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Rot-Weißes Round-Up: Hans Nowak

Die Sommerpause ist seit dem vergangenen Wochenende endgültig vorbei – und unser Round-Up in gewohnter Form wieder da. Zweimal wöchentlich präsentieren wir euch auch 2015/16 wieder die aus unserer Sicht wichtigsten Links zum FC Bayern, gewidmet ist jede Ausgabe einem ehemaligen Münchner, der an oder um den jeweiligen Tag herum Geburtstag hat.

Geht es um Hans Nowak, denkt ein großer Teil der Fans umgehend an den FC Schalke 04 – bei seiner Vita scheint das auch durchaus treffend. 1937 geboren in Gelsenkirchen, aufgewachsen in Gelsenkirchen, seine Karriere bei Eintracht Gelsenkirchen begonnen, dann zu Schalke 04 gewechselt. Die Idealkarriere einer Schalke-Legende kommt der von Nowak ziemlich nah.

Doch sein Wechsel nach München 1965 führte dazu, dass Hans Nowak ebenso mit dem FC Bayern in Verbindung gebracht wird. Nach 145 Auftritten im königsblauen Trikot hatte der Süden gelockt, Bayern spielte seine zweite Bundesligasaison der Vereinsgeschichte und sollte mit den jungen Talenten Beckenbauer und Müller in den nächsten Jahren den deutschen Fußball prägen. Doch Nowaks Beitrag war recht gering: Lediglich 37 Mal kam der Verteidiger in seinen drei Jahren in München zum Einsatz, Schuld waren mehrere Verletzungen. Aber der Nationalspieler, der unter anderem bei der WM 1962 auflief, stand in einigen bedeutenden Spielen auf dem Platz. Zum einen beim Pokalsieg 1966, als er zusammen mit Werner Olk das Innenverteidigerduo bildete, und zum anderen beim ersten internationalen Erfolg, als Bulle Roth mit seinem Treffer den Europapokal der Pokalsieger in die Vitrine brachte. Nach einem Versuch, bei den Kickers Offenbach noch einmal in Schwung zu kommen, beendete er seine von Verletzungen geprägte Karriere.

Nach seiner aktiven Laufbahn begann er einen Job im Sportmarketing von Hersteller Puma. 1996 kehrte er nach München zurück: Als Leitender der Merchandisingabteilung trug er entscheidend zum kommerziellen Erfolg der Bayern während der 2000er Jahre bei. 2012 verstarb Hans Nowak vollkommen unerwartet im Alter von 74 Jahren. Der FC Bayern verlor damit einen langjährigen Spieler und Mitarbeiter.

Presseschau

Breno feiert Comeback

Beginnen wir mit einer guten Nachricht: Breno ist wieder dahin zurückgekehrt, wo er sich am wohlsten fühlt – auf den Fußballplatz. Beim FC Sao Paulo hatte der 25-Jährige zum ersten Mal im Kader gestanden und wurde in der 58. Minute eingewechselt. Ein ergreifender Moment für den Brasilianer, der 2008 nach München gekommen war und 2011 seinen letzten Einsatz hatte. Das Spiel, in dem er nun sein Comeback feierte, war noch dazu ein besonderes, der Klassiker gegen Corinthians. Wir hoffen auf weitere Einsätze und wünschen Breno alles Gute!

Ulreich: Patzer, aber selbstkritisch

Es war kein wirklich guter Auftritt von Sven Ulreich am Sonntag in Karlsruhe. Einige Schüsse ließ er unnötigerweise nach vorne abprallen, lediglich auf der Linie konnte er sich auszeichnen. Doch im Gegensatz zu seinem Auftritt agierte er in der Mixed Zone äußerst souverän. Von den Reportern ließ er sich nicht aus der Ruhe bringen, wie schon in Stuttgart ging er offen mit kritischen Stimmen um. Die “SZ” beschreibt die Situation des 27-Jährigen gut und erklärt auch, warum er den überraschenden Schritt vom VfB nach München machte.

Götze: Besser als beim BVB?

“Ran.de” stellt eine gewagte These auf und wiegt sich dabei in der Sicherheit der Statistiken: Mario Götze ist beim FC Bayern zu einem besseren Fußballspieler geworden. Die Statistiken sprechen in der Tat eine klare Sprache. Bis auf die Torvorlagen verbesserte er sich in den letzten beiden Jahren in nahezu allen Bereichen gegenüber seiner Zeit bei Borussia Dortmund.

Was dem Artikel allerdings abgeht, ist die Bewertung der komplett unterschiedlichen Spielweisen der beiden Vereine, die die Logik der Statistiken zumindest einschränken. Dass er mehr Ballkontakte hat, häufiger aufs Tor schießt und vermehrt auf lange Zuspiele zurückgreift liegt allein an den Forderungen von Pep Guardiola. Zudem wäre auch der interne Teamvergleich interessant, sowie die Berücksichtigung der Erwartungshaltung, die gegenüber seiner Zeit beim BVB deutlich gestiegen ist. Nur weil er seine Statistiken verbessert hat, heißt das noch lange nicht, dass er beim FC Bayern dieselbe entscheidende Rolle einnimmt wie unter Jürgen Klopp.

“Welt” über Tops und Flops

Julien Wolff von der “Welt” zieht nach der Vorbereitung Bilanz und kürt die “Tops und Flops” beim FC Bayern. Die da wären: Die zwei Einkäufe Arturo Vidal und Douglas Costa, Rückkehrer David Alaba, Youngster Joshua Kimmich sowie Neu-Vize-Vize-Kapitän Thomas Müller als Tops und auf der anderen Seite Trainer Guardiola, die Stimmung und Mario Götze als Flops.

Keepy-Uppys mit Rafinha, Thiago und Costa

Jeder Amateur-Fußballer hat beim Training schon häufiger probiert, den Ball im Kreis aus kurzer Distanz hochzuhalten – die Bayern-Spieler präsentieren das ganze in einer etwas extremeren Variante

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