(L-R) Bayern Munich's Chilian midfielder Arturo Vidal, Bayern Munich's Spanish midfielder Thiago Alcantara, Bayern Munich's Spanish midfielder Xabi Alonso, Bayern Munich's French midfielder Franck Ribery and Bayern Munich's Spanish midfielder Javi Martinez celebrate after the goal during the German first division Bundesliga football match between FC Bayern Munich vs SV Werder Bremen in Munich, southern Germany, on August 26, 2016. / AFP / CHRISTOF STACHE / RESTRICTIONS

FC Bayern München – SV Werder Bremen 6:0 (2:0)

Die Saison 2016/17 ist eröffnet. Zum Auftakt traf der FC Bayern auf den Dauerrivalen der 2000er Jahre und mittlerweile Lieblingsgegner – den SV Werder Bremen.

Im Vergleich zum Vorjahr gab es auf Seiten des Rekordmeisters zum ersten Mal seit drei Jahren wieder einen Trainerwechsel. Carlo Ancelotti übernahm von Pep Guardiola. Nach zwei Auswärtsspielen im deutschen Supercup und DFB Pokal, war es das erste Pflichtspiel in der Allianz Arena für den neuen Trainer.

Falls Ihr es verpasst habt:

Carlo Ancelotti setzte bei seinem ersten Heimspiel auf die Aufstellung aus dem Supercup Spiel gegen Borussia Dortmund. Vor Neuer spielte die Vierkette Alaba, Martinez, Hummels und Lahm.

Jena-Bayern AufstellungenFC Bayern München vs. SV Werder Bremen, 26.08.2016, Grundformationen.

Die beiden im Pokal geschonten Spanier Alonso und Thiago rückten wieder in die Startelf, hinzu kam Vidal im zentralen Mittelfeld. Ribery auf der linken Außenbahn, Müller zwar auf der rechten Seite, aber mit einem starken Zentrumsfokus. Vorne drin agierte natürlich Robert Lewandowski. Renato Sanches, der zweite Neuzgang der Bayern, schaffte es etwas überraschend auf die Bank. Seine Oberschenkelverletzung war somit etwas schneller auskuriert als zunächst erwartet.

Taktisch ergab sich beim FC Bayern zunächst also ein klares 4-3-3. Im Gegensatz zu den Vorjahren unter Pep Guardiola aber mit eher zwei absicherenden Sechsern in Person von Alonso und Vidal.

Auf der Gegenseite wählte Viktor Skripnik für das erste Spiel eine äußerst defensive Aufstellung und wechselte im Vergleich zum Pokalaus gegen Lotte auf fünf Positionen. Unter anderem brachte er etwas überraschend Bauer, der erst Anfang der Woche von Ingolstadt an die Weser gewechselt war. Fast ein Jahr ohne Spiel war Stürmer Johansson, aber angesichts der Verletzungen von Kruse und Pizarro fehlte es Skripnik hier wohl an Alternativen.

Der FC Bayern begann die Partie mit viel Ballbesitz und erspielte sich in der siebten Minute die erste Chance. Entgegen der Erwartung initiierte Ribery viele Angriff aus dem Zentrum. Bremen, zunächst im 4-1-4-1 mit einer Mischung aus Raum- und Manndeckung, war vollkommen unsortiert. Müllers Abschluss wurde aber noch zur Ecke abgefälscht.

Wenig später erzielte Xabi Alonso das erste Tor der neuen Bundesligasaison. Nachdem das Bremer Mittelfeld erneut ungestaffelt stand, geriet die Kopfballabwehr von Caldirola zu kurz und Alonso konnte seelenruhig den Ball annehmen und per Volleyschuss verarbeiten. Der Ball senkte sich perfekt in den rechten oberen Winkel zum 1:0 für die Münchner.

Nur drei Minuten nach der Führung gelang den Münchnern der Doppelschlag. Bremen verteidigte zu hoch und ein Steilpass von Ribery fand mustergültig Lewandowski, der die linke Außenbahn besetzte. Der Bayernstürmer läuft in der Folge mit einem sehr spitzem Winkel auf Wiedwald zu, trifft aber dennoch mit einem scharfen Schlenzer ins lange Eck. Bremen hatte in dieser Szene keinen Druck auf Ribery und ließ den Münchnern trotzdem einen großen Raum für vertikales Passspiel. Dass die Abseitsfalle von Weder hier nicht greifen konnte, war zwangsläufig das Resultat schlechter Bremer Deckungsarbeit.

Nach der frühen Führung zogen sich die Münchner für eine kurze Phase zurück und überließen den Bremern mehr Ballbesitz. Die Zielsetzung war klar: Werder aus der sehr defensiven, mittlerweile klaren 5-4-1 Haltung, herauslocken. Dieses Vorhaben blieb erfolglos. So verflachte die Partie für ca. 10-15 Minuten.

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In der 32. Minute hatte Lewandowski das 3:0 auf dem Fuß, traf aber das leere Tor nicht. Der Ball kam nach einem Fernschuss von Müller zu schnell vom Pfosten zurück. Lewandowski konnte den Abstauber nicht wirklich kontrollieren.

Eine weitere Kombination brachte wiederum Lewandowski in eine aussichtsreiche Position, doch dieser scheiterte zunächst an Wiedwald und dann an der Latte (39.). Demzufolge ging es ‘nur’ mit einer 2:0 Pausenführung für die Münchner in die Kabine. Alleine in den ersten 45 Minuten gaben die Münchner 16 Schüsse ab, sieben davon Robert Lewandowski.

Robert Lewandowski bejubelt seinen Treffer zum 2:0. (Photo by Alexander Hassenstein/Bongarts/Getty Images)
Robert Lewandowski bejubelt seinen Treffer zum 2:0.
(Foto: Alexander Hassenstein / Bongarts / Getty Images)

Den achten Torschuss verwandelte Lewandowski dann nur 46 Sekunden nach Wiederanpfiff zum überfälligen 3:0: Thiago erobert im Mittelfeld den Ball gegen Grillitsch. Müller wird auf dem Flügel nicht angegriffen und kann unbedrängt Flanken. Im Zentrum schließt Lewandowski artistisch ab.

Nach dem frühen Treffer in der zweiten Halbzeit nahmen die Bayern sichtlich das Tempo aus der Partie. Bremen versuchte nun im 4-4-2 den Schaden zu begrenzen. Dies gelang auch, weil die Münchner nicht mehr mit letzter Konsequenz Angriffe zuende spielten. Eigene Angriffe trugen die Bremer kaum vor und wenn dann waren Bartels und Johannson zu sehr auf sich allein gestellt.

In der 66. Minuten kombinierten sich dann Lahm und Müller durch den Bremer Strafraum. Lahm mit viel Zug im Strafraum und einem satten Rechtschuss ins lange Eck. Der Innenpfosten war dieses Mal auf Seiten der Bayern. Das 4:0 für die Münchner. Das erste Tor für Lahm im Kalenderjahr 2016.

Nur wenig später erhöhte Ribery zum 5:0. Die Bremer waren erneut gänzlich unsortiert im Strafraum und im dritten Versuch fand Müller Ribery. Dieser kann unbedrängt vom Elfmeterpunkt abschließen (73).

Aus derselben Position konnte wenig später auch Lewandowski seinen dritten Treffer des Abends erzielen (77.). Der eingewechselte Eggestein reißt den ebenfalls eingewechselten Rafvöllig unmotiviert im Strafraum um und Dingert blieb keine andere Möglichkeit als Elfmeter für die Münchner zu pfeifen.

Mit 6:0 gewinnt der FC Bayern somit den Auftakt zur neuen Saison. Die Mannschaft von Carlo Ancelotti zeigte sich stellenweise sehr spielfreudig und deutete einige neue taktische Herangehensweisen an. Aufgrund der miserablen Leistung von Bremen ist eine Bewertung des Spiels in Gänze nur schwer möglich. Die Gäste von der Weser leisteten sich einfach zu viele individuelle und kollektive Aussetzer, die von den Münchner in der zweiten Halbzeit konsequenter bestraft wurden.

3 Dinge, die auffielen:

1. Hohe Flexibilität

Während die Testspiele vor allem in den USA angedeutet haben, dass die Münchner mit einem sehr starken Flügelfokus in die Saison starten würden, wählte Ancelotti für das Spiel gegen Bremen eine durchaus flexible Herangehensweise. Ribery und Müller spielten stark eingerückt. Profitierten dabei von der defensiveren Staffelung der beiden Sechser. Auch Thiago stand tiefer im Vergleich zu Pep Guardiola. Bremen fand dagegen zunächst kein Mittel. Die Müchner versuchten immer wieder mit schnellen Vertikal- bzw. Chippässen in den Strafraum die Bremer Viererkette zu überraschen, wie zum Beispiel beim Lattentreffer von Lewandowski in der 39. Spielminute. Ein langer Flachpass von Alonso leitete den Angriff ein, Ribery überchippte die Abwehr und Lewandowski war völlig frei vor Wiedwald, scheiterte aber letztendlich an der Latte. Aber auch das 1:0 und letztendlich das 2:0 wurden über schnelle Zentrumsangriffe eingeleitet. Die Kombinationen hin zum Abschluss haben sich hingegen deutlich verringert. Das erhöhte Risiko lässt sich unter anderem in etwas gesunken Passgenauigkeit ablesen, aber auch in der Verteilung des Aktionsradius. Obwohl die Partie einseitig geführt wurde, spielte sich nur 32% im letzten Drittel ab. Bei der letzten Bundesligapartie der beiden Mannschaften waren es noch 36%.

Die Flexibilität, mit der die Münchner ihre Angriffe vortrugen, resultierte natürlich auch durch die unzureichende Zweikampfführung und Staffelung der Bremer Mannschaft. Gerade die drei Treffer zum 4:0, 5:0 und 6:0 waren nach dem bis dato halbwegs achtbaren Ergebnis geradezu hergeschenkt. Dennoch könnte es ein Fingerzeig sein, wie sich der FC Bayern unter Ancelotti verändern könnte.

2. Erster kleiner Stempel von Ancelotti

Die beschriebenen Tempowechsel in Punkt 1 waren sicherlich ein augenscheinliches Merkmal. Hinzu kam, dass der FC Bayern phasenweise versuchte, sich etwas tiefer zu positionieren, die Bremer zu locken und ihnen den Ballbesitz zu überlassen. Dies gelang nur in Ansätzen – Bremen war schlichtweg zu sehr auf Schadensbegrenzung aus. Dennoch hatten die Münchner “nur” 71% Ballbesitz. Das lag an dem Versuch sehr schnell in die Spitze zu spielen. Markant war zugleich, dass nicht jeder Spieler nach Ballverlust sofort ins Pressing gegangen ist, sondern dass sich die Münchner in bestimmten Situationen in ein 4-4-2 zurückzogen, obwohl dies aufgrund vieler Bremer Ungenauigkeiten im Spielaufbau nur selten erforderlich war.

Das erste Auswärtsspiel gegen Schalke 04 nach der Länderspielpause könnte mehr Aufschlüsse darüber geben, wie ernst es Ancelotti mit dem weniger Ballbesitz und der dynamischeren Spielgestaltung halten will. Die Münchner könnten durchaus defensiver auf Schalke antreten.

3. Robert Lewandowski

Robert Lewandowski ist nach wie vor der Schlüsselspieler des FC Bayern. Sechs Tore in den letzten zwei Spielen deuten an, welche Richtung die Saison für den Polen nehmen könnten. Hinzu kam noch ein Aluminiumtreffer und ein, wenn auch komplizierter, Abstauber, der das leere Tor verfehlte. Schon in den Thesen zur Saison haben wir hier erwähnt, dass sich dabei seine Rolle leicht verändern könnte. Gegen Bremen wich Lewandowski viel auf die linke Seite, aber auch auf die Halbpositionen aus. Das 2:0 steht sinnbildlich für diese Beobachtung.

Aber auch sonst zeigte sich der Bayern-Stürmer breit für die neue Saison. Zwölf Schüsse (sechs aufs Tor) sind ein herausragender Wert. Lewandowski könnte hier von dem erhöhten Zug zum Tor profitieren. Schon gegen Jena traf er dreifach, weil die Münchner versuchten viele Abschlüsse zu generieren. 25 waren es gegen Bremen. Profitiert hat der Pole in jedem Fall von Thomas Müller, der sich formverbessert gezeigt hat. Drei Tore bereite Müller an diesem Abend vor und spielte vier weitere Keypasses – eine ebenfalls beeindruckende Leistung.

FC Bayern München – SV Werder Bremen 6:0 (2:0)
FC Bayern MünchenNeuer – Lahm (74. Rafinha), Martinez, Hummels, Alaba (78. Bernat) – Vidal, Alonso (64. Kimmich), Thiago – Müller, Lewandowski, Ribery
BankUlreich, Sanches, Öztürk, Green
SV Werder BremenWiedwald – Caldirola, Diagne, Sané, Gebre Selassie – Bartels (88. Thy), Bauer, Grillitsch (74. Eggestein), Fritz, Yatabare – Johansson (64. Sternberg)
BankDrobny, Moisander, Kainz, Petsos
Tore1:0 Alonso, 2:0 Lewandowski, 3:0 Lewandowski, 4:0 Lahm, 5:0 Ribery, 6:0 Lewandowski (FE)
KartenGelb: Sternberg
SchiedsrichterChristian Dingert (Lebecksmühle)
Zuschauer75.000 (ausverkauft)
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Leserkommentare
  1. Done

    Sehr geiler Kick! Ab der Halbzeit schon fast mit Trainingskickcharakter, aber trotzdem erfüllend für jeden Bayernfan. Auch wenn Werder in meinen Augen erschreckend schwach war sowohl in der Offensive wie auch im Defensivverhalten. Aber man muss es halt auch zu Ende spielen und das hat die Mannschaft heut bravourös gemacht. Drei Daumen hoch und die Vorfreude auf die neue Saison steigt :-)

  2. Rivatom

    Das Spiel hat Spaß gemacht. Aber Vorsicht: Werder war kein Prüfstein. Ich bin gespannt, wie die Saison laufen wird. Ich habe eine Wette abgeschlossen, das der FCB unter Ancelotti das Potenzial zum Sieg der CL hat, aber in der BL schwächeln und mit Sicherheit nicht so viele Punkte einfahren wird, wie in den vergangenen Jahren.
    Unter Ancelotti kann man sich ausrechnen, wie der FCB spielt, das war unter Pep unmöglich. Unter ihm war jedes Spiel anders, das habe ich hochachtungsvoll genossen. Ich vermisse ein wenig den genial-verrückten Guardiola – und freue mich auf die neue Saison.

  3. Ronald

    Insgesamt ein gelungener Auftritt. Trotzdem ist dieses Spiel (gg Bremen) kein Gradmesser für die neue Saison.
    Das Spiel war frisch und lebendig. Bayern München hatte bei den harmlosen Bremer jederzeit die Oberhand. Ich bin froh, dass München gewonnen hat jedoch weigere ich mich sehr diese heutige Leistung enorm zu loben, denn dafür war Bremen einfach zu schlecht – Bayern war nie gefordert.

    Es ist etwas schade, dass Thiagos heutige Leistung in der “3 Dinge…” keine Beachtung findet. Der Junge hat ein super Spiel gemacht. Ich wünsche mir, dass er die aktuelle Form behält.

    Hoffentlich hören bald die Pep vs Ancelotti – Vergleiche auf. – Das nervt! Es wird so getan, dass Pep der Böse ist und Ancelotti der Gute.
    Für mich sind beide großartig und jeder auf seine Weise.

    Mit freundlichen Grüßen…

  4. Nachtfalke

    Ich bin nicht immer glücklich mit Sky, aber nachdem ich heute zwangsweise die ARD-Übertragung ertragen musste, wusste ich sie doch wieder mehr zu schätzen. Scholl und Simon haben sich bereits in der Vergangenheit oft genug ins Aus geschossen, aber was die beiden heute Abend vom Stapel ließen gen Pep, war nicht mehr feierlich. Ein ganz bitterer Abend für die deutsche Sportjournalie.

  5. pitvonbonn

    Ohne Pep`s Vorarbeit, wäre heute eine solch flexibele Spielweise gar nicht möglich.

    Auch mir geht die Hetze gegen Guardiola gegen den Strich.
    Was ist bloß aus dem Scholl geworden?
    Ein Besserwisser.

    Wer die Kommentare von der ARD bzw. dem ZDF nicht mer “ertragen” kann, fühlt sich bei SKY viel besser aufgehoben.

    Nicht Guardiola hat gegen Atletico verloren, sondern Müller hat den Elfmeter verschossen.
    Und im Jahr davor war mehr als die halbe Mannschaft verletzt.
    Mit solch einem Dilemma hätte keine der anderen europäischen Spitzenmannschaften überhaupt das Halbfinale der CL erreicht.

    Ancelotti finde ich gut, aber Angelotti ist nicht der Gute und Guardiola der Böse.

    1. Baldi

      Ein Besserwisser der nichts besser weiß. ;)

      Leider. Als junger Spieler war er ne freche Socke und eigentlich hätte ich von jemanden der selbst die unangenehme Seite der Medien kennen gelernt hatte mehr erwartet. Schade.

  6. Lebemannvonnebenan

    Bei all den Pep vs. Carlo Kommentaren vergesst ihr aber, dass immernoch Jupp der Beste ist. :D
    Als Roter können wir doch froh und glücklich sein, dass es eine untergeordnete Rolle spielte ob der Name des Trainers Jupp, Pep oder Carlo ist. Unter Jupp waren es 2 schöne Jahre mit vielen tollen Spielen genau wie unter Pep und Carlo hat mit großer Sicherheit das Zeug dazu diese Mannschaft zu genauso schönen 3 Jahren mit tollen Spielen zu führen und das sollten wir als Fans genießen.

    Noch vor 10 Jahren sind wir sang und klanglos gegen Carlo regelmäßig in den VFs der CL ausgeschieden. Erst seit diesem Jahrzehnt gehen die großen Titel in Europa nur über den FC Bayern und das sollten mal ein paar mehr in den Mittelpunkt stellen.

    War ein gelungener Start, was wollen wir mehr? Auc der längste Weg beginnt mit dem ersten Schritt.

  7. Axel

    Ehrliche Frage: Hat Scholl schon einmal fundiert Trainer-Expertise gezeigt? Ich meine, hat er schon mal bewiesen, dass er ein Spiel wie ein guter Trainer versteht, so wie Kloppo früher als TV-Experte? Ich habe da noch nichts gsehen, aber vielleicht habe ich was verpasst (da ich immer vor Steffen Simon flüchte, ist das gut möglich). Scholls Kritik an Löw und Co während der EM war sachlich falsch, Pep hat er m.M.n. oft schlicht nicht verstanden. Wenn Kahn das passiert, habe ich Verständnis, der hat keinen Trainerschein und war nie Feldspieler. Aber Scholl? Vielleicht ist er gar kein Experte im eigentlichen Wortsinne, sondern nur ein toller Ex-Spieler?

    1. Charles

      Doch, hat auch Kahn einen Trainerschein. Den kann ich mir aber immer noch besser anschauen als Scholl

  8. rookie

    Ich kann mich der Kritik an dem Kommentator nur anschließen. Das Guardiola bashing der Kommentatoren ist langsam wirklich peinlich. Kimmich ist plötzlich die Entdeckung von Löw, Lewandowski jetzt erst im Bayernspiel eingebunden und Bayern habe gestern in der ersten Halbzeit ein Feuerwerk abgebrannt wie nie unter Pep. Da Frage ich mich ob der Kommentator das Spiel gegen Rom oder Wolfsburg überhaupt registriert hat. Vor lauter Pep bashing wird dann einfach mal Hummels zum Bayern-Kapitän, Werder mit Bayern verwechselt . Simon ist wirklich unerträglich.
    Der Gradmesser für Ancelotti war nicht gestern, es werden die Spiele sein in denen keine frühe Führung gelingt, der Gegner sich nicht herauslocken lässt und eine disziplinierte Mannschaft eng am Mann sein wird und gut Umschalten kann. Bin sehr gespannt auf die Spiele gegen Atletico, oder z.B: Gladbach, Ingolstadt… dann sind wir wirklich schlauer. Das geringere Gegenpressing nach Ballverlust könnte dann nämlich zu einer enorm hohen Konteranfälligkeit führen, was sich in der Vorbereitung schon ein wenig andeutete.
    Ansonsten machte gerade Lewa, Müller und Thiago gestern Hoffnung und Lust auf mehr. Finde, dass die guten Ansätze im Umschalten noch sehr schlecht zu Ende gespielt werden. Da fehlt noch die Genauigkeit. An sich bieten sich Spieler wie , Ribery, Costa, Coman und Lewa extrem an für Umschaltmomente. Lewa tut es sichtlich gut nicht immer 11 Mann vor sich zu haben, aber wie gesagt bald werden sich alle in der Bundesliga richtig hinten reinstellen und dabei aber auch richtig gut verteidigen, keiner wird dann so doof sein und den Bayern Raum für Umschalten geben. Es sei denn sie liegen in Rückstand. Für den Fall das Bayern in Führung geht, finde ich Carlos Erweiterung sehr bereichernd. Wie gesagt ich bin sehr gespannt wie Carlo sich in der Hauptaufgabe aller Bayern-Trainer schlägt: 11 Mann parken den Bus und du musst das Spiel machen oder die Allianz -Arena fängt an zu pfeifen. Van Gaal hatte diese Aufgabe nicht zufriedenstellend gelöst. Genau das was Pep immer vorgeworfen wird, fand ich war bei van Gaal. Ineffektives Ballgeschiebe ohne Abschluss und in der 91. einen Konter kassiert und dann gefühlt zu unrecht verloren, es gab viele solche SPiele unter van Gaal.

  9. Flo

    Gute Analyse eines guten Spiels, zwei Dinge sind mir aber noch aufgefallen:

    1. Wie auch von euch beobachtet, ist Ribéry oft eingerückt und hatte so viele gute Aktionen. Auf dem Flügel im Zusammenspiel mit Alaba ging allerdings noch nix. Gerade in der ersten halben Stunde hat Bayern da viele Bälle verloren.

    2. Zu meiner großen Freude scheint es, als hätte Ancelotti im Sommer Ecken trainieren lassen. Da gab es gestern einige interessante Varianten, die in Zukunft sicher auch mal für Gefahr sorgen können.

    Insgesamt fand ichs ein beeindruckendes erstes Spiel, was ich nach dem Sommer (neuer Trainer, EM, viele Verletzte) so nicht erwartet hätte. Hut ab!

  10. wipf1953

    1. Erst mal “danke” für diese fundierte Analyse. Ich hatte gestern das absolut grenzwertige Vergnügen, das Spiel auf BR1 zu verfolgen (weil ich im Auto war, ging nichts anderes). Also, das “Verfolgen” zu versuchen, es gab nämlich de facto keine Informationen. Es wird hier ja viel Kritik an den Öffrechtlichen geübt – und zwar völlig zu recht, ich schalte inzwischen alles ausser den Livebildern aus (und auch bei den Livebildern hab ich so meine Zweifel, ob die alles übertragen oder ob auch da “gesiebt” wird – z.B. in der Auswahl von Fouls, die später in Zeitlupe aufbereitet werden). Also, um es kurz zu machen, der Niveauverfal im Radio ist noch viel dramatischer. Christoph Däumling durfte drei, viermal für je ca. 60 Sekunden was berichten. Überwiegend aus der ersten Halbzeit. Die Tore aus der zweiten wurden gar nicht mehr live mitgeteilt. Für einen bayerischen Sender ein absolutes Armutszeugnis. Ich frage mich langsam, ob dieses “Berichten mit minderer Qualität” nicht sogar Taktik ist – um die, die noch einen Rest an Anspruch haben, zu Sky zu zwingen.
    2. Das “braver Carlo / böser Pep-Spiel” wird uns noch lange verfolgen. Für die Medien ist das leider ein Idealthema – Medien versuchen immer, Sachverhalte bzw. Strukturen auf “Personen” / “Einzelschicksale” zu reduzieren – damit jeder Depp mitreden kann. Und auch wer sich qualifiziert über Fußball unterhalten will, kommt an dieser personellen Zuspitzung leider nicht vorbei. Zum Glück ist “miasanrot” ein trollfreier Blog, wo man auch mal was gegen den Mainstream schreiben kann, ohne dass gleich ein Inferno losbricht.
    3. Ich habe für mich die Entscheidung getroffen, dass ich eben nicht jedes Tor im TV sehen muss und auf viele Sendungen verzichten werde, bevor es mir medial zu viel wird. Das Nachdenken ging bei der EM los, und was ich hier über die gestrigen TV-Darstellung lese bestätigt leider meine Befürchtungen. Also, lieber mehr blogs und weniger Öffrechtliches TV .. (wirklich schade ist es ums Radio – oder gibt es da gute streams?).

  11. Jo

    Vor dem Spiel konnte ich mir angesichts der Umstände keine Konstellation denken in der wir das Spiel nicht gewinnen könnten. Das hat mir fast schon Sorgen gemacht ((-;
    Dass das dann im Spiel tatsächlich so aussehen würde, dass es keine Sekunde gab in der Werder irgendwie an irgendwas dran war? Wow, so krass hätte ich das dann doch nicht erwartet. Preisfrage: Ist ein Gegner jemals schlechter in München aufgetreten? Jedenfalls hat Jena letzte Woche einen bedeutend besseren Eindruck gemacht.
    Ist dann auch schon das einzig Negative an dem Spiel. In der Einschätzung der Ancelotti-Bayern 2016 bringt das einen nur sehr bedingt weiter. Was wir wirklich drauf haben werden wohl erst die nächsten Gegner offenbaren. Schalke sollte da schon der erste echte Prüfstein werden.

    Ansonsten konnte man völlig entspannt das Spiel geniessen. Das sah alles so locker und lässig aus, ein paar wunderschöne Kombinationen, viele Tore. Mehr kann man wohl kaum erwarten.

    Positiv noch zu vermerken:
    Thiago wirkt wieder wie Thiago und Müller wieder wie Müller.
    Die IV wurden wieder gedreht. Gefällt mir so besser.
    Die Rolle von Ribery gefällt mir gut, so als verkappter Achter. Da gab es schon in der Vergangenheit (2014?) einige Spiele in denen er so ähnlich agierte. fand ich damals schon interessant. Heute kommt noch hinzu, dass er sich mittlerweile im 1:1, oder 1:2 am Flügel kaum mehr durchsetzen kann. Vielleicht findet er so in einer anderen Position das Glück der späten Jahre.

    Ach und im Grunde auch positiv: Die eigentliche unterirdische Darstellung der “bad cop, good cop”-Geschichte die medial momentan um Pep und Carlo inszeniert wird. Klar ist das Quatsch, aus so vielen Gründen die man gar nicht darstellen mag.
    Aber sehen wir’s mal so: Objektiv tut das dem Verein momentan duchaus gut. Wenn man die Wahl hat, ist es eben immer besser dass dein Trainer abgefeiert wird, anstatt ans Kreuz genagelt zu werden.
    Und wenn das teilweise auch aus den “falschen” Gründen geschieht. So what?? Pep wird das nicht erreichen und wenn wird er drüber stehen und wir sollten den Zustand geniessen so lange er anhält.
    Dass das alles auch sehr schnell anders herum gehen kann, werden wir feststellen wenn Carlo es sich erdreisten sollte Spiele zu verlieren. Und um ihn sinngemäß zu zitieren: Dann wirst du vermutlich für die gleichen Dinge kritisiert für die du vorher gefeiert wurdest.

    1. rookie

      Es ist schon ein Problem. Wenn dein jetzige Trainer jetzt aus den falschen Gründen abgefeuert wird, dann wird er eben auch später aus den falschen Gründen fertig gemacht. Die selben Schmierfinken schreiben dann irgendwann: war PEP doch besser? Oder so ähnlich. Was ich nicht verstehw: normalerweise müssen Fachjournalisten Ahnung von ihrem Gebiet haben. Wer für Geo Schreinen darf muss eine Expertise haben, wieso ist das beim Fußball nicht so, warum gelten gerade umgekehrt Leute die auf diesem Gebiet gescheitert sind als Experten, Scholl hat ja selbe als Trainer komplett versagt, wieso macht ihn das zum Experten ?das witzige ist, dass im nachhinein die Medien PEP s Ablehnung ihnen gegenüber selber begründen

    2. Beobachter

      Wobei das mit Schalke als Prüfstein noch nicht als gesichert gelten kann …

      Mit der Pep-Carlo-Geschichte sehe ich es so wie Rookie: es wird ja nicht Carlo gefeiert, sondern von den Journalisten nachgetreten. Ich meine, was hat es in einem Spielkommentar verloren, ob der Trainer rumspringt oder ruhig steht, ob er mit der Presse spricht oder nicht. Musste gestern Simon anhören -es war grausam. Da will die versammelte Inkompetenz das letzte Wort haben. Das ist so schlecht, das kann man sich gar nicht ausdenken.

  12. snoops

    Hallo,
    ich muss ehrlich zugeben das ich am Anfang noch Zweifel an Carlo Ancelotti hatte aber nach dem Spiel sind die meisten davon weg. Ich weiß Bremen war keine große Prüfung. Scheint als hätte Ancelotti noch eine Menge mit Bayern vor. (Auch was Taktik angeht)

  13. Beobachter

    Anfang Dezember/im Januar kann mehr sagen. Noch mehr dann im April/Mai :-D
    Ich bin echt gespannt. Hoffentlich bleibt die fast alljährliche Verletztenseuche aus.

  14. Marco05

    Zu den Kommentatoren:
    Die Qualität hat meines Erachtens stark nachgelassen. Allerdings ist die Anti-Bayern Kommentiererei etwas weniger geworden. Im Grunde kann man nur noch Wolf Fuß hören oder Kai Dittmann (seit 1-2 Jahren, quatscht allerdings zu viel). Der Rest ist kaum zu ertragen. Bei Simon weiß man das inzwischen aber dieser unsägliche Lindemann auf sky. Den würden sie sogar beim Dressirreiten wegen fehlender Emotionalität feuern. Unfassbar sowas einschläferndes beim Eröffnungsspiel. Quasi Bartels hoch 3. Leidiges Thema aber nicht zu ändern. Einen Lichtblick gibts ja da Fritz von Tut und Tauchtnix aufhört. Nächstes Jahr allerdings erst…

    Zum Spiel: Habe vorher schon gesagt, dass Bremen um den Abstieg spielt. Seelenlose Truppe, die möglicherweise erst halbwegs die Kurve bekommt, wenn man Skripnik in 3-4 Wochen endlich rausschmeißt. Aber ist nicht unser Problem. Allerdings täten wir gut daran den Sieg gestern am Ende des Tages seriös zu bewerten. Nicht auszumalen, wenn wir unsere Chancen besser verwertet hätten.

    Aber zum Start war das perfekt. Jetzt hat man direkt die Möglichkeit nach der Pause Schalke in die nächste Krise zu schießen. Da wird es aber sicher deutlich schwerer als gegen Werder. Ich für meinen Teil hoffe erstmal dass noch ein paar Verletzte zurückkommen.

  15. wipf1953

    Interessant, was hier für Meinungen über Kommentatoren vertreten werden.

    Ich war z.B. immer Marcel Reif-Hasser – hatte wegen ihm schon vor über 10 Jahren mein Premiere-Abo gekündigt. Den Simon finde ich an sich sogar o.k. – mir gefällt, dass er nicht ständig Klamauk macht. Dass in seinen Kommentaren Fehler vorkommen, mag schon sein. Aber er versucht wenigstens, etwas zu sagen. Das krasse Gegenstück zu Simon sind für mich Gerd Gottlob und Tom Bartels. Denen wird nie ein Fehler beim Kommentieren unterlaufen, weil sie nämlich nie was Gewichtiges von sich geben. Stellvertretend für unsere Zeit, in der nur noch der überlebt, der unangreifbar ist. Konsequent zu Ende gedacht landet man beim Vakuum .. Und mit dem Fuss kann ich nichts anfangen – für diesen Klamauk bin ich einfach zu alt.

    Aber lassen wir das – in 10 Minuten beginnt der “Höhepunkt der Samstag-Abend-Sportuntehaltung” – das ZDF-Sportstudio, mit Joshua Kimmich. Ich rechne damit, dass Sven Voss in Poerwpointmanier 10 vorgefertigte Fragen abliest, auf die Kimmich 10 vorgefertigte Antworten geben wird. Inhaltlich nichts Neues, wie gesagt, “Vakuum”, im Internet könnte man sich das in der Hälfte der Zeit zusammengoogeln. Tja, so ist es – aber vor 30, 40 Jahren war es auch nicht immer besser, mit Armin Basche, Hajo Friedrichs und Dieter Kuerten …

  16. Christoph

    Nun seid Simon und Scholl doch bitte mal dankbar: Sonst hätte man mit Bayern-Brille doch gar ncihts zu diskurieren.

  17. Osrig

    Ich habe auch mit einigen Tagen Abstand zum Spiel im Grunde nichts zu meckern. Wie sicher aus dem einen oder anderen Beitrag von mir deutlich wurde, bin ich ein Freund des Guardiola’schen Dominanzsystems, und könnte mich jetzt mit Grausen abwenden ob der Tatsache, dass unsere Mannschaft jetzt erkennbar tiefer aufgestellt agiert. Meine Skepzis deswegen ist sicherlich auch noch nicht beseitigt, aber ich schaue doch zuversichtlicher in die Saison unter Ancelotti mit der Hoffnung, auch unter dem Maestro – “Mister” als Begriff für “Trainer” finde ich doof^^ – ansehnlichen Fussball und nicht Umschaltwahn geboten zu bekommen.
    Denn es war schon auffällig, wie strukturiert die Jungs auf dem Rasen sich bewegen, versuchen, sich bietende Lücken durch Kombinationsspiel oder schnelle vertikale Pässe auszunutzen, und dabei nicht nur den Ball aus einer Defensivordnung nach vorn zu schlagen und mit drei, vier schnellen Sprintern hinterher zu jagen in der Hoffnung, vor den gegnerischen Abwehrspielern bis vor das Tor zu kommen und den Torwart überwinden zu können.
    Das ist als eines von mehreren offensiven Spielelementen für mich in Ordnung, nicht aber als vorherrschende taktische Ausrichtung.
    Ich denke, Ancelotti wird mit solch defensiver Grundordnung auf Dauer auch nicht spielen lassen, die Jungs wollen ja auch angreifen, Tore schießen, und da wird Carlo seine Spieler schon auszurichten wissen.
    Übrigens warne ich vor der Vorstellung, durch eine defensive Ordnung könne man Kräfte sparen, DAS darf und wird auch nicht der Grund für solch eine Formation sein. Denn die Defensivarbeit im Verbund erfordert hohen Aufwand, die schnellen Bewegungen nach vorn ebenfalls. Phillip Lahm hat das im Interview nach dem Spiel bei Sky ja auch schon anschaulich dargelegt. Ich sehe aber eben auch in der Tatsache, dass man mehr “Grün” vor sich sich hat, eine gute Möglichkeit, die spielerische Kreativität des Teams noch besser zur Geltung und zum Erfolg zu bringen.
    Dabei sind die schnellen Pass-Stafetten – das Tiki-Taka – genau das Mittel, um den Gegner in Unordnung und die eigenen Offensiven in gute Positionen zu bringen. Auch wenn ich diese Stafetten noch lieber am gegnerischen Strafraum sehe, sind sie auch 20 bis 30 Meter weiter nach rückwärts immer noch ein herausragendes Stilmittel für erfolgreiche Spielzüge.
    Ich bin jedenfalls sicher, davon unter Carlo noch mehr zu sehen! Die Abwehr um Boateng und Hummels oder Martinez muss ohnehin zu jeder Zeit hochkonzentriert zu Werke gehen, um gegnerische Durchbrüche zu verhindern.
    Aber wenn die Jungs eingespielt sind, wird es für jeden Sturm in Europa schwer, gegen uns zum Erfolg zu kommen.
    Und vorn dürfen ja jetzt auch Ecken und Freistöße als Erfolgsrezept versucht werden ;-)
    Es sieht also tatsächlich recht gut aus, auch unter Carlo! Aber bleiben wir alle am Boden, jedes einzelne Spiel muss erstmal gespielt und gewonnen werden! Ich bin aber wie gesagt insgesamt zuversichtlich

  18. pitvonbonn

    Ja, ja, aber wenn die Gegner die Freiräume einfach nicht nutzen und wie bisher mit 5er + 4er Kette einfach hinten bleiben?
    Was dann Mister?
    Dann sind eben keine Freiräume für vertikale Konter da, wie das letztes Jahr auch schon der Fall war.
    Dann ist es gut, dass die Spieler den Guardiolaischen Ballbesitzfußball beherrschen.

    Was sagt die Presse dann dazu?
    Ist dann Guardiola immer noch der “Teufel” und Ancelotti der “Gottvater”?

    Im Übrigen darf Bayern unter Ancelotti auch nur mit 11 Spielern auflaufen.

    Ein bischen weniger Lob für Ancelotti und ein wenig weniger Kritik an Guardiola wäre angebracht.

    Wer führt eigentlich in England die Tabelle an?

    1. Osrig

      he he, genau deswegen bin ich ja so zufrieden, dass “Papa Anc” die schnellen Pass-Stafetten spielen lässt! DIE sind eben auch und gerade dann eine Lösung, wenn ich eine Betonabwehr auseinander spielen muss. Wenn sich der Gegner eben nicht locken läßt und keinen Raum bietet. Spannend wird es auch sein, zu sehen, wie unsere Jungs mit den Teams zurecht kommen werden, die selbst hoch stehen, früh pressen und ihr Heil in den Angriffen gegen unsere Abwehrspieler an unserem eigenen Strafraum suchen. In der Vergangenheit hatte wir ja unsere liebe Mühe damit. Mir scheint aber, unter Ancelotti wird an dieser Schwäche gearbeitet, genauso übrigens wie augenscheinlich auch wieder mehr Standards genutzt werden dürfen.
      Wenn es nun gelingt, dieses frühe Pressing zu überspielen, dann haben unsere Offensiven jede Menge Grün vor sich, welches sie ausnutzen können. Wenn wir auf diese Weise das eine oder andere Tor erzielt haben werden, dann werden die noch weniger Teams offensiv agieren. Also dürfte die hohe Aufstellung wie unter Pep durchaus noch zu sehen sein, es sollte mich jedenfalls sehr wundern, wenn nicht^^

  19. […] ersten Spieltag dieser Saison überrannte der Rekordmeister die Bremer, die damals noch von Viktor Skripnik trainiert wurden. Seitdem der SVW Skripnik aber entlassen und […]

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