3:1 für Bayern: Zirkzeelarbeit in Freiburg

Justin Trenner 18.12.2019

Doch erstmal alles auf Anfang: Trainer Hansi Flick hatte nicht viele Optionen, mit denen er seinen Gegner hätte überraschen können. Dementsprechend war die Aufstellung seiner Bayern diesmal auch relativ vorhersehbar.

Falls Ihr es verpasst habt:

Mit Boateng und Martínez saßen nur noch zwei etablierte Profis auf der Bank. Auf dem Platz stand alles, was Flick noch aufzubieten hatte: Kimmich rückte zurück auf die Rechtsverteidiger-Position, Pavard und Alaba spielten innen. Thiago übernahm die Rolle der Sechs und vor ihm sollten Müller, Coutinho, Perišić, Gnabry und Lewandowski für die Tore sorgen. 

Auch Streich überraschte nicht. In einer 3-4-3-Grundordnung, die je nach Situation flexibel in ein 4-4-2 überging, ließ er seine Mannschaft zunächst im höheren Mittelfeldpressing, teilweise sogar im Angriffspressing anlaufen. 

Die Bayern begannen ähnlich druckvoll wie in den letzten Wochen. Coutinho war bereits nach wenigen Sekunden frei vor dem Freiburger Kasten, sein Lupfer konnte aber kurz vor der Linie geklärt werden (1.). Nur fünf Minuten später scheiterte Pavard nach einer Ecke per Kopf nur knapp (6.).

Flicks Mannschaft wirkte zu Beginn wach und auch in der Rückwärtsbewegung sicher. Auch mit dem flexiblen Pressing der Freiburger gab es erstmal keine größeren Schwierigkeiten. Die Bayern kombinierten sich sogar mehrfach sehenswert durch die Schnittstellen nach vorn.

Und so kam es nach nur 16 Minuten auch schon zur Führung der Münchner. Zunächst war Freiburg in einer guten Umschaltsituation nach Ballgewinn. Thiago schaltete jedoch schnell und eroberte den Ball zurück. Über Neuer verlagerten die Bayern das Spiel auf die linke Seite, wo Davies nach einer Steil-Klatsch-Kombination die ganze Bahn entlang laufen konnte. Der Kanadier setzte sich dabei klasse durch und bediente letztendlich Lewandowski, der nur noch in den Ball grätschen musste. Die verdiente Führung nach toller Mannschafts- und Einzelleistung.

Im Vergleich zu den letzten Wochen blieben die Bayern diesmal aber auch trotz Führung weiter am Drücker. Lewandowski (21.) und Coutinho (23.) vergaben weitere Halbchancen. Nach 26 Minuten hatte der FCB 76 % Ballbesitz und acht Torschüsse, Freiburg erst zwei, die jeweils ungefährlich waren.

Rund um die 30. Minute hatte der Sport-Club erstmals längere Ballbesitzphasen, die auch direkt zu einer Großchance führte. Neuer parierte allerdings den Abschluss von Höler (31.). Wenige Minuten später kamen die Breisgauer wieder gefährlich vors Tor der Bayern. Erneut spielte sich Freiburg auf der Seite von Davies durch, in der Mitte verzog Grifo aber per Volley (37.). Das Spiel war nun deutlich offener.

Coutinhos Fernschuss verfehlte das Tor nur knapp, war aber auch die erste gefährliche Aktion der Bayern seit mehreren Minuten (39.). Gegen Ende des ersten Durchgangs beruhigte sich das Geschehen wieder etwas. Und so ging es mit einer knappen 1:0-Führung der Bayern in die Kabinen.

Die zweite Halbzeit begann ähnlich, wie die erste aufgehört hatte. Bayern schaffte es zwar, das Spiel etwas zu beruhigen, doch Freiburg war deutlich besser drin und konnte den einen oder anderen Nadelstich setzen. So auch in der 59. Minute als Grifo den Ausgleich erzielte. Wieder kombinierten sich die Breisgauer auf die Davies-Seite, wo die Flanke den Angreifer fand. Neuer blieb chancenlos.

Freiburg war nun sogar die bessere Mannschaft und erspielte sich drei weitere gute Chancen in nur drei Minuten. Flick reagierte und brachte Javi Martínez für Thomas Müller (63.). Das beruhigte die Situation auch etwas. Trotzdem blieb Freiburg auf Augenhöhe. Die Bayern taten sich schwer, zurück zu ihrem Spiel zu finden.

Ein Tor hätte dabei sicher geholfen, doch das blieb den Münchnern in der 78. Minute verwehrt, als Gnabry den Ball im Tor unterbrachte, Lewandowski aber direkt neben ihm in Abseitsposition stand und mit seiner Bewegung eingriff. In der Schlussphase gab es keine Tendenz mehr, wie das Spiel ausgehen könnte.

Freiburg blieb gefährlich und hatte gerade in engen Situationen immer wieder gute Lösungen parat. Bayern hingegen tat sich schwer, zu guten Chancen zu kommen. Es erinnerte vieles an alte Zeiten, in denen der Rekordmeister noch nicht die Liga nach Belieben dominierte. 

Doch einen letzten Doppelschlag hatten die Bayern noch. In der Nachspielzeit war es der mittlerweile eingewechselte Joshua Zirkzee, der seiner Mannschaft den Sieg bescherte. Kurz darauf machte Gnabry den Sack zu. Das 3:1 war letztlich ein Ergebnis, das dem Spielverlauf kaum gerecht wurde. Nach der starken ersten halben Stunde der Bayern kam Freiburg immer besser ins Spiel und hatte sich zum Schluss sogar ein Unentschieden verdient. Die App “infogol” kam am Ende auf rund 2,2 Expected Goals für den Sport-Club und auf rund 4,5 für die Bayern, wobei die beiden Tore in der Schlussphase zusammen schon rund 0,8 ausmachten. Freiburg war nah dran. Und das sollte den Bayern dann doch zu denken geben.

Lewandowki mit dem Dank an Davies.
(Bild von Matthias Hangst/Bongarts/Getty Images)

Dinge, die auffielen

1. Alaba und sein Klon?

Als David Alaba in der ersten Halbzeit kurzzeitig behandelt wurde, dürfte Hansi Flick starke Schweißausbrüche bekommen haben. Denn der Österreicher ist im Moment einer der wichtigsten Spieler beim FC Bayern. Sein Tempo ist wertvoll gegen die schnellen Konterspieler der Bundesligisten, sein Auge in Ballbesitz sorgt für wichtige Durchbrüche vom ersten ins zweite Drittel. Mehrfach kombinierten sich die Bayern gegen Freiburg sehenswert nach vorn, weil Alaba eine kluge Initialaktion einbrachte. Mal dribbelt er an und verkürzt somit clever den Abstand zu den Mittelfeldspielern, mal spielt er aber auch Davies an und bewegt sich dann so, dass sein Gegenspieler einen diagonalen Passweg für den Linksverteidiger öffnet. Alaba spielt souverän, macht kaum Fehler und ist eine sichere Bank gegen und mit dem Ball. Er ist aktuell sogar ein Unterschiedspieler.

Dass der Linksverteidiger gerade im Zentrum so überzeugen kann, liegt aber auch daran, dass auf seiner eigentlichen Position jemand spielt, der teilweise stark an ihn selbst erinnert. Klar, Alphonso Davies ist als ausgebildeter Angreifer kein Eins-zu-eins-Ersatz für Alaba. Der Kanadier bringt eine unfassbare Dynamik nach vorn mit und ist im Antritt noch explosiver als sein Teamkollege. Sein Drang nach vorn ist nochmal stärker als der von Alaba. Aber da sind auch Parallelen: Wie der junge Alaba strotzt auch Davies nur so vor Selbstbewusstsein und Mut. Fehler? Kein Problem, dann eben in der nächsten Situation besser. Davies zieht sein Spiel durch und wächst an Rückschlägen. Seine Entwicklung in den letzten Wochen ist bemerkenswert. Wenn er sich bei Alaba noch eine Sache abschauen könnte, dann ist das aber wohl die Balance aus Offensive und Defensive. Hier fehlt es dem 19-Jährigen manchmal noch an der richtigen Positionierung, um Konter rechtzeitig antizipieren zu können.

2. Steil-Klatsch

Gegen Freiburg bestätigte sich der Trend, dass die Bayern sich vor allem über Steil-Klatsch-Kombinationen nach vorn bewegen. Das bedeutet, dass im Spielaufbau häufig ein Vertikalpass gespielt wird, der sofort vom Empfänger in den Zwischenlinienraum klatschen gelassen wird. Da steht dann meist ein weiterer Bayern-Spieler, der das Spiel nun vor sich hat. Auch die Wege von außen nach innen funktionieren häufig nach diesem Mechanismus. Ein Beispiel: Gnabry spielt den Ball auf den einrückenden Lewandowski, der den Ball klatschen lässt und es so ermöglicht, dass Gnabry in zentralerer Position andribbeln kann. In den letzten Monaten gab es solche Situationen auch schon. Seit der Übernahme von Hansi Flick kommen sie aber immer regelmäßiger und erfolgreicher vor. 

3. Fehlender Ruhemodus

Läuft alles nach Plan, sind die Bayern nur schwer zu stoppen. Auch gegen Freiburg gaben sie über die meisten Phasen des Spiels den Ton an. Doch der Mannschaft von Hansi Flick fehlt noch die absolute Kontrolle über ein Spiel. Viele Angriffe drohen bei Ballverlusten in gefährliche Konter zu laufen und plötzlich entsteht ein Chaos, das dem Rekordmeister eher schadet. Freiburg hatte jeweils zur 30. Minute und rund um den Ausgleich zu viele Spielanteile, weil die Bayern keine Ruhe in ihre Ballzirkulation bekamen. Sie verfielen eher noch in Hektik und brachten den Sport-Club damit unnötig ins Spiel. Manchmal ist es besser, den Gegner ein wenig zu bewegen, bevor man die Vertikalität sucht. Die Bayern hingegen sind fast schon Dauervertikal und gehen damit ein Risiko, das einerseits zu Spektakel, andererseits aber auch zu vielen unnötigen Ballverlusten führt. Ein Ruhemodus täte den Münchnern gut.

4. Umgang mit veränderten Spielsituationen

Punkt 3 und 4 gehen etwas Hand in Hand, doch es ist schon auffällig, dass die Bayern in der gesamten Saison nicht in der Lage sind, auf veränderte Spielsituationen angemessen zu reagieren. Sei es eine Umstellung beim Gegner, ein Rückschlag in Form von Gegentoren oder plötzliche Ungenauigkeiten im eigenen Spiel – Bayern funktioniert nur dann, wenn alles glatt läuft und kommt selten schnell genug zurück in die Spur. Das wissen auch die Gegner, die wie Freiburg bis zum Schluss an ihre Chance gegen die Bayern glauben. In der Winterpause kommt hier viel Arbeit auf das Trainerteam zu. Grundlagenarbeit, die womöglich nicht mal da aufzuholen ist. Vielleicht hilft aber der späte Sieg gegen Freiburg auf dem weiten Weg, den der FC Bayern noch zu gehen hat.

5. Ausgerechnet …

An diesen Kritikpunkten ändern auch die späten Siegtore nichts. Umso erfreulicher ist es aber, dass eines davon Joshua Zirkzee gelang. Schon gegen Tottenham hatte er in der Schlussphase ein paar vielversprechende Ballkontakte. Gegen Freiburg rettete er die Bayern vor weiteren Punktverlusten. Zirkzee ist ein großes Talent und könnte in mittelfristiger Zukunft als Backup für Robert Lewandowski eine wichtige Rolle spielen. Dass er in der 3. Liga bisher nicht traf und erst auf zwei Vorlagen kommt, liegt auch daran, dass er häufig als Zehner eingesetzt wird und mit Wriedt einer auf der Neun spielt, der regelmäßig trifft. Zirkzee gehört jedoch die Zukunft. Vielleicht verhilft ihm das Tor zu mehr Vertrauen bei Hansi Flick. 



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  1. verstehe nicht wie er mueller raus genommen hat. sowohl gnabry als auch perisic hatten einen sehr schlechten tag

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    1. Weil Müller viel nach hinten arbeitet und deshalb Martinez eine Defensive Alternative war.

      1. Wie oft hat Gnabry seit seiner Tottenham-Gala eigentlich Normalform gehabt? Aus dem Bauch heraus würde ich sagen: sehr selten. Aber vielleicht gibt es statistische Infos dazu? Subjektiv betrachtet gewinnt er fast keine Dribblings mehr, seine Abschlüsse sind zu ungenau, er hilft der Mannschaft nicht weiter. Aber hey, ich lasse mich gerne belehren…

  2. Flick gerade im Sky Interview: “Es ist klar, dass bei so vielen Spielen die Körner ausgehen.” Aja. Und warum lässt er dann ein Powerplay spielen als ob es kein Morgen gäbe??

    Sorry, das Flick System funktioniert nicht. Wir schaffen es nicht mit Powerplay einen komfortablen Vorsprung rauszuschiessen, auf dem wir uns dann ausruhen können.

    Glaubt jemand tatsächlich, dass wir so das CL Achtelfinale überstehen?

    Antwortsymbol7 AntwortenKommentarantworten schließen
    1. Nee, stimmt, unter Kovac war es viel besser. Und abschalten und kopfschüttel.

      1. +1,@chicken
        was ist denn das Problem an Flicks Stilrichtung? Er spielt kompromisslosen, offensiven Fußball.
        Dass dann irgendwann, je länger das Spiel dauert, die Souveränität fehlt,da muss das Trainerteam eben im Winter(in Katar:) dran arbeiten. Aber es ist viel viel besser als unter Kovac!!!!! Was ist denn dein Problem mit Flick,@Stiftl?

        Es müssen noch (viele) Feinjustierungen getroffen werden,aber ich schau den Bayern so viel lieber beim Fußballspielen zu als unter Kovac.
        Und wir sind dritter. Das darf man nicht vergessen. Manche haben hier ja bei Platz sieben schon den Teufel an die Wand gemalt,aber ich bin optimistisch und denke mit einem Sieg zuhause gegen Wolfsburg wird ist es doch ein versöhnlicher Jahresabschluss .

        Super Analyse,wie immer Justin!!! Vielen Dank.

      2. Das Problem an Flicks Spielrichtung ist, dass wir die Souveränität heute nach 30 Minuten (!) verloren haben. Und das so, dass wir regelrecht hergespielt wurden. Und Flick zeigt keine Einsicht, dass er dieses System (aktuell) einfach so nicht spielen kann…

    2. Zu 1: Ironischerweise läuft man bei offensivem Ballbesitzfußball weniger, als wenn man viel im Halbfeld steht. So gesehen ergibt deine Powerplay Kritik keinen Sinn.
      Zu 2: Was wünschst du dir denn? Welcher Trainer, Spielsystem oder was auch immer fändest du besser für den Rest der Saison?

      1. Als Trainer hätte ich tatsächlich Mourinho probiert. Der hätte in die Mannschaft Struktur reingebracht. Man hätte ihn dann ja notfalls Ende der Saison wieder ablösen können ;-).

        Was ich besser fände? Hab ich schon geschrieben. Mehr Wert auf die Defensive legen. Und einen Trainer, der die Probleme im Team nicht nur kennt und auch benennt, sondern auch danach handelt. Und bei seiner taktischen Spielgestaltung nicht so ran geht, als hätten wir diese nicht. Das stört mich gerade am Meisten an Flick.

      2. Mourinho wäre sicherlich interessant gewesen, aber auch sehr gestrig. Deshalb wird man ja einen Trainer mit Zukunftspotential verpflichten. Die taktische Spielgestaltung bei Flick ist die präziseste, die wir haben, seit Ancelotti. Deine anderen Kritikpunkte verstehe ich sehr gut, nur ergeben sie nicht so viel Sinn, da Flick ja Interimstrainer ist. In der Winterpause wird viel passieren und wenn Flick dann bis zum Sommer weiterarbeitet und die Probleme die gleichen sind, DANN fängt deine Kritik an, inhaltlich interessant zu sein.

      3. Vielleicht würde es ja auch helfen, wenn man nicht nur noch 12 gesunde Spieler im Kader hätte. Da stellt sich dann die Mannschaft eben fast von selbst auf und die Möglichkeiten personell zu korrigieren, halten sich eben auch in Grenzen.
        Und es ist doch unübersehbar – und nicht nur beim FCB – dass alle Mannschaften, die auch international spielen, mittlerweile auf der allerletzten Rille laufen.

  3. Jetzt bin ich auch überzeugt. Super-Hansi muss einen 4-Jahresvertrag bekommen. Was für geniale 15 Anfangsminuten. Die Freiburger wußten nicht ob sie Männlein oder Weiblein waren. Dazu die geniale Einwechslung von Zirkzee in der 90.ten Minute. Das schaffen nur die ganz Großen. Ich habe selten soviel Freude bei einem Bayernsieg empfunden. Spielkutur, eine Idee, wenn nicht gar Philosophie waren eindeutig zu erkennen. Kein Vergleich zu dem Gestümper der letzten Saison. Was will der Fußball-Ästhetiker mehr. Chelski kann kommen …

    Antwortsymbol9 AntwortenKommentarantworten schließen
    1. Mal Lust auf einen produktiven Beitrag? So einen mit wirklichem Inhalt? Eher nicht, oder?

      1. Das sagt der Richtige. Mach doch selber mal einen produktiven Beitrag ;-)

      2. Na gut, Ganzvon langsam fü rdie Hansi Fans.
        Bayern spielte 15 Minuten sehr stark. Nach dem 1-0 stellten sie ihr Spiel komplett ein und Freiburg übernahm das Kommando. Nach dem hochverdienten 1-1 waren die Underdogs aus dem Breisgau dem 2-1 viel näher als der Serienmeister aus München. Der geniale Schachzug mit der Einwechslung von Zirkzee drehte das Spiel in die richtige Richtung und die individuelle Klasse von Gnabry beendete das Zittern des großen FCB. In der Rückrunde rocken wir die Liga und Europa, weil Hansi die beste Vorbereitung aller Zeiten auf dem besten Trainingsareal des Planeten im nettesten Staat der Galaxie durchführen kann …

    2. Es ist unfassbar, wie wahnsinnig anstrengend der Kommentarbereich hier mittlerweile geworden ist. Es macht echt nur noch so mittelmäßig Spaß, hier mitzulesen.

      Beim Trollen geht es ja oft hauptsächlich darum, die anderen Kommentierenden und die Mitlesenden irgendwie aufzuregen und agressiv zu machen, und eigentlich sollte man da drüberstehen, das irgendwie ignorieren und den Trollenden diese Bestätigung nicht geben, aber ich muss schon zugeben: bei mir wirkt’s. Mich macht es agressiv. Also wenn ihr schon keine Freude am Bayern-Spiel habt oder an einer konstruktiven, anständigen Diskussion über die Gründe, dann ja vielleicht wenigstens daran, dass ihr mir erfolgreich auf die Nerven geht.

      1. So aggressiv, dass ich aggressiv falsch geschrieben habe.

      2. Vollkommen richtig. Einigen geht es wirklich nicht um Fußball. Erinnere mich mehr an Die Zeit als das Millowitsch-Theater noch übertragen wurde. Sollen die sich doch in die Bullshitforen einklinken.

      3. Ja das ist in der Tat sehr schade. Die meisten wirklichen Fußballnerds haben sich ja auch schon verabschiedet, deswegen ist die Anzahl der inhaltlich interessanten Beiträge auch sehr begrenzt :-(
        Kurt ist in der Tat das Paradebeispiel eines Trolls, da kann man nichts machen. Aber Finn bleib bei uns! Es bleibt immer noch die Möglichkeit, hin und wieder interessante Diskussionen zu führen ;-)

      4. *Klaus
        (entschuldige Kurt)

  4. Ich bin hier raus. Erträgt ja kein Mensch mehr. Bis die Tage! :-)

    Antwortsymbol7 AntwortenKommentarantworten schließen
      1. das ist wohl der Preis des Erfolgs schade habe immer gerne mitgelesen und auch mal gerne über die Beiträge an sich diskutiert

    1. Falls Du doch nochmal reinschaust: vielen Dank für die wieder mal herausragende Spielanalyse in Rekordzeit!

    2. Wenn man ehrlich ist, sind es seit Ewigkeiten die selben paar Nasen, die hier Stammtischgemecker von sich geben und unnötige Diskussionen vom Zaun brechen. Immer am Rand zum Trollen, allerdings nie auf einem Niveau das eine Zensur rechtfertigen würde. Da kann man also denke ich nicht viel machen. Meine Lösung ist, bei bestimmten Namen gar nicht weiterlesen – und schon gar nicht auf deren Geschreibsel reagieren.
      Abgesehen davon gibt es hier ja auch immer mal ganz schöne Diskussionen oder Kommentare

    3. Das ist denke ich das Hauptproblem: Wir haben es mit Richtlinien und mit direkter Ansprache an die Vernunft probiert. Und es ist eben zu wenig für eine „Zensur“. Ermüdend und anstrengend ist es trotzdem. Nahm mir gestern die letzte Lust, hier reinzuschauen, obwohl der Großteil der Kommentare ja weiterhin hohes Niveau haben. Kann da auch nur appellieren: Ignoriert die 2-3 immergleichen Leute einfach. Anders geht es wohl nicht mehr.

      1. Ich persönlich finde das ignorieren sehr schwierig… Fühlt sich so an, wie nichts zu tun, wenn zwei Schwule in der Tram angepöbelt werden, weil sie schwul sind (zufälliges Beispiel, weil gestern passiert)

      2. @Lukas:

        Erstmal Danke, wenn du in der genannten Situation eingegriffen hast – schön, dass es Menschen wie dich gibt.

        Trotzdem sehe ich da vorwiegend eine andere Qualität.
        Das meiste ist inhaltlich flach, durchschaubar und realitätsentkoppelt – das steht für sich selbst.
        Würde niemand darauf reagieren, wäre es einfacher.

        Das einzige was mich auch in der Vergangenheit schon gestört hat ist, wenn als Gruppe auf Einzelne losgegangen wird.
        Das ist Cybermobbing und nichts anderes und Bedarf Solidarität.
        Da gibt es allerdings mittlerweile die Moderation, auch wenn – aus verständlichen Gründen – diese erst mit Verzögerung eingreift.

        Prinzipiell kann ich den Frust aber selbstverständlich nachvollziehen – wie die Mehrheit hier.

  5. Ok, Ihr verliert lieber passiv chancenlos 1:5 gegen Frankfurt als 1:3 beim Tabellen 6. zu gewinnen.
    Legt euch wieder hin.

  6. Vor einem Jahr habe ich hier vehement die vollbrachte Ablöse von Robbery verteidigt. Mittlerweile habe ich doch die ein oder anderen Bedenken bezüglich der Qualität des Kaders. Sporadisch immer mal wieder klasse, fehlt es insgesamt an Souveränität und “Maturity” über 90 Minuten einem Spiel den Stempel aufzudrücken; so wie es beispielsweise die beiden Weltstars (und andere) früher jederzeit abrufen konnten.

    Das fängt bei Gnarby und Coman Außen an und hört bei Kimmich auf, der klar damit überfordert ist, permanent die Positionen zu wechseln. Inzwischen macht er weder auf der 6 noch als AV den Unterschied, der nötig ist, solche Spiele zu gewinnen.

    Hinzu kommen die großen Entäuschungen im Zentrum Coutinho/Thiago/Goretzka, kurzum: gegen clevere Gegner, die vielleicht noch gut pressen, tut sich die Mannschaft extrem schwer ein souveränes Spiel über zwei Halbzeiten abzurufen. Letztlich lebt die Mannschaft immer wieder von sporadischen Einzelaktionen und setzte damit – wenn auch unter Flick deutlich systematischer – auf eine Wiederholung des Kovac’en Hero-Fußballs.

    Neben der Rückkehr einiger Leistungsträger braucht das Team dringend frisches Starpotenzial an der Offensivfront und einen Fußballl-Lehrer, der sie an das aktuelle Level eines Offensiv- und Ballbesitzfußballs zurückführt. Ob das Flick ist, kann ich nicht beurteilen (erfreulich wäre es), aber mich beschleicht auch das Gefühl, dass bei dem ein oder anderen Akteur eine etwas härtere Gangart an der Seitenlinie notwendig wäre. Aber wie Justin schreibt: vielleicht gelingt es in der Winterpause, noch einmal spielerisch zuzulegen und mehr Souveränität zu erlangen.

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    1. Wie hieß es früher? “Die Clubs würden sich freuen solche Bank zu haben…” Dafür ist doch wirklich nicht H. Flick verantwortlich. Hängt die kleine Kadergröße an den immensen Gehältern, die die Verantwortlichen nicht bezahlen wollen.?

    2. Stimme dir zu, bis auf das Urteil über Thiago. Der hat das gestern gut gemacht, ist deutlich besser als Goretzka und konstanter als Coutinho.

  7. Ist doch bezeichnend, wie die “Kovac-Fanbois” jetzt aus ihren Löchern kriechen und versuchen, Trainer und System madig zu machen! Haben es eben immer noch nicht verwunden, dass ihr Liebling – zu Recht – geschasst wurde!
    Recht gebe ich aber auch @Klaus! Auch wenn sein Beitrag vor Ironie nur so trieft – die ersten 15 Minuten waren tatsächlich genial! So muss Dominanzfussball sein! Aber bitte zukünftig über die ganze Spielzeit!!
    Ich bin da aber optimistisch, dass Flick und sein Team die Dinge abstellen können, die jetzt noch dazu geführt haben, dass die Kontrolle über das Spiel verloren ging.
    Und dann ist “Chelski” ohne Frage eine gut lösbare Aufgabe!

    Antwortsymbol10 AntwortenKommentarantworten schließen
    1. Endlich einer der mich versteht. Aber von was für einem System redest du beim Hansi? 15 Minuten Pressing bis der Arzt kommt und dann beten? Egal. Nur wenn du soche Gurkenspiel gewinnst, wirst du auch Meister. Mit oder ohne Strategie :-)

      1. “Von welchem System redest du beim Hansi?”
        Das ist so eine unfassbare Unverschämtheit. Die Autoren schreiben Seitenlange Texte über Spielsysteme, haben perfekt ausgearbeitet, was anders läuft seit Flick übernommen hat und du scheißt einfach mal richtig fett auf alles. Was ist eigentlich mit dir los, dass du einen Blog mit deiner Scheiße terrorisierst, bei dem dich noch nicht mal die Analysen interessieren? Diese Frage oben strotzt vor Ignoranz gegenüber der zeitlich extrem aufwendigen, unentgeltlichen Arbeit, die hier geleistet wird.

    2. Bezeichnend ist einzig und allein wieder mal die Art und Weise Deines Kommentars. Flick ist überfordert, das zeichnet sich inzwischen ab.

      1. Also das ist mir zu krank, wenn der Konsens jetzt ist, dass man sich ignoriert, hab ich kein Bock mehr.
        Jetzt lese ich von “zwei Lagern” und “beide Seiten” und so ein Käse, das ist mir zu dumm. Es gibt hier, wie in jedem Kommentarbereich, Trolle und Menschen. Wohlfahrt, Stiftl, Tobi und Klaus haben auf jeden Fall ihr Ziel erreicht.
        Ich wünsche fast allen ein frohes Weihnachtsfest und sagt mir Bescheid, falls es wieder besser wird, ich bin raus.

    3. @Osrig:

      Ist doch bezeichnend, wie die “Kovac-Fanbois” jetzt aus ihren Löchern kriechen und versuchen, Trainer und System madig zu machen!

      Zitat ARD-Sportschau:
      “Bayerns Defensive noch nicht wettbewerbsfähig.”

      Da muss man nicht versuchen irgendwas madig zu machen, sondern nur die Augen öffnen.
      Ich kann mich in über 40 Jahren als Bayernfan nicht erinnern, jemals so ein vernichtendes Urteil über den FCB gehört zu haben.
      So wird normalerweise über Abstiegskandidaten geredet.
      Flicks Fussball ist toll anzusehen, aber er wird uns voll um die Ohren fliegen, wenn er nicht einige Dinge grundlegend ändert.

      1. Mal wieder zeigt sich, wird der Name Kovac erwähnt, ist Tobi13 aber mal umgehend zur Stelle. Kannst du denn auch eigenständig Kommentare zu den Spielen verfassen, Tobi13, oder lautet dein Auftrag einfach nur Kovac beschützen?

      2. @davedaman:
        Leseschwierigkeiten?
        Mein ganzer Beitrag bezieht sich auf die aktuelle Situation des FCB unter Flick und hat mit Kovaç und seiner Arbeit überhaupt nichts zu tun.
        Was genau willst du eigentlich von mir? Außer das du ständig versuchst mir ans Bein zu pissen, hab ich von dir noch nicht viel zum Thema FCB gelesen.
        Schreibst du meine Biographie?

    4. Nachdem Flick ja schon so lange Zeit hatte, eine intakte Mannschaft übernommen hat, kein Fortschritt und System zu sehen ist und man vor Flick erfolgreich und ansehnlich gespielt hat, finde ich die Kritik natürlich gerechtfertigt.

      Vllt erbarmt sich ja Kovac wieder und führt uns zurück in die Dominanz seiner Amtszeit.

      1. Eure Beiträge verursachen Augen-Tinnitus … habt ihr keinen Stammtisch, an dem ihr euch gegenseitig in eurer Meinung bestätigt ?

      2. Das war zu 100% Zynismus.
        ..was mittlerweile das einzige ist, was mir ab und an noch rausrutscht, wenn ich diese gallig-clowneske Selbstherrlichkeit lese.

        Stimme dir entsprechend zu

  8. Boah, ist mir ein Stein vom Herzen gefallen. Was für ein wichtiger Sieg.

    Was für ein unverdienter Sieg.

    Wir haben große Defizite darin während der verschiednen Spielphasen die Zone des Spielfeldes zu erkennen, die in dem Moment wichtig, von Bedeutung ist und in dieser Zone durch Positionsspiel / Dreiecke eine Überzahl zu erzeugen um den gegnerischen Druck aufzulösen.

    Heute habe ich keine europäische Spitzenmannschaft gesehen, höchstens wenn ich sehe wie eiskalt sie am Ende gewinnen.

    Aber Freiburg hat uns heute mehr als nur die Grenzen aufgezeigt.

    Antwortsymbol1 AntwortKommentarantworten schließen
    1. Es ging mir auch so. Der SCF ist mir ans Herz gebunden. Habe wirklich nicht mehr an einen Sieg gedacht. Trotzdem war ich froh, dass mein FCB die drei Punkte noch geschafft hat. Bullshit in die Tonne.

  9. Endlich mal wieder der alte Bayerndusel und ein schöner dreckiger Auswärtssieg.

    Aber kann mir mal jemand erklären, warum Kimmich sämtliche Standards ausgeführt hat, bei denen kein einziges Mal ein Bayernspieler Kontakt hatte. Als nomineller rechter Außenverteider sogar die Ecken und Freistoßflanken von links? Da wäre ja eigtl. auch noch ein Coutinho als halblinker Spieler, den man weder als Kopfballspieler in der Mitte, noch als schnelle defensive Absicherung gebrauchen kann.

    Antwortsymbol1 AntwortKommentarantworten schließen
    1. Hatte ich beim Kommentar zum Spiel gegen den SVW schon kritisiert.

  10. Perisic ist mal wieder ein Totalausfall der in diesem Kader nix verloren hat-grausam.
    Enttäuschend aber auch Kimmich Thiago Coutinho Müller die ja das Spiel tragen müssen.

    Im Prinzip ähnliches Muster wir lassen zuviel liegen diesmal mind 2-3 Tore und dann geben wir den anderen ein entree.

    Hauptsache gewonnen.
    Jetzt noch WOB abledern und dann in das Camp.

    Warum stellt eigentlich niemand die offensichtlich katastrophale Leistungs und Regenerationssteuerung von MW infrage.
    Er und Kovac haben sich ja so gerühmt die fitteste Truppe aufzustellen.
    Davon ist nicht viel übriggeblieben wie eigentlich alles was Kovac gemacht hat nicht top.
    Kahn und Hassan müssen das auf den Prüfstand stellen genau wie Sammer damals.
    MMn sind die Methoden von MW total veraltet und überholt.
    Er ist nach wie vor einer der besten Diagnostiker aber vom Rest sollte er sich heraushalten.
    Die Anzahl der diversen Muskelverletzungen ist ja auch nicht wesentlich gesunken.

    Klopp hat damals den Fitnessguru und die Ernährungsspezialistin angeheuert die Sammer geholt hatte.

    Antwortsymbol5 AntwortenKommentarantworten schließen
    1. Warum stellt eigentlich niemand die offensichtlich katastrophale Leistungs und Regenerationssteuerung von MW infrage.
      Er und Kovac haben sich ja so gerühmt die fitteste Truppe aufzustellen.
      Davon ist nicht viel übriggeblieben wie eigentlich alles was Kovac gemacht hat nicht top.

      Seit Kovaç weg ist, ist davon nicht viel übriggeblieben. Stimmt.
      Jetzt könnte man natürlich sachlich sein und denjenigen in die Verantwortung nehmen, der seit Wochen dafür zuständig ist, aber das ist ja total abwegig.
      Lieber nochmal unsachlich nachtreten.

      Spannend, dass jetzt schon unser Arzt für den Fitnesszustand der Mannschaft verantwortlich ist.

    2. Nur als Anmerkung:
      Die Leistungssteuerung macht nicht vornehmlich HMW.
      Beteiligt sind die Fitnesstrainer, Ärzteteam und da v.a. Prof. Dr. Broich und natürlich der Cheftrainer (wir erinnern uns an Guardiolas Umgang mit dem Thema).

      1. Schau Dir bitte die diversen Auftritte und Äußerungen MW zu diesem Thema an. Da macht er kristallklar das Pep seine Konzepte und Pläne ad acta gelegt hatte und er diese wieder aus der Schublade geholt hatte nachdem man ihn wieder an Land gezogen hatte.
        Richtig da sind viele Leute involviert aber die tanzen alle nach der Pfeife MW.

        Broich ist ja der letzte von Sammer installierte Mohikaner. Und ist er happy, ein so renommierter progressiv denkender Experte muss überalterte Konzepte und Vorstellungen umsetzen wohl wissend das es sehr viel besser ginge.

    3. MW hat überhaupt nix mit der Trainingsarbeit und dem Fitnesszustand zu tun. Dafür ist er in die Trainingsroutine mal so überhaupt nicht eingebunden. In der Tat kommt das aus der “Gruppe Broich”, von dem ich nicht wirklich viel halte (kann’s nicht genau beschreiben,ist so ein diffuses Gefühl…)

      1. Demnach ist das Aufwärmprogramm von MW
        Es gibt auch andere Äußerungen wo er klar formuliert das Reha und Regenerationsprogramme nur in Abstimmung mit ihm bzw. seiner Zustimmung gemacht werden.

        Müller-Wohlfahrt kratzt in seinem Buch auch am Mythos des Fußball-Revolutionärs Guardiola: „Beim FC Bayern drehte er die Uhren gewaltig zurück. Er ging sogar so weit, dass er unser medizinisch durchdachtes, jahrelang bewährtes Vorbereitungsprogramm vor dem eigentlichen Fußballtraining auf den Kopf stellte.“ Die Folge: Eine Vielzahl an Muskelverletzungen in der Saison 2013/14, für die sich die Kontrahenten gegenseitig die Schuld in die Schuhe schoben. Guardiola zweifelte an Müller-Wohlfahrts Methoden, dieser fühlte sich in seiner Expertise übergangen. Die Spannungen nahmen immer weiter zu.

  11. Danke für die schnelle Analyse Justin! Konnte leider nur das Ende des Spiels sehen, aber das war vielleicht gar nicht so schlecht heute ;)
    War sicher kein schöner souveräner Sieg, aber jetzt zählen erstmal nur Punkte, das ist das wichtigste! Und wir hatten echt genug Pech gegen Leverkusen und Gladbach, da kann es jetzt auch mal für uns kippen am Ende. Das sind genau die Spiele, die man gewinnen muss. Liverpool z.B. holt diese Saison dauernd last-minute Siege, auch wenn sie nicht komplett dominiert haben und das ist auch ein Grund warum sie so weit oben stehen.
    Also ich freue mich gerade total über diesen Sieg! Jetzt noch 3 gegen Wolfsburg und Weihnachten kann kommen :)

  12. Nehmen wir’s als ausgleichende Gerechtigkeit für die Resultate gegen Gladbach und Leverkusen, ausserdem wieder einige sehr schöne Aktionen von den jungen Spielern. Der Lauf von Davies vor dem 1:0 war sensationell, und der Abschluss von Zirkzee technisch auch erstklassig. Solche Nerven muss man in der Situation (Ligadebüt kurz vor Schluss in einem Spiel, das auf der Kippe steht) erst mal haben. Über manche Aktionen in Abwehr und Mittelfeld breite ich jetzt lieber einen vorweihnachtlichen Mantel des Schweigens. Trotzdem zwei Punkte aufgeholt, und im neuen Jahr kann es nur besser werden – alleine schon durch die dann hoffentlich entspannte Kadersituation.

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    1. “Dreckiger Sieg vs. honorige Niederlagen”! – An die “ausgleichende Gerechtigkeit” mit Blick auf die jüngst verlorenen Spiele musste ich auch unwillkürlich heute denken.. Sehr starker Beginn – übrigens auch einer im Spielbericht unerwähnten Doppelchance mit Pfostenschuss Müllers – dann jedoch eine ziemlich wackelige Angelegenheit, defensiv sogar bisweilen alarmierend. Die Spieler sind platt, da kann die Winterpause nicht früh genug kommen. Hab mich für Zirkzee sehr gefreut. Gruß.

  13. Leute lasst Euch von den Kovacfantrolls doch nicht die gute Laune verderben, Destruktivität at work, nicht darauf eingehen dann sitzen sie in ihrer eigenen echo chamber.

    Flick wird bis zum Saisonende weitermachen.
    Das Management und die Spieler haben richtig Bock auf seinen dominanten offensiven Ballbesitzfussball.
    Er wird in Qatar das Team vorbereiten und dann werden wir sehen was dann ‚sein‘ Team wirklich kann.

    Klar ist das man mit Javi und Boa nicht weitermachen kann.
    Man wird im Winter hoffentlich einen flexiblen IV/AV holen. Dazu hoffentlich Sane.

    Und schon sieht die ganze Chose mit allen Spielern außer Suele ganz anders aus.

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    1. @918..“ Man wird im Winter hoffentlich einen flexiblen IV/AV holen. Dazu hoffentlich Sane. Und schon sieht die ganze Chose mit allen Spielern außer Suele ganz anders aus“.
      Bei IV/AV bin ich bei Dir. Bzw. einen starken rechten AV Spezialisten, so das Kimmich fürs Mittelfeld frei wird.(Pavard je nach Gegner dann IV oder AV). Sane sehe ich eher im Sommer bei uns. Wir benötigen m.M.n. perspektivisch zwei neue Winger. Perisic geht gar nicht. Deshalb jetzt einen fitten, schnellen Und möglichst kombinationssicheren Winger holen. (mit einer gewissen abschluschstärke wäre das natürlich ein Traum) sind ja einige Namen bereits genannt worden. Würde da evt. nochmal Bergwijn ins Spiel werfen.(sofern der nicht verletzt ist ;-) ).

      1. Auf jeden Fall benötigen wir eine gewisse Konstanz auf den Außenstürmer Positionen.
        Coman fällt einfach zu oft aus und Gnabry immer wieder mit Muskelproblemchen.
        Gnabry wirkt auch mMn nicht austrainiert.

    2. Ich bitte dich und andere hiermit, in Zukunft Worte wie „Fantrolls“ oder „Kovacfanboys“ einfach nicht mehr zu nutzen. Respekt ist keine Einbahnstraße und wenn wir alle mehr Respekt und mehr Sachlichkeit haben wollen, wirst auch du deinen Schritt in diese Richtung gehen müssen. Andernfalls sehe ich hier keine Lösungsmöglichkeit. Ignorieren hilft immer mehr als Provokation. Bei dir hatte ich zuletzt eher den Eindruck, dass du das verstanden hast. Wäre dir dankbar dafür.

      1. @Justin
        D‘accord.
        Hast natürlich absolut recht und es überhaupt so zu schreiben ist schon Schwäche pur.
        Kommt nicht wieder vor. Ab sofort wieder auf ignore gestellt.
        Macht bitte alle so weiter und lasst Euch nicht beirren.
        Super Analysen super Blog.

      2. @Justin
        Habe erst jetzt weitergelesen und gesehen das dieser Post eine Reaktion dieses einen Spezialisten hier ist.
        Zur Klarstellung: es bleibt bei dem oben gesagten.

        Aber es ist eine ziemliche Arroganz und Frechheit das ausgerechnet die 4-5 Verdächtigen hier versuchen den Spieß herum zu drehen und mir Unsachlichkeit vorwerfen.
        Diese Leute machen es in fast jedem thread. Jeder der in irgend einem Sachargument anderer Meinung ist und beharrlich dabei bleibt wird in einer Art und Weise angegangen die ziemlich unerotisch ist. Deshalb mein Post diese zu ignorieren. Also inhaltlich eine Linie.
        Den Ausdruck Kovacfantroll hätte man sich sparen können, klar. Aber wie fast alle hier inzwischen erkennen nerven diese 4-5 „Teilnehmer“.

        Du hattest darum gebeten das Wort Novize nicht mehr zu benutzen, kein Problem.
        Danach wird es von diesen 4-5 Teilnehmern regelmäßig in provokanter Weise benutzt.
        Für mich kein Problem.
        Es wird nur dann zum Problem wenn diese sich auch noch absurderweise zum Moralapostel aufschwingen und sich bei Dir/Euch darüber auslassen (in meinem og Post zurecht).
        Ergo nehme die Kritik gerne an aber erwarte zumindest von Dir und Euch das diese 4-5 „Teilnehmer“ mit gleichen Maßstäben gemessen werden.
        Ergo soweit zu diesem Thema. I am too old for this Kindergarden

  14. Sorry, bin leicht angetrunken (Weihnachtsfeier…), aber ich verstehe das Wortspiel in der Überschrift nicht: Zirkzeelarbeit soll auf Zirkelarbeit rekurrieren, oder? Aber was soll Zirkelarbeit sein? Genaue Arbeit? Das trifft es doch nicht, weil es war ja nicht genau, sondern knapp im Sinne von unpräzise, aber hat halt noch gepasst. Oder missverstehe ich da was?

    Danke aber für die instruktive Zusammenfassung!

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    1. Bezieht sich auf den quasi 2-1 Siegtreffer von Joshua Zirkzee ;-)

    2. Zirkzee zirkelt den Ball rein … ;)

    3. Intuitiv das beste schlechte Wortspiel, das mir in den Sinn kam. Bitte nicht zu sehr mit dem Zirkel daran arbeiten ;)

      Immerhin von Zirkzee war’s sehr genaue Arbeit, wenn man die ersten 30 Minuten der Mannschaft mal ausklammert.

  15. Wie hieß es früher? “Die Clubs würden sich freuen solche Bank zu haben…” Dafür ist doch wirklich nicht H. Flick verantwortlich. Hängt die kleine Kadergröße an den immensen Gehältern, die die Verantwortlichen nicht bezahlen wollen.?

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    1. Leider doppelt gekoppelt. Warum? Keine Ahnung.

  16. Würde gerne nochmal was grundsätzliches zu der Situation in den Kommentaren loswerden.
    Vor Kovac Entlassung war es so, dass es ein Lager gab, das für ihn war und eines, das gegen ihn war und diese beiden Lager haben sich die ganze Zeit “bekriegt”. Das Anti-Kovac Lager hat dabei vor allem die Spielanlage
    und die Art und Weise kritisiert, während die anderen auf gute Ergebnisse und Erfolge verwiesen haben. Ich war mir nie ganz sicher, wo ich da stehe. Ich fand Kovac als Mensch immer ziemlich sympathisch, hab ihm die Aufholjagd in der Rückrunde hoch angerechnet und dachte lange Zeit, dass er es vielleicht doch endgültig schafft bei Bayern. Dass es schlussendlich nicht geklappt hat lag mit Sicherheit zu einem großen Teil daran, dass der FCB vielleicht doch etwas zu groß für ihn war und er vielleicht kein absoluter Weltklasse Trainer ist, aber auch an der fehlenden Rückendeckung durch Verein und ja auch Spieler.
    Das Kapitel Kovac ist jetzt aber Vergangenheit und deshalb finde ich es wirklich anstrengend, wenn nach jedem guten Spiel unter Flick Kommentare kommen von den ehemaligen Anti-Kovac Leuten wie “endlich haben wir den Kovac Fußball überwunden und dem haben wir es jetzt richtig gezeigt” und nach jedem schlechten Spiel unter Flick von dem anderen Lager gesagt wird “er hat es nicht drauf und Kovac war besser”. Gerade die Leute, die immer zu mehr Fairness Kovac gegenüber aufgerufen haben, zu denen ich mich auch zähle, sind jetzt die ersten die bei allem anfangen auf Flick herumzuhacken. Das verstehe ich einfach nicht. Ja er ist sicher auch kein Weltklasse Trainer (das sollten die Leute, die ihn jetzt teilweise so in den Himmel loben auch nicht vergessen, denn viele Spiele, die unter ihm gelobt werden, wurden unter Kovac noch sehr stark herab gewürdigt und auf Einzelleistungen reduziert) und es läuft vieles noch nicht optimal und es gibt viel zu verbessern, aber ich finde, dass er wirklich gute Arbeit macht insgesamt bis jetzt und das kann man doch auch mal anerkennen und ihm Zeit geben. Und von der Personalsituation her hat er es fast noch schwieriger als Kovac im Moment.
    Es ist überhaupt kein Problem darüber zu diskutieren, ob sein Ansatz vielleicht zu offensiv ist, ob das genau der richtige Ansatz ist oder über andere taktische Aspekte, aber vielleicht mit etwas mehr Respekt von BEIDEN Seiten. Ich hoffe, dass gerade im Hinblick auf die anstehenden Feiertage, alle, die sich immer an den gleichen Auseinandersetzungen beteiligen, ironische Spitzen von sich geben und kleine Gemeinheiten austauschen, mal darüber nachdenken, ob das wirklich sein muss. Man kann hier echt immer viele sehr schöne, clevere und interessante Kommentare lesen, aber dieser ständige “Krieg” vergiftet ein wenig das Klima hier. Überlegt euch vielleicht einfach mal, ob ihr euch wenn ihr euch direkt gegenüber stehen würdet, genauso verhalten würdet.
    Ich wünsche euch allen schon mal frohe Weihnachten und uns hoffentlich einen Sieg am Samstag, damit wir die Feiertage auch richtig genießen können. Und nochmal danke an das tolle MiaSanRot natürlich ganz besonders!

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      1. +1.

        Den Kommentar von Peacemaker sollte MSR am besten unter jedem Artikel als aller ersten Default-mäßig anzeigen!

    1. @Peacemaker:

      Es ist überhaupt kein Problem darüber zu diskutieren, ob sein Ansatz vielleicht zu offensiv ist, ob das genau der richtige Ansatz ist oder über andere taktische Aspekte, aber vielleicht mit etwas mehr Respekt von BEIDEN Seiten.

      Genau das scheint für einige Leute leider sehr wohl ein Problem zu sein.
      Scheinbar ist es eine Gesetzmäßigkeit, dass man Flicks Harakirifussball gefälligst unkritisch zu beklatschen hat, sonst ist man ein Kovačfanboy, der die Entlassung seines Lieblings noch nicht verwunden hat. Einige Leute reagieren doch gar nicht mehr auf Inhalte, sondern nur noch auf Usernamen. Das auch noch mit infantilen Beleidigungen und einem unglaublichen Beißreflex.
      Warum die Blogbetreiber das durchgehen lassen, wird ihr Geheimnis bleiben. Aber dann darf man sich halt nicht wundern, warum das Niveau des Kommentarbereichs den Bach runtergeht.

      1. Alter was stimmt denn nicht mit dir? Es nervt so hart, wieso werden denn Leute hier nicht irgendwann mal blockiert wenn sie wirklich nur noch trollen?

        Die Kommentare hier waren mal auf nem ähnlich hohen Niveau wie die Artikel – inzwischen ist es unerträglich, weil immer dieselben 2-3 Leute Kindergarten spielen. Und ich sehe da auch kein “auf beiden Seiten”, sondern immer nur dieselben, die damit völlig aus dem Nichts anfangen. Wohlfahrt letztes Mal der allererste Kommentar, völlig ohne Grund bloßer Sarkasmus, von Tobi13 kommt die ganze Zeit eigentlich nix anderes. Und dann noch dieses Rumgeopfere die ganze Zeit, von wegen “918 Forumsteilnehmer sind so böse”, wenn sie zurecht nicht mehr ernst genommen werden, es nervt einfach nur noch.

      2. @Snafu:
        q.e.d

      3. @Snafu: Lies dir doch bitte den Beitrag von Peacemaker nochmal langsam durch.

    2. @Peacemaker: vielen Dank dafür. Ich für meinen Teil habe mich zuletzt schon mehr zurückgehalten und weniger kommentiert. Dazu versuche ich seit meiner kleinen Pause zurückhaltender zu sein. Ich wünsche mir, dass andere das auch tun.

      1. Wahrer Kommentar. Aber nochmal: es geht nicht darum auf Flick rumzuhacken, überhaupt nicht. Es geht um die selektive Betrachtungsweise einiger. Es geht darum, dass bei Flick vieles hingestellt wird als sei es optimal. Er ist im Grunde der Heilsbringer (und das nicht weil er ein Top-Trainer ist, was ja noch keiner wissen kann, sondern einfach nur weil Kovac NICHT mehr da ist). Das Anti-Kovac-Lager ist so froh dass er endlich weg ist dass Flick über den grünen Klee verteidigt wird.

        Das kann man so wohl kaum stehen lassen. Eine etwas differenziertere Betrachtungsweise täte hier wohl allen gut.

        Das Spiel gestern ist wieder genau so ein Beispiel. 60 Minuten haben wir gegen Freiburg ziemlich alt ausgesehen. Das haben wir kurz vor Weihnachten in einem Auswärts-Abendspiel zwar schon oft aber gestern war es haarscharf. Mit dem höchst glücklichen Siegtreffer sind momentan alle wieder beruhigt, dennoch gibt es keinen Anlass zur Sorglosigkeit.

        Warum nur noch 2 Profis (und davon EIN Boateng – aus meiner Sicht kaum noch brauchbar) auf der Bank sitzt wissen nur die Verantwortlichen, die zwar zum Saisonstart einen “konkurrenzfähigen Kader” versprochen haben aber wie in den letzten 5 (FÜNF!!!) Jahren wieder nicht weiter gedacht haben. Jetzt müssen Spieler aus der zweiten Mannschaft das rausreissen was die arrivierten nicht schaffen. Manchmal ist es zwar gut, die Jungs in kaltes Wasser zu werfen (komisch nur dass vorher reichlich Gelegenheiten verschlafen wurden) aber das ist schon ein schmaler Grat in der aktuellen Situation.

        Flick hat aktuell in meinen Augen mehr Glück als Geschick. So hangelt er sich vermutlich bis in die Sommerpause. Bin gespannt was dann wird.

    3. Schön geschrieben, machst deinem Namen alle Ehre :-)
      Und auch schön, dass du BEIDE Seiten angesprochen hast, hoffentlich fühlen sich auch BEIDE Seiten angesprochen.
      Ich fühlte und fühle mich keiner Seite zugehörig, fühle mich irgendwo in der Mitte, aber auch angesprochen und gelobe Besserung.
      Jedem Kommentierer (jeder Seite) würde ich empfehlen die eigene Objektivität zu überprüfen, indem er überlegt, was er letztes Jahr um diese Zeit, nach einem 3-1-Sieg in Freiburg mit identischem Spielverlauf, in die Tasten gehauen und hier online gestellt hätte.

  17. Lieber Justin, ich fand deine “Vorbereitungen zum Spiel ” eigentlich immer sehr aufschlussreich. Auch wenn du mit der Vierererkette total daneben lagst. Was du aber vollkommen ignorierst ist der Kraftaufwand in sogenannten “englischen Wochen”. Das hat man auch heute wieder gesehen. Auch wenn die 2. Halbzeit gegen den SVW ein Auslaufen war, ist der Substansverlust einiger Spieler, vorallem von Kimmich, deutlichsten zu sehen.
    Dein Punkt 4 in der Spielanalyse finde ich vollkommen richtig. Aber…ich finde eine Spielanalyse am folgenden Tag viel besser. Eine kurze Zusammenfassung vom Spiel reicht nach Spielschluss erstmal aus. Euer Podcast, Tage später, ist mir eigentlich von der Qualität her dann besser. Oder liegt es daran, dass ich nicht monatlich meinen finanziellen Beitrag leiste?
    Ich erhoffe mir von einer Analyse eigentlich, welche Fehler wurden gemacht, dass dieser oder jener Spielzug zum Tor oder Gegentor führte. Das muss ich erst selbst durch ein zweites Mal anschauen selbst rausfinden.
    Um die Spiele meiner Bayern besser zu analysieren ist mir MSR eine große Hilfe. Würde euch gerne finanziell dabei helfen aber meine Krankheit steht leider dagegen.

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    1. Es ist nur Fußball. Gute Besserung! Viel wichtiger.

    2. Ich lag nicht daneben, wenn du den Vorbericht nochmal aufmerksam liest und das Spiel nochmal schaust, kommst du vielleicht darauf, was ich meine.

      1. Und gute Besserung natürlich, danke für dein Feedback.

  18. Unabhängig von allen Trainer- und Taktikdiskussionen stimmt das Mannschaftsgefüge nicht.
    Die Abwehr ist momentan (verständlicherweise) nicht besonders stabil. Das Mittelfeld ist nicht ausbalanciert; man weiß kaum, wer im Mittelfeld spielt bzw. spielen sollte und in welcher Grundordnung. Entscheidend ist aber die Offensive: Wenn dort mit nach hinten gearbeitet wird, gelingt es den Gegner vom ersten Moment an unter Druck zu setzen, die Räume zu verdichten und so als 11-Mann-Abwehrblock zu verteidigen. Das funktioniert manchmal ziemlich gut; leider aber immer nur vorübergehend und solange die Motivation vorhanden ist. Früher oder später verabschiedet sich unsere Offensivabteilung aus dem Mannschaftsgefüge und wartet vorne auf Anspiele. Infolgedessen entstehen riesige Lücken im Mittelfeld; werden diese vom Gegner durchspielt, hat die Abwehr kaum mehr eine Chance die vertikalen Angriffe noch rechtzeitig zu unterbinden. In der Regel schimpfen wir dann über langsame Verteidiger, schlechte Sechser oder zu wenige Sechser oder zu großen Abständen zwischen den Achtern und Sechsern.

    Die Klagen sind ja auch alle berechtigt, allerdings nehmen die Probleme ihren Ausgang bei den Herren Lewandowski, Coutinho, Perisic, Gnabry (und Coman). Solange diese aktiv auch in der Verteidigung mitarbeiten, steht die Mannschaft kompakt, kann ungeheuren Druck aufbauen und gehört in dieser Verfassung auch zur deutschen und erweiterten europäischen Spitze. Sobald sich aber die Offensivleute aus dem Mannschaftsspiel verabschieden, sind wir national nur noch guter Durchschnitt, international zweitklassig – denn so überragend sind unsere Einzelspieler nicht, dass sie kein taktisches Konzept nötig hätten.

    In diesem Zusammenhang kann ich auch die Kritik an Flick verstehen: Wenn ich bei jedem Spiel sehe, dass die taktischen Vorgaben nur 20, 30 oder 45 Minuten eingehalten werden und ansonsten Chaos herrscht, dann muss der Trainer entweder sein Konzept überdenken oder die vorhandenen Probleme beheben.

  19. Ich kann nicht mehr tun, als immer wieder darauf zu verweisen, dass ihr Leute ignoriert, die ihr für Trolle haltet. Und dass ihr selbst ein bisschen auf euren Umgangston achtet. Ist es wirklich notwendig, zum x-ten Mal auf User Y loszugehen? Ist es wirklich notwendig, zum x-ten Mal ironisch kund zu geben, dass man den Trainer und seinen Spielstil nicht so toll findet?

    Wir haben bald Weihnachten und ich wünsche mir, dass auch die 5 % hier sich wieder ein Beispiel an den restlichen 95 % nehmen, die ohne Sticheleien in irgendeine Richtung klar kommen. Leider sind uns die Hände gebunden, weil es zu wenig für einen Eingriff ist. Aber es wäre schön, wenn ihr euch da mal selbst reguliert. Immerhin seid ihr, die es betrifft, alle erwachsen, wenn ich das richtig sehe. Was es umso trauriger macht. Hitzige Diskussionen sind ok, ironisch-pessimistisches Zeug kann gern in der Schublade bleiben. Bringt hier niemanden weiter und ist nur halb so lustig, wie ihr denkt. Es nervt leider viele hier, mich einbegriffen. Gerade die Leute, die sich so stark für Fairness gegenüber Kovac eingesetzt haben (gut so), sollten im menschlichen Umgang mit Flick oder den Leuten hier mal vorweg gehen, statt ständig noch weiter anzuheizen oder sich als Opfer irgendwelcher Verschwörungen zu inszenieren. Dass euch so viel Gegenwind entgegen kommt, liegt auch daran, dass euer Verhalten das in den letzten Monaten provoziert hat.

    Denkt mal drüber nach oder lasst es sein. Eure Entscheidung.

    Antwortsymbol13 AntwortenKommentarantworten schließen
    1. Sorry Justin, aber Begriffe wie “Kovacfantrolls” lasst Ihr hier einem bestimmten User regelmäßig durchgehen. Das ist Euch zu wenig für einen Eingriff?

      1. Dann sag mir doch bitte, wo du diesen Post siehst. Bei ca. 60-100 Kommentaren pro Artikel, manchmal auch 250-300, siehst du mir bestimmt nach, dass ich nicht alles lesen kann. Auch dafür haben wir eine „melden“-Funktion eingeführt, die es uns einfacher machen soll. Für eine Zensur reicht mir das nicht, für eine Ermahnung schon.

      2. Etwas weiter Oben im Beitrag von 918 vom 18.12.2019, 23:42. Direkt am Anfang. Gemeldet hab ich den Beitrag im Übrigens schon kurz danach.

      3. @Justin:

        Für eine Zensur reicht mir das nicht, für eine Ermahnung schon.

        Vielleicht ist genau das eins der Probleme.
        “Kovaçfantrolls” / “Kovaçfanboys, die aus ihren Löchern kriechen”

        Was genau wollt ihr denn zensieren, wenn keine Beleidigungen / persönliche Anfeindungen?

      4. Beleidigung/persönliche Anfeindungen? Du nimmst mir die Sache hier ein bisschen zu ernst. Wenn ich auf jedes „Fanboy“ reagiert hätte in der Saison 2016/17, das mir hinsichtlich des Vergleiches Ancelotti/Guardiola entgegenkam, hätte ich vermutlich in meinen jungen Jahren schon einen Burnout oder Ähnliches erlitten. Wie wäre es damit, sich nicht alles so sehr zu Herzen zu nehmen. Du bist hier ganz sicher auch kein Kind von Unschuld und provozierst auf deine Weise genauso, wie dich diese Bezeichnungen provozieren.

        Ich kann es nur nochmal sagen: Lasst es. In beide Richtungen. Nicht in eine, in beide. Es bringt nichts. Und ich werde das gleich auch nochmal unter den Fanboy-Kommentar schreiben. Lasst euch endlich in Ruhe. Und tut uns allen damit einen Gefallen. Dass hier über jedes Stöckchen gesprungen wird, ist Teil des Problems.

      5. @Justin:
        “Kovaçfantrolls” ist definitiv etwas anderes als “Fanboy” und selbstverständlich ist das als Beleidigung gemeint.
        Euer Blog, eure Regeln. Ich will euch da gar nicht reinquatschen. Aber aus langjähriger Erfahrung kann ich dir sagen, dass du mit “Nehmt euch nicht alles so zu Herzen” keine Ruhe reinkriegen wirst.
        Mein Rat(gilt natürlich für beide Seiten): Schnappt euch die Leute mit dem Stöckchen, nicht die “Rüberspringer”.
        Es ist immer besser die Ursache zu bekämpfen, als die Wirkung.

      6. Das tue ich, lieber Tobi. Du bist nämlich auch schon oft genug mit „Stöckchen“ unterwegs gewesen.

      7. @Justin:

        Das tue ich, lieber Tobi. Du bist nämlich auch schon oft genug mit „Stöckchen“ unterwegs gewesen.

        Verständlicherweise hab ich da eine etwas andere Selbstwahrnehmung.
        Aber da Selbstwahrnehmung und Fremdwahrnehmung ja oft auseinandergehen, würde ich dich bitten, mich einfach mal dezent drauf hinzuweisen, wenn du meinst, dass ich derjenige bin, der das Stöckchen hält.
        Danke.

    2. Justin bitte lass dich weiterhin auf diesen Beeinflussungsversuche nicht ein.

      Nutzt eure Moderation weiterhin nach Maßgabe eures eigenen Urteilsvermögens.

      1. Beeinflussungsversuche? OMG.

      2. Korrekt
        Bock zum Gärtner

      3. “D‘accord.
        Hast natürlich absolut recht und es überhaupt so zu schreiben ist schon Schwäche pur.
        Kommt nicht wieder vor. Ab sofort wieder auf ignore gestellt.”

        Wow. Hat ja ganze 15 Minuten gehalten der Vorsatz ;-)

      4. Ignore means ignore
        kannst es so oft versuchen wie Du willst, waste your time

  20. Hansi Flick in der PK nach dem Spiel:

    …über den Einbruch nach der Pause: „Wir haben viele Spiele in den Beinen, können nicht aus dem Vollen schöpfen, heute waren vier U23-Spieler auf der Bank. Bei den vielen Spielen gehen die Körner ein bisschen aus. Wir müssen schauen, dass wir bis Samstag regenerieren und fahren deswegen auch heute mit dem Bus nach Hause, gemütlich in die Nacht hinein. Die Busfahrt wird angenehmer, als wie wenn es anders gelaufen wäre.“

    … über die Doppelbelastung: „Wir haben viele Spiele in den Beinen. Da ist es natürlich so, dass die Mannschaft nicht ganz aus den Vollen schöpft. Es ist klar, dass vielleicht irgendwann ein bisschen die Körner ausgehen.“

    An dieser Stelle nochmal die Frage: wenn er so argumentiert, warum lässt er die Mannschaft dann die Partie auf eine Art und Weise beginnen, welche die letzten der noch vorhandenen Körner fordert? Muss ich dann als Trainer – in dem Bewusstsein dass mein Team langsam auf dem Zahnfleisch geht – die Mannschaft nicht anders einstellen?

    Antwortsymbol14 AntwortenKommentarantworten schließen
    1. Einfache Antwort:
      Ich weiß nicht, ob du selber Fußballer bist. Aber es ist nicht anstrengender vorne drauf zu gehen, als ein Mittelfeldpressing zu spielen. Warum? Läufst du vorne an, hast du kurze Wege zu den Gegenspielern. Klar: Anstrengend wird es, wenn du den 30/40-Meter-Sprint nach hinten gehen musst, aber das kann dir auch passieren, wenn du im Mittelfeldpressing oder Abwehrpressing spielst. Bzw. dann kommen auch die langen Sprints in der Umschaltbewegung nach vorne dazu, die, wenn du vorne den Ball gewinnst, nicht ganz so lang sind.
      Dazu kommt im Mittelfeld- und Abwehrpressing, dass du den Ball nicht so schnell gewinnst, als wenn du Offensivpressing spielst. Und wieder jeder weiß: Je weniger du den Ball hast, desto anstrengender ist das Spiel, weil du dem Ball mehr nachläufst.

      Das Spiel von Hansi Flick fußt auf zwei Grundannahmen:
      1. Wir wollen den Ball haben.
      2. Wir wollen ihn so schnell wie möglich zurück.

      Und jetzt kommt die Erklärung von Flick wieder ins Spiel: Die Spieler haben viele Spiele gespielt. Das bedeutet, dass sie kaputt sind. Es ist nun egal, ob du vorne drauf gehst oder abwartest, es ist so oder so anstrengend. Flick hofft nun aber, dass es nicht ganz so anstrengend wird, wenn wir viel den Ball haben. Deswegen lässt er früh draufgehen, um den Ball so schnell wie möglich wieder zu gewinnen, damit die Spieler dem Ball nicht so lange hinterherlaufen müssen.

      Ist gestern in vielen, vielen Szenen schief gegangen, muss man sich eingestehen. Aber der Weg ist trotzdem – meiner Meinung nach zumindest – der Richtige. Ich hoffe sehr, dass die Wintervorbereitung genutzt wird, die Fehlerquellen abstellen zu können. Das sind ein paar, aber nicht so viele, wie einige denken. Und da können wir uns alle sicher sein: Schafft es Flick bei dieser Spielweise die paar Fehlerquellen abzustellen, die teilweise der langen Hinrunde geschuldet sind, werden wir in der Rückrunde hier alle viel Spaß haben.

      1. Ok, soweit verstanden. Aber warum belässt er es dann von Anfang an nicht bei mehr Ballkontrolle? Wir sind doch aufs Freiburger Tor losgerannt, als ob der Weltuntergang bevorsteht und wir nur 20 Minuten Zeit zum Toreschießen haben.

        Das sah natürlich genial aus, und hat auch mich begeistert. Aber dass dieser Vollpower Fussball (zu) viel Kraft kostet, erschliesst sich selbst mir als Nichtfussballer. Schliesslich hab ich das in vier Jahrzehnten oft genug gesehen – allerdings immer anders herum.

        Das ist meine Kritik an Flick und warum ich ihn als überfordert betrachte. Er kennt die Probleme, lässt aber so spielen als hätten wir sie nicht. Wenn ich nicht mehr genug Körner habe, muss ich “ökonomischer” spielen. Wenn mir die stabile IV für hochstehendes Pressing fehlt, muss ich das Team defensiver aufstellen.

        Den einzigen Plan den ich sehe ist, möglichst mit voller Offensivpower die nötigen Tore zu erzielen um dadurch das Spiel zu gewinnen. Das sieht auch in dem Teil des Spiels, in dem wir das schaffen, super aus. Aber sobald wir es nicht schaffen, einen beruhigenden Vorsprung heraus zu schiessen, fehlt der Plan B und das Ganze geht nach hinten los. Siehe Leverkusen und Gladbach. Gegen Bremen hatten wir nur Glück, dass die offensiv die besten Angriffe verstolpert haben. Und gestern war das 20 Minuten Klasse, dann liess es allmählich nach und nach 30 Minuten wurden wir teilweise vorgeführt. Das kann es doch nicht sein.

        Was auffällt: früher gab es einen Hoeneß, danach einen Sammer, der in so einer Situation auf den Tisch gehaut hat. Und inzwischen ergehen wir uns Trainerseitig in Ausreden. Das war am Ende bei Kovac so und geht jetzt bei Flick weiter. Die hohen Siege in Tottenham und Belgrad, und die letzten drei BL Spiele vor Freiburg – die tun uns nicht gut.

        “Gegen Leverkusen und Gladbach waren wir ja klar besser und haben nur unverdient verloren. Und Bremen haben wir ja abgeschossen mit einem Coutinho, der endlich angekommen ist.” Diese “Blindheit” führt dann genau dazu, was wir dann gestern Abend gesehen haben.

      2. Wieso muss heutzutage eigentlich überall das Wort-pressing hinten dran stehen. Man kann nach einer 1-0-Auswärtsführung doch auch mal kompakt stehen, mit zwei Viererketten den eigenen Strafraum abriegeln und mit Gnabry, Lewa und einem wechselnden Unterstützer vorne Nadelstiche setzen. Wenn du selbst mal Fussball gespielt hast, ist das weitaus kräfteschonender als der ping-pong-Fussball von gestern. In der Halbzeit Coutinho raus, Martinez rein und das 1-0 heimgeschaukelt, irgendwann vielleicht mal das 2-0 gemacht. So hätte es Jupp gemacht und das ist auch Bayernlike, nicht dieses wilde hin und her, das dem Gegner in die Karten spielt.

      3. @Wohlfahrt:
        Jupp ist ein schönes Stichwort. Der hat immer die Balance zwischen Offensive und Defensive gepredigt, leider geht uns die im Moment komplett ab.
        Zitat: “Entsprechend wiederholte Heynckes in der Vorbereitung fast schon gebetsmühlenartig sein Credo: „Der Sturm gewinnt Spiele, die Abwehr Meisterschaften.“ ”

        Als Streich gestern vor dem Spiel sagte, man müsse ja nur hinter das Münchner Gegenpressing kommen, schon hätte man seine Torchance, hatte ich echt einen Kloß im Hals.
        Wann hat jemals ein gegnerischer Trainer so offenherzig vor einem Spiel darüber gesprochen, wie einfach man gegen uns Torchancen bekommen kann?

        Genau deshalb macht mir der rein offensive Spielstil Sorgen.
        Ich hoffe Flick versucht einfach nur, sich jetzt bis zur Winterpause durchzuhangeln, um dann an den entsprechenden Stellschrauben zu drehen.
        Mit anderen Worten: Ich hoffe er ist in der Lage die Balance zu finden.

      4. Wohlfarth, wie gut diese Taktik beim FCB funktioniert, haben wir ja unter Kovac mehrfach gesehen. Teilweise auch unter Ancelotti, wobei da deutlich seltener. Es ist eben nicht schonender, weil du hinterher rennst. Und Freiburg spielt so gut mit dem Ball, dass du ihnen so eher in die Karten spielst. Bayern ist kein Team, das zuerst verteidigen und dann angreifen kann. Das sagen auch die Spieler, die, denke ich, ein bisschen gekickt haben in ihrer Karriere. Auch gestern war zu sehen (beispielsweise um die 30. Minute herum oder um den Ausgleich herum), dass Bayern vor allem dann geschwommen ist, wenn Freiburg länger den Ball hatte.

        Das Problem liegt mMn im von mir beschriebenen Ruhemodus, der fehlt. Die wilden Phasen killen dich. Da musst du mit dem Ball mal Tempo rausnehmen und dir den Gegner zurecht legen. Das geht den Bayern unter Flick noch zu sehr ab. Zu viel Vertikalität und damit verbunden auch zu viel Sprints + zu viel verschwendete Kraft. Diese Souveränität kommt aber nicht von heute auf morgen. Bayern hat seit 2016 sukzessive abgebaut, was diesen Stil angeht, weil man mMn keine klare Philosophie mehr hatte. Unter Kovac gipfelte das in einem Defensivtrainer, der anders über Fußball denkt als der Vorstand. Resultat: Die Grundlagen fehlen. Daran arbeitet Flick gerade mMn. Und das hat wenig mit Hype zu tun, sondern eher mit Zeit. Die sollte er genauso bekommen wie sie jeder andere Trainer bekam. Auch Kovac.

      5. Justin, woran machst Du das fest, das Flick daran gerade arbeitet? Ich sehe da nichts. Die Defensivprobleme werden nach den Anfangssiegen von Spiel zu Spiel wieder deutlicher. Und das Dauerwechselspiel Kimmich auf die Sechs, dann wieder auf RAV und wieder die Rolle rückwärts tut der Stabilität im Team mMn aktuell auch nicht gut.

        Es erwartet im Übrigen auch niemand, dass wir erst verteidigen und dann angreifen. Momentan praktizieren wir aber das andere Extrem, und das können wir halt auch nicht.

      6. @Justin

        Sehr gut beschrieben. (y)

        Wollte auch noch den psychologischen Effekt hinzuziehen: Spielst du lange dominant und führst in einem Spiel knapp, lässt dich dann aber tiefer fallen, bekommt der Gegner, der eigentlich nicht mehr an den Ausgleich glaubt, Oberwasser. Währenddessen kann jeder Fehler, weil du ja näher zum eigenen Tor stehst, ein Gegentor bedeuten. Weshalb das Team dann nervös wird. Bin deshalb kein Freund davon, sich bei einer Führung fallen zu lassen. Da gibt es genug Beispiele, die das leider beweisen.

        Dazu kommt: Der Gegner versuch aufgrund des Rückstandes mehr Spieler ins letzte Drittel zu bekommen. Bedeutet für das erste und zweite Drittel: weniger Spieler. Läufst du dann vorne an, ist der Gegner zu langen Bällen gezwungen, die deutlich einfacher zu verteidigen sind, als wenn du den Gegner rund um den Sechszehnmeterraum spielen lässt.

        @wolfahrth

        Das Wort Pressing bedeutet, dass du aktiv gegen den Ball arbeitest. Was du beschreibst, ist passiv in zwei Viererketten zu verteidigen. Kann gut gehen, sieht aber meist so aus, wie Bremen gegen Mainz, die gar keinen Zugriff mehr hatten. Egal ob du hinten drin stehst oder vorne drauf gehst oder im Mittelfeld versuchst an den Ball zu gelangen: Man sollte meiner Meinung nach immer aktiv gegen den Ball arbeiten, das beschreibt das Wort Pressing.

        @Stiftl

        Halte Flick für alles andere als überfordert. Warum wir Phasen haben, in denen es Vogelwild wird und uns die Ruhephasen fehlen? Meiner Einschätzung nach hat das mit dem Fußball der vergangenen Monate/Jahre zu tun. Wir haben vorher versucht, über lange Vertikalpässe den Gegner in seiner letzten Linie zu überrennen, wodurch wir aber große Abstände zwischen den Mannschaftsteilen und wilde Spiele erlebt haben.

        Flick konnte das bereits zum Teil ändern, allerdings noch nicht so, dass es zufriedenstellend wäre. Wobei wir wieder bei Justins sehr guter Erklärung sind: Wir brauchen mehr Ruhephasen. Das wird eine Aufgabe von Flick sein, die er bewältigen muss. Er hat aber schon vieles ändern können, was besser ist als vorher, bzw. wo wir auf einem guten Weg sind. Von jetzt auf gleich alles zu ändern, funktioniert nicht. Deshalb halte ich ihn nicht für überfordert.

        @Tobi13

        Ja. Teilweise wird es einfach, wenn unser Gegenpressing überspielt wird. Wobei gesagt werden muss, dass wir unter Flick bereits auch Tore und viele gute Chancen kreiert haben, nachdem wir im Gegenpressing den Ball gewonnen haben.
        Woran gearbeitet werden muss? Ist nicht, dass wir weniger Risiko gehen müssen, sondern die Restverteidigung besser organisiert werden muss. Hat Flick aber bereits erkannt (“Wir müssen die Gegner besser markieren”). Erfordert eine hohe Auffassungsgabe, die meiner Meinung nach mit der derzeit fehlenden Frische zu tun hat. Wartet mal die Vorbereitung ab. Denke, die wissen schon woran sie arbeiten müssen.

      7. @Nkls:

        Wartet mal die Vorbereitung ab. Denke, die wissen schon woran sie arbeiten müssen.

        Hoffe du hast Recht.
        Restskepsis bleibt. “Defizite erkennen” und “Defizite beheben können”, war leider noch nie das Gleiche.
        Nehmen wir mal Boateng. Wir sind uns glaub ich alle einig, dass er nicht mehr den Speed früherer Tage hat. Trotzdem lässt Flick ein System spielen, das Boateng ständig in Laufduelle mit pfeilschnellen Spielern zwingt.
        Erkennt Flick das Problem nicht oder hat er kein anderes System oder ist es ihm egal, weil man vorne schon irgendwie mehr Tore macht, als man hinten kassiert?

      8. Glaube nicht, dass es Sinn ergibt, ein System nur deshalb anders aufzustellen, nur weil ein Spieler, der, das nehme ich mir mal raus, keine langfristige Zukunft mehr bei diesem Verein hat. Halte es für sinnvoller, die Fehlerquellen so abzustellen, dass Boateng gar nicht in diese Situationen kommt. Glaube auch, dass es das ist, was Flick will. Zumindest meine ich das aus seinen Aussagen und den Spielen zu erkennen.

        Gebe dir aber insofern Recht, als dass Boateng leider nicht mehr den Ansprüchen des FC Bayern genügt.

        Zu deiner Restskepsis: Die bleibt leider. Da hast du Recht. Aber, was viel entscheidender für mich ist: Es ist das erste Mal seit Sommer 2016 (Ausnahme Oktober 2017 – Sommer 2018), dass ich das Gefühl habe, da ist jemand an der Seitenlinie, der die Fehler erkennt, und daran arbeiten will, diese abzustellen. Deshalb habe ich ein gutes Gefühl. Bin gespannt, ob es am Ende so kommt – und hoffe es so sehr!

      9. @Nils:
        Das mit Pressing sehe ich zumindest im heutigen Sprachgebrauch etwas anders. Früher hieß Pressing vorne draufgehen, forechecking wie beim Eishockey. Heutzutage bedeuted dass eher wo man aktiv verteidigt. Angriffspressing eben vorne, Mittelfeldpressing in der Mitte, Abwehrpressing eben hinten. An irgendeiner Stelle muss ich ja auch aktiv gegen den Ball gehen, sonst gäbs ja freies Geleit. Wenn ich mich hinten reinstellen will, bedeuted dass ja letztlich nur, dass ich aktiv den Ball erst um den eigenen Strafraum herum gewinnen will.

      10. @Nkls:
        Aber wie stellt man denn Fehlerquellen (Boateng muss ins Laufduell) ab, ohne die Viererkette etwas tiefer zu stellen?

      11. Defensiv stehen, heißt ja nicht, nur rumstehen und den Gegner bis vor unser Tor machen zu lassen. Entschuldigung, aber wir haben gestern “nur” gegen Freiburg gespielt. Mit der gestrigen Viererkette, davor Thiago und Martinez als Doppelsechs, alle Räume zugestellt, wie viel Torchancen denkt ihr erspielt sich Freiburg dann? Wenn wir wollen, dann keine, die lassen wir am ausgestreckten Arm verhungern, da sehe ich die Wahrscheinlichkeit eines 2-0 wesentlich höher.
        Mit dem gestrigen ping-pong-Fussball unterstützen wir die Stärken des Gegners, kassieren bei 1-0-Auswärtsführung!!!!! unser obligatorisches Konter-Gegentor. Nur gut, das Freiburg keinen konterstürmer wie Bailey oder Rashica in seinen Reihen hatte.

      12. @Max
        Dann unterscheiden wir uns ja nicht in unserer Auffassung, was das Wort betrifft.

        @ Tobi13
        In dem wir weniger Phasen zulassen, in denen wir die Kontrolle verlieren. Das bedeutet, wir haben mehr ruhige Ballbesitzphasen und schaffen es, kontrollierter das Tempo mit Ball zu erhöhen. Das minimiert einerseits die Ballverluste.
        Zum anderen müssen wir es schaffen, dass wir auf den ballführenden Spieler mehr Druck ausüben, dass er die Bälle in die Tiefe nicht spielen kann. Das bedeutet, wir brauchen eine Raumbesetzung, die ein noch griffigeres Gegenpressing auslöst. Wobei das eigentlich gar nicht schlecht ist. Viel wichtiger ist es jedoch nun auch, dass wir in der Restverteidigung so stehen, dass beide Innenverteidiger näher zum einen Stürmer vorne stehen. Teilweise stehen sie ein wenig zu weit auseinander, wodurch bei Ballverlust der andere nicht mehr eingreifen kann. Dadurch entstehen dann auch diese Eins-gegen-Eins-Sprintduelle.

        Wobei mir noch wichtiger ist, die Angriffe kontrollierter zu spielen.

        @wohlfarth
        Justin hat es hier ziemlich gut und einfach erklärt, warum es wenig Sinn macht, mit Bayern tief zu stehen:
        “Und Freiburg spielt so gut mit dem Ball, dass du ihnen so eher in die Karten spielst. Bayern ist kein Team, das zuerst verteidigen und dann angreifen kann. Das sagen auch die Spieler, die, denke ich, ein bisschen gekickt haben in ihrer Karriere. Auch gestern war zu sehen (beispielsweise um die 30. Minute herum oder um den Ausgleich herum), dass Bayern vor allem dann geschwommen ist, wenn Freiburg länger den Ball hatte.”

        Persönlich fühle ich mich als Fan – und die Spieler wie sie sagen auch – wohler, wenn wir den Gegner früh unter Druck setzen und nicht passiv darauf warten, was er macht. So schaffen wir es, weit vor unserem Tor Bälle zu gewinnen und haben einen kurzen Weg zum Tor. Und ja, Konter können passieren. Passieren aber auch, wenn wir gegen den Ball grundsätzlich tiefer verteidigen. Weil wir ja grundsätzlich eine Mannschaft sind, die den Ball halten will. Automatisch rückst du dann ja auf, damit die Abstände zwischen den Spielern klein sind. Das brauchst du, damit der Ball kontrolliert in den eigenen Reihen laufen kann und das Gegenpressing greift. Also geht es sowohl gegen den Ball im Angriffspressing als auch mit dem Ball darum, dass die Restverteidigung und Zonenbesetzung stimmt.

        Klar, kannst du die Mannschaft 25 Meter vor dem eigenen Tor positionieren. Aber das ist schon – noch vor wenigen Wochen – gescheitert, die Spieler fühlen sich nicht wohl und in Konter kannst du immer noch laufen. Also verstehe ich die Kritik an der grundsätzlichen Ausrichtung nicht. Was ich sehr wohl verstehen, ist Kritik an der Ausführung, die verbessert werden muss. Wobei sie nun auch nicht so schlecht ist, dass sie in Grund und Boden kritisiert werden müsste.

        Es geht halt um Verbesserungen. Da muss man ja sogar drüber diskutieren.

      13. @Nkls: ich wollte damit eigtl. nur klarstellen, dass hintenreinstellen eben im modernen Sprech Abwehrpressing ist. Aktiv ist es im generellen Sinn ja immer (ansonsten ja freies Geleit), wie man es wahrnimmt hängt aber von der Ausführung ab.

        Viel wichtiger ob ich nun vorne, in der Mitte oder hinten presse ist m.E. sowieso dass die Mannschaft das innerhalb im Spiel passend variieren kann, um den Rhytmus des Gegners stören zu können, bzw. das man aktiv den Spielrhytmus gestalten kann. Dazu muss ich das erstmal selber gut können und brauche zudem auch die Spieler die das im Spiel umsetzen können. Lahm und Schweini hatten dafür ein exzellentes Gespür, momentan sehe ich bei uns aber keinen im Kader der das kann/bzw. macht.

  21. 20 Minuten Vollgas gegeben in Führung gegangen und dann Tempo rausgenommen weil sie das nicht 90 Minuten durchhalten gegen Freiburger die Topfit sind und etliche Spiele weniger in den Knochen haben. So weit alles ok , aber dann verlieren sie die Kontrolle über das Spiel weil nicht angemessen auf die veränderte Situation reagiert wird. Vor allem Kimmich , er bleibt einfach vorn stehen und selbst Müller und Gnabry müssen als RV aushelfen, Pavard musste ständig Kimmich rechts absichern , dadurch war Alaba in der Mitte allein dadurch rückte Davies ein oder Thiago lies sich neben Alaba fallen. Bei so einem Durcheinander verlieren wir zwangsläufig die Spielkontrolle. Kimmich war für mich gestern unser schwächster Spieler, auf seiner Seite wurde es immer wieder gefährlich weil er zu weit vom Gegenspieler weg war und die Zweikämpfe verloren hat. Die Einwechselung von Martinez war richtig nur er hätte in die IV gehen müssen, Pavard dann auf die rechte Seite und Kimmich ins ZM , so hatte der Wechsel keinen Effekt. Schön aber das sie weiter gekämpft haben und sich mit einem wenn auch glücklichen Sieg für den hohen Aufwand belohnt haben.

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    1. Ich hab den Eindruck, der ständige Wechsel zwischen 6er und RAV tut Kimmich nicht gut. Den Effekt der Martinez Einwechslung hab ich auch vermisst – Freiburg hat uns weiter hergespielt. Kurz vor der 80ten Minute war ich mir eigentlich sicher, dass wir gleich das zweite Gegentor kassieren und hatte mir schon überlegt einen prophetischen Kommentar über unsere verdiente Niederlage zu schreiben XD

      1. Duselsiege sind die schönsten Siege und Fußball ist der geilste Sport der Welt. Zirkzee schießt in zig Drittligaspielen NULL Tore und in seinem ersten Bundesligaspiel eins kurz nach seiner Einwechslung. Das ist genial. Jetzt müssen wir uns noch gegen WOB durchwursteln und es schaut gar nicht so schlecht aus. Hoffentlich kriegt der Singh am Samstag mal eine Chance, da Thiago gesperrt ist und Tolisso und Goretzka angeschlagen sind. Wie der Thiago nach 16 Spielen auf 5 gelbe Karten kommt ist mir ein Rätsel?

  22. Etwas weiter Oben im Beitrag von 918 vom 18.12.2019, 23:42. Direkt am Anfang. Gemeldet hab ich den Beitrag im Übrigens schon kurz danach.

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    1. Sorry, der ist an die falsche Stelle gerutscht.

  23. @ Peacemaker: Danke für Deinen Appell an alle für einen fairen Umgangston.

    Ich würde gerne noch einen speziellen Kommentar an 918 hinzufügen: Bitte schreib weiter hier, da ist viel Gutes und Interessantes dabei. Aber BITTE überlege Dir ab und zu auch, ob Du die selben Inhalte 5-6 mal posten musst. Alle User hier sind schlau genug, um die Argumente pro Kimmich auf der 6 etc. auch beim ersten Mal zu verstehen. Ohne Wiederholungen wäre das Forum viel lesbarer, meinst Du nicht?

    @ Marco05: +1, die Kaderplanung bzw. das Fehlen der Selben geht mir seit Jahren auf den Keks. Erst werden Robbery viel zu lange mit durch gezogen, dann verpflichtet man reihenweise B2B-Spieler und verbaselt es auch noch, eine gute Ablöse für Boateng zu bekommen, weil man mit Hummels den falschen IV ziehen lässt. Hernandez als Hochrisiko-Einkauf, Perisic als last minute-Aktion, etc.

    Das wäre mal einen eigenen Artikel oder sogar eine eigene Diskussionsplattform wert. Auch die Tatsache, dass weder der eher defensive Kovac, noch der offensive Flick die Defensive in den Griff bekommen. Hat mMn auch, aber nicht nur, mit dem Kader zu tun.

    Frohe Weihnachten Euch allen und möge Wolfsburg uns noch reich beschenken! ;-)

    Antwortsymbol2 AntwortenKommentarantworten schließen
    1. @mehmet
      Bemerkenswert das Du diesen Kommentar in meine Richtung lässt.
      Etwas einseitig wenn die üblichen Kommentare quasi in jedem thread in Endlosschleife von den 4-5 immer wieder wiederholt werden.
      Wäre mal angemessen auch in diese Richtung zu kritisieren, oder?
      Ansonsten wird all das ab jetzt am vorbeigehen und Antworten nur noch zu Sachthemen geben.
      Also was ist Deiner Meinung nach das Problem wenn ich inhaltlich klar Stellung beziehe das mMn Kimmich der nächste Club Kapitaen ist, auf der 6 gesetzt ist und seinen Vertrag bei uns verlängern wird.
      Wenn Du inhaltlich eine andere Meinung hast dann so be it. I don’t care.

      1. 918: Ich bin gar nicht anderer Meinung bei Kimmich. Und ja, es gibt auch andere, die Argumente wiederholen. Bei Dir sinds – mit Verlaub – einfach oft die gleichen Dinge, die 3-4mal unter einem Beitrag auftauchen – Kimmich war nur ein beliebiges Beispiel.

        Aber wie gesagt: Ich finds gut, dass Du hier postest.

  24. Was soll man zu einigen Kommentaren hier sagen?

    Einfach mal die Fakten betrachten und dann bewerten:

    Hansi Flick ist seit Juli Co-Trainer. Seit Juli. In und kurz nach der Saison-Vorbereitung sah man auch erste Ansätze seines Einflusses. Es wurde versucht mehr durch die Mitte zu spielen, mehr Steil/Klatsch-Pässe etc. Davon war leider nach 3, 4 Spielen nichts mehr zu sehen; im Gegenteil: Man verfiel wieder in alte Muster und schlimmer noch: Der Fußball, speziell in der Offensive, wurde schlechter und schlechter. Die Abstände größer und größer. Alleine Lewandowski hat uns in dieser Phase vor einem wirklichen Tabellen-Absturz gerettet.

    Den Fußball, den das Team da spielte, konnte man sich schon seit längerer Zeit kaum noch geben.
    Es ist anzunehmen, dass diese Umkehr auf die gewohnten Abläufe auf Anweisung der Kovac-Brüder passierte. Weil die Änderungen ja auch nicht wirklich griffen, lieber so weiter, wie in der Rückrunde 18/19. Nur hatten wir nun weder Robbery noch Süle/Hernandez. Und die die Mannschaft wollte wohl so auch nicht mehr auftreten. Gegen Bochum. Abwarten und auf Konter spielen, sich dabei aber selbst ständig welche fangen. Und nein, Frankfurt war kein Maßstab. Aber das Ergebnis war die Konsequenz eines seit Monaten nicht zur Mannschaft passenden Spielsystems.

    Anfang November(!) übernahm dann jemand, der weder Chefcoach-Erfahrung besaß, die Mannschaft erst ein paar Monate kannte und eine tief verunsicherte Mannschaft vorfand. Ein Ex-Spitzenteam, dass sich gegen Mannschaften, die 2 Klassen unter Ihr stehen, schwertat.
    Was ihm in dieser momentan “kritischen” Phase sofort gelang:
    Die Mannschaft hinter sich zu bringen
    Das Spielsystem umzustellen
    Gleich mal Dortmund wegzuhauen
    Attraktiveren Fußball zu spielen
    6 Siege in Folge einzufahren
    Davies und weitere Nachwuchsspieler langsam an die erste Mannschaft heranzuführen

    Dann setzte naturgemäß der Heilsbringer-Flick Hype ein. In erster Linie durch langläufig bekannten Medien, wie Bild, sport1 etc. Auch das war verfrüht. Gegen LEV und Gladbach setzte es bittere Niederlagen, die gegen LEV war 70% Pech und 30% Unvermögen, die gegen Gladbach war 50% Pech und 50% Unvermögen; erschwerend hinzu kommt: Wir treffen momentan so oft Aluminium, wie keine andere Mannschaft. Das nur nebenbei.

    Und jetzt wird einiges auch deutlicher:
    Die Mannschaft lässt sich durch Kleinigkeiten während des Spiels noch komplett aus dem Spiel-Konzept bringen
    Wir stehen für unser momentan zur Verfügung stehendes Spielermaterial viel zu hoch
    Die Konterabsicherung ist vogelwild, teilweise hahnebüchen oder einfach auch mangelhaft
    Wir haben Fitness-Defizite
    Kann Flick Ingame-Coaching?

    Flick muss mit den ganzen von ihm nicht mitverschuldeten Defiziten nun klar kommen und hat sich für die agressive Option entschieden: Dominanz auzusüben und versuchen den Gegner durch hohes Pressing und Gegenpressing früh unter Druck zu setzen und Tore zu erzielen. Das klappt jetzt halt nicht mehr so gut, die anderen Trainer wissen jetzt um unsere Schwächen. Aber nach vorne erzeugen wir viel mehr Druck und schießen Tore. Auch in diesem bBereich waren wir vor Flick viel zu leicht auszurechnen.

    Jetzt noch gegen WOB gewinnen, dann ist für die Rückrunde noch alles drin. Zumal das Trainingslager genug Möglichkeiten zu Übungen taktischer Abläufe bietet. Die Fähigkeit dazu besitzt die Mannschaft eh schon.

    Viel mehr kannst du in 5 Wochen nicht bewegen, ich finde er macht das großartig und bin mir ziemlich sicher, dass er reflektiert genug ist um zu wissen, woran er und die Mannschaft noch arbeiten muss. Gestern hatten wir mal seit langem mal wieder Glück. Das hat er sich aber auch verdient.

    PS: An alle Nörgler hier: Die Zeiten der absoluten Bayern-Dominanz in der Liga scheinen erst mal auf unbestimmte Zeit vorbei zu sein. Gut so. Gewöhnt euch dran.

    Antwortsymbol13 AntwortenKommentarantworten schließen
    1. Ich finde das immer wieder spannend: Was macht Dich und andere hier so sicher, dass Flick das hinbekommt? Und dass man ihm die Zeit geben sollte?

      Wir haben eine andere Situation als beim Vorgänger. Der hatte bereits veranwortlich (und erfolgreich) National- und Vereinsmannschaft (für deren Verhältnisse) gecoacht. Flick ist über 50 und hat nix dergleichen vorzuweisen. Der Haupteffekt seiner Arbeit besteht darin, dass Kovac weg ist. Der wird nach der Winterpause verpufft sein. Nach den “gloriosen” Siegen zu Beginn (gegen überforderte bzw. neben sich stehenden Mannschaften – Dortmund!) verschlechtert sich unser Spiel nun sukzessive in den letzten vier BL Partien. Gegen Bremen war das die ersten 60 Minuten mau, gestern in Freiburg die letzten 60 Minuten (abgesehen vom Glück in der Nachspielzeit).

      Gegen Wolfsburg mauscheln wir uns hoffentlich auch noch durch – aber nochmal: woher nehmt Ihr die Zuversicht, dass wir unter Flick die CL Quali schaffen? Wo hat er Euch durch seine Arbeit bewiesen, dass er dazu in der Lage ist?

      Oder basiert das Ganze nur im Vertrauen auf die Schwäche der Liga oder der mangelnden Alternative? Letztere ist für mich der Grund, dass wir die Saison wahrscheinlich mit ihm zu Ende bringen müssen. Aber Vertrauen, dass das gut geht, habe ich keines.

      1. Na ja, man kann es bisher so zusammenfassen:

        Das Grundniveau unter Flick ist gut bis sehr gut, das in der Spitze ist das Fragezeichen.

        Und die andere Frage ist, wenn Flick nicht mehr unser Trainer sein sollte:

        Wer macht es alternativ? Von daher drücke ich Flick die Daumen, dass er es schafft die Mannschaft auch in der Spitze auf ein sehr gutes Niveau zu bringen. Für mich ist da klar, dass da auch keine Wunderwerke zu erwarten sind und bis auf die 2. Halbzeit gegen Gladbach und gestern nahezu das komplette Spiel bin ich durchaus zufrieden mit der Mannschaft.
        Und wenn er das schaffen sollte spricht mMn nichts dagegen ihn fest als Trainer zu behalten, über den Sommer 2020 hinaus.

        Flick hatte in der Regel nur höchstens 2 ganze Trainingseinheiten pro Woche. In jedem Spiel muss bis zu einem gewissen Maß rotiert werden

      2. @stiftl
        Ich habe nicht geschrieben und behauptet, dass ich sicher bin, dass er es hinbekommt.

        Ich habe geschrieben:
        “und bin mir ziemlich sicher, dass er reflektiert genug ist um zu wissen, woran er und die Mannschaft noch arbeiten muss”

        Wer lesen kann, ist …

    2. @kurt2
      Super Kommentar
      Natürlich wird es Flick im Trainingslager hinbekommen da können wir sehr zuversichtlich sein und weiterhin auf erfrischenden dominanten offensiven Ballbesitzfussball freuen.
      Das wird eine richtig super Rückrunde

    3. Ok. Beantwortet aber immer noch nicht die Frage, warum Flick es im Trainingslager hinbekommen wird und es eine super Rückrunde gibt.

      Ich meine, ich verstehe die Aussage, wenn sie Wunschdenken ist. Ansonsten würde mich die Begründung interessieren – ich habe meine Gründe warum ich das Thema Flick eher pessimistisch sehe, ja auch dargelegt.

      1. Klar, gestern das war alles außer einem guten Spiel. Ein Duselsieg eben.
        Es läuft längst nicht alles rund. Es läuft vieles überhaupt nicht gut.
        Aber man muss auch berücksichtigen – personell sieht es alles andre als gut aus, und wenn dann, wie z.B. ein Kimmich gestern, der ein oder andere eben den berühmten “gebrauchten Tag” erwischt, gibt es kaum noch Möglichkeiten, das zu korrigieren.
        Nimm dir das Beispiel Kimmich gestern – was bleibt? Kimmich raus, Pavard auf rechts Martinez auf IV. Dann kannst du ihn aber hinterher nicht mehr auf der 6 bringen. Boateng rein, nach seinem Auftritt gegen Werder. Oder einen Mai gegen ja nicht gerade schwache Freiburger? Wie du es machst, ist es sowieso falsch.
        Coutinho, Müller – auch nicht die Offenbarung und was sitzt draußen?
        Ein Perisic spielt zum wiederholten Mal in der Startelf, war sicher so auch nicht vorgesehen.

        Und eines wird meiner Meinung nach völlig vergessen – der SC Freiburg!
        Es ist ja zum einen nicht so, dass wir – egal mit welchem Trainer und mit welchen Spielern – die in den letzten Jahren immer aus dem Dreisamstadion geschossen haben. Es waren fast immer eher enge Spiele.
        Und dass Freiburg im eigenen Stadion in dieser Sauison keine Laufkundschaft ist – Wolfsburg, BVB, Leipzig und Co lassen grüßen. Die spielt man da offensichtlich nicht 90 min mal daher. Die hatten bis gestern zuhause genau ein einziges Spiel verloren.

        Und warum sollte es Flick in der Winterpause hinbekommen – vielleicht, weil es das erste Mal seit seinem Amtsantritt ist, wo er einmal eine längere Phase hat, um mit der ganzen Mannschaft zu arbeiten. Eine 2-Wochen-Phase hatte er – die Länderspielpause, wo dann ganze 7 Lizenzspieler zur Verfügung stehen. Von den fünfeinhalb Wochen im Amt hat er genau eine einzige komplette Trainingswoche mit dem ganzen Kader zwischen dem Leverkusen- und dem Gladbachspiel.

      2. Hm. Das allein soll also reichen? Sieben Wochen Vorbereitung?

        Flick war noch nie Cheftrainer einer Erstliga Mannschaft. Wieso hinterfragt das eigentlich niemand, woran das liegt? Warum gehen alle davon aus, dass er ja nur mal eine Vorbereitung braucht, und dann wird das schon??

      3. Stiftl, woher nimmst du die sieben Wochen?
        Ja warum war der eigentlich noch nie Cheftrainer in den letzten Jahren?
        Gute Frage! Will er das denn überhaupt auf längere Sicht? Klar geäußert hat er sich jedenfalls noch nie.
        Und es geht nicht darum, ob denn eine Vorbereitung alles zum Besseren wendet.
        Seien wir doch mal realistisch!
        Ein ten Hag sagt, dass er bis zum Sommer bei Ajax bleibt; ein Tuchel bleibt mindestens bis zu seinem möglichen CL-Ausscheiden, ein Pocettino ist offensichtlich auch raus. Ein Mourinho vom Markt.
        Was bleibt denn im Winter übrig? Schubert, Weinzierl und Co?
        Also wird es wohl eher auf Flick bis zum Sommer hinauslaufen – nicht weil er so genial ist, sondern weil es kaum sinnvolle Alternativen gibt.
        Und wenn es denn so ist, dann bleibt eben nur die Hoffnung auf eine entsprechende Vorbereitung in der Winterpause und ein Lichten des Lazaretts.

        Alternative? Mir fällt so wirklich keine ein. Hast du eine bessere Idee?

    4. Es kommt jetzt nur darauf an, welchen Trainer wir als nächsten wollen und wann wir den bekommen können. Bekommen wir ihn im Januar, gut, dann ist eh alles klar. Wenn wir ihn erst im Sommer bekommen, dann bleibt Flick bis Ende der Saison. Dann macht ein Wechsel in der Winterpause keinen Sinn.

      1. Wohlfahrt, wen willst du denn aktuell im Winter bekommen?
        Einen Tuchel nicht, einen Pocettino nicht und einen ten Hag nur, wenn er entgegen seiner eigenen Aussagen die “Brocken bei Ajax hinshmeißt.”
        Und sonst – eher wenig in Sicht.

      2. Genau so ist es. Vielleicht haben wir ja für Januar einen an der Angel, ich glaub es auch nicht. Also wird Flick bis Sommer bleiben, ist ja auch ok so. Einen anderen Übergangstrainer als Flick kannst dir sparen.

    5. Was man bei Flick auch bedenken muss, ist dass er ja weiterhin als Übergangslösung gehandelt wird und auch so bewertet werden sollte. Die Frage ist nicht, ob wir ihm jetzt einen Fünfjahresvertrag und die TANs fürs Festgeldkonto geben sollten, sondern ob er auch die Rückrunde noch betreuen wird und dann den Stab weiterreicht. Was den Vorteil hätte, dass man deutlich mehr Auswahl bei der Nachfolge hätte und dementsprechend eher jemanden findet, von dem der Verein wirklich voll überzeugt ist.

      Daran gemessen macht Flick einen guten Job. Neun Spiele, sechs überzeugende Siege, zwei unglückliche Niederlagen und jetzt eben ein Duselsieg. Das reicht für mich als Nachweis, dass er anständige Resultate einfährt und dabei auch bemüht ist, die Spielkultur wieder besser zu entwickeln. Zudem kommt Davies jetzt zu mehr Einsätzen und entwickelt sich super, hoffentlich sehen wir im neuen Jahr auch noch mehr von den anderen Talenten. Mehr kann man von einem Interimstrainer eigentlich nicht erwarten, und ich sehe jetzt auch keine bessere, kurzfristig verfügbare Alternative. Deshalb verstehe ich auch nicht, warum man ihn jetzt massiv kritisieren muss.

      1. Sehe ich auch so. Flick fährt bessere Ergebnisse ein als Kovac – und das gegen Gegner, die in der Tabelle eher aus der oberen Hälfte kommen, während wir unter Kovac deutlich mehr Spielen gegen Mannschaften aus den mittleren und unteren Tabellendrittel hatten. Wir spielen jetzt zumeist attraktiver. Und zudem hat Flick mehr Verletzte zu kompensieren. Ich bin mir auch unsicher, ob er auf Dauer der Richtige für uns ist. Ab Sommer wird sehr, sehr wahrscheinlich ein neuer Trainer da sein – es sei denn, wir legen eine bärenstarke Rückrunde hin und glänzen in der CL. Aber dass die Skepsis gegenüber Flick bei mir weniger groß ist als bei Kovac hängt sowohl mit der Spielweise als auch mit den Ergebnissen zusammen. Er hat die Mannschaft innerhalb von kurzer Zeit auf einen besseren Weg geführt.

  25. Zur allgemeinen Thematik, defensiv haben wir die ganze Hinrunde große Probleme, sowohl unter Kovac als auch unter Flick. Es wurde m.E. etwas besser unter Flick, aber die Baustelle bleibt. Da wir momentan aber viele Verletzte haben, und man unter der Saison relativ wenig grundsätzliches umstellen kann, kann man Flick, der ja immer noch nur Interimstrainer ist, wenig Vorwürfe machen.

    Ich denke Flick wird die Rückrunde betreuen, und dann kann man ihn auch etwas besser bewerten ob er die Langfristlösung sein kann. Mir persönlich wäre ein arrivierter Trainer à la Tuchel aber lieber. Ich habe so die Befürchtung, dass die Mannschaft nach dem Trainerwechsel einfach befreit aufspielt und Flick momentan Everybody’s Darling ist. Das kann aber halt schnell zu Everybody’s Depp umschlagen. Irgendwann gibts aber eine Krise/unzufriedene Spieler und das zu managen ist bei Bayern enorm wichtig, vielleicht sogar wichtig als taktische Feinheiten. Und da ist mir ein Trainer mit mehr Cheferfahrung ehrlich gesagt lieber.

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    1. Volle Zustimmung, außer das dein letzter Absatz eine Verpflichtung von Tuchel, meiner Meinung nach, ausschließt.
      Was da bei PSG schon wieder los ist, gibt Anlass zur Sorge.
      Tuchel würde kurzfristig funktionieren, langfristig kann ich es mir nicht vorstellen.
      Die Einzigen, die dauerhaft Freude an einem Engagement Tuchels hätten, wären die Kollegen der Boulevardpresse.

  26. Also das ist mir zu krank, wenn der Konsens jetzt ist, dass man sich ignoriert, hab ich kein Bock mehr.
    Jetzt lese ich von “zwei Lagern” und “beide Seiten” und so ein Käse, das ist mir zu dumm. Es gibt hier, wie in jedem Kommentarbereich, Trolle und Menschen. Wohlfahrt, Stiftl, Tobi und Klaus haben auf jeden Fall ihr Ziel erreicht.
    Ich wünsche fast allen ein frohes Weihnachtsfest und sagt mir Bescheid, falls es wieder besser wird, ich bin raus.

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    1. Wer nicht meine Meinung teilt ist ein Troll. Interessante Einstellung. Gut das wir im Jahr 2019 leben, einige Jahrhunderte früher hättest du uns sicher auf den Scheiterhaufen gestellt.
      Trotzdem frohe Weihnachten.

    2. @Lukas:
      Das ist echt extrem traurig.
      Jetzt sind hier so schöne Appelle und Vorsätze formuliert worden und du hast nichts Besseres zu tun, als andere User namentlich anzugehen.
      Was gibt dir das? Was ist dein Ziel?

      1. Haha, User namentlich angehen findest du nicht in Ordnung? DU?

        Made my day

    3. Das wäre sehr schade und die falsche Konsequenz denn genau das wollen sie ja erreichen. Sie sind extremste genervt wenn einer eben nicht genau das macht was sie erwarten und bezwecken.

    4. Ja is denn scho wieder Weihnachten? Ich wünsche dir auch frohe Weihnachten, lieber Lukas. Und dem Hansi einen Plan B, falls sein Extrem-Pressing mal wieder nicht über ein ganzes Spiel durchgehalten werden kann. Dem FCB eine Rückrunde mit über 50 Toren und die 8.te Meisterschaft in Folge …

  27. Was hab ich die ersten 20 Minuten gefeiert und wahre Elogen auf die Mannschaft gesungen. So stelle ich mir den Fußball des FCB vor. Ein perfekter Mix aus verschiedenen Ansätzen. Mal unglaublich ruhig und abgeklärt von hinten aufgebaut, mal schnell umgeschaltet, mal den langen Ball, mal gute Ballpassagen, hyperaggressiv gepresst, absolute Dominanz, ein Klassenunterschied.
    Nach 25 Minuten war ich dann schon ruhiger, nach 35 Minuten stirnrunzelnd, nach Ende des Spiels war es für mich letztendlich der frustrierendste Abend unter Flick.

    Mann, haben wir dann in der letzten Stunde schlecht ausgesehen. In Freiburg war es meistens eng, aber das hat mich eher an Spiele in den 90-ern, als aus diesem Jahrzehnt erinnert.
    Wieder mal konnten wir unsere guten Ansätze nur über eine sehr begrenzte Zeit abrufen. 20 Minuten in Freiburg, eine HZ gegen Bremen, eine HZ gegen Gladbach. Für die Spitzenmannschaft, die wir sein wollen, reicht das so nicht. Hätten die Freiburger da nur einen richtigen Killer drin gehabt, hätte das richtig übel ausgehen können.

    Aktuell scheint es mir so zu sein, dass der Intensitätsfußball den Flick anordnet, von der Mannschaft, aus physischen oder psychischen Gründen oder beiden, nur für eine bestimmte Zeit aufrechterhalten werden kann. Wenn das Spiel dann noch nicht entschieden ist, wird es jedesmal eng. Siehe Freiburg.

    In den ersten 20 Minuten konntest du bei jedem Ansatz einer Freiburger Offensivbemühung sehen, wie sich die Spieler auf den Ball stürzten, oder gleich 4,5 zurückspritzten um eine Überzahl herzustellen. Das mit einer Schärfe und einer Konzentration, die so natürlich kaum über 90 Minuten gehalten werden kann.
    Interessanterweise war es dieses mal, genau wie in Gladbach, unsere Führung die der Trigger zu sein schien, um sich etwas zurückzulehnen.
    Und das ist etwas was diese Mannschaft, wie schon unter Kovac, auch unter Flick nicht kann. Sobald die Intensität zurückgeht, scheint das System, etwas dramatisch ausgedrückt, zu kollabieren. Dazu fehlt dann derzeit auch die individuelle Klasse im Team, um einen Gegner der sich noch nicht aufgegeben hat, gemütlich zu zerspielen. Wenn wir nicht Vollgas gehen, sind wir eben keine Übermannschaft mehr, sondern ein schon relativ normales Spitzenteam.

    Wie wird das weitergehen? Ich denke wir werden irgendwie auch noch Wolfsburg zuhause schlagen. Danach wird verkündet, dass man mit Flick zumindest bis Saisonende weitermachen wird. Dann hat Flick die Winterpause um am Team und seiner Spielweise zu feilen. Wie ich schon schrieb, diese Zeit sollte man ihm fairerweise geben, bevor man über ihn urteilt.

    Allerdings sollte man sich keinen Illusionen hingeben. Ab dem Moment, da seine Verlängerung bekanntgegeben wird, wird sich der mediale Wind drehen. Bisher ist das große Thema Flick zum Cheftrainer zu schreiben, dementsprechend werden die Dinge in einem sehr rosigen Licht gezeichnet. Wenn dieses Spiel gespielt ist, ist die Ausgangsbasis eine andere. Ab diesem Zeitpunkt werden die “sorgenvollen” Fragen natürlich dahingehen, ob er denn nun wirklich der richtige wäre und Spiele wie die letzten drei oder vier, werden ganz anders verkauft werden.

    Was man ebenfalls wird beobachten müssen, ist die Entwicklung der Verletztensituation. Faktisch sind die Verletzungen und Wehwehchen seit Flick trainiert, explodiert. Mittlerweile haben wir eine Situation, die wir selbst unter einem Prime-Pep so kaum je hatten. Das war jetzt etwas ironisch, klar. Ob da eine Kausalität besteht werden wir eh nie erfahren. das Gefühl dabei ist allerdings etwas ungut. Gerade wenn ich an den oben angesprochenen Intensitätsfußball denke.

    Individuell mag ich nur noch auf Kimmich eingehen, der Spieler der mir zurzeit am meisten auf die Nerven geht. War es schon einer der zentralen strategischen Fehler von Kovac, sich auf die Positionsdiskussion einzulassen und es damit zu schaffen gleich zwei Mannschaftsteile zu verunsichern, so scheint auch Flick keinen angemessenen Umgang mit dem Thema zu finden.
    Die teils weinerlichen, teils aggressiven Auftritte Kimmichs, die sich mittlerweile gegen alles und jeden zu richten scheinen, außer ihm selbst natürlich, mag ich schon gar nicht mehr mit ansehen. Dass das dem Klima in der Mannschaft zuträglich ist, kann ich mir kaum vorstellen. Ich weiß auch nicht, wer ihm eingeredet hat, dass sich Führungsspieler offensichtlich so zu benehmen haben. Für mich zeigt es nur, wie weit er noch davon entfernt ist einer zu sein.
    Für mich der heißeste Kandidat für ein “back to earth” Gespräch. Irgendwie muss der Junge wieder so etwas wie seine Mitte finden. Seinen Leistungen jedenfalls scheint sein aktueller Zustand kaum zuträglich zu sein.

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    1. Klasse beschrieben. Gehe ich zu 100% mit.
      Gegen Wolfsburg muss jetzt ein Sieg her, ob mit Harakiri-Fussball oder Defensiv-Taktik, ob verdient, dreckig oder Dusel, von mir aus auch mit einem unberechtigten Elfmeter. Scheissegal.
      Dann schauen wir, wer nach Weihnachten Trainer ist (ich denke Flick) und hoffen auf eine Bundesliga-Rückrunde wie letzte Saison.

    2. Das Hauptproblem unter Flick scheint noch zu sein, dass die Mannschaft zu langsam auf variable Gegner antwortet. Auf welche Zonen fokusiert der Gegner seine Balleroberungen und wo müssen wir Überzahl erzeugen um den Ballverlusten vorbeugend zu entgehen bzw. deutlich besser in die Ballrückeroberung kommen? Besonders eben wenn der Gegner zügig die Zonen verändert auf die er sich konzentriert.

      Sei es im Angriff, wo vielleicht zu schnell das Risiko gesucht wurde oder in der Defensive, wo man sich gestern kaum aus dem Angriffspressing der Freiburger befreien konnte weil die Staffelung zeitweise nicht ausreichend war um sich von dem Druck zu befreien.

  28. Ich kenne Josh privat und finde es eine Sauerei wie du dich über einen Menschen äußerst. Widerlich.

    Antwortsymbol6 AntwortenKommentarantworten schließen
    1. Supi.
      Jo hat trotzdem recht.

    2. Kimmich ist einer der ganz wenigen im verweichtlichen Fussballdeutschland der volle Kante Emotionen zeigt und lebt.
      Einen offensichtlichen unbändigen Ehrgeiz zu gewinnen und ach ja ganz nebenbei einer unserer drei besten deutschen Spieler ist.
      Und wohl der einzige echte leader.

      Jeder der mal Mannschaftssport gemacht hat sieht ohne ihn zu kennen welche Charaktereigenschaften ihn auszeichnen und warum er der zukünftige Kapitän des FCB und der NM ist.

      Ein Beispiel
      Witsel grätscht ihm von hinten in die Beine nachdem er dem den Ball abgeluchst hatte. Wer ist sofort dabei Witsel an die Gurgel zu gehen? Goretzka.

      Kimmich spielt fast nonstop für Club und NM.
      Er übernimmt Verantwortung und stemmt sich gegen Niederlagen.
      Das so ein Spieler einem Boa in den Hintern tritt ist notwendig und wurde allerhöchste Zeit.

      Olli Kahn wird in ihm dann erst so recht das Feuer entfachen.
      Klar er darf nicht zu oft zu viel überziehen aber das weiß er selbst.

      Auf jeden Fall ist es extrem positiv das er Barca ad Acta gelegt hat.

      Ein Mysterium bleibt.
      Hat er ein Problem mit Thiago?

    3. Ich kann in Jo’s Kritik an Kimmich auch nichts “Widerliches” entdecken, das einer “Sauerei” gleichkommen würde. Für mich ist die Kritik gerechtfertigt, ich hab mich vor ein paar Wochen auch schon selbst kritisch zu Kimmichs Aussagen geäußert.

      Er selber bringt diese Saison bisher einfach nicht seine Leistung konstant auf den Platz. Zu Beginn wirkte er überspielt, jetzt teilweise fahrig. Meiner Vermutung nach – wie weiter oben geschildert – könnte das inzwischen mit seinem dauernden Positionswechsel zusammenhängen. Der Rest des Mannschaftsgefüges, in das er sich einfügen müssen, ändert sich ja auch permanent durch Verletzungen und Sperren.

      1. @Stiftl

        Meiner Vermutung nach – wie weiter oben geschildert – könnte das inzwischen mit seinem dauernden Positionswechsel zusammenhängen. (…)

        Sollte eigentlich kein Problem für ihn sein, den RAV spielt er nun seit Jahren und auch den 6er immer öfter im Verein sowie bei Löw. Scheint mir eher an seiner Einstellung zu liegen, sein zunehmend überbordendes (Halbstarken-)Ego als gehypter “Goldjunge“ diszipliniert den jeweiligen Positions- und takt. Vorgaben unterzuordnen. Du mahnst weiter oben einne “ökonomischeren“ Spielansatz Flicks an – der wäre nicht zuletzt für Kimmich als Dauerstartelfkandidat angesagt. Stattdessen reißt er zwar die meisten Laufkilomerter runter, zu oft aber am falschen Ort (“Kimmich im Sturmzentrum neben Lewa…!“ entfuhr es gestern schrill auch dem Sky-Kommentator). Gut gemeint, aber nunmal schlecht gemacht – und damit eben schlicht unintelligent und unprofessionell angesichts Kimmichs Erfolgsehrgeizes. Weil‘s auch zu Lasten seiner Mitspieler geht, die dann (teils ihrerseits positionsfremd) die hinterlassenen Löcher stopfen sollen/müssen.

        Um selber die weiten Wege wieder nach hinten zurückzumachen, fehlen Kimmich dann teils die Körner, ebenso die Orientierung, Konzentration und Körperspannung fürs richtige Stellungsspiel und Zweikampfverhalten (siehe Ausgleichstreffer durch Grifo). Oder er legt im unpassenden Moment nach eigenem Gusto selbstgefällig Kunstpausen ein mit läppischen Quer-/Rückpässen (Gnabry gestern ebenfalls), wenn sich Tempoverschärfung nach vorne anböte, wo sich Lewa dann vergeblich in aussichtsreicher Position einen Wolf nach dem anderen läuft.

        Marcel Reif hatte es bei Dembélé, Pulisic und Mor in Dortmund “naiven Kinderfußball“ gennant. Kimmich hat durchaus gewisse Qualitäten, wirkt auf mich jedoch zuweilen wie ein da und dort limitierter (und jähzorniger) Pimpf auf dem Bolzplatz, der aber stets bei den großen Jungs und am mitstinken will. Er ist inzwischen aber 24 J., da darf man mittlerweile eine erkennbare Lernkurve erwarten. Zumal mit seinen “Leader“–Ambitionen.
        Wäre Aufgabe der Trainer, ihn da nachdrücklich wieder einzunorden (wie zuletzt unter Guardiola).

      2. @T.W.:

        Du mahnst weiter oben einne “ökonomischeren“ Spielansatz Flicks an – der wäre nicht zuletzt für Kimmich als Dauerstartelfkandidat angesagt. Stattdessen reißt er zwar die meisten Laufkilomerter runter, zu oft aber am falschen Ort (“Kimmich im Sturmzentrum neben Lewa…!“ entfuhr es gestern schrill auch dem Sky-Kommentator). Gut gemeint, aber nunmal schlecht gemacht – und damit eben schlicht unintelligent und unprofessionell angesichts Kimmichs Erfolgsehrgeizes. Weil‘s auch zu Lasten seiner Mitspieler geht, die dann (teils ihrerseits positionsfremd) die hinterlassenen Löcher stopfen sollen/müssen.

        Kann man genauso nur unterschreiben.
        Teilweise wird Kimmich noch massiv gelobt, weil die Laufleistung seine tolle Einstellung untermauert, aber ein 6er der die meisten Kilometer in einem Spiel frisst, hat einfach eine schlechte Spielintelligenz und den Sinn seiner Position nicht richtig verstanden.

  29. Prediction
    Flick bleibt bis 6/20
    In Winter kommen 1-2 Spieler
    Tippe auf Nunez für Javi und Sane.
    Im Sommer steht dann die Entscheidung an Havertz oder Coutinho.
    Sollte man Tolisso verkaufen und wen holen?
    Wer kommt für Boa ? Nacho oder Alderweireld?
    Wer wird neuer Trainer?
    Werden Verträge mit Neuer Müller Alaba Thiago verlängert?
    Kommt Fein in den Kader als einer der 4 Perspektivspieler?

  30. @nkls:
    Justin hat eine Meinung zu unserer Ausrichtung in diesem Spiel und erklärt, warum er sie für richtig hält. Du teilst diese Meinung anscheinend.
    Ich habe eine andere Meinung zu unserer Ausrichtung in diesem Spiel und erkläre, warum ich sie für richtig halte.
    Bin ich jetzt ein Troll?

    Ganz wichtig: Ich bin nicht der Meinung wir sollten die nächsten zehn Jahre Defensivfußball spielen. In unserer momentanen Lage, Verfassung und personellen Situation fände ich eine defensivere Ausrichtung aber ergonomischer und erfolgsversprechender als einen offenen Schlagabtausch.

    Antwortsymbol3 AntwortenKommentarantworten schließen
    1. Habe ich dich einen Troll genannt?

      Komme aus der Kommunikation. Da gibt es die Theorie der affektiven Resonanz. Bedeutet: Hinterlässt du einen Kommentar, der eher affektiv denn sachlich begründet, bekommst du auch eine affektive Antwort. Das ist leider genau das, was bei Facebook, aber auch in diesem Forum zu beobachten ist. Deshalb versuche ich sachlich zu argumentieren. Wenn ich argumentiere, versuche ich natürlich auch, den Gegenüber von meiner Meinung zu überzeugen. Die stärkere Argumentation “gewinnt” am Ende, bzw. kannst du es auch schaffen, mich durch Argumentation zu überzeugen.

      Warum du nun affektiv antwortest, weiß ich nicht.

      Warum ich eine defensivere Ausrichtung für weniger erfolgsversprechend halte, habe ich ja bereits mehrfach dargelegt und das auch argumentiert. Wenn du das anders siehst, ist das dein Recht. Aber dann noch mal die Frage: Warum versuchst du die Diskussion nun auf eine affektive Ebene zu verlagern? Dann bleiben unsere Standpunkte halt unverändert und du kannst die Diskussion nun sein lassen. Stattdessen suggerierst du allerdings, ich hätte dich einen Troll genannt, weil ich versuche, deine Meinung zu widerlegen. Das macht vorne und hinten keinen Sinn.

      Und das ist jetzt von mir auch nicht affektiv gemeint, sondern lediglich eine sachliche Feststellung. ;-)

      Fand gerade übrigens die Diskussion unter dem Kommentar von Stiftl gar nicht schlecht. Weil sowohl Stiftl als auch Tobi13 sachlich argumentiert haben, wogegen Justin und ich sachlich gehalten haben. So macht es dann auch Spaß.

      1. Erstmal sorry, dass meine Antwort nicht da gelandet ist wo sie sollte. Passiert immer wieder, weiß aber nicht recht wieso.
        Das mit dem Troll war nicht auf dich persönlich bezogen, sondern war allgemein gesprochen. Wenn man hier eine andere Meinung kundtut als sie ein Teil der Kommentierer hat, vor allem wenn man es wagt, eine andere Meinung als die von Justin kundzutun, wird man als Troll bezeichnet (nicht von Justin). Finde ich ein wenig seltsam. Vielleicht hast du als Kommunikationsexperte dafür auch eine Erklärung.
        Ich lese hier immer wieder gerne andere Meinungen und auch Begründungen für diese Meinungen. Im Falle der momentanen Ausrichtung unseres Spielsystems habe ich aber eine andere. Sollte kein Problem sein, dies hier auch mitzuteilen.

      2. Ich kann ehrlichgesagt gar kein großes Problem mit anderen Meinungen erkennen. Eher in der Art und Weise, wie diese manchmal geäußert werden (Lächerlichmachen durch Ironie beispielsweise).

  31. Sane

    Wenn dieser Report stimmt dann könnte MCFC ein Deal im Januar sehr gelegen kommen um dann noch vor einer Sperre Ersatz zu verpflichten.

    https://www.dailymail.co.uk/sport/sportsnews/article-7810089/Manchester-City-face-long-wait-receive-Champions-League-ban.html

  32. […] um dann in die Räume neben dem Sechser des VfL zu kommen. Die diagonalen Steil-Klatsch-Ansätze aus dem Freiburg-Spiel eignen sich dafür recht gut. Eine weitere Möglichkeit bietet sich über die spielstarken […]

  33. Irgendwie fühle ich mich derzeit bezüglich der Spiele ein bisschen an die Saison 2010/ 11 erinnert. Damals waren wir auch in beinahe allen Spielen feldüberlegen und schafften es trotzdem sehr häufig nicht, diese Überlegenheit in Zählbares umzumünzen. Unrühmlicher Höhepunkt dürfte wohl das Rückspiel gegen Inter Mailand gewesen sein, in dem man den Gegner in der 1. Halbzeit an die Wand spielte, mit einem 2:1 in die Halbzeit ging (und einem 1:0 Auswärtssieg in Mailand im Hinspiel) und dann noch mit 2:3 verlor und ausschied, weil man keinen Zugriff auf den Gegner bekam und dieser in der 90. Minute noch durch eine konterähnliche Situation zum entscheidenden Tor kam. Es gab in jener Saison auch ein 2:3 in Köln, bei dem man den Gegner eine Halbzeit lang dominierte und dann nach 2:0 Führung noch verlor. Parallelen zu einigen der letzten Spiele sind sicherlich nicht von der Hand zu weisen. Damals hörte man auch fast nach jedem nicht gewonnenen Spiel das Argument dass man in erster Linie an der eigenen Chancenverwertung gescheitert sei. Trotz einiger Dissonanzen zwischen van Gaal und Teilen der Mannschaft schien es so, als ob die Mannschaft mit der Art und Weise wie man Fußball spielte, voll zufrieden war. Als man Gefahr lief, die CL-Quali zu verspielen, zog man die Reißleine und entließ van Gaal. Sein Nachfolger Andries Jonker ließ dann im ersten Spiel gegen den damaligen Tabellenzweiten Leverkusen erst einmal mit mehr defensiver Kontrolle spielen. Es war das erste Spiel seit langem, in dem Bayern weniger Ballbesitz als der Gegner hatte. Am Ende sprang ein souveräner Sieg heraus. Heynckes schaffte es schließlich nach einem ordentlichen ersten Jahr 2011/12 in der folgenden Saison die perfekte Symbiose aus defensiver Stabilität und offensivem Spektakel herzustellen. Ein Anknüpfen an diese Zeit würde ich mir wieder wünschen. Das Spiel gegen Piräus und auch das Spiel gegen den BVB ging mMn in diese Richtung. Gegen den BVB rannten wir ja auch nicht von Sekunde 1 an mit dem Messer zwischen den Zähnen an, sondern spielten erst mal kontrolliert und sicher. Ich finde es ja auch schön, wenn endlich wieder Parallelen zur Guardiolazeit zu erkennen sind. Man sollte allerdings eins bedenken: Unter Pep hat das System mit gnadenlosem Angriffspressing zwar größtenteils wie am Schnürchen geklappt, aber dazu brauchte es einen (bis auf wenige Ausnahmen) begnadeten Taktiker auf der Bank, der jeden Systemwechsel eines Gegners blitzschnell durchschauen konnte und eine Mannschaft, die in der Lage war, dieses System umzusetzen. Man hatte taktische Genies wie Lahm, Schweini und Alonso zur Verfügung und einen blitzschnellen Boateng, der mit dem jetzigen Jerome nur noch die Trikotnummer gemeinsam hat. Zudem wusste Pep, dass eigener Ballbesitz nicht nur die Funktion hat, nach vorne spektakuläre Szenen zu kreieren, sondern auch dafür da ist, den Gegner vom eigenen Tor fernzuhalten. Diese Facette können unsere Spieler derzeit leider nicht umsetzen. Es wird viel zu schnell nach vorne gespielt. Ob das jetzt am Kader oder am Trainer liegt, kann ich nicht beurteilen. Ich wage aber zu prophezeien, dass es ein böses Erwachen geben wird, wenn man das nicht bald in den Griff kriegt. Das Spiel gestern sollte man angesichts der langen Hinrunde und der Personalsituation nicht als Gradmesser hernehmen auch wenn es mit die schwächste Defensivleistung war, die ich seit langer Zeit von einem Bayernteam gesehen habe (da blende ich das 1:5 in Frankfurt übrigens nicht aus). Was man aber schon mit Besorgnis feststellen muss, ist die Tatsache, dass es immer mehr Gegner schaffen, das Pressing zu überspielen und mit relativ einfachen Mitteln riesige Räume in gefährlichen Zonen schaffen. Ich hoffe, dass man daran im Trainingslager arbeitet und eine Lösung findet. Ansonsten sehe ich die Zukunft nicht so rosig wie einige andere das tun. Wir werden zwar immer wieder tolle Spielzüge nach vorne sehen und bei guter Chancenverwertung auch einige Siege, möglicherweise sogar gegen ganz große Gegner, aber was Zählbares wird dabei wohl nicht herausspringen. Ich wünsche Flick, dass es ihm nicht so ergeht wie Peter Bosz beim BVB. Der wollte nämlich auch ein System spielen, das die Spieler nicht umsetzen konnten. Nach einer anfänglichen Euphorie ging es schnell bergab und nach ein paar Monaten war Bosz seinen Job los. Hoffentlich kommt es bei uns nicht auch so.

    Antwortsymbol1 AntwortKommentarantworten schließen
    1. @ willythegreat.
      ruhige, sachliche Analyse.Ich teile deine Ansichten im wesentlichen. Dieses teilweise spektakuläre Angriffspressing gepaart mit div. hochkarätigen Abschlüssen ist wirklich toll anzusehen. Kostet natürlich sehr viel Power. Ich fühle mich oft an den BVB unter Klopp erinnert. Da habe ich bei Spielen gg. unsere Elf immer gedacht, bitte nur ein Gegentor bis zur Halbzeit. Das halten die niemals durch.
      Und so kam es meistens dann auch. Der Ansatz von H.Flick ist m.M.n. richtig. Es geht jetzt darum, wieder eine starke Bank zum Rotieren zu bekommen und ruhige Phasen mit viel Ballbesitz einzustreuen um Körner zu sparen.
      Zudem wünsche ich mir einen rechten Verteidiger(Henrichs oder Cancelo) damit Kimmich für das MF frei wird und Pavard IV spielen kann. Ein klasse Winger wäre auch sinnvoll, da Perisic m.M.n. nicht gut spielt. (bitte nicht Sane im Winter, wir haben schon genug verletzte).

  34. Roland Wohlfarth Seite 19.12.2019 - 22:55

    Mittlerweile auch Flick Spiele immer nach Schema F: Druckvolle Anfangsphase, die oft wegen mangelnder Abschlussfähigkeit weitestgehend verpufft, dann wegen unzureichender Reaktion auf Umstellungen des Gegners oder einfach weil Körner ausgehen mindestens ein Gegentor. Hat sich wohl auch rumgesprochen, dass man gute Chancen hat, bei uns was mitzunehmen, wenn man es schafft Anfangsphase zu überstehen. Dieses Mal hatten wir wenigstens das Glück, das in Gladbach und gegen Kusen gefehlt hat, aber es zeigte einmal mehr: Bremen (und auch da gab es diese unsicheren Phasen) war ein untypische Spiel und ein zu deutlicher (von der Höhe des Sieges her) Ausrutscher nach Oben

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