MUNICH, GERMANY - FEBRUARY 09: Leon Goretzka of FC Bayern Muenchen reacts during the Bundesliga match between FC Bayern Muenchen and RB Leipzig at Allianz Arena on February 9, 2020 in Munich, Germany. (Photo by Christian Kaspar-Bartke/Bongarts/Getty Images)

Rasenfunk – 21. Spieltag: Es war nicht alles schlecht.

Christopher Trenner 11.02.2020

Max-Jacob Ost diskutiert mit Yvonne Marjan (FRÜF) und Christoph Bähr (Weser-Kurier) über das Topspiel. Den Schwerpunkt der ganzen Folge bildet diesmal Werder Bremen.

Episodenlink: Rasenfunk 260.

Den Bayern-Teil findet ihr hier:

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»Eier, wir brauchen Eier!«

— Oliver Kahn

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King Coman Hands of God
  1. Hallo
    Habe ja gestern geschrieben in 2 Jahren ist Davies 100 Mille wert.
    Transfermarkt.de hat das gleich angepasst.
    Ich muss denen mal ne Mail schreiben ;)
    Davies jetzt schon bei 40 Mille !

  2. Ich mag Davies ja auch, aber dass er hier schon als einer der weltbesten Linksverteidiger genannt wird, ist dann doch etwas zu viel Euphorie und des Guten.

  3. Tolisso
    Es ist MMn richtig das man Tolisso verkaufen will. Schade das man Eriksen verpasst hat wenn man sieht wie der sofort Inter stabilisiert.
    Am besten wäre ein Tausch mit Spurs gegen Ndombele aber das wird wohl eher unrealistisch sein.

    Antwortsymbol15 AntwortenKommentarantworten schließen
    1. Vielleicht nimmt Real ihn ja und gibt und dafür James an uns ab (nicht ganz ernst gemeint).

      Aber wenn Tolisso, Coutinho und Perisic gehen, dann reichen Havertz und Sané nicht einmal, um die Kaderstärke zu erhalten. Wenn dann noch Spieler, deren Verträge 2021 auslaufen, nicht vor dem Sommer verlängert haben, dann wird es noch schwieriger. Wie will man denn Ersatz für Thiago oder Alaba finden? In den letzten Jahren haben wir uns nicht dadurch hervorgetan, gute Transfers im Bereich von 30-50 Mios zu tätigen. Mir scheint, hier wird mal wieder zu sehr gezockt – was ja in letzter Zeit die neue Strategie zu sein scheint. Anstatt jetzt mit den wichtigen Spielern in Gespräche zu gehen (solange noch Zeit unter der Woche ist), möchte man lieber abwarten. Glaubt man wirklich, eine bessere Verhandlungsposition (z.B. in Sachen Gehalt) zu haben, falls wir in der CL gegen Chelsea ausscheiden und die Spieler nicht überzeugt haben? Alaba, Thiago oder Müller bleiben doch auch so sehr begehrte Spieler. Ich sehe da inwzischen viel zu viel Zockerei. Entweder man ist vom Spieler überzeugt und bemüht sich um eine Verlängerung oder lässt es eben ganz sein. Wenn ein Spieler wichtig ist, macht man das ja oftmals sogar 2 oder 3 Jahre vor dem Auslaufen des Vertrags. Die ganze Kaderstrategie wirkt auf mich immer planloser.

      1. Die Zockerei betreiben wir doch schon länger die (Nicht-)Übernahme nach Leihe von Coman und James wurden ja bis zum Gehtnichtmehr hinausgezögert.
        Das Problem geht ja noch weiter, man weiß ja noch nichtmal wer ab Sommer Trainer ist/wird. Da hätte sicher der ein der andere Spieler oder potentielle Neuzugang auch Interesse dran.
        Von einer mittel- langfristigen Strategie ist weit und breit nichts in Sicht (wobei die Fehler schon seit Jahren gemacht werden und nicht erst jetzt im Moment).
        Stattdessen nur noch ‘Flick’werk, Personalleasing statt Etablierung eines neuen festen Kerns. Man kann die Hoffnung haben, dass es ab Sommer besser wird aber ich sehe das nicht. Havertz ist lange nicht sicher und mMn viel zu teuer. Dazu müsste man wie du schreibst die Breite auffüllen mit soliden Spielern die man im Grunde ewig schon nicht mehr verpflichtet und (und wenn dann a la Bernat vom Hof jagt).
        Ich weiß ich wiederhole mich damit aber es ist in der Tat depremierend was aktuell und die letzten paar Transferphasen so (nicht) abgeht. Meine Hoffnungen lagen auf Kahn, nur der scheint während der Einarbeitungsphase auch weitestgehend die Füße still zu halten…

      2. @Marco05: traurig, aber wahr. Der Wendepunkt war aus meiner Sicht der Abgang von Sammer. Davor haben wir eher auf einen etwas breiteren Kader geachtet und auch frühzeitg und langfristig mit wichtigen Spielern verlängert. Seitdem besteht die Priorität darauf, Spieler zu verkaufen, weil die Trainer (Ancelotti, Kovac) keinen großen Kader haben wollten. Was dann wieder die Frage aufwirft, warum man sich so stark abhängig macht vom Trainer. Ich dachte immer, der Verein gibt die Richtung vor? Aber verkaufen (und teilweise extrem billig, wie bei Bernat) ist halt leichter als zu kaufen. Umso wichtiger wäre es, dass wir uns im Bereich Scouting, Kaderplanung und Transfers professioneller aufstellen als zuletzt. Doch wie du habe ich da wenig Hoffnung auf Besserung – es sei denn, Kahn setzt sich für eine etwas andere Richtung ein als Brazzo.

      3. So richtig schlau aus der Kaderplanung werde ich auch nicht immer, aber ich versuche halt zu überlegen, was die Gründe dafür sein könnten. Hab ja schon wiederholt meine Gedanken dazu geschrieben.

        Jetzt hab ich aktuell (siehe meinen Post vor ein paar Tagen zum Spiegelartikel) folgende neuen Gedanken: Im Spiegel stand ja die Aussage, dass der Verein wohl hinsichtlich Trainer und Kader der Fokus auf das Ziel CL Finale München 2022 legt. Dann will man ein Team haben, dass zuhause den Titel holen kann. Wenn dies tatsächlich Überlegungen sind, dann würde das vielleicht erklären, warum die Verlängerungen noch nicht passiert sind. Denn dann stellen sich folgende Fragen:
        – welche Spieler die noch bis 2021 unter Vertrag stehen, werden als Bestandteil einer solchen Strategie erachtet
        – welche Spieler(typen) müssen auf dem Weg dorthin noch verpflichtet werden und
        – welchen Einfluss an der Zusammenstellung des Teams darf der künftige Trainer haben

        Mir ist aus den letzten Jahren nicht bekannt, dass unser Kader mal gezielt auf ein definiertes Ziel ausgerichtet werden sollte, dass in drei (inzwischen knapp zweieinhalb Jahren) erreicht werden soll. Vielleicht ist man sich zum Einen in der Führung selbst noch nicht sicher, was der richtige Weg ist, und zum Anderen ist das auch ein gewagtes Unterfangen, einen kompletten Kader so punktgenau ausrichten zu wollen.

        Unabhängig davon, was jetzt da dran ist, in einem Punkt bin ich mir sicher: der Verein arbeitet daran, eine neue “goldene Generation” aufzubauen, wie das ab 2009 unter van Gaal der Fall war. Eine Spielergeneration, die wie zuletzt auch europäisch wieder eine Ära prägen kann.

        Und momentan fehlt uns dazu (wahrscheinlich) ein wichtiger Baustein: der Trainer. Ich traue es Flick einfach nicht zu, eine solche prägende und führende Rolle einzunehmen, wie das ein van Gaal, Heynckes und am Ende Pep getan haben. Zumindest nicht in den nächsten zwei bis drei Jahren.

        Und irgendwie sagt mir mein Gefühl, dass Pep eventuell tatsächlich in den Köpfen der Verantwortlichen als der Schlüssel für den CL Sieg 2022 gesehen wird. Das Verhältnis der Parteien ist wohl gut, Pep hat sich bei City eventuell verbraucht und bei uns hätte er noch sein Werk zu vollenden.

        Die Krux bei all diesen Gedanken ist: Nix genaues weiß man nicht. Und wenn der Verein tatsächlich in diese Richtung denkt, dann geht er ein immens hohes Risiko, durch Zögern und Abwarten am Ende wieder einen Notfall Plan aus dem Hut zaubern zu müssen. Insofern kann ich die Kritik vieler hier verstehen.

      4. @Stiftl: Das ist ein interessanter Gedanke mit der Strategie in Richtung 2022. Wenn man tatsächlich so langfristig denkt/plant, dann wäre das hilfreich. Dafür müsste der Sommer dann jedoch ein Vollgas-Sommer werden, was Transfers angeht, denn wenn man da nicht die Qualität UND die Breite schafft, dann hat man nur noch den Sommer 2021, um eventuelle Schwächen im Kader auszugleichen. Und dass nicht alle Spieler voll einschlagen werden, davon muss man ja schon fast ausgehen (Beispiele dafür sind Coutinho, Sanchez, Tolisso). Was zu der Idee passt: die verstärkte Investition in junge Spieler mit Potenzial (Arp, Cuisance, Davies, Singh usw.), wobei man da ja meist nur wenige Stammspieler rausbekommt. Ob die dann in zwei Jahren schon enorm wichtige Spieler in einem Halbfinale oder Finale der CL sein werden, muss man abwarten – wobei ich immer denke, dass sich Qualität meist schon sehr schnell durchsetzt und nicht noch 2-3 Jahre Zeit braucht (s. Sancho oder Davies), sondern nach einer kurzen Eingewöhnungsphase dann doch meist schnell ihr Können zeigt. Dennoch finde ich den Ansatz mit vielen jungen Nachwuchsspielern gut, weil man bei vielen Versuchen eben immer mal wieder einen Topspieler bekommen kann und damit günstig fährt.

      5. Mit Verlaub aber das mit 2022 halte ich für nicht schlüssig. Ähnlich wie Hoeneß Aussage zu dem Finale 2013 missinterpretiert wurde ist auch das vermutlich nicht korrekt.
        Jeder weiß, dass man CL-Siege am wenigsten von allen planen kann. Da hängt soviel dran, da kann man noch so einen überragenden Kader haben und eine falsche Entscheidung (Spieler, Trainer, Schiedsrichter) entscheidet ein Duell in die falsche Richtung.

        Außerdem ist das ausgegebene Ziel doch von jeher “soweit wie möglich zu kommen” (was in etwa soviel Aussagekraft hat wie “schau mer mal”), bzw. “so lange wie möglich in allen 3 Wettbewerben dabei zu sein”. Dementsprechend hieße das für die laufende und die nächste Spielzeit dass das Abschneiden zweitrangig wäre. Dafür haben wir aber ein viel zu hohes Transferdefizit und vor allem viel zu hohe Gehaltskosten. An dem Ausscheiden gegen Liverpool im letzten Jahr hat man gesehen wie wichtig ein “möglichst weites Kommen” zumindest für das Verhältnis Kovac/Rummenigge war.

        Außerdem wäre vollkommen offen, wer dieses “Projekt” führen soll. Weder als Manager wenn Brazzo im Sommer aufsteigt und schon gar nicht als Trainer. Ebensowenig stehen genug mögliche Spieler im Raum die die nächste Ära prägen sollen. Natürlich kann man so ein Ziel postulieren, aber man bescheißt sich damit doch selbst weil das im Grunde ja nur ein Spielen auf Zeit vor dem Deckmantel des #finaledahoam 2.0 ist, welches genauso schwer zu erreichen ist wie das in Instanbul oder sonstwo.

      6. Finale 2012, sorry

      7. @herri
        Vergesse nicht das es seit Sammers Abgang und Ulis Rückkehr keine richtige Strategie gab sondern eher ein Machtkampf über den Kurs.
        Wir haben quasi 3 Jahre verschenkt das kann man nicht über Nacht korrigieren.
        Zumindest hatte UH Sane abgesegnet und wie er selbst öffentlich erklärt hat sind von dem letzten Transferbudget 112 Mio nicht investiert worden die sicherlich für Sane vorgesehen waren. Sane wäre ein sehr sehr wichtiger Schritt gewesen.
        Diesen Sommer sollen ja wieder 200 Mio zur Verfügung stehen plus die Ablösen von Spielern die verkauft werden also 250 Mio+
        Damit lässt sich einiges bewegen.
        Nicht vergessen es gibt einige sehr gute ablösefreie Spieler mit CL Erfahrung im Sommer.
        Wir sind uns einig das man mit Neuer Müller Alaba Thiago verlängern muss weil sie neben Kimmich und Lewa unser Gerüst sind ohne das man 2022 nicht gewinnen kann.

        Was ich an vielen jungen Spielern wie Cuisance Arp etc nicht verstehen kann das sie nicht zumindest auftreten wie Davies und ein Haaland.

      8. @918: Dass mit dem Machtkampf und der verschenkten Zeit sehe ich auch so. Aber 250 Mios sind heutzutage schon eher wenig angesichts unserer vielen Baustellen. Wenn Sané kommt, sind nur nur 150 da. Dazu evtl. Havertz für 100 Mios (was für mich viel zu viel wäre)m dann sind es nur noch 50, sofern die beiden zusammen tatsächlich für 200 zu bekommen sind. Da bekommst du kaum noch 2-3 weitere Spieler (wobei ich mir für die Kaderbreite z.B. Rashica wünschen würde). In der IV haben wir ja eigentlich auch noch wieder Bedarf, wenn man sich Boa und Martinez ansieht; alternativ brauchen wir einen RV, damit Pavard innen spielen kann. Wenn wir dann auch noch einen neuen 6er suchen sollten, dazu ggf. einen weiteren Winger, dann ist das Geld schon knapp. Denn leider ist ja nicht gesagt, dass wir im Sommer Spieler ablösefrei bekommen. Solche Spieler sind ja auch anderswo begehrt.

      9. @Herri: die ein oder andere Einnahme werden wir auch generieren, denke ich. Pack also mal wenigstens 50 Mio aufs Transferbudget oben drauf.

      10. @Stiftl: Das wäre schön, wenn wir noch mehr zur Verfügung hätten. Aber ich dachte, wir haben 200 Mios plus ca. 50 Mios durch Verkäufe (Boateng, Tolisso, ggf. Martinez). Oder wie rechnest Du?

      11. Sorry – mein Fehler. Bin fälschlicherweise vom Grundbudget 250 Mio ausgegangen. Da wir aber in diesem Jahr sehr “sparsam” waren, könnte ich mir durchaus vorstellen, dass diese Größenordnung auch durchginge.

        Und für den Fall, dass man sich nicht nur von Boateng, Martinez und Tolisso trennt, sondern eventuell tatsächlich auch von Müller, Thiago oder weiteren Spielern, dürften unsere Einnahmen die 50 Mio. locker überschreiten.

        Ich denke man geht diesen Sommer in die Vollen (Sane/Havertz bzw. gleichwertiger Ersatz), schaut dann wie sich die Jungen entwickeln und legt dann notfalls nächstes Jahr nochmal eine größere Summe auf den Tisch.

      12. Ok. Dann können wir von 250 Mios ausgehen – es sei, denn wir verkaufen auch noch einen der Spieler mit Vertrag bis 2021, mit denen wir noch verhandeln wollen. Dann könnte es natürlich (je nachdem) nochmal deutlich mehr werden. Und ich denke auch, dass wir für die Transferperiode danach auch noch einmal 100 bis 150 Mios in der Hinterhand haben. Das macht m.E. auch Sinn, da man so besser sehen kann, wo im Kader sich aufgrund der neuen Konstellation ggf. Probleme auftun.

    2. @Marco05:
      Havertz ist vor allen Dingen nicht sicher, weil Flick wohl der Einzige im Verein ist, der wirklich überzeugt von ihm ist.

      1. Hm, interessant. Ich dachte, dass schon VOR Flick Havertz als “must have” gesehen wurde und auch schon eine Verpflichtung für diese Saison im Raum stand.

  4. Genau das habe ich vor ein paar Tagen geschrieben :
    Tolisso,Perisic,Martinez und Boateng können weg.
    Und so wird es auch kommen.
    Also,so weit hergeholt waren meine Thesen anscheinend nicht.
    Und zu Stiftl :
    Natürlich ist Davies einer der besten Linksverteidiger der Welt.
    Die Leistungen sprechen für sich.
    Was hat das mit Euphorie zu tun ?!

    Antwortsymbol2 AntwortenKommentarantworten schließen
    1. Nein, das ist er in meinen Augen noch nicht, denn es passieren ihm hinten noch zu viele Fehler und vorne fehlt im die Effektivität um unsere Stürmer in Szene zu setzen. Das Spiel gegen Leipzig hat das doch gezeigt: wie oft kam er mit seiner Geschwindigkeit hinter die Abwehr und was wurde dann daraus?

      Wenn Du ergänzt “einer der besten LB der Welt IN SEINER ALTERSKLASSE”, dann stimme ich zu. Aber so hat der Junge schon noch Einiges zu lernen, Einsatzwille und Geschwindigkeit allein reichen noch nicht aus.

      1. Klar muss Davies noch lernen und sich verbessern.
        Gar keine Frage.
        Aber er macht das im Grossen und Ganzen ganz gut.

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