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Round-Up: Christoph Knasmüllner

Das Round-Up am Freitag zwischen dem Hin- und Rückspiel des Champions-League-Halbfinals ist mit Christoph Knasmüllner einem ehemaligen Amateure-Spieler gewidmet. Dazu gibt es Links zu Vidal, Hummels, Atletico und den FCB-Frauen.

1992 in Wien geboren, bei der Austria groß geworden, 2008 zum FC Bayern gewechselt – nein, die Rede ist nicht von David Alaba. Christoph Knasmüllner ging denselben Weg wie sein Jugendkollege, spielt heute allerdings nicht im Champions-League-Halbfinale, sondern in der österreichischen Bundesliga. Wie kam es dazu?

Nachdem er in seinem ersten Jahr noch in den Jugendmannschaften des FC Bayern gespielt hatte, erfolgte 2009 der schrittweise Wechsel in die Amateure-Abteilung. Bis zur Saison 2010/11 gehörte er dem Kader an, war lange Zeit sogar Stammspieler, erkannte aber, dass er es nicht in den Profibereich schaffen würde. Es folgte ein Wechsel zu Inter Mailand in der Winterpause, wo er jedoch ebenfalls ein halbes Jahr lang nur in der zweiten Mannschaft auflief und daher bereits im Sommer wieder nach Deutschland zurückkehrte.

Beim FC Ingolstadt lief es anfangs gut, der offensive Mittelfeldspieler kam zu häufigen Einsätzen und erzielte auch seine ersten Tore in der 2. Bundesliga, dann jedoch folgte erneut der Bruch. Ab 2012 dümpelte er zwei Jahre lang zwischen zweiter Mannschaft und Ersatzbank bei den Profis hin und her. Im Jahr 2014 folgte daher der Wechsel nach Österreich zur Admira Wacker Mödling. Nach anfänglichen Schwierigkeiten kam Knasmüllner dort immer besser in Fahrt, vor allem in dieser Saison hat er sich einen Stammplatz erkämpft und steht mit Admira im Tabellenmittelfeld. Wir gratulieren zum 24. Geburtstag!

Miasanrot.de präsentiert regelmäßig in einem Round-Up einmal in der Woche die besten Links rund um den FC Bayern. Gewidmet ist jede Ausgabe einem Ex-Bayernspieler, der am jeweiligen Tag (oder kurz davor/danach) Geburtstag feiert.

Presseschau

Die Sache Vidal

Es ist eine interessante These, die Oli Fritsch in seinem Artikel für die Zeit aufstellt, an manchen Stellen ist sie möglicherweise etwas drastisch. Aber dennoch: Dass Pep Guardiola und Arturo Vidal nicht unbedingt füreinander geschaffen sind, ist wohl ein Fakt. Ob die Konsequenzen (Peps Abschied vom Verein mit Begründung Vidal) tatsächlich so heftig sind, ist aber in Frage zu stellen.

Mats ab, FC Bayern!

Es scheint einigermaßen festzustehen, dass Mats Hummels zum FC Bayern wechselt – Grund genug für eine wahre Flut an Kommentaren, die die Bundesliga ins Grab tragen wollen und hier nicht unbedingt Erwähnung finden müssen. Lesenswert ist aber die Meinung von Christian Spiller, der sich für die Zeit zum Hummels-Wechsel geäußert hat.

Atlético im Halbfinal-Rückspiel

Wer nach den ZDF- und Sky-Analysen vom vergangenen Mittwoch noch nicht genug über Atléticos taktische Struktur bekommen hat, kann sich mit dieser zwar schon vor dem Hinspiel erschienenen, aber immer noch hervorragenden Analyse auf das Rückspiel vorbereiten.

Frauen: Korpela stellt sich vor

Wie so oft lohnt sich ein Blick in den Youtube-Kanal der FCB-Frauen, wo sich in dieser Woche ein Portrait von Tinja-Riikka Korpela findet. Wer mehr über die Torhüterin herausfinden möchte, sollte sich das Video anschauen, in dem es auch um die letztjährige Feier auf dem Rathausbalkon geht.

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Leserkommentare
  1. Kita

    Man man man, ich bin wirklich alles andere als ein “Erfolgsfan”. Eher ist das was ich jetzt frage im SZ-Magazin unter der Rubrik “Gewissensfrage” zu stellen:

    Ich bin seit 18 Jahren in Besitz einer Jahreskarte und so ein Gefühl hatte ich noch nie.
    Ich bin Fan dieses Vereins da ich aus München bin und ich mich immer mit den Spielern identifizieren konnte. Zumindest mit einem Teil. Aber dass dieser Pep Stück für Stück die “Seele” des Vereins auseinander bricht, macht mich wirklich wütend.
    Bua das macht mich so wütend.
    Ist es i.O. dass ich seit Dienstag so eine Wut gegenüber Herrn Pep habe, dass ich insgeheim mir einen Athletico-Sieg gewünscht habe?

    1. “Ist es i.O. dass ich seit Dienstag so eine Wut gegenüber Herrn Pep habe, dass ich insgeheim mir einen Athletico-Sieg gewünscht habe?”

      => Nein – ganz und gar nicht! Ich hoffe, dass die Konsequenz deiner Gefühle ist, dass du deine Jahreskarte ab der nächsten Saison einem anderen (Würdigerem ;-) ) zur Verfügung stellst, und das, obwohl Pep nach dem 28.05. nicht mehr Bayerntrainer ist!

      Ist meine Hoffnung ok?

      Eine Info auf der FCB-HP zum Thema Jahreskarte (ich denke, es war im Sommer 2014) lautete sinngemäß: Für ungefähr 25.000 Bewerber werden leider weniger als 12 Jahreskarten frei ….
      Ich musste v.a. wegen dem “weniger als 12…” schmunzeln …

      Aber deine Aussage und die geschilderte Situation erklärt doch meine Hoffnung, ok – oder? ;-)

      1. Kita

        Hm, naja, die Konsequenz halte ich für übertrieben. Denn gepfiffen habe ich jedenfalls noch nie (naja, vielleicht mal als der Effe bei 3 Grad im Olystadion auch keinen Bock hatte…). Aber in der AA ist mir das noch nie passiert…
        Jedenfalls ringe ich wirklich mit mir wie ich mich am Dienstag verhalten werde. Bedingungslos werde ich allerdings sicher nicht mir die Stimme ruinieren. Da bedarf es zumindest die Aufstellung aller Spieler mit einem Bayern-Gen.
        Auch wenn der Pep immer wieder die Aufstellung gegen Real 2014 als seinen größten Fehler bezeichnet hat, sehe ich lieber die Jungs grandios scheitern als “irgendwelche” Legionäre die bei einem Zweikampf lieber die Füße zurückziehen und die Hände nach oben strecken ala “ich war’s nicht”.
        Und mir ist ziemlich gut bewusst, dass eine Trennung zwischen Legionär/nicht Legionär schwierig zu ziehen ist. Aber wie stand es mal in der SZ treffend geschrieben: “Mittlerweile kann man an der Bayern-Aufstellung nicht mehr erkennen, ob es sich um den FCB oder ManCity oder PSG handelt.
        Hier muss sich dringend was ändern.

      2. “Jedenfalls ringe ich wirklich mit mir wie ich mich am Dienstag verhalten werde. Bedingungslos werde ich allerdings sicher nicht mir die Stimme ruinieren…”

        Eigentlich könnte man dieses Statement so stehen lassen … und nichts mehr dazu sagen!
        …..
        Ich gehe mal davon aus, dass auch du von der Fraktion “mia san mia” = “mia san nix ohne den Müller” bist. Hattest du das Gefühl, dass es “irgendeinen Legionär” gab, der nicht sein Bestes gegeben hat am Mittwoch? Hattest du das Gefühl, dass Pep bewusst das Bayerische aus der Mannschaft gesaugt hat, um das “wahre Mia san mia” zu torpedieren? Hättest du Lewandowski in diesem System draußen gelassen? Hast du auf der anderen Seite bemerkt, dass Müller zuletzt nicht mehr der Frischeste war?

        Ich bin gebürtiger Münchner und seit ich denken kann Bayernfan, ich finde Thomas Müller grandios – als Spieler (meistens zumindest) und als Typ. Aber das geht mir alles zu weit. Wir (wirklichen) Münchner sind stolz auf unsere Weltstadt mit Herz – und zu dieser ist München wirklich geworden, weil auch die Toleranz in den letzten Jahr(zehnt)en immer mehr in die “schönste Stadt der Welt” eingezogen ist … Wenn ich aber gerade in den vergangenen 3 Jahren viele Statements von “Bayernfans” mitbekomme, dann habe ich Angst um diese Errungenschaften!

        Und dass die SZ, deren Chef im Sportteil BVB-Fan(!!) ist, Null Sympathien für den lokalen Verein hat und somit als Maßstab komplett zu vergessen ist, sollte auch bekannt sein!

        Am Montagabend und Dienstagvormittag wird im Stadion eine riesige Choreographie vorbereitet, vielleicht solltest du zur Strafe dort mithelfen müssen, um dir den Stadionbesuch am Dienstagabend überhaupt zu verdienen ;-) ;-)

      3. … über das Zweikampfverhalten speziell von Thiago und Bernat vor dem 0:1 habe ich mich auch tierisch aufgeregt … und ja, auch genau wegen ihrer Armhaltung “ich habe nichts (leider!) gemacht”!!

        Aber nachdem du schon 18 Jahre eine Jahreskarte hast: Kannst du dich noch an das “Eigengewächs” Andi Ottl erinnern??!! ;-)

      4. Sorry, wenn ich mich gerade wirklich gewaltig echauffiere, aber einen Gefallen musst du uns (mir) noch tun:
        Gib bitte eine Aufstellung aller aktuellen Bayernspieler MIT BAYERNGEN und eine OHNE BAYERNGEN!!
        Das wäre wirklich interessant!

  2. Zwei interessante Artikel in der Zeit. Sehr gut finde ich den von Fritsch, auf die spielerischen Probleme bezogen 100% meine Meinung.
    Sehr schlecht finde ich jenen von Spiller. Hummels’ Wechsel mit dem von Thurk zu vergleichen ist hanebüchen. Ebenso Hummels’ Wechselambitionen auf mögliche Titelgewinne zu reduzieren.

    1. Mir gefällt der Artikel von O. Fritsch trotz guter Ansätze nicht … für mich sind einige Schlussfolgerungen – bewusst – falsch.
      Damit bedient er durchaus trickreich ein gewisses breiteres Publikum, für größere Auflagen und mehr Klicks sicher ausgezeichnet geeignet. Enthält aber keine neuen (sinnvollen) Argumente – eigentlich auch schon alles ausgelutscht ….

      Mein Fazit zu dieser gesamten Situation lautet deswegen eher: Obwohl ich ein Guardiola-Fan bin, werde ich nach dieser Saison, die hoffentlich bis zum 28.05. dauert, erleichtert aufatmen, weil gewisse Themen nur noch nerven.

      Wenn Ancelottis Start in München misslingt, dann werden sicher einige Pep hinterher trauern … Das wünsche ich mir aber nicht!

      1. Mir hat gut gefallen, dass einige sehr wichtiger Dinge angesprochen sind, die sonst in der Berichterstattung über Pep oft unterschlagen oder als zu selbstverständlich angesehen werden, z.B. “Guardiolas progressiver Angriffsfußball sieht leicht aus, verlangt aber höchste Qualität.”

        Und zu Vidal: “Er ist ein Grund, warum Bayern nicht mehr so gut spielt. Und er ist ein Grund, warum Bayern gewinnt”, das stimmt einfach. Beide Sätze.

        Es tut leider manchmal weh, wenn du siehst, wie Vidal jene Sekunde länger für die Ballannahme und -weiterleitung braucht als Lahm, Thiago, Götze, Kroos etc. und genau damit eine gute Feldposition verschenkt bzw. es dem gegnerischen Pressung erlaubt, Lücken wieder zuzuschieben. Oder wenn Vidals Pässe zum Mitspieler zwar ankommen, aber eben den Tick zu fest, zu langsam oder zu ungenau und der Mitspieler dadurch den Ball nicht direkt mit Tempo mitnehmen kann, sondern wieder eine Sekunde braucht, um den Ball zu kontrollieren. (Alles übrigens in den “Standardstatistiken” kaum sichtbar.)

        Andererseits macht es einfach Spaß, diesem Frühjahrs-Vidal zuzuschauen. Power, Bock, Torgefahr, Einsatz. Verfl**** Mann, das wollen wir sehen! Und wichtige Tore. Dazu entgegen aller Experten die ganze Saison schon wahnsinnig diszipliniert. Zumindest auf dem Platz, und der Rest ist mir egal.

      2. Ich sehe die Aufgabe und Wichtigkeit von Vidal ein klein wenig anders.

        Bei den vielen “einfachen” Siegen in der Vorrunde gegen völlig überforderte Gegner war er ganz sicher nicht notwendig und da gehe ich konform, dass er bei den spielerisch leichten und flüssigen Kombinationen wohl eher hinderlich als behilflich gewesen wäre.

        Jetzt ist er aber notwendig, weil die Gegner ein ganz anderes Kaliber haben und sich nicht mit diesen lockeren spielerischen Mitteln auseinander nehmen lassen würden. Ich halte Vidal auch bei Weitem für nicht so spielerisch limitiert, wie häufig geschrieben wird. Er ist sicher in einer Kategorie mit Alonso und Schweini, aber wesentlich spritziger.

        Dass Bayern nicht mehr so gut spielt – vor allem optisch – liegt doch eher an anderen Spielern: Was kann Vidal dafür, dass Thiago die einfachsten Pässe verdattelt? Thiago macht mich aktuell fast wahnsinnig: ein derart hochtalentierter Spieler, der so weit unter seinen eigenen Möglichkeiten spielt. Soll man den gar nicht mehr bringen? Was ist, wenn er plötzlich wieder wie erhofft “explodiert”? Ist es mehr Risiko ihn zu bringen oder ihn draußen zu lassen?

        Warum immer wieder Bernat, der leider keineswegs an seine herausragenden Leistungen der letzten Saison anknüpfen kann?

        CoCo: Im Herbst hat man wegen den beiden schon Robbery in Rente geschickt. Dann kam plötzlich wieder das Gefühl auf: Robbery doch noch besser als CoCo … Jetzt ist nur noch Rib&CoCo übrig geblieben: keiner in absoluter Topform …

        Hat Vidal wirklich was damit zu tun, dass einige Spieler aktuell nicht auf ihrem Toplevel Fußball spielen? Oder ist Vidal und seine Spielweise aktuell so wichtig, weil die anderen nicht so gut sind …?

        Ich finde übrigens trotzdem, dass Bayern durchaus auch mit Vidal ansehnlichen Fußball geboten hat – zuletzt in der 2. Halbzeit in Madrid. Wirkte er da wie ein Hemmschuh im Spielaufbau? Eher doch nicht!

        Bei welcher Mannschaft läuft es denn aktuell gerade international wie am Schnürchen? Hat nicht Bayern von allen 4 CL-Halbfinalisten sogar am attraktivsten gespielt?

        Was mich an solchen Beiträgen wie von der ZEIT ein bisschen nervt, ist, dass sie so alte Themen und Vorurteile, wie das angebliche zwiespältige (Nicht-)Verhältnis von Pep zu Arturo noch einmal ausschlachten … in 30 Tagen macht es ja auch keinen Sinn mehr ….

        Und genau deswegen finde ich es – als Pep-Fan – gut, wenn nächste Saison ein anderer Trainer den FCB leitet …

      3. Alex

        Ich sehe es exakt genauso wie Peter. Die Mannschaftsform jetzt an Vidal festzumachen ist maßlos übertrieben. Und das nur, um das Thema Pep weiter auszuweiden. Denn ein Thiago – der Guardiola-Spieler schlechthin – und dessen miserable Form, werden beispielsweise mit keiner Silbe erwähnt, von den anderen Spielern ganz zu schweigen. Letztlich ist das genauso miese Stimmungsmache wie in Bild und co.

      4. Dakury

        @Peter, was man im Fall Vidal und sein Spielaufbau bedenken könnte, ist seine Position in Halbzeit 2. Er spielte doch weiter vorne und war daher nicht mehr wirklich am Aufbauspiel beteiligt, wenn man das so sagen darf. Vlt., ja der Grund wieso das Spiel besser wurde. Weniger Beteiligung am Aufbau, dafür aber viel mehr Druck nach vorne.

  3. chicago_bastard

    “Lesenswerter Artikel von Christian Spiller”… Ist heute der 1. April oder meint ihr das ernst?

    Dass ihr diesem peinlichen Schmonz eines BVB-Fans, der aus unerfindlichen Gründen von Zeit Online Geld für Artikel bekommt, die auf schwatzgelb besser aufgehoben wären, auch noch mehr Klicks verschafft muss man nicht verstehen.

    Allein seine Gegenüberstellung des veralteten Bayernkaders mit dem angeblich so viel jüngeren des BVB ist so hanebüchen, dass er körperliche Schmerzen bereitet. Einfach mal Boateng, Alaba, Müller, Lewandowski, Martinez, Thiago, Kimmich, Bernat, Costa und Coman weglassen und schon hat man die Bayern zur Rentnertruppe gemacht. und was er zu Ancelotti schreibt setzt dem Ganzen die Krone auf.

    1. wipf1953

      Du hast vollkommen recht, Chicago!

    2. Dakury

      Jo ich geb dir da absolut recht.

  4. wipf1953

    Jetzt hab ich mich schon gewundert – 12 postings unter einem Artikel über Christoph Knasmüllner – bei van Bommel gabs nur einen, und der war auch noch von mir .. Aber Ihr schreibt ja über was ganz anderes.

    Mein Senf:

    1. Die früher mal hochgelobte “Zeit” ist nun wirklich nicht mehr das hellste Licht im (sowieso schlechten) deutschen Sportjournalismus. Tendenziös wie die Süddeutsche, aber mit noch mehr grottigen Meinungen bzw. sogar Fehlern. Danke @miasanrot für die links, aber ich wäre auch ohne die beiden verlinkten Artikel nicht schlechter informiert als jetzt.

    2. Der Hummels-Transfer ist IMHO eine Hoeness-Sache. Wobei es nicht darum geht, dem BVB zu schaden. Sondern er will eine neue bayerische Identifikationsfigur aufbauen. Sobald Lahm aufhört, wirds nämlich an sich nur noch Müller und Neuer geben. Zu wenig, auch weil Badstuber fraglich bleibt. Und es ist einfach ein Unterschied, ob ein im Kopf heller deutscher Nationalspieler ein Interview gibt, oder ein Spanier / Brasilianer etc., der Deutsch nicht als Muttersprache spricht.

    3. Wieso bitte kommt dieser Zeit-Fuzzi auf die Idee, dass die dritte Peps schlechteste Saison ist? Rein statistisch ist sie jetzt schon besser als 2014/2015, da war im Pokalhalbfinale bekanntlich Schluss. Und fußballerisch ist die Mannschaft enorm gereift.

    4. Das leitet über zu Dir, KITA. Sei mir nicht böse, aber wenn man zweimal im Halbfinale so derart UNTERGEHT, wie es Bayern im Hinspiel bei Barca und im Rückspiel gegen Real leider passiert ist, muss man sich doch für’s dritte Mal was überlegen. Ich habs schon unter dem Atletico-Artikel gepostet, ich verstehe Peps Aufstellung sehr wohl, und ich finde sie auch heute noch richtig. Verloren hat Bayern, weil Alaba im entscheidenden Moment nicht daran gedacht hat, dass Saul Niguez Linksfuß ist und wie Robben nach innen zieht. Er hat ihm ja durch seinen “komischen Verteidigungsmove” auch noch die Schussbahn für dessen starken Fuß geöffnet. Das kann man jetzt auf Alaba schieben oder darauf, dass solche Fehler eben passieren, wenn zwei Mannschaften noch nie gegeneinander gespielt haben und sich die Spieler (noch) nicht aus dem EffEff kennen. Und der zweite Grund für dieses Tor war, dass Bayern Standards vermeiden wollte. Wie schon gegen Juve, da kann es dann passieren dass sich einer mit einer toll anzusehenden Einzelleistung durchtankt. Und? Wäre es besser gewesen, wenn Atletico dauernd Standards bekommen hätte, wie damals Real?

    5. Ich bin jetzt mal gespannt, wie Bayern das Rückspiel angeht. Ich denke, Bayern wird versuchen, ganz kompakt zu stehen. Das Ziel wird sein, in 90 Minuten jedenfalls ein Tor zu schießen. Vielleicht fällt es früh, dann kann man auf das zweite gehen. Wenn nicht, werden sie die 90 Minuten runterspielen und sich zur Not auch in der 90+3 in die Verlängerung retten. Und auch diese Taktik, wenn sie denn kommt, werde ich nachvollziehen können. Weil Atletico in keiner Weise einen Übersturm hat, weil man sie kontrollieren kann und weil es einfacher sein wird, sie am Toreschießen zu hindern, als selbst drei oder vier zu machen. D.h. die Wahrscheinlichkeit, weiterzukommen, ist bei einer kontrollierten Taktik am größten.

    6. @Peter: Nein, ich habe bei Ziff. 2 keinen deutschen Spieler “vergessen”. Ich habe ihn nur nicht erwähnt, aus den bekannten Gründen.

    1. Alex

      “Und es ist einfach ein Unterschied, ob ein im Kopf heller deutscher Nationalspieler ein Interview gibt, oder ein Spanier / Brasilianer etc., der Deutsch nicht als Muttersprache spricht.”

      Ich würde etwa Xabi Alonso 90 Prozent der Spieler unserer Nationalmannschaft vorziehen, was den Schmerzfaktor in Interviews angeht.

      1. chicago_bastard

        @Wipf: Boateng ist zum Glück auch noch da.

        Aber Du hast Recht und aus diesem Grund bin ich auch froh über den Hummels-Transfer. 2014 haben wir noch 7 Spieler der deutschen Weltmeister-Mannschaft gestellt, diese stolze Zahl ist seitdem auf klägliche 4 geschrumpft und mit Götze ist einer davon ab Sommer höchstwahrscheinlich auch noch weg. Ich will hier kein zweites ManCity haben wo nur noch der Torwart Engländer ist. Mittwoch waren wir davon ja nicht mehr weit weg, ganze 2 Deutsche standen in der Startelf… Wäre schön wenn diese Fehlentwicklung in der Personalpolitik der letzten Jahre wieder korrigiert würde.

      2. wipf1953

        @Chicago: Stimmt – wobei Interviews jetzt nicht Boatengs Stärke sind. Ich will mich jetzt nicht zu Alaba äußern .. Muttersprache ist natürlich auch Deutsch, der Witz ist Wienerisch, aber er drängt sich ungern nach vorne.

        @Alex: Muss gestehen, dass ich von Alonso noch nie ein Interview gehört habe – gelesen schon so einige.

        Man kann es natürlich nicht rein an Nationalität oder Muttersprache festmachen. Wenn Robben was sagt, hört man auch zu – bei Ribery inzwischen auch. Unabhängig von der Muttersprache, es ist glaub ich klar geworden was ich gemeint habe.

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