Keine Party gegen Paderborn, Bayern müht sich zu spätem 3:2-Sieg

Daniel Trenner 21.02.2020

Falls Ihr es verpasst habt

Die Aufstellung 

Jérôme Boateng und Benjamin Pavard holten sich in Köln gemeinsam ihre fünfte Gelbe Karte ab, wodurch Flick sich gezwungen sah, seine Abwehr auf gleich zwei Positionen zu verändern. Dazu meldete sich Leon Goretzka am Spieltag ab, gegen Chelsea soll er jedoch wieder fit sein. So kam es in der Abwehr zu gleich zwei Startelfpremieren: Zum einen fing Winterleihgabe Álvaro Odriozola zum ersten Mal ein Spiel an, zum anderen begann die Linksfüßerkette bestehend aus Davies, Alaba und Hernández erstmals vom Start weg gemeinsam. Flick weigerte sich jedoch seine Linksfüßer in eine Viererkette zu packen, stattdessen spielten die Bayern erstmals unter ihm in einer Dreierkette. Der zentrale Innenverteidiger Alaba wurde von Hernández und Kimmich flankiert, Odriozola und Davies waren Flügelverteidiger. Damit Bayern durch den offensiven Odriozola defensiv nicht entblößt wird, stellte Hansi Flick dem Spanier Corentin Tolisso als rechten Achter zur Seite. Ähnlich haben bereits seine Vorgänger Joshua Kimmichs Offensivdrang versucht, defensiv abzusichern. Dazu durfte sich Philippe Coutinho wieder einmal beweisen, er spielte für Coman, während Gnabry nach seinen Toren in der Mannschaft blieb. Chelsea am Dienstag bereits fest im Blick, bekam Thomas Müller noch eine Pause und saß auf der Bank, auf der neben anderen Talenten erstmals in der Rückrunde auch Oliver Batista-Meier saß. Mit der neuen Dreierkette spielte Bayern ein recht klares 3-4-3.

Wie in der Vorschau besprochen, begann der SC Paderborn im 4-2-3-1-System mit den schnellen Angreifern um Streli Mamba in vorderster Reihe. Gegen den Ball verteidigten sie im 4-4-2.

1. Halbzeit

Im Gegensatz zu den Blitzstarts gegen Köln oder Mainz, war es von Beginn an ein zähes Spiel. Bayern war klar spielbestimmend, ohne jedoch reihenweise glasklare Chancen zu erspielen, während Paderborn ständig an der Abseitskante auf Chancen lauerte und Neuer sogar mehrfach zu Ausflügen außerhalb seines Strafraums zwang. Mit der ersten großen Tormöglichkeit gingen die Bayern dann in der 25. Minute trotzdem in Führung. Lewandowski eroberte links am Strafraumeck den Ball, gab ihn in die Mitte zu Tolisso, dem der Ball ein wenig versprang, wodurch er so nicht selbst zum Schuss gelangen konnte. Der Ball kam zu Gnabry, der im Strafraum umringt von Gegenspielern lange verzögerte, um dann rechts-unten zur Führung zu treffen. Das Spiel tröpfelte weiter vor sich dahin, Bayern kam weiterhin zu Abschlüssen ohne jedoch Zingerle vor wirkliche Probleme zu stellen. Als alles bereits nach einer 1:0-Pausenführung aussah, kam Paderborn buchstäblich aus dem Nichts zum Ausgleich. Ein langer Schlag auf Srbeny sollte Torwartlibero Manuel Neuer wieder einmal entschärfen, fälschlicherweise entschied er sich jedoch nicht zur Grätsche anzusetzen, obwohl er eigentlich rechtzeitig lossprintete. Srbeny schaffte es so, den Ball noch vorbeizulegen, den Torwart ausgespielt, hieß es nun freie Bahn zum 1:1-Ausgleichstreffer und Pausenergebnis.

2. Halbzeit 

Ohne Wechsel kamen die Teams aus der Kabine und auch das Spiel blieb recht gleich. Aus fast identischer Position wie bei seinem 1:0 in Köln in der Woche zuvor, scheiterte Lewandowski diesmal am Torwart, auch die daraus resultierende Ecke, konnte Zingerle nur knapp entschärfen (52.). Zwischenzeitlich kam Michel für Mamba. In der 63. Minute waren die Arbeitstage für Odriozola und Coutinho beendet, Coman und Müller übernahmen. Die Dreierkette wurde aufgelöst, Kimmich war nun Rechtsverteidiger, Gnabry wechselte zudem auf die linke Seite. Nach einer direkt folgenden Halbchance, kamen die Bayern nach diesen Veränderungen wieder in Führung. Paderborn geschah im eigenen Aufbau ein Fehler, Gnabry enteilte all seinen Verteidigern und spielte den Ball von der Grundlinie diagonal zurück auf Lewandowski, der sich diesmal nicht bitten ließ und zum 2:1 traf (70.)

Die Führung hielt allerdings keine fünf Minuten, denn mit einem einzigen Vertikalpass, war die Münchner Defensive bereits entblößt, Jastrzembski konnte mit großen Schritten in den Strafraum auf Neuer zusprinten. Dessen Schuss hielt der Torwart noch, beim Abstauber von Michel war er jedoch machtlos (75.). Wirklich viel, fiel Bayern daraufhin immernoch nicht ein, also brachte Flick Joker-Gott Zirkzee in der 87. Minute für Tolisso. Dieser war zwar nicht erfolgreich, doch sein Last-Minute-Segen ging diesmal auf den Nebenmann Lewandowski über. Halblinks gab Davies auf die linke Seite zu Gnabry, dieser flankte scharf in der Mitte zum alleingelassenen Lewandowski, der den Ball mit dem Fuß ins Netz beförderte (88.). 

Der FC Bayern kam noch durch Gnabry zu einer weiteren Chance, doch am Endergebnis änderte sich nichts, mit Mühe und Not bezwangen sie den Tabellenletzten mit 3:2. Nun können sie es sich das verbleibende Wochenende über gemütlich machen und schauen, inwieweit Leipzig, Dortmund und Mönchengladbach nachziehen können. Am Dienstag geht es zum großen Champions-League-Spiel an die Stamford Bridge in London gegen Chelsea.

Dinge, die auffielen

1. Plötzlich Dreierkette

Hansi Flick überraschte alle, indem Bayern erstmals unter ihm mit einer klaren Dreierkette agierte. Von der Personallage und dem Gegner ausgehend, war das sinnvoll. Mit Odriozola spielte rechtsaußen seit langer Zeit wieder ein klar offensiv ausgerichteter Verteidiger und vollkommen glücklich agierte das Paar Alaba und Hernández bislang nicht. Dazu spielte man mit Paderborn gegen einen Tabellenletzten, der ganz gleich wo und gegen wen, immer offensiv anrennt und die gegnerische Defensive überrennen möchte. Mit einer Viererkette wären so viel mehr kritische direkte Duelle entstanden, die beim Zweikampfverlust sofort das eigene Tor vor große Gefahr stellen würde.

Zieht man jedoch einen Spieler nach hinten, fehlt weiter vorne wiederum jemand und 60 Minuten lang war dies dem Spiel auch anzusehen. Durch den Verlust des zusätzlichen Offensivspielers, werden so die Schwachstellen in der Offensive nur akzentuiert. Coutinho musste sich umso mehr am Spiel beteiligen und umso mehr offenbarte sich, in was für einem Leistungsloch sich der Brasilianer derzeit befindet. Man bekommt fast Mitleid damit, wie wenig Selbstvertrauen dieser große Techniker derzeit besitzt, doch er macht es einem auch nicht leicht, wenn er es trotzdem immer wieder mit dem Kopf durch die Wand erzwingen möchte. Eigentlich ist das 3-4-3 wie gemacht für Coutinho, weil er sich so fast die ganze Zeit über in seinem geliebten linken Halbraum aufhalten kann, doch er konnte seine Chance nicht nutzen. Gegen Chelsea wird er kaum eine Option für die Startelf sein, eventuell wird Flick während des Spiels sogar abwägen, ob er ihn überhaupt einwechseln sollte. Derzeit scheint der Brasilianer mehr eine Gefahr für die eigene Mannschaft zu sein, als für die gegnerische.

Insgesamt bekam man das Gefühl, dass es gegen Paderborn mehr am Willen, als an der Taktik drohte zu scheitern. Defensiv stand man mit der Dreierkette sicher, das Gegentor kam aus dem Nichts durch einen individuellen Torwartfehler und auch offensiv hätte es besser klappen können, wenn die Spieler an ihre Leistungsgrenzen gegangen wären. Tolisso tat dies nicht, Thiago hatte mehr Fehler als üblich in seinem Spiel und auch Gnabry merkt man an, dass er noch nicht topfit ist. Durchaus problematisch war jedoch, dass die Mannschaft die Dreierkette nicht vollends erfolgreich auflösen konnte. Jastrzembski wurde vor Paderborns 2:2 derartig viel Raum gewährt, dass man das Gefühl bekam, die ganze Bayern-Elf dächte noch immer, sie spielen mit einem zusätzlichen Flügelverteidiger.

2. 90 Minuten lang zweite Halbzeit

Nach vielen sehr guten ersten Halbzeiten in den vergangenen Wochen und Leistungseinbrüchen zur Pause, wollte der FC Bayern gegen Paderborn eigentlich vor dem Champions-League-Spiel in London Konstanz beweisen. Das taten sie auch vorzüglich, denn dieses Mal bestätigten sie einfach das gesamte Spiel über die zweiten Halbzeiten der vergangenen Wochen. Zugegeben, defensiv wurde es dieses Mal erst in der zweiten Halbzeit schwammig, doch gerade mit dem Ball war das Spiel von Lethargie geprägt. Der kreative Esprit mit dem man von Beginn an Köln, Hoffenheim oder Schalke teilweise erdrückte, war gegen Paderborn nicht zu sehen, viel mehr brauchten die Spieler zu lange um gute Entscheidungen zu treffen. So reicht es nicht um zu eigenen Tormöglichkeiten zu kommen, schlussendlich konnte man zwar gleich dreifach treffen, doch erst das letzte Tor entstand so wirklich, weil es der FC Bayern sich erspielt hatte, den Toren davor gingen Fehlpässe Paderborns voraus.

Der FC Bayern ist derzeit in einer merkwürdigen Konstellation, in diversen Interviews wird dem Trainer derartig das Vertrauen ausgesprochen, dass man fast wöchentlich eine Vertragsverlängerung erwartet. Doch konstant stimmte die Leistung eigentlich nur gegen Schalke 04. In einer anderen Konstellation könnte man die Partie gegen Paderborn unter “Arbeitssieg” verbuchen ohne weiter darüber nachzudenken, so schaut man sich die vergangenen Wochen an und sieht eher eine Partie, die die schwachen Seiten der vergangenen Spiele ins Scheinwerferlicht stellt. In gewisser Weise zählten gegen Paderborn natürlich nur die drei Punkte, die man sich ja auch erspielte; wo der FC Bayern sich wirklich befindet, wird wie so oft die Champions League zeigen müssen.

3. Der emsige Odriozola

In den vergangenen Wochen bekam man immer mehr das Gefühl, das Experiment Odriozola wäre bereits gescheitert, noch bevor der Mann sich auch nur einmal in der Startformation hatte probieren können. Wirklich überzeugen konnte der Spanier gegen Paderborn nicht, doch man merkte ihm den Willen und das Können an. Gleich vier mal ging er ins Dribbling, die Hälfte davon war auch noch erfolgreich, gerade dieser Wert zeigt, welche Option den Bayern ohne offensiven Außenläufer fehlt. Durch die Dreierkette wurde Odriozola defensiv kaum getestet, dies geschah mit Absicht, doch zeigt es eben den Vorteil Pavards an: Mit ihm rechts hinten steht Bayern defensiv stabil, ohne vorne auf einen Offensivspieler zu verzichten. Odriozolas Flanken waren eher gemischt, teilweise präzise, teilweise ungenau. Insgesamt hat er sich zwar nicht unbedingt für das Spiel gegen Chelsea aufgedrängt, aber für zusätzliche Partien danach empfohlen. Nur sollte er in Zukunft aufpassen, sich nicht mehr so schnell hinzuwerfen, sobald er im Strafraum touchiert wird.

4. In Gedenken an Hanau

Leider überschattete den Alltag dieser Tage die grauenhafte Nachricht aus Hanau. Die Miasanrot-Redaktion positioniert sich klar gegen Rassismus. Wir gedenken den Opfern Ferhat Ünver, Mercedes Kierpacz, Sedat Gürbüz, Gökhan Gültekin, Hamza Kurtović, Kalojan W., Vili Viorel Păun, Said Nesar Hashemi sowie Bilal Gökçe und wünschen den Angehörigen viel Kraft.

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  1. 4. In Gedenken an Hanau
    Leider überschattete den Alltag dieser Tage die grauenhafte Nachricht aus Hanau. Die Miasanrot-Redaktion positioniert sich klar gegen Rassismus. Wir gedenken den Opfern Ferhat Ünver, Mercedes Kierpacz, Sedat Gürbüz, Gökhan Gültekin, Hamza Kurtović, Kalojan W., Vili Viorel Păun, Said Nesar Hashemi sowie Bilal Gökçe und wünschen den Angehörigen viel Kraft.

    Schliesse ich mich natürlich an
    Mein Beileid an die Angehörigen

    Antwortsymbol12 AntwortenKommentarantworten schließen
    1. Da schliesse ich mich auch sofort an. Danke, dass Ihr Euch positioniert. Leider scheint es so, dass wir alle das nun vermehrt tun müssen. Zum Glück tun es viele.

    2. @918
      Hör auf mit rechts oder links. Hier gehts um rechten Terror, der von einer faschistischen Partei genährt wird. Und hör auf populistischen Unfug über unseren Staat zu schreiben. Wir leben im besten Zeitalter der deutschen Geschichte.

    3. Danke dafür an die MSR-Redaktion, schließe mich auch an!

    4. Danke für Punkt 4.
      Jeder an seinem Platz, jeder nach seinen Möglichkeiten.

      1. Danke, dass ihr euch positioniert. Jeder einzelne der dies tut, der seine Stimme erhebt, ist elementar wichtig!

    5. Da schließe ich mich auch an. Ich wünsche den Überlebenden, Familien und Freunden den Trost zu finden um mit den Ereignissen und dem Verlust zurechtzukommen.

      @Thomas

      Wer islamische Hassprediger nicht in Deutschland dulden will sollte auch das gleiche Maß bei den deutschen Hasspredigern anwenden. 0,02$.

      1. Gemeldet, gesehen, gelöscht. Bitte gar nicht auf sowas eingehen, sondern in unsere Richtung schicken. Dankeschön! :)

    6. In einem Fussball Blog sollte über Fußball diskutiert werden.
      Warum, zeigen diese Kommentare.

      1. Weil es,auch beim Fussball,so wie im Leben darum gehen sollte,sich gegenseitig zu respektieren,egal wo man herkommt und das Rassismus genau das Gegenteil davon ist !
        Fussball verbindet Menschen überall auf der Welt,egal welcher colour.
        Wahrscheinlich deswegen,wohlfarth.

      2. In einem Fußballforum diskutieren, fiebern und leiden Menschen mit Menschen, weil sie Mannschaften unterstützen die aus Menschen bestehen.

        Fußball oder Sport hat eine große Macht Menschen zusammenzubringen, aber nur wenn der erste Satz verstanden und beherzigt wird.

        Und selbst wenn man den Gegner aus irgendwelchen Gründen nicht ausstehen kann. Ohne diese Gegner würde unser allr Hobby keinen Spaß mehr machen und deswegen sollte man sich freuen, dass es diese Gegner gibt und mit dem nötigen Respekt behandeln.

        Und deswegen darf das ruhig auch mal in einem Fußballforum angesprochen werden, aber das ist nur meine bescheidene Meinung.

      3. @systemrelevant
        Das darf man nicht nur ansprechen,man muss es sogar,
        wie ich finde.
        Ansonsten bin ich völlig bei Dir.

      4. +1 @wohlfahrt

        Es ist faszinierend, mit wie vielen Menschen man auskommt, wenn man das Thema Politik ausklammert.

  2. Mein Fazit gestern war, dass Paderborn eigentlich einen Punkt verdient hätte gestern. Das war von unserer Mannschaft tatsächlich eine Kopie der letzten 2. Hz. diesmal nur wie Daniel schrieb 90 Minuten lang. Vor allem wie viel Stockfehler und schlechte Pässe gespielt wurde..unterirdisch.

    “Der FC Bayern ist derzeit in einer merkwürdigen Konstellation, in diversen Interviews wird dem Trainer derartig das Vertrauen ausgesprochen, dass man fast wöchentlich eine Vertragsverlängerung erwartet. Doch konstant stimmte die Leistung eigentlich nur gegen Schalke 04.”

    Auch hier gebe ich dir Recht. Ich habe das Gefühl, je lauter Hansi in der Presse vorprischt wegen seiner “noch” nicht erhaltenen Weiterbeschäftigung desto weniger kommt dabei rum. Mag sein, dass Hansi “unser” Trainer bleiben wird, aber gestern mal wieder kein Ingamecoaching. Pures Festhalten an einer Formation :-/ anstatt Umstellung.

    Hoffe wir spielen so nicht am Dienstag in Chelsea, denn dann gibts das viel zitierte “böse” Erwachen.

    Antwortsymbol5 AntwortenKommentarantworten schließen
    1. Mit Flick muss man nicht verlängern. Aber wir müssen dann so langsam mal eine Alternative finden (ich bin ja für tenHaag). Aber eine Vertragsverlängerung mit Müller MUSS seit gestern unbedingt geschehen. Wenn wir statt TM25 mit Tolisso oder Goretzka spielen müssen, ist das Spiel aus meiner Sich gleich deutlich schlechter.

      1. Ich ibn etwas zweigespalten. Die meisten “älteren” Spieler wie Müller, Neuer usw. halten viel von Hansi. Ten Hag wäre auch meine Wunschvorstellung, aber bin dennoch guter Hoffnung, dass Hansi vielleicht die Kurve bekommt mit dem ingamecoaching.

      2. Tuchel und TenHag machen es mMn momentan mit ihren Teams nicht viel besser als Flick.
        Tuchel ist ziemlich enttäuschend.
        Der der bewiesen hat das er es kann und gleichzeitig eine gesunde natürliche Arroganz und Selbstverständlichkeit auch nach außen an den Tag legt ist Nagelsmann. Coole Socke-der muss einfach irgendwann zu uns.

        Mit Alaba und Thiago sollte man idealerweise 3 Jahre verlängern.
        Mit Neuer Müller idealerweise auf 1 Jahres Basis wie mit RibRob aber Max 2Jahre.
        Alle 4 müssen bleiben wenn man realistisch den CL Sieg 2022 anpeilt.

    2. @TS1970

      (…) “Der FC Bayern ist derzeit in einer merkwürdigen Konstellation, in diversen Interviews wird dem Trainer derartig das Vertrauen ausgesprochen, dass man fast wöchentlich eine Vertragsverlängerung erwartet. Doch konstant stimmte die Leistung eigentlich nur gegen Schalke 04.”
      Auch hier gebe ich dir [= MSR-Daniel] Recht. Ich habe das Gefühl, je lauter Hansi in der Presse vorprischt wegen seiner “noch” nicht erhaltenen Weiterbeschäftigung desto weniger kommt dabei rum. (…)

      Sind aber zwei Paar Stiefel: Bei Autor Daniel ist Flick der Empfänger (von “derartigem Vertrauen”), während du den Trainer als angeblichen und “laut vorpreschenden” Absender bzgl. Weiterbeschäftigungs-Ambitionen hinstellst. Das geben seine Äußerungen z. B. vor dem Paderborn-Spiel jedoch nicht her: “Ich lebe in der Gegenwart, das ist das Wichtigste (…) Was dann kommt, steht in den Sternen (…) Und wenn es so sein sollte, dass der Verein einen anderen Trainer haben will, dann geht für mich die Welt auch nicht unter.” (→ https://sport.sky.de/fussball/artikel/fc-bayern-hansi-flick-spricht-vor-dem-spiel-gegen-paderborn/11938613/34828 ).

      Flicks Eingangsfazit auf der PK nach dem gestrigen Spiel kommt mir allerdings arg dünn und unbeholfen vor – verglichen etwa mit Nagelsmanns präzisen Kurzanalysen (→ https://sport.sky.de/fussball/artikel/bundesliga-bayern-coach-hansi-flick-analysiert-das-spiel-gegen-paderborn/11939950/34236 ). Sinnbildlich und passend freilich dazu, wie das Abwehrverhalten gegen einige Paderborner Konter aussah…

      1. ja schoon, aber da ist halt mein Empfinden zu Hansi. Für alle Beteiligten wäre es natürlich Recht wenn sie für die Zukunft planen können. Die Medien sind aber wie immer “gierig” nach “Schlagzeilen”. Manchmal weiss man es tatsächlich nicht wie weit der Stand der Dinge zwischen Hansi und den Verantwortlichen ist.
        Die “Oberen” werden, wie viele es vermnuten, nach dem Chelseaspiel eine weitere Analyse zu Hansi geben.

  3. Kann dem Argument nicht folgen das man mitten in der Saison eine neue Grundformation ausprobiert nach dem Motto wenn nicht gegen Paderborn wann dann?
    Unsere Spieler sind seit Jahren auf 4er Kette ausgerichtet und dann fängt man jetzt an auf 3er umzustellen? Klar sind die Spieler intelligent und gut genug 3er zu spielen aber das muss doch eingeübt werden.
    Und gerade gegen Paderborn 3 IV ?!
    Es scheint man versucht krampfhaft eine Lösung zu finden Lucas Alaba Davies unterzubringen.
    Das Argument das Pavard und Boa gesperrt und Javi noch nicht einsatzfähig sind zieht auch nicht denn man könnte ja mal den hochgelobten Mai einsetzen- wenn nicht gegen Paderborn wann dann?
    Álvaro hat es sogar ganz ok gemacht bis auf einige schlechte Abspiele und Flanken und besser als Davies auf der anderen Seite der überhaupt garnix zustande gebracht hat. Immer wieder hat Paderborn über seine Seite penetriert- alle haben jetzt die von Nagelsmann aufgedeckte Abwehrschwächen von Davies genutzt. Jetzt läuft er ja schon teilweise nur noch halbherzig den Gegner ab, teilweise bleibt er einfach stehen. Da scheint einem die Lorbeeren zu Kopf zu steigen.
    Alaba ist zwar ein hervorragender Spielmachender Abwehrspieler aber keinesfalls Abwehrchef, denn ein Abwehrchef riecht die Gefahr und hat ein besseres Stellungsspiel bzw koordiniert seine Abwehr besser.
    Lucas war trotz einiger Fehler der beste Abwehrspieler und gehört dringend auf LIV.
    Kimmich auf rechts eine einzigartige Katastrophe-warum?
    Tolisso geht jedem Körperkontakt aus dem Weg und hat eine Streuung im Passspiel die im ZM tödlich ist- dazu kommt er kaum aus dem Dauertrab hinaus-was denkt er sich eigentlich wenn er mal so eine Chance bekommt? D wünscht man sich ja fast Sanches statt Tolisso zurück.
    Couti mit einer desolaten katastrophalen Vorstellung, er hat es immer wieder versucht aber es schmerzt beim Zusehen.
    Thiago war quasi das gesamte Spiel dabei das Spiel zu organisieren, die Klöpse seiner Mitspieler auszuradieren, zweikampfstärker als alle anderen außer Lucas, alleingelassen von Tolisso Couti und auch Davies. Einzig Gnabry und Lewa und teilweise Álvaro haben sich immer wieder angeboten.
    Gnabry anfangs auch mit einigen Unkonzentriertheiten- aber dann immer stärker. Leider fällt es in jedem Spiel auf das er wenig oder zu schlecht auf Lewa abspielt trotz der beiden super assist am Ende.
    Coman mMn auch mit einer katastrophalen Körpersprache und 0 Spannung, unverständlich denn er braucht ja die Praxis am Limit um topfit zu werden- auch er geht offensichtlich Körperkontakt aus dem Weg.
    Gut das Müller in Form ist und auch Lewa zulegen und treffen kann wenn es nötig ist.
    Unterm Strich ein Arbeitssieg der unnötig Körner gekostet hat.
    Thiago wird sich fragen warum die meisten Mitspieler nicht verstehen das ein präziser Pass immer schneller als der schnellste Spieler ist und warum alle meinen sich in dribblings gegen Paderborn ausprobieren zu müssen mit dem Resultat gigantischer Ballverlustquoten. Kann ja verstehen das Gnabry es machen will um besser zu werden aber Davies Couti Álvaro Tolisso????
    Flick ist gefordert da mal einigen den Kopf zu waschen.
    Gegen Chelsea werden wir wohl wieder mit Boa und Goretzka auflaufen. Denke er wird Lucas und Coman nicht von Anfang an spielen lassen.
    Dabei gehört mMn Davies jetzt mal auf die Bank.

    Antwortsymbol2 AntwortenKommentarantworten schließen
    1. Das Argument das Pavard und Boa gesperrt und Javi noch nicht einsatzfähig sind zieht auch nicht denn man könnte ja mal den hochgelobten Mai einsetzen- wenn nicht gegen Paderborn wann dann?

      Da bin ich mal absolut bei Dir.

      Bei Davies denke ich nicht, dass ihm die Lorbeeren zu Kopf gestiegen sind. Er ist auch nicht halbherzig gelaufen, sondern hat im Gegenteil uns Mitte der ersten Halbzeit den Arsch gerettet, weil er durch seine Schnelligkeit den Patzer der anderen ausbügeln konnte. Sehe da eher ein kleines Formloch, was absolut verständlich ist.

    2. Ich fand auch, dass die Mannschaft die Dreierkette zu keinem Zeitpunkt gut gespielt hat. Habe mir schon Mitte der ersten Halbzeit eine Reaktion/Umstellung gewünscht. Ein anderer hat oben geschrieben, Paderborn hätte einen Punkt verdient gehabt, genau das habe ich gestern auch gesagt. Und das geht mir nicht oft so, oft ärgere ich mich über den Lohn, den ein Gegner unverdienterweise bei uns mitnimmt.

      Die Schwächen der von dir aufgezählten Spieler habe ich auch so wahrgenommen, Wahnsinn eigentlich, was die gestern geliefert haben. Gnabry und Thiago noch die engagierteren, aber auch die mit krassen Ballverlusten…Gnabry glaube ich vor dem 2:2. Phonzie komischerweise auf der Position vollkommen verschenkt. Alvaro hat wie ein talentierter und überforderter Jugendspieler gewirkt, nicht wie eine Real Leihgabe. Coutinho…was soll man da noch sagen. Es tut weh. Tolisso: Dito. Coman? Puh. Etc etc.

  4. Zu Flick: ist doch logisch, dass man ihn lobt. Was sollen sie denn sonst tun? In der jetzigen Phase den zweiten Trainer in dieser Saison anzählen? Wäre Kovac noch Trainer, hätten wir bei diesen Leistungen schon seit Wochen die entsprechenden öffentlichen Ansagen von Kalle.

    Flicks Spielweise hat ja auch ihre guten Seiten. Aber trotzdem halte ich an meiner Meinung fest, dass er nicht als Cheftrainer bei uns taugt. Und bevor jetzt gleich alle wieder schreiben “gib ihm doch die Chance wie Kovac, der Flick hat doch ohne richtige Vorbereitung mitten in der Saison übernehmen müssen” – Flick kann es einfach nicht. Und das hat nix mit fehlender Vorbereitung zu tun.

    Wie ich zu dem Schluss komme? Relativ einfach, das zieht sich wie ein roter Faden durch die Spiele seitdem er übernommen hat. Er hat eine Idee im Kopf und setzt die einfach um. Und das ohne zu berücksichtigen, welche Spieler auf dem Platz stehen. Dass ich mein System mal variieren und an die jeweiligen Begebenheiten anpassen muss – Fehlanzeige. Bzw. es funktioniert dann hinten und vorn nicht – siehe das gestrige Spiel.

    Viel schlimmer ist für mich aber: wir haben einen kleinen Kader. Statt mit dessen Kräften zu haushalten, lässt Flick spielen als könne er nach Belieben und unendlich rotieren. In Freiburg haben wir anfangs brutalst gepresst und nach 30 min ging uns die Luft aus. Nach dem Spiel weist Flick darauf hin, dass uns die Körner fehlen. Wieso sorgt er dann nicht dafür, dass wir uns diese besser einteilen?

    Und jetzt zwei Spiele gegen Aufsteiger. Gestern ein BL Sprint Rekord (300), in Köln sah das ähnlich aus. Was soll das? Wir steigen in die entscheidene Phase der Saison ein, und unserem Trainer fällt nichts Besseres ein als zu Beginn der englischen Wochen kraftraubenden Fussball spielen zu lassen? Gegen Köln und Paderborn? Die müssen wir laufen lassen und nicht umgekehrt.

    Ich bin mir ziemlich sicher, dass wir den nächsten Wochen brutal einbrechen werden. Der Trainerwechsel Effekt wird mehr und mehr verpuffen, und bei unserer derzeitigen Spielweise geht uns dann auch noch die Puste aus. Das wird nix mit Flick. Also bitte für nächste Saison einen anderen Trainer verpflichten.
    Problem ist nur – ich habe aktuell keine Ahnung, wer dann übernehmen soll. Tuchel? Bin ich nach wie vor dagegen. Ten Haag? Das nächste Experiment. Pep wird nicht kommen, Klopp ist ebenfalls nicht verfügbar, Nagelsmann wird Leipzig nicht nach nur einem Jahr verlassen (was meiner Meinung nach auch gut ist, er soll erstmal dort weiter Erfahrung sammeln).
    Meiner Meinung nach muss der Verein die Voraussetzung, dass der Trainer deutsch können muss, hinten anstellen. Und dann mal nach dem CL Viertelfinale mal sehen, was sich auf dem Trainermarkt tut.

    Fun Fact am Rande: in der PK nach dem Spiel sagte Flick “…wir wussten dass es schwer wird, … weil wir den notwendigen Respekt vor Paderborn hatten..”. Ist das nicht auch schon wieder zu devot? ;-)

    Antwortsymbol3 AntwortenKommentarantworten schließen
    1. Den Einbruch befürchte ich auch, mit dieser kraftraubenden und eindimensionalen Spielweise wird unser kleiner Kader bald aus dem letzten Loch pfeifen.
      Denke auch, dass Flick an seine Grenzen stößt, er mag ein guter Co-Trainer sein, als dauerhafter Bayern-Trainer taugt er genauso wenig wie sein Vorgänger. Nach dem Spiel in Frankfurt hätte wahrscheinlich jeder Trainer übernehmen können und hätte gut ausgesehen.
      Hab das Spiel auf der Wahlveranstaltung nur im Liveticker verfolgen können und danach nur die Zusammenfassung gesehen. Aber das wars anscheinend jetzt für Coutinho, sehe keinen Grund wieso der nochmal von Anfang an auflaufen sollte. Ob er sich selbst schämt für solche Auftritte?

      1. Wofür soll er sich denn schämen? Wenn du das Spiel nicht gesehen hast, dann sag doch lieber gar nix dazu.
        Wegen der einen Szene, wo er nicht auf Lewy gepasst hat? Kommt doch bei uns in jedem Spiel mehrfach vor, dass einer lieber selbst schießt als zu passen, das ist nicht ideal, aber kein Grund sich zu schämen. Ansonsten gab es nix, was er im Vergleich zur restlichen Mannschaft schlechter gemacht hätte.

  5. Vor einigen Wochen hatten noch einige Foristen – auch Justin – hier vehement die 3er-Kette befürwortet – und nun?

    Für mich war sie immer nur zum Betonrühren gut, da
    entweder ein zusätzlicher Defensiver auf dem Platz steht (in aller Regel 3 IV plus 2 AV) und damit das Mittelfeld unterbesetzt ist
    oder die Flügel unterbesetzt sind, wenn statt den 2 AB im MF 2 DM 1 ZM 2 OM spielen.

    So oder so, ich hoffe, dass wir kein 3-5-2 oder 3-4-3 mehr sehen. Nicht Bayernlike.

    Ansonsten sieht man zu xten Mal, wie ungleichmäßig der Kader zusammen gestellt ist. Die Leihspieler funktionieren nicht, der zweite Anzug passt nicht, auch weil Boa und Javi nur noch bedingt kadertauglich sind.

    Wenn im Sommer die drei Leihspieler plus Boa und Javi gehen, muss man in Summe wohl 7 Spieler in einem Transferfenster verpflichten. Viel Spaß, Hasan!

    Mit Flick tue ich mich schwer: Klaren spielerischen Fortschritten stehen drastische Schwankungen gegenüber. Allerdings bin ich von Tuchel und TenHag heuer auch nicht sonderlich begeistert. Wir wollen ja einen Trainer, der erfolgreiche 3-5 Jahre prägen kann. Da sehe ich perspektivisch mal Nagelsmann, aber die Beiden? Dann kann man auch mit Flick weiter machen.

    Pep und Klopp könnten das natürlich fachlich, aber keiner von Beiden wird sich auf die Bayern-Bank setzen. Also doch Flick?

    Antwortsymbol5 AntwortenKommentarantworten schließen
    1. Nach der gestrigen Vorstellung hat sich die 3er Kette hinten für mich tatsächlich erstmal erledigt. Ich halte ten Hag zwar wieder für ein gewagtes Experiment, aber wenn es tatsächlich keine andere Alternative gibt, wäre er mir für nächste Saison auf alle Fälle lieber als Flick.

      1. hm @ Stiftl

        Ich will mal einen Punkt einwerfen, der mir viel zu kurz kam hier in den vergangenen Wochen

        Flick hat die ersten Spiele in der Rückerunde komplett ohne einen klassischen Außenstürmer bestreiten müssen.

        IMMER, wenn ein Trainer in den vergangenen Jahren wegen Verletzungen vor dem selben Problem stand herrschte Weltuntergangsstimmung und Flick hat hingegen den torreichsten Start in der Geschicht in eine Rückrunde hingelegt.

        Dass nicht alles Gold ist was glänzt ist auch klar, aber Flick macht bislang einen super Job. Ob wir ihn am Ende als super super Job bezeichnen können wird der weitere Verlauf der Saison zeigen.

        Ein Zidane darf wohl getrost als kein überirdischer Trainer angesehen werden, aber sein Talent liegt darin die beste und erfolgreichste Balance einer Mannschaft zu finden was jedem Gegner das Leben schwer macht.

        Wie gesagt: Abwarten und Tee trinken. Diese Saison bleibt uns eh nix anderes übrig.

    2. Die 3er Kette macht bei uns keinen Sinn.
      Habe ich ausführlich erklärt.

      Vor allem haben seit 2000 keine Mannschaften mit 3er Kette irgend etwas nennenswertes gewonnen außer die von Conte mit Juve und eine Saison mit Chelsea aber auch nur weil alle anderen grottenschlecht waren.

      3 IV?
      Wozu?

      KHR hat doch gerade im AZ Interview nochmals klar formuliert wie unsere Spielphilosophie ist.
      Jetzt hat Flick irgendwelchen Forderungen nachgegeben und sich selbst ins Knie geschossen.

      Karl-Heinz Rummenigge über:
      …die Spielphilosophie des FC Bayern und Hansi Flick: “Der FC Bayern steht nun schon seit vielen Jahren für Ballbesitz, Balldominanz, Positionsspiel, Offensivdrang – und für viele Tore. Egal, wer in den nächsten Jahren mal Trainer des FC Bayern wird: Dieser Stil soll uns erhalten bleiben und weiter auszeichnen. Wir sind sehr froh, dass dies auch der Spielstil von Hansi Flick ist und dass er diesen fordert und fördert. Man merkt es bei den Spielern, wie ihnen diese Philosophie Freude vermittelt – und genauso macht er den Fans Spaß. Ich habe in der Hinrunde gegen Dortmund beim Stand von 4:0 mal nur noch die Zuschauer beobachtet und mir gedacht: So haben sie Spaß an ihrem FC Bayern.”

      1. Naja, ob man mit 3er Kette oder 4er Kette spielt halte ich prinzipiell für irrelevant. Mit 3er Kette kann man genauso offensiv spielen wie mit 4er. Guardiola hatte das ja auch ab und zu mal bei uns eingestreut, aber in der Umsetzung folgte es ja trotzdem unserer “Philosophie”. Entscheidend ist halt, dass es richtig trainiert wird.

      2. @max
        Kann mich an zweimal erinnern
        Beim dfb Cup Final und im CL HF Hinspiel in Barcelona.
        Beide Male aufgrund starker Personalprobleme(größere als Freitag) und bei Barca hat er nach 15 Minuten umgestellt.

        Das heißt Pep hat 3 er Kette gegen starke Gegner spielen lassen.
        Gegen Paderborn hätte er sicherlich 2-3-2-3 gespielt und Paderborn quasi erstickt.

        Lucas Alaba
        Álvaro Kimmich Davies
        Thiago Couti
        Müller Lewa Gnabry

  6. Da erwartet man ein ruhiges Warmlaufen vor der CL und dann wird das doch wider der meisten Erwartungen ein in vielerlei Hinsicht interessantes Spiel.
    Zuallererst überrascht Flick mit der personellen und taktischen Aufstellung. Gut personell durfte man die eine oder andere Rotation erwarten, aber dass Flick die Dreierkette auspackt? Hätte ich jetzt nie erwartet. Warum das gerade zuhause gegen den Abstiegskandidaten Nummer 1 passieren musste, ist mir eher ein Rätsel. Da stehen dann drei IV in der Gegend herum um das mächtige Paderborn zu stoppen und als Krönung ist dann bei ein paar weiten Schlägen doch gleich wieder Land unter.
    Kimmich war in der Position völlig aus dem Spiel. Gleichzeitig klafft in der Mitte wieder das kratergroße Loch, das Thiago fast alleine zu bespielen hatte. Und unsere Flügelverteidiger?
    Davies bestätigt was viele schon vorher sagten, nämlich dass er als klassischer Verteidiger derzeit deutlich am besten aufgehoben ist. Und Odriozola war ja mal früher in seiner Karriere auch Außenstürmer und bestätigt warum man ihn damals umgeschult hatte.

    Vieles nicht überraschend, deshalb wieder überraschend was Flick mit dieser Idee vor hatte.
    Wenn dann noch die anderen Rotationskandidaten im offensiven Bereich so abliefern, sieht man dann eben so ein Spiel.
    Tolisso bescheiden. Coutinho kannst du dir nicht anschauen. Ich habe den Eindruck er wird gerade von Spiel zu Spiel schlechter. Eigentlich hatte man sich im Zuge seiner Anpassung eher eine gegenläufige Entwicklung erhofft.

    Herausgerissen haben es dann Lewy und Gnabry. Gnabry ist die positivste Entwicklung der letzten Wochen, er wirkt wieder agil und frisch, hat den Zug zum Tor und setzt auch wieder die entscheidenden Scorer.
    Und Lewy macht halt wieder Lewy-Zeugs.

    Zu Flick muss man sagen, dass er sich gestern einen hässlichen Fleck auf der Weste abgeholt hat. Weder seine personellen, noch seine taktischen Rotationen haben funktioniert und dafür steht dann eben ganz nüchtern der Trainer in der Verantwortung.

    Zu seinem Spielstil nochmal in Fortsetzung der Diskussionen der letzten Spiele. Wieder mussten wir uns gegen einen Gegner von übersichtlicher Klasse die Hacken blutig laufen, um ihn zu bezwingen. Wieder waren Spitzenwerte in allen Bereichen wie Laufleistung, Sprints, intensive Läufe erforderlich. Vergleichbare Werte hatten wir z.B. im Spitzenspiel gegen den BVB.
    Fast ein Jahrzehnt war es unser Spielstil die Gegner laufen zu lassen. Heute müssen wir sie offenbar niederrennen.
    Wie das werden soll, wenn wir jetzt in die englischen Wochen einsteigen? Gibt mir zu denken.

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    1. Nagel auf den Kopf.
      Und noch diplomatisch formuliert

    2. “Coutinho kannst du dir nicht anschauen. Ich habe den Eindruck er wird gerade von Spiel zu Spiel schlechter. Eigentlich hatte man sich im Zuge seiner Anpassung eher eine gegenläufige Entwicklung erhofft.”

      Es war doch jetzt wieder besser als noch in den 1-2 Spielen davor? Es schießen wieder mal alle gegen ihn, aber wirkliche Argumente liest man nirgendwo. Was soll so schlecht gewesen sein?
      Nur weil die ein oder andere Aktion nicht klappt? Wie übrigens bei allen anderen Spielern ebenso, nur dass da kein solches Fass aufgemacht wird… Wird eine gute bis mittelmäßige Leistung automatisch zur katastrophalen Leistung, bloß weil “Coutinho” draufsteht? Ich verstehe es echt nicht.
      Ich schau ihn mir gerne an, er hat auch immer sehr gute Aktionen. Mit mehr Selbstvertrauen könnte er die Quote da noch deutlich erhöhen und wäre ein toller Spieler für uns. Irgendwie hat Flick da kein Händchen für.

      1. Er verlangsamt das Spiel.
        Er trifft zu oft die falsche Entscheidung.
        Seine Schussauswahl ist suboptimal.
        Seine Schüsse sind nicht gefährlich.
        Seine Pässe kommen nicht an.
        Er dribbelt zu oft, zu lange, unnötigerweise.

        In diesem Spiel.
        In den Spielen davor.
        In den meisten Spielen.

        Er kommt momentan nur genau dann zum Einsatz, wenn (a) es vermutlich auch mit 10 Mann reichen sollte und (b) Flick jemandem (Müller) eine Pause geben möchte.
        Und das ist richtig so.

        Wir sollten für ihn kein Geld ausgeben.
        Wir sollten ihn nichtmal geschenkt nehmen, weil der Kaderplatz besser besetzt werden kann. Beispielsweise mit einem Nachwuchsspieler.

        Amen.

      2. @HeinrichVonStahl:
        Das hab ich schon verstanden, dass das hier das Mantra ist, dass alle gerne runterbeten.

        Aber das ist erstens viel zu undifferenziert, denn er spielt ja nicht jedes Spiel genau gleich. Hier ging es um das Spiel gegen Paderborn, wo er definitiv wieder einen Schritt nach vorne gemacht hat.

        Zweitens ist da schon jede Menge reininterpretiert worden und keine objektive Beobachtung mehr.
        – Seine Pässe kommen nicht an? Warum liegt seine Passquote dann bei 80%? Müsste doch 0% sein…
        – Er verlangsamt das Spiel? Das ist reine Interpretation, aber wie war denn die konkrete Situation? Wenn kein Mitspieler anspielbar ist, kann er ja nur verzögern oder versuchen die Situation über ein Dribbling zu lösen. Sowas hängt ja nicht an ihm alleine, sondern an der gesamten Mannschaft und am Gegner. Oft genug hat er das Spiel auch schon wunderbar beschleunigt.

        Drittens ist es nicht die einzige Wahrheit, wenn man eine Situation nimmt, wo es tatsächlich mal so war und es dann einfach verallgemeinert und behauptet, so wäre es immer. Das entspricht einfach nicht den Fakten.
        Das könnte ich bei jedem anderen Spieler genauso machen, denn jeder hat seine Schwächen. Gnabry und Lewy versemmeln immer die 100-Prozentigen, Müller spielt nur Fehlpässe und gewinnt kein Dribbling etc.
        Das kann man beliebig fortführen, und sogar jede Menge konkrete Beispiele bringen, aber was soll der Sinn von einer so einer einseitigen Betrachtung sein? Den inneren “Hater” befriedigen, indem man mal schön ausgeteilt hat?

      3. Du haste Recht; ich kann / möchte das nicht objektivieren. Denn ich habe keinen Zugriff auf die hierfür notwendigen Daten.
        Es bleibt bei meinem subjektiven Eindruck, der sich immer mehr verstetigt.
        Ich sehe auch keine objektive Begründung deinerseits, die darlegen, wieso er gegen Paderborn besser war als vorher!

      4. @HeinrichVonStahl:
        Thanks for asking ;-) Kann ich gerne erläutern, warum ich das so empfinde. Ich beziehe mich auf seine letzten beiden Spiele gegen Hoffenheim und Leipzig, da er da meiner Meinung nach am schwächsten war.

        Zum DFB-Pokal gibt es kaum Statistiken, daher kann ich da nichts genaues zu sagen, aber da war er durchwachsen, da er einerseits gute Aktionen hatte (z.B. den Pass auf Davies vor dem 1:1), aber eben auch Fehler, die gefährlich wurden und zu Chancen für den Gegner geführt haben. Diese Fehler hatte er jetzt nicht mehr.

        Im Vergleich zum Spiel gegen Leipzig war er offensiv wieder aktiver und besser eingebunden, wurde häufiger angespielt (rein statistisch: 19 Ballaktionen in 30 Minuten gegen Leipzig, jetzt 57 in 63 Minuten).
        Er hat zum Beispiel die sehr schöne Szene in der 28. Minute, da startet er in der eigenen Hälfte, super Zusammenspiel mit Gnabry und Davies, bis er dann im 16er eine Flanke schlägt. Lewy bekommt dann leider nicht genug Druck hinter den Kopfball, aber das war mal richtig schön herausgespielt. Dazu hatte er auch noch mehrere Szenen, wo er Doppelpässe mit Gnabry, Davies oder auch Odri spielt, die dann entweder noch zu Chancen führten, oder wo der nächste Spieler leider den Ball verliert. Da es reihum einige Fehlpässe und Ballverluste gab, wurden natürlich viele potentiell gute Situationen im Keim erstickt, aber eben von allen, nicht nur von Coutinho.

        Nach 63 Minuten bei seiner Auswechslung hatte er von den drei Offensivspielern die beste Passquote (79% vs 64% bei Gnabry, 69% Lewy) und die meisten Ballaktionen (57 vs 40 Gnabry, 26 Lewy). Es wird aber immer kritisiert, dass er unsichtbar wäre oder im Vergleich zur restlichen Mannschaft abfallen würde. Zu den Zahlen aus diesem Spiel passt das zumindest nicht.

        Ein paar Scorer würden ihm helfen, aber ich halte nicht viel davon, Spieler hauptsächlich aufgrund von Scorern zu bewerten. Das ist meistens weniger als eine Minute des Spiels, wie man die restliche Zeit spielt zählt eben auch.

        Klar darf man ihn auch kritisieren, ich will hier nicht behaupten das wäre eine super tolle Leistung gewesen. Ich finde nur, dass die Kritik übertrieben ist. Ihm wird jeder einzelne Fehlpass vorgehalten, es fallen Begriffe wie “unterirdisch”, “katastrophal” etc.
        Alles macht er falsch, und zusätzlich nichts richtig.
        Ich habe auch Spieler, von denen ich jetzt nicht der größte Fan bin, da fallen mir auch die Fehler eher auf. Aber ich bin mir dessen bewusst und sage/schreibe dann entweder nichts dazu, oder prüfe zumindest vorher, ob das nicht nur meine Wahrnehmung war, und oft bestätigt sich der erste (extreme) Eindruck dann eben gar nicht.

  7. als hernandez in der mitte der 2ten hz die gelbe karte… fuer nix bekam war das sozusagen das 2te foul der bayern…so koerperlos kann man auch nicht ueberzeugend gegen den 18ten spielen… die koepfe schon am dienstag, die beine vorsichtig auf dem platz

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    1. Die Hand von Hérnandez landete beim Zweikampf im Gesicht des Gegenspielers – bisschen mehr als “fuer nix” war also schon. ;-)

  8. Bin einigermaßen überrascht von eurer Wahrnehmung. Ich fand, dass Flick genau das getan hat, was viele gefordert haben: Sich an die Gegebenheiten angepasst, umgestellt und von Beginn an ruhiger agieren lassen als zuletzt. Resultat nach 63 Minuten Dreierkette:
    9:3 Abschlüsse, wovon nur einer wirklich gefährlich war und das war wiederum ein Geschenk Neuers, das dir so nicht oft passiert. Das war zugleich auch die einzige „Big Chance“, wo es 2:1 für die Bayern stand. Ich fand die Dreierkette in der Idee und in den Ansätzen gut. Man hat gesehen, dass man so die gefährlich offenen Räume hinter den Außenverteidigern schließen konnte und Paderborn so trotz der fast schon frustrierenden Ungenauigkeiten von Coutinho, Tolisso und teilweise auch Thiago gar nicht ins Kontern kam. Ein mMn sehr kontrollierter Auftritt mit zwei Makeln: das angesprochene Geschenk Neuers und die ebenso angesprochene Ungenauigkeit im Mittelfeld. Ich denke, mit Pavard für Kimmich, Kimmich für Tolisso und Müller/Goretzka für Coutinho hätten wir ein besseres Spiel gesehen. Im nächsten Schritt kann man überlegen, Coman für Odri zu bringen, denn was sich mMn zeigte: Odri brauchte es Defensiv zur Absicherung nicht. Bringt man Coman in den nächsten Wochen die Rückwärtsverteidigung bei (hat er gegen Paderborn einmal ganz gut gemacht), kann dieses System sehr, sehr gut zu den Spielertypen passen, offensiv durchschlagskräftiger werden und die Defensive stabilisieren.

    Mir kommt auch zu kurz, dass Paderborn auch für Leipzig, Dortmund und Bayern im Hinspiel bereits sehr unangenehm war. Wer da ein 4:0 erwartet hat, konnte nur enttäuscht werden.

    Grundsätzlich bin ich auch nicht zufrieden, aber beziehe ich alle genannten Faktoren ein und schaue mir dann die Situation an, dass man kurz vorm CL-Achtelfinale steht, kann ich mit dem Arbeitssieg gestern leben. Wirklich aussagekräftig zur aktuellen Form werden erst die Spiele gegen Chelsea sein.

    Die Dreierkette ist für mich gestern jedenfalls nicht gescheitert. Sie ist eine Option, die Flick trotz der fehlenden Offensivpower im Hinterkopf behalten sollte.

    Antwortsymbol14 AntwortenKommentarantworten schließen
    1. Und bevor mir jetzt welche mit meinem 4:1-Tipp kommen: Das war mehr Hoffnung als Erwartung.

    2. Ich finde wirklich interessant, wie anders du das interpretierst bzw. wahrgenommen hast. Ohne künstlich bescheiden zu sein, halte ich deine Fähigkeit, ein Spiel “taktisch” zu analysieren für sehr viel besser als meine. Deshalb komme ich jetzt bzgl. meiner Wahrnehmung ins Grübeln: Ich habe auch keine expected goals oder ähnliche Wert im Kopf. Ich erinnere mich nur an etliche Situationen, in denen gestern ein blaues Trikot mehr oder weniger unbedrängt auf einen Torwart zu lief. Und umgekehrt rechts und links außen Rote total frei rumstanden, die nie im richtigen Moment den Ball bekommen haben. Was man immer erst dann, wenn sie den Ball mal bekommen (und gleich wieder verloren) haben, verstanden hat…Ich bin eigentlich immer etwas positiver nach Spielen als die Tendenz hier bei MSR (inkl. Kommentaren). Aber gestern habe ich einen Gruselkick gesehen. Die Körpersprache von Coutinho kennt man ja, aber das was Tolisso da abliefert lässt einen fast schon fassungslos zurück.

      1. Habe mir das Spiel jetzt im Re-Live nochmal genau angesehen. Wirklich Gefahr habe ich von Paderborn ausgehend in der ersten Halbzeit nie wahrgenommen. Selbst beim Ausgleich passiert nichts, wenn Neuer drin bleibt. Das System ist ja darauf ausgelegt, dass die Verteidiger die Gegenstöße notfalls ablaufen und das ist ihnen mMn gut gelungen. Wild wurde es mMn nach der Umstellung auf Viererkette und speziell nach der 2:1-Führung. Da hatte ich Paderborn dann deutlich gefährlicher gesehen, weil Bayern die Räume hinter den AV nicht mehr so einfach schließen konnte.

        Man darf eben bei aller Kritik nicht vergessen, dass es das erste Spiel in dieser Ausrichtung war und einige personelle Veränderungen gemacht wurden. Ich denke, gestern resultierten Probleme vor allem aus individuellen Formschwankungen (Coutinho, teils auch Tolisso und Coutinho) und weniger aus taktischen Schwächen.

        Flick gab ja zu, dass er wegen personeller Not umstellte und ihm die Viererkette offensiv besser gefiel. Da gebe ich ihm auch recht. Man sollte aber nicht außer Acht lassen, dass diese Dreierkette ein Mittel sein könnte, um die Defensive zu stabilisieren. Sehe da viel Potenzial.

    3. @Justin:
      Verständnisfrage: Darf ich den Grund erfahren, warum meine Replik auf #TS1970 (22.02.2020 – 05:17) von euch geblockt wurde?

      1. Wurde automatisch geblockt. Vielleicht war was mit den Links. Ist wieder freigeschaltet.

      2. @Justin
        Danke.

    4. Danke für diesen Post, ich dachte schon ich hätte gestern das völlig falsche Spiel gesehen …

      Läßt Manu den Fehler aus und spielt Couthino nicht ganz so unterirdisch, dann geht das Spiel 2 oder 3-0 zu Ende und gut ist.

      1. Ein schwacher Coutinho und ein Fehler von Neuer und schon zittern wir im Heimspiel gegen Paderborn.
        Unsere Ansprüche waren schon mal höher.

      2. @Wohlfarth: Komm, mal ernsthaft. Auch unter Pep gabs vor/nach Champions League Spielen solche Grottenkicks, insbesondere gegen “Underdogs”, genau wie unter sämtlichen anderen Trainern. Starke Rotation, im Kopf nur zu 98 % dabei und das nächste Spiel schon im Kopf. Jeder der mal ernsthaft Sport gemacht hat kennt das.

        Die Spieler haben gestern gebissen als es nötig wurde und Flick hat sinnvoll gewechselt. Drei Punkte nehmen und Schwamm drüber.

      3. Pe Wi: Das Problem ist ja nicht dieses Spiel alleine, sonst wäre ich bei Dir. Aber wir reiben uns inzwischen an Gegnern auf, die wir mehr oder weniger mit links abfertigen müssten. Und ich sehe das wie wohlfarth – das wird sich bald rächen.

      4. @Pe Wi:
        Ich bin ernst.
        Wir haben solche Spiele vor einem CL-Spiel gegen den Tabellenletzten aber auch schon mal souverän und kraftsparend gewonnen. Und das deutlich öfter als so unsouverän und kraftraubend wie gestern.
        Wie gesagt, unsere Ansprüche waren schon mal höher.

    5. Danke für Deine Einschätzung, Justin. Hatte beim Lesen der Kommentare bis hierher schon fast den Eindruck, dass ich evtl. das falsche Spiel gesehen habe … ;-)

      Ich habe von vorherein angesichts der Situation (Chelsea im Kopf, Pavard und Boaeng gesperrt) ein Gurkenspiel erwartet, und bin angesichts der Tatsache, dass sich die Mannschaft am Ende doch noch zu einem Sieg gearbeitet hat, hocherfreut.
      Ob man dann unbedingt die Dreierkette in so einem Spiel ausprobieren sollte, ist sicher diskutabel – aber das größere Problem war, dass ohne Thomas Müller ein zentrales Element der Offensive gefehlt hat; kaum war er drin, lief es besser.

      Generell sind solche Spiele hinsichtlich Leistungsfähigkeit der Mannschaft und Geschick des Trainers wenig aussagekräftig. Ich denke mal, nach den beiden Spielen gegen Chelsea lässt sich eine erste seriöse Beurteilung der bisherigen Arbeit von Flick machen.

      1. Müller war sicher nicht der Hauptgrund, dass es dann besser lief. Der ist mir ausschließlich durch Fehlpässe aufgefallen.
        Ich gestehe ihm zu, dass er sicher das Team verbal und durch seine hektische Art nochmal etwas angestachelt hat, und der Doppelwechsel an sich natürlich auch ein Zeichen war nochmal anzugreifen.

        Aber die Umstellung auf das gewohnte System, mehr Geschwindigkeit auf den Flügeln mit Coman, und natürlich Gnabry & Lewy, die den Turbo gezündet und richtig Druck gemacht haben waren der Schlüssel zum Erfolg (in der Offensive).

    6. Ich sehe es auch nicht so tragisch. Meiner Meinung nach kann es nur von Vorteil sein, mehrere Systeme spielen zu können. Wäre doch super gewesen, wenn wir zum Beispiel gegen Köln in der zweiten Halbzeit auf die Dreierkette hätten umstellen können. Wenn man schon deutlich führt, ist die geringere offensive Stärke kein Problem, und der Gegner kann dann nicht nochmal so aufdrehen.

      “Man hat gesehen, dass man so die gefährlich offenen Räume hinter den Außenverteidigern schließen konnte und Paderborn so trotz der fast schon frustrierenden Ungenauigkeiten von Coutinho, Tolisso und teilweise auch Thiago gar nicht ins Kontern kam.”

      Gibt es einen bestimmten Grund, dass du Gnabry hier nicht mit aufzählst? Der hatte doch genauso frustrierende Ungenauigkeiten drin in den ersten 63 Minuten.

    1. “I don’t feel 31 years old and everything I am doing now is working to keep me in top for the next five, six years.“

      Klare Ansage von Lewa an die Zirkzees und Arps in der internen “Konkurrenz“-Warteschleife – Neuer/Nübel lassen grüßen… ;-)

      1. Na ja, sei es CR7, Ribery oder Robben.. da haste überall ab ca. 33 Jahren spätestens gesehen dass sie nicht mehr ganz ihre Klasse voriger Jahre erreichen konnten.

        Wobei man einschränkend erwähnen sollte, dass alle diese Spieler deutlich mehr über ihre Athletik kamen.

  9. Ich sehe das Spiel lange nicht so dramatisch, wie manch andere. Es war halt ein typisches “Vor-Championsleague-Spiel”. Die Körperspannung hat zum Großteil gefehlt. Dazu die vielen personellen Umstellungen, die aus der Not geborene Dreierkette und ein unangenehmer Gegner. Solche Spiele gab es schon immer, in jeder Ära, auch bei Pep. Und sie taugen aus meiner Sicht überhaupt nicht dazu, die ewige Leier von “wenn man so weiter spielt, wird man gegen xy keine Chance haben!” anzustimmen.

    Trotz allem konnte man wichtige Erkenntnisse mitnehmen:
    1. Die Dreierkette sollte nur in absoluten Notfällen ausgepackt werden (siehe Pokalfinale 2014). Sie passt einfach nicht zur Bayern DNA.
    2. Alvaro ist kein Bayernspieler. Eine Physis wie ein 15 jähriger. Jeden Zweikampf mit Körperkonakt verloren. Mit diesem Durchsetzungsvermögen brauchst du in der Bundesliga gar nicht anfangen.
    3. Davies gehört wieder zurück auf LV. Das scheint seine optimale Position zu sein. Da hat er das Spiel vor sich und kann mit Anlauf kommen, anstatt vorne links auf Zuspiele zu warten. Außerdem hilft er so unserer Defensive mehr.
    4. Coutinho – ohne Worte (Doch, eins muss ich loswerden: er muss kurz vor der Pause auf Lewy rüberlegen, dann steht es 2:0 und wir hätten einige Körbner gespart)
    5. Ohne Müller geht im Pressing nicht viel. In seiner augenblicklichen Form ist er unverzichtbar.
    6. Gnabry endlich wieder in Form. Wichtig für Chelsea. Er wird denen mindestens einen einschenken.

    Und jetzt warten wir erstmal die Chelsea Spiele ab, bevor wir über Flick den Stab brechen. Ich sehe im Augenblick auch keine Alternativen auf dem Markt. Tuchel hat irgendwie seine Aura eingebüßt . Und ETH? Hat mit Ajax doch die gleichen defensiven Probleme, die Flick immer angekreidet werden (schaut euch nochmal die CL Gruppenphase an).

    Vielen Dank an die MSR Redaktion und allen Foristen für die klare Positionierung gegen rechts. Kann mich nur anschließen.

    Das ist das Tolle am Fußball: Er vebindet Menschen und kann klare Zeichen setzen!

    Antwortsymbol1 AntwortKommentarantworten schließen
    1. Bin größtenteils bei Dir, gerade in Bezug auf Flick, über neu hinzugekommene Spieler wie Alvaro sollte man aber womöglich nicht gleich nach dem ersten Spiel den Stab brechen.

  10. Servus!
    Ich habe das Spiel im Stadion gesehen. Platz an der Mittellinie, vor dem sich der Kick gut ausbreitete. Kann mich nicht erinnern, wann ich zum letzten Mal derart viel geflucht habe…
    Die Kritik-Punkte von schlechter Passquote, Ballverlusten, verlorenen “Körnern”, Coutinho und Tolisso sind ja schon alle angesprochen, deshalb nur zwei Fragen:
    – Hattet ihr auch den Eindruck, dass nach der Hereinnahme von Müller die Laufwege auf einmal wieder stimmten – wenigstens besser waren?
    – Kann jemand erklären, warum nach der Einwechslung von Coman die Positionen King Gnabry nicht getauscht wurden? Dem Franzosen ist wenig geglückt, die Körpersprache war mies – vielleicht hätte er es auf “seiner” Seite besser machen können…

  11. Wurde einer meiner Kommentare gelöscht, Justin?

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      1. Begründung?! Ich habe gegen keinerlei Regeln verstoßen.

      2. “im Sinne einer angenehmen Diskussionskultur sachlich bleibst;
        die anderen NutzerInnen der Kommentarspalte respektierst;”

      3. Ich fasse es nicht, habt ihr den zweiten Kommentar auch gelöscht?!

      4. Nein, aber wir moderieren uns vorgelegte Beiträge in unregelmäßigen Abständen.

    1. Ich habe sachlich vorgetragen, inwiefern Nutzer*In “Stiftl” diese Plattform benutzt, um auf plumpe Art und Weise den aktuellen Cheftrainer des FC Bayern, Hans-Dieter Flick, konsequent schlecht zu reden, um, so unverständlich es auch ist, Niko Kovac in ein besseres Licht zu rücken.

      Wenn dessen Dauerbeschallung toleriert und mein sachlicher Kommentar komplett zensiert wird, wirft das enorme Fragen auf.
      Wo ist der Respekt für meine Person und auch für Hans-Dieter Flick?!

      1. Okay, verstehe. Danke

      2. Das finde ich jetzt interessant. Ihr habt den Beitrag nach Prüfung wieder frei gegeben. Nur zum Verständnis: heißt das jetzt, dass Ihr davedamans Meinung teilt, ich würde “… auf plumpe Art und Weise den aktuellen Cheftrainer des FC Bayern, Hans-Dieter Flick, konsequent schlecht ….reden…” – oder das Ihr das als sachlichen und mir gegenüber respektvollen Beitrag eingeschätzt habt? :-)

  12. Chelsea hat also locker 2:0 gewonnen.
    Spurs haben im Gegensatz zu MUFC letzte Woche viel zu passiv gespielt. MUFC hat Chelsea permanent gestresst und unter Druck gesetzt womit die garnicht zurechtkommen.
    Wenn sie ohne Druck ihr Spiel aufziehen können bzw. umschalten dürfen wird’s gefährlich.
    Neben Kante bleiben wohl auch Pulisic und CHO verletzt draußen. Abraham zurück obwohl Giroud stark war.

    Würde neben dem ablösefreien Willian auch den ablösefreien Giroud verpflichten.

    Antwortsymbol2 AntwortenKommentarantworten schließen
    1. Wenn Giroud die Backup-Rolle hinter Lewy vollständig akzeptiert, wäre ich da dabei.
      Typischer Fall von weithin unterschätztem Spieler. Ich muss bei ihm immer an Dieter Hoeneß denken und schmunzeln. Erst wenn er gegen dich spielt, merkst du wie eklig das sein kann.

      1. Klar nur dann aber er ist und bleibt ein unbequemer Stürmer der auch Bälle halten und ablegen kann, viel besser als Wagner.

        Würde aber gegen Zirkzee laufen also eher unrealistisch.

  13. Eine traurige Nachricht am Rande: die 14 Monate alte Nichte von Paderborns Spieler Mamba ist im Stadion kollabiert und verstorben :-(

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    1. Mein Beileid,
      an die Familie und deren Angehörigen

      1. Dem schließe ich mich an und wünsche der Familie viel Kraft, um mit dem Verlust zu Recht zu kommen!
        Schrecklich! Da wird das Geschehen auf dem Platz plötzlich nebensächlich!

  14. Hansi Flick wird m. E. überschätzt. Man darf nicht übersehen, dass Flick sehr glückliche last minute Tore vor Punktverlusten bewahrte-zuletzt gestern das Tor von Lewa in der 88. Minute. Hinzu kommen zum Teil grottenschlechte Spiele und zweite Halbzeiten, die hier schon ausführlich kommentiert worden sind. Gestern kam noch eine neue „Qualität“ dazu: Man kann angesichts der beiden Absenzen in der Abwehr durchaus mal daran denken, ein anderes Spielsystem zu testen. Zu Guardiolas Zeiten gab es solche „Überraschungen“ häufiger.
    Aber: wenn das System nicht funktionierte, wurde nach 20 Minuten spätestens reagiert und System und Positionierung mit Erfolg geändert. Und Flick? Vercoached fast das Spiel indem er mehr als 2/3 der Spielzeit nicht erkennt oder erkennen will, dass das Spiel mit 3er-Kette nicht passt.
    Ingamecoaching ist ganz offensichtlich – so lehren uns die vergangenen Spiele mit Flick – ein Fremdwort für ihn.
    Hans im Glück kann man da nur sagen, wenn und weil daraus dem FCB kein größerer Schaden entstanden ist. Aber darauf sollte man sich für die kommende Spielzeit nicht verlassen.

    Antwortsymbol4 AntwortenKommentarantworten schließen
    1. Mit der Viererkette war es ja auch nicht besser, sondern eher sogar noch schlechter. Das Gegentor zum 1:1 lag an keinem System sondern an einem Fehler von Neuer, der einfach nicht passieren darf. Ich bewundere sein Spiel und finde, dass er uns schon sehr oft damit gerettet hat und eigentlich passt sein Timing ja auch immer. An der Stelle, an der er allerdings gestern klären wollte, gab es überhaupt keinen Handlungsbedarf. Verhindert Neuer mit einem Ausflug, dass ein gegnerischer Spieler zentral auf ihn zuläuft, ist es das Risiko wert. Der Paderborner Spieler wäre gestern Richtung Eckfahne gelaufen und sicherlich noch leicht gestellt worden, ehe er für Gefahr sorgen kann. Da wäre sogar eine Klärung Neuers zu einem Einwurf für Paderborn noch gefährlicher gewesen als ihn einfach laufen zu lassen. Bei einem schnellen Einwurf wäre nämlich das Tor frei.
      Ansonsten gab es dann noch die Chance von Mamba gleich nach Wiederanpfiff als die Abstimmung der Dreierkette nicht stimmte. Die wirklichen Böcke kamen dann erst mit der Viererkette. Da war es wie immer das gleiche Muster, das mittlerweile wahrscheinlich schon Drittligisten umsetzen könnten: Ball hinter die AV (die ja auch bei einer Führung hoch stehen müssen, weil Defensive ja nicht zu unserer Idee von Fußball passt), die IV kommen nicht schnell genug mit, Torchance.
      Wie Justin richtig schreibt, konnten wir das gestern mit der Dreierkette zumindest eindämmen.
      Mit der Einstellung, die die Mannschaft gestern über weite Strecken zeigte, glaube ich, dass wir mit Viererkette eher noch mehr Torchancen zugelassen hätten. So bleibt die Erkenntnis, dass eine durcheinander gewürfelte Mannschaft mit sichtbaren Motivationsproblemen mit dem neuen System eher sicherer stand als zuletzt in vielen 2. Halbzeiten.
      Für gestern mache ich Flick gar keine so großen Vorwürfe. Allgemein allerdings schon, denn ich finde, er sollte erkennen, dass die Mannschaft nicht bereit ist, eine andere Art der Verteidigung zu praktizieren als das hohe und frühe Pressen und das auch nur, solange Kraft und Motivation reichen. Diszipliniertes Verteidigen würde allerdings noch ein paar mehr Dinge erfordern als nur hoch zu pressen. Wir spielen über weite Strecken offensiv ahnsehnlichen Fußball, wir beherrschen prinzipiell auch das frühe Draufgehen immer besser. Das restliche Verteidigungsverhalten ist allerdings stark ausbaufähig. Dafür bräuchte es allerdings Spieler, die bereit sind, zu verteidigen und nicht nur vorne zu pressen. Die haben wir nur in Spielen, in denen es um wirklich viel geht. In den anderen Spielen schicken diese Spieler spätestens zur Halbzeit lieber ihre Zwillinge raus, die sich zu schade sind, über 90 Minuten konzentriert und engagiert gegen den Ball zu arbeiten.
      Wie Verteidigen geht, hat man am Dienstag bei Atletico gegen Liverpool bewundern dürfen. Ich möchte übrigens nicht, dass wir das Atletico-System übernehmen. Ich würde mir allerdings wünschen, dass wir bei einer Führung ein bisschen davon übernehmen könnten.

      1. @willy
        Ist ja richtig das bis zu Neuers Lapsus nicht viel angebrannt ist.
        Aber ernsthaft!
        Das soll jetzt unser Anspruch sein das wir gegen den Tabellenletzten mit 3 IV antreten um sicherzustellen das hinten nichts anbrennt und im ZM bzw. vorne kaum was zusammenläuft???
        MMn ist das ein fatales Zeichen und nicht bayern like.

        Die Spieler fühlen sich offensichtlich unwohl.
        Es macht keinen Sinn ein System zu spielen von dem die Spieler nicht überzeugt sind. Und das vor einem CL Spiel.

        MMn ist es deshalb unangebracht ein System zu spielen nur im unbequemen Personalentscheidungen aus dem Weg zu gehen- wenn das der Fall ist wäre Flick definitiv falsch am Platz.

        Bleibe dabei Pavard Lucas Alaba müssen spielen. Und wenn er zurück ist Suele wohl auch. Davies hat sich gut entwickelt aber nicht so das er definitiv einen arrivierten Spieler verdrängt. Seine Stärke liegt durch seine Physis und Speed im Ablaufen von Angreifern und Balleroberung. Sein Stellungsspiel ist immer noch schwach und mit Ball ist er mMn mit zuvielen Ballverlusten und zu wenig Idee nach vorne. Das muss man abwarten wie er sich entwickelt.
        Gegen Chelsea wird er spielen aber wenn Lucas wieder völlig matchfit und Boa / Javi verletzungsfrei und fit sind würde ich umstellen auf
        Pavard Boa/Javi Lucas Alaba

      2. Wir müssen jetzt aus dieser Sache mit der 3er-Kette nicht mehr machen, als es wahrscheinlich war, nämlich ein einmaliges Experiment, aus der Not geboren, dazu noch durch besondere Umstände (Ausfälle, Sperren und Einsatz rekonvaleszenter bzw. noch neuer Spieler) erschwert. Das wissen auch alle Verantwortlichen.

      3. Die 3er Kette wird von einigen als heiliger Gral verkauft, etwas smartes sexy thing- so clever das man alle unsere Abwehrspieler unterbringen und Davies spielen kann.
        Man zäumt das Pferd von hinten auf.

        Ähnlich hat es Kovac gemacht als er plötzlich auf 4-2-3-1 umstellte um Couti spielen zu lassen und dann auch noch dran festhielt als es mau aussah und dafür sogar Müller auf der Bank versauern ließ.

        Es glaubt doch keiner ernsthaft das wir Lucas, ein besten Abwehrspieler den wir haben, auf der Bank versauern lassen nur um einen Davies spielen zu lassen.

        Das sind Irrwege. So etwas würde zb Klopp nie machen.
        Pep hat es ja auch mal ausprobiert aus der Not heraus in Barcelona aber dann sofort wieder umgestellt.

        Bleibe dabei – man muss sich nur die Körpersprache der drei IV ansehen- keiner war happy. Und Davies irrlichtete die gesamte Zeit umher.

        Und ein 3-4-3 hat noch ein Problem das es nicht nur die Aussenbahnen schwächt sondern auch das Zentrum. Man muss sich doch nur mal die BVB slapstick Gegentore diese Saison ansehen. Im 3-4-3 braucht man noch mehr als im 4-3-3 total fitte athletische lauffreudige Spieler. MMn war der Rekord an Sprints genau diesem System geschuldet.

        Prophezeie eine innere Meuterei der Spieler wenn man an diesem System festhalten wollte.

  15. “Stahlbad” für Nübel auf Schalke: Deutliche Pfiffe aus dem Publikums gegen ihn nach drei derben Patzern gegen Leipzig, der erste führte gleich zum Gegentor nach kaum einer Minute.

    Die “Bullen” mit einer physischen Wucht, Dynamik und Direktheit im Passspiel, als wären sie das Liverpool der Bundesliga.
    Mal sehen, was der zweite Durchgang noch bringt.

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    1. beim betrachten des spiel schalke-leipzig…wer hat gesagt, werner passt nicht zum fc bayern? es stellt sich imho echt die frage, ob man eine lange schwerverletzte wundertüte mit allüren für viel geld holt…oder den vom glam-faktor eher langweiligen (positiv gemeint) jungen kerl von quasi nebenan?

      1. Naja, die Transfers der Vergangenheit waren ja oft Fehleinschätzungen. Tolisso für 40 Mios? Viel zu teuer. Coutinho? Völlig überbewertet. Hernandez? Man schaue sich mal das Hinspiel gegen Hoffenheim oder auch gestern an. Dazu die Verletzungsanfälligkeit. Und dafür 80 Mios? Der müsste Stand jetzt der unumstrittene Abwehrchef sein. Sanches als weiteres Beispiel. Dazu die Fehleinschätzung zu Werner, der ja angeblich nicht zu uns passt und nun angeblich doch wieder in den Überlegungen eine Rolle spielt. Vielleicht sind diese vielen Fehleinschätzungen auch der Grund, warum wir bei vielen Optionen inzwischen immer wieder zögern (weil eben die Angst vor dem nächsten Fehlgriff inzwischen stark mitschwingt). Und genau das macht mich mit Blick auf den kommenden Sommer auch so skeptisch.

      2. Wirklich verstehen, warum man den Transfer von Werner nicht durchgezogen hat, kann ich bis heute nicht. Früher hat man sich da auch nicht so angestellt. Da hat als Grund für einen Transfer schon ausgereicht, einen direkten Gegner damit zu schwächen. So nach dem Motto: “Lieber bei uns auf der Tribüne, als bei Leipzig auf dem Platz!” ;)

        Ok, letzteres war jetzt nicht so ganz ernst gemeint. Und ich bin durchaus der Auffassung, dass man Werner gut hätte integrieren können und er auch eine Verstärkung dargestellt hätte. Jetzt zieht es ihn wohl nach Liverpool.

  16. Ich bin inzwischen so pessimistisch, dass ich glaube, dass wir die gleiche Entwicklung nehmen wie Manchester United.
    Dort hat man auch viel zu lange an einem alten Modell gehangen, versucht, auch noch den allerletzten Tropfen Qualität und Erfolg aus der schon runzeligen Zitrone zu pressen, dass man, als dann endlich der Umbruch eingeleitet wurde, eine derart perspektivlose Mannschaft hatte, dass eine positive Entwicklung kaum mehr möglich war.
    Freilich wurden dort wie hier anschließend viele Fehler gemacht – aber der Niedergang wurde im Erfolg eingeleitet: als man die Zitrone bei uns Guardiola anvertraute und alle Sanierungsmaßnahmen einstellte (Ausnahme Lewandowski und Thiago). Seither hat sich nichts mehr organisch entwickelt.
    Und jetzt sehe ich kaum mehr ein zukunftsträchtiges Fundament, auf dem man perspektivisch weiterbauen könnte – der Umbruch hat noch gar nicht angefangen…

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    1. Das ist übertriebene Schwarzmalerei. Angesichts der strukturellen Bedingungen ist das Worst-Case-Szenario für Bayern ein Zustand wie Mitte der Nullerjahre, als man international nicht mehr übers Viertelfinale herauskam, national aber immer noch die meisten Titel abgestaubt hat. Unser Umsatz ist fast doppelt so hoch wie Dortmunds, vom Rest der Liga braucht man gar nicht zu reden. United sind jetzt auch nicht gerade bettelarm, aber solche Vorteile hatten sie nie. Überaltert ist die Mannschaft auch nicht (mehr), die meisten Leistungsträger sind Mitte bis Ende 20. Weitere Transfers von jungen, aufstrebenden Spielern sind sehr wahrscheinlich.

      Was United angeht, zeigt das Beispiel für mich eher, wie gering die Fallhöhe für arrivierte Spitzenvereine ist. Die haben seit 2013 nichts mehr mit der Meisterschaft zu tun und haben nur etwa jedes zweite Jahr in der CL gespielt, meist mit enttäuschenden Ergebnissen. Trotzdem haben sie stabil den dritthöchsten Umsatz im Fussball und wären ohne die Abflüsse an die Eigentümer wohl der reichste Verein der Welt. Und trotz der durchwachsenen sportlichen Perspektive konnten sie heiss umworbene Spieler wie Pogba und Sanchez für sich gewinnen. Millionen von Fans in aller Welt halten ihnen die Stange, auch wenn andere Vereine deutlich attraktiveren Fussball bieten. Schlechte Ergebnisse scheinen das wirtschaftliche Fundament nicht ersthaft zu beschädigen, und irgendwann setzt sich dieser finanzielle Vorsprung auch auf dem Platz wieder durch.

      1. Wie du sagst, Worst-case-Szenario oder besser: Worst-but-ever-more-likely-Szenario.
        Ja, unser Umsatz ist sehr stark; aber wenn ich sehe wie die Ressourcen eingesetzt werden (sollen), dann bin ich mir nicht sicher, dass das viele Geld für einen so groß angelegten Umbau reicht. United ist ja ein tolles Beispiel für Geldverschwendung. Umgekehrt gibt es ja auch in der Bundesliga einige Vereine, die viel effizienter (und intelligenter) mit ihrem Geld umgehen.

        Bei den Leistungsträgern muss ich widersprechen:
        Neuer, Thiago, Müller und Lewandowski bringen wirklich Leistung (und sind auch meistens verfügbar). Bei den jüngeren und neueren Spielern finde ich es nicht so einfach jetzt schon abschließend zu beurteilen wie sehr sie wirklich Stütze der Mannschaft sein könne.
        Alaba und Kimmich sind auf dem Sprung;
        Süle, Gnabry, Coman und Goretzka sind vielversprechend, aber (aus unterschiedlichen Gründen) unbeständig.
        Bei Pavard und Hernandez kann ich eigentlich noch gar nicht beurteilen, wie viel sie der Mannschaft wirklich geben können.
        Davies und Cuisance sind Talente für die Zukunft.
        Über Coutinho, Boateng und Martinez brauchen wir nicht mehr zu sprechen.
        Der Rest sind Ergänzungsspieler.
        Wenn man den vier Leistungsträgern (falls Thiago überhaupt bleibt) Rentenverträge gibt, dann hat man eine sehr teure und in Kürze wieder (auf zentralen Positionen) ziemlich alte Mannschaft. Fallen die vier allerdings aus oder weg, dann bleibt ein äußerst fragiles Gebilde übrig: an guten Tagen und ohne Ausfälle sicherlich zu Großtaten fähig; aber bei weitem nicht konstant, unbeirrbar und zäh genug, um über lange Zeiträume allerhöchstes Niveau zu halten.

    2. Die Gefahr besteht wenn jetzt in der sportlichen Führung nicht die richtigen Entscheidungen getroffen werden.

      Man hat seine sehr sehr gute Ausgangslage 2015/16 unnötig verspielt wegen der kindischen Auseinandersetzungen zwischen Uli und KHR und den schwachen Kompromissen Kovac und Salihamidzic.
      3 verlorene Jahre wo man völlig unnötig notwendige Entscheidungen und weichenstellungen verschoben hat.

      Die nächsten 6 Monate sind für die sportliche Zukunft sehr sehr entscheidende.

      Und mMn ist ein Berufsanfänger in der entscheidenden Position des Sportdirektors nicht unbedingt die beste Ausgangslage.

      1. Da bin ich absolut bei Dir. Erst Stillstand und nun Leute im Verein, die bisher nicht bewiesen haben, dass sie einen Verein sportlich führen können. Dieses Transferfenster wird zeigen, ob wir in Zukunft wieder in Europa nach oben schauen dürfen oder doch eher hoffen (und bangen) müssen, dass wir wenigstens nationale Titel gewinnen.

      2. Volle Zustimmung!

        Was mir konkret Sorgen macht:
        Thiago geht, die anderen Schwergewichte bekommen sehr teure Rentenverträge, 200+ Mio werden für Sané und Havertz bezahlt – und am Ende ist unser Mittelfeld (und damit das gesamte Mannschaftsgefüge) ähnlich labil und unausgewogen wie bisher.
        Ich bin kein Freund von Kimmich als 6er, Müller ist in den Zwischenräumen gut, Goretzka taucht zu oft ab [obwohl ich alle 3 als intelligente Spieler und Menschen mag]- dadurch wirkt unser Mittelfeld v.a. in Druck- und Krisensituationen oft unzusammenhängend, löchrig und labil.
        Mit Sané und Havertz würde sich dass strukturell wahrscheinlich kaum ändern.
        Vielleicht bräuchten wir wirklich einen neuen 6er, einen Fels in der Brandung, der sich nicht zu schade für die Drecksarbeit ist und nie die Kontrolle über das Spielgeschehen verliert…

    3. Naja, diese Schwarzmalerei geht mir dann doch etwas zu weit.

      Der Umbruch hat noch gar nicht angefangen

      Natürlich hat er das. Gnabry, Coman, Süle, Davies, Hernandez, Pavard, Kimmich, Goretzka. Sane und/oder Havertz stehen quasi vor der Tür.

      Wir hatten früher in schöner Regelmäßigkeit den Fall, dass wir ein Team hatten, das drei Meisterschaften in Folge holte. Dann kam der Umbruch, es dauerte ein paar Jahre und wieder gab es drei DM in Folge. Insofern sind die vergangenen Jahre mehr als außergewöhnlich gewesen. Und es wird auch wieder mal eine Phase kommen, in der mal zwei, drei Jahre in Folge nicht Meister werden. Davon geht die Welt nicht unter, solange wir Spieler- und Trainermäßig auf dem richtigen Weg sind.

      3 verlorene Jahre wo man völlig unnötig notwendige Entscheidungen und weichenstellungen verschoben hat.

      Sehr subjektive Sicht. Objektiv so nicht haltbar – es sei denn, man glaubt dass es möglich ist, über ein Jahrzehnt und mehr am Stück (europäische) Spitze sein zu können. Ich kenne kein Team, welches das in den letzten 20, 30 Jahren geschafft hat.

      Kovac war vertretbar, er hat am Ende der ersten Saison auch geliefert. Ich gehe momentan auch nicht davon aus, dass man ernsthaft erwägt, Flick längerfristig als Trainer zu halten. Im Moment hört man einfach nix Negatives, weil man mit ihm jetzt irgendwie durch den Rest der Saison kommen muss. Transfermäßig wurden richtige Weichen für die Zukunft gestellt, mit Sane und/oder Havertz wird man nächstes Jahr weitere Qualität verpflichten. Wurden Fehler gemacht? Sicherlich, aber im Nachhinein ist man immer schlauer.

      Und mMn ist ein Berufsanfänger in der entscheidenden Position des Sportdirektors nicht unbedingt die beste Ausgangslage.

      Ein Risiko, ja. Ich denke, mit der Entscheidung für Kovac und Brazzo wollte man bewusst mal einen anderen Weg einschlagen. Das Beispiel Ancelotti hatte ja gezeigt, dass ein großer Trainername allein nicht den Erfolg garantiert. Und nebenbei: Eberl hat in Gladbach auch als Berufsanfänger angefangen.

      1. Du willst doch nicht Eberl mit Salihamidzic vergleichen?
        Eberl hat fast vier Jahre in der sportlichen Leitung bei MG gearbeitet, bevor er dort Sportdirektor wurde. Er hat sich dort im klassischen Sinne zu seinen Funktionen hochgearbeitet und qualifiziert.

        Brazzo? War Gipsfigurenvertreter.
        Und nein, keine böse oder ironische Unterstellung, sondern Tatsachenbeschreibung.

      2. @Jo:
        Und Brazzo hat seine Vorgesetzten so mit seiner Arbeit überzeugt, dass sie ihn zum Sportvorstand befördert haben. Quasi im klassischen Sinne hochgearbeitet und qualifiziert.

      3. @Jo
        Das Problem ist das einige zufrieden sind mit dem Fußball und Philosophie der Zeit bevor Lahm höheres eingefordert hat.
        Das was danach kam und besonders die Zeit 2012-2016 muss der Maßstab sein und so ist er ja auch von KHR definiert und formuliert worden.
        Damit kann ich mich identifizieren aber nicht mit der Zeit davor.

        KHR wiederspricht sich mit den Personalien Anc Kovac Salihamidzic.
        Das ist nicht das top top Niveau das man beschreibt.

        Bei Flick muss man abwarten ob er wirklich dem entspricht.
        Vor allem weiß man mMn nicht ob er wirklich mit ALLEN gut klarkommt oder nur mit den deutschen Führungsspielern die er überwiegend aus der NM kennt. Es gebührt ihm sicherlich ein Riesenlob dafür das er ua auch Müller wieder so hinbekommen hat.

        Ich werde es nicht nur an den CFC spielen und dem bvb spiel festmachen sondern wie er insbesondere auch die nicht deutschen too Spieler.

        Vor allem liegt der Focus auf Thiago Lucas Coman. Lewa ist so oder so ein Selbstläufer.

      4. Naja, meiner Meinung nach bist Du auch nach knapp 4 Jahren Nachwuchskoordinator immer noch Anfänger, was den Posten des Sportdirektors angeht. :-)

        Das Problem ist das einige zufrieden sind mit dem Fußball und Philosophie der Zeit bevor Lahm höheres eingefordert hat.
        Das was danach kam und besonders die Zeit 2012-2016 muss der Maßstab sein und so ist er ja auch von KHR definiert und formuliert worden.
        Damit kann ich mich identifizieren aber nicht mit der Zeit davor.

        Es geht hier nicht um das Zufriedensein, sondern einfach um eine Portion Realismus. Die Zeit von 2012-16 kann gern der Maßstab sein, solange man sich bewusst ist, dass es zu dieser Endstufe auch erstmal eine Vorstufe geben wird. Die Erwartungshaltung, DAUERHAFT das Szenario dieser goldenen Jahre zu fordern, zielt aber massiv an der Realität vorbei. Mal abgesehen davon, dass da extrem viele Faktoren zusammenkommen müssen, die der Verein nur teilweise beeinflussen kann. Oder gehst Du davon aus, dass in Zukunft regelmäßig ein Ausnahmetrainer wie Pep bereit steht, der unserem nächsten erfolgreichen Triple-Trainer folgt? ;-)

        Und Flick ist – im Gegensatz zu seinem Vorgänger – tatsächlich ein Berufsanfänger, was das Trainieren von Profimannschaften angeht. ;-)

      5. @Jo
        Gipsfigurenvertreter? Was muss man sich darunter vorstellen? Haustürbersuche mit einem Aktenkoffer voller gefälschter Meissener Porzellan-Figürchen?

      6. @Mirko:
        Das war natürlich etwas flapsig und sehr verkürzt.
        Und eigentlich ist die Geschichte zu schade und zu spannend um sie nur so verkürzt wiederzugeben, einerseits ist es sehr aufwendig sie hier vernünftig darzustellen.
        Wenn es dich wirklich interessiert empfehle ich dir die Begriffe “Staramba” und “Salihamidzic” zu googlen.
        Deine Ursprungsfrage ist dann schnell geklärt.
        Wenn du dann noch Lust und Zeit hast und weiter recherchieren möchtest, verspreche ich dir spannende Erkenntnisse :-)

      7. Hat mich tatsächlich interessiert ;-)

        Ihm nur als “Gipsfigurenvertreter” zu bezeichnen, halte ich dann aber doch für etwas gewagt. Die Firma an sich ist wohl mehr oder weniger am Ende, zumindest nach Berichten aus 2019. Und Hasan war wohl nicht Teil des Beirats (https://www.tagesspiegel.de/berlin/3d-virtual-reality-blockchain-die-traumwelten-von-staramba/24850080.html):

        Staramba schmückt sich auch gern mit Prominenz aus Showbusiness und Fußball. Die Reihe früherer und aktueller Geschäftspartner reicht von Roland Kaiser bis Rammstein und Helene Fischer bis Paris Hilton. Im Beirat von Staramba sitzen die Ex-Nationalspieler Fredi Bobic, Oliver Neuville und Marko Rehmer. Das sagt zumindest das Unternehmen. Bis zum Herbst führte es dort auch noch den Sportdirektor des FC Bayern München, Hasan Salihamidzic – nachdem dieser in einem Medienbericht widersprochen hat, wird er nicht mehr aufgeführt.

        Beim Googeln nach den Gipsfiguren bin ich auch darauf gestoßen, dass Hasan seit 2001 offenbar erfolgreich im Immobiliengeschäft unterwegs war. Kann man dann in diesem Zusammenhang auch erwähnen :-)
        (https://www.tz.de/sport/fc-bayern/hasan-salihamidzic-vom-fc-bayern-muenchen-ist-in-frankfurt-als-vermieter-erfolgreich-9536051.html)

  17. Ganz interessanter Artikel einer Miasanrot vergleichbaren französischen PSG-Seite zum Thema Tuchel/Bayern.
    Im Prinzip nicht Neues, aber die Selbstverständlichkeit, mit der die Überlegungen vorgetragen werden, überrascht dann doch:
    https://parisunited.fr/le-club/le-staff/thomas-tuchel-au-bayern-possible-mais-pas-simple/

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    1. Es ist schon ein Trend zu erkennen das Tuchel im Umgang mit Führungsspielern ein Problem hat(abgesehen davon das Leonardo ihn abschiessen will). Wie vorher schon Emery kann er nicht seine Philosophie so umsetzen wie er es sich vorstellt weil er die Spieler offensichtlich nicht überzeugen kann.
      Emery hatte dann bei Arsenal exakt die gleichen Probleme und Arteta zeigt in kürzester Zeit das es anders geht.
      Das funktioniert nun mal nicht. Das haben wir ja schon bei Anc und Kovac gesehen- es wäre also nicht besonders klug sich diesem Risiko auszusetzen obwohl Tuchels Philosophie ja komplementär zu unserer ist. Tuchel hat ja beim bvb gezeigt das er es kann (15/16) und deshalb ist es irgendwie schade. Aber es muss eben beides passen.
      Nagelsmann macht es zzt hervorragend aber er arbeitet auch nicht mit internationalen Top Stars- wie würden seine PK statements zu seinen Spielern bei uns ankommen? Genauso katastrophal wie bei Kovac.

      MMn sind die besten Trainer die die als Spieler schon Führungsspieler und Strategen in dem Sinne waren das sie quasi als verlängerter Arm des Trainers agiert haben und als Trainer ein klares Konzept verkörpern mit denen sich die Spieler identifizieren können/wollen- also eher Spielmacher Typen wie Beckenbauer Cruyff Capello Anc Pep Zidane. Jupp gehört auch dazu-genauso wie Poch Enrique Conte Deschamps Simeone und Klopp. Arteta ist das letzte Beispiel.
      Es gibt natürlich auch die anderen Beispiele wie Blanc Henry Viera Rijkard Gullit Vialli Matthäus Klinsmann etc die ein unzureichendes Konzept hatten oder die es den Spielern nicht überzeugend vermitteln konnten.
      Lampard und Solskjaer haben auch noch nicht überzeugt.

      Es ist also nicht ganz so einfach den richtigen Trainer zu finden. Pep wird nicht zurückkehren.
      Wie schwer es ist sehen wir gerade bei Barca wo sich auch Xavi bewusst Zeit lässt.

      MMn ist Flick keine schlechte Lösung sofern er demonstrieren kann auch dezidierte Match Pläne zu entwickeln und vor allem während des Spiels anzupassen.

      Vielleicht kann ja ein Duett Flick/ ETH funktionieren???

      1. Schöner Kommentar: zeigt ganz klar auf, in was für einer schwierigen Situation wir uns befinden. Ich weiß auch keine Lösung, aber bei Duetts bin ich skeptisch – hat das jemals funktioniert?

      2. Ich denke nicht, dass Flick oder ten Haag eine solche Konstellation möchten. Aber wir sollten einfach mal eine Entscheidung treffen, die Sinn macht. Und bei der Spielweise, die wir möchten, kommen nicht viele Trainer in Frage. Ten Haag wäre da die beste Option. Er lässt so spielen, wie wir es eigentlich wollen. Er kann Spielern entwickeln. Er hat bewiesen, dass er erfolgreich sein kann. Er hat eine FCB-Vergangenheit und kennt den Verein. Und er wäre vermutlich im Sommer zu bekommen, wenn wir uns denn um ihn bemühen. Wenn wir da wieder rumeiern wie damals bei Tuchel und Nagelsmann, dann dürfen wir uns nicht wundern, wenn wir am Ende im Sommer nach Auslaufen des Vertrags mit Flick doch noch mit ihm verlängern. Dazu müssen die Verträge mit Neuer, Müller, Thiago und Alaba unbedingt schnell verlängert werden. Ansonsten haben wir im Sommer noch mehr Transfers zu tätigen als ohnehin schon. Aber Zögern und Zaudern ist ja das neue Merkmal des FCB. Wo früher entschlossenes Handeln war, ist jetzt Unsicherheit, was man tun soll und Zockerei getreten, weil man immer auf eine noch bessere Option hofft. Wer sich ein wenig mit Führung auskennt, weiß, dass das auf Dauer nicht gut gehen kann.

      3. Und bei Führungsstärke sind wir wieder bei Salihamidzic. Seine Chefscouts Neppe Busser waren schon bei den Fehlgriffen Vidal Rudy Wagner Tolisso Sanches involviert.

        Man kann nur hoffen das KHR die nächsten 6 Monate zu Höchstform aufläuft und die richtigen Entscheidungen trifft denn sie sind zukunftsweisend .

  18. Kann leider viele Kommentare zum Spiel gegen Paderborn nicht nachvollziehen. Wie Justin es auch beschrieben hat: Es war kein so schlechtes Spiel. Wir hatten jederzeit alles unter Kontrolle. Wenn wir die Fehler vor beiden Gegentoren nicht machen, brennt gar nichts an. Fehler passieren. Trotzdem haben wir das Spiel gewonnen, gegen ein zugegebenermaßen guten Gegner (beweisen auch die Ergebnisse von Paderborn gegen andere Spitzenteams). Wenn die Spieler in der Offensive nicht so viele falsche Entscheidungen getroffen hätten, gewinnen wir dieses Spiel mehr als deutlich. Es war individuell einfach kein guter Tag.

    Das System mit der Dreierkette war gegen Paderborn sogar die richtige Idee. Wir standen sehr stabil. Ich fand es mehr als gelungen.

    Ebenfalls positiv fand ich das Spiel nach vorne in der Struktur, abgesehen von den individuell eher schwachen Leistungen. Wenn die Spieler mehr richtige Entscheidungen treffen, sind wir auf dem Niveau der starken Spielen, weil die Struktur einfach da ist, um vernünftig zu spielen.

    Bin immer überzeugter, dass Flick der richtige Trainer ist. Er hat diesmal auch gezeigt, dass er einen Plan ändern kann. Dass er sich traut, die Formation, die generelle Herangehensweise auch mal zu modifizieren, wenn die Gegebenheiten nichts anderes zu lassen.

    Dazu kommt das smarte, freundliche, aber auch autoritäre Auftreten des Trainers. Alles in allem glaube ich, dass kein besserer Trainer auf dem Markt ist. Und ich meine das eher in dem Sinne, dass das für Flick spricht.

    Trotzdem: Entscheiden werden die Champions League Spiele. Wenn wir am Ende da nicht abliefern, sogar bei guter Leitung ausscheiden, wird der Trainer leider kaum zu halten sein. Dann ist klar, dass die Bosse am Ende der Saison handeln müssen. Aber die gesamte Entwicklung betrachtet in den vergangenen vier Monaten unter Flick sehe ich ganz, ganz viel positives.

    Man darf nicht vergessen: Viele der wenigen negativen Aspekte unter ihm, die er noch nicht behoben hat, die schlichen sich ja nicht erst unter ihm ein, sondern bereits in den zwei, drei Jahren vor ihm. Er konnte schon viel bewegen, aber alles auf einmal? Das schafft wohl kaum ein Trainer.

    Bin eigentlich der festen Überzeugung, dass wenn man sich die Entwicklung mal ganz ohne Emotionen (also weil man Kovac mochte oder was auch immer, ist nur ein Beispiel) vor Augen führt, kann man eigentlich zu keinem anderen Schluss kommen, als dass dieser Trainer richtig gute Arbeit leistet.

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    1. Da sieht man mal, wie unterschiedlich man Spiele und Fakten interpretieren kann. Paderborn ein guter Gegner (Tabellenletzter!), das beweisen die Ergebnisse gegen andere Spitzenteams (alle verloren!). Wenn wir die Fehler hinten nicht machen brennt nichts an (wenn wir gut gespielt hätten, wären diese Fehler nicht passiert), wenn wir in der Offensive nicht so viele falsche Entscheidungen getroffen hätten, dann …. (wenn wir gut gespielt hätten, hätten wir nicht so viele falsche Entscheidungen getroffen) usw.
      Eine Analyse im Konjunktiv taugt in meinen Augen gar nix. Und Fakten so hinzubiegen, dass am Ende das Fazit steht, dass man sich wünscht, bringt am Ende auch nichts.
      Sorry, aber einen 3-2-Zittersieg zuhause gegen Paderborn sollte sich kein Bayerntrainer als Erfolg in seine Bewerbung schreiben.

      1. Das Problem ist in meinen Augen, dass man nicht Ergebnisse in erster Linie als Maßstab nehmen sollte, sondern andere Faktoren wie die Spielweise. Wenn die passt, ist es wahrscheinlicher, dass die Ergebnisse kommen. Und die sind momentan ebenso da wie die Spielweise.

        Hätten wir vor ein paar Monaten solche individuellen Aussetzer gehabt, hätten wir das Spiel verloren. Ein guter Trainer schafft es, dass das System individuelle Aussetzer auffängt. So weit sind wir mittlerweile, dass wir das schaffen. Das sehe ich als Weiterentwicklung, nicht als Rückschritt.

        Übrigens ist Paderborn Bundesligist. Man kann nicht jedes Mal erwarten, dass man einen Bundesligisten – egal wo er steht – weghaut. Erst recht nicht, wenn unter der Woche ein Champions League ansteht. Solche Spiele hatten wir auch schon unter anderen Trainer.

      2. Dass Tolisso und Coutinho seit Monaten nicht ihre Top-Leistung zeigen, wird sich wahrscheinlich auch unter einem anderen Trainer erst mal nicht ändern. Bei Tolisso ist es seit seiner Verletzung ein Prozess, der noch lange nicht abgeschlossen ist. Coutinho hat ebenso bei Barcelona nicht ins Team gefunden, das wird ebenfalls andere Gründe als den Trainer haben.

        Wir spielen wieder guten Fußball. Wir spielen wieder stabilen Fußball. Dank diesem Fußball sind wir wieder Tabellenführer. Nicht vergessen bei deinen Ansprüchen ;-).

        Unter Flick haben wir gerade in der Rückrunde Gegner bereits so dominiert, wie du es dir vorstellst. Die schwachen Halbzeiten will ich dabei nicht unter den Teppich kehren. Das muss angesprochen werden. Allerdings sieht man – endlich wieder – wozu die Mannschaft in der Lage ist. Und: dass der Meistertitel nur über dieses Team geht.

        Das Spiel gegen Paderborn wird nur aufgrund des knappen Ergebnisses so schlecht gemacht, wenn ich das richtig verstehe? Mit Verlaub, das kann ich gar nicht nachvollziehen. Klar, wäre, hätte, könnte ist Unsinn. Aber nochmal: Wir spielen endlich wieder ein System, das schwächere individuelle Leistungen kaschiert. Wir können das System wechseln und trotzdem den Gegner dominieren. Wir lassen trotz Systemwechsel nichts zu, bis auf eigene Fehler. Die, wie gesagt, immer passieren können. Wir gewinnen ohne die defensiven Fehler problemlos. Wir haben offensiv endlich wieder eine Struktur, die es uns erlaubt, vernünftig Fußball zu spielen. Selbst gegen Paderborn hatten wir einige ansehnliche Spielzüge dabei und das trotz der einigen individuell schwachen Leistungen.

        Alles in allem zeigen wir genau das, was du forderst: Wir sehen wie Paderborn spielt, stellen uns darauf ein und gewinnen das Spiel. Dass die Mannschaft Meister werden will, hat man 90 Minuten über gesehen. Vor allem nach dem 2:2. Weil sie angerannt ist, weil sie Tempo gemacht hat. Schon bei so Kleinigkeiten wie Einwürfen hat sie sich den Ball geschnappt. Und hat sich belohnt.

        Das ist ein Sieg über den man sich freuen kann, nicht ein Sieg, den man schlecht reden muss.

        Und egal welche Meinung wir vertreten, da spreche ich wohl für alle: Jetzt freuen wir uns auf Chelsea und Champions League. Ich für meinen Teil habe richtig Lust und hoffe, dass die Mannschaft die guten Dinge der vergangenen Woche richtig abliefern kann. Bin dahingehend auch guter Dinge.

    2. Nein. Die Anspruchshaltung des Teams muss eine andere sein. Sich zeigen, wenn man die Chance dazu bekommt (Tolisso, Coutinho), diesen Gegner zuhause dominieren und ein Signal an die am nächsten Tag spielende Konkurrenz senden und dem Gegner ab der ersten Minute zeigen, dass heute nichts zu holen ist. Wir wollen Meister werden und wussten wie Paderborn spielt und gegen Spitzenteams auftrat in der Vorrunde. Die sind immer noch ein besseres Zweitligateam mit Minietat, die eigentlich in der ersten Liga nichts zu suchen haben und in keinster Weise ein Gradmesser für uns.

      1. @Wohlfarth……damit hast Du sowas von Recht.
        Ich bin generell ein Freund der Spielweise unter Flick. Trotzdem schleichen sich einige Unzulänglichkeiten in den letzten Spielen ein, die zügig behoben werden müssen. Da gibt es auch für mich keine Ausreden. Paderborn kann selbst für unseren zweiten Anzug kein Gradmesser sein. Das war zu wenig.
        Bin echt gespannt auf Chelsea. Unsere erste Elf sollte m.M.n. ausreichen um ein gutes Ergebnis zu erzielen.

      2. So ist es.
        Das ist eine Mentalitätsfrage.
        Tolisso und Couti klar.
        Aber Coman auch mit keiner Spannung.
        Und mit Verlaub der 19 jährige Davies bleibt momentan zu oft stehen und schaut zu. Der muss sich zerreißen und scheint inzwischen zu glauben was da einige erzählen.
        Das färbt dann auch ab auf die nächste Ebene Cuisance Mai Arp Zirkzee etc
        Hat jemand mal gesehen wie die LFC youngster sich auf dem Platz zerreißen?

    3. @Mkls

      Vollste Zustimmung. Unter Flick erreicht die Mannschaft in Leistungsspitzen, die zwar zur Zeit nur eine halbe bzw. 3/4 Stunde andauert, ein sehr gutes bis super Niveau. Ein Trainer, der es schafft ein solches Level in der Mannschaft zu erreichen ist es wohl auch zuzutrauen, dass er das durchschnittliche Level so anheben kann dass wir mittelfristig solche Auszeiten nicht mehr in diesem Maße sehen, weil er es ja schon unter Beweis gestellt hat dass er Pläne und Abläufe einstudieren kann die zu 100% greifen.

      @wohlfarth

      Ich verweise mal demütig auf die Saison 11/12. Um bei meinem Argument zu bleiben:

      Jupp war in der Lage eine Mannschaft auf den Platz zu stellen, die in der Spitze kaum bis gar nicht zu schlagen war. In dieser Saison war aber die durchschnittliche Leistung oft nicht ausreichend, sodass man am Ende in der Buli abgeschlagener 2. wurde. Danach gab man Jupp eine Transferperiode, in der ihm seine Wünsche erfüllt wurden und die aus seiner Sicht Problemstellen im Kader behoben wurden. In der Folge sahen wir die in der Spitze und im Durchschnitt beste Bayern-Mannschaft in der Geschichte dieses Vereins.

      Von der Unwucht in unserem Kader haben wir hier schon oft gesprochen. Die Unwucht lässt sich höchstens kaschieren aber nicht gänzlich aufheben.

      Und auch wenn ich mich ständig wiederhole sollten wir alle erstmal den Verlauf der Saison abwarten. Unsere Spieler sind Vollprofis und wissen dass sie das Maximum der Leistungsfähigkeit aus leidvoller Erfahrung nicht im Herbst oder Januar erreichen müssen sondern erst Richtung April. Klar, von August bis März kannst du die Chancen auf Titel verspielen. Gewinnen kannst du sie aber erst ab März / April bzw. im Fall der Pokalwettbewerbe im Mai.

      Stand heute können wir alle Wettbewerbe noch gewinnen, aus eigener Kraft. Also alles voll im Plan.

  19. Zu den Fakten gehört auch, dass Paderborn gegen BVB und Schalke diese Saison schon unentschieden gespielt, und gegen Leipzig und Leverkusen auch nur 2:3 verloren hat. Und auch die oben gemachte Behauptung – übrigens mit dem aparten Zusatz, so manch einer biege sich gerne die Fakten nach gusto zurecht – gehört auch, dass unter Flick gegen BVB gewonnen wurde. Sind die plötzlich kein Spitzenteam? Schaut man genau hin, bleiben da nur die beiden sehr unglücklichen Niederlagen gegen BMG und LEV. Merkwürgig, wie genau jene, die, wenn es gut läuft, erstmal daran erinnern, man müsse abwarten, nach rumpeligen Spielen gleich den Kopf des Trainers fordern, eines Trainers, der nicht mal ne volle Saison da ist.

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    1. Sollte eigentlich ein Kommentar unter dem Post von @Nkls sein, sorry. Und außerdem muss es “merkwürdig” heißen…

    2. Was soll ich denn abwarten? Flicks Fussball kostet zu viel Kraft und wird in ein paar Wochen dazu führen, dass wir auf dem Zahnfleisch daher gekrochen kommen. Er ignoriert den kleinen Kader, unter ihm hat Coutinho vollends abgebaut – und trotzdem sprinten wir fröhlich drauf los, als könnten wir beliebig rotieren. Und wenn Du schon genau hinschaust, dann nicht nur auf die unglücklichen Niederlagen sondern auch auf die glücklichen Gurkensiege. Dortmund hatte bei uns wieder mal die Hosen voll, das souveräne Spiel gegen Schalke muss man nach der bisherigen Rückrundenleistung der Knappen auch noch mal neu bewerten. Bleibt als richtig starker Gegner in der Ära Flick Leipzig. Und gegen die sind wir zu Hause nicht über ein 0-0 hinausgekommen und hätten uns über eine Niederlage nicht beschweren können.
      Ich bin jetzt mal auf die beiden Spiele gegen Chelsea gespannt. Kann das Team nicht so recht einordnen, aber im Normalfall sollten wir da klarer Favorit sein.

      1. Wo haste denn die Glaskugel her, dass wir zwingend abbauen?

        Hattest du die damals auch unter Pep, als wir deutlich weniger als die Gegner tun mussten und trotzdem jedes Jahr abgebaut hatten?

      2. Was ich gar nicht einschätzen kann, ist, wie es in Sachen Autorität aussieht. Es gab ja bisher keinerlei Konfliktfälle. Es sitzen ja eigentlich nie etablierte Spieler mit hohem Standing in der Mannschaft auf der Bank, weil der Kader kaum Alternativen hergibt. Die Spieler reden wohl auch deshalb immer gut von Flick, weil er sie den Fußball spielen lässt, den sie selber gerne spielen. Er versucht erst gar nicht, ihnen defensive Gedanken einzubläuen. Die einzige Strategie für die Defensive ist es durch hohes Pressing zu versuchen, dass der Gegner gar nicht in die Nähe unseres Tores kommt. Das mag sogar funktionieren, aber nur dann, wenn alle Spieler über 90 Minuten voll mitziehen und bereits sind, ein fast schon unmenschliches Laufpensum inklusive einer absurd hohen Anzahl an Sprints mitzumachen. Das funktioniert aber nicht, wie zu beobachten ist. Entweder die Muskelverletzungen nehmen zu, wie gegen Ende der Hinrunde oder die Spieler sparen sich halt die Schritte vorne und lassen die Abwehrspieler alleine. Konsequenzen für Spieler, die sich nicht an die Taktik halten, gibt es nicht.
        Mir erscheint das ganze etwas zu harmonisch. Vielleicht sieht man das bei den Vereinsoberen auch so und ziert sich deshalb noch mit einer Vertragsverlängerung?

      3. Unter Pep war irgendwann der Kopf leer und bei Flick wird es der Körper sein. Sieht man aktuell schon jetzt in den Spielen gegen das untere Drittel der Tabelle, und wird im Rahmen der englischen Wochen mit Gegner, die uns dann deutlich mehr fordern werden, klar zu Tage treten. War ja am Ende der Hinrunde schon so, dass uns laut Flick die Körner gefehlt haben.

      4. Oben wurde behauptet, Flick hätte noch gegen kein Spitzenteam gewonnen, und das ist faktisch falsch, darauf beziehe ich mich, auf nichts sonst. Für die Kaderstärke und -zusammensetzung kann Flick nichts, ebenso nicht für die Verletzungen, die nunmal die Rotationsmöglichkeiten einschränken. Wie sich das alles auch kräftemäßig entwickelt, kann ich nicht absehen, aber wir haben auch einige Spieler, die gerade nach längeren Verletzungen wieder zurückkommen und daher einerseits nicht bei 100% sind, andererseits aber sicherlich auch nicht überspielt.

      5. “@willythegreat: Zitat: “Er versucht erst gar nicht, ihnen defensive Gedanken einzubläuen.”

        Und das weißt du jetzt so genau, weil…..?

      6. Meiner Erinnerung nach hatten wir in allen Jahren unter Pep mit mehr oder weniger großen und dramatischen Verletzungssorgen zu kämpfen und das trotz der geringsten Laufleistung während der kompletten Saison.

        Dass zusätzlich der Kopf stellenweise leer war kam noch hinzu.

      7. @severalseasons:
        ist natürlich nur Vermutung. Es gibt für mich 3 Möglichkeiten:
        1. Flick konzentriert sich fast nur auf Gegenpressing, weil er denkt, dass das ausreicht, wenn es konsequent umgesetzt wird und weil er nicht genug Zeit hat, den Fokus auch noch auf andere Aspekte der Abwehrarbeit zu legen, da er die Versäumnisse, die sich unter Kovac in Sachen Positionsspiel ergaben, erst aufarbeiten muss.
        2. Flick möchte besseres Abwehrverhalten trainieren, aber ihm fehlen dazu die nötigen Mittel. So wie Kovac nicht in der Lage war, dominanten Fußball trainieren zu lassen, hapert es bei Flick möglicherweise daran, dass er im Defensivbereich nicht die nötigen Stellschrauben drehen kann. Evtl. auch weil es sich einfach nicht mit seiner Vorstellung von Fußball deckt.
        3. Flick möchte besseres Abwehrverhalten trainieren, aber die Spieler weigern sich, es umzusetzen, weil es ihnen nicht ins Konzept passt.
        Da wäre mir persönlich die erste Alternative noch am sympathischten.

    3. Wer fordert den Kopf?
      Es gibt doch eigentlich nur die die sagen das man ihn nicht weiterverpflichten sollte, die die schon jetzt Flick unbedingt halten wollen und die die abwarten.
      MMn ist abwarten bis April also das was der Club macht genau das richtige.

      Und die die skeptisch sind haben eben ihre Meinung aus welchen Gründen auch immer- also am besten dann tolerieren oder ignorieren wenn man anderer Meinung ist.

      1. @918..Jo, erstmal abwarten. Und dann analysieren. Es gibt vieles was für Flick spricht. Und ebenso einiges was z.Z.nicht optimal ist. Der Trend ist(Stand jetzt);mehr als okay. Und selbstverständlich kann Flick nichts für die Verletzungen und Rekonvaleszentszeit von Hernández, Coman, Perisic und Süle. Und den Kader hat er auch nicht zusammengestellt. Trotzdem Ist eben nicht alles so, wie die meisten hier es sich vorstellen. Man kann schon eine gewisse Dominanz gg. Paderborn erwarten und die zweiten Halbzeiten müssen auch nicht soviel Nerven kosten. Die Fragen die sich mir stellen, sind die nach Alternativen wie EtH oder Tuchel. Können die es besser? Und was bringt Flick mit einem für sein System zusammengestellten Kader.
        Zudem hatte ich zum Ende der Kovac Zeit weder diese Ergebnisse(Tabellenstand,DFB Pokal und CL) noch diese Entwicklung(Pressing Spielkultur, Einsatz etc.) erwartet. M.M.n. haben wir noch etwas Zeit und sollten sie auch für eine objektive Entscheidungsfindung nutzen.

      2. @rainer
        Ganz klar MMn sollte man das bvb spiel abwarten um überhaupt fundiert urteilen zu können.
        Aber man kann ja trotzdem momentaufnahmen machen bzw einzelne Spiele Sktionen Situationen kommentieren ohne ein abschließendes Urteil zu fällen.
        Auf jeden Fall spielen wir offensiv so wie es sich die meisten vorstellen und das ist schon mal ein Riesen Fortschritt .

  20. Offtopic
    Die Plakate gegen Hopp sind kriminell, was unternimmt man dagegen?
    Das Plakat bei uns war auch inakzeptabel.
    „Die Problem-Bärin zum Abschuss freigegeben, schleich di aus unserem Verein“ – gezeichnet mit MRP (Munichs Red Pride).

    Antwortsymbol9 AntwortenKommentarantworten schließen
    1. Sorry, aber das Plakat wegen Dorothea Bär kannst Du nicht mit denen gegen Hopp vergleichen. Frau Bär hat sich mit ihrem Tweet zur Thüringen-Wahl wahrhaft einen Bärendienst erwiesen. Für die Fans hat sie nun ihre Glaubwürdigkeit verloren, um weiter im Aufsichtsrat zu sitzen. Was gegen Hopp abgezogen wird, ist da eine ganz andere Nummer.

    2. Das mit Hopp ist daneben.
      Im Gegensatz zum Statement zur Frau Bär. Das war richtig. Was hätten sie denn sagen sollen? Vielleicht: “Super Frau Bär, dass sie sich freuen, wenn ihre Partei mit den Höcke-Faschisten ins Bett steigt”? Ich denke mal, dass du den Bär Bruno kennst. Das ist kein Spieler von MCFC, PSG, oder LFC …

    3. Der Täter von Hanau war in erster Linie ein Nazi.
      Wenn du antifaschismus als radikal links (unterstelle ich mal) ansiehst musst du schon sehr weit rechts stehen.
      Das Nie-Wieder-Faschismus war mal ein Grundkonsens des Deutschland nach 1945, für Dich ist es „primitive, undemokratische Hetze“.
      Der Hass der AfD und ihrer Follower richtet sich gegen Menschen. Diese Menschen haben Angst in Deutschland. Aber du musst ja keine Angst haben, bist sicher weiß. Deutschland 2020, zu Gast bei Freunden.

    4. @msr
      Guidelines
      andere Meinungen stets akzeptierst;
      im Sinne einer angenehmen Diskussionskultur sachlich bleibst;
      die anderen NutzerInnen der Kommentarspalte respektierst;
      keine beleidigenden, menschenverachtenden Inhalte veröffentlichst;

      Verbitte mir von diesen Foristen in die rechte Ecke gestellt zu werden oder gar als Nazi beschimpft zu werden nur weil man das Plakat kritisiert. Das eine hat mit dem anderen nix zu tun.

      Der Hass der in den Stadien RBL und Hopp entgegengebracht wird ist unangemessen und muss man kritisieren. Wenn man ein Mitglied des Verwaltungsrats des FCB per Plakat zum Abschuss freigibt ist das inakzeptabel.

      Unappetitlich

      1. Vielleicht: “Super Frau Bär, dass sie sich freuen, wenn ihre Partei mit den Höcke-Faschisten ins Bett steigt”?

      2. @918

        Wer Wind sät, wird Sturm ernten ;)

        1. Du hast mit dem Thema erneut angefangen, obwohl es mit dem Bericht null zu tun hat !

        2. Ist mal jemand nicht seiner Meinung, wird gleich nach der msr Redaktion gerufen.

        3. Du akzeptierst doch andere Meinungen in keinster Weise und provozierst extrem.

        Betitelst Spieler, Verantwortliche und Fans mit meiner Meinung nach traurigen Begriffen.

        Hinterfrag dich mal selbst und ich finde das Spruchband von MRP vollkommen richtig !

        Man muss nicht mit jedem auf Kuschelkurs gehen ;)

    5. Also jetzt siehst Du mich verblüfft: Wo habe ich Dich mit meinem Kommentar ” .. in die rechte Ecke gestellt … oder gar als Nazi beschimpft..”?

      Auch bei Klaus’ Kommentar kann ich keine derartige Tendenz erkennen. Oder hab ich einen inzwischen zensierten Kommentar verpasst?

      1. Dass der Höcke ein Faschist ist wurde von einem deutschen Gericht festgestellt. Keine Ahnung warum man sich über sowas aufregt. Das wird man ja wohl noch sagen dürfen :-)

        #offtopic: Wie es ausschaut ist Hamburg braun-weiß und nicht braun. Scheint ein gutes Wochenende für HH zu werden, also für die Hansestadt Hamburg natürlich :-)

    6. Super das der DFB Präsident es klar benennt

      „Das mit diesem Fadenkreuz ist meines Erachtens eine versteckte Morddrohung. Das geht auf keinen Fall“, so der DFB-Präsident

      https://www.google.com/amp/s/fussball.news/artikel/gladbach-eklat-keller-setzt-auf-selbstreinigungsprozess/amp/

      Die Hopp-Hetze beim Gladbach-Spiel gegen Hoffenheim (1:1) treibt die VfL-Ultras in die Isolation!
      Der Verein will laut Manager Max Eberl (46) alles versuchen, die Täter ausfindig zu machen und aus dem Stadion zu verbannen. Das will auch die überwältigende Mehrheit der eigenen Anhänger – die bei der Aktion die Ultras auspfiff und „Ultras raus“ rief.

  21. Was zu beweisen war :-) Die Reaktionen auf meinen Kommentar zeigen deutlich wie festgefahren die Argumentation sind.
    “Solche Spiele gab es auch bei anderen Trainern” nach dem Spiel gegen Paderborn. Ok, stimmt. Wenn in der jüngsten Vergangenheit dieser Satz nach einem Pokalgewürge gegen unterklassige Gegner gefallen ist, da war aber hier was los. Dieses Totschlagargument kannst in allen Lebenslagen anwenden. Wie du willst und wann du willst.
    Das nächste Totschlagargument “was willst du? Wir sind Tabellenführer”. Ohne Worte.
    Paderborn hat gegen Schalke Unentschieden gespielt. Schalke hat gegen Leipzig und gegen uns 0-5 verloren, tolles Argument.
    Wir haben Struktur im Spiel, die uns unabhängiger von persönlichen Fehlern und von individueller Klasse macht. Ähm, genau dafür ist das Paderbornspiel kein Beweis. Zweimal in Führung, zweimal verschenkt. Nur die individuelle Klasse von Gnabry und Lewa retten uns den Arsch.

    Ich will die Arbeit von Flick nicht kleinreden, ich will auch nicht Kovac verteidigen. Ich bin froh, dass wir momentan so da stehen wie wir da stehen, hätte ich Ende Oktober nicht erwartet. Aber ein 2-1-Zittersieg zuhause gegen den Tabellenletzten, der nichtmal ein 20tel unseres Etats hat, kann in keiner Phase der Saison, mit keinem Trainer der Welt, rosarot gemalen werden.

    Antwortsymbol7 AntwortenKommentarantworten schließen
    1. Psst: 3-2 ;-)
      Ansonsten bin ich voll bei Dir.

    2. 3-2 natürlich

    3. Die Liverpooler Fans schreien auch schon ständig Klopp raus, weil sie gegen den Tabellenletzten nur glanzlos 2:1 gewonnen und im wichtigstens Spiel gegen Atletico sogar mit 1:0 verloren haben. The Trend is your friend und der zeigt abwärts.

      Ich komme unter Flick auf 17 Spiele, bei einem Unentschieden und 2 Niederlagen und einem Torverhältnis von 55:14.

      Das Spiel gegen Paderbon war das erste Spiel in der Rückrunde, im Jahr 2020, welches knapp war bzw. mit sowas wie Dusel zu tun hatte.

      Alle anderen Spiele, bis auf das gegen den Tabellen-2. Leipzig waren längst entschieden, weil man mit 3 bis 4 Toren vorne war bevor man gewisse Leistungsdellen sah.

      Bis auf das Pokalspiel gegen Hoffenheim, in dem der Gegner nochmal auf bis ein Tor rankam in den letzten 10 Minuten war man in jedem Spiel in der Lage einen 2 Tore-Vorsprung zu halten und verwalten. Manchmal zwar eher schlecht als recht, aber von einem Punktverlust war man immer weit weg bisher.

      Ich hoffe ich habe das annehmbar zusammengefasst.

      1. +1

    4. Kann nicht erkennen, das hier irgendjemand etwas rosarot malt, aber solche Überzeichnungen deinerseits überraschen mich wirklich nicht mehr, auch nicht, dass du bei deiner Zusammenfassung der Positionen oben schön wieder die Ergebnisse des BVB gegen uns und auch gegen Paderborn ignorierst, weil sie eben deine rigorosen Behauptungen nicht stützen. Das wäre alles nicht so schlimm, würdest Du nicht ziemlich oft andere hier mit genau dem Argument angreifen, dass man sich die Dinge so zurechtlegt wie benötigt. In der Schlussphase der Kovac-Ära wolltest Du ja noch das halbe Team entlassen…bei dem zählten ja auch die Ergebnisse noch mehr als jetzt, und wie das zustande kam, war eher sekundär. Du siehst, man all diese Argumente recht gut umdrehen, dann funktionieren sie genauso.

      Welche Konsequenzen sollte denn der Verein im Augenblick ziehen, welche bessere Option als Flick steht denn momentan zur Verfügung? Zunächst mal musste er die Lage konsolidieren – das hat er recht gut hinbekommen. Niemand bestreitet, dass einiges im Argen liegt, vor allem was die defensive Stabilität betrifft. Da muss Flick aber auch mit einigen Unwägbarkeiten zurechtkommen, Umstellungen moderieren. Sollte das alles nicht klappen, dann wird sein Vertrag auch nicht verlängert, da bin ich mir sehr sicher.

      1. @severalseasons:
        Genau das will ich damit sagen, jeder, auch ich, dreht sich die Fakten und Argumente hin wie sie zu seinem Weltbild passen. Sollte jeder mal darüber nachdenken, bevor er wild drauf los kommentiert.
        Und wenn der Kommentar von Nkls nicht rosarot ist, welcher dann.
        Flick ist im Moment alternativlos und er macht seine Sache nicht schlecht. Deshalb st er aber noch lange kein Bayerntrainer.

      2. @wohlfarth: Zunächst danke für die temperierte Antwort ;-) In der Tat ist die Frage, wer denn ein “Bayern-Trainer” wäre, wirklich schwer zu beantworten, wenn man nur die realistischen (inkl. eventuell demnächst verfügbaren) Kandidaten erwägt. Selbst wenn Tuchel bei PSG den Laufpass bekäme, dann bin ich mir nicht sicher, ob er denn zu uns passt. Nicht so sehr aus fachlichen, als eher aus menschlichen Gesichtspunkten. Mein Favorit als Heynckes-Nachfolger war damals Nagelsmann, und perspektivisch halte ich ihn immer noch für sehr geeignet, wenn denn das Kriterium der Deutsch-Sprachigkeit eingehalten werden muss. Aber ich verschweige auch nicht, dass es mir gefallen würde, wenn wir unter Flick die Kurve kriegen. Dafür muss aber noch einiges passieren, das steht auch fest.

  22. Stern des Südens Seite 23.02.2020 - 16:18

    Also wirklich. War ein ziemliches Sch…spiel, ja, aber zeige mir eine Mannschaft der Welt, die keine schmutzigen Siege in der Saison mitnehmen muss. Auch Liverpool hat bei seinen Siegen so manches sehr unbeeindruckendes 1:0 abgeliefert.

    Ich sehe es jetzt auch nicht so schwarz und muss sagen, dass mir Sprüche wie “…muss der Anspruch der Bayern sein” ziemlich arrogant vorkommen. Alle immer wegputzen ist Quatsch und unrealistisch sowieso. Die anderen üben auch die ganze Zeit das Fußballspielen und können es, zumindest partiell, ganz gut. Und das die sich gegen den FCB immer besondere Mühe geben wolle, ist auch klar.

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    1. Da hast du in vielem recht.
      Das einzig gute an diesem Spiel am Freitag waren die drei Punkte. Passt, abhaken und gut ist.
      Man sollte aber nicht versuchen hier etwas künstlich schön zu reden. Vor allem nicht, wenn bis vor einiger Zeit hohe Siege gegen Mannschaften aus dem oberen Drittel schlecht geredet wurden.
      Da stimmt irgendwie das Verhältnis nicht.

    2. LFC haben diese Saison extrem viele knappe dreckige Siege geholt-richtig.
      Aber es war eben auch so das man so gut wie nie das Gefühl hat das die ein Gegentor bekommen. Aber die haben einen richtigen Abwehrchef und die Bereitschaft immer einen Ballverlust oder Fehlers eines Gegenspielers sofort auszugleichen.
      Ein im ZM rumtrabender Tolisso würde man genauso wenig akzeptieren wie einen bequemen nicht mehr immer nach hinten arbeitenden Davies. Und man sieht immer vollen Einsatz von Spielern die nicht zum Stamm gehören wenn sie ihre Chance bekommen.
      Origi Shaq Ox Keita Milner und die youngsters.

      Diese Mentalität hatten wir auch mal .

      1. AntwortsymbolStern des Südens Seite 24.02.2020 - 04:56

        @918
        Da pflichte ich Dir bei. Wäre unter Umständen mal wieder ein Sammer-Augenblick von wegen Wohlfühloase. Vielleicht ist Flick ein bisschen zu nett?

      2. @SdS
        Kann ich nicht beurteilen.
        Habe ja weiter oben beschrieben wie schwierig die Trainersuche ist.
        Trainer wie Pep Klopp oder Zidane brauchen keinen Sammer. Matthäus erzählt ja immer das Flick auch unbequem werden kann.
        Am Ende ist es immer eine Frage des Charakters der Spieler und der Trainer muss sie eben honest halten. Die og haben Spieler die nicht mitziehen immer konsequent aussortiert.
        Dafür ist Flick erstens zu kurz da und zweitens hat er zu wenig Alternativen.
        Haaland ist ein aktuelles Beispiel für alle jungen Spieler wie ua früher RibRob KdB etc

  23. Etwas off topic: Ich ärgere mich wiederholt, dass wir Amiri nicht verpflichtet haben. Ein junger, technisch versierter Spieler, der sowohl im Mittelfeld die Bälle verteilen als auch auf dem Flügel spielen kann, absolut bundesligatauglich und noch entwicklungsfähig, jemand, den man an das international erforderliche Niveau heranführen kann, den auch Löw auf dem Zettel hat. Und selbst wenn er sich nicht durchgesetzt hätte, hätte man ihn dennoch mit Gewinn weitertransferieren können. Sowas verstehe ich einfach nicht…

    Antwortsymbol4 AntwortenKommentarantworten schließen
    1. Sehe ich auch so
      Der war schon bei der U em bärenstark

    2. ….scheint nicht in HS Scoutingprofil zu passen. Ähnliches kann man auch zu Brandt schreiben. Spieler die eine hohe Qualität haben und keinerlei Risiko bei einem evt. Weiterverkauf haben. Aber eben noch keine absoluten Verstärkungen für die erste Elf. (eine Wette ohne Risiko die ich bei beiden abgeschlossen hätte).
      P.S. ich sehe Brandt im Augenblick sogar deutlich vor Couthino in dessen augenblicklicher Verfassung.

      1. Brandt ist mMn überraschend gut- hätte ich nicht gedacht.
        Aber wir stimmen wohl überein das Spieler mit niedriger Ablöse bzw ohne Ablöse kein Risiko sind.
        Juve sind da Meister .

  24. Kepa
    James Christensen Rüdiger Azpi
    Jorginho
    Barkley Kovacic
    Willian Abraham Mount

    Vs

    Gnabry Lewa Müller
    Thiago Goretzka
    Kimmich
    Davies Alaba Boa Pavard
    Neuer

    Antwortsymbol1 AntwortKommentarantworten schließen
    1. wow geht das schon wieder los mit beiträgen wo nur zitate oder zusammengewürfelte aufstellungen gepostet werden?

  25. Nun fand der Vorstandsvorsitzende Karl-Heinz Rummenigge im Kicker deutliche Worte zum Erfolgstrainer.

    “Er hat einen klaren Matchplan“, so Rummenigge. „Die Mannschaft ist taktisch so ausgerichtet wie bei Louis van Gaal, Jupp Heynckes oder Pep Guardiola”, lobte der 310-fache Bayernspieler Coach Hansi Flick, unter dem die Bayern zurück zum “offensiven, dominanten Ballbesitz-Fußball” gefunden haben.

    “Ein wichtiger Schritt war, dass mit dem Trainer Hansi Flick wieder die FC-Bayern-Philosophie in die Mannschaft kam”, sagte Rummenigge. Flick habe zudem “eine empathische Verbindung zur Mannschaft und macht es auch in der Öffentlichkeit sehr gut.”

  26. […] Keine Party gegen Paderborn, Bayern müht sich zu spätem 3:2-Sieg | Daniel […]

  27. […] Gegen Paderborn packte Flick erstmals die Dreierkette aus und war nicht wirklich zufrieden. Ihm fehlte die Durchschlagskraft nach vorn. Nachvollziehbar. Gerade gegen Hoffenheim und Schalke könnte eine erneute Umstellung aber Sinn ergeben. Beide Teams kommen über ihre Umschaltmomente und Bayern könnte die Halbräume in solchen Situationen besser verteidigen, wenn sie drei Innenverteidiger auf dem Platz haben. […]

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