MSR163: Der N8zug nach Lissabon

Christopher Trenner 15.08.2020

Der FC Bayern zerlegt Barcelona im CL-Viertelfinale mit 8:2 und zieht ins Halbfinale ein. Wir besprechen ausführlich die Partie und analysieren, wo die Stärken und Schwächen beider Teams lagen.

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  1. Die Herangehensweise im Pressing war schon extrem offensiv. Man hat ähnlich wie beim deutschen 7:1 Schwächen beim Gegner ausgemacht und ist brutal draufgegangen. Bin gespannt wie es gegen City aussieht (kann mir nur sehr schwer einen Lyon-Sieg vorstellen). Gegen Barcelona war ich vorher schon sehr optimistisch. Gegen Manchester ist es ein offenes Spiel, da bin ich mir sicher. Die Chancenverwertung könnte entscheidend werden. City wird sich von der Intensität nicht beeindrucken lassen. Durch die PL und insbesondere die Matches gegen Liverpool sind sie definitiv abgehärtet.

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    1. HAHA! Da war ich ja mal wieder der Superexperte! Jetzt muss der Titel her!!

  2. https://miasanrot.de/bayern-barcelona-champions-league-2020/#comment-229712

    Ich erwarte eine Stellungnahme von euch, allen voran von Roland Wohlfarth. :>

    Als ob hier manche zum ersten Mal Fußball schauen würden.

  3. Tja, City ist raus. Pep ist jetzt zum vierten Mal im dem Wettbewerb mit City gescheitert, der ihm am meisten bedeutet.

    Antwortsymbol2 AntwortenKommentarantworten schließen
    1. Wir brauchen gar kein FFP, um die Scheichs aus der CL zu halten – die siebtbeste Mannschaft in Frankreich reicht schon.

      1. Tja, der Pep hat sich wieder mal verzockt, so wie bei uns damals auch schon immer. Statt sein Ding durchzuziehen hat er immer eine Super-Spezial-Taktik ausgetüftelt, die dann schiefgegangen ist…

  4. Das Gute ist, uns kann sowas nicht passieren. Egal ob im nächsten Spiel der Gegner Lyon oder Rödinghausen ist, unter Flick ist diese 110%-Mentalität zurück.

    Antwortsymbol5 AntwortenKommentarantworten schließen
    1. Sei vorsichtig, die Götter mögen sich zur Zeit ein wenig im Hintergrund halten, aber Hybris bestrafen sie immer.

      1. @Alain:+1

        Vorsicht: Lyon? Lyon…war da nicht mal etwas? Ich sach nur: 6.3. 2001, “Uwe-Seeler-Traditionself” usw…

      2. Richtig. Lyon war schon 2001 ein Meilenstein auf unserem Weg zum Titel ;-)

      3. Das ist keine Hybris. Es geht ja gerade darum, dass man eben NICHT Lyon unterschätzen wird, sondern die so ernst nimmt wie jeden anderen Gegner.

      4. Wunderbarer gag. Hat leider nur den Schönheitsfehler, dass ausgerechnet das Lyon-Spiel verloren ging, ne?

  5. Guardiola vercoacht sich jedes Jahr auf die gleiche Weise. Unfassbar. Und unwahrscheinlich, daß die Scheichs ihm noch viele Versuche zugestehen.
    2 Kommentare bei BBC:
    “I always thought it was a myth that Guardiola can’t win the CL without Messi. Now I’m not so sure”
    und
    “EPL the best in the world? Don’t make me laugh. None of these English teams could come close to the mighty Bayern.”

    Antwortsymbol3 AntwortenKommentarantworten schließen
    1. Lag ich nicht ganz falsch mit meiner Einschätzung vor über einem halben Jahr (ok, Eigenlob und so… ^^):

      (…) Mit dem Meisterschafts-Double auf der Insel hat er zwar Bedeutendes auf seiner Agenda abgearbeitet, landete bislang aber auch mit der hochgerüsteten City-.Mannschaft nicht den ersehnten Punch in der CL. Den ich übrigens auch diese Saison (trotz anderslautender Wettquoten) für nicht für sehr wahrscheinlich halte angesichts City‘s notorischer Defensivdefizite, mind. auf int. Bühne gegen Schwergewichte. (…)

      -> 17.12.2019 – 08:53 / https://miasanrot.de/auslosung-bayern-trifft-im-achtelfinale-der-champions-league-auf-chelsea/#comment-207512

      1. Gewinnt Bayern die Champions League? :)

    2. Wenn man es genau nimmt, dann hat der Wundertrainer beim FCB mit einem aufgepeppten Triple-Kader nicht mehr als ein Kovacic erreicht. Und bei Shitty ist er auch gescheitert. Ohne Messi ist der Pep ein normaler Erdenbürger. Mal schaun was die Öl-Heinis jetzt mit ihm machen.
      Für unseren Johannes-Dieter ist das jetzt ein gmade Wiesn. CL oder nix :-))

  6. Autsch. Ich dachte ja selbst nach dem 2-1 dass City das noch in den letzten MInuten hinbiegt (so wie Paris gegen Bergamo), notfalls halt über eine Verlängerung. Wer war der Prophet hier mit den zwei französischen Vereinen im HF als Analogie zum Triplejahr 2013?

    Ich lehne mich trotzdem mal aus dem Fenster, dass in einer regulären Saison das Halbfinale nicht aus den jetzigen vier Teilnehmern bestanden hätte. Da ist schon ein Corona Effekt zu sehen.

    Ich habe vom Lyon Spiel nicht viel gesehen – letzten Endes nur ab der 75., und das auch nur auf dem Handy. Aus dem Gefühl heraus würde ich mich jetzt allerdings schon so weit aus dem Fenster lehnen, dass die Franzosen unsere “Brachialgewalt” vor deutlich mehr Probleme stellen wird als Peps Taktik. Das Finale sehe ich jetzt schon als Pflicht an; das muss jetzt einfach klappen.

    Antwortsymbol11 AntwortenKommentarantworten schließen
    1. (…) Ich lehne mich trotzdem mal aus dem Fenster, dass in einer regulären Saison das Halbfinale nicht aus den jetzigen vier Teilnehmern bestanden hätte. Da ist schon ein Corona Effekt zu sehen. (…)

      …bitte nicht schwach werden und die Leserschaft doch noch teilhaben lassen an deiner vermeintlich zwangsläufigen Logik zum “Corona Effekt“ – also bzgl. der Halbfinalisten sowie der Ausgeschiedenen seit den 1/8-Final-Rückspielen! ;-)

      1. In 4 Spielen in Portugal fielen 8 Tore in der Schlussviertelstunde. Alle 8 Tore wurden von Mannschaften erzielt, die nicht bis Ende Juli im Ligabetrieb waren. Das liegt sicherlich nicht ausschließlich, aber bestimmt zu einem nicht vernachlässigbaren Teil auch an der Physis (du kannst es gerne auch Spritzigkeit nennen).
        Von daher kann ich Stiftls Argumentation schon folgen. Ich erinnere nur zu gerne an ein paar Spiele von uns nach der Coronapause, in denen die Spieler schon ziemlich in den Seilen hingen, z.B. die 2. Halbzeit im Pokal gegen Frankfurt oder das Spiel in Bremen. Das ist bei einem kleinen Kader und Spielen im 3-Tages-Rhythmus auch gar nicht verwunderlich. Gegen Ende der nationalen Saison wurde es dann auch schlagartig wieder viel besser. Das Spiel in Wolfsburg und das Pokalfinale waren über weite Strecken schon wieder sehr gut. Warum wohl? Möglicherweise weil man vor beiden Spielen eine ganze Woche Pause hatte?
        Ohne Corona hätte es ausnahmslos englische Wochen gegeben und zudem noch eine Länderspielpause. Das soll nicht heißen, dass wir es nicht trotzdem so weit hätten schaffen können, aber von Nachteil war diese Konstellation für uns sicher nicht.

      2. @willythegreat
        Sehr wahr.
        Darüber hinaus ist auch ohne Epidemie sehr oft zu beobachten, dass englische Teams zum Saisonende hin etwas ausgelaugt sind, was wohl mit den sehr häufigen und meistens intensiven Spielen zu begründen ist.
        Mir ist die (finanzielle) englische Dominanz nicht sehr sympathisch, vor allem wenn ich an die Zukunft denke, aber es ist doch unbestreitbar, dass dort die Qualität der Spieler, Trainer und Vereine sehr hoch ist. Würden alle Mannschaften unter den gleichen (Belastungs-)Bedingungen spielen, würde sich das wohl auch in den Ergebnissen ausdrücken und Manchester beispielsweise wäre gestern viel aggressiver, schneller und zielstrebiger aufgetreten.
        Davon abgesehen ist so ein unerwartet buntes Halbfinale eine willkommene Abwechslung.

      3. @T.W.: Willy hat ja schon auf das Thema Spritzigkeit hingewiesen. Dazu kommt der Ein-Spiele Modus. Und m.W. ist es das erste Mal in den letzten Jahren, dass im Halbfinale vier Mannschaften stehen, von denen keine im Jahr zuvor im HF vertreten war. Es dürfte auch das erste Mal sein, dass von vier Teams drei das erste Mal überhaupt in einem CL Halbfinale stehen.
        Und wenn man dann noch sieht, dass alle vier Vereine, die eine längere Ruhephase vor dem Turnier hatten, nun im HF stehen – dann kann man Alles in Allem schon sagen, dass diese Konstellation dem Corona Effekt zuzuschreiben ist.

      4. Korrektur – 2010 stand Lyon ja schon mal im HF gegen uns.

      5. @Stiftl: “Es dürfte auch das erste Mal sein, dass von vier Teams drei das erste Mal überhaupt in einem CL Halbfinale stehen.”

        Kannst du mir erklären, wie du darauf kommst? Danke.

    2. @Stiftl

      Völlig falsch, Lyon und Paris waren schon im Halbfinale der CL. RB ist der einzige Neuling.

      1. Bei Lyon hab ich mich schon korrigiert – wann war PSG im CL HF gewesen?

    3. @Stiftl

      Ja deine Korrektur hatte ich erst gelesen als ich meinen Kommentar schon gepostet habe. PSG war 1995 schon mal im Halbfinale

      1. Danke den div. Foristen für ihre Erklärungsansätze.

        Stichwort Pause vs. Matchpraxis: Für ManCity lag zwischen dem Rückspiel gegen R. Madrid und dem gestrigen Spiel ebenfalls eine Woche Pause.

        Beide sind Schwergewichte und somit “natürliche“ HF-Kandidaten. City kegelte Madrid raus (es war nach CL-Wiederaufnahme nur noch das Rückspiel zu absolvieren – also quasi bereits der Corona-Turniermodus). Beide hatten kurz zuvor den Ligabetrieb beendet, also ähnliche Startbedingungen für die Rest-CL.

        Gegen Lyon ließ Pep zunächst abwartend und eher ressourcenschonend spielen. Was hinten raus im Spiel noch ausreichend Körner hätte ermöglichen sollen (war im zweiten Durchgang ja auch “ein Spiel auf ein Tor“). Der Genickbruch für City war wie so oft die eklatante Schwäche in der Rückwärtsbewegung bei Kontern des Gegners – sowie ein Lapsus von Keeper Ederson (was kaum mit Überbelastung zu erklären sein dürfte).

        Atlético ließ sich gegen Leipzig (das schon wegen vergleichsweise kurzer Erstligazugehörigkeit kein “natürlicher“ CL- und HF-Kandidat sein kann) ebenfalls kaum konditionelle Schwächen anmerken, gerade in der druckvollen Schlussoffensive. Es mangelte m. E. in entscheidenden Momenten vor allem an sauberer Ballverarbeitung und letzter Konsequenz/ Effizienz vor dem Tor, Chancen waren ausreichend vorhanden (wobei Leipzig insbesondere durch Upamecano einiges gut wegverteidigte).

        Es gibt da wohl nicht die letztgültige(n) Wahrheit(en) bzgl. “Corona Effekt“.

      2. Aber es geht doch nicht nur um Kondition, auch geistige und körperliche Frische sind sehr wichtig.

  7. Mental bitte nicht schon ins Finale eilen. Erst muss das HF gewonnen werden, und jedem Gegner gebührt Respekt.

    Antwortsymbol2 AntwortenKommentarantworten schließen
    1. Genau, all diejenigen, die vor dem Spiel sich allzu siegessicher wähnen, sollte man dazu verdonnern, 10 Stunden am Tag die “Wutrede” des Kaisers anzuhören. Ich hoffe nur, man hat sich im Stab auch mit Lyon als möglichem Gegner beschäftigt. Der Mannschaft fehlen zwar etwas die détails sophistiqués, womöglich auch der speed, aber sie ist athletisch, robust und arbeitet hart. Sie hat fighting spirit, also bloß nicht unterschätzen.

  8. Abwarten Leute. Shitty legt bestimmt Einspruch beim CAS ein…und wird dann zwei “unabhängige” Richter einsetzen, die urteilen, dass sie auf jeden Fall ins Halbfinale gehören ;)

    Antwortsymbol4 AntwortenKommentarantworten schließen
    1. Wenn die jetzt nach Neves und sake auch noch Koulibaly etc kaufen muss man wirklich sehr genau hinsehen- und zwar rechtzeitig.
      Die EPL wird es tun, und hoffentlich die UEFA diesmal auch.

    2. @Olorin
      Normalerweise sind mir die Tugendwächter hier zu aktiv, ich persönlich mag es gerne etwas unangepasster – aber dein Kommentar ist wirklich anstößig. Pfui!

      1. Das würde dich dann zum Tugendwächterwächter machen.

      2. Ja, negative Dialektik als Platonismus.

  9. Damit ist auch die Frage beantwortet wer von der längeren Pause profitiert. Wie schon vermutet hat uns die Pause in die Hände gespielt da wir nicht aus dem Rhythmus gekommen sind. Das es die Italiener und Engländer schwer haben weil sie quasi durchgespielt haben war abzusehen. Die Spanier hatten wenigstens eine kleine Pause.
    Das aber OL ManCity trotzdem putzt konnte man nicht unbedingt erwarten.

    Boa bitte nicht ins Laufduell mit Depay kommen lassen

  10. Lyon hat gestern auch viel Glück gehabt, in 2 Spielen schaffen die es gegen City wahrscheinlich nicht.
    Mit Voraussagen oder anderem kann man in dieser CL-Saison bei nur einem Spiel immer rausfliegen. Auch wir oder Paris. Das ist schon ein gewaltiger Unterschied im Gegensatz zum regulären Modus. Flick´s Team ist extrem focussiert, entschlossen, selbstbewusst und reflektiert. Ich mache mir eher weniger “Sorgen” gegen Lyon.

  11. Na na na na, Hochmut…….! Welche Mannschaft hat uns 2018 im Finale geschlagen mit einer ähnlichen Spielweise wie Lyon? Hinten dicht und nach vorne lange Bälle und dann schau ma mal! Lyon braucht im Moment 1 Chance für zwei Tore, die glauben an sich und rennen wie die Hasen! Wenn Lyon 1:0 führt, wirds sehr spannend! Kann auch komplett anders laufen und wir schießen sie 4:0 aus dem Stadion. Ich hab aber so ein Gefühl, dass die Positionierung der Außenverteidiger sehr entscheidend sein wird, damit Boa nicht alles zulaufen muss, was er auch
    gar nicht mehr kann! Das wird so ein Spiel wo ein Pavard vermutlich mehr gebraucht würde als ein Kimmich! Mal schauen, werden zwei interessante Halbfinale die so vermutlich fast keiner getippt hätte!

    Zu Peps Taktikgedanken, vielleicht ist es ja so gelaufen!

    Pep: heute überrasche ich alle und mache was besonderes!
    Aber, vielleicht erwartet der Gegner was besonderes, ich ändere lieber nichts.
    Aber, wenn der Gegner denkt, dass ich denke, dass er denkt usw.usw.!

  12. Das Ende der Legende vom besten Trainer der Welt:
    Pep Guardiola’s last seven Champions League campaigns:

    Bayern:
    2013/14, semis ❌
    2014/15, semis ❌
    2015/16, semis ❌

    Manchester City:
    2016/17, last 16 ❌
    2017/18, quarters ❌
    2018/19, quarters ❌
    2019/20, quarters ❌

    Money spent: €986 000 000

    Antwortsymbol7 AntwortenKommentarantworten schließen
    1. Es gibt aber auch die tägliche Arbeit mit den Spielern, die man ganz unabhängig von den großen Erfolgen beurteilen kann; und auf diesem Gebiet hat Pep für sehr lange Zeit Maßstäbe gesetzt und gehört wohl auch heute noch zu den Ausnahmegestalten.

      Klopp hat vor nicht langer Zeit in einem Interview von seinem Trainerteam gesprochen: Es ist unglaublich wie groß diese Gruppe mit all ihren Spezialisten ist (dutzende von Mitarbeitern, Tendenz zunehmend, so dass in Zukunft nicht nur alle Aspekte des Spiels, sondern auch jeder Spieler einzeln betreut wird.) Klopp ist in diesem Heer von Betreuern nur mehr der Kopf und Pressesprecher.
      Vielleicht ist in diesem Zusammenhang die Rolle von Pep ein wenig antiquarisch, weil die Trainingskonzepte zu sehr von ihm und auf ihn zugeschnitten sind und er in seiner Eitelkeit wohl auch nicht wirklich gerne anderen Verantwortung überträgt.

      1. @Alain: nochmal +1

    2. Ich halte Pep nach wie vor für einen herausragenden Trainer und werte seine Zeit bei Bayern auch als Erfolg. Zum einen ist schon das Erreichen eines Halbfinales ein gutes Resultat, zum anderen muss man die Umstände berücksichtigen (1x vercoacht, 1x gegen ein Barcelona in Topform ausgeschieden, 1x sehr unglücklich nach starkem Spiel gescheitert).

      Die Ära Pep bei City muss man aber spätestens nach dem gestrigen Spiel deutlich kritischer bewerten. Drei der vier Gegner waren individuell eindeutig schwächer, selbst Liverpool war 2018 noch Aussenseiter und in der Liga weit abgeschlagen. Gegen Monaco und Spurs fehlte in der Spielanlage komplett die Kontrolle, die Defensive wurde ständig überlaufen und die Gegner hatten am Ende eine bessere Chancenverwertung. Gegen Lyon wurde dieses Problem überkorrigiert und die eigene Kreativität dadurch abgewürgt. Die Leistung gegen Liverpool war noch mit Abstand die beste, aber selbst da wirkte City speziell im Hinspiel völlig geschockt von einem Gegner, dessen aggressives Spiel exakt so zu erwarten gewesen war. Insgesamt lautet die Bilanz sieben Spiele, fünf Niederlagen, zwei Siege und ein Torverhältnis von 12:18 (!). Und natürlich ist das Viertel- und Achtelfinale weit unter den eigenen Ansprüchen.

      City wird nach dem FFP-Urteil nochmal einen Batzen Geld in Spieler investieren und alleine dadurch auch in Zukunft um den Titel mitspielen. Aber ein Pep-Effekt ist auf internationaler Ebene nicht zu erkennen (bzw. wenn, dann eher im negativen Sinne). Da keinem anderen Manager jemals so viele Ressourcen zur Verfügung gestellt und eine solche Freiheit in der Spielanlage gewährt wurde, muss er die Kritik zwangsläufig alleine schultern.

      1. @Horst
        Stimme Dir da zu
        Unverständlich was Pep da gemacht hat.

        MMn müssen alle ManCity auf die Finger klopfen und genau hinsehen.
        Die haben keinen FFP Freischein genauso wenig wie andere

      2. Absolut richtig! City ist, trotz der hohen Investitionen, wahrscheinlich im Vergleich zu den anderen, das schlechteste Team, das Guardiola übernommen hat. Und obwohl sie, auch durch die Hymnen in der hype-anfälligen britischen Presse, vielfach als absolutes europäisches Spitzenteam wahrgenommen werden, konnte man in der Champions League niemals diesen überzogenen Elogen gerecht werden. Nach dem Spiel am Freitag wurde in England von Fans und Experten gleichermaßen darüber spekuliert, was wohl Sterling und Gabriel Jesus mit der hohen Pressinglinie der Bayern im Semifinale anstellen würden, und die faktische Antwort lautet nun: gar nichts.

        In Deutschland neigt man sehr leicht zur Überschätzung der Premier League und ihrer Leistungsfähigkeit, aber diese Saison konterkariert die triumphale letzte mit vier Finalteilnehmern. Bei all den finanziellen Möglichkeiten, die vor allem den ersten sechs PL-Klubs zur Verfügung stehen, kommt in Relation doch nicht ganz so viel dabei rum. Sie verkaufen sich medial halt nur weltweit sehr gut. – Interessant wird sein, ob City oder Pep selbst die Konsequenzen aus dem wiederholten frühen Ausscheiden (gemessen an den eigenen Ansprüchen) ziehen, ob die Verwerfungen, die bei Barcelona zu erwarten sind, auch die personellen Hindernisse für eine etwaige Rückkehr Guardiolas zum Club seiner größten Triumphe beseitigen werden. Dort ein Team, eventuell sogar post-Messi, ganz neu aufbauen könnte auch eine reizvolle Aufgabe sein, allerdings ist Barcelona ziemlich klamm.

    3. “Englische Presse geht hart mit Guardiola ins Gericht”
      https://www.sueddeutsche.de/sport/fussball-englische-presse-geht-hart-mit-guardiola-ins-gericht-dpa.urn-newsml-dpa-com-20090101-200816-99-185679

      Es ist schon irgendwie unerklärlich, warum er immer wieder in dieses fatale Muster verfällt.

      1. Besser selbst zu lesen als die deutschen Übersetzungen

  13. Er hat City als Manager übernommen mit dem klaren Auftrag: mach uns zum CL Sieger. Du kannst dafür kaufen wen du willst und so viel Geld ausgeben wie du willst. Du musst dich nicht an FFP Vorgaben oder sonstigen Quatsch halten.
    Die Saison in ENG war schon seit dem Winter gelaufen, es war klar dass sie 2. werden.
    Und dann scheidet er wieder im 1/4 Finale gegen Lyon, 7. der Franz. Liga (!), aus und stellt seine Mannschaft wieder so um, dass weder der Gegner noch seine Spieler kapieren: warum?
    Er ist offensichtlich nicht in der Lage die Mannschaft in großen Spielen richtig einzuschätzen und einzustellen.
    Wer Mannschaften wie FCB oder City trainiert muss Titel liefern.
    Als detailverliebter taktiktüftler ist er dann ja als assistenz-/spezialtrainer vllt besser aufgehoben. Es ist ja nicht gerade so dass FCB oder City vor seiner Einstellung keinen Fußball spielen konnten.
    Deswegen: Ende der Legend.

  14. Corona-Vorteil…

    Wir haben bei Chelsea vor Corona 3:0 gewonnen. Nach Corona 4:1 zu Hause.
    Im Spiel gegen Barcelona haben wir in der 1. Halbzeit 5 Tore geschossen – in der 2. Hz. derer 4.

    Wo genau liegt jetzt der coronabedingte Unterschied?

    Antwortsymbol7 AntwortenKommentarantworten schließen
    1. Wir haben kein halbes Dutzend verletzter Stammspieler wie schon so oft in der Vergangenheit in einem CL Halbfinale. Das ist für mich der große Unterschied

      1. ha ha king gerade von verletzung zurueck, pavard an kruecken, fonzy mit muskulaeren problemen, coutinho seit operation erst ein paar minuten und boa hatte auch so sein wehwehchen

      2. Hast Du von irgendwelchen muskulären Problemen Phonzies am Freitag irgend etwas gemerkt? Ich nicht.
        Der aktuelle Stand ist der, dass man davon ausgeht, dass auch Pavard wieder einsatzbereit ist. Und ich weiß nicht, wieso der Unterschied zwischen einem verletzten Spieler, der 100% ausfällt, und einem wieder genesenen Spieler auf den man zurück greifen kann, so lächerlich für Dich ist.

    2. Künstlich herbeigeredet.

      Auch in anderen Jahren gab es unterschiedliche Belastungen in den diversen Ligen durch Winterpausen Ligapokale Derbys .

      Erinnere das die Leute die uns jetzt künstlich die Vorteile herbeireden die gleichen sind die vor Wochen gesagt haben das die anderen einen Vorteil haben weil sie im Rhythmus sind und mehr matchpraxis haben. Genau die die gesagt haben wir sind in der CL VF/HF außer Form weil wir so früh den Titel gewonnen haben und das Team nicht mehr gefordert ist.

      So dreht man sich eben die Argumente so wie sie am besten passen.

      Die Voraussetzungen sind für alle gleich. Jeder wusste was auf einen zukommt und konnte die Belastungssteuerung entsprechend ausrichten.

      ManCity hatte ja quasi bis auf das FA Cup HF eigentlich nur Freundschaftsspiele.

      Nein die haben verloren weil Pep merkwürdigerweise auf 3 er Kette umgestellt und damit OL total in die Hände gespielt hat.

      OL hatten auch Glück

      Weder Zidane noch Pep suchen Ausreden wegen covid sars -2 sondern fassen sich an die eigene Nase.

      Ausreden suchen immer die die hinterher sowieso immer alles besser wissen- und vorher!

      1. “ManCity hatte ja quasi bis auf das FA Cup HF eigentlich nur Freundschaftsspiele.”

        Pep ist meines Wissens nach nicht dafür bekannt dass er es zulässt dass bei gelaufener Liga die Zügel schleifen gelassen werden. In seinen drei Jahren bei uns war das jedenfalls nicht der Fall gewesen. Das sollte man bei einer derartigen Aussage im Hinterkopf haben.

      2. @Stiftl
        Meine mich zu erinnern, dass Pep am 30. Spieltag 2014/15 die Parole “Die Bundesliga/Meisterschaft ist beendet“ ausgab – es wurden dann nur noch drei weitere Pünktchen in den verbliebenen vier Spieltagen eingetütet. Die folgende 0:3-Niederlage in Barcelona mit Boatengs legendärem Umfaller gegen Messi wurde durchaus auch mit ungutem Spannungsabfall zuvor konnotiert…

  15. Unser Team ist gierig zielstrebig selbstbewusst aber hat auch immer den nötigen Respekt vor dem Gegner.
    Vor allem hat sie ein Trainerteam das die Spieler immer perfekt vorbereitet ohne unser Spiel auf den Gegner auszurichten.

    Das Underdogtum ist Geschichte .

    Wir spielen gegen den siebten der französischen Liga. Alles was wir vermeiden müssen sind Laufduelle mit Boa.
    Wenn wir unser Spiel durchziehen wird OL keine Chance haben.

    Garcia hat jetzt schon Manchetten vor dem Team das ihm ein 1:7 bei der Roma eingeschenkt hat. OL spielt ähnlich.

    Antwortsymbol1 AntwortKommentarantworten schließen
    1. je nach Trainingseindruck vielleicht doch Süle für Boa, für mich war Boa der Schwächste gegen Barca. Ein echter Schwachpunkt

  16. Ich muss Dich leider enttäuschen – ich habe von Anfang an gesagt dass ich die Pause zwischen Pokalfinale und CL Abschluss eher als Vorteil für uns sehe.

    Der Corona Effekt ist nicht künstlich herbei geredet, sondern nicht von der Hand zu weisen.

    Antwortsymbol8 AntwortenKommentarantworten schließen
    1. Sollte eigentlich unter 918s Beitrag von 10:58 stehen.

      1. Du lässt auch nichts unversucht um Flicks grandiose Leistung zu schmälern und Kovac damit zumindest noch etwas Anerkennung zuteil werden zu lassen.
        Corona-Vorteil^^

      2. Ich wüsste jetzt nicht wo ich auch nur eine Silbe über Kovac geschrieben hätte. Und weiter unten wurde Broich zitiert, der meine Auffassung ja bestätigt. Damit Du nicht suchen musst:
        “Nach dem DFB-Pokalfinale am 4. Juli gegen Bayer Leverkusen seien die Spieler “physisch und psychisch schon im Grenzbereich gewesen”, erklärte Broich. “Ich glaube, den Spielern hat gutgetan, dass sie im Urlaub mal 13 Tage durchschnaufen konnten.” Die Pause zwischen dem Endspiel in Berlin und dem Champions-League-Restart war aus seiner Sicht kein Nachteil, sondern kam zur rechten Zeit. “Ich glaube, dass wir auf den Punkt topfit sein werden.”

        Und ich schreibe es jetzt noch ein drittes Mal, extra für Dich: Es geht nicht darum Flicks Trainerleistung zu schmälern, sondern das Ganze in einem realistischen Kontext zu sehen.

        Vielleicht hätte Flick auch anders spielen lassen, wenn die Saison regulär verlaufen wäre. So konnte er – bedingt durch die mehrwöchigen Pausen – seinen Stil halt ohne Kompromisse durchziehen, weil er ja wusste dass das Team nochmal eine Erholungsphase vor dem CL Endturnier haben wird.

    2. @Stiftl: Er will doch mit seinem Getöse nur von seinen grandiosen Fehleinschätzungen bzgl. Davies, Goretzka und vor allem Perisic ablenken :-)
      Wenn jetzt Pavard fit ist und Kimmich trotzdem noch rechts hinten spielt, geht der Puls endgültig in den roten Bereich.

    3. Die zwei Corona Pausen machen unseren Hansi zum Hans im Glück. 8 Wochen Dauerpressing, danach eine Erholung und dann gehts von vorne los. Perfekt für sein System. Dem 918 tut ihr aber Unrecht. Nur er hat erkannt, dass ein Fiete Arp was hat was der Phonzie niemals haben wird :-)

      1. Hat er das echt so gesagt?

      2. @Alain Sutter
        Der Phonzie wurde als Fehleinkauf gescoutet, während dem Fiete goldenene, ähm rosarote, Zeiten attestiert wurden :-)

  17. Auf Spiegel online ist ein sehr sachlicher differenzierter Artikel über Pep und die champions league von Daniel Monterazzi dem ich zustimmen würde. Sehr lesenswert, ohne die hier teilweise vorhandene unnötige Häme. Möchte nicht wissen wie es uns als Fans gehen würde ,wenn unsere Mannschaft ein irreguläres Tor kassiert hätte und einer unserer Spieler kurz vor Schluss übers leere Tor schießt. Das zweite , die krassen regelmäßigen Fehler von Peps SPielern in solchen Spielen, kann man mit Pep begründen, die regelmäßigen krassen Fehlentscheidungen gegen Pep in der CL trotz Videobeweis nicht. Insofern greift das FFP dann doch, nur inoffiziell über die Schiedsrichter. Ich habe letztes Jahr Tottenham gegen city live gesehen und war fassungslos was da gegen city trotz Videobeweis zusammengepfiffen wurde.

    Antwortsymbol7 AntwortenKommentarantworten schließen
    1. Pep ist halt ein “intellektueller Trainer”, das gilt bei vielen als Schimpfwort und kommt nicht so gut an wie jene Trainer, die zusätzlich noch Fan-Folklore betreiben. Daher nutzt man dann gerne solche Situationen, um ihm ans Bein zu pinkeln. Tatsache ist, dass durch Pep der Fußball ein anderer geworden ist , und seine Obsession mit Details viel öfter zu Verbesserungen der Leistung geführt haben, dann aber halt nicht so diskussionswürdig sind, als umgekehrt, wo man es dem “Schnösel” mal zu zeigen können glaubt. Es leben die Stammtische.

      1. @season
        Stimmt aber während man unsere 3 HF Ergebnisse noch sachlich erklären konnte fällt es jetzt zunehmend schwer.

        Mit seinen eigenen Worten ist er in der VL bisher gescheitert mit ManCity.

        Verstehe wirklich nicht warum er gestern 56 Minuten so defensiv aufgetreten ist.

        Die Intellektuellen Besserwisser sind eh egal weil sie den Pep Fußball nie verstanden haben , dafür aber natürlich die Kovac Philosophie

      2. Glaube nicht, dass das etwas mit “intellektuell” zu tun hat. Pep wird von vielen aufgrund des Kultes, der um ihn herum herrscht, nicht gemocht. Welcher Trainer hat bitte dutzende Fan-Accounts auf diversen sozialen Medien, wo ausschließlich Zitate, Interviews und Anekdoten von/über Pep erzählt werden? Und zu all dem kommt noch der Fakt hinzu, dass sein Klub ein auf Blutgeld aufgebauter Verein ist, der sich nicht ansatzweise um Regeln schert. Von Peps arroganten und überheblichen Aussagen nach dem CAS-Urteil will ich gar nicht anfangen. Wenn man also all das bedenkt, dass kann ich die Schadenfreude schon sehr stark nachvollziehen. Aber mei, das werden schon alles Dumpfbacken sein, denen Pep zu schlau ist, oder? :)

      3. Pep selbst tritt immer sehr höflich, bescheiden und respektvoll auf. Nur spielt er halt das Medien-Spiel nicht so wie andere. Seine Geschichte, wie auch die Ressentiments gegen ihn, reichen viel weiter zurück als nur dieses letzte Jahr. Dass er ein ganz herausragender Trainer ist, daran kann es gar keinen Zweifel geben, und die social media accounts sind schwerlich von ihm selbst eingerichtet.

      4. Zum “Intellektualismus” von Pep als Makel: ihm wird ja gerade wieder das “overthinking” vorgeworfen, die denkerische Überfrachtung des vermeintlich Einfachen, Intuitiven, Instinkthaften, die unterkühlte Herangehensweise ans Fuballerische, die “Emotion pur”, oder wie diese sprachlichen ready-mades alle so lauten. Und was das “Blutgeld” betrifft: mir sind Menschenrechte, ausbeuterische Produktionsbedingungen usw. keinesfalls egal, ganz im Gegenteil, aber das selbstgerechte Moralisieren ist mir zuwider. Meint eigentlich jemand, Sponsoren wie Adidas usw. mit ihren asiatischen sweat shops seien sauberer? Oder Evonik, mit Atomkraft unterm Firmenschild? Kritik da, wo sie hingehört, aber an einem Fußballtrainer muss man sowas bestimmt nicht abarbeiten. Ich kann die professionelle Leistung von Trainern und Spielern durchaus anerkennen, ohne für die Clubs als solche oder deren Finanzierungsgebaren Sympathie zu empfinden.

      5. “intellektueller Trainer”
        Am Endes des Tages zählen einzig die Titel.
        Nur dafür überweisen die Scheichs an Guardiola seine 24 Millionen € / Jahr.

      6. Ein Problem in der Pep-Wahrnehmung scheint die fehlende Authentizität zu sein.
        Du @severalseasons schreibst selbst: “Pep selbst tritt immer sehr höflich, bescheiden und respektvoll auf.”
        Andererseits ist überliefert und auch manchmal zu spüren, dass er selten bescheiden und nicht immer höflich und respektvoll auftritt. Zumal er auch selbst oft mit seinen Aussagen dazu beiträgt eine maximale Distanz zum ‘einfachen Volk’ aufzubauen.

        Davon abgesehen würde ich es an seiner Stelle wahrscheinlich genau so machen…

  18. Gerade eben erst festgestellt bzw. erinnert: Wir haben ja nächste Woche eine Doppelauseinandersetzung mit Lyon. Frauen und Männer spielen fast parallel jeweils gegeneinander in der CL.

    Das war ein bisher durchaus rühmlicher Auftritt von Lyon in der CL. Man merkt schon, dass sie keines von den ganz großen Teams sind, aber sie holen offensichtlich heraus was möglich ist. Die Mannschaft scheint eine gute Mentalität, auch in den schwierigeren Phasen, zu haben. Einige gute junge Spieler, einige Routiniers. Schenken werden die uns nichts.

    Da sie bei allem Respekt allerdings auch ihr Glückskonto das eine oder andere Mal schon belasten mussten, könnte es sein, dass dies jetzt auch mal überzogen ist.
    Wenn sie taktisch ähnlich auftreten, wie in den letzten Spielen dürfte uns das absolut entgegenkommen. Kann natürlich sein, dass sich Garcia noch was anderes austüftelt. Seine Erinnerungen an uns dürften eher alptraumhaft sein. Wenn ich es recht übersehe bisher 4 Spiele, 4 Niederlagen, Tordifferenz 2:16.
    Macht vielleicht auch was mit dem Kopf.

  19. Eine total zutreffende Analyse von Mittermayer bei Focus sogar besser als die von JK

    https://m.focus.de/sport/fussball/championsleague/fc-bayern-von-1-5-auf-8-2-gegen-barca-fuenf-faktoren-fuer-die-wandlung_id_12323512.html

    Von allen ungeschickten Sätzen, die Niko Kovac beim FC Bayern hinterließ, war dies einer der ungeschicktesten. Ende Oktober 2019 hatten die Münchner im Pokal beim Zweitligisten Bochum mit Ach und noch mehr Krach gewonnen, danach wartete das Spiel gegen Eintracht Frankfurt, und Kovac kam eine Idee, um das Gejaule ob Bayerns uninspiriertem Gebolze zu ersticken.

    “Man muss die Spielertypen haben”, sagte er trotzig. “Man kann nicht versuchen, 200 km/h auf der Autobahn zu fahren, wenn sie nur 100 schaffen.”
    Ein paar Tage später verlor Bayern gegen Frankfurt mit 1:5. Einen weiteren Tag später verlor Kovac erneut: seinen Job. Ein Dreivierteljahr später flitzten die Bayern-Spieler wie Formel-1-Boliden über die Autobahn von Lissabon, Tempolimit aufgehoben oder inexistent. 8:2 im Champions-League-Viertelfinale gegen Barcelona, ein Epos.

    1:5 in Frankfurt: Neun Bayern-Spieler aus Barca-Startelf
    In der Startformation standen neun Profis, die in einer sehr, sehr grauen Vorzeit angeblich mal 1:5 in Frankfurt verloren: Manuel Neuer, Alphonso Davies, David Alaba, Jérôme Boateng, Joshua Kimmich, Thiago, Serge Gnabry, Thomas Müller, Robert Lewandowski. Einzige Änderungen waren Leon Goretzka und Ivan Perisic anstelle von Philippe Coutinho und Benjamin Pavard.

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    1. Meine Rede. Guter Mann, dieser Mittermayer.
      Flick sollte inzwischen auch dem letzten klar gemacht haben, dass der Kader niemals so schlecht war, wie er unter Kovac tituliert wurde, um diesen in Schutz zu nehmen.
      Zu was diese Spieler tatsächlich fähig sind, kann nun jeder sehen und nur die größten Leugner, würden das in Abrede stellen und weiter Ausreden suchen

      1. Wer stellt denn das aktuell in Abrede?

    2. das ist tatsächlich krass. richtig krass.
      alles Psychologie.

      1. Quatsch. Das nennt man „gegen den Trainer spielen“.

    3. Da ist ja endlich die Erklärung für die grandiose Wende. Danke an Flick. Er hat, im Gegensatz zu einem Supertrainer hier, dass Potenzial eines Perisic und eines Goretzka erkannt. Glücklicherweise hat Hansi nicht auf den MSR-Oberexperten gehört und die beiden vom Hof gejagt.

  20. eigentlich nicht konsequent von Pep. so wie er mit Bayern und bisher mit City alle Auswärtshinspiele vergeigt hat… nur dass es diesmal kein Rückspiel gibt :-) ich freu mich so für ihn.

    zu seiner Bilanz:
    2014 vercoacht gegen Real
    2015 VF 1:3 im Viertelfinale in Porto
    HF 0:3 in Barca, mit 3er Kette!
    2016 HF Hinspiel bei Athletico komplett vercoacht (auch wenn sich alle nur an das Wahnsinnsrückspiel erinnern, auch da parallelen zu gestern, Übermotivation, anders kann man sich Sterlings Fehlschuss, rafinhas Bock und Müllers 11er nicht erklären).
    komplett lebloses Spiel kampflos bei Athletico abgegeben.

    und bei City nun das gleiche Muster. vielleicht sollte er einfach nur in der Liga trainieren und in den ko Phasen daheim bleiben. oh man ich mag ihn einfach nicht.

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    1. Vergiss nicht, dass er schon mit Barcelona in der K.O.-Phase regelmäßig aus ähnlichen Gründen gescheitert war bzw. kurz davor.

      2010 imho 3:1 auswärts gegen Inter verloren. 2012 gab es auswärts ein 0:2 gegen AC Milan, was dann mit einem 4:0 daheim gedreht wurde nur um anschließend 3:1 in London gegen Chelsea zu verlieren. Da hatte das 1:0 dahiem nicht mehr ausgereicht.

      Er will Risiko vermeiden und erhöht dabei ungewollt die eigene Anfälligkeit.

      Ich weiß nicht ob er das jetzt bei City noch immer in dem Maße betreibt wie bei uns damals, aber dieses

      Sucht nur nicht den letzten, risikoreichen entscheidenen Pass (vor allem auswärts und bei 0:0 oder 1:0-Rückstand) wenn ihr euch nicht zu 100000% sicher seid, dass der Pass auch ankommt bzw. sucht nicht den Abshcluss. Verliert nur nicht den Ball. Das ist zu gefährlich in einem CL K.O.-Spiel.

      Er ist da fast traumatisiert und seine Mannschaft inzwischen gleich mit.

      1. @Systemrelevant
        Trotz einiger Unterschiede: Gibt da im Ruhrpott einen aktuellen Trainer beim “zweiten deutschen Leuchtturm der Liga“, dem von einigen Medien und Teilen der Fanschaft ähnlich kontraproduktives Sicherheitsdenken und Zaudern in den Big Point-Matches (insbesondere auf int. Bühne) nachgesagt wird…

  21. Zum vermeintlichen Corona-Vorteil.

    War sich nicht die gesamte Fussballfachwelt einig, das Teams aus der BL aufgrund der langen Pause einen Nachteil haben, da sie aus dem Rythmus kommen während England und Spanien voll in ihren Spielfluss sind.
    Krasser noch Frankreich 5. Monate ohne Wettbewerbspraxis ist in so ziemlich jeder Sportart normal ein Nachteil egal wie ausgeruht man ist.

    City/Pep total überschätzt, hat das Spiel gegen Lyon eindrucksvoll gezeigt. Nur Schönspielen und Tiki-Taka reichen in harten Playoff-Matches nicht. Eigentlich war nur DeBruyne bereit sich gegen die Niederlage zu stemmen.

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    1. +1, siehe meinen Kommentar unten. Man muss nicht immer das Haar in der Suppe suchen.

  22. Sehr deutsch, diese Suche nach einem Haar in der Suppe! Weder die englische noch die spanische Presse würde sich auf die Suche nach einem “Corona-Effekt” machen, um die eigene Leistung klein zu reden.

    Aber wir Chefkritiker brauchen wohl immer ein Haar in der Suppe.

    Dass City und Barca raus sind, hatte nun wirklich 0% mit Corona zu tun, sondern mit grundelegnden Problemen im Team einerseits und taktischen Fehlern andererseits.

    Leipzig ist eine Überraschung. Allerdings kann man gegen Simeone halt auch mal gewinnen, wenn man ein frühes Tor schiesst. Plan B hat er nämlich nicht. Und PSG hat sich ja ganz normal durchgesetzt.

    Dass Juve gegen Lyon rausfliegt war nicht zu erwarten, nach dem Hinspiel aber auch nicht unmöglich. Juve hat ja ähnliche Verwerfungen im Team wie Barca.

    Was mich eher überrascht ist, dass über die gesamte Saison(!) keines der üblichen Spitzenteams wie Real, Barca, Pool… international solide performt hat. Das war aber schon vor der Pause klar erkennbar.

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    1. Edit: Einen Faktor muss man der Fairness halber schon erwähnen: Den fast kompletten Kader

      1. Ja so ist es eben.
        Bei einigen schwimmen eben dicke fette Haare in der Suppe- da denkt man zwangsläufig an Loriot

      2. @Mehmet68:

        Edit: Einen Faktor muss man der Fairness halber schon erwähnen: Den fast kompletten Kader

        Und schon siehst du selbst einen positiven “Corona-Effekt”.
        Redest du dadurch den Erfolg klein, oder suchst du das Haar in der Suppe?
        Eher nicht. Du betreibst einfach eine seriöse Einordnung.

    2. @Mehmet: es geht hier nicht um das Haar in der Suppe. Sondern um eine realistische Einschätzung der durch Corona verschobenen Endphase des CL Turniers.

      Dass das Ausscheiden von City und Barca 0% mit Corona zu tun hat, stimmt nur dann wenn man die Welt Schwarz/Weiß sieht. Denn natürlich lag das Ausscheiden nicht zu 100% an Corona. Es wurden dadurch aber die Rahmenbedingungen teils massiv verändert. Oder willst Du das abstreiten?

      Wie viel diese geänderten Rahmenbedingungen nun zur aktuellen Gestaltung des HF beigetragen haben, darüber kann man sicherlich diskutieren. Sie aber komplett zu ignorieren, ist abwegig.

      Allein die Tatsache, dass es statt Hin- und Rückspiel nur ein Spiel gibt, dürfte taktisch schon eine Rolle spielen.

      Durch die zwei mehrwöchigen Unterbrechungen der Saison hatten unsere Spieler die einmalige Chance, ihre Wehwehchen in Ruhe auszukurieren. Und konnten jetzt mit voller körperlicher und geistiger Frische in das CL Turnier starten. Und die brauchen sie nun mal für Flicks Spielstil. Nochmal: es geht jetzt weder um das Haar in der Suppe noch darum, Flicks Trainerleistung kleinzureden. Aber die diesjährige Struktur der Saison kam ihm da perfekt entgegen.

      1. @Stiftl:
        Wird im Verein übrigens auch so bewertet.

        Goal.com:
        “Nach dem DFB-Pokalfinale am 4. Juli gegen Bayer Leverkusen seien die Spieler “physisch und psychisch schon im Grenzbereich gewesen”, erklärte Broich. “Ich glaube, den Spielern hat gutgetan, dass sie im Urlaub mal 13 Tage durchschnaufen konnten.” Die Pause zwischen dem Endspiel in Berlin und dem Champions-League-Restart war aus seiner Sicht kein Nachteil, sondern kam zur rechten Zeit. “Ich glaube, dass wir auf den Punkt topfit sein werden.” Broich hat sich wohl nicht getäuscht.”

    3. @Stiftl, Tobi etc.: Wenn es um Fitness und Frische der FCB-Spieler geht, bin ich wie geschrieben auch dabei.

      Einige Foristen hatten weiter oben aber 3 der 4 HF-Teilnehmer zu corona-bedingten Zufallstreffern erklärt. Das ging mir deutlich zu weit.

      1. Das war ich gewesen, allerdings hatte ich nicht von Zufallstreffern geschrieben – ich hatte von einem Corona Effekt gesprochen. Und ich gehe nach wie vor davon aus, dass bei einem regulären Verlauf der Saison das CL Halbfinale anders ausgesehen hätte.

        Dass keiner der jetzigen Halbfinalisten letztes Jahr unter den letzten Vier gewesen ist, ist ja wohl eher ungewöhnlich.

      2. Vielleicht mag sich ja mal jemand die Mühe machen, das zu recherchieren: keiner der diesjährigen Halbfinalisten kam letztes Jahr übers Achtelfinale hinaus. Gab es das schon mal, dass es kein einziger der acht Viertelfinalisten in der Folgesaison ins HF schaffte?

      3. Ich denke so wird ein Schuh draus.
        Vorweg: Natürlich gibt es Corona-Effekte. Oder wollte jemand wirklich zu der gegenteiligen Schlussfolgerung kommen, es hätte keine gegeben? D.h. also der größte Eingriff in den Ablauf des Fußballgeschehens seit dem 2. Weltkrieg, der Spielpläne- und -pausen, Quarantänen, Wettbewerbsmodi, Transfermarkt usw. wie nichts zuvor durcheinander wirbelte und auf den Kopf stellte, sollte völlig ohne jeden Einfluss geblieben sein?
        Nichts, gar nichts, hätte sich verändert? Alles wäre genauso identisch verlaufen? Nicht ein Haar vom Kopf eines Spielers wäre anders gefallen? Also das ist für mich keine intellektuell ernstzunehmende Position.

        Wenn man das mal grundsätzlich akzeptiert hat, beginnen allerdings die Schwierigkeiten. Denn was hat sich jetzt konkret verändert und für wen? Schon diffiziler. Was sich für mich abzeichnet, es gibt keine einfache für alle Länder, oder Vereine gleichermaßen zutreffende Generaltheorie. Dazu wäre auch die Datenbasis viel zu schmal. Im Grunde müssten wir das mal 10 Jahre machen (was wir nicht hoffen wollen) dann würden sich vielleicht nachvollziehbare Muster erkennen lassen.
        Erkenntnisse lassen sich aktuell vor allem im kleinen, auf Vereinsebene sammeln. Da wo man, egal, was es für andere bedeuten mag, die Auswirkungen noch am ehesten abschätzen kann.
        Was für uns im Klartext bedeutet, Glück im Unglück, Corona hat uns, wie schon verschiedentlich erwähnt, vor allem auf dem Gebiet der Fitness, der Frische, der Verletzungsgeschichte genutzt. Ehrlich gesagt, weiß ich gar nicht warum man das ableugnen, oder warum einen das stören sollte. Ist halt so, wir haben nicht darum gebeten, und wir haben die Herausforderung eben auch offensichtlich glänzend gemeistert.

        Wieder schwieriger wird es was dieser Vorteil konkret bedeutet hat. Und da muss man sicher vorsichtiger sein mit seiner Einschätzung. Wären wir ansonsten nicht Meister, oder Pokalsieger geworden? Ich persönlich denke doch, bin mir da auch ziemlich sicher, aber redlicherweise muss man immer einen Restzweifel einräumen.
        Wie wäre es gegen Barca gelaufen? Wären die überhaupt im VF gewesen? In welcher Form? In welcher Verfassung und Aufstellung wären wir gewesen. Hier werden die Alternativszenarien dann so spekulativ, dass ich für mich keinen großen Sinn mehr in einer Prognose sehe.

        Zusammengefasst: Ja, es hat sich sicher einiges verändert durch Corona, was genau ist aber sehr schwierig einzuschätzen und am ehesten noch auf Vereinsebene. Vielleicht macht sich bald mal der eine oder andere an eine Doktorarbeit, um das etwas aufzudröseln. Stoff genug hätte er jedenfalls.

      4. Ich denke Meister wären wir auch so geworden – beim Pokalfinale bin ich mir da nicht so sicher. Das wäre wohl auch mit davon abhängig gewesen, wie weit Bayer und wir in den jeweiligen UEFA Wettbewerben gekommen wären.

        Wo ich mir sicher bin ist, dass wir Barca jedenfalls nicht so dominiert hätten wie am vergangenen Freitag. Wir hätten vor dem Hinspiel das Auswärtsspiel in Dortmund gehabt. Außerdem denke ich, dass City in zwei Spielen gegen Lyon die Oberhand behalten hätte; wohl auch deswegen weil Lyon im April wohl noch mehr den Focus auf die Platzierung in der Liga gelegt hätte, um in der kommenden Saison wieder europäisch vertreten zu sein.

        Letzten Endes wissen wir auch nicht, ob Flick einen “Plan B” zu unserer Spielweise entwickelt hätte. Das wir mit Plan A jedenfalls zum Ende hin Probleme bekommen hätten, zeigt ja Broichs Aussage nach dem Pokalfinale.

      5. Auswirkungen wegen der Corona-Pandemie auf die CL gibt es natürlich. Die gravierendste ist das ihr geschuldete KO-Tunier als Abschluss der CL. Nur sehe ich darin keinen entscheidenden Einfluss auf die Erfolge oder Nichterfolge der Manschaften. Oder halte gar den Erfolg des FC Bayern für hauptsächlich coronabedingt.

        Bayerns Flow und der dem zugrunde liegende Mentalitätswandel begann schon kurz nach der Übernahme durch Flick und damit deutlich vor Corona
        Auch Barcelona hatte seinen Zenit schon weit vor Corona überschritten
        Und Guardiola vercoacht sich ebenfalls schon seit Jahren in der CL
        usw. …

      6. @Jo: Schöner Kommentar.
        Wie du schön beschrieben hast, hat Corona natürlich Auswirkungen auf alle Wettbewerbe. Leugnen tun sowas nur realitätsferne Spinner.
        Aber so ist es nun mal im Leben und im Fußball, es gibt immer wieder Veränderungen. Manchmal spielen sie einem in die Karten, mal nicht. Für uns wars unzweifelhaft gut, die DFL, der Verein, der Trainer und die Mannschaft haben die Herausforderung aber auch exzellent angenommen, viel besser als andere. Und der Titel ist dieses Jahr genauso viel Wert wie in jedem anderen, was anderes behaupten nur schlechte Verlierer.

      7. @wohlfarth
        Ohne mich angesprochen zu fühlen von deinem “realitätsferne Spinner“-Haudrauf: Bis auf “Natürlich gibt es Corona-Effekte“ verkündet #Jo aber i. Ggs. zu Anderen hier keine quasi-Gewissheiten, sondern für ihn “beginnen [ab da] allerdings die Schwierigkeiten. Denn was hat sich jetzt konkret verändert und für wen?“

        Und selbst TV-Experte Broich dürfte kaum Einblick in die med. Datenbank des FCB-Ärzte- und Trainerteams haben. Kann zudem sein, dass sich z. B. Lewa oder Goretzka auch nach Liga- und Pokalabschluss noch deutlich fitter fühlten als etwa Gnabry oder Kimmich.

        Nochmals zum Stichwort Erholungspause: Für ManCity lagen zwischen Ligaabschluss (26.07.) und CL-Fortsetzung (07.08.) 11 Tage, während das unterlegene R. Madrid (Ligaschluss 19.07.) eine Wochel länger regenerieren konnte.

      8. Die Einschätzung kam logischerweise nicht vom TV Experten Thomas Broich, sondern von Prof. Dr. Holger Broich, seit 2014 Leiter der Abteilung Wissenschaft, Leistungsdiagnostik und Fitness beim FC Bayern München.
        Und der dürfte sehr wohl wissen wovon er redet.

      9. @T.W.: Bin bei dir, Auswirkungen und/oder Effekte sind unzweifelhaft vorhanden. Wie sie sich auswirken und wie es ohne Corona gelaufen wäre, das ist ein großes Feld für Spekulationen.
        Und mit Broich ist sicher nicht der TV-Experte gemeint, sondern jener, der sehr wohl den Fitnesszustand der Bayernspieler beurteilen kann :-)

      10. @Stiftl + wohlfarth
        Sorry, my fault: Zitiert wird tatsächlich FCB-Fitnesscoach Broich (musste den goal.com-Artikel erst ergoogeln) – der ist selbstverständlich sowas wie Herr der entsprechenden Daten. ;-)

    4. Was das Haar in der Suppe angeht: Die Situation mag im Moment für uns vorteilhaft sein, keine Frage. Aber darüber hinaus frage ich mich wie die kommende Saison unter normalen Umständen erfolgreich absolviert werden soll.

      Alle Vorteile der derzeitigen zeitlichen ‘Wettbewerbsentzerrung’ wird in der nächsten Saison für uns doppelt belastend sein, wenn wir ohne ordentliche Vorbereitung, mit weniger Pausen einen sehr dichten Spielrhythmus absolvieren müssen.
      Hansi Flick ist ein Glücksfall für den Verein – in dieser Saison ganz bestimmt.

      Für die nächste Saison sehe ich aber nicht nur ein Haar in der Suppe, sondern eher eine Perücke mit ein paar Spritzern Bouillon drauf.

  23. Von der gerade beendeten PK:

    Boatengs Begeisterung über Davies-Solo:
    “Da sage ich Wow! Das war weltklasse gemacht. So einen talentierten Jungen gibt es nicht oft. Das freut mich für ihn, weil er auch neben dem Platz ein symphatischer und bodenständiger Junge ist. Da ist noch viel Potenzial drinnen, der wird noch viel besser.”

    Das glaube ich auch. Der Kerl hat noch lange nicht sein höchstes Level erreicht. Und im Prinzip kann man ihn auch als Winger bringen, falls Coman und Sane mal ausfallen sollten. Dann spielt Hernandez den LV und Phonzy darf stürmen

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    1. Das Solo vor dem 5-2 war einfach unfassbar gut. Da habe ich Phonzie das erste Mal so richtig abgezockt und abgeklärt gesehen. Der Junge hat einfach eine Wahnsinnsentwicklung gemacht!

      1. Die Vorlage gegen Chelsea verpasst?

  24. Die nächste absurde Theorie wird sein.
    Kovac hat mit seiner Saisonvorbereitung und Kaderplanung den Grundstock für die Erfolge von dem Team unter Flick gelegt.
    Tic toc tictoc

  25. Theorien

    18/19 waren natürlich die HF Ajax Spurs Liverpool zu erwarten weil sie jahrelang immer wieder ins HF vorstoßen.

    19/20 Spurs Ajax Liverpool Real haben natürlich schon weit vorher gewusst das Covid kommt und sich freiwillig vorher verabschiedet bzw so schlecht abgeschnitten das man gegen einen HauptKonkurrenten im AF gezogen wird.
    Bei den anderen Teams konnten natürlich nicht die verletzten Spieler genesen obwohl die Pausen alle länger,teilweise 4Wochen, waren.

    Nein diese Covid Pause gelangt nur den deutschen Teams allen voran den FCB zum Vorteil. Irgendwo ist immer das dicke fette Haar in der Suppe das man finden und spalten muss.

    Der Vater des Erfolg ist Kovac, Flick hat ja nur ein bestelltes Feld übernommen.
    Der Wert der CL ist quasi nullkommanull, der Erfolg wird dem FCB quasi geschenkt. Ach ja und außerdem wird er auch von den Scheichs gesponsert- allein schon deshalb ist der Erfolg quasi gekauft und manipuliert.

    Ach ja OL ist ja sowieso das bessere Team die zeigen uns jetzt mal so richtig wo der Hammer hängt

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    1. Sorry, auch wenn jetzt gleich wieder ein Shitstorm über mich hinwegfegt:
      Aber ich würde dir, lieber 918, ernsthaft raten, professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen. Auf Dauer kann sowas nicht gesund sein was du da machst.

    2. Mir ist auch warm :-)
      Soviel Glück wie der Hansi bisher hatte ist erstaunlich. Zwei Corona Pausen, die sein kräftezehrendes Pressing erst ermöglichen, dazu Losglück ohne Ende. Eine Witz-Vorrundengruppe, die Chelski-Gurken im Achtelfinale und die Barca-Rentnerband im Viertelfinale. Unglaublich. Wenn er jetzt gegen den 7.ten der französischen Liga ausscheidet, dann weiß ich auch nicht. Fehlt nur noch ein Finale gegen einen Nicht-Fußballclub aus Sachsen bzw. Österreich. Der CL-Sieg ist Pflicht. Das hätte ja sogar der “Kovacic” hingekriegt.

  26. Wie ist eigentlich eure aktuelle Meinung zu Perisic??
    Wenn der immer so abliefern würde wie gegen Barca (Tor, 2x den vorletzten Pass gespielt, viele Ballgewinne) wäre das ein nobrainer. Sofort weiterverpflichten. Leider hat er manchmal aber komische und unglückliche Spiele abgeliefert.
    Dafür bringt er viele Stärken mit, die ein Coman und Sane nicht haben: Beidfüßig fast gleich stark, Kopfballspiel, gute Physis. Zudem macht er keinen Stress, wenn er auf der Bank sitzt…

    Und da Coman immer wieder verletzt ist und man bei Sane erst mal schaun muss, wie gut er schon wieder ist, wäre ich (Stand jetzt) doch wieder für ‘nen Kauf von Ivan.
    Muss halt beim Gehalt Abstriche machen und darf nicht mehr als 15 Mio. kosten.

    Coutinho ist für mich auch so ein Fall (siehe Perisic). In Normalform garantiert ‘ne Verstärkung. Müsste aber auch auf Gehalt verzichten und die Ablösesumme stark reduziert werden…
    Problem bei Coutinho ist aber auch, dass er mit Thiago und Martinez zwei Kollegen verlieren wird, mit denen er gut kann…

    Schwierige Entscheidungen in den nächsten Wochen.

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    1. Perisic würde ich verpflichten und bei Coutinho nochmal ein Jahr Leihe anstreben.

      1. Wäre auch meine präferierte Lösung!!

      2. Kommt halt darauf an wie Flick das Team formen will. Ist ja offensichtlich, dass Müller im ZOM gesetzt ist und die Ergänzung ebenso große Kompetenzen in der Organisation des Pressing haben sollte, was ja nicht unbedingt die Stärken von Coutinho sind.

        Viel interessanter ist doch die Frage was mit Boa passiert?! Eine Verlängerung bis 2023 wäre bei seiner Form auch nicht verkehrt, eventuell zu geringeren Bezügen (er gehört doch glaub zu den Großverdienern?)

        1, 2 Jahre hat er doch noch sicher im Tank.

      3. Perisic gehört inzwischen wohl glaub schon zu den Kaufkanidaten. Dass er gerade 1. Wahl ist und das auch ohne Zweifel bisher spricht doch eindeutig für ihn. Flick hat auch schon betont, dass er gerne 4 Außenstürmer hätte, also ab September einen zu wenig.

        Er würde sich wohl nicht sehr beschweren, wenn er nicht immer in der Startelf steht und ist da wenn man ihn braucht. Falls einer der 4 ausfällt könnte man mit Spielern aus der Jugend ergänzen.

        Hätte er sich verdient.

    2. Vielleicht hat man bei Perisic etwas hoch gepokert.
      Gute Leistungen wecken eben Begehrlichkeiten.

      https://www.fussballtransfers.com/a5364644696839861800-inter-planaenderung-mit-perisic

    3. Von mir aus kann er in der BL ständig komisch spielen,wer so in groẞeb Spielen Performer, gehört verpflichtet. Dann spielt er halt nur in der CL. Der ist genau das Gegenteil von Coman was die Chancenverwertung angeht

  27. TheSpecialOne1991 Seite 17.08.2020 - 05:06

    Das hier ManCity‘s Ausscheiden ernsthaft mit Corona in Verbindung gebracht wird, lässt mich am Fußballsachverstand derjenigen zweifeln…
    Pep hat mMn den Abstand besten Kader Europas zur Verfügung und nutzt diesen auch gut. Wie oft spielt er mit der gleichen Aufstellung? Er tauscht dauernd einige Positionen von Spiel zu Spiel aus, einfach, weil er es mit dem Kader kann. Wenn man sieht, was gegen Lyon noch alles auf der Bank saß… Bin ein großer Pep-Fan, aber für sein Ausscheiden kann Corona nichts. Als ManCity, musst du gegen den 7. aus Frankreich ohne Wenn und Aber weiterkommen. Des Weiteren ist die Liga in England auch schon lange entschieden gewesen und da kann mir keiner erzählen, dass City noch mit dem gleichen Engagement und Einsatz gespielt haben, als wäre noch alles offen.

    Antwortsymbol5 AntwortenKommentarantworten schließen
    1. Fakt 1: Es gab nur ein Spiel, keine zwei. Siehe DFB Pokal. Da dürfte es auch nie sein dass ein Bundesligist gegen einen Viertligisten raus fliegt. Passiert aber trotzdem. In zwei regulären Spielen im April WÄRE City wohl weiter gekommen, denn dazu kommt noch:

      Fakt 2: wäre das VF regulär im April gespielt worden, dann hätte der Fokus von Lyon wohl mehr auf der Liga gelegen, damit man besser als Platz 7 dasteht und im kommenden Jahr wieder europäisch spielt. So – und auch wegen Fakt 1 – konnten sie sich jetzt voll als Underdog auf das “Pokalspiel” vorbereiten. Und das frisch ausgeruht.

      Beweisen kann man es letzten Endes natürlich nicht, aber der Corona Effekt war sicherlich mehr zu Gunsten von Lyon als City.

      1. Seit wann hat Lyon kein Pflichtspiel mehr gehabt? Seit März? Nach monatelanger Zwangspause einen Kaltstart zu haben nenne ich nicht gerade einen Vorteil.

      2. Seit 7. August, der knappen Niederlage im AF Rückspiel in Berlin. Davor noch am 31.07. das verlorene Ligapokal Finale gegen PSG. Würde also beim Spiel gegen City nicht unbedingt von einem Kaltstart sprechen ;-)

      3. Sorry, sollte natürlich “… AF Rückspiel in Turin.” heißen.

  28. Es ist übrigens das erste Mal in der Geschichte der CL, dass kein englisches, spanisches oder italienisches Team unter den besten Vier steht. In allen drei Ligen gab es ab Mitte Juni bis Ende Juli fast durchgehend englische Wochen. Dagegen hatten die Teams aus Frankreich und Deutschland, welche jetzt die beiden Halbfinale bestreiten, einen relativ entspannten Juli.

  29. Die Corona-Auswirkungen auf den Fussball sind ein komplexes Thema, mit welchem man mehrere Doktoranten beschäftigen könnte. Da gilt es enorme Datenmengen zusammenzutragen und auszuwerten. Hat sich die Anzahl der intensiven Läufe verändert? Gibt es einen Zusammenhang zur Ligazugehörigkeit? Auf wie viele Spieler haben sich die Minuten verteilt? Gibt es eine Näherung dieser Werte an die übrigen englischen Wochen im Herbst und Frühjahr? War die Auswirkung der langen Saison/der Pausen bei Mannschaften stärker zu beobachten, die schon im letzten Jahr durch Kontinentalmeisterschaften überdurchschnittlich belastet waren? Und natürlich nicht zuletzt: Wie wird sich das alles mittelfristig auswirken (Saisonvorbereitung?!)

    Als oberflächliches Zwischenfazit würde zumindest ich vorerst festhalten, dass in der späteren Phase der Championsleague genau das Gleiche gilt, wie sonst auch: Es kommt hier auf maximale Konzentration und Intensität an. Nicht falsch verstehen: Ich bin der Erste, der die Augen verdreht, wenn die üblichen Verdächtigen in den Talkshows von den guten alten Zeiten erzählen, wo sie sich angeblich einen Scheiß um Taktik geschert haben und die Moderatoren der Spiele suggerieren, dass Mannschaft A unterlegen ist, weil Spieler B C und D sich (ganz zufällig alle gleichzeitig) nicht ausreichend konzentrieren würden.

    Es ist selbstverständlich so, dass über das ganze Jahr gesehen die taktische Entwicklung einer Mannschaft essentiell ist. Ich würde jedoch mal unterstellen, dass bei der überwiegenden Mehrheit der Mannschaften, die es in ein CL-Viertelfinale schaffen und die heimischen Ligen dominieren, auf diesem Gebiet gute bis exzellente Arbeit geleistet wird. Da muss man den Begriff Taktik auch gar nicht auf die “Salz-und-Pfefferstreuer-Ebene” heben. Wenn ein Zidane+Trainerteam bei Real Madrid die Verteidigung des Strafraums exzellent erarbeitet und seine Mannschaft darauf einstellt, in den Halbräumen möglichst viele der individuell herausragenden Akteure zu ballen und diese alles weitere improvisieren, dann ist auch dies “eine gute Taktik”, insofern sie über die ganze Saison perfektioniert worden ist.

    ABER: In einem CL-Halbfinale muss das sitzen. Da kann sicherlich noch an Stellschrauben gedreht werden, aber ansonsten geht es um größtmögliche Intensität, perfekte Fokussierung und Matchglück (Messi Pfosten, Sterling drüber –> Hätte-Hätte-Fahrradkette). Real unter Zidane war in diesen Bereichen – natürlich auch im Matchglück – herausragend, ebenso Klopps Liverpool, Mourinhos Inter, Poc’s Tottenham, Simeones Atletico. Auch Ancelottis Bayern, welches einem im Alltag regelmäßig die Tränen in die Augen trieb, war in den wichtigen Spielen – Intensität! – eine Weltklassemannschaft. Nur war hier ggf. die taktische Grundlage eben nicht stark/passend genug.

    Wenn man sich auf diese Argumentation einlässt, ist es n a t ü r l i c h ein zulässiges Argument, dass körperliche und geistige Fitness ein essentieller Baustein ist, um Intensität und Konzentration maximal auf den Rasen zu bringen. Jedoch sehe ich mich überhaupt nicht imstande, hier eine Wertung über den Trainer Hansi Flick abzuleiten. Denn a) fehlen hierzu noch jegliche Vergleichswerte, b) hatte Flick auch vor Corona herausragende Statistiken in englischen Wochen und c) ist es durchaus nicht so, dass Flick durchgängig hat Vollgas spielen lassen – ich erinnere mich in den vergangenen 9 Monaten auch durchaus an im Standgas gewonnene Spiele. Kurzum: Ob Flick nun trotz oder gerade wegen Corona der aktuelle heiße Scheiß ist, kann kein Mensch beantworten. Lasst uns doch in ein oder zwei Jahren nochmal drüber sprechen.

    Was sich aber ganz eindeutig festhalten lässt ist, dass unser zu schmaler Kader von der aktuellen Situation profitiert. Denn es ist mit Verlaub völliger Unsinn, mit der Argumentation “wäre das Halbfinale im April gewesen, dann hätten wir womöglich mehr Verletzte”, die Qualität der Arbeit des Tainers Flick zu werten. Wenn der neue Chef nicht alle Aufträge abarbeiten kann, weil die vorherige Geschäftsleitung zu wenig Arbeitskräfte eingestellt hat, dann kann der da erstmal gar nichts für. Es ist daher vielmehr so, dass man das berühmte Sternchen hinter die Bewertung von verantwortlichen Personen aufgrund von Corona viel eher hinter jene von Rummenigge, Hoeneß und Salihamidzic setzen sollte. Es wurde mit dem extrem schmalen Kader mit dem Feuer gespielt. Dank der Zwangspausen ist die Flamme jedoch ein Flämmchen geblieben. Das sollte man 1. im Hinterkopf behalten und 2. u n b e d i n g t bei der Planung für die kommende Saison berücksichtigen. Flick hat hier völlig recht, wenn er Verstärkungen in der Breite fordert. Wie Rummenigge sich aktuell dazu äußert, kann man unter Verhandlungstaktik verbuchen- ich weiß es nicht. Jedoch sollte jedem, der sich die vergangenen Abschlüsse der AG angesehen hat und rechnen kann klar sein, dass selbstverständlich Geld da ist, auch wenn man sicherlich gerade nicht aus dem vollen schöpfen kann. Daher kann ich nur hoffen, dass intern die Sprachregelung folgende ist: “Lieber Hasan, lieber Marco, wir bezahlen euch dafür, dass ihr eine Mannschaft zusammenstellt, die auf höchstem Niveau einer Dreifachbelastung gewachsen ist. Wir investieren einen Haufen Geld in eure Abteilung und es gibt zig Spieler auf der Welt, die zumindest als Rotationsspieler für uns interessant sind. Wir sind einer der wenigen Akteure am Markt, die in der aktuellen Situation nicht auf den Cent schauen müssen. Dieses Jahr hat uns der Spielplan den Arsch gerettet, wir wollen aber nicht darauf wetten, dass das nochmal passiert. Also sorgt jetzt gefälligst dafür, dass hier die Drähte glühen und wir noch drei Spieler bekommen, sonst stellen wir jemand anderen ein, der das erledigt.”

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    1. Hervorragender Kommentar
      Es ist auch bezeichnend das die Top Trainer Zidane und Pep garnicht erst angefangen haben Ausreden bzgl Covid Sars-2 zu suchen sondern die Gründe für das schlechte abschneiden ausschließlich bei sich selbst suchen.
      Genau wie Barça Juve Liverpool etc

      Es ist schon abenteuerlich das einige nach einem 8:2 Sieg über Barça das angeblich Corona Pausen Glück bemühen.

      Natürlich sind die Herausforderungen bei der Kaderplanung jetzt völlig andere. Man muss eben worst case rechnen dh ohne Stadieneinnahmen. Dh ca 70-90 Mio weniger Einnahmen bei uns.

      Die Liquidität ist sicherlich unter den Stand 30.6.19 von über 150 Mio weiter abgeschmolzen dürfte aber sicherlich noch weit über 100 Mio sein.
      Trotzdem ist es richtig vorsichtig zu agieren.

      KHR Hainer und Kahn haben das jetzt ja oft genug betont.

      Dh von einem Alaba Thiago Boa Verbleib ausgehend wird da nur noch ein RAV Backup dazu kommen.

      1. Es ist schon abenteuerlich das einige nach einem 8:2 Sieg über Barça das angeblich Corona Pausen Glück bemühen.

        Du findest Broichs Einschätzung abenteuerlich?
        Das ist spannend. Vielleicht magst du kurz erläutern, was dich zu einer qualifizierteren Einschätzung befähigt?

      2. Du scheinst in dem hervorragenden Kommentar folgenden Satz überlesen zu haben “Was sich aber ganz eindeutig festhalten lässt ist, dass unser zu schmaler Kader von der aktuellen Situation profitiert.”.

        Ich hatte das an anderer Stelle schon wiederholt geschrieben, wiederhole es aber gern noch mal für Dich: es geht nicht darum, Flicks Trainerleistung zu schmälern. Das war ohne Wenn und Aber ein Superspiel gegen Barca. Aber: es geht um eine Einschätzung der Umstände, die dazu geführt haben – anstatt einfach nur blind in Jubelarien auszubrechen und nochmal in Richtung des vorigen Trainers nachzutreten. Das ist nicht abenteuerlich, sondern einfach nur realistisch. Und wenn ich mir die Kommentare hier ansehe, besteht dahingehend auch weitestgehend Konsens.

      3. “Aber: es geht um eine Einschätzung der Umstände, die dazu geführt haben – anstatt einfach nur blind in Jubelarien auszubrechen und nochmal in Richtung des vorigen Trainers nachzutreten. Das ist nicht abenteuerlich, sondern einfach nur realistisch. ” – Da komm ich nicht ganz mit. Wann, wenn nicht nach einem 8:2 gegen den FC Barcelona, soll ich denn sonst in Jubelarien ausbrechen? Da schwebe ich in verwunderter Glückseligkeit. Alles, was mich in puncto Fussball darüber hinaus wirklich interessiert, ist jetzt als nächstes das Ding am Mittwoch zu gewinnen. Da sind mir die Umstände scheiß egal. Gegen Lyon und die Plastikklubs zu gewinnen wird so schon schwer genug, ohne schon im Vorhinein in der Gegend rumzurevidieren, dass wir oder die unter “normalen Umständen” gar nicht in diesem Halbfinale stehen würden. Mich interessiert die Frage, welche Auswirkungen die besondere Situation auf den Fussball gehabt haben wird, grundsätzlich sehr. Aber warum in Gottes Namen sollte man ein Interesse haben, innerhalb der nächsten Woche unseren Flow zu relativieren?

        Wenn der für uns letzte Ball in diesem Wettbewerb getreten ist, dann gilt es selbstverständlich, das Erreichte einzuordnen. Die Frage, ob Flick auch in einer “normalen Saison” der perfekte Trainer sein kann, wird dann aber trotzdem nicht seriös zu beantworten sein. Und da weder 2020/2021 (keine Vorbereitung, extrem enger Spielplan, weiterer möglicher Lockdown) noch 2021/2022 (Winter-WM, erneut extrem enger Spielplan) “normale” Jahre werden, kann man sich die Beantwortung dieser Frage eigentlich grundsätzlich sparen.

        Ganz unabhängig von Flick braucht es aber für 2020/2021 einen breiteren Kader. Das ist klar, das ist bekannt, das sieht auch der Trainer so und ist im Gegensatz zu den Diskussionen um diesen keine Kaffeesatzleserei. Und DIES sollte man bei allen Jubelarien und all den besonderen Umständen als Allererstes nicht vergessen. Zumal man hier auch beeinflussen kann. Die Beantwortung der Frage – selbst wenn sie möglich und nötig wäre – ob Flick der ideale Trainer für eine Durchschnittssaison ist, bringt uns kein Stück weiter. Oder glaubst du etwa, man würde sich sonst nächste Woche schweren Herzens von ihm trennen? Nach dem Motto: “Toll Hansi, schweren Start gehabt, gut gearbeitet, dann sowohl vor als auch nach Corona Spitzenergebnisse eingefahren, mitreißenden Fussball gespielt, Krise gemeistert – aber jetzt übernimmt mal jemand, der “Alltag” kann?

        Und wegen des vorherigen Trainers: Außer dir und Kollege 918 erwähnt den Kerl doch überhaupt niemand. Was ich als echte Größe bezeichnen würde. In Anbetracht dessen, dass er unseren stolzen Verein zum Schluss seiner Amtszeit fortlaufend schlecht geredet hat, um von seinen eigenen Versäumnissen abzulenken und dabei weder vor verdienten Spielern, noch vor den Fans haltgemacht hat, ist es schon aller Ehren wert, dass z.B. der “Notnagel” sich den ein oder anderen Spruch verkneift. Ich persönlich habe ihm das nachhaltig übel genommen und kann mir eine gewisse Häme nicht verbieten. Dafür, dass die angeblich schlecht motorisierte Truppe Barca und Chelsea mit Lichthupe rechts überholt hat. Dafür, dass er nun wieder vor den “besten Fans” des Landes spielen kann – in Monaco sind das gern mal ganze 5000. Und nicht zuletzt dafür, dass der Notnagel vorgestern Man of the Match war. Ich würde das jedoch durchaus für mich behalten, wenn ihr diese olle Kamelle endlich mal ruhen lassen würdet. Er hatte eben einfach nicht das Format für Bayern – fertig.

      4. @Ju: Wo ist der Gefällt-mir-außerordentlich-Button?
        Wir sollten im hier und jetzt leben und uns freuen wenn es was zu freuen gibt. Ich sehe das Thema Fußball und Corona wie eine Regel- oder Spielmodusänderung. Ist halt mal da und man muss es annehmen. Wenn sich für uns aus dieser Änderung Vorteile ergeben, so what, passt. Beim nächsten mal läuft es wieder gegen uns. Dann interessiert es auch keinen Menschen.
        Und beim Thema ehemalige Trainer bin ich voll bei dir. Irgendwann muss auch mal Schluss sein.
        Ich war im Herbst stinksauer auf viele Spieler, weil sie sich dermaßen hängen haben lassen. 100% besänftigt bin ich immer noch nicht. Aber irgendwann ist auch mal wieder gut und man muss nach vorne schauen. Sonst würden wir ja hier immer noch über Otto Rehagel oder Thomas Berthold diskutieren.

      5. @Ju: Wo habe ich denn geschrieben, dass wir unter normalen Umständen nicht im Halbfinale stehen würden? Und bitte meine Aussage im Kontext lesen: “… einfach nur blind in Jubelarien auszubrechen und nochmal in Richtung des vorigen Trainers nachzutreten.” Ich habe mich in keinster Weise gegen Jubelarien ausgesprochen. Wenn diese aber im Zusammenhang mit Nachtreten geschehen, dann erlaube ich mir schon mal auf die Umstände hinzuweisen, bevor Flick hier voreilig zum Fussball-Gott erhoben wird ;-)

        Falls Du meine Kommentare aufmerksam verfolgst, wird Dir zudem aufgefallen sein, dass ich mich zuletzt kaum zu Kovac geäußert habe. Und wenn, dann nur als Reaktion auf das permante Nachtreten, das zB 918 hier an den Tag legt. Insofern bitte ich Dich hier zu differenzieren und mich nicht in denselben Topf zu werfen.

    2. Hansi Flick sollte die Champions-League gewinnen, dann können wir uns alle ein paar Tage freuen bevor in der nächsten Saison das Grauen beginnt.
      Hansi Flick hat als Zyklus-Trainer sein Handwerk bei der Nationalmannschaft gelernt: Mannschaften durch intensive Vorbereitung auf kurze Wettbewerbsphasen vorzubereiten. Das ist ihm im ersten Halbjahr als Trainer des FC Bayern wunderbar gelungen: insgesamt 4 Zyklen standen ihm zur Verfügung, die ersten drei hat er hervorragend abgeschlossen, der vierte mündet eventuell in den ultimativen Erfolg.

      Aber Kinder, in Gottes Namen, wie soll das denn nächstes Jahr unter normalem, d.h. linearem, kontinuierlichem Verlauf über lange Strecken mit wenig Pausen, wenig Vorbereitung, häufigen Spielen und minimalem Kader funktionieren?
      Sehr wahrscheinlich, dass wir dieses Jahr mit dieser wahnsinnigen Art des Flickschen Freak-Fußballs die Champions-League gewinnen. Das wäre ein überragender und ganz außergewöhnlicher Triumph, weil er auf einem Fußballkonzept beruhte, dass in der Realität so eigentlich gar nicht funktionieren kann. An diesem Gewinn werden sich Fußball-Romantiker noch in Jahrhunderten ergötzen.

      Aber wenn kein Wunder geschieht – und nichts deutet darauf hin -, werden wir nächstes Jahr gnadenlos abstürzen, in eine Negativspirale unvergleichlichen Ausmaßes rutschen.
      Anstatt mit der Kovac’schen Schrottkarre mit 100 über die Autobahn zu tuckern, Hat sich Hansi Flick nicht für den schnellen Audi entschieden, sondern für einen völlig losgelösten Flug zur Sonne.
      Ikarus, pass auf, im Moment deines größten Erfolges tropft dir bereits das Wachs aus den Flügeln.
      Schneller und heftiger als mit Flick ging es in der Fußballwelt noch nie nach unten.

    3. Glaubst du nicht auch, dass der Mannschaft die 10 Tage Pause nach dem Pokalfinale gut getan haben? Am Ende konnten sie ihr Dauerpressing nicht mehr durchziehen und kamen auf dem Zahnfleisch daher. Und jetzt gehts wieder. Man darf gespannt sein, ob der Hansi einen Plan B hat. Denn über eine ganze Saison funktioniert das wahrscheinlich nicht.

  30. “Es ist übrigens das erste Mal in der Geschichte der CL, dass kein englisches, spanisches oder italienisches Team unter den besten Vier steht.”
    In der EL stehen ein englisches, spanisches und italienisches Team unter den besten Vier. Aber kein deutsches oder französisches. Wie ist das trotz Corona und englischen Wochen möglich?

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    1. Genau wie sind die Schlappen Auftritte von LEV SGE und WOB zu erklären.
      Da hat man doch nun so lange Pause zur Regeneration gehabt

      Tststs

      1. Frankfurt ist ein Schatten seiner selbst diese Saison – und schlappe Auftritte von Leverkusen und Wolfsburg in der EL sind wir doch schon von früher gewohnt ;-)

      2. So weit ich weiß ging Frankfurt mit einem 0:3 aus dem Heimspiel ins Rückspiel in Basel und auch Wolfsburg hatte sein Spiel daheim gegen Donezk verloren. Sollte man vielleicht schon auch in eine vernünftige Argumentation einfließen lassen.
        Leverkusen ist einfach vom Personale her deutlich schwächer als Inter und hatte das “Pech”, dass Conte scheinbar nicht so ein übertrieben verkopfter Trainer ist wie Pep, sondern seine Mannschaft doch unerhörterweise auch in einem Viertelfinale so spielen ließ, wie sie es auch sonst tun.

    2. Guter Einwurf ;-)

      Allerdings war Frankreich schon im AF nicht mehr in der EL vertreten. Und Sevilla, das jetzt im Finale steht, hatte im VF und HF ein englisches Team als Gegner.

      Das Ausscheidens Leverkusens gegen Inter hingegen lief gegen den Trend.

    3. Alles das, was bei der CL mit Corona teilweise begründet wird, ist in der EL komischerweise kein Thema.
      Da rocken Sevilla und Inter die EL und – trotz der ach so beschwerlichen Rückrunde und weder Deutschland noch Frankreich spielen eine Rolle trotz ihrer langen Pausen.
      Und eines geht offensichtlich wieder vollkommen unter – es gibt in der CL seit Jahren auch das Kapitel Glück/Pech, das eine ganz wesentliche Rolle spielt. Das war im letzten Jahr so, im Jahr davor und auch in diesem Jahr wieder.
      Letztes Jahr gab es -auch vom Glück begünstigt ein englisches Finale und die Medien schrieben die PL in den Himmel. Und jetzt sind alle Engländer raus und man muss sich wieder eine neue Begründung suchen .

      Was passiert denn, wenn am Samstag das 2:1 wegen Foulspiel nicht gegeben wird und der Meister Sterling nicht aus 5 m über das Tor ballert – keiner weiß es, Pech halt!
      Wenn ein gewisser Dries Mertens in der letzten Saison nicht in der 89.Minute frei vor dem Tor verballert sondern trifft, ist der spätere CL-Sieger in der Gruppenphase raus! Schießt Inter in den 6 Spielen nur ein Tor mehr ist auch Tottenham in der Gruppenphase raus.
      Wenn der dusslige Keeper von Ajax nicht in der 95. min auf Zeit spielt und der Schiri deshalb nach 5 min Nachspielzeit abpfeift, steht Ajax im Endspiel und nicht Tottenham.
      Und diese Spielchen haben wir seit Jahren – verschossene 11m, verballerte 100%ige , rote Karten, Abseitstore, nicht gepfiffenen Fouls und und und.
      Und oft genug entscheidet genau das über das Weiterkommen und nicht Corona, Belastung, Form, Genialität oder was auch immer.
      Juve hat die gleiche Belastung wie Inter – und Juve fliegt gegen den 7. der französischen Liga raus.
      Inter scheint die Belastung nicht gestört zu haben. Es hat auch nicht viel gefehlt und Bergamo hätte PSG noch mehr ins Schwitzen gebracht und die hatten auch diese Belastung.
      Tottenham und Chelsea spielten ob mit oder ohne Corona, ob zuhause oder auswärts gleich schlecht!
      Der Titelverteidiger scheidet noch vor Corona und bei ausverkaufter Anfield Road im Achtelfinale aus – Corona? Oder eher egal, wie die Fans sagten, weil nur die Meisterschaft nach 30 Jahren zählt.

      Und man kann, und da sind vor allem die Medien Weltmeister- sich alles passend zurechtrücken.
      Die lange Pause – die sind ja völlig aus dem Rhytmus, das kann ja nicht…./ die sind viel ausgeruhter, das ist ja kein Wunder dass….
      Die Spiele zum Saisonende – die sind ja ausgelaugt, da kann ja nicht../ die sind voll im Rhytmus, da merkt man dass die noch voll im Flow….
      Und jeder suche sich das passende raus.

      1. Auch gern nochmal für Dich die Info: Frankreich war im Achtelfinale der EL schon gar nicht mehr vertreten – insofern dürfte es logisch sein, dass sie keine Rolle mehr spielen ;-). Wolfsburg und Frankfurt sind mit Niederlagen auswärts angetreten. Sevilla ist im Viertel- und Halbfinale auf englische Vereine gestoßen. So ganz anders läuft das also in der EL nicht.

        Einzig die Leverkusener Pleite gegen Inter passt da nicht ins Bild. Mal sehen, wie heute Abend das zweite HF läuft. Donezk “rockt” bisher Endrunde ebenfalls. Die hatten zwar keine lange Spielpause, dafür aber einen relativ “normalen” Spielrhythmus mit weniger Spielen und deutlich weniger englischen Wochen als die Italiener.

        Mit dem “Corona” Effekt sind ja mehrere Faktoren im Zusammenspiel zu betrachten: der geänderte Modus mit nur einem Spiel, die unterschiedlichen Pausen, Einfluss auf den Verletztenstand etc. Dabei ist ein Schwarz/Weiß Ansatz falsch: weder ist der Corona Effekt alleine für die Ergebnisse veranrwortlich noch gibt es diesen überhaupt nicht. Wie groß der Einfluss ist – das ist die spannende Angelegenheit. Ich sehe ihn als Indiz für eine mögliche Erklärung, warum jetzt Lyon und nicht City im Finale steht. Hätte sich Pep im April in zwei Spielen gegen Lyon vercoacht? Möglich, aber etwas unwahrscheinlicher. Hätte sich Lyon im April genauso intensiv in die beiden Spiele gestürzt wie am Samstag? Ebenfalls möglich, aber auch etwas unwahrscheinlicher weil sie da noch im Ligabetrieb gewesen wären. Mal ganz abgesehen davon, dass Depay im April gefehlt hätte, der durch die Verschiebung Zeit hatte, wieder fit fürs Endturnier zu werden.

        PSG hat sich gequält gegen Bergamo und erst in den letzten Minuten das Spiel entschieden. Eventuell deswegen, weil den Italienern nach hinten raus die Luft ausging?

        Und was das Passende raussuchen angeht: ich war zum Beispiel davon überzeugt, dass uns die Pause nach dem Pokalfinale nicht schaden wird. Warum? Weil wir nach der Liga-Unterbrechung schon gezeigt hatten, dass wir schnell wieder in die Gänge kommen und wir ja mit dem Rückspiel gegen Chelsea quasi ein Testspiel unter Wettbewerbsbedingungen hatten.

        Und natürlich gibt es in einzelnen Spielen immer wieder die von Dir aufgezeigten Kapitel Glück/Pech. Aber wenn man sich anschaut, dass PSG seit Jahren es nicht ins HF geschafft hat, Lyon ebenfalls seit Jahren eigentlich kein Maßstab auf europäischer Ebene ist und Leipzig auch noch vollkommen unerwartet im HF steht – dann ist es meiner Ansicht nach schon legitim, sich von dem alleinigen “Spielglück” Gedanken zu lösen und sich Gedanken über die Ursachen zu machen. Dass das hochkomplex ist und vermutlich eingehender Studien bedarf, wurde ja schon erwähnt. Es ist aber weder abenteuerlich noch hirnrissig :-)

      2. +100000000
        danke,

        Mal hätte hätte Fahrradkette:

        Der Ball geht gegen Bayern nicht gegen den Pfosten sondern rein.Müller trifft den Pfosten.Bayern liegt 2:0 zurück. Barca zieht sich zurück.Trotz Energie Leistung und Powerplay in Hz 2 schafft Bayern nur 1 Tor, verzweifelt am überragenden Ter Stegen. Thiago schafft Mal wieder kein Tor in einem wichtigen Spiel. Lewy setzt das Ding in der 93. an den Pfosten.

        Die Schlagzeilen:

        Thiago wieder abgetaucht
        Lewandowski, ist er nicht gemacht für die großen Spiele?
        Flicks Hurra- Stil am Ende
        Ist Flick zu nett?
        Warum spielte Boah?
        Hernandez sauer, Kabinenzoff Schuld am Ausscheiden?

        Scholl mit knallhart Analyse, das muss sich ändern bei Bayern S. 3
        Loddar: Bayern fehlt das Sieger-Gen
        Effe: Bayern fehlt ein Leitwolf

        Hamann : mit mir als Trainer wär das nicht passiert

      3. “Hätte sich Pep im April in zwei Spielen gegen Lyon vercoacht? Möglich, aber etwas unwahrscheinlicher.”
        Naja, er hat sich in den letzten Jahren doch immer vercoacht….
        Es geht ja nicht darum. ob Corona was geändert hat, sondern um die Behauptung, einige hätten dadurch einen Vorteil, den andere nicht haben.
        Dabei behaupten dann die einen, die Teams mit Spielen vorher seien im Vorteil gewesen, da im Rhythmus.
        Und die andere Fraktion behauptet das Gegenteil: die mit Pause seien ausgeruhter gewesen.
        Wobei es eine Pause gar nie gab. Im Gegenteil: da wurde hart trainiert. Sogar Verletzte gab es durchs Training wie bei Bayern z. B. bei Benjamin Pavard.
        Die Diskussion erinnert mich etwas an die Löw-Hater, die nach dem WM-Titel behaupteten, wir wären TROTZ Löw Weltmeister geworden. Jetzt heisst es halt, Flick ist nur wegen Corona ins Halbfiliale gekommen.

      4. @Martin:

        Jetzt heisst es halt, Flick ist nur wegen Corona ins Halbfiliale gekommen.

        Spekulativ.
        Unstrittig ist allerdings, dass uns die Corona-Pause absolut entgegenkam und das wird auch von Vereinsseite so kommuniziert.
        Ich verstehe gar nicht, warum Einige da so allergisch drauf reagieren.

      5. Fangen wir mal hinten an – PSG!
        Da vergeigt ein gewisser Ancelotti das Gruppenspiel gegen PSG und der FCB hat einen neuen Trainer und den 2. Platz in der Gruppe. Deshalb bekommt der FCB dann den Gruppenersten Besiktas und PSG den Gruppenzeweiten Real Madrid. Losglück ist anders.
        Letztes Jahr vergeigt man das AF durch eigene Dummheit im Rückspiel zuhause gegen ManU
        Das legendäre Aus gegen Barca nach 4:0- Heimsieg mit 1:6 im Rückspiel – da redet man besser nicht drüber, vor allem über die Schiedsrichterleistung.
        Ich behaupte auch nicht, dass Corona garantiert keine Auswirkungn hat – aber welche im Einzelfall weiß keiner, wenn man mal von Verletzungen und Pausen absieht. Aber selbst bei den Pausen sagen die einen so und die anderen so. Ich glaube auch, dass wir die Pausen sehr sinnvoll genutzt haben. Andere sehen den fehlenden Rhytmus als Problem. Konnte man ja auch lesen.
        Welche Rolle spielen denn die nicht vorhandenen Zuschauer oder eine Auswärtsschwäche.
        Ist Barca wirklich so schwach, hat sich Guardiola verzockt, wieso verliert Real 2x gegen City und Liverpool gegen Atletico zuhause.
        Betrachtet man sich die “Historie” muss man feststellen,dass sich Pep ob mit ein oder zwei Spielen in den vergagenen Jahren öfter verzockt hat. Böse Zungen behaupten, dass er mit Barca so erfolgreich war, weil Messi, Iniesta, Xabi es eben auch alleine richten konnten . egal welche Ideen der Meister hatte.
        Nicht falsch verstehen, ich schätze Guardiola als Trainer sehr.
        Mir geht es beim passenden raussuchen eigentlich um das, was man gemeinhin als Ausreden nutzt – die Medien sind da auch ganz groß drin.
        Genau wie aus dem “übermächtigen Gegner” die “Kackmannschaft” gemacht wird, wenn das Ergebnis nicht ins eigene Bild passt.
        Kann man nach dem 8:2 auf der ein oder anderen Seite auch gerade nachlesen.

        RB sehe ich übrigens völlig anders. Auch bei denen konnte am das beobachten, was man bei allen Mannschaften beobachten kann, die relativ neu in der CL starten.
        Da zahlt man dann auch schon mal aufgrund der Gruppenauslosung oder der Qualifikation Lehrgeld und muss sich langsam “hocharbeiten”.
        Ist eben schon ein Unterschied, ob man aus Topf 4 oder aus 1 gezogen wird.

        Man kann über diese ganze Geschichte viel spekulieren – beweisen kann man es sowieso schlecht.
        Aber vielleicht hat ja eine UEFA auch wegen einer anstehenden EM “Blut geleckt” und spielt in der nächsten Saison wieder so einen Endrunde. Ist ja in anderen Sportarten längst usus.
        Wer weiß wie lange uns die Geisterspiele noch begleiten und welchen Einfluß das hat.
        Und selbst eine 2. Coronawelle ist nicht ausgeschlossen.
        Vielleicht kommt man ja dadurch im ein oder anderen Punkt auf vergleichbare Ergebnisse und ist danach schlauer.
        Und fahr mal die Agressivität ein wenig runter.

      6. “Flick ist nur wegen Corona ins Halbfiliale gekommen.”

        Wer sagt das? Das habe ich hier noch nicht gelesen. Irgendwie hab ich den Eindruck, dass das eher Deine Interpretation ist.

        “Es geht ja nicht darum. ob Corona was geändert hat, sondern um die Behauptung, einige hätten dadurch einen Vorteil, den andere nicht haben.”

        Das ist keine Behauptung, sondern zumindest was uns betrifft wohl ein Fakt, wenn man Holger Broichs Aussagen glaubt. Und Lyon hat ebenfalls von der Verschiebung profitiert – Depay wäre im April nicht einsatzfähig gewesen.

        Meine Kernaussage war die, dass meines Erachtens nach die Zusammenstellung des HF einen Corona Effekt zeigt. Am wenigsten war das noch auf uns bezogen. Interessanterweise setzt sich mit meinen Indizien dafür niemand auseinander; stattdessen werden sie einfach negiert. Schade. Die Diskussion darüber wäre durchaus interessant gewesen.

      7. “Das ist keine Behauptung, sondern zumindest was uns betrifft wohl ein Fakt…”

        Es ist eine unbewiesene weil letztlich unbeweisbare Behauptung. Einen guten und teuren Fitnesstrainer wie Broich kann sich sicher auch ManCity leisten. Nur nutzt der halt auch nichts, wenn der Trainer sich zum wiederholten Mal vercoacht.

        Man könnte übrigens auch mit einem gewissen Recht behaupten, daß ohne Corona-Pause Thiago nicht ins Grübeln gekommen wäre und den Vertrag mit uns gleich unterschrieben hätte.
        Aus dem Winkel betrachtet wäre Bayern München sogar ein Opfer von Corona ;-)

      8. Martin, es geht doch nicht darum, wer einen guten Fitnesstrainer hat oder nicht. Sondern darum:
        “Nach dem DFB-Pokalfinale am 4. Juli gegen Bayer Leverkusen seien die Spieler “physisch und psychisch schon im Grenzbereich gewesen”, erklärte Broich. “Ich glaube, den Spielern hat gutgetan, dass sie im Urlaub mal 13 Tage durchschnaufen konnten.” Die Pause zwischen dem Endspiel in Berlin und dem Champions-League-Restart war aus seiner Sicht kein Nachteil, sondern kam zur rechten Zeit.”

        Das ist der FAKT, dass wir aktuell im Endturnier von der Pause profitieren.

      9. “Ich glaube, den Spielern hat gutgetan…”
        Lieber Stiftl, etwas “glauben” ist das Gegenteil von einem Fakt.

        Es gab vor der Endrunde ja schon die Diskussion (Google hilft), welche Mannschaften im Vorteil sind Die Mehrzahl der Stimmen tendierte in die Richtung, daß eine so lange Pause wohl eher schadet und die Mannschaften, die in Rhythmus und Spielpraxis bleiben, profitieren. Beide Seiten hatten dabei ihre guten Argumente.
        Es ist wohl wie meistens in solchen Fällen: Beides hat Vor- UND Nachteile gebracht.

      10. Martin, dass unsere Spieler “physisch und psychisch schon im Grenzbereich gewesen” ist Fakt – oder zweifelst Du Broichs Fachwissen an? Dass er dann “glaubt” dass die Pause gut getan hat, ist natürlich erstmal kein Fakt. Sieht man aber jetzt die Energieleistung gegen Barca, dann dürfte sein “Glaube” sich als richtig erwiesen haben.

        “.. daß eine so lange Pause wohl eher schadet und die Mannschaften, die in Rhythmus und Spielpraxis bleiben, profitieren.”
        Kein Widerspruch hier. Nur wenn eine Mannschaft physisch und psychisch auf der letzten Rille daher kommt, hilft es ihr auch nicht weiter, wenn sie Rhythmus und Spielpraxis beibehält.

        Uns hatte im Übrigen schon die erste Corona Pause in der Liga nicht geschadet. Wir kamen schnell in Tritt – hatten dann aber zum Ende der Saison und im Pokalfinale nicht mehr die Power. Insofern kannst Du schon davon ausgehen, dass wir – wäre die CL Endrunde quasi nahtlos ans Pokalfinale angegrenzt, wohl kaum eine solche Leistung gegen Barca hätten abrufen können.

  31. Danke, Anton – auf vieles davon zielte meine gestrige Anmerkung zu #Stiftl ab. ;-)

    -> https://miasanrot.de/miasanrot-podcast-analyse-barcelona-bayern/#comment-230074

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    1. Ups, eins zu weit runtergerutscht…

    2. Ich dachte das hätte ich in meinen bisherigen Beiträgen schon ausgeführt? Schau mal nach oben auf meinen Beitrag von 17:45.

      1. @Stiftl
        17:45 war aber nach meinem Posting (17:40) an #Anton. ;-)
        Das liest sich inzwischen auch bei dir in Teilen weniger apodiktisch, was den “Corona-Effekt“ angeht. Gut so, denn “Schwarz/Weiß Ansatz“ auf überwiegend spekulativer Basis bringt tatsächlich nix, wie du richtig schreibst. Die selbsternannte, etwas märtyrerhafte Rolle als einsamer Rufer in der Wüste scheint mir aber bisserl too much (“Interessanterweise setzt sich mit meinen Indizien dafür niemand auseinander; stattdessen werden sie einfach negiert. Schade.“ / 19:59).

        Zudem entdecke ich kein “abenteuerlich / hirnrissig“ in #Antons Beitrag (16:59) – somit ist er doch dein falscher Adressat dafür, oder? ;-)

      2. Hey, an dem Beitrag um 17:45 Uhr hab ich auch länger als fünf Minuten geschrieben ;-)

        Den Begriff “abenteuerlich” hat nicht Anton, sondern jemand anders verwendet – insofern dürfte das Thema Adressat geklärt sein :-)

        “Die selbsternannte, etwas märtyrerhafte Rolle als einsamer Rufer in der Wüste scheint mir aber bisserl too much”. Keine Sorge, da interpretierst Du zuviel hinein. Als einsamen Rufer sehe ich mich in keinster Weise. Ich finde es halt schade, dass hier einige so engstirnig denken, dass sie als “Gegenbeweis” für meine Thesen zum Corona Effekt anführen, dass die französischen Vereine in der EL ja (nach der coronabedingten Verschiebung) nix gerissen hätten. Dass da überhaupt kein Verein aus Frankreich bei der Wiederaufnahme mehr dabei war, wird da mal einfach ignoriert. Hauptsache dass Argument klingt gut ;-)

        Was das “Apodiktische” angeht: da gibt es andere Kommentatoren hier, die das für sich beanspruchen. Kommt übrigens selten vor, dass ich ein Wort googeln muss ;-)

      3. @Stiftl
        Alles gut, bis auf Weiteres… ;-)

    3. Wir können jetzt noch eine Woche diskutieren – und hätte, wäre, wenn.
      Beweisen kann man es im Nachhinein sowieso nicht.

      Viel interessanter ist nach meiner Meinung die alte Regel – Real ist die Ausnahme – dass der Titelträger in der kommenden Saison früh ausscheidet.
      Und der Titelträger scheidet vor Corona und vor ausverkauftem Haus zuhause aus.
      Aber auch da gilt – beweisen kann man sowieso nichts. Nur behaupten.

      1. Komisch, die Regel kenn ich gar nicht? 2011 war Barca CL-SIeger und kam 2012 bis ins HF. 2014 sind wir im HF ausgeschieden, Real hat den Dreier gemacht. Inter schied 2011 im Viertelfinale aus, Barca 2010 im HF, ManU 2009 ebenfalls im HF.

        Aus den letzten beiden Jahren sowie dem frühen Ausscheiden von Chelsea 2013 würde ich dann doch keine Regel ableiten wollen :-)

  32. Es ist totale Zeitverschwendung den glorreichen vier von irgendetwas überzeugen zu wollen- die ewigen Nörgler sollen eben weiter ölige fette Haare suchen gehen.

    Wir wissen alle das es für diese geilen Spiele nur einen Grund gibt.
    Der heißt Flick uns die Spieler die voller Begeisterung mitziehen.
    Bringt einfach Spaß .

    Gegen OL gibt es das nächste Feuerwerk

    Antwortsymbol3 AntwortenKommentarantworten schließen
    1. Stichwort “ölig”: Gilt aber für beide Seiten, das Feuer besser nicht ständig unnötig anzuheizen. Keiner von uns hat die päpstliche Wahrheitsabsolution in der Tasche, oder doch? ;-)

      1. Um beim Papst zu bleiben: Dein Wort in Gottes Ohr ;-)

    2. Würde dir immer noch professionelle Hilfe empfehlen.
      Obwohl, bei einem kapitalen Kolbenfresser hilft auch kein Ölwechsel mehr.

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