MSR 204: Carter-Stimmung bei den Bayern Frauen?

Christopher Trenner 06.05.2021

Die Bayern Frauen sind nach großem Kampf aus der Champions League ausgeschieden. Gegen Chelsea kamen sie im Rückspiel nicht über ein 1:4 hinaus, das letztendlich deutlicher klingt, als es der Spielverlauf hergab. Mit Expertin Jasmina Schweimler (Bloggerin und Journalistin, Twitter: @JasSchweimler) sprechen wir über die Partie. Außerdem blicken wir auf das kommende Top-Spiel in der Bundesliga beim VfL Wolfsburg. Doch nicht nur die Bayern sind Thema. Wir sprechen darüber hinaus über die Rolle des DFB in der Vermarktung der Bundesliga sowie die neue UEFA-Reform. Gut für den Frauenfußball insgesamt? Ihr erfahrt es bei uns.

Ein besonderer Dank geht an unseren Gast an Jasmina Schweimler (auf Twitter: @jasschweimler)

Die angedachten UEFA-Reformen findet ihr hier: LINK

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  1. Hallo Chris & Justin,

    ich bin seit Anbeginn Fan des Podcasts und bis sehr zufrieden damit.
    Seit geraumer Zeit werden am Anfang des Podcasts auch die Amateure und die Frauen gestreift.
    Ich möchte hier mal ganz klar sagen, dass ich finde dass die Amateure teilweise interessant sind weil sie der Unterbau der 1. Mannschaft sind. Die Frauen hingegen haben in diesem Podcast aus meiner Sicht nichts zu suchen… kommen bald noch Berichte aus der Schachabteilung ?? dann macht doch einen getrennten Podcasts über Bayern Frauenteam, da gibt es sicher Zuhörer die das interessiert. MICH NICHT !!!
    Ihr werdet ja dann an den Zuhörerzahlen merken, dass ich da nicht alleine bin.
    Wenn nun manch einer kommt und schiebt mich in die Sexistische Ecke, dem ist mitnichten so, nur finde ich dann fehlt noch die u12 oder die u15 oder was kommt noch ????
    Männer und kurz die 2. Mannschaft ist ok der Rest ist einfach überflüssig.

    Danke und weiterhin gesund bleiben

    Antwortsymbol26 AntwortenKommentarantworten schließen
    1. Hallo Max Martinez,
      Sie könnten ja auch ganz einfach den Teil, der Sie nicht interessiert, in Ihrer Podcast-App skippen (vorspulen) und so direkt zu Ihren favorisierten Themen springen.

      Bin mir sicher, viele Fans wissen den regelmäßigen Talk über die aktuellen Themen der FCB-Frauen zu schätzen und freuen sich darüber.

      Nur weil aus Ihrer persönlichen Sicht alles außer den Profis und der U23 “überflüssig” ist, muss das nicht für die anderen User gelten.

      Meiner Meinung nach war Ihr Kommentar egoistisch und sogar etwas respektlos gegenüber dem Miasanrot-Team, die sich viel Mühe geben, um uns wöchentlich den Podcast kostenlos zur Verfügung stellen.

      1. egoistisch ?
        ich gebe meine Meinung wieder, und sie wohl die Ihre… !! Das ist gestattet.

        Respektlos ?
        Sie sehen mich völlig unverständlich mit dem Kopf schütteln….
        Es reicht wenn SIE schreiben, dass SIE das interessiert. (K-DOG Respekt ist vielleicht eher wenn man NICHT unerkannt bleibt)

        Na wenn viele das zu schätzen wissen, dann macht doch ein FCB-Frauen Podcast Sinn, der hat nix im 1. und 2. Mannschaft Podcast verloren.

        Max

      2. Der Blog und der Podcast sind ja freiwillige und kostenlose Leistung des MSR Teams. Man kann sicher freundlich und höflich Wünsche äußern, was man gern hätte und auch was nicht, letztendlich bleibt es die Entscheidung des Teams. Hier gibt es ja eine einfache Lösung: vorspulen.

        Was sicher nicht funktioniert ist, hier so eine Forderung unter dem Beitrag hinzurotzen und wie ein 3-jähriges Kind auf den Boden zu stampfen und zu rufen ICH WILL DAS SO!

        Mir gefällt das übrigens, dass man hier versucht, den ganzen Profi- Bereich abzudecken.

        Weiter so!

    2. “Multiple exclamation marks,’ he went on, shaking his head, ‘are a sure sign of a diseased mind.” (aus “Eric” von Terry Pratchett)

    3. Ich finde es richtig und klasse, dass auch die Frauenmannschaft und die Amateure im Podcast vorkommen. Gerade auch die Frauenmannschaft hat sich diese Aufmerksamkeit mehr als verdient. Wenn es jemanden stört, kann er ja vorspulen. Oder den Podcast halt nicht mehr hören, so what?

      War ja am Anfang auch hier auf der Webseite die gleiche Diskussion – wir wollen nix von den Frauen lesen, ebenfalls mit dem mehr als fragwürdigen Vergleich mit der Schachmannschaft – inzwischen wird sogar unter Berichten über die Frauenmannschaft diskutiert, Interesse steigend. Und wen es nicht interessiert klickt es halt nicht an, so einfach ist das. Und wenn deswegen einer diese Seite nicht mehr besucht, so what?

      Das machen Justin und Christopher schon richtig gut. Und insbesondere Justin – wie aber auch dem ganzen Miasanrot-Team – bin ich sehr dankbar, dass und wie er/das Team sich für den Frauenfußball einsetzt.

    4. Hallo Max Martinez,
      ja, schlümm, schlümm, dass es in diesem Internetz auch Sachen gibt, die man gar garstig findet.
      Vielleicht mal dieses doofe Internetz ausschalten und zu einem guten Buch greifen. Am besten eines von vor 1970 – da war Frauenfußball noch verboten, Atomkraft gut und im Auto musste man sich noch nicht anschnallen. Und man durfte noch ungestraft Frollein sagen… ;-)

    5. Also, mich interessiert Frauenfußball rein gar nicht. Vollkommen egal, ob die nun ein Bayern-Trikot anhaben oder nicht. Aber soweit ich informiert bin, geht es bei einem Podcast darum, dass die Protagonisten über das sprechen, wozu sie gerade Lust haben – und alle, die das möchten, dabei zuhören zu können. Und wenn die Jungs sich dafür interessieren und sich darüber austauschen wollen, können sie das doch liebend gerne tun. Wo ist das Problem? Spul doch einfach vor. Mach ich auch so, tut nicht weh, kostet ein paar Sekunden.

    6. Frauen, Männer, Amateure, U 12, U 15.
      Und wenn noch Berichte aus der Schachabteilung kommen ist alles supi!

    7. Lieber Max,

      ich hätte mir hier einen anderen Ton von dir gewünscht. Von einigen Kommentierenden auch. Aber sei’s drum: Wie einige bereits richtig festgestellt haben, stellen wir hier kostenlos Content zur Verfügung. Bedeutet im Umkehrschluss, dass wir auch nicht abhängig von Quoten, Klicks oder Zahlen sind. Deshalb nehmen wir uns die Freiheit, den Content frei zu gestalten. Trotzdem nehmen wir mit Kapitelmarken und Hinweisen im Podcasttext stets Rücksicht auf alle, die es nicht interessiert. Da kann man also wunderbar skippen. Wir verstehen den FC Bayern eben nicht nur als Männermannschaft und U23. Ich berichte über die Frauen, weil ich Spaß daran habe und weil ich eine Leidenschaft dafür entwickelt habe. Ich finde, sie haben diese Bühne verdient.

      Insofern musst du einfach damit leben. Mehr entgegenkommen werden wir dir jedenfalls nicht.

      Und wenn wir schon bei Zahlen sind: Ich bin sehr zufrieden mit der Resonanz, die unsere Artikel und Podcasts erzeugen. Auch dieser Frauenfußball-only-Podcast. Wie gesagt: das ist kein wesentlicher Faktor für uns dafür, OB wir etwas machen. Aber es zeigt mir: Es gibt ein großes und breiter werdendes Interesse und so unwichtig, wie du es hier beschreibst, ist es nicht.

      1. Ich finde die Kritik/Anmerkung völlig berechtigt. Bringt doch einen separaten Podcast für die Frauen/Jugend etc. Die Aufmerksamkeit haben Sie verdient, aber die Vermischung der Themen ist mMn unpassend. Wie würdest du es empfinden wenn im Rasenfunk plötzlich über Curling gesprochen wird? Frauenfußball ist eine andere Sportart, die natürlich unter dem Dach MSR bestehen kann (und soll!), aber Euer Podcast hat eine klare Verortung zum Profiteam der Herren.
        Ich finde schade, dass du wiederholt dann so leicht genervt reagierst. Max Martinez hat halt eine andere Meinung bzgl. der Ausgestaltung des Podcasts, die kann man doch haben egal ob er gratis verfügbar ist (danke!) oder Geld kostet, vlt. unterstützt er Euch ja auf Patreon.

        Wo wir beim Thema “genervt sein” sind. Warum machst du so vieles vom Rasenfunk nach? Ich finde es arg peinlich die Wortspiele zu kopieren und seit einiger Zeit sogar das “woop woop” wenn eine Folge im Kasten ist. Was soll das und was sagt Max Ost dazu?
        Grüße, Marcel

      2. @ Marcel: Fußball ist Fußball und tatsächlich, Curling ist kein Fußball. Der DFB wollte bis vor 50 jahren nicht, dass Frauen Fußball spielen und 50 Jahre später sind einige Männer immer noch der der Meinung, Frauenfußball mit Curling oder Schach vergleichen zu müssen. Als Frau würde ich mich echt für solche Vergleiche bedanken, gut dass die meisten Männer da inzwischen weiter sind.

        Und nein, Du darfst natürlich die Meinung haben und vertreten, dass Frauenfußball Dich nicht interessiert, was nervt sind diese seltsamen Vergleiche, nicht die Ablehnung als solche.

        Max Martinez hat seine Meinung in Großbuchstaben (= Schreien/Anschreien) geäußert, kann man natürlich machen, man sollte sich dann aber nicht über die Reaktionen wundern.

        Zitat-Anfang: MICH NICHT !!!
        Ihr werdet ja dann an den Zuhörerzahlen merken, dass ich da nicht alleine bin. – Zitat-Ende

        Man könnte sich auch weniger aggressiv und respektvoller äußern. Ich versteh echt nicht wo das Problem ist? Interessiert es nicht, entweder vorzuspulen oder einen Podcast (von hundert+) der sich nur dem Frauenfußball widmet einfach nicht hören. Gerne auch berichten (=seine Meinung sagen), dass einen das nicht interessiert. Wieso muss man hier in Großbuchstaben Justin anschreien? Ich wußte garnicht, dass Frauenfußball jemanden so aggressiv machen kann, Curling und Schach wirken immer so ruhig :-)

      3. @Tanjia: “Ich wußte garnicht, dass Frauenfußball jemanden so aggressiv machen kann, Curling und Schach wirken immer so ruhig :-)”

        +1

      4. Kompromissvorschlag:
        Bei Youtube können Videos seit einiger Zeit vom Uploader in Kapitel unterteilt werden, so dass man zum gewünschten Thema skippen (vorspulen) kann. Wenn die Podcast-Software Ähnliches bietet, wäre so etwas zu empfehlen (bei einigen Podcasts hier standen ja auch schon mal Zeiten drunter, wann ein bestimmtes Thema beginnt).
        Frauenfußball als “andere Sportart” zu bezeichnen, ist – diplomatisch ausgedrückt – ein wenig faktenfern: Es gelten dieselben Regeln mit 22 Personen plus Unpartteiischen. Auch Tore und Spielgerät sind identisch zu denen der Herren.

      5. @Tanija
        “Ich wußte gar nicht, dass Frauenfußball jemanden so aggressiv machen kann, Curling und Schach wirken immer so ruhig :-)”
        Du kennst anscheinend Schachboxen nicht :-)
        Und Curling ruhig? Dieses aufgeregte Herumgewische macht einen doch ganz wuschig.

      6. @Tanjia

        Ich gebe zu, ich habe mich unglücklich ausgedrückt. Natürlich ist Frauenfußball auch eine Disziplin der Sportart Fußball. Die Disziplin unterscheidet sich jedoch massiv zur Disziplin Herrenfußball. Neben Technik, Physis, etc. eben auch sehr in Sachen Historie, Aufmerksamkeit, gesellschaftlicher Bedeutung usw. Daher finde ich Max Martinez Kommentar berechtigt: Warum packt Ihr eine andere Disziplin in die Disziplin Herrenfußball?! Der Vergleich zu Rasenfunk und Curling war eine Überspitzung, ich wollte die Unterschiede der beiden Disziplinen ausdrücken.

        “Und nein, Du darfst natürlich die Meinung haben und vertreten, dass Frauenfußball Dich nicht interessiert, was nervt sind diese seltsamen Vergleiche, nicht die Ablehnung als solche.”
        Ich habe mich nirgendwo gegen Frauenfußball ausgesprochen oder ihn abgelehnt… (und warum werden Schach und Curling als so furchtbar abwertend wahrgenommen?^^)..sondern nur die Platzierung kritisiert

        “Max Martinez hat seine Meinung in Großbuchstaben (= Schreien/Anschreien) geäußert, kann man natürlich machen, man sollte sich dann aber nicht über die Reaktionen wundern.”
        Come on….zwei Wörter in Großbuchstaben und ein paar zu viele ! – finde ich auch nicht toll, aber er hat niemanden angeschrien oder war aggressiv. Justin fasst es halt wieder direkt als Angriff auf, weil er im Moment Frauenfußball hyped und wenn man nur wagt etwas dazu zu sagen, das nicht super, toll oder großartig ist, wittert er einen Frauenhasser.
        Weder Max Martinez oder ich haben iwo Frauenfußball kritisiert, nur die Platzierung im MSR-Podcast..
        Grüße

      7. Warum wir _unseren_ Podcast so gestalten und eben nicht zwei Podcasts machen, sondern einen, hat einen ganz simplen Grund: Wir haben keine Zeit und keine Lust, zwei Podcasts zu produzieren. Kritik dürft und sollt ihr gerne anbringen, aber erstens lasse ich mich hier nicht virtuell anschreien (Danke, Tanjia) und zweitens ist die Art und Weise der Kritik schlicht anmaßend und respektlos.

        Ich habe alles dazu gesagt: Der Frauenfußball bleibt in unserem Podcast und Blog erhalten. Wir werden nicht den Mehraufwand betreiben, dafür extra einen zweiten Podcast zu produzieren, der unsere Freizeit noch mehr auffressen würde, weil ein paar Leute meinen, dass sie die Kapitelmarken, die wir seit jeher nutzen und neuerdings sogar meistens in den Text schreiben, nicht nutzen zu wollen, weil sie das 10 Sekunden Zeit kostet. Ihr werdet euch damit arrangieren müssen, dass wir regelmäßig über die Frauen berichten. Weil es UNS Spaß macht, weil WIR es relevant finden und weil viele andere das genauso sehen.

        Zu allem anderen hat Tanjia bereits alles gesagt.

        Was Max Ost dazu sagt? Der hat wichtigeres zu tun, als sich über so einen Quatsch aufzuregen und hat bereits mehrfach betont, dass er das “Wortspiel-Duell” mit uns super findet. Und wenn Max Ost demnächst Bock hat, im Rasenfunk über Curling zu quatschen, dann soll er das tun. Es ist schließlich sein Podcast.

      8. @Justin
        Ja, vollkommen verständlich und Euer gutes Recht nicht mehrere Podcast zu produzieren. Das Problem war hier eher der Umgang mit Kritik, aber lassen wir das Thema.
        Solange du noch Zeit für “Wortspiel-Duelle”, “Woop-Woop-Duelle”; “Spielverlagerung-Analysen-Duelle” usw. hast und alle gut finden wie dreist du das 1:1 kopierst, ist doch alles gut!
        Trotzdem Danke für den Content.
        Grüße

      9. Dreist ist hier nur deine anmaßende Art. Ich habe noch nie irgendetwas wissentlich kopiert, was nicht als Zitat gekennzeichnet war. Es gab einmal den Fall, dass wir eine Folge so benannt haben wie eine Rasenfunk-Folge Monate zuvor hieß. Das hat Max übrigens belächelt.

      10. @Marcel: “Justin fasst es halt wieder direkt als Angriff auf, weil er im Moment Frauenfußball hyped und wenn man nur wagt etwas dazu zu sagen, das nicht super, toll oder großartig ist, wittert er einen Frauenhasser.
        Ich finde schade, dass du wiederholt dann so leicht genervt reagierst. Max Martinez hat halt eine andere Meinung bzgl. der Ausgestaltung des Podcasts, die kann man doch haben egal ob er gratis verfügbar ist”

        Hä?? Wo nimmst Du das her? Meinst Du dies? “Lieber Max, ich hätte mir hier einen anderen Ton von dir gewünscht. Von einigen Kommentierenden auch. Aber sei’s drum”

        Mir war, ehrlich gesagt, dieser Ton fast noch zu konziliant in Anbetracht solcherart Ansprache: “Die Frauen hingegen haben in diesem Podcast aus meiner Sicht nichts zu suchen… kommen bald noch Berichte aus der Schachabteilung ?? dann macht doch einen getrennten Podcasts über Bayern Frauenteam, da gibt es sicher Zuhörer die das interessiert. MICH NICHT !!!”

        Irgendwie scheinen die Maßstäbe da ein bisschen zu verrutschen. Eure “andere Meinung” ist ein so hohes Gut, dass man dafür schon mal ordentlich auf die Tonne hauen darf. Und wenn der Betreiber des Podcasts es wagt, ein paar sachlich fundierte Einwände in zartfühlender Ansprache zu formulieren, seid Ihr befremdet über seine Empfindlichkeit gegenüber Kritik. Geht’s noch? Die Kritik ist an den Haaren herbeigezogen, da ohne großen Aufwand die Inhalte, die nicht interessieren, übersprungen werden können. Durch diese praktische Irrelevanz bekommt sie etwas Grundsätzliches; bei mir entsteht jedenfalls der Eindruck: Euch passt die ganze Richtung nicht. Der pampige Ton verstärkt das noch. Und bei der Antwort, die zum wiederholten Male geduldig die technischen Möglichkeiten erläutert, legt Ihr jedes Wort auf die Goldwaage und erlaubt Euch herumzupsychologisieren. Ich finde das unglaublich frech, das muss ich schon sagen. Ihr braucht nicht zu glauben, dass Eure Sichtweise auf ungeteilte Zustimmung trifft.

      11. @jep

        Ich fand das hier schon pampig von ihm: “Insofern musst du einfach damit leben. Mehr entgegenkommen werden wir dir jedenfalls nicht.”
        Ziemlich klassisch von Justin, oder hast du jemals erlebt, dass er eine andere Meinung positiv bewertet? Es kommt immer nur “Oje…”, “Ich bleib dabei…”, “dann entfolge mir doch…”, “Twitter ist anstrengend…”. MMn ist das hier das Problem. Er versucht zwar sachlich zu bleiben (“Lieber Max…”), aber eigtl. beharrt er auf seiner Sichtweise(Ich verlange nicht, dass er jeder Meinung zustimmt oder seiner Meinung ständig ändert!).
        Aber was er dann wieder drüben bei Twitter veranstaltet, passt doch perfekt dazu (Beschweren, Meckern, Jammern, Mitleid und Zustimmung erzeugen)…Er lässt nur Meinungen zu die in loben und ihm zustimmen, falls nicht, soll man ihm entfolgen/ er blockt. Natürlich wird er auch proviziert (auch von mir), aber er kann einfach nicht mit anderen Sichtweisen umgehen. Sein neues Credo ist doch, dass die Welt komplex und differenziert ist, dann kann er doch mal über den Dingen stehen. Komischerweise wird Chris viel weniger kritisiert als er….woran liegt das wohl?
        Ich persönlich finde sein Verhalten nicht gut und das Nachahmen von anderen Formaten auch nicht. Damit muss er leben….und ich werde MSR weiter lesen/hören, auch wenn der “Chefredakteur” mir wahrscheinlich empfiehlt seine Wohlfühlblase zu verlassen.
        Grüße!

      12. Sag mal, @Marcel… wie kommst du denn eigentlich darauf, dass hier eine Charaktereinschätzung eines Menschen verlangt wäre? Bevor ich dich fragen würde, ob du den Justin magst oder nicht, würde ich mir lieber noch einen ganzen Tag lang Frauenfußball reinziehen und anschließend Curling lernen. Es ist eine Unverschämtheit, jemanden auf digitalem Wege derart in die Pfanne zu hauen, obwohl es hierzu keinerlei Anlass gibt, als dass deine Meinung zur kostenfrei verfügbaren Freizeitgestaltung anderer Leute diese zwar sogar noch interessiert, aber nicht zu Veränderungen in deinem Sinne führt. Ich geb dir jetzt mal einen Tipp zum digitalen miteinander: Wenn der andere, für das was du ihm da an den Kopf wirfst, dir im wahren Leben unter dem Beifall der Umstehenden auf die Fresse hauen würde – dann gehört sich dein Geschreibsel nicht. Das ist hier eindeutig der Fall. Wenn du’s mir nicht glaubst: Klingel mal bei deinem Nachbarn und probiere es aus. Ich empfehle einen anlasslosen Vortrag über seine hässliche Fassade, welche du jeden Tag sehen musst mit anschließendem Abgleiten ins Grundsätzliche über des Nachbars dir unliebsamen Charakter.

      13. @Marcel: Okay, Du argumentierst in Deiner Antwort in angemessenem Ton und versuchst Deinen Standpunkt nachvollziehbar zu machen. Zu dem, was auf Twitter läuft, kann ich nichts sagen, weil ich das Medium nicht nutze. Auf der einen Seite verstehe ich, dass in der Einschätzung einer Person die Erfahrungen zusammenfließen, die auf verschiedenen Kanälen gemacht werden; das liegt nahe. Aber es ist auch ein Problem, wie man gerade sieht. Weil es keine Privatsache ist, sondern sich in der Öffentlichkeit abspielt. Meine Empfehlung wäre, bei öffentlichen Auseinandersetzungen sich generell nur auf dasjenige zu beziehen, was sich in dem jeweiligen Medium abspielt. Sonst entsteht Chaos.

        Ich kann jetzt besser verstehen, was Dich stört, aufgrund meiner Erfahrungen auf MSR teile ich Deine Bewertung von Justins Verhalten allerdings nicht. Im Vergleich mit Chris und Alexander, den anderen beiden besonders exponierten Redakteuren, würde ich so differenzieren: Alexander besticht durch einen megaprofessionellen Auftritt, was die Kommunikation mit den Nutzern anbelangt. Das ist mit Blick auf Gründlichkeit im Eingehen auf einzelne Kommentare, Wertschätzung und Ernsthaftigkeit in der Argumentation Topniveau. Er hat allerdings auch nicht annähernd so viele Artikel zu verantworten wie Justin. Chris exponiert sich wiederum deutlich seltener mit Positionen, die Widerspruch hervorrufen, und bekommt demzufolge auch kaum mal vergleichbaren Gegenwind. Das will ich gar nicht bewerten. Es ist vermutlich der Aufgabenverteilung geschuldet. Andererseits liefert es auch keine Argumente gegen Justin. Dieser wiederum steht mit einer Reihe meinungsstarker Artikel, die sich auch mehr als die von Alexander mit dem “Tagesgeschäft” befassen und damit von vornherein kontroverser sind, an vorderster Front. Dabei muss er auch – das kann nicht ausbleiben – eine Menge einstecken. Ungeachtet der Frage, ob ich jede seiner Positionen 1:1 teile, stelle ich fest, dass er hier unterm Strich eine bessere Figur – wenngleich nicht immer mit Bestnoten – macht als viele seiner Kritiker.

        Was meine ich damit? Justin verteidigt seine Positionen, hat allerdings auch schon, wie gerade kürzlich geschehen, Zugeständnisse gemacht und seine Artikel dann entsprechend überarbeitet. Er macht aber seltener als seine Diskussionspartner den Fehler, persönlich zu werden. Das ist nicht immer ganz einfach, wenn man selbst auf dieser Ebene unter Feuer gesetzt wird. Auch Dir, Marcel, ist es nicht gelungen, die Ebene Deiner sachlichen Kritik von der persönlichen zu trennen. Das ist aber für eine konstruktive Debatte von enormer Wichtigkeit. Abgesehen davon muss man Justin zugestehen, dass er nicht verpflichtet ist, Forderungen wie der aktuellen hier nachzukommen. Dass Frauenfußball in dem Podcast nichts zu suchen habe, ist eine rein emotionsgetriebene Anmaßung, die wegen der technischen Möglichkeiten, die gewünschten Inhalte gezielt auszuwählen, keine Berücksichtigung verdient. Insbesondere deshalb weil es sehr gute Gründe dafür gibt, den Status quo beizubehalten. Wenn Du Justin den Satz vorwirfst, in dem er ein weiteres Entgegenkommen ausschließt, solltest Du auch bedenken, dass er zuvor die Gründe dafür genannt hat. Diese sind aus meiner Sicht von erheblich größerem Gewicht als die von Dir und einigen anderen angeführten.

      14. Jep, der Rächer der Enterbten ist wieder unterwegs.
        Immer wieder ein erbauendes Schauspiel :-)

      15. @wohlfarth: Mit schon etwas zurückliegenden Äußerungen von Dir zitiert zu werden, ist ein Privileg, das ich zu würdigen weiß. Da macht es überhaupt nichts, dass das Zitat dem nicht so recht angemessen ist. Wenn Du meinen Beitrag gelesen hast, wirst Du bemerkt haben, dass ich mir einige Mühe gegeben habe, differenziert auf die Einwände und Vorwürfe des Mitforisten einzugehen. Von Rache wirst Du da nichts gefunden haben. Und wer soll denn der oder die Enterbte sein? Justin? :-))))

        Im Gegensatz zu Dir haue ich gerade nicht irgendwelche Drei- oder Fünfzeiler raus, in denen ich jemanden, der sich so im Ton vergriffen hat wie der Kollege am Beginn dieses Threads, gegen einen angeblichen Shitstorm in Schutz nehme. Oder jemanden ähnlichen Kalibers, der von Alexander ausführlich auf unabdingbare Umgangsformen hingewiesen wurde, ermutige, es nicht den hier reichlich vertretenen “Heuchlern und Speichelleckern” gleichzutun. Etc., etc. Der feine Unterschied: die von mir für Dich gewählte – und durchaus mit einem Augenzwinkern versehene – Bezeichnung hatte Hand und Fuß.

      16. @jep:
        Entschuldigung, dass ich es gewagt habe vor dein Antlitz zu treten.
        Ich verspreche mich zu bessern und nie wieder eine andere Meinung als deine zu vertreten und auch niemals wieder jemanden zu unterstützen, der eine andere Meinung hat. Ich überlasse das Feld dir, den Besitz der einzigen Wahrheit und den Meister des geschliffenen Wortes.

      17. @wohlfarth: Letzteres: danke für die Blumen! Wahrheitsbesitzer: natürlich kompletter Quatsch! Die Demutsgesten: lustig, aber weder angebracht noch ernst gemeint. Zum Glück! Opferhaltung: steht Dir nicht. Schönes Wochenende!

  2. Hallo zusammen,

    Ich kann mich hier Herrn Martínez nur anschließen…. das spule ich auch immer vor…. schade dass sich das nicht in einen gesonderten wiederfindet.
    Ansonsten weiter so
    Grüße Frank

  3. @ Max Martinez: “Sie sehen mich völlig unverständlich mit dem Kopf schütteln….”

    In der Tat ist die Aufregung unverständlich in Anbetracht der Möglichkeiten, gezielt die gewünschten Inhalte anzuhören. Dass Du selbst das offenbar auch nicht verstehst, spricht wiederum für Dich. Mir fehlen zwar die Tools, Dich beim Schütteln – wie von Dir versprochen – zu sehen. Aber diesen Verlust kann ich locker verschmerzen.

    Was mir nach dem Anhören des Podcasts hingegen schmerzhaft deutlich wird: die zum Fremdschämen zwingende qualitative Diskrepanz zwischen den anmaßenden Äußerungen eines Geschlechtsgenossen und den interessanten, differenzierten, fachkundigen Ausführungen von Jasmina Schweimler. Absolut – oder mit Justin zu sprechen: definitiv – ein Gewinn.

    Antwortsymbol2 AntwortenKommentarantworten schließen
    1. Vielen Dank!

      Und ja, das Wort „definitiv“ habe ich definitiv etwas zu häufig verwendet.

  4. Eine sehr angenehme Gesprächspartnerin. Man hört Jasmina gerne zu und merkt dass sie im Thema ist.
    Woher kommen eigentlich diese Zitate z.B. von Lina Magull? War das ein Interview, oder inoffizielle Kanäle?

    Antwortsymbol1 AntwortKommentarantworten schließen
    1. Sie hat mit ihr vorher telefoniert. Wo genau das veröffentlicht wird oder wurde, weiß ich nicht.

  5. Ich weiß jetzt nicht was ich schlimmer finden soll?
    Den etwas respektlosen Kommentar von Max Martinez oder den Shitstorm, der seitdem über ihn hereinbricht?
    Oder ist beides gleich scheixxe?

    Antwortsymbol3 AntwortenKommentarantworten schließen
    1. @wohlfarth: Danke! Ohne diesen Beitrag hätte mir echt was gefehlt: wohlfarth, der Rächer der Enterbten – immer wieder ein erbauliches Schauspiel. Aber mal eine Frage: hast Du eigentlich einen blassen Schimmer, was ein Shitstorm ist? Offenbar nein, und dazu gratuliere ich Dir von Herzen! Was fallen hier aber auch für vernichtende Worte: respektlos, egoistisch, anmaßend. Solche Attribute möchte man seinem ärgsten Feind nicht wünschen. Nur weil der Kollege mal seine Meinung gesagt hat; das wird man ja wohl noch dürfen: nämlich dass Frauenfußball hier nicht hergehört. Ja, so sieht es aus, ein herzliches Willkommen auf MSR für die junge Gastkommentatorin, die, nebenbei gesagt, zehnmal so viel von Fußball versteht wie der arme Gescholtene. Der nämlich noch nicht mal begriffen hat, dass es immer noch ein SPIEL ist, an dem alle ihre Freude haben und sich mit anderen darüber austauschen dürfen. Mal abgesehen davon – jemand erwähnte es bereits -, dass wir hier Gäste sind und es keineswegs dem in unserer Kultur üblichen Comment entspricht, dem Gastgeber derartige Vorschriften machen zu wollen. Aber womöglich tue ich Dir vollkommen unrecht, und Du bist einfach nur der Advocatus Diaboli, der genau solche Reaktionen wie diese evozieren will, um ihrer reinigenden Wirkung willen. In diesem Fall leiste ich Dir selbstverständlich umstandslos Abbitte und ziehe den Hut vor Dir und der Selbstlosigkeit, mit der Du immer wieder diese undankbare, aber verdienstvolle Rolle spielst.

      1. Du hast mich ertappt. Ich habe genau diese Reaktion erwartet und tatsächlich auch genau von dir :-)

        Ich liebe es, wenn ein Plan funktioniert. ich zünde mir jetzt eine dicke Zigarre an ;-)

      2. @wohlfarth: Da bin ich dabei. Wie schön, wenn in so unsicheren Zeiten manche Erwartungen sich doch noch erfüllen! Ich bin erleichtert, Dich nicht enttäuscht zu haben. ;-)

  6. Schön,

    Ich würde die FBL aber nicht kleiner machen, als sie ist. Bei der WSL bleibt abzuwarten, was Schein und was Sein ist. Klar, momentan machen sie viel richtig, v.a. was Sichtbarkeit angeht und der neue TV-Vertrag ist ein großer Schritt. Noch gibt es aber große strukturelle Unterschiede innerhalb der Liga. Und hat nicht erst Bayern am Wochenende ziemlich inakzeptable facilities vorgefunden in Kingsmeadow?

    Das grundsätzliche spielerische Potential in der FBL halte ich für gut, auch wenn man sich ansieht, welchen Spielerinnenpool die Nationalmannschaft zuletzt so zur Verfügung hatte. Mannschaften wie Essen, Freiburg, Turbine etc. bringen konstant gute Talente nach oben und können die Top 2 an guten Tagen punktuell herausfordern, über eine gesamte Saison natürlich nicht. Diese Situation ist aber überall in Europa ähnlich. Ob jetzt Chelsea von United, Everton oder Reading (oder Arsenal mit durchwachsener Saison) mehr herausgefordert wird als Bayern/Wob von Leverkusen, Frankfurt, wäre zu diskutieren. Diese Saison hat sich die deutsche 2. Reihe hier nicht gut angestellt, gebe ich zu (s. Potsdam).
    Ich würde mir da wünschen, dass Vereine wie Leverkusen/Hoffenheim in naher Zukunft einen ernsthaften Versuch unternehmen, die Top2 anzugreifen. Noch kann man das ja verhältnismäßig “billig” machen, d.h. es zirkuliert vergleichsweise wenig Geld im FF-Business.

    Neben der Vermarktung/Sichtbarkeit sehe ich das größte ungenutzte Potential auf der Position der Trainer*innen. Da ist frauenfußballweit noch viel Luft nach oben, was nicht zuletzt am Finanziellen/der Professionalisierung liegen dürfte. Hoffenheims Coach zieht seinen Berufsschullehrer-Job vor, Lerch hat nach Jahren bei Wob erst jetzt seinen DFB-Schein gemacht..
    Ob der DFB die richtige Dachorganisation ist, um diese Herausforderungen anzugehen, darf nach den letzten Jahren bezweifelt werden, stimme zu.

    Schönes, fachkundiges Gespräch. Würde mich freuen, wenn ihr in der kommenden Saison am Frauenfußball dranbleibt. :)

  7. Ich finde das Argument, dass Chelsea jede Woche Druck in seiner Liga hat, unsinnig. Sie überschätzen die Wettbewerbsfähigkeit der englischen Frauenliga. Abgesehen von City und vielleicht Arsenal (obwohl Chelsea sie immer geschlagen hat) hat Chelsea in seiner Liga nicht viel Konkurrenz. Sie schlugen viele andere Teams mit 6: 0, 8: 0, 9: 0. Auch die Bayern stehen unter dem Druck von Wolfsburg und Hoffenheim. Und andere wenige Teams (Freiburg, Turbine, Frankfurt) können es den Bayern immer schwer machen. Die Frauen-Bundesliga ist immer noch wettbewerbsfähiger als die französische Liga (woher Lyon kommt) oder die spanische Liga. Natürlich ist es gut, einen regulären dritten Verein zu haben, der immer Wolfsburg und Bayern herausfordert. Aber wir müssen abwarten, wie sich Frankfurt entwickeln wird. Sie drückten ihren Ehrgeiz aus, an die Spitze zurückzukehren. Ich finde, dass 4-5 Mannschaften in der Frauen-Bundesliga versuchen, Bayern oder Wolfsburg zu drücken.
    So hat sich beispielsweise im vergangenen Jahr das körperliche Niveau bei Bayer oder Hoffenheim (oder Turbine o Frankfurt) erhöht. Die Bundesliga der Frauen war körperlich immer gut. Auch wenn viele Vereine nicht ganz professionell sind. Ich denke nicht, dass die englische Liga physisch oder taktisch überlegen ist. Das Hauptproblem für die Frauen-Bundesliga könnte sein, dass die englische Liga mehr Männerclubs mit globaler Anziehungskraft hat.

  8. Danke euch fürs Feedback. Ja, es stimmt, dass das Bundesliga-Mittelfeld nicht zwingend schwächer sein muss als jenes in der englischen Liga. Ich glaube auch nicht, dass die englische Liga 1:1 als Schablone dient, weil sie selbst noch viele Baustellen hat. Die Schritte, die dort gegangen wurden, sind aber positiv und kein Vergleich zu dem, was in Deutschland passiert. Wenn man sieht, wie sich Mannschaften wie Hoffenheim oder Freiburg gegen Bayern hinten reinstellen, dann ist das nicht gut. In vielen Chelsea-Spielen, die ich in dieser Saison gesehen habe, war das anders. Die Top-4 in England hat mMn eine andere Qualität als die Top-4 in der Bundesliga. Und dabei geht es vor allem um die Plätze 3 und 4.

    Ihr habt aber natürlich einen Punkt: Das alleine ist niemals der Faktor für das Ausscheiden. Ich bleibe aber dabei, dass das Niveau in England ein Stück höher ist und das Chelsea entgegenkommt. Neben all den Faktoren, die womöglich noch entscheidender waren.

  9. Ich kann es mir gut vorstellen, wie manch einer zu Hause sitzt und wartet: „Hoffentlich schreibt der xxx bald seinen Kommentar, damit ich ihm dann so richtig eine reinrotzen kann, ganz egal, was er schreibt.“ – Manchmal ist das schon ein recht kindische Veranstaltung.

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    1. Ein berechtigter Punkt. Ich würde allerdings differenzieren. Viele Diskussionen sind zwar redundant, bleiben aber sachlich. Redundanz hat aber zur Folge, dass Ironie mit ins Spiel kommt, mit den üblichen qualitativen Schwankungen. Dann gibt es Statements, die weniger sachlich als provokativ sind. Versuchsballons halt, nach dem Muster: mal sehen, was passiert. Für mich gehörte gestern z.B. @wohlfarths erstes Statement in diese Kategorie. Ich fand es unangemessen und habe teils argumentativ, teils sarkastisch – auch vor dem Hintergrund ähnlicher Dispute in jüngerer Vergangenheit – geantwortet. Allerdings nicht ohne eine Wendung, die zum alsbaldigen Friedenspfeife(bzw. -zigarre)rauchen führte. Alles gut also für mein Empfinden.

      Aber Du hast schon recht: man weiß i.d.R., wer etwa wie reagiert. Fast wie im richtigen Leben, wo man ja auch häufig schon in dem Moment, wenn jemand den Mund aufmacht, weiß, was jetzt kommt. Mir geht es inzwischen so, wenn ich sehe, dass Person xy mal wieder einen Link auf ein Video versandt hat. Das erste, worauf ich schaue, ist dann die Länge: bei den spaßigen max. 5 Minuten (meine Begehrlichkeit sinkt ab ca. 1:30), diejenigen, die mich überzeugen sollen, gerne auch mal > 1 Stunde. Das ist dann schon richtig Schwarzbrot. Die einen löschen sowas subito, ich hab dafür einen Ordner angelegt und entscheide von Fall zu Fall. Die Frage, die sich dann stellt, ist im Prinzip dieselbe wie diejenige, die sich aus Deinem Posting ergibt: soll man darauf eingehen oder nicht? Prinzipien helfen zumindest mir da nicht weiter. Es kommt immer auf den Einzelfall an. Und: man antwortet nie nur dem direkten Adressaten, sondern schreibt immer auch für die Mitlesenden bzw. -diskutierenden.

  10. Nun dürfte, trotz des späten Ausgleichs, die Katerstimmung sich in Grenzen halten. Wegen der Tordifferenz reichen ein Sieg und ein Unentschieden, um den verdienten Titelgewinn zu sichern. Auch wenn das Spiel nicht von überragender Qualität war, ist die Leistung der Bayerinnen sehr anerkennenswert. Denn manches sprach doch zuvor für Wolfsburg: das Selbstbewusstsein des Serienmeisters – wo könnte man das besser beurteilen als in München -; das überlegen gewonnene Pokalspiel; die daraus resultierende Unsicherheit beim FCB, die dann gleich darauf die absurde Niederlage gegen Hoffenheim zur Folge hatte; schließlich auch die Gefahr, dass nach dem unglücklichen CL-Aus eine tolle Saison in einer großen Enttäuschung enden könnte. Da können die Beine schon mal schwer werden und die Nerven nerven, aber diese Herausforderung haben sie beachtlich gemeistert und das berühmte “Momentum” wieder auf ihre Seite gezogen. Chapeau!

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    1. Ja, ich denke das Unentschieden sollte (mit etwas Glück) nun reichen, um die Meisterschaft gewinnen zu können. Aber auch die nächsten beiden Spiele werden spannend, insbesondere Frankfurt. Rein vom Können her werden die FCB Frauen nun Meister, bleibt die Frage, ob der Kopf mitspielt. Nicht wenige bekamen kurz vor dem Ziel Panik.

      Das Spiel gegen Wolfsburg – Scheuer hatte wieder die gleiche Taktik wie im ersten Spiel gegen Chelsea – Fünferkette, nur mit anderem Personal als gegen Chelsea. Unterm Strich war es im Ergebnis ok, wobei ich mich frage, warum es nun schon im dritten Spiel hintereinander nicht gelang, einmal einen Konter/Umschaltsituation für ein Tor zu nutzen und “den Deckel” auf ein Spiel zu machen. In beiden Spielen gegen Chelsea war es in den letzten 15 Minuten zum Haare raufen und nun schon wieder. Vielleicht fehlende Erfahrung auf dem Niveau – vielleicht auch fehlendes Training ?

      Hanna Glas hat die rechte Seite im Griff, Caro Simon die linke Seite nicht. Hier könnte der FCB sich über eine Verstärkung Gedanken machen. Zudem wäre eine Innenverteidigerin auf dem Niveau von Hegering für die neue Saison gut. Wobei ich mich hier frage, warum Wenninger fast zwei Drittel der Saison neben Hegering quasi gesetzt ist und die Abwehr bombensicher steht und sie dann plötzlich (ja das Pokalspiel gegen Wolfsburg hat Carina nicht gut gespielt, andere aber auch nicht) einen Bank Stammplatz hat. Ich rätsele öfter über einige Entscheidungen von Herrn Scheuer … naja, das alte Spiel, die Trainer auf dem Sofa sind immer schlauer :-)

      Ich drücke die Daumen für die letzten beiden Saisonspiele, mögen sie es packen!

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