Vorschau: Zweiter Matchball gegen Gladbach

Justin Trenner 07.05.2021

Die Situation ist klar: Gewinnen die Bayern, sind sie sowieso Meister. Vielleicht aber ist ihr Ergebnis auch vollkommen egal. Denn ihr Abendspiel folgt auf die Partie der Leipziger in Dortmund. Gewinnt der BVB, sind die Münchner bereits Meister. Spielen sie Unentschieden, gibt es nur bei einer Bayern-Niederlage noch rechnerische, aber sehr unwahrscheinliche Chancen für Leipzig.

“Wir wollen möglichst zügig die Meisterschaft klarmachen”, erklärte Müller am Mittwoch gegenüber den Vereinsmedien. Man habe sich in den zwei Wochen ohne Spiel wieder den Hunger geholt, den es für die anstehenden drei Spiele brauchen werde. Doch der Angreifer weiß auch: “In den letzten Jahren haben wir uns nie leicht getan gegen Gladbach. Es waren immer enge Spiele, und auch mal eine Niederlage dabei. Dementsprechend wissen wir, was auf uns zukommt.”

Und tatsächlich: Aus den letzten fünf direkten Aufeinandertreffen holten die Gladbacher drei Siege, Bayern gewann zwei. Auch die Heimbilanz der Münchner ist keinesfalls überragend. Die Borussia konnte bei ihren letzten 10 Auftritten in der Allianz Arena immerhin drei Siege und zwei Unentschieden holen. Alles angerichtet also für ein weiteres enges Duell?

Gladbach: Krise überwunden?

Für Gladbach ist die Saison keine einfache. Nachdem das Trainerteam um Marco Rose für die Erfolge der letzten Saison lange gefeiert wurde, stieß man in dieser Spielzeit schnell an Grenzen. Noch weit bevor der Wechsel von Rose nach Dortmund bekannt wurde, taten sich die Gladbacher schwer, ihre beste Form zu finden. In der Hinrunde gab es inmitten englischer Wochen eine Serie von sechs Pflichtspielen ohne Sieg.

Nach einer Phase der Stabilisierung folgte jedoch das öffentliche Drama rund um den Trainer. Die 1:2-Niederlage gegen Köln und das 0:0 in Wolfsburg gab es noch vor der Bekanntmachung des Wechsels, dann aber folgten sieben Niederlagen in Serie. Neun Spiele ohne Sieg führten dazu, dass sogar ein vorzeitiges Ende der Zusammenarbeit diskutiert wurde. Doch es kam nicht dazu.

Letztendlich ist es auch wichtig, die Dinge entsprechend einzuordnen. Gladbach verlor zwar viele Spiele, war aber nicht in jedem schlecht und in manchen sogar spielbestimmend. Auch Max Eberl stellte sich immer wieder vor das Trainerteam, weil er wusste: Die Mannschaft haben sie noch nicht verloren.

Fokus auf das Zentrum

Was Gladbach aber definitiv verloren hat, ist die Leichtigkeit im Spiel. Rose steht für einen sehr dynamischen, intensiven und aktiven Fußball. Für die Umsetzung ist es wichtig, dass die Spieler bereit sind, nicht nur viele, sondern auch viele kluge Sprints zu absolvieren. Der Fokus liegt stets darauf, den Gegner so unter Druck zu setzen, dass die Bälle möglichst weit in der gegnerischen Hälfte gewonnen und verarbeitet werden können.

Und auch mit dem Ball steht Tempo im Vordergrund. Gladbach macht das Spiel in der Regel in Ballbesitz enger als viele andere Teams und versucht, die Flügel in den meisten Spielphasen nur einfach zu besetzen, um in den Halbräumen und im Zentrum viele Spieler in gute Positionen bringen zu können. Es geht weniger darum, den Ball lange laufen zu lassen, sondern vielmehr darum, den Gegner auch während der Ballzirkulation ständig unter Stress zu setzen. Die vergleichsweise enge Positionierung soll dabei helfen, bei Ballverlusten direkt ins Gegenpressing zu kommen. Mit nur 9,68 Flanken pro Spiel schlägt die Borussia die fünftwenigsten in der Liga – auch das ein Beleg dafür, dass ihr Spiel nicht sehr flügellastig ist.

Rund 2600 Meter legen die Gladbacher mit Pässen pro Spiel vertikal in der Bundesliga zurück (Platz 7), wobei vertikal hier alles meint, was den Ball auch nur einen Meter nach vorn bewegt. Immer wieder versuchen sie, durch Pässe zwischen die Linien des Gegners Drucksituationen zu erzeugen und den Gegner zu schnellen Entscheidungen und damit einhergehend zu Fehlern zu zwingen.

Weniger Intensität = schlechtere Ergebnisse?

In der letzten Saison gelang es den Gladbachern gut, diese Intensität in nahezu jedem Bundesliga-Spiel auf den Platz zu bringen. Im Vergleich zur aktuellen Spielzeit gibt es aber einige Unterschiede, die sich auch statistisch äußern: 1,66 Expected Goals pro 90 Minuten sind ein Rückgang von rund 0,3. Das lässt sich nicht nur dadurch erklären, dass sie im Schnitt einen Schuss weniger pro Spiel haben als in der vergangenen Saison (13 statt 14), sondern vor allem dadurch, dass sie seltener in gute Gegenpressingsituationen kommen.

In der letzten Saison kam die Borussia pro Spiel auf 41 Drucksituationen im Angriffs-, 77,1 im Mittelfeld- und 49,6 im Abwehrdrittel – Platz 5, 10 und Platz 13. Jetzt sind es nur noch 32,8 im Angriffs, 64,1 im Mittelfeld- und 39,7 im Abwehrdrittel – Platz 14, 14 und 15. Der Rückgang von 167,7 Drucksituationen pro Partie (Platz 11) auf 136,5 (Platz 17) ist im Kontext der gesamten Bundesliga normal. Nur wenige Teams konnten ihr Niveau halten oder gar verbessern. Aber bei den Gladbachern zeigt sich die fehlende Intensität deutlicher in den Ergebnissen als bei vielen Konkurrenten.

Weniger intensive Läufe, weniger Druck auf den Ball, weniger Torchancen durch hohe Ballgewinne und so mehr Druck auf der eigenen Mannschaft – so die stark vereinfachte Rechnung. Die Ursachenforschung dürfte schwierig sein. Wie viele andere Teams auch hatte Gladbach mit einem sehr engen Spielplan zu kämpfen. Im Pokal und in der Champions League waren sie diesmal länger dabei als im Vorjahr in Pokal und Europa League. Hinzu kommt, dass man mit einigen Ausfallzeiten nicht adäquat umgehen konnte, weil der Kader dem Pensum anscheinend nicht immer gewachsen war.

Nimmt Gladbach etwas Zählbares mit?

In den letzten Wochen haben sich die Gladbacher aber eindrucksvoll zurückgearbeitet. Aus den letzten sechs Partien holten sie vier Siege, ein Unentschieden und verloren nur einmal. Vor allem haben sie sich aber fußballerisch wieder etwas stabilisiert, wirken zielstrebiger im Spiel nach vorn und die Ballsicherheit scheint wieder da zu sein. Mitunter wirkte es während der langen Ergebniskrise so, als wäre die Mannschaft komplett verunsichert gewesen. Ungewöhnlich viele lange Bälle, viel zu wenige Ballbesitzphasen und ein Pressing, das seine Wirkung schnell verlor, wenn Mannschaften wie Manchester City oder auch Leipzig es umspielten und Gladbach somit sukzessive hinten reindrückten. Dass die Entscheidung von Rose und der ganze Zirkus drumherum einen Beitrag dazu geleistet haben, steht außer Frage. Aber zur Realität gehört auch dazu, dass sich bereits vorher angedeutet hatte, dass die Mannschaft nicht an ihrem Optimum spielt. Insofern kam die Unruhe dann noch on top. Sie war das Öl, das das kleine Flämmchen zum großen Feuer machte.

Die Verunsicherung der Spieler durch die vielen Rückschläge machte die Aufgabe für das Trainerteam noch schwerer. Vor dem Duell mit den Bayern machte Rose deshalb klar: Es werde auch darum gehen, den Gegner mit eigenen Ballbesitzphasen zu nerven. Dafür braucht es Sicherheit und Mut. Das Hinspiel soll dabei eine Lehre sein. Rund 20-25 Minuten agierten die Gladbacher viel zu passiv und ließen Bayern kombinieren. Dann fanden sie plötzlich Zugriff und den Mut, auch selbst den Ball zu halten und die Münchner hinterherlaufen zu lassen.

Die vergangenen drei Duelle zwischen Rose und den Bayern haben gezeigt, dass es oft Nuancen sind, die den Spielverlauf beeinflussen können. Beim ersten Sieg änderte das Trainerteam die Formation von einer Raute auf eine andere 4-4-2-Variation, um andere Anlaufwinkel und den damals stark aufspielenden Rechtsverteidiger Joshua Kimmich besser in den Griff zu bekommen. Auch im letzten Duell gab es kleine taktische Anpassungen, von denen die Borussia in der Phase vor der Pause profitiert hatte.

Beeinflusst das Leipzig-Ergebnis die Partie?

Bayern muss sich dementsprechend darauf einstellen, dass Gladbach mehrere Pläne mit nach München bringt, um den Spielaufbau zu stören. Der Fokus wird wahrscheinlich wieder darauf liegen, Kimmich und dessen Anschlussoptionen möglichst oft aus dem Spiel zu nehmen. Insofern wäre die Raute wohl wieder ein entsprechendes Mittel, weil sie im Zentrum die nötige Kompaktheit mitbringt. Doch Gladbach hat zuletzt auch schon häufig mit einer Dreier- beziehungsweise Fünferkette gespielt. In Leipzig nutzten sie beispielsweise Lazaro als einrückenden Flügelverteidiger in Ballbesitz, um das Zentrum zu verstärken.

Was sich das Trainerteam der Fohlen auch einfallen lässt: Es steht ein intensives Spiel bevor. Beide Mannschaften leben von ihrer hohen Laufbereitschaft, ihrem (Gegen-)Pressing und einem direkten Spiel in die Spitze. Die Frage wird vor allem sein, wie nah die Gladbacher an ihre bestmögliche Form kommen. Wenn sie die nötige Ballsicherheit und den Druck auf den Ball beim Herausschieben mitbringen, sind sie durchaus in der Lage, ihren zuletzt wieder positiven Trend fortzuführen. Bleiben sie aber zu passiv, droht die Auswärtsfahrt nach München eine schmerzhafte zu werden.

Sicher werden die Ergebnisse vom Nachmittag Einfluss nehmen auf das Top-Spiel am frühen Abend. Lässt Leipzig in Dortmund Punkte liegen, sind die Bayern so gut wie durch. Vielleicht wird dann auch die Einstellung auf dem Platz eine andere sein. In Gladbach jedenfalls wird man zumindest ein bisschen darauf hoffen, dass die Bayern schon vor dem Anstoß Deutscher Meister sind.



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  1. “Auch die Heimbilanz der Münchner ist keinesfalls überragend. Die Borussia konnte bei ihren letzten 10 Auftritten in der Allianz Arena immerhin drei Siege und zwei Unentschieden holen.”

    Funfact: 30 Jahre lang nach dem gemeinsamen BL-Aufstieg war es Gladbach nicht möglich, die Bayern auswärts zu besiegen. Manchmal war es knapp, 1975 erzielte Gerd Müller in der 90. Minute den Ausgleich. Effenberg brach 1995 den Bann. Und heute haben sie prinzipiell kein Problem, in München zu gewinnen.

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    1. Das Bemerkenswerteste daran war, dass diese Negativserie auch in den besten Zeiten der Gladbacher mit fünf Meistertiteln anhielt; und zwar auch dann, wenn die Bayern gerade ordentlich schwächelten, wie eben 1975. Oder auch 1977, als die Gladbacher ihren letzten Titel am 34. Spieltag in Beckenbauers letztem Spiel mit Ach und Krach vor den Schalkern einfuhren. Bis zur letzten Minute führten sie 2:1 im Olympiastadion, dann schoss Wittkamp ein Eigentor. Da war schon eine Menge Psychologie dabei.

      1. Ich hab neulich was von Kleff gelesen, indem er das explizit bestätigt hat. In München wären sie tatsächlich nie an ihr gewohntes Level herangekommen. Die Niederlagenserie habe sich irgendwann einfach zu tief eingegraben.
        Das Eigentor von Wittkamp am letzten Spieltag 77 hatte übrigens Beckenbauer mit einem seiner typischen Lupfer “vorbereitet”, den Wittkamp dann verlängerte.
        Beide Mannschaften benötigten damals noch mindestens einen Punkt, oder auch nur einen Punkt. Gladbach für die Meisterschaft, wir für den UEFA-Cup. Trotzdem wurde von beiden Seiten bis zum Schluss gefightet.

        Im übrigen war das eine sehr spezielle Saison, wie man sie sich heute nicht mehr vorstellen kann.
        Den ersten und den zehnten Platz trennten am Ende sage und schreibe 10 (!) Punkte. Und dem Meister Gladbach gelang es gerade mal die Hälfte seiner Saisonspiele zu gewinnen.

  2. Natürlich war es nicht Beckenbauers absolut letztes Spiel (für die Jüngeren), sondern sein Finale in München vor dem Wechsel nach New York.

  3. In einem Spiel gegen die Fohlen Deutscher Meister zu werden, das haben die Bayern bislang zweimal geschafft:
    Am 6. Juni 1981 (33. Spieltag) stürmte man mit 4:1 das alte Bökelbergstadion (dreimal Kalle Rummenigge, einmal Kurt Niedermayer): https://www.youtube.com/watch?v=f8jIgcz6Mak
    Eine der euphorisierendsten Meisterschaften wurde am 26. April 1986 gefeiert. Während im Olympistadion die Borussen vom Niederrhein mit 6:0 auseinander genommen wurden, leistete der VfB Stuttgart gegen den SV Werder mit 2:1 die entscheidende Schützenhilfe: https://www.zdf.de/sport/archiv/fussball-bundesliga-34-spieltag-titelrennen-bremen-bayern-archiv-klassiker-100.html

    Antwortsymbol2 AntwortenKommentarantworten schließen
    1. 1986 war eine der besten und emotionalsten Meisterschaften. Bremen war 33 Spieltage Erster, am vorletzten Spieltag haben wir als Zweiter gegen die gespielt und (bei zwei Punkten Rückstand aber besserer Tordifferenz, damals gab es noch die 2-Punkte-Regel) 0:0 gespielt, weil Kutzop der damals einer der sichersten Elfmeterschützen der Bundesliga war, einen Elfmeter kurz vor Schluss an den Pfosten gesetzt hatte. Und am letzten Spieltag hat Werder echt noch verloren während wir Borussia abgeschossen haben.

      1. Ja, ein Wahnsinn. Gerade in der speziellen Konstellation, als der Hate zwischen Werder und Bayer gerade auf dem Höhepunkt war (Augenthaler/Völler).
        Unser Glück war, dass Bremen am letzten Spieltag noch nach Stuttgart musste. Die konnten zwar selber nichts mehr gewinnen, hatten mit Werder aber noch eine Rechnung offen.
        Da das Spiel in München ziemlich schnell klar entschieden war, hat sich nach Aussagen von Sören Lerby das Bayernspiel recht einseitig in Richtung eigener Trainerbank entwickelt, da die Spieler dort ständig nachfragten, wie es denn in Stuttgart stehe ;-)
        Und soll uns niemand nachsagen, wir wären undankbar gewesen. Eine Woche später haben wir die Stuttgarter im Pokalfinale dann abgeschossen ;-)

  4. OT: Die Artikel der SZ zu unserem FCB taugen oft nicht viel. Die Artikel zu FIFA, UEFA, CL.. im politischen Kontext aber schon:

    Finalisten der Champions League – Die Geldkanone trifft ins Ziel

    Mit ManCity und dem FC Chelsea stehen just die Klubs im Champions-League-Finale, die vor der Saison am meisten Geld ausgegeben haben. Die Debatte um Investoren und um die Super League zeigt, dass es strenge Finanzregeln braucht.

    https://www.sueddeutsche.de/sport/chelsea-mancity-champions-league-finale-1.5286601

    Antwortsymbol1 AntwortKommentarantworten schließen
    1. … und das ist doch die eigentliche Farce. Da werfen UEFA und FIFA den Initiatoren der Superleague Geldgier vor. Habe ich irgendwas verpasst? Versteckte Kamera? Das FFP ist beim Gebahren von Mannschaften wie CFC, MCFC, PSG, Barca,… eine Posse. (Es wäre wohl in der SL noch weiter pervertiert worden. )
      “Kommt mit ’nem Messer zu einer Schießerei. “

  5. SZ?
    Haben genauso wenig Kompetenz wie Spiegel oder andere Möchtegerns die noch nicht einmal Simone wirtschaftliche/finanzielle Zusammenhänge erkennen können.

    Nach dem zweiten Satz kann man aufhören zu lesen weil er schon falsch ist.

    „ Guardiola betreut seit Jahren die teuerste Mannschaft Europas, die er mehr oder weniger nach eigenen Vorstellungen beliebig verstärken kann.“

    Die teuersten Mannschaften hat nämlich Barca Real PSG ManUnited.

    Dafür müsste man sich allerdings mal die Zeit nehmen die Geschäftsberichte oder Deloitte KPMG Analysen zu lesen.

    Aber nein lieber einen populistischen raushauen…….

    SZ pur wie sie leibt und lebt

    Antwortsymbol12 AntwortenKommentarantworten schließen
    1. Ich sehe da keinen Fehler, die City-Mannschaft hat im Einkauf weitaus mehr gekostet als jede andere:

      https://www.transfermarkt.de/statistik/einkaufswert

      Sie haben zwar nicht die teuersten Einzeltransfers durchgezogen, aber dafür auch nie ein Schnäppchen gemacht – praktisch jedes Mitglied des aktuellen Kaders hat “mittlere Wahnsinnspreise” gekostet. Kann sein, dass andere Mannschaften mehr Gehalt verschlingen, aber auf dem Transfermarkt ist City der Platzhirsch.

      Die Kritik gegenüber der SZ verstehe ich übrigens auch nicht ganz, die begleiten Bayern seit jeher mit ironischer Distanz, aber keiner Feindseligkeit. Man kann nicht voraussetzen, dass eine lokale Zeitung die Dinge durch die Fanbrille sieht oder sich zu positiver Berichterstattung verpflichtet fühlt. Das kenne ich von anderen überregional verbreiteten, aber in Hamburg oder Frankfurt ansässigen Medien auch nicht anders.

      1. @Horst Mohammed:
        +1

      2. Der Kaderwert von ManCity ist dank Guardiola gestiegen.
        Wie immer macht Guardiola die Spieler besser und steigert deren Wert.
        Dazu werden die Spieler weder zu teuer eingekauft noch zu hohe Gehälter bezahlt.

        So und jetzt darfst Du das mal mit Real Barca PSG ManUnited und Juve vergleichen.

        ManCity und Chelsea haben es eben besser gemacht. Den übergewichtigen Hazard teuer an Teal verkauft und dafür antizyklisch gut gekauft.
        ManCity haben einen echten teuren Einkauf gemacht der ihnen große Stabilität und Erfolg in Liga und CL brachte nämlich Dias. Der hat weniger gekostet als Lucas. Übrigens größtenteils finanziert durch den Sané Verkauf.
        Den hätten andere auch kaufen können.

        Die Wahrheit ist das ManCity und Chelsea es richtig gut gemacht haben . Der FCB im Vergleich richtig schlecht. Keiner wäre auf die Idee gekommen den besten ZM Spieler an einen Konkurrenten zu „verschenken“. Im Gegenteil beide haben darauf bestanden das Real und der FCB frühzeitig deren Preis zahlen so das man rechtzeitig entsprechend andere Spieler holen kann. Der FCB hat dagegen auf Druck des Mannschaftsrats und Trainers Last Minute Käufe vom Grabbeltisch gemacht ohne den besten ZM Spieler auch nur annähernd ersetzen zu können.
        Und genau das hat uns diese Saison größte Schwierigkeiten bereitet.
        Übrigens hat uns vorher der Herrscher vom See gnädigerweise im Dopa wissen lassen das der Kader gross genug sei, deshalb keine Käufe notwendig seien IND Tolisso sowieso der Wunderspieler ist der alles und alle ersetzen kann.

        Eine ausgewogene unabhängige Berichterstattung hätte diese Punkte angesprochen und nicht wieder einen populistischen antikapitalistischen Artikel rausgehauen ohne Kontext.

      3. @918: Auf den einen Artikel bezogen magst Du recht haben. Ich beurteile die Berichterstattung der von mir abonnierten SZ allerdings gesamthaft, und da muss ich sagen, dass ich mich zu den von Dir zurecht angesprochenen Punkten gut informiert fühle. Die müssen dann auch nicht in jedem Artikel erneut erwähnt werden. Wenn ich dann ein bisschen Input für Trauerarbeit benötige, wechsle ich rüber zu MSR. ;-)

      4. @918:
        Was hältst Du eigentlich davon, dass man Thiago hat ziehen lassen?
        Deine Meinung dazu würde mich mal interessieren!

      5. Gegenüber den Einkaufspreisen ist der Wert von City kaum gestiegen. Exakt dafür gibt es den Reiter “Wertschöpfung” in der Statistik, und da schneidet City nicht besonders gut ab: plus 9%, verglichen mit 25% für Barca, 28% für Real, 19% für Juve, 6% für PSG, und…*Trommelwirbel*…57% für Bayern, der mit Abstand beste Wert unter den Spitzenvereinen. In dieser Gruppe hat übrigens einzig United das Kunststück fertiggebracht, Wert zu vernichten (-6%).

        Es ist wie gesagt ein Denkfehler, sich nur auf die teuersten Einkäufe zu konzentrieren. Die Fähigkeit, Kaderspieler für 50 Millionen einzukaufen, kann genauso wichtig sein, erst recht in Corona-Zeiten. Und das fällt nunmal leichter, wenn man einen Ölstaat im Hintergrund hat.

      6. Alan: So isses, das interessiert hier glaube ich jeden! 918 macht da eine Mördergrube aus seinem Herzen!

        Horst Mohammed: Jetzt komm hier doch nicht mit Fakten bzw. Zahlen, die 918 noch nicht fälschen/verdrehen konnte! Danke für den Link. Finde die Liste vor allem dann interessant, wenn man mal nach “Differenz”, also Martkwersteigerung im Vergleich zum Einkaufswert, absteigend sortiert. Plötzlich sieht es gar nicht mehr so aus, als würde der FCB alles falsch und Chelsea und ManCity alles richtig machen.

        Zur SZ: Die ironische, kritische Distanz zum FCB geht mir schon auch manchmal auf den Sack. Manchmal von oben herab. Aber die Berichterstattung bzgl. UEFA/FIFA, FFP, Super League ist wirklich gut, verstehe nicht ganz, wie man das so anders sehen kann und ihnen generell die Kompetenz absprechen.

      7. @918 Das Problem bei Thiago war, dass er deswegen überstürzt verkauft worden ist, damit man eine Saison vor seinem auslaufendem Vertrag noch Geld mit ihm verdienen konnte, da sind wohl einigen Krämerseelen die kolportierten (22!!) Millionen (immer noch ein lächerlich geringer Betrag für einen Spieler seiner Klasse) wichtiger gewesen, die man im Übrigen mit dem CL-Sieg auch hereingespielt hätte, als ihn wie Alaba eine Saison später ablösefrei gehen lassen zu müssen. Zudem sind die Gerüchte nie ganz verstummt, dass der Thiago-Abgang auch damit zu tun hatte, dass man je nach Quelle seine Gehalts- oder Vertragslängenforderungen nicht erfüllen wollte. (Aus der Causa Kroos hat man wohl nicht gelernt) Es drängt sich in der Tat der Eindruck auf, dass der Don vom Tegernsee hier in weiser Voraussicht entschieden hat, Thiago sei nicht nötig und wir hätten ja Kimmich und Goretzka.

      8. Der Verkauf von Thiago war sicher auch ein Stück weit Bilanzkosmetik und diente dazu die Einkäufe von Sane und Folgenden gegenzufinanzieren. So ähnlich und mit einer gewissen Ironie, wie der (auch sehr günstige) Gomez-Verkauf 2013 den Thiago-Einkauf ermöglichte.

        Oder zumindest sollte der Thiago-Transfer dazu dienen. Nach der Gerüchtelage damals, wollte man die freigewordenen Mittel direkt wieder in Dest stecken. Dies hat bekanntermaßen nicht funktioniert und am Ende kam dann die C oder D-Lösung Sarr.
        Kann vielleicht auch so ein wenig zur Erklärung dienen, warum das Verhältnis Sportvorstand/Trainer etwas erkaltete. Man stelle sich ein Gespräch vor, in dem man dem Trainer mitteilt, warum man Thiago nicht halten könne und wolle. Gegen den Willen des Trainers. Aber gleichzeitig erklärt man, dass damit die Chancen für einen Dest-Transfer sich deutlich verbessert hätten.
        Am Ende des Tages ist dann Thiago weg und Dest nicht da. Kann passieren, trägt aber halt nicht unbedingt zu Glück und Zufriedenheit bei.

      9. @Horst
        Der Sportteil der SZ war mit seiner Berichterstattung über den FC Bayern jahrelang sicher herausragend. Süffisant, wunderbar geschrieben, der nötige Abstand und ohne die Vorbehalte gegenüber dem Verein, die wir sonst wahrnehmen. Es handelt sich hier aber auch „nur“ um Sport.

        Geht es darüber hinaus in wirtschaftliche, aber auch technologische und wissenschaftliche Fragen, klafft die Lücke zwischen der Bildung der Journalisten und den Experten seit Jahren auseinander. Während einerseits eine zunehmende Spezialisierung, (Aus)Bildung und Aufbau von Expertenwissen stattfindet, ist die andere Seite von wirtschaftlichem Überleben, technischer Disruption und zuletzt auch einer offen zur Schau getragenen politischen Positionierung geprägt (was dem jahrhundertelangem Selbstverständnis der Rolle der Medien fundamental widerspricht). Insofern lese ich gerne die SZ wenn sie über den FC Hollywood berichtet. Geht es um inzwischen sehr komplexe wirtschaftliche Zusammenhänge a la ESL, ist es vermutlich besser, sich seine eigene Meinung mit Quellen zu bilden.

      10. -Transfermarkt ist per se schon einmal keine gute Quelle
        – die Kommentare beziehen sich auch auf die Aktivitäten des letzten Sommers
        – der FCB macht MMn über den längerfristigen Zeitraum eine sehr gute Kaderpolitik, letzten Sommer aber eben eine katastrophale die uns auf die Füße gefallen ist, und die von der SZ populistisch kommentierten ManCity und Chelsea eben sehr viel besser

        Das beste Kadermanagement hat Liverpool hingelegt, zum Glück haben sie einen Trainer der nie langfristig Erfolg hat.
        Ähnlich wie ManCity haben sie aber hohe Wertsteigerungen.

      11. “Die Wahrheit ist das ManCity und Chelsea es richtig gut gemacht haben”
        Chelsea hat für Havertz 100 Millionen und für Werner 50 Millionen bezahlt.
        Richtig gut gemacht, Chelsea.

  6. Ich spekuliere sehr stark darauf, dass Nagelsmann sich vor dem Pokalfinale nicht in die Karten schauen lässt und Leipzig nicht wie gewohnt auftritt. In dem Spiel geht es nur für den BVB um etwas und entsprechend werden sie spielen und hoffentlich gewinnen. Eine ähnliche Situation gab es schon einmal, als wir gegen die 2 Wochen vor dem Pokalfinale gespielt haben und gegen ein seltsam passives Leipzig, für das es um nichts mehr ging, nach einer Vielzahl vergebener Chancen und einem nicht anerkannten Tor von Goretzka nur 0:0 gespielt haben.

    Antwortsymbol1 AntwortKommentarantworten schließen
    1. Hallo Roland Wohlfarth,
      2018 erlebte der FCB etwas Ähnliches, als man in der Liga als feststehender Meister gegen Frankfurt mühelos mit 4:1 gewann. Im Pokalfinale setzte es dann bekanntlich ein 1:3 – mit zwayfelhaften Schiri-Entscheidungen…

  7. Wie jetzt, Thiago ist weg? Wie ist das denn passiert und wohin?

    Dann schon lieber die SZ, als 918 Mal das Selbe… wie gesagt, die Kernkompetenz der SZ liegt sicher nicht beim Fußball, aber Kistner ist mMn der Einzige, der im Umfeld investigativ arbeitet.

    Und wie man einen Artikel zu hoch gepimpten Vereinen der PL in eine Tirade gegen unser Management bei Abgängen umdeuten kann, erschließt sich mir nicht.

  8. Über Thiago und die grandiose Fehlentscheidung der Clubführung würde heute keine Sau mehr reden, wenn man einen adäquaten Ersatz geholt hätte um Kimmich und Goretzka zu entlasten.
    Unbegreiflich das jemand diese Saison verfolgt hat, immer noch zu meinen, das der völlig unnötige Thiago Verkauf ohne adäquaten Ersatz uns nicht ursächlich erheblich geschadet hat.

    Antwortsymbol11 AntwortenKommentarantworten schließen
    1. @918:
      Ich glaube andere Leute sind nur einfach nicht so weinerlich, dass sie ständig auf ner Sache rumreiten müssen, die nicht mehr zu ändern ist.
      Werd erwachsen. Lern loszulassen. Ist nicht so schwer.
      Du schaffst das :)

    2. Hallo 918,
      ich glaube, Thiago wollte unbedingt weg. Ende 20 ist ein Fußballeralter, indem man sich überlegt, beim Brötchengeber zu bleiben – oder eben nochmal auf allerhöchstem Niveau etwas Neues anzugehen. Bei David Alaba dürfte es ähnlich sein.
      Natürlich sollte der Klub alles versuchen, um den Spieler zu halten. Doch wenn man sich nicht einig wird, sollten beide Seiten dann Größe zeigen und anständig auseinander gehen.

      1. Darum geht es überhaupt nicht.
        Das kann man bei Schweinsteiger am Ende seiner Tage so machen oder bei unwichtigen Kaderspielern.
        Aber doch nicht bei einem Leistungsträger im Peak ohne adäquaten Ersatz.
        Es geht hier um den FCB und nicht um Thiago oder Liverpool.
        Es ist doch klar das uns diese Fehlentscheidung Massiv geschadet hat.

      2. @918:
        Bist du dir eigentlich sicher, dass Roca zu schlecht ist, um im Ligaalltag für Entlastung zu sorgen?
        Wie kommt eigentlich diese Inkonsequenz in den Beurteilungsgrundlagen zustande?
        Wenn ein Spieler unter Kovaç nicht so abgeliefert hat, war immer der Trainer schuld.
        Was hat deine Meinung geändert?

      3. @918: es wäre besser gewesen, Thiago im Kader zu haben. Mit dem massiven Schaden kann ich allerdings nicht mitgehen. Würden wir wie der BVB oder Juve noch massiv um den Einzug in die CL zittern müssen, wäre das ein massiver Schaden. Aber bei uns? Die Meisterschaft dürfte uns nicht mehr zu nehmen sein. Mit Thiago hätten wir sie evtl. schon maximal 2-3 Spieltage früher eingetütet. Ob sich das Aus in den Pokalwettbewerben mit ihm hätte vermeiden lassen, ist reine Spekulation, zumal man bei einem Sportler nie wissen kann, ob er zu dem Zeitpunkt in Topform gewesen wäre oder möglicherweise sogar ausgefallen wäre. Rein nüchtern betrachtet spielt Thiago eine für seine Verhältnisse eher durchwachsene Saison, auch wenn es zuletzt leicht aufwärts geht. Ob dies alles mit dem Wechsel und der damit verbundenen Umstellung zu tun hat, kann niemand beurteilen. Evtl. wäre er auch bei uns in ein Leistungsloch gefallen?

      4. @willy
        Schade das Du unsere Probleme im ZM nicht erkennen kannst wo Du doch sonst immer ganz ajour bist. Schade das Du nicht erkennen kannst wie ausgepowered Kimmich und Goretzka gegen PSG waren bzw wie überspielt Kimmich ist.
        Fakt ist das Thiago verkauft wurde OHNE adäquaten Ersatz- darum geht es.

        Kein Top Club hat einen seiner Leistungsträger zum Spottpreis abgegeben ohne adäquaten Ersatz zu haben. Im Gegenteil alle Top Clubs haben ihre Top Spieler behalten.

      5. @918: ich bin dahingehend mit dir einer Meinung dass der Bayernkader Thiago in diesem Jahr noch gut hätte gebrauchen können. Ich denke jedoch nicht, dass man den Verkauf als unverzeihbaren und nicht zu rechtfertigenden Anfängerfehler bezeichnen sollte. Von allen drei Parteien sind wir mMn noch der größte Gewinner. Thiago hatte in Liverpool ein mehr als durchwachsenes Jahr, das ihm auch bezüglich seiner Ambitionen in der spanischen N11 eher geschadet haben dürfte. Wäre er diesen Sommer nach Liverpool gewechselt, wäre er als ein Hoffnungsträger gekommen, der dafür sorgen soll, dass es wieder aufwärts geht nach einem doch ziemlich beispiellosen Absturz. So war er einer derjenigen, an denen dieser Absturz auch zu einem nicht geringen Anteil fest gemacht wird. Liverpool hätte ohne Thiago wohl auch nicht schlechter abgeschnitten, weil trotz aller Verletzungssorgen das zentrale Mittelfeld eigentlich durchgehend namhaft besetzt war und es auch ohne Thiago gewesen wäre. Ohne die Ausgaben für Ablösesumme und Gehalt hätte man im Winter bzw. Herbst mehr finanziellen Spielraum gehabt für einen dringend benötigten Abwehrspieler. Es hätte dann für evtl. mehr gereicht, als einen Spieler aus der Bundesliga vom schlechtesten Absteiger der letzten Jahrzehnte.
        Ich gebe auch noch zu bedenken, dass wir durch den Verkauf von Thiago gemerkt haben sollten, dass wir neben Kimmich und Goretzka noch einen hochkarätigen Spieler für die Zentrale brauchen. Wer weiß, ob wir dann nicht in der kommenden Saison den gleichen Fehler gemacht hätten und keinen namhaften Spieler geholt hätten, um es mal zu probieren, ob Tolisso und eine günstige Alternative, die dann halt wohl nicht Roca, sondern jemand anders gewesen wäre, nicht auch ausreichen, um Thiago zu ersetzen? Du tust manchmal so, als ob wir letzten Sommer entschieden haben, dass wir Thiago loswerden wollen, obwohl wir ihn leicht für die nächsten 4 Jahre hätten behalten können. Dann würde ich dir absolut zustimmen. Es ging aber letztes Jahr nur um die Frage: schon heuer, dafür gegen eine Ablöse oder erst nächsten Sommer und dafür umsonst. Ich denke, dass einige andere Vereine es ähnlich gemacht hätten wie wir.

      6. Willy
        Der Kern der Sache ist das wir im ZM zu schwach besetzt waren. Mit Kimmich und Goretzka (plus Tolisso Roca) alleine kannst Du nicht alle Ziele erreichen. Darum geht es. Und wenn Du das erkennst, was Du scheinbar in der Lage bist, was ist dann das Resümee? Das Du einen Fehler gemacht hast, keinen adäquaten Ersatz verpflichtet zu haben, oder wenn man ihn nicht verpflichten konnte, dann Thiago zu behalten.

        Es ist und bleibt eine Fehlentscheidung die bei der Betrachtung dieser Saison eine große Rolle spielen wird. Wir hatten drei Flügelspieler auf top Niveau, und genauso benötigt man drei Top ZM Spieler.
        Eine Top Kaderplanung hätte das wissen müssen.Die Clubführung auch.

      7. @918: man hätte es in diesem Jahr übrigens durchaus mit der aktuellen Besetzung besser hinkriegen können, z.B. wenn Flick schon früher die Option mit Hernandez in der IV und Alaba im Mittelfeld gewählt hätte, z B. auch in den Phasen, in denen Kimmich und Goretzka beide fit waren. Evtl hatten Salihamidzic, KHR und Co. auch gedacht, dass Flick diese Option öfter wählen würde. Die Einschätzung, dass Alaba als IV um Längen besser ist als Hernandez, hat Flick mittlerweile wohl ziemlich exklusiv. Hier sehe ich einen klaren Fehler beim Trainer, der auch zur Übermüdung von Kimmich und Goretzka führte.
        Sicherlich hatten die Verantwortlichen auch gehofft, dass Roca mehr Einsatzzeiten bekommen würde, dass Martinez auch noch eine größere Rolle spielen könnte und dass Goretzka, Tolisso und Kimmich nicht so oft verletzungsbedingt fehlen würden.
        Alleine deswegen tue ich mich schwer, die Probleme, die der Thiago-Verkauf mit sich brachte nur denjenigen, die den Verkauf befürworteten, in die Schuhe zu schieben.

      8. Willy
        Fair enough

      9. @918: der größte Fehler in der Personalie Thiago wurde sicherlich ein paar Monate vor seinem Verkauf gemacht, als man die Verlängerung nicht früher unter Dach und Fach brachte.

  9. Jaja… ich finde es übrigens auch unfassbar und verantwortungslos, dass man 1984 Kalle Rumenigge für 10 Millionen Mark an Inter Mailand verschleudert hat, ohne adäquaten Ersatz zu verpflichten. Schon damals hätte man die sportliche Inkompetenz erkennen müssen!

    Ironie aus. Unfassbar, was hier Manche veranstalten.

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    1. Also Rummenigge ist das denkbar schlechteste Beispiel. Der wurde damals für die zweithöchste Transfersumme aller Zeiten verkauft, nach Maradona. Mit dem Erlös deckten wir alle unsere Schulden und verpflichteten Matthäus, Wohlfarth, Eder und Kögl, die den Verein dann über Jahre prägten.

      Das wäre in etwa, wie wenn wir Thiago für 200 Mio € verkauft hätten, alle Coronaeinbußen damit gedeckt und dazu noch Sane, Upamecano, Havertz und Werner verpflichtet hätten.
      Ich glaube dann hätte keiner was zu meckern gehabt. ;-)

      1. Doch, der ist genau das passende Beispiel!
        Und dann ist Lewandowski ausgerechnet gegen PSG verletzt – und wir scheiden aus, weil Thiago nicht mehr da ist und nicht weil wir im Heimspiel unsere geschätzten 20 Chancen nicht verwerten.
        Also – es braucht nur ein oder zwei “falsche” Ergebnisse und schon ist bewiesen, dass man recht hat.
        Warum haben wir eigentlich diesen Müller nach dem verschossenen 11m gegen Atletico nicht sofort verkauft.
        Ist genau der gleiche Unfug! Der FCB macht im Schnitt im Jahr über 50 Spiele und dann macht man den Saisonverlauf an einem Spieler fest, von dem man noch nicht mal weiß, ob er in den entscheidenden Spielen überhaupt zur Verfügung gestanden hätte.
        Wie wäre denn die Saison 19/29 mit einem gesunden Süle einem gesunden Hernandez und einem Thiago gelaufen? Wenn du es weißt, sollstest du vielleicht Lotto spielen.

        Diese ganze Nachkarterei ist völliger Mumpitz. Wenn er gewusst hätte, was mit Süle und Hernandez passiert, würde vielleicht Hummels immer noch beim FCB spielen, einDavies wäre nie so durchgestartet und ein Alaba wäre immer noch LV. Also bleiben wir bei unserem Rekordnationalspieler – wäre,wäre Fahrradkette.

      2. @ Jo: Das war Ironie! Mir ging es nur darum, dass nicht immer olle Kamellen aufgewärmt werden sollten.

        Die 10 Mio. für Kalle hatte der FCB damals dringend gebraucht.

  10. Dein Vergleich ist aber auch voll daneben.
    Rummenigge 1984 müsstest du mit Lewandowski vergleichen, Kögl war 18 und kam aus der Bayernliga, Wohlfahrt ein hoffnungsvoller Zweitligastürmer, Eder ein 29jähriger durchschnittlicher Bundesligaverteidiger. Das die so durchstarten konnte keiner ahnen.
    Lediglich von Matthäus war einiges zu erwarten, der war auch nicht billig.

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    1. Das ist nicht mein Vergleich. Ich sag doch, dass er nicht passt. Die Beispiele sind die Illustration dessen.

  11. Kann es eigentlich bessere Voraussetzungen für ein gutes Spiel heute geben? Kein Druck, 2 Wochen Pause, wenige Verletzte. Ich hoffe, dass wir in den nächsten drei Spielen noch ein paar Mal den Fußball der Vorsaison erleben dürfen.

  12. Endlich. So, jetzt ganz entspannt das 3l Paulaner Glas auffüllen. Musik an. Ich habe Bock zu feiern. Und die Mannschaft hat sich das nach diesem einmaligen Jahr heute Abend nach dem Spiel auch verdient. Jetzt noch Lewa mit Vorlagen füttern ab geht die Party. ;-)).

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    1. 3l Paulaner Glas? Machst du private Bierduschen? ;-)

      1. @Jo
        Sind zu zweit. Passt. Wird bestimmt ein langer Abend.

  13. Irgendwie typisch für diese seltsame, unbefriedigende, verkrampfte Saison, dass sie mit einer Sofa-Meisterschaft endet.
    Bringen wir es zu Ende und hoffen auf eine halbwegs normale Saison 21/22.

  14. Hätte mir dennoch ein 2:2 gewünscht. Ein bisschen Druck kann nicht schaden, und selber die Meisterschaft erspielt zu haben, ist immer noch was Besonderes.
    Und nebenbei – der Eintracht würde ich eine erstmalige Champions-League-Teilnahme durchaus gönnen…

  15. Eine Demonstration der Stärke bis hierher. Hier spielt der Meister.

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