Ausrüsterwechsel beim FC Bayern? Jan-Christian Dreesen mit klarem Bekenntnis zu Adidas
Jan-Christian Dreesen hat sich klar zur Zusammenarbeit mit Adidas positioniert. „Ich kann mir eigentlich unser Trikot ohne die drei Streifen gar nicht vorstellen“, antwortete der CEO des FC Bayern München im exklusiven Gespräch mit Miasanrot auf der SPOBIS auf die Frage, ob ein Ausrüsterwechsel irgendwann denkbar sei: „Insofern hat das bis heute niemals eine Rolle in meinen Gedanken gespielt.“
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Man habe einen Vertrag, der bis 2030 laufe „und ich bin sehr zuversichtlich, dass er auch über diese Zeit hinauslaufen wird“. Darüber hinaus äußerte sich Dreesen auch zur internationalen Reichweite des deutschen Rekordmeisters.
„Wir haben zwar über 200 Millionen Follower, davon 92 Prozent im Ausland, aber das ist ja auch gleichzeitig das Thema, weil ein Follower ist ja nicht deswegen unbedingt schon einer, mit dem du auch Umsatz machst, der dein Trikot kauft, er folgt dir ja erst einmal nur“, sagte der 58-Jährige. Deshalb müsse man „raus in die Welt“ zu „unseren Fans, die uns folgen, das machen wir immer mehr“.
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Jan-Christian Dreesen erklärt Herausforderungen für den FC Bayern im Ausland
So habe der FC Bayern „nicht nur unsere Dependancen in Südkorea, in Shanghai, New York und Bangkok, sondern wir sind dort präsent über unsere Sommertouren, über Austausch mit Spielern, auch übrigens mit Jugendspielern“. Das sei ein langer Weg, den man unter anderem mit Adidas gemeinsam bestreite.
Dennoch könne man „noch viel, viel mehr machen, weil wir in Deutschland natürlich eine unglaubliche Durchdringung haben und da sind dann auch irgendwo Grenzen gesetzt und im Ausland müssen wir halt dichter zu den Menschen“. Entsprechend gebe es hier auch noch großes Weiterentwicklungspotenzial, was die Einnahmen betrifft.
Trotzdem mache man mit der Strategie „heute bereits deutlich mehr Umsatz als vielleicht noch vor zehn Jahren“. In weiteren zehn Jahren könnte er dann nochmal höher liegen. Wahrscheinlich dann auch weiterhin mit Adidas, die im Rahmen des aktuell noch bis 2030 laufenden Ausrüstervertrags rund 60 Millionen Euro jährlich an den FCB zahlen – und zusätzlich 8,33 Prozent Anteile an der AG halten.
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