Vorschau: FC Bayern München – 1. FC Union Berlin

Justin Trenner 25.10.2019

Abpfiff. Platzsturm. Ekstase. Emotionen. Der 27. Mai 2019 ging in die Geschichtsbücher eines Klubs aus Ost-Berlin ein, der über Jahre hinweg auf dieses Ziel hingearbeitet hat. Wer einmal im Stadion an der Alten Försterei zu Gast war, der weiß, dass sich Union Berlin von anderen abhebt und auch abheben möchte.

Die Eisernen sind anders und grenzen sich bewusst ab. Daran muss nicht jeder Gefallen finden, doch der Bundesliga kann es ob der Einzigartigkeit dieses Klubs nicht schaden. Als Präsident Dirk Zingler, angesprochen auf das Derby gegen Hertha, diesen Sommer von einem “Fußball-Klassenkampf” sprach, wurde nur allzu deutlich, worauf sich die Liga einstellen muss.

Diese Wir-gegen-den-Rest-Mentalität sorgte schon in den letzten Jahren dafür, dass Union den einen oder anderen Favoriten in Pokal und Liga ärgern konnte. Je erfolgreicher man in der zweiten Liga aber wurde, desto schwieriger wurde es auch mit der besagten Mentalität. Union wurde zunehmend zu einem ernstzunehmenden Aufstiegsfavoriten und schien sich an diese Rolle erst gewöhnen zu müssen.

Union Berlin: Keine Ballbesitzmannschaft

Im Gegensatz zu für die zweite Liga fast schon revolutionären Teams wie Kiel oder Paderborn zählte Union eher nicht zu den Mannschaften, die begeisternden Offensivfußball boten. Stattdessen war man stets darum bemüht, die eigene Defensive zu stabilisieren und zu stärken. Mit Erfolg: Nur 33 Gegentore kassierte der FCU in der abgelaufenen Saison.

Im Vergleich zum HSV (57,3%), Köln (56,7%, Kiel (54,5%) und Paderborn (52,8%) hatten die Köpenicker im Durchschnitt deutlich weniger Ballbesitz (48,4%, Platz 12). Dafür erspielten sie sich trotzdem die viertmeisten Abschlüsse (15,4 pro Spiel) und ließen die zweitwenigsten zu (11,7 pro Spiel). Spannend ist darüber hinaus, dass Union mit einer Passquote von nur 71,3% den fünftschlechtesten Wert vorzuweisen hatte.

Ganz im Stile des Klischees einer Arbeitermannschaft, die sich selbst im Klassenkampf gegen den Rest der Liga sieht, kam Union vor allem über Aggressivität, schnelles Umschalten und Zweikämpfe. 17,7 Fouls pro Spiel waren ligaweit der mit Abstand höchste Wert. Und auch in dieser Saison hat sich an der Spielweise wenig verändert. Im Schnitt 43,2% Ballbesitz (Platz 17), 70,2% Passquote (Platz 17), 16 Fouls pro Spiel (Platz 1) und ein großer Fokus auf defensive Stabilität.

Zu harter Stil?

Die relativ direkte und wenig schnörkelhafte Spielweise brachte den Unionern gerade in dieser Saison den Vorwurf ein, dass sie überhart spielen würden. Die vielen Fouls und bereits drei Platzverweise scheinen diese These zu stützen.

Wahr ist aber auch, dass Union sich in einem Prozess befindet. Die Mannschaft muss sich an das höhere Tempo der Bundesliga erst gewöhnen und kommt in einigen Szenen schlicht zu spät. Wie so oft ist der Vorwurf der Überhärte deshalb zumindest diskutabel.

Richtig ist, dass die Bayern sich auf einen sehr unangenehmen Gegner einstellen können. Union ist aber mehr als das Klischee einer Arbeitermannschaft. Statistiken bilden immer nur einen Teil der Wahrheit ab. Wer beispielsweise den 3:1-Erfolg über Borussia Dortmund sah, der sah auch eine leidenschaftliche Berliner Mannschaft, die in einigen Spielphasen mutig nach vorn schob.

Mehr als ein Klischee

Das 4-2-3-1 (gegen den Ball eher ein 4-4-2) wurde von den Spielern sehr variabel und gleichzeitig konsequent interpretiert. Immer wieder schob die gesamte Mannschaft klug nach, wenn ein Spieler herausrückte. Dortmund fand kaum Möglichkeiten, sich effizient zwischen die Linien des Gegners zu kombinieren. Nur Freiburg (und in einigen Modellen auch Gladbach) gelang es in dieser Saison, den BVB bei weniger Expected Goals1 zu halten als die Eisernen (Beispiele: 1,6 [understat.com]; 1,5 [caley graphics]; 0,89 [BetweenThePosts]).

Dortmunds Passmap gegen Union Berlin.
Quelle und Grafik: https://betweentheposts.net/

Ein Blick auf die Passmap der Dortmunder zeigt, wie Union dem Favoriten den Zahn zog: Zwar konnte der Sechserraum vom BVB gut eingebunden werden, doch wirkliche Tiefe gab es im Spiel nicht. Das war nicht zuletzt ein Verdienst der sehr kompakten und engagiert verteidigenden Heimmannschaft.

Ohnehin scheint der Gewöhnungsprozess der Berliner an die Bundesliga langsam Fahrt aufzunehmen. Der Sieg gegen Freiburg und die knappen Niederlagen gegen Frankfurt und Wolfsburg sind erste Indizien dafür. Damit einher geht zumindest in den letzten beiden Partien auch ein Formationswechsel. Trainer Urs Fischer stellte zuletzt auf eine Dreier- beziehungsweise Fünferkette um.

Und die Offensive?

Damit schloss er zunächst eine wichtige Baustelle: In den ersten Wochen tendierte die Viererkette seiner Mannschaft dazu, in den Halbräumen zu viel Platz anzubieten. Die Außenverteidiger ließen sich zu leicht aus ihren Positionen ziehen und simple Verlagerungen reichten aus, um Union ins Schwimmen zu bringen.

Die Fünferkette schien hier stabiler zu sein. Bei gleichbleibender Kompaktheit im Zentrum können die Eisernen nun besser in die Breite verteidigen. Gegen den FC Bayern könnte das wichtig werden, um deren schnelle Flügelspieler zu doppeln.

Doch die Frage ist auch, wie Union zu Entlastungsphasen kommen möchte. Schon in der vergangenen Saison haben sie nur 28 Tore aus dem Spiel heraus erzielen können (Platz 9). Besonders gefährlich waren sie dafür nach Standards (16 Tore + 3 Elfmetertore; Platz 3). Dass auch in dieser Saison mehr als ein Drittel aller Abschlüsse der Unioner aus Standardsituationen resultieren (4,5 pro Spiel), ist gleichzeitig gut und verbesserungswürdig.

Warum nicht auch in München punkten?

Gegen Freiburg zeigte sich die Mannschaft von Urs Fischer immerhin offensiv durchschlagskräftiger und etwas mutiger. Doch auf Dauer wird sie in der Bundesliga Möglichkeiten finden müssen, häufiger gefährlich in den Strafraum zu kommen. Nur selten greifen bei Union mehr als fünf Spieler gleichzeitig vorne an, oft sind es sogar weniger. Trotzdem lassen sie immer wieder durchblitzen, dass im Angriff noch mehr Potential vorhanden wäre. Vorzugsweise über die Flügel strahlt Union trotz häufiger Unterzahlsituationen gelegentlich Gefahr aus.

Schaffen es die Berliner, ihre defensive Stabilität der letzten Spiele in etwa zu halten und gleichzeitig mehr klare Torchancen herauszuspielen, ist der Klassenerhalt realistisch. Gerade weil sich die Mannschaft von Fischer nicht vor der Konkurrenz verstecken muss.

Gegen die Bayern steht nun aber erstmal ein Spiel an, bei dem die Erwartungen relativ gering sind. Gleichwohl sind das die Momente, in denen die Berliner in der Vergangenheit ihre besten Leistungen gezeigt haben. Der FC Bayern kann sich also warm anziehen. Nicht nur deshalb, weil die eigene Verfassung aktuell denkbar schlecht ist. Vor allem deshalb, weil da eine Mannschaft kommt, die mit ihrer Wir-gegen-den-Rest-Mentalität über ihre Grenzen gehen wird, um aus München etwas mitnehmen zu können. Auch wenn das in der Allianz Arena nochmal deutlich schwieriger wird als daheim gegen Dortmund.

Die Verwundbarkeit des FC Bayern

Eine tiefe Fünferkette, eine knapp davor verteidigende Viererkette, ein kompaktes Zentrum und viel Aggressivität – es gab Zeiten, in denen die Bayern solche Bollwerke mit ihren Pässen sezierten und abfertigten. Doch diese Zeiten scheinen endgültig vorbei zu sein.

Mögliches Problem gegen Unions Bollwerk: Der Abstand im Mittelfeld.

Behäbig und träge wirkt das Spiel der Bayern momentan. Wenig Bewegung, ungenaue Zuspiele und eine große Unsicherheit waren zuletzt prägend. Das mangelhafte, nicht mal wirklich existente Positionsspiel raubt der Mannschaft sogar die eigentlich vorhandenen Qualitäten im Gegenpressing – und somit fast schon die letzte große Stärke. Das berechenbare “U” in der Ballzirkulation und das Loch im Zentrum sind noch vorhersehbarer als die wöchentliche Kritik daran in diesem Blog.

Geäußert werden muss sie dennoch. Wenngleich es viel interessanter wäre, die Gründe dafür zu erfahren. Warum entscheidet sich Kovač für so große Abstände? Oder will er sie gar nicht? Oder ist es ihm sogar egal oder gar nicht aufgefallen? Auf den Pressekonferenzen des FC Bayern werden solche Fragen aber leider nicht gestellt. Da geht es dann um Thomas Müllers Laune, Thomas Müllers Einsatzzeiten und womöglich bald auch um Thomas Müllers Frühstück. Es ist die vertane Chance, den Trainer in seinen Entscheidungen besser verstehen und analysieren zu können. So bleibt die Ursachenforschung aber leider ein Fischen im Dunkeln. Womöglich präferiert Kovač ein vermeintlich sicheres Spiel über die Außenbahnen, weil er sich dort mit vielen Spielern ein stärkeres Gegenpressing erhofft, als es die Realität derzeit hergibt. Auch das ist aber Spekulation.

Was jedoch klar zu beobachten ist: Selbst Aufsteiger müssen dieser Tage nicht mit sonderlich großer Angst nach München reisen. Zwar geriet der 1. FC Köln zuletzt mit 0:4 unter die Räder, doch es gab Momente, in denen ein offenerer Spielverlauf möglich gewesen wäre. Im Prinzip geht es für Gegner “nur” darum, das eigene Mittelfeld kompakt zu halten, bei Ballgewinnen schnell die Räume im Zentrum zu finden und vor dem Spiel ein Stoßgebet auszusprechen, dass man die erste Mannschaft ist, gegen die Lewandowski in dieser Saison nicht trifft. Oder zumindest nicht ganz so oft. Wie gegen Augsburg.

Die Bayern sind verwundbar geworden. Das spüren nicht nur die vermeintlichen Kleinen aus dem unteren Tabellendrittel. Auch die Konkurrenz aus Dortmund oder Gladbach weiß darum. Watzkes Meisterschaftsziel und Eberls Aussagen über einen schwächelnden FCB sind da nur zwei Beispiele unter vielen.

Weiterer Ausrutscher verboten

In München sucht man nach dem Selbstverständnis. Anspruch und Realität klaffen weit auseinander. Hinzu kommen Unzufriedenheit bei Fans und Spielern sowie die Verletzungen von Lucas Hernández und Niklas Süle. Zwar wurde Kovač noch nicht direkt und offensichtlich angezählt, doch die Situation wird für ihn langsam unangenehmer. Salihamidžić und Rummenigge nahmen die gesamte Mannschaft in die Pflicht und kritisierten die Leistung gegen Piräus.

Die Frage nach den Ursachen beschäftigt den ganzen Klub. So sollen taktische Gründe intern ebenso thematisiert werden wie eine unklare Hierarchie innerhalb der Mannschaft. Beides Aspekte, für die ein Trainerteam große Verantwortung übernehmen muss. Kovač kennt diese Situation. Er hat sie im vergangenen Jahr schon einmal überstanden und schlussendlich gemeistert. Kann er es aber nochmal schaffen?

Die Zweifel daran werden größer. Zumal er bereits im letzten Jahr Probleme mit dem Mannschaftsgefüge offenbarte. Scheinbar hat es ihm nicht geholfen, dass Hummels, James, Robben, Ribéry und Rafinha den Klub verlassen haben, obwohl sie alle mehr oder weniger Reibungspunkte mit ihm hatten. In dieser Saison ist es seine Aufgabe, die sich neu bildende Hierarchie des Kaders zu moderieren und zu begleiten. Noch scheint ihm das nicht zu gelingen. Ein Rezept für Ruhe ist dabei aber immer auch der Erfolg.

Gegen Union werden die Augen jedoch nicht nur darauf gerichtet sein, ob der FC Bayern seine Pflichtaufgabe meistert. Fans, Vorstand und auch Spieler werden genau beobachten, wie das Spiel verläuft. Denn selbst wenn Uli Hoeneß nach außen hin seine Zufriedenheit über die aktuelle Tabelle äußerte, so wird er genau wissen, dass ein weiterer Punktverlust gegen eine Mannschaft aus dem unteren Tabellendrittel fatal wäre. Und mit den Leistungen gegen Augsburg sowie Piräus dürfte das Vertrauen darin, dass Hoffenheim nur ein Ausrutscher war, deutlich gesunken sein.

1 Expected Goals ist eine Metrik, die versucht Qualität von Torabschlüssen zu messen, indem sie jedem Abschluss eine Wahrscheinlichkeit zuordnet. Die Modelle funktionieren jeweils unterschiedlich, weshalb es zu starken Abweichungen zwischen ihnen kommen kann. Im Verbund mit anderen Statistiken und dem subjektiven Eindruck können sie aber eine Annäherung an Objektivität ermöglichen.

Dazu auch interessant: Ein Blick auf die Partie von textilvergehen aus Union-Perspektive.

Vorschau-Tippspiel

Im Vorschau-Tippspiel tippe ich den gesamten Bundesliga-Spieltag. In unserer Kicktipp-Gruppe könnt ihr euch mit mir und allen anderen messen. Der oder die GewinnerIn der Kicktipp-Runde bekommt von mir ein signiertes Exemplar Generation Lahmsteiger.

Hier geht es zur Kicktipp-Runde!

Spieltagssieger

Maurice1610 sicherte sich am letzten Wochenende den Tagessieg mit 17 Punkten. Hier die Top 5:

  1. Beltiboy – 116 Punkte (0 Spieltagssiege)
  2. Olorin – 114 Punkte (0,33 Spieltagssiege)
  3. Edlan – 114 Punkte (0 Spieltagssiege)
  4. ElbersErben – 114 Punkte (0 Spieltagssiege)
  5. hubus – 112 Punkte (0 Spieltagssiege)

Lahmsteiger: Platz 128 – 84 Punkte (0 Spieltagssiege)

So läuft es gegen Union …

Die Bayern brauchen eine Reaktion und im Rahmen ihrer aktuellen Möglichkeiten gibt es auch eine. Sie gewinnen mit 3:1, überzeugen aber wieder nicht auf ganzer Linie. Pflichtsieg ist dennoch Pflichtsieg.

So könnte Bayern spielen …

4-2-3-1: Neuer – Kimmich, Pavard, Boateng, Alaba – Thiago, Tolisso – Müller – Gnabry, Lewandowski, Perišić

Es fehlen: Hernández, Süle, Arp, Mai; Coman und Gnabry sollen ebenso angeschlagen gewesen sein wie Martínez, genauere Informationen fehlen aber noch

So läuft der Spieltag …

Mainz 2:1 Köln
Hertha 2:1 Hoffenheim
Bayern 3:1 Union
Paderborn 2:1 Düsseldorf
Freiburg 1:1 Leipzig
Schalke 2:2 Dortmund
Leverkusen 2:1 Bremen
Wolfsburg 2:1 Augsburg
Gladbach 2:1 Frankfurt



»Eier, wir brauchen Eier!«

— Oliver Kahn

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  1. Gesagt was gesagt werden muss. Ich möchte hier noch einmal einen Punkt aufwerfen, der im anderen Forum aufkam:

    Ich glaube Kovac möchte der Mannschaft gar kein Gerüst mitgeben. Seine Philosophie basiert darauf, den Spielern maximale Freiheit zu geben und Entscheidungen in-Game selbst zu treffen. Sein Stil ist Vertrauen zu schenken und damit auch auf die individuelle Klasse einzelner Spieler zu setzen.

    Das ist prinzipiell nicht verkehrt und könnte auch der Grund sein, warum Thiago letztes Jahr plötzlich durchstartete, warum Lewa die Zeit seines Lebens hat, warum Gnabry sich gut entwickelt.

    Die Kehrseite ist: das funktioniert nur bei einem Team, das sich seit vielen Jahren kennt und eingespielt ist. Justin spricht es an: Müller-Lewa funktioniert noch. Im letzten Jahr waren das noch einige mehr Überbleibsel der alten Garde. Spätestens heuer, seitdem der Umbruch vollständig ist und man neue hochkarätige Spieler hat, kommt das System an seine Grenzen. Und genau an dem Punkt steht die Mannschaft gerade. Das System ist brüchig und man sucht ein neues, welches Kovac nicht zur Verfügung stellen kann, weil seine Philosophie schlichtweg eine andere ist. Ein grosses Missverständnis sozusagen, das nun offen zu Tage tritt.

    Antwortsymbol3 AntwortenKommentarantworten schließen
    1. Keine Vorgaben zu machen und den Spielern “maximale Freiheit” zu geben, entschuldige, dass ich da Deine Meinung nicht teilen kann, IST in JEDEM Fall verkehrt. Um so mehr für einen Klub wie Bayern. OB es sich so verhält, weiß ich nicht, aber WENN, dann wäre es geradezu fahrlässig. Denn die Gegner, mit denen man sich gerne auf Augenhöhe wähnt, sind allesamt hochorganisiert, können auch während eines Spieles zumeist, wenn es erforderlich ist, das System wechseln. Beraterstäbe mit bis zu zehn Mitarbeitern, die per Video-Studium Spiele analysieren, könnte man sich dann auch sparen, und anstelle von Millionengehältern für Trainer bräuchte es dann ja nur Fitness-Experten, Physios usw. Die spontanen Eingebungen der Spieler auf dem Platz wären ja dann genug. Aber diese Zeiten sind vorbei. Der Fußball hat sich entwickelt zu einem recht komplizierten Gesamtsystem, wo die Rädchen ineinander greifen müssen. Das passiert nicht eben mal so, auch wenn manche das nicht wahr haben wollen.

    2. Eine Freundin von mir spielt Handball in der 4. Liga und selbst dort werden Spielzüge, Mechanismen und Abläufe einstudiert bzw. als der Trainer wechselte und das nicht mehr gemacht wurde kam der sofortige Abstieg.

      Wenn auf dem deutlich größeren Fußballfeld sowas nicht im Training eingeschliffen wird hast du freie Räume wie bei den Bambinis und kassierst jedes Spiel mindestens 2 Tore.

    3. Also in Prinzipg das Gegenteil vom Laptoptrainer wo die Spieler 18 Systeme rückwärt pfurzen können. Kovac scheint noch nicht das richtige Mittelmass gefunden zu haben aber denke die Zeit wird er auch nicht mehr bekommen.
      Ich würde zu gerne wissen was Jupp sich denkt wenn er aktuell die Bayernspiele anschaut und welche Ratschläge er Kovac geben würde.

  2. Gehe konform mit dem Bedauern, dass in der PK nicht die “wichtigen” fachlichen Fragen nach Taktik und System gestellt werden, sondern schwerpunktmäßig boulevardesk nach Befindlichkeiten der Spieler gefragt wird. So wird hier dann halt leider im Nebel gestochert und dem Trainer Dinge unterstellt, weil man sich ja aufgrund mangelnder Aussagen virtuell austoben kann.

    Was ich nicht verstehe ist: WARUM stellt niemand diese Fragen?

    Antwortsymbol21 AntwortenKommentarantworten schließen
    1. Warum?
      “Verlässt Müller wegen Kovac die Bayern schon im Winter?” vs. “Kovac referiert über die Abstände im Positionsspiel der Bayern.”
      “Jetzt enthüllt: Darum weinte Javi wirklich!” vs. “Neues zur Anbindung der ballfernen Halbräume im Bayernspiel.”

      Mal überlegen. Welche Überschrift klickt besser!?

      1. Haha, du solltest hier die Überschriften machen…!

        Vielleicht weinte Javi ja wegen der Anbindung der ballfernen Halbräume…?

      2. Richtig gut Jo :-D

    2. Zum einen sind Sportjournalisten meist eher etwas eingeschränkt, was das taktische Verständnis angeht. Man vergleiche nur mal die Analysen vom Kicker mit denen hier oder bei Spielverlagerung. Man findet beim Fachmagazin höchstens Spurenelemente von Analyse.

      Andererseits kann ich mich schon an Fragen vor oder nach dem Spiel erinnern, die Kovac die Möglichkeit eröffnet hätten, sich auch mal etwas taktischer zu äussern. Warum spielt Müller? Dann kann man dazu auch Gedanken äussern, die taktischer Natur sind. Aber leider gibt es dann immer nur ausweichende Antworten. Bei Fragen zu Gegentoren kommt oft auch nur ein “Das darf uns nicht passieren.” Da könnte man schon mehr in taktische Details gehen. Aber eben weil so etwas eigentlich nie kommt, wird ja der Verdacht groß, das das taktische Verständnis bei ihm auch nicht sonderlich hoch ist.

      1. Bei Fragen zu Gegentoren kommt oft auch nur ein “Das darf uns nicht passieren.” Da könnte man schon mehr in taktische Details gehen. Aber eben weil so etwas eigentlich nie kommt, wird ja der Verdacht groß, das das taktische Verständnis bei ihm auch nicht sonderlich hoch ist.

        Klar. Könnte man Sachen sagen wie :
        “-Spieler XY hat seine Position nicht gehalten.
        – Spieler A und Spieler B sind zu hoch aufgerückt und warum sie dann nach dem Ballverlust nicht zurückgesprintet sind, um wieder hinter den Ball zu kommen, müssten sie sie selber fragen.”

        Aber wenn man nicht gerade Tuchel heißt, wirft man Spieler halt ungern der Presse zum Fraß vor.

      2. Nein, das tut am nicht!!

        “Verteidigen ist einfach, man muss es nur wollen!”
        “Das Trainerteam hat den Spielern alles an die Hand gegeben, aber die Spieler müssen es halt umsetzen!”
        “Das ist wie bei Kindern, denen muss man auch alles mehrmals erklären!”
        “Die Spieler wollten zwar, aber sie konnten nicht”
        “Da müssen sie die Spieler fragen, wir haben ihnen alles an die Hand gegeben!”

        By the way – morgen sind für die Arena übrigens exakt die gleichen “problematischen Temperaturen” vorhergesagt, wie am Dienstagabend 20 Grad+

      3. @Anton:
        Schlechter Vergleich.
        Es ist ein fetter Unterschied, ob man von “den Spielern” redet, oder ob man namentliche Schuldzuweisungen verteilt wie Tuchel.

      4. Ich weiß, ein ganz schlechter Vergleich – so wie bei der PK nach der EM-Quali. Da waren es auch die identischen Aussagen. Kann man übrigens nachlesen!
        Allerdings hatten die Herren Modric, Mandzukic, Rakitic und Co keine Lust, sich den Schuh anzuziehen.
        Und bei der Wahl, vor die sie den Verband gestellt haben, war das Ergebnis entsprechend.
        Und genau die gleiche Mannschaft mit den gleichen Spielern wurde beim nächsten großen Turnier Vizeweltmeister.

      5. @Anton:
        Alte Geschichten machen den Unterschied zwischen allgemein formulierter Kritik und namentlicher Schuldzuweisungen nicht kleiner. ;)

      6. Naja, man kann auch sagen: Müller spielt heute nicht, weil wir beim Gegner auf der rechten Seite Tempodefizite ausgemacht haben. Die können wir mit Gnabry und Coutinho besser ausnutzen als mit Müller. Damit beschädigt man weder Müller noch kritisiert man einzelne Spieler. Es gibt schon Optionen, sich taktisch zu äußern – aber wenn man die nie nutzt, dann wirkt das schon merkwürdig.

      7. @Herrispezial:

        Naja, man kann auch sagen: Müller spielt heute nicht, weil wir beim Gegner auf der rechten Seite Tempodefizite ausgemacht haben. Die können wir mit Gnabry und Coutinho besser ausnutzen als mit Müller. Damit beschädigt man weder Müller noch kritisiert man einzelne Spieler. Es gibt schon Optionen, sich taktisch zu äußern – aber wenn man die nie nutzt, dann wirkt das schon merkwürdig.

        Kovač soll also den gegnerischen Trainer einen Tag vorm Spiel wissen lassen, dass man die Schwachstelle ausgemacht hat und vorhat entsprechend viel über die rechte Seite anzugreifen.
        Warum sollte man ihm diese Information schenken?
        Erscheint mir nicht wirklich klug.

      8. @Tobi: wieder Mal ein typischer Fall von absichtlich missverstehen bei Dir. Bei mir steht “heute” – das sind dann üblicherweise die Interviews kurz vor Spielbeginn, bei denen die Aufstellungen auf beiden Seiten feststehen. Im Übrigen machen andere Trainer das in der Tat kurz vor dem Spiel so.

      9. @Herrispezial:
        Also ich kenn keine Trainer, die vorm Spiel wissen lassen, wo sie die Schwachstelle des Gegners sehen und wie sie die nutzen wollen.
        Welche anderen Trainer machen das? Hast du Beispiele?

    3. Anton, bin da voll bei dir. Aber auch gespannt auf die Replik der üblichen Verdächtigen….

      Ich erwarte für Samstag ebenfalls wieder ein unansehnliches Gewürge, für das natürlich alleine die Spieler verantwortlich sind, die es wiederholt nicht schaffen die großartigen Ideen ihres Chefs umzusetzen, oder sich einfach weigern, warum auch immer, das aber siegreich endet, weil Lewandowski unter Kovac so viel gelernt hat, was er vorher nicht konnte und für Kovac ist alles gut.

      1. Wer sich heute die Pressekonferenz gegeben hat, der weiß wieder was los ist.
        Angesprochen auf das Spiel Union -BVB. Union hat das Zentrum dicht gemacht und beim BVB waren die Abstände zu groß. Frage aus dem Auditorium: Welche Schlußfolgerungen kann der FCB daraus ziehen?
        Antwort: Wir müssen Lösungen finden und Ballverluste vermeiden.
        Na dann!

        Und zu Beginn auf die Gegentore angesprochen – “Die Verteidiger machen zu viele individuelle Fehler!”
        Wo doch nach seiner Aussage Verteidigen so einfach ist, wenn man es will.
        Liegt also nicht am System sondern an den deppigen Verteidigern.

      2. Und genau damit beweist er, dass er taktisch viel zu schwach ist.

    4. Stiftl – vielleicht solltest du dir mal die PK’s gönnen, dann weißt du warum keiner mehr fragt

      1. @Anton
        Was soll Kovac auch sagen?
        Er ist doch völlig überfordert und unsicher weil er weiß das inzwischen jeder herausgefunden hat das er es nicht kann. Solche Leute stecken den Kopf in den Sand.

      2. Ich habe mir heute die PK gegönnt. Meiner Meinung kein guter Auftritt von Niko, allerdings hat er in einem Punkt Recht: das Favre und er nach acht Spieltagen schon wieder angezählt werden, ist kein guter Stil.

        Und übrigens: Uli Köhler hat heute meine Aussage bestätigt ;-) Er “muss” ja für die “Mehrheit” der Fans fragen, die Kovac kritisieren. Soviel zum Thema, das Einprügeln auf Kovac seiten der “Fans” würde keinen Effekt haben ;-)

      3. Wieso wird eigentlich auf Leute wie Streich, Kohfeld, Hütter, Funkel oder Baumgart nicht eingeprügelt, um bei dem schönen Wort zu bleiben.
        Weil sie aus den Möglichkeiten, die ihnen geboten werden, das Optimale machen und sich nicht bei Punktverlusten in Ausreden versteigen und im Zweifelsfall die Opferrolle spielen.
        Ein Baumgart managt den “Betriebsausflug 1. Liga” . Und den managt er mit Herzblut – und gibt nicht den Klugscheißer, der die Schuld immer nur bei anderen sucht. Und keiner nimmt ihm übel, dass er mit nur einem Punkt auf dem letzten Platz steht.
        Allen oben genannten nimmt man ihre Statements ab. Und sie nehmen sich auch bei Niederlagen selbst mit ins Boot.
        Und wenn wir schon am einprügeln sind. Wenn mir als Reporter ein Bundesligatrainer bei 20 Grad Celsius Außentemperatur vor laufender Kamera von problematischen Temperaturen für die Spieler sprechen würde, dann würde ich ihn vor laufender Kamera fragen, ob er mich und die Zuschauer eigentlich verars**en will!
        Der hat mir schonmal vor laufender Kamera erklärt, dass ich keine Ahnung vom Fußball habe, weil ich sein Prinzip der Rotation nicht verstanden habe, das er 2 Wochen später beendet hat.
        Und wenn der mir dann sagt, dass das Spiel nicht gut war, aber ein gutes Spiel ja nicht das Ziel war, were ich langsam mißtrauisch.
        Angesprochen auf sein Zitat “Verteidigen ist am einfachsten.” sagt er: In der Defensive kommt es nur darauf an Bereitschaft zu zeigen ins 1v1 zu gehen. Wenn jemand den anderen hilft ist das natürlich einfacher, aber prinzipiell nicht das Wichtigste.

        Und da soll man nicht mehr drauf einprügeln?

  3. Interesanterweise ist die Sprache des Miasanrot-Teams zur aktuellen Lage bei der Spieltagsvorschau im SPIEGEL online etwas deutlicher: “Das Runterfallen der Laubblätter zu beobachten, ist spannender als das aktuelle Bayern-Spiel. Der Herbst-Blues ist da und Niko Kovac mangelt es an Ideen, wie er sein Team mit Impulsen beleben kann.” … “Würde Robert Lewandowski nicht in jedem Spiel treffen, gäbe es schon ganz andere Diskussionen um den Trainer. Hoffnung auf Besserung – keine.” Wow!

    https://www.spiegel.de/sport/fussball/bundesliga-vorschau-wer-gewinnt-am-9-spieltag-a-1293255.html

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    1. Da gibt es halt auch für jeden Klick Geld und hier nicht :-)

      1. Das Format dort ist einfach knackiger und klar auf eigene Meinung ausgelegt. Hier geht es zwar auch um Meinungen, aber eben auch um möglichst objektive (Objektivität gibt es eh nicht) Berichterstattung. Das ist ein Unterschied.

    2. Endlich sagt mal “einer” die Wahrheit :-)

  4. danke justin für die vorschau! sonst hast du allerdings noch ein paar lösungsvorschläge gegen das loch im mittelfeld und das U-spiel parat unter berücksichtigung des gegeners. pep hätte wahrscheinlich generell die IV höher geschoben und die AV einrücken lassen. vielleicht ist kovac das aber zu riskant aus angst vor noch mehr gegentoren…
    warum lasst ihr euch nicht mal akkreditieren und fragt kovac direkt nach taktischen aspekten? hat spiegel-online ein paarmal zum vergnügen von pep gemacht mit erstaunlichem erkenntnisgewinn über den gegner.

    Antwortsymbol1 AntwortKommentarantworten schließen
    1. Witzbold! Hat doch heute mal einer in der PK versucht.
      Welche “Lehren kann der FCB aus dem Spiel Union gegen den BVB ziehen!”
      Antwort: “Wir müssen Lösungen finden!”
      Dafür brauchst du dich nicht akkreditieren lassen.

  5. Sorry,aber ich kann dieses Respekt Gequatsche nicht mehr hören. Die gleiche Leier wie letztes Jahr. Begibt sich schon wieder in die Opferrolle und verfällt in Selbstmitleid. Furchtbar!

    Antwortsymbol4 AntwortenKommentarantworten schließen
    1. Das Respekt-Gequatsche ist wirklich grausam. Meistens fordern ja die Leute Respekt ein, die selbst vor nichts und vor niemandem Respekt haben. Will ich Kovac nicht unterstellen, aber das Gerede nervt.
      Bei Bayern musst du liefern, wirst ja auch angemessen bezahlt dafür. Wer das nicht aushält, kann ja umschulen auf Schäfer oder Senner.

      1. Wer bei Bayern Trainer wird, sollte wissen, dass er unter extremer Beobachtung von allen Seiten ist, Fans, Club, Presse. Ebenso, dass, wenn es nicht funktioniert, es unangenehm wird. Risiko. Zum Ausgleich bekommt der gute ja auch fürstliches Geld. Wusste er vorher.
        Einen nicht passenden Trainer, den man kritisiert mit depressiv kranken Menschen in Verbindung zu bringen, die keinen anderen Ausweg als den Suizid sehen. Das ist doch Mal ein neuer Level der Geschmacklosigkeit. Respekt. Wie war das noch mit Niveau ist keine Handcreme? Hat doch mal ein Unfehlbarer hier geschrieben….

      2. @Chicken:
        Wolltest du das “Getrolle” des “Unfehlbaren” nicht ignorieren?
        Deine persönlichen Anfeindungen sind einfach ermüdend.
        Hatte wirklich gehofft, du wärst ein Mann der zu seinem Wort steht.
        Wie enttäuschend.

      3. Kovac hat bisher nur eines bewiesen: dass er echt gut quatschen kann.

  6. Tschuldigung, aber bei diesem Müll, den du schreibst, mit dem du für mich nun wirklich Grenzen überschreitest, konnte ich nicht nicht schreiben.
    Aber hiermit bin ich hier komplett raus. Die Selbstgefälligkeit und Selbstgerechtigkeit von Stiftl und dir ist eh nicht zu ertragen.

  7. Ob Kovac jetzt der geeignete Trainer ist oder nicht, hat nichts mit der Tatsache zu tun, dass er mit seinen Aussagen von heute absolut Recht hat. Wenn man sich die Trainergeschichte der letzten fast 25 Jahre in unserem Verein anschaut, dann kann und muss man leider feststellen, dass es nur sehr wenige Fälle gab, in denen man einem Trainer mal eine Schwächephase zugestanden hätte. Ancelotti war nach knapp einem Jahr schon wieder weg, Rehhagel und Klinsmann gestand man nicht einmal dieses Jahr zu. Rehhagel hatte zum Zeitpunkt seiner Entlassung übrigens das Finale des UEFA-Cups erreicht und war noch gut im Meisterschaftsrennen. Auch Klinsmann war zum Entlassungszeitpunkt ganze drei Punkte hinter dem Tabellenführer. Van Gaal hat man trotz aller Verdienste um die Spielkultur und Neuausrichtung des Vereins nicht einmal 2 Jahre gegeben. Er durfte zumindest aber die erste Krise seiner Amtszeit im Herbst 2009 noch meistern und wurde nicht gleich nach einem Vierteljahr entlassen (wahrscheinlich auch nur, weil die Bosse sich nicht trauten, innerhalb eines Jahres zwei namhafte Trainer in die Wüste zu schicken). Magath war ebenfalls nach zwei Doublesiegen in seiner ersten richtigen Schwächeperiode Geschichte. Heynckes stellte man nach drei zweiten Plätzen 2012 zumindest mit Sammer einen neuen Sportdirektor an die Seite. Bleiben durfte er wahrscheinlich nur, weil Hoeneß persönlich mit ihm befreundet ist. Das ist wohl auch der Grund, warum man Hitzfeld nach dem CL-Sieg 2001 eine titellose Saison (2001/02) und ein CL-Vorrundenaus (2002/03) verzieh. Als es 2003/04 wieder zäh lief, war man sicher auf jeden Fall froh, dass er von sich aus sagte, dass für ihn nach der Saison Schluss sein würde.
    Egal ob van Gaal, Ancelotti, Magath, Klinsmann, Rehhagel: In all diesen Fällen war nachher von Verwerfungen mit der Mannschaft die Rede, aber komischerweise wurden die Spieler selten einmal in die Pflicht genommen. Hin und wieder gab es nach mageren Jahren große Einkaufsoffensiven, der dann einige ehemalige Stammspieler zum Opfer fielen, aber die Macht der Spieler scheint bei Bayern seit jeher sehr groß zu sein. Chancen, eine Krise zu überleben hat man scheinbar nur dann, wenn UH einem persönlich verbunden ist. Aufgrund dieser Historie im Umgang mit unseren Trainern wundert es mich nicht, dass sehr viele (egal ob in den Medien, diesem Forum ober sonstwo) auch dieses Mal reflexartig wieder alles auf den Trainer schieben. Kovac ist sicherlich zu einem nicht gerade geringen Teil am status quo beteiligt, aber genauso wie alle seine geschassten Vorgänger hat er mMn nicht mehr Schuld als die jeweiligen Spieler. Er wird die Automatismen des Trainergeschäfts nicht mehr verändern, aber ich finde man sollte ihm schon zugestehen, dass er das Ganze auch mal anspricht. Über die kranken Gedankengänge unserer Gesellschaft, dass man je mehr jemand verdient, desto mehr Dreck über ihn ausschütten darf, möchte ich an dieser Stelle den Mantel des Schweigens hüllen. Wenn Kovac möglicherweise bald Geschichte beim FCB sein sollte, dann wird das aus sportlicher Sicht kein Beinbruch sein. Ich werde ihn am ehesten wegen seiner authentischen Art und seines Einsatzes für Werte und Anstand vermissen. Möglicherweise ist sein Können nicht gut genug für unseren Verein, aber sein Einsatz und Herzblut ist auf jeden Fall weiter ausgeprägt als bei vielen Spielern, die derzeit unser Trikot tragen. Sonst würden die Leistungen nämlich anders ausschauen, Fehler in der Taktik hin oder her.

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    1. Schön geschrieben. Volle Zustimmung.

    2. Deine Ausführungen zeigen vor allem, dass man mit dem Jungtrainer Kovac unendlich viel mehr Geduld hat als mit all den anderen verdienten Trainerkoryphäen, und zwar weil er halt der Spezial-Spezl von Brazzo und Uli ist.

    3. @Willy: Wie so oft der beste Kommentar hier. Danke dafür!

    4. Was Rummenigge im April betonte, gilt ungebrochen: „Bei uns gibt es keine Jobgarantie. Jeder, der hier arbeitet, muss liefern.“

    5. Der Profifußball repräsentiert also das Leistungsprinzip auf die brutalmöglichste Art und Weise? Das sind ja Einsichten, wer hätte das nur gedacht. Und was ist denn der Gradmesser für das “ausgeprägte Herzblut” bei den Spielern? Wie stellt man das fest? All jene, die hier stets die “Unsachlichkeit” der Argumentation monieren und “Respekt” einfordern, fällt dazu nichts ein außer Jubelbekundungen? Interessant!

      1. Keiner hier moniert das Leistungsprinzip, sicherlich auch Kovac nicht. Es geht nur darum, dass dieses Leistungsprinzip (nicht nur bei uns) ziemlich einseitig in Richtung Trainer pendelt. Bei Spielern ist man da bekanntermaßen im Regelfall großzügiger. Denen werden Krisen und Leistungsschwankungen leichter zugestanden, was ich mitunter auch absolut richtig finde. Ich würde es z.B. sehr begrüßen, wenn man so bald wie möglich mit Thiago verlängern würde. Würde man hier allerdings die gleichen Maßstäbe ansetzen wie bei Trainern, dann müsste man derzeit laut aufschreien beim Gedanken an eine längerfristige Vertragsverlängerung.
        Natürlich sind Faktoren wie Einsatz oder in meinem Fall “Herzblut” nicht so leicht meßbar wie eine Ballbesitz- oder Passquote oder ein Expected Goals Wert. Sie erfordern immer eine subjektive Wahrnehmung. Meine ist in diesem Fall halt so, dass mir der Einsatz der Spieler zumindest verbesserungswürdig erscheint. Vielleicht hängt die Tatsache, dass sie vorne und hinten derzeit so viele Unkonzentriertheiten an den Tag legen ja wirklich nur am Trainer, der ihnen keinen genauen Plan an die Hand gibt. Das mag jeder für sich abwägen. Mir erscheint es zumindest fragwürdig.
        Fakt ist, dass derzeit das Gesamtkonstrukt nicht passt. Das kann jeder sehen. Den Grad der Verantworlichkeit dafür kann man allerdings nicht eindeutig zuordnen. Wird aber an vielen Stellen gemacht und dann finde ich eben, dass es das gute Recht von Kovac, dem viele ja einen hohen Grad an Verantworlichkeit zusprechen, ist, wenn er sich dagegen zur Wehr setzt.
        PS: Dieses andauernde beckmesserische auf die Goldwaage legen, wer jetzt vielleicht “unsachlich” oder “respektlos” argumentiert und die reflex- und gebetsmühlenartigen Selbstverteidigungen blähen dieses Forum unsäglich auf und machen es irgendwann unübersichtlich und fast schon unlesbar. Der Ton im Umgang miteinander mag zwar besser geworden sein, die Kleinkariertheit bleibt allerdings zu ausgeprägt, wie ich finde.

      2. @Willy
        Mmn kannst Du Trainer bzw Trainerstab und Spieler da nicht auf die gleiche Ebene stellen.
        Die sportliche Führung hat immer die Verantwortung weil sie ja vorgibt wie die Spieler zu spielen haben bzw für das Kadermanagement und die Stimmung verantwortlich ist.
        Das ist nunmal so.
        Sicherlich gibt es immer den einen oder anderen der zu alt, zu schlecht, zu stickig etc ist und deshalb aussortiert wird aber doch nicht die ganze Mannschaft.
        RibRob Hummels Rafa sind aussortiert und noch immer hat er Probleme.
        Und er ist einfach nicht selbstkritisch.
        Jupp und Pep haben sich immer vor die Spieler und vor das Team gestellt. IMMER.
        Man hat nicht einmal ähnliche Äusserungen wie von Kovac gehört die direkt oder indirekt Spieler oder Mentalität kritisieren denn sie wissen das dies sehr oft der Anfang vom Ende ist und auch u a. der Grund warum z.B. Mou LVG immer wieder die Kabine verloren haben.
        Die gestrige PK war in toto wieder ein Spiegelbild dieses Trainers, wenn man genau hinhört eine einzigartige Kapitulation vor der Verantwortung dieses Jobs. Mmn gibt es einen riesigen disconnect zwischen Trainer und Spielern über wie die hochgesteckten Ziele erreicht werden können. Die Spieler spüren das trotz der riesigen Qualität in unserem Kader die Ziele mit diesem Trainer nicht zu erreichen sind und deshalb zunehmend genervt sind.

        Hier nochmal was KHR gesagt hat und frage Dich ob Du da eine Kongruenz siehst.

        Rummenigge: Ich glaube erstmal, dass sich ein Trainer der Spielkultur eines Klubs anpassen muss – und nicht umgekehrt. Ansonsten hat man auf dem Platz permanent einen Wechsel des Personals. Jeder Trainer hat seine Präferenzen darüber, wie ein Spieler in seinem System spielen soll. Nur: Am Ende des Tages muss es ein Bayern-System geben, wie es ein Barcelona-System gibt. Das System, mit dem wir über Jahre und mit unterschiedlichen Trainern sehr erfolgreich waren und welches spektakulärsten Fußball beinhaltete. Wir haben damit die Champions League gewonnen, standen damit dreimal im Finale und quasi immer im Halbfinale. Es wird jetzt eine wichtige Aufgabe von Niko Kovac sein, diese Spielkultur mit unserer verjüngten Mannschaft weiter zu kultivieren.

      3. Natürlich ist der Trainer derjenige, der am Schluss seinen Kopf hinhalten muss. Ein Trainer wird niemals unschuldig dran sein, wenn es in einem Verein nicht läuft. Er wird allerdings auch selten alleine Schuld sein und das ist der Punkt, in dem ich mit Kovac übereinstimme, auch wenn ich bei weitem nicht alles gutheißen möchte, was er sagt und tut und ich mittlerweile auch denke, dass er nicht zum FCB passt.
        Zu KHR sei gesagt, dass ich seine Aussage folgendermaßen einordne: es ist bekannt, dass er Kovac nie wollte und mit seiner Art Fußball nichts anfangen kann. Allerdings nehmen sich der Fußball, den wir unter Kovac spielen und der Fußball, den wir unter Ancelotti spielten, meiner Meinung nach nicht sehr viel. Es gab bzw. gibt unter beiden Trainern Ausschläge nach oben, aber auch genug schwache Spiele. Auch unter Ancelotti haben wir durch Konzentrationsmängel schon sicher geglaubte Siege verschenkt (z.B. einmal in Überzahl in Frankfurt). Gab es öffentliche Kritik von KHR an Ancelotti? Meines Wissens Fehlanzeige. Klar, war ja auch sein Freund. Insofern gehe ich mit KHR da nicht unbedingt zu 100% konform, weil er für mich nicht glaubwürdig ist. Das Wort spektakulär ist übrigens auch Interpretationssache. Die Spiele in Amsterdam im Vorjahr oder diese Saison in Tottenham waren über die Maßen spektakulär anzusehen.
        Was ich auch immer wieder gerne anführe ist folgender Fakt: Seit dem CL-Sieg 2013 sind wir in jedem darauf folgenden Jahr ausgeschieden, sobald es in der KO-Phase gegen einen namhaften Gegner ging. Ein einziges Mal haben wir uns gerade noch mit einem blauen Auge gegen Juve durchgekämpft. Da war die entscheidende Schlussphase im Rückspiel aber auch eher 10% Guardiola-Taktik-Fußball und 90% Heldenfußball mit individuellen Glanzlichtern. Ansonsten war immer Schluss, wenn ein guter Gegner kam. Kovac hatte halt das Pech, schon im Achtelfinale auf diesen guten Gegner zu treffen, der ja dann nicht umsonst die CL gewonnen hat. Sonst waren es halt Teams wie Besiktas, Donezk, Basel, Benfica, Marseille, Sevilla, Porto oder Arsenal die im Achtel- oder Viertelfinale auf uns warteten. Diesen Fakt würde KHR erwähnen, wenn er einen Trainer stützen möchte. Wenn man einen Trainer natürlich noch mehr schwächen möchte, gibt man Interviews, die (falls das nötige Hintergrundwissen beim Leser fehlen sollte) implizieren, dass seine Vorgänger jeden noch so starken Gegner mit perfektem Systemfußball dominiert haben, auch wenn die Wahrheit deutlich anders aussieht. Das wissen mittlerweile aber halt nur noch die wenigsten, weil Fußball ein extrem schnelllebiges Geschäft ist.

      4. @willythegreat (1. Antwort): Zunächst vielen Dank für Deine Antwort, die wohltuende Art und Weise der Formulierung und Deine Differenzierungen. Wir sind in der Sache gar nicht so weit voneinander entfernt, wie es scheinen mag. Die Punkte „Sachlichkeit“ und „Respekt“ habe ich ja nur betont, weil das die „Lieblingsargumente“ einiger Foristen sind, um jegliche Kritik am SPIELSTIL unter Kovac mundtot zu machen, – Kritik, die oft genug argumentbasiert ist, sich an gut beobachtbaren Aspekten der Spielweise ausrichtet, und vom Tenor her kongruiert mit der Tendenz der Artikel, die man hier zu lesen bekommt.
        Was Deine Ausführungen zur Historie der Trainer bei uns und ihren Amtszeiten angeht, war mir nicht ganz klar, was jetzt die Konsequenz davon sein soll. Nicht die Fans oder Foristen, nicht mal die Journalisten heben oder senken den Daumen, das tun alleine die Vereinsoberen. Die müssten daher die Adressaten sein in punkto „Unmenschlichkeit“, oder was auch immer der Vorwurf sein mag. Nun ist es aber so, dass jeder in diesem Metier eigentlich weiß, was auf ihn zukommt. Schlimm genug, dass das oft so brutal ist, aber man sollte sich besser vorher darüber im Klaren sein, ob man das aushalten halten oder nicht. Profivereine auf dem Level von Bayern, Sozialromantik hin oder her, sind erfolgsorientierte mittelständische Unternehmen, die professionell geführt sein müssen. Andererseits pflegt man gerne das Image der gefühligen Gemeinschaft, sorgt für emotionale Bindung, weil sich das ja auch im Absatz von Merchandise manifestiert. Das ist also eine höchst widersprüchliche, hybride Konstruktion, und von denkenden Menschen kann man erwarten, dass sie das durchschauen.
        Kovac tut sich keinen Gefallen, sich immer wieder auf den mangelnden Respekt zu berufen (ich lasse es mal dahingestellt, ob Kovac selbst denn seine eigenen Kriterien erfüllt). Damit liefert er Angriffsflächen, zeigt eine wenig souveräne Außendarstellung, wirkt zutiefst unsicher. Nun, wenn man, so wie ihm das offensichtlich vorschwebt, eine systemisch nur gering definierte Spielweise präferiert, auf individuelle Stärke und die Einzelaktionen der Spieler hofft, dann liefert man sich doch zwangsweise den Formschwankungen der Spieler aus, die immer kommen. Dieser Ansatz ist also zu kritisieren. Aber ich kann jetzt nicht erkennen, dass die Jungs auf dem Platz nicht größten Einsatz zeigen. Nur: wenn die Räume, die einer zulaufen muss, so riesig sind, wie das für Thiago oft der Fall ist, dann versteh ich auch, wieso er nicht zu jedem sinnlosen Sprint ansetzt. (Unbestritten, dass er gerade nicht unbedingt ein Formhoch durchlebt und oft etwas schlampig abspielt.)
        Wieso sind denn die stärksten Mannschaften der letzten Jahre, fast schon Jahrzehnte, auch solche, die auf dem Feld hochorganisiert sind, wo, wie ten Hag grad mit Blick auf die Guardiola-Bayern sagte, „jeder Spieler weiß, was seine Rolle auf dem Platz ist“? Nun mag mir der Sachverstand fehlen, das zu beurteilen, aber genau dieser Eindruck stellt sich bei mir nicht ein, wenn ich unsere Mannschaft im Augenblick sehe. Mehr noch, ich erkenne ein kollektives Einbrechen bei den Grundlagen, bei Passgenauigkeit, Aufbau und Kombinationsspiel. Ich finde es weder unsachlich noch respektlos, darauf hinzuweisen, solange sich das so verhält.

    6. Das ist Nonsense. Niemand schüttet “Dreck” über Kovac aus. Sogar die Presse, die jeden moralischen Kompass lange verloren hat, hält sich angesichts der gezeigte Leistungen ziemlich zurück. Niemand greift Kovac persönlich an, niemand sagt, er sei ein charakterlicher Verlierer. Stinkstifel gibt es immer und auch hier 2-3 Foristen, die gerne einen raushauen. Aber das ist sachlich in Summe. Klar, wer sich nur in Social Media aufhält, erlebt zu jedem Thema Abgründe und kann auch das Gefühl bekommen die ganze Welt ist gegen einen. Aber das ist eine Scheinwelt, die bestenfalls zum Radikalisieren von Meinungen nützlich ist.

      Die Realität ist, dass die sportliche Entwicklung des Vereins stagniert und viele das Gefühl haben hier implodiert gerade der teuerste Kader aller Zeiten gespickt mit Starspielern. Dass es in der Fanbase bei einem solchen Verein wie dem FCB langsam rumort und Unzufriedenheit herrscht, damit muss ein Kovac leben können.

      Ist die Gesellschaft in Teilen krank, das Trainergeschäft ein dreckiges und unfair? Ja mit Sicherheit. Tragen die Medien dazu bei? Absolut. Aber was Kovac angesichts der sportlichen Entwicklung gerade erlebt, hält sich insgesamt doch sehr in Grenzen und ist kein Grund, 1x im Monat den Werte-Apostel zu spielen. Da wurde anderen Trainern schon ganz anders mitgespielt.

      Es impliziert vielmehr, dass er dem Druck ganz offensichtlich nicht gewachsen ist. Das ist schade, denn auch ich finde, er ist ein super Typ. Aber wer Fußball liebt und schauen möchte, muss eben auch mit den Extremitäten und der Show drumherum leben. Als Trainer darf ich nicht mit meinem Werte-Kanon aus dem Familien-Alltag auf eine Pressekonferenz vor einem CL-Spiel gehen. Auch wenn er in Zügen natürlich recht hat. Bloß: wenn ich mich für dieses “Businesss” entscheide, ist dieses Spiel nunmal Teil davon. Mach ich das, muss ich auch das andere mitmachen. Sonst bin ich der Falsche. Oder der Verein ist der falsche für mich.

      1. Schön das Du inzwischen zu der gleichen Überzeugung kommst das der FCB mindestens eine Nummer zu gross für diesen Trainer ist.

      2. Ich finde, dass es eine der miesesten Aktionen in der jüngern Vereinsgeschichte war, einen Trainer, der nach Startschwierigkeiten eine (zumindest punktemäßig) eindrucksvolle Aufholjagd schaffte und in einem Jahr des Umbruchs auf Doublekurs lag, permanent in Frage zu stellen. Das was KHR da im letzten Frühjahr gemacht hat, hätte sich kein Trainer, den wir in den letzten Jahren hatten, auch nur annähernd gefallen lassen. Jemand wie LVG, Pep oder auch Heynckes wären wahrscheinlich auf der Stelle zurückgetreten. So ist er halt der Kalle. Bei Hitzfeld machte er es ja auch schon so. Bei Ancelotti traute er sich nicht, etwas negatives zu sagen, obwohl es da genauso viel Grund gegeben hätte. Aber der war ja seine Wahl und noch dazu sein Freund.
        Wenn ich mich richtig erinnere, kursieren seit ein paar Wochen in der Presse schon wieder die Namen anderer Trainer (Tuchel, Rangnick….). Respektvoller Umgang ist das sicherlich nicht. “Normales” Geschäft ist es, aber ich denke, dass man solche Dinge durchaus mal ansprechen kann. Denn nur weil es “normal” ist und seit Jahrzehnten so läuft, heißt es nicht, dass man es auch gutfinden muss.

      3. “Normal” dürfte hier in Augen einiger alles sein, sofern es einfach nur gegen Kovac verwendbar ist. Traurig, aber wahr.

      4. Was hat Rummenigge im Frühjahr gesagt-beim FCB gibt es für NIEMANDEN eine Jobgarantie. Es muss geliefert werden.
        Und wenn du schon die Parallele zu Ancelotti siehst – der hat im ersten Jahr auch geliefert, zumindest die Meisterschaft. Aber auch der stand offensichtlich “unter Beobachtung”, sonst wäre es im zweiten Herbst nicht so schnell gegangen.
        Und ich zitiere noch einmal den Trainer, der selbst sagte, “wir stehen da, wo wir letzten Herbst standen, aber wir sind spielerisch besser.”
        Wenn man wirklich da steht, wo man letzten Herbst stand und wo ein Trainer kurz vor der Entlassung stand, muss doch auch die Frage erlaubt sein – Was hat sich denn dann eigentlich seit dem letzten Herbst zum Positiven verändert.

  8. wer wird hier eigentlich von der medienabteilung des FCB bezahlt, um ständig pro-kovac-kommentare abzugeben…?

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    1. Stiftl und Tobi13 haben immer die rosaroteste Brille auf :-)
      Und haben definitiv Verbindungen in die Säbener.

      1. Definitiv. ;)
        Nur leider steht man deswegen nicht automatisch auf der Gehaltsliste des FCB.
        Mag schwer vorstellbar sein, aber es gibt Fans, die sich gänzlich unentgeltlich diesem stumpfen Draufgehaue entgegenstellen.

        Hier sollten sich viele Leute mal ein Beispiel an “WillytheGreat” nehmen.
        Kritisch, aber dabei immer fair und sachlich.
        Leider die Ausnahme. Zumindest was den Kommentarbereich angeht.

    2. Die menschliche Wahrnehmung variiert eben massiv..
      Ob ich dann meine Meinung so über andere Stelle, die der anderen diffamiere, delegitimiere, Opfermythen aufbaue, selektiv zitiere, Mobbe usw ist dann eine Frage der Toleranz.

  9. Wenn du schon nicht mehr mit mir reden willst, sei doch bitte so höflich und rede auch nicht über mich.
    Danke.

    Und Nein. Sich Hass und Hetze entgegenzustellen, ist keine Frage der Toleranz, sondern des Anstands.

    Antwortsymbol6 AntwortenKommentarantworten schließen
    1. Sich in online-Foren “Hass und Hetze entgegenstellen” zu müssen, scheint die neue Definition von Zivilcourage zu sein.

      Im Ernst: Ich finde, hier wird überwiegend inhaltlich diskutiert. Mit Anstand, sogar, um es mal so zu formulieren. Wie es sein wird, wenn es sportlich weiter “bergab” geht, werden wir sehen. Aber aktuell ist das Level der Diskussion hier immer noch recht sachlich. Oder siehst du das anders?

      1. @Turbo-Batzi:
        Geht so.
        Beispiele:
        -In 2 Tagen 3x das gleiche Zitat unter verschiedene Beiträge zu kloppen, ist nicht sachlich, sondern Spam, außerdem ein Verstoß gegen die Guidelines.
        Scheint hier aber drauf anzukommen, wer dagegen verstößt.

        – “Fan-Boys / Fanatiker / Kovač-Jünger / euer Heldentrainer”, etc. sind alles Bezeichnungen, die nicht gewählt wurden, um sachlich zu diskutieren, sondern um zu diffamieren.

        – Kürzlich hat jemand geschrieben, dass Schalke “eine Mannschaft aus der unteren Tabellenregion war” als wir gegen sie gespielt haben.
        Inhaltlich absolut richtig, aber gleichzeitig völlig unsachlich, weil das am 2. (!) Spieltag war.
        Nach dem ersten Spieltag ist keine Tabelle der Welt aussagekräftig.

        – Dann wurde hier mal behauptet Bayern würde nie zu Null spielen.
        Bezeichnenderweise kurze Zeit nach dem 3:0 gegen Schalke.
        Um sich gegen Kovač zu positionieren, wird hier alles ins Feld geführt, ob es der Wahrheit entspricht, betrachten einige User als nachrangig.
        “Was interessieren Fakten, wenn ich mir meine Meinung doch schon gebildet habe?”

        -Irgendwelche wilden Verschwörungstheorien, wonach User hier vom FCB bezahlt werden, um Argumente pro Kovač anzuführen, haben auch nichts mit Sachlichkeit zu tun, werden aber erstaunlicherweise geduldet.

        Ich stimme dir bedingt zu.
        Hier gibt es viele tolle Beiträge, mit interessanten Sichtweisen, aber ich hab das Gefühl im Kommentarbereich überwiegen momentan die “Schreihälse”.
        Stellt man sich denen entgegen, kriegt man es von allen Seiten und darf sich noch als Mobber beschimpfen lassen.

      2. @Turbo Batzi: Das fragst Du jemanden, der hier selbst mit “infantilem Blödsinn” Äußerungen tätigt?

      3. @Herrispezial:
        Getroffene Hunde bellen? ;)

      4. Genau deswegen reagierst Du ja auch sofort…

      5. @Herrispezial:
        Realsatire pur. :D

  10. Kovac über Union: „Wir spielen daheim und wollen Tabellenführer werden. Union hat auf Dreier- bzw. Fünferkette umgestellt. Es ist eine Stabilität zu sehen. Wir müssen die Lösungen finden. Die sind einfach: Wenig Ballverluste und Geduld. Geht‘s raus und spielt‘s Fußball.“ 

    Bin schon jetzt auf die Spielanalyse gespannt

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    1. “Geht‘s raus und spielt‘s Fußball.“
      Genau so hab ich ihn eingeschätzt.

  11. Wow, Hasenhüttl verliert zuhause 0:9.
    Da gehts uns mit Kovac ja fantastisch.

  12. @Willy
    Mmn kannst Du Trainer bzw Trainerstab und Spieler da nicht auf die gleiche Ebene stellen.
    Die sportliche Führung hat immer die Verantwortung weil sie ja vorgibt wie die Spieler zu spielen haben bzw für das Kadermanagement und die Stimmung verantwortlich ist.
    Das ist nunmal so.
    Sicherlich gibt es immer den einen oder anderen der zu alt, zu schlecht, zu stickig etc ist und deshalb aussortiert wird aber doch nicht die ganze Mannschaft.
    RibRob Hummels Rafa sind aussortiert und noch immer hat er Probleme.
    Und er ist einfach nicht selbstkritisch.
    Jupp und Pep haben sich immer vor die Spieler und vor das Team gestellt. IMMER.
    Man hat nicht einmal ähnliche Äusserungen wie von Kovac gehört die direkt oder indirekt Spieler oder Mentalität kritisieren denn sie wissen das dies sehr oft der Anfang vom Ende ist und auch u a. der Grund warum z.B. Mou LVG immer wieder die Kabine verloren haben.
    Die gestrige PK war in toto wieder ein Spiegelbild dieses Trainers, wenn man genau hinhört eine einzigartige Kapitulation vor der Verantwortung dieses Jobs. Mmn gibt es einen riesigen disconnect zwischen Trainer und Spielern über wie die hochgesteckten Ziele erreicht werden können. Die Spieler spüren das trotz der riesigen Qualität in unserem Kader die Ziele mit diesem Trainer nicht zu erreichen sind und deshalb zunehmend genervt sind.

    Hier nochmal was KHR gesagt hat und frage Dich ob Du da eine Kongruenz siehst.

    Rummenigge: Ich glaube erstmal, dass sich ein Trainer der Spielkultur eines Klubs anpassen muss – und nicht umgekehrt. Ansonsten hat man auf dem Platz permanent einen Wechsel des Personals. Jeder Trainer hat seine Präferenzen darüber, wie ein Spieler in seinem System spielen soll. Nur: Am Ende des Tages muss es ein Bayern-System geben, wie es ein Barcelona-System gibt. Das System, mit dem wir über Jahre und mit unterschiedlichen Trainern sehr erfolgreich waren und welches spektakulärsten Fußball beinhaltete. Wir haben damit die Champions League gewonnen, standen damit dreimal im Finale und quasi immer im Halbfinale. Es wird jetzt eine wichtige Aufgabe von Niko Kovac sein, diese Spielkultur mit unserer verjüngten Mannschaft weiter zu kultivieren.

    Antwortsymbol4 AntwortenKommentarantworten schließen
    1. Bevor es zum Spiel geht möchte ich noch auf folgenden AZ-Artikel verweisen “https://www.abendzeitung-muenchen.de/inhalt.az-exklusiv-fc-bayern-salihamidzic-steht-bei-bayern-vor-der-befoerderung.c708ac83-a778-4fc1-b8d3-75a97f2ccffd.html ”
      Schönen Nachmittga an alle. Auf die Roten …

      1. Naja Ulis Freund der Sportdirektor
        Mmn und von aussen betrachtet absolut nicht nachvollziehbar welche Fähigkeiten und Qualitäten da KHR und der AR erkennen was ohn zu einem Vorstand befähigt.

        Wie die AZ weiß, gibt es im Aufsichtsrat neben dem großen Salihamidzic-Förderer und -Freund Hoeneß weitere Bewunderer Brazzos, die die Arbeit des Bosniers sehr schätzen, dessen Nähe zur Mannschaft und sein Auftreten generell.

      2. @918:
        Wie du schon sagst: “von außen betrachtet”.
        Leute die es wirklich beurteilen können, kommen zu ganz anderen Schlussfolgerungen als du.
        Ich hab auch nicht verstanden, wie du zu deiner “Kein Spieler nimmt ihn ernst”- Aussage gekommen bist, nachdem Alaba Brazzos Verhältnis zur Mannschaft so gelobt hat.
        Da du ja sonst auch sehr belesen bist, wenn es um den FCB geht, musst du das doch mitbekommen haben.
        Ignorierst du das dann bewusst?

      3. Tobi: er ignoriert es nicht, er weiß einfach nur alles besser ;-)

  13. So komisch das klingt, aber ich denke, dass Union zur Unzeit kommt…
    Ein Spiel, wo Einzelaktionen nicht die Rolle spielen werden im Vergleich zu anderen Spielen… Ein Spiel, wo man selbst kompakt gegen eine sehr kompakte und kämpferisch starke Mannschaft dagegen halten muss… Ein Spiel, in der viele den Blick auf die aktuelle “Mentalitat” legen werden…
    Alles Attribute, die momentan nicht unser Markenkern sind. Und dass man heute vor dem Hintergrund eines eh schon nicht gerade berauschendem Selbstbewusstseins nur verlieren kann macht die Sache heute, trotz oder gerade wegen Union, richtig spannend…

  14. Ein Hasenhüttl hat mit seuner Mannschaft gerade eine historische, weil höchste Klatsche in der PL-Geschichte bezogen. 0:9.
    Böse! Und was sagt er in der anschließenden PK:
    “Diese schlechte Performance geht zu 100% auf meine Kappe!

    Egal mit welcher Prozentzahl – diesen Satz hört man bei uns nie!

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    1. Das stimmt. Ich finde Kovac könnte/sollte öfter mal zugeben, wenn er etwas falsch gemacht hat bzgl. Taktik oder Aufstellung.

      1. Stell dich als Trainer nach einer 0:9 Niederlage hin und sage: Eigentlich habe ich ihnen ales gezeigt, nur haben sie es schlecht umgesetzt. Spieler x, der in der 3. Minute eine Rote kassiert hat uns zusätzlich das Spiel versaut und diese Niederlage verursacht.

        Klingt ziemlich falsch in meinen Ohren. In einer Situation, in der die Spieler sowieso komplett deprimiert und down sind brauchen sie jemand, der Stärke ausstrahlt und Verantwortung übernimmt. Jemand, an dem sie sich orientieren und wieder hochziehen können.

        Ist wie bei der Arbeit auch: Gehst du für deinen Chef durchs Feuer oder machst du nur Dienst nach Vorschrift. Alles eine Frage davon wie sich der Chef verhält. Jemand, der ständig seine Hände nur in Unschuld wäscht und auf der Suche nach dem nächsten Sündenbock ist besitzt keinerlei Glaubwürdigkeit.

        Da kommt es auf jedes kleine Detail an. Deswegen sind Klopp und Jupp solche Erfolge gelungen. Mourinho war früher ebenso dafür bekannt, aber er beispielsweise hat diese Magie verloren. Durch seine Erfolge in der Vergangenheit, dieses sich selbst in den Mittelpunkt stellen hat er im Laufe der Jahre vollkommen übertrieben und heute ist er nur noch ein Trainer, der sich nach einer 0:9 Niederlage hinstellt und jede Schuld von sich weist.

  15. Sehr offensive Aufstellung. Bin gespannt!

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    1. Müller, Coutinho und Thiago im Zentrum? Kovac geht all in :D

  16. Coman außer Form, Perisic kein Faktor und das OZM ohne Ideen :( Es bleibt ein einziger Krampf!!
    Positiv ist nur: noch ohne Gegentor…

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    1. Coutinho hat bisher kaum gute Spiele bei uns gemacht. Dafür war er viel häufiger unauffällig bis schwach. Perisic ist bisher auch keine Verstärkung. Die angeblich so tollen Sommerverpflichtungen von Brazzo helfen uns bisher nicht weiter. War das Lob Mitte/Ende August vielleicht doch verfrüht?

  17. Waren Kovac und Uli gegen Augsburg noch wenigstens mir den herausgespielten Chancen zufrieden, bietet der heutige Grottenkick wirklich nichts mehr, was man schönreden kann!!!!!!

  18. Bin mal gespannt, wie die sich das nächste Woche in Frankfurt vorstellen, die 90 Min. kratzen, beißen und Vollgas geben…

  19. Und natürlich trifft auch Union Berlin gegen uns. Ohne Lewandowski wäre diese Saison ein ganz, ganz großes Greuel.

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    1. Stimmt. Warum haben wir ihn auch bloß? Ach ja – zum Tore schiessen …

      1. Du musst schon zugeben, dass er derzeit übermässig gut performt. Mit der Normalform der letzten Jahre wäre Kovac vermutlich jetzt schon nicht mehr Trainer, weil wir deutlich weniger Punkte hätten.

  20. Wir halten fest: die Ergebnisse stimmen wieder. Aber nur gegen kleine Gegner. Solche Leistungen reichen gegen Wolfsburg, Leverkusen, Dortmund und Co nicht.

    Warum Coman sich immer wieder auf rechts abmühen muss, verstehe ich nicht. Auf links ist er m.M.n. viel besser. Gnabry ist dagegen auf rechts besser – was man dann auch gleich gesehen hat. Coutinho rechtfertigt seine Aufstellung nicht. Kimmichs Flanken sind eine Katastrophe im Moment. Perisic war auch nicht sonderlich gut. Wir leben in dieser Saison in der Hauptsache von Lewandowski. Und heute siegen wir dank Neuer, der den 1. Elfmeter hält, gewinnen wir. Aber die spielerischen Sorgen bleiben.

    Antwortsymbol10 AntwortenKommentarantworten schließen
    1. Na dann – wir werden dann in Frankfurt mit drei Toren Unterschied verlieren und gegen den BVB maximal ein Unentschieden schaffen. Und im Pokal in Bochum aller Voraussicht nach ausscheiden. Und sapperlot – gegen Schalke haben wir nur gewonnen, weil die zwei (oder waren es drei) Elfer nicht bekommen haben. Und gegen Union nur weil die zwar zwei Elfer bekommen, aber Manu nur einen hält.
      Ich wusste gar nicht, dass Fussball ein so einfaches Rechenspiel ist…

      Gnabry sollte/musste wohl geschont werden und offenbar fand Kovac Perisic auf links und Coman auf rechts sinnvoller. Vielleicht auch, weil Davies links hinten spielte. Coman war heute allerdings so neben sich, der hätte auch auf links in diesem Spiel nix gerissen.

      Coutinho gefällt mir die letzten spiele auch nicht. Hoffe, dass er mal eine Pause bekommt, wenn Goretzka wieder fit ist. Bei Perisic stimme ich Dir zu – keine echte Verstärkung im Moment. Und Kimmich bräuchte vielleicht mal eine Pause – die er aber wohl kaum kriegt nachdem uns die 1A IV weg gebrochen ist.

      1. Dass Gnabry nicht von Anfang an spielt, war vermutlich sinnvoll nach der leichten Verletzung unter der Woche. Damit habe ich dann auch kein Problem. Dass Persisic dann spielt, ist auch ok. Wenn Coman heute schwach ist, kann das auch passieren. Aber dass wir keine Option Nr.4 für den Flügel haben, ist dann eher die Schwierigkeit. Wenn wir da jemanden hätten, der unser 1A-Duo ergänzt, dann wäre das hilfreich, aber leider haben wir ja bei Ziyech zu lange gezögert…

      2. Äh ja – weil wir ja Sane holen wollen?!? Fünf Flügelspieler, die ALLE spielen wollen, wäre dann wohl doch etwas zu viel des Guten (Davies ist da gar nicht eingerechnet).

      3. Sane ist bekanntermassen nicht da. Derzeit stehen wir bei 3 Flügelspielern. Davies spielt (wenn er denn mal spielt) AV. Selbst wenn Sane da wäre, hätten wir vermutlich nur 3 Winger, evtl 4 (wenn Perisic dann trotzdem gekommen wäre).

      4. Hm. Ist das wirklich so schwer nachzuvollziehen? Wir haben mit Coman und Gnabry bereits zwei Winger. Dazu sollte Sane geholt werden – man war sich ja wohl mit dem Spieler schon einig. Noch einen vierten Winger zu holen, der Einsätze fordert (zB Zyiech) wäre einfach einer zu viel gewesen.

        Dann verletzt sich Sane und der Transfer verschiebt sich. Wenn ich jetzt einen Zyiech hole, habe ich in einem (halben) Jahr wieder das Problem mit den vier Wingern, die spielen wollen. Keine gute Idee. Stattdessen wird Perisic für ein Jahr verpflichtet als übergangsmäßiger dritter Winger bis Sane kommt.

      5. Nein, das ist nicht schwer zu verstehen (vielen Dank übrigens für den vorwurfsvollen Ton, den Du hier gleich wieder reinbringst, aber so wird das mit dem besseren Klima hier nichts). Ich vertrete nur die Position, dass wir 4 Winger brauchen. Die hatten wir letzte Saison übrigens auch. Und das ist auch nicht zuviel angesichts der Verletzungsanfälligkeit von Coman und Gnabry.

      6. Herrispecial, so ist das eben mit dem Ton. Das gilt hier immer nur ein eine Richtung!
        In der letzten Saison hatten wir vier Winger, von denen 2 zusammengerechnet mehr als eine komplette Saison verletzt gefehlt haben. Aber das macht ja nichts, hat ja trotzdem geklappt.
        Wir hatten auch zum Saisonbeginn IV ohne Ende und mittlerweile stellt sich die Abwehr von alleine auf.
        Ja, Martinez kann das auch – wenn er nicht gerade als 6er spielen soll.
        Es gab auch mal Zeiten, da wurde gefordert JEDE Position – auch qualitativ – doppelt besetzt zu haben.
        Ist offenbach auch Geschichte – also was willst du mit so vielen Wingern?

      7. Oweia. Herrispezial, wenn ich “vorwurfsvoll” schreibe, dann klingt das definitiv anders. Die letzte Saison mit vier Wingern als Standard herzunehmen, passt einfach nicht. Für die Hälfte war es die letzte Saison. Du kannst Dir drei Winger im Kader mit Zukunftsperspektive leisten, aber keine vier.

        Yep Anton – das mit dem Ton geht tatsächlich immer nur in eine Richtung. Und die geht nicht von mir aus ;-)

      8. Naja, du musst schon zugeben, dass man auch einen anderen Ton wählen kann (gerade bei geschriebenen Texten). Zumal Du in der Sache einfach nicht ganz richtig liegst. Wir hatten nicht nur in der letzten Saison neben Rib und Rob noch 2 weitere Winger (sondern zuvor auch Coman und Costa).

    2. In Barcelona lachen sie sich tot, weil sie einen Idioten gefunden haben, der das Gehalt und noch eine leihgebühr für diesen brasilianischen stehgeiger zahlt.
      Unglaublich, was der spielt, kann jeder aus der zweiten Mannschaft auch.
      Und Coman sollte auch mal über seine Auftritte nachdenken.

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