Bayern Munich's midfielder Serge Gnabry reacts at the field during the German first division Bundesliga match between FC Bayern Munich and Borussia Dortmund in the stadium in Munich, southern Germany, on November 9, 2019.

Rasenfunk – 11. Spieltag: 90 Minuten FC Bayern – BVB Analyse

Christopher Trenner 11.11.2019

Max-Jakob Ost hat als Gäste Martin Schneider von der Süddeutschen Zeitung und die Allzweckwaffe von Spielverlagerung Constantin Eckner.

Episodenlink: Rasenfunk 248.

Den Bayern-Teil findet ihr hier:

»Eier, wir brauchen Eier!«

— Oliver Kahn

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HandsofGod XMAX FC Bayern
  1. HeinrichVonStahl Seite 12.11.2019 - 12:43

    Die Rasenfunk Schlusskonferenz ist einfach herrlich. Aber ich freue mich auch schon wieder auf die nächste Podcast Episode von MSR!

    Inhaltlich möchte ich einen Aspekt aufgreifen;
    Es wurde diskutiert, welchen Trainer-Typ die Mannschaft braucht: Einen Freund der Spieler? Einen harten Hund? Einen, der mit Stars gut kann?
    Das sind aus meiner Sicht die falschen Kategorien!
    Ich glaube die Mannschaft braucht jemanden, der die Werte des FC Bayern vertritt: Absoluter Siegeswille und maximales Selbstbewusstsein!

    Und die letzten beiden (längerfristigen) Trainer haben dieses nicht zu 100% verkörpert:
    Ancelotti war als Freund der Spieler bekannt, weil er die Mannschaften von Mailand und Madrid gut moderiert hat. Er hat sie nicht taktisch gefordert.
    Kovac hat den Verein und die Spieler kleiner gemacht als sie sind, weil er diese Werte trotz seiner Vergangenheit nicht zu verinnerlicht haben scheint. Er hat nicht spielen lassen wie ein Favorit und er hat auch nicht geredet wie ein Favorit. Er hat den Verein und die Spieler kleiner gemacht als sie sind!

    Die Spieler des FC Bayern sind per Definition (mit) die ehrgeizigsten, besten und selbstbewusstesten Spieler!
    Diese Spieler wollen den maximalen Erfolg.
    Und sie fordern von ihrem Trainer, dass er das Maximum anstrebt. Deshalb folgte die Mannschaft auch Pep und Jupp.
    Ancelotti stand für laissez-faire und Kovac für Underdog-Fuball und deshalb folgten sie ihm nicht!

    Antwortsymbol9 AntwortenKommentarantworten schließen
    1. AntwortsymbolHeinrichVonStahl Seite 12.11.2019 - 13:12

      In diese Richtung wird auch in der aktuellen Folge des SZ-Podcast “Und nun zum Sport” argumentiert:
      https://www.sueddeutsche.de/thema/Und_nun_zum_Sport

    2. Ich stimme dir grundsätzlich zu, würde aber noch ergänzen wollen: die Mannschaft kann einen Trainer nur dann respektieren, wenn er ihr fachlich, d.h. in puncto Taktik-Kenntnisse, Spielvarianten, individuelle Einstellung jedes einzelnen Spielers auf den nächsten Gegner etc. überlegen ist. Appelle an den Einsatzwillen oder Hinweise dass Verteidigen ganz einfach ist, man bräuchte ja nur nah genug an den Gegenspieler ran gehen etc. lassen Leute wie Kimmich, Thiago, Lewandoski kopfschüttelnd zurück ob ihrer Naivität – und das zurecht. Sobald die Spieler über ihren Trainer denken “das könnte ich besser”, hat er verloren. Egal ob er ein guter Kumpel oder ein harter Hund ist …

      1. Ich denke, das ist auch ein wesentlicher Punkt:
        Die Akzeptanz des Trainers – und da gehört nicht nur Taktik und Menschenführung dazu, sondern vor allem beim FCB das, was die Spieler immer wieder vorgebetet bekommen – WIR SIND DER FCB und nicht irgendwer.
        Und wenn ein Trainer permanent den Gegner groß und die Mannschaft kleinredet, funktioniert das nur noch bedingt.
        Der Standardspruch vor jedem Spiel in jeder PK: das ist ein starker Gegner, das wird ein schweres Spiel, da müssen wir alles geben! Wille, Einsatzbereitschaft…..!
        Wenn man diesen Satz vor jedem Spiel bringt, kann er nicht mehr funktionieren, wenn man das Selbstvertändnis des FCB hat.
        Ein Heynckes sagte: Natürlich nehmen wir den Gegner ernst, aber….!
        Den Standardspruch bringt der Regionalligatrainer vor dem Spiel gegen den Erstligisten im Pokal und auch der Trainer aus dem unteren Tabellendrittel vor dem Spiel gegen den Rekordmeister.
        Aber doch bitte nicht der Trainer des Rekordmeisters vor dem Heimspiel gegen den Tabellensiebzehnten oder vor dem Pokalspiel gegen den Regionalligisten.
        Insofern gab es eben eine Reihe von Missverständnissen, die letztlich zum Scheitern geführt haben.

      2. @Anton
        Wer war gleich nochmal der Trainer aus Katalonien bei dem alle Gegener super, super, super waren :-)

      3. Ach Klaus, hast du den Umgang von Guardiola mit den Medien wirklich nicht begriffen?
        “Was sagen sie zur Leistung ihres Verteidigers…..!”(der nicht so prickelnd war) – “Ich möchte 1000 Dantes!”
        “Wie fanden sie…..?” – “Super,super, super!”
        “Wie fanden sie…..?”- ” Ich liebe……!” usw.
        “Wir spielen deshalb so nach vorne, weil ich Angst habe, wenn wir den Ball nicht haben!”
        Pep hat doch bei jeder Äußerung gegenüber den Medien hemmungslos übertrieben.
        Das war doch schon sein Markenzeichen – bis auf eine Ausnahme: als es um den Verein ging, zu dem er nach dem FCB ging – “kein Kommentar!” Da waren einige aber sowas von beleidigt.
        Sieh dir mal dessen Antworten auf Journalistenfragen an. Nur ein Beispiel, als Lahm in einem Spiel gegen Werder 2 Tore schoß: „Ich bin ein bisschen enttäuscht von Philipp, ich wollte einen Hattrick von ihm. Vielleicht spielt er nächstes Mal nicht.“

      4. @Anton
        Sorry. Ich habs falsch verstanden. Das nennt man dann wohl Narrenfreiheit :-)

      5. Guardiola hat noch nie etwas von den Medien gehalten – das war schon zu Barcas Zeiten so.
        Der hat sich über die Wasserziers dieser Welt lustig gemacht. Und das Beste daran war, dass die es zum Teil nicht einmal gemerkt haben.
        Ein Thurn und Taxis war tödlich beleidigt, dass ein Guardiola nach seinem “kein Kommentar” bei der trotzdem gestellten ersten Frage, wo er denn nun hingeht, einfach wortlos stehen ließ. Der hat tatsächlich geglaubt, dass Guardiola nach der klaren Ansage ihm doch etwas sagt.

    3. @HvS
      Denke in erster Linie muss es ein Trainer sein der ein überzeugendes Konzept hat wie die von KHR mehrfach definierte Philosophie umgesetzt werden kann und zwar so überzeugend das die Spieler es annehmen.
      Spieler merken mMn innerhalb weniger Tage ob da einer ist der ein sie überzeugendes Konzept hat und es umsetzen kann, insbesondere die die unter Pep und Jupp trainiert haben.

      Und es muss ein Trainer sein der vom Man management her einen top 17 Spielerkader managen kann bzw die drei Perspektivspieler heranführen kann.

      Am besten natürlich auch einen der Werte schafft wie Klopp Pep Poch die alle mehrere 100 Mio Euro Steigerungen geschaffen haben.

      Während ein Mou aber auch Kovac Werte vernichtet haben

      1. Und der die Spieler auch nach ihren Stärken und Schwächen einzusetzen weiß und möglichst alle irgendwie (ganz wird das nie gelingen) bei Laune hält.

  2. Die Podcasts, was versüßen sie mir nicht den Arbeitsweg/-Tag.

    Selbst die BVB Thematik war schmackhaft. Bitte gerne weiter so.

  3. Gerade das mit dem Managen des Top Kaders bereitet mir bei ten Hag Bauchschmerzen. Der FC Bayern ist da aus meiner Sicht ein deutlich größeres Kaliber als Ajax.

    Laut TZ würde angeblich ein sehr hohes Interesse an Pochettino bestehen. Wobei der kein Deutsch spricht. Einen Topkader zu managen traue ich ihm aber eher zu.

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