die Realität anpasse, die Realität des zweitteuersten Fußballers der Welt, der wahrscheinlich so viel verdient, wie der halbe Hoffenheimer Kader?
      Dann denke ich, wie offensichtlich die meisten: Ist das jetzt wirklich alles? Wird das noch mal mehr? Und die Enttäuschung überwiegt.

      Zusammengefasst: Sein Spiel ist natürlich mal grundsätzlich keine Katastrophe und er kann durchaus im Kader und im Team mitschwimmen, aber für unsere Erwartungshaltung (gerade angesichts der finanziellen Dimensionen) ist das dann doch bisher deutlich zu wenig.

      1. @Jo
        Coutinho ist ein phantastischer Fußballer. Wenn man sich seine Zeit in Liverpool ansieht wie er mit Sterling und Suarez den Club fast zum Titel geschossen hat bzw. dann später hinter Mane Firmino Salah hervorragend die Fäden zog dann fragt man sich warum es bei uns nicht klappt. Denn damals unter Rodgers und Klopp hat er schneller und besser angespielt bzw die Mitspieler in Szene gesetzt.

        Ein großes Problem ist für ihn (wie schon vorher für James) eben ein phantastisch aufspielender Müller. Wenn Müller verlängert ( was er mMn machen wird) dann sehe ich nullkommanull Chance auf eine Coutinho Verpflichtung.

        Dennoch kann er noch mMn sehr wichtig für uns werden in der Rückrunde.
        Er ist ein international sehr erfahrener Spieler in der CL und NM und wer weiß was er in der CL für uns reißen kann.

        Gestern konnte man fast den Eindruck bekommen das die anderen irgendwann keinen Bock mehr hatten konsequent für ihn einen wiederholt unnötig verlorenen Ball zurückzuerobern.

        Man wünscht sich einfach das er es packt.

  5. […] Erst Dominanz, dann Dusel: Bayern mit 4:3 im Pokal-Viertelfinale | Daniel […]

  6. Erfahrene bzw Führungsspieler wie Neuer Kimmich Coutinho beginnen schludrig zu spielen und dann machen es Davies Tolisso Pavard Gnabry nach. Wie Alaba dann einräumte jeder macht etwas weniger, und TSG bzw. deren Trainer nutzen es sofort aus.

    Dann fehlt einer der auf dem Platz Klartext redet.

    P.S. Cuisance hat quasi in jeder Aktion gezeigt das er nicht in diesen Kader gehört(gehören will) denn es war noch nicht einmal der Wille zu sehen.
    Zu Álvaro konnte man irgendwo vorher lesen das er technisch taktisch schwach sei und so sah das dann auch aus.
    Zirkzee hat sich ja wenigstens reingehängt.

    Aber wie gesagt wenn Neuer anfängt unnötig vabanque zu eröffnen, Kimmich am Strafraum Bälle vertändelt statt auf der 6 seine Position zu halten wissend das ein Tolisso sowieso immer für Böcke gut ist dann darf man sich nicht wundern wenn auch bei den anderen Spielern die Linie verloren geht. Erschreckend auch wie Coutinho sich immer wieder festgerannt und Ballverluste ohne Ende fabrizierte.

    Antwortsymbol3 AntwortenKommentarantworten schließen
    1. Positiv ist natürlich unsere unglaubliche Dominanz im Ballbesitzfussball.
      Bis zum Zeitpunkt wo sie anfingen schludrig zu werden konnte man klar erkennen:
      Die Abläufe werden immer besser, die Passqualität in Schärfe und Genauigkeit wird immer besser.
      Auch die Ballverarbeitung also richtige Annahme und ggf Drehung um maximale Option für den nächsten Pass zu gewährleisten sind extrem verbessert.
      Auch das Laufspiel abseits vom Pressing bzw Gegenpressing ist stark verbessert. Jeder Spieler hat oft mehrfache Optionen anzuspielen und nutzt im wesentlichen die nächstliegende. Es wird schneller abgespielt und zirkuliert.
      Besonders positiv fällt hier Boa auf der sich extrem verbessert hat.

      Ausnahmen
      Coutinho der sich immer wieder festrennt und das Spiel verlangsamt
      Tolisso aufgrund technischer Schwächen
      Gnabry der erst wieder richtig match fit werden muss

    2. Tolisso hab ich jetzt ehrlich gesagt nicht als so schwach wahrgenommenen, sondern fand, dass er durchaus in der ersten Halbzeit viel dazu beigtragen hat, unser Spiel zu strukturieren, mit klugen und auch genauen Pässen Spielverlagerungen eingeleitet hat, für Raumgewinne sorgte. Die zweite Halbzeit war dann bei allen schwächer, aber selbst da gab es noch gute Gelegenheiten für uns. Der Schluss war dann aber wirklich wild…

      1. Von Tolisso war ich positiv überrascht. Da er in einer generell schwierigen Lage steckt und zuletzt kaum gespielt hat, hatte ich so meine Befürchtungen.
        Aber das war gestern dann doch absolut solide.

  7. Die Auswechslung Müllers war unglücklich. Er war Motor und emotionaler Leader und es ging ein sichtbarer Bruch durch die Mannschaft, als er plötzlich fehlte. Entsprechend kritisch die Schlussphase.

    Dass Flick den über weite Strecken völlig ineffizienten Coutinho auf dem Feld beließ, würde ich als Warnung verstehen: das ist deine letze Chance. Leider hat er nach wie vor überhaupt keinen Bezug zum Spiel. Und dass er nach soviel Zeit immer noch probiert über Einzelaktionen der Mannschaft zu helfen, zeigt wohl auch eine gewisse Lern-Resistenz.

    Anonsten warte ich nur darauf, dass diese “hauchdünnen” Abseitstore (=aktive Spielmanipulation) irgendwann einmal zurückschlagen. Bislang konnte die Mannschaft dieses regelmäßige Aberkennen von gefühlt wichtigen und gut herausgespielten Treffern gut kompensieren. Das kann aber genauso gut in die andere Richtung schlagen. Siehe Leverkusen letztes Jahr.

    Fazit: Schön zu sehen, dass sich das Flick’sche System langsam weiterentwickelt. Die 1. HZ war wieder ein kleiner Schritt nach vorne, inzwischen kann man über kurze Strecken schon durchaus beachtlichen Offensivfußball sehen. Das richtige System erlaubt es darüber hinaus Spielern wie Boateng und zuletzt auch Thiago wieder wichtige Rollen einzunehmen. Darauf gilt aufzubauen.

  8. Also der gestrige Auftritt lässt mich schon komplett ratlos zurück, was den Rest der Saison betrifft. Auf der einen Seite eine sehr starke Leistung in Hz., wo auch nach dem frühen Rückstand nie Zweifel aufkamen, wer den Platz als Sieger verlässt. Auf der anderen Seite eine zweite Hz., wo einem Angst und Bange werden kann, wenn man an die nächsten Gegner in der Buli und CL denkt.Man kann nur hoffen, dass der Auftritt in Hälfte zwei der “sicheren” Führung gechuldet war. Trotzdem haben wir in der Vergangenheit solche 2 bis 3 Tore-Vorsprung-Partien deutlich souveräner und abgeklärter zu Ende gebracht. Stichwort Ball und Gegner laufen lassen…Der endgültige Bruch kam dann mit der Auswechslung von Lewa und Müller. Cuisance war ein extremes Sicherheitsrisiko. Vogelwild, was der da zusammengekickt hat. Wurde nur noch von Coutinho getoppt! Unerklärlich, wie es ein Brasilianer mit seinen Anlagen im minutentakt fertig bringt, Fehlpässe über 10 Meter zu spielen und damit massenhaft beste Chancen für den Gegner einleitet!!!Pavard, der die letzte Zeit wirklich gut performt hat, war auch extrem schwach mit vielen Ballverlusten. Aber ihm kann man das, anders als bei Cou, noch verzeihen, eben wegen seiner zuletzt starken Leistungen!Aber ich will es mal positiv sehen: Vielleicht führt die Nichtleistung in Halbzeit 2 ja auch (endlich) zu der Erkenntnis, dass 90% Einsatz und Konzentration eben nicht mehr reichen, um weitere Trophäen in die Vitrinen stellen zu können. Wenn dem so ist, und davon ist ja schon auszugehen, stimmt mich das vor dem Duell gegen RedBull optimistisch……

    Antwortsymbol1 AntwortKommentarantworten schließen
    1. Was Cuisance und Coutinho angeht, bin ich Deiner Meinung, bei Pavard allerdings nicht. Er hat zwar zwei grobe Fehler gemacht, die zu Gegentoren führten, aber war in der ersten Hälfte m.E. sehr stark. Die Unsicherheit kam womöglich durch den Positionswechsel. Uns fehlt einfach Süle.

    1. Fazit: besser 4:3 als 3:4 wie Real.

  9. Da ich ja gerne kritisiere, auch Dinge, die mir aufgefallen sind.

    1. Coutinho wird den Rest der Saison meistens auf der Bank platz nehmen.
    Lange, lange hab ich ihn verteidigt. “Der Marktwert ist egal, der muss sich erst eingewöhnen, der ist um Klassen besser als Müller.” Inzwischen bin ich froh, wenn ich ihn auf der Bank sehe. Es ist wirklich nicht zu fassen, diese Kombination aus Arroganz und der Ansicht aus jedem Ballkontakt eine Weltklasseaktion machen zu müssen.
    Am Ende kommt dann in der Regel ein Ballverlust, Fehlpass oder ein Schuss aus 30 Meter heraus, der entweder meilenweit am Tor vorbei geht oder vom Keeper locker weggepflückt wird. Die Kaufoption wird natürlich nicht gezogen und am Ende wird er nur als weiteres Leih-Missverständnis in die Geschichte des FCB eingehen.

    2. Kimmich auf der sechs wird uns diese Saison noch das Genick brechen.
    Auch gegen Hoffenheim, die ja in der ersten Halbzeit teilweise nur Spalier standen sieht man die katastrophalen Defizite von Kimmich im zentralen Mittelfeld. Der erste Ballkontakt ist für diese Position schlicht nicht Erstliga-reif und sobald ein Gegner dann mal ein bisschen presst wird der Ball verloren. Das kann auf dieser Position fatal werden. Zudem hat er einfach überhaupt kein Gefühl für Raum, Mitspieler und Spielstruktur. Hier läuft er einfach völlig aussichtslos zwischen zwei Gegner durch und verliert nur deshalb nicht den Ball, weil er von hinten um gegrätscht wird, dort werden frei stehende Mitspieler komplett ignoriert. Auch ist er nicht in der Lage das Spiel soweit zu lesen, dass er in den richtigen Situationen das Spiel verlangsamt (so wie das Davies ein paar mal gemacht hat). Mit Kimmich auf der 6 hat man ein Kick-and-Rush Gefahrenpotenzial auf der wohl wichtigsten Position des Spielfelds.

    3. Gnabry ist nur ein Durchschnittskicker
    Sicher eine kontroverse Meinung, da er ja nach 2-3 guten Spielen schon zum Stammspieler der nächsten 10 Jahre deklariert wurde. Die mangelnde Konstanz ist dabei in meinen Augen gar nicht das entscheidende Problem. Eher der mangelnde Qualität. Gnabry hat nichts, was ihn von irgendeinem anderen Spieler unterscheidet. Er ist weder besonders schnell, noch hat er gute 1gg1-Fähigkeiten. Und sein Passspiel ist, nett ausgedrückt, eine Katastrophe. Wie oft hat Gnabry in dieser Saison schon gute Szenen zerstört, weil er nicht in der Lage war einem Mitspieler den Ball 5-10 Meter (in den Lauf) zuzuspielen.
    Auch hat er sich, zumindest gestern, nicht wirklich offensichtlich angestrengt.

    4. Oh mein Gott Pavard / restliche Innenverteidiger
    Zwei Tore verschuldet, und sogar noch ein drittes Mal einen Gegenspieler völlig frei aus 6-7 Metern aufs Tor köpfen lassen. Fairerweise muss man dazu sagen, dass alle anderen (Aushilfs-)Innenverteidiger des FCB genau so mies sind. Es ist schon seltsam, dass jedes mal wenn ein Gegner, völlig egal wie gut oder schlecht, einen Doppelpass spielt und in die Mitte flankt kein Innenverteidiger irgendwo zu sehen ist und wirklich jeder gegnerische Stürmer völlig frei zum Torschuss kommen kann.

    Die individuelle Klasse eines Müller und Lewandowski und das völlig fehlende Selbstbewusstsein der Hoffenheimer in den ersten 80 Minuten hat gestern zu diesem Ergebnis geführt. Und am Ende muss man noch froh sein, dass die TSG einen Treffer aberkannt bekommen hat, einmal am (beinahe) leeren Tor vorbei schießt und Neuer per Glanzparade einen aus dem Knick holt. Sonst hätte man trotz 4 eigener Tore das Spiel verloren, obwohl der Gegner gar nicht gewinnen wollte.
    Die erste Halbzeit und das Ergebnis sind die einzigen beiden guten Dinge des gestrigen Spiels (und natürlich mal wieder Alphonso Davies).

    Antwortsymbol1 AntwortKommentarantworten schließen
    1. Sehe das zu großen Teilen ähnlich (kritisch).

      Speziell zu Kimmich auf der 6 fehlt mir seit Langem jegliches Verständnis. Gegen Schalke erwischte ich mich bei dem Gedanken “wenn er gar nicht auf dem Platz wäre würde man keinen Unterschied merken”. Da gehört für meine Begriffe eine klare Ansage gemacht nach dem Motto: Testphase beendet und für gescheitert erklärt. Soll er mit seiner vermeintlichen Forderung hin wo er will, es taugt nicht auf dem Niveau.

      Weder reißt er das Spiel an sich, noch lenkt er es, noch beeindruckt er mit Defensivaktionen. Er ist einfach (fast) wirkungslos. War er als Rechtsverteidiger noch gefühlt an jedem zweiten Tor beteiligt so nimmt er nun – und das ist das Frappierende – weder offensiv noch defensiv auffällig am Spielgeschehen teil (von den hanebüchenen Ball- und Zweikampfverlusten mal abgesehen.

      Hingegen Pavard ist als RAV solide und auch alle Nase lang mal an einem Tor beteiligt, bringt aber keinesfalls die Offensivpower eines Kimmich mit, wenngleich er defensiv gelegentlich besser agiert. Für mich von Beginn an ein solider RAV/IV, mehr aber auch nicht.

      Zu Coutinho muss man kaum was sagen denn es sollte doch jedem im Universum klar gewesen sein, dass der Verein NIE IM LEBEN die Ausstiegsklausel berappen wird. Und so sieht sein Spiel auch aus. Hacke-Spitze-1-2-3, wenns klappt schön, wenn nicht auch wurst. Das hat man von so einem Hauruck Rent-a-Player Aktionismus. Vom Einbinden ins Mannschaftsgefüge ganz zu schweigen.

      Gnabry sehe ich jetzt nicht so kritisch, auch wenn ich den Gedanken vor der Verpflichtung hatte. Für mich kann er an guten Tagen fast jedem Gegner Schwierigkeiten bereiten. Die Frage ist nur wie konstant er “gute Tage” abrufen kann.

      Alles in allem bleibt die Ära Flick eher ambivalent. Krasses Gegenpressing und Erdrücken des Gegners wechseln sich mit Schlafmützig – und Schludrigkeit ab. Bin gespannt wo das noch hinführt.

      Ach ja: und bitte bitte: erlöst endlich Boateng! Das bereitet einem Schmerzen beim Zusehen.

  10. Das Positive ist: Wenn alle Spieler zu 100% Laufbereitschaft, Konzentration und Einsatz zeigen, dann nähern wir uns wieder den glorreichen Zeiten aus dem vergangenen Jahrzehnt an.
    Das Negative ist: Wenn nur 1 oder 2 aus dem Gesamtkonzept ausscheren, sei es, indem sie ihre Positionen nicht halten oder durch unnötige Dribblings Ballverluste verursachen, dann sind wir so wacklig, dass selbst eher durchschnittliche Bundesligamannschaften wie Freiburg oder Hoffenheim sich Chancen beinahe im Minutentakt erspielen können.
    Viele Gegentore gingen schon unter Kovac genau auf diese Gründe zurück. Man mag damit argumentieren, dass es für Spieler frustrierend sein mag, mit einem Trainer zusammenzusarbeiten, dessen Art von Fußball sie nicht akzeptieren. Das ist zu einem gewissen Grad vielleicht sogar verständlich.
    Dieser Trainer ist aber jetzt weg und die Mannschaft zeigt diese Verhaltensweisen leider immer noch zu häufig. Das sehe ich als Problem, das uns dieses Jahr noch sehr weh tun könnte. Ich hoffe, dass die Warnschüsse gehört wurden und dass der Einbruch nur an mangelnder Konzentration und einem gewissen Schlendrian lag. Ich hoffe nicht, dass es daran lag, dass ein paar Spieler müde waren, denn das wäre schon fatal, wenn die erste englische Woche bereits so reinhauen würde.

    Antwortsymbol5 AntwortenKommentarantworten schließen
    1. Ja, das zieht sich jetzt auch schon durch die ganze, kurze Ära Flick. Wenn wir Vollgas geben, sieht das richtig gut aus und es wird für jeden Gegner extrem schwer.
      Aber der Plan B zu Vollgas, der Verwaltungsmodus, oder wie man das nennen möchte, funktioniert nur sehr bedingt. Vielleicht kann man sagen “Willkommen in der Realität”, da das ja bei fast allen anderen Mannschaften auf der Welt auch so sein dürfte. Wir sind durch die goldenen 10-er Jahre in der Hinsicht vielleicht auch etwas verwöhnt. Da konnten wir solche Spiele tatsächlich auch locker im Schongang nachhause bringen.
      Hier gilt es noch einiges zu entwickeln und anzupassen. Denn wir unseren schmalen Kader über die anstehenden englischen Wochen immer mit Vollgas fahren lassen wollen, könnte das auf Dauer schwierig werden.

      1. Tja. Der letzte Trainer der das erkannt und öffentlich eingestanden hat, wurde hier für diese Aussage übelst kritisiert.

      2. @Stiftl:
        Kovac hat meiner Ansicht etwas völlig anderes gesagt. Hier steht, daß wir zwar richtig gut aussehen, wenn wir 200 fahren, daß es aber mäßig aussieht, wenn wir nur 100 fahren, und daß Letzteres noch verbesserungswürdig ist. Das ist eine realistische Einschätzung.
        Kovac hat sinngemäß gesagt, daß dieser Kader gar nicht in der Lage ist, 200 zu fahren. Das ist erstens etwas ganz anderes, und war zweitens offensichtlich falsch: denn unter Flick hat die Mannschaft ja schon bewiesen, daß sie durchaus zu hohen Geschwindigkeiten in der Lage ist.

        Auch die andere Aussage von unten: daß Liverpool im Gegenpressing auch deshalb so gut ist, weil Klopp bereits 4 Jahre brim Team ist – da steckt natürlich ein Körnchen Wahrheit drin, dennoch wird das doch stark relativiert durch die Tatsache, daß die Mannschaft in diesem Teilbereich schon nach wenigen Monaten unter Flick besser funktioniert als nach 1,5 Jahren incl zweier Saisonvorbereitungen unter Kovac.

        Alles keine Garantie dafür, daß diese Saison genauso endet wie die vorherige natürlich. Die nächsten Wochen werden durchaus richtungsweisend. Die Rückrunde hat gut begonnen, jetzt muß dsd Fundament bestätigt werden.

      3. @JP:

        Das ist erstens etwas ganz anderes, und war zweitens offensichtlich falsch: denn unter Flick hat die Mannschaft ja schon bewiesen, daß sie durchaus zu hohen Geschwindigkeiten in der Lage ist.

        Aber nicht konstant, ohne dass der Motor hochgeht.
        Fährst du immer im roten Bereich kriegt MW viel Arbeit und wir keine vernünftige Mannschaft auf den Platz.

      4. @JP: ich habe mich auf Jos “Denn wir unseren schmalen Kader über die anstehenden englischen Wochen immer mit Vollgas fahren lassen wollen, könnte das auf Dauer schwierig werden.” bezogen und sehe die 200 km/h Aussage von Kovac auch in dieser Richtung. Wenn ich mich richtig entsinne, hatte Justin gegen Ende der Hinrunde auch diese differenzierte Betrachtungsweise mal ins Auge gefasst.

        Und wir haben nicht die Spieler, die Vollgas (200 km/h) durchspielen können. War doch zuletzt immer wieder zu sehen – wenn wir Vollgas gefahren sind, sind wir schon deutlich vor dem Ende des Spiels eingebrochen. Siehe Freiburg und offenbar (ich habe wie gesagt nur Teile der 2. Halbzeit gesehen) auch gestern. Gegen Schalke hatten wir zwar auch ein dominantes Spiel, aber meines Erachtens nach sind wir da nicht “Vollgas” gefahren.

  11. „ Tja. Der letzte Trainer der das erkannt und öffentlich eingestanden hat, wurde hier für diese Aussage übelst kritisiert.“

    Ach ja? Führe das mal genauer aus

    Antwortsymbol3 AntwortenKommentarantworten schließen
    1. https://www.kicker.de/761299/artikel

      Die entsprechenden Reaktionen auf diese Aussage hier musst Du Dir allerdings selbst zusammen suchen.

      1. „ Man muss auch die Spielertypen haben”, sagte der Bayern-Trainer am Montag. “Man kann nicht versuchen, 200 km/h auf der Autobahn zu fahren, wenn sie nur 100 schaffen. Man muss das anpassen, was man hat.” Und er habe eben “andere Spielertypen” zur Verfügung. “Wir müssen einen guten Mix finden.”

        „Ich finde, unser Gegenpressing ist auch gut”, könne aber “immer noch besser werden. Das ist ein Prozess”, sagte Kovac und fragte: “Der Kollege Klopp ist jetzt wie lange in Liverpool?” Die Antwort: ziemlich genau vier Jahre. “Worüber reden wir? Über Kontinuität”, lächelte Kovac. “Über Zeit, die es im Fußball anscheinend nicht mehr gibt.”

        _______________________

        Du hast ernsthaft diese Aussagen gemeint?!?

        Darauf muss man nicht mehr eingehen, die sprechen für sich.

      2. Dann lass es einfach, außer Herumnörgeln an Anderen kommen ja eh keine konstruktiven Beiträge von Dir :-)

  12. Ich bin in der zweiten Halbzeit nach ca. 10 Minuten weggedöst und hab dann erst nach dem 4-1 den Rest des Spiels verfolgt. Insofern kann ich mich nur bedingt zur Qualität unseres Spiels äußern. Mir kam angesichts der letzten 10 Minuten aber tatsächlich auch Heidenheim in den Sinn (die Gegner unterscheiden sich ja auch nur in drei Buchstaben :-)

    Am Ende habe ich noch auf das 4-4 gehofft. Einfach als zünftigen Schuss vor den Bug, das Ganze doch bitte in Zukunft etwas seriöser anzugehen.

    Positiv fand ich jedenfalls, dass die Mannschaft nach dem 0-1 gezeigt hat, dass sie das nicht beeindruckt.

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    1. Eingedöst, kann sich nur bedingt äußern aber macht es dennoch vollumfänglich und nicht nur das – er wünscht „seinem“ Verein ein Negativerlebnis.
      Kann man keinem erzählen. Solche „Fans“ benötigt kein Verein.

    2. Ui. Jetzt bin ich aber gespannt. Wo habe ich mich “vollumfänglich” zu dem Spiel geäußert?

      1. Hm. Da stellt sich dann die Frage wofür Deine Kommentare sind ;-)

    3. Wäre das 4-4 gefallen, dann wären wir heute raus. Die 11 Mann die am Ende auf dem Feld standen, hätten die Verlängerung verloren, unsere einzige Chance wäre der dann mögliche vierte Wechsel in der Verlängerung gewesen (Thiago für Cuicance) und das retten ins Elfmeterschießen.
      Also kann ich absolut nicht verstehen, wenn sich einer das 4-4 gewünscht hat.

      1. Verlange ich auch von keinem, dass er das genauso sieht :-)

        Mag sein, dass das 4-4 dann zum Rausflug geführt hätte. Ich glaube allerdings nicht, dass einer der Spieler jetzt tatsächlich verinnerlicht hat, dass es so, wie nach dem 4-1 gespielt wurde, einfach nicht funktionieren kann, will man diese Saison tatsächlich Titel holen. Und im Pokal kann ich so eine “Hallo Wach” Pleite noch am Ehesten verknüsern.

        So wird – egal was Flick ihnen erzählt – im Kopf hängen bleiben: Passt scho, geht beim nächsten Mal auch wieder gut…

      2. Ein Schuss vor den Bug sollte aber auch vor dem Bug landen und nicht mittschiffs einschlagen.
        Kann keinen verstehen, der sich eine Niederlage oder ein Ausscheiden wünscht.

      3. Das ist einen reine Kopfsache – was sagte Kimmich: “ich hatte auf dem Platz nicht das Gefühl, dass Hoffenheim das Spiel noch drehen will.
        Und dann geht beim Stand von 3:1 der erste so ab der 60. ein bisschen vom Gas und dann der nächste.
        und es passiert – nichts. Und dann schießt Lewandowski auch noch das 4:1
        Alles gelaufen! Jetzt noch ein paar Wechsel, die aber dramatische Auswirkungen haben.
        Und plötzlich ist die ganze Ordnung dahin.
        Aber die für die Ordnung notwendigen Korsettstangen Boateng/Thiago/ Müller/Lewandowski sind alle draußen.
        Stattdessen ein völlig hektischer Odriozola auf rechts, ein Cuisance, der da im Mittelfeld rumeiert.
        Ein Pavard findet sich auf IV wieder mit anderen Nebenleuten und produziert plötzlich Fehler. Selbst ein Neuer läßt sich anstecken und spielt Risikopässe.

        Kann man immer wieder bei vielen – auch Top-Mannschaften – beobachten, wie Spiele durch eigentlich unerklärliche Schlampigkeiten plötzlich aus dem Ruder laufen. Vor allem wenn der Gegner nicht aufgibt.
        Passiert sogar Spitzenmannschaften in der CL. Paradebeispiel PSG – gewinnt in Madrid bei Real -und bekommt im Heimspiel in Paris plötzlich nichts mehr geregelt und scheidet aus.

      4. Mit dem 4-4 alleine wären wir ja noch nicht ausgeschieden gewesen ;-)

        Ich habe übrigens nicht geschrieben, dass ich mir das Ausscheiden gewünscht habe. Wie gesagt: Ausgleich wäre ja nicht zwingend das Aus gewesen.
        Sondern dass ich es in Kauf genommen hätte (das Risiko hätte nach dem 4-4 natürlich bestanden), in der Hoffnung dass es hilft dass sich das Team der leider immer wieder auftretenden Selbstgefälligkeit entledigt.

      5. Anton: das mit Paris – Real sehe ich da differenzierter. Da kommt dann die Wucht und Klasse des Gegners zum Tragen. Aber gegen Gegner wie Hoffenheim sollte nach einer 4-1 Führung einfach nix mehr anbrennen.

      6. Stiftl – nein. Eigentlich waren sich vor dem Spiel so ziemlich alle Experten einig, dass es im Stade de Frace für Real in der Verfassung aber auch gar nichts zu holen gibt – und PSG hat mit seiner Supertruppe das Spiel völlig verkaxxt. Und danach war dann der Trainer Geschichte. Und keiner konnte sich erklären, was da passiert war.
        Gibt es doch immer wieder – Von Unterschätzung bis “läuft doch” gerade im Pokal.

        Wenn es nicht so wäre, würde doch spätestens in Runde 3 im Pokal keine Amateurmannschaft mehr stehen – tun sie aber regelmäßig. Wieso steht der Regionalligist Saarbrücken denn im VF?
        Von Magdeburg über Vestenbergsgreuth bis zu Verl und Saaarbrücken – immer wieder, obwohl sie es eigentlich alle wissen müssten.
        Die Masse der derzeitigen Erstligisten ist schon mal in den ersten beiden Runden gegen Amateure rausgeflogen. Und es passiert trotzdem immer wieder. Du bekommst das nicht aus den Köpfen raus.
        Ich kenne es aus eigener Erfahrung als Spieler und als Trainer – “Konzentriert bleiben; wir müssen weiter mit 100%; wir dürfen nicht nachlassen; wir müssen weiter unser Spiel…; usw,usw.
        Es funktioniert trotzdem sehr oft eben nicht.
        Und auch gegen eine Mannschaft wie Hoffenheim, bekommst du Probleme, wenn die Spieler – was sie ja auch selbst zugegeben haben – statt 100% nur noch 90% geben.

        Gut, tun Müller, Gnabry und Zirkzee ihre Chancen rein, wird hinterher vom Kantersieg gesprochen.
        War halt nicht so.

  13. @davedaman:
    Wo war denn dein empörter Kommentar, als ein User hier dem FCB ne Klatsche gewünscht hat, damit der Trainer entlassen wird?

    Wie kommt es eigentlich, dass du hier kaum zum FCB, aber ständig über andere User schreibst?
    Was ist deine Mission?

  14. Liebe Leute, ich lese hier schon länger interessiert mit. Dieses Forum hat oft zu Information, Belustigung und neuen Perspektiven bei mir geführt. Seit geraumer Zeit löst die Lektüre in erster Linie Unverständnis und Fassungslosigkeit über die Konstanz aus, mit der sich einige User hier selbst bloß stellen.
    Ganz offensichtlich gibt es hier zwei Lager, die beide im Grunde genommen eine nachvollziehbare Meinung vertreten. Damit hört das Verständnis bei mir aber auch schon auf. Wie man, ohne jedweden Respekt vor sich selbst, in derart kindlicher Manier über wirklich jedes Stöckchen springen kann, dass einem hingehalten wird ist mir unbegreiflich. Natürlich darf diskutiert werden, natürlich darf man Gegenargumente vorbringen aber fällt euch denn tatsächlich nicht mehr auf in welcher Art und Weise ihr diese vortragt? Man kann es doch auch mal mit: “Du schenkst aber diesem Fakt zu wenig Beachtung.”, versuchen statt diesem endlosen “Aber du bist ja sowieso bekanntermaßen doof”, “Du hast damals dieses geschrieben und dich dadurch als doof gebrandmarkt”, “Dich interessieren meine Argumente nicht und mich deine nicht, lass uns uns doch lieber gegenseitig mit Kot bewerfen”.
    Ich habe echt lange mit mir gerungen das zu schreiben, aber es ist wirklich nicht mehr auszuhalten. Bitte akzeptiert doch einfach mal, dass sich im großen weiten Internet Leute rumtreiben, die ihr für Idioten haltet und andere Meinungen vertreten die ihr für komisch findet. Legt dar warum ihr das anders seht und gut. Lasst diese ad hominem Argumentation, ihr disqualifiziert euch nur selber. Vielleicht sollten sich manche hier auch mal grundsätzlich überlegen, unter Alkoholeinfluss das Posten in öffentlichen Foren sein zu lassen.

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    1. +10000000000

      Du sprichst mir aus der Seele. Danke für deine Mühe und die Zeit, die so eine Nachricht auch braucht.

      1. Danke! Danke! Danke!

    2. Grundlegende Regel des Anstandes sollte auch sein, dass man sich bei seinen Posts nicht auf eine derart despektierliche Art und Weise über einzelne Spieler oder Trainer äußert, wie es leider hier sehr häufig geschehen ist oder leider immer noch passiert. Ich kann jeden verstehen, der nicht mit Kovac als Trainer zufrieden war. Man muss ihn deshalb aber nicht verunglimpfen. Ich kann auch die Meinungen akzeptieren, die Perisic nicht als Überflieger darstellen. Man muss ihm aber nicht die Berechtigung absprechen, für Bayern spielen zu dürfen. Mit Salihamidzic verhält es sich ähnlich. Diese Liste ließe sich beliebig fortsetzen. Ich traue mich auch wetten, dass das Klima hier bedeutend besser wäre, wenn jeder User seine Wortwahl gegenüber Verantwortlichen und Spielern unseres FCB überdenken würde. Kleiner Tipp: Bevor man postet, sollte man überlegen, ob man dem Spieler oder Offiziellen das Gleiche auch direkt so in einem Vier-Augen-Gespräch ins Gesicht sagen würde, wenn man die Chance dazu hätte. Kritik ist wichtig und es wäre auch furchtbar langweilig, wenn man hier nur Friede-Freude-Eierkuchen hätte und es gar keine Diskussionen mehr gäbe, sondern nur lauter +1 unter jedem Post stünden.

      1. wurde hier schon mal erklärt. Die Verantwortlichen des FC Bayern haben das Recht nicht beleidigt zu werden, aber sie dürfen und müssen kritisiert werden, sonst gäbe es solche Foren nicht. Die Forumsteilnehmer genießen aus meiner Sicht viel mehr Schutz als die Verantwortlichen. Denn der FC Bayern und seine handelnden Personen sind Gegenstand dieses Forums, 918, Stiftl z.B. nicht. Deswegen sind alle Kommentare über z.B. 918 oder Stiftl sachfremd und haben in einem solchen Forum nichts zu suchen. Unserem SPortdirektor seine Eignung abzusprechen ist eine legitime Meinung, die sich auf die Sache, nämlich den Fc BAyern bezieht. Polemik ist auch nicht gleich Beleidigung. Rassistische Kommentare z.B. würden gar nciht gehen und habe ich hier auch noch nie gelsen.Personen des öffentlichen Lebens müssen deutlich mehr einstecken, dass wurde gerichtlich merhfach bestätigt. Es muss und darf nicht so wie im Fall Künast sein, aber die Beleidigungen von z.B 918 oder Stiftl mit denen von Bayern Verantwortlichen gleichzusetzen ist Unsinn. Ganz abgesehen davon ,glaubt jemand ernsthaft die Bayern Verantworltichen interessiert was hier über sie steht? aber 918 bzw. Stiftl lesen es

    3. Danke für deinen Kommentar. Wir haben ja bereits viel versucht, leider hat sich da bisher wenig geändert. Gerade die (teils ausufernden) Diskussionen gegen Personen (besonders gegen andere Kommentierende) sind sehr stressig. Wir arbeiten weiter daran, dass sich das minimiert.

  15. Stern des Südens Seite 06.02.2020 - 17:54

    Ich schließe mich an. Ist schade, wird aber leider immer schlimmer. Wie war das noch: Sachebene nicht verlassen. Kann doch nicht so schwer sein. Die Forenbetreiber zeigen in ihren Analysen doch, wie es geht.

  16. Ich hab grad mal nachgesehen: Die Hose sitzt noch ;-)

    Antwortsymbol1 AntwortKommentarantworten schließen
    1. Danke, Mehmet68

  17. Mal was anderes, in letzter Zeit fühle ich mich fast wie ein Groupie wenn ich die Spiele vom FCB anschaue! Der Junge Phonzie hat es mir angetan, seine unbekümmerte Art zu spielen macht einfach Spaß! Ein Fehlpass, kein Problem, ein Dribbling nicht gewonnen, wurst, Hauptsache er probiert es und entwickelt sich dadurch weiter!!!

    Aber wehe unser Starspieler Couthino macht einen Fehler, da rege ich mich sofort auf. Ich erwarte mir so viel ihm, am Besten pro Spiel drei Tore und fünf Assists! Meine Erwartungen an ihn sind völlig überzogen, unmöglich zu erreichen!

    Tja, was Sympathie für eine Sache/Spieler doch ausmachen kann mit der eigenen Sichtweise!?!?!

    Einfach mal so zum Nachdenken……

    Sg und ich freu mich auf Sonntag!

  18. Gerade bei den Kommentaren zu Kimmich auf der Sechs muss ich wirklich hinterfragen, ob ich dasselbe Spiel gesehen habe. Weiter können Meinungen nicht auseinanderliegen. Ich bin sehr angetan von seinen Qualitäten, die er einbringt und weiter der festen Überzeugung, dass Kimmich im Zentrum der eine und Thiago der andere Schlüssel zum Erfolg sind. An der Abstimmung gilt es im Detail noch zu arbeiten, aber auch dank diesen beiden Spielern habe ich wieder richtig Spaß am FCB.

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    1. Dem kann ich nur 100% zustimmen.

      Mit der Anmerkung das zum Ende in diesem spezifischen Spiel Kimmich leider ein paar mal nach vorne ging und den Ball verdaddelte was zu gefährlichen Gegenstößen führte. MMn unnötig und da könnte er ein bisschen mehr Fingerspitzengefühl für die Situation an den Tag legen.

      Aber kein Grund an der Kombo Kimmich und Thiago zu zweifeln. Hoffentlich verlängert Thiago.

    2. Da kann ich Dir ebenfalls nur zustimmen. Kimmich ist ein absoluter Schlüsselspieler für die Präsenz unseres Mittelfelds, nicht umsonst wird er ja von Leuten, die viel davon verstehen und viel Geld dafür bekommen (genannt Trainer) als Stammspieler für die Mittelfeldzentrale eingesetzt. Und wohl ja auch vom FC Barcelona umworben.

      Thiago spielen zu sehen, ist immer eine Augenweide, und im Gegensatz zu z.B. Julian Brandt spielt er fast nie einen Fehlpass.

      In meiner eigenen aktiven Zeit (niederklassiger Amateurfußball, aber mit viel Leidenschaft ;-) ) gab es die Lieblings-Frotzelei “Du machst ja schon beim Zuschauen Fehler”.
      Das schießt mir beim Lesen mancher Kommentare hier auch immer wieder durch den Kopf …

    3. Ich habe da eine etwas differenzierte Sicht zu. Und zwar differenziert nach den Halbzeiten.
      In der 1.HZ dachte ich tatsächlich, das wäre jetzt die bisher beste Leistung von Kimmich auf der Sechs. Diese Meinung hat sich mit zunehmender Spieldauer allerdings mehr und mehr verflüchtigt. Parallel zum Spiel der Mannschaft ist seine Leistung dann mehr und mehr versandet und schließlich weggebrochen.
      Von einem Taktgeber im MF und Führungsspieler würde ich mir gerade in schwierigeren Phasen mehr erwarten. Kimmich lässt, gerade wenn es eng wird, dann leider öfter mal die Ruhe vermissen, wird hektisch, will zu viel und neigt dazu überall auf dem Platz herum zu irrlichtern.
      Positiv ist, dass er sich dessen mittlerweile auch bewusst zu sein scheint. In irgendeinem Interview in den letzten Wochen hat er das auch sinngemäß so eingeräumt. Insofern wäre Einsicht dann hoffentlich der erste Weg zur Besserung.
      Auch sollte er mal versuchen an seiner Körpersprache und Ausstrahlung zu feilen. Für einen Führungsspieler, der die Mannschaft mitnehmen will, ist das teilweise einfach zu negativ oder destruktiv.
      Ich würde ihm die Zusammenarbeit mit einem guten Sportpsychologen empfehlen. Ich denke in der Richtung wäre wirklich noch Potential zu heben.

      1. @Jo
        Ja er hat da etwas zu undiszipliniert gespielt aber wenn Du ihn da kritisierst dann bitte auch Neuer und Coutinho, die dann ja auch nicht nur Kimmich sondern auch Gnabry Tolisso Pavard angesteckt haben.

        Kapitän Neuer der erfahrenste Spieler auf dem Platz spielt völlig unnötig Vabanque.

        Unabhängig von den beiden letzten schlechteren Phasen in den 2.HZ sind Kimmich und Thiago im Zentrum ein Weltklasse Duo das mMn zzt international nicht übertroffen wird.

      2. Kimmich zu kritisieren scheint Gotteslästerung zu sein.
        Man muss einfach festhalten, dass die zweite Halbzeit gegen Hoffenheim eine der schwächsten Leistungen von Kimmich war, seit er bei Bayern ist.
        Verweise auf andere Spieler, die auch schlecht oder noch schlecht waren, sind da nicht angebracht. Und auch Verweise auf andere Spiele, in denen das Duo Thiago/Kimmich gut war sind nur verzweifelte Versuche den Lieblingsschüler zu schützen.
        Kimmich war in der zweiten Halbzeit schlecht. Passiert halt mal. Aus.
        Am Sonntag macht er es hoffentlich über 90 Minuten gut.

      3. Unabhängig von den beiden letzten schlechteren Phasen in den 2.HZ sind Kimmich und Thiago im Zentrum ein Weltklasse Duo das mMn zzt international nicht übertroffen wird.

        Ich hätte ja nix dagegen, wenn sich diese Aussage in der kommenden CL KO Runde bewahrheitet. Stand heute wäre mir ein derartiges Urteil aber noch deutlich zu früh.

    4. Ich zähle mich mal nicht zum Streit-Lager, sehe Kimmich auf der 6 trotzdem nicht als Gewinn, sondern eher als irrationale Spielerei.

      Der Grund ist ganz einfach: das was man als AV verliert, macht er niemals als 6er wieder gut. Als AV ist Kimmich einer der Besten in Europa. Als 6er work in progress. Selbst wenn ich die Lernphase (Spiele, bei denen er nicht gut war und sein wird) ausblende, wird er auf der 6 auch in 3 Jahren nicht den Impact haben, den er jetzt als AV hat (und BTW schon jetzt jedes Spiel abrufbar ist).

      Unter dem Strich steht der Verein mit diesen Opportunitätskosten permanent schlechter da und würde ich die Lernphase sogar noch „abzinsen“ müsste Kimmich in 2 -3 Jahren wohl der beste 6er der Welt werden, dass sich das Experiment im Gesamtkontext am Ende lohnt. Da sehe ich ihn nicht.

      Ich verstehe den emotionalen Wunsch einen etablieren Deutschen 6er in einer Historie mit Schweini, Alonso usw. haben zu wollen. Sachlich betrachtet ist es aber eine schlechte Rechnung. Zumal gute AV außerordentlich rar sind und man einen 6er mit der richtigen Personalplanung besser langfristig aufbauen sollte. Das würde gleich auch ein anderes Problem lösen (Kaderplanung); aber selbst im aktuellen Kader gäbe es genügend Kandidaten, bei denen dieses Invest deutlich weniger kostet, als was man aktuell dafür hergibt.

  19. @MSR: Wieso wird dieser Kommentar nicht gelöscht?
    Habt ihr eure Richtlinien diese Woche geändert?

  20. Inzwischen stimmen ja fast alle darüber überein das Kimmich auf der 6 und Thiago auf der defensiven 8 die ideale Besetzung sind.

    Die Frage ist doch dann wer ist die ideale Ergänzung für diese Combo?

    Goretzka Müller Coutinho? Oder ein Havertz der dazu kommen soll?
    (Tolisso ist ja außen vor).

    Wenn man auf Goretzka und/oder Havertz setzt dann ist doch die Frage wo Müller und/oder Coutinho spielen sollen.
    Beide haben jetzt in Abwesenheit von Gnabry und Coman mal außen weniger gut oder sehr gut gespielt.
    Aber beide sind bald wieder fit.
    Müller eigentlich nicht aus der ersten 11 wegzudenken.
    Fragen über Fragen!!

    Antwortsymbol5 AntwortenKommentarantworten schließen
    1. Der berühmte Tag wenn alle fit sind? Ob wir den nochmal erleben?
      Sollte es so sein, denke ich wird Flick seiner Linie treu bleiben. Eingedenk des Schicksals seines Vorgängers hat er sich ja entschieden, die starken Spieler zu stärken. D.h. die Spieler die ein gutes Standing in Öffentlichkeit und Mannschaft haben, die gut vernetzt sind, die artikulations- und meinungsstark sind.
      Also denke ich, würden bei ihm Kimmich, Goretzka und Müller immer gesetzt sein, Coutinho und Tolisso wären draußen.
      Thiago würde vermutlich spielen, Gnabry tendenziell den Vorrang vor Coman erhalten.

      Die Havertz-Frage nächstes Jahr könnte, sofern Müller und Goretzka bleiben (wovon ich ausgehe), tatsächlich heiß werden.
      Leider habe ich so ein dummes Gefühl, als könnte Thiago für so einen Move das Bauernopfer werden.

      1. Also diese Saison

        Kimmich
        Goretzka Thiago
        Müller Lewa Gnabry/Coman

        Thiago als Bauernopfer wäre ein fataler Fehler wie damals Kroos ziehen zu lassen.

      2. Für mich gibt es leider auch einige Indizien in die Richtung: keinerlei Neuigkeiten, dass wenigstens mit Thiago über eine Verlängerung verhandelt wird; die Tatsache, dass wir mit Havertz einen Mittelfeldspieler zuviel hätten; und dass die geplanten Investitionen (200 Mio für Havertz/Sané, 50 für einen neuen RV, evtl. weitere Kaderspieler) eigentlich ohne Verkauf eines Leistungsträgers nicht zu stemmen sind. Ich stelle mich auf einen Abschied ein, so weh das auch tut.

      3. Zu Thiago

        Man kann und wird nur mit Youngstern international zumindest nix gewinnen.

        Wenn man bis 2022 die CL gewinnen will geht es nicht mit Kimmich Féin Tolisso Goretzka Havertz Müller im MF
        Außerdem wäre Havertz ja kein Spieler der Thiago ersetzt da sie unterschiedliche Positionen spielen.

        Da fehlt Erfahrung

        Man darf auch nicht vergessen das weder Goretzka und schon garnicht Havertz das dominante Positionsspiel im Ballbesitz und im Pressing ala Pep gelernt haben.

        Deshalb hätte man denken können das man als Absicherung einen Eriksen ablösefrei verpflichtet.

        Da man das trotz anfänglicher Kontakte nicht gemacht hat und gleichzeitig Thiagos Form sich stark verbessert hat deutet alles mMn eher darauf hin das man Thiago halten will.

        Eine wilde Überlegung könnte aber sein das man Alaba auf die 6 zieht und Kimmich Goretzka Havertz Müller (je nach Situation davor spielen)

        Also

        Neuer
        Pavard Suele Lucas Davies
        Alaba
        Kimmich Goretzka
        Gnabry Lewa Sane

    2. @918….sehe Ich genauso. Alaba ist von den körperlichen Vorraussetzungen,Ausstrahlung und fussballerischen Qualitäten sicherlich prädestiniert für diese Position. Sollte man bei der zu erwartenden Rückkehr von Hernández mal gg. einen schwächeren Gegner testen. Trotzdem ist die Vertragsverlängerung von Thiago ein absolutes to do für die Verantwortlichen. Ohne Thiago sehe ich einen CL Gewinn auch mit Sane in weiter Ferne.

  21. […] Saison bereits einen Höhenflug der Bayern für sich nutzen. Ein zweites Mal gelang ihnen das im Pokal nur knapp nicht. Spätestens im dritten Aufeinandertreffen sollte dem Rekordmeister also klar sein, […]

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