LEVERKUSEN, GERMANY - FEBRUARY 02: Robert Lewandowski of Bayern Muenchen looks dejected after defeat during the Bundesliga match between Bayer 04 Leverkusen and FC Bayern Muenchen at BayArena on February 2, 2019 in Leverkusen, Germany. (Photo by Dean Mouhtaropoulos/Bongarts/Getty Images)

Rasenfunk: 20. Spieltag – Leverkusen schlägt den FC Bayern

Christopher Trenner 04.02.2019

Das 1:3 gegen Leverkusen tat weh. Die Stärke der Münchner, dann zuzuschlagen, wenn der Gegner in der Tabelle federn lässt, ist abhandengekommen.

Was läuft falsch bei Bayern, wie schafft es Bosz, Leverkusen so stark zu machen und was würde Heribert Fassbender zum Spieltag sagen? All diese Fragen und noch viel mehr beantwortet Max wir in dieser Rasenfunk-Schlusskonferenz. Zu Gast sind die Teilnehmer der diesjährigen Super Bowl-Party im Hause Rasenfunk.

Den Bayern-Teil bekommt ihr wie immer im Player:

»Eier, wir brauchen Eier!«

— Oliver Kahn

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  1. Großes Lob für diese Aufarbeitung. Erneut (der Rasenfunk bietet ja grundsätzlich großartige Qualität) mit das beste, was man zu dieser Thematik hören/Lesen kann. Mir besonders wichtig ist folgende Wechselwirkung, die auch hier im Forum gern mal auf der Strecke bleibt: Die Situation, in der sich der FCB befindet (mit dem Erbe der erfolgreichen Jahre, den Weltklassespielern im persönlichen Tief, dem Vergleich zu den großartigen Vorgängern von Kovac) ist ebenso komplex wie kompliziert. Dass die sportliche Führung hier gar nicht alles richtig machen KANN, ist vollkommen logisch. Im Umkehrschluss heißt diese Einschränkung noch lange nicht, dass nicht trotzdem sehr viel mehr falsch läuft, als vertretbar ist. Die Mittel und Wege, die die sportliche Führung versucht anzuwenden, greifen im Moment nicht- und das völlig unbenommen ihrer Verdienste um den Verein. Es bleibt dabei, dass ein “Kovac raus” von einem “Hoeneß raus” nicht zu trennen ist. Brazzo kann aus meiner Sicht gern bleiben, sollte aber in die Social-Media Abteilung zwecks Betreuung des YouTube-Kanals wechseln.

  2. Zwar eine gute Analyse vom Rasenfunk, aber auch kaum einheitliche Ideen für die Zukunft.

    Zur Transfersituation würde ich sagen, dass von den zitierten 3 Säulen nicht eine, sondern anderthalb weg gebrochen sind: Auch die Topstars der BuLi gehen nicht mehr automatisch zu den Bayern, siehe Reuss, Keita und Pulisic, womöglich bald auch Werner oder Hazard.

    Fazit: Kein Nachschub aus dem Nachwuchs (Sebastian Hoeneß, wie gehts so?) und ein harter Transfermarkt national und international. Vielleicht kommen Uli und Brazzo einfach nicht damit klar?!

  3. Für die internationale Transfernsituation können die beiden ja auch nichts. Wenn man das aber nicht durch Geld kompensieren möchte, was ich verstehe, dann muss man es halt durch Ideen. Das kann ein bombiges Scouting sein (womit wir es – fast traditionell möchte man sagen – nicht so haben) oder durch eine passende Spielidee. Aktuell kloppen wir uns (oder werden es, wenn ich den Kovacweg mal weiterdenke) mit den meisten Vereinen um die besten Umschalt- und Konterspieler. Weil Ballbesitz ist ja out. Dabei wäre das der(!) Weg, mit passsicheren, intelligenten Spielern, die nicht zwingend die schnellsten (größten,…) sein müssen, als Kollektiv besser zu sein. Oder halt das Scouting verbessern

    Antwortsymbol2 AntwortenKommentarantworten schließen
    1. Dazu kommt ja, dass man immer wieder aufs Neue sich bietende Optionen nicht nutzt – bzw. es nicht schafft, rechtzeitig an den Spielern dran zu sein. Jedem, der keine Tomaten auf den Augen hat, fällt auf, dass man im Moment eigentlich zwei Thiagos bräuchte; einen der das Spiel aufbaut, einen der mit seiner Ballsicherheit und seinen Qualitäten im Engendribbling die Verbindung ins letzte Drittel schafft. Und dann kommt mit Leandro Paredes ein Spieler zu einem (im Moment) vernünftigen Preis auf den Markt, der Thiago wunderbar ergänzen und die Positon des tiefen Spielmachers vielleicht sogar noch besser ausfüllen könnte – der geht aber dann zu PSG. Im Sommer waren mit Lemar, Malcom, Guedos, Richarlison, Felipe Anderson, etc. ein Haufen talentierter Flügelstürmer auf dem Markt – wir verlängern lieber mit Robben UND Ribery. Davon, dass es zum Zeitpunkt des Verkaufs von Douglas Costa (als man mal wieder die schwachsinnige Entscheidung traf, mit drei Flügelstürmern in die Saison zu gehen) gerade einen Mo Salah zum Preis eines Callum Hudson-Odoi hätte haben können, will ich ja gar nicht anfangen.

      1. …oder KdB oder oder oder. Völlig richtig. Das kommt noch alles dazu…

  4. Sehr viel Expertise beim Rasenfunk. Sehr gut analysiert und ziemlich exakt (fast alle) unsere Schwachpunkte aufgezeigt.

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