Round-Up: Kaiserliche Märchen

Daniel Trenner 10.09.2020

Aktuelle Themen

Allgemeines

Neue Vorwürfe gegen Trainer am FC Bayern Campus | Sportschau

Ein Verbrechen kommt selten allein. Nach den entsetzlichen Rassismusvorwürfen wird derselbe Jugendtrainer auch der Bestechlichkeit bezichtigt. Verschiedene Eltern behaupten, er soll einen Spielerberater bevorzugt haben und mitunter ganze Verträge beim FC Bayern an die Forderung geknüpft haben, das Kind solle vorher zu diesem bestimmten Berater wechseln. Des Weiteren gerät auch der Mitarbeiter des Trainers immer mehr in das Ziel von Ermittlungen.

Der FC Bayern indes bleibt verdächtig still. Auf der einen Seite nährt dies die Hoffnung auf substanzielle und tiefgreifende Aufarbeitung, auf der anderen Seite könnte der Verein es auch einfach aussitzen wollen. Die Fans jedenfalls werden sich mit einer simplen Entlassung des betroffenen Haupttäters nicht abspeisen lassen. Wären die Stadien derzeit voll, könnte man wohl im Wochenrhythmus immer neue wütende Banner bestaunen.

Bayern mit Konzept für Fan-Rückkehr: “Angst darf nicht lähmen” | Kicker

UEFA Super Cup: Bayern-Fans dürfen ins Stadion | Sport1

Nach der beschlossenen Zulassung von einigen tausend Fans zu Bundesligaspielen in Sachsen und Berlin, möchte auch der FC Bayern mitziehen. Mit 5.000 Fans wäre man für den Anfang schon zufrieden, theoretisch sind jedoch bis zu 24.000 denkbar. Der Fußball braucht sich jedenfalls nicht zu beschweren, dass ihm zu wenig Aufmerksamkeit zuteil wird.

Dazu gehört, dass im UEFA Super Cup pro Verein 3.000 Fans in das Budapester Stadion kommen sollen. Und das, obwohl die ungarische Regierung auch die innereuropäischen Grenzen mittlerweile wieder geschlossen hat, doch mit Gesetzen und Regelungen hält es Viktor Orbán ja bekanntlich nicht so sehr.

Mensch Beckenbauer! Schau’n mer mal | ZDF

Kommentar: Kaiser Beckenbauer in eigener Welt: Das sollten wir akzeptieren | Focus

Unter der Woche lief eine interessante Doku im ZDF zu Franz Beckenbauer anlässlich seines 75-jährigen Jubiläums. Die These des Films ist dabei so kurz wie alles erklärend: Weil dem Kaiser vom jugendlichen Alter aus immer wieder alles verziehen wurde und ihm all seine Posten in den Schoß fielen, ist es ja kein Wunder, dass er sich von der Realität förmlich abgekapselt hatte und wie selbstverständlich die mutmaßlichen Delikte rund um das “Sommermärchen” beging. Die Doku ist sehenswert, doch nimmt man dem Menschen Beckenbauer doch sehr die Eigenverantwortung und das eigene Denken. Jeder Mensch ist ein komplexes Wesen, doch die Doku gesteht Beckenbauer diese Komplexität nicht zu, macht ihn zu einer willenlosen Puppe, ja fast zu einem willenlosen Idioten. Damit macht sie es sich zu leicht.

11 Leben – Die Welt von Uli Hoeneß | Audionow

Und noch eine Lichtgestalt des FC Bayern: Max-Jacob “Rasenfunk” Ost hat sich mit der Welt von Uli Hoeneß beschäftigt. Herausgekommen ist laut eigenen Angaben das Projekt seines Lebens. Ein Podcast rund um die Biographie von Uli Hoeneß und der Geschichte des deutschen Fußballs. Gewohnte Rasenfunk-Qualität ist zu erwarten, die ersten drei Folgen sind auch bereits raus.

Männermannschaft

Das Jahrzehnt der Bayern (und des deutschen Fußballs) | Rasenfunk

Und noch einmal Rasenfunk: Dort wird im Tribünengespräch DAS  “Jahrzehnt des FC Bayern” (und auch des deutschen Fußballs) besprochen. Eine sportliche Aufgabe, vor allem wenn man sieht, dass die Sendung (nur) fünf Stunden lang ist. Das Aufnahmezeitfenster ist klug gewählt. Die Bayern haben das zweite Triple der Dekade eingefahren. Host Max nutzt die “Sommerpause” der Liga, Kultblogger Steffen seine Elternzeit, und Eurosport-Dauerbrenner Florian die Zeit zwischen Früh- und  Spätschicht. Die diskutierten Themen aufzuführen würde den Rahmen sprengen. Es ist ein Genuss, wie Max durch die Chronologie leitet und der Mahner Steffen hier und da seinen Finger hebt und darauf verweist, wie viel der Verein in dieser Zeit auch richtig gemacht hat, und wie oft die im Rückblick endlose Erfolgsserie auch hätte reißen können. Nach knapp fünf Stunden ist der Spaß dann leider schon vorbei, man hätte noch mindestens genausolange zuhören wollen. | Dennis

FC Bayern verabschiedet Ivan Perišić | FC Bayern

Die Verhandlungen sind gescheitert. Nachdem man die Leihspieler Álvaro Odriozola und Philippe Coutinho pünktlich verabschiedete, wartete der FC Bayern bei Ivan Perišić noch, besprach ihn sogar im September noch in der Rubrik Länderspielreisenden. Doch schlussendlich empfand der FC Bayern Inter Mailands Forderungen als zu hoch. Etwas überraschend, wo der FC Bayern sonst für so verdiente Spieler gerne auch mal etwas unbesonnenes tut. Doch in Zeiten von Corona ist nun mal alles ein wenig anders. Damit hinterlässt er nicht nur eine klaffende Lücke im Kader, sondern auch die Aussicht, dass der FC Bayern ohne weitere kroatische Verstärkung seine Ambitionen auf die Verteidigung der Champions League wohl oder übel schon in der Transferperiode begraben muss. Eint seit Jahren alle Champions-League-Sieger doch der Umstand, mindestens einen kroatischen Spieler im Kader zu haben.

Sein große Stunde schlug im Viertelfinale: Auch wegen Ivan Perišić gewann Bayern die Champions League.
(Foto von Miguel A. Lopes / POOL / AFP)

Mia san wieder weg | Süddeutsche Zeitung

Passend zu diesen Kurzarbeitern präsentiert die Süddeutsche eine Fotostrecke von Profis, die es nur ein Jahr beim FC Bayern ausgehalten hatten. Absolutes Highlight natürlich: Ali Daei, der Schnäuzer.

Tanguy Nianzou fehlt 6-8 Wochen | Kicker

Bitterer Start für Neuzugang Nianzou: Der junge Franzose wird nach einer Verletzung bei der U20-Nationalmannschaft bis zu zwei Monate ausfallen.

Das Pressing des FC Bayerns in der Videoanalyse | Thefalsefullback

Die Leute von thefalsefullback gehen unter die YouTuber: In 18 Minuten bröseln sie Hansi Flicks Pressing-System in seine Einzelteile auf. Zuweilen fühlt es sich zwar mehr wie ein vorgelesener Artikel an, doch dürfte es ja auch erst der Anfang ihrer Videostudien sein.

Saison-Update

Frauen & Amateure

1. Spieltag: Bayern gewinnt 6:0 gegen Sand | FC Bayern

Ein Start nach Maß für die Damen: Am ersten Spieltag überrollten die Bayern-Frauen Gegner Sand förmlich mit 6:0 und eroberten sogleich die Tabellenspitze. Ganze vier Neuzugänge standen dabei in der bayrischen Startaufstellung.

Amateure-Niederlage beim Seitz-Debüt | FC Bayern

Weniger erfolgreich lief das Debüt für Trainer-Rückkehrer Holger Seitz. Nach einer torlosen ersten Halbzeit, konnte man die Leistung in der zweiten nicht bestätigen und verlor gegen Zweitligist Erzgebirge Aue schlussendlich mit 0:3. Glücklicherweise war das aber nur ein Testspiel, Ernst wird es erst am übernächsten Wochenende.

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Jetzt Spenden – #CivilFleet

Der Tweet der Sea-Watch spricht für sich selbst. Die traurige Situation hat sich dank politischer Ohnmacht hinsichtlich der Menschlichkeit nun zugespitzt. Es war leider zu erwarten. Glücklicherweise gibt es Organisationen, die sich für die Menschen vor Ort einsetzen. Aktuell ist noch unklar, in welcher Form das passieren wird und welche Organisation am ehesten Unterstützung braucht. Unter dem zweiten Link werden finanzielle Mittel aber bereits gesammelt, um sie dann einsetzen zu können, wenn Klarheit herrscht. | Justin

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Diskussion der Woche

Wie steht ihr zum Thema Beckenbauer? Seid ihr mittlerweile nur noch wütend auf den einstigen Kaiser? Überschattet für euch die Affäre rund um die WM 2006 zu sehr den Spieler Beckenbauer? Habt ihr womöglich gar keine Probleme mit seinen Taten rund um das Turnier? Habt ihr die Doku im ZDF gesehen und habt Meinungen zu dieser?Diskussion der Woche

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  1. Die Doku habe ich gesehen. Zwischen längst bekanntem – die Watschen – und interessanten neuen Interviews – der Bruder – fiel mir als Interviewpartner mal wieder Hans Woller auf. Es langweilt und nervt mich, wie sich dieser Mann am FCB und seinen Verantwortlichen abarbeitet. Das fängt bei der angeblichen Aufarbeitung in der Nazizeit an, geht dann über Gerd Müller und Steuerhinterziehung dann eben zu Beckenbauer weiter. Dem spricht er mal so eben nebenbei ab, jemals erwachsen geworden zu sein, nennt ihn sogar einen “Clown”.

    Es ist wichtig und notwendig, Verfehlungen aufzuzeigen. Wenn Woller aber eben nur 1 Thema hat und hier zumeist Beweise schuldig bleibt, dann, na dann nervt es.
    Übrigens der Woller, der bei einer Lesung ein Debakel zu seinen Recherchen erlebte:
    https://www.augsburger-allgemeine.de/sport/Vortrag-ueber-Gerd-Mueller-Ein-Totgeglaubter-sitzt-unter-den-Besuchern-id56282636.html

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    1. Die Doku habe ich auch gesehen. Leider. Was für ein schmieriger Journalismus auf dem mittlerweile bekannt niedrigen Spiegel-Niveau.

      Eher empfehlenswert die Doku der ARD “Der Ball war mein Freund”. Vor allem sehenswert die Szenen, darunter viele wirklich seltene Stücke, die Beckenbauer als Spieler in Aktion zeigen. Eignet sich für alle, die der speziellen Magie, die der Spieler Beckenbauer ausstrahlte, mal selber nachspüren wollen.

      1. Das war keine Spiegel-Doku sondern ein mit den Enthüllungen befasster Journalist des Spiegels war einer unter vielen Interviewpartnern. Und wenn man ehrlich ist, treffen alle seine Aussagen auch ins Schwarze.
        Dass das System FIFA korrupt war und weiter ist, bestreitet kein Fußballfan den ich kenne.
        Meinen persönlichen Respekt und meine Sympathie hat Beckenbauer eigentlich schon verloren, als er seinen Wohnsitz nach Österreich verlegt hat, um ein paar Mark Steuern zu sparen.
        Deutschland hat ihm die Karriere erst ermöglicht – in Österreich hätte er kaum die Millionen verdient. Da sollte man dann nicht so geldgierig sein, sondern der Gesellschaft auch etwas zurückgeben. Er wäre dadurch sicher nicht verarmt….

  2. Also mit eurer Überschrift zu Nianzou habt ihr mir den Schock des Tages bereitet!
    6-8 Monate Ausfall! Das wollen wir doch nicht hoffen.

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    1. Ist korrigiert.

  3. Also, dass nach dem Meisterschaft der Amas viel Bewegung in den Kader kommt war mir klar. Aber warum man jetzt fast alle Spieler, die u. a. auch (wie hier Oliver Batista-Meier) bei den Profis rangeführt werden sollen, verleiht erschließt sich mir nicht.

    Einerseits mahnt man immer wieder an, der Kader sei zu klein und dann verkleinert man ihn weiter und weiter.

    Dieses Saison wird in meinen Augen eine sehr intensive und auch körperlich, als auch psychisch anspruchsvoll.

    Da verstehe ich es einfach nicht, wieso man, statt Zugängen, nur Abgänge vermelden kann.

    Bei den Amas ist es für mich sehr alamieren, da es auch dort kadertechnisch sehr sehr dünn ist.

    Auch das Thema Erfahrung wird in meinen Augen unterschätzt. Klar können wir darauf hoffen, dass die Jungs, wie Tillmann oder Musiala genauso genial spielen, wie in der letzten Saison, aber das ist nicht garantiert.

    Warum OBM nun nach Holland geht, verstehe ich nicht. Er hat bei den Amas kaum gespielt und wäre gerade bei Standards eine Waffe. Aber was solls.

    Auch ist damit anscheinend die Aussage von Holger Seitz, es würde keine Abgänge mehr geben, konterkariert worden.

    Ich jedenfalls finde, man spielt da mit dem Feuer und das kann leider auch sehr viel verbrennen…

    Wie seht ihr das ?

    Wie schon jemand geschrieben hatte, alles anscheinend auf Kante genäht ;)

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    1. Klar, man geht da aktuell ins Risiko.
      Das wird sich bei einer zweiten Mannschaft allerdings in Gänze kaum vermeiden lassen. Der konstante Umbruch ist dort Programm. Wahrscheinlich auch der wesentliche Punkt, warum sich bisher keine Zweitvertretung langfristig in der 3.Liga etablieren konnte.

      Wir haben schon einige für diese Liga überragende Spieler verloren. Dazu gekommen sind im Grunde nur Spieler aus dem eigenen Nachwuchs. D.h. man wird auf Gedeih und Verderb darauf angewiesen sein, dass analog zu Stiller letzte Saison, einige von den Jungen richtig durchstarten. Man wird sehen, ob der Poker aufgeht.
      Dazu wird ja weiterhin noch über evtl. Abgänge von Richards, Dajaku oder Yilmaz spekuliert.

      Man wird gut daran tun, sich auf eine holprige Anfangsphase einzustellen. Ich tue es jedenfalls.

  4. In Sachen Kaderplanung läuft diese Transferperiode fast noch merkwürdiger als im Vorjahr. Im Sommer 2019 hatte man zu Beginn der Vorbereitung mit Hernandez und Pavard immerhin schon zwei Weltmeister transferiert und war mit Sane in guten Verhandlungsgesprächen. Zudem kam mit Arp ein Talent aus Hamburg. Durch den Ausfall von Sane holte man dann kurzfristig Perisic und später noch Coutinho (auch wenn die Saison hier schon lief) und schließlich auch noch Cuisance. Das war auch nötig, denn schließlich hatte man mit Ribery, Robben, Hummels, Rafinha und James fünf Abgänge. Es gab im Kader eigentlich zum Zeitpunkt des Vorbereitungstarts mit Renato Sanches nur einen Wackelkandidaten, der dann im August den Verein noch verließ. Im Nachhinein gab der maximal mögliche Erfolg den Verantwortlichen recht. Allerdings muss man sagen, dass die Kaderstärke bei einer Saison mit mehr englischen Wochen schon relativ klein gewesen wäre.
    Stand jetzt haben wir im Feldspielerbereich mit Sane einen hochkarätigen Spieler geholt, dazu mit Nianzou ein vielversprechendes Talent und mit Fein wieder einen talentierten Spieler aus Hamburg. Drei Abgänge (Coutinho, Perisic und Odriozola) stehen schon fest. Zudem haben wir immer noch drei Wackelkandidaten im Kader (Martinez, Thiago und scheinbar auch Alaba). Mit Batista Maier und Singh haben außerdem zwei Spieler den Klub verlassen, die schon Spiele für die Profis absolviert haben.
    Dementsprechend ist der Kader momentan gleich groß wie in der Rückrunde. In die wohl anstrengendste Saison überhaupt mit dieser Kaderstärke zu gehen ist ohnehin sehr riskant. Stand jetzt sind aber hinter Martinez, Thiago und Alaba auch noch mehr oder weniger dicke Fragezeichen. Bin gespannt, wie sich das entwickelt. Wenns hoch kommt und alle drei Fragezeichen den Verein verlassen, brauchen wir noch mindestens 3 Neuzugänge, um die Kadertiefe zu halten und dann noch 1 oder 2 zusätzlich, da Flick ja mehr Spieler haben möchte als bisher. Ein Verkauf von Spielern würde zwar Geld einbringen, aber man muss dann natürlich auch wieder Spieler finden, die man dafür holt. Erschwerend kommt hinzu, dass diese Spieler keine Zeit zur Eingewöhnung haben werden.
    Da fühlt man sich ziemlich um ein Jahr zurück versetzt, was die Euphorie zu Saisonbeginn betrifft und das obwohl vor wenigen Wochen das Tripel geholt wurde. Mich tröstet einzig und allein die Tatsache, dass ich die Transferstrategie im Vorjahr auch nicht nachvollziehen konnte, das Resultat aber überragend war.

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    1. @willy
      Du kannst doch nicht ernsthaft diesen Transfersommer mit dem letzten vergleichen.
      Zuallererst hatten wir gerade erst den maximalen Erfolg gefeiert allen Unkenrufen zum Trotz. Und man hat das dringendste Problem nämlich das des passenden Trainers und Spielphilosophie gelöst.
      Die erste 11 steht und kann kaum verbessert werden. Dazu sind drei/vier Top Spieler im Kader die letzte Saison kaum gespielt haben.
      Dieser Ausgangslage steht natürlich die worst case Einnahmeausfälle von bis zu 25% gegenüber. Jedes Top Management kann und will das nicht ausblenden. Natürlich ist die Situation mit Alaba und Thiago nicht gut weil selbst verschuldet aber man ist genau wie bei Javi immer Bochum driver Seat also bestimmt selbst was passiert. Spieler wie Batista und Singh sind nebensächliche Entwicklungen die keinen großen Einfluss haben.
      Man wartet zurecht ab denn es kommen noch sehr viele Spieler in den nächsten Wochen auf den Markt für die es nicht viele zahlungskräftige Abnehmer gibt. Auch Ausleihen sind immer noch möglich, sogar einen Perisic sollte man noch nicht abschreiben. Wir brauchen ja auch Kader bzw Ergänzungsspieler und keine Königstransfers denn der ist schon lange gemacht. Alles ist (noch) möglich . Das Vorgehen der Clubführung ist absolut nachvollziehbar und genau richtig zu diesem Zeitpunkt.

    2. Die Frage ist dabei wie viele Spieler aus der Jugend nun mehr oder weniger fest in die Mannschaft eingeplant werden.

      Ausgehend von einem 4231 fehlt im Prinzip nur ein weiterer Spieler für die rechte Außenverteidigung bzw. der offensiven Außenbahn.

      Sonst könnte eigentlich überall regelmäßig rotiert werden, wenn natürlich auch nicht auf dem hohen Level wie jetzt im Sturm mit z. B. Lewi, aber in einer funktionierenden Mannschaft könnte das aufgefangen werden.

      Wenn man wirklich Potenzial in Spielern wie z. B. OBM sieht würde man Geld versenken wenn man da 20 bis 50 Mio investiert für einen Zeitraum von 2, 3 Jahren.

      Flick nimmt sich dabei auch gut aus der Schusslinie mit seinen Aussagen, dass er einen breiteren Kader braucht. Läuft es nicht so erfolgreich mit den aufstrebenden Spielern geht die Verantwortung zu den Verantwortlichen im Vorstand über.

  5. Ich glaube, der momentane Stillstand speist sich aus drei Faktoren: 1) Corona-bedingte Unsicherheit und entsprechende Vorsicht selbst mit dem Geld, das man schon auf dem Konto hat; 2) bereits erreichter internationaler Erfolg und mangelnde nationale Konkurrenz, dadurch geringe Risikobereitschaft; und 3) der hängende Thiago-Transfer und dadurch Unklarheit über den einzigen nennenswerten Einnahmenposten bei Transfers (für Alaba gibt es wohl erst gar keine Abnehmer).

    Im schlimmsten Fall gehen nächsten Sommer zwei Leistungsträger ablösefrei und müssen teuer ersetzt werden, und das bei deutlich geringeren Umsätzen. Dafür legt man anscheinend jetzt schon jeden verfügbaren Cent zurück und sperrt sich auch gegen mittelpreisige Transfers wie Perisic oder Dest.

    Es wird nächstes Jahr sehr viel davon abhängen, ob sich Spieler wie Cuisance, Fein, Nianzou, Arp, vielleicht auch Dajaku, dauerhaft auf Bundesliga-Niveau bewähren können. Wenn ja, sollten wir eine normale Rotation hinbekommen, können Verletzungen halbwegs wegstecken, und haben im besten Fall deren Entwicklung einen ordentlichen Schub verpasst. Wenn nicht, tja – dann könnten wir tatsächlich wieder Zustände wie im Winter 2010 bekommen.

    Antwortsymbol2 AntwortenKommentarantworten schließen
    1. Ich würde noch einen Faktor hinzufügen.
      Seit jeher wird von Seiten Hoeneß und Rummenigge die (Minimum) schwarze Null im Jahresabschluss nicht wie irgendein beliebiges Ziel behandelt, sondern als so etwas wie der heilige Gral des Managements angesehen. Das zu verfehlen wäre im Grunde schon kaum akzeptabel.
      Jetzt kommt noch die Situation um den bevorstehenden Abschied von Rummenigge dazu, der Ende 2021 gehen wird. D.h. die Zahlen, die in dieser Saison erreicht werden, werden Rummenigges “Abschiedsgeschenk” an den Verein sein. Ich kann mir vorstellen, dass sich KHR seinen Abschied nicht damit verderben will, ausgerechnet dann und zum ersten Mal in der Geschichte einen bilanziellen Verlust ausweisen zu müssen.
      Ich denke er wird alles tun um dies zu vermeiden bzw. unterlassen was in dieser Hinsicht auch nur riskant sein könnte.

      1. Tatsache ist, dass wir noch immer in einer Pandemie mit hoher Unsicherheit stecken. Die nächste Saison kann ebenso gut wieder ab- bzw. unterbrochen werden, was dann wieder hohe Einnahmeausfälle bedeuten kann. Wir sprechen dabei ja nicht ausschließlich über die eigene Liga in Deutschland, sondern dass der Verlauf in Frankreich, Italien, Spanien und oder England ebenso einen Einfluss auf den gesamten Markt haben kann und wird.

        Weiter gibt es aktuell schon Vereine, die unbedingt verkaufen müssen und wenn Bayern noch einen weiteren Spieler haben will drückt man den Preis am besten, indem man lang wartet und den abgebenden Verein unter Druck setzt. Keine Abnehmer (und siehe weiter oben bzw. eure Beiträge), desto höher der Druck auch ein 2 Mio-Angebot anzunehmen.

        Gerade lese ich von einer Wnde bei Thiago. Thiago erschien heute im Training, obowhl er noch ein paar Tage Urlaub hat und sich um seine Zukunft kümmern soll.

        Und jetzt läuft über den Ticker, dass Liverpool den bevorstehenden Transfer von Wijnaldum abbläst und ihn zum Bleiben überreden will.

        Jetzt ist die Frage, ob Thiago Liverpool zu teuer ist (Ablöse + Minimum 15 Mio Gehalt) oder ob Thiago einfach nicht mehr weg will aus München.

  6. Die Transferpolitik (Stand jetzt) erschließt sich mir aktuell nicht. Da tanzen i.M. nur Fragezeichen. Nach dem Re-Start wurde gejammert über diese Saison 20/21 mit dem vollen Terminplan, hatte aber gesagt, wann wolle den Kader mit Jungendspielern auffüllen usw.
    Genau diese Spieler (Mai, Batista-Meier, Singh) werden jetzt an andere Vereine ausgeliehen, um ihnen Spielpraxis zu geben. Das passt doch nicht zusammen. Wenn nicht jetzt, wann dann sollen sie spielen? Zudem nach Coutinho, Perisic und Odriozola auch Thiago und Martínez Goodbye sagen werden.
    Welche Spieler werden jetzt von der 2. Mannschaft “ausgeliehen”? Hat die 2. Mannschaft dann überhaupt noch eine schlagkräftige Truppe zusammen, um die 2. Saison in Liga Drei zu überstehen? Fragen über Fragen.
    Das Transferfenster ist ja noch bis Anfang Oktober offen – gut, ok. In sieben Tagen fängt die Bundesliga aber an.

  7. woher kommt denn das scheinbare Gesetz, dass ein Spieler 1 Jahr vor Vertagsende verkauft werden muss oder er dann ablösefrei geht? Darauf hat auch Gündogan hingewiesen. Alaba und Thiago können auch nach Ende der Saison verlängern. Am Ende hat der Spieler ja alle Trümpfe in der Hand, gegen seinen Willen kann er ja auch nicht verkauft werden, er hat ja noch Vertrag. Vielleicht gibt es in einem Jahr eine gute Option, vielleicht nicht, dann bleibe ich halt. Dass ein Verein das Risiko scheut einen Spieler ablösefrei gehen zu lassen ist schon klar. Ich würde Thiago einen 3 Jahresvertrag mit festgeschriebener Ablöse ab nächster Saison von 40-45 Millionen anbieten, dazu Gehaltserhöhung und bei Verkauf ein kleines Handgeld. Bayern hätte so genug Zeit einen Nachfolger zu finden, man verhindert einen ablösefreien Weggang, Thiago bekommt mehr Geld. Nur der neue Verein ist der Dumme. Wenn corona nächste Saison dank Impfstoff rum ist, steigt die Bereitschaft Geld auszugeben und es gibt einen Verein der die 40 Millionen zahlt oder Thiago will doch bleiben und beendet seine Karriere bei uns

    Antwortsymbol3 AntwortenKommentarantworten schließen
    1. Leipzig hat das bei Werner und Upamecano auch ähnlich hingebracht. Beide haben ihre Verträge verlängert und sich eine Klausel einbauen lassen. Normalerweise macht Bayern so etwas ja nicht, aber besondere Zeiten erfordern auch mal besondere Maßnahmen. Ich finde, es wäre auch ein Zeichen von Loyalität der Spieler gegenüber dem Verein, wenn sie sich auf ein solches Geschäft einließen. Die Klauseln müssen ja nicht astronomisch hoch sein, sondern können ja auch dem entsprechen, was man sich für heuer als Ablöse vorgestellt hätte.
      Bei Alaba verliere ich mittlerweile ehrlich gesagt etwas die Geduld. Bei ihm ginge ich sogar so weit, dass ich in dieser Woche noch fordern würde, dass er sich endgültig entscheiden soll. Falls seine Entscheidung gegen Bayern ausfallen sollte, dann würde ich ihm im HInblick auf die Zukunft mit sofortiger Wirkung seinen Stammplatz entziehen und auf Hernandez als LIV setzen. Alaba kann dann schauen, ob er auf die Schnelle einen Verein findet, der eine vernünftige Ablöse zahlt, die wohl ähnlich wie bei Thiago im Bereich von 30 bis 40 Millionen liegen dürfte. Falls ihm das nicht gelingt, übernimmt er halt 2020/21 die Rolle von Hernandez aus der Rückrunde der vergangenen Saison und das heißt, er spielt halt nur, wenn Hernandez, Davies oder jemand im Mittelfeld eine Pause brauchenoder verletzt sind. Einen damit verbundenen möglichen Qualitätsverlust würde ich hierbei bereitwillig in Kauf nehmen.
      Schade, dass ich das über einen Spieler, den ich eigentlich sehr mag, sagen muss.

      1. 100% Zustimmung. Über eine Thiago Verlängerung würde ich mich nach wie vor freuen. (Dessen Gründe für einen Abschied kann ich auch nachvollziehen) Aber bei Alaba bin ich mittlerweile auf dem Punkt: Geh doch wenn du meinst jemand zahlt dir mehr.

      2. Nette Vorstellung, aber das ist Utopie. Wenn die Saison mal läuft interessiert der Vertragsbumms keinen mehr und es zählt nur noch das kurzfristige sportliche Ergebnis. Längerfristig wäre es auch besser gewesen, jungen Spielern wie Musiala oder Batista-Meier Einsatzzeit zu geben anstelle von älteren Leihspielern wie Perisic oder Coutinho, die den Verein nach der Saison wieder verlassen werden. Passiert aber nicht, selbst wenn man schon Meister ist oder fünf Minuten vor Schluss mit 6:2 führt. Sowas kann man sich vorher in der Theorie gut ausmalen, aber jeder Trainer wird die sportlich beste Mannschaft aufbieten, nicht die Spieler mit der längsten Restvertragslaufzeit. Schließlich muss der Trainer auch den Kopf hinhalten, wenns in die Hose geht und Alaba auf der Bank saß. Davon ab brauchen wir kommende Saison mit Sicherheit eh jeden Spieler.

        Die Idee mit der Vertragsverlängerung inklusive Klausel find ich auch nicht schlecht. Stand jetzt seh ich nicht, dass jemand für einen der beiden eine Ablöse zahlt, die auch nur annähernd der Lücke entspricht, die diese Spieler hinterlassen würden. Bei allem Respekt, aber für Thiago unter 30 Millionen zu bieten ist einfach nur eine Beleidigung des Spielers, an Thiagos Stelle hätte ich danach schon keine Lust mehr auf einen Wechsel zu diesem Verein. Vor allem wenn man aus einer Liga kommt, in der solche Summen schon von Aufsteigern gezahlt werden für jeden, der zehn Meter geradeauslaufen kann.

        Auf IV und im Mittelfeld haben wir einige interessante Spieler, die vielleicht Lücken hineinwachsen können, aber momentan nicht wirklich einzuschätzen (Hernandez, Nianzou, Arrey-Mbi bzw Stiller, Fein und wieder Nianzou) bzw verliehen (Mai) sind. Nächsten Sommer sind wir da sicherlich schlauer. Also lieber Alaba und Thiago noch ein Jahr halten und dann ablösefrei gehen lassen als sie diesen Sommer für einen symbolischen Betrag zu verramschen.

  8. ssball/bundesliga/2020/09/leon-goretzka-vom-fc-bayern-ueber-flick-sane-triple-meisterschaft?utm_source=sharing_platform&utm_medium=social&utm_campaign=sharing_app

    Starkes Interview und guter Typ!!

  9. Kadermaessig hoffe ich sehr, dass der Hasan noch ein paar Spieler aus dem Hut zaubert. Bei der Belastung diese Saison reichen 3,4 Verletzungen und wir gehen wieder auf dem Zahnfleisch, wie damals letzte Saison als Zirkzee zweimal uns quasi den Arsch gerettet hat. Für Meisterschaft und um die CL mitspielen zu können, brauchst du einfach eine gewisse Qualität von der Bank, wie zb gegen Barca als wir einfach mal Cou bringen konnten, der dann noch zwei Buden gemacht und eine aufgelegt hat.

    Antwortsymbol1 AntwortKommentarantworten schließen
    1. Mit deiner Art über Fußball zu sprechen solltest du dich unbedingt mal bei Sky bewerben.

      PS. Die zahlen gut.

  10. Off Topic:

    Uli H. heute um 11 Uhr im Doppelpass. Wer sich die Werbepausen sparen will, hört es später hier:

    https://sport1-doppelpass.podigee.io/

    Antwortsymbol1 AntwortKommentarantworten schließen
  11. Interesannte Aussagen von Uli zur Causa Alaba und seinem Berater!

    Vor allem, in was für einer Welt leben so manche Fußballer eigentlich?? Ob ich jetzt 18, 20 oder 25 Mio. verdiene, es macht doch keinen Unterschied. Kann man sein Leben lang nicht ausgeben…
    Dass man absolter Führungsspieler ist, ein Ära prägen und wahrscheinlich einen ewigen Rekord an Titelgewinnen aufstellen kann, wäre mir wichtiger.
    In keinem (Sport)-Geschichtsbuch wird mal besonders erwähnt werden, dass man Bestverdiener war. Nur mit Titeln wird man “unsterblich” und zur Vereinslegende!!

    Aber okay, bin halt nur ein kleiner Fußballromantiker …

    Antwortsymbol13 AntwortenKommentarantworten schließen
    1. Das hat wohl nichts mit absoluten Zahlen zu tun, sondern mit den Unterschieden und vermeintlichen Ungerechtigkeiten innerhalb der Truppe.
      Auch wenn es bisher schon einige Grenzfälle gab (Lewandowski, Müller, Neuer etc.), konnten die Verträge von den Mitspielern scheinbar akzeptiert werden, weil sie Leistung und Stellung der Spieler innerhalb des Teams vernünftig widerspiegeln.
      Eine grundsätzlich andere Dynamik hat die Geschichte mit der Verpflichtung Hernández’ erhalten: dessen Einkünfte kann wohl keiner rational nachvollziehen, aber alle orientieren sich seither daran.
      In diesem Zusammenhang scheint sich das Gerücht zu bestätigen, dass Hernández ca. um die 20 Mio verdient und es ist (fast) verständlich, dass Alaba entsprechend 25 Mio verlangt; absolut mag das viel zu viel sein, aber im Vergleich zu seinem Mitspieler gerechtfertigt.

      Danke Hasan Salihamidžić!

      PS. Süle hat sich auch bereits einen Berater zugelegt, Vertrag läuft 2022 aus…

      1. Bezüglich Hernandez liest man sehr unterschiedliche Zahlen. Es war auch mal von “nur” 15 Millionen die Rede. Im Nachhinein ist es leicht auf Brazzo einzuprügeln. Man hatte sich bei der Verpflichtung von Hernandez erhofft, dass er die Rolle, die Alaba dann fast schon überraschend stark bekleidete, ähnlich souverän ausfüllen würde. Das hat er aus diversen Gründen nicht hingekriegt und es bleibt zumindest fraglich, ob er das jemals schaffen wird, selbst wenn er körperlich über einen längeren Zeitraum fit bleibt.
        Ich stelle dir aber schon mal eine Frage: Glaubst du ernsthaft, dass man einem Spieler, der für eine solche Ablösesumme verpflichtet wird, ein Gehalt von ca. 10 Millionen bieten kann und er dann trotzdem unterschreibt? Natürlich ist der Gedanke, dass man sich ein hohes Gehalt erst durch Leistungen beim neuen Verein erarbeiten muss, nicht verwerflich, aber in dieser Größenordnung wohl nicht realisierbar. Ich denke nicht, dass Bale bei Real, Griezmann oder Coutinho bei Barca, Neymar oder Mbappe bei PSG, Haaland beim BVB (diese Liste ließe sich beliebig fortsetzen) irgendwo in den hinteren Gehaltsregionen begonnen haben und man ihnen sagte: Zeig erst mal Leistung, dann kriegst du auch mehr Geld. Alle diese Spieler waren sicherlich von vornherein bei den Topverdienern ihrer Klubs dabei, weil man sich bei ihrer Verpflichtung eben versprach, dass sie auch gleich in die Phalanx der absoluten Leistungsträger eindringen würden. So sieht die Realität eben aus.
        Gegenfrage: Wenn es nach diesem Prinzip ginge, dann müsste Alaba bei einem möglichen Wechsel doch deutlich weniger verdienen als er mit seinem neuen Vertrag in München bekäme. Mit welcher Berechtigung würde er denn beispielsweise bei Real in Gehaltsregionen vorstoßen, die in den Bereich von Sergio Ramos gingen?

      2. @willythegreat
        Hernández war von a bis z kein überzeugender Transfer: zu teuer, zu hohes Gehalt, schwer verletzt und auf seinen beiden Stammposition höchstens gut, nicht überragend.
        Ein fantasieloser Panikkauf um nicht mit leeren Händen dazustehen.

      3. Ein Panikkauf? Im März? Und fantasielos?

        Hernandez war die logische Konsequenz unseres Geschwindigkeits-Defizits in der IV. Es konnte im Übrigen niemand voraus sehen, dass Davies auf der LAV Position so durchstartet. Ich halte ihn immer noch für eine wichtige Verstärkung und kann die respektlosen Aussagen über ihn nicht nachvollziehen.

      4. Er dankt halt nach jedem Spiel Gott / Jesus, dass er so scheißviel Kohle damit verdient, einen Ball rumzukicken, mal besser mal schlechter.
        Passt doch super zsamm und macht Sinn.

    2. Frage: Hat Alaba bei der CL-Endrunde annähernd gezeigt, dass er in die Gehaltsstufe von Lewandowski, der sich berechtigte Hoffnungen auf den Titel des Weltfußballers machen darf, aufsteigen sollte?
      Ein Eigentor, bei dem er etwas ungelenk wirkte, ein einfacher Tunnel mit Riesenchance von Suarez im Anschluss und ein amateurhafter Querpass im eigenen Strafraum, den Mbappe gottseidank nicht nutzen konnte, sprechen für mich da eine ganz andere Sprache. Ich will seinen Anteil am Triple nicht kleinreden, aber wenn er sich einbildet, in diese Regionen, die seinem Berater vorschweben, vorstoßen zu können, dann werden wir am Ende des Tages die Preisspirale nicht mehr stoppen können, denn dann werden die Berater von einem halben Dutzend Spielern zurecht ebenfalls auf der Matte stehen und Gehaltserhöhungen fordern, weil ihre Schützling auch vom Standing her genauso wichtig sind.
      Meiner Vorgehensweise ginge klar in Richtung Ultimatum an Alaba. Entweder er verlängert jetzt bald, oder wir planen langfristig ohne ihn. Findet er auf die Schnelle noch einen Verein, der eine angemessene Ablöse zahlt, dann kann er gehen. Klappt es nicht, dann verlieren wir ihn halt ablösefrei im nächsten Sommer. Das würde aber bedeuten, dass seine Zeit bei uns als Stammspieler erst mal Geschichte sein müsste, weil man dann unbedingt testen muss, ob Hernandez das Zeug dazu hat, seine Position dauerhaft einzunehmen. Sollte das nämlich nicht der Fall sein, müsste man sich dringend um Upamecano bemühen und Hernandez dann im Sommer 2021 verkaufen, in der Hoffnung, für ihn zumindest noch so viel zu bekommen, wie wir für Upamecano an Leipzig bezahlen müssten.
      In dieser Hinsicht imponierten mir die Spurs gewaltig. Man befand sich mit Eriksen in einer ähnlichen Lage und ging mit ihm ins letzte Vertragsjahr. Im Sommer 2019 galt Eriksen auf jeden Fall noch als heißer Kandidat, die Nachfolge von Modric bei Real anzutreten. Real hatte scheinbar auch Interesse, wollte aber keine große Summe bezahlen. Da den Spurs klar war, dass er über dieses Jahr hinaus nicht mehr in London sein würde, war er nur noch Ergänzungsspieler, was sich nicht gerade positiv auf seine Form auswirkte. Das Resultat war, dass schon im Winter 2019 kein absoluter Topklub mehr Interesse an ihm zeigte und es letztendlich “nur” Inter Mailand als Transferziel wurde. Aber auch dort sitzt er in wichtigen Spielen mittlerweile eher auf der Bank, bestimmt auch weil ihm die Zeit ohne regelmäßige Spielpraxis nicht unbedingt gut getan hat.
      Wenn Alaba glaubt, dass ihm ein ähnlicher Karriereverlauf nicht auch drohen könnte, dann ist er schon auch ein bisschen naiv, wie ich finde. Die Zeiten, in denen er als Linksverteidiger allerhöchstens gehobenes Bundesliganiveau erreichte und weit weg war von der absoluten Weltklasse, sind noch gar nicht so lang her. Wie anfangs erwähnt verkörperte er mMn auch als IV keine absolute Weltklasse und somit erscheint mir sein Gehaltswunsch so übermäßig dreist, dass er eigentlich nur zwei Optionen hat: auf den Boden der Tatsachen zurückkehren und das Angebot des FCB annehmen oder weiter auf Wolke Sieben schweben und schauen wo ihn diese Träumerei hinführen wird.

      1. @Willy….“ Die Zeiten, in denen er als Linksverteidiger allerhöchstens gehobenes Bundesliganiveau erreichte und weit weg war von der absoluten Weltklasse, sind noch gar nicht so lang her.“ +1
        Bei der Innenverteidiger Aussage bin ich gespalten. Sicherlich kann man sich darüber streiten, ob es im Defensivverhalten, Kopfball, Schnelligkeit und Zweikampf bessere gibt. Trotzdem war er, für die Spielweise unserer Mannschaft, m.M.n. Weltklasse. Ich befürchte, das, in Verbindung mit dem Weggang von Thiago, das Aufbauspiel und auch die Pressingresistenz leiden würde. Trotzdem sollte man, in der jetzigen Situation, nicht das Gehaltsgefüge sprengen und ggf. ins letzte Vertragsjahr gehen.
        Das unser Kader, analog letztes Jahr, wieder erst so spät steht, ist nachvollziehbar aber sehr ärgerlich.

      2. Davon hätte der Verein dann aber nichts. Alaba 2021 ablösefrei gehen zu lassen und ihn davor noch ein Jahr auf der Bank schmoren zu lassen, ist praktisch dasselbe, als wenn man ihn dieses Jahr schon gratis abgeben würde. Ich bleibe dabei, dass ihm kein Verein der Welt ein Gehalt zahlen wird, wie es Zahavi anscheinend gefordert hat. Das wird Alaba auch selber merken, wenn es mal um konkrete Konkurrenzangebote geht. Am Ende läuft es darauf hinaus, wo er die beste sportliche Perspektive hat (spricht für Bayern), und ob er ähnlich wie Thiago noch einmal anderswohin möchte (dagegen).

        Grundsätzlich sollte man zwar Spieler im Transferfenster vor ihrem letzten Vertragsjahr zu einer endgültigen Entscheidung zwingen, um noch eine Ablösesumme realisieren zu können. In diesem Fall würde es aber glaube ich nichts bringen, weil der Markt durch aussergewöhnliche Umstände brach liegt, und speziell die für Alaba interessanten spanischen Teams knapp bei Kasse sind. Bevor man ihn unter Wert verramscht, würde ich ihn lieber halten und die Chance darauf wahren, dass er unser zweifellos auch nicht gerade knauseriges Angebot noch annimmt.

      3. @Horst Mohamed: kurze Ergänzung zu dem was ich mit Stammplatz entziehen meine:
        Sollte Alaba nicht verlängern wollen und kein vernünftiges Angebot kommen, dann bleibt er in unserem Kader und wird sicherlich nicht dauerhaft auf der Bank schmoren. Durch Verletzungen kann schnell Bedarf entstehen und bei dem heftigen Programm werden auch einige Spieler Pausen brauchen. Da Alaba für mindestens vier Positionen in Abwehr und Mittelfeld in Frage kommt, dürfte er sicherlich nicht nur auf der Bank sitzen. Aus Vereinssicht würde es schon Sinn machen, ihn noch ein Jahr zu behalten, weil er eben so viele Rollen einnehmen kann. Selbst wenn man eine angemessene Summe für ihn bekäme, müsste man dann wohl zwei weitere Spieler kaufen, nämlich einen weiteren Innenverteidiger und einen Backup für Davies.
        Es wäre für mich nur nicht angebracht, dass er im Fall einer Nichtverlängerung weiterhin die Rolle einnimmt, die er derzeit inne hat, denn das wäre im Hinblick auf die Zukunft eben nicht besonders klug. Vom Namen her hätten wir mit Hernandez ja schon einen Nachfolger für Alaba als LIV im Kader. Man muss ihn aber dann auch regelmäßig einsetzen, um zu testen, ob er diese Rolle einnehmen kann. Um sich ein verlässliches Urteil bilden zu können, braucht er auch einige Spiele am Stück und muss auch das Gefühl haben, dass er nicht automatisch bei einem schwächeren Spiel gleich wieder draußen sitzt. Diesen Test auf die übernächste Saison zu verschieben und Alaba weiterhin Abwehrchef spielen zu lassen im Wissen, dass es seine letzte Saison wäre, empfände ich als nicht besonders klug. Auch im Hinblick auf eine mögliche Verpflichtung von Upamecano sollte man möglichst bald wissen, ob man (Alabas Abgang vorausgesetzt) dem Duo Süle/ Hernandez vertrauen kann oder ob man sich um Upamecano bemühen muss. Es ist ohnehin unklar, ob dieser zu uns kommen würde. Aber wenn man ihn frühzeitig kontaktiert und umwirbt ist die Chance auf eine Verpflichtung sicherlich größer als wenn man ihn hinhält, wie man das bei Werner und scheinbar auch bei Havertz gemacht hat.

      4. @willy, so würde ich das auch unterschreiben. Nächste Saison würde ich eh wieder mehr Rotation erwarten, und man wird sicher alles daran tun, Hernandez noch irgendwie einzubauen, bevor man ihn abschreibt.

        Upamecano ist auch der Grund, weswegen mir selbst vor einem ablösefreien Abgang Alabas nicht allzu sehr graut. Für mich der absolute Spitzenverteidiger der Zukunft, und zu einem moderaten Preis zu haben.

      5. @willythegreat
        unterschreib ich.

        Vor allem:
        “…ein amateurhafter Querpass im eigenen Strafraum, den Mbappe gottseidank nicht nutzen konnte”

        Da bekomm ich heute noch Schnappatmung. Und solche Kisten hat er leider immer wieder drin. Ich verstehe ohnehin die hohe Wertschätzung nur bedingt. Natürlich ist er ein perfekt ausgebildeter, hochveranlagter Linksfuß, der alles mitbringt, aber wie oft setzt er es um?
        Ich will nicht schon wieder auf seinen miserablen Flanken herumreiten – die Zeiten als LAV sind wohl vorbei. Aber auch als IV ist er für mich in keiner Spielsituation annähernd perfekt. Er hat ein sehr gutes Gesamtpaket, aber es fehlt in Summe doch an einigem (Kopfball, Stellungsspiel, Spieleröffnung, Führungsqualitäten…) sodaß er für mich zwar ein Spieler internationaler Klasse ist aber nicht mehr. Und für das anscheinend geforderte Gehalt bezahlt man den besten IV der Welt. Davon ist er weit entfernt.

        Was mich persönlich massiv stört: ständig (nur) von Gott faseln und dann den größten “Piranha” als Berater verpflichten. Das passt nicht nur nicht zusammen, das ist gelebte Doppelmoral. Natürlich kann man das auch trennen aber ich komme mit sowas nicht klar. Entweder lebe ich in einer materialistischen Welt oder in einer spirituellen. Wasser predigen und Wein saufen geht sich nicht aus. Aber das nur am Rande.

        Unterm Strich: Bei den Forderungen würde ich sagen “baba”. Soll er sein Glück woanders versuchen.

      6. @ Marco05:

        Das sehe ich ähnlich. Und wenn die Spiritualität nicht hilft, dann reicht es vielleicht auch aus, ein wenig nachzudenken.

        Klar, die Gehaltsdifferenz zu Hernandez kann er als mangelnde Wertschätzung auslegen; sein Berater, der bekanntlich keinerlei Eigeninteressen verfolgt, wird ihm das, bevor er es vergisst, immer wieder einflüstern: “Das bist du dir schuldig, das hast du verdient, lass’ dir das nicht gefallen.”
        Er muss es aber nicht so sehen. Alles was hier über die Hintergründe der Hernandez-Verpflichtung geschrieben wurde, weiß er doch auch. Also kann er – grundsätzlich als denkender Mensch – erkennen, dass die mangelnde Wertschätzung zumindest in seinem Fall (generell gibt es so etwas natürlich) eine Schimäre ist. Vergleicht er seine Saison 2019/20 mit der von Hernandez: möchte er mit ihm tauschen? Wohl kaum. Und ist all das nur sein persönliches Verdienst? Selbstverständlich nicht.

        Schon einmal hat er sich – nicht monetär, sondern sportlich – nach meiner Erinnerung kräftig verzockt: mit dem Anspruch, in der österreichischen Nationalmannschaft bei der EM 2016 im zentralen Mittelfeld zu spielen. Das kann passieren; die Häme hernach hatte er nicht verdient. Aber es ist ihm nicht untersagt, aus solchen Erfahrungen zu lernen.

  12. Also es wurde ja jetzt IMO oft genug davon gesprochen, dass Lewandowski und Neuer die Topverdiener bei uns sind. Auf dieses Level wird man Alaba nicht anheben – und das ist auch gut so. Wenn ihm das nicht reicht, dann darf er sich gern anders orientieren.

    1. “Wenn ihr wüsstet …”

      1. @Kurt 2
        >> “Wenn ihr wüsstet …” << Yep, daran musste ich auch denken ;-)

        Auch "komisch", da lobt er unseren tollen Campus und dessen Talente, aber dann werden Spieler wie Mai, BM und auch Singh abgegeben. Hätte man den Jungs nicht auch bei uns etwas Spielpraxis geben können, z.B. gegen Gegner wie Mainz, A'burg, Union und Co.? Gerade jetzt, in Zeiten der leeren Stadien, wo sich fast immer die Qualität einer Mannschaft durchsetzt und jüngere Spieler befreit aufspielen können, hätten unsere Talente doch auch ihre Einsätze bei uns bekommen können.
        BM hätte ich gerne mal in der Buli gesehen!! Gleichzeitig hätte man einen der drei gesetzten Winger auch mal nach einer Hz. oder 60 Minuten schonen können…
        Na hoffentlich kommen jetzt wenigstens Musiala, Dajaku, Arp, Richards, Stiller und Tillmann zu einigen Einsätzen!!

      2. Diesmal war es ja eher ein “wenn ihr wüsstet, wen wir alles nicht sicher haben”.
        Und da Uli ja schon mal den einen oder anderen Gegenteiltag einlegt, hieße das dann, er hat indirekt kommende Megatransfers geoutet!? :-)

    2. Mit folgendem Kader hätte UH sogar einigermaßen recht:
      Tor: Neuer, Nübel, Ulreich/ Hoffmann
      Abwehr: Pavard, Nianzou, Süle, Boateng, Alaba, Hernandez, Davies
      Mittelfeld: Kimmich, Goretzka, Thiago, Martinez, Tolisso, Cuisance
      Offensive: Müller, Lewandowski, Sane, Coman, Gnabry, Zirkzee
      Das wären 19 Feldspieler, die man allesamt zumindest in der Bundesliga guten Gewissens einsetzen könnte. Der Großteil hat auch das Zeug, auf höchstem Niveau mitzuhalten. Man könnte als Ergänzung evtl. noch die Notwendigkeit eines Backups für rechts hinten diskutieren und bei einem passenden Gesamtpaket noch einen vierten Außenspieler für die Offensive verpflichten. Aber zur Not ginge es sicherlich auch mit diesem Kader, zumindest bis zum Wintertransferfenster.
      Das dicke, fette ABER kommt hingegen leider noch: es ist ziemlich unrealistisch, dass wir die Saison 2020/21 mit diesem Kader bestreiten werden. Somit dürfte die Rechnung wohl lauten: Pro Abgang muss ein neuer Spieler her und idealerweise holen wir noch mindestens einen Spieler mehr und vergrößern den Kernkader auf 20 Feldspieler.
      Etwas Hoffnung machen mir die Connections unserer Verantwortlichen was kurzfristige Transfers aus Leihbasis angeht. Als im letzten Sommer klar war, dass Sane nicht kommt, war innerhalb kürzester Zeit mit Perisic alles klar und die Verpflichtung von Coutinho nur wenige Tage später ebenfalls in trockenen Tüchern. Ich denke, dass mögliche Leihgeschäfte auch in diesem Jahr noch ziemlich zügig eingefädelt werden könnten und noch ist ja Zeit dafür vorhanden.
      Am liebsten wäre es mir, wenn keiner mehr geht und man im Zweifelsfall auf unbefriedigende Transfererlöse bei Thiago, Martinez und evtl. auch Alaba verzichtet.

      1. Kann man so zusammenfassen.
        Mit dem skizzierten Kader könnte ich recht gut leben (mit Fein 20 Feldspieler). Im Sinne eines Feintuning könnte man dann noch an die Baustellen RV, AS herangehen. Vielleicht findet man noch ein adäquates Talent, oder macht eine kreative Leihe.
        Leider erscheint dieses Szenario derzeit nicht allzu wahrscheinlich.

        Im Grunde bemisst sich die Qualität des Kaders der nächsten Saison entscheidend sowieso nur noch an den Personalien Alaba/Thiago.
        Bleiben beide = Kann im Grunde nicht mehr viel schiefgehen
        Bleibt einer = Schwierige Situation
        Bleibt keiner = Desaster

      2. Fein hab ich vergessen. Heißt für mich, dass man Martinez die Freigabe geben könnte und dafür dann eher im Bereich RV oder Außenspieler offensiv tätig werden sollte.
        Bei Thiago und Alaba ist Stand jetzt wohl kaum damit zu rechnen, dass ein vernünftiges Angebot eingehen wird. Das heißt für mich ganz einfach, dass sie noch ein Jahr bleiben, egal ob sie dann ablösefrei sind oder nicht. Auf jeden Fall erhöhen sie die Chance auf internationalen Erfolg und somit auf höhere Einnahmen in der CL. Hat der BVB damals bei Lewandowski ja auch so gemacht.

  13. Ich hoffe ja lediglich, dass wir uns nicht auf das Niveau von Liverpool und United herablassen und am Ende der Transferphase (also quasi übernächste Woche) bei den potentiellen abgebenden Vereinen ‘billige Angebote hinhauen’, um unsere Kaderlücken aufzufüllen. Das wäre ja nun wirklich “kein Stil”. Dann doch lieber mit 5 Offensivspielern für 4 Positionen durchziehen. Ist laut Uli ja ohnehin ausreichend ;)

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    1. Wir doch nicht.

    2. Tendenziell glaube ich eher daran, dass Kaderlücken durch Leihspieler gefüllt werden. Kaufen wird man nur dann, wenn man vollkommen überzeugt ist. Leihen werden logischerweise erst spät eingetütet, weil die abgebenden Vereine insgeheim ja immer noch auf einen direkten Verkauf hoffen.

    3. Oho! Wir warten, weil wir uns nicht festlegen wollen, bis zum letzten Moment, um dann über die Vereine her zu fallen, die ihre Spieler nicht losgeworden sind, sich aber deren Gehalt nicht die ganze Saison leisten können? Pfui, Gaunerei, Erpressung! Sowas hat einfach keinen Stil :)

    4. Wobei die Geschichte mit Liverpool und United auch irgendwie witzig ist.
      Impliziert das nicht, dass Thiago mit beiden Vereinen gleichzeitig einig ist? D.h. es ist ihm egal, wo er hingeht?
      Manchester oder Liverpool? Hauptsache Spanien?!

      1. Hoeneß verfügt wohl über die gleichen Informationen wie wir – nämlich aus der BILD-Zeitung. Da selbst die den aktuellen Stand der Verhandlungen nicht genau kennen (Liverpool arbeitet nämlich etwas dezenter als der FC Bayern), gibt es also eine gewisse Unschärfe in der Argumentation.
        Ich würde das nicht so ernst nehmen.
        Seriös beschäftigen sollte man sich aber mit dem Gedanken, dass sowohl Alaba als auch Thiago entweder sofort für eine vergleichsweise geringe Summe den Verein verlassen oder nächstes Jahr entschädigungslos. Lose-lose-Situation. Stichwort Sportvorstand. MisSanBalkan.

      2. Ojemine – jetzt ist also wieder der Sportvorstand schuld? Was soll der denn machen? Einfach den Spielern das Geld in den Rachen werfen, damit sie bitteschön ja nicht weg gehen?

        Nach allem was wir wissen, wurden sowohl Thiago als auch Alaba absolut seriöse und angemessene Vertragsverlängerungen angeboten. Der Eine will halt am Ende seiner Karriere noch mal was von der Welt sehen und der Andere meint, dass er zwar einerseits öffentlichkeitswirksam den gläubigen Christen gibt, aber andererseits doch bitte schön finanziell kräftig die Hand aufhält.

        Wer sagt denn außerdem, dass die Beiden ablösefrei in einem Jahr dann woanders den tollen Vertrag bekommen, den sie sich vorstellen? Im Moment weiß doch keiner, wann in den Sportbetrieb wieder Normalität einziehen kann.

        Bei Alaba würde ich tatsächlich so vorgehen, dass man ihm nun klipp und klar eine Frist setzt. Begleitet von einem Gespräch, in dem man ihm (nochmal) verdeutlicht, dass man ihn sehr gern halten würde, aber dass das nun mal das letzte Angebot sei, welches nicht mehr nachgebessert werden kann. Im Gegensatz zu Thiago haben wir mit Hernandez bereits adäquaten Ersatz im Team. Ab einem gewissen Punkt muss man als Verein auch mal Stärke beweisen und sich nicht auf der Nase herumtanzen lassen.

      3. Ich glaube kaum, dass die Konditionen ihrer neuen Verträge besonders wichtig sind. Beide wollen einfach woanders spielen. Der FC Bayern hat das Dortmund-Virus: er entwickelt sich mehr und mehr zu einer Durchgangsstation für die Guten und Abstellgleis für die Alten und Gebrechlichen.

        Die Kritik am Sportvorstand bezieht sich ganz allgemein auf das Geschäftsgebaren: ziemlich willkürlich, unkoordiniert, planlos und stillos.

      4. Sorry – da kann ich Dir nicht folgen?? “Durchgangsstation für die Guten und Abstellgleis für die Alten und Gebrechlichen.”???

        Thiago ist seit sieben Jahren bei uns, Alaba über ein Jahrzehnt. Wenn Spieler nach einer so langen Zeit wechseln, kann man doch nicht davon sprechen dass der Verein für sie eine Durchgangsstation war? Und welche Alten und Gebrechlichen versammeln sich denn bei uns auf dem Abstellgleis?

        Kannst Du mich/uns mal aufklären, welche guten Spieler uns in den letzten drei Jahren als Durchgangsstatiom ala Dortmund benutzt haben und wer die vielen Alten und Gebrechlichen sind?

      5. @ Stiftl:

        a) Durchgangsstation: Bernat ;-)
        b) Abstellgleis: Boateng?

        Wenn man auf die Art das Triple holt, hat das ja auch wieder was …

      6. Ich habe es natürlich überspitzt formuliert, aber grundsätzlich sehe ich die Entwicklung tatsächlich so. Dass es bisher nicht mehr Abgänge gab, lag in erster Linie daran, dass äußerst großzügige Löhne angeboten wurden; das war seinerzeit schon bei Ribbery so, aber in letzter Zeit haben diese Situationen sich gehäuft.

        Wenn man Uli Hoeneß’ Aussage dazunimmt, dass der aktuelle virusbedingte Verlust bei 50 bis 60 Mio (pro Saison) liegt, der Verein deshalb nicht in Existenznot sei, aber davon unabhängig diesen defizitären Kurs nicht lange aufrecht erhalten könne, muss man wohl davon ausgehen, dass einerseits das Festgeldkonto bei weitem nicht so prall gefüllt ist wie man sich das wünscht und andererseits die laufenden Kosten (und das sind vor allem die Spielergehälter) so hoch sind, dass kaum finanzieller Spielraum bleibt.
        Wenn ich diese Bestandsaufnahme in die Zukunft projiziere, dann sind wir tatsächlich nicht mehr weit von der Dortmunder Misere entfernt: Wir werden abwanderungswillige Spieler nicht mehr mit dermaßen viel Geld davon überzeugen können ihre Träume ad acta zu legen und deshalb zunehmend darauf angewiesen sein klug und günstig einzukaufen, um anschließend mit Gewinn weiterverkaufen zu können.

      7. @ Alain Sutter:

        Ja nun, (fast) alle haben über ihre Verhältnisse gelebt und müssen jetzt sehen, wie sie die Kosten in den Griff kriegen. Insofern waren Neuer, Müller und Davies mit den Vertragsverlängerungen wahrscheinlich gut beraten. Momentan gibt es doch kaum eine bessere Adresse. Aber alles ist endlich. Dann wird man auf das Camp zählen und vielleicht doch nochmal Pizarro verpflichten.

        Wenn Thiago nochmal etwas anderes erleben will, wird er schon was finden, da die Konditionen dann erst an zweiter Stelle kommen dürften. Ein Selbstgänger ist es aber auch nicht, wie man sieht. Alaba ist evtl. dabei, einen großen Fehler zu machen, aber alt genug, um dafür selbst die Verantwortung zu übernehmen. An Beckenbauer, der angeblich immer alles unterschrieben hat, was Robert Schwan e tutti quanti ihm vorlegten, sollte er sich in dieser Hinsicht besser kein Beispiel nehmen.

      8. @savona

        Ich glaube gar nicht einmal, dass viele Vereine über ihre Verhältnisse gelebt haben. Dass FFP hat die Branche in den letzten 10 Jahren ziemlich gut konsolidiert. Das aktuelle Problem sind wohl eher die unerwarteten Risiken auf der Einnahmenseite.

        Nur weil wir jetzt mal Triple-Sieger geworden sind, muss man ja nicht gleich von einer guten Adresse sprechen, oder;)
        Nein, im Ernst, jeder aktive Sportler, der den Wettbewerb liebt und nach dem Besten strebt, will verständlicherweise im Moment nach England. Durch das positive Abschneiden Lyons und Paris’ ist ja auch die französische Liga jetzt nicht direkt en vogue.

        Der Campus ist bisher nur eine PR-Nummer (und wahrscheinlich ein Abschreibungsmodell für Steuern). Sehe dort keine Verstärkungen. Hoffe allerdings, dass ich mich mittel- und langfristig täusche.

        Der Beckenbauer-Witz ist gut – allerdings sollten wir nicht vergessen, dass der Franz immer nur bestens dotierte Verträge unterschrieben hat (von denen er nachweislich nichts wusste.)

        PS. Darf ich fragen, was dein Name bedeutet?

      9. @ Alain Sutter:

        Ich mag anspielungsreiche Nicknames. Alain Sutter ist ja selbsterklärend, Bendix Grünlich eine schöne Anspielung auf einen berühmten Schriftsteller, der lange in München lebte. Auf andere Weise ähnlich schillernd wie seine Figur des Grünlich ist Girolamo Savonarola; er war eine faszinierende Persönlichkeit, aber auch ein bisschen unheimlich, also habe ich den Namen abgekürzt. Muss man nicht verstehen, aber wenn man so nett gefragt wird …

        Das mit der guten Adresse bezieht sich selbstredend nicht auf den Triple-Gewinn, sondern auf die Rahmenbedingungen, die zu Beginn der Pandemie bei diversen Premier-League-Clubs blanke Panik erzeugten. Ich glaube, der FC Bayern steht vergleichsweise gut da, muss aber sicher auch die Entwicklung genau beobachten. Gerade dieser stabile Status kann Spieler und ihre Berater dazu verleiten zu überreizen. Dass man da Grenzen setzen will und wohl auch muss, leuchtet mir zumindest ein.

      10. @savona
        Danke. Ich fand die Frage eigentlich ein bisschen indiskret, bin aber froh gefragt zu haben, da ich Savonarola nicht kannte und ihn bereits nach kurzer Recherche ziemlich interessant finde – zumal ich auf Anhieb viele örtliche, historische, sprachliche und inhaltliche Anknüpfungspunkte habe.

  14. “”Schmutzige Lügen!” Alaba-Seite reagiert auf Hoeneß-Aussagen”

    https://sport.sky.de/fussball/artikel/fc-bayern-news-zahavi-und-vater-von-alaba-reagieren-auf-hoeness/12071767/34369

    Man bekommt langsam den Eindruck, in der Sache wird es am Ende nur Verlierer geben.

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    1. Werden drei heiße Wochen

    2. Schade, wenn es so auseinander gehen sollte!! Und zweimal schade, dass sich ein gestandener Spieler mehr auf einen Berater verlässt, der in erster Linie nur sein eigenes Portemonnaie füllen will, als dem Verein zu danken, der ihn groß gemacht hat. Klar könnte man sagen, der Verein sollte dem Spieler genauso dankbar für dessen Leistungen sein, aber ich bin mir sicher, dass der FCB ihm ein sehr gutes Angebot unterbreitet hat und jede Menge Wertschätzung schenkt! Dieses Standing wird David bei einem anderen Club so schnell nicht mehr erreichen…
      Wie Martin schon schrieb: Am Ende gibt es (vorerst) nur Verlierer …

      1. Naja, möglicherweise hat Hoeneß – der zwar, wie man weiß, nicht fehlerfrei, aber dessen ungeachtet ein erfahrener Verhandler ist – etwas bei seinem Vorstoß gedacht. Die Reaktion der Gegenseite fällt jedenfalls so erwartbar aus, dass es schwerfällt sich vorzustellen, dass Hoeneß sie nicht einkalkuliert hat.

        Die Antworten wiederum stammen ja nun aus dem Standardrepertoire beleidigter Leberwürste: Zahavi ist entsetzt über die unterstellten Provisionsforderungen, aber aus dem, was er Brazzo ganz treuherzig mitgeteilt haben will, konnte dieser mutmaßlich centgenau errechnen, um welche Summen es sich handelt. Und Vater George ist natürlich auch mega enttäuscht, wo er doch seinen Filius jederzeit anderswo hätte unterbringen können, ihn aber ganz altruistisch immer beim FC Bayern belassen hat. Wem da nicht die Tränen kommen, der hat ein Herz aus Stein.

        Ob man mit solchem Gejaule die eigene Verhandlungsposition wirklich verbessert? Womöglich wollte Uli genau diese Reaktion provozieren. David Alaba wird sich doch als nächstes fragen lassen dürfen, warum er sich nicht über seinen Vater hinweggesetzt hat, wenn es andernorts so viel lukrativere Optionen gegeben hat.

      2. @savona: Zahavi finde ich auch lustig. Er verhandelt über einen Gesamtrahmen von über 100 Millionen für seinen Klienten und gibt an, dass man er handelsübliche Provision kassieren möchte. Ich kenne mich zwar mit Vermittlungsgebühren in dieser Branche nicht aus, würde mich aber nicht wundern, wenn diese bei 10% oder mehr liegen sollten. Vielleicht hat es den armen Herrn Zahavi überrascht, dass man bei diesem Gesamtvolumen bei einer Provision von 10% in den zweistelligen Millionenbereich (wie von UH angemerkt) kommt?
        Da ist mir ein ehrlicher Wutausbruch unseres Ehrenvorsitzenden noch lieber als diese vordergründigen Pseudo-Dementis, die man mit den Rechenkünsten eines Sechstklässlers leicht entkräften kann.

    3. Ist jetzt nicht überraschend. Wer lässt sich schon gerne vor einem Millionenpublikum beschimpfen.
      Wenn das der neue Umgang des FCB mit seinen Spielern ist, dann werden sich in Zukunft alle Verhandlungen mit Spielern, die Auswahlmöglichkeiten und ein gewisses Standing haben, schwierig gestalten.

      Erinnert sich noch jemand an einen gewissen Manuel Neuer? Der sich zuletzt über ähnliche Verhandlungspraktiken und Leaks beschwerte? Der letzte geldgeile Söldner, mit dem man unter keinen Umständen verlängern dürfe. Der Undankbare, den Verein zerstörende?
      Hört man einige Wochen später recht wenig davon. Jetzt debattiert man eher wieder über den besten Torwart der Welt und wie er uns die CL holte.

      Tempora mutantur. Manchmal sehr schnell. Sollte man immer im Auge behalten.

      1. Ja, die Zeiten mögen sich ändern – aber ist der Ruf erst ruiniert…
        Der FC Bayern (wer auch immer dafür letztlich verantwortlich ist) gibt ein schlechtes Bild ab. Stil hat das alles nicht!

    4. Kann sein. Recht viel besser klang es aber vor nicht mal einem halben Jahr bei den Verhandlungen zwischen Neuer und der Vereinsführung auch nicht, oder?
      Das Knirschen damals hat nachhaltig niemand geschadet.

    5. “Das Knirschen damals hat nachhaltig niemand geschadet.”

      Wenn Interna über Vertragsverhandlungen von Vereinsseite wie bei Neuer an die Presse durchgestochen werden oder ein Ehrenvorsitzender jetzt öffentlich die Verhandlungspartner beleidigt, lässt das schon ein “Gschmäckle” zurück. Passt viellecht zu Hertha BSC und Klinsmann, aber nicht zu einem professionell geführten Verein.

      Solche Sachen gehen bei einem frischgebackenen CL-Sieger ja gleich mal um die Welt und werden auch von potentiellen Neuzugängen registriert, die ein Wechsel zu den Münchnern dann doch eher abschreckt….

      Gab es solch ein Affentheater wie jetzt bei Neuer, Thiago und Alaba denn schon früher? Kann mich gar nicht erinnern.

      Wenn man sich halt partout nicht einigen kann, kann man sich doch wenigstens sauber und ohne Nachtreten trennen.

      1. An eine abschreckende Wirkung glaube ich eher nicht. Wann lief denn zuletzt ein Wechsel eines Topstars beim BVB reibungslos ab? Dembele und Aubameyang lassen grüßen. Hat es Sancho, Haaland oder Bellingham gejuckt?
        Interessiert es jemanden, wie Real mit James und Bale umging oder was Barca derzeit mit altgedienten Spielern abzieht?
        Ich stimme dir zu, dass man sich solche Klubs nicht als Vorbild nehmen sollte, aber ich fürchte nicht, dass es uns nachhaltig schaden dürfte, wenn es bei Vertragsverhandlungen knirscht.
        Beim Blick in unsere jüngere Vereinshistorie fallen mir Ballack und Kroos auf Anhieb ein. Ballack hat man damals öffentlich auf der Mitgliederversammlung bloßgestellt und bei Kroos fliegen auch 6 Jahre später immer noch kleine Sticheleien hin und her (wenngleich in diesem Fall eher von Kroos Seite)

    6. Die ganzen Jahre ist David Alaba mit seinen teils schwankenden Leistungen doch ganz gut mit seinem Vater ausgekommen als Berater, am Monatsende konnte sich die ganze Familie noch die Butter auf dem Brot leisten.

      Es drängt sich das Gefühl auf das bewußt der größte Hai für den letzten großen Vertrag geholt wurde um so viel wie möglich rauszuholen, entweder bei uns oder eben anders wo.
      Mit Ende 20 darf man sich nicht so steuern lassen (der Romantiker in mir glaubt das er sich zu sehr beeinflussen lässt)

      Alaba ist ein super Spieler, hat aber nicht die Weltklasse eines Ramos, Neuer oder Lewandowski,
      Ich begrüße die Haltung des Vereins ein hohes Grundgehalt mit sehr sehr hohen Boni ihm anzubieten.

      Unseren Verein wird es auch noch nach einem David Alaba geben.

      1. Alaba:
        “Dieser Klub ist für mich nicht irgendein Verein, er ist Zuhause, Familie und Heimat. Seit 12 Jahren trage ich das legendäre rote Trikot, und das habe ich jeden einzelnen Tag mit Hingabe, Stolz und Leidenschaft getan und tue das auch immer noch.
        Ich wünsche mir sehr, dass wir zeitnah eine Lösung finden, damit der Klub, die Verantwortlichen, meine Mitspieler aber auch die Fans wissen, woran sie sind”.

        Tja, Junge. Dann unterschreiben, sonst kommt diese Aussage ziemlich unglaubwürdig rüber.
        Wenn der Verein so eine Herzensangelegenheit ist, kann es gerade in Zeiten der Pandemie, doch nicht sein, dass um Geld geschachert wird.

  15. Ich wünschte mir Hoeness würde sich solche Doppelpass-Auftritte sparen. Für mich ist das unprofessionel und nicht mehr zeitgemäß. Was bringt es das Gesprächsklima endgültig zu vergiften, indem man den Verhandlungspartner als Piranha bezeichnet? Der Verein hat immer klar kommuniziert, dass er gerne verlängern möchte, aber man finaziell einfach auf keinen gemeinsamen Nenner kommt. Dem ist nichts mehr hinzuzufügen, jedem ist doch klar was läuft. Vielleicht gefällt es vielen, wenn Hoeness Tacheles redet. Ich habe ihn früher auch dafür geschätzt, doch jetzt empfinde ich es als unprofessionel und unangenehm populistisch. Das alles soll nicht heissen, dass ich für Alaba Verständnis habe. Ganz im Gegenteil, mir gefällt nur einfach nicht wie sich der Verein in so einer Situation darstellt. Man macht sich dadurch nur unnötig klein.

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    1. Das kann man so sehen. Ich würde allerdings unterscheiden:

      1. Volle Zustimmung, wenn die Verhandlung definitiv gescheitert ist. Nachtreten bringt nichts und schadet nur der eigenen Reputation bzw. der des Vereins.

      2. Komplizierter – weil von außen schwer beurteilbar – wird es, wenn UH in eine festgefahrene Verhandlung durch gezielte Provokation eine neue Dynamik bringen will. Die wenig glaubwürdigen Reaktionen der Gegenseite lassen dies immerhin als möglich erscheinen. Ich halte ihn für abgezockt genug, es vorhergesehen oder zumindest geahnt und darauf basierend bereits den nächsten Zug geplant zu haben.

      Ob einem die Variante 2 gefällt, steht dann nochmal auf einem anderen Blatt. Anders als bei Variante 1 fällt es jedenfalls nicht leicht, sie eindeutig zu beurteilen. Zudem hat er ja leider nicht mitgeteilt, welches der beiden Szenarien hier vorliegt. ;-)

      1. AntwortsymbolAdvocatusDiabolus Seite 15.09.2020 - 08:39

        Ich muss wirklich sagen: Sollte David Alaba unter diesen äußeren (Corona) und inneren (CL Sieg) Umständen nur beim Verein bleiben wollen, wenn dieser mehr als eine Million pro Monat bezahlt, dann schade aber Nein Danke. Das sendet das absolut falsche Signal an alle und so unverzichtbar ist Alaba schlicht und ergreifend nicht.

        Wie man allerdings den Auftritt von Uli Hoeneß als taktisch interpretieren kann entschließt sich meinem Vorstellungsvermögen. Egal in welchem Stadium sich eine Verhandlung befindet, so lockert man sie nicht auf. Völlig unerheblich wie inhaltlich recht er haben mag, er manövriert die Verhandlungspartner in eine unmögliche Situation. Ein Kompromiss kann nur entstehen, wenn er für alle Parteien gesichtswahrend ist. Stelle ich mich öffentlich ins Fernsehen und erkläre eine der Parteien für rein geldgierig, kann ich nicht erwarten, dass diese in der Folge am privaten Verhandlungstisch ihre Forderungen zurückschraubt.
        Wenn es nicht geht, geht es nicht und man sollte mit Würde die Zusammenarbeit beenden. Ich weiß wirklich nicht, was mit Uli Hoeneß in letzter Zeit los ist aber er sollte sich dringend einen externen Berater zulegen, der ihm mit emotionalem Abstand die Konsequenzen derartiger Aktionen aufzeigt. So leid es mir tut aber Uli Hoeneß ist dabei sein Vermächtnis zu verspielen. Damit meine ich nicht nur, dass er dem Verein den er mit seiner Lebensleistung groß gemacht hat mittlerweile (nicht erst seit diesem Auftritt) regelmäßig mehr schadet als nutzt, sondern er auch seinen eigenen Ruf ruiniert. Einen Verhandlubgsfuchs kann ich ihn im leidet nicht mehr erkennen.

      2. Da ich dein Mandat bin erlaube ich mir zu sagen:
        Nimm Uli Hoeneß doch einfach mal ernst und unterstelle ihm, dass er bewusst, kontrolliert und sachlich argumentiert. Es könnte sein, dass du dann erkennst, dass er scheinbar (noch immer) der einzige im Verein ist, der die Stellung und den Mut hat Dinge anzusprechen, die für das langfristige Wohl des Vereins von großer Bedeutung sind.

    2. Tatsächlich finde auch ich, dass man einem Uli Hoeneß eine solche Äußerung einfach mal zugestehen sollte. Geht es um eine strittige Schiedsrichterentscheidung, interviewt man die Koryphäe Merk. Hat das Spiel irgendwas mit England zu tun, zerrt man unseren Lieblings-“Legionär” Hamann ins Bild. Und geht es um die Frage, ob jemand denn nun geldgierig ist, oder nicht, befragt man eben unseren Ulrich H. – wenn das einer beurteilen kann, dann der. ;)

      Gibt es nicht die Möglichkeit, dass Alaba sich einfach im “Rausch” befindet? Dass er die Kohle einfach braucht, um seine Spekulationsverluste wieder reinzuholen bzw. ein spannendes Investment zu pushen? Wäre das nicht ein Argument, warum es eben doch “auf die letzte Millionen ankommt?” Gegebenenfalls hat er sogar einen Kredit von einem dubiosen Bekannten angenommen – und plötzlich erklärt sich, was dieser olle Zahavi hier treibt?! Vielleicht werden dieser und Uli ja doch noch dicke Freunde…

      Spaß beiseite: Ob gerade Hoeneß sich öffentlich mokieren sollte, ein Dritter könne den Hals nicht voll bekommen? Ich finde ja, das ist in puncto Außendarstellung irgendwas zwischen sarkastisch-gesellschaftskritisch und desaströs. Habe gestern Abend noch auf die Live-Schalte zu Eric Cantona gewartet, in der dieser Toni Leistner knackig abwatscht.

    3. @cj: Weiß auch nicht, in welchem Szenario sich so ein Gepoltere als zielführend erweisen soll, es sei denn, das Ziel ist, Alaba loszuwerden. Denn so wie Hoeneß es hingestellt hat, würde doch jede Entscheidung Alabas pro Bayern als eine gegen den eigenen Vater wahrgenommen. Es wäre zu hoffen, dass sich irgendiwe doch eine Lösung findet, mit der beide Parteien gut leben können. Sowohl Alaba, als auch auch Thiago zu verlieren, wäre schon ein harter Schlag, fürchte ich. Si tacuisses, Uli…

      1. Ich habe es auch, zumindest beim “späten Hoeneß”, aufgegeben da eine tiefere Logik zu suchen.
        Irgendwann ist mir unterwegs die Phantasie ausgegangen, mir irgendwelche komplizierten Szenarien auszudenken, nach denen alles einem ausgeklügelten und natürlich vereinsintern abgestimmten Plan folgen sollte.
        Mir scheint hier die simpelste und logischste Erklärung, dass Hoeneß solche Äußerungen tätigt, weil er es kann und weil er es will.
        Konsequenzen hat er keine zu fürchten, oder interessieren ihn nicht. Er ist Uli Hoeneß, “bigger than life”.

        Natürlich ist es weiterhin möglich, dass Alaba hier seinen Vertrag verlängert. Dann allerdings sicher nicht wegen einer listigen Hoeneß-Strategie, sondern eher trotzdem.

      2. @Jo: Treffend beschrieben, sehe ich genauso.

      3. Du warst im letzten Satz so nahe an der Lösung und hast sie doch übersehen:
        “Dann allerdings sicher nicht wegen einer listigen Hoeneß-Strategie, sondern eher trotzdem.” Genau das ist doch die Strategie!

        Bene accidit, ut Uli non taceret!

  16. Nunja, wenn man Hoeneß einlädt oder interviewt so ist zumindest ein gewisser Unterhaltungswert garantiert. Ob das immer sein muss ist eine berechtigte Frage aber wir wissen doch alle, dass UH ein “Bauchmensch” ist und das war er schon sein Leben lang. Vielleicht hat seine Trefferquote über die Jahr(zehnt)e etwas nachgelassen aber tendenziell lag er doch so verkehrt nicht.

    Außerdem nimmt er somit Alaba selbst etwas aus der Schußlinie, wenn er seinen Berater kritisiert. Der einzige der das nicht gemerkt hat schein Alabas Daddy zu sein. Die Nummer kennen wir ja auch schon von Lahm und Lewandowski. Ich glaube Berater sind dem guten Uli ohnehin ein Dorn im Auge, mit Jupp Heynckes hat er Verträge maximal mit Handschlag geschlossen (und selbst das funktioniert ja coronabedingt nicht mehr…)

    Außerdem denke ich dass die Einigung ohnehin in weiter Ferne ist, sonst hätte er nicht so gepoltert. Das Statement von Alaba besagt eigentlich “wenn der Verein zahlt was ich will geht’s ganz schnell”. Ich bin aber immernoch der Meinung dass er sich da etwas verrannt hat und jetzt selbst aus der Nummer nicht mehr ohne Gesichtsverlust rauskommt. Wie gesagt, für mich ist er längst nicht unersätzlich. Und als Hernandez verpflichtet wurde war von der jetzigen Situation nichts zu ahnen. Wer nicht bereit ist das zu berücksichtigen geht ohnehin fehl.

  17. Nach meiner Meinung sollte der Verein den Spielern ziemlich deutlich sagen: Nach dem ersten Spieltag wird es keine Wechsel mehr geben.
    Ablösesummen für Thiago und Alaba sind hier für mich zweitrangig. Die sind mittlerweile 7 bzw 10 Jahre bei uns. Wenn die dann gehen, dann ist es halt so. Speziell bei Alaba glaub ich, dass die von ihm gewünschten Angebote fehlen, denn er will ja wohl nach Spanien. Da kommen nur Real und Barca in Betracht. Beide werden wohl dieses Jahr nicht groß kaufen.
    Thiago tendiert nach England, United oder Liverpool. Pool hat jetzt mit dem Holländer verlängert. Dachte erst, die warten, bis er verkauft wird und bieten dann für Thiago.
    Beiden würde ich sagen: wir wollen Euch behalten. Angebote liegen vor, werden nicht nachgebessert. Wenn Ihr gehen wollt: Bringt einen Verein mit Ablöse X bis zum ersten Spieltag. Wenn ja, ok. Wenn nein, bleibt Ihr noch ein Jahr.
    Alaba sehe ich nicht als den weltbesten IV, der nicht ersetzt werden kann. Traue das Hernandez – mit anderen Skills – auf jeden Fall zu. Bei Thiago hätte man dann ein Jahr Zeit zu schauen, was man macht.
    Es müssten ja so oder so neue Spieler geholt werden, wir sind eh schon eng im Kader für die Belastung in diesem Jahr. Wir werden wahrscheinlich wieder zur Leihe tendieren, da man ja gute Erfahrung gemacht hat.

  18. Das ist Alles nur dummes Gesabbel.
    Es wird gepokert von beiden Seiten !
    Am Ende ist mir auch völlig Latte,wer kommt oder geht.
    Für mich sind die Leistungen auf dem Platz entscheidend.
    Ob jemand Meier,Chung Lee oder Mohammed heisst,interessiert mich nicht die Bohne !

    Ende der Durchsage :)

    Antwortsymbol1 AntwortKommentarantworten schließen
    1. Na, das ist endlich mal ein kluger Kommentar. Danke!

  19. Ihr wisst schon, dass am Freitag Bundesliga ist? Heute gabs eine sehr interessante PK mit Goretzka. Mich beruhigt, dass der Mannschaft bekannt ist, dass das Dauerpressing unseres Triple-Hansis bei dem Spielplan unmöglich durchzuhalten ist. Es wird ein Plan B geübt :-)

  20. Ich finde Uli Hoeneß’ Kommentar war lange überfällig. Über die Wortwahl kann man streiten, der Inhalt ist aber treffend.

    Man sollte einfach mal den Blick vom Tagesgeschäft auf die langfristige Vereinskultur wenden. Unzweifelhaft haben die Spieler immer mehr Macht und nutzen diese bei den Vertragsverhandlungen auch aus. Wenn aber beide Vertragsparteien nicht mehr im Gleichgewicht sind und die Spieler anfangen dem Verein (bzw. den Vereinen) auf der Nase herumzutanzen, dann muss man sich früher oder später entscheiden, welche Strategie man verfolgen will.

    Der FC Bayern scheint sich dafür entschieden zu haben das Heft des Handelns nicht aus der Hand zu geben, beharrt auf seiner Souveränität und ist scheinbar auch bereit die personellen und sportlichen Konsequenzen zu ziehen.

    Die Aussage Hoeneß’ ist ein Warnschuss für alle Spieler deren Vertrage demnächst auslaufen und gleichzeitig ein grundsätzliches Statement, dass der FC Bayern als Verein mehr ist als eine Ansammlung guter Spieler.

    Antwortsymbol3 AntwortenKommentarantworten schließen
    1. Vor allem scheinen sie keine Lust zu haben Dutzende an Millionen allein den Beratern in den Schlund zu werfen, wenn sie selbst den Gürtel enger schnallen müssen.

      Da weiß man besseres mit zweistelligen Millionensummen anzufangen.

    2. Spannende Geschichte auf jeden Fall und spannende Zeiten, die da auf uns zukommen. Ich gebe nur eins zu bedenken:
      die Mannschaft, die gegen PSG auf dem Feld stand, war in der Zusammenstellung für europäische Spitzenverhältnisse geradezu lächerlich billig. Kein Spieler der Startelf kostete im Einkauf mehr als 25 Millionen Euro und alle diese Spieler wurden verpflichtet, als Corona noch ausschließlich als Biersorte bekannt war und man 25 Millionen eigentlich schon dann zahlte, wenn einer halbwegs geradeaus laufen konnte und von 10 Mal den Ball 8mal stoppen konnte (bei 9mal war man schon im 50er Bereich und alles darüber ging in die dreistellige Richtung).
      Da stellt sich dann im Zuge von Vertragsverhandlungen schon die Frage, ob man einen Ersatz für den Spieler, dem man bei den Verhandlungen die Stirn bietet, bekommen kann, ohne dass das ein größeres Loch in die Vereinskasse reißt wie beispielsweise 10-15 Millionen Gehaltsunterschied auf 4 Jahre gesehen.
      Die Geschichte wird sich mit Süle, Goretzka, Kimmich, Gnabry…. in den nächsten Jahren fortsetzen.
      Es wird wohl darauf ankommen, einen vernünftigen Mittelweg zu finden. Das heißt, dass man ruhig mal nein sagen kann, aber den Bogen auch in der anderen Richtung nicht überspannen darf.

      1. Wir konnten uns ja noch nicht mal einen teuren internationalen Trainer leisten und mussten mit einem deutschen Co-Trainer vorlieb nehmen ;-)

  21. Endlich die erste Entspannung an der personellen Front. Pizza is back!
    Zwar offiziell erst einmal als Botschafter des Vereins, aber wer zweifelt schon daran, dass er analog zu Arjen bald wieder die Kickstiefel schnüren wird.
    You heard it here first! ;-)

    Antwortsymbol2 AntwortenKommentarantworten schließen
    1. Als Backup für Lewandowski auf alle Fälle vorerst wertvoller als Zirkzee (wenn man dessen Leistungen in der 3. Liga als Maßstab nehmen darf).

    2. Gestern schrieb ich dazu:

      ” … Momentan gibt es doch kaum eine bessere Adresse. Aber alles ist endlich. Dann wird man auf das Camp zählen und vielleicht doch nochmal Pizarro verpflichten. …”

  22. Viele Argumente Pro und Contra wurden ja bereits angeführt und die meisten davon sind ja auch mehr oder weniger nachvollziehbar.
    Ein Aspekt wurde bisher aber nicht erwähnt: Dass der Verein David Alaba ursprünglich 7,5 Mio plus Boni, inzwischen (als letztes Angebot) 11 Mio zuzüglich Aufschläge angeboten hat: Insgesamt käme Alaba dann auf ca. 16-17 Mio brutto pro Jahr – unter der Voraussetzung, dass er regelmäßig und erfolgreich spielt.

    Das aktuelle Angebot scheint mir fair und keinesfalls übertrieben zu sein. Was mich allerdings verwundert ist die niedrige Summe der ursprünglichen Offerte. In Anbetracht der positiven und noch längst nicht abgeschlossenen Entwicklung Alabas, seiner Zuverlässigkeit, seiner Vielseitigkeit, seiner fast immer vorhandenen Einsatzfähigkeit und seiner unumstrittenen Stellung in der Mannschaft und im Verein muss man doch zu dem Schluss kommen, dass die ‘7,5 Mio plus’ einen schlechten Witz oder eine bewusste Provokation darstellen. Aus dieser Perspektive betrachtet verwundert es mich dann nicht, dass Davis Alaba sich einen der umstrittensten und profiliertesten Berater an seine Seite geholt hat.

    Ich weiß, die Zahlen sind nicht beglaubigt und alles reine Spekulation; aber irgendwie scheinen sie realistisch und geben der ganzen Geschichte eine nachvollziehbare Dynamik. Die jetzt geforderten 25 Mio sind absurd – aber die ursprünglich gebotenen 7,5 Mio sind ebenfalls lachhaft.

    MiaSanManchmalKomisch

    Antwortsymbol4 AntwortenKommentarantworten schließen
    1. Lewi liegt wohl bei gut 20 Mio. Die Spitzenverdiener bei Bayern liegen wohl alle zwischen 15 und 20 Mio.

      Der Vorstand hat Alaba mit seinem Angebot genau dort eingereiht. Was will man mehr?

      Mehr als alle anderen.

      Klar, ich kann es verstehen wenn man aus dem letzten großen Vertrag das Maximum rausholen will, aber man sollte auch verstehen

      wann man den Bogen ein Stück weit überspannt.
      Und vielleicht nervt UH die Tatsache, dass er sich einen superduber Spitzenberater geholt hat um das Maximum rauszuholen obwohl klar ist, dass alles was mehr ausgehandelt wird praktisch eh nur beim Berater landet. Klassisches Nullsummenspiel.

      1. Mir geht es alleine um die Entwicklung, die zu der momentanen verfahrenen Situation geführt hat.
        Hätte man von Anfang an ein adäquates, faires (d.h. das momentane) Angebot vorgelegt, hätte Alaba (allen bisherigen Erfahrungen entsprechend) keinen zusätzlichen Berater verpflichtet.

        Klar, rückblickend ist es immer einfach vorausschauend zu argumentieren, aber das finanzielle Gebaren des Vereins in den letzten paar Jahren verwundert mich immer mehr.
        Der FC Bayern war immer dafür bekannt nicht knauserig zu sein – aber das waren sie wohl jetzt bei der Vertragsverlängerung und das waren sie vor allem auch in den letzten Jahren bei so vielen kostenlosen Transfers, die ich als parasitär bezeichnen möchte. Wenn reihenweise Spieler mit auslaufenden Verträgen von finanziell ohnehin bedrängten Clubs übernommen werden, dann mag das clever und rechtlich einwandfrei sein, aber kulturell und stilistisch finde ich es fragwürdig – zumal auf der anderen Seite große Summen für fragwürdige und riskante Transfers bereitstehen.

        Mir fehlt zur Zeit jemand im Verein, der Prioritäten zu setzen weiß, die Zügel in der Hand hält und über das Klein-Klein des Tagesgeschäfts hinaus den Verein öffentlich in einer Weise repräsentiert, dass er unverwechselbar und vorbildlich ist. Das war schließlich lange Zeit auch so. Heutzutage sind wir nur noch einer unter vielen und geben oft kein gutes Bild ab.

    2. Das ist doch alles nur Show! Das redet ein Hoeneß vom geldgierigen Piranha; da tobt der Vater – alles dreckige Lügen! Da redet der Sohn von der Familie FCB – und heute spricht der Berater: wir wollen alles dafür tun, dass David beim FCB bleibt, aber es liegt nicht in unserer Hand!

      Schmierenkomödie nennt man das. Entweder er unterschreibt – oder er unterschreibt nicht. Preisfrage: in wessen Hand liegt es denn?

      1. Das hab ich mich auch gefragt! Schon bei Daddys Aussage war ja seltsam, dass er sich darüber aufgeregt hat, was UH behauptet hat um dann zu sagen: “Wir sind halt nur mit den Zahlen nicht einverstanden, sie entsprechen nicht unseren Vorstellungen”. Nix anderes hat UH ja gesagt. Und dass der Berater diesen Satz sagt heißt ja auch nur: “… wir haben unsere Forderung gestellt, wenn der Verein sie erfüllt: gut. Wenn nicht (und das haben wir nicht in der Hand): Gehen wir jetzt oder nächstes Jahr ablösefrei. Dass ein Verhandlungspartner sagt, er habe das Ergebnis, zB einen Kompromiss “nicht in der Hand” ist lachhaft.

        Damit möchte ich aber nicht UH das Wort reden. Ich habe den Auftritt auch kritisch gesehen, da der FCB sich am Transfermarkt auch nicht immer so verhält, wie er es hier einfordert. Und dass der geldgierige Piranha Vorwurf bei seiner Vita ein Boomerang wird, war auch klar.

  23. https://www.kicker.de/der-neue-san-784581/artikel

    Sane wird am Freitag wohl keine 90 Min. spielen. Denke mal eher so an 70 und da Coman auch ausfällt, haben wir mal wieder einen Flügelspieler zu wenig…Oder Phonzy darf mal offensiv ran. Dann bekommt Hernandez auch seinen Einsatz!

  24. Talk mit Pizza:

    https://fcbayern.com/mjHML

    Schön, dass man Pizza und Elber wieder vereint hat :)

  25. Das hab ich mich auch gefragt! Schon bei Daddys Aussage war ja seltsam, dass er sich darüber aufgeregt hat, was UH behauptet hat um dann zu sagen: “Wir sind halt nur mit den Zahlen nicht einverstanden, sie entsprechen nicht unseren Vorstellungen”. Nix anderes hat UH ja gesagt. Und dass der Berater diesen Satz sagt heißt ja auch nur: “… wir haben unsere Forderung gestellt, wenn der Verein sie erfüllt: gut. Wenn nicht (und das haben wir nicht in der Hand): Gehen wir jetzt oder nächstes Jahr ablösefrei. Dass ein Verhandlungspartner sagt, er habe das Ergebnis, zB einen Kompromiss “nicht in der Hand” ist lachhaft.

    Damit möchte ich aber nicht UH das Wort reden. Ich habe den Auftritt auch kritisch gesehen, da der FCB sich am Transfermarkt auch nicht immer so verhält, wie er es hier einfordert. Und dass der geldgierige Piranha Vorwurf bei seiner Vita ein Boomerang wird, war auch klar.

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