MSR137 Hausverbot

Justin Trenner 27.03.2020


Hausverbot für die Allianz Arena, den Campus, die Säbener Straße und das Stadion an der Grünwalder Straße – dieses Urteil sprach der FC Bayern Anfang März für einen Fan der Gruppierung “Munich’s Red Pride” aus. Der Grund erscheint banal: Als die Bayern Amateure gegen den Halleschen FC spielten, wurde ein unkontrolliertes Banner ins Stadion geschmuggelt. Warum zu so einer harten Maßnahme gegriffen wurde, warum sich das Urteil wahrscheinlich nicht halten wird und was es sonst dazu zu bereden gibt, hört ihr in unserer Sonderfolge.

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  1. Der Grund weshalb Banner/Spruchbänder meistens nicht angemeldet werden, liegt meines Wissens darin, dass gerade kritische Spruchbänder häufig eben nicht genehmigt werden/wurden.

    Auch erwähnen sollte man in diesem Zusammenhang die Tatsache, dass der Inhaber der Übertragungsrechte für die dritte Liga die Telekom (bzw. das Telekom-Streamingportal „Magenta Sport“) ist. Als Rechteinhaber hat die Telekom also ein wirtschaftliches Interesse an der Austragung von Begegnungen der dritten Liga am Montagabend. Protest gegen oder gar die Abschaffung der Montagsspiele in der dritten Liga, führt also letzten Endes zu einem Nachteil für den Trikotsponsor des FC Bayern (auf den Trikots der Amateure prangt sogar die Werbung für „Magenta Sport“).

    „Munichs Red Pride“ fällt im übrigen sehr häufig durch kritische Meinungsäußerungen gegenüber Verbänden (UEFA, DFB, BFV) oder der FC Bayern München AG (bzw. dem Vorstand) auf, kann also durchaus als „unbequem“ bezeichnet werden.

    Die ganze Angelegenheit hat, auch in Verbindung mit der Veranstaltung im Januar und die dortige Rolle des betroffenen, also ein sehr deutliches „gschmäckle“.

    Leider traue ich der AG zu, dass Sie nun „unbequeme“ Anhänger durch Hausverbote an der Äußerung von (berechtigter) Kritik hindert. Letzten Endes geben die Herren von der Säbener Straße wieder ein unwürdiges Bild ab und lassen einen einmal mehr nur kopfschüttelnd zurück.

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    1. @Florian Sigl

      +1

      Stimme ich vollkommen zu.

      MRP ist, wie du oben schon erwähnt hast, sehr kritisch und hält dem Verein oft den Spiegel vor.

  2. Meine Güte. KHR, die Katar-Fans und die 198 Grundgesetzexperten sind außer Rand und Band. Das einig Gute an der jetzigen Situation ist, dass der ganze Wahnsinn an seine Grenzen stößt. Hoffentlich kommt unser Fußball am Ende des Tages Back to earth. Das muss seriös am Ende des Tages geagt werden …

  3. Es für ein infantiles Gestammel https://suedkurve-muenchen.org/stellungnahme-zum-hausverbot-wegen-bayern-amateure-gegen-montagsspiele/#more-9639

    Klar ist das eine harte Entscheidung aber wie immer bei solchen Sachen wird offensichtlich ein Aspekt weggelassen nämlich der das das Plakat im vorwege vom FCB nicht genehmigt wurde und dann trotzdem reingeschmuggelt wurde was von der Stadt / Brandschutzdirektion gerügt wurde. Man weiß nicht ob so etwas bei der Stadt zukünftig bei der Entscheidung eine Rolle spielt wer zukünftig in der HGK spielen darf?

    Und ob dies der Vorwand war einen Qatar Kritiker zu bestrafen oder evtl denjenigen/diejenigen Verantwortlichen für das erbärmliche Bär zum Abschuss freigeben Plakat , ist genauso spekulativ.

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    1. @918

      Du hast dir den Podcast aber null angehört oder ?

      Warum wurde denn das Plakat nicht vom Verein genehmigt ? Ganz einfach, weil es eine kritische Meinungsäußerung ist. Die du ja auch nicht akzeptieren kannst. Wieso du jetzt auf einmal mit dem Bär Spruchband um die Ecke kommst, bleibt dein Geheimnis. Ja, war die gleiche Gruppe, aber auf das Spruchband Bezug zu nehmen, finde ich albern.

      Weiterhin frage ich dich nach einer Quelle für deine Behauptung, dass die Stadt bzw. die Brandschutzdirektion das gerügt hat. Denn dann müssten sie ja an fast jeden Wochenende vor der Coronakrise den Finger gehoben haben ;) Haben sie aber nicht, sonst tut irgendwann der Finger ziemlich weh ;)

      Auch gibst du erneut keine Quelle an, was zeigt, dass du nichts gelernt hast ;)

      Auch ein “infantiles” Gestammel kann ich hier nicht sehen. Für mich persönlich steht fest, wenn der Verein hier nicht seinen Fehler einsieht, wird es nach der Zeit des Coronaviruses sehr ungemütlich werden.

      1. Um bei dem Spiel der Amas zu bleiben!
        Ungemütlich wird es vor allem für die Fans der Amas, wenn demnächst die Stadt München sie einschließlich der Amas aus der Grünwalder Strasse rausschmeißt, weil sie sich offensichtlich nicht an die geltenden Bestimmungen der Stadt halten.

  4. Nachdem ihr ja relativ ausführlich über das Thema „Anmelden eines Banners“ gesprochen habt, wäre natürlich auch schön gewesen wenn ihr mal auf Fanseite nachgefragt hättet wie das tatsächlich so ist oder was die dazu meinen.
    Ich bin mir sicher, dass der Club Nr. 12 beispielsweise euch dazu sicher ein paar Infos hätte geben können

  5. Hervorragend das die Verantwortlichen jetzt durchgreifen
    MRP waren sich für das Bär Plakat verantwortlich

    Mich stört das die Aussagen des Anwalts hier als faktisch richtig hingestellt werden und dann sofort das Vorgehen des Clubs angezweifelt bzw als rechtlich fragwürdig hingestellt wird.

    Schön das der Anwalt Einspruch dagegen einlegt oder noch besser den Club verklagt denn dann gibt es endlich eine Präjudiz und da wird auch die Stadt sehr interessiert sein.

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    1. @918

      Warum hier die Aussage des Anwalts als faktisch richtig hingestellt wird, erschließt sich mir nicht. Du bist doch jemand, der die Vereinspolitik, Vereinsangestellte und auch Spieler und deren Arbeit immer angezweifelt und als fragwürdig hingestellt hast.

      Stichwort Brazzo ;)

      Wer im Glashaus sitzt, sollte nicht mit Steinen werfen :D

      Das du den Einspruch schön findest, zeigt auf, dass du dich mit dem Thema null auseinandergesetzt hast, was mich kaum wundert.

      Denn es gibt zwei Möglichkeiten, was die Folgen daraus sind. Egal ob der Verein, diesen Rechtsstreit gewinnt oder nicht, den Schaden hat er definitiv erlitten und der wird auch nicht so schnell zu reparieren sein. Somit ist so oder so der Verein der Verlierer, wie Justin auch richtig im Podcast angemerkt hat.

      1. Und es kann auch sein, dass der Verein – noch aus ganz andern Gründen der Verlierer sein wird.
        Und das zeigt auch, dass sich hier noch ganz andere Leute überhaupt nicht mit dem Problem auseinandersetzen.
        Und dieses Problem heißt nicht Rummenigge oder Dreesen, sonder Grünwalder Strasse und Stadt München.

  6. Der Eigentümer des Stadions Grünwalder Strasse ist bisher immer noch die Stadt München – auch wenn einige das offenbar anders sehen!
    Und wenn der Eigentümer verbietet in seinem Stadion an einer ganz bestimmten Stelle aus welchen Gründn auch immer ein Banner aufzuhängen – dann ist das so. Und dann ist das vom Mieter zu akzeptieren. Und sollte der Mieter nicht bereit sein, die Vorgaben des Eigentümers zu respektieren, dann hat er die Konsequenzen zu tragen.

    Aber natürlich nicht, wenn man MRP ist, denn für die Herrschaften gelten keine Regeln. Wo kommen wir denn da hin.

    In Zeiten, wo sich eine Stadt München gerade überlegen muss, wer bei einem schon fast feststehenden Aufstieg von den dann drei Münchner Vereinen in der 3. Liga dort nicht spielen kann/darf/soll, ist es natürlich besonders hilfreich, wenn die Fan-Gruppierung eines der betroffenen Vereine, dem Stadionbesitzer und dem eigenen Verein so klar zu verstehen gibt, dass einem irgendwelche Bestimmungen und Regularien sowieso am Selbigen vorbei gehen.
    Und das zu einer Zeit, wo das Verhältnis dank diverser “netter Bildchen” sowieso eher gespannt ist.
    Sollte sich die Stadt München auf den Standpunkt stellen, dass die 2. Mannschaft des FCB – ob in Regionalliga oder 3. Liga – künftig gefälligst in der eigenen Arena spielen soll, wo sich der Verein dann selbst mit seinen eigenen Fans auseinandersetzen darf, die ja offenbar nicht bereit sind , sich an die Vorgaben der Stadt zu halten, dann ist es wieder keiner gewesen.

    Da hilft es dann auch nicht mehr, einem Rummenigge vorzuwerfen, dass er ja sowieso für “für das pervertierte, gierige Fußballbusiness steht”.
    Das interessiert die Stadt München nämlich eher am Rande.
    Aber auf sowas muss man natürlich erst mal kommen.

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    1. Bei all den Stellungnahmen dieser sogenannten radikalen FCB Fans kommt ja glasklar zum Ausdruck das diese Gruppen eine antikapitalistische antiProfifussball Haltung einnehmen die nun mal garnichts mit unserem Club und der ausgegliederten AG gemein haben.

      Man muss sich schon fragen warum die eigentlich unseren Club unterstützen wenn sie fundamentalistisch das ablehnen wofür unser Club steht.

      Grenzt ja schon an Schizophrenie.

      Man fordert immer Verständnis und Toleranz für ihre weltfremden Vorstellungen ein aber sie selbst sind null tolerant verständnisvoll radikaloppsositionell unserer Vereinsführung gegenüber.

      Wie KHR schon sagte sie sind eben nicht dialogfähig.

      Und wenn es ihnen nicht passt dann brechen sie eben Regeln Vorschriften etc und beklagen sich hinterher dafür das sie bestraft werden.

      Aber der Gipfel des Heldentums ist das die Rädelsführer sich in bester Intifada Manier in Gruppen verstecken und nicht die Eier haben sich klar zu bekennen, um mit dem Argument zu wedeln das man ja für Verfehlungen einzelner nicht die ganze Gruppe bestraft werden sollte. Aber auch dann wieder zu lamentieren das wenn man einen einzelnen bestraft das es unfair und zu überzogen sei.

      Als Vereinsführung muss man Kritik einstecken können auch von den eigenen Mitgliedern und Fans aber das heißt nicht das man sich alles gefallen lassen muss und schon garnicht derbste persönliche Verunglimpfungen die ja noch heute stolz auf den Webseiten der MRP RFM SM zu bewundern sind.
      Bis auf das Bär zum Abschuss freigeben Plakat was letzte Woche auf wundersame Weise verschwunden ist!

      Was für ein Zufall!

  7. AZ
    „Bayern wollte sich nicht an Protest beteiligen
    Wie die AZ weiß, wurde das Plakat zunächst beim FC Bayern vorgelegt, der als Klub allerdings nicht mit in die Protestformulierung eingeschlossen werden und diese so nicht anmelden wollte. Darauf gab es keine Reaktion mehr des Initiators. Das Banner wurde unangemeldet trotzdem gezeigt und Bayern von der Brandschutzdirektion deshalb gerügt.“

    Antwortsymbol2 AntwortenKommentarantworten schließen
    1. Was ist der Knackpunkt?
      Bayern!
      Wenn eine Fangruppierung an einer Stelle ein nicht genehmigtes Plakat aufhängt, ist der Verein erst mal außen vor.
      Wenn auf dem Plakat bzw Banner aber Bayern-Amateure steht, dann ist der Verein mit in der Verantwortung.
      Nicht MRP wurde von der Stadt München gerügt, sondern der Verein – und der Stadt München war es vollkommen wumpe, gegen was da protestiert wurde.
      Die Stadt München hat den Verein gerügt, weil sich – offensichtlich in seinem Namen (Bayern-Amateure) nicht an die geltenden Brandschutzauflagen gehalten wurde.

      1. @Anton

        Wer wird denn bestraft, wenn Fans ein nicht genehmigtes Plakat, ich nenne es Spruchband, zeigen ?

        Richtig der Verein ;)

        Der Verein ist so oder so in der Verantwortung.

        Es ist auch eine abenteuerliche Behauptung, die Stadt würde deswegen den FCB beim Thema HGK abstufen.

        Aus meiner Sicht ist es interessant, dass ein Verein, der sich mal schnell einige gute Spieler zusammenkauft, auf einmal Anspruch nach einem Stadion stellt.

        Aber ist wurscht. Ich vermute, dass sich Türgücu ein anderes Stadion suchen müssen wird. Ob sie überhaupt aufsteigen, steht in den Sternen ;)

        Was jedoch sehr interessant ist, dass auf einmal das Thema Bayern Amateure so viele interessiert ;) Sogar der ewige 918 ist aus dem Schlaf erwacht.

  8. ****

    Editiert: Keine Klarnamen, Quelle verlinken. Auch wenn Bild Klarnamen hat, möchten wir das hier nicht.

  9. Servus,
    zur Folge “Hausverbot” möchte ich gegenüber den Sprechern der Podcast-Folge loswerden, was folgt:

    Die Statements des Sprechers, der seiner Aussage nach mit dem Anwalt des Betroffenen telefoniert hat, ist inhaltlich weitestgehend falsch, die darauf aufbauenden Schlussfolgerungen von beiden Sprechern sind spekulativ und die Deutung von Zusammenhängen der Geschehnisse in Hoffenheim und drumherum sind aus meiner Sicht zumindest weltfremd. Sie haben sich zum Sprachrohr des Betroffenen gemacht. Wenn Sie sich die Stellungnahme des Betroffenen (oder seines Anwalts) schon zu eigen machen, dann haben Sie zumindest die Pflicht, dies auf plausibilität zu prüfen. Das haben Sie offensichtlich nicht getan. Und damit, dass Sie sich von ihrer journalistischen Pflicht zu entbinden versuchen, indem Sie äußern, dass es Ihnen nicht möglich gewesen sei, die Stellungnahme des Anwalts auf ihre Richtigkeit zu prüfen, zeigt, dass es Ihnen in dem Podcast zumindest nicht um eine (geboten) objektive Darstellung der Verhältnisse zwischen Verein und Fans geht. Im Einzelnen:

    A. Stadion gehört der Stadt, sodass sich die Stadt hätte äußern müssen
    Der FC Bayern mietet/pachtet für seine Heimspiele die Kampfbahn. Spricht er ein Hausverbot aus, hat das mit der Stadt nichts zu tun. M.a.W. wenn ich als Mieter einer Wohnung eine Party veranstalte, darf ich meinem Gast, der sich ungebührend aufgeführt hat, verbieten, künftig meine Wohnung zu betreten. Es ist nicht notwendig, dass der Vermieter das Verbot ausspricht, um das Betretungsverbot wirksam zu erteilen.

    B. Aussprechen des Hausverbots der FC Bayern München AG
    Es ist nicht “problematisch”, wenn die FC Bayern München AG das Verbot ausspricht. Niemand der Außenstehenden, auch ich nicht, weiß um die exakten Verhältnisse von Nutzungsberechtigungen (Miete, Pacht, Eigentum) zwischen den Gesellschaften des FC Bayern und von solchen Beziehungen nach außen (Garantien, Kostenübernahmen, etc.). Deshalb kann (ich sage “kann”, weil ich es nicht weiß) es sein, dass die FC Bayern München AG stellvertretend für Verein oder nur für sich (wer kann das sagen) ein Hausverbot erteilt hat. Ma.W. und um bei dem Beispiel unter Lit. A. zu bleiben, kann auch meine Frau das Wohnungsverbot erteilen, weil sie neben mir Nutzerin der Wohnung ist, und zwar auch dann, wenn nur sie und nicht ich der Meinung ist, dass sich der Gast nicht sauber aufgeführt hätte. Das ist zwar für mich nicht schön, aber nicht “problematisch”.

    C. “ohne rechtliche Grundlage”
    Es gibt in Deutschland für so ziemlich alles eine rechtliche Grundlage. Das kann das BGB oder ein simpler Nutzungsüberlassungsvertrag (Miete, Pacht, usw.) sein. Bin ich Mieter einer Wohnung, darf ich gegenüber demjenigen, der mich darin stört, ein Wohnungsverbot erteilen. Gehört die Wohnung sogar mir …. (ich denke, Sie wissen, was ich meine).

    D. Der Verein hätte das Gespräch suchen müssen; auch nach den Vorkommnissen in Hoffenheim
    Diese Anschauung ist aus meiner Sicht entrückt. Kurz zusammengefasst: das Verhältnis des FC Bayern zu seinen Fans ist seit dem Hoffenheim-Spiel angespannt. Die Fans haben in einer sehr deutlichen und unmissverständlichen Art und Weise gezeigt, wofür sie stehen. Der FC Bayern hat sich geäußert, dass er sich sowas nicht mehr gefallen lassen will.
    In der Podcast-Folge wurde dazu die Frage gestellt, “(…) Warum ausgerechnet jetzt (..)” der FC Bayern zu solch einer Maßnahme greifen würde. Zudem sprechen Sie darin von “Fingerspitzengefühl” im Umgang mit den Fans.
    Ich frage Sie: ist das Ihr ernst?
    Kann man nicht auf die Idee kommen, dass der FC Bayern bei der nächsten noch so geringfügigen Aktion der Fans Maßnahmen ergreift? Und ist es nicht eher Aufgabe der Fans nach der Aktion in Hoffenheim, das Gespräch zu suchen oder ein Gespür dafür zu entwickeln, welche Aktionen ich wie als nächstes starte oder wann es an der Zeit ist, die Füße still zu halten?

    Das Aussprechen des Hausverbots ist eine komplizierte Sache. Und weil der Fall für sich genommen schon facettenreich genug ist, sollten Sie es sich auch zur Aufgabe machen, möglichst objektiv darüber zu sprechen. Das haben Sie in der Folge “Hausverbot” nicht getan und tragen damit nur weiter dazu bei, dass sich das Verhältnis des FC Bayern zu seinen Fans weiter “verkompliziert”.

    Sportliche Grüße
    Sebastian (Mitgliedsnummer 131859)

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    1. Genauso sehe ich es leider auch

      Da ist bei den Autoren zuviel Emotion zugunsten der Ultras erin

  10. Ein Hausbesitzer oder ein Mieter sind also nicht berechtigt, ein Hausverbot auszusprechen? Respekt!
    Hoffentlich spricht sich das nicht auch in anderen Bereichen des Lebens rum!
    Könnte vor den deutschen Gerichten richtig für Arbeit sorgen!

    In diesem Zusammenhang sei an die “netten Vermessungstrupps” erinnert, die früher im Auftrag der öffentlich/rechtlichen unterwegs waren und mit ihren Peilwagen fast auf den Meter genau feststellen konnten, wo der nicht angemeldete Fernseher stand – blöd nur, dass die ohne Zustimmung des Mieters oder Hausbesitzers nicht in die Wohnung oder ins Haus durften – ergo, kein Beweis!
    Selbst die Polizei darf eine Wohnung ohne Gefahr im Verzug nur mit einer richterlichen Anordnung betreten.

    Aber für Ultras gilt das natürlich nicht. Die dürfen alles.
    Kann ja der geneigte Leser mal in einem der angesagten Clubs in München ausprobieren, wie das so ist, wenn der Besitzer oder Mieter der Location bzw sein Beauftragter an der Tür sagt – du nicht!

    Da sollten einige mal wieder auf den Boden zurück kommen und sich darüber klar werden, was Hausrecht bedeutet.
    Kann eigentlich jeder bei sich zuhause live ausprobieren, wenn jemand klingelt, den man nicht haben will.
    Sehr beliebtes Objekt in dieser Republik – die Zeugen Jehovas, die es trotzdem immer wieder versuchen.

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    1. Und sich exklusiv auf Hüttl zu beziehen ist mMn abenteuerlich
      Einfach mal ein bisschen abchecken für wen und was der so arbeitet.
      Ziemlich nahe an H96 und SP .
      Ein antiFCB Typ durch und durch
      Das sich ein Fan so einen Anwalt nimmt ist ok aber dann in der Kommentierung nicht nur hier sondern ziemlich querbeet sich fast nur auf die Äusserungen dieses Typen zu beziehen ist ziemlich abenteuerlich……..

      Aber egal
      Gut das es wohl vor Gericht geht dann gibt es eine klare Präjudiz auf die sich der FCB und die Stadt beziehen können

      Davon abgesehen gehören zu einem Gespräch immer zwei Seiten.

      1. @918

        Dein Kommentar oben zeigt auf, dass du nichts gelernt hast. Höre dir mal den Podcast ohne Vorurteile an und du wirst erkennen müssen, dass in dem Podcast auch die Sicht des Vereins dargestellt wurde.

        Du gehst aber z. B. in keinster Weise auf die aufgeworfene Frage ein, warum der Verein die Diskussionsrunde gemieden hat.

        Du diffamierst hier einen Rechtsanwalt, der mehr über Rechte und Pflichten weiß als du und beschwerst dich dann darüber, dass man dir den Spiegel vorhält.

        Warum sollte die Meinung oder Ansicht des Rechtsanwalts falsch sein, nur weil der FCB einen Rechtsstreit mit ihm hat ?

        Auf die Begründung bin ich gespannt.

        Dein letzter Satz muss in meinen Augen pure Ironie von dir sein, denn durch deine steilen Thesen, Behauptungen und Diffamierungen, machst du ein Gespräch oder eine Diskussion im Keim zu nichte.

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