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Round-Up: Jürgen Marek

Nach der spektakulären Schlussphase in Sinsheim steht der FC Bayern in der Vorbereitung auf das Heimspiel gegen Leverkusen am Samstag. Wir präsentieren das Round-Up.

Jürgen Mareks Titelsammlung liest sich durchaus interessant. Zum einen findet sich darin der Meisterschaftspokal der Fußball-Verbandsliga Württemberg – und zum anderen der Europapokal der Landesmeister. Ob es einen weiteren Spieler in der Bundesliga gab, der zwei in Fußballdimensionen ähnlich weit auseinander liegende Titel gewinnen konnte, ist zu bezweifeln.

Den oben angesprochenen Meisterschaftstitel gewann Marek 1970 mit seinem Heimatverein, dem SV 03 Tübingen, bei dem er ein Jahr zuvor auch seine Profikarriere begonnen hatte. 1972 wechselte er nach Villingen in die Regionalliga. Zur Saison 1975/76 verpflichtete ihn dann der FC Bayern München, mit dem er in seiner ersten und einzigen Saison mit dem Europapokal der Landesmeister seinen mit Abstand größten Karriereerfolg feierte. Unter seinen lediglich sieben Einsätzen für die Bayern findet sich internationale 90 Spielminuten gegen Jeunesse Esch aus Luxemburg. Sein einziges Tor erzielte der Stürmer bei der 1:4-Niederlage gegen Mönchengladbach im September 1975. 1976 wechselte Marek zum 1. FC Saarbrücken, von wo aus er nur wenige Monate später in die Staffel Süd zurückkehrte und 19 Spiele für Schwenningen absolvierte. Seine beste Karrierephase hatte der 1951 geborene Marek beim FC Freiburg, wo er von 1977 bis 1981 24 Tore in 103 Spielen erzielte. Im Mai 1981 beendete er dann seine Karriere.

Wir gratulieren herzlich zum (gestrigen) Geburtstag!

Miasanrot.de stellt regelmäßig am Dienstag und Freitag in einem Round-Up lesenswerte Texte und Fundstücke rund um den FC Bayern zusammen. Gewidmet wird jedes Round-Up einem ehemaligen Bayern-Spieler, der am jeweiligen Tag (oder kurz zuvor/danach) Geburtstag hat.

#RefugeesWelcome

Wenn diejenigen bedroht werden, die ihre Heimat auf der Flucht vor Terror, Krieg und Gewalt verlassen mussten. Wenn Menschen beschimpft und angegangen werden, weil sie jemandem »anders« erscheinen. Wenn Steine fliegen oder ein Mob seine rassistischen Äußerungen auf der Straße wie auch in den Kommentarspalten des Internets frei zum Besten geben kann. Wenn Straßen blockiert und verängstigte Menschen mit Drohgesten begrüßt werden. Wenn Häuser brennen, die für Flüchtlinge bereitgestellt werden sollten. Wenn das passiert, dann muss ein jeder seine Stimme dagegen erheben – leider passieren all diese Dinge gerade. Und die Stimme der Vernünftigen scheint noch zu leise zu sein. Also tun wir etwas dagegen – im Alltag & im Internet.

Mit einem kleinen Zeichen wollen wir gern die am Montagabend auf Twitter entstandene Aktion #RefugeesWelcome unterstützen, die das eigene Profilbild um einen Schriftzug erweitert.

Natürlich wissen wir auch, dass es nicht damit getan ist zwei Klicks zu machen und sich dann zurückzulehnen, aber jede Geste hilft, jedes gute Wort steht Rassismus und Hass entgegen. Allein in München gibt es unzählige Stellen, mit denen man Flüchtlinge direkt unterstützen kann: »Willkommen in München« von der Caritas zum Beispiel. Sachspenden helfen der Diakonie bei ihrer Arbeit. Unterstützenswert ist auch die Initiative #BloggerFuerFlüchtlinge.

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Presseschau

Hargreaves trifft Schweinsteiger

Wir starten auf der emotionalen Schiene: Wenn Owen Hargreaves auf Bastian Schweinsteiger trifft ist das grundsätzlich eine schöne Sache – wenn sich die beiden dann auch noch in der Kabine von Manchester United über den Wechsel von München nach England unterhalten, umso besser. In kaum einem Interview zeigte sich Schweinsteiger bisher so offen und befreit lachend. Zwei besondere Ex-Bayernspieler, die sich treffen sind definitiv ein Must-Watch.

Büroeröffnung in China

Nachdem bereits vor einem Jahr in New York City eine Bayern-Niederlassung gegründet wurde, expandiert man ab sofort auch offiziell nach Osten. Wie Internationalisierungs-Vorstand Jörg Wacker im Interview mit dem “Handelsblatt”, das “Sport1” zusammenfasst, mitteilte, werde man im Herbst eine Dependance in Shanghai eröffnen. Wacker sieht den FCB damit gut aufgestellt, um in allen drei Märkten gut vertreten zu sein – es bleibt lediglich abzuwarten, ob es reicht, den arabischen Raum von München aus zu managen.

Bayern verpflichten Nachwuchshoffnung

Es ist zwar schon ein seit ein paar Tagen bekannt, dass der FC Bayern Nachwuchsstar Timothy Tillman von Greuther Fürth verpflichtet, dennoch soll es auch hier nochmal Erwähnung finden. Der 16-Jährige dürfte wohl weiterhin in seiner Altersklasse bleiben und ist ein weiteres Indiz dafür, dass der FC Bayern sein Talentscouting in Deutschland weiter betreibt und sich vor allem für mögliche spätere deutsche Nationalspieler interessiert.

In eigener Sache: Chris beim “Forecheck”-Podcast

Unser Autor und Marathonmann Chris war bei Christoph Fetzer’s “Forecheck”-Podcast zu Gast, um mit ihm und Constantin Eckner von “Spielverlagerung.de” über den 2. Spieltag und natürlich besonders über das Spiel gegen Hoffenheim zu sprechen.

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Leserkommentare
  1. Wer die Aktion auch via Facebook unterstützen möchte, um eine kleine Stellungnahme abzugeben, findet hier auf Twitter noch einmal beide Links, um sein Profilbild zu verändern.

    1. Jo

      Danke für den Beitrag und die Aktion!
      Würde mich auch sehr freuen, wenn sich der Verein da irgendwie positionieren würde. Möglichkeiten für Aktionen gäbe es ja en Masse, Anknüpfungspunkte in unserer Geschichte auch.

      1. Baldi

        Auch von mir ein Danke für eure Beteiligung an der Aktion.

        Wenn sich das Pack wieder zusammenrottet um Menschen zu jagen, bleibt allen anderen das zu tun, was ihnen gut und richtig erscheint.

  2. Uli

    “Natürlich wissen wir auch, dass es nicht damit getan ist zwei Klicks zu machen und sich dann zurückzulehnen”

    Da will ich noch mal einhaken: Es wäre sicher auch hilfreich, wenn man sich vor der nächsten Wahl mal genau überlegt, ob man wirklich eine Partei wählt die “bis zur letzten Patrone” gegen Zuwanderung in die Sozialsysteme kämpfen will:
    http://www.tagesspiegel.de/politik/seehofer-und-die-letzte-patrone/3937680.html

    Ja ich weiß Fußball und Politik, aber so lange man für solche Stammtischparolen Applaus bekommt, wird sich halt auch nicht viel ändern.

    1. Bob

      Naja die genannte Partei regiert in München ja nicht. Und mit Politik hat Menschenjagd nicht viel zu tun. Insofern ist imo Alles, was bisher hier in den comments passierte in Ordnung.

    2. theodor

      Ich fände es schade, wenn das Blog hier jetzt zur politischen Plattform mutiert. Unabhängig vom Thema finde ich, das Politik und Sport nicht zusammen passen. Dafür gibt es andere, bessere geeignete Blogs, oder?

      Abgesehen davon, der Blogtitel ist bewusst doppeldeutig, oder?

      1. Baldi

        Wer ist eigentlich Vorsitzender des Verwaltungsbeirates des FC Bayern München e. V.?
        Welcher Bayern Präsident und vormals Manager tingelte duch Talkshows und gab seinen Senf zu sportfernen Themen zum besten?

        Die Behauptung, dass Sport und Politik nicht zusammenpassen, übersieht, dass heute für die Bundesliga gilt, dass beides langjährig und eng miteinander verflochten ist.
        Wenn es überhaupt ernsthaft erwogen werden soll, dann muss das Argument für die Trennung von Sport und Politik viel grundsätzlicher angesetzt werden, da es ansonsten einfach nur dazu dient einen Status quo der Verwobenheit von politik und Sport zu verdecken und zu schützen und somit sich selbst widerspricht, bzw. selbst ein schönes Beispiel für die Verfelchtung vonPolitik und Sport unter dem Deckmantel des Gegenteils ist.

        Erinnert euch doch einfach mal einen einen gewissen Stuttgarter Vereinspräsidenten, der gerne mal Sprüche brachte, dass bald keine Blonden mehr in der Bundesliga spielen.

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