Vorschau: Bundesliga-Auftakt gegen Hertha BSC

Justin Trenner 14.08.2019

Es ist das 18. offizielle Eröffnungsspiel, das der FC Bayern München und Hertha BSC am Freitagabend austragen werden. Elfmal war der Rekordmeister daran beteiligt – zehn Siege und ein Unentschieden gegen den HSV (2:2, 2008) gab es bisher. Für Hertha ist es die zweite Teilnahme an einer Saisoneröffnung. 2002 spielten die Berliner in Dortmund 2:2.

Beide sind in solchen Aufeinandertreffen also noch ungeschlagen, wenngleich die Stichprobe bei den Bayern etwas größer ist. Auch die Heimbilanz gegen Hertha spricht für den amtierenden Meister: 27 Siege, 5 Unentschieden, 4 Niederlagen. Den letzten Sieg in München holten die Blau-Weißen 2001 im Ligapokal (0:1). In der Bundesliga muss man bis ins Jahr 1977 zurückgehen (0:2). Seitdem gab es 19 Heimsiege und 5 Unentschieden für die Münchner.

Auf dem Papier sind die Bayern dementsprechend wie so häufig klarer Favorit. Doch die alte Dame aus der Hauptstadt hat sich im Sommer verändert. Unter Trainer Ante Čović und mit neuem Investor soll aus der grauen Maus endlich ein “Big City Club” werden.

Hertha BCC: Der Big City Club?

37,5 Prozent seiner Anteile hat Hertha BSC an Lars Windhorst verkauft, der im Gegenzug 125 Millionen Euro in den Bundesligisten investiert. Im Falle einer weiteren Veräußerung von 12,4 Prozent (dann 49,9%) käme man insgesamt sogar auf bis zu 250 Millionen Euro. Die Ambitionen des Investors wirken riesig, doch in Berlin stößt das nicht nur auf Vorfreude.

Hertha-Experte und HerthaBase-Autor Marc Schwitzky sprach in einem Interview mit n-tv von seiner Angst, dass die Ziele des Investors einfach zu unrealistisch wären. Man könne sich trotz der Millionen nicht plötzlich mit den großen Klubs in London oder Madrid vergleichen. Stattdessen sei die Zielsetzung von Manager Michael Preetz deutlich realistischer.

Es ginge erstmal darum, die Reichweite zu den internationalen Plätzen in der Liga zu verringern: “Hertha ist ein Verein, der immer an dieser Schwelle steht. In den letzten Jahren ist es auch ein paar Mal gelungen, in diese Phalanx reinzubrechen. Das nächste Ziel muss sein, in diese Tabellenregionen dauerhaft reinzustoßen”, so Schwitzky. Und dafür sei die finanzielle Spritze auch dringend notwendig gewesen. Andernfalls wäre man zu abhängig vom Faktor Glück.

Čović sorgt für eine positive Grundstimmung

Einer, der den Herthanern neben der finanziellen Neusanierung Mut macht, ist Ante Čović. Der 43-Jährige spielte von 1996 bis 2000 für die Profis und von 2003 bis 2010 für die zweite Mannschaft der Hertha. Von 2010 bis 2019 arbeitete er als Jugendtrainer in der Akademie des Klubs. Nun soll er ab diesem Sommer als Cheftrainer für den nächsten sportlichen Schritt sorgen.

Für den Hauptstadtklub gestaltete sich die Trainersuche in der letzten Saison nicht ganz einfach, weil mehrere Konkurrenten in der Bundesliga einen neuen Mann an der Seitenlinie suchten. Trotz der Gerüchte um André Villas-Boas reichte es dann “nur” für eine vereinsinterne Lösung. Die Befürchtung, es würde sich durch einen zweiten Dardai rein gar nichts ändern, machte sich schnell breit.

Doch Čović wusste mit seinen Ideen für die Mannschaft in der Vorbereitung zu überzeugen, die er dem Klub und seinen Spielern vorlegte. Das trug dazu bei, dass der Kader weitestgehend zusammenblieb. Bis auf Valentino Lazaro (für 22 Millionen Euro zu Inter Mailand) ging kein entscheidender Spieler. Dafür kamen mit Dodi Lukebakio (für 20 Millionen Euro vom FC Watford), Eduard Löwen (7 Millionen Euro, 1.FC Nürnberg) und Daishawn Redan (2,7 Millionen Euro, Chelsea FC U23) junge Spieler an die Spree, die sich dort entwickeln sollen. Besonders wichtig dürfte aber die erneute Leihe von Marko Grujic (Liverpool FC) sein, der in der letzten Saison eine wichtige Rolle einnahm. Dedryck Boyata (ablösefrei von Celtic Glasgow) ist mit 28 Jahren der älteste Neuzugang, wenn man die Rückkehrer von Leihgeschäften außer Acht lässt.

Mehr Kontrolle, aggressiveres Pressing

Auf den ersten Blick hinterlassen diese Transfers jetzt keinen bleibenden Eindruck. Doch etwas genauer betrachtet wird deutlich, dass die Spieler gut zu den Ideen von Trainer Čović passen. Der Kroate möchte in Berlin endlich progressiven und dominanten Fußball etablieren – im Rahmen der dortigen Bedingungen.

Unter Dardai war das Spiel der Herthaner meist etwas lethargisch und zäh. Gerade wenn die gegnerischen Mannschaften das Zentrum gut verteidigten und kompakt standen, hatte Hertha Probleme, aus eigenem Ballbesitz heraus Chancen zu erspielen. Mit nur 11,9 Abschlüssen pro Bundesliga-Spiel bewegte sich die Mannschaft in der abgelaufenen Saison im unteren Drittel der Tabelle. Im Jahr zuvor brachte man es nur zu 9,4 Abschlüssen pro Spiel (schlechtester Wert der Liga). Die Abhängigkeit von der eigenen Effizienz war zu groß.

Wie Marc Schwitzky uns im Gespräch verriet, soll sich das jetzt ändern. Čović möchte, dass seine Mannschaft ein Spiel über gutes Positionsspiel sowie hohem Pressing und Druck kontrollieren kann. Schaut man sich die Vorbereitungsspiele der alten Dame an, so lassen sich diese Ansätze auch erkennen.

Flexibler, schneller, überraschender

Unter Čović scheint es keine eindeutige Grundformation mehr zu geben. Hertha wechselte in den ersten Partien – auch innerhalb der Spiele – zwischen einem 4-3-3, 3-5-2 und 4-4-2. Gerade im Mittelfeld fordert der Trainer mehr Präsenz und Aktivität von seinen Spielern als es noch unter Dardai der Fall war.

Denn Hertha will von dem berechenbaren Spiel über die Außenbahnen wegkommen. Dafür wird im Spielaufbau der Weg über das Zentrum und die Halbräume bevorzugt, ehe es später in die Breite geht. Den Außenverteidigern kommt deshalb eine größere Verantwortung zu. Statt ständig die Linie rauf und runter zu laufen, fordert Čović auch diagonale Laufwege ein. Besonders Plattenhardt überzeugte dabei in den ersten Partien als Anspielstation zwischen den Linien des Gegners im Halbraum.

Hertha soll darüber hinaus flexibler, schneller und überraschender werden. Das Ziel: Mehr Tiefe im eigenen Spiel. Ibisevic, Kalou, Grujic, Duda und Darida – abschlussstarke Spieler gibt es zu Genüge im Kader. Doch Dardai schaffte es zu selten, diese Qualität konstant zu nutzen. Die ersten Wochen lassen die Prognose zu, dass es unter Čović mehr und qualitativ hochwertigere Abschlüsse geben wird.

Ante Čović genießt nach der guten Vorbereitung viel Vertrauen und verbreitet gute Stimmung.
(Foto: Christian Kaspar-Bartke/Bongarts/Getty Images)

Probleme in der vertikalen Kompaktheit

Doch wo Mut für das Offensivspiel ist, ist häufig auch eine Anfälligkeit in der Defensive zu beobachten. Hertha schafft es noch nicht, den Druck und die Intensität über 90 Minuten zu halten oder zumindest so lange, dass es für die Kontrolle des Spiels ausreicht.

Das liegt manchmal daran, dass die vertikale Kompaktheit im entscheidenden Moment noch fehlt. Manchmal liegt es auch daran, dass das Umschalten ins Gegenpressing nicht schnell genug funktioniert. Sicherlich spielt hier die individuelle Klasse der Spieler eine gewichtige Rolle. Deshalb könnte es ein vielversprechender Ansatz für die Bayern sein, die Berliner am Freitag durch kluge Läufe vertikal auseinander zu ziehen und zu bewegen, um den Zwischenlinienraum zu nutzen. Es wird spannend zu sehen, ob Čović für seine Strategie die richtigen taktischen Werkzeuge findet, die er der Mannschaft an die Hand geben kann – nicht nur am Freitag, sondern auch im Saisonverlauf.

Zumal das Umfeld bei Hertha BSC nicht unbedingt für Ruhe und Geduld bekannt ist. Sollten die Umstellungen dazu führen, dass die Berliner die eine oder andere höhere Niederlage kassieren, könnte es schnell kompliziert werden. Dardais defensive Stabilität wurde geschätzt. Doch mit Čović geht man nun den bewussten Weg nach vorn. Erreicht er eine gute defensive Stabilität bei gleichzeitiger offensiver Durchschlagskraft, dürfte Hertha eines der spannenderen Projekte in der kommenden Saison werden.

Bayerns Probleme im Mittelfeld

Für den FC Bayern dürfte es wiederum ganz gut sein, dass sie so früh auf Hertha BSC treffen. So absurd das aus der Perspektive eines klaren Meisterschaftsfavoriten klingen mag, aber die Münchner scheinen noch nicht sattelfest zu sein, wenn ein Gegner strukturiert und kompakt nach vorn pressen kann und Hertha wird hier als Gegner in einigen Wochen sicher bedeutend unangenehmer sein.

Auch die Mannschaft von Niko Kovač arbeitet daran, mehr durch das Zentrum oder die Halbräume aufzubauen und das Spiel erst später breit zu machen, damit der Gegner sich erst zusammenziehen muss und so mehr Platz für die Flügelstürmer vorhanden ist. Doch in den bisherigen Auftritten gab es dabei zu viele einfache Ballverluste, die zu Kontern einluden. Für Hertha wären solche Situationen ein gefundenes Fressen. Schon unter Dardai war die Mannschaft sehr stark in Umschaltsituationen, was sich so schnell nicht geändert haben dürfte. Abhilfe für die leichtfertigen Ballverluste der Bayern könnte eine bessere ballnahe Unterstützung sein, damit Thiago nicht zu sehr in der Luft hängt. Auch die Besetzung des offensiven Halbraums wäre diesbezüglich wichtig, funktioniert aber noch nicht über 90 Minuten.

Die Einbindung der Achter ist in all diesen Aspekten von entscheidender Bedeutung. In der Vorbereitung hatte das Dreiermittelfeld im 4-3-3 in allen Kombinationen Probleme im Positionsspiel. Gegen Cottbus zeigte Renato Sanches eine ansprechende Leistung im Dreieck mit Kingsley Coman und David Alaba. Dafür war die rechte Seite um Thomas Müller, Joshua Kimmich und Corentin Tolisso ein Totalausfall.

Welche Kombination ist sinnvoll?

Kovač sucht weiterhin nach den richtigen Spielern. Leon Goretzka bietet sich wegen seiner Torgefahr und seinen Laufwegen in die Tiefe immer an, sein Einsatz könnte am Freitag aber auch zu Problemen führen, wenn Hertha es schafft, ihn vom Spielgeschehen zu isolieren – in der vergangenen Spielzeit tauchte Goretzka mehrfach in ganzen Spielphasen ab. Sanches hat sich gegen Cottbus wiederum durch kluges Positionsspiel und gute Dribblings für einen Einsatz qualifiziert. Andererseits hat er noch zu viele Momente, in denen er unkonzentriert und fahrig wirkt – gegen Hertha sollten einfache Ballverluste vermieden werden.

Tolisso konnte bisher gar nicht überzeugen und könnte so zum Saisonauftakt auf der Bank sitzen. Es bleibt noch Thomas Müller, der aufgrund seines Offensivdrangs vom zweiten Achter defensiv ausbalanciert werden müsste. Kämen dafür nur Sanches und Goretzka in Frage, wäre der Portugiese womöglich die bessere Option. Goretzka schaffte es bisher nicht, die Rolle als Zwischenspieler adäquat zu übernehmen.

Dieses Gedankenspiel zeigt ganz gut, warum die Bayern an einem weiteren Mittelfeldspieler interessiert sind. Hertha wird darauf aus sein, die Löcher im Positionsspiel der Münchner für sich zu nutzen. Anders als in den letzten Begegnungen mit dem Serienmeister ist zu erwarten, dass die Berliner mitspielen wollen. Es wird gern gesagt, dass das den Bayern entgegenkäme. Doch das müssen sie gegen wahrscheinlich mutige und zuversichtliche Berliner erst einmal beweisen.

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So läuft es gegen Hertha BSC …

Die ersten 15-20 Minuten werden durch ein Abtasten geprägt sein. Hertha wird mutig nach vorn pressen, Bayern lässt sich aber nicht überraschen. Vor der Pause fällt noch das 1:0. In der zweiten Halbzeit stellt Čović um und Hertha kommt besser rein. Der Ausgleich fällt zwar, doch Bayern fängt sich und gewinnt schließlich mit 2:1.

So könnte Bayern spielen …

4-3-3: Neuer – Kimmich, Süle, Boateng, Alaba – Thiago – Goretzka, Sanches – Gnabry, Lewandowski, Coman

Es fehlen: Javi Martínez (nicht fit), Ivan Perišić (gesperrt)

So läuft der Spieltag …

Bayern 2:1 Hertha
Freiburg 1:1 Mainz
Dortmund 4:1 Augsburg
Wolfsburg 2:0 Köln
Leverkusen 3:0 Paderborn
Bremen 2:1 Düsseldorf
Gladbach 2:0 Schalke
Frankfurt 1:2 Hoffenheim
Union 1:1 Leipzig



»Eier, wir brauchen Eier!«

— Oliver Kahn

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  1. Ich bin nach der zweiten Halbzeit gegen Cottbus sehr vorsichtig in meinen Erwartungen.

    Hertha wird mit 10 Mann hinten drin stehen und eventuell erst ab Minute 60 wirklich ernsthaft versuchen, Bayern durch Konter in Verlegenheit zu bringen. Durch die Mitte wird im schlimmsten Fall gar nichts gehen, auch weil die “Achter” vielleicht das letzte Risiko im Passspiel scheuen.

    Kovac wird nicht volles Risiko gehen, eventuell wieder nur Coman oder Gnabry spielen lassen. 1:1 nach 90 Minuten ist durchaus denkbar.

  2. 3:1 FCB
    Neuer
    Kimmich Suele Pavard Alaba
    Thiago
    Goretzka Sanches
    Mueller Lewa Coman

    Antwortsymbol3 AntwortenKommentarantworten schließen
    1. Denke es werden Gnabry und Boateng statt Müller und Pavard starten, sonst sehe ich die Aufstellung auch so.

    2. Niemals. Das gewinnen die nie, nach der Vorstellung gegen einen Viertligisten.

    3. Bin ich bei dir:

      3-1

      Hoffe aber, dass Serge und Boa spielen.

  3. Juhu die Bundesliga geht wieder los und die Vorschau von Justin ist wieder da. Also alles beim Alten ;)
    Danke für den schönen Artikel und die Umstellung des Vorschau Tippspiels ist auch eine gute Idee. Vielleicht könntest du, Justin, im Artikel trotzdem zusätzlich noch eine konkrete Aufstellung tippen. Fand ich immer sehr interessant letzte Saison :)

    Also dann hoffen wir mal auf einen guten Start in die 8. Meistersaison :D

    Antwortsymbol2 AntwortenKommentarantworten schließen
    1. Danke! Habe ich ergänzt.

      1. Danke, super!
        Ist genau die Aufstellung, die ich auch tippe. Kovac hat Pavard heute auf der PK so explizit gelobt, dass es für mich so klang, als ob das ein Trost sein soll dafür, dass Boateng spielen wird am Freitag.

  4. “Denn Hertha will von dem berechenbaren Spiel über die Außenbahnen wegkommen.”

    Oh man, das ist ja gleich mal aufgezeigt, wo der Schwachpunkt bei uns liegt! Berechenbares Spiel über die Außenbahn…der FCB ist in dieser Hinsicht aber mal sowas von berechenbar!!!
    und den Satz “Auch die Mannschaft von Niko Kovač arbeitet daran, mehr durch das Zentrum oder die Halbräume aufzubauen” halte ich für sehr euphemistisch, denn davon war bislang weder gegen DO noch gegen den 4. Ligisten Cottbus etwas zu sehen. Und so häufig war ich ganz sicher nicht Trinken holen, als dass ich da etwas verpasst haben könnte!
    Na ja, hoffen wir mal, dass die Arbeit irgendwann auch mal zu sichtbaren Resultaten auf dem Rasen führt.
    Wie gut, dass wir trotz des mauen Transfersommers immer noch Spieler mit der höheren individuellen Qualität haben, dass wird dann schon zu guten Resultaten wenigsten auf der Anzeigetafel sorgen!

    Ich gehe daher von einem Auftaktsieg aus, der mühsam ausfallen wird, weil Hertha eben nicht plötzlich ein Offensivspektakel bieten, sondern zurückhaltend und defensiv ausgerichtet agieren wird. Allerdings wird die neue Herangehensweise von Covic bei Hertha schon mal aufblitzen und für Gefahr sorgen, zu mehr als einem Tor wird es aber nicht reichen, während wir mit dem üblichen Standard als “Dosenöffner” und einer schönen Einzelaktion in Führung gehen und auch bleiben. Was zumindest vom Ergebnis her das über weite Strecken zähe Spiel ansprechend machen wird. Ansonsten bleibt die Erkenntnis, dass noch viel Arbeit vor Kovac steht, insbesondere daran, die Mitte gut einzubinden.

    Antwortsymbol13 AntwortenKommentarantworten schließen
    1. Ich habe das in Ansätzen deutlich häufiger wahrgenommen als in der letzten Saison. Auch in diesen beiden Spielen.

    2. Respekt für Deine prophetischen Fähigkeiten … mal schauen, ob Du Recht behältst ;-)

      1. He he! Da bin ich auch gespannt!^^ Normaler Weise ist meine Glaskugel bei solchen Vorhersagen immer irgendwie trübe! Mal sehen, wie ich beim Tipp-Spiel abschneiden werde. Vermutlich unter “ferner liefen” ;-)

    3. Osrig,, gerade im Cottbus-Spiel war doch sehr deutlich, dass es erst mal über die beiden Achter durch die Mitte ging. Hinzu kam der interessante Punkt, dass Coman dann zwischen den beiden Flügeln hin- und herrochiert ist.

      1. @Wipf1953: Ist ja richtig, dass einiges probiert wurde, aber leider stellte sich bei mir – im Gegensatz zu einigen Momenten in den Vorbereitungspielen – wieder der Eindruck ein, dass vieles erst ad hoc auf dem Platz entschieden werden sollte, daher die – für mein Empfinden – relativ vielen unkoordinierten Laufwege, wenn es mal über die Mitte in den Strafraum ging. Und es fehlt uns auch noch an Abläufen, damit dann im letzten Drittel die Stürmer zentral angespielt werden können, OHNE DASS sie mit dem Rücken zum Tor stehen. Halte ich für einen ganz wichtigen Punkt, damit die Aktionen im Strafraum mehr Schärfe bekommen.

        [Korrigiert, deinen Korrektur-Kommentar gelöscht; Red.]

      2. @miasanrot: Herzlichen Dank dafür! Ihr seid super!

      3. Ich sehe das wie Several! Die Achter haben viel Unterstützung für die Aussen geboten, da hat es koordinierte Abläufe gegeben. In die Mitte wirkte das zumeist unkoordiniert und eher zufällig denn durchdacht.
        Letztlich ist es natürlich eine Frage der Definition, welche Bereiche des Spielfeldes zur Mitte zu zählen sind! Wenn alles innerhalb von 2 Metern ab Seitenlinie zur Aussenbahn zählt, alles danach zur Mitte, dann haben wir wohl sehr viel “durch die Mitte” gespielt ;-)

    4. Wenn der Gegner mit zehn Mann am und im Strafraum steht, ist ein durchdachtes Spiel mit einstudierten Laufwegen nicht so einfach. Da passiert viel intuitiv, wo halt gerade eine kleine Lücke ist, oder ein Gegner grad einen Meter falsch postiert ist.
      Außen ist logischerweise mehr Platz, durch das spielen nach außen wird der gegnerische Abwehrverbund zumindest kurzzeitig etwas in die Breite gezogen, zumindest bis die Gegenseite einrückt.
      Alles immer nicht so einfach, das pure spielen durch die Mitte ist nicht das Allheilmittel.

      1. Sehe ich ähnlich. Und gegen Cottbus gab es viele Bemühungen, den Zehner-Raum zu bespielen und die Außenbahnen zu unterstützen. Für letzteres ist doch das schöne 1:0 das beste Beispiel. Dass nicht alles super ist, sehe ich auch, aber die Ansätze sind da.

    5. Ich bin zwar “Pro-Kovac”, aber ich habe sehr wohl das Spiel in Cottbus kritisiert. Wobei mich vor allem HZ Zwo gestört hat. Unsere U23 verliert Spiele in HZ zwei aufgrund ihrer Unerfahrenheit, aber ein genau so junges Cottbus überwindet nach 60 Minuten wiederholt unser Pressing – das kann es m.E. einfach nicht sein, da muss man die Profis schon mal deutlich kritisieren dürfen.

      Wer soll denn aktuell das Spiel durch die Mitte machen? Nur Thiago? Schon im Abwehrbereich geht man bewusst weg von den aufbaustarken Spielern wie Hummels und Boateng und setzt auf Sprintstärke (was ich für richtig halte, sonst bleiben wir für Spitzenmannschaften, die “umschalten”, Kanonenfutter). Sanches gefällt aufgrund seiner Dynamik, Goretzka ist stets torgefährlich, Tolisso überflügelt hoffentlich bald beide, und dann gibt es auch noch Müller – die vier, die alle mehr oder minder in die Mitte gehören, sind mindestens zwei zu viele und für ein wirklich überzeugendes Pass-Spiel durch die Mitte zu wenig. An sich schreit der Kader nach Havertz – nachdem der aber vielleicht irgendwann kommt, aber nicht jetzt, sollte doch jetzt Thiago nach vorne und wir brauchen einen weiteren Sechser … Kimmich kann das natürlich, aber der braucht vielelicht mal eine Pause m.E. sind Trainerstab und Management gefordert, es muss sich noch was tun.

      1. Schien das du zustimmst

        Wer auch immer die Idee hatte nach Sanches noch Tolisso und obendrauf Goretzka zu verpflichten ohne zumindest einen abzugeben gegiert als Kaderplaner gefeuert.

        Zu der Zeit haben im offensiven MF sich ja auch Thiago Mueller James getummelt.

        Dazu der Freigeist Vidal und der sensible Rudy.

        Es war immer klar das Javi schon seit Jahren nicht mehr auf top Niveau mithalten konnte.
        Es ist seit mindestens zwei Jahren klar das man einen Rodri like Spieler auf der 6 braucht.
        Und man kauft Tolisso und Goretzka!!!!!

        Weder Vidal noch Sanches Tolisso oder Goretzka koennen die kreative 6 oder 8 spielen denn sie verfügen nicht ueber die faehigkeit eines Thiagos das Spiel zu eröffnen zu strukturieren oder den Killerpass zu spielen.

        Alle sind irgendwie Undisziplinierte Freigeister die in die Spitze laufen, mal Raeume schaffen oder ein Tor erzielen koennen.
        Aber damit konkurrieren sie mit dem Oberfreigeist aller Freigeister Mueller.

        Ein Freigeist reicht, zwei kann man tolerieren.

        Nach dem der Ansammlung der Freigeister unterschiedlicher Ausprägung zieht man dann den kreativsten Spieler auf die 6.
        Das geht ja noch solange da ein James ist aber jetzt?

        Besonders deutlich wird die imbalance wenn man sich das MF von Barca Real LFC MCFC oder sogar spurs ansieht.

        Wenn man Kimmich auf RAV lassen will(er wird irgendwann dann rebellieren), Thiago auf der 6 muss man dringend einen Spieler fuer die kreative 8 verpflichten.

        Deshalb ist man an Coutinho interessiert und auch Havertz.
        Eriksen ist im Winter ein free Agent.

        Man sollte die Option Coutinho aufbauen, sich um Eriksen im Winter als free Agent fuer den Sommer verpflichten um so gegenüber LEV nicht erpressbar zu sein.

        Falls Havertz wirklich kommt ist er gesetzt und man kann dann Spieler immer noch abgeben die man fuer 0 geholt hat.

        Tolisso oder Sanches werden MMn verkauft.

        Finde aber immer noch das die bessere Loesung waere Kimmich auf die 6 und Thiago auf die kreative 8 zu setzen. Fuer beide Positionen braeuchte man dann auch back ups die man aufbauen kann.

      2. Ja wirklich! Bei uns sind nur Stümper, Novizen, Pfeifen und sonstige Unfähige am Werk. Die haben null Ahnung, wie man eine Mannschaft zusammen stellt. Auch bei den Finanzen und Bilanzen haben sie keinen Durchblick mehr.

        Wie gut, dass Du den Durchblick hast! Bitte mit diesem (und Deinen anderen Kommentaren) ASAP an der Säbener Strasse bewerben und am Besten gleich noch den Sendlinger im Paket mitnehmen. Dann ist unser Verein vielleicht doch noch zu retten!

        (Ironiemodus aus)

      3. @Stiftl
        Wenn der Stammler bei Bayern anheuern würde, dann wären wir auf Jahre hinweg unschlagbar. Bei dem Freigeist muss ich immer an den Wieschemann-Auftritt im Doppelspass denken :-)

  5. Niko Kovac trifft gegen uns: https://www.tagesschau.de/multimedia/video/video-580339.html

    Das waren noch Zeiten…

  6. Hallo,
    wollte mich gerade zur Kicktipp Runde anmelden. Wie bekomme ich den Berechtigungscode?

    Antwortsymbol2 AntwortenKommentarantworten schließen
    1. Von einem Berechtigungscode weiß ich leider nichts. Das müsste ohne gehen.

      1. Okay, danke Justin. Hat funktioniert, bin dabei.

  7. Jetzt soll also Mario Mandžukić tatsächlich zurück kehren. Ich bin da gerade etwas irritiert – soweit ich mich erinnere, wurde bei der Kritik an Kovac auch immer wieder angeführt, dass er die Spieler der kroatischen Nationalmannschaft gegen sich aufgebracht hat. Und jetzt holen wir gleich zwei von denen?

    Einerseits sehe ich den Transfer von Mario prinzipiell positiv – ich fand es schade, dass er damals unter/wegen Pep ging. Andererseits sieht das nun für mich tatsächlich so aus, als würden wir den Umbruch auch halber Strecke zumindest für ein Jahr aussetzen. Und das spricht dann in dem Fall für die Kritiker, dass wir offenbar tatsächlich keinen vernünftigen Plan für diesen Transfersommer hatten.

    Aufs Spiel gegen Hertha bin ich gespannt – ich bin das erste Mal zum Ligaauftakt im Stadion und tippe einen 3-1 Sieg für Bayern.

    Antwortsymbol10 AntwortenKommentarantworten schließen
    1. Auch wenn es mittlerweile oft gesagt wurde: Warten wir mal die Transferphase ab.

      Ich sehe es nicht dramatisch, wenn man den Kader auch mit ein, zwei gestandenen Spielern ergänzt solange die allgemeine Tendenz den Umbruch zeigt.

      Eine Rentnertruppe sind wir nun wahrlich nicht mehr (mehr) und zunächst ist es bei Perisic ja eine Leihe.

    2. Das wäre ja dann noch ein WM-Finale-Torschütze! Wenn Perisic der kratzige Omi-Pulli ist, dann Mandzukic wohl die warme Wollmütze. Dazu noch Modric als zeitloser Frack, mann wir wären auf Jahre unschlagbar! Rakitic ist vielleicht auch zu haben, ich fang an zu träumen… Sané war nur eine raffinierte Ablenkung, während Hasan im Hintergrund die gesamte kroatische Nationalmannschaft zusammenkauft.

      1. +1
        Genau das ging mir auch durch den Kopf. Wir bauen den FCB zur Ü30 der kroatischen Nationalmannschaft um. Eine etwas spezielle Art des Umbruchs, aber auf jeden Fall ein Umbruch.

      2. Da kann ich dir und PETE gar nicht zustimmen. Angesichts der Tatsache, dass unser Kader schon jetzt eine Topelf ermöglicht, die (was die Feldspieler betrifft) zu 70% aus U25 Spielern besteht, erscheint mir der Umbruch schon ziemlich weit fortgeschritten. Von der “Wunschelf” sind nur Alaba, Thiago und Lewandowski zwischen 25 und 30.
        Ich verfolge den FCB seit über 3 Jahrzehnten und eigentlich hatten wir immer einige Ü30-Routiniers als Backups im Kader. Im Kader 2012/13 wären hier explizit van Buyten, Tymostschuk und Pizarro zu nennen. Gelingt einem Kader das Triple, kann die Kaderzusammenstellung nicht so schlecht gewesen sein, oder?
        Vor der Perisic-Verpflichtung hatten wir mit Boateng genau einen Ü30 Spieler, der nicht explizit für die Startelf vorgesehen war. Stand jetzt sind es 2 und mit Mandzukic wären es dann eben wieder 3 von dieser Sorte. Dazu kommen ein paar hochveranlagte, junge Spieler (Sanches, Davies und Arp), die Spielpraxis brauchen (egal ob in München oder anderswo), und wie bereits erwähnt ein sehr großer Anteil an jüngeren Spielern, von denen in den nächsten 2-3 Jahren sogar noch ein Entwicklungssprung zu erwarten ist. Dieser Kern kann miteinander wachsen und möglicherweise ergänzt durch 2-3 weitere Verstärkungen (z.B. Sane, Havertz, Werner) nochmals verbessert werden, so dass man in 2-3 Jahren wieder ganz oben in Europa angreifen kann. All diese jüngeren Spieler brauchen aber auf jeden Fall auch noch ein paar Mitspieler, von denen sie sich Erfahrung abschauen können und da kommen eben neben Boateng, Thiago und Lewandowski auch Perisic und hoffentlich Mandzukic mehr als gelegen.
        Ich weiß ja nicht, wie es euch geht, aber sollte der Kombination Perisic Manzukic ein wichtiges Tor gegen einen Topgegner gelingen, dann werde ich mich in diesem Moment darüber freuen und nicht schon wieder dran denken, dass die beiden ja in 2-3 Jahren zu alt sein könnten.
        Gerade bei Mandzukic könnte ich mir auch vorstellen, dass er auch mal neben Lewy oder statt ihm in der CL einen Mehrwert für das Team haben könnte. Er lebt zwar genauso wie Lewy von guten Vorlagen, aber er kann falls diese ausbleiben wenigstens dafür sorgen, dass der Gegner sich mit Grauen an das Spiel zurück erinnert. Zuletzt kam es einem so vor, dass Ramos oder van Dijk ihre Spiele gegen uns mit trockenem und sauberem Trikot beenden konnten, weil Lewy nicht nur komplett in der Luft hing, sondern sich auch nicht wehrte. Das würde bei Mandzukic schon anders aussehen, denn der ist furchtlos und wird dafür sorgen, dass seine Gegenspieler zumindest ungern an das Spiel zurückdenken. So etwas kann dann auch mal dazu führen, dass man eine gute Abwehrreihe doch noch überwindet und nicht in Schönheit stirbt. By the way: wir reden hier von einem Spieler, der als momentan einziger aktiver Spieler im Weltfußball sowohl in einem WM-Finale als auch in einem CL-Finale (eigentlich sogar in 2 mit 2 Teams) getroffen hat. Er ist 33 und hat international seine Klasse mehrfach nachgewiesen. Pizarro war übrigens als er 2012 zu Bayern kam ebenfalls 33. Damals freute man sich über einen solchen Transfer, heute muss er als Zielscheibe für meiner Meinung nach unangebrachte Polemik herhalten.

      3. @willi
        “Vor der Perisic-Verpflichtung hatten wir mit Boateng genau einen Ü30 Spieler, der nicht explizit für die Startelf vorgesehen war.”

        Stimmt nicht ganz, mit Martinez war da schon noch ein zweiter. Aber find auch, dass Perisic als routinierter Backup schon passt. Voraussetzung ist natürlich, dass er diese Rolle akzeptiert.

      4. @Olorin: Stimmt, da hätte ich Javi fast jünger gemacht als er ist. Somit wären es dann 5 Feldspieler Ü30 im ganzen Kader. Es gab auch noch Zeiten, in denen man in diesem Alter nicht als Hindernis für einen Umbruch galt, sondern eher als jemand im besten Fußballeralter und ideal geeignet, um Führungsaufgaben zu übernehmen. Ich denke da an Matthäus, der bei der WM 1990 29 war, oder Effenberg, der mit 30 zu Bayern kam und 3 Jahre lang Kopf der Mannschaft war. Auch Robben und Ribery waren 2013 nah dran an der 30 bzw. schon 30, ebenso wie Schweinsteiger, der beim WM Titelgewinn 2014 noch nicht ganz 30 war. Ohne diese Spieler hätte Deutschland wohl 2 WM-Titel weniger und Bayern 2 CL-Titel weniger. Gut, dass damals noch die Maxime von Rehagel galt: “Es gibt keine jungen oder alten, sondern nur gute oder schlechte Spieler.”
        Aber ist ja typisch. Holt Bayern 5 Neuzugänge und drei davon sind unter 25, so hängt man sich wieder an den beiden auf, die etwas älter sind.

      5. Ihr erkennt Satire auch nur, wenn man sie extra kennzeichnet, oder? ;-)

      6. Bisher war ich der Meinung, dass ich Satire ganz gut erkennen kann. Ich dachte aber, dass man Satire normalerweise nur dann verwendet, wenn man etwas kritisieren möchte. Und deshalb habe ich die Schlussfolgerung gezogen, dass dir eine mögliche Verpflichtung von Mandzukic in Kombination mit der bereits erfolgten Verpflichtung von Perisic nicht ganz so zusagt. Und hier setzt eben meine Argumentation an. Falls du allerdings auf satirische Art und Weise deine Zustimmung ausdrücken wolltest, dann hast du mich zweifelsfrei damit überfordert und es hätte tatsächlich einer Kennzeichnung bedurft. Sollte es allerdings so sein, muss ich künftig auch davon ausgehen, dass Satiresendungen im Fernsehen in Wahrheit die Regierung loben wollen. Extra 3 sind also in Wirklichkeit die Pressesprecher von Horst Seehofer? Du machst mich fertig. Ich ziehe mich zurück und muss mein Weltbild überdenken.

      7. Ich bezog meinen Beitrag auf die Idee von cj, auch noch Modrić und Rakitić zu verpflichten. ;-)

  8. Nur mit Spielern um die 20 gewinnt man aber auch keinen Blumentopf. Davon kann der bvb genau so erzählen wie Liverpool.

  9. Bin kein Fan von dieser Rückholaktion, zu mal ich mir schwer vorstellen kann,dass Mandzu sich mit einer Back-up Rolle begnügen kann.
    Aber lass mich da auch gerne überraschen und deine Argumente (willythegreat) klingen tatsächlich logisch.
    Allerdings blockiert er mit 33 Jahren einen Bankplatz für einen Nachwuchsspieler.
    Und das mit 6-8? Millionen Gehalt.
    Aber ok…warten wir mal ab.

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    1. Hätten wir einen Nachwuchsspieler, der kurz vor dem absoluten Durchbruch steht (wie z.B. Luka Jovic vor der letzten Saison), dann wäre ich auch dagegen. Selbiges würde ich sagen, wenn Werner in diesem Sommer noch käme, was bei einer Verpflichtung von Mandzukic dann aber wohl sicherlich nicht der Fall wäre. Stand jetzt haben wir für ganz vorne neben den “Notnägeln” Gnabry und Müller nur Fiete Arp und der erscheint mir noch viel zu weit von dem Niveau entfernt, dass er bräuchte, um bei Bayern zu bestehen. Ohne einen reinrassigen Stürmer Back-Up für Lewy würde man wohl mit Arp in die Saison gehen. Allerdings glaube ich, dass man ihm damit keinen Gefallen tun würde und er besser noch zwei Jahre (so lange wie Mandzukic wohl hier wäre) irgendwo anders Spielpraxis sammelt und nicht unter so genauer Beobachtung steht. Man stelle sich vor, dass man ihn trotz mangelnder Spielpraxis (denn viele Einsätze würde er wohl nicht bekommen) in einem wichtigen Spiel bringen muss und er dort keinen Stich macht. Das muss man als junger Mann erst einmal verdauen. Ich bin kein Freund der These, dass man junge Spieler bedingungslos ins kalte Wasser werfen sollte. Ich habe bei Alaba 2010 in Frankfurt live erleben müssen, wie er vorgeführt wurde und das Spiel mit zwei kapitalen Böcken quasi im Alleingang verlor. Danach war er erst mal weg vom Fenster und brauchte auch einige Zeit, um sich nach der Leihe zu Hoffenheim wieder zu fangen. Da hing eine vielversprechende Karriere durchaus am seidenen Faden und das muss man Arp nicht unbedingt antun.

  10. Wriedt, Singh und Will auf der Bank… Was ist mit Arp???

    Pavard für Boa und Tolisso für Sanches verstehe ich auch nicht…Ich dachte man will die beiden nicht vergraulen ;-)

  11. 3 Pflichtspiele, 5 Gegentore. Meine Fresse ist das schlecht.

  12. Schlecht ist erst einmal der Schiri. Gegentor 1 Glück, Gegentor 2 muss längst wegen Foul abgepfiffen sein. Dazu 2-3 Elfer nicht gegeben . Der VAR ist schon nach dem ersten Spiel eine Farce.

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